Æthusa Cynapium
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Hundspetersilie. Umbelliferen.
Leicht mit Petersilie zu verwechseln; ein narkotisch-scharfes Gift infolge einer anhaftenden alkaloidischen Substanz, cynapine genannt. Die von Hahnemann im Organon erwähnte Pflanze. 1828 von Nenning arzneilich geprüft, später von Hartlaub sen.; zusammen mit den toxischen Symptomen herausgegeben in Annalen, 4, 113, 1833. Beobachtungen an einem Kranken von Bigler, 1872. Brugmans und Toumans wertvolle Beobachtungen, A. H. Z., 72, 56, und Catells in Br. Q., 11, 523, aus Med. Times, von Allen weggelassen.
GEIST [1]
Liegt bewusstlos, mit erweiterten Pupillen, starrenden Augen (Kind).
Verlust des Auffassungsvermögens; eine Art Stupor, als ob eine Schranke zwischen den Sinnen und den äußeren Gegenständen bestünde.
Nach Überanstrengung der geistigen Fähigkeiten unfähig zu lesen.
Unfähigkeit zu denken; verwirrt.
Kann keinen Gedanken festhalten.
Idiotie, in manchen Fällen mit Tobsucht wechselnd.
Idiotische Kinder.
Halluzinationen.
Glaubte, Ratten durchs Zimmer laufen zu sehen.
Delirium: glaubt Katzen und Hunde zu sehen; springt aus dem Fenster; sogar während des Froststadiums.
Nach einem Glas Wein traten die geistigen Symptome vorherrschend hervor.
Schreie der Qual (bei einem Kind).
Vormittags wohlgestimmt, heiter; nachmittags missmutig, ängstlich und traurig.
Große Traurigkeit, wenn allein.
Ängstlichkeit, Gefühl, als ob eine schwere Last auf der Brust läge.
Ständige Angst und Schwächegefühl.
Große Angst und Unruhe; kurz darauf heftige Schmerzen in Kopf und Bauch.
Verdrossenheit: mit Schweregefühl in der Stirn; mit Hitze im Kopf.
Schlechte Laune, Reizbarkeit, besonders nachmittags und im Freien.
Große Aufgeregtheit.
Angst und Unruhe. θ Migräne.
Nach geselligem Sprechen verschwinden alle Symptome.
SENSORIUM [2]
Eine Art Stupor, als ob eine Schranke zwischen seinen Sinnesorganen und den äußeren Gegenständen bestünde.
Schwindel, mit Kopfschmerz.
Kopf verwirrt; Gehirn fühlt sich wie eingeschnürt an.
Schwindel; er kann sich nicht aufrecht halten.
Schwindel: mit Schläfrigkeit, kann den Kopf nicht heben; der Schwindel hört auf und der Kopf wird heiß; mit Herzklopfen.
Schwindel und Schwäche.
Völlige Empfindungslosigkeit; Augen starr, Pupillen erweitert.
Stupor.
INNERER KOPF [3]
Schweregefühl in der Stirn; üble Laune.
Kopfschmerz im ganzen Vorderteil des Kopfes, als ob er von hinten und oben her stark zusammengedrückt würde.
Gefühl, als befänden sich beide Seiten des Kopfes in einem Schraubstock.
Drückender Schmerz in der Stirn, als ob sie zerspringen wolle; auf der Höhe desselben Erbrechen und schließlich Diarrhö.
Den ganzen Tag klopfender Schmerz in linker Stirn, Schläfe und Kopfseite, > durch Druck (sie hatte das Gefühl, als möchte sie ein Band fest um den Kopf angezogen haben) und im Freien, < beim Gehen.
Stiche und Pulsationen im Kopf.
Heftiger Schmerz, als ob das Gehirn in Stücke zerschmettert würde.
Kopfschmerz mit Schwindel, < beim Gehen und Aufblicken.
Heftiger Kopfschmerz, mit Durst und Übelkeit.
Kopfschmerz hört mit Abgang von Blähungen nach unten auf.
Kopfschmerz seit fünf Wochen nach unterdrückter Menstruation.
Die Schmerzen im Kopf kehren periodisch wieder, sind oft begleitet von bleichem Gesicht, Zittern der Kiefer und Schmerzen in der Präkordialgegend.
Hitze steigt zum Kopf; der Körper wird wärmer; das Gesicht wird rot und der Schwindel hört auf.
ÄUSSERER KOPF [4]
Quälender Schmerz im Hinterkopf, Nacken und entlang der Wirbelsäule hinab, > durch Reiben mit heißem Whiskey.
Unvermögen, den Kopf aufrecht zu halten oder sich aufzusetzen.
Gefühl, als würde sie ständig an den Haaren gezogen.
SEHEN UND AUGEN [5]
Aufblicken verstärkt den Kopfschmerz mit Schwindel.
Pupillen erweitert, aber gegen Berührung empfindlich.
Pupillen erweitert, starre Augen, benommen. θ Cholera infantum.
Chronische Lichtscheu.
Gegenstände erscheinen viel größer als natürlich.
Sehen verwirrt, bisweilen erscheinen Gegenstände doppelt.
Großer Schmerz in den Augen; Augen entzündet und blutunterlaufen.
Augen glänzend und hervortretend.
Augäpfel nach unten gedreht. θ Krämpfe bei Kindern.
Pusteln auf der Hornhaut.
Chronische Entzündung der Lidränder.
Verklebung der Lider am Morgen, so dass sie durch eine Flüssigkeit aufgeweicht werden müssen, um das Ausreißen der Wimpern zu verhindern.
Skrofulöse Ophthalmie; Schwellung der Meibom-Drüsen.
GEHÖR UND OHREN [6]
Stiche in den Ohren, besonders im rechten; Gefühl, als ströme etwas Heißes daraus.
Gelber Ausfluss aus dem rechten Ohr, mit stechenden Schmerzen.
GERUCH UND NASE [7]
Nase durch dicken Schleim verstopft; häufiger, aber erfolgloser Niesreiz.
Herpetischer Ausschlag an der Nasenspitze.
OBERES GESICHT [8]
Reißen im Gesicht, in den Jochbeinen.
Das Gesicht hat einen kalten Ausdruck.
Missvergnügtes, verdrießliches Gesicht, während des Kopfschmerzes.
Gesicht bleich. θ Migräne.
Gesicht eingefallen, erdfahl bleich, verwelkt. θ Cholerine.
Rotes, eingefallenes Gesicht.
Ödematöse Schwellung der Wangen.
Umschriebene und schmerzhafte Schwellungen im Gesicht, vorübergehend und von Ort zu Ort fliegend.
Hitze im Gesicht mit Zittern im Kopf. θ Cholerine.
Gesicht bleich, aufgedunsen und rot gefleckt.
Ein eingezogener Zug, beginnend an den Nasenflügeln und sich bis zu den Mundwinkeln erstreckend, verlieh dem Gesicht einen Ausdruck großer Angst und großen Schmerzes.
Die Gesichtszüge haben einen Ausdruck von Qual und Schmerz.
UNTERES GESICHT [9]
Zittern der Kiefer.
Unvermögen zu schlucken; der Unterkiefer ist an den Oberkiefer fixiert.
Kinn und Mundwinkel fühlen sich kalt an.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Stechen oder Reißen im Zahnfleisch.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: bitter; wie Käse; wie Zwiebeln; morgens beim Erwachen süßlich.
Sprache erschwert, langsam.
Gefühl, als sei die Zunge zu lang. θ Aphthen.
Feuchte Zunge.
Zunge schwarz.
MUNDHÖHLE [12]
Ein sehr reichlicher Speichelfluss linderte die Vergiftungssymptome.
Aphthen in Mund und Hals; die Zunge fühlt sich zu lang an.
GAUMEN UND HALS [13]
Weicher Gaumen, rot und geschwollen.
Brennen im Hals.
Gefühl stechender Hitze in Mund und Hals, mit großer Schluckbeschwerde.
Gefühl von Einschnürung, das das Schlucken verhindert.
Stechen im Hals zwischen den Schluckakten.
Entzündete Aphthen und Pusteln im Hals, die den Zustand des Kranken beinahe hoffnungslos machen.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Durst bei völliger Appetitlosigkeit gegen jede Art Nahrung.
Brennender Durst; t.
Verlangen nach Wein, Verschlimmerung durch seinen Genuss.
Milchunverträglichkeit.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Beim Essen: plötzliches Schweregefühl in der Stirn.
Nach dem Essen: Schmerz unter dem Nabel, lienterischer Stuhl, trockener Husten.
Hochwürgen von Speisen ungefähr eine Stunde nach dem Essen.
Passend für Kinder, die Milch nicht vertragen.
Schlimmer von Kaffee.
Verlangen nach Wein, aber die psychischen Symptome werden verstärkt.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Krampfartiger Schluckauf. θ Migräne. θ Cholerine.
Leeres Aufstoßen. θ Migräne.
Heftiges plötzliches Erbrechen; einer schäumigen milchweißen Substanz; gelber Flüssigkeit, gefolgt von geronnener Milch und käsigen Massen.
Erbrechen von grünlichem Schleim, ähnlich dem Stuhl.
Die Milch wird bald nach dem Trinken gewaltsam ausgeworfen; dann verursacht die Schwäche Schläfrigkeit. θ Säuglinge.
Reichliches Erbrechen von Wasser. θ Kleine Kinder.
Reichliches grünliches Erbrechen.
Leibgrimmen begleitet von furchtbarem Erbrechen, Schwäche und unbeschreiblicher Qual.
Erbricht blutigen Schleim, bei geschwollenem Bauch.
Erbrechensanfälle auf der Höhe des Kopfschmerzes. θ Migräne.
Nach dem Erbrechen kalt und klamm. θ Cholera infantum.
Erbrechen, mit Diarrhö.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Reißende, zerreißende Schmerzen in der Magengrube, die sich bis in die Speiseröhre erstrecken.
Schmerz in der Magengrube und im Bauch, gefolgt von Übelkeit, mit oder ohne Erbrechen.
Magenkrampf. θ Migräne.
Schmerzhafte Kontraktionen des Magens so heftig, dass sie das Erbrechen verhindern. θ Cholerine.
Gefühl stechender Hitze im Magen.
Beschwerden mit Magenkrampf sowie Schreien und Qual.
HYPOCHONDRIEN [18]
Schmerzhaftigkeit der epigastrischen Gegend, Übelkeit.
Stiche im Epigastrium.
Einschießende Schmerzen im rechten Hypochondrium, nachmittags.
Schmerzhafter Druck, mit Brennen und Stechen im linken Hypochondrium.
Einschießende Schmerzen im linken Hypochondrium, häufig und lang anhaltend.
Wundheit und Schmerzhaftigkeit in beiden Hypochondrien.
Leber hart, gelblich, Milz livid, Zunge schwarz; t.
BAUCH UND LENDEN [19]
Übermäßige kneifende Schmerzen im Leib.
Kolik, mit Diarrhö.
Übermäßiger kneifender Schmerz im Bauch.
Kolik, gefolgt von Erbrechen, Schwindel und Schwäche.
Schneidende Schmerzen und heftiges Erbrechen.
Schneidende Schmerzen, mit Auftreibung des Bauches.
Zusammengezogener und gespannter Bauch.
Bauch aufgetrieben, berührungsempfindlich; Kinderkrämpfe. θ Gastroenteritis.
Heftige Kolik, gefolgt vom Tode des Knaben.
Bauch aufgetrieben, mit Spannung; t.
Gefühl von Kälte im Bauch.
Kälte des Bauches und der unteren Extremitäten, besonders der linken, mit dumpf schmerzenden Därmen; > durch warme, feuchte Anwendungen.
Schwarz-bläuliche Schwellung des Bauches.
STUHL UND REKTUM [20]
Lockerer Stuhl, vorangegangen von Schneiden im Bauch, mit Tenesmus am Morgen nach dem Aufstehen.
Ein dünner Stuhl beendet den Kopfschmerz. θ Migräne.
Stühle aus teilweise verdauter Nahrung, kurz nach einer Mahlzeit oder nachts.
Diarrhö; Abgänge grün, dünn, gallig, mit heftigem Tenesmus vor und nach dem Stuhl. θ Krämpfe bei Kindern. θ Gastroenteritis.
Hellgelbe oder grünliche, wässrige, schleimige Stühle; Weinen, Anziehen der Füße. Kind, æt. 6 Monate.
Entleerungen einer dünnen, hellgelben oder grünlichen Flüssigkeit, mit viel Galle vermischt, mit schwerem Tenesmus.
Grau-grüne flüssige Stühle. θ Cholerine.
Blutige Stühle.
Mit dem Stuhl schmerzhafte Kontraktion im Magen. θ Cholerine.
Hartnäckigste Verstopfung, mit dem Gefühl, als ob jede Darmtätigkeit verloren gegangen wäre.
HARNORGANE [21]
Schmerz in den Nieren, < durch Niesen, tiefes Einatmen und Liegen.
Schneidende Schmerzen in der Harnblase, mit häufigem Harndrang.
Harn: rot, weißes Sediment; reichlich, klar wie Wasser; nach Anstrengung zu häufig.
Nächtliche Enuresis, mit Erbrechen geronnener Milch nach dem Saugen an der Flasche; grünliche wässrige Diarrhö.
Kein Harn. θ Cholerine.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Rechter Hoden hochgezogen, mit Schmerz in den Nieren.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Unterdrückte Menstruation.
Menstruation durch ein warmes Bad unterdrückt. θ Kopfschmerz.
Menstruation wässrig.
Einschießende Schmerzen in den Geschlechtsorganen.
Pickel an den äußeren Teilen, juckend, wenn die Kranke warm wird.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Wehen: zu schwach; unregelmäßig.
Heftiger stechender Schmerz in der Brustdrüse; t.
Milchunverträglichkeit; das Kind wirft sie durch eine plötzliche und heftige Anstrengung wieder aus, geronnen oder nicht; dann macht es die Schwäche für einige Minuten schläfrig.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Keine Stimme. θ Cholerine.
Die Leiden scheinen ihn sprachlos zu machen.
ATMUNG [26]
Kurzer Atem, durch Schluckauf unterbrochen.
Kurze, ängstliche, pfeifende Atmung in Rückenlage.
Große Dyspnoe; t.
HUSTEN [27]
Husten, mit betäubendem Schmerz im Kopf.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Stiche in der linken Brustseite.
Gefühl, als befände sich die Brust in einem Schraubstock, mit erschwerter Atmung.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Angst in der Präkordialgegend; t.
Heftiges Herzklopfen.
Herzklopfen: mit Kopfschmerz; mit Schwindel; mit Müdigkeit und Exaltation; t.
Puls häufig, klein, etwas hart und unrhythmisch.
Puls voll, schnell.
Schwacher intermittierender Puls, mit Herzklopfen und Kopfschmerz.
Puls schwach, bisweilen nicht fühlbar, große Erschöpfung. θ Cholerine.
Langsame starke Herzschläge, Stupor und Tod (Hund).
HALS UND RÜCKEN [31]
Quälender Schmerz im Hinterkopf und Nacken, sich entlang der Wirbelsäule hinab erstreckend, > durch Reiben mit heißem Whiskey.
Lymphknoten des Halses geschwollen, wie Perlen.
Gefühl, als befände sich die Kreuzgegend in einem Schraubstock.
Schmerzhafter Furunkel in der Sakralregion.
Ein Gefühl, als ob der Schmerz im Rücken > würde durch Geradeaufrichten und steifes Rückwärtsbeugen, wie beim Opisthotonus.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Achsellymphknoten geschwollen.
Gefühl, als seien die Arme viel kürzer geworden.
Taubheitsgefühl in den Armen.
Dumpf schmerzender Bereich um die Schulterblätter, sich in die Arme erstreckend.
Daumen und Finger nach innen gebogen. θ Krämpfe bei Kindern.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Wundreiben der Oberschenkel vom Gehen.
Bohrende und einschießende Schmerzen in den unteren Extremitäten, mit großer Müdigkeit.
Einschießende und ziehende Schmerzen von der linken Hüfte in den Oberschenkel.
Lahm machender Schmerz in der Mitte des rechten Oberschenkels beim Sitzen; > beim Reiben.
Einschießende Schmerzen in der Fußsohle, von der rechten Ferse bis zu den Zehenballen.
Kribbeln in den Füßen.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Kälte, Steifigkeit und Starre der Glieder.
Kalte Glieder und krampfhaft zusammengezogener Körper.
Ausschlag in der Nähe der Gelenke.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Kann sich nicht aufrecht halten: bei Schwindel.
Unvermögen, den Kopf zu heben: bei Schwindel.
Kann sich nicht aufsetzen.
Kann nicht stehen: vor Schwäche.
Liegen: Schmerz in den Nieren.
Rückenlage: kurze, ängstliche, pfeifende Atmung.
Sitzen: lahm machender Schmerz im rechten Oberschenkel.
Gehen: klopfender Kopfschmerz <; Kopfschmerz mit Schwindel <; Wundreiben der Oberschenkel; Mattigkeit und Teilnahmslosigkeit in einem solchen Grade, dass er sich nur mit Mühe aufrechterhält.
NERVEN [36]
Zittern in der Herzgegend mit ängstlicher Unruhe.
Körper krampfhaft zusammengezogen, mit kalten Gliedern; t.
Epileptische Krämpfe, mit eingeschlagenen Daumen, rotem Gesicht, nach unten gedrehten Augen, starren, erweiterten Pupillen; Schaum vor dem Mund, Kiefer fest geschlossen; kleiner, harter und schneller Puls.
Krämpfe, mit Stupor und Delir.
Allgemeines Unwohlsein.
Krämpfe. θ Gastroenteritis.
Schwäche nach Kolik.
Große Schwäche; Kinder können nicht stehen; können den Kopf nicht halten.
Große Schwäche und Prostration, mit Schläfrigkeit.
Er liegt ausgestreckt ohne Bewusstsein.
SCHLAF [37]
Schläfrigkeit den ganzen Tag.
Verlangen nach Schlaf.
Einnicken des Kindes nach Erbrechensanfällen oder nach dem Stuhl.
Beim Einschlafen Rollen der Augen oder leichte Krämpfe.
Schlaf nach Kopfschmerz. θ Migräne.
Sopor, erweiterte Pupillen; t.
Schlaf in den ersten Stunden unruhig.
Unruhige Nacht; große Neigung zum Schlummern, aber ruhige Erholung wird durch häufiges Auffahren und übermäßige Aufgeregtheit verhindert.
Tiefer Schlaf, mit Schnarchen.
Sopor, erweiterte Pupillen und Tod (Hund).
ZEIT [38]
Nacht: Stühle aus teilweise verdauter Nahrung; Enuresis und Erbrechen; unruhig, kann nicht schlafen, obwohl schläfrig.
Von 3 bis 4 Uhr morgens: Verschlimmerung aller Symptome.
Morgen: süßlicher Geschmack beim Erwachen; Tenesmus.
Tag: schläfrig.
Vormittag: wohlgestimmt und heiter.
Nachmittag: missmutig, ängstlich und traurig; einschießende Schmerzen im rechten Hypochondrium.
Gegen Abend: Verschlimmerung aller Symptome.
Um 6 Uhr abends: Magenkrämpfe.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Häufig im Sommer angezeigt.
Im Freien: bessert das Klopfen im Kopf.
Im Zimmer: bessert die Gemütsbeschwerden; bessert das Gefühl von Schwellung von Kopf, Gesicht und Händen.
Wärme: verursacht Juckreiz.
Bettwärme: verursacht Jucken des bläschenförmigen Ausschlags.
Hitze: verursacht Juckreiz und Brennen.
Feuchte Wärme: bessert Juckreiz und Kälte im Bauch und in den unteren Extremitäten.
Warmes Bad: unterdrückte Menstruation.
Heißer Whiskey: Reiben > Schmerz im Hinterkopf, Nacken und entlang der Wirbelsäule.
Waschen: verstärkt das Gefühl von Schwellung von Kopf, Gesicht und Händen.
FIEBER [40]
Delirium sogar während des Froststadiums.
Kälte, Schüttelfrost, Steifigkeit der Glieder.
Haut heiß, trocken; Durstlosigkeit.
Schweiß: von der geringsten Anstrengung; kann Aufdecken nicht ertragen; reichlich, kalt; Unwohlsein und Neigung zum Delir >.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Periodischer Kopfschmerz. θ Migräne.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: Ausfluss aus dem Ohr; Stiche im Ohr; Gefühl, als ströme etwas Heißes aus dem Ohr; einschießende Schmerzen im Hypochondrium; Hoden hochgezogen; lahm machender Schmerz in der Mitte des Oberschenkels.
Links: Klopfen im Kopf; Druck, Brennen, Stechen und Einschießen im Hypochondrium; Kälte des Beines; Stiche in der Brust; einschießende und ziehende Schmerzen von der Hüfte in den Oberschenkel; Auftreten und Verschwinden rötlich-blauer Flecken am Bein.
Von Ort zu Ort fliegend: schmerzhafte Schwellungen im Gesicht.
EMPFINDUNGEN [43]
Gefühl, als ob Kopf, Gesicht und Hände geschwollen wären; < nach dem Waschen; > beim Hereinkommen ins Zimmer.
Als ob eine schwere Last auf der Brust läge; als ob eine Schranke zwischen seinen Sinnesorganen und den äußeren Gegenständen bestünde; das Gehirn fühlt sich wie eingeschnürt an; zusammengedrücktes Gefühl im Kopf; als ob beide Seiten des Kopfes in einem Schraubstock wären; als ob die Stirn zerspringen würde; als ob das Gehirn in Stücke zerschmettert würde; als ob sie an den Haaren gezogen würde; als ob etwas Heißes aus dem Ohr ströme; als ob die Zunge zu lang sei; unbeschreibliche Qual mit Leibgrimmen; als ob jede Darmtätigkeit verloren gegangen wäre; als ob die Brust in einem Schraubstock wäre; Angst in der Präkordialgegend; als ob die Kreuzgegend in einem Schraubstock wäre; als ob die Arme kürzer geworden wären.
Schmerz: in den Augen; in der Magengrube und im Bauch; in den Hypochondrien; unter dem Nabel nach dem Essen; in den Nieren; im Furunkel, Sakralregion.
Kneifen: im Bauch.
Quälende Schmerzen: im Hinterkopf, Nacken und entlang der Wirbelsäule hinab.
Bohren: in den unteren Extremitäten.
Einschießend: im linken Hypochondrium; in den weiblichen Geschlechtsorganen; von der linken Hüfte in den Oberschenkel; in der Fußsohle, von der rechten Ferse bis zu den Zehenballen.
Schneidend: im Bauch; in der Harnblase.
Stiche: im Kopf; in den Ohren; im rechten Ohr; im Epigastrium; im linken Hypochondrium; in der linken Brustseite.
Stechen: im Zahnfleisch; im Hals; in der Brustdrüse.
Einschießen: im linken Hypochondrium; in den unteren Extremitäten.
Reißen: im Gesicht, in den Jochbeinen; im Zahnfleisch; in der Magengrube.
Zerreißen: in der Magengrube.
Brennen: im Hals; im linken Hypochondrium; des herpetischen Ausschlags.
Ziehen: von der linken Hüfte in den Oberschenkel.
Drückender Schmerz: in der Stirn; im linken Hypochondrium.
Dumpf schmerzende Schmerzen: im Darm; um die Schulterblätter; sich in die Arme erstreckend.
Wundheit: in den Hypochondrien.
Klopfender Schmerz: in der linken Kopfseite.
Pulsationen: im Kopf.
Betäubender Schmerz: im Kopf.
Kribbeln: in den Füßen.
Schweregefühl: in der Stirn.
Einschnürung: im Hals.
Kontraktion: schmerzhaft, des Magens.
Krampf: im Magen.
Lahm machender Schmerz: in der Mitte des rechten Oberschenkels.
Hitze: in der Stirn; im Gesicht; stechend, in Mund und Hals.
Kälte: des Kinns und der Mundwinkel; im Bauch; der unteren Extremitäten; der Glieder.
Taubheitsgefühl: der Arme.
Steifigkeit: der Glieder.
Juckreiz: der Pickel; der Wasserbläschen; des Ausschlags bei Hitze.
Trockenheit: der Haut.
GEWEBE [44]
Ekchymosen; schwarze und blaue Flecken überall.
Ganzer Körper livid und geschwollen, und Tod des Knaben; Vergiftung.
Anasarka.
Auszehrung der Kinder.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Bauch empfindlich.
Druck: bessert klopfenden Kopfschmerz.
Reiben: mit heißem Whiskey bessert Schmerz im Hinterkopf, Nacken und entlang der Wirbelsäule; bessert lahm machenden Schmerz des rechten Oberschenkels.
HAUT [46]
Trockenheit der Haut.
Trockene brennende Haut; rote Flecken.
Kühle Haut. θ Cholerine.
Harte Knoten in der Haut.
Neigung zum Wundreiben der Oberschenkel beim Gehen.
Im Laufe eines Tages Auftreten und Verschwinden rötlich-blauer Flecken am Rumpf und linken Bein, was Befürchtung von Fleckfieber erregt; Verschlimmerung aller Symptome gegen Abend und während der Nacht, von 3 bis 4 Uhr morgens.
Flechten bluten leicht.
Kleine Wasserbläschen; Jucken im Bett.
Ausschlag juckt bei Hitzeeinwirkung.
Herpetische Ausschläge; Jucken und Brennen bei Hitze.
Phlyktänulöser Ausschlag; t.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Kinder während der Zahnung.
Alte Frau während der Cholerazeit. θ Cholerine.
BEZIEHUNGEN [48]
Ähnlich: Ant. Crud. (Erbrechen von Milch); Aren.; Asar.; Calc. ostr. (Erbrechen von Milch); Cuprum; Ipec.; Opium.
Verwandt mit Cicut., Conium, Œnanth. croc.
Wird antidotiert durch Pflanzensäuren.
Antidotiert Opium.