BRUCINUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Ein Alkaloid, gewonnen aus der Rinde und den Samen von Strychnos Nux vomica. Formel: C23H26N2O4.
Zubereitungen, Verreibungen.
Autorität.
Lepelletier, Gaz. des Hôp., 1851 (Zeit. f. Hom. Kl., 1, 57), Wirkungen von 0,02 bis 0,90 Gramm.
KOPF
- Kopfschmerz.
AUGE
- Verschwommenes Sehen.
OHR
- Klingeln in den Ohren.
MAGEN
-
Verminderter Appetit.
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Durst infolge von Trockenheit des Mundes.
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Übelkeit.
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Brennen im Magen.
HARNORGANE
- Vermehrte Harnausscheidung (einmal).
GESCHLECHTSORGANE
- Erektionen.
OBERE EXTREMITÄTEN
- Zucken der Finger.
ALLGEMEINES
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Plötzliche Zuckungen, besonders der unteren Extremitäten (in ihrer Intensität mit der Dosis zunehmend), die sich allgemein ausbreiten, aber nicht von Trismus und Tetanus begleitet sind und sich nicht auf den Ösophagus und den Rachen erstrecken, wie dies bei Strychnin der Fall ist.
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Zuckungen sowohl in gelähmten als auch in gesunden Muskeln.
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Allgemeine Schwäche.
HAUT
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Ameisenkriechen.
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Juckreiz der Haut.
SCHLAF
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Tiefer Schlaf nach den Anfällen.
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Schlaflosigkeit.
FIEBER
- Ein Fieber von kurzer Dauer beendet die Anfälle.