OLEUM JECORIS ASELLI
Lebertran
By William Boericke — Handbuch der homöopathischen Materia medica
Innerlich ein Nährmittel sowie ein Mittel für Leber und Pankreas (Burnett). Abmagerung, Mattigkeit, skrofulöse Krankheiten, rheumatische Beschwerden. Atrophie der Säuglinge; Abmagerung mit heißen Händen und heißem Kopf; nachts unruhig und fieberhaft. Schmerzen in der Lebergegend. Tuberkulose im Anfangsstadium.
Brust
Heiserkeit. Heftige stechende Schmerzen. Brennende Stellen. Trockener, hackender, kitzelnder Husten, besonders nachts. Keuchhusten bei hinfälligen, skrofulösen Kindern. Hier Tropfengaben geben; täglich um einen Tropfen bis auf zwölf steigern, dann in derselben Weise wieder herabsetzen (Dahlke). Wundheit durch die ganze Brust. Hämoptyse (Acalypha; Millef). Herzklopfen begleitet die übrigen Symptome. Gelbfärbung. Kinder, die keine Milch vertragen.
Extremitäten
Dumpf schmerzende Beschwerden in Ellenbogen und Knien, im Kreuzbein. Chronischer Rheumatismus mit starren Muskeln und Sehnen. Brennen in den Handflächen.
Fieber
Ständig gegen Abend fröstelnd. Hektisches Fieber. Nachtschweiße.
Beziehungen
Vergleiche: Cholesterine; Tubercul; Phosph; Iod. Ein Liter Ol. Jecoris enthält 0,4 Gramm Iod. Gadus morrhua --Kabeljau--(häufige Atmung mit Flattern der Nasenflügel; Blutandrang zur Brust; Schmerzen in den Lungen und Husten; trockene Hitze in den Handflächen).
Dosis
Erste bis dritte Verreibung. Äußerlich bei Ringelflechte und als nächtliches Einreiben bei zwergwüchsigen, abgemagerten Säuglingen.