Juglans Regia
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Nux juglans. Walnuss. Juglandaceæ. Tinktur aus den Blättern und aus der Schale der grünen Frucht.
Klinisches
Akne / Anus, Brennen im / Achsellymphknoten, Vereiterung der / Schanker / Ecthyma / Augen, Schmerz über den / Favus / Flatulenz / Kopfschmerz / Herpes / Herpes preputialis / Levitation, Empfindung von / Menorrhagie / Purpura / Ringelflechte / Skorbut / Milz, Schmerz in der / Syphilis
Charakteristika
"Es hieß, im goldenen Zeitalter, als die Menschen von Eicheln lebten, hätten die Götter von Walnüssen gelebt, und daher stamme der Name juglans, Jovis glans, oder Jupiters Nüsse" (Treasury of Botany). Von vielen Gesichtspunkten aus ist der Walnussbaum von sehr großer Bedeutung und verdient seinen hohen Namen durchaus. Neben Nahrung, jedenfalls für die Götter geeignet, und Holz, zugleich leicht und stark, liefert er einen Saft, der Zucker ergibt, eine Frucht, die einen Farbstoff und ein Öl ergibt und zum Einlegen dient; die königliche Nuss hat auch einen Platz in der Medizin, der besser bekannt zu sein verdient. Das Treasury of Botany gibt Homöopathen mit folgender Bemerkung einen Hinweis: "Seine Pflanzung sollte nicht zu nahe bei Wohnungen liegen, da manche Personen durch das starke Aroma seines Laubes beeinträchtigt werden." Das bemerkenswert gehirnähnliche Aussehen der Nuss hat zu der Vorstellung geführt, sie sei eine "Gehirnnahrung". Ich kann nicht sagen, dass es dafür einen anderen Grund gibt; doch bei Clotar Müller, der Jug. r. als Erster arzneilich prüfte, erzeugte sie dieses eigentümliche Symptom: "Erregt, wie berauscht, abends im Bett, und ein Gefühl, als schwebe der Kopf in der Luft"; dies zeigt eine entschiedene Wirkung auf das Gehirn, wie wir sie im Allgemeinen eher mit dem "Wein" als mit den "Walnüssen" des Desserts verbinden. Verdrießlichkeit und geistige Trägheit waren weitere psychische Symptome, die vermerkt wurden. Die Kopfsymptome sind ebenso ausgeprägt wie die von Jug. c., doch wurden die einschießenden Schmerzen nicht im Hinterhaupt beobachtet wie bei jenem Mittel, sondern in der Stirn. Es gibt wenige Mittel, die Flatulenz und Auftreibung des Bauches ausgeprägter verursachen als Jug. r. Es scheint die Milz stärker zu betreffen als die Leber (im Gegensatz zu Jug. c.). Es gibt Diarrhö und viele rektale und anale Symptome; doch ist die Diarrhö nicht so deutlich gallig wie die von Jug. c. Wie Carya alba und Jug. c. ist Jug. r. hämorrhagisch, wobei das Blut schwarz und geronnen ist (uterin). Bemerkenswerte Symptome von Entzündung und Ulzeration traten an den männlichen Sexualorganen auf. Dies gehört in großem Umfang zur allgemeinen Wirkung des Mittels auf die Haut und ihre Anhangsgebilde. Clotar Müller machte die Beobachtung: "In den Verdauungsorganen verursacht es Störung und Reizung, die gleichzeitig abnorme Symptome in anderen Organen hervorrufen, besonders im Kopf. Nach dieser Wirkung, die kurz ist, erscheinen verschiedene exanthematische Symptome, die spät auftreten und einen chronischen Verlauf nehmen." Die Hautsymptome der sind ausgeprägter und mannigfaltiger als die von . Dies hat zu ihrer häufigeren Anwendung bei Skrofulose geführt, da Haut- und Drüsenleiden eng miteinander einhergehen. Farrington sagt, . sei eines der besten Mittel bei "Tinea favosa, besonders an der Kopfhaut hinter dem Ohr; der Juckreiz ist nachts so stark, dass der Patient Schwierigkeiten hat zu schlafen." Krusten erscheinen an den Armen und in den Axillen. In der Arzneimittelprüfung von . gingen die Symptome von der rechten Axilla zur linken. Bei einer meiner Patientinnen, einer Krankenschwester, die sich einige Jahre zuvor an einem septischen und möglicherweise syphilitischen Fall den linken Arm vergiftet hatte, kam es zu einer Entzündung der Achsellymphknoten, zuerst links, dann rechts, die einen ekzematösen, juckenden Zustand zurückließ. Auch die Drüsen der Leiste wurden betroffen. . 200 hatte den Hauptteil der Beschwerden gelindert, doch bestand gelegentlich noch eine leichte Reizung in den Axillen, und ich dachte, ich könne die Sache beschleunigen, indem ich . 12 dreimal täglich gab. Folgendes geschah: Fünf Tage nach Beginn von . erschien auf ihrem Rücken ein Ausschlag aus winzigen Bläschen, der stark juckte. Er erstreckte sich den ganzen Mittelteil des Rückens hinauf, vom Kreuzbein bis zur mittleren Rückenregion, unten sich ausbreitend, oben spitz zulaufend. Sie hatte sich an zwei Stellen Löcher gekratzt. Der Ausschlag war nach Waschen. Aber . Ich antidotierte mit 12. Vier Jahre später hatte sie keine weiteren Beschwerden mit den Drüsen gehabt. Cl. Müller, der die axillären Hautsymptome an seiner eigenen Person erfahren hatte, hatte zuvor nie an einer Hautaffektion gelitten. Einer der Arzneiprüfer wurde von einem juckenden Ausschlag an den Beinen geheilt, an dem er im Winter vier Jahre lang gelitten hatte; der Juckreiz begann, sobald er sich auszuziehen begann. Viele der Symptome ähnelten der Syphilis sehr, und die Affektion der Wange bei einem der Arzneiprüfer wurde von einem Arzt, der ihn in Cl. Müllers Abwesenheit sah, tatsächlich als syphilitisch diagnostiziert. Linke Seite von Kopf, Gesicht und Bauch am meisten betroffen. Axilläre Symptome verlaufen von rechts nach links. Die Symptome sind im Allgemeinen durch Bewegung; Migräne durch Sprechen; Schmerz im Bauch durch Lachen. Es gibt nach fetter Nahrung. abends um 9 Uhr und nach 9. Der Juckreiz ist nachts. Bettwärme Zahnschmerz. Es beseitigte einen Winterausschlag durch Auskleiden. Der in meinem Fall hervorgerufene Ausschlag war Waschen.
Beziehungen
Antidotiert durch: Rhus. Vergleiche: jug. c., Carya alb. (botan.); Rhus (Haut); Graph. (Tinea favosa hinter den Ohren); Rumex (Ausschlag < Auskleiden); Mezer., Merc.; Cean. (Milz); Lyc. (Flatulenz). Folgt gut auf: Elaps. (axilläre Affektionen; schwarze Hämorrhagien); Sulph. (Kopf heiß, kalte Extremitäten); Grind. (Schmerz über dem l. Auge).
1. Gemüt
Abends im Bett erregt, wie berauscht, und Gefühl, als schwebe der Kopf in der Luft. Abends verdrießlich und unzufrieden. Unlust zu sprechen oder zu argumentieren, wie es bei ihm gewöhnlich war; geistige Trägheit. Unaufmerksamkeit beim Lesen und Arbeitsunlust.
2. Kopf
Schwindel. Kopfschmerz nach dem Mittagessen und abends; mit gerötetem Gesicht. Gefühl in Kopf und Nase wie zu Beginn eines Schnupfens. Verwirrung im Kopf. Brennende Hitze im Kopf abends mit eisig kalten Extremitäten. Schweregefühl im Kopf. Einschießende Schmerzen in der Stirn. Schmerz in der l. Stirnseite. Schmerz über dem l. Auge, mit Schmerz in den Augen. Schmerz über den Augen, < Bewegung; < Kopfschütteln oder Bewegen der Augen; mit Gähnen und Schläfrigkeit. Schmerz über den Augen, als sei er schwindlig. Klopfen in den Schläfen, > beim Hinausgehen ins Freie, zurückkehrend beim Betreten eines warmen Zimmers, mit stechendem Schmerz im vorderen Teil des Kopfes. Migräne an einer Stelle in der Region des l. Scheitelbeins, die das Sprechen verhindert.
3. Augen
Brennen in den Augen. Drückender Schmerz über dem Auge (l.) < durch Bewegung. Gefühl von Schnupfen.
4. Ohren
Dumpf schmerzendes Gefühl und Fülle im r., dann im l. Ohr, danach Absonderung von Eiter aus beiden Ohren; äußeres Ohr entzündet und zwei schmerzhafte Wunden daran. Brennen im l. Ohr, dann Rötung und Schwellung, dann Pickel an der Innenseite, dann Absonderung von Eiter aus beiden Ohren, < l., mit Brennen und Rötung des l. äußeren Ohres und Gefühl, als falle bei jedem Schritt etwas in das Ohrinnere, sowie Wundheit, die das Liegen auf der l. Kopfseite verhindert.
6. Gesicht
Schwellung der l. Wange und Oberlippe, mit Schwellung des Zahnfleisches über den l. oberen Schneidezähnen, ohne vorherigen Zahnschmerz; dann eine harte, rötliche, schmerzhafte Schwellung in der l. Wange, in deren Mitte sich ein scharf begrenzter, eingedrückter, dunkelroter, nachgiebiger Kreis befand; Eiter war durch die dünne Haut zu sehen; der anscheinend gesunde Zahn wurde gezogen, und jauchiger Eiter (aus einem Abszess) entleerte sich durch die Öffnung; danach verschwand die Schwellung.
8. Mund
Reißen in hohlen Zähnen, < Bettwärme. Zunge weiß belegt; morgens, mit bitterem, schleimigem Geschmack. Zunge mit weißem Schleim bedeckt. Speichelfluss. Neigung, den Mund nach dem Mittagessen trocken zu halten; er konnte sich nicht entschließen, wie gewöhnlich Wein oder Wasser zu trinken. Geschmack bitter. Schleimiger Geschmack morgens beim Erwachen.
9. Hals
Räuspern von viel Schleim.
10. Appetit
Appetit vermehrt. Ungewöhnlich großer Appetit ohne Zunahme des Durstes. Appetit verloren. Durstlosigkeit beim Essen und Abneigung gegen Wein. Abneigung gegen Tabakrauchen abends. Durst vermehrt.
11. Magen
Aufstoßen: heftig; häufig; laut; schmeckend wie nach dem Essen von Fett. Fülle und Auftreibung des Magens, die einen am Essen hindern, obwohl man guten Appetit hat, > durch Aufstoßen. Schluckauf heftiger nach dem Essen. Übelkeit um 6 Uhr morgens; und nach dem Abendessen. Erbrechen; erwachte plötzlich, erbrach vier Stunden zuvor gegessene Nahrung, schlief dann ohne weitere Beschwerde. Brennen im Magen. Schmerz in der epigastrischen Region, mit Auftreibung des Bauches.
12. Bauch
Fülle, Auftreibung, Spannung und Schweregefühl im Bauch, mit häufigem Verlangen zum Stuhl, > durch Aufstoßen und Abgang von Blähungen. Auftreibung: nach dem Essen; nach dem Mittagessen, mit Abgang von Winden; mit plötzlichem Stuhldrang; so dass er seine Kleider lockern muss, mit Druck im Magen; so dass er trotz guten Appetits nur wenig essen konnte; tympanitische Härte des Bauches. Rumoren; mit Kneifen; mit drückendem Schmerz in der epigastrischen Region. Abgang von Winden; besonders beim Liegen. Schmerz im Bauch > Aufstoßen. Wandernde Schmerzen. Drückender und ziehender Schmerz, < Bewegung, > Auftreten der Menstruation (fünfzehn Tage zu früh), dann für acht Tage (statt wie gewöhnlich drei), reichliche Absonderung schwärzlichen Blutes, oft in großen Gerinnseln, mit Erschöpfung und Appetitverlust. Ziehen, mit Druck in der Region der Milz. Stechen unter den l. untersten Rippen. Druck in der Region der Milz, mit Aufstoßen. Schmerz unter den l. falschen Rippen, < tiefes Atmen, Lachen oder Bücken. Schmerz in der l. Seite bei raschem Gehen. Schmerz über der l. Seite mit wanderndem Kneifen in den Därmen. Schmerz oberhalb des Nabels. Schmerz im Unterbauch, mit Übelkeit. Stechen im Unterbauch beim Bewegen oder Bücken. Schneiden in der r. Unterbauchregion.
13. Stuhl und Anus
Stuhl: flüssig zweimal täglich; vorangegangen oder begleitet von Schmerz im Bauch; dünn; weich, groß, zuletzt fast dünnflüssig. Stuhl hart; schwierig; spärlich. Stuhl verzögert. Obstipation. Darm morgens verstopft, nachmittags natürlich. Großer Stuhl, dann brennender Schmerz und Druck im Anus. Stuhl spärlich und häufig; schwierig; ausgeblieben. Juckreiz am Anus abends im Bett, mit Stichen, der einen zwingt umherzugehen.
14. Harnorgane
Häufiges Verlangen, Wasser zu lassen, durch Tonusverlust des Sphinkters. Ständiger Harndrang und unwillkürliches Tröpfeln. Anhaltendes Verlangen zu urinieren und häufige Miktion Tag und Nacht, mit sehr reichlicher Absonderung. Nachts gezwungen zu urinieren. Gezwungen, oft zu urinieren; und viel auf einmal. Reichlicher Harn; aber kein Durst. Harn spärlich und klar. Harn dunkelrot.
15. Männliche Sexualorgane
Häufige Erektionen Tag und Nacht. Brennen im Penis nach Koitus mit seiner Ehefrau, mit Abschürfung dort, wo die Vorhaut an den Penis stößt; danach ein eiternder Streifen halb herum zwischen Eichel und Vorhaut; dann wurde das Geschwür größer, Ränder hart, Grund speckig, Blutung bei leichtem Druck; oft bestand eine kleine Kruste, unter der Eiter hervorsickerte und die häufig abging und ein eiterndes Geschwür zurückließ; danach bildete sich in der Mitte eine gesunde Kruste und fiel ab, wobei gesunde Haut zurückblieb, so dass statt eines langen schmalen Geschwürs zwei kleine runde Geschwüre vorhanden waren; diese heilten und hinterließen keine Narbe.
16. Weibliche Sexualorgane
Menstruation zu früh und zu reichlich; Absonderung einer großen Menge schwarzer Gerinnsel; vorangegangen von drückend ziehenden Schmerzen im Bauch, < durch Bewegung; begleitet von allgemeiner Erschöpfung und Appetitverlust.
17. Atmungsorgane
Aphonie oder große Heiserkeit.
18. Brust
Juckreiz am Brustbein. Stechen in der Lunge, nicht abhängig von Bewegung oder Atmung. Beklemmung.
19. Puls
Puls rasch und voll.
20. Rücken
Stiche in der Sakralregion. Heftige Stiche im Kreuz, die einen zum Zittern bringen.
21. Extremitäten
Ziehender Schmerz wie verstaucht in der ersten Phalanx und im Gelenk des l. Daumens, < Bewegung, und im Bett derselbe Schmerz in der r. großen Zehe. Stechen und Juckreiz im r. Bein und in den r. Fingern. Ziehen und gelähmtes Gefühl in Beinen und Knien, mit Schwäche und mit Nachgeben der Knie beim Gehen, und ein ähnliches Gefühl in der r. Hand.
22. Obere Extremitäten
Juckreiz der Haut der Axilla (r.); Flechten bildeten sich; danach (l.). Elektrische Zuckungen in Unterarmen und Händen wecken ihn, wenn er einschläft. Schwaches Gefühl in der r. Hand. Intermittierender Schmerz im r. Zeigefinger.
23. Untere Extremitäten
Schmerz in den Hüften oder Knien, der das Gehen behindert. Stechen im inneren Kondylus des Knies und Gefühl einer Behinderung beim Gehen. Rheumatischer Schmerz im Knie, der das Gehen behindert. Schmerz im r. Spann beim Gehen und Empfindung einer Behinderung. Ein brennend juckender Ausschlag der unteren Extremitäten, der im Winter auftrat, wobei der Juckreiz begann, sobald er sich auszog, wurde durch die Arzneimittelprüfung geheilt.
24. Allgemeines
Muskeln erschlafft. Erschöpfung und Unlust zum gewöhnlichen Geschäft. Gefühl wie berauscht; als flöge er.
25. Haut
Ausschlag hinter den Ohren von Kindern. Juckender Ausschlag über den ganzen Körper. Pickel im Gesicht; rote Pickel im Gesicht, am Hals, an Schultern und Rücken, einige mit dicklicher Flüssigkeit; Pickel im Nacken, beim Kratzen Feuchtigkeit absondernd (wie Akne). Juckreiz: hier und da; am Brustbein; an den Händen; r. Hand; Handrücken der r. Hand, dann an Füßen, Stirn, Kopfhaut und Bauch; r. Finger nachmittags; Beine, Arme und Bauch nachts, mit Umherwerfen und Unfähigkeit zu schlafen; hier und da, unruhigen Schlaf verursachend, mit Träumen und Erektionen; an der Beugeseite des r. Unterarms nahe dem Ellenbogen, mit Brennen und rotem Fleck, in dessen Mitte ein Pickel war; die Rötung verschwand, doch der Pickel war schmerzhaft und Eiter bildete sich. Schmerzhafte, große Blutbeulen auf der Schulter und in der Region der Leber. Drüsenschwellungen (skrofulöse Schwellungen). Pusteln wie bei Ekzem, mit brennendem Juckreiz, roter, rissiger Haut, die eine grünliche Flüssigkeit absondert, welche die Wäsche steif macht. Syphilitische, skrofulöse und merkurielle Geschwüre und Herpes. Juckreiz in der r. Axilla, mit Brennen, Haut wund und rissig, dann rot und schuppig; sie wurde feucht; am Rand der Flechte brennende Bläschen; die Flechte < nach starkem Schwitzen; der Schweiß, zusammen mit dem Sekret aus dem Ausschlag, machte die Wäsche steif und färbte sie grünlich-gelb; der Schmerz war manchmal so groß, dass heftige Bewegung der Arme unmöglich war; es gab stets neue Bläschen und größere Ausdehnung der Rötung nach vermehrtem Brennen und Juckreiz; dieselbe Beschwerde in der l. Axilla, dann ein Furunkel auf der Schulter, am Processus coracoideus, dann ein schmerzhafter Furunkel über dem Bizeps, mit umschriebener Rötung und Induration, blutige Materie absondernd, dann zwei rote juckende Flecken am r. Ellenbogen, auf denen sich eine gelbe Pustel bildete, ein Furunkel mit Induration und Schmerz zwischen 9. und 10. Rippe, mit dickem, blutigem Ausfluss, eine Induration zurücklassend; etwa zu dieser Zeit ein roter Fleck nahe dem Sitz des zweiten Furunkels, der wie eine verhärtete Drüse wurde; zu dieser Zeit am l. Spann, dann rechts Rötung, mit Juckreiz und Bläschen, die harten Schorf zurückließen, wodurch die ganze Stelle erhaben und schmerzhaft wurde; die Krusten wurden durch die Stiefel eingedrückt und abgerieben, so dass die Stelle wund war; nach der Heilung war die Stelle bläulich rot und geschwollen.
26. Schlaf
Gähnen; nachmittags, mit Strecken. Schläfrigkeit. Unfähigkeit, nach dem Mittagessen zu schlafen, obwohl er früher als gewöhnlich dazu geneigt war. Unruhiger Schlaf, mit furchtbaren Träumen. Unruhige Träume.
27. Fieber
Puls voll und häufig abends. Kalte Extremitäten; nach 9 Uhr abends, mit heißem Kopf. Wechsel von Kälte und Hitze in kurzen Anfällen während des Tages. Wechsel von Kältegefühl und Hitze über den ganzen Körper, mit Schweregefühl des Kopfes, das sich nach dem Essen zu Schmerz steigerte, > nach 3 Uhr nachmittags. Hitze über den ganzen Körper abends. Häufige und plötzliche Anfälle von Hitzewallungen. Hitze in Wallungen, mit Verwirrung des Kopfes. Brennend heißes Gesicht abends, mit kalten Extremitäten. Heißer Kopf abends. Heiße Hände um 9 Uhr abends, mit raschem Puls, dann allgemeiner Schweiß. Schweiß, der die Wäsche grünlich gelb färbt und steif macht.