EUPHORBIA PEPLUS.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
EUPHORBIA PEPLUS. Quellen.
1 , Dr. Bernard, Journ. de Méd. de Toulouse und Report de Pharm., Paris (Pharm. Journ., 2. Ser., Bd. ii, 1861, S. 436), eine Dame brachte den Saft der Stengel auf ihr bereits geschwollenes Zahnfleisch auf; 2 , J. Murray Moore, M.D., Hom. World, Bd. xii, S. 496, ein Knabe legte einen Umschlag aus den Blättern auf ein „blaues Auge“.
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Sofort entzündete sich ihr Mund so stark, dass der Arzt, als er seine Patientin sah, meinte, die Entzündung sei auf die Wirkung quecksilberhaltiger Arzneimittel zurückzuführen. Mehrere Tage lang waren die Schmerzen unerträglich und entrissen der Patientin Schreie; des Schlafes beraubt und außerstande zu trinken, war sie einer unbeschreiblichen Unruhe preisgegeben, 1.
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Nach einer Woche war sein Zustand folgender: Unter dem linken Auge war ein phlegmonöses Erysipel aufgetreten, das sich nach unten und nach vorn über die halbe Wange ausbreitete. Fünf oder sechs Pusteln waren außerdem im Gesicht aufgeschossen, eine auf der Stirn, eine an jedem Nasenflügel, eine auf der Nasenwurzel und andere an weiteren Stellen, ferner eine am linken Ellenbogen. Sie waren durch brennende Schmerzen gekennzeichnet. Die untere Hälfte der Nase war rot, geschwollen und entzündet, mit glänzender Oberfläche. Die Lippen waren trocken, leicht geschwollen, und die Unterlippe war mit einer Gruppe kleiner Pusteln bedeckt; eine weitere, größere Pustel erschien auf der Oberlippe, halbwegs zwischen Mund und Nasenloch. Verordnet: Arnica 1, pil. i, 4tis horis. Dieses Mittel schien innerhalb einer weiteren Woche keine Veränderung der Symptome zu bewirken. Wir fanden zusätzliche Pusteln an der Seite des Halses, und diese hatten sich ebenso wie zwei oder drei derjenigen in der Nähe der Nase zu harten Furunkeln entwickelt, aus denen wir zweifellos eine breiige oder käsige Masse hätten entleeren können. Da er sie unberührt ließ, gingen sie langsam zurück, 2.