von William Boericke • 1849–1929
Das am meisten verwendete klinische Schreibtischwerkzeug in der Homöopathie — prägnante Leitsymptome für über 1.400 Mittel.
William Boericke, MD (1849–1929) war ein in Österreich geborener amerikanischer Homöopath, Herausgeber des California Homoeopath und Professor am Hahnemann Medical College of the Pacific in San Francisco. Mit seinem Bruder Oscar produzierte er einige der am weitesten verbreiteten praktischen homöopathischen Nachschlagewerke des 20. Jahrhunderts.
Boerickes Stärke war die Destillation. Während Herings Guiding Symptoms zehn Bände umfasst, destillierte Boericke die Essenz jedes Mittels in wenige Absätze, die ein Praktiker während einer Konsultation durchsehen konnte — ohne klinische Prägnanz zu verlieren.
Pocket Manual of Homoeopathic Materia Medica & Repertory ist bei jeder ehrlichen Umfrage die am meisten verwendete Materia Medica in der täglichen homöopathischen Praxis. Erstmals 1901 veröffentlicht und in neun Auflagen bis 1927 erweitert, behandelt es über tausend Mittel in kurzen, zuverlässigen Einträgen.
Jeder Eintrag folgt einem festen Muster: Geist, Kopf, Augen, Ohren, Nase, Gesicht, Mund, Hals, Magen, Bauch, Stuhl, Urin, Atemwege, Herz, Gliedmaßen, Haut, Schlaf, Fieber, Modalitäten, Beziehungen, Dosis. Das Format ist das, was es schnell macht. Wenn Sie wissen, wo Sie suchen müssen, können Sie die Leitsymptome in Sekunden finden.
Ein kompaktes Repertorium ist hinten eingebunden, weshalb das Buch seit über einem Jahrhundert auf Schreibtischen bleibt — ein Band abdeckt sowohl die Materia-Medica-Suche als auch die rubrikbasierte Differenzierung.
Boerickes Pocket Manual of Homoeopathic Materia Medica & Repertory ist eine prägnante klinische Referenz zu über 1.400 homöopathischen Mitteln, erstmals 1901 veröffentlicht und in neun Auflagen verfeinert. Es ist weit verbreitet als die am meisten verwendete homöopathische Materia Medica in der täglichen Praxis bekannt.
Es ist kurz, schnell und zuverlässig. Jedes Mittel wird in einer festen anatomischen Reihenfolge behandelt, sodass Kliniker eine Seite scannen und das Schlüsselsymptom in Sekunden finden können. Ein hinten eingebundenes Repertorium macht es zu einer Ein-Band-Arbeitsreferenz.
Ja — es ist oft die erste Materia Medica, die ein Student kauft. Das Format ist unkompliziert und die Mittelabdeckung ist breit genug, um die meisten klinischen Situationen zu bewältigen.
Boericke ist ein schnelles klinisches Faktenblatt. Kent ist ein langes psychologisches Porträt. Die beiden ergänzen sich eher als zu konkurrieren — die meisten Homöopathen haben beide.
Ja. Einer der Gründe, warum das Buch haltbar ist, ist die Breite — es behandelt viele kleine und weniger bekannte Mittel, die nicht in längeren Werken erscheinen.
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