Helianthus.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Annuus. Sonnenblume. N. O. Compositæ. Tinktur aus reifen Blütenköpfen. Tinktur aus reifen Samen.
Klinisches
Erkältung / Verstopfung / Epistaxis / Hämorrhoiden / Nasenverstopfung / Milz, Affektionen der / Hals, wund / Urtikaria / Erbrechen / Wunden
Charakteristika
Dr. Cessoles prüfte den ausgepressten Saft der Blüten arzneilich; einige Beobachtungen sind auch über die Wirkungen des Essens der Samen gemacht worden. In manchen Teilen Amerikas verwenden die Indianer die Samen als Nahrungsmittel. Bei den Arzneiprüfern zeigten sich ausgeprägte Wirkungen auf den Magen, Übelkeit und Erbrechen. Bei einem traten Hämorrhoiden auf, die Stühle waren schwarz und weich, und mit ihnen kam es zu einer Samenabsonderung; und später waren die Stühle hart und schwarz und traten jeden zweiten Tag auf. Auch die Haut war betroffen. Burnett betrachtet Helianth. als ein großes Milzmittel. Helianthus tuberosus ist die Topinambur. Ich kenne viele Personen, die diese wegen der übermäßigen Flatulenz, die sie hervorrufen, nicht essen können. Die Symptome von Helianth. waren nach Erbrechen >. Die Haut ist durch äußere Wärme <. Hansen sagt, es komme Arnica und Calendula (ebenfalls gelbblühende Korbblütler) als Anwendung bei Wunden gleich.
Beziehungen
Vergleiche: Lept. (schwarze Stühle); Arn., Calend., Hyperic. (Wunden); Cean. (Milz).
2. Kopf
Kopfschmerz.
3. Augen
Leichte Rötung am Rand des l. oberen Lids, mit Brennen im inneren Augenwinkel. Augen gerötet und injiziert.
5. Nase
(Bei einem Prüfer, der eine leichte Nasenverstopfung hatte, welche einen ständigen Abfluss von Sekret durch die hinteren Nasengänge verursachte), trat nach kurzer Zeit Epistaxis auf, und die Nasenlöcher wurden frei, und während des folgenden Winters waren die Sekrete gesund und wurden über die natürlichen Wege ausgeschieden.
6. Gesicht
Ängstlicher Gesichtsausdruck. Gesicht tief gerötet.
8. Mund
Stechen in den oberen hinteren Zähnen. Zunge und Rachenenge sehr rot und zu Trockenheit geneigt. Ungewöhnlich heißer Geschmack beim Essen. Schwierigkeit bei der Artikulation.
9. Hals
Steifigkeit und Trockenheit des Halses. Gefühl von Glühen im Hals und Magen, sofort. Heftiges Brennen in Rachenenge, Ösophagus und Epigastrium.
11. Magen
Durst; Übelkeit. Erbrechen, offenbar durch eine zu starke Dosis des Arzneimittels hervorgebracht; dies trat häufig wieder auf, wenn auch in geringem Grade, wenn Helian. bei einer gewöhnlichen Erkältung genommen wurde.
vermehrte sich an Heftigkeit, bis sie reichlich erbrach, worauf sie sich etwas besser fühlte.
12. Bauch
(Milz vergrößert und schmerzhaft.)
13. Stuhl und Anus
Hämorrhoiden. Stühle: weich, schwarz, mit Samenabgang; hart, schwarz, jeden zweiten Tag.
17. Atmungsorgane
Stimme heiser. Husten, am Vormittag, mit gallertigem, blutgestreiftem Auswurf. Atmung ziemlich erschwert und beschleunigt.
23. Untere Extremitäten
Rheumatischer Schmerz im l. Knie beim Hinabsteigen von Treppen.
25. Haut
Haut allgemein scharlachrot und sehr heiß. Gruppen roter Pickel an der Innenseite des Knies mit leichtem Juckreiz. Viele urtikariaartige Pickel, bes. an der Innenseite des Unterarms, später am Bein, später Juckreiz bei äußerer Wärme, morgens und nachts. Kleine rote Flechte r. vom Nabel. Kribbeln der Haut.