ASARUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
A. Europæum, Linn.
Nat. Ordnung , Aristolochiaceæ.
Gebräuchlicher Name , Haselwurz.
Präparation , Tinktur aus der Wurzel und der ganzen Pflanze.
Quellenangaben. [No.
6 , an dieser Stelle findet sich keine Erwähnung von A.; 7 , ist eine allgemeine Angabe; 8 , Vergiftungsfall (nach Ray); 9 , allgemeine Angabe; 10 , allgemeine Angabe, daß A. abortiv wirkt.]
1 , Hahnemann, M. M. Pura, 3, 225; 2 , Stapf, ibid.; 3 , Franz, ibid.; 4 , Rückert, ibid.; 5 , Hornburg, ibid.; 6 , Murray (Appar. Med., 3, 519), ibid.; 7 , Helmont (Pharmac. Mod.), ibid.; 8 , Wedel (Amœnit. Mat. Med., p. 240), ibid.; 9 , Cost and Villemet (Essais sur plant. indig., 1778), ibid.; 10 , Ray (Hist. univers. plant.), ibid.; 11 , Linnæus (Flora Suecica).
GEMÜT
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Er bildet sich ein, er schwebe beim Gehen wie ein Geist in der Luft, 3.
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Große Heiterkeit (nach sechs und zwölf Stunden), zuweilen für einige Augenblicke unterbrochen durch eine melancholische und düstere Stimmung, 4.
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Weinen, Traurigkeit und ängstliches Gefühl, 2.
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Melancholisch, verdrießlich, 1.
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Ärgerlich und mürrisch, vor dem Husten, 1.
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Fühlt sich ganz dumm im Kopf; hat keine Neigung, etwas zu tun, 4.
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So oft er versucht, ein wenig nachzudenken, nehmen die Schmerzen im Kopf und die Übelkeit zu; er muß seine Gedanken aufgeben, die ohnehin kaum von Nutzen sein können, da er ganz stumpf ist, 4.
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Gemütszustand wie beim gerade erfolgenden Einschlafen; allmähliches Verschwinden der Gedanken, 3.
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Seine Gedanken sind so überspannt, daß sie ganz verschwinden, 3. [10.]
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Wenn er irgendeine geistige Arbeit verrichten und nachdenken will, verschwinden seine Gedanken sofort; es entsteht ein ziehend-drückendes Gefühl in der Stirn, und er muß das Denken sogleich einstellen, 4.
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Unfähigkeit zu jeder Art von Arbeit; es gelingt ihm nichts; die geistigen Fähigkeiten versagen (vor jedem Erbrechen, wonach er sich etwas erleichtert fühlt); überhaupt sind die geistigen Fähigkeiten während der ganzen Arzneimittelprüfung vermindert, 4.
KOPF
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Verwirrung; dumpfer Zustand des ganzen Kopfes mit Spannung in der Gegend der Ohren, 4.
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Schmerzhaft spannungsartige Verwirrung des Kopfes, 2.
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Verwirrung des Kopfes, beim Gehen weniger bemerkbar als beim Sitzen, mit Druck in den Augen, als mit einer stumpfen Spitze von innen nach außen, besonders unter dem rechten unteren Augenlid (nach einer Viertelstunde), 3.
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Schwindelgefühl, als stünde er nicht sicher (abends, nach vier Tagen), 4.
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Schwindel, wie von leichter Trunkenheit, beim Aufstehen vom Sitz und Umhergehen (nach zehn Minuten), 2.
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Früh morgens beim Aufstehen Schwindel im Kopf mit Kopfschmerz in der linken Stirn (nach zweiundzwanzig Stunden), 2.
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Schwere und Verwirrung des Kopfes mit Druck auf die Pfeilnaht, als wäre er berauscht (nach drei Stunden), 2.
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Schwere im Kopf, als befände sich darin ein wackelnder Körper, der in die Richtung drückt, in welche der Kopf gedreht wird, vorwärts oder rückwärts, 3. [20.]
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Ziehender Kopfschmerz, als wolle er sich in die Schläfen erstrecken (mittags); der Schmerz scheint im Freien und im Liegen abzunehmen, 2.
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(Betäubendes) Ziehen hier und da im Gehirn, im Ohr und im Nacken, 2.
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Druck im Gehirn, meist nach vorn (nach drei Viertelstunden), 4.
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Druck über den größeren Teil des Gehirns, von außen nach innen (nach zwei und drei Viertelstunden), 4.
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Druck an verschiedenen Stellen des Gehirns, vermischt mit verschiedenen Empfindungen, 4.
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Dumpfer Kopfschmerz (nach einer halben Stunde), 5.
AUGEN
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Wärmegefühl und leichter Druck in den Augen; sie haben viel von ihrem Glanz verloren und sehen schwächer aus, 4.
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Schmerzhaftes Gefühl von Trockenheit im Inneren des Auges, 2.
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Gefühl von Trockenheit und Ziehen in den Augen, 4. [50.]
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Druck im linken Auge, 2.
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Sobald er liest, Gefühl in jedem Auge, als würde es auseinandergedrückt, 4.
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Pulsartiger, reißender Schmerz im Inneren des linken Auges (nach anderthalb Stunden), 4.
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Leichte Schwellung des linken oberen Augenlids; er kann viel Lesen nicht ertragen, 4.
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Trockenes Brennen in den Augenlidern und den inneren Augenwinkeln, besonders im linken Auge, 2.
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Zucken des rechten unteren Augenlids, 3.
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Kältegefühl im äußeren Augenwinkel des rechten Auges, als von einem kalten Hauch verursacht, 2.
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Gefühl von Zucken im linken oberen Augenlid, von innen nach außen, anfallsweise; es tritt nur auf, wenn er das Lid ruhig hält; sobald er das Lid hebt, um etwas anzusehen, verschwindet das Zucken (nach neun Stunden), 4.
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Kriebeln unter dem oberen Lid, besonders des linken Auges, 3.
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Verdunkelung des Sehens (nach einer Viertelstunde), 3. [60.]
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Er nimmt die ihn umgebenden Gegenstände nicht wahr, 3.
OHREN
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Das ganze äußere rechte Ohr ist bei Berührung heiß; dieses Symptom kehrt während der ganzen Arzneimittelprüfung häufig wieder, 4.
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Wärmegefühl in der Gegend des rechten äußeren Gehörgangs mit dem Gefühl, als wäre eine dünne Membran darüber gespannt (nach einer halben Stunde), 4.
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Gefühl im linken Ohr, sowohl außen als auch innen, als zögen sich die Ohrknorpel gegeneinander, 5.
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Beide Ohren fühlen sich vorn verstopft an, 3.
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Gefühl im äußeren Gehörgang, als sei er enger, 5.
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Das Gefühl von Spannung und Druck auf den rechten Gehörgang bleibt fast immer gleich und erstreckt sich später zum linken Unterkiefer, begleitet, wenn heftig, von vermehrter Absonderung anscheinend kalten Speichels von der rechten Seite (nach einer halben Stunde), 4.
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Anhaltender Schmerz infolge drückender Spannung in der Gegend des Gehörgangs, 4.
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Gefühl, als sei eine Membran über den rechten äußeren Gehörgang gespannt; spannungsartiger Druck darin, ununterbrochen sieben Tage lang; schlimmer bei kaltem Wetter, 4.
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Er bildet sich ein, eine Membran sei über den Gehörgang gespannt, mit dem Gefühl, als werde er zusammengedrückt (nach einer Viertelstunde), 4. [70.]
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Er bildet sich ein, eine Membran sei über den rechten Gehörgang gespannt (sofort), 4.
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Druck hinter und unter dem linken Ohr, 5.
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Zwickende Empfindung sowohl im äußeren als auch im inneren Ohr, 15.
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Er hört mit dem rechten Ohr schlechter als mit dem linken (nach einer Stunde), 4.
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Dumpfes Brausen im linken Ohr, dem fernen Brausen des Windes ähnlich; schrilles Klingen im rechten Ohr, .
NASE
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Abgang von blutigem Schleim aus der Nase, 6.
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Trockener Schnupfen; das linke Nasenloch verstopft, 2.
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Kribbeln in der Nase, als vom Kupferpol einer galvanischen Batterie verursacht, wodurch nach vielen erfolglosen Versuchen Niesen und der Abgang einer klaren Flüssigkeit entsteht, 2.
GESICHT
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Wärmegefühl in den Wangen (nach zehn Stunden), 4. [80.]
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Wärmegefühl in der linken Wange (nach vier Stunden), 2.
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Zusammenziehender Schmerz der linken Wange, begleitet von sanften Stößen wie mit einem spitzen Instrument, und ziehende Schmerzen im dritten Backenzahn, 3.
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Feines Stechen in der rechten Wange, 3.
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Brennend-stechender Schmerz in der linken Wange, 3.
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Trockenheit an der Innenseite der Unterlippe, 3.
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Schneidender Krampfschmerz im Gelenk des Unterkiefers, 3.
MUND
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Kältegefühl in den oberen Schneidezähnen, wie von einem kühlen Hauch, 2.
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Gefühl in der linken Zahnreihe, als sei sie hohl, 5.
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Zunge weiß belegt (nach sechsundzwanzig Stunden), 4.
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Brennen quer über die Mitte der Zunge; nachher Brennen und Trockenheit im ganzen Mund (nach zwanzig Minuten), 2. [90.]
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Wundbrennendes Gefühl auf der Zunge und am Zahnfleisch, 2.
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Häufiges zusammenziehendes Gefühl im Mund, das eine Ansammlung wässrigen Speichels verursacht, 4.
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Ansammlung von viel kühlem Speichel im Mund, 2.
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Der Speichel im Mund scheint ganz zäh zu sein (nach vierundzwanzig Stunden), 4.
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Der Speichel im Mund war beim Ausspucken brennend heiß (nach einer halben Stunde), 2.
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Gefühl, als seien Atem und Speichel heiß, ohne daß sich der Mund jedoch trocken anfühlt, 4.
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Schleim im Mund mit süßlichem, fadem Geschmack, 3.
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Geschmack im Mund wie bei verdorbenem Magen, 4.
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Brot schmeckt bitter, 4.
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Brot, ohne Butter gegessen, schmeckt bitter (abends), 3. [100.]
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Beim Rauchen schmeckt der Tabak bitter, 3.
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Rauchen von Tabak bereitet ihm kein Vergnügen, 4.
HALS
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Zäher Schleim im Hals, den er acht Tage lang nicht heraufräuspern kann, 4.
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Trockenheit des Halses mit Stechen, 3.
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Das Einatmen reizt den Hals und erregt Husten, 4.
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Kratzen im Hals, 2.
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Stiche im Hals und Verengung, wodurch die Atmung kurz und ruckweise wird; die Verengung wurde durch den hackenden Husten kurze Zeit gelindert, 4.
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Erschwertes Schlucken, als seien die Halsdrüsen geschwollen, 4.
MAGEN
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Hunger, früh morgens, 3.
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Häufiges leeres Aufstoßen, 2. [110.]
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Unvollkommenes Aufstoßen, das nur bis zum oberen Teil der Brust reicht, 3.
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Aufsteigen von Luft aus dem Magen beim Gehen im Freien; sobald sie herauskommt, muß er zweimal gähnen, worauf ihn eine ganze Stunde lang Aufstoßen und reichlicher Abgang von Blähungen belästigen, 2.
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Übelkeit (eine Stunde), 5.
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Übelkeit und Ekel mit Schaudern (sofort), 2.
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Übelkeit und Neigung zum Erbrechen, mit Druck in der Stirn und einer Menge Wasser, das sich im Mund ansammelt, 4.
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Übelkeit im Magen, mit Widerwillen, sich mit Geschäften zu befassen; Trägheit und dem Gefühl, als sei er ohne Kopf, 4.
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Übelkeit, Frösteln hervorrufend, 4.
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Anhaltende Übelkeit und Neigung zum Erbrechen im Bereich der Fauces, 4.
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Leeres Würgen, wobei sich Wasser im Mund sammelt (nach einer halben Stunde und nach anderthalb Stunden), 4. [120.]
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Das Würgen nimmt an Heftigkeit zu, im Verhältnis zu seiner Häufigkeit; die Augen füllen sich mit Wasser, 4.
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Während des Würgens nehmen alle Symptome zu, nur das dumpfe Gefühl im Kopf nimmt ab, 4.
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Erbrechen mit großer Qual, 7.
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Erbrechen (eine Stunde nach dem ersten Würgeanfall) mit starker Anstrengung des Magens in fünf oder sechs Anfällen, wobei jeder Anfall von dem Gefühl begleitet ist, als wolle der Kopf in der Gegend der Ohren zerspringen; es wird nur eine kleine Menge grünlichen, säuerlichen Saftes aus dem Magen herausgeworfen (nach anderthalb Stunden), .
BAUCH
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Zusammenziehendes Gefühl in der Zwerchfellgegend, 4.
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Berstendes Gefühl im Bauch durch nicht abgegangene Blähungen, 3.
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Schmerzlose und geräuschlose Bewegung von Blähungen im Bauch, 2. [140.]
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Flaues Gefühl im Bauch mit wiederholten Anfällen von drückendem Kopfschmerz längs der Kranznaht (nach zwei Stunden), 2.
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Fülle im Bauch bei Appetit und Hunger, 3.
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Druck im Bauch, 4.
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Übermäßige Kolik und Erbrechen, 9.
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Schneiden im Bauch und scharfe Stiche im Rektum von oben nach unten vor dem Stuhlgang (früh morgens), 4.
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Gefühl von Druck und schmerzhaftem Drängen nach unten auf der linken Bauchseite, bei Bewegung empfunden, 4.
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Einzelne schmerzhafte Empfindungen in der linken Bauchseite, schräg unterhalb des Nabels, 2.
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Tobender, heftiger Schmerz in der linken Leiste, durch die Harnröhre in die Eichel schießend und dort lange einen heftigen, wunden, brennenden, zusammenziehenden Schmerz verursachend, 2.
STUHL UND ANUS
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Diarrhö; die Stühle sind harzähnlich und bestehen aus zähem Schleim; sechs Tage lang setzt er zottige Schleimmassen mit Askariden ab, 2. [150.]
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Anderthalb Stunden nach dem Stuhl hat er erneut drängenden Stuhldrang, mit Schneiden im Bauch und Rektum vor und während des Stuhls, der weicher ist als der vorhergehende, 4.
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Der gewöhnliche Morgenstuhl um einige Stunden verzögert; er war spärlich, gelb (schleimig) und ging in einem dünnen Faden ab, 2.
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Stuhl aus kleinen, harten Stücken bestehend, 4.
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Stuhl weißlich-grau und aschfarben, der erste Teil wie blutiger Schleim, 1.
HARNORGANE
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Druck auf die Harnblase während und nach dem Harnlassen, 3.
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(Ziehen in der Harnröhre), 1.
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Ständiger Harndrang, 3.
GESCHLECHTSORGANE
- Fehlgeburt (Abort), 10.
ATMUNGSORGANE
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Mehrere Hustenanfälle, hervorgerufen durch Schleim in der Brust, der in den Hals aufsteigt und Atembeschwerden verursacht, zuletzt Husten mit Auswurf, 3.
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Viel Auswurf durch Räuspern und Husten, 1. [160.]
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(Pfeifende Atmung beim Beginn des Hustens), 1.
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Sehr kurzer Atem (nachts), 1.
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Kurze Atmung; der Hals fühlt sich verengt an, und er wird von hackendem Husten befallen, 4.
BRUST
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Sichtbares Zucken und Zappeln der Muskeln in der Schlüsselbeingegend, 5.
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Schmerz um beide Lungen herum, als wären sie mit einem scharfen Draht eingeschnürt, 4.
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Druckgefühl in der ganzen Brust, 4.
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Scharfer Druck in der Gegend der letzten Rippen, wie mit dem Rücken eines Messers, 4.
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Stiche in der Brust beim Einatmen (nach vierundzwanzig Stunden), 4.
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Dumpfe Stiche in beiden Lungen bei ziemlich tiefem Einatmen, 4.
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Häufige, dumpfe Stiche in beiden Lungen während des Einatmens acht Tage lang, 4. [170.]
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Brennen in der rechten Hälfte der Brust, mehr äußerlich als innerlich, 5.
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Schmerzhafte Zerrungen in der linken Seite (nach drei Viertelstunden), 3.
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Zusammenziehendes Gefühl im linken Lungenlappen, als sei ein Draht oder Faden darum gedreht und schneide ihn durch, 4.
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Starkes Drücken in der rechten Brustseite in regelmäßigen Zwischenräumen (nach anderthalb Stunden), 5.
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Stiche im rechten Lungenlappen während des Einatmens (nach zwölf Stunden), 4.
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Dumpfer Stich auf der linken Seite nahe der Magengrube (nach neun Stunden), 4.
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Dumpfer, den Atem anhaltender Stich, tief, anscheinend in der linken Lunge, bei jedem Einatmen (nach fünfzehn Stunden), 4.
HALS UND RÜCKEN
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Gefühl in den Muskeln des Nackens, als sei eine Halsbinde zu fest gebunden, als würden die Teile von einer stumpfen Kante gedrückt, 3.
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Krampfartige Kontraktionen der linken Nackenmuskeln, begleitet von einer wahrnehmbaren Beugung des Kopfes nach links, 2.
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Schweregefühl am Hals und das Gefühl, als würden die Muskeln von einer Halsbinde zusammengedrückt, 5. [180.]
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Schmerz an der linken Seite des Nackens, als sei ein Bündel Muskelfasern durch heftige Anstrengung verrenkt worden; der Schmerz erstreckt sich später über Kopf und Schultern (nach sechs Stunden), 2.
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Lähmender Schmerz in einem der Nackenmuskeln, als seien die Teile beim Bewegen wie geprellt, 4.
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Dumpfe Stiche unter den Schulterblättern, 4.
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Schmerz wie von einer Quetschung oder Prellung längs des inneren Randes des rechten Schulterblatts, besonders bei Berührung des Schulterblatts oder bei Bewegung nach innen (nach fünfundzwanzig Stunden), 2.
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Wie geprellter Schmerz im Rücken, 4.
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Lähmender Schmerz im Rücken, wie geprellt; im Stehen oder Sitzen empfunden; im Liegen verschwindend, 4.
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Brennender Schmerz mit Stichen im Kreuz beim Sitzen, 3.
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Schmerz quer über die Wirbelsäule, von einem Beckenkamm zum anderen, als würde das Fleisch zerrissen und in reißenden Rucken nach außen gezogen, beim Gehen, 5.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN
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Leichtigkeit aller Glieder; er merkt nicht, daß er einen Körper hat, 3.
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Gelegentlich schießende und reißende Schmerzen in den oberen und unteren Extremitäten, 4. [190.]
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Gefühl wie zerschlagen und zuweilen ein vorübergehender schmerzhafter reißender Schmerz in den oberen und unteren Extremitäten, 4.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Lähmende Schwäche im Arm, 4.
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Er kann den Arm nicht auf dem Tisch liegen lassen, ohne sich erschöpft zu fühlen; hängt der Arm herab, fühlt er keinen Schmerz, 4.
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Reißender Schmerz im linken Arm in jeder Stellung, 4.
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Zusammenziehender, spannungsartiger Schmerz des Deltamuskels, wenn er die Hand auf den Tisch legt oder wenn sie dort liegt, 3.
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Schmerz wie nach einer Verstauchung in der Schulter bei Bewegung des Arms, 3.
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Heftig reißend-stechende Schmerzen in beiden Schultern, sowohl bei Bewegung als auch in Ruhe, 4.
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Druck in der linken Axilla, wie mit einem rauhen Stück Holz, 5.
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Plötzlicher dumpfer Schmerz in der Achselhöhle, anscheinend in den Achsellymphknoten, 2.
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Jucken, wie von einem Flohstich verursacht, an einer Stelle unter der rechten Axilla vorn, 3. [200.]
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Ziehend-lähmender Schmerz im linken Handgelenk, 2.
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Plötzlich ziehender und brennender Schmerz, vom Handgelenk durch Daumen und Zeigefinger ausstrahlend (nach drei Stunden), 5.
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Ziehen in den Fingern, abends, im Bett, 1.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Gefühl von Mattigkeit in den unteren Extremitäten, als seien sie durch den Schlaf nicht genügend ausgeruht, 4.
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Mattigkeit der unteren Extremitäten beim Treppensteigen, viele Tage lang, 4.
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Müdigkeit und Gefühl wie zerschlagen in den unteren Extremitäten und Knien, wie zu Beginn eines Wechselfiebers, 4.
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Schmerzhaftes Gefühl in der Hüfte, 3.
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Beim Auftreten heftiger Schmerz im Hüftgelenk und in der Mitte des Oberschenkels; der Fuß fühlt sich davon wie gelähmt an; er kann nicht gut auf den Fuß auftreten, 2.
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Ziehender Schmerz in den Hüften (beim Gehen), 5.
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Dumpfer Druck in der rechten Hüfte, 5. [210.]
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Dumpfer Schmerz im Hüftgelenk und in der Mitte des Oberschenkels bei Berührung der Teile oder beim Gehen oder wenn er sich nach dem Sitzen wieder bewegt, 2.
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Gefühl vom rechten Hüftgelenk bis zum Knie, als schliefe die Extremität ein, 2.
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Ziehender und spannungsartiger Schmerz im Kopf des linken Oberschenkelknochens und weiter im Knochen, besonders beim Gehen, 2.
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Ziehen in den Kniebeugern, abends, im Bett, 1.
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Plötzlich mahlender Schmerz in den oberen Muskeln des linken Oberschenkels, 3.
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Einschießender, reißender Schmerz im linken Oberschenkel, 4.
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Krampfartige Kontraktionen der Muskeln des rechten Oberschenkels nahe dem Knie, im Nachlassen bei Streckung der Extremität, 3.
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Gefühl von Mattigkeit in den Knien mit sichtbarem Schwanken beim Gehen, wenn er nicht sehr vorsichtig ist (nach fünfzehn Minuten), .
ALLGEMEINES
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Übermäßige Empfindlichkeit aller Nerven schon bei der bloßen Vorstellung (wozu er ständig gezwungen ist), jemand kratze auch nur ganz leicht mit Fingerspitzen oder Nägeln auf Leinen oder einem ähnlichen Stoff; ein höchst unangenehmes Gefühl fährt durch ihn hindurch und hält augenblicklich alle seine Gedanken und Funktionen an (nach elf Stunden), 4. [230.]
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Trägheit, Langsamkeit und Arbeitsunlust, 4.
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Große Mattigkeit nach dem Mittagessen, 2.
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Große Ohnmachtsneigung und ständiges Gähnen, jeden Nachmittag, 4.
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Allgemeines müdes Gefühl, zuweilen, als wäre er überall wie zerschlagen, 4.
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Gegen Abend wird er so ohnmächtig und übel, daß er beim Aufstehen vom Sitz das Gefühl hat, sterben zu müssen; er ist gezwungen, zu Bett zu gehen, 4.
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Blutwallung, abends, im Bett, zwei Stunden lang, verhindert das Einschlafen, 1.
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Allgemeines Gefühl von Unruhe und Übelkeit, 4.
SCHLAF UND TRÄUME
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Häufiges Gähnen, 4.
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Große Schläfrigkeit am Tage (nach zwölf, dreizehn und vierzehn Tagen), 4.
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Schläfrig; verdrießlich, 2.
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Unruhiger Schlaf (jede zweite Nacht kann er nicht gut schlafen), 1. [240.]
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Im Schlaf so heftige Stiche im Fußrücken des linken Fußes, daß er träumte, einen Stich zu verspüren, während ihm ein Cantharidenpflaster auf den Fuß gelegt wurde; beim Erwachen fühlte er nichts, 5.
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Nächtliche verdrießliche Träume über empfangene Beleidigungen, 3.
FIEBER
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Schaudern über den ganzen Körper (sofort).
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Leichtes Schaudern über den Körper (nach einer halben und nach anderthalb Stunden), 4.
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Schaudern (mit Ekel und Übelkeit), (sofort), 3.
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Frösteln und Schaudern ohne Durst, 4.
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Ununterbrochenes Frösteln; Gänsehaut; Hände und Gesicht kalt; Blaufärbung des Gesichts, 4.
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Leichte Frostschauer im Rücken (plötzlich hervorgerufen durch das Beißen auf eine harte Brotrinde), 2.
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Frösteln beim Trinken, 4.
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Frösteln den ganzen Tag; beim Sitzen oder stillen Liegen und gut Bedecktsein fühlt er nichts außer einer Wundheit der Augen, Druck auf die Stirn und auf die Magengrube und zuweilen äußerer Hitze; aber bei der geringsten Bewegung im Zimmer oder wenn er der freien Luft ausgesetzt ist, ohne Bewegung zu machen, empfindet er übermäßiges Frösteln mit kaum irgendeinem Durst; beim raschen Gehen im Freien oder beim Betreten eines warmen Zimmers nach dem Kommen aus dem Freien oder wenn er sich durch heftiges Sprechen im Zimmer erhitzt oder nach dem Mittagessen oder im warmen Bett fühlt er sich gesund, natürlich warm, sogar etwas heiß und hat Verlangen nach Bier, 4. [250.]
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Frostschauer mit Schütteln am Abend, mit äußerster Ohnmachtsneigung, besonders in den Knien und im Kreuz, ohne jeden Durst; Hände kalt, der übrige Körper natürlich warm, Stirn heiß, 4.
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Frostschauer mit Hitze im Gesicht, 4.
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Frösteln, wenn er nicht gut bedeckt ist, oder bei Bewegung; Hitze, sobald er sich bedeckt, zuweilen mit Frostschauern, 4.
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Kältegefühl über den Körper, als wehe kalter Wind auf ihn; zugleich war er kalt anzufühlen, mit Gänsehaut; die Wärme kehrte in einigen Stunden zurück und war etwas vermehrt (am Nachmittag), mit schleimigem Mund, Trockenheit im Hals und Durst; später ein anderer Anfall von Kälte wie zuvor; und am Abend, eine Stunde vor dem Einschlafen, Zunahme der Wärme, die im Bett anhielt: er muß die Hände unbedeckt lassen, bei großer Trockenheit des Gaumens, .
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Früh beim Aufstehen Schwindel im Kopf usw.; früh beim Aufstehen klopfender Schmerz in der Stirn; früh Hunger; vor dem Stuhl Schneiden im Bauch usw.
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( Mittag ), Ziehender Kopfschmerz.
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( Nachmittag ), Große Ohnmachtsneigung usw.; Wärme vermehrt; Frösteln.
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( Gegen Abend ), Wird ohnmächtig usw.
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( Abend ), Schwindel; Brot schmeckt bitter; im Bett Ziehen in den Fingern; im Bett Ziehen in den Kniebeugern; im Bett Ziehen in den Zehen; Blutwallung; Frostschauer mit Schütteln; eine Stunde vor dem Zubettgehen Zunahme der Wärme; im Bett unmittelbar nach dem Niederlegen Schweiß.
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( Nacht ), Sehr kurzer Atem; reichlicher Schweiß.
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( Jede zweite Nacht ), Kann nicht gut schlafen.
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( Wenn der freien Luft ausgesetzt, ohne Bewegung zu machen ), Übermäßiges Frösteln.
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( Gehen im Freien ), Aufsteigen von Luft aus dem Magen usw.
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( Bei kaltem Wetter ), Gefühl einer Membran quer über dem Gehörgang.
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( Vor dem Husten ), Ärgerlich usw.
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( Wenn nicht gut bedeckt ), Frösteln.
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( Nach dem Mittagessen ), Mattigkeit; äußerliches Hitzegefühl usw.
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( Beim Trinken ), Frösteln.