COPAIVA.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Copaifera officinalis, L.
Natürliche Ordnung , Leguminosæ.
Zubereitung , Tinktur des Balsams.
Quellen. 1 , Hahnemann, Fragmenta de Vir.; 2 , Teste, Arzneimittelprüfungen an sich selbst und an sieben oder acht Personen beiderlei Geschlechts mit der 6. Verd., System. de la Mat. Méd.; 3 , Ansiaux, Clinique Chir., Lüttich, 1816, aus Roth, M. M.; 4 , Ribes, Bull. d. l. Soc. d'émulation, 1822, aus Roth; 5 , Delpech, Mem. sur l. baume de Copahu, aus Roth; 6 , Roemhild, Preuss. Ver., aus Roth; 7 , Grossheim, aus derselben Quelle; 8 , Loerenhardt, aus derselben Quelle; 9 , Merat und Dolens, Dict. de M. Méd., aus Roth; 10 , Lisle, Rec. de Mém. de Méd., aus Roth; 11 , Fox, Wirkung auf die Haut, Lancet, 1867; 12 , Hardy, Gaz. des Hôp (N. Y. Med J., 10, 416), Wirkung auf die Haut bei Gabe gegen Gonorrhöe; 13 , Sachse, Med. Zeit., 1839, Wirkungen bei Einnahme gegen Gonorrhöe; 14 , (ausgelassen); 15 , Mitscherlich, allgemeine Vergiftungssymptome, Pharm. J., 9, 233; 16 , Konig, ein Student, nahm wiederholte Gaben einer Emulsion von einer halben Unze Balsam mit vier Unzen „Vehikel“ (löffelweise Gaben), Wibmer; 17 , Schroff, allgemeine Wirkungen, Lehrb. d. Pharm.; 18 , Dr. Behn, Wirkungen auf die Haut bei Patienten, die Cop. einnahmen, aus Schroff; 19 , Husemann, Pflanzenstoffe, Wirkungen; 20 , Lehmann, Wirkungen auf Patienten, aus Husemann; 21 , Weil, allgemeine Darstellung der Wirkungen, A. H. Z., 84, 41; 22 , Lembke, Arzneimittelprüfung mit 10 bis 70 Tropfen, Z. fur H. Kl., 11, 161.
GEMÜT
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Gemüt.
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Unüberwindlicher Widerwille gegen seine gewöhnliche Beschäftigung, 2.
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Lebensüberdruß und zugleich Todesfurcht, 2.
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Während der Menstruation morgens Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Schmerzen in den Lenden und äußerste Erregung des Nervensystems, 2.
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Morgens, bald nach dem Erwachen, tiefe Traurigkeit, die während eines Spaziergangs aufhört, abends aber zurückkehrt, 2.
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Periodische Anfälle von Traurigkeit und Weinen am Nachmittag, mit Kälte der Extremitäten und Hitzewallungen im Gesicht, 2.
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Ein junges Mädchen bricht beim Hören eines Klaviers in Tränen aus, 2.
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Angst um seine Gesundheit, 2.
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Mürrisch, reizbar, verdrossen, unerträgliche Laune eine ganze Woche lang, mit Aufwallung des Blutes, Hitze im Kopf und Zittern der Hände beim geringsten Widerspruch, 2.
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Absurde Vorwürfe wegen geringfügiger und längst vergangener Begebenheiten, 2. [10.]
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Menschenhaß, 2.
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Intellekt.
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Völlige Unfähigkeit zum Studium; der Kopf ist leer und die Gedanken sind verwirrt; dumpfer Schmerz in der Stirn, wenn er sich dagegen aufzulehnen sucht, 2.
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Gedächtnisschwäche, die ihn ärgert und ihn schließlich in einen Zustand düsterer Mutlosigkeit versetzt, 2.
KOPF
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Schwindel.
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Schwindel und Kopfschmerz, 3.
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Schwindelanfall beim Reiten am Vormittag, obwohl er dabei sprach und das Pferd gehen ließ, 2.
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Vorübergehende Schwindelanfälle beim Sitzen, Arbeiten, Gehen, besonders aber beim aufrechten und regungslosen Stehen, 2.
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Kopf im allgemeinen.
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Blutandrang zum Kopf und Gesicht während und nach dem Essen, 2.
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Schweregefühl des Kopfes, besonders der Hinterhauptsgegend, die er instinktiv gegen den Kragen des Rocks drückt; das verschafft Erleichterung, 2.
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Kopfschmerz am Vormittag, 2.
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Stirn.
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Druck an der Stirn, 2.
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Schläfen. [20.]
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Stiche in den Schläfen und hinter den Ohren, 2.
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Plötzliche Stiche in beiden Schläfen beim Waschen des Gesichts mit kühlem Wasser am Morgen, 2.
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Reißender Schmerz in den Schläfengegenden, besonders links, gelindert durch sanften Druck mit der Hand, 2.
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Schmerz wie geprellt in der rechten Schläfe, abends und nachts, unerträglich werdend, wenn die betroffene Stelle gegen das Kissen gedrückt wird, 2.
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Scheitel.
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Pochende Stiche am Oberkopf, nicht synchron mit dem Puls, .
Mercurius gelindert), 2.
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Hinterhaupt.
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Dumpfer Schmerz im Hinterhaupt, 2.
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Einschießender Druck an der rechten Hinterhauptswölbung, 2.
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Pochende, tiefsitzende Stiche im Hinterhaupt, 2.
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Stiche in der linken Hinterhauptswölbung, mit gelegentlichen Erschütterungen im ganzen Kopf, nur morgens, 2.
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Äußerer Kopf. [30.]
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Haarausfall nach den ersten Gaben, 2.
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Empfindlichkeit der Kopfhaut und sogar der Haare, 2.
AUGE
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Objektiv.
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Rötung des linken Auges, 2.
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Augenlider.
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Krampf des rechten oberen Augenlids, der tagsüber mehrmals wiederkehrt und von einem leichten drückenden Schmerz in den Augen begleitet ist, 2.
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Unwillkürliche Kontraktion des Musculus orbicularis der Augen am Morgen, 2.
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Verklebung der Lider am Morgen, 2.
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Pupille.
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Kontraktion der Pupillen, 2.
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Sehen.
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Lichtempfindlichkeit der Augen, 2.
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Vorübergehende Verdunkelung des Sehens, 2.
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Beim abwechselnden Schließen des rechten und des linken Auges erscheinen dieselben Gegenstände blasser, wenn sie mit letzterem gesehen werden, als wenn sie mit ersterem gesehen werden, 2. [40.]
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Schwarze Punkte schweben vor den Augen, 2.
OHR
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Stiche eine ganze Nacht lang im linken Ohr, die einen aufschreien lassen; einige Tage danach entleert sich etwas eitrige Materie aus dem Gehörgang (nach drei Tagen), 2.
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Ameisenlaufen im Ohr, 2.
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Gehör.
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Übermäßige Empfindlichkeit des Gehörs, besonders gegen scharfe Geräusche, in so hohem Grade, daß der Knall einer Pistole eine äußerst unangenehme und sogar schmerzhafte Empfindung verursachte; diese Empfindung entstand nicht durch die Detonation des Pulvers, sondern durch den Aufprall der Kugel gegen die metallische Scheibe, auf die geschossen wurde, 2.
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Schmerzhafter Widerhall jedes Geräusches im Kopf, nach einem halbstündigen Spaziergang verschwindend, 2.
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Summen in den Ohren, 2.
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Sausen in den Ohren, 2.
NASE
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Häufiges Niesen, 2.
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Verstopfung der Nase zwei Tage lang, nur morgens, 2.
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Fließschnupfen, mit Kopfschmerz, drückendem Schmerz an der Nasenwurzel und Juckreiz in den Augen, 2.
GESICHT. [50.]
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Blässe und kränkliches Aussehen des Gesichts, 2.
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Aufgedunsenheit des Gesichts, 2.
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Vorübergehende reißende Schmerzen in der linken Wange, 2.
MUND
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Zähne.
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Ein unangenehmer Geruch scheint von den Zähnen auszugehen, 2.
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Die Zähne scheinen weniger fest zu sein und sitzen locker in ihren Alveolen, 2.
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Die Zähne fühlen sich stumpf an, 2.
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Gefühl, als seien die Zähne verlängert, 2.
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Kältegefühl in den Zähnen, 2.
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Nage- und klopfender Schmerz in einem kariösen Zahn, schlimmer beim Einziehen kühler Luft oder durch die Berührung eines kalten Getränks, 2.
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Zahnfleisch.
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Wundmachender Schmerz im Zahnfleisch, Gaumen und Rachen, 2.
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Zunge. [60.]
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Rötung mit Brennen an den Seiten und an der Spitze der Zunge, 2.
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Die Zunge ist mit einem weißlichen Belag bedeckt, an der Basis grün, 2.*
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Mund im allgemeinen.
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Trockenheit des Mundes, besonders nachts und morgens, 2.
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Zäher Schleim im Mund und Hals, der ständig neu gebildet wird, 2.
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Speichel.
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Vorübergehend vermehrte Speichelabsonderung, 16.
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Speichelfluß am Abend, in der Nacht und am Morgen, .
HALS
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Einige Schmerzen im Hals, ohne die geringste Schwellung der Tonsillen oder der Rachenenge, 20. [70.]
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Einschnürung des Halses, 2.
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Tonsillen.
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Schwellung beider Tonsillen (besonders der rechten), 2.
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Rachen.
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Gefühl wie von einem Fremdkörper im Rachen, 2.
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Lästiger Druck im Rachen, 2.
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Äußerer Hals.
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Empfindlichkeit ohne wahrnehmbare Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, aber Schmerz wie geprellt und deutliche Schwellung der Submandibulardrüsen, 2.
MAGEN
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Appetit.
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Ungewohnter Hunger am Abend, eben wenn er im Begriff ist, zu Bett zu gehen, 2.
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Übermäßiger Hunger (die ersten zwei Tage), dann Appetitlosigkeit, 2.
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Appetitlosigkeit den ganzen zweiten Tag, 16.
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Widerwille gegen Speisen den ganzen Tag, 4.
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Durst.
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Durst und verminderter Appetit, 2.
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Aufstoßen und Schluckauf.
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Aufstoßen nach dem Essen, 2. [80.]
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Häufiges Aufstoßen, 16.
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Saures Aufstoßen, 2.
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Übelriechendes Aufstoßen, 2.
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Aufstoßen mit dem Geschmack der Ingesta, 2.
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Schluckauf nach dem Essen, 2.
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Übelkeit und Erbrechen.
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Übelkeit, 16.
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Übelkeit am Morgen, 2.
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Übelkeit, Erbrechen und Schwäche des Magens, 13.
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Übermäßige Übelkeit, 16.
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Übermäßige Übelkeit, mit Diarrhö, .
BAUCH
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Hypochondrien. [100.]
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Stiche in den Hypochondrien, 2.
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Drückender, zeitweise pochender Schmerz in der Lebergegend, 2.
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Bauch im allgemeinen.
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Rumoren mit Flatulenz im Darm und das Gefühl, als ob Kolik eintreten würde, 16.
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Lautes Kollern im Bauch, 2.
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Abgang äußerst übelriechender Flatulenz am Morgen im Bett und nach dem Aufstehen, 2.
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Kneifen im Bauch, 16.
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Heftige Leibschmerzen im Bauch, 19.
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Kneipender Schmerz im Bauch, 2.
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Heftige schneidende Schmerzen, unmittelbar nach dem Trinken einer Tasse café au lait (wie gewöhnlich), gefolgt von zwei diarrhöischen Stühlen, 2.
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Kolik und Durchfall, 3. [110.]
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Schmerzhafte Kolik, 16.
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Unterbauch und Iliakalgegenden.
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Schwellung des Unterbauchs, 2.
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Druck im Unterbauch, als von einem Stein, 2.
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Klopfen im Unterbauch, 2.
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Schwellung (nicht sehr groß) der Leistenlymphknoten, 2.
REKTUM UND ANUS
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Rektum.
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Krämpfe des Rektums, 2.
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Druck im Rektum, der einen ständigen Stuhldrang verursacht, 2.
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Anus. [120.]
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Blutende Hämorrhoiden, 2.
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Ständiges Nässen aus dem Anus von einer serösen oder sogar eitrigen Flüssigkeit, 2.
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Brennender Juckreiz am Anus, 2.
STUHL
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Diarrhö.
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Diarrhö am Morgen, 2.
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Eine Diarrhö begleitete die Exsudation der Haut, 12.
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Diarrhö von weißlichem Kot, besonders am Morgen, mit Kälte und ziehend-reißendem Schmerz im Bauch, der ihn vor und nach einer Entleerung zwang, sich zusammenzukrümmen, 1.
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Diarrhö, abwechselnd mit hartnäckiger Verstopfung, 21.
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Heftige Diarrhö in einer Nacht (fünfzehn Entleerungen in zehn Stunden), mit Krämpfen im Magen, Kälte der Extremitäten und Krämpfen in den Waden, 2.
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Furchtbare Diarrhö, 13.
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Häufige Entleerung von Fäzes, die zunächst geformt, dann teigig und zuletzt schleimig und mit Blut vermischt sind, 15. [130.]
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Mehrere weiche Stühle täglich, gefolgt von allgemeiner Prostration, 2.
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Stühle dünn, zwei- oder dreimal am Tag, ohne Schmerz und ohne Drang; es scheint eine Zunahme der Schleimabsonderung im Rektum vorzuliegen, 22.
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Reichliche Stühle, 3.
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Weißliche fäkale Stühle von saurem Geruch, mit Abgang von Askariden, 2.
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Stühle wie Schafmist, 2.
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Stühle zunächst trocken und geformt, mit Ausgang in Diarrhö, 2.
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Zwei flüssige Stühle, 16.
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Unwillkürlicher diarrhöischer Stuhl, 1.
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Verstopfung.
HARNORGANE
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Harnblase. [140.]
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Dumpfer Schmerz in der Harnblase, 2.
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Brennen im Blasenhals und in der Harnröhre, 21.*
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Druck auf die Harnblase, 2.
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Druck auf die Harnblase, mit häufigem erfolglosem Harndrang und tropfenweisem Abgang des Harns, 21.
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Harnröhre.
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Entzündung der Harnwege und der benachbarten Teile. Es ist auch bekannt, daß es Entzündung der Harnröhre, Harnverhaltung, Entzündung der Harnblase, der Prostata, des Anus und des Rektums verursacht.
Es ist interessant zu sehen, daß dieses Mittel von einigen Ärzten fast bei denselben Beschwerden verordnet wird, von denen andere bemerkt haben, daß es sie verursacht, 9.
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Entzündung und Schwellung der Harnröhre, mit Schmerzen entlang des ganzen Penis, 21.
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Abgang von Schleim aus der Harnröhre, 21.
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Schleimiger Ausfluß aus der Harnröhre, 2.
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Abgang eines milchigen, scharfen, ätzenden Ausflusses, mit schmerzhafter Miktion, 21.
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Reichlicher milchiger Ausfluß drei Tage lang, der von selbst aufhört, obwohl die Anwendung des Mittels fortgesetzt wird, 2. [150.]
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Der Harnröhrenausfluß stand im umgekehrten Verhältnis zu dem der Haut, 12.
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Der Harnröhrenausfluß hörte auf, kehrte aber nach vier oder fünf Tagen mit dem Rückgang des Ausschlags zurück, 12.
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Eitrige Blennorrhö, 1.
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Brennen in der Harnröhre beim Wasserlassen, 1.
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Brennen und Juckreiz in Harnröhre und Vagina, 21.
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Ziehen in der Harnröhre, 22.
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Schmerz an der Mündung der Harnröhre, als ob sie wund wäre, 1.
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Pochender Schmerz in der Harnröhre, wenn nicht uriniert wird; Mündung der Harnröhre klaffend, geschwollen, entzündet, 1.
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Kitzeln an der Mündung der Harnröhre, 21.
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Juckreiz und Beißen in der Harnröhre vor und nach dem Wasserlassen, 16. [160.]
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Häufiger Harndrang unmittelbar nach dem Wasserlassen, 22.
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Häufiger erfolgloser Harndrang, 2.
GESCHLECHTSORGANE
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Männliche.
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Oberflächliche Exkoriation an der Eichel und an der Vorhaut, 2.
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Übermäßige Erektionen, mit wollüstigen Gedanken und ständiger Erregung des Geschlechtstriebs, 21.
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Heftige Erektionen an den folgenden Tagen (nachts und morgens), mit oder ohne wollüstige Gedanken, 2. [180.]
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Fehlen von Erektionen in den ersten Tagen, 2.
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Langanhaltendes Kitzeln in der Eichel, mehrere Stunden andauernd, 22.
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Unangenehmer Juckreiz an der Spitze der Eichel, 2.
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Rötung und leichtes Nässen zwischen Skrotum und Oberschenkel, 2.
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Schwellung eines der Hoden (des linken), der gegen Berührung sehr empfindlich ist, 2.
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Dumpf-schwerer Schmerz in den Hoden, 2.
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Drückendes Ziehen in den Hoden, 21.
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Ständige und anhaltende sexuelle Erregung (während der ganzen Zeit der Arzneimittelprüfung), 2.
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Heftiges Verlangen nach Beischlaf, bei fehlender Erektion, 2.
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Weibliche.
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Pochen und Schmerz in der Ovarialgegend, 21. [190.]
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Klopfen in der rechten Ovarialgegend beim Stehen, 2.
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Krämpfe der Gebärmutter, 2.
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Ziehen in der Gebärmutter, an der Mündung der Harnröhre und in der Vagina, .
ATMUNGSORGANE
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Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien.
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Trockenheit und Rauheit im Kehlkopf, 2. [210.]
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Während der Menstruation Engegefühl am Kehlkopf, Heiserkeit am Morgen; trockener Husten am Morgen, 2.
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Wundmachender Schmerz im Kehlkopf, 2.
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Stimme.
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Heiserkeit, besonders am Morgen, mit wundmachendem Schmerz im Kehlkopf beim Sprechen, 2.
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Die Stimme verliert, obwohl sie nicht sehr verändert ist, während der ganzen Zeit der Arzneimittelprüfung ihren Umfang; die tieferen Töne bleiben unverändert, die höheren Töne aber verursachen einen wundmachenden Schmerz, der ihre Hervorbringung schließlich unmöglich macht, 2.
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Husten und Auswurf.
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Durch Kitzeln im Kehlkopf, in der Luftröhre und in den Bronchien hervorgerufener Husten, 2.
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Trockener Husten, morgens und abends, 2.
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Husten mit reichlichem weißlichem Auswurf, bald salzig, bald fade und ekelerregend, 2.
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Rauher Husten mit erschwertem Auswurf von grünlichem Schleim, 2.
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Atmung.
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Übelriechender Atem am Morgen, 2.
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Langsame Atmung, 15.
BRUST. [220.]
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Brennen in der Brust, 2.
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Füllegefühl in der Brust, das häufig zum Seufzen zwingt, 2.
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Beklemmung der Brust mit erschwerter Atmung bei Arbeit in gebückter Stellung, wie beim Graben, 2.
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Vorderseite.
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Druck auf das Brustbein, 2.
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Seiten.
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Stiche in der rechten Seite der Brust, 2.
HERZ UND PULS
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Rheumatischer Schmerz im Nacken und an der linken Halsseite, 2.
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Rücken.
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Steifigkeit im Rücken, die beim Gehen verschwindet, 2.
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Dorsal.
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Ziehen in beiden Schulterblättern, 2. [230.]
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Stiche im linken Schulterblatt, 2.
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Stiche zwischen den Schultern, welche den Atem abschneiden, 2.
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Brennender Schmerz in der Brustwirbelsäule, 2.
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Lumbal.
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Lumbale Schmerzen, 19.
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Die Schmerzen in der Lendengegend sind dumpf und wie krampfartig, 2.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN
OBERE EXTREMITÄTEN
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Taubheitsgefühl des Armes, auf dem man nachts liegt, 2.
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Schulter.
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Verrenkungsschmerz in der rechten Schulter, 2.
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Akuter Schmerz in der linken Schulter, 2. [240.]
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Akute Stiche in der linken Axilla, in die Brust eindringend, 2.
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Die Achsellymphknoten sind bei Berührung empfindlich, 2.
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Ellenbogen.
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Heftiger Druck im rechten Ellenbogengelenk am Abend; während der vorhergehenden Nacht war er in der anderen Schulter, 22.
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Unterarm.
-
Ziehen in den Unterarmen, 2.
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Handgelenk.
-
Heftiger Schmerz im linken Handgelenk, 22.
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Hand.
-
Zittern in den Händen, 2.
-
Finger.
-
Steifigkeit in den Fingern, 2.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Taubheitsgefühl der Extremitäten beim Sitzen, 2.
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Unerträgliche Unruhe in den unteren Extremitäten, 2.
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Hüfte.
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Rheumatische Schmerzen (als ob durch große Ermüdung verursacht) in der linken Hüfte und im linken Knie, mit Krämpfen der Gebärmutter während der Menstruation, 2. [250.]
-
Krampfartiger Schmerz in beiden Hüften, schlimmer rechts, 2.
-
Schmerz wie geprellt in der rechten Hüfte beim Liegen darauf, 2.
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Schmerz wie geprellt in der rechten Hüfte beim Gehen und bei Berührung, 2.
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Oberschenkel.
-
Vor den Leibschmerzen einschnürender Schmerz in der Höhlung des Oberschenkelknochens, 1.
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Knie.
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Knacken in den Knien beim Strecken der Beine, 2.
-
Dumpfer Schmerz in den Knien, 2.
-
Druck im linken Knie beim Gehen, 22.
-
Knöchel.
-
Heftiger Schmerz im rechten Knöchel beim Gehen und während der Ruhe, 22.
-
Fuß.
-
Schwellung beider Füße, 2.
-
Schwellung des linken Fußes, 2. [260.]
ALLGEMEINES
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Objektiv.
-
Krampfartige Anfälle und andere hysterische Symptome, 2.
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Mattigkeit mit ängstlicher Traurigkeit, 2.
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Die muskuläre Schwäche nimmt zu, 15.
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Subjektiv.
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Übermäßige Empfindlichkeit des ganzen Nervensystems, so daß Geräusch ihn zusammenfahren läßt und ärgert, 2.
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Äußerste Empfindlichkeit gegen Kälte und Feuchtigkeit, 2.
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In den meisten Fällen verminderte Empfindlichkeit, 15.
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Ziehen in allen Muskeln, besonders am Abend und in der Nacht, 2.
-
Pulsationen hier und da, 2.
HAUT
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Objektiv.
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Ausschläge, trocken. [270.]
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Ausschlag auf der Haut, bestehend aus vereinzelten, scharf begrenzten, etwas erhabenen, hellroten Flecken, mit Erhebungen ähnlich dem Stich einer Wespe, an den Ohren und den Handrücken zusammenfließend; nach einigen Tagen wurden sie bräunlichgelb wie sogenannte Leberflecke; Abschuppung bestand nicht, außer an den Ohren, wo sie fein kleiig war; selbst nach vier Wochen waren noch brennende Flecken zu sehen, 20.
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Ein roseolaähnlicher Ausschlag, doch sind die Flecken erhabener und größer, an gewissen Teilen von Brust und Armen zusammenfließend und etwas petechienähnlich; der Ausschlag verschwindet am Ende von vier Tagen ohne wahrnehmbare Abschuppung, 11.
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Unruhe während zwei Tagen, gefolgt von einem sehr heftigen Schüttelfrost, auf den Hitze und ein Ausschlag aus scharf umschriebenen linsenförmigen Flecken folgen; dieser Ausschlag verursacht heftigen Juckreiz und Stechen der Haut; er ist den Masern ähnlich, jedoch ohne irgendwelche katarrhalischen Symptome. Am dritten Tage läßt das Fieber nach, und der Ausschlag wird blasser. Am siebenten Tage hat die Haut ein marmoriertes Aussehen. Der Ausschlag verschwindet fünf Tage lang nicht vollständig; keine Abschuppung, 7.
-
Ausschlag zahlreicher roter Flecken über den ganzen Körper, besonders im Gesicht, 3.
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Roter miliärer Ausschlag, bald diskret, bald konfluierend, vorausgegangen von Kopfschmerz, Schwindel und Widerwillen gegen Nahrung, 5.
-
Nach wenigen Tagen zeigte sich ein allgemeines Copaiva-Erythem mit dem gewöhnlichen Charakter dieses Ausschlags, 12.
-
Copaiva erzeugt einen Ausschlag, der von Judd in seinem Werke gut beschrieben wird; ein rosiges Erythem von „bimssteinartigem“ Aspekt, als ob die Haut von Insekten gebissen worden wäre, 11.
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Ausschlag wie Scharlach oder Nesselsucht über den ganzen Körper; dieser Ausschlag erschien zuerst im Gesicht, besonders an der Stirn, danach auf den Handrücken, dann an anderen Körperstellen, mit starkem Brennen der Haut, .
SCHLAF UND TRÄUME
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Schläfrigkeit.
-
Schläfrigkeit am Tage, 2.*
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Schlaflosigkeit.
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Schlaflosigkeit und große Unruhe die ganze Nacht nach Beischlaf, 2.
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Unruhiger Schlaf in der Nacht, 2.* [300.]
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Häufiges Erwachen, 2.
-
Erwacht früh und ist unfähig, wieder einzuschlafen, 2.
-
Träume.
-
Furchtbare oder wollüstige Träume, 2.
FIEBER
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Frösteln.
-
Fieber mehrere Tage hintereinander; am Morgen Kälte mit Schaudern, am Nachmittag allgemeine Hitze und Durst, 1.
-
Kälte der Füße, Knie und Oberschenkel in der Nacht, 2.
-
Eisige Kälte der Füße vom Morgen bis Mittag, 2.
-
Kalte Hände, 2.
-
Kalte Füße und Knie während der Menstruation, 2.
-
Schweiß.
-
Schweiß, 16.
-
Gefühl, als ob reichlicher Schweiß ausbrechen würde, was danach im Bett auch geschah, 20. [310.]
-
Reichlicher und geruchloser Schweiß am Morgen, 2.
-
Sauer riechender Schweiß in der Nacht, 2.
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Das ganze Copaiva scheint absorbiert worden zu sein und seinen Einfluß auf die Haut ausgeübt zu haben, durch welche es stets mehr oder weniger ausgeschieden wird und dem Schweiß seinen Geruch mitteilt, 12.
BEDINGUNGEN
-
Verschlimmerung.
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( Morgen ), Bald nach dem Erwachen Traurigkeit; während der Menstruation Traurigkeit usw.; beim Waschen des Gesichts mit kaltem Wasser Stiche in den Schläfen; Stiche in der Hinterhauptswölbung; Kontraktion des Musculus orbicularis; Verstopfung der Nase; Übelkeit; im Bett und nach dem Aufstehen Flatulenzabgang; Diarrhö usw.; Heiserkeit usw.; übelriechender Atem; Kälte usw.
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( Vormittag ), Beim Reiten Schwindel; Kopfschmerz; Kälte der Füße.
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( Nachmittag ), Traurigkeit usw.; allgemeine Hitze usw.
-
( Abend ), Beim Zubettgehen Hunger; Druck im Ellenbogengelenk; Ziehen in allen Muskeln.
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( Nacht ), Schmerz in der Schläfe; häufige Miktion; Schmerz in den Hüften; Ziehen in allen Muskeln; Kälte der Füße usw.
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( Nach café au lait ), Unmittelbar schneidende Schmerzen usw.
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( Während und nach dem Essen ), Blutandrang zum Kopf usw.
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( Während der Menstruation ), Kalte Füße usw.
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( Beim Drücken der Stelle gegen das Kissen ), Schmerz in der Schläfe.
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( Während der Ruhe ), Zuckungen der Extremitäten.
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( Beim Sitzen ), Taubheitsgefühl der Beine.
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( Beim Stehen ), Klopfen in der Ovarialgegend.
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( Beim aufrechten und regungslosen Stehen ), Schwindel.
SUPPLEMENT: COPAIVA. Quellen.
23 , Dr. A. Kennedy, Month. Hom. Rev., Bd. xx, S. 479, 1876, J. McK., æt. zweiundzwanzig Jahre, nahm das Öl gegen Gonorrhöe; 24 , F. Taylor, M.D., Guy's Hosp. Rep., 1876, S. 1, Weickarts Versuche, nahm 1 1/2 Unzen der
Mistura Copaibæ Resinæ , etwa 20 Gran enthaltend, drei Stunden nach einer vollen Mahlzeit; 25 , ebenda, nahm 3 Unzen der Mischung zwei Stunden nach einer vollen Mahlzeit.
-
Der Harn, der nach fünfundvierzig Minuten gelassen wurde, gab mit Salpetersäure keinen Niederschlag und keine Trübung, aber ein Teil, der nach einer Stunde und zwanzig Minuten gelassen wurde, wurde bei Zusatz von Salpeter- oder Essigsäure opaleszent. Dieselbe Reaktion zeigte auch der zwei Stunden später gelassene Harn, nicht aber die nächste Portion, die neun Stunden nach Einnahme des Mittels gelassen wurde, 24.
-
Der Harn, der nach zwanzig, vierzig und sechzig Minuten gelassen wurde, zeigte keine Reaktion, aber in dem eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten nach der Gabe gelassenen entstand eine Trübung, und in dem fünfzig Minuten später entleerten war der Niederschlag reichlich. Zwölf Stunden nach Einnahme des Mittels wurde der Harn bei Zusatz von Salpetersäure nur noch schwach opaleszent und wurde nicht weiter untersucht, 25.
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Vor drei Wochen hatte er sich eine erste Gonorrhöe zugezogen, wogegen er Einspritzungen von Zinksulfat angewandt hatte. Diese unterdrückten den Ausfluß eine Zeitlang, doch kehrte er zurück, und er begann Copaivaöl einzunehmen. Am 19. Mai nahm er zwei Eßlöffel des reinen Öls, nachdem er zwei oder drei Tage zuvor bereits einen Eßlöffel genommen hatte. Nach jeder Dosis war ihm übel, und er erbrach ein wenig. Am 20. hörte der Ausfluß auf; er bekam einen Schüttelfrost und bemerkte sein Gesicht geschwollen und rot. Er ging, ohne Nahrung zu sich zu nehmen, zur Arbeit. Am 21. hatte er starken Durst, Übelkeit, Erbrechen, vollständige Appetitlosigkeit, Unruhe sowie zunehmende Schwellung und Rötung des Gesichts. Die Arme und Beine und schließlich der Körper wurden rot und schwollen an. Als ich ihn am 22. Mai sah, fand ich den ganzen Körper ödematös, das Gesicht von dumpf gelblichroter Farbe; das Ödem am stärksten um die Augenlider, die nicht geöffnet werden konnten; etwas klebrigen Ausfluß an den Lidrändern; die Hautoberfläche von Gesicht und Hals eher wie bei Masern erhaben. Dies ist dort stärker bemerkbar, wo der erhabene Ausschlag endet, nahe den Haaren und an den unteren Teilen des Halses: Über den Körper verbreitet sich ein dunkelrötlicher glatter Ausschlag, übersät mit unzähligen Punkten von tieferer Farbe, die über die Oberfläche verstreut sind. Die Hände und Füße glichen im Aussehen einigermaßen dem Gesicht. Der Hals ist entzündet, von dumpfer Rötung, mit Ödem der Uvula; keine Schluckbeschwerden. Er klagt, sich sehr krank zu fühlen; ihm ist übel und er ist unruhig, und er hat nicht geschlafen, sondern sich die ganze Nacht hin und her geworfen. Über keinen Schmerz wird geklagt; keine Beschwerden beim Harnlassen, der Harn ist eher dunkel gefärbt, ohne Sediment. Noch immer starker Durst; Zunge sehr schmutzig, dick gelblichweiß belegt; seit zwei Tagen kein Stuhlgang. Morgentemperatur 104°; Puls 140, klein, fadenförmig. Am Abend Temperatur 103°; Puls 130; kräftiger. Er klagt, daß ihm tagsüber der Kopf herumgehe, und über leichte Halsschmerzen; der Durst ist geringer; er hat etwas Nahrung zu sich genommen; danach war ihm übel und er würgte, behielt jedoch, was er genommen hatte; der Penis ödematös; keine Schmerzen bei der Miktion; der Stuhlgang ging wenig ab; er hat alle zwei Stunden 3j Branntwein genommen, .