PHYSOSTIGMA.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Physostigma venenosum, Balfour.
Natürliche Ordnung , Leguminosæ.
Gebräuchlicher Name , Calabar-Bohne.
Präparation , Verreibungen der ganzen Bohne.
Quellen.
1 , Christison, Pharm. Journ., 1855, S. 474, Selbstprüfung, aß am Nachmittag 1/8 einer Bohne und am nächsten Morgen 1/4 einer Bohne; 2 , Frazer, Edin. Med. Journ., 1863, Selbstprüfung, nahm 6 Gran Bohnenpulver; 3 , ders., Wirkungen von 8 Gran; 4 , ders., Wirkungen von 10 Gran; 5 , ders., Wirkungen von 10 Minims der Tinktur; 6 , Robertson, Edin. Med. Journ., 1863, Wirkungen des Kauens der Bohne; 7 , Maclaren, nach Fraser, Wirkungen des Kauens und Hinunterschluckens eines kleinen Stückes, bei einer Frau; 8 , Wells, Med. Times and Gaz., 1863, Wirkungen der Applikation von 1/10 Minim (entsprechend 4/10 Gran Bohne) auf die unteren Augenlider, normale Pupille etwas mehr als eine Linie; 8 a , ders., Wirkungen der Applikation auf das Augenlid, bei einer Frau mit paralytischer Mydriasis, kann nur Nr. 16 Prüfschrift lesen; 9 , Ogle, Br. Med. Journ., 1863, Wirkungen der Applikation auf das Auge; 10 , von Græfe, Deutsche Klin., 1863, Experimente an den Augen von neun gesunden Personen; 11 , ders., Archiv. f. Oph., 1863, Versuch an einem Mann ohne Iris; 12 , David Young, Ed. Med. Journ., 10, 192, Vergiftung eines dreijährigen Knaben durch Essen der Bohne; 13 , ders., bei einem sechsjährigen Knaben; 14 , Cameron und Edwards, Med. Times and Gaz., 1864, Vergiftung einer großen Zahl (60) von Kindern durch Essen der Bohnen; sie nahmen durchschnittlich je 2 bis 4 Bohnen; ein Knabe aß 12 und genas; 15 , ders., bei einer Frau; 16 und 17 , Harley, Brit. Med. Journ., 1863, zwei Vergiftungsfälle; 18 , Lingen, Petersb. Med. Zeit., 1864, ein junger Mann aß eine ganze Bohne; 19 , Robertson, Ed. Med. Journ., 1863, Wirkungen auf das Auge; 20 , Rev. W. C. Thompson, Wirkungen bei Eingeborenen in Calabar, Trans. Roy. Soc. Edin., 22, 305; 21 , Todd, Indiana Journ. of Med. (M. and S. Rep., 1873), Wirkungen von 25 Tropfen Tinktur, alle fünfzehn oder zwanzig Minuten, bis 200 Tropfen genommen waren; 23 , Dr. H. L. Chase, Trans. Mass. Hom. Med. Soc., 2, Prüfung mit 1. Verreibung, 1 Gran, am ersten und zweiten Tag; 23 a , ders., spätere Prüfung, 1. Verreibung, nahm Dosen von 2 bis 4 Gran am ersten, dritten, vierten, sechsten und siebten Tag; 24 , Dr. Charles Cullis, Prüfung mit einer Dosis der 1. Verreibung, ebenda; 25 , Mrs. S., dreißig Jahre alt, nahm 1 Gran der 1. Verreibung, ebenda; 26 , Dr. C. Wesselhœft, Prüfung mit Dosen der 3. Verreibung, morgens am ersten Tag, morgens und abends am dritten Tag, nachmittags am vierten Tag; 26 a , ders., zweite Prüfung, 3. Verreibung, morgens und abends am ersten Tag, morgens am zweiten Tag; 26 b , ders., 1. Verreibung, nachts und morgens, drei Tage lang; 27 , Mrs. P., neunundvierzig Jahre alt, mit ‚reizbaren Augen, muscæ volitantes‘ usw., Prüfung mit 1. Verreibung, täglich drei Tage lang; 28 , Miss H. C., zweiundvierzig Jahre alt, Prüfung mit 1. Verreibung am ersten, zweiten, vierten, fünften und sechsten Tag (die Prüferin menstruierte im vergangenen Jahr nur zweimal); 29 , Mrs. N., vierzig Jahre alt, Prüfung mit 1. Verreibung; 30 , Dr. H. B. Clarke, Prüfung mit 1. Verreibung, täglich drei Tage lang; 31 , ders., Prüfung bei einem jungen Mann mit 1. Verreibung (Symptome nicht wiederholt nach einer späteren Dosis); 32 , ders., bei einem fünfjährigen Knaben, Wirkungen von 1 Gran der 1. Verreibung; 33 , Dr. William P. Wesselhœft, Prüfung bei einer fünfunddreißigjährigen Dame mit einer Dosis der 3. Verreibung; 34 , Dr. William E. Payne, Prüfung mit 3. Verreibung, Dosen während drei Tagen; 34 a , ders., nahm später eine Dosis (20 Gran); 35 , ders., bei einer fünfunddreißigjährigen Frau, Wirkungen einer Dosis der 30. Verreibung; 36 , ders., bei einem Mann, eine Dosis; 36 a , derselbe wie zuletzt, zweite Prüfung, eine Dosis der 3. Verreibung; 37 , Dr. Robert C. Smedley, Prüfung mit der 30., wiederholte Dosen elf Tage lang, dann 3. Verd. vom zwölften bis siebzehnten Tag; 38 , Dr. S. Lilienthal, Wirkungen einer Dosis der 30. Verreibung, Trans. Am. Inst. of Hom., 1874; 39 , Dr. H. C. Houghton, Wirkungen einer Dosis der 3., ebenda; 40 , Miss S., zwanzig Jahre alt, nahm eine Dosis der 3. Verreibung, ebenda; 41 , ‚X.‘, ein Mann, nahm 3. Verreibung und nach mehreren Tagen die Tinktur, ebenda; 42 , Dr. Berridge, ein Mann nahm 5 oder 6 Gran P., abends und morgens, ebenda; 43 , Dr. S. Swan, Hahn. Month., 1874, 9, 266, eine Dosis von 1 m. ( 44 bis 68 , Prüfungen der Trans. Am. Inst. of Hom., 1874); 44 , R. W. Stone, nahm 1 Gran der 1. Dez.-Verreibung, wiederholte Dosen am ersten und vierten Tag, 2. Dez.-Verreibung am zwölften Tag und 5 Gran auf einmal am sechzehnten Tag; 44 a , ders., nahm Lösung der 2. Verreibung, wiederholte Dosen; 45 , G. W. Flagg, eine Dosis der 30. Verreibung; 45 a , ders., zweite Dosis nach acht Tagen; 45 b , ders., dritte Dosis nach einer Woche; 46 , C. E. Rowell, eine Dosis der 30. Verreibung am ersten Tag, danach wiederholte Dosen der 1. Verreibung an den folgenden Tagen bis zum achten; 46 a , ders., spätere Prüfung, 30. Verreibung (ohne Ergebnis), dann 3. Verreibung (ohne Ergebnis), dann 1. Verreibung (ohne Ergebnis), dann 1. Dez.-Verreibung, wiederholte Dosen fünf Tage lang; 46 b , ders., nahm drei Monate später eine Dosis; 47 , D. J., von Rowell eine große Dosis der 1. Verreibung; 48 , E. J., nahm 1. Verreibung drei Tage lang und am siebten Tag; 49 , W. W. French, nahm 30. Verreibung, eine Dosis; 49 a , ders., 30. Verreibung, eine Dosis am ersten und zweiten Tag; 50 , G. S. Farmer, nahm 30. Verreibung zwei Tage lang und am achten Tag; 51 , P. N. Crosby, nahm 30. Verreibung am ersten, dritten, fünften, sechsten und achten Tag; 52 , J. P. W., nahm 30. Verreibung, drei Dosen, Symptome nach der dritten Dosis; 53 , Th. Foote, nahm 30. Verreibung, eine Dosis; 54 , J. M. Dart, nahm 30. Verreibung, eine Dosis, später wiederholt; 55 , L. L. Barnard, nahm 30. Verreibung (keine Symptome), dann 3. Verreibung; 56 , F. A. Gile, eine Dosis der 30. Verreibung; 57 , J. W. R., eine Dosis der 3. Verreibung; 58 , W. H. Titus, eine Dosis der 3. Verreibung, später mit denselben Ergebnissen wiederholt; 59 , A. McDonald, eine Dosis der 30. Verreibung; 60 , W. H. William, Wirkungen der 30.; 61 , C. Wesselhœft, Prüfung von Mrs. Nichols, wiederholte Dosen der 30.; 62 , C. S. Collins, 3. Verreibung, wiederholte Dosen; 63 , A. L. Kennedy, nahm 3. Verreibung; 64 , L. T. Hayward, nahm 3. Verreibung; 65 , Dillingham, nahm 3. Verreibung; 66 , Alfred K. Hills, eine Frau nahm 30. Verdünnung; 67 , Miss Griffith, nahm eine Dosis der 30.; 68 , H. A. W., eine siebenunddreißigjährige Frau, nahm eine Dosis der 30.; 69 , Sharp, Essays, 1874, S. 771, Wirkungen von 5 Tropfen Tinktur, über Auge und Schläfe verrieben; 69 a , ders., Wirkungen von 1 Tropfen wie zuvor; 69 b , ders., 10 Tropfen wie zuvor; 70 , Dr. Barbosa, Bull. Gén. de Thérap., Bd. 88, S. 45 (aus Lisbon, Marseilles Med.), zahlreiche Beobachtungen über die Wirkung des auf das Auge applizierten Extrakts; 71 , Dr. Farringtons MSS., Prüfungen (für dieses Werk überlassen), P. G. Souder, 30. Verdünnung, dreimal täglich, eine Woche lang; 71 a , ders., 3. Verreibung, dreimal täglich; 71 b , ders., 30. Verdünnung, dreimal täglich neun Tage lang; 71 c , ders., 30. Verdünnung viermal täglich, drei Tage lang; 71 d , ders., 3. Verreibung, dreimal täglich zwölf Tage lang.
GEMÜT
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Benahm sich töricht; sagte, es mache ihn verrückt (zweiter Tag), 41.
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Fühlte sich während des Vormittags ganz gehoben; gegen Mittag sehr düster gestimmt (zweiter Tag), 61.
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Fühlte große Angst um die Freunde daheim; konnte sie nicht aus den Gedanken bekommen (dritter Tag), 58.
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Fühle mich sehr reizbar (dritter Tag), 54.
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Möchte mit einigen seiner Freunde nicht sprechen, 65.
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Die geistigen Fähigkeiten nicht beeinträchtigt, es sei denn vielleicht, daß ich dort keine Besorgnis empfand, wo meine Freunde einigen Grund dazu sahen (nach 12 Gran), 5.
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Ungewöhnliche geistige Aktivität (zweiter Tag), 30.
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Vollkommene Unmöglichkeit, meinen Geist zu sammeln oder auch nur eine einzige Zeile zu übersetzen (vierter Tag); völlige Unlust zu jeder geistigen Arbeit; Trägheit und Apathie herrschen vollständig vor (fünfter Tag), 38.
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Schwierigkeit zu denken oder geistig zu arbeiten (zweiter Tag), 42. [10.]
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Es war schwierig, die Gedanken zu sammeln (vierter Tag), 23a.
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Fühlte nicht den gewöhnlichen Fluss der Stimmung und war gezwungen, im Gespräch mit Leuten eine besondere Anstrengung zu machen, 26b.
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Ihre Gedanken schweiften ab, und sie hatte Mühe, die Aufmerksamkeit festzuhalten, 25.
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Geist schweift vom Studium ab (dritter Tag), 46.
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Eigentümliche Unfähigkeit, meine Gedanken klar und verständig auszudrücken, mit dem Kopfschmerz (zwölfter Tag), 44.
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Mein Geist ist gestört; kann ihn zeitweise auf nichts Einzelnes konzentrieren; macht mich fürs Studium untauglich, .
KOPF
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Verwirrung und Schwindel.
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Nach fünf Minuten fühlte er sich, als hätte er ein Glas Spirituosen getrunken; der Kopf war verwirrt, es bestand Schwindel, und die Beine verloren ihre Kraft; er taumelte wie ein Betrunkener und ging mit schwindelndem Kopf zu Bett. Er schlief ein, wachte aber während der Nacht wiederholt mit schrecklichen Gedanken auf; er fürchtete, verrückt zu werden und aufzustehen und Unheil anzurichten, 24.
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Schwindel und leichte Übelkeit, um 4.30 nachm. (siebter Tag), 71b. [20.]
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Schwindel in einigen Fällen, 14.
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Schwindel, sehr unangenehm (nach einer Stunde); mit einschnürendem Gefühl im Kopf (nach siebeneinhalb Stunden); Schwindel war ein ständiges Symptom (nach dreizehneinhalb Stunden), 36a.
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Ein leichter Grad von Schwindel (nach fünfzig Minuten), 2.
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Ein leichter Schwindel, der nach fünfzehn Minuten eintrat, wurde der Einbildungskraft zugeschrieben, und ich ging weiter dazu über, ein warmes Duschbad zu nehmen; dieser Vorgang samt dem nachfolgenden Abrubbeln mochte weitere fünf oder sechs Minuten in Anspruch nehmen; dann war der Schwindel sehr deutlich und begleitet von jener eigentümlichen, unbeschreiblichen Torpidität des ganzen Körpers, wie sie durch Opium und indischen Hanf in Arzneidosen hervorgerufen wird. Ich schluckte nun das Wasser hinunter, das ich eben zum Rasieren benutzt hatte, worauf der Magen wirksam entleert wurde. Trotzdem wurde ich bald so schwindlig, schwach und ohnmachtsnah, daß ich froh war, mich flach auf das Bett legen zu können. Nach dem Aufstehen, nach einem einigermaßen guten Mittagessen, war ich so schwindlig, daß ich für den Abend froh war, mich aufs Sofa begeben zu können (nach 12 Gran), 1.
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Schwindel (nach fünfundneunzig Minuten), 3.
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Schwindel im Kopf, um 3 Uhr morgens (dritter Tag), 33.
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Schwindel und ein Gefühl des Schwankens im Gehirn beim Gehen (nach einer halben Stunde), .
AUGE
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Linkes Auge war rot und geschwollen (vierter Tag), 58.
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Rechtes Auge zuerst entzündet, dann das linke; Sklera rot, trocken und geschwollen; die Augen fühlen sich am besten an, wenn sie geschlossen sind, 58.
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Brennen der Augen und blutunterlaufene Erscheinung derselben den ganzen Vormittag (elfter Tag), 33.
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Sein Vater sagte, ‚seine Augen arbeiteten‘, oder wie seine Mutter sagte, ‚als ob die Nerven über ihn kämen‘, 13. [160.]
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(Augen morgens ungewöhnlich frei von schwarzen Flecken), (zweiter Tag), 27.
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Augen sehr dumpf und schwer, um 2 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.
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Augen schwer, 13.
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Augen wie schläfrig, 12.
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Großer Druck auf die Augen, mit muscæ volitantes. Die Arznei beeinflußt das Sehen sehr stark und erzeugt diese Spektren, die ständig vor dem Blick hin und her flattern; lange Schlangen oder Würmer, dunkle wie helle; auch Wellen vor den Augen, die den Gegenständen eine zitternde Bewegung verleihen, als ob sie dem Sehnerven dieselbe Qualität unwillkürlicher Bewegung gäbe wie den motorischen Nerven und das Sehen beweglich mache; auch ein leichtes Gefühl von Doppeltsehen, als ob die Bilder der Gegenstände vervielfacht würden (siebzehnter Tag), 33.
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Anhaltendes ziehend-verdrehendes Gefühl in den Augen (dreizehnter Tag), 71d.*
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Scharfes schießendes und ziehendes Gefühl im rechten Auge , um 1 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.*
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Ziehend-verdrehendes Gefühl in den Augen , um 3 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.*
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Seit 11 Uhr vorm. großes ziehend-verdrehendes Gefühl in den Augen, um 8 Uhr abends (zehnter Tag), .
OHR
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Druck auf das Trommelfell jedes Ohres, schmerzhaft (zweiter Tag), 31.
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Unangenehmes Gefühl im rechten Ohr; fühlte mich geneigt, mit dem Finger hineinzubohren; kratzte im Ohr und entfernte etwas Ohrenschmalz, worauf leichter Schmerz folgte (nach eineinhalb Stunden); mit Aufstoßen ein plötzlicher Schmerz, der vom Hals längs der Eustachischen Röhre bis zur Mitte zog und einen vorübergehenden stechenden Schmerz im Mittelohr zurückließ; der Schmerz zum Ohr wiederholte sich; das unangenehme Gefühl (Verlangen zu bohren) trat an mehreren aufeinanderfolgenden Abenden wiederholt auf, 39.
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Beim Schreiben Schmerz im rechten Ohr (vierter Tag), 61.
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Beträchtlicher scharfer Schmerz im rechten Ohr, mit der Steifigkeit des Halses (dritter Tag); nur geringe Wundheit blieb zurück (vierter Tag), 66.
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Scharfer schießender Schmerz im rechten Ohr, um 6.45 Uhr abends (vierter Tag), 71c.
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Schießender Schmerz im linken Ohr, um 3 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.
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Fülle in den Ohren (dritter Tag), 50. [240.]
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Gefühl eines Krabbelns im linken Ohr (dritter Tag), 46a.
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Ohren fühlen sich an, als wären sie verstopft (neunter Tag), 50.
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Gehör.
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Die Ohrsymptome waren so, als gehe jeder Laut durch das Ohr hindurch; Ohren sehr empfindlich für Geräusch (fünfter Tag), 46a.
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Teilweise Schwerhörigkeit im rechten Ohr, um 9 Uhr abends (fünfter Tag), 71c.
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Seit 11 Uhr vorm. teilweise Schwerhörigkeit im rechten Ohr, um 8 Uhr abends (zehnter Tag), 71b.
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Leichte Schwerhörigkeit im rechten Ohr (fünfter Tag), .
NASE
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Ein kleines Furunkel erschien an der Innenseite des rechten Nasenlochs; es war sehr schmerzhaft, der Schmerz zog hinauf zum Auge und zur rechten Kopfseite; es brach am vierten Tag auf, mit nur geringer Absonderung (nach fünf Tagen), 24. [250.]
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Leichtes Nasenbluten rechts, am Abend (fünfter Tag); links, mit dem Kopfschmerz, am Morgen und während des Abendessens (sechster Tag), 37.
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Nase und Hals mit Schleim gefüllt; habe innerhalb einer Woche ein ähnliches Gefühl gehabt (zweiter Tag), 45.
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Fließender Ausfluß von klarem Schnupfen (nach zwei Tagen), 71d.
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Häufiges Niesen (nach einem Tag), 71d.
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Niesen (sechster Tag), 33.
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Zuckungen in der Nase und unwillkürliche Erweiterung der Nasenflügel (sechzehnter Tag), 33.
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Ein Gefühl ganz genau so, als wolle die Nase bluten, und der eigentümliche Geschmack, der damit einhergeht, um 2 und 8 Uhr abends (fünfter Tag), 33.
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Brennende Hitze in der Nase und das Gefühl, als werde sie bluten, um 4 Uhr nachm. (neunzehnter Tag), 33.
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Die Nasengänge fühlen sich an, als kündige sich ein frischer Schnupfen an; Brennen und Kribbeln in der Nase und mehrmals Niesen (nach vierzehn Stunden), 34.
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Gefühl der Zusammenziehung in den Nasenflügeln und der Oberlippe, mit häufigem Verlangen, daran zu reiben, was jeweils zeitweilig erleichterte; dies dauerte etwa zwanzig Minuten (dritter Tag), 23a. [260.]
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Ein unerträgliches Jucken und Kribbeln des linken Nasenlochs am Morgen, mit Feuchtigkeit desselben Nasenlochs; Wiederkehr des Juckens, am Nachmittag, mit Trockenheit desselben Nasenlochs; abends wieder mit Feuchtigkeit (vierter Tag), 67.
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Nase verstopft und heiß, .
GESICHT
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Gesicht gerötet und rot, 65.
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Blässe des Gesichts, mit dem Kopfschmerz (zweiter Tag), 26.
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Gesichtsfarbe sehr blaß (nach 12 Gran), 1.
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Sehr blaß, 14.
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Sah müde aus, am Morgen (zweiter Tag), 42.
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Schmerz und Röte des Gesichts beim Aufstehen aus sitzender Stellung (vierter Tag), 58.
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Neuralgischer Schmerz in der rechten Gesichtshälfte (zweiter Tag), 60. [270.]
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Hatte ein seltsames Gefühl im Gesicht; fühlte mich besser, wenn mein Mund offen war; zeitweise zog dieses Gefühl hinab in den Hals; ich kann es nicht beschreiben, aber es scheint krampfhafter Natur zu sein oder wie Spasmen; zu der Zeit, als dies am schlimmsten war, wurde meine linke Hand ganz taub, und es störte mich, irgend etwas festzuhalten; dies bemerkte ich am meisten, als ich nach meiner Uhr sah (vierter Tag), 58.
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Gefühl von Zusammenziehung der ganzen linken Gesichtshälfte , mit leichter Taubheit (nach einer Stunde, zweiter Tag), 23.*
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Gelegentlich heftiger Schmerz in der rechten Seite des Oberkiefers, wie Zahnschmerz, obwohl die Zähne auf dieser Seite alle gezogen worden waren, mit Schwierigkeit, das Auge offen zu halten (zweiter Tag), 23.
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Schmerz in der Kieferseite, wo Zähne gewesen waren (erster Tag), 23a.
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Wilde Schmerzen im Unterkiefer rechts (zweiter Tag), 34.
MUND
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Zähne.
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Zähne fühlten sich rau an, was durch Bürsten nicht beseitigt wurde, am Morgen (zweiter Tag), 58.
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Zitterndes Gefühl in den Zähnen, als ruhten sie auf dem Resonanzboden eines Klaviers (neunzehnter Tag), 33.
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Zunge.
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Zunge weiß belegt und ölig anfühlend, mit sehr schlechtem Geschmack im Mund (vierter Tag), 58.
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Zunge leicht belegt, gegen die Wurzel hin stärker (zweiter Tag), 46b.
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Zunge fühlt sich beim Berühren rau an (nach einer halben Stunde, zweiter Tag), 49a. [280.]
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Zunge trocken und rau und wund (vierter Tag), 61.
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Trockenheit und Brennen an der Spitze der Zunge und Lippen dauerten den ganzen Tag an (erster Tag); Trockenheit und Brennen der Zunge wie gestern (zweiter Tag), 23.
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Ein rohes Gefühl der Zunge, sehr unangenehm beim Schlucken, 52.
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Die Zunge fühlte sich an, als sei sie verbrüht (nach zwanzig Minuten, vierter Tag); das Verbrühungsgefühl war ganz auf der linken Seite (fünfter Tag); Fortdauer der Verbrühung (sechster Tag); auf der rechten Seite gefühlt (siebter Tag); die Verbrühung der Zunge dauerte noch an, obwohl sich die Oberfläche gut anfühlte (achter und neunter Tag), 23a.
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Die Zunge wurde auf der linken Seite, weit bis zur Wurzel zurück, sehr wund, und es war sehr schwer, sie zu bewegen, als wäre sie steif; dies dauerte beinahe einen Tag (vierter Tag), 33.
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Zunge an der Spitze wund und rau, um 4 Uhr nachm. (dritter Tag), 61.
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Brennen am Ende der Zunge; fühlt sich an, als durch heiße Flüssigkeit verbrannt, .
HALS
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Hals und Nase mit Schleim gefüllt; hatte innerhalb einer Woche ein ähnliches Gefühl gehabt (zweiter Tag), 43.
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Ansammlung von klarem Schleim im Hals, um 6 Uhr abends (dritter Tag), 71a.
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Der Hals wurde sehr wund, mit dem Gefühl, als stecke eine Fischgräte im Hals; das Schlucken von Speichel sehr schmerzhaft; um 9 Uhr abends (zweiter Tag), 44.
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Diesen Abend (9 Uhr abends) ist mein Hals sehr wund; Tonsillen und weicher Gaumen entzündet, dunkelrot, mit stechendem Schmerz (fünfter Tag); Hals nicht mehr so sehr entzündet (sechster Tag); Brennen der linken Tonsille (nach einer Viertelstunde); linke Tonsille leicht entzündet; strahlenförmige Rötung der Tonsille (nach einer halben Stunde, achter Tag); hinterer Teil des Halses heute Abend sehr wund (neunter Tag), 46.
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Hals sehr wund, besonders beim Schlucken, um 8 Uhr abends (vierter Tag), 71a.
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Hinterer Teil des Halses sehr wund, um 8 Uhr abends (zehnter Tag), 48.
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Gefühl von Wundheit im Hals, um 2 Uhr nachm. (zweiter Tag), mit eingeschnürtem Gefühl beim Schlucken (vierter Tag); Hals ganz wund, um 5 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.
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Hals begann auf der rechten Seite wund zu werden; es schien ein kleines Fleckchen nicht größer als eine Erbse zu sein, das mich beim Schlucken sehr störte (zweiter Tag); rechts noch wund (dritter Tag), 56.
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Hals ganz wund; brennend-kratzendes rohes Gefühl, mit einschnürendem Gefühl beim Schlucken; um 7 Uhr abends (erster Tag); Hals viel gebessert (fünfter Tag); leicht wund (dreizehnter Tag), 71d. [310.]
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Leichte Wundheit des Halses beim Schlucken (vierter, fünfter und achter Tag), 71; (8 Uhr abends, zweiter Tag), 71c.
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Leichte Wundheit des Halses, schlimmer beim Schlucken (zweiter Tag), 71.
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Hals voll (dritter Tag), .
MAGEN
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Appetit.
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Appetit vermehrt (fünfter Tag), 67.
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Hunger, aber kann nichts finden, was ihn befriedigt; geneigt, eines nach dem anderen zu versuchen; die Speise schmeckt fade, 65.
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Kein Appetit (vierter und sechster Tag), 46.
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Appetitlosigkeit (sechster Tag), 67.
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Appetit zum Frühstück nicht sehr gut (zweiter Tag); kein Appetit auf Frühstück (dritter Tag), 54.
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Appetit nicht so gut wie gewöhnlich, mit gelegentlicher Übelkeit (erster Tag), 34.
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Zeitweise bemerkte ich, daß ich keine Lust zum Essen hatte; Appetit war vorher zu jeder Zeit gut, 52. [330.]
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Weniger Appetit seit der Einnahme der Arznei (siebzehnter Tag), 33.
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Schlechter Appetit (zweiter Morgen), 5.
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Krankhafter Appetit (vierter Tag), 71b.
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Keine Lust auf Frühstück; kein Appetit (zweiter Tag), 42.
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Vollständiger Ekel vor jeder Art von Nahrung während der ganzen Prüfung, 58.
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Ekel vor Nahrung, Tabak und Kaffee, und besonders vor kalten Getränken (ich bin ein großer Wassertrinker), (dritter Tag). Nicht mehr so viel Ekel vor Nahrung, doch schmeckt mir meine gewöhnliche Tasse café au lait nicht, und der Toast bleibt unberührt; kein Appetit (vierter Tag). Aß aus bloßer Gewohnheit ein leichtes Frühstück, aber noch immer kein Verlangen nach Nahrung (fünfter Tag). Aß ein sehr leichtes Frühstück, mit sehr wenig Genuß (sechster Tag), .
BAUCH
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Hypochondrien.
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Einschießende Schmerzen im rechten Hypochondrium (nach zweieinhalb Stunden), 36a.
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Kneifende Schmerzen im rechten Hypochondrium (nach einer halben Stunde), 36a.
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Scharfe einschießende Schmerzen im linken Hypochondrium, linken Oberschenkel und linken Zeigefinger, die sehr rasch vergingen und unmittelbar gefolgt wurden von einem scharfen Schmerz in der Lebergegend, der nach oben und gegen das Brustbein zog, nur wenige Minuten dauernd, um 9.50 Uhr vorm. (zweiter Tag), 54.
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Erwachte schwer (nicht ungewöhnlich), mit beträchtlichem steifem Schmerz in der Lebergegend nach hinten zu (zweiter Morgen), 42.
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Beträchtlicher steifer Schmerz in der Lebergegend nach hinten zu, am Morgen beim Erwachen; empfindlich bei leichtem Druck und bei der ersten Bewegung; ging weg nach etwas Bewegung (zweiter Tag); derselbe Schmerz in der Lebergegend kehrte am Morgen zurück (dritter Tag), 42. [420.]
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Schmerz in der Lebergegend, um 10.25 Uhr vorm. (zweiter Tag), 54.
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Harter wundschmerzhafter Schmerz in der Milzgegend, hinab bis zur Leistengegend, quer durch die Unterbauchgegend, ziemlich heftig und durch Bewegung verstärkt; am Abend war der Schmerz so heftig, daß ich die Beine ausstrecken mußte (drei Stunden nach der zweiten Dosis, zweiter Tag), 61.
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Wundschmerz in der Milz, zwei Stunden lang (dritter Tag), 61.
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Nabel und Seiten.
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Gegen 6 Uhr abends fühlte sich der Nabel wund an, und es bestand das Gefühl, als hätte das Korsett ihn eingeklemmt; bei der Untersuchung gegen 8 Uhr abends fand ich die Stelle sehr stark entzündet (blutrot), sehr wund, und sie konnte die Berührung der Kleidung nicht ertragen (vierter Tag); am folgenden Morgen war die Entzündung etwas geringer, die Stelle aber noch wund; Wundheit und Entzündung dauerten etwa vier oder fünf Tage an und wurden allmählich geringer, .
REKTUM UND ANUS
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Sphincter ani geschwollen und starr; Entleerung schmerzhaft; Rektum vorgefallen, geschwollen und sehr empfindlich (dritter Tag); Anus noch sehr schmerzhaft (vierter Tag); harte Knoten, wie Hämorrhoiden, hervorgetreten und sehr schmerzhaft (fünfter Tag); Hämorrhoiden schlimmer, brennend und sehr empfindlich; benutzte Cosmoline mit ausgezeichnetem Erfolg, da es das Brennen rasch stillte (sechster Tag); Hämorrhoiden tagsüber besser; nachts war der brennende Schmerz so groß, daß ich keine Ruhe fand, bis Cosmoline aufgetragen wurde, worauf ich bald einschlief (siebter Tag); Hämorrhoiden viel schlimmer; eine große weiche Vorwölbung an der linken Seite des Anus und zwei große harte Knoten, die am Sphinkter befestigt zu sein scheinen, an der rechten Seite; sie sind dunkelblau und sehr schmerzhaft (achter Tag); Hämorrhoiden sehr hart, hervorgetreten und verursachen große Schmerzen beim Sitzen oder Gehen; das Leiden war so groß, daß ich Physometra, 50 m. F., nahm; kurz nach der Einnahme ließen Schmerz und Wundheit nach, und ich schlief gut (neunter Tag); fand den Schmerz ganz verschwunden und die Hämorrhoiden kleiner werdend (zehnter Tag); waren ganz verschwunden (elfter und zwölfter Tag), 43.
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Wundheit im Rektum und in der Harnröhre, und ich vermute, ich habe mich erkältet (dritter Tag), 45a.
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Rückkehr von Hämorrhoiden, die ihn seit drei Jahren nicht geplagt hatten, 65.
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Tenesmus, um 4 Uhr nachm., eine Stunde lang anhaltend, dann Entleerung eines weichen dünnen Stuhls; der Tenesmus war die ganze Zeit ein Gefühl, als sei er auf dem Stuhl gewesen (dritter Tag), 30.
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Tenesmus nach dem Stuhl (dritter Tag); vor und nach dem Stuhl (siebter Tag), 71b. [480.]
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Tenesmus des Rektums mit der Diarrhöe, 37.
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Verlangen nach Stuhl, aber starke Verstopfung; Fäzes hart und nicht reichlich (drei Stunden nach der dritten Dosis); drei Stunden später eine sehr lockere wäßrige Diarrhöe mit etwas Blähungen. Seit etwa fünf Tagen hat die Prüfung auf mich eingewirkt, und doch Neigung zu lockerem Stuhl, 52.
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Anus wund, neigt ein wenig zum Vorfall (als von erschlafftem Sphinkter), 65.
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Brennen am Anus mit den Stühlen, .
STUHL
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Diarrhöe.
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Freier Abgang, 13.
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In einigen Fällen Durchfall, 14.
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Kurze Anfälle von Diarrhöe und Erbrechen (erster Tag), 28.
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Großer diarrhöischer Stuhl, mit Brennen am Anus, um 8.45 Uhr morgens (der Darm hatte sich kurz vor Einnahme der Arznei bewegt, und ich bin fast immer verstopft), (zweiter Tag), 54.
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Diarrhöischer Stuhl, mit Brennen am Anus, um 8.10 Uhr morgens (dritter Tag), 54.
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Stuhl sehr locker und schwächend, 65. [490.]
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Weicher dünner Stuhl, gefolgt von großer Erschöpfung; Farbe des Stuhls ganz natürlich (dritter Tag); Stuhl hellfarbig und sehr weich, nicht dünn oder wäßrig (achter Tag); ganz dünn und hellfarbig, mit Tenesmus danach, am Morgen; dünn um 12 Uhr mittags; Stuhl weich und etwas Tenesmus um 9 Uhr abends (neunter Tag); ganz natürlich (zehnter Tag), 50.
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Ein sehr reichlicher Stuhl, um 11 Uhr vorm.; Darmentleerung von gelblicher Farbe und weicher Konsistenz, um 3.30 Uhr nachm.; gewöhnlich habe ich nur einen Stuhlgang täglich, manchmal gehe ich zwei Tage nicht; Entleerung von fauligem Geruch, um 6.30 Uhr abends; Stuhl um 10.30 Uhr (zweiter Tag); Stuhl um 6.30 Uhr morgens (dritter Tag). Seit der Prüfung habe ich zwei oder drei Stühle täglich, zu unregelmäßigen Zeiten, nicht groß, gelblich, 46b.
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Von 5 Uhr morgens bis 9 Uhr morgens etwa acht bis neun große wäßrige Stühle; die ersten mit Fäkalien vermischt, die späteren hellgelb, wäßrig, stoßweise in einem Strahl herausgeschossen, mit Ohnmachtsgefühl und kaltem Schweiß auf der Stirn; kneifender Schmerz gewöhnlich vor dem Stuhl, aber durch den Stuhl nicht sehr gelindert; der ständige Drang trieb mich immer wieder hoch, obwohl die Stühle um 10 Uhr morgens nicht mehr als ein Eßlöffel voll und geruchlos waren (dritter Tag). Mehrmals (zwei- oder dreimal) Stuhldrang, aber es entwich nur eine kleine Menge Wasser, und einmal einige sehr übelriechende Blähungen (vierter Tag). Ein galliger Stuhl um 10 Uhr morgens (fünfter Tag), 38.
HARNORGANE
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Nieren.
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Lahm-geprelltes Gefühl in der Nierengegend, mit dem Kopfschmerz (dritter Tag), 54. [510.]
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Wie geprellt-wundes Gefühl in der Nierengegend (zweiter Tag), 67.
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Blase und Harnröhre.
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Gefühl der Fülle in der Blase, wie von zurückgehaltenem Harn, um 3 Uhr nachm. (achter Tag), 71b.
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Gefühl der Ausdehnung der Blase, um 3 Uhr nachm. (dritter Tag), 71b.
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Leichter Tenesmus der Blase, mit der Diarrhöe, 37.
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Krampfartiges Gefühl im Fundus der Blase folgte dem Schmerz im Magen (zweiter Tag), 46.
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Wundheit in der Harnröhre und im Rektum, und ich vermute, ich habe mich erkältet (dritter Tag), 45a.
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Schmerz in der Harnröhre unmittelbar nach der Miktion, 58.
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Miktion und Harn.
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Häufige Miktion (nach zwei Tagen), 71d.
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Häufiges Verlangen zu urinieren; geht mehrmals mit diesem Drang in die Kammer, scheidet aber keinen Harn aus, 65.
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Fast ständiges Verlangen zu urinieren, mit dumpfem Schmerz im Rücken, unter Abgang großer Mengen rötlichen Harns (dritter Tag), 60. [520.]
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Hatte während der letzten acht oder zehn Stunden nicht uriniert, obwohl häufige und reichliche Miktion bei mir eher die Regel ist (dritter Tag); tagsüber ging kaum Harn ab (vierter Tag); Miktion freier (fünfter Tag); Wasserlassen natürlich, wenn auch nicht so häufig wie gewöhnlich (sechster Tag), 38.
GESCHLECHTSORGANE
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Männliche.
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Häufige Erektionen, bei nur geringem geschlechtlichem Verlangen, am Vormittag (zweiter Tag), 46.
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Zwei Pollutionen, ohne Träume oder Erregung, 65.
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Weibliche.
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Schmerzen in der Gebärmutter, als ob die Menstruation eintreten wolle (sechster Tag), 33.
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Viel Leukorrhöe (neunter Tag), 33.
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Leukorrhöe und viel Schwäche, um 4 Uhr nachm. (achter Tag), 33.
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(Zur Zeit der Einnahme der Calabar-Bohne hatte ich seit etwa zwei Monaten eine milde, milchweiße, fädige Leukorrhöe, keineswegs reichlich, eher spärlich; seit der Einnahme der Bohne habe ich nicht mehr darunter gelitten), 57. [540.]
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Mein Zustand im ganzen sehr ähnlich dem, der durch starke Blutung nach der Entbindung hervorgerufen wird (vierzig Minuten nach 12 Gran), 1.
ATMUNGSORGANE
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Bronchien.
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Reizung der rechten Bronchien, 65.
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Husten.
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Trockener kitzelnder Husten, um 6 Uhr abends (altes Leiden), (sechster Tag), 67.
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Husten, durch Kitzeln im Hals verursacht (nach einer halben Stunde, achter Tag), 46.
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Leichte ständige Neigung zu husten, vom Füllen der Lungen her, 65.
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Leichter Husten; hustet, bis ein kleiner weißer Schleimpfropf ausgeworfen wird, 65.
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Atmung.
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Beklemmte Atmung (dritter Tag), 60.
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Erschwerte Atmung (erste Nacht), 43.*
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Seufzende Atmung (nach einer Stunde), 36a.*
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Gähnen und seufzende Atmung (zehnter Tag), 34.* [550.]
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Atmung mit etwas Schwierigkeit und mit einem leichten Grad von Dyspnoe (nach neunzig Minuten); erfordert Anstrengung (nach hundertzehn Minuten), 2.
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Am Morgen war sein Atem übelriechend (dritter Tag), 32.
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Während der Prüfung bestand Kurzatmigkeit und ein Gefühl des Kollapses der Lungen, als ob bei jeder Exspiration die ganze Luft ausgestoßen würde, was lange und tiefe Inspirationen und eine seufzende Exspiration verursachte, 43.
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Dyspnoe, um 10 Uhr abends (zweiter Tag), .
BRUST
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Kann die linke Lunge nicht füllen, da dies einen dumpfen Schmerz im oberen Teil verursacht, gebessert durch Druck, 65.
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Stechender Schmerz nahe der Spitze der rechten Lunge, um 5 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.
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Wundheit rings um den Körper in Taillenhöhe, um 6 Uhr abends (vierzehnter Tag), 33.
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Der heftigste Schmerz in der linken Seite und ganz unähnlich allen Schmerzen in den Lungen, die ich je gehabt habe, 33.
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Schmerz im rechten Deltoidmuskel, der mich den ersten Teil der Nacht wach hielt und nur durch heftige Bewegung gelindert wurde (Schmerz, nervös, unerquicklich), 57.
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Leichter Schmerz auf der rechten Seite in der Gegend der sechsten und siebten Rippe, um 7 Uhr abends (achter Tag), 50. [560.]
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Heftige Muskelschmerzen unter den Schlüsselbeinen, die sich an den Innenseiten beider Arme nach unten erstrecken, um 3.45 Uhr nachm. (fünfzehnter Tag), 44.
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Leichte Zuckungen quer über die Brustmuskeln (nach 12 Gran), 1.
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Erwachte mit Stichen in der linken Brust; unfähig, tief Luft zu holen; Symptome dauerten den ganzen Tag an; die Schmerzen waren so unerquicklich, daß keine weitere Arznei genommen wurde (vierter Tag); Schmerz in der linken Seite ganz verschwunden (fünfter Tag), 62.
HERZ UND PULS
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Herz.
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Dumpfer Schmerz in der Herzgegend, beinahe eine Stunde anhaltend (nach drei Stunden), 62.
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Unruhe und Beklemmung um das Herz, meist ohne heftiges Herzklopfen, aber mit Fülle und Pulsation über den Körper, so daß ich den Puls mit dem Ohr zählte, 72; diese Unruhe ist hauptsächlich nachts, verursacht Unruhe, Wälzen von einer Seite auf die andere, mit trockener Hitze am ganzen Körper, 43.
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Ich nahm eine Tasse starken Kaffee, worauf ich bald eine unbestimmbare Veränderung in mir fühlte, und bei Untersuchung des Herzens fand ich, daß es vollkommen und dauerhaft regelmäßig geworden war (fünf Stunden nach 12 Gran), 1.
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Heftiges Herzklopfen , mit den nervösen Bewegungen (vierzehnter und fünfzehnter Tag), 23.*
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Heftiges Herzklopfen, mit Klopfen im ganzen Körper, um Mitternacht (erster Tag), 43.
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Erwachte gegen 2 Uhr morgens, mit rascher stürmischer Herzaktion wie bei hohem Fieber; es bestand aber keine ungewöhnliche Hitze (vierter Tag), 43.
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Als ich zufällig auf die linke Seite kam, wurde meine Aufmerksamkeit zum ersten Mal auf die stürmische Herzaktion gelenkt, die mich zwang, mich wieder auf den Rücken zu drehen, um dem seltsamen Gefühl zu entgehen (nach 12 Gran), 1. [570.]
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Sobald mich die frische kräftige Luft trifft , überkam mich ein Gefühl des Erstickens, mit Flattern des Herzens (ich hatte zwischen dem sechzehnten und zwanzigsten Lebensjahr häufig an diesem nervösen Leiden gelitten), und bedrückte mich den ganzen Vormittag; ich hörte und fühlte das Flattern meines Herzens im Hals, mit Ohnmachtsgefühl bei Bewegung und etwas Erleichterung in halb zurückgelehnter Sitzhaltung, nicht aber im Liegen (Bromine 50*
ohne Erleichterung); das Flattern hält gegen Abend stetig an, mit Schwindelanfällen, besonders beim Positionswechsel; Herzaktion unregelmäßig, etwa so: --- --- ---, v v v , eins, zwei, Pause; eins, zwei, drei, Pause; eins, zwei, drei, vier; das Gefühl des Erstickens in der Halsgrube ist stetig vorhanden; manchmal scheint es mir, als könne ich jede Arterie meines Körpers schlagen hören; ich nahm eine Dosis Sulphur 30; etwa zwanzig Minuten danach stellte sich eine starke Verschlimmerung ein; ich mußte mich vornüberbeugen, um Luft zu bekommen; tiefes Seufzen erleichterte; heißer Schweiß stand mir auf der Stirn; meine Hände waren kalt und feucht; dies dauerte etwa eine Viertelstunde, dann ließ die krampfartige Tätigkeit der Herzganglien allmählich nach, und ich hatte einen behaglichen Abend (fünfter Tag). Herzaktion noch immer unregelmäßig und manchmal stürmisch; Radialpuls schwach, 75, jeder achte bis zehnte Schlag aussetzend (sechster Tag), 38.
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Beim ruhigen Sitzen fühlte er eine Pulsation durch den ganzen Körper, besonders in der Brust; jeder Herzschlag war deutlich in Brust und Schläfen wahrnehmbar (nach dreizehn Stunden, dritter Tag, und zu anderen Zeiten), 26.
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Herz und Puls äußerst schwach und stürmisch unregelmäßig (vierzig Minuten nach 12 Gran), 1.
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Konnte meinen Puls in den Carotiden leicht zählen und die beiden Herztöne hören, während mein Kopf auf dem Kissen lag (zweiter Tag), 58.
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Puls.
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Puls beschleunigt (fünfter Tag), 37.
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Beschleunigung des Pulses (96), gewöhnlich etwa 74 (zehnter Tag), 34a.
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Puls der rechten Seite beinahe doppelt so stark wie der der linken (fünfter Tag), 44.
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Puls 60, nachts (erster Tag); 74, am Morgen (zweiter Tag), 60.
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Puls 93 (zweiter Tag), 58.
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Voller Puls, 72 (zweiter Tag), 55. [580.]
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Puls 70 (vor der Prüfung); zeitweise auf 65 vermindert, 52.
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Puls langsam (nach drei Stunden und drei Vierteln, zweiter Tag), 49a.
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Der Puls war die ganze Zeit zwischen 66 und 69; im gesunden Zustand etwa 70, 54.
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Keine Änderung der Pulsfrequenz bis zwanzig Minuten, dann begann er an Frequenz und Stärke abzunehmen; später konnte er nicht mehr gezählt werden, 4.
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Puls um mehrere Schläge verlangsamt (vierter Tag), 49.
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Puls 50 bis 60, mit schwachem Stoß (sechster Tag), .
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Neigung, den Hals auszustrecken, ‚den Kopf hinauszustrecken‘, infolge unerquicklich empfundener Empfindungen im Nacken (neunter Tag), 33.
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Steifigkeit der rechten Halsseite; unfähig, den Kopf zu bewegen, mit einem Gefühl von Ziehen und Spannung, das mehrere Tage anhielt (sechster Tag), 67.
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Steifigkeit des Halses auf der linken Seite, 63.
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Während des gewöhnlichen kalten Morgenbades wurde ich plötzlich von Steifigkeit der rechten Halsseite ergriffen, die sich im Laufe des Tages auf die rechte Schulter und auch auf das Schlüsselbein ausdehnte, welches sich wund anfühlte und über dem Sternocleidomastoideus geschwollen war; jede Bewegung verursachte starken Schmerz, und Linderung trat ein, wenn ich den Kopf nach rechts neigte; dieser Schmerz blieb den ganzen Tag über sehr akut und zog gegen Abend auch durch die rechte Lunge; zeitweise waren die Schmerzen in Hals und Schulter so heftig, daß sie Übelkeit verursachten; auch beträchtlicher scharfer Schmerz im rechten Ohr (dritter Tag). Steifigkeit des Halses und Schmerz im Ohr fast ganz verschwunden, nur wenig Wundheit blieb zurück (vierter Tag). Noch etwas Wundheit in den Halsmuskeln (fünfter Tag), 66. [600.]
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Schmerz im Nacken bis zum ersten Brustwirbel hinabreichend (nach zweieinhalb Stunden, zweiter Tag), 62.
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Am Nachmittag ein eigentümlicher Schmerz quer durch den Nacken, ich würde sagen an der Basis des Gehirns, als ob er den Körper vom Kopf abschneide; er ging ganz durch den Hals hindurch und schien bis zum hinteren Teil des Halses innen zu ziehen, der steif und wund war; Gefühl von Kraft- und Empfindungsverlust im Hinterkopf, als ob der Kopf nach vorn überfallen würde und die natürlichen Stützen des Kopfes ihn nicht länger zurückhalten könnten; darauf folgten Schmerzen den ganzen Nacken hinab, besonders im hervorstehendsten Knochen dort und zu beiden Seiten davon, ziehend jedesmal, wenn der Kopf gedreht wurde (fünfter Tag), 33.
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Wundheit und Schmerzen wie rheumatisch in der linken Halsseite (nach viereinhalb Stunden), 36a.
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Anscheinend rheumatische Schmerzen in der linken Halsseite und Schulter derselben Seite (zweiter Tag), .
EXTREMITÄTEN
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Die Glieder fühlten sich müde an, wie nach großer Ermüdung, mit ständigem Verlangen, sich zu bewegen (vierter Tag), 22a.
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Schwere und Schwäche der Glieder (dritter Tag), 50.
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Ein taubes oder müdes Gefühl der Glieder (fünfter Tag), 37. [630.]
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Ein gewisses angenehmes Gefühl leichter Taubheit in den Gliedern, wie jenes, das dem durch Opium oder Morphium verursachten Schlaf vorausgeht, das ich während der Nacht im Wachzustand ein oder zweimal für eine Minute bemerkte (nach 6 Gran), 1.
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Wie-geprellt-Gefühle in meinen Gelenken (zweiter Tag), 38.
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Leichte Steifigkeit in den Gelenken, um 9 Uhr abends (siebter Tag), 71d.
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Schmerzen in den Gliedern (elfter Tag), 33.
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Leichte Schmerzen in den Gliedern (siebter Tag), 28.
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Einschießende Schmerzen in den Gelenken; mehr in den Beinen als in den Armen, und in den Körper hinaufziehend; Schmerz in meinen Knien, schlimmer beim Beugen derselben (dritter Tag), 38.
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Neuralgische Stiche in den Muskeln der Knie und Arme, 32.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Schulter.
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Scharfer schießender Schmerz in der linken Schulter, um 7 Uhr morgens (vierter Tag), 71c.
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Rheumatischer Schmerz in der linken Schulter, um 8 Uhr abends (zweiter Tag), 71.
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Ziehende rheumatische Schmerzen durch die linke Schulter (nach sechs Stunden), 29.
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Arm. [640.]
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Nervöser unerquicklich empfundener Schmerz im rechten Arm (zweiter Tag), 57.
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Scharfer Schmerz, zuerst im linken Arm, dann im rechten, wobei die Schultern beider Seiten beteiligt waren, 35.
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Ein momentaner einschnürender Schmerz befiel plötzlich den linken Arm, sich ringsherum gerade oberhalb des Ellenbogens ausdehnend (nach zehneinhalb Stunden), 34.
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Am nächsten Tag Schmerzen im rechten Arm (wie von Berührung eines Nervs), Kribbeln, vom Ellenbogen an der Ulnarseite hinab bis in den dritten Finger, wiederholt drei Tage lang, 39.
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Schmerzen die Arme hinab, mit Schwäche derselben (sechzehnter Tag), 33.
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Müdes Gefühl in den Armen und Schwierigkeit, sie zu heben (vierzehnter Tag), 33.
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Eine Hantel, die vorher mit Leichtigkeit benutzt wurde, wurde als große Last empfunden, und der Arm konnte mit ihr nur mit Mühe ausgestreckt werden (nach zwanzig Minuten), 3.
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Taubheit im linken Arm (nach zwei Tagen), 71d.
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Taubheit im linken Arm und hinab bis in den Ringfinger, um 7 Uhr abends (sechster Tag), 33.
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Taubes Gefühl den linken Arm hinab (sechster Tag), . [650.]
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Schmerz in den unteren Gliedmaßen, um 9 Uhr vorm. (zehnter Tag), 33.
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Ein Gefühl, als ob alle Kraft aus meinen Gliedern (Beinen) weiche und sie unter mir nachgeben würden, und ich nicht durchs Zimmer gehen könne, als ob die Ursache der Schwäche von der Stelle im Rücken zwischen den Hüften ausgehe und alle Kraft unterhalb dieser Stelle den Gliedern entziehe, um 6.30 Uhr abends (achter Tag), 33.
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Leichter zuckender Schmerz in den unteren Gliedmaßen (vierter Tag); besonders scharfe momentane Zuckungen im Knöchel (fünfter Tag), 28. [670.]
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Untere Extremitäten fühlten sich ungewöhnlich warm an, 65.
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Ein Gefühl von Schwäche, als ob gelähmt, ging vom Hinterhaupt durch den Rücken hinab bis in die unteren Extremitäten; das Gefühl in den Beinen war wie das bekannte Eingeschlafensein (nach fünfzehn Minuten, zweiter Tag); dasselbe Gefühl in den Beinen, aber die Empfindung im Rücken weniger wahrnehmbar (nach fünfzehn Minuten, dritter Tag), 30.
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Leichte Schwierigkeit beim Gehen (nach fünfundsiebzig Minuten); große Schwierigkeit (nach hundertzehn Minuten), 2.
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Taumelte und konnte kaum gehen, 12.
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Taumelnder Gang, 15.
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Taumeln beim Versuch zu gehen, 14.
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Konnte weder stehen noch gehen, 13.
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Hüfte.
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Steifigkeit in den Hüft- und Kniegelenken (nach zwei Tagen); anhaltende Steifigkeit der unteren Gliedmaßen (fünfter Tag); leichte Steifigkeit (achter und dreizehnter Tag), 71d.
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Leichte Steifigkeit in der linken Hüfte, um 7 Uhr abends (dritter Tag), 71c.
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Leichte Steifigkeit der linken Hüfte und des rechten Knies, um 9 Uhr abends (fünfter Tag), . [680.]
ALLGEMEINES
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Nur ein Fall verlief tödlich, ein sechsjähriger Knabe, der sechs Bohnen gegessen und nicht erbrochen hatte; er lebte etwa zwei Stunden, 14.
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Die Erscheinungen stellten sich dar, als hätte das Nervensystem einen großen Schlag erhalten, bis zum vollständigen Kollaps in den schlimmsten Fällen, 14.
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Sah schläfrig, matt und niedergeschlagen aus und bat darum, ins Bett gebracht zu werden, 13.
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Kollaps nach dem Erbrechen, 18. [710.]
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Krämpfe und Zuckungen (besonders im Rücken); Tod in dreißig Minuten, 20.
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Zittern der Beine, als ob ich nicht gerade gehen könnte, um 7.30 Uhr morgens. Von heftigem Zittern des ganzen Körpers auf der Straße befallen, um 9.30 Uhr morgens. Fühlte einen Augenblick lang, als würde ich das Bewußtsein verlieren, und konnte kaum nach Hause kommen; zwanzig Minuten Wagenfahrt erleichterten die Empfindungen nicht; diese Zitterschübe kamen anfallsweise und beim geringsten Erschrecken; um 10.30 Uhr morgens Zittern der Hände, so daß ich kaum nähen konnte; dieser Anfall dauerte eine Stunde, dann kam die Wundheit in der Magengrube hinzu (siebzehnter Tag), 33.
-
Fast augenblicklich fühlte ich ein Schaudern und Zittern durch alle Nerven des Körpers hinablaufen; die Empfindungen schienen im Kopf zu beginnen und durch die Magengrube hinabzulaufen, wo sie am stärksten waren, und durch die Gebärmutter und den ganzen Körper. Die Haupterscheinung im Kopf war die in der Mitte der Stirn, zwischen den Augen, oberhalb und darüber, und im linken Auge ein Schmerz mit muscæ volitantes, 33.
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Sehr unruhig die ganze Nacht hindurch (erste Nacht), 54.
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Gegen Morgen etwas unruhig (erster Tag), 54.
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Sehr unruhig im Bett, in keiner Stellung zufrieden, um 10 Uhr abends (fünfter Tag), 51.
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Ganz unruhig die ganze Nacht hindurch (siebte Nacht), 51.
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Sehr unruhig, von einer Seite auf die andere sich wälzend, die Arme über den Kopf werfend, aber keine Stellung schien Erleichterung zu bringen (zehnter Tag), .
Arnica 30 , das rasche und entschiedene Erleichterung brachte, 34a.
-
Die Hauptwirkung dieser Arznei scheint mir in den Nerven zu liegen; alle übrigen Symptome scheinen völlig nebensächlich und sekundär; und soweit ich urteilen kann, scheint sie eine sehr merkwürdige doppelte Wirkung auf das Nervensystem zu haben: die Nerven an der Vorderseite des Körpers (die, wie ich glaube, die noch willkürlichen Nerven oder noch Bewegungsnerven sind) scheint sie zu unwillkürlicher Bewegung zu reizen, Zittern hervorzurufen und wellenartige Bewegungen auf und ab durch den ganzen Körper zu bewirken; aber die Nerven an der Rückseite des Körpers (die noch passiven Nerven oder Nerven der noch Empfindung) scheint sie zu lähmen und taub zu machen, und während dieses Taubwerdens verursacht sie eine Menge Schmerz, sehr ähnlich einem Zahnschmerz, wenn sein Nerv abstirbt oder getötet wird, 33.
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Die Arznei schien mehr auf die linke Seite als auf die andere zu wirken, 33.
-
Ich glaube, die Arznei hemmt willkürliche Bewegung ebenso, wie sie unwillkürliche Bewegung verursacht, 33.
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Besser im warmen Zimmer, bei Bewegungslosigkeit, 65.
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Gehen schien die Schmerzen zu lindern, aber ich hatte nicht die Kraft, es längere Zeit fortzusetzen (zweiter Tag), 58.
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Schlimmer durch Bewegung, besser im Freien (nach zweieinhalb Stunden), 36a.
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Zustand sehr ähnlich den Wirkungen einer Überdosis Aconit (nach 12 Gran), 1.
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Symptome schwanden allmählich in zwei oder drei Tagen (nach sechs Tagen), 66.
HAUT. [800.]
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Ausschlag am Rücken von der Größe von Flohstichen; derselbe petechiale Ausschlag an den Armen (vierter Tag), 56.
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Fieberbläschen in und um das linke Nasenloch (siebter Tag), 67.
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Auf die Haut aufgetragen, macht es taub und verursacht ein Stechen über die ganze Stelle, 6.
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Juckreiz der linken Handfläche (vierter Tag), 23a.
SCHLAF
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Schläfrigkeit.
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Gähnen (zweiter Tag), 58.
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Fortwährendes Gähnen, mit schläfrigem Gefühl den ganzen Tag (zweiter Tag), 60.
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Drei oder vier Tage lang fühlte ich unbezwingbare Schläfrigkeit, besonders vom frühen Morgen bis 2 Uhr nachm.; dies dauerte eine Woche an. Die Schläfrigkeit nahm ab (nach zwei Wochen), 27.
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In den schlimmsten Fällen bestand große Schläfrigkeit, während andere über Schwindel klagten, 14.
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Wurde schläfrig und schlief zwei Stunden, aber der Geist war die ganze Zeit so rege, daß ich mir nicht bewußt war, geschlafen zu haben (zwei Stunden nach 12 Gran), 1.
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Schläfrig um 11.30 Uhr vorm.; legte mich nieder und schlief am Nachmittag (was ich nicht gewohnt bin); träumte, mein Kopf sei voll und als drehe sich das Gehirn vom Stirnhöhlensinus zum Hinterhaupt hinauf, und ich sei beinahe blind (fünfter Tag); schläfrig um 9 Uhr morgens (sechster Tag), 37. [810.]
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Schläfrig (zweiter Tag), 41.
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Unwiderstehliches Verlangen zu schlafen; soporöser Schlaf , äußerst quälend, mit dem Kopfschmerz (zweiter Tag); fühlte Schläfrigkeit und Verlangen zu schlafen den ganzen Vormittag, selbst während des Fahrens; nach dem Mittagessen nahm die Schläfrigkeit, statt durch Bewegung zu vergehen, zu, und er schlief zwei Stunden lang fest, ohne Träume, in unbequemer Stellung; er konnte sich nur mit großer Anstrengung aufraffen; die Schläfrigkeit hielt eine Stunde lang an, sogar beim Gehen in klarer, kühler Luft und hellem Sonnenlicht; schlief die ganze Nacht gut (was nach auch nur einem kurzen Mittagsschlaf nie der Fall ist), (dritter Tag). Er erwachte um 6 Uhr morgens und fühlte sich zwei Stunden lang hell, dann wurde er beim Fahren wieder schläfrig, mit dumpfem Druck, der den Kopf umkreiste; nach leichtem Mittagessen wurde die Schläfrigkeit unwiderstehlich, und er schlief eine Zeitlang; ging früh zu Bett und schlief gut (dritter Tag); Schläfrigkeit den ganzen Tag, bis nach zwei Stunden Arbeit im Garten, die starken Schweiß hervorrief und die Schläfrigkeit teilweise austrieb (vierter Tag); fühlte sie leicht (fünfter Tag), .
FIEBER
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Frösteln.
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Sehr kalt, 14.
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Fröstelanfälle in Paroxysmen (zweiter Tag), 33.
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Fröstelnd am Abend (erster Tag), 31.
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Die Wärme des Bettes war angenehm, da ich das Frösteln, das mich den ganzen Tag begleitete, nicht loswerden konnte (dritter Tag), 38.
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Fröstelnde Schauer, die den Rücken hinaufziehen, mit leichter Übelkeit, um 2 Uhr nachm. (fünfter Tag), 71b.
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Fröstelgefühl im Rücken; bald begann ich zu gähnen und unerquicklich Empfindungen zu haben, eine Art wie-geprellt-Gefühl in meinen Gelenken; jeder Luftzug schien mich schaudern zu machen; jedesmal wenn ich mich bewegte, kam dasselbe unerquicklichs Gefühl über mich (zweiter Tag), 58.
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Frösteln auf der rechten Seite des Rückens, um Mittag (zweiter Tag), 60.
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Meine Glieder werden fröstelig, mit einem vagen Gefühl von Unbehagen; aber Wärme an den Füßen erleichterte dies, und ein Sinapismus über den ganzen Bauch war eigentümlich wohltuend, sobald er zu wirken begann (nach 12 Gran), 1.
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Fieberig, mit fröstelnden Schauern den Rücken hinauf (vierter Tag), 71a. [840.]
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Hände sind kalt, dann heiß und rot, 65.
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Fühle mich die ganze Zeit kalt (nach neun Stunden und einer Viertel), 36.
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Haut kalt und klamm, 14.
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Hitze.
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Leichtes Frösteln und Fieber, mit heftigem Stirnkopfschmerz, um 8 Uhr abends (dritter Tag); mit heißer und trockener Haut um 10 Uhr morgens; Symptome nehmen beständig zu, um Mittag (vierter Tag), .
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Gegen Morgen ), sehr unruhig.
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( Morgen ), früh, Symptome, 71; gehobene Stimmung; Kopfschmerz, mit Nasenbluten; Einschnürung um den oberen Teil des Kopfes; 9 Uhr vorm., Schmerz in der Stirn; vor dem Aufstehen dumpfer Kopfschmerz in der Stirn; beim Erwachen dumpfer Stirnkopfschmerz; früh seitlicher Kopfschmerz; Augensymptome, mit Brennen der Bulbi; 7 Uhr morgens, beim Aufstehen einschießende Schmerzen in beiden Augen; Mydriasis; Juckreiz des linken Nasenlochs mit Feuchtigkeit; müdes Aussehen; Zähne fühlten sich rau an; beim Erwachen Geschmack im Mund wie Kreosot; schlechter Geschmack; beim Erwachen Übelkeit; Schmerz in der Lebergegend; 4 Uhr morgens, beim Aufstehen, Wundheit in der linken Bauchseite; Unbehagen im Darm; 4 Uhr morgens kneifender Schmerz im Darm; 7.30 Uhr morgens vor dem Stuhl Schmerz im Bauch; übler Atem; Schmerz links vom Kreuzbein; 7 Uhr morgens schießender Schmerz in der linken Schulter; 7.30 Uhr morgens Zittern der Hände; 8 Uhr morgens verwirrtes Gefühl; früh bis 2 Uhr nachm. Schläfrigkeit; beim Fahren Schläfrigkeit, Schlafdrang; früh Schlaf gestört durch wollüstige Träume; beim Erwachen Schweiß über den ganzen Körper.
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( Vormittag ), 8 Uhr morgens dumpf-schweres Gefühl im Kopf; 8 und 10 Uhr morgens dumpfer Kopfschmerz; 8 Uhr morgens schwerer Kopfschmerz; kongestiver Kopfschmerz; beim Gehen Schmerz im Kopf, mit Schwindel; 10.15 Uhr vorm. Kopfschmerz in der linken Stirngegend; 10 Uhr vorm. schwerer Stirnkopfschmerz; 11 Uhr vorm. in der Kirche Ziehen in der Schläfengegend; schießende Schmerzen durch die rechte Kopfseite; 11 Uhr vorm. bis 8 Uhr abends ziehend-verdrehendes Gefühl in den Augen; Augen blutunterlaufen und brennend; 11 Uhr vorm. bis 8 Uhr abends teilweise Schwerhörigkeit; 9.30 Uhr vorm. stechende Empfindung im Magen; scharfe Schmerzen im Magen; 10.30 Uhr vorm. Wundheit in der Magengrube; 9.50 Uhr vorm. Schmerz im linken Hypochondrium, Oberschenkel und Unterarm; 10.25 Uhr vorm. Schmerz in der Lebergegend; 10 Uhr vorm. kneifender Schmerz im Colon transversum; 8.10 Uhr morgens diarrhöischer Stuhl, mit Brennen am Anus; Harnabsonderung; mit Schwierigkeit, den Harn zu halten; Erektionen, ohne geschlechtliches Verlangen; in frischer kräftiger Luft Erstickungsgefühl, mit Flattern des Herzens; 11 Uhr vorm. brennend-klopfendes Gefühl im linken Arm und in der Hand; Schmerz im linken Handgelenk; 11.30 Uhr vorm. eingeschlafenes Gefühl in den Händen; 9 Uhr vorm. Schmerz in den unteren Gliedmaßen; Schwäche im rechten Knie; nagendes Gefühl in der linken Tibia; 9.30 Uhr vorm. Zittern des ganzen Körpers; 10.30 Uhr vorm. Zittern der Hände; 9 und 11.30 Uhr vorm. schläfrig; 10 Uhr vorm. trockene heiße Haut.