Salvia officinalis

von John Henry ClarkeDer Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker

Historische Referenz für Behandelnde und Studierende. Die nachstehenden Aussagen spiegeln die homöopathische Lehre des genannten Autors wider und belegen keine Wirksamkeit einer Behandlung. Dieser Text stellt keine medizinische Beratung dar und darf eine angemessene Diagnose oder Behandlung nicht ersetzen.

officinalis. Echter Salbei. N. O. Labiatæ. Tinktur aus frischen Blättern und Blütenspitzen.

Klinisch

Husten, kitzelnd / Phthise / Nachtschweiße

Charakteristika

H. R. (xii. 408) übersetzt aus Leip. Pop. Z. f. H., August 1897, einen Artikel über die Anwendung von Salvia als Gurgelmittel bei Halsbeschwerden und als Mundspülung bei Affektionen des Zahnfleisches, besonders aber bei Affektionen der Atmungsorgane. Der Kitzelhusten Schwindsüchtiger und die Nachtschweiße wurden durch Gaben von 20 bis 40 Tropfen in einem Esslöffel Wasser vollständig gelindert. Der Übersetzer von H. R. fügt diesen Fall hinzu: Mrs. X. hatte seit drei Wochen einen Reizhusten nach einem Pneumonieanfall. Da die Reizung besonders stark war, gab er ihr etwas Salbei, frisch aus dem Garten, zum Kauen, und die Reizung wurde sofort gelindert.

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