Hydrocyanic Acid

von Timothy F. AllenEnzyklopädie der reinen Materia Medica

Acidum hydrocyanicum. Hydrocyansäure oder Blausäure; (deutsch), Blausäure.

Die reine Säure soll in einer 2-prozentigen wässrigen Lösung aufbewahrt werden; dies ist die offizinelle Säure und als Matrix zu betrachten.

Zubereitung zum Gebrauch , Verdünnungen mit Alkohol.

Quellen. ( 1 bis 5 , Arzneimittelprüfungen von Jörg und seinen Schülern).

1 , Assmann, Prüfung der nach Vauquelins Methode bereiteten Säure, 1 Tropfen morgens, 2 Tropfen um 3 Uhr nachmittags am ersten Tag, 3 Tropfen am zweiten Tag; 1 a , derselbe, Prüfung der nach der Methode von Ittner und Brandes bereiteten Säure (aus Ferrocyankalium und Phosphorsäure), 2 Tropfen am ersten Tag, 3 Tropfen am zweiten Tag; 2 , Heisterbergh, Prüfung von Vauquelins Säure, einen halben Tropfen am ersten Tag, 1 Tropfen morgens und 2 Tropfen nachmittags am zweiten Tag, 3 Tropfen am dritten Tag; 2 a , derselbe, Ittners Säure; 3 , Kneschke, Prüfung mit Vauquelins Säure; 3 a , derselbe, mit Ittners Säure; 4 , Otto, Prüfung mit Vauquelins Säure; 4 a , derselbe, mit Ittners Säure; 5 , Jörg, Prüfung mit Vauquelins Säure; ( 6 bis 25 , außer 16, 17, 19 und 20 , aus Hartlaub und Trinks' "Laurocerasus," Mat. Med., 1, S. 127); 6 , Symptome von Hartlaub; 7 , ausgelassen; 8 , Hufeland's Journ., 52, 2, S. 56; 9 , Granville, Lond. Med. and Phys. Journ., Sept., 1826; 10 , Roch, die Anwend. d. Blaussäure, Leipzig, 1827, 8; 11 , G. A. Richter, Arzneim., II, S. 512; 12 , Toulmouche, Rév. Méd. Franç. et étrang. et Journ. d. Clin. de l'Hôtel Dieu, I, S. 265-274; 13 , Hufeland's Journ., 1823, Teil 7, Wirkungen von 2 Skrupeln Ittnerscher Säure in einer halben Unze Wasser; 14 , Ann. de Chim. Okt. 1814, Bd. 92; 15 , Manzoni, de precip. acid Pruss., etc., Wirkungen der Dämpfe; 16 , Ittner, Wirkungen der Inhalation, Beit. z. Gesch. d. Blaussäure, 1809 (aus Preyers Monographie, 1870); 17 , Gilbert, Annal., Bd. 53, S. 217 (aus Preyers Monographie), Wirkungen bei einem Mann; 18 , Magendie, Vorschr. z. Bereit. und Anwend., etc., 1826; 19 , Adlemann, rhein. Jahrb. 1 suppl., 1822 (aus Frank's Mag., 3, S. 5), ein Mann nahm gegen Schmerz im Bauch 6 Tropfen viermal täglich; nach einigen Tagen nahm er eine doppelte Dosis und verspürte Wirkungen; 20 , Coullon, Recherch. et Consid. Méd. sur l'acide hydrocyan., Paris, 1819, S. 128 (aus Preyers Monographie, 1870), Wirkungen der Inhalation und in einem Fall von 20 bis 80 Tropfen (!) innerlich; 21 , Hecker, Arznm., I, S. 309; 22 , Brera, Quellenangabe ausgelassen; 23 , G. A. Müller, ebenda; 24 , Neue Samml. aus. Abh. f. p. Aerzt.; 25 , Horn, Archiv., 1818, S. 510; 26 , Schneider, Wirkungen der Inhalation (aus Preyer); 27 , Wedemeyer, 1817, Wirkungen von 1 Tropfen einer 9-prozentigen Lösung (aus Preyer); 28 , Elwert, 1821, Versuche (aus Preyer); 29 , Robriquet, 1831, Wirkungen des Befeuchtens der Fingerspitzen mit einer 2-prozentigen Lösung (Preyer); 30 , Preyer, Monographie über Blausäure, 1870, Wirkungen der Inhalation an sich selbst; 31 , Robert (aus Preyer); 32 , Bertin, Fall einer Vergiftung durch einen Teelöffel einer 3-prozentigen Lösung, Horn's Archiv., 1825; 33 , Baumgaertner, Med. Zeit., 1829 (Frank's Mag., 4, S. 5), ein an Hämoptyse leidender Mann nahm eine zu starke Dosis (einige Tropfen mit Ammoniak); 34 , Hufeland's Journ., 1815 (Frank's Mag., 2, 558), eine Frau nahm etwa 40 Grane starker Säure; 35 , Sandras, Recueil period., 110, 1830, allgemeine Wirkungen zu großer Dosen bei verschiedenen Kranken; 36 , Andreessen, de ven. acid hydrocyan., Berlin, 1829 (aus Roth's Mat. Med.); 37 , Gendrin, Journ. Gen., Bd. 103, S. 367, ebenda; 38 , N. Eng. Med. Journ., 1821, S. 21, Wirkungen bei einer jungen Dame mit Phthisis pulm.; 39 , ebenda, bei einer 20jährigen Dame mit Katarrh und chronischem Husten; 40 , ebenda, bei einem 8jährigen Kind mit Keuchhusten; 41 , Geoghegan, Dublin Med. Journ., 1835, S. 309, ein Mann mit Unbehagen im Magen nahm Dosen der Säure nach der Dublin Pharmacop. (sp. gr. .998), steigend bis auf 2 Drachmen am sechsten Tag; 42 , derselbe, Versuche von Dr. Prout; 43 , Banks, Edin. Med. and Surg. Jour., 1837, S. 44, ein 19jähriges Mädchen mit Verdauungsstörung nahm mehr als 30 Tropfen; 44 , Smith, Lancet, 1844, S. 335, ein 8jähriges Mädchen nahm Öl bitterer Mandeln (etwa 10 bis 15 Tropfen); 45 , ausgelassen; 46 , Garson, Edin. M. and S. J., 1843, S. 72, ein Mann nahm eine Überdosis Hydrocyansäure; 47 , Taylor, Lond. Med. Gaz., 1845, S. 103, ein Mann nahm 45 Tropfen Scheelescher Säure; 48 , Nunneley, Provincial Med. and Surg. J., 1845, S. 561, ein Mann nahm eine Überdosis Scheelescher Säure; 49 , Letheby, Pharm. Journ., 4, S. 511, ein 22jähriges Mädchen nahm weniger als 1 Gran reiner Säure; 50 , Hempel's Mat. Med., aus Rév. Méd., ein Arzt experimentierte mit verdünnter Säure; 51 , Bishop, ein Mann nahm etwa 1 1/2 Grane reiner Säure, Lancet, 1845, S. 315; 52 , Godfrey, Lond. and Ed. Month. Journ., 1845, S. 711, ein Mann nahm eine Überdosis; 53 , Hicks, Lond. Med. Gaz., 1845, S. 462, ein Mädchen nahm 1 Unze Scheelescher Säure; 54 , derselbe, eine Frau nahm eine Überdosis; 55 , Champneys, Lond. and Ed. Month. J., 1845, S. 708, eine Frau wurde dadurch vergiftet; 56 , Pooley, Lond. Med. Gaz., Bd. 35, S. 859, ein Mann wurde mit einem halb gefüllten Unzenfläschchen Scheelescher Säure gefunden; 57 , Hoyn, Chemist., Bd. 4, S. 421, ein Mann trank etwa 45 Gramm Kirschlorbeerhydrat; 58 , Lond. Times and Gaz., 1858, S. 36, eine Frau durch Überdosis vergiftet; 59 , Christison, Edin. Month. Journ., 1850, S. 97, ein 60jähriger Mann, vergiftet; 60 , Regnault (Ann. d'Hyg.), B. and F. Med.-Chir. Rev., 1852, S. 418, ein Medizinstudent durch Dampf vergiftet; 61 , Barker, Br. Med. J., 1861, S. 655, ein Knabe nahm Mandelaroma; 62 , Perry, Br. Med. Journ., Jan. 1862, ein Mann beging Selbstmord (kaum 1 Gran eingenommen); 63 , Hickman, Lancet, 1866, S. 310, ein Mann nahm eine halbe Unze; 64 , ausgelassen; 65 , Hall, Am. J. Med. Sc., 1868, S. 277, ein Mann nahm etwa 100 Tropfen einer 2-prozentigen Lösung (Tod in zwanzig Minuten); 66 , Stevenson, Guy's hosp. Rep., 1869, S. 259, ein Mann nahm etwa 1 1/2 Drachmen Scheelescher Säure; 67 , Thomas, Lancet, 1873, S. 522, ein Mann nahm etwa eine Unze gewöhnlicher Säure der Pharmacop.; 68 , Madden und Hughes, Br. J. of Hom., 20, S. 453, Sir Benj. Brodie brachte einen Tropfen Öl bitterer Mandeln auf seine Zunge.

GEMÜT

  • Gemüt.

  • Nach Aderlass wildes Delirium, mit beständigem Hin- und Herwerfen von einer Seite auf die andere, Beißen nach den Umstehenden, hervortretenden ängstlichen Augen, kleinen Pupillen, Herz und Puls rasch, 23.

  • Sie rief sofort: "Brot, Brot", sprang dann krampfhaft von ihrem Sitz auf, 43.

  • Viel zusammenhangloses Reden, 33.

  • Gelegentliches Stöhnen (nach etwa zwanzig Minuten), 46.

  • Stöhnte (nach etwa zwanzig Minuten), 46.

  • Trübsinn und üble Laune, nachmittags (zweiter Tag), 5.

  • Angst, 20.

  • Ängstliches Gefühl, 8.

  • Reizbarkeit (zweiter Tag), 1a. [10.]

  • Mutlosigkeit, 6.

  • Furcht vor eingebildeten Beschwerden, 9.

  • Verstand.

  • Zunächst antwortete der Patient rasch, wurde aber bald benommen, 33.

  • Denken erschwert (zweiter Tag), 4a.

  • Unfähigkeit, die Gedanken zu sammeln, 9.

  • Vollständige Unfähigkeit zu denken, 6.

  • Gedächtnis sehr schwach, 6.

  • Bewusstlos (innerhalb von fünf Minuten), 65.

  • Bewusstseinsverlust, 36.*

  • Bewusstseinsverlust, zweiundeinhalb Stunden dauernd, 12. [20.]

  • Bewusstseinsverlust, mit großer Schwäche, 13.

  • Plötzlicher Verlust von Bewusstsein und Empfindung, 50.

  • Vollständiger Bewusstseinsverlust, 37.*

  • Betäubung, 31 ; (von den Dämpfen), 14 ; (nach vier Minuten, dritter Tag), 3.

  • Er befand sich im Koma und war vollkommen empfindungslos, 62.

  • Tiefes Koma während viereinhalb Stunden, nur unterbrochen durch gelegentliche plötzliche krampfartige Bewegungen, 60.

KOPF

  • Benommenheit und Schwindel.

  • Benommenheit des Kopfes, 10, 20, 30 ; (nach wenigen Minuten), 1 ; (zweiter Tag), 5.

  • Benommenheit des ganzen Kopfes (bald), 1.

  • Benommenheit des ganzen Kopfes, anfangs von vorübergehendem Schwindel begleitet (bald), 3.

  • Benommenheit in der Stirn und dumpfes Schmerzgefühl (erster Tag), 1a. [30.]

  • Benommenheit der rechten Seite des Kopfes, begleitet von leichtem Druck im Hinterhaupt und in der Stirn derselben Seite (nach drei Minuten, zweiter Tag), 3.

  • Allgemeine Benommenheit des Kopfes, 1a.

  • Leichte Benommenheit des Kopfes (nach wenigen Minuten), 3a.

  • Leichte Benommenheit des Kopfes auf der rechten Seite, vom Hinterhaupt nach vorn sich erstreckend und leichten Druck in der Stirngegend verursachend (erster Tag), 3.

  • Beträchtliche Benommenheit des Kopfes zusammen mit heftigem Druck in Stirn und Hinterhaupt, schlimmer rechts, am heftigsten in der Gegend der rechten Augenbraue (dritter Tag), 3a.

  • Große Benommenheit des ganzen Kopfes, in Stirn und Hinterhaupt (dritter Tag), 3.

  • Nachdem er einige Schritte gegangen war, verspürte er ein Gefühl großer Benommenheit mit Kopfschmerz und lautem Klingeln in den Ohren (nach zwei Minuten); jetzt konnte er nur mühsam seine Schritte zurücklenken, beugte sich nach vorn über einen Tisch, wurde bewusstlos und fiel rücklings um; in diesem Zustand blieb er insgesamt zwischen drei und vier Minuten, während welcher Zeit er heftig von Krämpfen geschüttelt wurde und, wie die Anwesenden sich ausdrückten, wie ein mit der Säure vergiftetes Kaninchen aussah (sechster Tag), 41.

  • Unbehagliche Benommenheit im Kopf; er drehte sich um, sprach einige Worte und fiel sofort nieder; die Zähne waren fest zusammengebissen, 32.

  • Schwindel, 19, 35 ; (von den Dämpfen), 15.

  • Schwindel, den ganzen Tag anhaltend (dritter Tag), 3a. [40.]

  • Schwindel, acht Tage dauernd, 16.

  • Schwindel; die Gegenstände um ihn herum schienen sich zu bewegen (nach vier Minuten, dritter Tag), 3.

  • Schwindel, so daß er sich kaum auf den Füßen halten konnte, 17.

  • Schwindel und Verdunkelung der Sinne, 11.

  • Schwindel mit Beklemmung und Schwäche, so daß er sich ins Bett legen mußte, 16.

  • Leichter Schwindel (von den Dämpfen), durch Kaffee antidotiert, 9.

  • Heftiger Schwindel ohne Kopfschmerz, so daß er auf der Straße taumelte und undeutlich sehen konnte, vier Tage dauernd, 27.

  • Schwindelgefühl (sofort), 51 ; (bald), 6.

  • Plötzliches Gefühl, als bewege sich alles um ihn herum langsam; ihm wurde schwindelig, ohne daß er taumelte, und zugleich bemerkte er einen leichten Druck, der in der linken Seite des Hinterhaupts begann und sich über die linke Kopfhälfte bis zur Stirngegend erstreckte (nach einer Viertelstunde), 4.

  • Allgemein.

  • Kopf stark nach vorn geneigt, ohne daß der Patient ihn aufrecht halten konnte (nach drei Stunden), 57. [50.]

  • Heftige Kongestion zum Kopf, 35.

  • Apoplexie, 21.

  • Ein sehr eigentümlicher Zustand wie bei Intoxikation (vierter Tag), 4.

  • Gefühl wie nach großer und lang anhaltender Anstrengung mit dem Kopf und als ob er dadurch sehr erschöpft wäre (zweiter Tag), 5.

  • Schmerz und ein Gefühl der Ausdehnung im Kopf, das den Rest des Tages anhielt (sechster Tag), 41.

  • Eine Art Erschütterung im Kopf (sofort), 50.

  • Seltsame Störung im Kopf, als ob, nach ihrem Ausdruck, ihr Gehirn brenne; sie fiel hin und blieb eine Stunde lang in einem Zustand von Schwäche, ohne Bewusstseinsverlust; sofort (nach der zweiten Dosis), 39.

  • Kopfschmerz, 20, 35 ; (von den Dämpfen), 15 ; (nach zwei Minuten, sechster Tag), 41.

  • Kopfschmerz, mehrere Stunden dauernd, 30.

  • Kopfschmerz, nur nachts, 35. [60.]

  • Kopfschmerz, bald an einer, bald an einer anderen Stelle, zu verschiedenen Zeiten (vom zweiten bis zum fünften Tag), 5.

  • Kopfschmerz und eine Art Schwindel, 18.

  • Sehr heftiger betäubender Kopfschmerz; beim Beugen des Kopfes schien das Gehirn dagegen zu schlagen, 6.

  • Heftiger Kopfschmerz, 33.

  • Druck im Kopf, im Hinterhaupt beginnend und sich zu den Stirnhöhlen erstreckend, wo er sich festsetzt (nach einer Stunde), 4.

  • Druck im Kopf, vom Scheitel beiderseits zur Stirn und zu den Augenhöhlen ziehend, wo er fest wurde, während sich vom Hinterhaupt der Druck den Nacken hinab erstreckte; obwohl dieser Druck kein eigentlicher Schmerz war, wurde er doch so schwer, daß er leichte Benommenheit des Kopfes verursachte (nach einer Stunde, zweiter Tag), 4.

  • Druck und Schwere im Kopf, abends (erster Tag), 5.

  • Druck und Benommenheit des Kopfes, im Freien gelindert, 3.

  • Leichter Druck im Kopf, im Hinterhaupt beginnend und sich zur Vorderfläche des Kopfes erstreckend (zweiter Tag), 4a.

  • Dumpfer Druck im Kopf an verschiedenen Stellen, einmal im Hinterhaupt, dann in der Seite, dann im Scheitel, stets bis zur Stirn ziehend, niemals länger als ein bis zwei Minuten dauernd und im Laufe des Tages häufig wiederkehrend (erster Tag), 4a. [70.]

  • Schwere, Schmerz und Hitze des Kopfes, mit einigem Unbehagen im Magen, 43.

  • Stirn.

  • Stirn und Gesicht kalt und trocken, 34.

  • Ein Gefühl im Kopf, einem leichten Rausch nicht unähnlich; dies war kein eigentlicher Schmerz, sondern einfach ein Spannungsgefühl in der Stirngegend (bald), 1.

  • Schwere und drückende Empfindung in der Stirn (bald), 1.

  • Druck auf der rechten Seite der Stirn (nach wenigen Minuten), 3a.

  • Druck auf der rechten Seite der Stirn, bis zum Hinterhaupt ziehend (bald), 3a.

  • Leichter Druck in der Stirn (nach einer Stunde), 4.

  • Drückendes Gefühl in der Stirngegend, vorübergehend (nach zwei Tropfen), 2.

  • Ein heftiger Schmerz, anfangs von innen nach außen drückend und dann allmählich zu einem sehr heftigen stechenden und bohrenden Schmerz in den Stirngegenden und Augenhöhlen werdend (bald), (zweiter Tag), 1a.

  • Scheitel- und Seitengegend.

  • Druck im Kopf, auf der rechten Seite (dritter Tag), 4. [80.]

  • Druck in der rechten Seite des Kopfes, besonders in der Stirngegend, der später in die Gegend des linken Warzenfortsatzes, dann in die linke Schläfe, später nach rechts wechselte (vierter Tag), 4.

  • Leichter Druck in der rechten Seite des Kopfes, in der Gegend von Scheitel und Stirn (nach einer halben Stunde), 5.

  • Drückender Schmerz in der linken Kopfhälfte, besonders in der Gegend von Scheitel und Stirn, der zeitweise auf die rechte Seite wechselte und zeitweise ganz nachließ (nach einer halben Stunde, zweiter Tag), 5.

  • Hinterhaupt.

  • Leichter Schmerz unter der Haut des Hinterhaupts, 20.

  • Ständige leichte Schmerzen im Hinterhaupt, im Freien, zwei Stunden dauernd, 28.

  • Heftiger Druck im Hinterhaupt und in der Stirn, rechts deutlicher als links; der Druck im Kopf verschwand nach wenigen Minuten, die Benommenheit dauerte aber einige Stunden an (zweiter Tag), 3.

AUGE

  • Objektiv.

  • Augen glänzend, 55.

  • Das Auge zeigte durchweg ein glänzendes und glasiges Aussehen; bloßer körperlicher Glanz ohne geistigen Ausdruck, 44.

  • Augen hell, hervortretend und glasig, Pupillen erweitert (nach fünf Minuten), 61.

  • Augen glasig, 48. [90.]

  • Augen von fast natürlichem Aussehen, eher matt als glänzend; nicht hervortretend; Pupillen groß, 52.

  • Augen starr und fixiert, fast sofort; fixiert und glitzernd (nach einer Viertelstunde), 43.

  • Augen hervortretend und starr, 48.

  • Augen hervortretend, fixiert und starr (nach fünf oder zehn Minuten), 58.

  • Augen halb geschlossen, aber hervortretend und glitzernd, mit weit erweiterten Pupillen, die gegen Licht ganz unempfindlich waren, 49.

  • Verdrehung der Augen, 13.*

  • Augen fixiert, 55 ; (nach zwanzig Minuten), 46.

  • Augen fixiert und geschlossen, die Pupille etwas erweitert, 63.

  • Augen fixiert, aber lebensähnlich, die Pupillen in normalem Zustand (nach fünf Minuten); im Augenblick des Erlöschens erweiterte sich die Pupille des Auges, 45.

  • Augen scheinen unbeweglich und unwillkürlich auf einen Punkt gerichtet zu sein (nach einer Viertelstunde), 4.

  • Subjektiv. [100.]

  • Schmerz tief in den Augen und Schläfen und dann im Hinterhaupt, 33.

  • Starker Druck, besonders über dem rechten inneren Augenwinkel (dritter Tag), 3.

  • Brauen.

  • (Schmerz über dem linken Auge), 35.

  • Lider.

  • Kleine variköse Venen in den Augenlidern, 33.

  • Offene Augen, mit starren Augäpfeln, 36.*

  • Augen offen; Augäpfel nach oben gedreht, 46.

  • Augen weit geöffnet, fixiert und glasig; Pupillen weit erweitert (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Augen weit geöffnet, starr geradeaus ins Leere blickend, injiziert, wässrig und mit etwas verengten Pupillen, jedoch nicht stärker, als dies natürlicherweise bei Personen seines Alters der Fall ist (nach einer Stunde), 59.

  • Die Augenlider standen weit offen, und die Augäpfel waren schwer zu bewegen; nur nach deutlicher Anstrengung war es möglich, nach oben oder unten, nach rechts oder links zu blicken (vierter Tag), 4.

  • Augen halb offen, 13. [110.]

  • Augen halb offen, klar und natürlich, aber gegen Licht unempfindlich, 34.

  • Augenlider teilweise geschlossen, die Augen dazwischen wie nach vorn gedrängt erscheinend, wobei die Pupillen zugleich vollständig erweitert und gegen den Lichtreiz ganz unempfindlich waren, 54.

  • Augen geschlossen (sechster Tag), 41.

  • Augenlider geschlossen, und beide Augen nach links gezogen; Pupille erweitert, 44.

  • Augenlider geschlossen, und beim Öffnen derselben fand man die Pupillen übermäßig erweitert, 60.

  • Augapfel.

  • Augäpfel gespannt und sehr hervortretend, 33.

  • Pupille.

  • Pupillen erweitert, 12, 35, 66 ; (nach fünfzehn oder zwanzig Minuten), 58.

  • Pupillen erweitert, nur wenig reagierend, 33.

  • Pupillen erweitert, lichtstarr, 32.

  • Pupillen erweitert und völlig lichtstarr (nach einer Viertelstunde), 43. [120.]

  • Pupillen mäßig erweitert, später jedoch verengt, und blieben den ganzen Tag so (dritter Tag), 4.

  • Pupillen weit erweitert, wurden aber vor dem Tod weniger weit, 48.

  • Pupillen gleichmäßig erweitert und für den Lichtreiz gut empfänglich, 55.

  • Pupillen von natürlicher Größe oder vielleicht etwas verengt und unempfindlich, 46.

  • Pupillen der Augen verengt und gegen Licht ganz unempfindlich, 62.

  • Unbewegliche Pupille, 36.

  • Unbeweglichkeit und Erweiterung der Pupille, 50.

  • Sehen.

  • Sehtrübung und Gefühl wie von einem Nebel vor den Augen (bald), 1.

  • Verdunkelung des Sehens mit Rauschgefühl (bald), (zweiter Tag), 1a.

  • Ein leichter Schleier schien vor den Augen zu schweben (nach vier Minuten, dritter Tag), 3. [130.]

  • Eine Wolke vor den Augen (bald), 1.

  • Wolken schienen vor den Augen zu schweben; nur mit Mühe konnte er deutlich sehen; nachmittags (zweiter Tag), 5.

  • Es wurde dunkel vor den Augen, 8.

  • Vollständige Blindheit mit Schmerz in der Stirn; erweiterte lichtempfindliche Pupillen; Augäpfel gespannt und hervortretend, mit Injektion der Kapillaren der Lider, 33 . [Dieser Zustand wurde als Apoplexie der Netzhaut betrachtet; nach Anwendung von Blutegeln, kalten Applikationen auf Kopf und Brauen und von Zeit zu Zeit Schwefelkohlenstoff auf die Schläfen usw. war nach vierundzwanzig Stunden das Sehvermögen vollständig wiederhergestellt.]

  • Funken vor den Augen, 35.

OHR

  • Klingeln in den Ohren, 35.

  • Lautes Klingeln in seinen Ohren nach zwei Minuten (sechster Tag), 41.

  • Brausen in den Ohren, 35.

NASE

  • Eine eigentümliche Empfindung in den oberen Nasenhöhlen; es ist, als ströme mephitische Luft über die Schneider'sche Membran und verursache kurze Zeit ein Prickelgefühl (nach einer Stunde, erster Tag), 4.

GESICHT

  • Wild aussehendes und aufgedunsenes Gesicht, 50. [140.]

  • Sah aus wie ein Mensch, der an einem Übermaß an Trinken leidet, 48.

  • Es macht die Gesichtszüge sehr deutlich, 11.

  • Gesicht gerötet, 46.

  • Gesicht und Hals rot und aufgeschwollen, 32.

  • Gesicht bläulichrot und geschwollen (nach fünf oder zehn Minuten), 58.

  • Blutgefäße injiziert und das ganze Gesicht aufgedunsen, 48.

  • Gesicht und Kopf gestaut und heiß (nach einer Stunde), 59.

  • Sein vorher blasses Gesicht wurde stark gestaut, und die Venen groß und hervortretend, 63.

  • Gesicht so stark gestaut, daß es fast purpurfarben war, 54.

  • Das Gesicht hatte ein dunkel verfärbtes Aussehen, 55. [150.]

  • Gesicht blau, 66.

  • Leichte Zyanose des Gesichts, 60.

  • Gesichtsfarbe sehr grau und erdig, 6.

  • Im Gesicht fast schwarz (nach zwei oder drei Minuten); Gesicht von gespenstisch blassem Aussehen; das Gesicht jedoch sehr geschwollen und mit großen Schweißtropfen bedeckt (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Sehr bleich (nach fünf Minuten), 61.

  • Gesicht geschwollen, 12.

  • Ganzes Gesicht geschwollen, strotzend und durch Stauung fast purpurfarben, 49.

  • Gesicht aufgedunsen und dunkel, eher purpurn, 48.

  • Gesicht eingefallen, 6.

  • Gesicht eingefallen, bleich, 34.

  • Lippen. [160.]

  • Blasse, bläuliche Lippen, 36.

  • Verziehung des Mundes, 32, 50.

  • Kinn.

  • Das einzige Lebenszeichen war eine leichte Bewegung des Unterkiefers, 55.

  • Kiefer starr, 48.

  • Kiefer starr, die Zähne des Unterkiefers hinter die des Oberkiefers zurückgezogen, 46.

  • Kiefer zusammengebissen, 49, 66.

  • Zähne zusammengebissen, 54 ; (sechster Tag), 41.

  • Zähne fest aufeinandergepreßt, fast unmittelbar, 43.

  • Der Kiefer war in starrem Krampf fest zusammengebissen, 44.*

  • Krampfartige Kontraktion des Kiefers (nach fünfzehn oder zwanzig Minuten), 58. [170.]

  • Er hatte die Ecke des Tuches zwischen den Zähnen, an dessen Seiten bei jeder Ausatmung eine große Menge dicken weißen Schaums hervortrat; ich versuchte, das Tuch aus seinem Mund zu entfernen, aber ohne Erfolg, da die Kiefer so fest zusammen waren, daß ich sie nicht im mindesten öffnen konnte (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Kieferklemme, 50.

  • Trismus, 12.

  • Unterkiefer herabgesunken, 52.

MUND

  • Zunge.

  • Zunge belegt, 6.

  • Zunge weiß und etwas trocken, 6.

  • Zunge etwas vorgestreckt, 52.

  • Taubheitsgefühl der Zunge (nach lokaler Anwendung), 27.

  • Kältegefühl auf der Zunge, 15.

  • Ein Gefühl an der Zungenwurzel, als werde sie von beiden Seiten zusammengezogen (bald), (zweiter Tag), 5. [180.]

  • Eine eigentümliche Reizung an der Zungenwurzel, die bald zu einem Kratzgefühl wurde wie nach dem Essen trockener Walnüsse (nach einer Viertelstunde, erster Tag), 4.

  • Mund allgemein.

  • Trockenheit des Mundes, 35.

  • Mund sehr trocken, vor und nach dem Abendessen (zweiter Tag), 5.

  • Heftiges Kratzen am weichen Gaumen, 30.

  • Speichel.

  • Speichelfluss, mit zwei oder drei leichten Anfällen von Übelkeit, mehrere Minuten dauernd, 20.

  • Verursacht Spucken, 31.

  • Er mußte mehrere Minuten lang ausspucken, 17.

  • Schaum trat aus dem Mund hervor, 54.

  • Mund mit Schaum bedeckt, 49.

  • Schaum vor dem Mund, 37. [190.]

  • Schäumender Schleim trat aus den Lippen hervor, 63.

  • Als man sie etwas aufrichtete, kam etwas Schaum aus ihrem Mund, 55.

  • Schaum erschien am Mund und bildete große Blasen; diese Flüssigkeit war so zäh, daß sie kaum weggewischt werden konnte, 66.

  • Dicker Speichelschaum, mit Blut tingiert (das blutige Aussehen wurde dadurch verursacht, daß sie sich auf die Zunge gebissen hatte), trat aus ihrem Mund hervor (nach fünf oder zehn Minuten), 58.

  • Eine kleine Menge bräunlicher zäher Materie war aus seinem Mund auf die Decken gefallen, 46.

  • Geschmack.

  • Süßlicher Geschmack auf der Zunge, 15.

  • Äußerste Bitterkeit im Mund (sofort), (sechster Tag), 41.

  • Scharfer reizender Geschmack, 15.

  • Sprache.

  • Sprachverlust, 21.

  • Unfähig zu sprechen (nach etwa zwanzig Minuten), 46. [200.]

  • Machte einen Versuch zu sprechen, war aber nicht verständlich, 48.

HALS

  • Das Getränk rumort hörbar durch Hals und Darm, 6.

  • Er schien beträchtliches Unbehagen im Hals zu haben, konnte aber schlucken (nach fünf Minuten), 61.

  • Hitze um den Hals (nach vier Stunden), 46.

  • Halsschmerzen, welche das Schlucken behinderten; der Speichel war reichlich und floß aus dem Mund, abends, 46.

  • Kratzen im Hals, bis zum Mittag anhaltend (erster Tag), 4.

  • Kratzen im Hals, mit einer eigentümlich kitzelnden Reizung, die sich vom Rachen tief hinab in die Luftwege erstreckte und Neigung zu häufigem hackendem Husten verursachte; dieser Zustand der Luftwege wurde verglichen mit dem nach einer Erkältung, wenn man heiser ist, oder mit dem, der durch das Essen von Hagebutten entsteht, wenn kleine Härchen im Hals stecken bleiben; am Abend ging dieser reizbare Zustand in eine sehr deutliche Trockenheit im Mund und Kehlkopf über (zweiter Tag), 4.

  • Kratzende Empfindung im Hals, begleitet von einigen vorübergehenden Stichen und vermehrter Schleimabsonderung, die zu häufigem Auswerfen dünnen Speichels zwingt (dritter Tag), 4a.

  • Leichtes Kratzen im Hals (nach einer Stunde, zweiter Tag), 3.

  • Kratzen im Hals, sehr leicht (erster Tag), 2a. [210.]

  • Quälendes Kratzen im Hals, wie vom Essen zu vieler Walnüsse (zweiter Tag), 3.

  • Rachenenge, Rachen und Speiseröhre.

  • Schmerz, Hitze, Krampf in Rachenenge, Speiseröhre und Magen, 22.

  • Kratzen im Rachen (nach drei Tropfen), 2.

  • Wärme in der Speiseröhre, 35.

  • Schlucken.

  • Unfähig zu schlucken (bald), 43.

  • Man versuchte, ihn zum Schlucken zu bringen; aber obwohl ein Schluckakt ein- oder zweimal deutlich bemerkt wurde, blieb die Flüssigkeit größtenteils in seinem Mund und schwappte mit den Atembewegungen hin und her, 66.

  • Äußerer Hals.

  • Aufgedunsenheit des Halses, 50.

  • Beträchtliche Schwellung und wellenförmige Bewegung in den Jugularvenen; die Carotiden schlugen schnell und voll, 44.

MAGEN

  • Appetit.

  • Vermehrter Hunger mit Abneigung gegen Speisen (zweiter Tag), 1a.

  • Verminderter Appetit und verminderte Verdauung, 11. [220.]

  • Appetitlosigkeit, 33, 35 ; (zweiter Tag), 1a.

  • Appetitlosigkeit achtzehn Tage lang, 6.

  • Appetit in der ersten Stunde völlig fehlend, später aber ungewöhnlich vermehrt, 1.

  • Abneigung gegen Essen, 9.

  • Durst.

  • Durst (nach vier Stunden), 46.

  • Aufstoßen und Schluckauf.

  • Aufstoßen mit dem Geschmack des Mittels (zweiter Tag), 1a.

  • Entweichen von Gas aus dem Mund mit Geruch und Geschmack des Mittels, 12.

  • Heftiger Schluckauf, der fast eine Stunde anhielt und den gewöhnlichen Mitteln, wie langem Anhalten des Atems usw., nicht wich, aber nach einer Tasse schwarzen Kaffees verschwand (zweiter Tag), 1a.

  • Sodbrennen und Wasserbrechen, mit Ansammlung von viel Speichel im Mund, nach dem Essen (zweiter Tag), 1a.

  • Übelkeit und Erbrechen.

  • Übelkeit und Erbrechen, mit Linderung der Beschwerden, 16. [230.]

  • Erbrechen, 19, 33 ; (sechster Tag), 41.

  • Erbrach tagsüber häufig, 46.

  • Erbrechen schwarzer Flüssigkeit, 12.

  • Erbrach einen schwärzlichen Schleim (nach Reizung der Rachenenge mit einer Feder), 50.

  • Magen.

  • Magengegend aufgetrieben, 50.

  • Wärme im Magen, 35.

  • Störungen des Magens, 21.

  • Unbehagen mit Übelkeit nach dem Essen (zweiter Tag), 1a.

  • Bemerkenswerte und unangenehme Empfindung im Epigastrium, mit solcher Schwäche in den Gliedern und Kraftverlust in den Muskeln, daß er meinte hinfallen zu müssen; ganz momenthaft (sofort), 68.

  • Gefühl eines Klumpens im Magen, allmählich in einen stechenden Schmerz übergehend, der nach kurzer Dauer ein Druckgefühl zurückließ (zweiter Tag), 1a. [240.]

  • Leichte Empfindlichkeit der epigastrischen Gegend, 33.

BAUCH

  • Gefühl, als sei die Milz vergrößert (während der ersten Tage), 16.

  • Rumoren im Bauch, 35 ; (dritter Tag), 4a.

STUHL

  • Unwillkürliche Entleerung von Stuhl (nach drei Stunden), 57.

  • Unwillkürlicher Abgang von Stuhl und Harn, 23.

  • Abgang von Kot im Bett, 33.

  • Der gewöhnliche Stuhlgang trat nicht ein (erster Tag), 2a.

HARNORGANE

  • Brennen in der Harnröhre während der Miktion (dritter Tag), 3.

  • Reichlicher Abgang von wässrigem Harn (dritter Tag), 3.

  • Die Tätigkeit der Nieren schien gesteigert; der Harn stand in normalem Verhältnis zur getrunkenen Menge, wurde aber in kürzeren Abständen als gewöhnlich gelassen (zweiter Tag), 4. [250.]

  • Unwillkürliche Harnentleerung (nach drei Stunden), 57.

  • Harnverhaltung vier Tage lang, 12.

  • Stark vermehrte Harnabsonderung und Schweißabsonderung der Haut, 11.

  • Harn gesättigt; reichlicher als gewöhnlich (dritter Tag), 4a.

GESCHLECHTSORGANE

  • Vermehrtes sexuelles Verlangen, 11.

  • Samenabgänge, 33.

ATMUNGSORGANE

  • Kehlkopf.

  • Kratzen in den Luftwegen, bald, 1.

  • Gefühl, als sei der Kehlkopf vergrößert oder geschwollen (vierter Tag), 4.

  • Krampfartige Verengerung des Kehlkopfs, 17 ; mit Räuspern (von den Dämpfen), 14.

  • Wundheit und Kratzen im Kehlkopf, 2a. [260.]

  • Kratzen im Kehlkopf (bald), 1 ; (zweiter Tag), 5.

  • Kratzen im Kehlkopf zusammen mit Stechen, ein Gefühl hinterlassend, als sei der Kehlkopf geschwollen und zu eng und drücke gegen die benachbarten Teile; das Schlucken von Speisen und Getränken war jedoch weder schwierig noch schmerzhaft (zweiter Tag), 4a.

  • Kratzende Empfindung im Kehlkopf (erster Tag), 1a.

  • Kratzende Reizung im Kehlkopf (nach zehn Minuten), 4a.

  • Kitzeln und Kratzen im Kehlkopf, verursachend häufigen trockenen Husten (bald), (zweiter Tag), 1a.

  • Stimme.

  • Stimme heiser, aber deutlich, 57.

  • Husten und Auswurf.

  • Husten, 15.

  • Häufiger Husten, abends, 46.

  • Heftiger Husten (sofort), 26.

  • Hustenanfälle mit Auswurf von schwarzem gelblichem Schleim, mit Erleichterung der rasselnden Atmung, 32. [270.]

  • Größere Schleimabsonderung und Schleimauswurf aus den Luftwegen als gewöhnlich, abends (erster Tag), 1.

  • Vermehrte Schleimabsonderung aus dem Kehlkopf nachmittags und abends (zweiter Tag), 5.

  • Atmung.

  • Geräuschvolle und unruhige Atmung, 37.

  • Pfeifende, rasselnde Atmung, 50.

  • Die anfangs krampfartige Atmung war bald von regelmäßiger Atmung abgelöst worden, mit schnarchender Einatmung und stöhnender Ausatmung, 50.

  • Gurgelndes Geräusch im Hals, 46.

  • Stöhnendes Geräusch (nach fünf oder zehn Minuten), 58.

  • Äußerte ein leises Stöhngeräusch, 49.

  • Sie machte ein Geräusch ("Oh! oh! oh!"), 55.

  • Atmete unregelmäßig (nach etwa zwanzig Minuten), 46. [280.]

  • Zeitweise krampfartige Atmung, 67.

  • Rang gleichsam nach Luft (sofort), 49.

  • Die Atmung erfolgte nach einer Weile nur noch nach langen Pausen, 33.

  • Atemzüge sehr selten; nach einer Zeit langsamer, nur sieben in der Minute; jeder Atemzug schien der letzte zu sein; die Atmung auch deutlich röchelnd, 66.

  • Schwache, forcierte Atmung, die nach einem Zwischenraum von fünf oder sechs Sekunden wiederholt wurde, 52.

  • Die Atmung zeitweise ganz unmerklich, 53.

  • Atemzüge und Puls waren langsamer als gewöhnlich (vierter Tag), 4.

  • Atmung etwas langsamer, mit häufigem Bedürfnis, tief Atem zu holen (zweiter Tag), 4a.

  • Atmung langsam, schwach, 13 ; (nach einer Viertelstunde), 43.

  • Atmung langsam, aber nicht angestrengt, wenn auch tief gezogen (nach fünf Minuten); wurde immer langsamer, bis Pausen von über einer Minute eintraten, 65. [290.]

  • Atmung langsam und erschwert, 62.

  • Atmung langsam, mühsam und in langen Zwischenräumen, 54.

  • Die Atemzüge wurden langsam, schwach, nach Luft schnappend und hörten schließlich auf; bei einem oder zwei Atemzügen bestand leichtes Röcheln, 63.

  • Atmete langsam und mit Mühe, und die Atemzüge waren ziemlich tief (hebend), (nach fünfzehn oder zwanzig Minuten), 58.

  • Atmete langsam und krampfhaft, etwa wie heftiges Schluchzen, 48.

  • Atmung langsam, mit tiefen, anhaltenden Inspirationen, dabei einen leisen Stöhnton äußernd, 49.

  • Sehr langsame, außerordentlich tiefe Atemzüge, wobei die Rippen bis an die Wirbelsäule zurückgezogen wurden, 34.

  • Atmung äußerst langsam, mühsam und von zischendem Geräusch begleitet; allmählich immer mühsamer werdend (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Atmung tief und erschwert (zweiter Tag), 1a.

  • Atmung behindert (nach einer halben Stunde), 1. [300.]

  • Atmung ängstlich, 11.

  • Atmung mühsam, 60.

  • Atemnot; sie gab tiefe Seufzer von sich, mit gelegentlichem Schluchzen (nach fünf oder zehn Minuten), 58.

  • Erschwerte Atmung, mit dem Gefühl, als könnten die Lungen nicht wie gewöhnlich ausgedehnt werden (dritter Tag), 4.

  • Sehr erschwerte rasselnde Atmung, 12.

  • Dyspnoe; Atmung stertorös, rasselnd, 32.

  • Dyspnoe mit leichter Zusammenziehung beider Brustseiten (nach zehn Minuten), 4a.

  • Dyspnoe mit leichtem Druck in der Herzgegend (nach einer Stunde, zweiter Tag), 4.

  • Zunehmende Dyspnoe, 50.

  • Erstickungsanfall, gefolgt von Betäubung, Kongestion und beständigem Schmerz in der Brust, 26.

BRUST. [310.]

  • Spannung der Brust, durch Einatmung verschlimmert, besonders den unteren Teil des Thorax betreffend, in der Gegend der siebten und achten Rippe, quer über die Brust hin (bald), (erster Tag), 4a.

  • Einschnürung der Brust, 30.

  • Einschnürung in der Brust, zu tiefer Einatmung nötigend (vierter Tag), 4.

  • Einschnürung der Brust und plötzliche Atemnot, 24.

  • Ein Gefühl in der Brust, als ob quer über sie eine Einschnürung bestünde, ohne jedoch zu wirklichem Schmerz zu werden (nach zwei Stunden), 1.

  • Heftige Verengerung des Zwerchfells, mit Erstickungsgefühl, 47.

  • Engegefühl in der Brust, 20 ; (erster und zweiter Tag), 4.

  • Engegefühl der Brust, allmählich in die rechte Brustseite übergehend und zu einem Schmerz werdend, der sich über die ganze Brust erstreckt und das Atmen erschwert (dritter Tag), 4a.

  • Druck und Engegefühl in der Brust (erster Tag), 1a.

  • Drückender Schmerz in der Brust, 2a. [320.]

  • Beklemmung der Brust, 9, 20.

  • Große Beklemmung der Brust und erschwerte Atmung, 16.

  • Sehr akute Schmerzen in der Brust und ein Angstgefühl, die erst mehrere Stunden nach Einatmung der Dämpfe verschwanden, 18.

  • Stiche in der Brust bei tiefem Atmen (erster Tag), 4.

  • Einige vorübergehende Stiche in der rechten Seite, in der Gegend der fünften und sechsten Rippe, nahe dem Brustbein (nach einer halben Stunde), 2.

  • Vorderseite.

  • Leichtes Stechen unter dem unteren Ende des Brustbeins (zweiter Tag), 5.

  • Seiten.

  • Schmerz in der linken Brustseite, in der Herzgegend, mit Dyspnoe (vierter Tag), 4.

  • Druck in der rechten Brustseite (zweiter Tag), 4.

  • Drückender Schmerz in der rechten Brustseite zwischen der fünften und sechsten Rippe, nahe dem Brustbein, eine Viertelstunde dauernd, 2a.

  • Drückender Schmerz, der später stechend wurde, in beiden Brustseiten, bald (zweiter Tag), 1a. [330.]

  • Stechender Schmerz unter den kurzen Rippen der rechten Seite, 2a.

  • Stechen in der linken Brustseite, innerhalb der linken Brustwarze (erster Tag), 5.

HERZ UND PULS

  • Präkordium.

  • Angst im Präkordium, 23.

  • Präkordiale Angst, mit leichtem Schwindel wechselnd, Schmerz an derselben Stelle, durch Druck nicht vermehrt, sechs Stunden dauernd, 20.

  • Vorübergehende Stiche in der Herzgegend (zweiter Tag), 1a.

  • Herzaktion.

  • Herzklopfen (zweiter Tag), 1a.

  • Herzklopfen, mit weichem, vollem Puls, 8.

  • Herzaktion sehr schwach (nach acht oder neun Minuten), 51.*

  • Herzaktion unregelmäßig, Puls kaum fühlbar, 60.

  • Unregelmäßiger Herzschlag , mit langsamem, gedrücktem Puls, 8.* [340.]

  • Herzschlag und Puls wechselnd, bald häufig, bald selten und aussetzend, auch schwach, 33.

  • Puls.

  • Puls rasch und schwach, 9, 46.

  • Puls schneller, aber kleiner und ungleich an Kraft, ein schwacher Schlag wechselte mit einem starken (zweiter Tag), 4a.

  • Puls klein, weniger kräftig und rascher als gewöhnlich (vierter Tag), 4.

  • Puls leicht an Geschwindigkeit vermehrt, kleiner und ungleich, so daß nach je sechs oder sieben Schlägen ein oder zwei stärkere und längere Pulswellen der Arterie auftraten (bald), 4a.

  • Puls sehr rasch, 66.

  • Puls klein und schnell (nach fünf Minuten), 61.

  • Der Puls wurde schneller und undeutlicher, und die Herzaktion war beim Liegen auf dem Rücken kaum fühlbar, 46.

  • Sehr häufiger Puls, 37.

  • Puls 100, sehr klein, schwach, doch regelmäßig (nach einer Stunde), 59. [350.]

  • Puls zwischen 70 und 80 (nach fünfzehn oder zwanzig Minuten), 58.

  • Puls stieg von 58 auf 78 und hatte seine gewöhnliche Frequenz erst nach anderthalb Stunden wiedererlangt, 42.

  • Puls vor dem Versuch 57; 77 (nach zehn Minuten); 57 (nach einer Stunde), 20.

  • Langsamer Puls (nach einer Viertelstunde), 48.

  • Puls schwach und langsam, 6.

  • Puls langsam und kaum wahrnehmbar (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Puls langsamer als gewöhnlich (zweiter Tag), 1a.

  • Puls leicht langsamer als gewöhnlich (dritter Tag), 3.

  • Puls etwas langsamer als gewöhnlich (60 statt 65), abends (zweiter Tag), 4.

  • Der Puls wurde mit der Benommenheit des Kopfes stets langsamer (55 bis 58 statt gewöhnlich 65), (zweiter Tag), 4. [360.]

  • Puls 50 (nach fünf Minuten); wurde bis zum Augenblick seines Todes langsamer und schwächer, 65.

  • Puls 5 oder 6 Schläge weniger als gewöhnlich (zweiter Tag), 5.

  • Puls fällt von 116 auf 80, 24.

  • Der Puls war weder rasch noch langsam, aber der Ton der verschiedenen Schläge war etwa zehn Minuten lang unregelmäßig (nach 3 Tropfen), 2.

  • Pulsschläge ungleich an Stärke, 2a.

  • Puls reizbar, klein und von ungleicher Kraft (dritter Tag), 4a.

  • Puls klein, 57.

  • Puls klein und kaum wahrnehmbar, 12.

  • Kleiner Puls, am linken Handgelenk kaum wahrnehmbar, 50.

  • Puls war kaum wahrnehmbar (nach einer Viertelstunde), 43. [370.]

  • Puls fast unmerklich, 36.

  • Puls nicht wahrnehmbar, während die Herzaktion nur schwach zu fühlen war, 54.

  • Kein Puls zu fühlen, 63.

  • Kein Radialpuls an irgendeiner Seite, 44.

  • Der Puls am Handgelenk war nicht fühlbar, obwohl das Herz noch mit schwachem flatterndem Bemühen weiterschlug (nach wenigen Minuten), 49.

  • Ich konnte am Handgelenk keine Pulsation unterscheiden, und die Herzaktion war kaum hörbar, wenn ich mein Ohr dicht an seine Brust legte; auch ihr Stoß war nicht zu fühlen, 62.

HALS UND RÜCKEN

  • Venen von Hals und Gesicht stark gestaut, 65.

  • Krampf im Rücken, 12.

  • Plötzlicher Schmerz in der Gegend der rechten Niere, von dort in die epigastrische Gegend ziehend und sich dann über den ganzen Bauch ausbreitend, zugleich ein Gefühl vermehrter Wärme im Bauch verursachend (dritter Tag), 4a.

EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN

  • Extremitäten schienen blutleer, 44. [380.]

  • Glieder ganz schlaff (nach einer Viertelstunde), 43.

  • Die Glieder waren völlig schlaff und fielen leblos herab, wenn man sie hob, 44.

  • Zittern der Glieder, 19.

  • Zittern und Kraftlosigkeit der Glieder, 8.

  • Beine, Arme und Brust leicht krampfhaft bewegt, die oberen Extremitäten mehr als die unteren, 48.

  • Einige Kontraktionen der Extremitäten, aber kein Tetanus, 60.

  • Nachdem er bewusstlos geworden war und auf dem Tisch lag, waren seine Oberschenkel an den Bauch angezogen und starr; auch die oberen Extremitäten wurden als starr beobachtet; und wenn man sie von der Seite wegzog, kehrten sie mit Gewalt in ihre frühere Lage zurück; Augen geschlossen; Zähne zusammengebissen, und die Gesichtsmuskeln heftig krampfhaft verzogen (sechster Tag), 41.

  • Bewegungen erschwert, wie durch Kraftverlust der Glieder, 35.

  • Solche Schwäche in den Gliedern und Kraftverlust in den Muskeln, daß er meinte hinfallen zu müssen, ganz momenthaft (sofort), 68.

  • Lähmung der Hände und Füße (nach drei Stunden), 57. [390.]

  • Glieder gelähmt und lagen in jeder Stellung, in die man sie brachte; und sie waren frei von jeder Starre, 66.

  • Die Extremitäten hatten, obwohl unbeweglich und kalt, ihre Empfindlichkeit jedoch nicht verloren, 57.

OBERE EXTREMITÄTEN

  • Arme gebeugt und Hände zusammengekrampft (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Die Unterarme wurden steif und an die Oberarme gebeugt, 46.

  • Zittern der rechten Hand, 33.

  • Hände teilweise kontrahiert, Finger starr und um die Nägel von dunkel bleigrauer Farbe, 48.

UNTERE EXTREMITÄTEN

  • Sobald die Beine in herabhängende Lage gebracht wurden, wurden sie durch die starke Gefäßstauung sehr dunkel, aber sobald die Beine nach dem Tod auf das Sofa gelegt wurden, verschwand das Aussehen sofort, 48.

  • Beine gerade und steif (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Ungewöhnliche Steifigkeit der Beine, 35.

ALLGEMEINE SYMPTOME

  • Objektiv.

  • Vermehrte Sekretionen aus Haut und Drüsen, besonders aus Speicheldrüsen, Nieren und seröser Membran, 11. [400.]

  • Muskelsystem in einem Zustand von Starre (nach acht oder neun Minuten), 51.

  • Leichte Zuckungen, 8.

  • Krämpfe, 37.

  • Krampf, der in den Zehen begann, gefolgt von Verdrehung der Augen nach rechts und oben, später allgemeiner Krampf, Verdrehung der Glieder, furchtbare Verzerrung des Gesichts usw., 33.

  • Rumpf krampfhaft nach vorn gebeugt, 50.

  • Ein heftiger Krampf, während dessen der Körper starr wurde, die Arme verdreht wurden und besonders die Magengegend aufgetrieben wurde (nach einer Stunde), 50.

  • Der Körper unter so starker krampfartiger Einwirkung, daß der Kopf zwischen den Schultern vergraben schien und die Arme durch die Wirkung der Pronatormuskeln nahezu umgedreht waren, 54.

  • Krämpfe, 12, 21.

  • Allgemeine Krämpfe (sofort), 40.

  • Krämpfe, mit Bewusstseinsverlust, 35. [410.]

  • Heftig krampfgeschüttelt; die Gesichtsmuskeln stark verzogen, die Glieder krampfhaft ausgestreckt und der Kopf auf die Schultern herabgezogen, 49.

  • Die Krämpfe wurden stärker; er richtete sich in seinem Sitz auf, hinten durch den rechten Arm gestützt, zog die unteren Extremitäten an und stieß mit wildem Blick und starrem Auge drei entsetzliche Stöhne aus, dann verdrehte er den Körper nach der linken Seite, mit dem Gesicht zum Boden (nach dreieinhalb Stunden), 46.

  • Tetanus, 21.

  • Heftige tetanische Krämpfe, mehrere Stunden dauernd (nach einer Stunde), 32.

  • Zuerst Krämpfe, später Lähmung, 21.

  • Körper außerordentlich erschlafft und ohne jede krampfartige Bewegung (nach einer Stunde), 59.

  • Muskeln erschlafft und schlaff, mit Ausnahme der Kiefermuskeln; der Kiefer war fest geschlossen (nach fünf Minuten), 65.

  • Der Patient erhob sich langsam und unsicher, 33.

  • Abneigung gegen geistige oder körperliche Anstrengung, 9.

  • Jede Bewegung, besonders Gehen, war schwierig und verursachte Schweiß (zweiter Tag), 1a. [420.]

  • Mit Mühe konnte er seinen Körper bewegen (nach einer Stunde); diese letztere Empfindung hielt zusammen mit Erschöpfung und Abneigung gegen jede Arbeit, geistige ebenso wie körperliche, den ganzen Tag an (nach einer Stunde), 1.

  • Auf den Füßen zu stehen war außerordentlich schwierig (nach wenigen Minuten), 3.

  • Mattigkeit und Müdigkeit, abends (dritter Tag), 3a.

  • Sehr ungewöhnliche Müdigkeit, mit Neigung zum Schlaf (nach anderthalb Stunden), 4.

  • Kraftverlust, 9.*

  • War nicht kräftig und fühlte sich nicht so wohl wie gewöhnlich; war reizbar und für einige Tage nach der Prüfung wenig geneigt zu fortgesetzter geistiger Arbeit, 5.

  • Schwäche, mehrere Tage lang nicht nachlassend, 38.

  • Schwäche des ganzen Körpers und besonders der unteren Extremitäten, abends (erster Tag), 1.

  • Schwäche und Erschöpfung, abends (erster Tag), 1a.

  • Allgemeine Schwäche, 35.* [430.]

  • Große Schwäche und Mattigkeit; es war unmöglich zu arbeiten, nachmittags (dritter Tag), 3.

  • Ungewöhnliche Schwäche, besonders der Füße, nachmittags (zweiter Tag), 4a.

  • Äußerst schwach und müde, 6.

  • Nervöse Schwäche, 9.

  • Erschöpfung des ganzen Körpers (zweiter Tag), 1a.

  • Erschöpfung; mußte acht Tage lang das Bett hüten, 16.

  • Große Erschöpfung, 30.*

  • Sehr niedergeschlagen (nach fünf Minuten), 61.

  • Ohnmachtsgefühl, konnte sich kaum bewegen, 20.

  • Ohnmachtsgefühl mit Schweiß, 35. [440.]

  • Lähmung, 21.

  • Fiel plötzlich nieder, als vom Blitz getroffen, 50.

  • Er taumelte und fiel, 56.

  • Warf die Hände über den Kopf und fiel zu Boden, fast sofort, 53.

  • Sprang sofort auf, lief ein kurzes Stück, die Arme erhoben und gleichsam nach Luft ringend, dann fiel sie, 49.

  • Sagte seiner Ehefrau, er habe Blausäure genommen, fiel sofort bewusstlos auf ein Sofa, ohne Schrei oder Krämpfe, aber tief, kräftig und langsam atmend, 59.

  • Er fiel plötzlich ohne Schrei zu Boden, und nach fünf Minuten lag der Körper leblos ausgestreckt, ohne Spur von Puls oder Atmung, die Extremitäten eisig kalt, alle Muskeln gelähmt, aber die Augen glänzend und voll Leben, 25.

  • Er ging bis zur äußeren Haustür, etwa zwölf oder vierzehn Schritte, als er bewusstlos niederfiel, und blieb fast vier Stunden bewusstlos, 47.

  • Sie fuhr auf, warf die Hände über den Kopf und machte dabei eine Art schnappendes Geräusch (als ob sie Schwierigkeiten hätte, Luft zu bekommen), stand eine Sekunde lang und lief dann mit großer Heftigkeit ein kurzes Stück vorwärts, fiel mit dem Kopf zuerst zu Boden, worauf sie sich nie wieder bewegte, sondern noch fünf Minuten lang ein Stöhngeräusch von sich gab (sofort), 54.

  • Empfindungslosigkeit, 11, 67 ; (sofort), 49. [450.]

  • Empfindungslos und kalt, erholte sich aber in acht bis zehn Stunden (nach einer Stunde), 38.

  • Empfindungslos, bleich und kalt, 52.

  • Empfindungslos, mit dem Kopf auf einen Tisch gelehnt, die rechte Hand herabhängend und die linke im Schoß (nach fünf oder zehn Minuten), 58.

  • Ganz empfindungslos, 66 ; fast sofort, 43 ; (nach zwei Minuten), 51.

  • Vollkommen empfindungslos, 54.

  • Empfindungslosigkeit von Anfang an vollständig, 59.

  • Verlust von Empfindung und Bewegung, und schien den Umstehenden im Sterben zu liegen (bald), 38.

  • Tod vor zwölf Stunden, 57.

  • Er starb in etwa zehn Minuten, ohne irgendein Schreien und sehr ruhig, 56.

  • Sehr unruhig, 33. [460.]

  • Äußerste Aufgeregtheit, mit Zittern des ganzen Körpers, 35.

  • Sie begann sich heftig umherzuwerfen, 55.

  • Subjektiv.

  • Vermehrte Tätigkeit der Sinne, 11.

  • Dumpfheit der Sinne, 10.

  • Es drückt die Sinne und reizbaren Organe sehr nieder, 15.

  • Eine eigentümliche Empfindung wie von einer Behinderung des Tastsinns, drei Tage lang, 29.

  • Gefühl von Ruhe und innerem Behagen, 11.

  • Gefühl von Schwäche und Erschöpfung, 11.

  • Gefühl großer Schwäche, 27.

  • Allgemeines Unbehagen (dritter Tag), 4a. [470.]

  • Einige Tage lang krank und schwach, 42.

HAUT

  • Objektiv.

  • Große Blässe der ganzen Oberfläche, die sich auch äußerst kalt anfühlte, 62.

  • Röte erschien an den Armen nach zwanzig Minuten und an den Beinen nach vierzig, 46.

  • Die Hautdecken um Hals und Brust wurden livid und bekamen einen gelblichen Stich, 46.

  • Subjektiv.

  • Ameisenlaufen, besonders in der epigastrischen Gegend, 35.

  • Prickeln in verschiedenen Körperteilen, 35.

  • Ameisenlaufen der Glieder, 35.

  • Etwas Kriechen in der Haut der Oberschenkel (vierter Tag), 3a.

  • Juckreiz an Hals und Armen, 35.

SCHLAF

  • Gähnen, 9. [480.]

  • Konnte häufigem Gähnen mit überwältigendem Schlafbedürfnis nicht widerstehen; und seiner Gewohnheit entgegen schlief er einige Stunden fest; beim Erwachen aus diesem Schlaf war er im Kopf sehr benommen, und es war kaum möglich, wach zu bleiben (dritter Tag), 3.

  • Schläfrigkeit (von der kleinsten Dosis), 10 ; (dritter Tag), 4 ; gegen Mittag (dritter Tag), 4a.

  • Überwältigende Schläfrigkeit, 9.

  • Schlummer, 11.

  • Schlaf verlängert und tief, 35.

  • Schlaflosigkeit, 35.

FIEBER

  • Frösteln.

  • Kälte der Haut (nach fünfzehn oder zwanzig Minuten), 58.

  • Haut kalt und klamm, 67.

  • Frösteln, 19 ; (nach einer Viertelstunde), 46.

  • Sehr fröstelig, fühlt sich sehr kalt an, 6. [490.]

  • Häufiges kriechendes Frösteln von Zeit zu Zeit, nachmittags (zweiter Tag), 5.

  • Heftiger Frost im Wechsel mit Hitze, mit Betäubung und Schwindel (nach einer Viertelstunde); das Hitzegefühl dauerte etwa zwölf Stunden, 16.

  • Fieberfrost über den ganzen Körper, gefolgt von allgemeiner Wärme, 35.

  • Kältegefühl, 35.

  • Häufige Anfälle von Kälte, Frösteln (dritter Tag), 4a.

  • Leichtes Frösteln wie bei fieberhaften Paroxysmen, nachmittags beim Fahren in einem Wagen über eine holprige Straße auftretend (dritter Tag), 5.

  • Schaudern wie elektrische Schläge, 35.

  • Schüttelfrost, der nach dem Schlucken von Kaffee und Branntwein verschwand (nach vier Stunden), 46.

  • Kalte Extremitäten, 12, 32, 34, 36 , usw.

  • Hitze.

  • Neigung zu Hitze und Schweiß (zweiter Tag), 1a. [500.]

  • Wärme, besonders der Füße, 35.

  • Schweiß.

  • Vermehrter Schweiß, 35.

  • Körper mit Schweiß bedeckt, 37.

  • Körper mit kaltem klebrigem Schweiß bedeckt, 34.

  • Kalter klebriger Schweiß über die Oberfläche (nach einer Viertelstunde), 43.

  • Der durch die Säure verursachte Schweiß war vorübergehend und dauerte nicht länger als fünf Minuten, 35.

  • Haut trocken, 6.

  • Gesicht mit kaltem Schweiß bedeckt, 46.

BEDINGUNGEN

  • Verschlimmerung.

  • ( Nachmittag ), Fröste.

  • ( Abend ), Druck usw. im Kopf; Husten; Schleim aus den Luftwegen; Schwäche.

  • ( Nacht ), Kopfschmerz.

  • ( Nach dem Essen ), Sodbrennen.

  • Besserung.

  • ( Im Freien ), Druck usw. im Kopf.

  • ( Kaffee ), Schluckauf.

  • ( Nach dem Essen ), Allgemeine Erleichterung.

NACHTRAG: HYDROCYANSÄURE. Quellen.

69 , Manchester Examiner (Pharm. Journ., Second Ser., vol. vii, 1866, S. 487), Catharine Joyce beging Selbstmord mit einer Überdosis; 70 , John W. Tripe, Brit. Med. Journ., Jan., 1877, S. 11, D. A. nahm Scheelesche Säure, Tod in acht oder neun Minuten; im Magen wurden etwa 2 Minims gefunden; 71 , Dr. Hunt, Med. Times and Gaz., 1878 (1), S. 37, ein Knabe, æt. drei Jahre, aß mehrere bittere Mandeln; 72 , E. W. Berridge, Am. Obs., 1876, S. 15-16 (Hom. Times, vol. vii, S. 12, of Retrospect of Literature), ein Mädchen nahm 1 Gran.

  • Taumelte und fiel bald zu Boden; stöhnte; atmete schnell; Schaum vor dem Mund; Hand zusammengekrampft, 69.

  • Augen hervortretend und glitzernd; Pupillen leicht erweitert und gegen Licht unempfindlich; Lippen ebenso wie die Zunge purpurfarben; nach Luft schnappend mit weit offenem Mund; die Herzaktion hatte aufgehört, während die Atmung unregelmäßig und schnappend war und noch etwa zwei Minuten so fortdauerte, als er aufhörte zu leben; Puls kaum wahrnehmbar; Muskeln der Arme erschlafft; Finger kontrahiert; Haut klamm; eine sehr kleine Menge Erbrochenes an seinem Bart und seinen Kleidern, 70. [510.]

  • Offenbar bewusstlos, leicht zyanotisch und deutlich bleich, mit geschlossenen Augenlidern; beim Heben der Augenlider sah man, daß die Pupillen mäßig erweitert waren; die Arme waren durch tonische Muskelkrämpfe versteift, 71.

  • Sie sprang sofort auf, lief ein kurzes Stück, die Arme erhoben und nach Luft ringend, fiel hin und wurde bewusstlos und heftig krampfgeschüttelt; die Gesichtsmuskeln stark verzerrt, die Glieder krampfhaft ausgestreckt und der Kopf auf die Schultern herabgezogen; sie wurde dann auf ein Bett gebracht; der ganze Körper war ein wenig nach vorn gezogen; die Glieder fixiert und in tetanischem Krampf ausgestreckt; Gesicht geschwollen, strotzend und durch Stauung fast purpurfarben; Kiefer zusammengebissen, Mund mit Schaum bedeckt, Augen halb geschlossen, hervortretend und glitzernd; Pupillen weit erweitert, lichtstarr; Atmung langsam, mit tiefer anhaltender Inspiration und leisem Stöhnen, und sie konnte Licht nicht ertragen; anderthalb Stunden vor dem Tod war sie empfindungslos, das Gesicht bleich und kalt, die Pupillen verengt, die Atmung langsam und stertorös, der Puls rasch und schwach, 72.

Erkunden Sie die vollständige Similia-Plattform

Zugriff auf 13 klassische Materia-Medica-Bücher, 7 klassische Repertorien, semantische KI-Suche und grundlegende Fallverwaltung — kostenlos.

Preise ansehen