Lilium tigrinum
By Adolph von Lippe — Schlüsselsymptome und Rotlinien-Symptome der Materia Medica
Gebräuchlicher Name: Tigerlilie.
Ohnmachtsneigung in warmem Zimmer (Acon., Ipec., Kreos., Lach., Lyc., Nat-M., Nux-V., Puls., Sep., Spig., Tab.) (Br.).
Gefühl von Einschnürung am Herzen bei Gebärmutterbeschwerden (N.).
Kaltes Gefühl in der Herzgegend (Nat-M., Petr.) (Br.).
Gefühl, als enthalte das Herz zu viel Blut, was durch Erbrechen erleichtert werden könnte (N.).
Herzklopfen (Kali-P., Nat-M., Puls.) (A.).
Schneller Herzschlag, 150 bis 170 pro Minute (A.).
Ohnmachtsartiges, gehetztes, ängstliches Gefühl in der Herzspitze (A.).
Ständiger Druck auf die Harnblase; muss fortwährend Wasser lassen (N.).
Harn spärlich, milchig und heiß (Br.).
Unregelmäßiger Puls (Dig., Ign., Nat-M., Phos., Verat.) (A.).
Häufiger Drang zu Stuhl und Harn bei Verlagerungen der Gebärmutter; Tenesmus (N.).
Starker Schmerz im Rektum und Anus (Aesc., Aloe, Ign., Lach., Nit-Ac.) (Py.).
Ständiger Druck auf die Harnblase (G.).
Große Niedergeschlagenheit, mit ständigem Drang zu weinen (Ign., Puls., Stann.) (Bt.).
Verwirrte Gedanken (Glon.) (A.).
Ständiges gehetztes Gefühl, als ob zwingende Pflichten zu erfüllen wären, und völlige Unfähigkeit, sie auszuführen (N.).
Gequält um ihr Seelenheil (Aur., Puls., Verat.) (N.).
Zuspruch verschlimmert (Nat-M.) (Br.).
Ängstlich; fürchtet eine organische und unheilbare Krankheit (Br.)
Melancholie (Aur., Gels., Ign., Nat-M.) (Bl.).
Teilnahmslos, will aber nicht still sitzen; unruhig, will aber nicht gehen; gehetztes Wesen, Verlangen, etwas zu tun, aber kein Antrieb (N.).
Gleichgültig gegen alles, was für sie getan wird (N.).
Neigung zu fluchen, zu schlagen, obszöne Dinge zu denken (Hyos., Stram.) (Br.).
Verlangen nach Putz (B.).
Uterusprolaps, mit Senkungsgefühl, begleitet von Herzklopfen (Nat-M., Sep.) (Bt.).
DRÄNGEN NACH UNTEN IM UNTEREN TEIL DES BAUCHES; SCHLIMMER BEIM STEHEN, MIT DRUCK AUF DAS PERINEUM, GELINDERT DURCH DRUCK MIT DER HAND GEGEN DIE VULVA (Py.).
Wundheit in der Beckenregion (Apis, Bell., Lach.) (D.).
Die Menstruation fließt nur bei Bewegung und hört auf, sobald sie aufhört zu gehen (N.).
Schwacher und atonischer Zustand der Eierstöcke, der Gebärmutter und der Beckengewebe, resultierend in Anteversion, Retroversion und Subinvolution (Helon., Sep.) (A.).
Langsame Erholung nach der Entbindung (Carb-V., Chin., Ferr., Sep.)
Wildes, verrücktes Gefühl am Scheitel (A.).
Gefühl eines Klumpens im Magen (Br.).
Abneigung gegen Nahrung (Ars., Bry., Cycl., Ferr., Nux-V., Puls., Sep.) (N.).
Der Bauch fühlt sich an, als müsse er gestützt werden, als müsse er mit beiden Händen hochgehalten werden (G.).
Wirkt vorwiegend auf die linke Körperseite (Lach., Thuj.; die rechte Seite (Apis, Lyc.) (A.).
Morgendliche Diarrhöe in Fällen von Uterusprolaps (G.).
Häufige kleine Stuhlentleerungen, mit Tenesmus (B.).
Menstruation früh, spärlich, dunkel und übelriechend (Sep.) (A.).
Muss sich beschäftigt halten, um sexuelles Verlangen zu unterdrücken (A.).
Wollüstiger Juckreiz in der Vagina (C.).
Lufthunger (Carb-V.); holt tiefe Atemzüge (B.).
Stechende Schmerzen in der Eierstockgegend (Bell.) (C.).
Gefühl, als werde das Herz in einen Schraubstock eingespannt (Cact.); als sei alles Blut zum Herzen geströmt; fühlt sich zum Bersten voll (A.).
Stechender Schmerz in der linken Brust (Lach.) (A.).
Schmerzen an kleinen umschriebenen Stellen (Ign.); ständig wechselnd (Bell., Kali-B., Kali-S.) (A.).
Schmerzen in den Eierstöcken, die nach unten in die Innenseiten der Oberschenkel ziehen (G.).
Leukorrhö: dünn, scharf; wundmachend; färbt die Wäsche braun; nach der Menstruation (G.).
Verschwommenes Sehen, mit Hitze in Augen und Lidern (C.).
Hohles, leeres Gefühl im Magen und Darm (C.).
Pulsationen im ganzen Körper (Ferr., Nat-M., Sep., Sulph-Ac.) (A.).
Dumpfer Schmerz im Kreuzbein (Aesc.) (C.).
Kann auf unebenem Boden nicht gehen (A.).
Unfähigkeit, aufrecht zu gehen (Bell.) (A.).
Brennen an Handflächen und Fußsohlen (Lach.) (Br.).
Extremitäten kalt und mit kaltem Schweiß bedeckt (Carb-V., Sec., Verat.) (A.).
VERSCHLIMMERUNG: Abends; nachts; durch Stehen; in einem warmen Zimmer; durch Zuspruch; nach der Menstruation; und bei Bewegung.
BESSERUNG: Tagsüber; durch Sitzen; durch Druck mit der Hand; durch frische Luft; und durch Beschäftigtsein.
BEZIEHUNG: Vergleiche: Act-R., Agar., Bell., Cact., Dig., Helon., Kali-P., Lach., Murx., Nat-M., Pallad., Plat., Puls., Sep., Tarant., und Verat.
GEGENMITTEL: Helon. und Nux-V.