Kali Citricum.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Kaliumcitrat. Citrat von Kali. Kaliumcitrat. K 3 C 6 H 5 O 7 . Lösung. Verreibung.
Klinisches
Brightsche Krankheit
Charakteristika
Das Citrat von Kali ist in Lösung angewandt worden (acht bis zehn Gran auf ein Weinglas Wasser), um die Tätigkeit der Nieren bei an Brightscher Krankheit Leidenden zu unterstützen, die unter einer ausschließlichen Magermilch-Diät standen. Es ist ebenso, in der alten Schule, als Lösungsmittel für gichtische Konkretionen um die Gelenke herum verwendet worden. K. cit. ist nicht arzneilich geprüft worden, doch hat „Agricola“ (H. W., xxv. 446) die Wirkung einer großen Dosis aufgezeichnet, die ein Allopath einem Patienten gab, der nach Influenza an unterdrückter Nierentätigkeit litt. Binnen drei Tagen arbeiteten die Nieren frei, doch stellten sich diese neuen Symptome ein: Tympanites; beständiger Abfluss von Schleim aus dem Anus; furchtbare Magen- und Bauchschmerzen, „als ob im Innern eine Maschine am Werk wäre, welche die Innenseite des Magens und die ganze Länge des Darmkanals abschälte.“ Blähungen waren beständig und in großer Menge vorhanden und verursachten einen eigenen Schmerz, der ein hervorstechendes Merkmal war. Dieser Schmerz, als ob im Innern eine Maschinerie am Werk wäre, erinnert an einen Schmerz von Nit. ac.