Triticum repens

von John Henry ClarkeDer Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker

Historische Referenz für Behandelnde und Studierende. Die nachstehenden Aussagen spiegeln die homöopathische Lehre des genannten Autors wider und belegen keine Wirksamkeit einer Behandlung. Dieser Text stellt keine medizinische Beratung dar und darf eine angemessene Diagnose oder Behandlung nicht ersetzen.

Quecke. Couch-Gras. Cooch-Gras. Cutch-Gras. Quitch-Gras. Twitch. N. O. Gramineæ. Tinktur der frischen Pflanze.

Klinisch

Harnblase, Reizung der, Dysurie / Harn, Inkontinenz des

Charakteristika

Burnett (Organ. Diseases of Women, 115) berichtet, wie er von einem Kräuterkundigen die Anwendung von Trit. r. kennenlernte, nachdem dieser Kräuterkundige damit einen Patienten Burnetts geheilt hatte, einen Mann, der an Dysurie litt. Burnett fand es für Frauen nicht weniger wertvoll als für Männer. „Häufig fand ich bei Dysurie aus einem entzündeten Zustand der Harnröhre heraus, daß Trit. r. Ø, zehn Tropfen in etwas Wasser, häufig wiederholt, rasch wirkte, oft vollständige Erleichterung innerhalb weniger Stunden verschaffte; und wenn das Leiden primär in der Harnröhre sitzt, ist die Erleichterung eine bleibende Heilung; wenn es von einem Zerren der schweren Gebärmutter herrührt, ist es nur Erleichterung.“ Er gibt diesen Fall an: Eine Witwe, die an vollständigem Procidentia uteri und sehr starker hämorrhoidaler Blutung litt, schrieb, sie werde durch schmerzhafte Miktion beinahe wahnsinnig; das Brennen und Pressen seien wahrhaft furchtbar. Trit. r. Ø, wie oben, wurde verordnet und brachte einen äußerst dankbaren Brief der Patientin. Sie hält stets einen Vorrat davon bereit.

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