Tarentula hispanica
By Adolph von Lippe — Schlüsselsymptome und Rotlinien-Symptome der Materia Medica
Gewöhnliche Namen: Lycosa tarantula: spanische Spinne: eine große, behaarte und giftige, tropische Spinne aus Südamerika).
Dieses Spinnengift hat, wie andere Spinnengifte, sehr ausgesprochene nervöse Symptome (N.).
Es wirkt auf die Gebärmutter und die Eierstöcke sowie überhaupt auf die weiblichen Geschlechtsorgane (N.).
Besonders angezeigt bei choreatischen Affektionen, bei denen hauptsächlich der ganze Körper oder der rechte Arm und das linke Bein betroffen sind (hauptsächlich linker Arm und rechtes Bein betroffen - Agar.) (Bt.).
Lüsternheit; moralische Enthemmung (Phos.) (Br.).
ÄUSSERSTE UNRUHE; DER KRANKE MUSS STÄNDIG IN BEWEGUNG SEIN, OBWOHL BEWEGUNG VERSCHLIMMERT (Phyt.) (D.).
Empfindlich gegen Musik (Nat-C., Nux-V., Sep.) (Br.).
Muss die ganze Zeit etwas tun (Kali-Br.) (D.).
Zerstörungstriebe (Ars., Stram.) (Br.).
Hysterische Zustände (Apis, Ign., Sep.) (D.).
Plötzlicher Stimmungswechsel (Bell., Ign., Puls.) (Br.).
Zucken und ruckartige Bewegungen der Muskeln (Bell., Hyos., Ign., Lach.,) (A.).
Ständige Bewegung der Beine, Arme, des Rumpfes, mit Unfähigkeit, irgend etwas zu tun (A.).
Samenabgänge (Phos., Sep.) (Br.).
Neuralgie der Gebärmutter, begleitet von Traurigkeit und Verzweiflung (Bt.).
Krämpfe der Gebärmutter (Bell., Sec.) (A.).
Kleptomanie (Br.).
Verlangt, dass die Haare gebürstet oder der Kopf gerieben wird (Br.).
SYMPTOME ERSCHEINEN PERIODISCH (Ars., Cedr., Chin., Kali-B., Lack., Lyc., Nat-M., Spig.) (A.).
Neuralgischer Kopfschmerz, verschlimmert durch das geringste Geräusch, Berührung, starkes Licht (Bell., Coff., Nux-V.), und gebessert durch Reiben des Kopfes am Kissen (A.).
Unruhige Beine, Drang zu gehen (Br.).
Bei jedem menstruellen Nisus werden Hals, Mund und Zunge unerträglich trocken, besonders im Schlaf (Nux-M.) (A.).
Nächtlicher Husten, gebessert durch Rauchen (K.).
Die Nervenendigungen werden so gereizt und empfindlich, dass irgendeine Art von Reibung notwendig ist, um Linderung zu erlangen (A.).
Menstruationsunregelmäßigkeiten (Ign., Puls., Sep.) (C.).
Dysmenorrhö (Bry., Caul., Vib-O.) (C.).
Speisen schmecken sauer (Am-C., Calc., Lyc., Puls.) (K.).
Verlangen nach roher Nahrung (Ail., Sil., Sulph.) (B.).
Äußerste sexuelle Erregung (Plat., Stram.) (A.).
Nymphomanie und Pruritus vulvae; die Teile sind trocken und heiß, mit viel Juckreiz und häufigen erotischen Paroxysmen (D.).
Empfindlichkeit der Eierstöcke (Apis, Bell., Lach., Plat., Murx.) (D.).
Hyperästhesie, die geringste Erregung reizt, gefolgt von matter Traurigkeit (A.).
Äußerste Überempfindlichkeit der Fingerspitzen (A.).
Leichte Berührung entlang der Wirbelsäule ruft krampfartigen Schmerz in der Brust- und Herzgegend hervor (A.).
Abwechselnd Frösteln und Hitze (Ars.) (B.).
Heftiger Kopfschmerz (Bell., Glon., Lach., Nat-M.), als ob Tausende von Nadeln ins Gehirn stächen (als ob tausend kleine Hämmer im Gehirn klopften - Nat-M.) (A.).
Wechselfieber, mit choreatischen Krämpfen (C.).
VERSCHLIMMERUNG: Durch Bewegung; durch Berührung der betroffenen Teile; durch Geräusch; durch Wetterwechsel; periodisch zu derselben Stunde; am Abend; und nach der Menstruation.
BESSERUNG: Im Freien; durch Musik; durch helle Farben; durch Massieren der betroffenen Teile; durch Reiten; und durch Rauchen.
BEZIEHUNGEN: Ähnlich: Agar., Apis, Ars., Bell., Canth., Croc., Crot-H., Cupr., Ferr., Kali-Br., Kali-P., Lach., Mag-P., Merc., Mygale, Naja, Nat-M., Phos., Plat., Rhus-T., Sec., Stram., Sulph., Verat. und Zinc.
Komplementär: Ars.
Gegenmittel: Lach.