Galega officinalis

von John Henry ClarkeDer Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker

Historische Referenz für Behandelnde und Studierende. Die nachstehenden Aussagen spiegeln die homöopathische Lehre des genannten Autors wider und belegen keine Wirksamkeit einer Behandlung. Dieser Text stellt keine medizinische Beratung dar und darf eine angemessene Diagnose oder Behandlung nicht ersetzen.

officinalis. Geißraute. N. O. Leguminosæ. Wässriger Extrakt, Aufguss oder Tinktur der ganzen frischen Pflanze.

Klinisch

Rückenschmerzen / Schwäche / Nierenschmerz / Laktation

Charakteristika

Galega besitzt, wie schon ihr Name andeutet, seit alter Zeit den Ruf, die Milchdrüsen anzuregen. Die Galegæ sind nahe mit Glycyrrhiza verwandt, der wohlbekannten Quelle der Lakritze. Carron de la Carrière (H. W., xxvii. 79) prüfte ihre Wirkung auf die Milchdrüsen stillender Frauen und fand, dass sie rasch Menge und Beschaffenheit der Milch steigerte und den Appetit der Frau vermehrte. Dorretta (H. W., xxix. 177) gab Galega (er nennt sie „ Galega vera“, doch zweifellos handelt es sich um Geißraute), als Flüssigextrakt der Blätter, bei einer häufigen Form von Rückenschmerz, den er in den Nieren lokalisierte, obwohl er von keinem Anzeichen einer Nierenerkrankung begleitet ist. Das Arzneimittel, so sagt er, sei außerdem ein höchst ausgezeichnetes Rekonstituens bei Anämie und beeinträchtigter Ernährung.

Beziehungen

Vergleiche: Agnus. c., Calc. c.; bei Nierenschmerz, Santal.

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