Eupatorium Perfoliatum
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Boneset; Thoroughwort. Compositæ.
Es wurde von Dioskurides empfohlen bei schlecht beschaffenen Geschwüren, Dysenterie und den Stichen von Reptilien; bei chronischen Fiebern, Verlegungen der Leber. --Leadam., B. J. H., Bd. 8, S. 381.
KLINISCHE AUTORITÄTEN.
- Ophthalmie, Miller, Raue's Rec., 1873, S. 66; Risse in den Mundwinkeln, Williamson, Raue's Rec., 1874, S. 104; Husten (2 Fälle), Berridge, Organon, Bd. 3, S. 114; Wechselfieber, Neidhard, Lippe, Williamson, Frost, Fisher, Allen, Miller, Allen's Int. Fever, S. 124-7; (3 Fälle) Ingersoll und Goodno, Organon, Bd. 3, S. 370; Dunham, siehe Lectures on Mat. Med.; Swan, Raue's Rec., 1871, S. 195; Williamson, Raue's Rec., 1872, S. 21, und 1873, S. 20; Landesmann, Raue's Rec., 1873, S. 213; (3 Fälle) Frost, Raue's Rec., 1873, S. 213, und 1875, S. 271; (23 Fälle) Raue's Rec., 1875, S. 269; Galliges Fieber, Dunham, Hughes' Pharm., S. 359.
GEMÜT [1]
Fühlt nachts, als ob er den Verstand verlöre.
Stöhnen: bei den dumpf schmerzenden Schmerzen; während des Kältestadiums.
Ängstlicher Gesichtsausdruck.
Mutlosigkeit, mit Fieber.
Angst, Verzweiflung, Niedergeschlagenheit.
Kopfschmerz > durch Unterhaltung.
SENSORIUM [2]
Ohnmachtsneigung durch Bewegung, während des Fiebers.
Frühmorgens ein Anfall von Herumwirbeln im Gehirn, oder, wie er es beschrieb, „als sei er in ein Kohlesieb gesetzt und zwei- oder dreimal herumgeschleudert worden“, nach kurzer Pause wiederholt.
Gefühl, als falle er nach links.
Schwindel beim Versuch, sich im Bett aufzurichten.
INNERER KOPF [3]
Dumpfer Schmerz in der Stirn.
Pulsierender Kopfschmerz, von der Stirn zum Hinterhaupt ausstrahlend, < linke Seite.
Klopfender Schmerz in Stirn und Hinterhaupt, > nach dem Aufstehen.
Einschießende Schmerzen durch die Schläfen, mit dem Gefühl, als ströme Blut quer durch den Kopf.
Einschießen von der linken zur rechten Kopfseite.
Hämmern an der Kopfseite über dem rechten Ohr.
Schmerzhafte Wundheit am rechten Scheitelhöcker.
Hitze auf dem Scheitel, mit Schmerz, > durch Druck.
Beschwerden am Scheitel und im hinteren Teil des Kopfes.
Wundheit und Pulsation im hinteren Teil des Kopfes.
Heftiger Schmerz im Hinterhaupt; Beschwerden.
Klopfender Schmerz im Nacken und Hinterhaupt; > nach dem Aufstehen.
Schmerz im Hinterhaupt nach dem Liegen, mit Schweregefühl; muß mit der Hand nachhelfen, um den Kopf zu heben.
Kopfschmerz mit innerem Wundheitsgefühl, > im Haus, < beim ersten Hinausgehen ins Freie, > durch Unterhaltung.
Heftiger Schmerz in Kopf und Rücken vor dem Frost oder während des Frostes.
Pulsierender Kopfschmerz während Frost und Hitze.
Kopfschmerz und Zittern während des Hitzestadiums. θ Intermittierend.
Kopfschmerz und Übelkeit jeden zweiten Morgen beim Erwachen.
Nervöser Kopfschmerz; Hemikranie.
Migräne: beim ersten Erwachen, den ganzen Tag anhaltend; jeden zweiten Morgen.
Geeignet bei galligem Kopfschmerz; auch bei Kopfschmerzen von Personen, die an Wechselfieber leiden.
Kopfschmerz infolge von Magenverstimmung.
ÄUSSERER KOPF [4]
Hitze auf dem Scheitel, mit Summen in den Ohren.
Rechter Scheitelhöcker wund.
Unerträgliches Schweregefühl im Kopf.
Kopf krampfhaft nach hinten gezogen. θ Fleckfieber.
Kopfflechte.
SEHEN UND AUGEN [5]
Große Lichtscheu.
(Im Kranksein :) Verdunkelung vor den Augen beim Betrachten kleiner Dinge; konnte eine ganze Woche nicht nähen, alles erschien dunkel.
Heftiger, wie von Nadeln durch die Augen schießender Schmerz; Augen nicht entzündet.
Schmerzhafte Wundheit der Augäpfel.
Augen glänzten.
Skleren gelblichrot.
Vermehrter Tränenfluß, mit Husten.
Rötung der Lidränder, mit klebriger Absonderung aus den Meibom-Drüsen.
Tränenfluß und Lichtscheu, links schlimmer. θ Konjunktivitis.
HÖREN UND OHREN [6]
Summen in den Ohren; Hitze auf dem Scheitel.
Konnte alles hören, während er scheinbar in tiefem Schlaf lag, konnte aber nicht sprechen.
GERUCH UND NASE [7]
Der Geruch von Speisen, Gerüchen und Kochdünsten erzeugte Übelkeit.
(Im Kranksein :) Nase sehr trocken und verstopft.
Fließschnupfen; Niesen; Heiserkeit.
Schnupfen, mit Schmerzen in allen Knochen.
Katarrh, mit wundem Rachen; mit Verstopfung.
Influenza: mit schwachem Puls und großer Prostration; mit Knochenschmerzen; mit Schmerzen im Rücken und in den Extremitäten; Mattigkeit; Haut in Schweiß gebadet; Oberfläche bleich und krankhaft empfindlich; bei alten Leuten und Trunksüchtigen.
Epidemische Influenza.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Ängstlicher Gesichtsausdruck mit erschwerter Atmung.
Kränklicher, fahler Gesichtsausdruck.
Bleich und gespannt.
Gesicht: bleich, eingefallen; choleraartig.
Husten, mit gerötetem Gesicht und schmerzhaften Augen.
Gerötetes Gesicht: mit trockener, heißer Haut; während des Fiebers; mit Husten; Hitzewallungen.
Rötung der Wangen, mit trockener Haut.
Gesicht von mattroter Farbe.
Während der Hitze ist das Gesicht matt mahagonirot, und die Augen glänzen; Skleren gelb.
Plötzliche starke Kontraktion der Muskeln der rechten Wange.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Risse in den Mundwinkeln: gelb belegte Zunge; Durst.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: bitter; fade.
Speisen schmecken nach nichts; Appetitmangel.
Zunge gelb belegt oder mit weißem Pelz bedeckt.
MUNDHÖHLE [12]
Blässe der Mundschleimhaut.
Der Atem riecht schimmelig, säuerlich.
GAUMEN UND HALS [13]
Rachen wund, Trockenheit im Hals.
Wundheit des Rachens, mit Katarrh.
Hals trocken; wird zeitweise heiser und verliert die Stimme.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Guter Appetit jeden dazwischenliegenden Tag; an den anderen Tagen Migräne.
Heißhunger mit oder vor dem Wechselfieber oder nach Chinin.
Verlangt nach Speiseeis.
Ekel vor Speisen.
Appetitlosigkeit der Trinker.
Sehr durstig während Frost und Hitze; nahm jeweils nur einen kleinen Schluck Wasser.
Durst nach kaltem Wasser.
Durst die ganze Nacht vor dem Anfall. θ Tertianes Wechselfieber.
Durst lange vor dem Frost, setzt sich während Frost und Hitze fort; kein Durst während des Schweißes.
Durst, manchmal auf warme Getränke, ein bis drei Stunden vor dem Frost; weiß, daß der Frost kommt, weil er nicht genug trinken kann.
Verlangen nach sauren Getränken.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Nach dem Essen: heftige quälende Schmerzen; keine Erleichterung, bis alles erbrochen ist.
Unersättlicher Durst, aber Trinken verursacht Übelkeit und Erbrechen und beschleunigt den Frost.
Nach dem Trinken von kaltem Wasser: Schauder; Erbrechen von Galle.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Aufstoßen: bitterer, geschmackloser Luft, mit Gefühl einer Verlegung im Epigastrium.
Übelkeit durch Gerüche, Speisengeruch, Kochdünste usw.
Magenübelkeit, mit Kopfschmerz.
Übelkeit durch die geringste Bewegung, mit Frösteln.
Übelkeit mit übermäßigem Zittern und Frösteln.
Magenübelkeit in der Nacht vor dem Wechselfieberanfall.
Übelkeit und Gefühl äußerster Prostration, ohne daß diese wirklich vorhanden ist.
Quälende Neigung zum Erbrechen und Schwäche des Magens.
Übelkeit, wenn der Frost nachläßt.
Übelkeit und Erbrechen von Speisen.
Übelkeit und Magenübelkeit (in einem Fall Erbrechen) zu Beginn der Hitze, mit heftigem, pulsierendem Kopfschmerz.
Übelkeit und Erbrechen, mit reichlichem Schweiß und reichlicher Expektoration.
Dem Erbrechen geht Durst voraus.
Erbrechen sofort nach dem Trinken.
Erbrechen: von allem, was in den Magen kommt, und von Galle oder Schleim.
Erbrechen von Galle mit großer Druckempfindlichkeit im Epigastrium und Zittern.
Erbrechen: vor, während oder am Ende des Frostes; während des Fiebers; von Galle am Ende des Hitzestadiums.
Würgen und Erbrechen von Galle.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Äußerste Druckempfindlichkeit im Epigastrium.
Klopfen im Epigastrium nachts.
Quälender Schmerz in der Magengegend während Frost und Hitze.
Gefühl von etwas im Magen, das heraufkommen sollte, ohne es heraufbringen zu können.
Schwäche des Magens nach dem Frost.
Gefühl von Fülle im Magen.
Allgemeines Schaudern, das vom Magen ausgeht.
Hitze im Magen.
Heftigste Schmerzen im Magen nach dem Essen; keine Ruhe, bis alles wieder erbrochen ist, unterstützt durch Trinken von warmem Wasser.
Verdauungsstörung infolge des Genusses alkoholischer Getränke.
Verdauungsstörung alter Leute.
HYPOCHONDRIEN [18]
Wundheit in der Leberregion.
Fülle und Druckempfindlichkeit in der Lebergegend, mit Stichen und Wundheit bei Bewegung und Husten.
Engegefühl im linken Hypochondrium.
Enge Kleidung ist drückend.
BAUCH UND LENDEN [19]
Wundheit um die Taille; enge Kleidung drückt.
Heftige kolikartige Schmerzen im Oberbauch, mit Kopfschmerz und anderen Schmerzen.
Bauch voll und tympanitisch.
STUHL UND REKTUM [20]
Tenesmus, mit geringer Entleerung von dünnem Stuhl.
Abführende Stühle, mit Wundbrennen und Hitze im Anus.
Beträchtliches Kneifen, < nach dem Stuhl, mit Tenesmus.
Abgang übelriechender Blähungen, mit Erleichterung.
Morgendliche Diarrhö.
Häufige grüne, wässrige Stühle.
Reichliche gallige, wässrige Stühle, mit Übelkeit und starker Kolik; Prostration.
Verstopfung, mit Katarrh.
Wundbrennen und Hitze im Anus. θ Cholera asiatica, nach Abklingen der dringenden Symptome.
Herpetischer Ausschlag, der Anus und die umgebenden Teile, das Skrotum und die Schenkel befällt.
HARNORGANE [21]
Dunkel gefärbter klarer Harn.
Harn: dunkelbraun, spärlich, mit weißlichem, tonartigem Sediment; reichlich, bleich, bei Gicht; dunkel, bei galligen Störungen; wässrig, während Wechselfiebern.
Entzündung des Meatus urinarius, bei einer Frau.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Juckreiz des Venushügels.
Herpes am Skrotum und an den Schenkeln.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Hals trocken, wund, heiser; kann kaum sprechen; < morgens beim Aufstehen.
Heiserkeit; Rauheit der Stimme; Husten < abends; Schmerzen in allen Knochen; viel Schweiß; Mattigkeit; bleich; empfindlich; Sekretion passiv. θ Nasaler Katarrh.
Wundheit, Kratzen und Hitze in den Bronchien, mit Husten.
ATMUNG [26]
Große Beklemmung der Brust; ein voller Atemzug schmerzt; Rasseln in der Brust.
Erschwerte Atmung, begleitet von Schweiß und ängstlichem Gesichtsausdruck.
Dyspnöe sehr groß und zwingt den Patienten, mit hochgelagertem Kopf und Schultern zu liegen.
Dyspnöe, mit hartem, trockenem Husten.
Bei tiefer Inspiration Reiben in der Brust; bei voller Inspiration Wundheit.
HUSTEN [27]
Neigung zum Husten, mit Dyspnöe.
Heiserer, rauher Husten, mit Kratzen in den Bronchien.
Husten mit Wundheit und Hitze in den Bronchien; gerötetes Gesicht; tränende Augen.
Rauher, kratzender Husten, Brust wund; muß sie mit den Händen stützen; gerötetes Gesicht, tränende Augen.
Heftiger Husten, mit Wundheit in der Brust.
Nach Erkältung Husten, < 2 bis 4 Uhr morgens; ausgelöst durch Kitzeln in der Brust, das Engegefühl in der Brust verursacht; Husten < auf dem Rücken liegend, > kniend mit dem Gesicht zum Kissen; spärlicher Auswurf; schmerzhafte Fülle im Kopf beim Husten oder Naseputzen; Niedergeschlagenheit.
Stiche in der Leber beim Husten.
Hackender Husten am Abend.
Husten nachts mit Kopfschmerz.
Nächtlicher lockerer Husten; besonders nach dem Exanthemstadium der Masern.
Husten vor oder nach den Masern.
Erschöpfender Husten mit Hitze.
Während der Apyrexie lockerer Husten.
Hektischer Husten nach unterdrücktem Wechselfieber.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Wundheit und reibendes Gefühl in der Brust bei jeder tiefen Inspiration.
Wundheit in der Brust; schlimmer durch Einatmen.
Schmerz und Wundheit hinter dem Brustbein; das Herz fühlt sich an, als sei es an einem zu kleinen Platz.
Beklemmung in der Mitte des Brustbeins; fühlt, als drücke etwas gegen sein Herz; Herzklopfen.
Kann nicht natürlich einatmen und den Körper weder nach rechts noch nach links drehen wegen der Wundheit hinter dem Brustbein.
Wundheit in der Brust, mit Husten.
Schmerz durch die rechte Brustwarze beim Atmen.
Dumpf schmerzender Schmerz unter der linken Brust, kann nicht auf der linken Seite liegen.
Tiefsitzender Schmerz in der linken Seite und in der rechten Schulter.
Stützt beim Husten die Brust mit den Händen.
Schmerzhafte Reizung der Lungenorgane, mit Hitze in der Brust.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Schmerz, Wundheit und Schwere hinter dem Brustbein und in der Herzgegend; < durch die geringste Bewegung oder durch Drehen des Körpers.
Herzklopfen.
Das Herz fühlt sich an, als sei es an einem zu kleinen Platz; als drücke etwas dagegen.
Klopfender Schmerz im Hinterhaupt, < durch Bewegung; Schmerz und Wundheit der Augäpfel.
ÄUSSERE BRUST [30]
Dumpf schmerzender Schmerz unter der linken Brust und Unfähigkeit, auf der linken Seite zu liegen.
Schmerz durch die rechte Brustwarze beim Atmen.
HALS UND RÜCKEN [31]
Klopfender Schmerz im Nacken und Hinterhaupt; > nach dem Aufstehen.
Schmerz im Nacken und zwischen den Schultern.
Kribbelnde Frostschauer, hauptsächlich am Rücken.
Zittern im Rücken während des Fiebers.
Schwäche im Kreuz.
Unerträgliche dumpf schmerzende Wundheit, wie zerschlagen, im Kreuz.
Schmerz im Rücken wie nach einer Prellung.
Schmerz im Rücken vor und während des Frostes.
Heftiges dumpfes Schmerzen im Rücken und in den Gliedern; Extremitäten wie zerschlagen.
Tiefsitzende Schmerzen in den Lenden, mit Wundheit durch Bewegung.
Starker Schmerz und Zerschlagenheitsgefühl im Kreuzbein und in den Extremitäten; reichlicher Schweiß ohne Erleichterung; Krämpfe. θ Intermittierend.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Steifigkeit der Arme und Finger während des Frostes.
Dumpf schmerzender Schmerz und Wundheit, wie zerschlagen, in den Armen ober- und unterhalb der Ellenbogen.
Wundheit und dumpfer Schmerz in Armen und Unterarmen; schmerzhafte Wundheit in beiden Handgelenken, als wären sie gebrochen oder ausgerenkt.
Hände eisig kalt.
Hitze in den Handflächen; manchmal mit Feuchtigkeit.
Feuchtigkeit der Hände mit Frost.
Steifigkeit der Finger, mit abgestumpftem Tastsinn.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Dumpf schmerzender Schmerz in der rechten Hüfte beim Sitzen.
Lahmheitsgefühl in rechter Hüfte und rechtem Bein beim Gehen.
Schmerz oberhalb des rechten Darmbeins vor dem Frost.
Schmerz an einer nicht größeren Stelle als einer Erbse über der linken Hüfte; mit Wundheit.
Schmerz mit äußerster Empfindlichkeit in den linken Gesäßmuskeln, nach vorn um den Trochanter major herumziehend.
Nachlassen der Muskeln des linken Oberschenkels, als fielen sie vom Knochen ab.
Brennen in der Haut an der Innenseite der Schenkel.
Herpes an den Schenkeln.
Rheumatischer Schmerz an der Innenseite des linken Knies.
Wundheit und dumpfer Schmerz der unteren Extremitäten; Steifigkeit und allgemeine Wundheit beim Aufstehen, um zu gehen.
Schmerzen in den Gelenken der unteren Extremitäten.
Starke, krampfartige Schmerzen wecken aus dem Schlaf; kalter Schweiß folgt.
Die Waden fühlen sich an, als seien sie zerschlagen worden.
Verstauchtes Sprunggelenk.
Schmerz und Wundheit des oberen Teils des linken Fußes, mit vermehrter Empfindlichkeit der großen Zehe.
Schmerz im Fuß < beim Auftreten.
Stechen in den Füßen wie von Nadeln zu Beginn des Frostes.
Stechend brennender Schmerz in den Füßen; konnte die Schuhe nicht anbehalten, solange der Schmerz in den Füßen dauerte; die Füße schienen geschwollen.
(Im Kranksein :) Wundheit und Schwellung beider Füße beim Stehen darauf, bei einem Gichtkranken.
Pochen im rechten Fuß.
Stechen in den Fußsohlen.
Füße eisig kalt.
Hitze in den Fußsohlen morgens.
Schmerz in der Ferse, als werde hineingestochen.
Ödematöse Schwellung der Füße und Knöchel.
Gichtige Schwellung der großen Zehe; reichlicher bleicher Harn; ödematöse Schwellung der Knöchel und Füße nach Gicht, mit reichlicher Harnausscheidung.
Schmerz im ersten Gelenk der linken großen Zehe, der plötzlich auf das entsprechende Gelenk der rechten übergeht.
Unerträglicher Schmerz unter den Zehennägeln beider Füße. θ Intermittierend.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Gichtige Entzündung des linken Knies und des r. Ellenbogens; Schmerzen < von 10 Uhr vorm. bis 4 Uhr nachm.
Stechender Schmerz im linken Knöchel, in Hüfte und Schulter, kam augenblicklich und ging ebenso schnell wieder weg.
Heftiges dumpfes Schmerzen in den Gliedern und im Rücken, als wären die Knochen gebrochen. θ Influenza. θ Wechselfieber.
Dumpf schmerzender Schmerz und Wundheit, wie zerschlagen, in den Waden, im Kreuz und in den Armen ober- und unterhalb der Ellenbogen.
Knochenschmerzen frühmorgens, vor dem Anfall. θ Intermittierend.
Knochenschmerzen begleiten die Influenza.
Dumpfer Schmerz in den Knochen der Extremitäten, mit Wundheit des Fleisches; Wundheit in den Knochen.
Dumpf schmerzender Schmerz, mit Stöhnen während des ganzen Kältestadiums.
Die Knochen der Extremitäten schmerzen im späteren Teil des Frostes und zu Beginn der Hitze.
Rheumatische Affektionen, begleitet von Schweiß und Wundheit der Knochen.
Syphilitische Schmerzen.
Strecken und Blässe, 9 Uhr vorm., vor dem Frost.
Geht gebückt umher.
Krämpfe.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Muß wegen der Dyspnöe mit hochgelagertem Kopf und Schultern liegen.
Nach dem Liegen: Schmerz im Hinterhaupt.
Bei starken Schmerzen liegt er ruhig.
Auf dem Rücken liegend: Husten <.
Konnte den Kopf nicht vom Kissen heben.
Kniend mit dem Gesicht zum Kissen: Husten >.
Beim Sitzen dumpf schmerzender Schmerz in den Hüften.
Muß die Brust beim Husten mit den Händen stützen.
Kann nicht auf der linken Seite liegen.
Aufrichten: im Bett Schwindel; Schmerz in der Stirn >; Schmerz im Nacken und Hinterhaupt >; Steifigkeit und allgemeine Wundheit beim Aufstehen.
Beim Auftreten auf den Fuß: Schmerz <; Wundheit.
Geht gebückt umher.
Gehen: Lahmheitsgefühl in rechter Hüfte und rechtem Bein.
Bewegung: Ohnmachtsneigung; Übelkeit; Stiche und Wundheit in der Lebergegend; Schmerzen in der Herzgegend und hinter dem Brustbein; Schmerz im Hinterhaupt <; Schmerzen in den Lenden und Wundheit; Frösteln; Schweiß <.
Kann den Körper wegen der Wundheit hinter dem Brustbein nicht drehen.
Kann nicht stillhalten, obgleich großes Verlangen dazu besteht.
NERVEN [36]
Sehr unruhig, kann nicht stillhalten, obgleich großes Verlangen dazu besteht.
Zittern: mit Erbrechen; mit Frost; innerlich; mit äußerer Hitze; während der Hitze; im Rücken; während des Fiebers.
Große Schwäche und Prostration während des Fiebers, mit Ohnmachtsneigung durch Bewegung.
Während des Fiebers schwach, matt, nervös, zitternd.
Die Hände müssen dem Kopf beim Heben helfen; mit Kopfschmerz.
Schwäche während des Fiebers; konnte den Kopf nicht vom Kissen heben.
Allgemeine Entkräftung durch Unmäßigkeit.
Allgemeine Mattigkeit bei Influenza.
Große Prostration, beinahe Synkope.
Ohnmachtsneigung durch Bewegung, während des Fiebers.
Cerebrospinale Meningitis, mit heftiger Wundheit und dumpfem Schmerz überall, Erbrechen, Schmerz im Hinterkopf und Nacken.
SCHLAF [37]
Strecken und Gähnen. θ Wechselfieber.
Neigung zum Gähnen vor dem Frost.
Schläfrigkeit mit erschwerter Atmung.
Tiefer Schlaf um Mittag; konnte alles hören, aber nicht sprechen.
Während des Schlafes etwas Schweiß am Abend.
Muß mit hochgelagertem Kopf liegen.
Kopfschmerz beim Erwachen.
ZEIT [38]
Morgens: Anfall von Herumwirbeln im Gehirn; Frostanfälle; Diarrhö; Halsbeschwerden <; Hitze in den Fußsohlen; Knochenschmerzen; Frösteln; leichter Schweiß.
Von 2 bis 4 Uhr morgens: Husten.
Um 7 Uhr vorm.: Frost.
Um 9 Uhr vorm.: Strecken und Blässe; Frost.
Vormittags: Fieber.
Um 2 Uhr nachm.: starker Kopfschmerz mit Frost.
Von 10 Uhr vorm. bis 4 Uhr nachm.: Schmerzen <.
Den ganzen Tag: Migräne.
Abends: Husten <; im Schlaf etwas Schweiß.
Nachts: Gefühl, als verliere er den Verstand; Durst; Magenübelkeit; Klopfen im Epigastrium; Husten mit Kopfschmerz; Frösteln; Kälte während des Schweißes; stechende Hitze und Schweiß.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Will während des Frostes warm zugedeckt sein.
Beim Aufdecken: Frösteln.
Besser im Haus: Kopfschmerz.
Verschlimmert beim ersten Hinausgehen ins Freie: Kopfschmerz.
Nach Aufenthalt in einem Eishaus: Frost und Fieber.
FIEBER [40]
Frösteln am Morgen, Hitze während des übrigen Tages, kein Schweiß, oder nur leichter am Morgen.
Frostanfälle morgens, kein Fieber; so fröstelig, daß er nicht warm werden konnte; Hals trocken, wird zeitweise heiser und verliert die Stimme; sehr große Beklemmung in der Brust; stechend brennender Schmerz in den Füßen, konnte die Schuhe nicht anbehalten, solange der Schmerz in den Füßen dauerte; die Füße schienen geschwollen; Husten kurz und trocken; stechende Schmerzen im linken Knöchel, in Hüfte und Schulter, kommen augenblicklich und gehen ebenso schnell wieder weg.
Frösteln die ganze Nacht und am Morgen, mit Übelkeit bei der geringsten Bewegung.
Frösteln, mit übermäßigem Zittern und Übelkeit.
Stärkeres Frösteln während des Frostes, als durch den Grad der Kälte gerechtfertigt erscheint.
Kälte während nächtlichen Schweißes.
Wechsel von Frösteln und Hitzewallungen.
Magenübelkeit in der Nacht vor dem Anfall.
Husten in der Nacht vor dem Anfall.
Der Anfall beginnt im allgemeinen morgens.
Durst mehrere Stunden vor dem Frost, setzt sich während Frost und Hitze fort.
Dem Frost geht Schmerz oberhalb des rechten Darmbeins voraus, mit Durst und Neigung zum Gähnen.
Schmerz in allen Knochen, als wären sie gebrochen, vor Beginn des Frostes.
Kälte und Stechen oder Prickeln, wie von Nadeln, in beiden Füßen bei Beginn des Frostes.
Heftiger Schmerz in Kopf und Rücken vor dem Frost.
Frost wird durch Trinken von kaltem Wasser hervorgerufen oder beschleunigt.
Frost um 7 Uhr vorm., dem Durst vorausgeht und begleitet von Feuchtigkeit der Hände.
Frost um 9 Uhr morgens.
Wechselfieber mit starkem Frost frühmorgens an einem Tag und leichtem Frost gegen Mittag am nächsten Tag, und so fort in der Folge.
Der Frost breitet sich vom Rücken aus; beginnt zwischen 7 und 9 Uhr vorm.
Starker Kopfschmerz, mit leichtem Frost um 2 Uhr nachm.
Während des Frostes: Durst, Kopfschmerz und Rückenschmerz; überall Schmerzen, als säßen sie in den Knochen; mehr Frösteln, als dem Kältegrad entspricht; Zittern, Übelkeit; Stöhnen vor Schmerzen, will zugedeckt sein.
Durst während Frost und Hitze, mit Erbrechen nach dem kleinsten Trunk Wasser. θ Intermittierend.
Quälender Schmerz in der Herzgrube während Frost und Hitze hindurch.
Am Ende des Frostes: Erbrechen von Galle; lockerer Husten.
Fieber, mit Mutlosigkeit, krankhafter Empfindlichkeit der Haut und Schlaflosigkeit.
Dem Fieber geht Durst voraus; kann den Kopf nicht heben; Wangen rot; pulsierender Kopfschmerz; Schlaf und Stöhnen; Zittern, matt durch Bewegung.
Erbrechen von Galle am Ende des Hitzestadiums, gefolgt von leichtem Schweiß und Schlaf.
Während der Hitze: Zittern im Rücken; Kopfschmerz; Durst dauert an; der Patient ist äußerst empfindlich gegen die Verschlimmerung durch Trinken, „ein Schluck Wasser läßt ihn schaudern“; je geringer der Durst, desto heftiger Cephalalgie und Knochenschmerzen; große Schwäche, kann den Kopf nicht heben; Ohnmachtsneigung durch Bewegung; Wangen mahagonirot; trockene, heiße Haut.
Fieber am Vormittag, frühmorgens von Durst vorausgegangen, aber ohne Frost; begleitet von erschöpfendem Husten und nicht von Schweiß gefolgt.
Stechende Hitze begleitet den nächtlichen Schweiß.
Während der Apyrexie lockerer Husten.
Schweiß: gering oder fehlend; > alle Schmerzen außer dem Kopfschmerz, der < ist; nachts in alten Fällen reichlich, < durch Aufdecken oder geringste Bewegung, selten entkräftend.
Die Schmerzen ließen mit dem Auftreten des Schweißes nicht nach.
Reichlicher Schweiß bei Rheumatismus.
Haut in Schweiß gebadet; oder Schweiß spärlich.
Nächtlicher Schweiß, mit Frösteln, durch Bewegung oder Aufdecken.
Vorverlegter Frost, mit kongestivem Pochen, Durst und Knochenschmerzen.
Kältestadium am Nachmittag an jedem zweiten Tag jeweils eine Stunde früher, steigerte sich nie zu einem eigentlichen Frost; Durst vor und während des Kältestadiums, das drei Stunden dauerte; viel Galle erbrechen nach dem Trinken; Muskeln schmerzhaft, < im Kältestadium, gefolgt von intensiver Hitze mit Schweiß; Hitzestadium sechs bis acht Stunden dauernd, mit Durst; während des Anfalls wollte sie warm zugedeckt sein, dann reichlicher Schweiß ohne Hitze, die ganze Nacht im Schlaf fortdauernd; große Schwäche selbst in fieberfreien Zeiten; Leber stark vergrößert und gegen Berührung sehr empfindlich; Harn äußerst spärlich, trüb und von übelriechendem Geruch; kein Appetit.
Überaus heftiger Frost, gefolgt von brennendem Fieber; Gesicht von mattroter Farbe; glänzende Augen, Skleren gelblichrot; Zunge mit dickem, gelblichem Belag bedeckt; intensiver Kopfschmerz im Hinterhaupt und unerträgliche Schwere; Übelkeit und häufiger Brechversuch; äußerste Druckempfindlichkeit im Epigastrium; Fülle und Druckempfindlichkeit in der Lebergegend, mit Stichen und Wundheit bei Bewegung und Husten; unerträglicher dumpfer Schmerz im Rücken und in den Gliedern, „als wären die Knochen gebrochen“; Harn spärlich und von dunkler Mahagonifarbe; harter, trockener Husten und etwas Dyspnöe. θ Wechselfieber.
Heftiger Kopfschmerz mit Wundheit der Kopfhaut, Wundheit der Augen, Röte des Gesichts, Übelkeit und Prostration, Wundheit in der Lebergegend, Verstopfung, hochfarbigem Harn, heftigen Knochenschmerzen. θ Galliges Fieber.
Remittierendes Fieber, gallig und malariös; mit starker Reizung von Magen und Darm.
Im ersten Stadium des Gelbfiebers als Zwischenmittel, wenn die Knochen schmerzen, als seien sie zerschlagen, mit Kopf- und Rückenschmerz, Durst und Erbrechen.
Wechselfieber, quotidian, tertian und quartan.
Frost und Fieber nach Aufenthalt in einem Eishaus.
Fieber, begleitet von Magenverstimmung.
Hektischer Husten nach unterdrücktem intermittierendem Fieber.
Galliges Fieber; remittierendes Fieber; Dengue; Typhoidfieber.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Häufig: grüne wässrige Stühle; Brechversuch.
Mitunter: wird heiser.
Wechselfieber jeder Art, besonders aber das tertiane.
Schmerzen kommen schnell und gehen schnell.
Jeden zweiten Morgen: Kopfschmerz und Übelkeit; guter Appetit; abwechselnd starker und leichter Frost.
An wechselnden Nachmittagen: Kältestadium jeden Tag eine Stunde früher.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: Hämmern im Kopf über dem Ohr; Wundheit des Scheitelhöckers; Schmerz durch die Brustwarze; Schmerz in der Schulter; Schmerz in der Hüfte; Lahmheitsgefühl in Hüfte und Bein; Schmerz über dem Darmbein; rheumatischer Schmerz an der Innenseite des Knies; Pochen im Fuß; Schmerz im Gelenk der großen Zehe; gichtige Entzündung des Ellenbogens; Pochen im Fuß.
Links: als falle er zur Seite; pulsierender Kopfschmerz; Augapfel, Schmerz und Wundheit; Tränenfluß und Lichtscheu; Engegefühl im Hypochondrium; dumpf schmerzender Schmerz unter der Brust; Schmerz in der Seite; Schmerz über der Hüfte; Schmerz und äußerste Empfindlichkeit der Gesäßmuskeln; Nachlassen der Muskeln des Oberschenkels; Schmerz und Wundheit des oberen Teils des Fußes; Schmerz im Gelenk der großen Zehe; gichtige Entzündung des Knies; stechender Schmerz im Knöchel, in Hüfte und Schulter.
Von links nach rechts: einschießender Schmerz im Kopf.
Von der linken großen Zehe zur rechten Zehe: wandernder Schmerz.
EMPFINDUNGEN [43]
Fühlt sich, als verliere er den Verstand; als sei er in ein Kohlesieb gesetzt und zwei- oder dreimal herumgeschleudert worden; als falle er nach links; als ströme Blut quer durch den Kopf; Schweregefühl; der innere Kopf fühlt sich wund an; Schmerz wie von Nadeln; Gefühl einer Verlegung im Epigastrium; als sei er äußerst erschöpft, ohne daß dies wirklich der Fall ist; als sei etwas im Magen, das heraufkommen sollte; Herz, als sei es an einem zu kleinen Platz; als drücke etwas gegen das Herz; Rücken wie zerschlagen; Schmerz im Rücken wie nach einer Prellung; Extremitäten wie gebrochen; Handgelenke, als seien sie ausgerenkt oder gebrochen; als fielen die Muskeln des linken Oberschenkels von den Knochen ab; die Waden fühlen sich an wie zerschlagen; Ferse wie eingestochen.
Zerschlagenheitsgefühl, als wäre der ganze Körper gebrochen.
Schmerz: im Hinterhaupt; in den Augäpfeln; in den Knochen; im Rücken; in den Gliedern; hinter dem Brustbein; durch die rechte Brustwarze; in der Herzgegend; im Nacken und zwischen den Schultern; im Rücken; im rechten Darmbein; an einer kleinen Stelle über der linken Hüfte; in den linken Gesäßmuskeln, nach vorn um den Trochanter major ziehend; in den Gelenken; im oberen Teil des linken Fußes; im Fuß; in der Ferse; im ersten Gelenk der großen Zehe.
Taubheitsgefühl: als fiele das Fleisch von den Knochen.
Unerträglicher Schmerz: unter den Zehennägeln.
Heftiger Schmerz: im Hinterhaupt; durch die Augen einschießend.
Heftiger Schmerz: in Kopf und Rücken; nach dem Essen; im Magen; im Bauch.
Starker Schmerz: im Kreuzbein; in den Extremitäten.
Stechender Schmerz: im linken Knöchel; in der Hüfte; in der Schulter.
Einschießen: von der linken zur rechten Kopfseite.
Einschießende Schmerzen: durch die Schläfen.
Stiche: in der Lebergegend; in der Leber.
Kolikartige Schmerzen: im Bauch.
Kneifen: im Bauch.
Brennender Schmerz: in den Füßen.
Stechen: in den Fußsohlen.
Schmerzhafte Wundheit: am rechten Scheitelhöcker; der Augäpfel; im Kreuz; der Handgelenke.
Quälender Schmerz: nach dem Essen; in der Magengegend.
Tiefsitzender Schmerz: in der linken Seite und rechten Schulter; in den Lenden.
Klopfender Schmerz: in Stirn und Hinterhaupt; im Nacken.
Pochen: Kopfschmerz; von der Stirn zum Hinterhaupt ausstrahlender Schmerz; im rechten Fuß.
Klopfen: im Epigastrium.
Hämmern: an der Kopfseite über dem Ohr.
Dumpfer Schmerz: in der Stirn; in jedem Knochen; unter der linken Brust; im Rücken und in den Gliedern; in den Armen ober- und unterhalb der Ellenbogen; in der rechten Hüfte; in den unteren Extremitäten.
Rheumatischer Schmerz: an der Innenseite des linken Knies.
Zerschlagenheitsgefühl: im Kreuzbein; in den Extremitäten.
Reiben: in der Brust.
Kratzen: in den Bronchien.
Stechen: in den Füßen, wie von Nadeln.
Beschwerden: am Scheitel und im hinteren Teil des Kopfes; im Hinterhaupt; mit Schmerz nach dem Essen.
Hitze: auf dem Scheitel; im Magen; im Anus; in den Bronchien; in den Handflächen; in den Fußsohlen.
Brennen: in der Haut; an der Innenseite der Schenkel.
Wundheit: im hinteren Teil des Kopfes; der Kopfhaut; in den Augäpfeln; des Rachens; in der Leberregion; um die Taille; in den Bronchien; der Brust; hinter dem Brustbein; in der Herzgegend; in den Armen ober- und unterhalb der Ellenbogen; über der linken Hüfte; der unteren Extremitäten; allgemein; des oberen Teils des linken Fußes; der Füße.
Wundbrennen: im Anus.
Schmerzhafte Reizung der Lungenorgane.
Empfindlichkeit: der großen Zehe des linken Fußes; der linken Gesäßmuskeln.
Druckempfindlichkeit: des Epigastriums; in der Lebergegend.
Pulsation im hinteren Teil des Kopfes.
Zittern: im Rücken.
Schaudern.
Summen im Ohr.
Steifigkeit: der Arme; der Finger.
Ohnmachtsneigung.
Lahmheitsgefühl: in rechter Hüfte und rechtem Bein.
Engegefühl: im linken Hypochondrium; der Brust.
Fülle: im Kopf; im Magen; in der Lebergegend.
Beklemmung: der Brust; in der Mitte des Brustbeins.
Schweregefühl: im Kopf; hinter dem Brustbein; in der Herzgegend.
Schwäche: im Kreuz.
Juckreiz: des Venushügels.
GEWEBE [44]
Wirkt auf das gastrohepatische System, die fibrösen Gewebe und die bronchialen Schleimhäute; sein charakteristischster Zustand ist eine gallige Störung von malariösem Charakter.
Rheumatismus und gichtige Affektionen.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Druck: Hitze auf dem Scheitel >.
Enge Kleidung ist drückend.
Darauftreten verstärkt den Schmerz im Fuß; Wundheit und Schwellung der Füße.
HAUT [46]
Ikterische Färbung. θ Intermittierende und gallige Fieber.
Anasarkatische Schwellungen der Extremitäten infolge allgemeiner Entkräftung.
Oberfläche bleich und krankhaft empfindlich; krankhafte Empfindlichkeit der Haut, mit Fieber.
Langsame Entwicklung exanthematischer Krankheiten, besonders der Masern.
Masern vor oder nach Husten.
Petechienfieber oder Fleckfieber; Kopf krampfhaft nach hinten gezogen.
Fleckfieber, mit starken dumpfen Schmerzen und Wundheit der Glieder.
Ringelflechte und herpetische Ausschläge.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Kachektischer Zustand des Organismus infolge lang anhaltender oder häufiger Anfälle galliger und intermittierender Fieber.
Geeignet für Krankheiten alter Leute; erschöpfte Konstitutionen, besonders infolge Trunksucht.
Alte Leute, die an Verdauungsstörung leiden.
Knabe, æt. 8; tertianes intermittierendes Fieber.
Knabe, æt. 14, fahles Gesicht, kränkliches Aussehen; tertianes Wechselfieber.
Knabe, æt. 18; Wechselfieber.
Frau A. T., æt. 22; Wechselfieber.
Kräftiger Mann, æt. 27; zweiter Anfall von tertianem Wechselfieber.
Fräulein ---, hatte sich zehn Tage zuvor erkältet; Husten.
Frau A., im vierten Monat schwanger; Wechselfieber.
R. D., æt. 35, kräftiger Mechaniker, dunkler Teint, nach viertelstündigem Aufenthalt in einem Eishaus an einem warmen Augustmorgen; Wechselfieber.
Fräulein W., æt. 50, korpulent; Wechselfieber.
BEZIEHUNGEN [48]
Verträglich: Natr. mur. und Sepia, die gut nachfolgen.
Vergleiche: Chelid., Podoph. und Lycop., besonders aber Bryon., das sein nächstes Analogon ist. Sie lassen sich dadurch unterscheiden, daß Bryon. freien Schweiß hat und die Schmerzen den Patienten ruhig halten, während bei Eupat. der Schweiß mangelhaft ist und die Schmerzen den Patienten unruhig machen.