Rhododendron. (Rhododendron Chrysanthum.)
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Gelbe Schneerose. Ericaceæ.
Eine in Sibirien heimische Pflanze, wächst im Gebirge und blüht im Juli.
Die Tinktur wird aus den frischen Blättern bereitet.
Arzneimittelprüfungen von Seidel und anderen, Archiv für Hom., vol. 10, p. 139.
KLINISCHE AUTORITÄTEN.
- Dysecoia, Tinnitus aurium, Schulz, Kallenbach, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 379 ; Prosopalgie, Hirschel, Raue's Rec., 1870, p. 292 ; B. J. H., vol. 27, p. 149 ; Ussher, A. H. Z., vol. 106, p. 191, aus Hom. World ; Zahnschmerz, Gutmann, Altschul, Elb, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 473 ; Villers, Œhme, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 209 ; Eidherr, B. J. H., vol. 19, p. 133 ; Magenschmerzen, Goullon, Meyer, Hom. Clin., vol. 3, p. 117 ; Raue's Rec., 1871, p. 22 ; Dysurie, Wilson, Med. Adv., vol. 5, p. 375 ; Ovarialzyste entleert sich in den Bauch, Ozanam, Bulletin de la Soc. de France ; Balanitis, Gilchrist, Surg. Therap., p. 532 ; Verhärtung der Hoden, Hartman, Schreter, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 210 ; Berridge, Hom. Phys., vol. 8, p. 553 ; Hydrocele, Seidel, Kallenbach, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 214 ; Gross, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 585 ; Lilienthal, N. A. J. H., vol. 14, p. 138 ; Hastings, B. J. H., vol. 18, p. 351 ; Raue's Rec., 1870, p. 242 ; Orchitis, Hydrocele, Ussher, A. H. Z., vol. 106, p. 191 ; Husten, Kafka, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 694 ; Schmerz im Arm, Allen, A. H. Z., vol. 112, p. 77 ; Weiße Schwellung des Knies (2 Fälle), Henke, Seidel ; Schmerz im Periost, Waddell, Hom. Phys., vol. 7, p. 427 ; Rheumatischer Schmerz in der linken Seite, Goullon, Raue's Rec., 1871, p. 172, aus A. H. Z., vol. 80, p. 75 ; Rheumatismus, Gross, Hartmann, Rück. Kl. Erf., vol. 3, p. 537 ; Smith, N. E. M. G., vol. 8, p. 220 ; Raue's Rec., 1874, p. 254.
GEMÜT [1]
Lässt beim Schreiben ganze Wörter aus.
Große Gleichgültigkeit, mit Abneigung gegen jede Beschäftigung.
Beim Sprechen vergisst er leicht, wovon er spricht; erinnert sich erst nach einigem Nachdenken wieder daran, wovon er gesprochen hatte.
Nervöse Personen, die ein Gewitter fürchten und besonders Angst vor Donner haben.
SENSORIUM [2]
Gefühl von Benommenheit und Schläfrigkeit im Kopf beim Aufstehen am Morgen.
Schon von wenig Wein berauscht.
Dumpfheit des Kopfes.
INNERER KOPF [3]
Schmerz in Stirn und Schläfen beim Liegen im Bett am Morgen; < von Weintrinken und von nassem, kaltem Wetter; > nach dem Aufstehen und Umhergehen.
Früh morgens im Bett Kopfschmerz, der ihm fast die Besinnung raubt; > nach dem Aufstehen.
Reißender, bohrender Schmerz in der linken Schläfengegend.
ÄUSSERER KOPF [4]
Die Kopfhaut fühlt sich wund und wie geprellt an.
Heftiges Ziehen und Reißen in Knochen und Periost der Schädelknochen; < in Ruhe, morgens; während eines Gewitters und bei nassem, kaltem, stürmischem Wetter; > durch warmes Einhüllen des Kopfes, durch trockene Wärme und durch Bewegung.
Beißender Juckreiz auf der Kopfhaut, besonders abends.
SEHEN UND AUGEN [5]
Verschwommensehen beim Lesen und Schreiben.
Ein etwa 40jähriger Mann klagte über allmähliche Abnahme des Sehvermögens, begleitet von periodisch wiederkehrenden heftigen Schmerzen, die den Augapfel ergriffen und in Orbita und Kopf ausstrahlten, < bei Herannahen eines Sturmes, > wenn der Sturm ausbrach; rheumatische Diathese; Pupillen etwas erweitert und träge, T + 1 in beiden Augen; Pulsation der Netzhautvenen, aber keine Exkavation des Sehnerven; Gesichtsfeld nicht eingeschränkt; Hm. 1/30; das Sehen wurde durch Gläser gebessert, ließ sich aber nicht über 20/30 bringen; der Schmerz kehrte wieder, bis er durch das Mittel gelindert wurde.
Periodisches, trockenes Brennen in den Augen, < bei hellem Tageslicht und beim angestrengten Schauen.
Brennender Schmerz in den Augen; beim Lesen oder Schreiben hat er ein Hitzegefühl darin.
Ziliarneuralgie, < vor einem Sturm.
Insuffizienz der inneren Rectusmuskeln; pfeilartig einschießende Schmerzen durch das Auge vom Kopf her, < vor einem Sturm. θ Asthenopia muscularis.
Beim Starren oder Schreiben sehr heiße Tränenabsonderung aus dem rechten Auge und gleichzeitig Einschießen im rechten Auge von innen nach außen.
Krampfartige Kontraktion der Augenlider.
GEHÖR UND OHREN [6]
Otalgie (r. Ohr); heftiger zuckender Schmerz.
Empfindung im Ohr wie von einem Wurm.
Summen im Ohr, < beim Schlucken.
Heftiger Schmerz im rechten äußeren Ohr, morgens beginnend und fast den ganzen Tag anhaltend.
Reißendes Gefühl im und um das rechte Ohr.
Ständiges Summen in den Ohren und ein Gefühl, als ob Wasser hineinströme; laute Töne hallen lange nach; Brummen und Klingeln vor den Ohren.
Ständiger reißender Schmerz in den Ohren; Brausen; stechender, reißender Kopfschmerz; Kurzatmigkeit, < von der geringsten Bewegung; seit mehreren Jahren Schwerhörigkeit.
Tinnitus aurium, < rechte Seite; fühlt die Pulsation des Herzens im Ohr; Geräusche in den Ohren wie von einem sanften Regenguss, < gegen Abend; hört das Sprechen um ihn herum nur schwer; das Ticken einer Uhr wird 14 Zoll vom rechten und 11 vom linken Ohr entfernt nicht gehört; Hitzewallungen nachts, Druck in Stirn und Scheitel.
Nach einem arthritischen Leiden des Kopfes vor zwanzig Jahren ständiges Klingeln und Brausen in den Ohren, gefolgt von Schwerhörigkeit, die allmählich schlimmer wurde, so dass sie in den letzten zehn Jahren nichts hören konnte, es sei denn, man rief laut in ihr Ohr. θ Dysecoia.
Nach Erkältung Brausen und Klingeln in den Ohren; kann morgens beim Aufstehen hören, aber im Verlauf des Tages werden die Geräusche in den Ohren allmählich heftiger, so dass er abends die Umstehenden kaum hören kann; Summen in den Ohren wie von einer Biene oder ein Geräusch wie nach dem Läuten einer Glocke, zeitweise durch knackende Töne unterbrochen; die Geräusche hören eine Zeitlang auf und beginnen dann wieder; das Ticken einer Uhr wird beiderseits auf eine Entfernung von zwei Fuß und zwei Zoll gehört.
GERUCH UND NASE [7]
Verminderter Geruchssinn.
Nasenbluten links.
Wundheit im Inneren der Nase, mit gelbem oder schwarzem Schorf.
Heftiges Niesen beim Aufstehen am Morgen, mit Hitze im Gesicht.
Dünner, flüssiger und reichlicher Ausfluss aus der Nase, mit rheumatischen oder gichtischen Symptomen.
Verstopfung der linken Nasenhälfte nahe der Wurzel, < morgens vor dem Aufstehen; tagsüber wechselt die Verstopfung des linken Nasenlochs mit der des rechten, aber die Nase ist nie vollständig verstopft; > im Freien.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Frösteln über dem Gesicht.
Heftiger reißender, zuckender Gesichtsschmerz; < durch Wind und Wetterwechsel; > während des Essens und durch Wärme.
Prosopalgie; der Schmerz beginnt in der Schläfe und erstreckt sich in den Unterkiefer und das Kinn; akuter Schmerz von Schläfe zu Schläfe ausstrahlend, < von Bewegung, Sprechen und kalten Anwendungen.
Heftiger Gesichtsschmerz, der sich von den Zähnen und dem Zahnfleisch über die rechte Gesichtshälfte ausbreitet und nach Mund, Augen und Ohren ausstrahlt, tags wie nachts, bei Bewegung wie in Ruhe gleich heftig; die Schmerzen ziehend, reißend, zuckend; < durch Wind und Wetterwechsel; > durch Wärme, vollständig gelindert während des Essens und noch einige Zeit danach; gewöhnlich im Frühling und Herbst lästig, der gegenwärtige sehr schwere Anfall im Winter.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Lippen trocken, brennend.
Bläschen an der Innenseite der Unterlippe, wund beim Essen.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Zahnschmerz: mit Ohrenschmerz; Zähne locker; Zahnstümpfe; Zahnfleisch geschwollen; < bei Wetterwechsel; > durch Wärme und nach dem Essen; große Schwäche nach dem Schmerz.
Zahnschmerz; dem Herannahen eines Gewitters oder trüben, windigen Wetters geht stets ein ziehender, dumpf schmerzender oder schneidender Schmerz voraus.
Gelegentliches Grummeln und Reißen in den vier ersten vorderen Mahlzähnen auf kurze Zeit; bald im Ober-, bald im Unterkiefer; bald rechts, bald links.
Vorübergehender Schmerz in einzelnen Zähnen, besonders bei feuchtem Wetter und vor einem Sturm wiederkehrend.
Zahnschmerz, der jeden Frühling und Herbst bei herrschendem scharfem Ostwind auftritt und mehrere Wochen dauert; ständiges Bohren in einem einzelnen Zahn; Stiche, die ins Ohr ausstrahlen; Schmerz < beim Berühren des Zahnes; Schmerz setzt zeitweise aus, < nachts von kalten Getränken, besonders vom Einatmen kalter Luft; > durch äußere Wärme.
Zahnschmerz besonders nach einer Verkühlung, beginnt mit unangenehmem Stechen in den Zähnen einer Seite, nimmt allmählich zu zu einem ziehenden, reißenden Schmerz über Gesicht und Schläfen derselben Seite; < durch Wärme, besonders Bettwärme; die Zähne vollkommen gesund.
Zahnschmerz; der Schmerz begann in einem kariösen Zahn, ergriff schließlich aber auch die benachbarten Zähne; Schmerz > beim Kauen und kurze Zeit danach.
Rheumatische oder gichtische Schmerzen in den Zähnen; ziehend-reißend in den Mahlzähnen, < bei trübem, stürmischem, regnerischem Wetter, auch in Ruhe; der Schmerz setzt oft aus, erscheint gewöhnlich morgens.
Arthritischer Zahnschmerz, < nachts, von kalten oder warmen Getränken; > von äußerlicher Anwendung von Wärme.
Neuralgie in den unteren und oberen Zahnnerven seit sieben Wochen; Frau in Qualen, schlaflos; das Zahnfleisch war geschwollen; drei gesunde Zähne wurden ohne Erleichterung gezogen.
Rheumatischer Zahnschmerz, vom rechten Unterkiefer in die Zähne ausstrahlend.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack verloren; die Speisen haben keinen Geschmack.
Wundbrennende Bläschen unter der Zunge.
MUNDHÖHLE [12]
Zunahme des Speichels im Mund, mit Trockenheit des Halses.
GAUMEN UND HALS [13]
Halsschmerz.
Zusammenziehung und Brennen im Hals.
Schabendes und kratzendes Gefühl in der Rachenenge; Gefühl, als wären diese Teile mit Schleim ausgekleidet.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Schon von einer kleinen Nahrungsmenge leicht gesättigt; fühlt sich danach unbehaglich.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Hinaufwürgen einer ranzigen oder bitteren Flüssigkeit.
Leeres Aufstoßen.
Übelkeit, Wasserlaufen im Mund, Druck im Magen, > durch Aufstoßen.
Erbricht nach Flüssigkeiten, besonders kaltem Wasser; grünes, bitteres Erbrechen.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Sinkendes Gefühl in der Magengrube.
Druck im Magen nachts nach kalten Getränken.
Zusammenziehung und Druck in der Magengrube, mit Dyspnoe.
Drücken in der Magengrube während und nach dem Essen.
Nach gründlichem Durchnässen drückender Schmerz in der linken Seite unter den kurzen Rippen; > durch Essen.
Periodischer krampfartiger Schmerz unter den kurzen Rippen; Drücken und Ziehen, mit Fülle in der Magengrube, mit Beklemmung des Atmens; Schmerz wie von Blähungen in verschiedenen Teilen, besonders aber im linken Hypochondrium.
Bauchschmerz nach dem Essen; in der Nabelgegend nach dem Abendessen, schräg über die Hypochondrien; Drücken in der Magengrube nach dem Mittagessen, während und nach dem Essen.
HYPOCHONDRIEN [18]
Schmerz wie von Spannung unter den kurzen Rippen; periodische krampfartige Schmerzen.
Schmerzhafte Einklemmung von Blähungen in den Hypochondrien und im Kreuz.
Drücken und Ziehen, mit Gefühl von Überfüllung im Magen und Beklemmung des Atmens.
Stiche in die Milz beim schnellen Gehen; Spannung beim Bücken.
BAUCH UND LENDEN [19]
Auftreibung im oberen Teil des Bauches, mit Dyspnoe; abends und morgens.
Viel Rumoren im Bauch, mit Aufstoßen und Abgang übelriechender Blähungen.
Kolik am Nabel oder Gefühl der Überfüllung nach dem Essen.
STUHL UND REKTUM [20]
Stuhl: breiig, doch verzögert, erfordert starkes Drängen; schmerzlos, unverdaut; dünn, bräunlich, fäkal; schießt mit Gewalt heraus.
Diarrhö: nach Mahlzeiten; nach Obst; von nassem, kaltem Wetter; vor einem Gewitter; morgens, mit vielen Blähungen; mit Schmerzen in den Gliedern.
Dysenterie im Sommer, vor einem Gewitter erneut auftretend.
Ziehen, das sich vom Rektum zu den Genitalien erstreckt.
Pulsation im Anus.
HARNORGANE [21]
Häufiger Harndrang, mit Ziehen in der Gegend der Harnblase.
Grünlicher Harn.
Etwas vermehrter blasser Harn hat einen üblen, scharfen Geruch.
Häufiges Verlangen zu urinieren; Schmerz in der Harnröhre wie von subkutaner Ulzeration.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Geschlechtstrieb schwach; Abneigung gegen den Beischlaf.
Nächtliche Pollutionen, mit verliebten Träumen, später lang anhaltende Erektionen.
Hoden: besonders der Nebenhoden, außerordentlich berührungsschmerzhaft; Wundheit bis in Bauch und Schenkel ausstrahlend; hochgezogen, geschwollen, schmerzhaft; beim Gehen hochgezogen, Schmerz wie geprellt.
Heftiges Stechen im rechten Hoden, als ob er heftig gequetscht wäre, abends beim Sitzen; der Schmerz verschwindet beim Gehen, kehrt aber sofort beim Niedersetzen zurück.
Heftiges schmerzhaftes Ziehen in harten, etwas geschwollenen Hoden, bis in Bauch und Schenkel ausstrahlend, besonders rechts.
Ziehender, stechender Schmerz im rechten Hoden und Samenstrang, > durch Bewegung; bisweilen ist der Schmerz prickelnd, beginnt im rechten Hoden und breitet sich zickzackförmig am Perineum gegen den Anus aus, dauert einige Sekunden und ist so heftig, dass er den Atem hemmt.
Balanitis; die Vorhaut wie eine Blase aufgetrieben, die Haut dünn, kein Schmerz und kein Fieber, wenig Ausfluss und keine Belästigung außer der Größenzunahme.
Spärlicher, schmerzloser, dünner Ausfluss aus der Harnröhre; Schwellung des linken Hodens, mit reißenden Schmerzen darin, die den Samenstrang hinaufziehen; starker periodischer, reißender, klopfender, bohrender Schmerz im linken Hüftbein, bis zur Mitte des Schenkels ausstrahlend, in Ruhe fast unerträglich, so dass er nachts nicht sitzen oder im Bett liegen konnte; nach Beischlaf mit der Ehefrau, die Fluor albus hatte.
Orchitis der linken Seite, glatte, harte Schwellung; ging einer Hydrocele voraus.
Chronische Orchitis; der Hoden verhärtet, mit Neigung zur Atrophie; Gefühl in der Drüse, als würde sie zerquetscht.
Vor siebzehn Jahren hatte er rechtsseitige Orchitis, wonach der Hoden etwas vergrößert blieb; nach schwerer Anstrengung heftiger Schmerz im Kreuz, gefolgt abends von ziehendem, drückendem Schmerz im rechten Hoden, der anschwoll; Schmerz > im Liegen mit angezogenen Knien, < im Stehen; der Schmerz erstreckt sich bisweilen in den Bauch und verursacht Spannung am rechten Leistenring.
Orchitis mit Fieber, durch Erkältung beim Tanzen, während der Genesung von einem Tripperanfall; linker Hoden auf die Größe eines Hühnereis geschwollen.
Verhärtung und Schwellung der Hoden nach Gonorrhö oder bei Blennorrhö.
Schwellung und Härte des linken Hodens nach Gonorrhö; früher Kopfschmerz vor einem Gewitter.
Bauer, æt. 40, ohne bekannte Ursache Orchitis, sechs Monate lang ohne Nutzen behandelt, Schwellung an Größe und Härte zunehmend, so dass er nicht gehen konnte und der Penis in der Geschwulst verborgen lag; linker Hoden von der Größe dreier Fäuste, sehr gespannt, hart, bei der geringsten Berührung schmerzhaft. θ Hydrocele.
Hydrocele: von Geburt an rechtsseitig bei einem Kinde von 4 Wochen; so groß wie ein Hühnerei seit der Geburt bei einem Knaben von 1 1/2 Jahren; linksseitig bei einem skrofulösen Kind æt. 3 Jahre; rechtsseitig bei einem Säugling æt. 1 Jahr; linksseitig bei einem Knaben æt. 4 Jahre; von Geburt an, von Jahr zu Jahr zunehmend, bei einem Knaben æt. 7 Jahre; linksseitig bei einer hämorrhoidalen Person æt. 60.
Juckreiz und Schwitzen des Skrotums.
Wundheit oder wundes Gefühl zwischen Genitalien und Schenkeln.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Menstruation zu stark und zu früh; Fieber und Kopfschmerz bei jeder Menstruationsperiode.
Unterdrückte Menstruation.
Schmerz in den Eierstöcken; < bei Wetterwechsel.
Seröse Zysten in der Vagina.
Eine Landfrau, æt. 35, litt seit fünf Jahren an einer voluminösen Zyste im rechten Eierstock; Rhodod. [6] wurde innerlich und äußerlich angewendet; etwa am sechsten Tag bekam die Kranke akute Magenschmerzen, mit dem Gefühl, als ergösse sich Flüssigkeit in den Bauch; erbrach Galle; drei Tage lang hohes Fieber; die Zyste füllte sich wieder; Rhodod. im nächsten Monat wiederholt, wieder trat nach etwa acht bis zehn Tagen eine Ruptur ein, mit Symptomen einer subakuten Peritonitis, nach deren Heilung die Patientin die Fortsetzung der Behandlung verweigerte.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Nach der Entbindung Brennen in der Uterusgegend, abwechselnd mit Schmerzen in den Gliedern; Finger krampfartig gebeugt.
ATMUNG [26]
Dyspnoe durch Zusammenziehung der Brust.
HUSTEN [27]
Husten: trocken, erschöpfend, morgens und abends, mit Beklemmung der Brust und rauhem Hals; mit Harnabgang; trocken, durch Kitzeln in der Trachea hervorgerufen.
Anfälle von trockenem Husten; nachdem ein Anfall vier bis fünf Stunden gedauert hat, während welcher Zeit sie unaufhörlich hustet, folgt entweder Erbrechen einer serösen, bitteren, etwas schleimigen Flüssigkeit, die keine Speiseteilchen enthält, oder sie ist so erschöpft, dass sie sich hinlegen und schlafen muss; für die nächsten vier oder sechs Stunden fühlt sie sich wohl und hat keinen Husten; plötzlich und ohne ersichtliche Ursache Gefühl eines starken Druckes und einer Zusammenziehung in der Magengegend, als ob jemand mit der Faust gewaltsam gegen den Magen drückte, begleitet von einem ständigen und unbezwingbaren Hustenreiz, der aus dem Epigastrium aufsteigt; mit dem Druck im Magen besteht ein ähnliches, aber minder heftiges Gefühl in der Lendengegend der Wirbelsäule, von wo aus sich ziehende, reißende Schmerzen bald in die oberen, bald in die unteren Extremitäten erstrecken; Appetit vermindert.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Einschießen durch die linke Brust in den Rücken, beim Zurückbeugen und nach rechts.
Ein sehr vorübergehender dumpfer Schmerz, der von der Brust in das linke Hypochondrium ausstrahlt, fast wie Milzstiche, beim schnellen Gehen.
Atem und Sprache versagen vor Heftigkeit pleuritischer Stiche, die im linken vorderen Brustteil nach unten ziehen, nach Stehen auf kaltem Boden und nachfolgender Erkältung.
Rheumatischer Schmerz in der linken Seite unter den kurzen Rippen, anhaltend und drückender Natur, nach Erkältung durch Durchnässung; > durch Essen.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Bohrender Schmerz in der Herzgegend.
Herzschlag stärker.
Puls langsam und schwach oder unverändert.
BRUSTWAND [30]
Brust berührungsempfindlich.
HALS UND RÜCKEN [31]
Steifigkeit des Nackens am Morgen.
Steifigkeit des Nackens; reißende Schmerzen im Nacken, die sich von dort allmählich halb den Rücken hinab erstrecken; < nachts und im Bett, so dass sie aufstehen muss.
Rheumatische Schmerzen im Rücken und in den Schultern.
Steifer Hals, Zahnfleisch und Zähne wund, die Schmerzen schießen überall umher.
Einschießen vom Rücken in die Magengrube.
Schmerz vom Kreuz in die Arme.
Kreuzschmerzen, < beim Sitzen und bei nassem Wetter.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Paralytisch-rheumatischer Schmerz in der rechten Schulter, auf der er ruht, bisweilen unter den Ellenbogen hinabreichend und beim Wenden auf die andere Seite verschwindend.
Heftiger reißender, bohrender Schmerz im linken Schultergelenk.
Starker Schmerz im Deltoidmuskel, < von Bewegung und von Ärger vor einem Gewitter.
Ziehender Schmerz in den Armen, < bei nassem Wetter.
Gefühl, als höre das Blut auf, in den Armen zu zirkulieren; die Hände fühlen sich warm an.
Gefühl von Schwäche und Ameisenlaufen in den Armen, als wären sie eingeschlafen, < durch Bettwärme, Einwirkung von Kälte und stürmischem Wetter.
Reißen: im linken Unterarm, nachts; im rechten Unterarm.
Gegen 6 Uhr nachm., reißen, krampfartiges Ziehen im Unterarm, wie im Periost, bei nassem, kaltem Wetter; heftiger reißender, bohrender Schmerz im linken Schultergelenk, mit Prickeln in den Fingern. θ Chronischer Rheumatismus.
Gefühl, als wären die Handgelenke verstaucht.
Schmerz wie verstaucht im rechten Handgelenk, Bewegung behindernd, < in Ruhe, bei rauhem Wetter.
Außerordentlich schmerzhaftes Ziehen und Bohren im linken Handgelenk, abends, in Ruhe.
Plötzliche Schwellung mit reißenden Schmerzen im rechten Handgelenk, bis zum Handrücken ausstrahlend; bei einem an Kondylomen leidenden Mann.
Vermehrte Wärme in den Händen.
Juckreiz, zum Kratzen zwingend, an Mittel- und Ringfinger der linken Hand, mit erysipelatöser Rötung.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Gefühl von Wundheit in den Schenkeln nahe den Genitalien.
Starke reißende Schmerzen, beginnend im oberen hinteren Teil des rechten Schenkels und bis in den Fuß hinabgehend, mit Gefühl von Ameisenlaufen in der ganzen Extremität; Schmerz < in Ruhe, treibt sie früh morgens aus dem Bett; der Fuß "schläft" sofort ein, wenn sie sich nach dem Gehen hinsetzt; muss den Fuß beständig bewegen; Schmerz und Steifigkeit des Beines, < morgens.
Periodische reißende Schmerzen in den unteren Extremitäten, besonders um das Hüftgelenk, < bei stürmischem Wetter, in Ruhe und nachts; zuweilen Schwellung und Schmerzhaftigkeit der Fingergelenke.
Stechende Schmerzen in Knie- und Sprunggelenken; Spannung in den Beinen beim Gehen; beständiges Gefühl, als wären Füße und Beine eingeschlafen; < nach stillem Sitzen und früh morgens beim Aufstehen; nach einem Influenzanfall.
Weiße Schwellung des Knies, mit unerträglichen reißenden Schmerzen, < in Ruhe und nachts.
Rheumatische Schmerzen in den unteren Extremitäten und Füßen, wie im Periost, < in Ruhe und bei nassem, kaltem Wetter.
Kältegefühl, die Haut runzelt sich an den Beinen.
Wassersüchtige Schwellung der Unterschenkel und Füße.
Gefühl in Unterschenkeln und Füßen, "als ob sie eingeschlafen wären".
Ungewöhnliche Kälte der Füße.
Gicht, wenn eine fibröse Ablagerung im Großzehengelenk vorhanden ist, nicht die gewöhnlichen Ablagerungen von harnsaurem Natron.
Affektion des Großzehengelenks, oft für einen Ballen gehalten, aber rheumatischen Charakters.
GLIEDMASSEN IM ALLGEMEINEN [34]
Schweres, schwaches Gefühl und Ameisenlaufen in Rücken und Gliedern; < in Ruhe und bei rauhem Wetter.
Gefühl in den Gelenken wie verstaucht, mit Schwellung und Rötung; mit arthritischen Knoten.
Ziehender, reißender Schmerz im Periost, < nachts, bei nassem, stürmischem Wetter und in Ruhe; > in Bewegung; meist in Unterarmen und Unterschenkeln.
Umherirrende reißende Schmerzen in den Gliedern.
Schmerzen in den Gliedern, besonders im Unterarm und in den Beinen bis in Finger und Zehen; gehen bald vorüber und gleichen einem krampfartigen Ziehen.
Die Schmerzen in den Gliedern scheinen in den Knochen oder im Periost zu sitzen; sie sind meist auf kleine Stellen beschränkt und erscheinen bei Wetterwechsel wieder.
Reißender Schmerz, beginnend an der Außenseite des rechten Armes, sich zum Nacken und in den Rücken erstreckend, dann in den Schenkel hinabgehend, wo er stechenden Charakter annimmt; die Fersen sind besonders schmerzhaft; Gehen schwierig, Gefühl, als hingen schwere Gewichte an den Füßen; < in Ruhe und bei Wetterwechsel. θ Rheumatismus.
Seit zwölf Jahren periodische, starke reißende Schmerzen in den Gliedern; seit sechs Tagen rechter Unterarm und Fuß betroffen; keine Schwellung oder Rötung; < nachts, sie kann nicht im Bett bleiben.
Starke reißende Schmerzen in den Gliedern, mit Schwellung und Rötung mehrerer Gelenke; rechtes Knie, Ellenbogen, linke Fingergelenke betroffen; Schmerzen < nachts, besonders gegen Morgen, mit Spannung und Steifigkeit in den Gelenken; nach mit großen Dosen Quecksilber behandelter Syphilis.
Nach Erkältung paralytischer Zustand der Glieder; starke ziehende, kneifende, stechende Schmerzen in den Gliedern; Fieber; konnte weder gehen noch stehen, auch Arme und Hände nicht bewegen; Schlaf nachts durch Schmerzen gestört.
Chronischer Rheumatismus befiel die kleineren Gelenke und ihre Bänder.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Ruhe: gichtische Zahnschmerzen <; Schmerz im Hüftbein unerträglich; Schmerz im Handgelenk <; Schmerz im Schenkel; Schmerzen in den unteren Extremitäten <; paralytische Schwäche; schweres, schwaches Gefühl und Ameisenlaufen.
Liegen mit angezogenen Knien: Schmerz im rechten Hoden.
Schulter, auf der er ruht: rheumatischer Schmerz; verschwindet beim Wenden.
Kann weder einschlafen noch schlafen bleiben, wenn nicht die Beine gekreuzt sind.
Aufstehen: Kopfschmerz >.
Sitzen: starker Schmerz in den Hoden; nach dem Gehen schlafen die Füße ein.
Bücken: Spannung.
Stehen: Schmerz im Hoden <.
Bewegung: Schmerz in den Ohren <; Prosopalgie <; Schmerz im Deltoidmuskel; Schmerzen in den Gliedern >; im Freien verursacht sie reichlichen entkräftenden Schweiß.
Muss den Fuß beständig bewegen.
Gehen: Stiche in die Milz; Hoden werden hochgezogen; Schmerz in den Hoden >; Spannung in den Beinen.
Kauen: Schmerz >.
Anstrengung: Schmerz im Rücken; geringe verursacht große Schwäche.
Körperbewegung: Kopfschmerz >.
Konnte weder gehen noch stehen, noch wegen der heftigen Schmerzen Arme oder Hände bewegen.
NERVEN [36]
Paralytische Schwäche in Ruhe.
Große Schwäche nach geringer Anstrengung.
Schweres, schwaches Gefühl und Ameisenlaufen in Rücken und Gliedern, < in Ruhe und bei rauhem Wetter.
Schmerzhafte Empfindlichkeit bei windigem und kaltem Wetter.
Paroxysmale Chorea im linken Arm, Bein und Gesicht, beim Herannahen eines Sturmes.
SCHLAF [37]
Erwacht, als ob man ihn gerufen hätte.
Große Schläfrigkeit tagsüber, mit Brennen in den Augen.
Tiefer, schwerer Schlaf vor Mitternacht, mit Schläfrigkeit früh am Abend, aber schlaflos nach Mitternacht; der Morgenschlaf durch Schmerz und Unruhe im Körper gestört.
Kann weder einschlafen noch schlafen bleiben, wenn nicht die Beine gekreuzt sind.
ZEIT [38]
Morgen: beim Aufstehen Benommenheit und Schläfrigkeit im Kopf; beim Liegen im Bett Schmerz in Schläfen und Stirn; Schmerz im äußeren Ohr; heftiges Niesen beim Aufstehen; Zahnschmerz gewöhnlich; Auftreibung im Bauch; Diarrhö; trockener Husten; Steifigkeit des Nackens; Reißen im Schenkel; Steifigkeit des Beines <; im Bett Frösteln.
Während des Tages: wechselnde Verstopfung des linken und rechten Nasenlochs; große Schläfrigkeit; wenn kalte Luft ihn anbläst, Frösteln.
Den ganzen Tag: starker Schmerz im äußeren Ohr.
Gegen 6 Uhr nachm.: reißen, krampfartiges Ziehen im Unterarm.
Gegen Abend: Geräusche in den Ohren <.
Abend: Juckreiz der Kopfhaut <; Auftreibung im Bauch; Schmerz im Hoden; trockener Husten; Schmerz im Handgelenk; früh Schläfrigkeit; anhaltend eiskalte Füße; Hitze.
Nacht: Hitzewallungen; Zahnschmerz <; Druck im Magen; Pollutionen; Schmerz im Hüftbein; Schmerzen den Rücken hinab <; Schmerz in den unteren Extremitäten <.
Vor Mitternacht: tiefer, schwerer Schlaf.
Nach Mitternacht: schlaflos.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Fast alle Symptome erscheinen bei rauhem Wetter wieder.
Im Freien: Verstopfung des Nasenlochs >; Bewegung darin, reichlicher Schweiß.
Trockene Wärme: Kopfschmerz >.
Bettwärme: Ameisenlaufen in den Armen <.
Wärme: Gesichtsschmerz >; Zahnschmerz >; Zahnschmerz < von Bettwärme.
Warmes Einhüllen: Kopf >.
Wind und Wetterwechsel: heftiger Gesichtsschmerz <; Zahnschmerz <; Schmerzen in den Eierstöcken <; schmerzhafte Empfindlichkeit.
Nach gründlichem Durchnässen: drückender Schmerz in der linken Seite; rheumatischer Schmerz in der linken Seite.
Nasses, kaltes Wetter: Schmerz im Kopf <; vorübergehender Schmerz in einzelnen Zähnen; gichtische Zahnschmerzen <; Diarrhö; Kreuzschmerzen <; ziehender Schmerz in den Armen <; Einwirkung davon, Schwäche und Ameisenlaufen in den Armen; Reißen im Unterarm.
Kälte: Prosopalgie <; Zahnschmerz < von kalten Getränken und Einatmen der Luft; Wasser, danach Erbrechen; Stehen auf kaltem Boden, Stiche in der Brust; vermehrte Wärme der Hände.
Äußere Wärme: Zahnschmerz >.
Stürmisches Wetter: rheumatische Schmerzen <.
Vor einem Sturm: Ziliarneuralgie <; Schmerzen durch das Auge vom Kopf her <; Zahnschmerz; Diarrhö; Dysenterie; Schmerz im Deltoidmuskel <; paroxysmale Chorea in linkem Arm, Bein und Gesicht.
Nach Erkältung beim Tanzen: Orchitis.
FIEBER [40]
Frösteln morgens im Bett und tagsüber, wenn kalte Luft ihn anbläst.
Frösteln abwechselnd mit Hitze.
Anhaltend eiskalte Füße am Abend, lange nach dem Niederlegen im Bett fortdauernd.
Hitze am Abend mit kalten Füßen.
Hitzegefühl, besonders in den Händen, obwohl sie sich bei Berührung kalt anfühlen.
Häufige Zunahme der Wärme der Hände, selbst bei kaltem Wetter.
Fieberhafte Hitze am Abend, mit Brennen im Gesicht.
Reichlicher entkräftender Schweiß, besonders beim Umhergehen im Freien.
Übelriechender Schweiß in den Achselhöhlen.
Ameisenlaufen und Juckreiz der Haut, mit Schweiß.
Der Schweiß hat einen Geruch nach Gewürzen.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Abwechselnd: linkes und rechtes Nasenloch verstopft; Brennen in der Uterusgegend und Schmerzen in den Gliedern; Frösteln und Hitze.
Periodisch: Schmerzen in den Augäpfeln; krampfartiger Schmerz unter den kurzen Rippen; im linken Hüftbein; reißende Schmerzen in den unteren Extremitäten; in den Gliedern.
Frühling und Herbst: Gesichtsschmerz; Zahnschmerz bei scharfem Ostwind.
Seit mehreren Jahren: Schwerhörigkeit.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: heiße Tränenabsonderung; Einschießen im Auge; Otalgie; Schmerz im äußeren Ohr; reißendes Gefühl im und um das Ohr; Tinnitus aurium <; heftiger Gesichtsschmerz; Zahnschmerz vom Unterkiefer in die Zähne; Stechen im Hoden; Spannung am Leistenring; voluminöse Zyste im Eierstock; rheumatischer Schmerz in der Schulter, auf der er ruht; Reißen im Unterarm; Schmerz im Handgelenk; Reißen im Schenkel; Knie und Ellenbogen, reißender Schmerz.
Links: Schmerz in der Schläfengegend; Nasenbluten, Seite; Verstopfung der Nasenseite; Schmerz im Hypochondrium; Schwellung der Hoden; Schmerz im Hüftbein; Orchitis; Hoden auf Hühnereigröße geschwollen; Hoden von drei Fäusten Größe; Einschießen durch die Brust in den Rücken; Stiche im vorderen Brustteil; rheumatischer Schmerz in der Seite unter den kurzen Rippen; bohrender Schmerz im Schultergelenk; Reißen im Unterarm; Bohren im Handgelenk; Juckreiz der Finger; Fingergelenke, reißende Schmerzen; Chorea in Arm, Bein und Gesicht.
Von innen nach außen: Schmerz im rechten Auge.
EMPFINDUNGEN [43]
Kopfhaut wie geprellt; wie von einem Wurm im Ohr; als ob Wasser in das Ohr ströme; als wäre der Hals mit Schleim ausgekleidet; wie von Spannung unter den kurzen Rippen; Hoden wie heftig gequetscht oder als würde er zerdrückt; als ergösse sich Flüssigkeit in den Bauch; als ob jemand mit der Faust gewaltsam gegen den Magen drückte; als höre das Blut auf, in den Armen zu zirkulieren; als wären die Arme eingeschlafen; als wären die Handgelenke verstaucht; als wären Füße und Beine eingeschlafen; Rheumatismus wie im Periost der unteren Extremitäten; als hingen schwere Gewichte an den Füßen.
Schmerz: in Stirn und Schläfen; in den Gliedern; in der Harnröhre; in den Eierstöcken; vom Kreuz in die Arme; im rechten Handgelenk; im Bein.
Heftiger Schmerz: im Augapfel, in der Orbita und im Kopf; im äußeren Ohr.
Starker Schmerz: im Kreuz; im Deltoidmuskel.
Akuter Schmerz: von Schläfe zu Schläfe; im Magen.
Schneidend: in den Zähnen.
Einschießende Schmerzen: wie Pfeile durch das Auge vom Kopf her.
Einschießen: im rechten Auge von innen nach außen; in den oberen und unteren Extremitäten; durch die linke Brust in den Rücken; vom Rücken in die Magengrube.
Stechend: im Kopf; von den Zähnen in die Ohren; in Knie- und Sprunggelenken.
Reißend: in der linken Schläfengegend; in Knochen und Periost der Schädelknochen; im und um das rechte Ohr; im Kopf; in den Mahlzähnen; im Hoden und Samenstrang; im linken Hüftbein; im Nacken; im linken Schultergelenk; in den Unterarmen; im oberen hinteren Teil des rechten Schenkels bis in den Fuß; in den unteren Extremitäten.
Zuckender, reißender Schmerz: im Gesicht.
Heftiger, zuckender Schmerz: im rechten Ohr.
Bohrend: in der linken Schläfengegend; in einem einzelnen Zahn; in der Herzgegend; im linken Schultergelenk.
Grabend: im linken Hüftbein.
Klopfend: im linken Hüftbein.
Pulsation: im Anus.
Krampfartige Schmerzen: unter den kurzen Rippen.
Krampfartiges Ziehen: im Unterarm.
Ziehender, stechender Schmerz: im rechten Hoden und Samenstrang.
Stechen: im rechten Hoden.
Brennender Schmerz: in den Augen.
Rheumatischer Schmerz: in der linken Seite unter den kurzen Rippen; im Rücken und in der Schulter.
Rheumatische oder gichtische Schmerzen: in den Zähnen.
Vorübergehender dumpfer Schmerz: von der Brust in das linke Hypochondrium.
Ziehen: in Knochen und Periost der Schädelknochen; in den Zähnen; vom Rektum zu den Genitalien; im Magen; in der Gegend der Harnblase; in den Armen.
Drückender Schmerz: in der linken Seite unter den kurzen Rippen.
Drücken: in der Magengrube; im Magen.
Druck: in Stirn und Scheitel; im Magen.
Wundheit: im Inneren der Nase; des Halses; bis in Bauch und Schenkel ausstrahlend; zwischen Genitalien und Schenkeln; der Zähne.
Brennen: in der Uterusgegend; im Gesicht.
Trockenes Brennen: in den Augen; an den Lippen; im Hals.
Hitze: in den Augen.
Wärme: in den Händen.
Steifigkeit: des Nackens; des Beines; in den Gelenken.
Spannung: in den Beinen.
Zusammenziehung: im Hals; in der Magengrube.
Fülle: in der Magengrube.
Dumpfheit: im Kopf.
Benommenheit: im Kopf.
Prickeln: in den Zähnen.
Schaben: in der Rachenenge.
Trockenheit: des Halses.
Ameisenlaufen: in der ganzen Extremität; in Rücken und Gliedern.
Beißender Juckreiz: auf der Kopfhaut.
Juckreiz: des Skrotums; des Mittel- und Ringfingers der linken Hand.
Kälte: in den Beinen.
GEWEBE [44]
Akute entzündliche Schwellung der Gelenke, von einem Gelenk zum anderen wandernd und zeitweise in dem zuerst befallenen Gelenk wiederkehrend; Schmerzen besonders heftig nachts; < in Ruhe und bei rauhem, stürmischem Wetter.
Allgemeine rheumatische Schmerzen, durch feuchtes, kaltes Wetter hervorgerufen und < bei Nässe.
Rheumatismus der Hals- und Brustmuskeln; rheumatische Neuralgie der Extremitäten; Schmerzen < in Ruhe und bei trübem und stürmischem Wetter.
Rheumatische Schmerzen besonders in allen Aponeurosen, < in Ruhe; < nachts; die Schmerzen lassen Ruhe der Glieder nicht zu; Verlangen sich zu bewegen, und Bewegung erleichtert; < vor Wetterwechsel, besonders vor einem Gewitter; besonders rechte Seite; Schmerzen < nachts, aber mehr gegen Morgen; in heißer Jahreszeit.
Arthritische Knoten.
Orchitis und Hydrocele.
Wassersüchtige Schwellungen.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berühren: Zahnschmerz <; Hoden sehr empfindlich; Brust empfindlich.
HAUT [46]
Brennen und Reißen, mit Erysipel.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Knabe, æt. 7, seit Geburt leidend; Hydrocele.
Knabe, æt. 14, gute Konstitution; Schwellung des Knies.
Frau, æt. 22, vor kurzer Zeit entbunden, nach einem Influenzanfall; Rheumatismus.
Mädchen, æt. 26, Dienstmagd; Zahnschmerz.
Mann, æt. 28, kräftig, nach Erkältung beim Tanzen, während der Genesung von einem Gonorrhöanfall; Orchitis.
Mann, æt. 30, mager, großgewachsen, gute Konstitution; Schwäche und Ameisenlaufen in den Armen.
Mann, æt. 31, kräftig, wegen Kondylomen in Behandlung; Schmerz und Schwellung des Handgelenks.
Mann, æt. 33, Drucker, seit sechs Monaten an Syphilis leidend, nach scheinbarer Heilung durch große Dosen Quecksilber trat der gegenwärtige Anfall auf; Schwellung und Schmerz in den Gelenken.
Frau, æt. 34, Tagelöhnerin, seit sechs Tagen leidend; Rheumatismus.
Frau, æt. 35; Ovarialzyste entleert.
Frau, æt. 35, schwach, Mutter mehrerer Kinder; Husten.
Frau, æt. 36, gute Konstitution, heftiges Temperament, seit fünfzehn Jahren verheiratet, seit drei Wochen leidend; Reißen im Bein.
Mann, æt. 37, gutmütig, kräftig gebaut, vor sieben Tagen erkältet, seither leidend; Rheumatismus.
Mann, æt. 38, kräftig und gesund, nach Beischlaf mit seiner an Fluor albus leidenden Ehefrau; Orchitis und Schmerz im Bein.
Bauer, æt. 40; Hydrocele.
Mann, æt. 41, vor zwei Jahren erkältet, seither leidend; Dysecoia.
Mann, æt. 48, Arbeiter, hatte vor siebzehn Jahren Orchitis; Orchitis.
Frau, æt. 50, seit zwanzig Jahren leidend; Dysecoia.
Frau, æt. 51, seit zwölf Jahren leidend; Rheumatismus.
Frau, æt. 54, seit vierzehn Tagen leidend; Ohrenschmerz.
Mann, æt. 55, Arbeiter, kräftige Konstitution, seit vierzehn Tagen leidend; Rheumatismus.
Mann, æt. 64, nach Erkältung; Tinnitus aurium.
Mann, æt. 64, seit zehn Monaten leidend; Vergrößerung des Hodens.
Alte Dame, reizbar, seit sechs Jahren leidend; Rheumatismus.
BEZIEHUNGEN [48]
Antidotiert von: Bryon., Camphor, Clematis, Rhus tox .
Vergleiche: Aurum, Bryon., Calc., Clematis, Conium, Kalmia, Ledum, Lycop., Mercur., Nux vom., Phosphor., Pulsat., Ranunc., Rhus tox .