Petroleum
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Stein- oder Kohlenöl. Anthrazit.
Eingeführt von Hahnemann und von ihm selbst und Froissac arzneilich geprüft, Chronische Krankheiten, Bd. 4; Benson, Trans. Hom. Med. Soc. N. Y. State, 1868, S. 297; Schelling, A. H. Z., Bd. 83, S. 189; Berridge, N. A. J. H., N. S., Bd. 2, S. 51.
KLINISCHE AUTORITÄTEN.
- Geistige Störung, Knorre, Rück, Kl. Erf., Bd. 1, S. 39; Analyt. Ther., Bd. 1, S. 115; Haynel, Analyt. Ther., Bd. 1, S. 292; Geistige Störung nach Entbindung, Berridge, Hom. Cl., Bd. 4, S. 109; Schwindel, Payne, H. M., Bd. 5, S. 199; Drake, H. M., Bd. 10, S. 406; Kopfschmerz, Stens, Raue's Rec., 1872, S. 215, aus A. H. Z., Bd. 83, S. 135; Migräne, Stens, A. H. Z., 1871, S. 91, B. J. H., Bd. 34, S. 723; Times Ret., 1875, S. 114; Hinterhauptskopfschmerz, Farrington, T. H. M. S. Pa., 1884, S. 316; Eczema capitis, Taylor, H. M., Bd. 15, S. 700; Skrofulöse Ophthalmie, Knorre, B. J. H., Bd. 6, S. 511, aus A. H. Z., Bd. 5, S. 306; Fistula lachrymalis (30 Fälle als geheilt berichtet), Kirsch, Raue's Rec., 1870, S. 101; Schwerhörigkeit, Lobethal, Hahnemann, Tietze, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 375; Rheumatische Dysakusis, Battmann, Z. H. K., Bd. 6, Nr. 15, aus Times Ret., 1876, S. 68, B. J. H., Bd. 34, S. 622; Intertrigo hinter den Ohren, Blake, H. M., Bd. 10, S. 375; Times Ret., 1875, S. 27; Schnupfen, Kafka, Raue's Rec., 1870, S. 129, Anwendung nach Teplitz bei erysipelatösem Ausschlag auf der Wange, Berridge, H. M., Bd. 10, S. 75; Abszess an der Zahnwurzel, Berridge, Hom. Cl., Bd. 4, S. 54; Halsschmerzen, H. M., Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 538; , Schmitt, ., Bd. 6, S. 253; , Bayes, ., Bd. 13, S. 265; (mehrere Fälle), Gilchrist, Raue's Rec., 1871, S. 113, aus ., Bd. 7, S. 231; , Meyer, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 306, ., Bd. 18, S. 268; Reis, Raue's Rec., 1870, S. 207, aus ., 1869, S. 12; , Bayes, ., Bd. 13, S. 266; (Kerosin- und Olivenöl), Searle, ., Bd. 6, S. 225; , Kraizell, Raue's Rec., 1870, S. 210, aus ., Bd. 78, S. 159; , Reis, Raue's Rec., 1870, S. 210; Lobethal, Rückert, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 841; , Benson, ., Bd. 3, S. 409, Raue's Rec., 1870, S. 210; , Gilchrist, Gilch. Surg., S. 456; , Œhme, ., Bd. 5, S. 146; , Cochran, ., Bd. 4, S. 401; , Houard, ., Bd. 15, S. 146; , Martin, ., 1883, S. 60; , Attomyr, Rück Kl. Erf., Bd. 2, S. 91; , ., Bd. 90, S. 92, aus ., 1875, S. 90; , Angell, ., Bd. 3, S. 15; , Bayes, ., Bd. 13, S. 267; , Small, Raue's Rec., 1872, S. 113, aus ., April 1871; , Gross, Rück. Kl. Erf., Bd. 3, S. 461; , Baylies, ., Bd. 8, S. 42; , Stoaks, ., Bd. 8, S. 438; , Cochran, ., Bd. 4, S. 401; , Stens, Raue's Rec., 1873, S. 249, aus ., Bd. 85, S. 170; , Gross, Rück. Kl. Erf., Bd. 3, S. 461; , Hatch, ., Bd. 1, S. 31; , Neidhard, ., Bd. 27, S. 554; , Cochran, ., Bd. 4, S. 400; , O., Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 222; , Stens, Raue's Rec., 1872, S. 245, aus ., Bd. 83, S. 135; Raue's Rec., 1875, S. 275, aus ., Bd. 89, S. 156; von 1872 (siehe Kap. 44), Raue's Rec., 1874, S. 9; , Hiller, ., 1877, S. 37, aus ., Bd. 5, S. 330; , Bell, ., Bd. 4, S. 402; , Hahnemann, Wahle, Jahr, Rummel, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 253; , Hartmann, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 176; (5 Fälle), Closson, Waters, ., 1887, S. 41; , Raue's Rec., 1871, S. 210, aus ., Bd. 81, S. 22; (örtlich), Jones, Raue's Rec., 1870, S. 345; , Hahnemann, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 176; (Kerosin und Olivenöl), Searle, ., Bd. 6, S. 224.
GEIST [1]
Bewusstseinsverlust.
Sehr vergesslich und abgeneigt zu denken.
Wusste auf der Straße nicht, wo sie war.
Delir; glaubt, eine andere Person liege neben ihm, oder eine Gliedmaße sei doppelt.
Seit der Niederkunft vor zwei Wochen, nachts im Bett, im dunklen Zimmer, Wahnvorstellung, es liege noch ein anderes Kind im Bett, das versorgt werden müsse, auch, dass sie ein drittes Bein habe, das nicht ruhig bleiben wolle.
Erregbar, reizbar, mit Neigung zum Zorn und zum Schimpfen; ängstlich und unentschlossen.
Heftig, reizbar, durch Kleinigkeiten gekränkt.
Reizbar, verärgert, immer still, traurige Gedanken, in sich gekehrt, keine Lust zu arbeiten; Schwere, Hitze und Schmerz im Kopf am Morgen; Rückenschmerz; krampfartiges Aufstoßen; dünner, schleimiger Stuhl, mit Schneiden im Bauch; bleich und abgemagert; reichliche Schweiße nachts und morgens.
Beschwerden durch Ärger, mit Schreck.
Traurigkeit und Mutlosigkeit, Neigung zum Weinen.
Melancholische Stimmung, glaubt, ihm bleibe nur noch wenig Zeit, sein Testament zu machen. θ Husten.
Gefühl, als läge ein kalter Stein im Herzen.
Gegen Abend Angst und Besorgnis um seine Familie, die er bei einer kurzen Reise zurückgelassen hat; die Angst nimmt zu, bis er untröstlich wird.
Große Ängstlichkeit.
SENSORIUM [2]
Schwindel: beim Bücken; beim Aufstehen, im Hinterhaupt; wie berauscht; wie bei Seekrankheit; mit galligem Erbrechen; häufig, beim Gehen; beginnt beim Mittagessen; als ob sie nach vorn fallen würde, besonders beim Heben der Augäpfel; mit Übelkeit abends im Bett, besonders wenn der Kopf tief liegt; nötigt ihn, sich zu bücken, mit blassem Gesicht und Übelkeit; heftiger im Stehen als im Sitzen, vergeht im Liegen, begleitet von Aufstoßen, Gähnen, Appetitmangel, Druck im Bauch und langsamem Puls; beim Aufstehen aus liegender Stellung, mit Hitze im Gesicht im Liegen; im Hinterkopf und in der linken Seite des Hinterhaupts wie ein Wirbeln im Kopf; es scheint den ganzen Körper zu durchziehen und macht ihn taub und steif.
Das Gehirn fühlt sich an, als sei es in Nebel gehüllt; kann das Geräusch von Menschen nicht ertragen; traurig und mutlos.
Nach wenig Essen scheint der Kopf benebelt, schwindelig und verwirrt.
INNERER KOPF [3]
Kopfschmerz in der Stirn; jede geistige Anstrengung macht ihn ganz stumpf.
Frontaler Kopfschmerz, zeitweise ziemlich heftig, aber < solange die Übelkeit anhält.
Gefühl, als sei alles im Kopf lebendig.
Der Kopf fühlt sich taub an, als wäre er aus Holz, oder wie geprellt.
Schwere des Kopfes am Morgen, mit Kopfschmerz.
Kneifender Kopfschmerz.
Kopfschmerz beim Bücken oder Aufstehen aus dem Bett.
Kopfschmerz durch Zorn.
Drückendes Stechen im Kleinhirn.
Bleischwere im Hinterhaupt.
Druck und stechender Druck im Hinterhaupt am Morgen.
Kneifender oder dumpf pochender Schmerz im Hinterhaupt.
Umschriebener Schmerz im Hinterhaupt, < beim Schütteln des Kopfes.
Hinterhauptskopfschmerz mit allgemeinen Krämpfen und Schreien; Appetitlosigkeit; Verstopfung; die geringste Berührung verschlimmert den Schmerz, der gewöhnlich zehn Tage anhält.
Migräne seit der Mädchenzeit, anfangs alle vier Wochen, später alle vierzehn Tage und in den letzten Jahren fast täglich; nach jeder großen Anstrengung oder seelischen Aufregung muss sie für mehrere Tage zu Bett gehen; Würgen und Erbrechen von Galle; dumpf schmerzender, pochender Schmerz vor allem in der Stirn; der Anfall beginnt im Hinterhaupt und breitet sich dann nach vorn über den Kopf aus, und wenn er seinen Höhepunkt erreicht, ist das Hinterhaupt frei.
Schmerz vom Hinterhaupt über den Kopf zur Stirn und zu den Augen, mit vorübergehender Blindheit; er wird steif; verliert das Bewusstsein.
ÄUSSERER KOPF [4]
Haarausfall.
Gefühl, als wehe ein kalter Luftzug über den Kopf.
Taubheitsgefühl der äußeren Teile des Kopfes, als wären sie aus Holz.
Kopfhaut sehr berührungsempfindlich, darauf Taubheitsgefühl; < morgens und beim Warmwerden.
Juckreiz auf der Kopfhaut; nach Kratzen Schmerz wie wund.
Pickel auf Kopf und Nacken.
Weiche Geschwülste auf der behaarten Kopfhaut; Krusten.
Feuchtes Ekzem, nach dem Kratzen wund; Tinea capitis.
Fast der ganze Kopf mit dicken, gelben, ekzematösen Krusten bedeckt; Haare durch Exsudat verklebt, Krusten in die Haare verwickelt und sehr schwer zu entfernen; heftiger Juckreiz; Kratzen ruft leicht Blutung hervor.
Dicke, grünlich-gelbe Krusten; Brennen und Juckreiz; Rötung, Wundheit und Nässen; Empfindlichkeit und Schwellung der Kopfhaut; Risse, die leicht bluten; dickes, gelbliches Exsudat.
Feuchtes Ekzem, akut und chronisch, schlimmer am Hinterhaupt.
SEHEN UND AUGEN [5]
Weitsichtig, kann ohne Brille keinen feinen Druck lesen.
Schwebende schwarze Gestalten und feurige Punkte im Gesichtsfeld.
Augen trübe, wie von einem Schleier davor; Sehkraft schwach.
Kann morgens die Augen nicht öffnen; Sehen neblig.
Drückender Schmerz wie von Sand in den Augen; < abends und bei Kerzenlicht; Stiche in den Augen; Tränenfluss; dumpf pulsierender Schmerz im Hinterhaupt. θ Syphilitische Iritis.
Haut um die Augen trocken und schuppig.
Trachom mit Pannus, besonders bei skrofulösen Personen; beträchtlicher weißer Ausfluss aus den Augen und Rauheit der Wange.
Dumpf schmerzender Schmerz in den Augen, < abends und durch Licht.
Brennen, Juckreiz und Stechen in den Augen, dazu Druck mit Trübung beim Anstrengen derselben.
Pustulöse Konjunktivitis mit akuter Entzündung der Lider; Lider rot, entzündet und mit Schorfen oder Schuppen bedeckt; umgebende Haut rau; Blennorrhö des Tränensacks; Schmerz im Hinterhaupt.
Schmerz an der Nasenwurzel, Lider geschwollen, eitriger Ausfluss aus Augen und Nase.
Skrofulöse Ophthalmie; große Schwierigkeit, morgens die Augen zu öffnen; Haut tief eingerissen und langsam heilend.
Entzündung des Tränenkanals, wenn die Eiterung begonnen hat und sich eine Fistel gebildet hat.
Blennorrhö des Tränensacks.
Eine entzündliche Schwellung von Taubeneigröße im inneren Augenwinkel; wie eine beginnende Fistel; Trockenheit der rechten Nasenseite.
Ziliäre Blepharitis aus granulöser Konjunktivitis oder nach Pocken, mit Stechen und Brennen im inneren Augenwinkel.
Entzündung der Lider durch granulöse Konjunktivitis; Schmerz im Hinterkopf; raue Haut.
Juckreiz und Trockenheit der Lider.
GEHÖR UND OHREN [6]
Geräusche: Brausen wie Wind; wie rauschendes Wasser; Klingeln wie von Glocken; Knacken.
Schwerhörigkeit: mit Geräuschen in den Ohren; bei alten Leuten; des linken Ohres, bei einer Person, die wegen Syphilis mit großen Quecksilberdosen behandelt worden war, Geräusch wie murmelndes Wasser, mit reißenden Schmerzen nachts; paralytisch, bei alten Leuten oder bei arthritischen Personen; bei solchen, die sexuellen Exzessen oder Trunksucht ergeben sind; äußeres Ohr blass, bei Berührung kalt, der knorpelige Teil trocken, pergamentartig und mit kleinen Schuppen bedeckt; kein Ohrenschmalz, oder eine Menge weiches, dünnes Cerumen und viele Haare; ständiges Brausen oder klare glockenartige Töne in den Ohren; den Charakter einer nervösen Affektion tragend; fortschreitende Form; subjektiven Geräuschen vorangegangen; rheumatisch, mit Summen, infolge einer Verkühlung.
Häufige Schmerzen im Kopf und Zahnschmerz, begleitet von Abnahme des Gehörs; konnte das Ticken der Uhr nur aus nächster Nähe hören und auf zehn Schritte überhaupt nicht; ständiges Brausen und Knacken in den Ohren; Gehörgang mit dickem Cerumen gefüllt, nach dessen Entfernung das Gehör nicht besser wurde; pustulöser Ausschlag auf der Brust.
Eustachische Röhren betroffen, verursachen Surren, Brausen, Knacken, mit Schwerhörigkeit.
Trockenheit oder unangenehmes Gefühl von Trockenheit im Ohr.
Polyp; Ohrenschmalz vermehrt, dick oder dünn.
Entzündliche und schmerzhafte Schwellung des Gehörgangs; diffus, mit nässender Feuchtigkeit.
Ohr äußerlich schmerzhaft.
Abgang von Blut und Eiter aus dem Ohr.
Rötung, Wundheit, Schmerzhaftigkeit und Nässen hinter den Ohren; Ohr und umgebende Teile berührungsempfindlich; Oberfläche blutet leicht; heftiger Juckreiz; große Schmerzen um das Ohr; Schwellung; Fissuren. θ Ekzem, Intertrigo usw.
GERUCH UND NASE [7]
Leichtes Nasenbluten, den Kopfschmerz lindernd.
Trockenes Gefühl in der Nase, häufiges Niesen; anhaftender Schleim, in kleinen Klümpchen ausgeschnaubt; dicker Schleim in den Choanen, < morgens.
Fließschnupfen, mit Heiserkeit.
Niesen; krampfartiger Husten, < nachts nach dem Niederlegen und um 2, 4 oder 6 Uhr morgens, vier bis sechs Stunden anhaltend, jeder Anfall mit raschem Kräfteverfall; heftiger Schnupfen; Auswurf; große Schwäche; Frostschauer abwechselnd mit Hitzewallungen im Gesicht durch den Husten; heftiger schneidender Schmerz unter dem Brustbein und im Rücken; die Kranken scheinen sich täglich neu zu erkälten, was übermäßige Absonderung von glasigem Schleim verursacht, begleitet von Wundheit und Schmerzhaftigkeit der Brust. θ Katarrhalische Beschwerden.
Ozäna; Schorfen und eitrig-schleimiger Ausfluss aus der Nase; Nase wund; Nasenlöcher rissig; Nasenrachenraum mit eitrigem Schleim gefüllt, der Räuspern verursacht.
Ulzerierte Nasenlöcher; Pusteln.
Schwellung der Nase mit Schmerz an ihrer Wurzel; eitriger Ausfluss.
Juckreiz an der Nasenspitze.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Gesicht blass oder gelb; nach dem Essen heiß.
Gesichtslähmung, besonders wenn sie auf eine Einschnürung des Nerven im Fallopischen Kanal zurückzuführen scheint, wobei die Einschnürung durch entzündliche Produkte hervorgerufen wird.
Ekzem; schwere, grünlich-gelbe Krusten; Haut rissig, mit Blutungsneigung; papulöser Ausschlag; heftiger Juckreiz; seröses Exsudat; Fissuren mit viel Schmerz und Blutung; Wundheit des Gesichts; Rötung, Wundheit und Nässen.
Nachdem Teplitz einen von Kopfschmerz begleiteten erysipelatösen Fleck auf der linken Wange beseitigt hatte: schwitzt beim Gehen, besonders unter den Armen; Schmerz im rechten Schulterblatt; Augen tränen im Freien; Darmtätigkeit unregelmäßig; Gesicht fühlt sich nach dem Essen überall heiß an; Essen schmeckt nicht gut; seit das Gesicht schlecht geworden ist, bisweilen Gefühl, als werde die Haut über dem Nasenrücken starr und straff gezogen.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Leicht ausrenkbarer Kiefer, morgens im Bett, mit viel Schmerz.
Äußere Schwellung am linken Unterkiefer, schmerzhaft bei Berührung und beim Bücken.
Schwellung der Unterkieferdrüsen.
Schuppen um den Mund.
Papulöser Ausschlag am Mundwinkel.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Kältegefühl in den Zähnen.
Zahnschmerz durch Berührung mit frischer, freier Luft, nachts, mit Schwellung der Wange.
Taubheitsgefühl der Zähne; sie schmerzen beim Zusammenbeißen.
Schwellung des Zahnfleisches, mit stechendem, brennendem Schmerz.
Äußere Schwellung am linken Unterkiefer gegenüber einem kariösen Weisheitszahn; die Schwellung schmerzhaft bei Berührung und beim Bücken. θ Abszess an der Zahnwurzel.
Bluten des Zahnfleisches.
Fistula dentalis.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: schleimig; sauer; faulig, fade, schleimig; breiig; bitter.
Zunge: weiß; in der Mitte weiß, mit dunklem Streifen längs der Ränder; entzündet, mit übelriechendem Speichelfluss.
MUNDHÖHLE [12]
Geruch aus dem Mund: übelriechend; wie Knoblauch.
Übelriechender Speichel; fauliger, schleimiger Mund.
Reichliche Schleimansammlung in der Rachenenge, mit Trockenheitsgefühl.
Große Trockenheit von Mund und Hals am Morgen mit Durst.
Wunder Mund, übelriechender Speichel, < morgens, mit Durst.
Schleimhaut der Wange mit Geschwüren bedeckt; faulig-fader Geschmack; weiß belegte Zunge; knoblauchartiger Geruch aus dem Mund; Heißhunger; heftiger Durst, besonders auf Bier; Wasserbrechen; leeres, schwaches Gefühl im Magen; Übelkeit und Erbrechen, ersteres besonders beim Fahren in einer Kutsche. θ Stomatitis.
Geschwüre an der inneren Wange, schmerzhaft beim Schließen der Zähne.
GAUMEN UND HALS [13]
Beim Schlucken gelangt die Nahrung in die hinteren Nasenöffnungen.
Verhärtung und Hypertrophie der Tonsillen.
Der Hals fühlt sich geschwollen und wund an.
Gefühl großer Trockenheit im Hals, mit Schleimansammlung.
Heftige stechende, brennende Schmerzen im Hals unterhalb und hinter dem Kehlkopf, besonders beim Schlucken, wenn die Stiche in die Ohren schießen und Brennen im Nacken besteht; unbeschreibliches Leiden beim Einnehmen der geringsten Menge Speise oder Getränk; bei der Untersuchung nichts Abnormes außer leichter Rötung von Uvula und Velum palati; Sprache dumpf und nasal; großer Durst; Verstopfung.
Entzündung des Rachens, trocken oder katarrhalisch.
Räuspern von zähem, unerquicklich schmeckendem Schleim, morgens.
Die diphtheritische Membran begann links, breitete sich dann nach rechts aus, dann auf die Uvula; Zunge spitz und purpurfarben; Schleimhaut des Halses dunkelrot und glänzend; Exsudat weiß wie Porzellan; dann folgte ein mildes Sekret aus dem rechten Nasenloch, dann aus dem linken; diphtheritische Membran in der Nase grau; fauliger Geruch aus dem Mund; Stich im linken Ohr beim Öffnen des Mundes; Wundheit des Nasenrückens, die geringste Berührung von Anfang an unerträglich; später leichte Schwellung der oberen Augenlider; Ausfluss aus dem inneren Augenwinkel; Verlangen nach Bier und Branntwein im Wasser.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Hunger unmittelbar nach dem Stuhl.
Heißhunger; wird nachts häufig dadurch geweckt; leicht gesättigt, mit Widerwillen gegen Fleisch, Fette, gekochte oder warme Speisen; Verlangen nur nach Leckerbissen, die gierig gegessen werden. θ Tabes mesenterica.
Appetitlosigkeit.
Trinkt fortwährend und lässt häufig Wasser.
Heftiger Durst auf Bier.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Nach dem Essen: Schwindel; Hitze im Gesicht; Schneiden im Bauch; Magenschmerz >.
Nach dem Essen Übelkeit, Kolik und Aufstoßen, allgemeine Mattigkeit, Schläfrigkeit und Unruhe. θ Tabes mesenterica.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Sodbrennen gegen Abend; Wasserbrechen.
Aufstoßen sauer oder bitter; heiß, scharf; wie faule Eier.
Übelkeit: und flaues Gefühl den ganzen Tag; jeden Morgen nach dem Erwachen; sie konnte kein Frühstück essen; morgens mit Wasseransammlung im Mund; plötzlich beim Gehen, mit Wasseransammlung im Mund; vom Fahren in einer Kutsche; den ganzen Tag, oft so heftig, dass es den Atem nimmt, ohne Erbrechen; heftig, mit kaltem Schweiß; unaufhörlich; mit Schwindel und Erbrechen.
Erbrechen: von bitteren, grünen Stoffen; < vom Fahren in einer Kutsche; während der Schwangerschaft und morgens; heftig, von Galle und Blut.
Seekrankheit.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Leeres, schwaches Gefühl im Magen.
Völlegefühl nach wenig Nahrung.
Gefühl von Fülle oder Schwellung in der Magengrube, mit Schmerzhaftigkeit bei Berührung.
Schmerz in der Magengrube, als würde etwas abgerissen.
Magenschmerz mit drückend-ziehenden Schmerzen, > durch Essen.
Heftiger Schmerz im Magen, sich nach oben in die Brust erstreckend, mit Schweiß und Übelkeit; der Schmerz kam nachts, morgens nach dem Aufstehen, vor dem Mittagessen und nachmittags gegen 5 Uhr; nach mäßigem Essen trat er nicht auf; im Gegenteil, wenn der Magen leer war und er sein Kommen fühlte, verhinderte die Aufnahme von etwas Nahrung den Ausbruch. θ Kardialgie.
Magenschmerz jedesmal, wenn der Magen leer wird.
Verdauungsschwäche.
Dyspepsie, gebessert durch Nahrungsaufnahme.
Atonische Dyspepsie mit Neigung zu Diarrhö oder zu Erbrechen, mit Schmerzen und Druckempfindlichkeit im Epigastrium, gelegentlichem Sodbrennen und fröstelig-kaltem Bauch; viel Kolik und Diarrhö.
Hartnäckige Verdauungsstörung; kaltes Gefühl um das Herz.
BAUCH UND LENDEN [19]
Aufgetriebener Bauch mit übelriechenden Blähungen; Kollern.
Gefühl von Kälte, Schwäche und Ohnmachtsneigung im Bauch.
Unangenehmer Juckreiz im Bauch.
Einschlafen und Kribbeln in den Bauchmuskeln.
Aufblähung und Auftreibung des Bauches mit Schmerzen, < nach Essen oder Trinken, durch Gasansammlung, im Liegen und nachmittags; Auftreibung und Schmerzen im Darm wecken das Kind nachts; kaltes Gefühl im Bauch. θ Tabes mesenterica.
Heftige Kolik, mit Brechneigung.
Schneiden: spät am Abend; im Bauch bald nach dem Essen; im Oberbauch, mit Übelkeit und Diarrhö; wie nach Erkältung, gefolgt von Diarrhö mit Druck.
Erwacht morgens mit kneifender Kolik, > durch Zusammenkrümmen.
Ulzerierter Nabel bei einem Säugling. (Kerosin und Olivenöl zu gleichen Teilen, örtlich.)
Leistenbruch.
STUHL UND REKTUM [20]
Wird früh morgens durch dringendes Stuhlverlangen geweckt; der Stuhl ist schwallartig und wässrig; scharfe, schneidende kolikartige Schmerzen unter dem Nabel; Kollern.
Stühle: von übelriechendem, kampferartigem Geruch; gelblich; wässrig; bräunlich-gelb, pastös; braun, wässrig; blutiger Schleim; wässrig und blutig, Darmschabsel enthaltend; schleimig; grün, schleimig; reichlich, schwallartig; schleimig, von Kolik vorangegangen; < nur tagsüber; aus blutigem Schleim; oft reichlich; schwaches Gefühl im Darm und Rektum; schleimig, mit Schmerz im Darm und Herzklopfen.
Diarrhö: Stühle übelriechend und wässrig, oft unverdautes Essen enthaltend; mit schneidender Kolik; mit verdorbenem Magen, < von Kohl, Sauerkraut, Krautsalat; Stuhl übelriechend, mit viel Blähungen und Aufstoßen von nach Kohl schmeckendem Gas; nach dem Fahren in einer Kutsche; früh morgens, auch tagsüber; mit Abmagerung; mit Hunger unmittelbar nach dem Stuhl wegen schwachen, leeren Gefühls im Darm, aber schnell gesättigt.
Schwäche im Rektum mit mehr oder weniger scharfen und schneidenden Schmerzen im Darm, hauptsächlich unterhalb des Nabels, und Verlangen nach häufigen Entleerungen zwischen den Stühlen; Abgänge hellgelb und wässrig; blutig und schleimig. θ Diarrhö. θ Dysenterie.
Vor dem Stuhl: Kolik; Schneiden und Kneifen; plötzliches Drängen.
Während des Stuhls: Kolik; Tenesmus.
Nach dem Stuhl: große Schwäche und Schwindel; Heißhunger; Drang; viel Pressen, als ob noch große Mengen ausgetrieben werden müssten.
Diarrhö mit heftigen Schmerzen im Darm, Tag und Nacht, seit mehreren Monaten.
Dysenterie.
Stuhl unzureichend, hart, in Klumpen.
Innere Hämorrhoiden, mit teigiger, druckempfindlicher Schwellung am hinteren Afterrand; heftiger Juckreiz vom Steißbein aufwärts, auch in den Nates zu beiden Seiten; Anfällen gehen wochenlanges heftiges juckend-beißendes Leiden von Anus und Perineum mit weitverbreiteter Rötung um den After voraus, der Rand von herpetischem Ausschlag umgeben, abschuppend; Juckreiz geht in Brennen über, mit Feuchtigkeit nach Kratzen; nachts nach dem Zubettgehen ist der Juckreiz stundenlang unerträglich, mit großer Feuchtigkeit des Perineums und Schleimabgang aus dem Anus; der Juckreiz wechselt seinen Ort beim Reiben oder Kratzen; < nachts, durch Wärme, Bettwärme und Reiben oder Kratzen; > durch Kälte, kaltes Wasser und Kneifen der Teile.
Hämorrhoiden mit Juckreiz um den After, der sie zum Kratzen und Reiben zwingt, bis die Teile wund und schmerzhaft sind; aus der Vulva sickert ständig Feuchtigkeit, mit heftigem Juckreiz.
Hämorrhoiden und Afterfissuren; großer Juckreiz; Schuppen an den Rändern des Afters und am Perineum.
Feuchte, unregelmäßige Wucherungen auf und im Anus.
Membranöse Fetzen um den Anus.
Hartnäckiger juckender Herpes am Perineum.
HARNORGANE [21]
Chronische Albuminurie, mit Symptomen von Verdauungsstörung.
Chronische Hämaturie infolge Nierenblutung; der Harn enthielt schlanke, zylindrische Fibrinstücke, diese kleinen Gerinnsel von weißlicher Farbe, aussehend wie Maden oder kleine Würmer; ständiger Schmerz im Rücken, beiderseits den Bauch hinab bis zu den Leisten ausstrahlend; Schmerz scharf, schwer und nach unten gegen die Harnblase drückend; ständiger Harndrang, jeweils etwa eine Tasse voll entleert, nach großer Anstrengung, die Zittern des ganzen Körpers verursacht, mit kriechendem Frost; häufig heftiger Kopfschmerz, meist auf dem Scheitel, als würde er bersten; Ödem der Füße; jede Anstrengung, Gehen, Heben, Fahren oder Gemütsbewegung ruft die Blutung hervor; übermäßig nervös, besonders beim Wasserlassen.
Brennen im Blasenhals beim Wasserlassen.
Sehr heftige Kontraktion in der Blasengegend.
Nächtliche unwillkürliche Miktion im Bett.
Nachträufeln von Harn nach der Miktion.
Häufige Miktion, mit spärlichem, braunem, übelriechendem Harn.
Harn: geht langsam ab; weißes oder rotes Sediment, zugleich von einem glänzenden Häutchen bedeckt; dunkelbraune Flocken.
Juckreiz im Meatus urinarius (weiblich) während der Miktion, vorangegangen von dringendem Harndrang.
Chronische Blennorrhö.
Kontraktion der Harnröhre; Brennen.
Chronische Entzündung der Pars prostatia urethræ, mit häufigen Samenabgängen und unvollkommenen Erektionen.
Chronische Urethritis begleitend zu Striktur.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Sexuelles Verlangen morgens vermindert.
Erektionen und Pollutionen mit sexueller Erregung; Ekzem.
Brennender Schmerz in der Harnröhre.
Gonorrhö; chronische Fälle, mit Juckreiz der Harnröhre; Prostatitis; chronischer Harnröhrenausfluss.
Blutabgang im Samen.
Ausschläge auf der Eichel; rötlich; juckender Herpes preputialis.
Herpetischer Juckreiz, Rötung und Feuchtigkeit am Skrotum; Haut rissig, rau und blutend; bis zum Perineum und den Oberschenkeln sich erstreckend.
Hartnäckiger, trockener Ausschlag an den Genitalien und am Perineum.
Kleine Pickel oder Bläschen zwischen Skrotum und Oberschenkel.
Schweiß und Feuchtigkeit der äußeren Genitalien beider Geschlechter.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Abneigung gegen Umarmung; bei frösteligen, lymphatischen Frauen.
Uterusverlagerung, hervorgerufen durch Schwäche infolge chronischer Diarrhö, die nur tagsüber auftritt.
Prolapsus uteri, bei durch chronische Diarrhö tagsüber entkräfteten Patientinnen.
Menstruation: zu spät und spärlich; früh und reichlich; Menstruationsblut verursacht Juckreiz.
Vor der Menstruation: Pochen im Kopf.
Während der Menstruation: traurig, zum Weinen geneigt; Singen und Brausen in den Ohren; Mattigkeit; Hitze in Handflächen und Fußsohlen; Reißen in den Oberschenkeln und berührungsschmerzhafte Flecken an den Beinen; schmerzhafter Juckreiz; herpetischer Ausschlag hier und dort; Dysmenorrhö.
Brennen in den Genitalorganen, mit etwas Blutabgang.
Vulva sehr wund, mit Brennen in der Vagina; Schleimabgang; Leukorrhö scharf, wundmachend und erschöpfend.
Leukorrhö: wie Eiweiß, täglich reichlich, oder mit nächtlichen wollüstigen Träumen.
Schamlippen schwitzen und jucken übermäßig; Vulvitis.
Chronische Gonorrhö, Absonderungen sehr scharf.
Brustwarzen jucken und haben einen mehligen Belag.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Übelkeit und Erbrechen der Schwangerschaft.
Magenbeschwerden Schwangerer, besonders wenn Kopfsymptome hervortreten.
Während der Schwangerschaft Diarrhö und Erbrechen, < beim Fahren.
Bildet sich ein, sie habe zwei Kinder, und ist sehr besorgt, wie sie diese versorgen solle.
Nach der Entbindung bildet sie sich ein, es liege noch ein anderes Kind im Bett, das versorgt werden müsse.
Sehr übelriechende Lochien; durch pervertierte lymphatische Sekretionen.
Juckreiz und mehliger Belag der Brustwarzen.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Heiserkeit.
Trockenheit und kratzendes Gefühl im Kehlkopf.
Bronchialkatarrh; subakute und chronische Bronchitis.
ATMUNG [26]
Kalte Luft verursacht ein bedrücktes Gefühl auf der Brust.
Beklemmung der Brust nachts.
HUSTEN [27]
Husten: nachts; mit Beklemmung der Brust; trocken, quälend, beim Niederlegen nachts auftretend, häufig bei Kindern; trocken nachts, tief aus der Brust kommend, verursacht durch Kratzen im Hals; mit Stichen unter dem Brustbein.
Melancholische Stimmung, glaubt, dass nur wenig Zeit gelassen sei, sein Testament zu machen.
INNERES DER BRUST UND LUNGEN [28]
Beklemmung der Brust; < durch kalte Luft.
Phthise, erste Stadien, besonders die tuberkulöse Form; wenig Auswurf; es kann schäumenden, gelben Auswurf geben und Rasseln bei wenig Expektoration; Ulzeration der Nasenlöcher und des Mundes; große Heiserkeit; drückendes Wühlen in der Brust; Erschöpfung; niedriger Puls und hohe Temperatur.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Kaltes Gefühl um das Herz; als läge ein kalter Stein im Herzen.
Heftiges Herzklopfen, durch die Kleidung hindurch bemerkbar; schmerzhafte Frostbeulen an den Händen.
Ohnmacht, mit Wallungen, Hitze, Druck auf das Herz und Herzklopfen.
Angina pectoris; drückender Schmerz, < zwischen den Schulterblättern.
Puls: durch jede Bewegung beschleunigt; langsam in Ruhe.
ÄUSSERE BRUST [30]
Herpes auf der Brust.
HALS UND RÜCKEN [31]
Schwere oder sehr schmerzhaftes, quälendes Ziehen im Nacken, bis ins Hinterhaupt reichend.
Steifer Hals; es knackt bei Bewegung.
Unfähig, den Kopf nach vorn zu beugen oder wegen des durch Abszesse im Nacken verursachten Schmerzes zu drehen, verbunden mit feuchtem Ausschlag am Haaransatz, wie Ekzem.
Herpes oder Impetigo am Hals und Hinterhaupt.
Papulierter ekzematöser Ausschlag an den Schultern, mit riesiger, ulzerierter Oberfläche, papuliert und ganz oberflächlich; heftiger Juckreiz; Austritt seröser Flüssigkeit beim Kratzen; Fissuren mit großem Schmerz und Blutung; Enuresis.
Scharfe Schmerzen, die die Rückenwirbelsäule hinauf ins Hinterhaupt schießen. θ Entbindung.
Schmerz in der Wirbelsäule und Schmerz am ganzen Körper mit Ischias.
Klemmender Schmerz im Rücken und im Zwerchfell, mit Lufthunger; kann nicht ohne Schmerz atmen; nach Zuglufteinwirkung oder zu großer Anstrengung beim Gehen werden Teile des Rectus abdominis, des äußeren schrägen oder der Lendenmuskeln von Kontraktionen befallen, hart bei Berührung.
Rückenschmerz, der ihm nicht erlaubt, sich zu bewegen oder zu stehen.
Rheumatische Schmerzen im Rücken < morgens vor dem Aufstehen.
Schwäche und Steifigkeit im Rücken und Kreuz.
Große Unruhe und Steifigkeit im Kreuz und Steißbein abends.
Schmerz und Empfindlichkeit im Steißbein beim Sitzen.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Übelriechender Schweiß in den Axillen.
Geschwulst in der Axilla.
Große Schwäche in den Armen.
Nässende Flechte am linken Arm seit neun Jahren, vom Ellbogen bis zur Hand reichend, zeitweise rot, wund und feucht, zu anderen Zeiten mit dickem Schorf oder Kruste bedeckt; arbeitsunfähig.
Erysipel an den Armen oder braune oder gelbe Flecken.
Handgelenke fühlen sich verstaucht an.
Haut der Hände rissig und rau.
Tiefe, blutige Rhagaden an den Händen, dicke Krusten; schlimmer im Winter.
Psoriasis palmaria, die die ganze Handfläche befällt; Juckreiz und Brennen so, dass jede Arbeit unmöglich war; dicke Epidermisschuppen, durch die feuchte Fissuren ziehen; roter herpetischer, auch papulöser Ausschlag auf dem Handrücken, mit spannungsartigem Schmerz, der den Arm hinaufzieht; Ausschlag am Skrotum und in der Kniekehle.
Brennen in den Handflächen.
Nässende Flechte an beiden Händen, die von den Handgelenken bis zu den Fingerspitzen ganz wund sind, wundbrennen und brennen; ständiges wässriges Nässen; kann wegen der Wundheit der Hände keine Arbeit verrichten.
Schmerzhafte Frostbeulen an den Händen.
Ziehen in den Fingern.
Starre zuerst eines Fingers, dann anderer, den Arm hinaufziehend, mit Ohnmachtsneigung.
Arthritische Steifigkeit der Fingergelenke.
Fingerspitzen rau, rissig, fissuriert; stechender, schneidender Schmerz.
Übelriechende Geschwüre an den Fingerspitzen.
Fingernägel schmerzhaft bei Berührung, wie geprellt.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Oberschenkel steif und schwer beim Gehen.
Reißen im Oberschenkel und berührungsschmerzhafte Flecken an den Beinen.
Schwellung des linken Beines vom Knie bis zum Sprunggelenk, doppelt so groß wie normal; purpurrote Farbe; ständiges Nässen einer wässrigen Substanz, die getrocknet große Schuppen oder Krusten bildet, leicht ablösbar, eine rohe und druckempfindliche Oberfläche zurücklassend; unerträglicher Juckreiz, das Bein brennt wie Feuer.
An beiden Beinen bilden sich Krusten, mit reichlichem Exsudat darunter, die freiliegende Oberfläche feucht und stark gerötet; heftiger Juckreiz, der ihn veranlasst, sich die Haut mit einem rauen Handtuch abzureiben; wundbrennende Schmerzen; Haut rissig und blutend; Schwellung der Glieder; nachts sehr unruhig mit unerquicklich Träumen; nervös; Herzklopfen. θ Ekzem.
Flecken an den Beinen sind bei Berührung schmerzhaft.
Sich ausbreitende, brandige Ulzeration des Beines.
Steifigkeit in den Beinen, Knien und Knöcheln.
Stiche in den Knien.
Ein kalter Fleck am Knie, von dem ein kalter Strom die Extremität durchzieht.
Herpes an Knien und Knöcheln.
Großer roter Fleck am linken Knie.
Krämpfe in Waden, Oberschenkeln und Füßen den ganzen Tag.
(Bei Kranker:) Wunder, fast krampfartiger Schmerz in der rechten Wade, beim Gehen so viel schlimmer, dass sie fast unfähig wird (> durch Nux).
Flecken oder tuberkulöser Ausschlag an den Waden.
Schwere der Füße.
Füße geschwollen; kalt.
Druckempfindlichkeit der Füße beim Baden.
Füße empfindlich und von übelriechender Feuchtigkeit benetzt.
Krämpfe in den Sohlen nachts.
Heiße Schwellung der Sohlen mit Brennen.
Stiche wie von einem Splitter in der Ferse.
Blasen an der Ferse.
Ferse schmerzhaft geschwollen und rot; Frostbeulen.
Hartnäckige Geschwüre an den Zehen, aus zerfressenden Blasen hervorgegangen; hohe schwielige Ränder; feuchter, flacher, roter Grund.
Ausschlag zwischen den Zehen.
Brennen oder Stiche in Hühneraugen.
Frostbeulen; besonders wenn sie stark jucken und feucht sind; Juckreiz und Brennen wie Feuer; bei kaltem Wetter setzt Entzündung ein.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Obere und untere Extremitäten scheinen morgens nach dem Aufstehen steif und wie ohne Gelenke.
Die Glieder schlafen ein und werden steif.
Rheumatische Steifigkeit der Gelenke, mit Knacken bei Bewegung.
Rheumatische Steifigkeit der Schultern und Knöchel. θ Syphilis.
Knacken der Gelenke; Unbiegsamkeit.
Hitze in den Fußsohlen und Handflächen.
Frostbeulen an Händen und Füßen.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Ruhe: Puls langsam.
Liegen: Schwindel vergeht; Schwindel mit Hitze im Gesicht; Husten <; Auftreibung des Bauches <.
Wenn der Kopf tief liegt: Schwindel.
Muss sich bücken: wegen Übelkeit.
Zusammenkrümmen: > Kolik.
Sitzen: Schmerz im Steißbein.
Stehen: Schwindel <; wegen Rückenschmerz unmöglich.
Bücken: Schwindel; Kopfschmerz; Schwellung am Kiefer schmerzhaft.
Aufstehen: Schwindel; aus dem Bett, Kopfschmerz.
Ständiges Wechseln der Lage im Bett oder auf dem Arm der Wärterin.
Jede Anstrengung: verursacht Blutung.
Bewegung: des Halses verursacht Knacken; wegen Rückenschmerz unmöglich; der Gelenke verursacht Knacken.
Jede Bewegung: beschleunigt den Puls.
Schütteln des Kopfes: Schmerz im Hinterhaupt <.
Heben: verursacht Blutung.
Gehen: häufiger Schwindel; schwitzt; plötzliche Übelkeit; verursacht Blutung; bei zu großer Anstrengung klemmender Schmerz im Rücken; Oberschenkel steif und schwer; verstärkt den krampfartigen Schmerz in der rechten Wade.
Fahren: verursacht Blutung.
NERVEN [36]
Am Morgen im Bett sehr müde.
Heftiges Zittern der Glieder; schwach bis zur Ohnmacht.
Inneres Zittern bei Übererregung.
Allgemeine Schwäche mit Schweregefühl in den Beinen; große Schwäche, Zittern, Unruhe; Abmagerung bei ausgeprägtem Appetit; Abneigung, ins Freie zu gehen, was Frösteln verursacht.
Große Prostration der Arme und Beine; übermäßige Mattigkeit.
Ohnmacht mit Wallungen, Hitze, Druck auf das Herz und Herzklopfen.
Erkältet sich leicht.
Zuckungen in den Gliedern; epileptische Anfälle.
Katalepsie; tonische Krämpfe.
Linksseitige Lähmung.
SCHLAF [37]
Schläfrigkeit tagsüber, besonders nachmittags, mit Schlaflosigkeit nachts und ständigem Wechseln der Lage im Bett oder auf dem Arm der Wärterin; schläft nie länger als jeweils fünfzehn Minuten; bildet sich ein, noch ein anderes Kind schlafe mit ihm im Bett, und lässt sich vom Gegenteil nicht überzeugen, spricht fortwährend davon und wird zornig, wenn man widerspricht; häufiges und mitunter unwillkürliches Wasserlassen nachts.
Schlaf unruhig und voller belastender, furchtbarer Träume.
Unruhiger Schlaf; erwacht oft und bildet sich ein, eine andere Person liege krank im selben Bett.
ZEIT [38]
Morgen: Hitze und Schmerz im Kopf; Schwere des Kopfes; Druck im Hinterhaupt; Kopfhaut empfindlich; kann die Augen nicht öffnen; dicker Schleim in den Choanen; leicht ausrenkbarer Kiefer; große Trockenheit von Mund und Hals; wunder Mund mit übelriechendem Speichel, <; Räuspern von zähem, unerquicklich schmeckendem Schleim; Übelkeit mit Wasseransammlung im Mund; Erbrechen <; Schmerz im Magen; erwacht mit kneifender Kolik; erwacht mit dringendem Stuhldrang; sexuelles Verlangen vermindert; rheumatische Rückenschmerzen <; obere und untere Extremitäten scheinen steif und wie ohne Gelenke; im Bett sehr müde; Hitze; Schweiße.
Nachmittag: Schmerz im Magen; Auftreibung des Bauches; Schläfrigkeit.
Den ganzen Tag: Übelkeit und flaues Gefühl; Krämpfe in Waden, Oberschenkeln und Füßen.
Nur tagsüber: Stühle; chronische Diarrhö.
Um 18 Uhr: Frösteln, mit blauen Nägeln.
Abend: Schwindel mit Übelkeit; Schmerz in den Augen <; gegen Abend Sodbrennen; Schneiden im Bauch; Schwäche und Steifigkeit im Kreuz und Steißbein; Hitze mit kalten Füßen; Anfälle von Wechselfieber.
Tag und Nacht: Diarrhö mit heftigem Schmerz im Darm; Schläfrigkeit; häufige Hitzeschübe.
Nacht: Schweiße; reißende Schmerzen in den Ohren; krampfartiger Husten <; Zahnschmerz; wird durch Hunger geweckt; Schmerz im Magen; Diarrhö; Darmschmerz weckt das Kind; Juckreiz der Hämorrhoiden unerträglich; unwillkürliche Miktion; Beklemmung der Brust; Husten trocken; sehr unruhig durch Ekzem an den Beinen; Krampf in den Sohlen; Schlaflosigkeit; Bettdecken unerträglich.
Nach 12 Uhr: Hitze.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Viele Beschwerden sind vor und während eines Gewitters schlimmer.
Besserung durch Wärme, warme Luft.
Nach dem Zubettgehen: Juckreiz der Hämorrhoiden unerträglich.
Im Freien: Zahnschmerz; bei Frostbeulen setzt Entzündung ein; Abneigung dagegen; verursacht Frösteln; nach einem Spaziergang Hitzewallungen; Ekthyma <.
Zugluft: verursacht klemmenden Rückenschmerz.
Kalte Luft: verursacht bedrücktes Gefühl auf der Brust; Geschwüre <; Frostbeulen <.
Winter: tiefe blutige Rhagaden an den Händen <; Geschwüre <; Frostbeulen.
Baden: verursacht Empfindlichkeit der Füße.
FIEBER [40]
Frösteln: durch den ganzen Körper, gefolgt von heftigem Juckreiz der Haut; mit Abneigung gegen freie Luft; mit Zittern, kaltem Gesicht, blauen Wangen, Fingern und Nägeln; mit Trockenheit des Mundes; um 18 Uhr, mit blauen Nägeln.
Frost: mit Kopfschmerz und übermäßig kaltem Gesicht und Händen; Schütteln jeden Abend um 19 Uhr, dann Schweiß im Gesicht und später am ganzen Körper außer an den Beinen, die kalt sind; besonders gegen Abend, oft zugleich mit Hitze.
Hitze: von Gesicht und Kopf; über den ganzen Körper mit heftigem Brennen der Haut; nachts, Bettdecken unerträglich; abends nach dem Frost, mit kalten Füßen; nach 12 Uhr und morgens im Bett; in den Fußsohlen und Handflächen.
Hitzewallungen über den ganzen Körper in häufigen Anfällen tagsüber.
Nach einem Spaziergang im Freien oder nach einem leichten Ärgeranfall Hitzewallungen, Wallungen und Schweiß.
Schweiß: an einzelnen Teilen zu verschiedenen Zeiten, wie Hände, Handflächen, Kopf, Rücken, Brust, Axilla, Arme, Beine, Füße usw.; an Unterarmen und Unterschenkeln; übelriechend in den Axillen und an den Fußsohlen; an den Genitalien; jede Nacht reichlich oder unmittelbar nach dem Frost.
Paroxysmus täglich auftretend; Schmerz vom Hinterhaupt über den Kopf zur Stirn und zu den Augen, mit vorübergehender Blindheit; wird steif, verliert das Bewusstsein und erblindet; Milz vergrößert und schmerzhaft; Aufstoßen; Übelkeit; Verstopfung. θ Wechselfieber.
Schmerz im Hinterhaupt, mit dem Frost beginnend und von Schmerz in der Milz begleitet; der Schmerz erstreckt sich in manchen Fällen bis zur Stirn. θ Wechselfieber.
Abendlicher Paroxysmus vorherrschend.
Typhoidfieber, leichtes Delir.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Abwechselnd: Frostschauer und Hitzewallungen im Gesicht.
Jeweils fünfzehn Minuten: schläft.
Um 2, 4 und 6 Uhr morgens: Husten <.
Jeden Morgen: Übelkeit.
Jeden Abend um 7 Uhr: Schüttelfrost.
Symptome erscheinen und verschwinden rasch.
Täglich: neue Erkältungen; reichliche Leukorrhö; Anfälle von Wechselfieber.
Nächtlich: wollüstige Träume; reichlicher Schweiß.
Fast täglich: Migräne.
Zehn Tage: Schmerz im Kopf dauert an.
Seit mehreren Monaten: Diarrhö und Schmerzen im Darm.
Seit neun Jahren: nässende Flechte am linken Arm.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: Trockenheit der Nasenseite; Schmerz im Schulterblatt; wunder, fast krampfartiger Schmerz in der Wade.
Links: Schwindel in der Seite des Hinterhaupts; Schwerhörigkeit; erysipelatöser Fleck auf der Wange; äußere Schwellung am Unterkiefer; Stich im Ohr; nässende Flechte am Arm; Schwellung des Beines; großer roter Fleck am Knie.
Von links nach rechts: diphtheritische Membran.
EMPFINDUNGEN [43]
Gehirn wie in Nebel gehüllt; als sei alles im Kopf lebendig; Kopf wie aus Holz oder wie geprellt; als wehe ein kalter Luftzug auf den Kopf; wie ein Schleier vor den Augen; wie Sand in den Augen; als werde die Haut über dem Nasenrücken starr und straff gezogen; als würde etwas aus der Magengrube abgerissen; als würde der Kopf bersten; als läge ein kalter Stein am Herzen; wie ein Splitter in der Ferse; obere und untere Extremitäten wie steif und ohne Gelenke.
Schmerz: im Kopf; im Rücken; im Hinterhaupt; an der Nasenwurzel; im Hinterkopf; im Ohr und in den Zähnen; im rechten Schulterblatt; im Kiefer; in der Magengrube; im Epigastrium; im Darm; vom Rücken die Seiten des Bauches hinab zu den Leisten gegen die Blase; in der Wirbelsäule und am ganzen Körper; im Steißbein; vom Hinterhaupt über den Kopf zur Stirn und zu den Augen; in der Milz.
Heftiger Schmerz: im Magen; im Darm.
Sehr schmerzhaftes quälendes Ziehen: im Nacken bis ins Hinterhaupt.
Scharfe Schmerzen: die Rückenwirbelsäule hinauf ins Hinterhaupt schießend.
Reißen: in den Oberschenkeln.
Pochende Schmerzen: im Kopf.
Klemmender Schmerz: im Rücken und Zwerchfell.
Schneiden: im Bauch; unter dem Brustbein und im Rücken; unter dem Nabel; in den Fingerspitzen.
Kneifen: im Kopf; im Hinterhaupt.
Stiche: in den Augen; in die Ohren; im linken Ohr; im Hals; in den Knien; in der Ferse; in Hühneraugen.
Stechen: in den Augen; im inneren Augenwinkel; in den Fingerspitzen; in den Knien.
Brennendes Stechen: im Zahnfleisch; in Geschwüren.
Kolikartige Schmerzen: unter dem Nabel.
Krampf: in Waden, Oberschenkeln und Füßen; in den Sohlen.
Wühlen: in der Brust.
Ziehen: in den Fingern.
Spannungsartiger Schmerz: von der Hand den Arm hinauf.
Dumpf schmerzender Schmerz: in den Augen.
Dumpf pochend: in der Stirn.
Dumpf pulsierender Schmerz: im Hinterhaupt.
Rheumatische Schmerzen: im Rücken.
Drückender Schmerz: in den Augen; im Rücken; zwischen den Schulterblättern.
Stechender Druck: im Hinterhaupt.
Drückendes Stechen: im Kleinhirn.
Druck: im Hinterhaupt; im Bauch; in der Brust; auf das Herz.
Wundheit: der Kopfhaut; hinter den Ohren; der Brust; des Gesichts; des Mundes; des Nasenrückens; der Magengrube; der Vulva; der Hände; in der rechten Wade.
Wundheitsgefühl: der Brust; hinter den Ohren; des Halses.
Brennen: in den Augen; im Zahnfleisch; im Hals; im Nacken; im Blasenhals; in der Harnröhre; in den weiblichen Genitalien; in der Vagina; der Psoriasis palmaria; in den Handflächen; in den Fingerspitzen; der Sohlen; in Hühneraugen; der Haut; der Hände.
Hitze: im Kopf; im Gesicht; in den Handflächen; in den Sohlen; drückend auf dem Herzen.
Bedrücktes Gefühl: in der Brust.
Steifigkeit: des Kreuzes; im Steißbein; der Fingergelenke; der Oberschenkel; in Beinen, Knien und Knöcheln; der Schultern und Knöchel; des Halses.
Schwere: im Kopf; der Oberschenkel; der Füße; in den Beinen.
Fülle: in der Magengrube.
Verstauchungsgefühl: in den Handgelenken.
Schwaches Gefühl: im Magen; im Bauch; im Darm und Rektum; im Anus.
Kribbeln: in den Bauchmuskeln.
Kratzen: im Hals.
Trockenheit: der rechten Nasenseite; der Lider; der Ohren; in der Nase; in der Rachenenge; in Mund und Hals; des Rachens; im Kehlkopf.
Taubheitsgefühl: des äußeren Kopfes; der Zähne.
Beißender Juckreiz: des Anus und Perineums.
Juckreiz: auf der Kopfhaut; in den Augen; der Lider; hinter den Ohren; an der Nasenspitze; im Bauch; heftig vom Steißbein aufwärts, auch in den Nates; an der Vulva; des Herpes am Perineum; im Meatus; der Harnröhre; der Schamlippen; der großen Schamlippen; der Brustwarzen; des papulösen Ausschlags an den Schultern; der Psoriasis palmaria; des Ekzems am Bein; der Frostbeulen; heftig, der Haut; der Hände; der Pusteln.
Kältegefühl: in den Zähnen; im Bauch; um das Herz; an den Füßen; im Gesicht; an den Händen; an den Beinen.
GEWEBE [44]
Abmagerung; Reizbarkeit; Kind heftig, empfindlich gegen elektrische Veränderungen; plötzlicher Drang am Morgen; darauf reichlicher wässriger Stuhl; Ekzem, Exkoriationen, rissige, blutende Rhagaden; Diarrhö nur tagsüber, Kolik, morgens aus dem Schlaf entstehend, > durch Zusammenkrümmen; Hunger nach dem Stuhl; schwallartiger Stuhl. θ Atrophie der Säuglinge.
Heilte im Sommer 1872 rasch verschiedene Krankheitsformen, bei denen die folgenden Symptome hervortraten: großes Frösteln mit gelegentlichen Hitzewallungen; Kälte der Beine; Schwindel; heftiger drückender Schmerz im Vorderkopf; Surren und Klingeln in den Ohren; Schwerhörigkeit; unangenehmer bitterer Geschmack; Appetitlosigkeit; Diarrhö nur tagsüber, nicht nachts, oder wenigstens tagsüber <.
Kongestionen; Blutungen, hellrotes Blut, aus inneren Organen.
Vermehrte Sekretion der Schleimhäute.
Chronische Katarrhe, urethral, uterin, intestinal, bronchial.
Verstauchungen der Gelenke, besonders bei alten rheumatischen Patienten.
Rheumatismus; Knie steif, mit scharfen stechenden Schmerzen; Steifigkeit des Halses und knackendes Geräusch beim Bewegen des Kopfes.
Leichte Ausrenkungen des Kiefers usw.
Schwellung und Verhärtung der Drüsen; auch nach Kontusionen.
Skrofulose und Rachitis; langwierige, schlecht behandelte Fälle, mit hektischem Fieber und reichlicher übelriechender Eiterung; ungesunde Haut, kleine Wunden ulzerieren und breiten sich aus.
Ausgedehnte Varize, ziemlich schmerzhaft, mit Taubheitsgefühl oder stechendem Juckreiz in der Haut.
Nach schwerer Verbrennung entstanden hier und da auf dem Handrücken Büschel bleicher und ungesunder Granulationen, einen Viertelzoll hoch und außerordentlich empfindlich (Kerosin und Olivenöl zu gleichen Teilen, örtlich).
Braune Flecken an Armen, Hals, Brust und unteren Extremitäten; Haarausfall; rheumatische Steifigkeit der Schultern und Knöchel. θ Sekundärsyphilis.
Frostbeulen.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Verstauchungen und Prellungen.
Nach Verbrennungen oder Verbrühungen (Cosmoline-Verband).
Beschwerden vom Fahren in einer Kutsche, Eisenbahnwagen oder auf einem Schiff.
Berührung: die geringste, < Schmerz im Kopf; Kopfhaut sehr wund; Ohr und Umgebung wund; Schwellung am Kiefer schmerzhaft; geringste Berührung unerträglich; Magengrube wund; Beine schmerzhaft; Fingernägel schmerzhaft; Flecken an den Beinen schmerzhaft; muss den Ausschlag an den Beinen mit einem rauen Handtuch reiben, bis die Haut abgeht.
Kratzen: verursacht auf der Kopfhaut Schmerz; verursacht Brennen mit Feuchtigkeit bei Hämorrhoiden; veranlasst den Juckreiz, den Ort zu wechseln; verursacht Absonderung seröser Flüssigkeit.
Beim Beißen auf die Zähne: Schmerz in denselben.
Harter Druck ist nicht schmerzhaft, aber weiche Berührung oder Kontakt der Kleidung ist unerträglich: Zona.
Kneifen der Teile: > Juckreiz der Hämorrhoiden.
Fahren in der Kutsche: Übelkeit; Erbrechen <; Diarrhö <.
HAUT [46]
Haut des ganzen Körpers wund und schmerzhaft, ungesund, selbst leichte Wunden eitern und breiten sich aus; allgemeine Neigung zum Eitern, die Haut heilt langsam.
Rhagaden, besonders im Winter; Hände springen auf, reißen, brennen und jucken unerträglich.
Braune oder gelbe Flecken auf der Haut.
Juckende wunde, feuchte Flächen oder tiefe Schrunden.
Quaddeln und Blasen, mit rohem Gefühl.
Ekzem; vesikulärer Ausschlag, der dicke Schorfe bildet und Eiter nässt; Haut rau und trocken; tiefe Risse und Fissuren, die bluten und eitern.
Herpes am Malleolus, an der Brust, im Nacken, am Perineum und am Knie.
Juckender Herpes, gefolgt von Geschwüren.
Äußerer harter Druck ist nicht schmerzhaft, aber eine weiche Berührung, die Berührung des Hemdes, ist unerträglich. θ Zona.
Juckende und brennende Pusteln, mit großer Schwäche bei Anstrengung; große Mattigkeit; < an frischer Luft. θ Ekthyma.
Viele Furunkel an Hals und Armen, mit Ulzeration der Ohren.
Furunkel; Fissuren.
Porrigo und Tinea favosa.
Verbrennungen (örtlich).
Schmerzhafte Frostbeulen und Schrunden.
Geschwüre mit stechendem Schmerz und wildem Fleisch; oft tief, mit erhabenen Rändern; empfindlich, schwammig; tiefe fistulöse Geschwüre; Absonderungen sehr übelriechend; Rötung der Areola; schwer heilend; Eiter spärlich, scharf, zerfressend; sanguinolent und wässrig; < durch Kälte und im Winter; chronisch.
Wunden vom Liegen im Bett; Dekubitus.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Helles Haar und helle Haut.
Besonders geeignet für magere, schlanke Personen.
XX, æt. 8 Monate; Ekzem.
MB., æt. 6; Ekzem.
Mädchen, æt. 7; Ekzem.
Knabe, æt. 8; Ekzem.
KJ., æt. 11; seit achtzehn Monaten bestehende und fortwährend schlimmer werdende Krankheit; Zinksalbe und andere Applikationen ohne Nutzen; Ekzem.
Mann, æt. 29, seit einem Jahr leidend; Schwerhörigkeit.
Mann, æt. 29, kräftig, sanguinisch, cholerisches Temperament, seit vier Jahren leidend; Diarrhö.
Frau G., æt. 37; Schmerz im Steißbein.
Dame, æt. 45, robuste Konstitution, cholerisch-sanguinisches Temperament, seit Mädchenjahren leidend; Mutter ähnlichen Anfällen unterworfen; Migräne.
Mann, æt. 46, seit fünf Wochen leidend; Halsschmerzen.
Mann, æt. 50, plethorisch, korpulent, seit mehreren Monaten leidend; geistige Störung.
Frau, æt. 50; seit Jahren leidend; Kopfschmerz.
Mann, æt. 61; Husten und Melancholie.
Mann, æt. 68, seit acht Jahren leidend; wundes und lahmes Bein.
Frau, æt. 72; seit neunzehn Jahren leidend; Hämaturie.
Alte Dame, schwache Konstitution; Schwindel.
Kräftiger gesunder Bauer, nach einer vier Monate zuvor erlittenen Verkühlung; rheumatische Dysakusis.
Mann, seit beinahe einem Jahr leidend; Hämorrhoiden und Afterfissur.
Mann, Mulatte; Herpes des Skrotums.
Frau G., seit neun Jahren leidend; nässende Flechte am linken Arm.
Mann, seit sechs Jahren leidend; nässende Flechte an den Händen.
Mann, robust; Psoriasis palmaris.
Mädchen, seit drei Jahren leidend; Ausschlag an den Händen.
Mann, seit den letzten zehn oder fünfzehn Jahren leidend; Aufspringen der Fingerspitzen.
Dame, hat die Krankheit vom Ehemann angesteckt bekommen; Sekundärsyphilis.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel: Coccul., Nux vom.
Es antidotiert: Bleivergiftung.
Verträglich mit: Bryon., Calc. ost., Lycop., Nitr. ac., Nux vom., Pulsat., Sepia, Silica, Sulphur.
Vergleiche: die Kohlenstoffe, und besonders Graphit. und Sulphur; auch Colchic. und Tabac.