EUPHORBIUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Gummi Euphorbium. Das harzige Exsudat oder der Saft von Euphorbia resinifera, Berg., aus Marokko exportiert.
Zubereitung , Tinktur.
Quellen.
1 , Hahnemann, Chr. K.; 2 , Hartlaub und Trinks, ibid.; 3 , Langhammer, ibid.; 4 , Wislicenus, ibid.; 5 , Alston, Mat. M., II, 431, örtliche Wirkung des Saftes von E. cyparissias, ibid.; 6 , Alex Benedictus, Pract., 12, 117, Vergiftungen, ibid.; 7 , Erhardt, Pflanzenhist., vii, 293, allgemeine Zusammenfassung aus Autoren, ibid.; 8 , Mayerne, Syntagma Prax. Observations, ibid.; 9 , Rust's Mag., xix, 3, 498, von der Anwendung von Euphorbium (von Euphorbium peplus) gegen Sommersprossen, ibid.; 10 , Scopoli, von äußerlicher Anwendung, ibid.; 11 , Siegesbeck, in Bressl. Samml., 1792, II, S. 192 (nicht gefunden), ibid.; 12 , Spielmann, Instit. Mat. Med., S. 483, Beobachtungen, ibid.; 13 , Tragus, Hist. des Plantes (nicht zugänglich), ibid.; 14 , Stapf, Wirkungen der Anwendung auf Sommersprossen, ibid. (möglicherweise derselbe Fall wie Nr.
9 ); 15 , Pyl. Aufsätze usw., Wirkungen äußerlicher Anwendung auf den Bauch, ibid.; 16 , Veitch, Wirkungen wiederholter Dosen von 3 bis 10 Gran, Edin. Med. and Surg. Journ., 49, S. 487, 1838; 17 , Tim., a Guldenklee, eine Frau nahm etwas von dem gepulverten Gummi ein, um sich zu töten, Opera Med. Libr., vii, cap. 7, S. 312 (1677), aus Wibmer; 18 , Claudi, eine Frau rieb den Saft von Euphorbium "vulgaris" (esulae) auf eine Warze nahe dem äußeren Augenwinkel, Med. Jahrb. Oest., 1839, S. 480, Frank's Mag., 1, 743; 19 , Kerner, Wirkungen des Saftes von E. "vulgaris" im Gesicht, Wurt. Corres. Bl., 1844, S. 188, Frank's Mag., 2, 80; 20 , Dr. E. H. Spooner, eine Dame bekam Saft von E. cyparissias an die Hände und übertrug ihn auf das Gesicht, N. Eng. Med. Gaz., 4, S. 317, 1869; 21 , Dr. S. A. Merrill, Wirkungen des Saftes äußerlich, Am. Obs., 1866, S. 550.
GEMÜT
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Ruhig, nachdenklich; sucht Ruhe, obgleich mit Neigung zur Arbeit, 3.
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Ernste und ruhige Stimmung, selbst in Gesellschaft anderer, 3.
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Melancholie, 13 . [Von Euphorbia lathyris, Archiv, 6. 3, 182.]
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Angst, 7.
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Angst, als hätte er Gift genommen, 4.
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Ängstlich-besorgte Stimmung, ohne zur Arbeit unfähig zu sein, 3.
KOPF
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Schwindel.
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Schwindel beim Stehen; alles drehte sich herum, dabei drohte er nach rechts zu fallen, 4.
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Heftiger Schwindelanfall beim Gehen im Freien, selbst bis zum Fallen nach links, 3.
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Allgemeines.
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Gefühl, als ob im ganzen Gehirn und in den Jochbeinen etwas eingeschraubt wäre, mit Zahnschmerz, 1. [10.]
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Kopfschmerz wie von verdorbenem Magen, 1 . [Vom Staub des Pulvers, Archiv f. Hom., 6, 3, 164.]
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Heftiger Kopfschmerz, 18.
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Kopfschmerz, als würde der Kopf auseinandergedrückt, 4.
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Spannungsartiger Druck im Kopf, besonders in Stirn und Nackenmuskeln, in jeder Stellung, 3.
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Stechender Kopfschmerz, besonders in der Stirn, 3.
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Stirn.
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Druck in der rechten Stirnseite, 3.
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Dumpfer Druck in der Stirn über der linken Orbita, 2.
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Drückender Schmerz in der Stirn (nach vierundzwanzig Stunden), 4.
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Äußerlich an der Stirn über dem linken Auge drückender Schmerz, mit Tränenfluss und Unfähigkeit, es vor Schmerz zu öffnen, 3.
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Dumpfer, benommen machender, drückender Schmerz in der Stirn, 2. [20.]
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Stechender Schmerz in der linken Stirnseite, .
AUGE
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Objektiv.
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Das Weiße des Auges war mit tief liegenden feinen Gefäßen überzogen, so daß es blass rosarot und leicht aufgedunsen aussah; die Hornhaut war etwas getrübt; die Pupillen sehr klein, etwas nach oben gezogen, unempfindlich; die innere Gefäßzone dunkel bräunlichrot; das Sehen war durch Lichtscheu und Tränenfluss verhindert, 18.
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Klebriges Gefühl im rechten Auge, als wäre es voll von Sekret, 3.
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Subjektiv. [30.]
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Druck in den Augen wie von Sand, 2.
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Stechende Schmerzen, die sich in den inneren Teil des Auges erstrecken, 18.
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Beißen in den Augen, mit Tränenfluss, 1 . [Vom Staub des Pulvers, Archiv f. Hom., 6, 3, 165.]*
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Braue und Orbita.
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Linke Augenbraue und Schläfengegend waren geschwollen, rot und heiß, gegen Berührung nicht sehr empfindlich; das obere Lid hing ödematös und unbeweglich über das untere herab; die Augen tränten, mit Stechen darin und häufigem Funkensehen, 18.
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Reißend-stechender Schmerz in der Orbita, sich über Augenbraue und Lider erstreckend (nach zwei Stunden); beide Lider stark geschwollen, das obere unbeweglich herabhängend; beide heiß, 18.
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Lider.
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Blassrote Entzündung der Augenlider, mit nächtlicher Absonderung von Materie, die sie verklebt, 2.
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Schwellung der Lider, mit Reißen über den Augenbrauen beim Öffnen der Augen, 3.
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Verklebung des rechten Auges morgens beim Erwachen, so daß es schwer zu öffnen war, .
OHR
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Ohrenschmerz im Freien, 4.
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Brausen in den Ohren, nachts, 1.
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Klingeln im Ohr, auch beim Niesen, 3.
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Geräusche im rechten Ohr wie von Grillen, 3.
NASE
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Häufiges Niesen ohne Schnupfen, 3.
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Vermehrter Schleimabgang aus der Nase, ohne Spur von Schnupfen, 4.
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Reichlicher Schleimabgang aus der Nase ohne Niesen, mit erstickend beißendem Gefühl darin, bis in die Stirnhöhlen sich erstreckend, so daß sie keine Luft durch die Nase ziehen konnte, 1 . [Vom Staub des Pulvers.]
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Heftiger erfolgloser Niesreiz im linken Nasenloch, 1.
GESICHT
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Blässe des Gesichts, kränkliches Aussehen, 4.
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Schwellung selbst derjenigen Teile des Gesichts, die vom Saft nicht berührt worden waren, 9.
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Erysipelatöse Entzündung des Gesichts und des äußeren Kopfes, 12.*
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Heftiges Brennen im Gesicht (von der Anwendung des Saftes), 9.
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Schwellung der linken Wange mit spannungsartigem Schmerz und bei Berührung Schmerz wie geprellt, 4.
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Weiße Schwellung der Wangen, bei Berührung ödematös sich anfühlend, vier Tage anhaltend, 4.
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Rot entzündliche Schwellung der Wange, mit bohrenden, nagenden und wühlenden Schmerzen vom Zahnfleisch ins Ohr, und mit Jucken und Kriebeln in der Wange, wenn der Schmerz gelindert wird, 3.*
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Übermäßig rote Schwellung der Wange, mit vielen gelben Bläschen darauf, die sich öffnen und eine gelbliche Feuchtigkeit absondern (von der Anwendung des Saftes), 14.*
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*Erysipelatös entzündliche Schwellung der Wange, mit erbsengroßen, mit gelber Flüssigkeit gefüllten Bläschen (von der Anwendung des Saftes), 9. [70.]
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Spannungsartiger Schmerz in der Wange, als sei sie geschwollen, 3.
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Zuckend-artiges Reißen in den Muskeln der linken Wange, fast wie bei Zahnschmerz, 3.
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Schmerz wie wund am Lippenrot der Unterlippe, als hätte er darauf gebissen, 3.
MUND
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Zähne.
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Zahnschmerz, verschlimmert durch Berührung und Kauen, im vorletzten linken oberen Backzahn, 3.
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Drückender Zahnschmerz in einem linken unteren Backzahn, verschwindet beim Zusammenbeißen der Zähne, 4.
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Ein dumpfer drückender Schmerz in den beiden letzten Backzähnen des linken Oberkiefers, 4.
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Zahnschmerz, als ob etwas eingeschraubt würde , in einem hohlen Zahn, mit Zucken darin, als sollte er herausgerissen werden, 3.*
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Stechender Schmerz im ersten Backzahn des linken Unterkiefers, 4.
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Dumpf stechender Schmerz im letzten Backzahn des linken Oberkiefers, 4.
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Zahnschmerz beim Beginn des Essens, mit Frösteln; ein nagend-reißender Schmerz, zugleich mit Kopfschmerz, als wäre er durch den Zahnschmerz zerschlagen, mit dem Gefühl, als ob im Gehirn und in den Jochbeinen etwas eingeschraubt wäre, 1 . [Vom Staub des Pulvers.] [80.]
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Schmerz im Zahn wie von einem Furunkel, bei Berührung, 1.
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Zunge.
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Belegte Zunge und fast alle gewöhnlichen Begleiterscheinungen eines hohen nervösen Erethismus, 21.
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Allgemeiner Mund.
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Ein häutiger Belag löst sich vom oberen Teil des Gaumens ab, 3.
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Trockenheitsgefühl im Mund, ohne Durst, 4.
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Brennen am Gaumen wie von glühenden Kohlen (nach fünf Minuten), 4.
HALS
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Reichlicher Schleimabgang aus den hinteren Nasengängen, 2.
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Brennen im Hals, 5.
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Brennen in Hals und Magen, als ströme eine Flamme daraus hervor; er war gezwungen, den Mund zu öffnen, 4.
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Brennen im Hals, sich bis in den Magen erstreckend, wie von spanischem Pfeffer, mit Speichelansammlung im Mund, 4.
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Brennen im Hals, sich bis in den Magen erstreckend, mit zitternder Angst und Hitze im ganzen oberen Teil des Körpers; Übelkeit, Wasserlaufen aus dem Mund und Trockenheit der Wangen, 4. [100.]
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Kratzen und Wundheit im Hals den ganzen Tag, 4.
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Entzündung der Speiseröhre, 7.
MAGEN
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Appetit.
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Großer Hunger, bei schlaff herabhängendem Magen und eingesunkenem Bauch; er aß viel mit größtem Appetit (nach zwei Stunden), 4.
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Durst.
-
Durst, 17.
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Verlangen nach kalten Getränken, 3.
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Aufstoßen und Schluckauf.
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Unaufhörliches Aufstoßen, 1.
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Leeres Aufstoßen, 2.
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Häufiges leeres Aufstoßen, 3.
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Reichliches leeres Aufstoßen, 1 . [Vom Staub des Pulvers.]
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Schluckauf, 17. [110.]
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Häufiger Schluckauf, 3.
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Übelkeit und Erbrechen.
-
Übelkeit am Morgen (nach vierundzwanzig Stunden), 4.
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Übelkeit mit Schauder, bald, 2.
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Erbrechen, 8.
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Erbrechen mit Diarrhö, 7.
-
Magen.
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Erschlaffung des Magens; er hängt schlaff herab, 4.
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Entzündung des Magens, .
BAUCH
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Flanke. [130.]
-
Wund schmerzend nach außen drängender Schmerz in der linken Flanke und nach der Miktion auch in der rechten, 2.
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Allgemeiner Bauch.
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Der Bauch ist eingesunken, als hätte er überhaupt keinen, mit großem Hunger, 4.
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Rumoren und viel Bewegung im Bauch, 2.
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Lautes Rumoren in der linken Bauchseite wie von eingeklemmten Blähungen, gefolgt von Windabgang, 3.
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Viel Abgang von Winden, 2.
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Unruhe und Hitze im Bauch, 2.
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Leeregefühl im Bauch wie nach einem Brechmittel, morgens, 4.
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Leichte Schmerzen im Darm, auf eine Stelle beschränkt, aber niemals mit Durchfall oder Erbrechen, und die Schmerzen vergingen, sobald sie auftraten, bald wieder, 16.
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Äußerst heftiger Schmerz im Bauch, 7.
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Angenehmes Wärmegefühl durch den ganzen Darmkanal wie nach geistigen Getränken, 4. [140.]
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Leibschneiden durch den ganzen Darmkanal, gefolgt von dünnem Stuhl, mit brennendem Juckreiz um das Rektum, 4.
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Übermäßige Kolik und Tympanites, 7.
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Äußerst heftige Kolik, 17.
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Krampfartige Blähungskolik morgens im Bett; die Blähungen sammeln sich in den Hypochondrien und im Thorax und verursachen krampfartiges Auseinanderdrängen und Einschnürung, was durch Herumwenden gelindert wird, aber beim ruhigen Liegen sofort wiederkehrt, .
REKTUM. [150.]
- Brennender wunder Schmerz um das Rektum, 4.
STUHL
-
Diarrhö.
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Diarrhö mehrmals am Tage, mit Brennen im Anus, Aufgetriebenheit des Bauches und Kolik wie von innerer Wundheit, 1.
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Reichliche Diarrhö und Erbrechen, 17.
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Tödliche Ruhr, 6.
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Stuhl diarrhöeartig, reichlich, vorher Juckreiz im Rektum, mit Drang, 4.
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Stuhl zunächst natürlich, dann wie gegoren und dünn wie Wasser, 4.
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Dünner Stuhl nach etwas Druck, zuletzt drei harte Knollen ohne Schwierigkeit, 4.
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Breiiger Stuhl (nach drei, zehn und dreiundzwanzig Stunden), 3.
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Breiiger gelblicher Stuhl, 4.
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Tonartiger Stuhl, vorher Juckreiz im Rektum, mit Drang, 4.
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Verstopfung. [160.]
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Verstopfung des Darms, 21.
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Verstopfung zwei Tagen lang, 18.
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Verstopfung zwei Tagen (sekundäre Wirkunge lang), 1.
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Harter Stuhl, schwer abgehend, 1.
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Stuhl spärlich, weich, mit kleinen Knollen vermischt, ungefähr fünfzehn Stunden zu spät, 4.
HARNORGANE
-
Abgang von Prostataflüssigkeit aus dem erschlafften Penis, 3.
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Ein juckender Stich im vorderen Teil der Harnröhre, wenn er nicht wasserläßt, 4.
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Harndrang; der Harn ging tropfenweise ab, mit Stechen in der Eichel, worauf natürliche Entleerung folgte, 4.
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Häufiges Verlangen zu urinieren, mit spärlichem Abgang, 3.
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Strangurie, 12. [170.]
-
Viel weißer Satz im Harn, 4.
SEXUALORGANE
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Erektionen ohne Ursache beim Sitzen (nach einer halben Stunde), 3.
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Erektionen nachts, ohne Samenergüsse oder lüsterne Träume, 3.
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Unterbrochene, stechend-schneidende Stiche in der Eichel beim Stehen, 3.
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Kneifender, brennender Schmerz in der linken Seite des Skrotums, 1.
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Reißender Schmerz in den Hoden, 1 . [Von Euphorbia lathyris, Archiv f. Hom., 6, 3, 173.]
ATMUNGSORGANE
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Kehlkopf.
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Heftiger Reiz zu kurzem Husten im oberen Teil der Luftröhre, 3.
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Husten.
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Husten, verursacht durch brennendes Kitzeln im oberen Teil der Luftröhre, 4.
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Hackender Husten, erregt durch leichtes Kriebeln im Hals, 4.
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Fast ununterbrochener trockener Husten, 1. [180.]
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Trockener, hohler Husten von Kitzeln innerhalb der Brust während der Ruhe, 4.
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Husten Tag und Nacht, wie von Dyspnoe und Kurzatmigkeit, morgens gefolgt von viel Auswurf, 1.
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Atmung.
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Dyspnoe, als sei die Brust nicht weit genug, mit spannungsartigem Schmerz in den rechten Brustmuskeln, besonders beim Drehen des Oberkörpers nach rechts, zehn Stunden anhaltend, 4.
BRUST
-
Tiefe Einatmung wird behindert durch das Gefühl, als sei die linke Lunge angewachsen, 4.
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Wärmegefühl in der Mitte der Brust, als hätte er heiße Speisen geschluckt, 4.
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Krampfartiges Auseinanderdrängen im unteren Teil der Brust, 4.
-
Vorderseite.
-
Stichartiger Druck auf das Brustbein beim Sitzen und Stehen, 3.
-
Seiten.
-
Spannungsartiger Schmerz in der linken Brustseite, besonders beim Drehen des Oberkörpers nach rechts (zweiter Tag), 4.
-
Beständiges Stechen in der linken Brustseite beim Sitzen, verschwindet beim Gehen, 3.
-
Stiche in der linken Brustseite beim Sitzen und Stehen, 3. [190.]
-
Unterbrochene feine Stiche in der linken Brustseite beim Lesen, 3.
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Stechender Schmerz in der linken Brustseite beim Gehen im Freien, so daß er gezwungen ist, stillzustehen, 3.
PULS
- Puls 78 am Morgen (dritter Tag).
RÜCKEN
-
Rückenschmerzen, ein Druck in den Muskeln, 4.
-
Zuckend-stechender Schmerz im Rücken, 4.
-
Unterbrochene heftige Stiche, immer an einer Stelle in der Mitte des Rückens, beim Sitzen, 3.
-
Kneifender Schmerz im linken Schulterblatt, 4.
-
Krampfartiger Schmerz in den Rückenwirbeln, morgens im Bett, auf dem Rücken liegend, 4.
-
Nächtlicher Schmerz in den Sitzbeinen, 1.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN
- Rheumatische Schmerzen in den Extremitäten, 15.
OBERE EXTREMITÄTEN. [200.]
-
Ein inneres schmerzhaftes Ziehen im Arm, wie mit Schwäche verbunden, besonders in Radius, Humerus und Handgelenk, 2.
-
Schulter.
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Steifer Schmerz in der rechten Schulter, besonders wenn er sich nach links streckt, 4.
-
Spannung im Schultergelenk wie eine Lähmung, morgens nach dem Aufstehen, durch Bewegung verschlimmert, 4.
-
Spannungsartige Schmerzen in der rechten Schulter erlaubten ihm nicht, den Arm sehr hoch zu heben, 4.
-
Spannungsartige Schmerzen in der rechten Schulter, die nach dem Gehen verschwanden, aber in der Ruhe sofort mit größerer Heftigkeit wiederkehrten (dritter Tag), 4.
-
Schmerzhaftes Ziehen in der rechten Schulter, 2.
-
Arm.
-
Drückender Schmerz im Oberarm, an der Außenseite über dem Ellenbogen, morgens im Bett, 4.
-
Schmerz wie nach Verstauchung im rechten Oberarm, nahe dem Ellenbogen, beim Bewegen des Arms, 3.
-
Unterarm.
-
Ein akuter ziehender Schmerz in der Ulna, 2.
-
Handgelenk.
-
Lähmungsartiger Schmerz im Handgelenk bei dessen Bewegung, 3.
-
Hand. [210.]
-
Krampfartiges Ziehen in der rechten Hand beim Schreiben, 4.
-
Kneifender Schmerz in den Muskeln der rechten Hand nahe dem Handgelenk, besonders bei Bewegung, .
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Schwäche der Extremitäten beim Gehen im Freien; das Gehen ist sehr unerquicklich, 3.
-
Gefühl von Abgestorbensein und Kälte der linken Extremität, als würde sie einschlafen, beim Sitzen; nicht durch Bewegung gelindert, und beim Umhergehen bleibt ein akutes, kaltes inneres Gefühl in der Extremität, besonders in Bein und Fuß, 2.
-
Hüfte.
-
Schmerzhaftes Lahmheitsgefühl im rechten Hüftgelenk beim Auftreten, 2.
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Brennender Schmerz nachts in den Knochen von Hüfte und Oberschenkel ; dadurch wird er mehrere Nächte hintereinander häufig geweckt, 1.
-
Schmerz wie zerschlagen im vorderen Teil der Hüfte, nur bei Bewegung des Körpers im Sitzen, nicht beim ruhigen Sitzen, noch beim Gehen oder bei Berührung, 2.
-
Drückender Schmerz in den Muskeln um die linke Hüfte, 3. [220.]
-
Schmerz wie verstaucht in beiden Hüftgelenken, 1.
-
Schmerzhaftes Reißen in den Muskeln um das rechte Hüftgelenk beim Sitzen, 3.
-
Ein drückendes Reißen in den Muskeln der linken Hüfte, 3.
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Unterbrochenes, stichartiges Reißen in den Muskeln der linken Hüfte beim Sitzen, 3.
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Oberschenkel.
-
Die Glieder oberhalb der Knie schlafen häufig ein, mit schmerzhaftem Kriebeln darin und Unfähigkeit, sie weiter zu bewegen, 2.
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Spannungsartiger Schmerz im Oberschenkel beim Vorwärtsschreiten, sich von den linken Gesäßmuskeln bis in die Kniekehle erstreckend, als wären die Sehnen zu kurz, 4.
ALLGEMEINES
-
Objektiv.
-
Allgemeine Schwellung, Entzündung, kalter Brand, Tod, 11 . [Von äußerlicher Anwendung, Archiv, 6, 3, 179.]
-
Entzündung der äußeren Teile, 10. [250.]
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Große Neigung zur Ohnmacht, 16.
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Ohnmachtsgefühl, 17.
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Subjektiv.
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Der ganze Körper scheint erschlafft und müde, 4.
-
Ich gab es auch anderen, aber niemals mehr als sechs Gran. Einige sagten, es verursache Schmerzen, andere, es habe keine Wirkung, und wieder andere, es führe ab; dies war geringfügig und schien nicht von dem Arzneimittel verursacht zu sein, 16.
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Die Wirkung des Euphorbiums scheint spät einzutreten, 2.
HAUT
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Objektiv.
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Scharlachrote Streifen auf dem linken Unterarm, die jucken, wenn man sie mit den Fingern berührt, aber beim Reiben mit den Fingern verschwinden, mit einem Gefühl, als liege eine dünne Schnur unter der Haut, mehrere Tage lang (siebenter Tag), 4.
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Ausschläge, trocken.
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Ein rötlicher Pickel am Kinn, der bei Berührung einen drückenden Schmerz hat und wie ein Furunkel ist, 3.
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Rechtes Handgelenk bei meinem nächsten Besuch etwas entzündet und reichlich mit miliärem Ausschlag bedeckt, 20.
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Ausschläge, feucht.
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Es reizt die Haut, besonders bei reizbaren Personen, und verursacht große, mit gelblichem Serum gefüllte Blasen. Dieser Ausschlag ist von mehr oder weniger diffuser Rötung der Haut der betroffenen Teile begleitet. Es scheint eine besondere Affinität zum Gesicht und Kopf zu haben und erzeugt in vielen Fällen, wenn das Gift an diese Teile gebracht worden ist, heftige phlegmonöse Entzündung, die einen Erysipelanfall sehr täuschend nachahmt, mit großer Anschwellung, heftigen klopfenden Schmerzen im Kopf, besonders in Stirn und Scheitel, 21.
-
Erysipelas bullosum, mit heftigem Fieber, 19. [260.]
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Rechte Wange stark entzündet und spärlich mit feinen, mit dicker weißer Lymphe gefüllten Bläschen bedeckt; die erysipelatöse Entzündung war in der Jochbeingegend am ausgeprägtesten, livid oder dunkelrot gefärbt, und erstreckte sich um 10 Uhr vormittags (zweiter Tag) längs des äußeren und unteren Randes der Orbita; bei meinem nächsten Besuch fühlte sich eine leichte Rauigkeit, 20.
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Ausschläge, pustulös.
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Pusteln über der rechten Augenbraue, juckend, zum Kratzen reizend und nach dem Kratzen blutiges Wasser aussickernd, 3.
SCHLAF UND TRÄUME
-
Schläfrigkeit.
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Häufiges Gähnen wie von ungenügendem Schlaf, 3.
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Große Schläfrigkeit nach der Mittagsmahlzeit, 2.
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Große Neigung zum Schlafen nach der Mittagsmahlzeit, 2.
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Er kann sich tagsüber des Schlafens nicht erwehren, 1.
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Dumpfes Schlummern am Nachmittag; er ist unfähig, sich aufzuraffen, und verlangt, weiterzuschlummern, 1. [280.]
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Er schlief nachts mit weit über den Kopf hinausgestreckten Armen, 4.
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Schlaflosigkeit.
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Schlaflosigkeit, mit zitterndem Umherwerfen im Bett vor Mitternacht und Brausen in den Ohren; er konnte die Augen nicht schließen, 1.
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Erwachte häufig und leicht aus dem Schlaf, 1.
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Er ist nachts häufig hellwach, schläft aber wieder ein, 3.
-
Plötzliches Auffahren wie von einem elektrischen Schlag nachts, während er wach im Bett liegt, 3.
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Träume.
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Träume von den Begebenheiten der beiden vorherigen Tage; nach 3 Uhr morgens, 4.
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Lebhafte lüsterne Träume, ohne Samenerguß, 3.
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Ängstliche lebhafte Träume nachts, die ihn zum Aufschreien bringen, worauf er erwacht, 3.
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Ängstlicher, verworrener Traum ohne Ende, 1 . [Vom Staub des Pulvers.]
FIEBER
-
Frösteln.
-
Frösteln des ganzen Körpers am Morgen, 4. [290.]
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Frösteln beim Gehen in warmer freier Luft, 1.
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Häufige Empfindungen von Frösteln, die sie veranlaßten, einen Shawl um die Schultern zu legen, obwohl es Hochsommer war, 20.
-
Ständiges Frösteln, mit ständigem Schweiß, 1.
-
Gefühl, als fehle es ihm an Wärme und als hätte er die ganze Nacht nicht geschlafen und sei völlig ausgelaugt, wobei alle Venen an den Händen verschwunden waren, 4.
-
Schauder, 7.
-
Schauder über den ganzen Körper, 4.
-
Schauder über den ganzen Rücken, mit glühenden Wangen und kalten Händen, 3.
-
Hitze.
-
Hitze (sekundäre Wirkunge), 7.
-
Große Hitze den ganzen Tag; alle Kleider scheinen lästig, als wäre selbst der ganze Körper ihm zu schwer, als hätte er eine große Last getragen, 1.
-
Fieber, 15 . [Sympathetisch von S. 56. -Hughes.] [300.]
-
Fieber, Puls 86, 18.
-
Hohes Fieber, 21.
-
Hitzegefühl über das ganze Gesicht, mit warmer Stirn und kalten Händen, ohne Durst, 3.
-
Schweiß.
BEDINGUNGEN
-
Verschlimmerung.
-
( Morgen ), Übelkeit; Empfindung im Bauch; beim ruhigen Liegen, Kolik; im Bett, auf dem Rücken liegend, Schmerz in den Rückenwirbeln; im Bett, Schmerz im Oberarm; Juckreiz am Bein; Frösteln; Schweiß.
-
( Nacht ), Brausen in den Ohren; Schmerz in der Hüfte , usw.
-
( Im Freien ), Ohrenschmerz.
-
( Gehen im Freien ), Schwindel; Schmerz in der linken Brust; Schwäche der Glieder; Schmerz im Oberschenkel; Reißen in den Muskeln des Beines; Frösteln.
-
( Nach dem Frühstück ), Fader Geschmack.
-
( Kauen ), Zahnschmerz.
-
( Bewegung ), Spannung in den Schultergelenken; Schmerz in den Gesäßmuskeln.
-
( Kopf bewegen ), Reißen in der Stirnseite.
-
( Bewegen des Körpers im Sitzen ), Schmerz in der Hüfte.
-
( Lesen ), Stiche in der linken Brust.
-
( Ruhe ), Schmerzen in der Schulter.
-
( Sitzen ), Stechen in der linken Brust; Stiche im Rücken; Reißen im Hüftgelenk; Reißen im Oberschenkel; Schmerz im Knie; Reißen in der Tibia; Reißen links.
-
( Stehen ), Schwindel; Schmerz im Schambein.
-
( Berührung ), Zahnschmerz.
NACHTRAG: EUPHORBIUM. Quelle.
22 , Mr. Furnival, Journ. of Sci., Bd. iii, S. 81 (Lancet, 1836-7 (2), S. 739), Mr. F. verschluckte einen Teelöffel; Tod.
- Nach dem Verschlucken des Giftes ein Gefühl brennender Hitze in Hals und Rachenenge, das sich nachher dem Magen mitteilte; unaufhörliches Erbrechen wässriger Flüssigkeit trat fast sofort ein; die Zunge war mit dickem Schleim bedeckt; der Puls sehr unregelmäßig und mindestens 150; der Patient war in kaltem Schweiß und unfähig, verständlich zu sprechen, 22.