Methylenum coeruleum

Einer der Anilinfarbstoffe

von William BoerickeHandbuch der homöopathischen Materia medica

Historische Referenz für Behandelnde und Studierende. Die nachstehenden Aussagen spiegeln die homöopathische Lehre des genannten Autors wider und belegen keine Wirksamkeit einer Behandlung. Dieser Text stellt keine medizinische Beratung dar und darf eine angemessene Diagnose oder Behandlung nicht ersetzen.

(METHYLENBLAU)

Ein Mittel bei Neuralgie, Neurasthenie, Malaria; bei Typhus abdominalis vermindert es hier den Meteorismus, das Delir und das Fieber; Eiterinfektion. Neigung zu Tremor, Chorea und Epilepsie. Nephritis (akute parenchymatöse), Scharlachnephritis. Der Harn nimmt eine grüne Farbe an. Die durch seine Anwendung hervorgerufene Reizung der Harnblase wird durch etwas Muskatnuss aufgehoben. Chirurgische Niere mit großer Menge Eiter im Harn. Gonorrhoischer Rheumatismus und Zystitis. Rückenschmerzen, Ischias. Spätzustände der Apoplexie (Gisevius).

Dosis

3x-Potenz. Örtlich eine 2prozentige Lösung bei chronischer Otitis mit übelriechendem Ausfluss.

Eine 1prozentige wässrige Lösung bei Geschwüren und Abszessen der Hornhaut.

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