Lobelia Cardinalis
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Lobelia cardinalis, Linn.
Naturordnung , Lobeliaceæ.
Gebräuchlicher Name , Kardinalsblume.
Präparation , Tinktur der Pflanze.
Quelle.
1 , Dr. S. R. Dubs nahm 10 Tropfen der Tinktur in einer Dosis, Trans. Am. Inst. of Hom., vol. 1, p. 200.
GEMÜT
- Neigung zu singen, was ich fortwährend tat, während ich im Salon auf und ab ging (nach dreizehneinhalb Stunden).
KOPF
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Der Kopf fühlt sich leicht an, mit dumpfem Schmerz in Stirn und Hinterhaupt, um 6 Uhr morgens (zweiter Tag).
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Kopfschmerz, dumpf und quälend, mit Fülle in der Stirn und an der Basis des Hinterhaupts; letztere Gegend war eigentümlich schmerzhaft, der Schmerz nahm durch Bewegung oder Schütteln des Kopfes zu (nach fünf Stunden); später verstärkt; nur sehr geringer Schmerz in der Stirn, aber der Schmerz ist im Hinterhaupt und Nacken noch immer klopfend und fast unerträglich (nach elf Stunden).
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Leichter einschießender Schmerz in der Stirn, mit einem Ausschlag kleiner bläschenartiger Pickel in der Mitte und im oberen Teil dieser Stelle; sie fühlen sich wund an, wenn man mit der Hand darüberfährt; der Schmerz im Hinterhaupt ist sehr gering (nach dreizehneinhalb Stunden).
AUGE
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Die Augen brennen und tränen, mit Lichtscheu, und fühlen sich beim Schließen wund an, um 8 Uhr morgens (zweiter Tag).
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Wundheit in den Augen, mit Brennen und leichtem Tränen; große Abneigung gegen das Licht einer Lampe (nach elf Stunden).
NASE
- Trockenheit der Nase, mit Fülle, gefolgt von Niesen (nach anderthalb Stunden).
GESICHT
- Dumpfe Schmerzen im Oberkiefer beider Seiten, mit dumpf schmerzenden Backenzähnen (nach sieben Stunden).
MUND. [10.]
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Brennen mit Stechen in Zunge und Rachenenge, das nahezu vierzehn Stunden dauerte (nach mehreren Minuten).
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Die Zunge ist roh und wund, sehr rot, besonders an ihrer Spitze, und an dieser Stelle befindet sich eine schmerzhafte Blase (nach fünf Stunden).
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Ein halber Pint kalten Wassers linderte den Schmerz und das Brennen in Zunge und Rachenenge sehr; auch der Schmerz und die Beklemmung in der Brust wurden gemildert (nach vierzehn Stunden).
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Mund und Rachenenge trocken, mit einem wunden und bedrückenden Gefühl, das sich bis zum Epigastrium hinab erstreckt, um 8 Uhr morgens (zweiter Tag).
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Unangenehmer Geschmack im Mund, morgens und den ganzen Tag über (dritter Tag).
HALS
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Trockenheit und Wundheit vom Mund bis zum Epigastrium (dritter Tag).
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Hals wund und trocken, mit Neigung zu schlucken, ebenso Schleim heraufzuräuspern (nach fünf Stunden).
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Die Wundheit der Rachenenge ist vermindert, aber das Brennen und prickelnde Gefühl bleiben unverändert; die Wundheit hat sich tiefer bis in den Rachen und den oberen Teil des Ösophagus ausgedehnt (nach neun Stunden).
MAGEN
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Appetit sehr gering (dritter Tag).
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Kein Appetit zum Frühstück (zweiter Tag). [20.]
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Durst auf kaltes Wasser, davon trank ich einen halben Pint (nach vierzehn Stunden).
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Etwas Übelkeit, um 8 Uhr morgens (zweiter Tag).
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Starkes Unbehagen im Epigastrium, um 8 Uhr morgens (zweiter Tag).
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Dumpfer, quälender Schmerz etwa drei Zoll darunter und etwas links vom Epigastrium (nach zwölf Stunden).
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Dumpf-schwerer Schmerz im Epigastrium, mit dem Gefühl eines Gewichts oder einer Last (nach zwölf Stunden).
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Stechende Schmerzen mit dem Gefühl einer Last im Epigastrium (dritter Tag).
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Unangenehmer stechender Schmerz im Epigastrium, der fünf Minuten dauerte (nach neuneinhalb Stunden).
BAUCH
- Stechender Schmerz im linken Hypochondrium, der plötzlich auftrat und so heftig war, daß ich aufschreien mußte; ich legte die Fingerspitzen auf die Stelle, und der Schmerz wurde sofort gemildert; dauerte etwa fünf Minuten (nach zweieinviertel Stunden).
STUHL
- Stuhl zunächst dünn und dann fester (nach zweieinviertel Stunden).
ATMUNGSORGANE
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Beklemmung der Atmung den ganzen Tag über, mit stechenden Schmerzen beim tiefen Einatmen (dritter Tag). [30.]
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Beklemmung der Atmung, mit dumpfem und quälendem Schmerz im unteren Teil des Brustbeins, mit demselben Gefühl auf beiden Seiten, das eine Art Kreis bildet; gelindert durch leichtes Drücken der Stelle mit der Hand (nach zwölf Stunden).
BRUST
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Prickender Schmerz in der linken Lunge, mehrmals im Laufe des Tages auftretend und jedesmal mehrere Minuten anhaltend (dritter Tag).
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Heftiger Stich in der linken Brustseite, der mich zwang, mit der Hand zu drücken, um ihn zu mildern, da er mir fast den Atem nahm; er hielt etwa zehn Minuten an (nach zwei Stunden).
HALS
- Steifigkeit des Nackens (nach sieben Stunden).
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Große Schwäche der unteren Extremitäten (dritter Tag).
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Klopfen und Schwäche in den unteren Extremitäten, so sehr, zusammen mit dem verstärkten Kopfschmerz, daß ich mich hinlegen mußte (nach sieben Stunden).
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Stechen, wie von Nadelstichen, an der Innenseite des rechten Oberschenkels, dicht über dem Knie (nach dreißig Minuten).
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Nadelstichartige Stiche in der Wade des linken Beines und in der Ferse, stärker an letzterer Stelle (dritter Tag).
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Heftiger prickelnder Schmerz mit Juckreiz in der linken Ferse, so stark, daß er kaum zu ertragen ist (nach sieben Stunden).
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Stechen, wie von Nadelstichen, in der Sohle des linken Fußes, nach innen einschießend, nach wenigen Minuten vergehend (nach zwanzig Minuten).
ALLGEMEINE SYMPTOME. [40.]
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Mattigkeit und Erschlaffung des ganzen Organismus, mit Schwäche wie nach einer Zerrung quer über die Nierengegend (nach zwölf Stunden).
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Den ganzen Tag über große Schwäche des ganzen Körpers, besonders jedoch der unteren Extremitäten; sie werden durch jede Anstrengung so ermüdet, daß ich sie nur mühsam nachschleppen kann; beim Gehen knicken mir die Knie ein (zweiter Tag).
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Die meisten Symptome hielten, wenn auch mit geringerer Intensität, zwei Wochen lang an, und es dauerte wenigstens drei Wochen, bevor mein Magen seinen gewöhnlichen Tonus wiedererlangte und mein gewöhnlich guter Appetit zurückkehrte (dritter Tag).
SCHLAF UND TRÄUME
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Beim Liegen große Schläfrigkeit, mit Schwierigkeit des Einschlafens (nach sieben Stunden).
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Auffahren im Schlaf, mit Zuckungen der Hände (nach mehr als sieben Stunden).
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Ständiges Träumen, mit außerordentlicher Leichtigkeit des Kopfes (nach mehr als sieben Stunden).
FIEBER
- Heißer Schweiß auf der Stirn, mit Klopfen an dieser Stelle und an der Basis des Hinterhaupts (nach sieben Stunden).