Glonoinum
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Nitroglycerin. C 3 H 5 (NO 3 ) O 3 . Verdünnungen mit Alkohol.
Klinisch
Angina pectoris / Aphasie / Apoplexie / Gehirn, Stauung des / Bright-Krankheit / Krämpfe / Epilepsie / Epistaxis / Schreck, Folgen von / Kropf / Kopfschmerz / Herz, Affektionen des; Herzklopfen des; Erschütterung, Folgen von / Ortssinn, verloren / Manie / Meningitis / Menstruation, Unterdrückung der / Neuralgie / Lähmung / Rheumatismus / Ischias / Seekrankheit / Schneekopfschmerz / Sonnenkopfschmerz / Sonnenstich / Zahnschmerz / Trauma
Charakteristik
„Nitroglycerin wurde 1847 von Sobrero entdeckt, doch konnte für physiologische Experimente nichts davon erhalten werden, bis Morris Davis, ein Chemiker aus Philadelphia, im selben Jahr nach langen und mühevollen Versuchen unter Hering's Anleitung die Substanz in ausreichender Menge zur Prüfung herzustellen vermochte.“ Ich zitiere dies aus den Guiding Symptoms. Glon. ist eines der vielen Denkmäler von Herings therapeutischem Genie. Ihm verdanken wir die Einführung dieses bemerkenswerten Mittels in die Materia medica und in die Medizin. Der Grundzug der Wirkung von Glon. ist eine Neigung zu plötzlichen und heftigen Unregelmäßigkeiten des Kreislaufs. Es wirkt sehr schnell und sehr heftig. Die „Signatur“ dieses wirksamen Explosivstoffs kann man als „Berstung“ und „Ausdehnung“ bezeichnen. Berstende, pochende Kopfschmerzen; Empfindungen von Ausdehnung im Kopf und anderswo. Klopfen der Karotiden; heftige Herztätigkeit; Blutandrang zum Kopf; Hitzewallungen, die von der Brust zum Kopf aufsteigen, dann pochender Schmerz im Kopf. Die charakteristischen Neuralgien von Glon. sind von starkem Klopfen begleitet und sind oft nachts <, den Schlaf verhindernd. Supraorbitale Neuralgie, pulsierend; Netzhautstauung durch Einwirkung starken Lichts. Gesichtsneuralgie, durch den Kopf ausstrahlend. Herzneuralgie (Angina pectoris) mit ausstrahlenden Schmerzen.
Guernsey sagt mit seiner gewöhnlichen anschaulichen Knappheit, dass Glon. geeignet sei für „Beschwerden des Kopfes bei Setzern und bei Männern, die beständig unter Gaslicht arbeiten, so dass die Hitze auf den Kopf fällt; schlimme Folgen von Sonnenstich; kann keinerlei Hitze am Kopf ertragen; kann nicht in der Sonne gehen, muss im Schatten gehen oder einen Schirm tragen; kann die Hitze eines Ofens nicht ertragen; starker Schwindel beim Einnehmen einer aufrechten Haltung, beim Aufrichten im Bett, Aufstehen von einem Sitz usw. Hitze im Kopf; pochender Kopfschmerz.“ Die große Empfindlichkeit gegen die geringste Erschütterung, die ein sehr ausgeprägtes Merkmal des Glon.-Kopfschmerzes ist, veranlasst den Patienten, den Kopf sehr vorsichtig zu tragen, um jede Möglichkeit davon zu vermeiden. Der Kopfschmerz ist im ganzen Kopf und in jedem Teil: Stirn, Scheitel, Hinterkopf. Viele Schmerzen erscheinen im Hinterkopf und an der Gehirnbasis; Nagen im Hinterkopf; Schmerz wie wund; Druck; starker Schmerz im Hinterkopf, zu Augen und Schläfen ziehend; Empfindung, als ob sich etwas in den Nerven vom hinteren Hals aufwärts zum Kopf bewege. Die Augen können starr sein oder hervortreten; Abneigung gegen helles Licht; schwarze Flecken vor dem Blick. Gesicht gerötet oder bleich. Klimakterische Störungen.
Ohnmacht, plötzliche Bewusstlosigkeit; Krämpfe, besonders während der Wehen. Übelkeit und Erbrechen zerebralen Ursprungs. Heftige, stechende, neuralgische Schmerzen, so heftig, dass sie den Patienten rasend machen; er will entkommen, aus dem Fenster springen. Schlimme Folgen von Angst; furchtbare Beklemmung; Furcht, vergiftet worden zu sein. Ein charakteristischer Geisteszustand ist Verlust des Ortssinns: „wohlbekannte Straßen kommen ihm fremd vor.“ Unter den eigentümlichen Empfindungen sind: Das Kinn fühlt sich zu lang an. Die Brust fühlt sich wie zusammengeschraubt an. Gehirn, als ob es sich ausdehne; als ob es sich in Wellen bewege; als hinge es mit dem Kopf nach unten; als ob etwas in den Scheitel gepumpt würde; als ob alles an der Stirn hinausgedrängt würde; als ob warmes Wasser vom Nacken aufwärts liefe; als ob der Hals von einer Hand gepackt würde; als ob jemand die Augen von innen nach außen zöge. Geräusch im linken Ohr, als käme es vom Herzen. Unterlippe fühlt sich geschwollen an. Als ob das Herz zum Hals aufsteigen wollte. Die Schmerzen sind: berstend; pochend; pulsierend; reißend; bohrend; stechend; nagend. Brennen zwischen den Schultern. Ruhiges Sitzen oder Liegen oder Gehen in kalter Luft > Kopfschmerz. Vorwärtsbeugen; Zurückbeugen des Kopfes und fast jede Bewegung < Kopfschmerz. Ruhe < Schmerz im Knie. Übermäßige Hitze und Kälte = Hyperämie des Gehirns. Hitze im Allgemeinen <; kalte Anwendungen und kühle Luft >; aber kaltes Wasser auf den Kopf angewendet < Kopfsymptome, sogar = Spasmen. < Feuchtes Wetter. Schlimme Folgen des Haareschneidens; der Einwirkung von Sonnen- oder Feuerhitze. Den ganzen Sommer hindurch Kopfschmerz < jeden Tag mit der Sonne. < Durch Wein. Schmerzen von innen nach außen; von vorn nach hinten. Schlechte Wirkung von zu vielem Reiten oder Fahren; Seekrankheit; < durch Erschütterung. Druck > Kopfschmerz. Kann das Gewicht der Haare nicht ertragen; Kleidung scheint zu eng. Geeignet für: floride, plethorische, empfindliche Frauen; nervöse, sanguinische, leicht beeinflussbare Personen. Alte Narben brechen wieder auf.
Beziehungen
Antidotiert durch: Acon., Camph., Coff., Nux v. Vergleiche: Amyl nit.; Act. r. (Wogen im Gehirn); Petrol. und Crotal. h. (Verlust des Ortssinns); Bell. (zerebraler Schrei, aber bei Bell. nicht so ausgeprägt; auch hat Bell. > durch Zurückbeugen des Kopfes und > durch Bedecken des Kopfes; Glon. > unbedeckt); Apis, Hyo. (fürchtet, vergiftet zu werden); Gels. (Neigung, aus dem Fenster zu springen); Stram. Sang. (Kopfschmerz mit der Sonne; Ohr empfindlich gegen Erschütterung); Nit. ac. und Bell. (Empfindlichkeit gegen Erschütterung); Melilot. (Kopfschmerz mit dunkelrotem Gesicht) Lyc. und Phos. (Brennen zwischen den Schultern); Dig. und Diosc. (Kopfschmerz, der in die Nase zieht); Sec. (Finger gespreizt).
Verursachung
Sonne. Heller Schnee. Feuerhitze. Angst oder Schreck. Erschütterung. Verletzungen.
1. Gemüt
Niederfallen mit Bewusstseinsverlust und abwechselnd Herzklopfen und Stauung im Kopf. Furcht; Hals fühlt sich geschwollen an, Brust wie zusammengeschraubt; besorgt wegen des nahenden Todes; fürchtet, vergiftet worden zu sein. Furcht, als ob ihm etwas Unangenehmes geschehen würde. Ungewöhnlich aufgeweckt und redselig, mit großem Ideenfluss. Verwirrung der Gedanken; kann nicht sagen, wo er ist; wohlbekannte Straßen erscheinen fremd; der Heimweg zu lang; vergisst, auf welcher Straßenseite er wohnt. Große psychische Erregung (mit Kopfschmerz); rasend, versucht davonzulaufen; aus dem Fenster zu springen. Zerebraler Schrei. Das Kinn fühlt sich zu lang an.
2. Kopf
Schwindel; < durch Bücken oder Bewegen des Kopfes; im Freien. Schwindel, wenn der Kopf bewegt wird. Schweregefühl im Kopf, hauptsächlich in der Stirn. Dumpfer Kopfschmerz mit warmem Schweiß auf der Stirn. Kopfschmerz mit beschleunigtem Puls, rotem Gesicht, Schweiß im Gesicht; er wird bewusstlos. Kopfschmerz < durch die Hitze der Sonne; > im Freien und durch Druck. Kopfschmerz, pochend usw., während oder anstelle der Menstruation. Fülle im Kopf, als ob das Gehirn sich ausdehne, sich in Wellen bewege. Fülle im Kopf; deutliches Gefühl des Pulses im Kopf; Klopfen ohne Schmerz. Empfindung, als ob das Blut zum Kopf aufsteige. Blutstauung zum Kopf (Apoplexie). Pulsation in der Stirn, in den Schläfen, am Scheitel; beim Gehen wird jeder Schritt im Hals gespürt, beim Bewegen des Kopfes. Klopfen im Kopf; in der Stirn; in den Schläfen; im Scheitel; im Hinterkopf; < beim Bewegen; > bei ruhigem Sitzen und Liegen und durch Druck. Klopfen in den Schläfenarterien, die hervorgehoben waren und sich wie Stränge anfühlten. Stiche in den Schläfen oder auf der rechten Seite der Stirn. Wundes und wie geprelltes Gefühl im Gehirn, schlimmer beim Schütteln des Kopfes. Empfindung von Wundheit durch den ganzen Kopf; hat Angst, den Kopf zu schütteln, da es scheint, als würde dadurch der Kopf in Stücke fallen. Schmerz, Hitze und Fülle im Kopf steigen von Brust, Hals oder hinterem Teil des Kopfes auf. Starker Schmerz im Hinterkopf, zu Augen und Schläfen ziehend. Schütteln < den Kopfschmerz, ebenso Bückbewegung, Stufensteigen; äußerer Druck >; Gehen im Freien, Entblößen des Kopfes >. Knackende Empfindung im Gehirn. Schädel scheint zu klein und als versuche das Gehirn, den Schädel zu sprengen; heftige Herztätigkeit und deutliche Pulsation über den ganzen Körper. Stöße im Gehirn synchron mit dem Puls. Wogende oder wellenartige Bewegung im Gehirn. Hemikranie; sieht halb hell, halb dunkel. Nagen im Hinterkopf.
3. Augen
Augen matt, starrend, eingesunken. Das Weiße des Auges ist rot, die Augen treten hervor, sehen wild aus. Augen fühlen sich an, als ob jemand sie von innen nach außen zöge. Drückende, hervortreibende Schmerzen in den Augen. In den Augäpfeln Stiche, Zuckungen, Wundheit, Druck. Pupillen erweitert, Augen nach oben gerollt. Hitze in den Augäpfeln, Lidern und um die Augen. Funken, Blitze vor den Augen. Die Buchstaben erscheinen kleiner. Als ob der Fokus des rechten Auges plötzlich verlagert wäre; sieht alles halb hell und halb dunkel. Schwarze Flecken vor den Augen und Verdunkelung der Augen; mit Ohnmacht.
4. Ohren
Empfindung von Fülle in und um die Ohren. Ohren empfindlich gegen Erschütterung. Schwerhörigkeit, Ohren fühlen sich an, als wären sie verstopft. Stiche in den Ohren, die Ohren fühlen sich an wie verschlossen. Klopfen, bohrend von innen nach außen im rechten Ohr. Klingeln, Singen oder Knacken in den Ohren. Klingeln in den Ohren, hörbarer Puls.
5. Nase
Schmerz an der Nasenwurzel. Der Kopfschmerz zieht in die Nase. Epistaxis beim Hinausgehen in die Hitze der Sonne, Gesicht gerötet, heiß, rot.
6. Gesicht
Blässe des Gesichts mit Hitze und Blutstauung zu Kopf und Brust. Bleich während Hitze, Sonnenstich, Stauungen usw.; gerötet und heiß mit Kopfschmerz. Hitze im Gesicht mit Pulsationen im Kopf und Herzklopfen. Rötung des Gesichts, besonders seines oberen Teils, mit Kopfschmerz. Rötung des Gesichts, die kommt und geht. Juckreiz, besonders in der Mitte des Gesichts. Schmerz und Steifigkeit des Kiefergelenks. Empfindung, als ob die Unterlippe geschwollen wäre.
7. Zähne
Pochender Schmerz in allen Zähnen. Pulsierender Zahnschmerz mit Kopfschmerz. Stechende Schmerzen im Zahnfleisch rechts, zur linken Seite übergehend, ohne rechts aufzuhören; < durch Heißes, > durch kalte Anwendungen.
8. Mund
Geschmack: bitter mit Übelkeit; aromatisch; süß; warm; hinterlässt einen fettigen Geschmack. Zunge taub, wie verbrannt; Prickeln, Stechen. Zunge fühlt sich geschwollen und roh an mit krampfartigen Zuckungen. Zunge: milchweiß ohne Belag; hinten stark belegt. Schwierigkeit beim Sprechen durch verminderte Kraft der Zunge und Verwirrung der Gedanken. Zunge geschwollen mit Stechen darin, die Zunge brennt. Empfindung von Wundheit und Schwellung am Gaumendach mit Pulsation.
9. Hals
Der weiche Gaumen fühlt sich zusammengezogen und trocken an. Juckreiz am weichen Gaumen und Hals. Im Hals Kitzeln, Hitze, Wundheit. Empfindung, als ob der Hals anschwelle.
10. Appetit
Appetit verloren. Verlangt kaltes Wasser; auch wegen trockenen, ausgedörrten Gefühls. Vermehrtes Verlangen zu rauchen. Wein < alle Symptome.
11. Magen
Übelkeit, die Schweiß verursacht. Übelkeit mit und verursacht durch den Kopfschmerz, mit Kolik; Blutstauung zu Kopf und Brust und bleiches Gesicht. Übelkeit und Erbrechen bei Gehirnstauungen oder während Sonnenstich. Ohnmachtsgefühl in der Magengrube; auch mit Klopfen. Empfindung von Leere in der Magengrube. Empfindlichkeit der Magengrube, besonders beim Bücken. Nagen in der Magengrube.
12. Bauch
Kolik, schneidender Schmerz hauptsächlich unterhalb des Nabels, morgens weckend, vor und nach lockeren Stühlen. Gallensteinkolik. Rumoren im unteren Teil des Bauches, hauptsächlich beim Liegen auf der linken Seite.
13. Stuhl und Anus
Diarrhöische Stühle mit Rumoren und Abgang von Blähungen, morgens beginnend und den ganzen Tag anhaltend. Diarrhö; reichliche, lockere, schwärzliche, klumpige Stühle. Morgendliche Diarrhö mit scharfem Brennen; mit Rumoren. Nach dem Essen von Pfirsichen Diarrhö abends und nachts. Verstopfung und Hämorrhoiden, die juckten und schmerzten. Zu ungewohnter Zeit ein harter und ungewöhnlicher Stuhl; Kneifen im Bauch davor und danach. Kein Stuhl.
14. Harnorgane
Vermehrte Absonderung von blassem (albuminösem) Harn; muss während der Nacht häufig aufstehen und große Mengen albuminösen Harns lassen. Tubuläre Nephritis, mit Kopfschmerz, hervorgerufen durch Gehen in der Sonne; Taubheitsgefühl in Armen und Händen, abwechselnd mit intensivem Kribbeln.
16. Weibliche Geschlechtsorgane
Menstruation unterdrückt Glon. Statt der Menstruation Stauung zum Kopf; Gesicht bleich; schlimmer im warmen Zimmer; Ohnmacht; Klopfen. Während der Menstruation Blutstauung zu Kopf und Brust; Kopfschmerz; Ohnmacht. In der Klimaxis Hitzewallungen, Druck im Kopf, Übelkeit, Verlust der Sinne, Schwindel, Schwellung der Füße. Während der Schwangerschaft Kopfschmerz, Blutstauungen zu Kopf und Brust. Eklampsie; bewusstlos; Gesicht hellrot; aufgedunsen; Puls voll, hart; Harn reichlich und albuminös.
17. Atmungsorgane
Neigung zu tiefer Atmung. Verlangen, einen langen, tiefen Atemzug zu nehmen. Seufzen.
18. Brust
Zusammenschnürung der Brust. Zusammenschnürung und Beklemmung der Brust. Beklemmung der Brust abwechselnd mit Kopfschmerz. Stauungen zur Brust.
19. Herz
Herzklopfen mit Hitze im Gesicht, beschleunigtem Puls und Pulsation der Karotisarterien. Heftige Herztätigkeit, deutliche Pulsation über den ganzen Körper. Übermäßig wahrnehmbares Herzklopfen. Im Herzen Empfindung von Fülle, Schweregefühl und Hitze, mit mühsamem Schlagen des Herzens. Puls beschleunigt; steigt und fällt abwechselnd; niedrig und schwach bei Sonnenstich. Mühsame Herztätigkeit, Beklemmung. Stechende Schmerzen im Herzen. Starke Stiche vom Herzen, in den Rücken ziehend. Schnurrendes Geräusch in der Herzgegend beim Liegen, Puls intermittierend.
20. Hals und Rücken
Engegefühl um den Hals. Der Hals fühlt sich schwach und müde an, kann den Kopf nicht tragen. Steifigkeit des Halses, Kleidung scheint zu eng zu sein. Am Hals Empfindung von Fülle, Spannung, Pulsation. Brennende Hitze zwischen den Schulterblättern. Heiße Empfindungen den Rücken hinab. Schmerz in der ganzen Wirbelsäule oder Hitze und Frösteln.
22. Obere Extremitäten
In den Armen Unruhe, Schwäche, Mangel an Kreislauf. Empfindung von Schwäche und Taubheitsgefühl im linken Arm. Fühlt das Schlagen aller Pulse in den Fingerspitzen, begleitet von Zittern der Finger.
23. Untere Extremitäten
Schwäche und Taubheitsgefühl des linken Oberschenkels. Schwäche der Beine, die Knie und Knöchel geben nach (während Kopfschmerz). Extremitäten erschlafft, bewegungslos bei Sonnenstich. Akuter Schmerz im linken Knie beim Bewegen, scheint tief im Gelenk zu sitzen, ohne viel Hitze oder Schwellung; plötzliche Zuckungen oder Stiche in Ruhe, ist gezwungen aufzustehen und die Extremität zu strecken. Zucken der Extremitäten mit Bewusstseinsverlust. Unruhe in den Extremitäten veranlasst ihn aufzustehen. (Ischias.). Kalte Füße, mit Übelkeit, Herzklopfen.
24. Allgemeines
Ohnmacht; mit Bewusstsein. Große Schwäche und Prostration. Bewusstloses Niederfallen. Schmerzloses Klopfen im ganzen Körper. Pulsationen, Kribbeln, Schauder und eine eigentümliche Empfindung von Wärme durch den Körper, von oben nach unten ausstrahlend. Krämpfe (durch Stauungen zum Kopf); die Finger sind gespreizt und ausgestreckt. Scheinbare Plethora, schnelle Abweichungen in der Verteilung des Blutes.
26. Schlaf
Gähnen mit Kopfschmerz, Blutstauung zum Kopf. Schläfrigkeit früh am Abend. Er ist schwer zu wecken. Schwäche wie durch Schlafverlust.
27. Fieber
Puls beschleunigt, unregelmäßig, intermittierend, voll und hart, klein und schnell. Frost: nach Erhitzung; wechselt mit Schweiß ab; mit Erbrechen; Kopf wie zusammengeschraubt; intermittierendes Fieber. Hitze, besonders im Gesicht, von der Magengrube zum Kopf aufsteigend. Allgemeine Wärme; Hitzewallungen; Hitzewellen aufwärts. Schweiß hauptsächlich im Gesicht, nach dem Schlafen. Schweiß auf der Stirn. Reichlicher Schweiß, meist im Gesicht und auf der Brust. Schweiß erleichtert die Übelkeit.