Kalium sulfuricum
By James Tyler Kent — Vorlesungen über homöopathische Arzneimittellehre
Kalium sulphuricum. In diesem Mittel vereinigen sich zwei sehr tief wirkende Arzneien. Es blieb Schüessler vorbehalten, seine ersten Heilkräfte aufzuzeigen.
Deweys Werk über die " Tissue Remedies " gibt die beste Darstellung vom biochemischen Standpunkt aus. Der Verfasser sammelte die Symptome viele Jahre lang aus berichteten Heilungen und fand, dass sie durch das Studium der beiden in seine Bildung eingehenden Mittel gerechtfertigt wurden.
Allgemeines
Viele dieser Symptome treten bei den Kranken als Verschlimmerungen hervor. Einige von ihnen sind nur geheilte Symptome. Diese Anordnung könnte durch Arzneimittelprüfungen sehr verbessert werden. Wenn der Leser dieses Mittel sorgfältig so anwendet, wie es hier angegeben ist, wird er über die Tiefe seiner Wirkung erstaunt sein, und wenn er es in hoher Potenz anwendet, wird er überrascht sein über die lange Wirkungsdauer jeder Dosis.
Es hat Epilepsie, Lupus und Epitheliom sowie viele abschuppende Hautaffektionen geheilt. Es hat äußerst hartnäckige Fälle von chronischem intermittierendem Fieber geheilt. Es ist nützlich bei katarrhalischen Affektionen mit dickem gelbem oder grünlichem Eiter, zähen oder dünnen gelben wässrigen Absonderungen .
Die meisten Symptome werden abends verschlimmert. Der Patient verlangt nach frischer und sogar kalter Luft, und ihm geht es besser im Freien und in kühler Luft. Verschlimmerung durch Anstrengung und durch Heißwerden. Beschwerden treten während der Ruhe auf und bessern sich durch Bewegung. Beschwerden verschlimmert in warmem Zimmer. Erkältet sich nach Überhitzung.
Wenn er einmal heiß geworden ist, kann er nicht wieder abkühlen, ohne sich zu erkälten. Anlage zur Phthise . Es ist häufig angezeigt nach Tuberculinum . Epileptiforme Konvulsionen. Zucken der Extremitäten und Muskelzuckungen. Hydropischer Zustand der Extremitäten. Abmagerung, und Beschwerden verschlimmert nach dem Essen. Fasten bessert viele Symptome. Schlaffe Muskeln. Fettige Degeneration der Drüsen, der Leber und des Herzens. Schweregefühl der Extremitäten und Müdigkeit des Körpers.
Hysterische Symptome. Trägheit des Körpers und Mangel an körperlicher Reizbarkeit. Gut gewählte Mittel bleiben in ihrer Wirkung zurück. Möchte liegen, aber Liegen im Bett verschlimmert; er muss umhergehen, um seine Leiden zu bessern. Andrang des Blutes im Körper.
Schmerz: in den Extremitäten, Knochen und Drüsen.
Wandernde Schmerzen. Schmerzen gebessert durch Bewegung, gebessert durch Gehen, gebessert im Freien; verschlimmert in warmem Zimmer, verschlimmert im Sitzen oder Liegen oder durch Ruhe in jeder Form.
Die Schmerzen sind brennend, schneidend, ruckartig, stechend und reißend, ulzerative Schmerzen. Nach unten zießendes Reißen in den Extremitäten. Reißen in Drüsen und Muskeln. Pulsation im ganzen Körper. Berührung verschlimmert viele Symptome. Viele Symptome erscheinen beim Erwachen .
Zittern und Beben. Gehen bessert. Warme Bedeckung verschlimmert, warmes Zimmer verschlimmert, warmes Bett verschlimmert, warmes Einhüllen verschlimmert; Baden verschlimmert. Beschwerden, die auf unterdrückte Ausschläge zurückgehen. Postscarlatinöse Nephritis. Man braucht nicht nachzudenken, um zu erkennen, dass dies eben Pulsatilla ist, nur etwas gesteigert. Es übernimmt die Arbeit und vollendet sie als Ergänzung von Pulsatilla , es sei denn, dass der Patient, wie in manchen Fällen, ein kalter und frösteliger Mensch wird und sich während der Ruhe besser fühlt; dann wird sich oft zeigen, dass Silicea die verbleibenden Symptome deckt.
Es ist gewöhnlich, dass ein Patient unter einem tief wirkenden Mittel zu entgegengesetzten Modalitäten übergeht, und daher folgt auf Puls. so oft Silicea ; doch ist dies nicht immer richtig. Wenn Puls. eine Zeitlang gut gewirkt hat und wegen entgegengesetzter Modalitäten Silicea eine Weile gute Arbeit leistet, und dann der Patient in den ursprünglichen Zustand, die ursprünglichen Symptome und Modalitäten zurückschwingt, dann ist Kali sulph. von großem Nutzen.
Was geschieht, ist dasselbe, wie wenn Sulph., Calc. und Lyc. in einem gegebenen Fall rotiert haben, der zu tief lag, um durch ein einziges Mittel geheilt zu werden, und eine Reihe von Mitteln erforderlich war, weil sich die Symptome in solcher Weise veränderten, dass eine solche Reihe homöopathisch passend war.
Gemüt
Ganz anders als Pulsatilla ist dieser Patient leicht erzürnt, hartnäckig und sehr reizbar.
Scheint an etwas weit Entferntes zu denken. Angst am Abend im Bett, während der Nacht und beim Erwachen. Abneigung gegen Arbeit, gegen Geschäfte und gegen Gesellschaft (wie Puls.)
Konzentration schwierig und Mangel an Selbstvertrauen. Verwirrung abends und morgens, in warmem Zimmer, gebessert im Freien. Benommenheit des Geistes , mutlos und mit allem unzufrieden.
Äußerst erregbar, und geistige Anstrengung verschlimmert . Furcht nachts vor dem Tod, vor dem Fallen und vor Menschen. Erschrickt über Kleinigkeiten und vergisst, was er tun und sagen wollte. Er ist immer in Eile, als wäre er aufgeregt. Ungeduldig und ungestüm.
Hysterisch und erregt am Abend, und der Geist ist aktiv. Kann sich zu nichts entschließen. Morgens beim Erwachen, abends und während der Menstruation sehr reizbar. Verwechselt beim Schreiben Worte. Wechselnde Stimmungen. Veränderliche Gemütsart. Unruhe während der Menstruation. Niedergeschlagen morgens und abends. Überempfindlich gegen Geräusche. Psychische Symptome durch sexuelle Exzesse. Schlafwandeln. Schreien. Leicht erschreckt, durch Furcht, beim Einschlafen und während des Schlafes . Unlust zu sprechen. Er spricht im Schlaf. Allgemeine Schüchternheit . Weinen.
Kopf
Der Schwindel ist ein hervorstechendes Merkmal am Abend, in warmem Zimmer, verschlimmert nach dem Essen, verschlimmert während des Kopfschmerzes; verschlimmert beim Aufblicken; mit Übelkeit; muss sich hinlegen; die Gegenstände drehen sich im Kreis; verschlimmert im Sitzen, verschlimmert beim Aufstehen und Stehen; gebessert im Freien. Er fühlt, als falle er nach vorn. Er taumelt. Kochendes Gefühl im Kopf und Kälte des Scheitels. Hyperämie im Bett, beim Husten und in warmem Zimmer. Einschnürung wie durch ein Band oder eine eng anliegende Kappe.
Einschnürung der Stirn. Viel Schuppenbildung. Ausschläge auf der Kopfhaut, Krusten, Ekzem, feucht, klebrig, Pickel, Abschuppung. Völlegefühl im Kopf und die Haare fallen aus . Hitze im Kopf in warmem Zimmer. Hitze in der Stirn . Hitzewallungen. Schweregefühl des Kopfes, morgens, in der Stirn, im Hinterkopf. Juckreiz der Kopfhaut am Morgen.
Das Gehirn fühlt sich lose an. Empfindung von Bewegungen im Kopf beim Bewegen des Kopfes. Es gibt zahlreiche Kopfschmerzen. Schmerz, morgens beim Erwachen, abends und nachts , verschlimmert durch Zugluft, während des Frostes, durch Erkältung, während des Schnupfens, beim Husten, nach dem Essen, beim Heißwerden, durch warmes Zimmer, Erschütterung, während der Menstruation, Bewegung des Kopfes, Druck.
Er wird gebessert abends, im Freien, in kalter Luft, im Liegen. Rheumatischer Kopfschmerz am Abend, verschlimmert in warmem Zimmer, verschlimmert beim Bewegen des Kopfes von einer Seite zur anderen oder nach hinten. Katarrhalische Kopfschmerzen. Magenkopfschmerzen.
Die Verschlimmerung der Kopfschmerzen durch Bewegung ist eine Ausnahme, und es wird interessant sein zu sehen, was weitere Prüfungen und Beobachtungen ergeben.
Die Schmerzen sind pochend, verschlimmert durch Schütteln des Kopfes, nach dem Schlaf, Niesen, Stehen, heftiges Auftreten, Bücken, Überanstrengung der Augen, verschlimmert in einem warmen Zimmer . Die Schmerzen sind heftig. Gehen im Freien bessert. Schmerz erstreckt sich auf Augen und Stirn. Schmerz in der Stirn, morgens, abends; verschlimmert nach dem Essen. Schmerz über den Augen . Schmerz im Hinterkopf, in den Seiten des Kopfes , Schläfen.
Die Schmerzen sind bohrend , brennend, berstend, ziehend, ruckartig, drückend, stechend im Kopf und in den Seiten des Kopfes.
Benommenheit. Reißen. Pochend im Hinterkopf, in den Seiten des Kopfes, in den Schläfen, am Scheitel. Stöße im Kopf, in den Seiten des Kopfes, meist in der rechten Seite .
Augen
Die Augensymptome sind zahlreich.
Lider verklebt. Trockenheit. Absonderung, gelblich, grünlich. Entzündung der Bindehaut, der Lider. Dunkle Venen. Ausschläge um die Augen und an den Lidern.
Tränenfluss und Juckreiz. Hornhauttrübung. Es wird bei Katarakt empfohlen. Schmerz, brennend , drückend und reißend. Lichtscheu, Rötung der Augen und der Lidränder. Flecken auf der Hornhaut; Ulzeration der Hornhaut. Geschwollene Lider. Dunkle Farben, bunte Farben, Gelbsehen. Hof um das Licht. Schwarze schwebende Flecken.
Blendung. Verschwommenes Sehen. Anstrengung des Sehens bringt viele Beschwerden hervor. Nebliges Sehen. Funken vor den Augen. Schwaches Sehvermögen.
Ohr: Katarrh der Eustachischen Röhren und des Mittelohres.
Trockenheit des Mittelohres. Absonderung aus dem Ohr, gelb, dünn , leuchtend gelb oder grünlich, blutig, übelriechend, eitrig.
Ausschläge, Ekzem, wund, Pickel. Ausschläge hinter den Ohren. Juckreiz in den Ohren .
Geräusche; Summen, Zwitschern, Knacken, Knistern, Brummen, Klingeln, Brausen, Rauschen , Zischen. Flattergefühl im Ohr.
Schmerz im Ohr, abends, dumpf schmerzend, bohrend, schneidend, drückend, stechend, reißend. Es hat Polypen geheilt. Die Ohren fühlen sich verstopft an und pulsieren. Das Gehör ist beeinträchtigt.
Nase
Fließender Schnupfen.
Katarrh mit Absonderung, blutig, brennend, wundmachend, grünlich, übelriechend, eitrig, dünn, gelb, schleimig oder dick und zäh. Trockenheit in der Nase. Blutung morgens beim Schnäuzen. Juckreiz in der Nase . Verstopfung. Schmerz, brennend. Wundheit in der Nase, des Septums. Geruch scharf, später verloren. Niesen. Geschwollene Nase.
Gesicht
Kränkliches, gelbes, chlorotisches Gesicht.
Rissige Lippen. Mitunter blass. Mitunter umschriebene Rötung. Eingefallenes Gesicht. Leidender, kränklicher Ausdruck. Ausschläge im Gesicht, an Lippen und Nase. Herpes, Pickel und Schuppen. Abschuppendes Gesicht.
Hitzewallungen. Juckreiz. Entzündung der Unterkieferdrüse mit Schwellung. Prosopalgie, verschlimmert, wenn das Zimmer zu warm wird, und am Abend; gebessert im Freien.
Die Schmerzen sind ziehend, stechend und reißend. Schweiß im Gesicht. Geschwollene Kieferdrüsen, geschwollene Lippen. Zucken im Gesicht. Es hat eine Warze an der Lippe geheilt und wird Epitheliom heilen, wenn die Symptome übereinstimmen.
Aphthen im Mund. Trockenheit des Mundes und Zahnfleischbluten. Schleim im Mund und auf der Zunge. Wunde, brennende Zunge. Speichelfluss. Geschmack fade, faulig, sauer, süßlich, fehlend.
Gelb-schleimig belegte Zunge, meist an der Basis. Zahnschmerz verschlimmert in warmem Zimmer, gebessert in kühler frischer Luft.
Hals
Trockenheit und Einschnürung des Halses.
Häufiges Räuspern von Schleim. Hitze und Entzündung des Halses. Gefühl eines Klumpens im Hals. Schleim im Hals am Morgen. Schmerzhafter wunder Hals. Schmerz beim Schlucken. Wundheit, Brennen und Stechen.
Die Tonsillen stark geschwollen. Schlucken schwierig.
Magen
Große Angst und Beklemmung im Magen.
Der Appetit ist vermehrt, heißhungrig oder fehlend . Abneigung gegen Brot, gegen Eier, gegen Nahrung, gegen Fleisch, gegen heiße Getränke und warme Speisen. Kälte im Magen. Magenkatarrh. Verlangen nach sauren Dingen, Süßigkeiten, kalten Getränken und kalten Speisen.
Auftreibung des Magens. Reizbarer, leicht verstimmbarer Magen. Gefühl von Leere und Ohnmachtsneigung im Magen. Aufstoßen , nach dem Essen, bitter, leer, von Speisen, sauer, Wasserlaufen im Mund. Aufstoßen bessert.
Gastroduodenalkatarrh mit Gelbsucht. Völlegefühl nach noch so wenig Essen immer auch nur (Lyc .). Sodbrennen, Schweregefühl und Hitzewallungen. Schluckauf. Ekel vor Nahrung. Übelkeit während des Frostes, während des Hustens, nach kalten Getränken, nach dem Essen, mit Kopfschmerz , bei Bewegung.
Schmerz im Magen nach Essen und Trinken. Brennend, krampfartig, schneidend, kneifend, drückend, wund, stechend. Pulsieren im Magen. Würgen beim Husten.
Brennender Durst. Erbrechen beim Husten, nach dem Essen, während des Kopfschmerzes, während der Menstruation. Erbrechen von Galle, Speisen, Schleim, sauer .
Bauch
Kälte im Bauch.
Auftreibung nach dem Essen. Wassersucht. Vergrößerte Leber. Verhaltene Blähungen. Völlegefühl nach dem Essen, Leeregefühl im Unterbauch nach dem Stuhl, gebessert durch Abgang von Winden. Hitze und Schweregefühl.
Leberbeschwerden. Juckreiz der Haut. Schmerz im Bauch nachts. Krampfartig während der Diarrhöe, nach dem Essen, vor der Menstruation, während der Menstruation, verschlimmert durch Bewegung. Schmerz in der Leistengegend und in der Leber. Brennend, schneidend, drückend.
Drückend im Hypogastrium und in der Leber. Wundheit im Bauch und in der Leber. Stechen im Bauch, in den Seiten des Bauches, in der Leistengegend, in der Leber. Pulsierend. Rumoren vor dem Stuhl. Zittern im Bauch. Tympanites.
Verstopfung, sehr hartnäckig, abwechselnd mit Diarrhöe. Stuhl, schwierig, weich oder hart , unzureichend, während der Menstruation, durch Untätigkeit des Rektums.
Diarrhöe morgens, abends, nachts, nach Mitternacht , schmerzlos oder mit Krämpfen, während der Menstruation. Chronische Diarrhöe . Übelriechende, faulige Blähungen, die viele Bauchbeschwerden bessern.
Blutung aus dem Anus. Hämorrhoiden , äußerlich, innerlich, groß und blutend. Unwillkürlicher Stuhl. Heftiger Juckreiz des Anus . Schmerz im Rektum und Anus , während des Stuhls, nach dem Stuhl; Brennen während der Diarrhöe, während des Stuhls, nach dem Stuhl. Schneidend, drückend, wundbrennend und große Wundheit. Teile exkoriiert . Stechen im Anus . Tenesmus nach dem Stuhl. Drang zum Stuhl, erfolglos, bei Verstopfung fehlend.
Der Stuhl ist wundmachend, schwarz, dünn und übelriechend. Stuhl blutig, häufig, übelriechend, eitrig, wässrig, gelber Schleim. Bei Verstopfung ist der Stuhl trocken, hart, knotig, groß, wie Schafskot , klein. Der Stuhl ist hell gefärbt und gallelos.
Harnblase: Chronischer Katarrh der Harnblase.
Der Schmerz ist drückend, stechend. Harndrang, nachts verschlimmert, ständig oder häufig, erfolglos.
Das Wasserlassen ist schmerzhaft, nachts häufig, tropfenweise beim Gehen. Entzündung der Nieren mit stechenden Schmerzen.
Gonorrhöe im fortgeschrittenen Stadium, mit grünem oder gelbem, dünnem oder zähem Ausfluss. Blutung aus der Harnröhre. Brennen beim Wasserlassen und in der Harnröhrenmündung. Schneidend.
Der Harn ist albuminös, und dieses Mittel ist besonders nützlich gewesen bei Albuminurie nach Scharlach. Der Harn brennt und ist trüb, dunkel gefärbt, reichlich oder spärlich , übelriechend, mit rotem und eitrigem Sediment, reichlich zähem Schleim im Harn.
Genitalien: Impotenz.
Verhärtung der Hoden. Entzündung der Glans penis. Orchitis nach unterdrückter Gonorrhöe ( Puls.). Juckreiz der Genitalien und des Skrotums. Ziehen in den Hoden. Geschlechtstrieb vermindert oder vollständig verloren. Geschwollene Hoden.
Es kräftigt Frauen, die zu Abort geneigt waren. Abneigung gegen den Beischlaf. Wundsein der Genitalien mit Juckreiz .
Leukorrhoe, brennend, wundmachend, grünlich, gelb , eitrig, dick oder wässrig . Menstruation fehlt; ist hellrot, reichlich, zu früh oder zu spät, übelriechend, schmerzhaft , verlängert, spärlich, unterdrückt.
Blutung aus der Gebärmutter, Schmerz in der Gebärmutter, während der Menstruation. Senkungsgefühl im Becken, Brennen in den Genitalien. Wehenartige Schmerzen während der Menstruation. Prolapsus der Gebärmutter.
Brust
Katarrh der Luftwege mit dickem grünlichem, gelbem oder weißem Schleim.
Trockenheit im Kehlkopf. Wundheit im Kehlkopf. Rauheit und Rauigkeit. Fast ständiges Kratzen im Kehlkopf, verschlimmert nach dem Essen, nachts im Bett, bis Mitternacht; fast zur Verzweiflung gebracht durch die Notwendigkeit, den Kehlkopf zu räuspern, und bringt nur weißen dicken Schleim herauf.
Kitzeln im Kehlkopf. Heiserkeit. Wiederkehrender Schnupfen mit Reizung im Kehlkopf. Stimme verloren. Jede Erkältung setzt sich im Kehlkopf fest.
Asthma verschlimmert in warmem Zimmer, gebessert im Freien. Dyspnoe abends, nachts, mit Husten , im Liegen, beim Gehen, gebessert im Freien. Rasselnde Atmung.
Kurze, erstickende Atmung in warmem Zimmer. Keuchen in warmem Zimmer. Pfeifen.
Husten am Morgen, Abend , im Bett, nachts; gebessert in kalter Luft, gebessert im Freien, gebessert durch kalte Getränke. Husten mit Schnupfen; verschlimmert im Liegen. Trockener, heiserer, kruppiger Husten nachts. Husten verschlimmert nach dem Essen, während des Fiebers. Erschöpfender Husten. Hackender Husten. Loser Husten. Anfallsweiser, quälender Husten. Rasselnder Husten. Erstickender Husten. Kitzeln im Kehlkopf, in der Luftröhre und tief in der Brust.
Warmes Zimmer verschlimmert den Husten. Keuchhusten mit gelbem Schleim oder gelb-wässrigem Auswurf. Auswurf blutig, schwierig , muss hinuntergeschluckt werden oder gleitet zurück , eitrig, gelb oder grünlich, schleimig, wässrig, zäh.
Angst in der Brust. Es ist eines der überraschendsten Mittel bei Katarrh der Brust.
Rasseln in der Brust durch jede kalte Wetteränderung. Einschnürung der Brust. Der letzte Teil von Pneumonie und Pleuritis bringt Symptome hervor, die dieses Mittel verlangen. Juckreiz der Haut der Brust. Ausschläge, Ekzem, Pusteln.
Beklemmung der Brust und Blutung. Nach Bronchitis bei Kindern, wenn jede Erkältung Rasseln in der Brust verursacht und kein Auswurf vorhanden ist. Brennen, Schneiden, Stechen und Wundheit in der Brust. Schmerz im Herzen. Stechen im Herzen. Herzklopfen mit Angst des Herzens. Stürmisches Herzklopfen. Schweiß in den Achselhöhlen. Schwache Brust. Dieses Mittel hat viele Menschen vor der Phthise bewahrt . Es hat geschwollene empfindliche Mammae geheilt, die jeden Monat vor der Menstruation auftraten.
Rücken
Kälte im Rücken.
Schmerz im Rücken beim Atmen, während der Menstruation, periodisch, verschlimmert im Sitzen, verschlimmert im Stehen; gebessert beim Gehen; verschlimmert in warmem Zimmer. Wandernde Schmerzen .
Schmerz in der Zervikalregion, Rückenregion , zwischen den Schultern. Schmerz in der Lendengegend während der Menstruation im Sitzen und beim Gehen. Schmerz im Kreuzbein. Dumpf schmerzend, wie geprellt, brennend, ziehend, stechend. Spannung in der Zervikalregion. Schwäche in der Lendengegend.
Extremitäten: Arthritische Knoten.
Kälte der oberen Extremitäten und Hände. Kalte Füße abends im Bett und während des Fiebers. Schrundige Hände. Knacken in den Gelenken.
Pickel und Bläschen an den Extremitäten. Abschuppung an den Beinen oberhalb der Schuhoberkanten bei einer jungen Frau. Hitze der Hände. Hüftgelenksleiden.
Schweregefühl der unteren Extremitäten. Juckreiz der Haut. Zucken der Extremitäten. Taubheitsgefühl der Hände, unteren Extremitäten und Füße. Schmerz in den Extremitäten während des Frostes. Rheumatische Schmerzen in den Extremitäten. Krämpfe in den Muskeln. Ziehen in den Knien und Beinen.
Rheumatische Schmerzen verschlimmert in warmem Zimmer; gebessert durch Gehen im Freien; verschlimmert im Sitzen; gebessert durch Umherbewegen. Wunder, wie geprellter Schmerz im Schienbein. Stechen in den Gelenken, in den unteren Extremitäten, Knien, Beinen; wanderndes Stechen.
Reißende Schmerzen während des Frostes, in den Gelenken, oberen Extremitäten, unteren Extremitäten, Oberschenkeln, Beinen. Wandernde reißende Schmerzen, gebessert durch Bewegung und durch Gehen im Freien.
Schweiß der Handflächen, der Füße. Kalter Schweiß der Füße. Unruhige Beine. Steifigkeit der Gelenke. Schwellung der Knie, Beine, Füße. Zittern der Extremitäten, Hände und Füße. Zucken der Oberschenkel. Geschwüre an den Beinen . Schwäche der Gelenke, der oberen Extremitäten, der Knie.
Schlaf
Der Schlaf ist voller Träume. Er hat Alpdrücken. Ängstliche Träume, vom Tod, davon, in einen Unfall verwickelt und beinahe getötet zu werden, von Räubern, von Krankheit, furchtbare, von Gespenstern.
Spätes Einschlafen. Unruhiger Schlaf . Schläfrigkeit am Nachmittag und Abend , und nach dem Essen. Schlaflos vor Mitternacht. Frühes und häufiges Erwachen.
Frost abends und nachts. Frösteln am Abend. Frösteln nach Anstrengung. Kälte der Haut. Täglicher Frost. Schüttelfrost ; abends, 5 Uhr nachm., 6 Uhr nachm. Fieber ohne Frost, abends bis Mitternacht. Fieber, trockene Hitze, Wallungen. Hektisches Fieber. Intermittierend. Schweiß am Morgen, nachts, nach Mitternacht. Schweiß bei leichter Anstrengung; reichlich.
Haut
Brennendes Gefühl in der Haut; Brennen nach dem Kratzen.
Die Haut ist oft kalt. Abschuppung. Verfärbung; Leberflecken; rote Flecken. Trockene Haut; Untätigkeit der Haut. Trockene, brennende Haut. Epitheliom.
Ausschläge, Blasen, brennend, trocken, feucht ; Ekzem mit gelblich-grünem, wässrigem Ausfluss, herpetisch. Juckende und stechende Ausschläge. Ausschlag wie Masern. Ausschläge schmerzhaft, Pickel, Psoriasis, Pusteln, rote Ausschläge. Schorfige Ausschläge . Schorfig nach dem Kratzen. Schuppige Ausschläge auf feuchter Grundlage. Wundbrennende, eiternde Ausschläge. Tuberkulöse Ausschläge. Urtikaria, knotig. Bläschenausschläge.
Erysipel mit Blasen. Die Haut wird leicht wund. Intertrigo. Ameisenlaufen. Juckreiz, Brennen , Kriebeln. Stechen; verschlimmert bei Wärme im Bett ; gebessert durch Kratzen. Feuchtigkeit der Haut nach dem Kratzen. Neuritis.
Die Haut ist sehr empfindlich *: * ein wundes Gefühl in der Haut. Stechen nach dem Kratzen. Haut geschwollen und hydropisch. Spannungsgefühl. Ulzerativer Schmerz. Geschwüre, blutend, brennend, blutiger Ausfluss, stechend, gelber Ausfluss, träge , pulsierend, eiternd, tuberkulös. Schmerzende Warzen.