ALUMINA.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Chemisch hergestelltes reines Aluminiumoxid [Al2O3 ].
Zubereitung , Mit sacch. lactis verreiben.
Quellen.
1 , Hahnemann, Chr. Krank., 1, 33; 2 , Hartlaub, ibid; 3 , N-g, ibid.; [
ANMERKUNG VON HAHNEMANN (Fußnote, Seite 206): „Mit bloß diesen zwei Buchstaben bezeichnen die Ärzte Hartlaub und Trinks einen Mann (eine wahre ‚Anonymität‘), der für ihre ‚Annalen‘ die größte Zahl von Symptomen geliefert hat, dessen Symptome aber oft in nachlässiger, weitschweifiger und unbestimmter Weise ausgedrückt sind. Ich konnte nur das Brauchbare herausziehen, in der Überzeugung, daß er in diesen Beobachtungen ein wahrhaftiger und sorgfältiger Mensch gewesen ist; dennoch ist kaum zu erwarten, daß das homöopathische Publikum in diesem Werke – der unentbehrlichsten Säule unserer therapeutischen Kunst – das so große und sorgfältige Umsicht, Schärfe der Sinne, feine Beobachtungsgabe und strenge Kritik der eigenen Empfindungen und Beobachtungen sowie eine richtige Wahl des Ausdrucks erfordert, einem unbekannten Menschen, der nur mit zwei Buchstaben, ‚N-g.‘, bezeichnet ist, blindes Vertrauen schenken sollte.“]
4 , Schreter, ibid; 5 , Trinks, ibid; 6 , Bute, ibid. [ Die folgende Anmerkung von Dr. Hering (empfangen am 17. Nov. 1875) erklärt sich selbst : „Der größte Fehler in Ihrem Bd. I ist die Übersetzung und der Wiederabdruck eines der größten Irrtümer, die Hah-n je beging: Fußnote, Seite 206. Es wäre eine lange Geschichte, Ihnen zu erzählen, wie Hahnemann zu einer so entsetzlichen Anmerkung hat überredet werden können. Nur die unverschämte, boshafte und unwissende Gegnerschaft von Trinks kann sie ein wenig entschuldigen. Was Hahnemann in seinem Briefe an Stapf sagt, erklärt die Entrüstung, die er gegen diesen schrecklich unwissenden und teuflisch böswilligen Trinks empfand. Hartlaub war nur sein Werkzeug. Alles, was Hahnemann über die Anonymität sagt, ist Unsinn. So etwas gab es nicht. N-g. war ein Wundarzt bei Budweis in Böhmen, ein offener, rechtschaffener, wohlmeinender Mann, nicht sehr gelehrt; sein Name war Nenning, und jedermann wußte es. Nach den Gesetzen seines Landes hatte er kein Recht, anders als als Wundarzt zu praktizieren. Eine Lähmung des rechten Armes machte ihn unfähig, seinem Beruf nachzugehen. Seine Ehefrau eröffnete eine Schule und unterrichtete Mädchen in der Putzmacherei; dadurch ernährte sie die Familie. Nenning machte Bekanntschaft mit der Homöopathie und wurde bald ihr begeisterter Verehrer. Er hatte den großartigen Gedanken, der Sache zu helfen, indem er in der Putzmacherwerkstatt seiner Frau an den Mädchen Arzneimittelprüfungen anstellte. Es gelang ihm, sie dazu zu überreden. Unglücklicherweise kam er mit Hartlaub in Leipzig in Verbindung statt mit Hahnemann selbst. Allen Österreichern war durch ein strenges Gesetz verboten, irgend etwas außerhalb Österreichs zum Druck zu senden; daher erschienen nicht nur Nenning, sondern alle anderen Österreicher in unserer Literatur nur mit Initialen, Watzke als ‚G.‘ usw.; dieses empörende Gesetz wurde abgeschafft, aber Hartlaub behielt sein N-g. In Roths Razzia wurde von dieser Anmerkung Hahnemanns der unerquicklichste Gebrauch gemacht. Seit 1828, als N-g. mit Plumbum zuerst öffentlich hervortrat, einem Mittel, an dem ich selbst persönlich interessiert war, da ich sein erster Prüfer war, ist N-g. von mir selbst mit größter Aufmerksamkeit beobachtet worden, und in achtundvierzig Jahren hat man nichts als Bestätigungen und Bekräftigungen erfahren. Mein Vorschlag an Sie ist, diesen Schein unseres Meisters aus der Platte herauszuschneiden.“]
GEIST
-
Er fühlt sich heiter gestimmt; die geistigen und körperlichen Kräfte scheinen angeregt zu sein (erster Tag), 3.
-
(Er fühlt sich übermäßig zufrieden), 1.
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Er nimmt alles im schlimmeren Sinne und weint und heult stundenlang (zweiter Tag), 1.
-
Der Knabe weint fortwährend gegen seinen Willen eine halbe Stunde lang, 1.
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Niedergeschlagen wie vor Kummer, frühmorgens beim Erwachen; das Bewußtsein ist nicht klar, 1.
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Niedergeschlagen und verlassen; er wünscht nur, allein gelassen zu werden, am Vormittag (achter Tag), 3.
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Der Kranke stellt sich nur unerquicklich-traurige Bilder vor (erster Tag), 5.
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Unwillkürliches Seufzen und Stöhnen, wie bei großen Schmerzen; er ist sich dessen nicht bewußt, 6.
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Er glaubt, seine Gesundheit nicht wiedererlangen zu können, 4. [10.]
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Er ist wegen seiner Krankheit niedergeschlagen, 1.
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Sie ist fortwährend von bösen Gedanken erfüllt, die sie zum Weinen nötigen; dabei ist sie ängstlich und unruhig, als ob ihr etwas Böses widerfahren werde; alles, was sie auch nur ansieht, erfüllt sie mit Traurigkeit (elfter Tag), 3.
-
Beim Anblick von Blut oder Messern drängen sich entsetzliche Gedanken auf; sie fühlt z. B., als könne sie Selbstmord begehen, obwohl sie die größte Abneigung dagegen hat, 1.
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Unerträgliche Langeweile; eine Stunde erscheint ihm wie ein halber Tag, 6.
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Ernste, ängstliche Gemütsstimmung, .
KOPF
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Verwirrung des Kopfes, mit Hitze im Gesicht, 5.
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Verwirrung des Kopfes, mit Furcht, das Bewußtsein zu verlieren, 1.
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Frühmorgens fühlt sich der Kopf verwirrt und stumpf an; dies verging nach dem Aufstehen (dritter Tag), 3.
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Der Kopf fühlt sich äußerst verwirrt an, als wäre sein Bewußtsein außerhalb seines Körpers; wenn er etwas sagt, scheint es ihm, als hätte es jemand anders gesagt; oder wenn er etwas sieht, scheint es, als hätte es jemand anders gesehen oder als sähe er es durch die Augen eines anderen, 1.
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Frühmorgens fühlt sich sein Kopf umnebelt und heiß an, 1.
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Ihr Kopf fühlt sich umnebelt und berauscht an; es ist ihr, als würde sie sich drehen; neun Tage lang; dies wechselte mit Schmerzen in den Nieren, und das Umnebelte des Kopfes nahm in dem Maße ab, wie der Schmerz zunahm, und vice versâ (nach dreißig Tagen), 4. [60.]
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Große Schwere des Kopfes, mit Blässe des Gesichts und Mattigkeit, 1.
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Schwere des Kopfes, begleitet von Verwirrung der Stirn und Berührungsempfindlichkeit des Scheitels, um vier Uhr nachmittags (zweiter Tag), 3.
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Schwere des Kopfes beim aufrechten Sitzen; er fühlt, als würde er nach vorn fallen; dies nimmt beim Bücken zu, um 1 Uhr nachmittags (fünfter Tag), 3.
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Frühmorgens fühlt sich der Kopf schwer und heiß an, 1.
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Gelegentliche Schwäche des Kopfes, 1.
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Schwindel am Morgen, 1.
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Schnell vorübergehender Schwindel am Morgen, 4.
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Schwindel, verstärkt durch Bücken, 4.
AUGEN
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Röte der Augen, mit einem Gefühl von Wundsein in den Winkeln und Sehschwäche; abends beim Lesen sieht er einen Hof um das Licht; er muß sich die Augen oft wischen; das rechte verklebt; dies dauert lange, 2.
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Röte des rechten Auges, mit Wundheit und Tränenfluß (dritter und vierter Tag), 2.
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Schielen beider Augen, 5.
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Zittern des linken Auges, als wollte es herausspringen; schlimmer gegen Abend und beim Hinabsehen; besser beim Schließen des Auges, beim Hinaufsehen oder wenn sie das Auge mit der Hand festhält; zugleich ist das Auge so lichtempfindlich, daß sie es danach drei Tage lang oft schließen mußte (siebenundvierzig Tage), 4.
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Brennen der Augen morgens beim Erwachen, 3.
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Brennen in den Augen, besonders beim Hinaufsehen, 1.
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Brennen und Druck in den Augen, 1.
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Brennen und Druck in Augen und Nase, als würde sie von einem Schnupfen befallen, 4.
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Reißen am oberen Rand der Augenhöhle, 1. [160.]
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Spannung um das linke Auge (zwei Tage), 3.
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Druck in den Augen; sie konnte sie nicht öffnen, 1.
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Druck in den Augen und Lichtempfindlichkeit, 2.
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Druck im rechten Auge, am Abend, beim Schreiben oder Lesen, 5.
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Druck im linken Auge, als wäre etwas hineingefallen, dicht unter dem oberen Augenlid; den ganzen Tag (fünfter Tag), 4.
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Beißen im linken Auge, wie von Seife, am Abend, .
OHREN
-
Am rechten Ohr ein durchsichtiges Bläschen ohne Schmerzen, 6.
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Es ist ihr, als läge äußerlich etwas vor dem Ohr, 1.
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Juckendes Brennen am vorderen Rand des rechten Ohres (erster Tag), 3.
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Hitze und Röte des Ohres an vielen Abenden, 1.
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Spannung in den Ohren (zweiter und dritter Tag), 5.
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Bohrender Schmerz im Ohr am Morgen und in der Ohrmuschel am Nachmittag; auch bei Druck fühlbar (vierter Tag), 3.
-
(Kopfschmerz), Reißen und Stiche in den Ohren, etwas gemildert durch Druck mit der Hand, vier Tage lang gegen Abend anhaltend (nach sechstem Tag), 4.
-
Reißen in, hinter und unter den Ohren, 3. [220.]
-
Häufige Stöße wie mit einem Messer in die Höhlung des Ohres, 3.
-
Stechen in die Ohren, 3.
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Stiche in den Ohren, besonders am Abend (nach dreißig Tagen), 2.
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Nachts Stiche tief im rechten Ohr (nach vier Stunden), 3.
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Stiche durch die Ohren von innen nach außen (nach vier Stunden), 5.
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Stiche im linken Ohr (siebenter Tag), 4.
-
Pulsationen im Ohr, 1.
-
Heftiger Juckreiz in beiden Ohren; Reiben mit den Fingern verstärkt ihn (nach fünfzig Stunden), 1.
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Juckreiz vor und hinter den Ohren und an den Läppchen, .
NASE. [240.]
-
Die Nasenscheidewand ist geschwollen, rot und berührungsschmerzhaft; abends sind die Schmerzen stärker, mit Stichen in der Stirn (ein Tag), 4.
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Schwellung und Härte des linken Nasenflügels, mit Schmerz bei Berührung (acht Tage), 4.
-
Ulzerierte Nasenlöcher, 1.
-
Ein Furunkel auf der Nase, 1.
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Rasseln und Pfeifen in der Nase, mit rauher Stimme, am Nachmittag (drei Tage), 3.
-
Die Nase ist verstopft (ein Tag), 1.
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Verstopfung des linken Nasenlochs (zehn Tage), 5.
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Krankheitsgefühl wie bei einem Schnupfen, der nicht herauskommen kann, 1.
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Gefühl in der Nase, als käme ein Schnupfen auf, am Abend, mehrere Tage lang (vier Tage), 5.
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Katarrh mit Niesen und Verstopfung der Nase den ganzen Tag (drei Tage), 3. [250.]
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Trockener Katarrh (neun Tage), 3.
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Heftiger trockener Katarrh, besonders nachts, mit großer Trockenheit des Mundes, 1.
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Heftiger Fließschnupfen aus dem linken Nasenloch, plötzlich auftretend; das rechte Nasenloch ist vollständig verstopft, 1.
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Zuerst Fließschnupfen, dann trockener Schnupfen, so daß beide Nasenlöcher völlig verstopft sind, 1.
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Auf der rechten Nasenseite zwei Pickel mit brennendem und stechendem Schmerz, 1.
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Häufiges Niesen (und Schluckauf), ohne Schnupfen (ein, zwei, sieben Tage), .
ALUMINA. GESICHT. [270.]
-
Düsterer, niedergeschlagener Ausdruck, 3.
-
Blässe des Gesichts, 1.
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Blässe und Röte des Gesichts wechseln rasch miteinander ab, 1.
-
Haut des Gesichts rauh, besonders an der Stirn, 1.
-
Juckende Pickel auf der Stirn, an der rechten Nasenseite und am linken Mundwinkel; beim Drücken laufen sie zusammen (sechs bis neun Tage), 3.
-
Jeden Tag Hitzewallungen im Gesicht, 1.
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Hitze und Spannung in der linken Gesichtshälfte, am Abend (erster Tag), 6.
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Sein Gesicht scheint ihm größer oder geschwollen und die Augen kleiner zu sein, so daß das Sehen behindert ist; nach dem Mittagessen (erster Tag), 3.
-
Die Gesichtshaut ist gespannt, selbst um die Augen herum, als wäre Eiweiß darauf getrocknet; nach dem Mittagessen beim Gehen im Freien (fünfter Tag), 3.
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Ameisenlaufen in der rechten Gesichtshälfte, mit stechendem Schmerz in der Ohrhöhlung und Reißen im rechten Knie, 3. [280.]
-
Heftiger Juckreiz im Gesicht, 1.
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Juckreiz mit heftigem Bedürfnis zu kratzen, im Gesicht und unter dem Kinn; danach kleine, ausschlagartige Pickel (vierter Tag), 3.
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Juckreiz an Stirn, Wangen, um die Augen und am Kinn, 3.
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Die Wangen sehen kupferrot aus, wie bei Branntweintrinkern, 6.
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Ein schmerzhafter roter Fleck auf der rechten Wange, 1.
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Kleine rote schmerzlose Pickel auf der rechten Wange, die sich rauh anfühlen (zwölfter Tag), .
MUND. [310.]
-
Dicker übelriechender Schleim auf den Zähnen (fünfter Tag), 3.
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Zwei faule Backenzähne (einer oben, der andere unten) haken beim Öffnen des Mundes ineinander, 6.
-
Ulzeration der Wurzeln aller Zähne, 6.
-
Beim geringsten Kauen leidet sie am heftigsten Zahnschmerz; die Zahnwurzeln schmerzen dann, als wären sie ulzeriert, 1.
-
Der Zahnschmerz erstreckt sich bis zum Kehlkopf, mit Nervenreizung, wie nach Erkältung oder nach zu starkem Gebrauch von Kamille, 6.
-
Die Zähne sind beim Kauen sehr schmerzhaft; sie fürchtet, sie gegeneinander zu drücken (nach dem zweiten Tag), 1.
-
Beim Zusammenbeißen Zahnschmerz, als wären die Zähne locker, 1.
-
Die hohlen Zähne schmerzen sehr, wenn Speise hineingerät, 1.
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Kältegefühl der Zähne, mit großer Empfindlichkeit, 3.
-
Gefühl, als wären die Zähne zu lang (erster Tag), 5. [320.]
-
Am Abend Bohren (Reißen, Mahlen) in den Zähnen (nach einer Stunde), 1.
-
Bohren in verschiedenen hohlen Zähnen, 1.
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Ziehender Schmerz in den Zähnen der rechten Seite, am Abend; verschwand nach dem Niederlegen, 3.
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Nagender Schmerz in einem der vorderen Backenzähne des Unterkiefers, mit Reißen hinter dem Ohr, als würde das Ohr herausgerissen; schlimmer um neun Uhr abends und dann langsam abnehmend; Aufsitzen im Bett bringt etwas Erleichterung; nach Mitternacht nur noch Nagen im Zahn; der Schmerz bleibt unter allen Umständen gleich; tagsüber ist er dumpf, 3.
-
Ziehender und reißender Schmerz in den vorderen unteren Zähnen, der bis zum Jochbein und zu den Schläfen zieht, .
HALS
-
Entzündliche Röte im hinteren Teil des Halses (neun Tage), 5.
-
Halsentzündung, endigend mit einem auffallend lividen Saum um die Mundhöhle, mehrere Tage lang (nach zwei Tagen), 5.
-
Dicker zäher Schleim fließt aus den hinteren Nasenöffnungen in den Hals, 1.
-
Er kann den Schleim im Hals nicht heraufbringen, weil er zu tief sitzt, 3.
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Ein Stück Schleim gerät ihm in den Hals und würgt ihn, bis er es herunterschluckt (nach zehn Minuten), 3.
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Ansammlung von dickem zähem Schleim im Hals, besonders abends und morgens beim Erwachen, die das Wundsein des Halses verstärkt; sie veranlaßt häufiges Räuspern und läßt sich nur in kleinen Klümpchen mit großer Mühe auswerfen (erster Tag), 5. [380.]
-
Räuspern von salzigem Schleim nach dem Mittagessen (zwei Tage), 3.
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*Am Abend Trockenheit des Halses, die häufiges Räuspern veranlaßt (drei Tage), 5.
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Trockenheit von Hals und Mund (kurz nach der Einnahme), 5.
-
Trockenheit und Kratzen im Hals (ein Tag), 3.
-
Große Trockenheit von Hals, Mund und Lippen, als wären die Teile ausgedörrt, mit quälendem Durst, 1.
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Säuerlicher Geschmack im Hals, dann bittere Aufstöße, kurz nachdem er abends seine Milchsuppe gegessen hatte (vier Tage), 3.
-
Säuerlicher Geschmack, der plötzlich im Hals auftritt, ohne Aufstoßen, am Vormittag (vier Tage), 3.
MAGEN
-
Er ist immer hungrig; könnte ständig essen, 1.
-
Sehr hungrig, 2.
-
Rasch auftretender Hunger; er lechzt nach seinem Mittagessen und kann es kaum erwarten, 4.
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Sie ist hungrig, aber ißt nichts mit Genuß, 3.
-
Sie hat keine Abneigung gegen Nahrung, aber keine Lust zu essen; beim Anblick des Essens ist sie schon satt; sie könnte einen ganzen Tag ohne Essen auskommen (viele Tage lang), 1.
-
Starker Appetit auf Gemüse, Obst und weiche Speisen, 1.
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Keine Lust zu essen, kein Appetit, kein Hunger; die Speisen schmecken nicht schlecht, aber sie schmecken überhaupt nicht; alles schmeckt wie Stroh oder Hobelspäne, 1.
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Er hat keinen Appetit und ißt widerwillig, 4. [430.]
-
Wenig Hunger und kein Appetit über viele Tage, selbst wenn er zum Mittagessen nichts ißt (ein bis fünfzehn Tage), 3.
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Verminderter Appetit, mit Völle des Bauches, 5.
-
Abneigung gegen Fleisch, 1.
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Abneigung gegen Fleisch bis zum Erbrechen, drei Tage lang (nach sechs Tagen), 3.
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Sehr durstig den ganzen Tag, auch beim Mittagessen, 3.
-
Abneigung gegen das gewöhnliche Rauchen, 1.
-
Rauchen schmeckt nicht und berauscht ihn vier Tage lang, 3.
-
Rauchen bekommt ihm nicht, .
ALUMINA. BAUCH
-
Beim Bücken ist die Leber stets empfindlich und schmerzhaft, 1.
-
Reißen in der Leber, 1.
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Reißen, das von der rechten Hypochondrialgegend in die Hüfte zieht, am Vormittag (erster Tag), 3.
-
Beim Aufrichten aus gebückter Stellung heftige Stiche in der rechten Bauchseite, wie in der Leber, mit Atemanhalten (elfter Tag), 1.
-
Stiche in der rechten Hypochondrialgegend im Stehen; verschwinden im Sitzen, 3.
-
Am Abend fortwährend schmerzhafte Stiche unter den linken unteren Rippen bis zur Magengrube reichend (fünfter Tag), 1. [510.]
-
Dumpfe Stiche, abwechselnd unter den linken unteren Rippen und in der rechten Bauchseite auftretend (vierter Tag), 5.
-
Stiche in beiden Hypochondrien, 3.
-
Gefühl, als würden beide Hypochondrien mit Gewalt gegeneinander gedrückt oder geschraubt, am Vormittag (erster Tag), 3.
-
Anhaltendes Brennen und Stiche in der rechten Hypochondrialgegend, als würde dort tief mit einer Hand hineingeschnitten, am Nachmittag (erster Tag), 3.
-
Häufig ein augenblicklicher ziehender Schmerz unter den rechten Rippen beim Sitzen oder Gehen, 1.
-
Am Abend Kneifen um den Nabel (erster Tag), 5.
-
Während des gewöhnlichen Frühstücks Kneifen unterhalb des Nabels, mit Fülle und Auftreibung des Bauches (erster Tag), 5.
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Wühlen um den Nabel, wie nach Erkältung, am Nachmittag (zweiter Tag), 3.
-
Druck in der Nabelgegend mit Stichen, am Nachmittag im Stehen, 3.
STUHL UND ANUS
-
Hervortreten einer Varize des Rektums; sie vergrößert sich durch Gehen und nimmt während der Nachtruhe ab, 1.
-
Varizen des Rektums vergrößern sich immer am Abend; sie werden feucht und brennen, 1.
-
Das Rektum ist untätig, als fehle ihm die peristaltische Bewegung und die Kraft, den Inhalt herauszudrücken; der Stuhl ist weich und dünn und kann nur durch Pressen mit den Bauchmuskeln herausgebracht werden (nach sechzehn Stunden), 1.
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Das Rektum scheint gelähmt (zweiter Tag), 1. [590.]
-
Die Varizen werden feucht und stechen, 1.
-
Beim Gehen geht dunkel gefärbtes Blut aus dem Rektum ab, 1.
-
Tenesmus von Rektum und Harnblase, nach einer Entleerung vergehend, 4.
-
Tenesmus (dritter Tag), 1.
-
Tenesmus (erster Tag), 3.
-
Lange anhaltender Tenesmus nach lästigem Druck im Unterbauch; die Entleerung kommt langsam und kann nur durch Pressen mit den Bauchmuskeln erfolgen; der ganze Darm scheint aus Mangel an Peristaltik untätig zu sein; der Stuhl ist nicht hart (nach dem zweiten Tag), 1.
-
Tenesmus vor einer Entleerung, 1.
-
Pressen während einer Entleerung; der Stuhl ist sehr fest, knotig und spärlich, vorausgegangen von Tenesmus (zweiter Tag), 3.
-
Juckreiz, Brennen des Anus, 1.
-
Während einer Entleerung schien es, als sei das Rektum ausgetrocknet und verengt; der Stuhl war jedoch regelmäßig, 4. [600.]
HARNORGANE
-
Gefühl von Schwäche in Harnblase und Genitalorganen; er fürchtet, ins Bett zu nässen (am Abend), 6.
-
Druck und Ziehen in der Blasengegend, besonders am Blasenhals (vierter und fünfter Tag), 5.
-
(Tripper seit mehr als sechs Wochen (nach vierzehntem Tag), mit heftiger und schmerzhafter Schwellung der Leistendrüsen rechts, schneidendem Schmerz beim Wasserlassen und Schmerz im Damm, besonders heftig am Ende der zweiten Woche; der Schmerz im Damm ist besonders heftig beim Stehen, Aufstehen oder Niedersetzen), 2.
-
Hitzegefühl in der Harnröhre, das durch ruhiges Liegen vergeht, 4.
-
(Gefühl von Trockenheit im vorderen Teil der Harnröhre, als wäre dort die Haut ohne Empfindung, besonders am Morgen), 4.
-
Reißen und einschießende Schmerzen in der Harnröhre beim Gehen im Freien, aufsteigend zum Unterbauch, 1.
-
Angenehmer wollüstiger Juckreiz in der Harnröhre und zwischen den Hoden, 4.
-
Juckreiz, Brennen in der Harnröhre, 1. [650.]
-
Frühmorgens beim Erwachen im Bett ein ziehendes und beißendes Gefühl in der Harnröhre, 1.
-
Schneiden im vorderen Teil der Harnröhre während des Wasserlassens und noch eine Weile danach, als ginge der Harn über eine entzündete Stelle (nach achtzehntem Tag), 2.
-
Nach dem Wasserlassen wurde die Harnröhre heiß, dann brennend, und es bestand Tenesmus sowohl des Rektums als auch der Harnblase, 4.
-
Harndrang und Druck zum Wasserlassen, ohne vermehrte Harnmenge, 5.
-
Harndrang frühmorgens beim Erwachen, mit erschwerter und verzögerter Entleerung des Harns in dünnem Strahl aus der weiblichen Harnröhre (siebenter Tag), .
GESCHLECHTSORGANE
-
Zahlreiche Erektionen am Abend und nachts im Bett und am Nachmittag beim Sitzen (erster bis dritter Tag), 5. [680.]
-
(Beim Erwachen während der Nacht fast beständig schmerzhafte Erektionen; sie sind nicht vollkommen, verursachen aber ein Gefühl, als sei das Glied innerlich ulzeriert, mit kurzen, feinen, durchdringenden Stichen durch das ganze Glied, einschießenden Schmerzen ähnlich) (nach vier Wochen), 2.
-
(Priapismen während der Nacht), 4.
-
Beim Hinbewegen der Hand am Penis ziehender Schmerz, der sich bis zur Eichel erstreckt; mit schwachem Appetit, 4.
-
Wundheit an der inneren Fläche der Vorhaut, 1.
-
Absonderung von viel Smegma hinter der Eichel, 1.
-
Gefühl, als werde die Eichel zusammengedrückt (zwei Minuten lang), 4.
-
Ziehen von der Eichel durch die Harnröhre (nach fünf Tagen), 5.
-
Bildung an der Eichel, 4.
-
Juckreiz der Eichel (vierter Tag), 5.
-
Juckreiz des Skrotums; durch Kratzen beseitigt (zweiter Tag), 3. [690.]
-
Zusammenziehender Schmerz im rechten Samenstrang; zugleich wird der rechte Hoden hochgezogen und ist ebenfalls sehr wund und schmerzhaft (zweiter Tag), 5.
-
Der linke Hoden ist hart und bei Berührung unaussprechlich schmerzhaft, 4.
-
Anfangs scheint der Geschlechtstrieb vermindert und die Erektionen vermehrt zu sein; in der Reaktion des Organismus nimmt dagegen das Verlangen nach Umarmung zu, obwohl die Erektion fehlt, 1.
-
Gleichgültigkeit gegen den Geschlechtsverkehr, .
ATMUNGSORGANE
-
Schleim in den Luftwegen, stets fest anhaftend; macht Räuspern nötig, wobei sich nur ein kleiner Teil löst, 2.
-
Pfeifen in den Luftwegen und Erstickungsgefühl in der Brust beim Atmen, 1.
-
Reizung im Kehlkopf verursacht Husten, 4.
-
Hustenreiz mit häufigem Ausspucken von Speichel, 5. [730.]
-
Sie erkältet sich leicht im Zimmer; sie wird heiser; dies nimmt beim Gehen im Freien ab, 1.
-
Heiserkeit am Morgen (sechzehnter Tag), 1.
-
Sie wird häufig von plötzlicher Heiserkeit befallen, die Stimmverlust verursacht und sich durch Räuspern nicht bessern läßt; meist am Nachmittag und Abend, 1.
-
Husten mit schmerzhaftem Druck im Hinterhaupt, 1.
-
Husten mit Kratzen im Hals, 3.
-
Kurze Hustenanfälle mit reißend-einschießendem Schmerz in der rechten Schläfe und im Scheitel, 1.
-
Husten, der die Brust wund macht, am Vormittag (dritter Tag), 3.
-
Häufiger kurzer trockener Husten am Vormittag und Abend, 3, 5.
-
Trockener Husten nachts, mit Trockenheit des Halses (nach vierundzwanzig Stunden), 3.
-
Heftiger kurzer trockener anhaltender Husten mit Niesen und reißendem, einschießendem und kneifendem Schmerz, der vom Nacken bis zur rechten Schulter zieht, 1. [740.]
-
Trockener Husten, der morgens plötzlich kommt und schnell vergeht oder beim Gehen im Freien verschwindet und dann auch im Zimmer fortbleibt (erster und sechster Tag), .
BRUST. [750.]
-
Blase auf der rechten Brusthälfte und am Hals, mit brennendem Schmerz; mit glühender Hitze im Gesicht und Frostschauern im übrigen Körper; schläft fest und ohne Träume, 4.
-
Rasseln in der Brust, durch Schleim verursacht (fünfter Tag), 3.
-
Trockenheitsgefühl in beiden Seiten der Brust (fünfzehnter Tag), 1.
-
Fortwährende Wärme in der Mitte der Brust (nach fünf Minuten), 3.
-
Hitze im vorderen Teil der Brust; sie fühlt die Hitze beim Atmen, 1.
-
Kneifender Schmerz im oberen Teil der Brust, am Abend beim Sitzen (erster Tag), 5.
-
Nachts wird er aus dem Schlaf durch einen Krampf und Beklemmung der Brust geweckt (nachdem er tags zuvor viel gegangen war), 1.
-
Druck auf die Brust mit Kurzatmigkeit, nachts, in Rückenlage; vergeht in Seitenlage (zweiter Tag), 3.
-
Seine Brust fühlt sich beklemmt an, 1.
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Beklemmung an der Brust (erster Tag), 5. [760.]
-
Beklemmung der Brust, 1.
-
Beklemmung, Wallung und Pulsation in der Brust (nach zwei Stunden), 5.
-
Beklemmender Schmerz in der Brust; die Brust fühlt sich eng an, 1.
-
Beklemmung auf der Brust, 4.
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Beklemmung der Brust beim Bücken während des Schreibens, 1.
-
Nachts heftiger beklemmender Schmerz in der Brust, der den sonst ruhigen Schlaf stört und nicht durch Atmen, wohl aber durch Vorbeugen des Kopfes verstärkt wird, mehrere Tage lang (nach fünf Tagen), .
HERZ UND PULS
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Herzklopfen täglich beim Erwachen, 1. [800.]
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Häufiges Herzklopfen; einige unregelmäßige Schläge, große und kleine untermischt, 1.
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Gegen 4 oder 5 Uhr morgens durch Angst um das Herz geweckt, als wolle Schweiß ausbrechen, was jedoch nicht geschieht; nach dem Aufstehen verschwindet die Angst sofort, 1.
HALS UND RÜCKEN
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Der Nacken schmerzt beim Bewegen des Kopfes, 1.
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Stiche im Nacken, 1.
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Stiche im Nacken und an der rechten Halsseite, die erst nach langem Reiben verschwinden, 3.
-
Bläschen an der rechten Halsseite (neunter Tag), 3.
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Schwellung der Drüsen an der linken Halsseite, 1.
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Frühmorgens Steifigkeit des Halses und des oberen Rückens, mit ziehenden Schmerzen, die durch Bewegung vergehen (vier Tage), 5.
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Steifigkeit der Halsmuskeln, so daß sie den Kopf nicht nach links drehen kann, 1. [810.]
-
Heftige Spannung im Nacken eine Stunde lang am Nachmittag (ein Tag), 3.
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Schmerzhaftes Ziehen in den Halsmuskeln, durch Reiben oder Kopfbewegung nicht verändert, am Vormittag (ein Tag), 3.
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Ziehen und Druck in den Drüsen der linken Halsseite, 1.
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Stiche im Hals links äußerlich, durch Druck gebessert, mit Reißen im Kopf und Stichen in den Ohren (nach zwölf Tagen), 4.
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Stiche in den Drüsen der rechten Halsseite und ziehender Druck in denen der linken (nach einer halben bis einer Stunde), 5.
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Heftiger Juckreiz am Hals und an der Brust, als wäre sie von Flöhen gebissen (nach zehn Tagen), 4.
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Heftiger Juckreiz an Hals, Nacken und Brust, ohne sichtbaren Ausschlag; beim Berühren fühlt man hier und da unter der Haut harte Pickel (vierzehn Tage), 4.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN
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Zuckungen in allen Gliedern, 1.
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Unwillkürliche Zuckungen hier und da; Bewegungen eines Fußes, der Finger usw., 1.
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Am Abend Zuckungen in beiden unteren Extremitäten zugleich, besonders in Beinen und Füßen, gefolgt von Neigung, die Arme zu drehen und nach oben zu strecken, 1. [850.]
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Morgens lähmungsartige Schwäche aller Glieder, mit Benommenheit des Kopfes, in anfallsweisen Minuten (zehnter Tag), 1.
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Der vierte und fünfte Finger, das rechte Knie und schließlich die Ferse schlafen nach dem Sitzen ein, 1.
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Starrheit der Hände und Füße, als wären sie eingeschlafen, früh beim Erwachen; verschwindet nach dem Aufstehen und wenigem Gehen, 1.
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Bei körperlicher Arbeit eine krampfartige Empfindung wie Taubheitsgefühl, die das ganze linke Bein hinaufsteigt, auch im linken Arm, mit schwindliger Benommenheit des Kopfes, anfallsweise (vierzehnter Tag), 1.
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Gefühl von brennender Spannung auf dem Fuß- und Handrücken wie von einer Schwellung, 1.
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Gefühl der Zusammenziehung im rechten Zeigefinger und Fuß, als wären die Sehnen zu kurz; berührt er etwas mit dem Finger, fühlt er sich wie elektrisiert, 4.
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Schmerz in den Gliedern, als würden die Knochen enger zusammengedrückt, mit Druck in den Gelenken, 1.
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Gefühl in den Gliedern, als hätte er sich erkältet, begleitet von häufigem Frösteln tagsüber und Hitze im Gesicht am Abend, 1.
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Reißen im linken Schulterblatt, in den Armen, Händen und Beinen, besonders am Abend (dritter Tag), 1.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Reißen zu verschiedenen Zeiten in den Armen und allen ihren Teilen, in Schultern, Achselhöhlen, Oberarmen, Ellbogen, Unterarmen usw., 3. [860.]
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Stiche in den Schultern, Achselhöhlen und Armen, auch nachts, 3.
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Häufiges, anfallsweise auftretendes Reißen in beiden Achselhöhlen, am Nachmittag (vierter Tag), 3.
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Schmerz wie nach Verstauchung im Schultergelenk, besonders beim Heben des Armes, 1.
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Plötzliches Zucken oder Erschüttern in der rechten Schulter (nach zwei Stunden), 3.
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(Weiche rote) Schwellung des Armes und heftige Stiche darin, 1.
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Mattigkeit der Arme, 1.
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Große Mattigkeit in den Armen, die der Kranke kaum heben kann (dritter Tag), 5.
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Große Müdigkeit eines Armes, 1.
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Brennen (und Spannung) der Arme (Oberarme) und Finger sowie des linken Ellbogens wie von glühendem Eisen, 3.
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Fortwährendes Brennen und Stechen in den Armen, mit Steifigkeit im Rücken, so daß sie sich kaum bewegen kann, 1. [870.]
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Zeitweise Hitze im rechten Arm, sogar äußerlich fühlbar, 1.
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Gefühl von Enge im Arm, wie nach Erkältung, 1.
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Reißen in den Armen vom Oberarm bis zu den Fingern und von Fingern und Handgelenken bis zu den Schultern, 3.
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Lähmungsartiger Schmerz wie zerschlagen in den Armen, bisweilen über das Kreuz hin weg, zum rechten Oberarm kommend und zum linken Unterarm gehend und vice versâ, .
UNTERE EXTREMITÄTEN
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*Große Schwere in den unteren Gliedmaßen; er kann sie kaum nachschleppen; beim Gehen taumelt er und muß sich setzen; am Abend (fünfter Tag), 3.
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Schmerz in den Beinen und Lenden bei Bewegung, 1.
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Nach einem Spaziergang Schmerz in den Beinen und Lenden; hindert sie am Schlaf, 1.
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Große Müdigkeit der Beine im Sitzen, 3.
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Taumelnder Gang wie im Rausch, 6.
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Ziehen in den Extremitäten, 1.
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Das rechte Hüftgelenk schmerzt ihn, 1.
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Reißender Schmerz über beiden Hüften und am oberen Rand des Beckens, 1. [920.]
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Reißen und Stechen im Hüftgelenk und knapp oberhalb des Knies, anfallsweise, 6.
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Stiche in der linken Hüfte, bis ins Kreuz und in die Lenden ziehend; beim Atmen wiederholt, 3.
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Schmerz in der linken Hüfte wie geprellt; wird durch Druck schlimmer, frühmorgens (vierter Tag), 3.
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Beim Sitzen schlafen die Gesäßbacken ein, 1.
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Schneiden wie mit einem Messer quer durch die rechte Hälfte des Gesäßes, am Vormittag (zweiter Tag), 3.
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Brennender und beißender Juckreiz an den Oberschenkeln, vergehend durch Kratzen, 3.
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In Oberschenkeln und Beinen lang anhaltende Spannung, fast wie ein Krampf, nach unten ziehend; nur einige Minuten, aber häufig wiederkehrend, .
ALLGEMEINES
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Schüttelnde Pulsationen durch den ganzen Körper, 6. [1000.]
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Unwillkürliche Bewegungen des Kopfes und anderer Teile, 1.
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Sein Arm und Kopf werden mehrmals mit Angst rückwärts gerissen, 1.
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Zitternde Erregung des ganzen Nervensystems, 6.
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Selbst das schwächste geistige Getränk berauscht ihn, 1.
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Neigung zu krampfhaftem Lachen, am Abend im Bett (fünfter Tag), 1.
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Zuerst saß er still, ohne zu antworten; darauf fünf Minuten ängstliches Stöhnen; dann zehn Minuten krampfhaftes Lachen, danach wieder Weinen; dann abwechselnd Weinen und Lachen, 1.
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Wenn er im Sitzen seinen Nachmittagsschlaf halten will, fährt ein Ruck durch Kopf und Glieder wie ein elektrischer Schlag, mit Benommenheit, 1.
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Unruhe; sie mußte beständig die Füße bewegen und umhergehen, 1.
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Unruhe im Sitzen oder Liegen; sie mußte die Lage von Händen und Füßen verändern, 1.
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Alle Muskeln fühlen sich gelähmt an, 6. [1010.]
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Zitternde Mattigkeit, 1.
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Mattigkeit am Vormittag und großes Frösteln; am Nachmittag schüttelndes Frösteln im Rücken, 4.
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Große Mattigkeit des ganzen Körpers, mit Frösteln und Kopfschmerz (dreiunddreißigster Tag), 3.
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Mattigkeit; Schwindel; häufig fieberhafter Puls und Arbeitsunlust mehrere Tage lang; wenig Appetit; Schläfrigkeit nach dem Mittagessen; Schwere im Körper; häufige Neigung zum Aufstoßen, die jedoch entweder gar nicht oder nur unvollkommen erfolgt (nach vier Wochen), .
HAUT
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Kleine Verletzungen der Haut werden wund und entzünden sich, 1.
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Die Flechten (kleine weiße juckende, gruppierte Pickel) nehmen zu, 2.
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Pickel auf Stirn und Hals, 1.
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Juckreiz an einer schon trockenen Kruste eines kleinen nicht geheilten Furunkels auf der Stirn; der Juckreiz vergeht durch Kratzen, 3.
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Die behaarte Kopfhaut juckt und ist mit weißen Schuppen bedeckt, 2.
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Eine Gruppe Pickel auf der Kopfhaut hinter dem rechten Ohr, mit schmerzhafter Spannung, 3. [1040.]
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Am linken unteren Augenlid ein Pickel, mit stechendem Schmerz, 1.
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Am rechten Ohr ein durchsichtiges Bläschen ohne Schmerzen, 6.
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Furunkel auf der Nase, 1.
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Juckende Pickel auf der Stirn, an der rechten Nasenseite und am linken Mundwinkel; beim Drücken laufen sie zusammen (sechster bis neunter Tag), 3.
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Schmerzhafter roter Fleck auf der rechten Wange, 1.
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Kleine rote schmerzlose Pickel auf der rechten Wange, die sich rauh anfühlen (zwölfter Tag), 4.
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Auf der rechten Wange ein Pickel, der bei Berührung wie wund schmerzt, 1.
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Pickel auf der linken Wange und Stirn (zehnter Tag), 3.
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Ein Furunkel nach dem anderen auf der linken Wange, 1.
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Auf der Innenseite der Lippe eine helle Blase von Erbsengröße (zweiter Tag), 5. [1050.]
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Krustige Ausschläge an der Unterlippe, .
SCHLAF UND TRÄUME
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Viel Gähnen, begleitet von Schläfrigkeit (die nur im Freien vergeht), 3.
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Fortwährendes Gähnen, auch vor dem Mittagessen, ohne Schläfrigkeit, 3, 5.
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Schnarchen während des Nachmittagsschlafes (sechster Tag), 3.
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Schläfrigkeit am Tage, 1. [1080.]
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Große Schläfrigkeit am Abend, selbst im Stehen, 1.
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Große Schläfrigkeit am Abend, schon um sechs Uhr, 3.
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Sie schläft abends sehr früh ein, 4.
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Müde und schläfrig, 1.
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Große Mattigkeit, am Vormittag begleitet von unwiderstehlicher Schlafneigung; sie legt sich nieder und schläft eine Stunde fest; dieser Schlaf läßt die Mattigkeit verschwinden und macht ihr sehr behaglich, 3.
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Sie schläft zu fest und muß geweckt werden, 1.
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Gegen Morgen tiefer Schlaf, mit Träumen, die den Kopf angreifen (nach zehn Stunden), 1.
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Früh beim Aufstehen fühlt sie sich, als hätte sie nicht genug geschlafen; sie ist noch müde und gähnt, 1.
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Frühmorgens nach unruhigem Schlaf fühlt er sich noch müde und will nicht aufstehen, 2.
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Morgens möchte er länger schlafen, 4. [1090.]
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Morgens muß er länger als gewöhnlich schlafen und kann nicht ganz wach werden; zugleich schläft er beim Zubettgehen später ein, 4.
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Abends kann er wegen zudringlicher Phantasiebilder nicht einschlafen (zweiter Tag), .
FIEBER
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Inneres Kältegefühl und Frostschauer, mit Verlangen nach dem warmen Ofen und Strecken der Glieder, schlimmer nach warmen Getränken, 1.
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Fröstelig im Freien, 1.
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Frösteln des ganzen Körpers; die Füße sind den ganzen Tag eiskalt, mit Hitze im Kopf, auch im Zimmer (erster Tag), 3.
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Inneres Frösteln und äußere Hitze, besonders an den Wangen, mit dunkler Röte derselben, wie bei Branntweintrinkern, 6.
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Inneres Frösteln, mit heißen Wangen und kalten Händen, 6.
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Kälteschauer, ohne Durst oder nachfolgende Hitze oder Schweiß, von vier bis sechs Uhr nachmittags, mit klopfenden Schmerzen in Stirn und Hinterhaupt, die durch Druck mit den Händen abnehmen (neunter Tag), 4.
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Frösteln, beständiges Aufstoßen, bitterer Geschmack im Mund, häufige Speichelsammlung, große Kraftlosigkeit und Kopfschmerz, als wolle der Kopf zerspringen, besonders am Scheitel, mit Schwindel (durch eine Dosis Ipecacuanha erleichtert) (vierunddreißigster Tag), 3. [1140.]
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Häufige Wiederkehr von Frostschauern am Abend (zweiter Tag), 2.
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Frostschauer über den ganzen Körper jeden zweiten Tag gegen Abend, ohne Durst, mit Appetitlosigkeit; Schlaflosigkeit und unruhiges Herumwerfen im Bett, 4.
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Frostschauer über den ganzen Körper während einer Entleerung, am Abend (fünfter Tag), 3.
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Um vier Uhr morgens durch Frösteln des ganzen Körpers geweckt, begleitet von heftiger Kontraktion des Magens; fortwährendes leeres Aufstoßen, das Erleichterung bringt; dann vier flüssige Stühle, mit ständigem Frösteln, gefolgt von Brennen im Anus; das Frösteln dauerte bis zum Abend (zweiunddreißigster Tag), 3.
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Frösteln und unruhiger Schlaf die ganze Nacht (dreiunddreißigster Tag), .
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Früh beim Erwachen niedergeschlagen; die meisten Symptome erscheinen; früh Angst; früh Verwirrung des Kopfes; früh Kopf umnebelt usw.; früh schwerer Kopf; Schwindel; rasch vorübergehender Schwindel; im Bett rhythmisches Klopfen im ganzen Kopf; früh schmerzhafter Fleck in der Stirn; früh beim Erwachen Kopfschmerz im Scheitel usw.; beim Erwachen Brennen der Augen; früh Beißen usw.; Schmerz in den Augen; Gefühl von trockenem Augenschleim; früh Stiche in der rechten Kopfseite; beim Erwachen trockener Augenschleim; beim Erwachen Augen verklebt; früh nach dem Erwachen Tränenfluß; früh zuweilen Brennen usw. der Augen; bohrender Ohrschmerz; früh Brausen in den Ohren; früh nach dem Aufstehen Brausen vor den Ohren; früh saurer Geruch in der Nase; Hitze usw. in der linken Gesichtshälfte; Ausspucken von Speichel usw.; früh flacher usw. Geschmack im Mund; beim Aufstehen bitterer usw. Geschmack im Mund; beim Erwachen dicker Schleim im Hals; früh süßer Geschmack im Hals usw.; beim Erwachen Hals rauh usw.; dumpfe Stiche in der rechten Tonsille; Kontraktion der Speiseröhre usw.; früh süßliches Aufsteigen aus dem Magen; Neigung zum Erbrechen; Würgen im Hals; ohnmachtsartige Übelkeit; Übelkeit usw.; Beklemmung am Magen; früh beim Umdrehen im Bett Wundheit an der Magengrube; früh vor dem Frühstück Schmerz von der Harnblase zur Brust; beim Erwachen und im Bett Ziehen usw. in der Harnröhre; früh Harndrang usw.; Verminderung des Harns; trockener Husten; heftiger trockener Husten; Husten mit Auswurf; früh Steifigkeit des Halses usw.; Nierenschmerz; früh Schmerz im Steißbein; Schwäche aller Glieder usw.; früh beim Erwachen Starrheit der Hände usw.; beim Erwachen Schmerz im Unterarm; früh Schmerz in der linken Hüfte; früh Klopfen in der linken Wade; brennende Stiche in der rechten Fußsohle; früh Schneiden im rechten großen Zeh; möchte lange schlafen; beim Liegenbleiben im Bett nach 6 Uhr beginnt Schweiß.
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( Vormittag ), Niedergeschlagen usw.; arbeitsunlustig usw.; Hitze steigt in den Kopf; Reißen im ganzen Kopf; Reißen in der Stirn; Spannung an einer Stelle der rechten Schläfe; Bohren usw. in den Schläfen; Klopfen usw. im Scheitel; Reißen usw. in der rechten Kopfseite; Ziehen in der rechten Hinterhauptseite; säuerlicher Geschmack im Hals; saures Aufsteigen in den Mund; Kältegefühl im Magen; Reißen von der Hypochondrialgegend in die Hüfte; Gefühl, als würden die Hypochondrien zusammengedrückt; Schneiden usw. in der Unterbauchgegend; Husten; trockener Husten; erschwerte Atmung; Druck in der Brust; Ziehen in den Halsmuskeln; Spannung zwischen den Schulterblättern; Zuckungen an der Steißbeinspitze; Reißen im Oberarm usw.; Schneiden quer durch das Gesäß.