Erythrophlæum

von Timothy F. AllenEnzyklopädie der reinen Materia Medica

Erythrophlæum guinense, G. Don.

Natürliche Ordnung , Leguminosæ.

Zubereitungen , Aus der Rinde.

Quellen.

1 , Drs. Mitchell und Hammond, Charleston Med. Journ. and Rev., Bd. xiv, 1859, S. 734, nahmen um 11 Uhr vorm., 2 Uhr und 5 Uhr nachm. je 4 Drachmen der gesättigten Tinktur; 1 a , dieselben nahmen zwei Tage später um 10 Uhr vorm. einmal 1 Unze der Tinktur; 2 , Bowditch's Ashantee, S. 279 (Berridge's Collection, New Eng. Med. Gaz., Bd. xi, 1876, S. 306), Infusion der Rinde; 3 , New Eng. Med. Gaz. ebenda (Berridge), Wirkungen des Staubes der Rinde; 4 , Robert Christison, Pharm. Journ., Bd. xiv, 1854-55, S. 471 (hier Fillœa genannt), Wirkung von 1 oder 2 Gran der Rinde.

KOPF

  • Leichter Schwindel (nach einer Stunde), 1.

  • Kopfschmerz, 1a.

GESICHT

  • Gesicht gerötet, 1a.

NASE

  • Beim Einatmen durch die Nase verursacht es lang anhaltende Nieskrämpfe, mit Beschwerden im Bereich von Stirn und Augen, 3.

MUND

  • Wenn ein oder zwei Gran der Rinde gekostet werden, verursacht dies allmählich ein intensives Taubheitsgefühl und Kribbeln in dem Teil der Zunge, auf den es beschränkt bleibt, 4.

MAGEN

  • Leichte Übelkeit, 1a.

  • Es wirkt sofort und krampfhaft als ein äußerst heftiges Brechmittel, 2.

STUHL

  • Darmtätigkeit leicht gelockert und etwas Leibschneiden (nach der ersten Dosis); etwas verstopft (am zweiten Tag), 1.

PULS

  • Puls 91 (vor dem Versuch); 83 (nach einer Stunde); 93 (nach zwei Stunden); 80 (nach vier Stunden); 93 (nach acht Stunden), 1. [10.]

  • Eine Abnahme von Frequenz und Kraft des Pulses, 1a.

ALLGEMEINES

  • Mattigkeit, 1a.

  • Eine angenehme Mattigkeit, Verlangen nach Ruhe und Abneigung gegen jede psychische oder körperliche Anstrengung, 1.

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