Calabar
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Physostigma venenosum. Leguminosæ.
Verreibungen der ganzen Bohne.
Zuerst von den Missionaren an der Westküste Afrikas erwähnt; 1846 von Daniel; 1855 von Christison untersucht; 1862 erste Beobachtungen von Frazer über die Kontraktion der Pupille (auch von Workman); seitdem von vielen gebraucht und missbraucht.
GEMÜT [1]
Ungewöhnliche geistige Tätigkeit.
SENSORIUM [2]
Schwindel, mit Ohnmachtsgefühl und muscæ volitantes bei Bewegung, 1 Uhr nachm.
INNERER KOPF [3]
Schmerz mitten in der Stirn an einer Stelle über den Augen, und über und in dem linken Auge ein Schmerz, mit muscæ volitantes.
Druck in den Schläfen.
Schmerz durch die Schläfen, wie von Blutandrang zum Kopf, mit Klopfen der Arterien an der Seite des Halses.
Schmerz durch die Schläfen und Brennen der Augen.
Heftiger schmerzhafter Druck im Scheitel und in beiden Schläfen; muß sich niederlegen.
Druck im Scheitel, bis zum Hinterhaupt hinüberziehend.
Taubheitsgefühl und eigentümliche Empfindung am Oberkopf, besonders nach hinten zu.
Fünf Minuten nach der Einnahme der Dosis dumpfer Schmerz in der linken Hinterhauptsgegend.
Gefühl von Verlust an Kraft und Empfindung im Hinterkopf, als ob der Kopf nach vorn überfallen würde und seine natürlichen Stützen ihn nicht mehr zurückhalten könnten.
Kongestiver Kopfschmerz den ganzen Vormittag.
Blutandrang zum Kopf, mit Hitze und Brennen der Nase, leichtem Niesen.
ÄUSSERER KOPF [4]
Taubheitsgefühl der Schläfen und Kriebelempfindung über dem Kopf.
Zwischen 8 und 9 Uhr abends ein kriechendes Taubheitsgefühl über den Hinterkopf und die ganze Wirbelsäule hinab, besonders in dem Teil zwischen den Hüften.
SEHEN UND AUGEN [5]
Die Augen fühlen sich schwach an.
Starker Druck auf den Augen; mit muscæ volitantes.
Wundschmerz in den Augen, mit fliegenden Flecken.
Das Mittel beeinträchtigt das Sehen sehr und erzeugt ständig folgende Erscheinungen: vor dem Blick vorüberhuschend lange Schlangen oder Würmer, sowohl dunkle als auch helle; auch Wellen vor den Augen, welche den Gegenständen eine zitternde Bewegung geben, als ob es dem Sehnerven dieselbe Art unwillkürlicher Bewegung verliehe wie den motorischen Nerven und dadurch das Sehen beweglich mache.
Gegenstände erscheinen größer und näher.
Leichte Empfindung von Doppeltsehen, als ob die Bilder der Gegenstände vervielfacht würden.
Gefühl wie eines Schleiers über den Augen und Verschwommensehen; die Gegenstände ineinanderfließend, kurz darauf dumpfer Schmerz über und zwischen den Augen.
Auf die Verschwommenheit des Fernsehens folgt kurz darauf Kontraktion der Pupille.
(OBS :) Verschwommensehen als Folge von Diphtheritis.
Der Musculus rectus internus verrichtet seine Arbeit nicht richtig, und die Achsen der Augen entsprechen einander nicht; die Augen fühlen sich schwach an; Tränenfluss, besonders des linken Auges.
Gefühl von Zerrung in den Augen bald nach Eintritt der Wirkung.
Beim Versuch, nach oben zu blicken, war nicht die geringste Bewegung wahrnehmbar, was eine Lähmung des Musculus rectus superior und des Musculus obliquus inferior zeigte.
Beim Blick nach unten wirkte nur der Musculus obliquus superior, der vom n. trochlearis versorgt wird, und verursachte eher eine leichte Drehung um die Sehaxe als eine Abwärtsbewegung.
Vollständige Lähmung der Akkommodation.
(OBS :) Lähmung der Ziliarmuskeln nach lang andauernder entkräftender Krankheit.
Linke Pupille träge, nicht stark erweitert; Myopie, und die Gegenstände erscheinen mit dem linken Auge zu groß; nach einem Schlag auf den linken Augapfel.
Pupille dauernd erweitert, mit Verlust der Akkommodation seit acht Jahren, nach traumatischer Verletzung der Hornhaut.
Die Pupille war erweitert, die Hornhaut stark nach außen gedreht, und beim Blick nach rechts konnte sie nicht in die Mitte der Lidspalte gebracht werden (was eine Lähmung des Musculus rectus internus zeigte).
Verursacht Kontraktion der Pupille und sympathetisch Erweiterung der Pupille des anderen Auges.
Bei einem Knaben zog sich die Pupille innerhalb von zwanzig Minuten auf Stecknadelkopfgröße zusammen.
Kurzsichtigkeit.
Myopie.
Die Wirkungen halten an der Iris länger an als an den Ziliarmuskeln.
(OBS :) Wo die Iris Neigung hat, durch eine Hornhautwunde vorzutreten.
Ziehend-drehende Empfindung in den Augen.
Stechende, einschießende und ziehende Empfindung im rechten Auge.
Die Augen sind wund und schmerzen bei Bewegung von einer Seite zur anderen.
Schmerz im Augapfel.
Augensymptome den ganzen Morgen, mit starkem Brennen der Augäpfel.
Brennen der Augäpfel.
Brennen der Augen und blutunterlaufenes Aussehen derselben den ganzen Vormittag.
Die Augen brennen; die Lider fühlen sich wund an.
Schwerer Kopfschmerz und Schmerz in den Augen, mit viel Hitze im Kopf und Gesicht; muscæ volitantes, schwarze wie helle.
(OBS :) Ulzeration des Hornhautrandes, die zur Perforation führt, oder auch dann, wenn gerade ein Irisprolaps eingetreten ist.
(OBS :) Bei Fällen von Retinitis, um den Lichteinfall zu vermindern.
Schlagen oder Klopfen und Zucken zwischen den Augenbrauen.
Regt die Speichel- und Tränensekretion an.
Das ganze Leiden trat plötzlich auf; etwa einen Monat zuvor war sie gesund zu Bett gegangen und fand es beim Aufstehen am nächsten Morgen unmöglich, das Auge zu öffnen. θ Rheumatischer Anfall der Augenmuskeln.
Beim Bemühen, das Auge zu öffnen, blieb eine geringe Aufwärtsbewegung des Lides bestehen, verursacht dadurch, daß der vom Nervus facialis beherrschte Musculus orbicularis palpebrarum sich noch weiter entspannte.
Oberlid des linken Auges herabhängend, äußere Karunkel tiefer; rechts vollständige Ptosis.
Beträchtliche Druckempfindlichkeit der Haut um das Auge.
Verklebte Augen.
Unerträglicher Schmerz über beiden Augenhöhlen.
GERUCH UND NASE [7]
Empfindung ganz so, als ob die Nase bluten wollte, mit dem eigentümlichen Geschmack, der damit einhergeht; um 2 und 8 Uhr nachm.
Zucken in der Nase und unwillkürliche Erweiterung der Nasenflügel.
Taubheitsgefühl von zwischen den Augen abwärts durch die Nase.
Niesen.
Brennende Hitze in der Nase und das Gefühl, als ob sie bluten würde; zitternde Empfindung in den Zähnen, als ob sie auf einem vibrierenden Brett ruhten; um 4 Uhr nachm.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Benommener Blick und trunkener Gang.
Unwillkürliches Zucken des Mundes, auch der Augenbrauen.
Empfindung von Kontraktion der ganzen linken Gesichtshälfte, mit leichtem Taubheitsgefühl.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Brennen an der Zungenspitze.
Die Zunge wurde auf der linken Seite weit nach hinten bis zur Wurzel sehr wund, und es war sehr schwer, sie zu bewegen; sie fühlte sich steif an.
GAUMEN UND HALS [13]
Gefühl, als steige ein Ball im Hals auf.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Widerwille gegen kalte Getränke.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Nach dem Essen: Linderung des Schmerzes im Kopf.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Übelkeit und Erbrechen.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Zitternde Empfindung in den Nerven den ganzen Körper hinab, besonders in der Magengrube, mit in den Nerven auf- und abgehender Bewegung wie Wellen, begleitet von leichter Übelkeit und einem Ohnmachtsgefühl.
Nervosität in der Magengrube.
Starker Schmerz und Wundheit in und rings um die Magengrube und rings um den Körper in diesem Abschnitt, vorn und hinten.
Gefühl von Leere und Schwäche im Magen, ohne Hunger; 3 Uhr nachm.
HYPOCHONDRIEN [18]
Wundheit rings um den Körper in Taillenhöhe; 6 Uhr nachm.
BAUCH UND LENDEN [19]
Wundschmerz im Darm, mit Brennen und lockerem Stuhlabgang.
Der Darm krampfhaft zusammengezogen.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Schmerzen in der Gebärmutter, als ob die Menstruation einsetzen wollte.
Leukorrhö.
Leukorrhö und große Schwäche um 4 Uhr nachm.
ATMUNG [26]
Gähnende und seufzende Atmung.
Mühsame Atmung.
Tötet durch Lähmung der die Atemmuskeln versorgenden Nerven.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Starker Schmerz in der linken Seite, ganz anders als jeder Lungenschmerz, den sie je gehabt hatte.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Die Kontraktionskraft des Herzens ist vermehrt.
Die Zahl der Herzschläge ist bisweilen vermehrt, bisweilen vermindert.
Nervöse Symptome, mit Herzklopfen und großer Schwäche in der Magengrube.
Die Herztätigkeit schwach und unregelmäßig.
Heftiges Herzklopfen.
Tod durch Lähmung der Herzmuskulatur.
Das Blut sehr flüssig.
Häufiger Puls.
(OBS :) Ein schwacher Puls gilt als Gegenanzeige; ein harter und schneller als Anzeige.
HALS UND RÜCKEN [31]
Neigung, den Hals auszustrecken, "um die Hitze herauslaufen zu lassen", wegen unangenehmer Empfindungen im Nacken.
Schmerz im Nacken, mit Schwierigkeit, den Kopf zu drehen.
Nachmittags ein eigentümlicher Schmerz quer über den Nacken an der Schädelbasis, als ob er den Körper vom Kopf abtrennte; er ging gerade durch den Hals hindurch und schien bis in den hinteren Teil des Rachens zu gehen, der wund und steif war.
Schmerzen im Rücken zwischen den Schultern und etwas tiefer.
Ziehen im Rücken, als wäre er zu kurz, um schmerzloses Bücken zu erlauben, und doch Schwierigkeit, sich aufrecht zu halten.
Schmerz die ganze Wirbelsäule hinab und dicht daneben, auf beiden Seiten.
Schmerzen den ganzen Nacken hinab, besonders im dort am meisten hervorstehenden Knochen und auf jeder Seite davon; Ziehen, sooft der Kopf gedreht wurde.
Schmerz im Rücken auf beiden Seiten der Wirbelsäule, von zwischen den Schulterblättern bis unter die Taille; ein Schmerz, der das Bücken erschwerte.
Schmerz im Rücken, auch die Arme hinab, mit Schwäche derselben; 2 Uhr nachm.
Steifigkeit und Schmerz die ganze Wirbelsäule hinab; bei diesen Rückenschmerzen besteht Neigung, sich nach vorn zu beugen, als sei es schwer, gerade aufrecht zu sitzen; 1 Uhr nachm.
Die Nerven an der Rückseite des Körpers (die passiven Nerven oder Empfindungsnerven) scheint es zu lähmen und zu betäuben; und während dieses Betäubungsprozesses verursacht es beträchtliche Schmerzen, sehr ähnlich dem Schmerz in einem Zahn, wenn dessen Nerv abstirbt oder abgetötet wird.
Schmerz im unteren Teil des Rückens und der Wirbelsäule, zwischen den Hüften.
Schmerz im Rücken zwischen den Hüften und leichtes Taubheitsgefühl in der Gegend der Gebärmutter; 6.30 Uhr nachm.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Zittern der Hände; konnte kaum nähen; 10.30 Uhr vorm.
Müdigkeitsgefühl in den Armen und Schwierigkeit, sie zu heben.
Taubheitsgefühl der linken Hand, als sei sie eingeschlafen.
Taubheitsgefühl im linken Arm bis hinab in den Ringfinger.
Kältegefühl und leichtes Taubheitsgefühl im rechten Arm.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Schmerz in den unteren Extremitäten.
Schmerz an der Außenseite des Knies; Krämpfe im linken Fuß abends während eines warmen Bades.
Schmerz im linken Oberschenkel und in beiden Knien schon nach wenigen Schritten Gehen; gegen Mittag.
Empfindung wie Ziehen von Strängen hinter dem Bein unter dem Knie, wodurch das Gehen, besonders das Treppensteigen, erschwert wird.
Zittern der Beine, als könne man nicht gerade gehen.
Gefühl, als ob alle Kraft aus den Beinen weiche und sie nachgeben würden; als ob die Ursache der Schwäche von jener einen Stelle im Rücken zwischen den Hüften ausginge und unterhalb dieser Stelle den Extremitäten alle Kraft nähme.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Schmerz in den Extremitäten.
(Bei Kranken :) Kraftverlust in den Extremitäten.
Beim Gehen Gefühl von Unsicherheit von den Knien abwärts, so daß er sorgfältig auftreten mußte, besonders wenn die Augen geschlossen waren; es ist ihm, als müsse er hinsehen, um zu wissen, wohin er geht.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Ständiges Verlangen, den Kopf von einer Seite zur anderen zu bewegen.
Unlust, sich zu bewegen.
Hemmt die willkürliche Bewegung ebenso wie es unwillkürliche Bewegung hervorruft.
Bewegung: kann das Auge nicht nach oben bewegen; Schwierigkeit, das Auge nach unten zu bewegen; Wundheit des Auges; Zunge steif und wund.
Gehen: Schmerz im linken Oberschenkel und in den Knien; beim Aufsteigen Ziehen wie von Strängen unter dem Knie; Unsicherheit von den Knien abwärts.
Strecken: unangenehme Empfindungen im Nacken >.
Drehen: Schmerz im Nacken <.
Nachvornbeugen: Steifigkeit und Schmerz die Wirbelsäule hinab >.
Heben der Arme: Müdigkeitsgefühl.
NERVEN [36]
Schaudern und Zittern laufen durch alle Nerven des Körpers hinab.
Heftiges Zittern am ganzen Körper auf der Straße; hatte einen Augenblick lang das Gefühl, das Bewußtsein zu verlieren, und konnte kaum nach Hause kommen; zwanzigminütiges Fahren im Wagen linderte die Empfindungen nicht.
Zittern.
Fühlte plötzlich einen Anflug von Kraft und fühlte sich besonders stark; alle Symptome schienen wie als Reaktion zu kommen.
Verlust der willkürlichen Bewegung ohne Verlust des Bewußtseins.
Völlige Erschlaffung des ganzen Körpers, als wäre jeder Nerv entspannt, selbst bis zu den Augen, die sich anfühlten, als entweiche ihnen jede Sehkraft.
Schwindel und Ohnmachtsgefühl ohne Unruhe.
Lähmt die motorischen Nerven, beeinträchtigt aber weder die Sensibilität noch die Intelligenz oder die muskuläre Erregbarkeit.
Todesursache ist wahre Erstickung; es verursacht niemals Lähmung des Herzens.
SCHLAF [37]
Heftige Schläfrigkeit.
Morgens äußerst schläfrig; fast unmöglich, sich selbst wach zu bekommen; fühlt sich wie betäubt.
ZEIT [38]
Morgen: kongestiver Kopfschmerz; Augensymptome; äußerst schläfrig.
Nachmittag: 1 Uhr nachm., Schwindel und Ohnmachtsgefühl; Steifigkeit und Schmerz in den Armen; 8-9 Uhr abends, kriechendes Taubheitsgefühl über den Hinterkopf und die Wirbelsäule hinab; 2-8 Uhr nachm., Gefühl in der Nase wie vor einem Nasenbluten; 4 Uhr nachm., Zittern in den Zähnen; Leukorrhö und Schwäche; 6 Uhr nachm., Wundheit um die Taille; Schmerz quer über den Nacken; 2 Uhr nachm., Schmerz im Rücken und die Arme hinab, Schwäche derselben; 6.30 Uhr nachm., Schmerz zwischen den Hüften, Taubheitsgefühl in der Gebärmutter.
Die beiden Tage, an denen er sich am schwächsten fühlte, waren besonders kühl und erfrischend.
Empfand einen vollkommenen Abscheu vor kaltem Wasser.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Die Symptome lassen in derselben Reihenfolge nach; zuerst die Störung der Akkommodation, dann die Beeinträchtigung der Pupille.
Die Zitteranfälle kommen anfallsweise und bei der geringsten Schreckursache.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: einschießende und ziehende Empfindung im Auge; Ptosis; Kältegefühl und Taubheitsgefühl im Arm; Pupille stark erweitert; Sehvermögen des Auges beeinträchtigt; Pupille klein.
Links: Schmerz im Auge; dumpfer Schmerz in der Hinterhauptsgegend; Tränenfluß; Pupille träge; Oberlid gelähmt; Kontraktion des Gesichts mit Taubheitsgefühl; Wundheit der Zunge mit erschwerter Bewegung; starker Schmerz in der Brust; Taubheitsgefühl in Arm und Hand; Schmerz im Oberschenkel.
Von vorn nach hinten: Druck vom Scheitel zum Hinterhaupt.
EMPFINDUNGEN [43]
Die nervösen Symptome kamen zuerst, im Zentrum der Stirn und sehr stark in der Magengrube lokalisiert, und gingen abwärts; die Wundheit rings um die Körpermitte kam als nächstes, und zuletzt von allem die Schmerzen im Rücken und in der Wirbelsäule; diese dauerten am längsten und schienen von allen Symptomen die charakteristischsten zu sein; als ob der Schmerz den Kopf vom Körper abtrennte.
Nervöse Bewegungen durch den Körper und die Arme.
Eine Art Schmerz wie nach langem Überbeugen bei der Arbeit oder nach langem Druck des Rückens gegen einen Stuhl; als ob die Nerven zusammengedrückt wären; als ob der Kopf nach vorn fallen würde; als ob die Nase bluten wollte; als ob ein Ball im Hals aufstiege.
Einschießend: im rechten Auge.
Brennen: der Augen; der Nase; der Augäpfel; in der Nase; im Darm.
Ziehen: in den Augen; im Rücken; den Nacken hinab beim Drehen des Kopfes; wie von Strängen unter dem Knie.
Brennen: der Augen; an der Zungenspitze.
Zerrung: in den Augen.
Drehend: in den Augen.
Krampfartig: im linken Fuß.
Druck: in der Schläfe; im Scheitel; vom Scheitel zum Hinterhaupt; auf den Augen.
Wundheit: in den Augen; der Lider; der linken Seite der Zunge; um die Magengrube; um die Taille; im Darm; und Steifigkeit des Rachens.
Schmerz: mitten in der Stirn; über den Augen; durch die Schläfen; dumpf, in der linken Hinterhauptsgegend; Kopfschmerz am Morgen; im Augapfel; um die Magengrube; in der Gebärmutter; in der linken Brust; im Nacken; im Rücken; die Wirbelsäule hinab; den Nacken hinab; die Arme hinab; zwischen den Hüften; in den unteren Extremitäten; im Knie; im linken Oberschenkel und in beiden Knien.
Schlagen: zwischen den Augenbrauen.
Klopfen: an der Seite des Halses; zwischen den Augenbrauen.
Zucken: zwischen den Augenbrauen; in der Nase; des Mundes und der Augenbrauen.
Zittern: in den Zähnen.
Zittern: durch den ganzen Körper; der Beine.
Unbehagen: im Nacken.
Schweregefühl: im Kopf.
Druckempfindlichkeit: um das Auge.
Steifigkeit: der linken Seite der Zunge.
Kontraktion: der linken Gesichtshälfte.
Müdigkeit: in den Armen.
Ohnmachtsgefühl: auf der Straße und im Wagen.
Schwäche: der Augen; in der Magengrube.
Kraftlosigkeit: im Hinterkopf; der Beine.
Kriechend: am Hinterkopf und die Wirbelsäule hinab.
Kriebeln: über dem Kopf.
Unsicherheit: von den Knien abwärts.
Taubheitsgefühl: am Oberkopf; der Schläfen; am Hinterkopf und die Wirbelsäule hinab; von zwischen den Augen durch die Nase hinab; der linken Gesichtshälfte; in der Gegend der Gebärmutter; des linken Arms und der linken Hand; im rechten Arm.
Schaudern: durch den ganzen Körper.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Wundheit um die Magengrube; Wundheit um die Taille, 6 Uhr nachm.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Mädchen, æt. 9, Pupille des rechten Auges sehr stark erweitert; kleine Narbe am äußeren Rand der Hornhaut.
Frau, æt. 24, Sehvermögen des rechten Auges beeinträchtigt, konnte nur Licht von Dunkelheit unterscheiden.
Eine Frau, æt. 21, Lähmung des Nervus oculo-motorius.
Frau, æt. 57, rechte Pupille nur halb so groß.
Mann, æt. 53, Paraplegie, Pupille zieht sich auf Stecknadelkopfgröße zusammen.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel: Atropia und Hydrate of Chloral.
Camphor unterdrückt die Symptome vorübergehend.
Verträglich: Amyl nitr., Conium, Gelsem.
Vergleiche: bei Augenkrankheiten: Agaricus (Amanita), Caustic., Chamom., Conium, Curare; bei Tetanus Nux vom.