Viburnum Prunifolium.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Schwarzer Schneeball. (Eine amerikanische Art.) N. O. Caprifoliaceæ. Tinktur aus der frischen Rinde ("im Oktober und November von Bäumen gesammelt, die an offenen Standorten gewachsen sind." - Phares, zitiert nach Hale).
Klinisches
Fehlgeburt, drohende / Dysmenorrhö / Menorrhagie / Tetanus / Zunge, Krebs der
Charakteristika
Hale zitiert Erfahrungen, die eine enge Ähnlichkeit zwischen Vib. p. und Vib. o. zeigen, mit einigen zusätzlichen Anwendungen von Vib. p. E. P. Fowler heilte zwei Fälle von Krebs der Zunge mit dem Dekokt der Rinde von Vib. p., äußerlich angewendet. Phares hält es vielleicht für "das beste Mittel der Welt gegen Tetanus." Hale verwendete die Tinktur bei drohender Fehlgeburt, Dysmenorrhö und krampfartigen Uterusschmerzen. Phares sagt darüber: "Es ist besonders wertvoll zur Verhütung von Abort und Fehlgeburt, ob habituell oder anders bedingt; ob durch zufällige Ursachen oder durch kriminelle Arzneiverabreichung drohend," und er führt Fälle zur Stützung jedes dieser Punkte an. Es antidotiert die Wirkung von Gossyp. vollständig, das in einigen der Staaten viel verwendet wird, um eine Fehlgeburt herbeizuführen; ein Pint eines starken Dekokts der Baumwollwurzel ist dafür ausreichend. Regelmäßig eingenommen neutralisiert Vib. p. dies vollständig. Hier sind einige von Phares' Fällen: (1) Mrs. W. war nie bis zum vollen Termin gegangen; sie hatte mehrere Kinder im achten Monat bekommen, die alle einen Monat nach der Geburt starben. Häufige Schwangerschaften und Hämorrhagien hatten ihre Gesundheit ernstlich beeinträchtigt. Als sie das nächste Mal schwanger war, wurde Vib. p. verordnet, und als im achten Monat die Schmerzen kräftig einsetzten, mit reichlichem blutigem Ausfluss, wurde Vib. p. reichlich gegeben, und sie ging bis zum Termin und brachte einen gesunden Knaben zur Welt, der überlebte. (2) Mrs. L., seit achtzehn Monaten verheiratet, hatte eine Fehlgeburt gehabt und infolgedessen lange und sehr gelitten. Als sie erneut schwanger war, gab Phares Vib. p. Ø, dreimal täglich einen Teelöffel voll. Im dritten Monat wurde sie durch einen Sturz aus ihrer Kutsche schwer verletzt. Es folgten starke Uteruskontraktionen, die jedoch durch Vib. p. aufgehalten wurden; dieses musste mehrere Tage lang reichlich gegeben werden, wobei die Dosis allmählich vermindert wurde. Fast eine Woche lang drohte eine Fehlgeburt, sobald Vib. p. zu lange ausgesetzt wurde. Die Patientin ging bis zum Termin und gebar einen großen Knaben.
Beziehungen
Gegenmittel zu: Gossyp.