GINSENG.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Panax quinquefolium, L.; (Aralia quinquefolia, Gray).
Amerikanische und chinesische Art wahrscheinlich identisch.
Natürliche Ordnung , Araliaceæ.
Gebräuchliche Namen , Ginseng; (chinesisch) Schinseng.
Präparation , Verreibung und Tinktur der Wurzel.
Autoritäten.
1 , Jouve, Bib. Hom. de Geneve, 8, 156 (aus Roth. Mat. Med.); 2 , Lembke, All. Zeit. für Hom. (Anhang), nahm 2 Gran der Wurzel, danach 1 Gran und 2 Gran, danach Tinktur 5 Tropfen am ersten Tag; 15 Tropfen am zweiten Tag; 25 Tropfen am dritten Tag; 55 Tropfen am fünften Tag; 4 Gran am siebten Tag; 8 Gran am elften Tag; 3 , "B.", 36 Jahre alt, nahm 4 Tropfen Tinktur und nach einer Woche 3 1/2 Tropfen, ebenda; 4 , "Q.;" 21 Jahre alt, nahm morgens 3 Tropfen Tinktur, wiederholt um 11 Uhr vormittags und um 8 Uhr vormittags am zweiten Tag, ebenda; 5 , Bigelow, Wirkungen einer halben Wurzel des amerikanischen Ginseng; Amer. Med. Botany, 1818, Bd. 2, Teil 1, S. 86.
GEIST
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Gemüt.
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Stimmung ruhig und zufrieden, mit gutem Mut (nach zwei Stunden), 2.
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Angst nach dem Abendessen (erster Tag), 4.
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Geist im allgemeinen ruhig; dennoch ungeduldige Impulse und Furcht vor Unglücksfällen, zeitweise mit Neigung zu weinen oder um die Zukunft ängstlich zu sein, 1.
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Intellekt.
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Weder zum Denken noch zu Geschäften aufgelegt (elfter Tag), 2.
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Erschwertes Denken, 1.
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Vergesslichkeit, 1.
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Gedächtnis schwach; soeben Geschehenes wird vergessen (elfter Tag), 2.
KOPF
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Benommenheit und Schwindel.
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Kopf den ganzen Tag benommen (erster Tag), 2.
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Benommenheit und Schweregefühl des Kopfes, 1. [10.]
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Benommenheit des Kopfes, besonders in der Stirngegend, gefolgt von Schwindelgefühl, Schläfrigkeit und Schwere der oberen Lider, so daß sich die Augen bald beinahe schließen, 4.
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Benommenheit in der Stirn (zweiter Tag), 3.
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Bald Schwindel (zweiter Tag), 4.
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Schwindel beim Hinabgehen einer Wendeltreppe, so daß er gezwungen war, ganz langsam zu gehen (zweiter Tag), 3.
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Schwindel und Benommenheit, 1.
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Ausgesprochener Schwindel wie Taumeln, mit undeutlichem Sehen (erster Tag), 2.
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Vorübergehender Schwindel beim Hinausgehen ins Freie (zweiter Tag), 4.
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Zeitweise Schwindel (nach drei Stunden), 2.
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Schwindel im Kopf, mit Unsicherheit beim Gehen, die von den Hüften auszugehen scheint, so daß ihm die Oberschenkel nach außen gedrängt erscheinen (erster Tag), 3.
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Schwindel in der Stirn, bald, 3. [20.]
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Schwindelgefühl im Kopf, mit Schmerzen im Nacken und sehr weiten Pupillen (elfter Tag), 2.
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Beim Stehen scheint der Boden zeitweise zu schwanken (nach zwei Stunden), 2.
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Kopf allgemein.
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Taumelgefühl im Hinterhaupt mit grauen Flecken vor den Augen (elfter Tag), .
AUGE
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Helles Licht ermüdet das Auge, 1.
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Druck auf die Augen, von außen nach innen, 1. [60.]
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Stechen in den Augen, mit Tränenfluß, Rötung der Bindehaut des Augapfels und Neigung, die Augen zu schließen (siebter Tag), 2.
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Tiefes Stechen in der oberen Hälfte der Augen, gefolgt von Druck, abends durch Licht ebenfalls wiederholt (erster Tag), 3.
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Lider.
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Herabhängen der oberen Lider, besonders des rechten, 1.
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Äußerste Schwierigkeit, die Lider zu öffnen; sie sind schwer und schmerzhaft, 1.
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Schwere in den Augen, so daß sich die Lider beinahe schließen, mit Benommenheit der Stirn, bald, 4.
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Quälendes Brennen und Beißen an den Lidrändern beider Augen (nach einer Stunde), 2.
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Gefühl von Einschnürung im linken oberen Augenlid (erster Tag), 3.
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Beißen an den Lidrändern (nach einer Stunde und am elften Tag), 2.
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Beißen und Juckreiz an den Lidrändern (zweiter Tag), 2.
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Juckreiz der Lider, 1. [70.]
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Ziehende Stiche von der Stirn zum inneren Augenwinkel des rechten Auges (zweiter Tag), 4.
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Augapfel.
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Unangenehmes Kältegefühl auf der Oberfläche des Augapfels (siebter Tag), 2.
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Pupille.
NASE
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Objektiv.
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Häufiges Niesen (dritter Tag), 2.
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Viel Niesen (siebter und elfter Tag), 2.
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Nasenschleim dick und spärlich, abends (elfter Tag); dünn und reichlich (zwölfter Tag), 2. [90.]
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Etwas Blutung aus dem rechten Nasenloch bei leichter Berührung, um 9 Uhr vormittags (zweiter Tag), 2.
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Leichte Blutung aus dem rechten Nasenloch (dritter Tag), 2.
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Ausschneuzen von zwei Teelöffeln hellroten Blutes aus dem linken Nasenloch, um 9 Uhr abends (erster Tag), 2.
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Subjektiv.
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Nase trocken (elfter Tag), 2.
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Nase trocken und empfindlich für den Luftdurchgang, mehrere Stunden anhaltend (erster Tag), 2.
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Nase trocken und empfindlich gegen die gewöhnliche Zimmerluft (siebter Tag), 2.
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Nase ständig trocken, bei sehr freiem Luftdurchgang (erster Tag), 2.
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Nase sehr trocken, mit viel Niesen (fünfter Tag), 2.
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Nase ganz trocken, Einatmung nicht behindert (nach zwei Stunden), 2.
GESICHT
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Gesicht abwechselnd rot und bleich, 1.
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Wangen. [100.]
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Druck in den Jochbeinen (elfter Tag), 2.
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Lippen.
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Lippen rot und trocken; sie reißen auf und bluten, besonders die untere, 1.
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Die Lippen sind dick, rau und sehr trocken, vollständig mit kleinen trockenen rauen Schuppen bedeckt (erster Tag), 2.
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Lippen rau (nach einer Stunde), 2.
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Lippen trocken, rissig und rau (nach zweieinhalb Stunden), 2.
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Lippen ganz trocken, rau und dick (nach zwei Stunden), 2.
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Die äußerst quälende Trockenheit der Lippen, die rau sind, des Mundes und der Fauces wird im Freien und durch Sprechen verschlimmert; zugleich besteht ein stark kratzendes Wundheitsgefühl in den Fauces, verschlimmert durch Leerschlucken und durch Einziehen der Luft durch die trockene Nase (siebter Tag), 2.
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Kinn.
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Ziehen in der linken Seite des Unterkiefers (siebter Tag), 2.
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Ziehen im aufsteigenden Ast des Unterkiefers, in den Jochbeinen und im Oberkiefer der rechten Seite (siebter Tag), 2.
MUND
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Zunge.
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Die Zunge wird rot und brennend, mit Durst; dann in der Mitte weiß, 1. [110.]
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Zunge weiß, völlig trocken, mit großen glänzenden Papillen (erster Tag), 2.
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Mund allgemein.
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Trockenheit des Mundes und der Lippen, mit Kratzen und Wundheitsgefühl in den Fauces, schlimmer im Freien, beides beim Abendessen gelindert, aber später wiederkehrend (nach drei Stunden, dritter Tag), 2.
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Trockenheit des ganzen Mundes, besonders der Zunge, des Gaumenbogens und der ganzen Fauces, mit abgestandenem Geruch aus dem Mund (nach zwei Stunden und einer Viertelstunde), 2.
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Der ganze Mund und Hals wurden rasch trocken; die Lippen und Zähne waren sehr trocken; alle Teile klebten zusammen; eine Speichelansammlung war unmöglich (elfter Tag), 2.
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Alle Teile des Mundes kleben infolge der Trockenheit zusammen, so daß er nur mit Mühe sprechen kann (erster Tag), 2.
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Der ganze Mund, die Zähne, Lippen, Zunge und Fauces sind gleichermaßen trocken und rau, wie mit Sand bedeckt, im Freien oder schon bei geringer körperlicher Bewegung; mit etwas beschleunigter Atmung (nach drei Stunden), 2.
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Lippen, Mund und Fauces sehr trocken, Stimme rau, Kratzen im Hals; schon wenig Sprechen verschlimmert alle diese Symptome deutlich (siebter Tag), 2.
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Ständige, vollständige Trockenheit von Mund, Lippen und Hals bis tief in den Pharynx hinein, mit dem Gefühl, als seien die Lippen geschwollen, völligem Fehlen von Speichel und einem widerwärtigen Geruch aus dem Mund (erster Tag), 2.
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Brot mit Butter konnte wegen der Trockenheit im Mund nur schwer geschluckt werden und blieb im hinteren Teil des Halses hängen; mit verstärktem Herzklopfen, 2.
HALS
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Hartnäckige Trockenheit und Kratzen im Hals, besonders beim Leerschlucken; er kann kaum einen Tropfen Speichel bekommen; auch die Zähne sind sehr trocken (erster Tag), 2.
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Zäpfchen.
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Zäpfchen, Fauces und hinterer Pharynx sind gerötet (nach drei Stunden), 2.
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Fauces und Pharynx.
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Etwas Rötung der Fauces und des Zäpfchens; sie sind schmerzhaft beim Schlucken (beim Leerschlucken und beim Speichelschlucken) (erster Tag), 2.
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Fauces stark gerötet, vollständig trocken (erster Tag), 2.
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Fauces trocken (nach einer Stunde), 2.
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Trockenheit in Fauces und Pharynx, mit Wundheit und Kratzen beim Leerschlucken, was nahezu den ganzen Tag anhielt (erster Tag), 4.
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Kratzendes Wundheitsgefühl in den Fauces, bis in den Pharynx hinabreichend, verschwindet gegen 1.30 Uhr nachmittags nach dem Abendessen (erster Tag), 2.
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Fauces empfindlich gegen die gewöhnliche Zimmerluft (elfter Tag), 2.
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Kratzen in den Fauces (zweiter, dritter und siebter Tag), 2. [140.]
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Kratzen in den Fauces und im Hals, nachmittags (elfter Tag), 2.
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Kratzen in den Fauces, besonders beim Sprechen (siebter Tag), 2.
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Viel Kratzen und Wundheit in den Fauces, was das Sprechen schmerzhaft macht; nach einigen Stunden war mehr Speichel vorhanden als zuvor (zweiter Tag), 2.
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Stechen im Pharynx (elfter Tag), 2.
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Stiche im Pharynx (nach einer Stunde), .
MAGEN
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Appetit.
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Großer Appetit zu einer sehr ungewöhnlichen Zeit (elfter Tag), 2.
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Durst.
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Fehlen von Durst (erster Tag), 2.
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Aufstoßen.
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Häufiges Aufstoßen, das Erleichterung verschafft, 1. [150.]
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Aufstoßen von Luft mit Erleichterung, 1.
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Viel Luftaufstoßen (siebter und elfter Tag), 2.
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Geruchloses Luftaufstoßen, 1.
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Saures Aufstoßen, 1.
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Übelkeit.
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Übelkeit, Neigung zu erbrechen, 1.
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Etwas Übelkeit (nach einer Viertelstunde), 2.
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Neigung zu erbrechen, mit sehr starkem wundem Schmerz in der rechten Flanke unter den Rippen, durch Berührung verschlimmert, 1.
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Magen.
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Aufgetriebener Magen, mit Pochen, Angst und Neigung zu erbrechen, 1.
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Der Magen ist durch Flatulenz ausgedehnt, 1.
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Einschnürender Schmerz wie von einem Krampf in der Magengrube, um 4 Uhr nachmittags, nach dem Essen (erster Tag), . [160.]
BAUCH
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Bauch durch Gas aufgetrieben; schmerzhaft in der Nabelgegend, durch Druck verschlimmert (elfter Tag), 2. [170.]
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Auftreibung des Bauches durch Blähungen, deren Abgang Erleichterung verschafft, 1.
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Auftreibung des Bauches wie durch Blähungen; Spannung und Druck im Unterbauch, 1.
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Geräusche von Luft im Bauch; sie geht auf und ab (zweiter Tag), 2.
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Abgang von Winden nach unten, 1.
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Dumpfes Rumoren im Bauch, 1.
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Schmerz im Bauch, mit Auftreibung und Borborygmen, 1.
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Schmerz und Schwellung des Bauches bis unter die rechten Rippen, 1.
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Schmerzen in der rechten Bauchseite, von der Hüfte bis unter die Rippen, 1.
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Wandernder Schmerz in Bauch und Brust, 1.
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Schmerz wie von einer Querstange im Bauch, mit Wühlen und Zucken in der rechten Hüfte, gefolgt von inneren Schmerzen, 1. [180.]
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Gefühl von Schwellung im Bauch, 1.
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Spannung des Bauches, 1.
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Gespannt schmerzhafter Bauch, 1.
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Bauchschmerz, bis in die Magengegend aufsteigend, mit Druck und Schmerz beim Dagegenlehnen, 1.
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Wühlen im Bauch bis zur Leiste, zum Magen hinaufsteigend, mit Kneifen im ganzen Unterbauch, 1.
REKTUM UND ANUS
- Leichtes Stechen im Rektum (erster Tag), 2.
STUHL
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Diarrhö.
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Vier dünne Stühle, denen ein kurzer heftiger Schmerz vorausgeht, der aus dem Inneren des Beckens in die Oberschenkel ausstrahlt, als müsse man zu Boden sinken (elfter Tag), 2.
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Flüssige Stühle am Abend, von Kolik vorangegangen, 1.
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Weicher Stuhl morgens (dritter Tag), 2.
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Weicher Stuhl um 6 Uhr morgens (Roth).
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Verstopfung.
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Stuhl verzögert (erster Tag), 2.
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Stuhl erschwert, aber nicht hart, 1.
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Stuhl hart (erster Tag), 2.
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Harte Stühle, unter Anstrengung abgegangen, gefolgt von Brennen am Anus, Tenesmus und einschießenden Schmerzen im Rektum, 1.
HARNORGANE
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Harnröhre. [200.]
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Stechen in der Fossa navicularis des Penis (elfter Tag), 2.
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Wollüstiges Kitzeln am Ende der Harnröhre, mit Erektionen (fünfter Tag), 2.
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Wollüstiges Kitzeln in der Fossa navicularis des Penis (nach einer Stunde), 2.
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Juckreiz, Pruritus und brennender Schmerz in der Harnröhre, mit häufigem Harndrang, 1.
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Häufiges Verlangen zu Wasser zu lassen, mit Brennen, 1.
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Harnlassen.
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Harn reichlich und klar, 1.
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Weniger Harn als gewöhnlich (dritter Tag), 2.
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Wenig Harn (erster Tag), 2.
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Sehr wenig Harn, normal, obwohl die Nahrung flüssig gewesen war (erster Tag), 2.
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Harn spärlich (erster, dritter und siebter Tag), 2. [210.]
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Harn spärlich und dunkel gefärbt (erster Tag), 2.
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Harn sehr spärlich (erste Nacht und zweiter Morgen), 2.
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Harn sehr spärlich, klar, in sehr dünnem Strahl abgehend; die Harnblase entleerte sich nicht ganz; nur durch Pressen wird ein dünner Strahl hervorgebracht (elfter Tag), 2.
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Harn sehr spärlich und dunkler gefärbt als gewöhnlich (erster Tag), 2.
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Harn.
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Gelblicher Harn, der ein rotes ziegelmehliges Sediment absetzt, .
GENITALORGANE
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Starke Erregung der Genitalorgane, 1.
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Erektionen während des Sitzens bei einem interessanten Vortrag (erster Tag), 2.
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Nächtliche Erektionen ohne Pollutionen, 1.
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Schmerzhaftte Erektionen während des Sitzens bei fesselnder Arbeit (zweiter Tag), 2. [220.]
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Druck in den Hoden (nach einer Stunde), 2.
ATMUNGSORGANE
-
Stimme.
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Stimme rauh und heiser, scheint tiefer als gewöhnlich (fünfter Tag), 2.
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Stimme sehr rauh (nach drei Stunden und am elften Tag), 2.
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Husten.
-
Trockener Husten, auch am Nachmittag (elfter Tag), 2.
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Trockener Husten in einzelnen Anfällen (elfter Tag), 2.
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Atmung.
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Kurze ängstliche Atmung, 1.
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Atmung langsam, aber tief und erschwert (fünfter Tag), 2.
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Zeitweise tiefe Atmung (erster Tag), 2.
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Häufig tiefe Einatmung und Engegefühl der Brust, als bekäme er nicht genug Luft, mit ängstlichem Gefühl und Schwere der Extremitäten (nach einer halben Stunde), 2.
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Häufig tiefe erschwerte Einatmung im Sitzen (zweiter Tag), 2. [230.]
-
Atmung, durchsetzt mit tiefen erschwerten Inspirationen (elfter Tag), 2.
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Beklemmte Atmung (nach einer Stunde), 2.
-
Die Atembeklemmung ist im Sitzen schlimmer als beim Gehen (nach zwei Stunden), 2.
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Erschwerte Einatmung, mit dumpfem Stich tief in der rechten Lunge (nach einer Stunde), 2.
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Die Trockenheit des Mundes beginnt allmählich wieder (die Kälte hat aufgehört), und die Atembeschwerden werden größer; beim Gehen ist die Atmung weniger eingeschränkt als im Sitzen; sie erfolgt mit deutlicher Anstrengung (siebter Tag), .
BRUST
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Heftiger zusammenziehender Schmerz quer über den unteren Abschnitt des Thorax, abends (elfter Tag), 2.
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Zusammenschnürung der Brust, mit Angst, 1.
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Engegefühl der Brust, mit tiefen Einatmungen (dritter und elfter Tag), 2.
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Gefühl, als sei etwas um die Brust festgeschnürt (nach einer Stunde), 2. [240.]
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Engegefühl auf der Brust in der Präkordialgegend, als läge etwas darauf, mit tiefen erschwerten Einatmungen, ständig (nach drei Viertelstunden), 2.
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Druck auf der Brust und erschwerte Atmung (siebter Tag), 2.
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Druck und Zusammenschnürung der Brust, mit großer Atemnot, 1.
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Beklemmung der Brust und tiefes Atmen (fünfter Tag), 2.
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Große Neigung zu gehen; im Sitzen ist die Beklemmung der Brust schlimmer (elfter Tag), 2.
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Rasche Folge von Stichen in der rechten Seite, die ihm den Atem nehmen, 1.
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Plötzlich zwei heftige Stiche unter den linken Rippen, so daß er unwillkürlich den Atem anhält (nach einer Stunde), 2.
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Reißender Schmerz in der vorderen Brustwand (elfter Tag), 2.
HERZ UND PULS
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Präkordium.
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Schmerz an der linken Seite der Herzgegend, 1.
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Starker Schmerz in der Präkordialgegend, einige Minuten anhaltend, 1. [250.]
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Schmerz an der linken Seite nahe dem Herzen, dem ein Frösteln vorausgeht, das sich bis zum Ellenbogen ausdehnt, 1.
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Engegefühl in der Herzgegend beim tiefen Atemholen, mit Beklemmung, die ihn zwingt umherzugehen, wodurch er Erleichterung findet (dritter Tag), 2.
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Einschießender Schmerz wie von einem Dolchstoß in der Präkordialgegend, 1.
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Schmerzende Stiche hier und da über die linke Seite in der Herzgegend, 1.
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Herzaktion.
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Herzaktion stärker und unregelmäßig, teils beim Gehen, teils im Sitzen, für kurze Zeit (erster Tag), 2.
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Einige heftige Herzschläge im Sitzen, gefolgt von einem Gefühl von Herzflattern, mit raschem, kleinem, undeutlichem Puls (erster Tag), 2.
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Einige plötzliche heftige Herzschläge im Sitzen, mit ängstlicher Beklemmung in der Präkordialgegend, um 4 Uhr nachmittags; später mehrmals wiederholt (erster Tag); während der nächsten Tage wiederholte sich dieses Gefühl, zeitweise im Liegen, zeitweise im Sitzen, zugleich mit Zusammenschnürung der Brust, 2.
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Häufiges Herzklopfen, das lange anhielt (erster Tag), 3.
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Das Herzklopfen ist der Hand nicht fühlbar, aber es besteht ein eigentümliches Gefühl der Beklemmung in der Präkordialgegend (erster Tag), 2.
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Puls.
-
Puls schneller und voller, . [260.]
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Häufiges Knacken in den oberen Halswirbeln beim Bewegen des Kopfes (siebter Tag), 2. [280.]
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Schweregefühl im Nacken, 1.
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Steifigkeit, mit Schweregefühl im Nacken und Hinterhaupt (elfter Tag), 2.
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Ziehen in den Nackenmuskeln, in der linken Schulter (elfter Tag), 2.
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Ziehen in den linken Nackenmuskeln (dritter Tag), 2.
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Pulsation in den Gefäßen der rechten Halsseite (nach zwei Stunden), 2.
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Rücken.
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Schmerzende Mattigkeit längs des Rückens, mit Gefühl wie geprellt bis zum Kreuzbein hinab; ständig wiederkehrend, 1.
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Schwäche, abwechselnd in Rücken, Knien und Armen, wie nach großer Anstrengung (nach einer Viertelstunde), 2.
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Steifigkeit im Rücken, 1.
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Schmerzende Steifigkeit des Rückens (siebter Tag), 2.
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Stich im Rücken, 1.
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Dorsal. [290.]
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Druck in der Wirbelsäule, in den Brustwirbeln (elfter Tag), 2.
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Einschießender Schmerz zwischen den Schulterblättern, in den Schultern und längs der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein, besonders beim Aufrichten, mit erschwerter Atmung, 1.
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Prickelnder Schmerz zwischen den Schulterblättern, bis in die linke Schulter ausstrahlend, .
EXTREMITÄTEN ALLGEMEIN
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Objektiv.
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Viel Knacken in den Gelenken bei Bewegung (zweiter und elfter Tag), 2.
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Ein eigentümliches Gefühl von Leichtigkeit und Kraft in den Gliedmaßen trotz vielen Gehens (erster Tag), 2.
-
Ein eigentümliches Gefühl von Leichtigkeit und Geschmeidigkeit der Gliedmaßen am Morgen, trotz einer schlechten Nacht (zweiter Tag), 3.
-
Schmerzende Mattigkeit der oberen und unteren Extremitäten, 1. [300.]
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Schwäche der Gliedmaßen (dritter Tag), 2.
-
Große Schwäche der Extremitäten (nach einer Stunde), 2.
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Subjektiv.
-
Schwächegefühl in einigen Extremitäten, besonders in der linken (fünfter Tag), 2.
-
Ziehen in Armen und Gliedmaßen, wie zerschlagen (nach zwei Stunden), 2.
-
Ziehen in der linken Wade und an der Seite des rechten Zeigefingers (zweiter Tag), 2.
-
In verschiedenen Teilen der Extremitäten abwechselnder Schmerz wie geprellt (siebter Tag), 2.
-
Gefühl wie geprellt und müde in den Extremitäten am Nachmittag beim Gehen (erster Tag), 4.
-
Sehr vorübergehende Schmerzen wie geprellt in verschiedenen Muskeln der oberen und unteren Extremitäten (erster Tag), 2.
-
Ein drückendes Gefühl wie geprellt, im linken Knie, Knöchel und Ellenbogen abwechselnd auftretend, im Sitzen (zweiter Tag), 2.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Schwäche der Arme, mit schmerzhaftem Ziehen in den Muskeln des Oberarms (elfter Tag), 2.
-
Schulter. [310.]
-
Deutliches Schwächegefühl in Schultern und Oberarmen, so daß alle Bewegungen erschwert sind (siebter Tag), 2.
-
Schmerzen in den Schultern, mit Knacken darin (dritter Tag), 2.
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Einige Male Druck im Schultergelenk (zwölfter Tag), 2.
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Arm.
-
Druck im linken Oberarm und im Unterkiefergelenk (elfter Tag), 2.
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Ellenbogen.
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Eigentümliches Gefühl von Kälte und Kriebeln im rechten Ellenbogen und Scheitelhöcker (elfter Tag), 2.
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Unterarm.
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Einschnürung im Fleisch des unteren Abschnitts des linken Arms (erster Tag), 2.
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Heftiger zusammendrückender Schmerz in den Muskeln des unteren Abschnitts des linken Unterarms, als sei ein Reif fest darumgezogen (zweiter Tag), 2.
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Hand.
-
Gegenstände werden unsicher gehalten, so daß sie leicht aus den Händen fallen, mit einer gewissen Hast in allen Bewegungen (nach vier Stunden), 2.
-
Beim Schließen der Hände ein Gefühl, als seien sie geschwollen und die Haut gespannt (erster Tag), 2.
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Stechen in der linken Hand und Gefühlsverlust im Finger (erster Tag), 4.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Objektiv.
-
Zusammenziehen der Muskeln des rechten Beins, mit Schmerz wie geprellt im Hüftgelenk, 1.
-
Große Schwäche des rechten Beins (nach einer Stunde), 2.
-
Unsicherer Gang und beginnender Schwindel im Freien (siebter Tag), 2.
-
Gang unsicher und taumelnd (nach zwei Stunden), 2.
-
Gang unsicher, taumelnd, mit etwas gebeugten Knien und auseinandergespreizten Beinen (erster Tag), 2.
-
Erschwertes Treppensteigen infolge von Schwäche, so daß er nicht weiß, wie er sich die letzte Stufe hinaufschleppen soll (erster Tag), 3.
-
Große Schwierigkeit beim Gehen, mit Hinken, 1.
-
Subjektiv.
-
Gefühl, als sei der Gang taumelnd, im Freien (nach vier Stunden), 2. [330.]
-
Ein Gefühl, als sei der Gang unsicher und taumelnd, wiederholt jedesmal beim Hinausgehen ins Freie, bisweilen mit wirklichem Schwanken auf der Straße, so daß die Leute sich wunderten; besonders beim Hinabgehen von Stufen bemerkt (erster Tag), 2.
-
Schwere der unteren Gliedmaßen, 1.
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Krampfartiger Schmerz auf der rechten Seite, vom Hüftgelenk bis zu den Zehenspitzen, 1.
-
Hüfte.
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Heftiger schneidender Schmerz in der rechten Hüfte, in den Bauch ausstrahlend und ihn zwingend, sich zwei oder drei Minuten zu beugen, 1.
-
Schmerz wie geprellt in den Hüften (elfter Tag), .
ALLGEMEINSYMPTOME
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Objektiv.
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Kräfte vermehrt, so daß Arbeit besser ertragen wird, 5. [360.]
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Jedes Gefühl von Müdigkeit verschwand innerhalb einer Stunde nach der Einnahme, obwohl er zuvor so ermüdet und abgespannt war, daß er kaum auf dem Pferd sitzen konnte, 5.
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Trägheit, eher als Schwäche (erster Tag), 3.
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Herabsetzung der Kräfte; Mattigkeit in den Gliedmaßen, 1.
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Große Schwäche nach einem kurzen Gang (elfter Tag), 2.
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Große Schwäche und Schwere in der Stirn beim Hereinkommen ins Haus (erster Tag), 2.
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Ständige große Schwäche (erster Tag), 3.
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Sehr große Erschöpfung, besonders in den Gliedmaßen (nach einer Stunde), 2.
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Innere Unruhe zwingt ihn zu gehen (nach einer halben Stunde und am dritten Tag), 2.
-
Empfindlichkeit gegen Tageslicht (nach einer Stunde), 2.
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Empfindlichkeit gegen Kälte; leicht bekommt er Anfälle schmerzhafter Mattigkeit, 1.
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Subjektiv. [370.]
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Ein eigentümlich alles durchdringendes freudiges Gefühl von Kraft und Elastizität, besonders in den oberen Extremitäten (zweiter Tag), 4.
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Das Schwächegefühl verschwindet vollständig und macht einem angenehmen Gefühl von Leichtigkeit und geistiger Klarheit Platz (nach zwei Stunden), 2.
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Ein Gefühl besonderer Leichtigkeit beim Gehen, mit demselben Kraftgefühl in den Gliedmaßen (spätere Wirkung), (erster Tag), .
HAUT
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Hautvenen sehr fein (elfter Tag), 2.
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Ausschlag juckender Pickel an Hals und Brust, 1.
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Prickeln in den Waden (nach einer Stunde), 2.
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Ameisenkriechen nachts längs des Oberschenkels und rechten Beins bis zur großen Zehe, die eine Stunde lang Sitz sehr schmerzhafter einschießender Schmerzen wird, 1.
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Ameisenkriechen längs des rechten Oberschenkels und Beins bis zum Fuß, begleitet von Steifigkeit, 1.
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Juckreiz unter dem rechten Fuß, 1.
SCHLAF UND TRÄUME
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Schläfrigkeit.
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Viel Gähnen, obwohl er den ganzen Vormittag geschlafen hatte (fünfter Tag), 2. [390.]
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Große Schläfrigkeit, 1.
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Sehr große Neigung zum Schlaf (zweiter Tag), 4.
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Schläfrigkeit; unüberwindliche Neigung zum Schlaf, 1.
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Tiefer, anhaltender, ruhiger Schlaf gegen Morgen, 1.
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Er erwacht mit Mühe oder aber mit einem Ruck, 1.
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Träume.
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Viele Träume nachts, mit häufigem Erwachen, meist mit Kopfschmerz (erste Nacht), 3.
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Angenehme, wollüstige, sehr lebhafte Träume, die sich jedesmal wiederholen, wenn er das Mittel nimmt, 1.
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Die Träume sind nicht aufregend, obwohl sie klar erinnert werden, 1.
FIEBER
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Frösteln.
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Kälte und Zittern, mit Taubheitsgefühl der Hände und Kälte der Finger, die weiß, taub und prickelnd werden, so daß sie drei Viertelstunden lang nicht wieder warm zu bekommen sind, 1.
-
Er kann nach der Rückkehr von einem Spaziergang nicht warm werden, 1. [400.]
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Frösteln durch den Rücken (nach drei Viertelstunden), 2.
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Frösteln über den Rücken, mit warmen Extremitäten (fünfter Tag), 2.
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Häufiges Frösteln durch den Rücken, in die Arme ausstrahlend, mit kalter Haut und bläulichen Nägeln, großer Schwäche der rechten Extremität, beklemmter Atmung, bei Puls 60, beim Gehen und Sitzen; Pupillen kontrahiert und gegen Tageslicht empfindlich (nach einer Stunde), 2.
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Viel Frösteln durch den Rücken (dritter Tag), 2.
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Kälte dringt bis ins Innere des Hinterhaupts (nach einer Stunde), 2.
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Etwas Kälte durch den Rücken (bald), 2.
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Große Kälte im Rücken, in die Gliedmaßen ausstrahlend, die auch äußerlich eisig kalt waren und sich wie geprellt anfühlten (nach einer halben Stunde), 2.
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Gefühl großer Kälte im Rücken, bis in die Knochen des Rückens reichend, mit kalten Händen und blauen Nägeln, wiederholt (siebter Tag), 2.
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Heftige Kälte innerhalb der Wirbelsäule; zugleich Kältegefühl in den Extremitäten und im Kopf, mit großer Schwäche der Extremitäten und Druck in Hoden und Ellenbogen, mit häufigem tiefem Atmen, Beklemmung der Brust und Prickeln in den Waden (Puls 55 bis 60); besser beim Gehen (nach einer Stunde), 2.
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Hitze.
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Die Haut ist warm und fühlt sich den Fingern weich und fein an (nach zwei Stunden), . [410.]
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Nacht ), Ameisenkriechen längs des Oberschenkels usw.
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( Im Freien ), Schwindel; Gegenstände schwimmen vor den Augen; Trockenheit der Lippen usw.; unsicherer Gang usw.
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( Beim Beugen oder Drehen ), Schmerzen in den Lendenmuskeln.
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( Beim Hinabgehen von Treppen ), Schwindel; Gefühl unsicheren Ganges.
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( Nach dem Abendessen ), Schwerer Kopf.
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( Bei geistiger Anstrengung ), Ziehen im Hinterhaupt.
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( Sitzen ), Gefühl im Hinterhaupt; Atembeklemmung; Gefühl in den Knien usw.; Schmerz in den Muskeln der Oberschenkel; Ziehen usw. von den Fußrücken.
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( Beim Aufrichten ), Schmerz zwischen den Schulterblättern usw.
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( Sprechen ), Trockenheit der Lippen usw.; Kratzen in den Fauces.
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( Gehen ), Druck in den Knöcheln usw.
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( Rasches Gehen ), Schmerz am linken Knöchel.
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( Wein ), Hitze des Körpers.
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Besserung.
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( Essen ), Trockenheit des Mundes.
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( Gehen ), Beklemmung in der Herzgegend; Kälte innerhalb der Wirbelsäule usw.