Selenium.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Ein Element. Se. (A. W. 79.5). Verreibung.
Klinisches
Alkoholismus / Knöchel, juckender Ausschlag um den / Komedo / Verstopfung / Schwächezustand / Enuresis / Haare, Ausfallen der / Kopfschmerz / Heiserkeit / Impotenz / Laryngitis, skrofulös; tuberkulös / Leber, Beschwerden der; Ausschlag über der Region der / Priapismus / Prostatitis / Prostatorrhö / Psoriasis palmaris / Träumereien / Krätze / Kopfhaut, Ekzem der / Haut, ungesund / Spermatorrhö / Stottern / Sonne, Folgen der / Syphilis
Charakteristika
Selenium wurde 1818 von Berzelius entdeckt und von ihm nach dem Mond (σελήνη) benannt, weil es in Verbindung mit Tellurium (Tellus, die Erde) gefunden wird. Es findet sich auch in Verbindung mit Sulphur. Alle drei gehören derselben Elementgruppe an. „Wenn es gefällt wird, erscheint es als rotes Pulver, das beim Erhitzen schmilzt und beim Erkalten eine spröde, nahezu schwarze Masse bildet, die jedoch in dünnen Plättchen rotes Licht durchlässt. Wird es an der Luft erhitzt, fängt es Feuer, brennt mit blauer Flamme und bildet ein gasförmiges Oxid des Selenium, das einen höchst durchdringenden und charakteristischen Geruch nach fauligem Meerrettich besitzt. Sel. erfährt unter Lichteinwirkung eine bemerkenswerte Änderung des elektrischen Widerstands: daher die Verwendung von Selenium-Zellen“ (Cent. Dict.). Sel. wurde von Hering eingeführt und arzneilich geprüft. Ein führender Zug ist die Schwäche, die es hervorruft, eine Schwäche, die alle Körperteile erfasst; leichte Ermüdung durch jede Arbeit, Nachtwachen, geistige Anstrengung und besonders durch heißes Wetter. Je heißer sein Körper ist, desto schwächer ist er: die Kraft steigt, wenn die Sonne sinkt. Diese Schwäche verursacht Trägheit: er will aus bloßer Erschöpfung schlafen und ist danach <. Er kann keine nervöse Erschöpfung ertragen, daher < nach Koitus oder Samenabgängen. Impotenz. Schwäche nach Fiebern. Wenn der Patient nach Typhus abdominalis zu gehen beginnt und große Schwäche in der Wirbelsäule empfindet und Lähmung fürchtet, ist Sel. angezeigt. Reizbarkeit, Kopfschmerzen und andere Beschwerden, die auf Samenabgänge folgen oder durch sie < werden. Die Kopfschmerzen werden von tiefer Melancholie begleitet und können durch Genuss von Alkoholika oder Tee, durch heißes Wetter, durch Überstudium hervorgerufen werden, und sie sind < durch starke Gerüche, wie Moschus, Rosen usw. Die Kopfschmerzen können periodisch sein und sind häufig über dem linken Auge lokalisiert. Viele chronische Leberleiden werden mit Sel. angetroffen, wobei die Leitsymptome in solchen Fällen sind: Vergrößerung der Leber mit Appetitlosigkeit am Morgen; scharfer stechender Schmerz < bei jeder Bewegung oder jedem Druck, Empfindlichkeit der Leber; und besonders „feiner Ausschlag über der Lebergegend“. Es besteht Verstopfung aus Atonie, mit eingeklemmten Fäzes: und Nachtröpfeln von Samen nach dem Stuhl sowie nach der Miktion. Leiden nach Samenabgängen: geistige Verwirrung, Kopfschmerz, fast paralytische Schwäche der Wirbelsäule, unwillkürlicher Abgang von Prostataflüssigkeit. Ich habe mit . viele Fälle von Heiserkeit geheilt; die besonderen Indikationen waren: Heiserkeit von Sängern, auftretend, sobald sie zu singen beginnen; oder nach langem Gebrauch der Stimme; mit häufiger Notwendigkeit, den Hals von Ansammlung klaren, stärkeartigen Schleims zu räuspern. Skrofulöse und beginnende tuberkulöse Laryngitis sind mit . geheilt worden. Die Parallelität mit . zeigt sich durch die ganze Pathogenese von . hindurch, und vielleicht besonders in der Haut. . verursacht Juckreiz in Hautfalten, wie zwischen den Fingern und um Gelenke, besonders das Sprunggelenk. Der Juckreiz kann in kleinen Flecken auftreten und von Kribbeln begleitet sein (was eine Beteiligung des Nervensystems zeigt). Die Kopfhaut ist von einem ekzematösen Ausschlag befallen, der nach Kratzen dünne Flüssigkeit absondert. Haare fallen von der Kopfhaut und von allen Körperteilen aus. Ich habe häufig „Psoriasis palmaris“ mit . gelindert, was zeigt, dass es eine Beziehung zur Syphilis hat. Unter den von . sind: Sehr vergesslich im Geschäft, doch träumt er im Schlaf von dem, was er vergessen hatte. Schnupfen, der in Diarrhö endet. Nachts hungrig; Verlangen nach geistigen Getränken, ein beinahe unwiderstehliches manisches Verlangen. Empfindung, als ob ein beißender Tropfen sich aus der Harnröhre herausdränge. Unwiderstehliches Verlangen, sich hinzulegen und zu schlafen; die Kraft verlässt ihn plötzlich, besonders bei heißem Wetter. Sehr große Abneigung gegen Zugluft, ob warm, kalt oder feucht. Abneigung gegen gesalzene Speisen. Pulsation im ganzen Körper, besonders im Bauch nach dem Essen [was ich bestätigt habe]. Große Abmagerung von Gesicht, Händen, Beinen, Füßen, betroffenen Teilen und einzelnen Teilen. . passt zu Blonden und Personen von heller Hautfarbe. Die Symptome sind durch Berührung und Druck. Durch Bewegung. Durch Ruhe. Nach Schlaf. Durch geistige Anstrengung. Nach Samenverlusten. Durch Zugluft, selbst wenn warm. Im Freien. Durch Tee; Zucker; Salz; Limonade; Wein. Bei heißem Wetter. Durch Sonne und mit Zunahme der Sonne ( gegen Mittag, wenn die Sonne sinkt). Durch Aufnahme kalter Luft oder kalten Wassers in den Mund. Jeden Nachmittag (Kopfschmerzen).
Beziehungen
Antidotiert durch: Ign., Puls. (Mur. ac. in einem meiner Fälle). Unverträglich: Chi., Wein. Kompatibel nach: Calad., Nat. c., Staph., Pho. ac. (bei sexueller Schwäche) Durch Merc. oder Sul. unterdrückter Juckreiz verlangt häufig Sel. Vergleiche: Hunger nachts, Cin., Pso., Ign., Lyc. Eingeklemmter Stuhl, Alo., Calc., Sanic., Sep., Sel. Impotenz (Chlor. plötzlich). Priapismus, Eichel nach oben gezogen, Berb.; (Eichel nach unten gezogen, Canth.). Aphonie der Sänger, Caust., Arg. m., Stan., Ar. t., Graph. Prostatitis und Urethritis, Lith. c., Dig., Cyc., Caust., Lyc., Cop. Ermüdung bei heißem Wetter, Lach., Camph., Nat. c., Nat. m. Üble Folgen geistiger Anstrengung und Schlafverlustes, Sul. Impotenz, Sul. (Sul. hat mehr Kälte und Schrumpfung der Organe; Sel. mehr völlige Erschlaffung, sodass Samen unwillkürlich entweicht und nachtröpfelt). Erschöpfung infolge langwieriger Krankheiten, Sul. (Sul. hat Hitzewallungen bei der geringsten Bewegung; und ein Leeregefühl am Vormittag). Periodische Kopfschmerzen, Sul. (Sel. jeden Nachmittag, < durch Tee; Sul. einmal wöchentlich, < durch Kaffee). Kopfschmerzen von Trinkern oder Ausschweifenden, Sul. (Sul. < durch alle Formen von Alkohol; Sel.-Kopfschmerzen sind manchmal > durch Branntwein; ebenso seine Magen-Symptome). „Kurzschläfchen“, Sul. (Sel. erwacht genau zur selben Stunde, vor der Aufstehzeit, zu der alle Symptome < sind; Sul. hat nicht die periodische Stunde des Erwachens und schläft nicht wieder ein). Juckreiz in Hautfalten, Sul. (Sel. hat auch „Kribbeln in Flecken“). Chronische Lebervergrößerung, Sul. Appetitlosigkeit am Morgen, Sul. (Sul. hat Zunahme des Durstes; Sel. hat dies nicht. Sel. hat weiße Zunge; Sul. nicht). Abmagerung, Nat. m., Chi. Schwäche durch Verlust von Flüssigkeiten, Chi. Zucken des Gesichts, Tell. Bohrt mit den Fingern in der Nase, Cin., Ar. t. Klopfen nach Mahlzeiten, Nat. c. < Durch Tee, Thuj., Fer. Rückenschmerz mit Emissionen, Cob. Ermüdung, Pic. ac. Sonnenfolgen, Sol. Kehlkopf, Nat. sel.
Ursachen
Alkohol. Tee. Zucker. Salz. Limonade. Ausschweifung. Gehen. Anstrengung. Masturbation. Verlust von Flüssigkeiten.
1. Geist
Träumereien religiösen und melancholischen Charakters. Große Geschwätzigkeit; liebt es, sich zu unterhalten; bes. abends. Übermäßige Vergesslichkeit, bes. in geschäftlichen Angelegenheiten. Große Vergesslichkeit im Wachen, mit deutlicher Erinnerung im Halbschlaf. Eine Art Stottern; er gebraucht Silben von Wörtern in falschen Verbindungen, spricht daher manche Wörter unrichtig aus. Schwieriges Begreifen. Absolute Unfähigkeit, irgendein Geschäft auszuführen. Geistige Arbeit ermüdet ihn. Scheu vor Gesellschaft.
2. Kopf
Der Kopf wird durch geistige Arbeit angegriffen. Schwindel: beim Heben des Kopfes, Aufstehen von einem Sitz; sich im Bett aufrichten; Herumgehen; mit Übelkeit, Erbrechen, Ohnmachtsgefühl; < (eine Stunde) nach Frühstück und Mittagessen. Kopfschmerz jeden Nachmittag. Kopfschmerz nach dem Trinken von Limonade, Wein oder Tee. Heftige Anfälle einschießender Schmerzen im Kopf oberhalb des (l.) Auges, mit Verlangen, sich hinzulegen, Empfindlichkeit der Außenseite des Kopfes, reichlicher Harnabsonderung, Appetitlosigkeit und Melancholie, hervorgerufen durch Gehen (in der Sonne) und durch starke Gerüche. Kopfschmerz von Trinkern; Kopfschmerz nach Ausschweifung. Ausfallen der Haare beim Kämmen; auch der Augenbrauen, Barthaare und Genitalhaare, mit kribbelndem Juckreiz auf der Kopfhaut am Abend, Nässen nach Kratzen und mit Spannung und Gefühl von Zusammenziehung der Kopfhaut, mit Abmagerung des Gesichts und der Hände. Schmerz in der Kopfhaut, als würden die Haare herausgezogen.
3. Augen
Schmerzen tief in den Augenhöhlen. Krampfartiges Zucken des l. Augapfels. Juckende Bläschen an den Augenbrauen und Lidrändern. Ausfallen der Augenbrauen.
4. Ohren
Ohr verstopft. Verhärtung des Ohrenschmalzes im (l.) schwerhörigen Ohr.
5. Nase
Juckreiz in der Nase, in den Nasenlöchern und an den Rändern der Nasenflügel. Neigung, die Finger in die Nase zu bohren. Vollständige Verstopfung der Nase (chronisch). Schnupfen, der in Diarrhö endet. Fließschnupfen am Abend. Gelber, dicker, gallertiger Schleim in der Nase.
6. Gesicht
Fettige, glänzende Haut des Gesichts. Zucken in den Gesichtsmuskeln. Große Abmagerung von Gesicht und Händen. Oberlippe rissig. Komedonen.
7. Zähne
Zahnschmerz, der zum Gebrauch eines Zahnstochers zwingt, bis Blut kommt. Bohren in den Backenzähnen. Zähne mit Schleim bedeckt. Zahnschmerz durch Tee. Die Zähne werden frei von Schleim, hart und glatt und knacken, wenn sie gerieben werden. Zahnschmerz mit Kältegefühl, > durch Aufnahme kalten Wassers und kalter Luft in den Mund.
8. Mund
Schmerz unter der Zungenwurzel. Zunge morgens mit dickem weißem Belag belegt. Stotternde Sprache; artikuliert mit großer Schwierigkeit.
9. Hals
Trockenheit im Hals. Räuspern von Klumpen durchsichtigen Schleims jeden Morgen.
10. Appetit
Süßlicher, unangenehmer Geschmack nach dem Rauchen. Appetitlosigkeit am Morgen (mit weiß belegter Zunge). Hunger nachts. Abneigung gegen salzige Dinge. Häufiges Verlangen nach Branntwein. Üble Folgen von: Zucker; salziger Speise; Tee; Limonade.
11. Magen
Schluckauf und Aufstoßen nach Rauchen vor dem Essen. Neigung zum Erbrechen. Fühlt sich nach dem Schlaf sehr übel. Krampf im Magen. Druck im Magen, als ob ein Krampf eintreten würde.
12. Bauch
Klopfen der Arterien im ganzen Körper, bes. im Bauch nach einer Mahlzeit. Schmerz in der Leber, bes. beim Einatmen, sich zur Nierengegend erstreckend, mit Empfindlichkeit gegen äußeren Druck. Roter juckender, miliärer Ausschlag in der Lebergegend. Schmerzen in der r. Seite, ringsum unter den letzten Rippen, bes. beim Einatmen, sich zur Nierengegend erstreckend. Heftige einschießende Schmerzen in der Milz beim Gehen.
13. Stuhl und Anus
Verstopfung. Harte Entleerungen, gefolgt von Abgang von Schleim oder Blut beim Passieren des letzten Teils davon; Stuhl so hart und eingeklemmt, dass er mechanisch entfernt werden muss. Stühle außerordentlich schwierig und drohen den Anus wegen ihrer ungeheuren Größe zu zerreißen; Stunden werden mit Anstrengung verbracht; der Stuhl ist durch den ausgedehnten Anus als ungeheure, dunkle, harte Kugel zu sehen; die Leiden sind groß, der Patient wird außerordentlich erregt. Etwas flüssige Fäzes, mit Tenesmus. Fäden, wie Haare, in den Fäzes.
14. Harnorgane
Harn: spärlich und rot am Abend; rotes Sediment, wie grober Sand. Unwillkürliches Harnträufeln beim Gehen. Nachtröpfeln von Harn nach der Miktion und nach dem Stuhl. Empfindung in der Spitze der Harnröhre, als ob ein beißender Tropfen sich seinen Weg hinauszwänge.
15. Männliche Geschlechtsorgane
Kitzeln und Juckreiz in den Genitalien, bes. im Skrotum. Impotenz; mit lüsternen Vorstellungen. Pollutionen, mit Schlaffheit des Penis. Abgang von Samen, Tropfen für Tropfen, während des Schlafes. Lüsternheitsträume mit Emissionen, die ihn wecken, gefolgt von Lahmheit und Schwäche im Kreuz. Fluss von Prostataflüssigkeit während der Entleerung und zu anderen Zeiten. Dünner und geruchloser Samen. Während des Koitus schwache Erektion, zu rasche Emission und lang anhaltender wollüstiger Schauder. Priapismus, Eichel nach oben gezogen. Gonorrhö (sekundär); chronischer Harnröhrenausfluss. Schwäche (Schwäche in den Lenden) und Verdrießlichkeit nach Koitus.
16. Weibliche Geschlechtsorgane
Menstruation reichlich und dunkel. Menstruation um etwa acht Tage verzögert.
17. Atmungsorgane
Heiserkeit beim Beginn des Singens (oder durch Singen; Sprechen oder langes Lesen; Stimme heiser und rau). Heraufbringen von Schleim und kleinen Blutgerinnseln durch Räuspern. Husten am Morgen, der die ganze Brust ermüdet, mit Auswurf von Blut und kleinen Schleimkügelchen. Atembeschwerden beim Gehen im Freien. Häufige Bemühungen, tief zu atmen, wie Seufzen. Atmung nachts beim Liegen durch Schmerzen in Brust, Seite und Lenden behindert.
20. Hals und Rücken
Krampf im Hals. Schmerz durch die l. Halsseite und den Rücken des l. Beins hinab. Schmerz in den Drüsen der l. Halsseite. Steifigkeit der Hals- und Nackenmuskeln, die das Drehen des Kopfes behindert. Harte Schwellung am Rücken. Paralytischer Schmerz im Kreuz, > durch Liegen auf dem Bauch. Empfindung von Lähmung in den Lenden. Schmerz wie von Lahmheit im Kreuz am Morgen.
21. Extremitäten
Schmerzen in allen Extremitäten, als ob durch eine Verkühlung verursacht.
22. Obere Extremitäten
Miliaria am Unterarm. Reißen in den Händen nachts, mit Knacken in den Handgelenken. Juckreiz am Handgelenk, in den Handflächen; juckende Bläschen an und zwischen den Fingern. Trockener, schuppiger Ausschlag an den Handflächen, mit Juckreiz, auf syphilitischer Grundlage. Schmerzhafte Niednägel. Krätzeartige Pickel an der Hand. Abmagerung der Hände.
23. Untere Extremitäten
Juckende Pickel an Gesäß und Oberschenkeln, nahe dem Skrotum. Abmagerung der Beine. Krämpfe in Waden und Sohlen. Beine fühlen sich schwach an, mit Furcht vor Lähmung nach Typhus. Die Knie knacken, wenn sie gebeugt werden (nachts). Flache Geschwüre an den (Unter-)Schenkeln. Juckreiz an den Füßen, bes. um die Knöchel, am Abend. Blasen an den Zehen.
24. Allgemeines
[Entweichen von Samenflüssigkeiten, besonders beim Pressen zum Stuhl, welcher Zustand von Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Schwäche und Beschwerden im Allgemeinen begleitet sein kann; Beschwerden nach Stuhl Impotenz des Mannes; Spermatorrhö; Schwäche der sexuellen Kräfte nächtliche Pollutionen. Tiefes Atmen. Juckreiz, wo die Pustel zwischen den Fingern entsteht; übelriechendes Exanthem. Schwitzt zu leicht; an einzelnen Teilen; an der Vorderseite des Körpers. < Während des Teetrinkens; nach Stuhl; während oder nach dem Sprechen; kann es nicht ertragen, wenn die Haare berührt werden; Gehen im Freien. H. N. G.]. < Nach Schlaf, bes. an heißen Tagen, durch Limonade, Wein; durch sehr salzige Speise; in der Sonne. Übermäßige Abmagerung, bes. von Gesicht, Händen und Beinen (Oberschenkeln). Cinchona verursacht außergewöhnliche Leiden und < diejenigen, die bereits bestehen, bis zu einem unerträglichen Grad. Klopfen in den Gefäßen des ganzen Körpers, bes. im Bauch empfunden. Starke Neigung, sich hinzulegen und zu schlafen, bes. während der Hitze des Tages.
< nach Schlaf. Unfähigkeit, Zugluft zu ertragen. Jede Zugluft, selbst warme, = Schmerz in Extremitäten, Kopf usw.
25. Haut
Häufiges Kribbeln in umschriebenen Hautpartien, mit starkem Reiz zum Kratzen. Miliärer Ausschlag. Roter Ausschlag in der Lebergegend. Anhaltendes Nässen aus Teilen, die gekratzt worden sind. Flache Geschwüre. Juckreiz in Hautfalten, zwischen den Fingern und um Gelenke, bes. das Sprunggelenk. Haare fallen von Kopf, Barthaaren und anderen Teilen aus.
26. Schlaf
Neigung, früh am Abend zu schlafen, mit unvollkommenem Schlaf und häufigem Erwachen während der Nacht. Verzögerter Schlaf am Abend. Zuckungen im Körper beim Einschlafen. Leichter Schlaf nachts und Erwachen beim geringsten Geräusch. Frühes Erwachen am Morgen und immer zur selben Stunde. Schlaflos vor Mitternacht.
< nach einer Siesta; an heißen Tagen. Träume von Streitigkeiten und unnatürlicher Grausamkeit.
27. Fieber
Puls nur sehr wenig beschleunigt. Brennende Hitze, die sich über beträchtliche Teile der Haut erstreckt (Brust, Bauch, Lenden und Rippen). Ständiger Wechsel von Hitze und Kälte. Schweiß bei geringster Anstrengung. Schweiß, sobald er schläft, Tag oder Nacht. Neigung zu reichlichem Schweiß beim Gehen oder während eines Nachmittagsschlafs. Schweiß (an Brust, Genitalien und unter den Achselhöhlen), der gelbe oder weiße Flecken auf der Wäsche hinterlässt und sie steif macht. Äußere Hitze, mit Brennen in der Haut, und nur an einzelnen Stellen.