ANTIMONIUM OXIGENATUM (oder OXIGENISATUM).
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Sesquioxid des Antimons, Sb2O3. (Dämpfe aus Antimonwerken.)
Quellen.
A. H. Z., 20, 122; Rev. d. l. Med. Hom., 2, 194.
KOPF
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Schmerzen im Kopf.
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Heftiger Kopfschmerz.
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Leichter Kopfschmerz nimmt bis zu einem unerträglichen Grade zu.
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Heftiger Kopfschmerz mit reißenden Schmerzen in den Extremitäten.
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Von Zeit zu Zeit Stiche durch den Kopf.
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Blitzähnliche Stiche durch den Kopf nach hinten, die plötzlich verschwinden, während der Kopfschmerz in der Stirn bestehen bleibt.
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Heftige Stiche und Brennen am Hinterhaupt und im Nacken.
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Schmerz im Hinterhaupt, besonders abends, heftig, benommen machend und so erschöpfend, dass er bald in einen nicht erquickenden Schlaf fällt.
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Anhaltender ermüdender Schmerz im Vorderteil des Kopfes, sofort hinter der Glabella.
MUND. [10.]
- Zunge weiß belegt.
MAGEN
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Appetitverlust.
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Verminderter Appetit.
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Anorexie.
BAUCH
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Bauch durch eingeschlossene Gase aufgetrieben.
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Abdominale Schmerzen.
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Leibschneiden.
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Kolik, ohne Diarrhö.
STUHL UND ANUS
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Diarrhö.
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Diarrhö, mit kneifenden Schmerzen im Bauch, lästig, häufig, bestehend aus Speisen, die bald nach dem Essen entleert werden.
HARNORGANE. [20.]
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Unbeschreibliche Lahmheit im Harnapparat.
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Schmerzen und Drang am Harnblasenhals und Brennen in der Harnröhre während des Harnlassens.
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Abgang einiger Tropfen Schleim aus der Harnröhre.
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Tripperähnlicher Ausfluss aus der Harnröhre.
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Schmerzhaftes Abgehen des Harns guttatim.
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Dysurie mit schleimigem Ausfluss, ein brennendes Gefühl in der Harnröhre verursachend.
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Strangurie.
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Harn von tieforangegelber, fast roter Farbe.
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Tiefroter und blutiger Harn, der Brennen in der Harnröhre verursachte, aus der nach Aufhören des blutigen Harns ein weißlicher Schleim aussickerte.
GESCHLECHTSORGANE
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Schwund des Penis und der Hoden. [30.]
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Penis schlaff.
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Brennen an der Eichel des Penis.
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Mangel an Kraft in den Genitalien, bis nahe an Impotenz.
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Fehlen von Erektionen.
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Vollständige Impotenz.
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Vollständige Impotenz; keine Ejakulation von Samen und nicht einmal Erektionen.
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Atrophie der Hoden.
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Die Hoden wurden kleiner.
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Atrophie von Hoden und Penis.
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Schmerz im Hoden. [40.]
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Schmerzen in den Hoden.
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Verminderung des sexuellen Gefühls.
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Fehlen des sexuellen Gefühls.
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Verlust des sexuellen Appetits.
ATMUNGSAPPARAT
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Husten heftig, erschütternd, trocken, mit Stichen in der Brust.
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Husten trocken, schmerzhaft, endet schließlich in schwierigem Auswurf.
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Schwieriger Auswurf von zähem Schleim.
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Atmung hörbar, durch Rasseln und Pfeifen.
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Erstickungsgefühl.
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Atmung erschwert, mit schleimigen und pfeifenden Rasselgeräuschen über der Brust.
BRUST. [50.]
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Schmerz in der Brust.
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Sehr starke Zusammenschnürung der Brust mit Stichen.
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Fortgesetzte Beklemmung der Brust, Zusammenschnürung und Reizung zum Husten.
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Beklemmung der Brust.
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Einschießender Schmerz längs des Rippenrandes und im Rücken.
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Stechende Stiche durch die Brust, gegen die Schultern und den Rücken hin.
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Heftige Stiche in der Brust mit trockenem Husten.
HALS UND RÜCKEN
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Schwellung der Halsdrüsen.
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Empfindliche Schmerzen in den Lenden.
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Stechende Schmerzen in der lumbosakralen Region.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN. [60.]
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Krämpfe der Glieder.
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Schmerz in allen Gliedern.
ALLGEMEINES
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Große Erschlaffung des ganzen Organismus.
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Allgemeine Erschlaffung und Niedergeschlagenheit.
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Große Schwäche.
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Übermäßige allgemeine Reizbarkeit.
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Große Empfindlichkeit.
HAUT
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Pustulöser Ausschlag, dicht am unteren Bauch.
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Pustulöser Ausschlag am Hals.
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Pustulöser Ausschlag an Hals und Körper. [70.]
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Pustulöser Ausschlag am dichtesten an den Genitalien.
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Pustulöser Ausschlag an Armen, Gesäß, Genitalien; verhindert das Gehen.
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Pustulöser Ausschlag in den Beugen der Extremitäten.
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Pustulöser Ausschlag am Gesäß.
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Pustulöser Ausschlag, besonders an den Oberschenkeln und am Skrotum.
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Pustulöse Erhabenheiten, wie Pocken, am Skrotum.
SCHLAF UND TRÄUME
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Lästige Unruhe nachts.
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Quälende Unruhe verhindert den Schlaf.
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Schlaflosigkeit.
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Ermüdende Träume. [80.]
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Ängstliche Träume und häufiges Auffahren.
FIEBER
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Fieber.
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Die Beschwerden nehmen die Form eines intermittierenden Fiebers an.
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Reichlicher Schweiß und allgemeine Schwäche.
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Sehr reichliche und entkräftende Schweiße während des Schlafes.
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Sehr quälender, strömender Schweiß jedes Mal nach dem Schlaf, gefolgt von großer Erschöpfung.
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Übermäßige Nachtschweiße.