Sabina.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Juniperus sabina. Sadebaum. N. O. Koniferen. Tinktur der jungen, frischen Zweigspitzen. Tinktur des Öls.
Klinisch
Fehlgeburt / Folgezustände davon / Nachwehen / Furunkel / Kondylome / Zystitis / Dysmenorrhö / Gonorrhö / Gicht / Zwischenmenstrueller Blutfluss / Leukorrhö / Menstruation, übermäßig / Fehlgeburt / Molen, fördert deren Ausstoßung / Nephritis / Nymphomanie / Eierstöcke, Affektionen der / Penis, knorpelige Schwellung an / Phimose / Retinierte Plazenta / Rheumatische Gicht / Strangurie / Sykose / Zahnschmerz / Gebärmutter, Blutung aus
Charakteristika
Stapf stellte die erste Sammlung der Symptome von Sabina zusammen, und Hahnemann und sein Sohn gehörten zu den Prüfern. Eine Anzahl von Beobachtungen an Frauen, die das Mittel genommen hatten, um die Menstruation herbeizuführen oder eine Fehlgeburt zu bewirken, wurde ebenfalls hinzugefügt; und einige Fälle tödlicher Vergiftung sind verzeichnet. Sbi. wirkt als weit verbreiteter Reizstoff, entzündet das pylorische Ende des Duodenums und verursacht Entzündungsherde in anderen Abschnitten des Darms, besonders im oberen Darm, im Omentum und Peritoneum (R. T. C.). Die Wirkung von Sbi. auf die Geschlechtsorgane beider Geschlechter ist ausgesprochen. Es erzeugt Feigwarzen mit Juckreiz und Brennen der äußeren Genitalien, Phimose beim Mann, Schwellung des Penisrückens, Gonorrhö; bei der Frau uterine Hämorrhagien und bei Schwangeren Fehlgeburt. Die Blutung ist teils hellrot und teils geronnen, < durch die geringste Bewegung; kann aber durch Gehen > sein. Der Blutfluss erfolgt in Paroxysmen und ist von wehenartigen Schmerzen begleitet. Ein großes Charakteristikum von Sbi. ist ein Schmerz vom Kreuzbein zum Schambein, und dies wird in einer großen Zahl der uterinen Fälle, die Sbi. erfordern, ein Leitsymptom sein. Weitere Charakteristika sind: (1) Blutabgang zwischen den Perioden mit sexueller Erregung und (2) unklare Bauchschmerzen infolge entzündlicher Zustände des Peritoneums. Im psychischen Bereich finden sich viel Reizbarkeit, Hysterie und Hypochondrie, und ein eigentümliches Merkmal ist, dass Musik unerträglich ist; sie erzeugt Taubheitsgefühl und geht durch Mark und Bein. Als naher botanischer Verwandter von Thuja ist Sbi. doch nicht so nah, dass es nicht komplementär zu diesem großen antisy-kotischen Mittel wäre; breite Kondylome, Feigwarzen mit viel Juckreiz und üppigen Granulationen sind charakteristisch. Wie Thuja entfernt es warzenartige Wucherungen von den mukokutanen Oberflächen. Es ist geeignet für: chronische Leiden von Frauen; arthritische Schmerzen; Neigung zu Fehlgeburt; für die gichtische Diathese. Eigentümliche Empfindungen sind: Als ob sie fallen würde. Als ob Teile der Schläfenerhebung auseinandergedrückt würden. Als ob die Haut an der Stirn festgewachsen wäre. Als ob die Augen herausgedrückt würden. Als ob ein Zahn bersten würde. Als ob er über einen Fremdkörper hinweg schlucken müsste. Wie von einem Klumpen im Hals. Als ob Erbrechen einsetzen würde. Als ob etwas Lebendiges im Bauch wäre. Rechtes Schultergelenk wie verstaucht. . ist eines der Mittel, die die Fersen betreffen. Farrington sagt, es für "plethorische Frauen, die an dem leiden, was sie rheumatische Entzündung" der Fersen nennen. Es besteht ein "intermittierendes dumpfes Schmerzen" im Sohlenanteil der Fersen. Intermittenz und paroxysmaler Charakter sind ein führendes Merkmal bei . Schmerzen sind paroxysmal und wehenartig. Hämorrhagie kommt in Güssen. Plötzlich zunehmender und langsam verschwindender Schmerz. Die Symptome sind durch Berührung, obgleich Druck . Die Dysmenorrhö-Schmerzen waren durch Liegen flach auf dem Rücken mit ausgestreckten Extremitäten. Bücken; gebeugtes Sitzen; Herabhängenlassen der Extremitäten; Bewegung. Gehen Metrorrhagie. Liegt während des Schlafs auf der linken Seite. Abend, Nacht und Morgen. Schlaflos und unruhig nach Mitternacht. In warmer Luft oder warmem Zimmer. Warm im Bett. Im Freien. (Wärme Schmerz der Dysmenorrhö). Kalte Anwendungen wandernde Schmerzen in den Gelenken. Musik. Tiefes Einatmen; Ausatmen.
Beziehungen
Antidotiert durch: Puls. Komplementär zu: Thuj. Verträglich: Ars., Bell., Rhus, Spo. Vergleiche: < Durch Musik, Ambr., Thu., Sep. Zwischenmenstrueller Blutfluss, Ham., Ambr. Kondylome, Thu., Nit. ac. Hämorrhagie < durch geringste Bewegung, Sec. Menstruation teils flüssig, teils geronnen, Fer. Retinierte Plazenta, Caul., Sec. Fördert die Ausstoßung von Molen oder Fremdkörpern aus der Gebärmutter, Canth. > An frischer Luft, Puls. Affektionen der Fersen, Am. m., Led., Puls., Caust., Mang., Ant. c., Grap., Nat. c., Cep. Verlangen nach Limonade, Puls. Geronnene Hämorrhagie, Millif., Plat. (Plat. dunkel; Sbi. hellrot). Fehlgeburt im dritten Monat, Croc., Kre. Empfindung von etwas Lebendigem im Bauch, Croc., Thu. Plötzlich zunehmender und langsam verschwindender Schmerz (Sul. ac. langsam zunehmend, plötzlich verschwindend). < Bei nebligem Wetter, Hyper. < Im Bett nachts, Sul., Merc., Puls., Cham. (Zahnschmerz), Bry. (Rheumatismus). Phimose, Cann., Merc., Sul., Nit. ac., Sep., Thu., Rhus. Tympanites, Tereb. Rheumatismus > durch kalte Anwendungen, Led. Menstruation nur beim Liegen (nur nachts, Bov., Mg. c.).
1. Gemüt
Niedergeschlagenheit, Entmutigung und Traurigkeit. Hypochondrische Stimmung. Große Angst und Besorgnis. Reizbare Nerven; Musik unerträglich. Verdrießlichkeit mit Abneigung gegen Unterhaltung, bes. bei Bewegung im Freien. Jähzornigkeit, mit Tränen und Schluchzen. Teilnahmslosigkeit. Gedächtnisschwäche.
2. Kopf
Betäubender Schwindel, der Fallen verursacht, mit Trübung des Sehens. Schwindel, mit Stauungen zum Kopf und Hitze im Kopf. Anfälle von Migräne. Schwere und quälender Druck im Kopf, oft vom Vorderkopf bis zum Nacken ziehend. Spaltende Empfindung in Stirn und Schläfen. Umschriebener Schmerz in den Schläfen. Schmerzhafte Zusammenziehung in den Schläfen. Ziehende Schmerzen im Kopf, bes. in Stirn und Schläfen. Schießende Schmerzen im Kopf, mit Brennen oder dumpfem Schmerzen, oft im ganzen Gehirn. Graben und Bohren im Kopf. Pulsierender Kopfschmerz mit Schwere und Benommenheit. Die Kopfschmerzen (bes. in den Schläfenerhebungen, rechte Seite) treten oft plötzlich auf, nehmen langsam ab und kehren häufig zurück.
3. Augen
Spannungsartiger Schmerz in den Augen, als ob die Muskeln zu kurz wären. Augen matt und niedergeschlagen. Hitze in den Augen. Brennende Tränen. Ruckartiges Zittern der Lider. Wolken vor den Augen.
4. Ohren
Kneifen in den Ohren. Schwerhörigkeit. (Wird schwerhörig bei nebligem Wetter oder jedem Wetterwechsel; auch wenn müde. R. T. C.)
5. Nase
Trockener Schnupfen.
6. Gesicht
Gesicht bleich, mit blauen Ringen um die Augen. Schwarze Poren an Wangen und um die Nase. Paralytischer Schmerz und Druck im Jochbeinfortsatz. Einschießende Schmerzen (ziehender Schmerz im rechten Kieferwinkel) vom Unterkiefer zum Wangenknochen (< bei Berührung).
7. Zähne
Ziehender Zahnschmerz während und nach einer Mahlzeit und beim Kauen. Zahnschmerz nur beim Kauen. Dumpfes Schmerzen und Pochen in den Zähnen, bes. abends und nachts, mit Empfindung, als würde ein Zahn herausgezogen, < durch Trinken, Rauchen und durch Bettwärme, > nach dem Aufstehen. Ziehen in den Zähnen infolge von Trinken, Essen und Kontakt mit Luft. Reißen in den Wurzeln der Backenzähne. (Zahnschmerz, nachdem gichtischer Schmerz in der großen Zehe durch äußere Anwendungen vertrieben worden war.). Schmerzhafte Empfindlichkeit und weiße Schwellung des Zahnfleisches um einen kariösen Zahn. Geschwür im Zahnfleisch.
8. Mund
Trockenheit im Mund. Fauliger Ausdunstung aus dem Mund. Rötlicher oder weißer Speichel, der beim Sprechen schäumend wird. Zunge mit weißem oder bräunlichem Belag belegt.
9. Hals
Halsschmerz beim Schlucken, wie von einem Fremdkörper oder einer inneren Schwellung in der Speiseröhre, mit Druck und Würgen. Dumpfe einschießende Schmerzen im Hals. Trockenheit im Hals mit ziehendem Schmerz.
10. Appetit
Geschmack in Mund und Hals wie von einem eingewurzelten Schnupfen. Fader, fettiger oder blutiger Geschmack im Mund. Bitterer Geschmack im Mund und bitterer Geschmack der Speisen, bes. von Milch und Kaffee. Verlangen nach Saurem, bes. nach Limonade. Säure im Magen nach einer Mahlzeit. Schlechter Appetit.
11. Magen
Leeres Aufstoßen (und Sodbrennen). Übelkeit mit Fülle im Magen. Erbrechen von Galle oder von (unverdauten) Speisen, die am vorherigen Tag gegessen wurden. Fülle und Auftreibung der Magengegend. Magenschmerz. Einschießende Schmerzen von der Magengrube quer über den Rücken.
12. Bauch
Dumpfes Schmerzen in der Lebergegend. Tympanitische Auftreibung des Bauches. Zittern im Bauch, als ob etwas Lebendiges dort wäre; fötalen Bewegungen ähnlich. Zusammenziehende Schmerzen im Bauch. Drückendes Kneifen im Bauch wie von einer Verkühlung oder Diarrhö. Wehenartige Schmerzen im Bauch bis in die Leisten; mit Empfindung, als ob Erbrechen einsetzen würde, ohne Übelkeit. Hinabdrängen zu den Genitalien. Entzündung des Darms. Schmerz wie von einer Prellung in den Bauchmuskeln im Bett am Abend.
13. Stuhl und Anus
Entleerungen zuerst weich, dann hart. Lose, weiche Fäzes, mit Geräusch und reichlichem Abgang von Winden. Abgang von blutigem Schleim aus dem Anus. Blutabgang aus dem Anus nach harter Entleerung. Blutende Hämorrhoiden, übermäßiger Abgang von hellrotem Blut oder Blut und Schleim. Schmerzhafte hämorrhoidale Knötchen im Anus. Kribbeln im Anus.
14. Harnorgane
Harnverhaltung, mit tropfenweisem Abgang und Brennen und Schmerz in der Blasengegend. Blasenreizbarkeit mit gichtischer Diathese. Nephritis mit Retention; ardor urinæ. Dringendes Verlangen zu urinieren, mit spärlichem Abgang. Häufiger heftiger Harndrang, mit reichlichem Abgang. Reichlicher Harnabgang, sogar nachts. Schmerzhafte Entzündung der Harnröhre, mit Eiterabgang, wie bei Gonorrhö.
15. Männliche Geschlechtsorgane
Entzündliche Gonorrhö, mit Eiterabgang. Sykotische Auswüchse mit brennender Wundheit. Brennender Wundschmerz in der Glans. Harte (knorpelige) Schwellung am Penisrücken. Einschießende Schmerzen in der Glans. Tiefe Rötung der Glans. Schmerzhafte Empfindlichkeit der Vorhaut, mit Schwierigkeit, sie zurückzuziehen. Frenulum geschwollen und straff. Schmerz im Kondylom wie von Wundreibung. Vermehrtes sexuelles Verlangen, mit heftigen und anhaltenden Erektionen.
16. Weibliche Geschlechtsorgane
Fast unersättliches Verlangen nach Koitus mit entsprechender Befriedigung. Sexuelles Verlangen sehr vermehrt (fast bis zur Nymphomanie). Zusammenziehender Schmerz in der Gegend der Gebärmutter. Stiche tief in der Vagina. Blutige Stauung in der Gebärmutter. Hämorrhagien von teils hellrotem, teils geronnenem oder von sehr dünnem, verfärbtem, übelriechendem Blut; < bei geringster Bewegung; muss vollkommen ruhig liegen, um nach Fehlgeburt einen reichlichen Abgang zu vermeiden. Metrorrhagie mit Abgang von geronnenem oder hellrotem Blut und Schmerzen, die Wehenschmerzen im Kreuzbein und in den Leisten ähneln. Metrorrhagie, helles Blut, < nachts. Katamenien zu früh und zu reichlich. Menstruation dauert zu lange fort. Menstrueller Abgang teils flüssig, teils geronnen und übelriechend; er kann entweder hellrot oder dunkel und geronnen sein; fließt meist in Paroxysmen, die durch die geringste Bewegung hervorgerufen werden; oder der Fluss hört auf, wenn man umhergeht (Menstruation nur beim Liegen). Unterdrückte Katamenien mit sehr übelriechender Leukorrhö (wie Fleischwaschwasser). Fehlgeburt (bes. im dritten Monat). Wahrnehmbare Schwellung der Mammae. Kribbeln in den Mammae. Leukorrhö, juckend, gelblich, übelriechend und dick, wie Stärke. Entzündung der Gebärmutter nach der Geburt. Retinierte Plazenta. Nachwehen mit Empfindlichkeit des Bauches.
17. Atmungsorgane
Trockener Husten, erregt durch Kitzeln, oder später gefolgt von Auswurf von blutgestreiftem Schleim. Trockener, hackender Husten und Kitzeln in der Trachea. Hämoptyse. Spannungsartiger, drückender Schmerz im Brustbein, durch die Atmung nicht beeinflusst.
18. Brust
Druck auf der Brust. Drückende, krampfartige Spannung in der Brust, hauptsächlich in der Mitte des Brustbeins. Stiche in der linken Brustwarze. Einschießender Schmerz und Schmerz wie von Wundreibung im Schwertknorpel, < beim tiefen Einatmen und beim Berühren der Stelle. Zittern in der Lunge, mit dumpfem Rasseln und Knistern. Einschießender Schmerz (intermittierend) an der Außenseite der Brust und in den Schlüsselbeinen.
19. Herz
Verstärkter und ausgedehnter Herzschlag. Pochen in allen Blutgefäßen. Puls ungleich; im Allgemeinen schnell, stark und hart.
20. Hals und Rücken
Prellungsartiger Schmerz in den Muskeln oder Wirbeln des Halses. Drückendes Ziehen (wehenartige Schmerzen) in den Lenden, bis zur Leistengegend und hinab in die Oberschenkel, gefolgt von blutigem, schleimigem Abgang aus der Vagina. Paralytischer Schmerz im Kreuz, > (oder <) beim Rückwärtsbeugen. Ziehende Schmerzen im Kreuz, sich in die Schamgegend erstreckend. Drückendes Reißen und einschießende Schmerzen in der Wirbelsäule. Schmerz im Rücken, der ihn zwingt, sich nach innen zu beugen. Paralytischer Schmerz im Rücken.
21. Extremitäten
Ziehende, reißende Schmerzen, bes. nachts; am meisten in Handgelenken und Zehen, mit roter, glänzender Schwellung; < durch Bewegung und Berührung. Stiche in den Ellenbogen; in den Fersen, nach außen ziehend. Extremitäten krampfhaft verkrampft. Knacken in den Gelenken.
22. Obere Extremitäten
Zerrender Schmerz in den Gelenken der Schulter und Hände. Schmerz wie verstaucht im rechten Schultergelenk, selbst in Ruhe. Paralytisches Reißen entlang des rechten Oberarms bis zur Hand. Stechende Schmerzen an den äußeren Kondylen beider Ellenbogen. Dumpfes Schmerzen im rechten Radius, < Bewegung oder Berührung. Drückendes Reißen und einschießende Schmerzen in Armen, Unterarmen und Fingern. Arthritische Steifigkeit und Schwellung im Handgelenk, mit Reißen und einschießenden Schmerzen; fast unerträglich gemacht, wenn die Hand herabhängt. Ziehen und Reißen in den Knochen der Hände. Schwäche der Hände (beim Schreiben). Verkrümmung der Finger.
23. Untere Extremitäten
Furunkel mit schießendem Schmerz in der Gesäßbacke. Schießende Schmerzen in den Hüftgelenken beim Auftreten auf den Fuß. Stechende Schmerzen in den Hüftgelenken morgens und beim Atmen. Druck und Ziehen in Oberschenkeln und Knien. Mitte der vorderen Fläche der Oberschenkel fühlt sich geprellt und schmerzhaft an; nur beim Gehen auf ebenem Boden oder beim Hinabsteigen, nicht beim Hinaufsteigen. Reißende Spannung in den Oberschenkeln, mit Empfindung beim Hocken, als ob die Muskeln zu kurz wären. Eitriges und speckartiges Geschwür an der Tibia. Intermittierendes dumpfes Schmerzen an der linken Ferse, unterer Teil, wo sie in die Sohle übergeht. Stechende Stiche von innen nach außen an rechter und linker Ferse. Drückendes Reißen in den Knochen der Füße. Rote und glänzende Schwellung der großen Zehe (Gicht), mit bohrendem und einschießendem Schmerz.
24. Allgemeines
[Ein ausgeprägtes Charakteristikum ist ein Schmerz, der auf der ganzen Strecke zwischen Kreuzbein und Schambein empfunden wird, von einem Knochen zum anderen . nicht besonders vorn oder hinten, sondern gerade entlang vom Kreuzbein zum Schambein; dieser Schmerz kann bei Wehenschmerzen, Nachwehen, bei Dysmenorrhö usw. auftreten; bei Hämorrhagie (besonders uteriner), wo das Blut flüssig ist und zusammen gerinnt . so, dass das flüssige Blut fließen würde, dann ein Gerinnsel kommt, und das Blut rasch fließen kann. Blutung aus der Nase, das Blut ist bleich. Blutung aus inneren Teilen im Allgemeinen. Menstruation zu früh; zu reichlich; Blut von heller Farbe; hellroter Farbe; Blutabgang vor der eigentlichen Periode. Betrifft besonders die Gebärmutter; unteren Teil der Brust; Handgelenk; Ferse; Zehen; arthritische Schmerzen in Gelenken. Husten mit Auswurf von hellem Blut. Bei drohender Fehlgeburt. < Beim Einatmen; tiefes Einatmen; Affektionen im Allgemeinen während der Schwangerschaft; in einem Zimmer; in einem warmen Zimmer; beim Warmwerden im Bett; Frauen im Wochenbett; nach der Geburt. > Im Freien; beim Ausatmen, Exhalieren. H. N. G.]. Chronische Leiden von Frauen. Zuckende Pulsation in den Blutgefäßen. Schießende und reißende, arthritische Schmerzen, bes. in Gelenken, und manchmal mit roter und glänzender Schwellung der betroffenen Teile. Gichtische Knoten. Einschießendes Ziehen in hohlen Knochen. Brennende, drückende Empfindung im Periost, das geschwollen ist. Hämorrhagie. Ruckartiges Pochen in allen Arterien. Große Schwäche und Müdigkeit in allen Extremitäten, mit Mutlosigkeit. Allgemeine Unruhe, wie von langem Wachen. Schweregefühl und Trägheit des Körpers, die ihn zwingen, sich hinzulegen.
25. Haut
Juckreiz der Haut, mit Wundreibung und Ulzeration oder schorfigen Stellen nach dem Kratzen. Brennen in den betroffenen Teilen, wenn sie berührt werden. Schwarze Poren in der Haut.
26. Schlaf
Schlaflosigkeit und Unruhe nach Mitternacht. Gestörter Schlaf mit häufigem Erwachen, Blutwallung, Hitze und Schweiß. Ängstliche Träume. Fortgesetzte Träume, voll von phantastischen Bildern und geistigen Anstrengungen. Sprechen und lautes Schnarchen während des Schlafs. Neigung, beim Schlafen auf der linken Seite zu liegen.
27. Fieber
Schaudern und Frösteln, mit Gänsehaut und Trübung des Sehens (gefolgt von Schläfrigkeit). Frostgefühl am Abend, mit Anfällen von Frösteln. Großes Frösteln den Tag über. Brennende Hitze über den ganzen Körper, mit großer Erregung. Kälteempfindung im ganzen rechten Bein. Hitze im Gesicht, mit eisiger Kälte von Füßen und Händen. Fieber am Abend; zuerst Frösteln, dann Hitze und zuletzt Schweiß. Schweiß jede Nacht.