Salpetersäure. (Nitric Acidum.)
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Salpetersäure. H N O 3 .
Eingeführt von Hahnemann; von ihm selbst, Bethmann, Foissac, Hartmann, Hering, Rummel, Stapf und anderen geprüft (Chronische Krankheiten). Spätere Prüfungen von Robinson (B. Jour. Hom., vol. 25, p. 235), Berridge (N. Am. Jour. of Hom. N. S., vol. 3, p. 101, und Amer. Jour. of Hom. Mat. Med., vol. 8, p. 128). Toxikologische Berichte sind zahlreich.
KLINISCHE AUTORITÄTEN.
- Folgen von Überanstrengung von Geist und Körper, Haynel, Analytical Therapeutics, vol. 1, p. 108; Furcht vor Cholera, Salzer, Raue's Record, 1875, p. 31; Amblyopie (mit Aurum), Small, Raue's Rec., 1872, p. 77; Syphilitische Iritis, Berridge, N. A. J. H., vol. 22, p. 192; Affektionen der Cornea, Lobethal, Gross, Weber, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 275; Skrofulöse Ophthalmie, Goullon, Times Retros., 1877, p. 58; (mit Sulph.), Gonorrhoische Ophthalmie, Norton, Ophth. Therap., p. 131; Knorre, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 314; Tränenfluss, Goullon, Raue's Rec., 1871, p. 57; Condylom am Augenlid, Wahle, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 318; Otorrhö, Lobethal, Times Retros., 1876, p. 66; Epistaxis, Rosenberg, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 177; Nasenkatarrh, Rosenberg, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 173; Syphilitische Ozäna, T. C. D., Organon, vol. 1, p. 222; Sommersprossen im Gesicht, Lippe, Raue's Rec., 1872, p. 95; Zahnschmerz, Bœnninghausen, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 469; Affektion der Zähne, Altschul, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 207; Foetor oris, Matthes, N. E. M. G., vol. 6, p. 6; Raue's Rec., 1872, p. 6; Stomacace , Weber, Mschk., Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 510; Stomatitis, Hartmann, Meyer, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 222; Raue's Rec., 1875, p. 83; Geschwüre an den Fauces und am weichen Gaumen, Windelband, Times Retros., 1877, p. 38; Geschwüre an Tonsillen und Rachen, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 248; Syphilitische Affektionen von Mund und Rachen, Meyer, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 247; Tumor im Mund, Slocomb, N. E. M. G., vol. 5, p. 485; Ptyalismus, Kirsch, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 510; Angina, Griessel, Rück. Kl. Erf., vol. 1, p. 537; Halsschmerzen, Edmundson, Hah. Mo., vol. 8, p. 471; Diphtherie, Goullon, Times Retros., 1875, p. 60; Lippe, Times Retros., 1876, p. 74; Guernsey, Raue's Rec., 1871, p. 73; Houard, Hah. Mon., vol. 10, p. 327; Merritt, A. H. O., vol. 4, p. 399; (3 Fälle) Billing, A. H. Z., vol. 110 p. 27, 45; Hirsch, Goullon, Villers, Lorbacher, Lippe, Sybel, Billig, Palmer, Merritt, Œhme's Diphtheria, pp. 61-5; , Arnold, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 247; , Matthes, N. E. M. G., vol. 6, p. 8; , Miller, Hah. Mo., vol. 10, p. 161; Dia rhœa, Negendank, Hom. Cl., vol. 2, p. 209; , Hirsch, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 423; , Bennett, Hom. Cl., vol. 2, p. 159; , Chapman, B. J. H., vol. 7, p. 390; Hirsch, Raue's Rec., 1875, p. 147; , Brown, Raue's Rec., 1875, p. 115; Hills, Times Retros., 1877, p. 96; , Berridge, Hom. Phys., vol. 4, p. 288; , C. G. R., Raue's Rec., 1872, p. 6; (mit Hepar), Cox, Raue's Rec., 1872, p. 153; , Williamson, Raue's Rec., 1872, p. 6; Eggert, Raue's Rec., 1875, p. 162; Gillett, Knorre, L., Rück. Kl. Erf., vol. 1; p. 1000; Gross, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 494; , Ostrom, Organon, vol. 3, p. 206; , Kidd, B. J. H., vol. 13, p. 567; Kidd, Hirsch, Quaglio, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 524; , Rentsch, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 505; , Goullon, Lembke, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 23; , Attomyr, Stapf, Goullon, Schreter, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 90; Gollman, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 546; , Hirsch, Raue's Rec., 1874, p. 222; , Berridge, Hom. Phys., vol. 6, p. 211; , Guernsey, T. H. M. S. Pa., 1874, p. 233; Times Retros., 1875, p. 91; ; Hahnemann, Lobethal, Trinks, Attomyr, Buchner, Hofrichter, Hartmann, Wehsemeyer, Rummel, Liedbeck, Fielitz, Rosenberg, Horner, Guylas, Langhammer, Rück. Kl. Erf., vol. 2, pp. 158-166; , Hoyne, Times Retros., 1876, p. 113; , Stapf, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 90; , Berridge, Hah. Mo., vol. 10, p. 77; , Butman, Times Retros., 1876, p. 126; , Goullon, Raue's Rec., 1870, p. 251; , Goullon, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 318; , Howells, Organon, vol. 2, p. 383; , Träger, Mayländer, Times Retros., p. 106; , Hartmann, Rück. Kl. Erf., vol. 2, p. 365; Goullon, Raue's Rec., 1873, p. 164; , Goullon, Raue's Rec., 1873, p. 177; , Hoyne, Times Retros., 1876, p. 83; , Hirsch, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 688; , 6 Fälle, , Lederer, B. J. H., vol. 15, p. 249; (mit Acon.), Stens, Rück. Kl. Erf., vol. 5, p. 824; , Goullon, Rück. Kl. Erf., vol. 3, p. 306; , Kunkel, A. H. Z., vol. 109, p. 134; Whitlow, 9 Fälle (örtlich), Olmstead, A. H. O., vol. 1, p. 183; , 3 Fälle, (örtlich), Hirsch, B. J. H., vol. 21, p. 218; , Gaillard, Hom. Cl., vol. 3, p. 135; , Lobethal, Goullon, Rück. Kl. Erf., vol. 4, p. 175; , Gorton, Raue's Rec., 1874, p. 297; , Watson, N. A. J. H., vol. 6, p. 208; , Terry, N. A. J. H., vol. 25, p. 310; , Müller, Raue's Rec., 1871, p. 102; , Goullon, Rück. Kl. Erf., vol. 4, p. 757; , Mann and Bragden, Raue's Rec., 1875, p. 286; , Gallupe, N. A. J. H., vol. 21, p. 113; , Gallupe, Raue's Rec., 1872, p. 257; , Guernsey, Hah. Mo., vol. 16, p. 174; Watzke, 2 Fälle, B. J. H., vol. 26, p. 201; , Lippe, T. A. I. H., 1880, p. 300; , Wilke, Times Retros., 1877, p. 81; , Blake, B. J. H., vol. 30, p. 118; , Lilienthal, Times Retros., 1875, p. 134; , Blake, B. J. H., vol. 30, p. 125; (mit ), Desterne, Raue's Rec., 1872, p. 171; , Schweikert, A. H. Z., vol. 109, p. 44; (mit Sulph.), Hirsch, Raue's Rec., 1875, p. 172.
GEMÜT [1]
Bewusstlosigkeit.
Große Gedächtnisschwäche, mit Abneigung gegen geistige Anstrengung.
Hat keine Ideen; begreift nichts, versteht nicht, was man ihr sagt.
Wenn sie sich anstrengt, über wichtige Dinge nachzudenken, entschwinden ihr die Gedanken.
Wähnt, sie werde bald sterben, ist aber körperlich nicht krank.
Phantasiert, wie im Delirium, mit Kälte des Körpers und Neigung, hinzufallen.
Fühlt sich, als habe er teilweise seine Willenskraft verloren.
Schweigsam, unwillig, irgend etwas mitzuteilen; morgens verdrießlich.
Sehr leicht ergriffen; geneigt zu weinen.
Traurigkeit, große Todesfurcht, Empfindung äußerster Schwäche, bis zum Zittern.
Gleichgültigkeit; lebensmüde; freudlos; Traurigkeit vor der Menstruation.
Niedergeschlagen und sehr ängstlich am Abend.
Hoffnungslose Verzweiflung.
Oft ängstlich wegen seiner Krankheit; denkt ständig an seine früheren Beschwerden; Geist schwach und abschweifend.
Angst, als sei er in einen Rechtsstreit oder Zwist verwickelt, was Unruhe verursacht.
Angst wegen seiner Krankheit, mit Todesfurcht; krankhafte Furcht vor Cholera.
Nach fortgesetztem Schlafmangel, lang anhaltender Angst, Überanstrengung von Geist und Körper durch Krankenpflege, großem Seelenschmerz durch den Verlust seines liebsten Freundes.
Lebenssattheit mit Todesfurcht.
Reizbare Gemütsart; eigensinnig; zittert beim Streiten; Wutanfälle mit Flüchen und Verwünschungen; eingewurzelter Groll, durch Entschuldigungen nicht zu erweichen.
Nervös, erregbar, besonders nach Quecksilbermissbrauch.
Mürrisch, reizbar, traurig und hartnäckig; ärgert sich über Kleinigkeiten.
Unzufriedenheit mit sich selbst führt zu heftigem Weinen.
Leicht aufgeschreckt und erschrocken; fährt beim Einschlafen vor Schreck hoch.
SENSORIUM [2]
Schwindelig, dumpf, stumpf und schwer im Kopf.
Schwindel: morgens, muss sich legen oder setzen; mit Verdunkelung des Sehens; mit Übelkeit, gefolgt von Aufstoßen; mit Pulsation im Kopf und Druck in der Mitte des Gehirns, abends; beim Aufrichten des Kopfes nach dem Bücken; beim Gehen oder Sitzen, so dass er sich hinlegen muss; abends, nach dem Niederlegen, während des Klimakteriums (syphilitisch).
Wenn er seine Gedanken sammelt, um auf Fragen zu antworten, lässt er fallen, was er in der Hand hält.
INNERER KOPF [3]
Kopf empfindlich gegen Wagenrasseln auf gepflasterten Straßen oder heftiges Auftreten.
Blutandrang zum Kopf mit Hitze; schmerzhafte Empfindung von Fülle.
Druck im Vorderkopf und auf die Augen.
Als ob der Kopf von Ohr zu Ohr über den Scheitel in einem Schraubstock wäre; als ob jemand den Kopf gewaltsam zusammendrückte; als ob der Kopf fest eingebunden wäre.
Schmerzhafte Spannung im Kopfinnern, bis zu den Augen ausstrahlend, mit Übelkeit.
Stiche im Kopf: zwingen zum Niederliegen; stören den Schlaf.
In den Schläfen: ziehender Schmerz rechts; Stiche links oder beidseits; bohrend-durchdringend.
Heftiges Klopfen, Hämmern auf der linken Kopfseite, allmählich gegen Morgen einsetzend und gegen Frühstückszeit nachlassend.
Pochender Kopfschmerz.
Kopfschmerz: morgens beim Erwachen, > nach dem Aufstehen; < durch Bewegung und Erschütterung; < durch Geräusch; > im Liegen oder beim Fahren im Wagen; mit Übelkeit und Erbrechen; arthritisch, mercuriell oder syphilitisch.
Der Kopfschmerz begann nahe dem Scheitel, senkte sich zur Gegend des linken Ohres, ging dann allmählich über den Scheitel auf die rechte Kopfseite, war aber links noch immer <, nicht > durch die Wärme von Flanell.
Heftiger stechender Schmerz im Hinterkopf.
ÄUSSERER KOPF [4]
Schmerz im Schädel, mit dem Gefühl, als sei er durch ein Band eingeschnürt.
Kopf sehr empfindlich selbst gegen den Druck des Hutes; < abends und auf der Seite, auf der man liegt; empfindlich wie zerschlagen, entweder überall oder an einzelnen Stellen; ganze rechte Schädelhälfte schmerzhaft.
Schmerz wie von einem sich sammelnden Eiterherd an der linken Schläfe.
Kopf fühlt sich heiß an.
Starker Haarausfall: besonders am Scheitel; durch Blutandrang zur Kopfhaut; bei Syphilis; nervösen Kopfschmerzen, Entkräftung, Abmagerung.
An den vorderen Haargrenzen und teilweise an den Schläfen zahlreiche intensiv rote und bräunliche Pickel. θ Syphilis.
Schorfiger, feuchter, juckender, übelriechender Ausschlag; Schmerz wie von Splittern oder bei Berührung.
Feuchter, stechender Ausschlag auf Scheitel und Schläfen, auch im Bart; blutet leicht beim Kratzen und ist sehr wund beim Daraufliegen. Einzelne brennende, feuchte Wunden auf der Kopfhaut. θ Syphilis.
Entzündliche Schwellungen der Kopfhaut, eitern oder werden kariös; < durch Druck oder beim Daraufliegen.
Karies der Schädelknochen.
SEHEN UND AUGEN [5]
Augen trübe, eingesunken, Gesicht bleich; Sehen beim Lesen verdunkelt; schwarze Punkte vor den Augen; Gegenstände erscheinen dunkel.
Lichtscheu.
Große Empfindlichkeit gegen Tageslicht, eine Art Nyktalopie. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Doppeltsehen; Kurzsichtigkeit.
Pupillen erweitert und trübe.
Beim Niederlegen oder selbst beim Neigen des Kopfes aus aufrechter Stellung Gefühl, als flösse warmes Wasser über und aus den Augen, zuerst rechts dann links, > durch kaltes Wasser. θ Syphilitische Iritis.
Iritis: drückendes Stechen, als würde ein Geschwür gedrückt; Schmerzen < bei Temperaturwechsel, nachts und bei Berührung der Teile; scharfer Tränenfluss; fortwährende Rückfälle; alte, durch Quecksilber verdorbene Fälle; hintere Synechie.
Cornea: Flecken; dunkle Flecken; trübe und ulzeriert (nach Calc. oder Puls.); oberflächliche Geschwüre; Phlyktänen, die zu flachen Geschwüren werden; Keratitis, um Staphylom zu verhüten; Pannus; herpetischer Pannus; Wucherung der Hornhautlamellen.
Bindehaut entzündet.
Skrofulöse Ophthalmie; Lider stark entzündet und geschwollen, heftige Lichtscheu, übermäßiger Tränenfluss; starke Rötung; kompliziert mit flachen Geschwüren der Cornea.
Ophthalmie: neonatorum; skrofulös; gonorrhoisch; syphilitisch; nach Missbrauch von Kali und Quecksilber.
Brennen in den Augen; dumpfer Schmerz; Druck wie von Sand; Beißen; Stechen; Stiche.
Brennen in den Lidern am Morgen.
Augengegend schmerzhaft, bei Berührung wund.
Fluss reizender Tränen; auch nach Verletzung des Auges.
Tränenfluss und Verklebung der Lider.
Fistula lacrymalis.
Schwierigkeit, morgens die Augen zu öffnen und die Lider zu heben.
Lähmung der Oberlider.
Augenlider geschwollen, hart, livid, wund und brennend.
Syphilitische Entzündung und Schwellung der Lider, mit reichlichem Tränenfluss. θ Ektropium.
Kleine Warze am Oberlid.
Am rechten Unterlid ein großes Condylom, eiternd und bei Berührung leicht blutend; es schien von einem linsenförmigen Körper an der Innenseite des Unterlides auszugehen; Ektropium; Auge und Umgebung stark entzündet, mit brennendem, stechendem Schmerz, reichlichem, heißem Tränenfluss und morgendlicher Verklebung.
Die Wimpern der rechten Seite stehen alle steif gegen die Nase gerichtet.
Dermoidgeschwulst an den Augen.
HÖREN UND OHREN [6]
Die eigene Sprache hallt in den Ohren wider; Brausen; Summen; Schlagen; Brummen; Knacken beim Kauen; Verstopfung mit Knallgeräuschen.
Taubheit: > beim Fahren im Wagen oder Zug; durch Verhärtung und Schwellung der Tonsillen; nach Quecksilbermissbrauch; syphilitisch.
Eustachische Röhren verlegt.
Klopfen in den Ohren.
Otorrhö: übelriechend, jauchig; eitrig; nach Scharlach.
Gehörgang beinahe verschlossen.
Schwellung der Drüsen hinter und unter dem linken Ohr.
Rötung, Eiterung und heftiger Juckreiz hinter den Ohren.
Karies des Warzenfortsatzes.
Hörstörungen infolge von Tonsillenschwellung.
Zystische Geschwülste an den Ohrläppchen.
GERUCH UND NASE [7]
Geruch: unangenehm beim Einatmen der Luft; abends im Liegen unerquicklich.
Nasenbluten: morgens; nachts; schwarz, geronnen; beim Weinen; Blut sauer.
Niesen: häufig; ohne Schnupfen; im Schlaf; erfolglose Versuche.
Schnupfen: Nase trocken und verstopft; mit Obstruktion; trocken, mit Trockenheit des Halses; im Freien tropft Wasser heraus; Nasenflügel entzündet, geschwollen, brennend; Nasenschleim entleert sich nur durch den Mund über die Choanen; wacht häufig völlig mit Schleim verstopft auf, muss sich die Nase putzen und auswerfen; mit erschwerter Atmung selbst durch den Mund; Stiche im Hals beim Schlucken; mit Halsschmerzen und Husten.
Nasenkatarrh: nachts scharf, wässrig; gelb, übelriechend; wundmachend; mit Schwellung der Oberlippe; mit nächtlichem Husten; bei Scarlatina oder Diphtherie; syphilitisch.
In der Nase: heftiger Juckreiz, Brennen, Wundheit; Bluten, Schorfbildung; Stiche wie von einem Splitter bei Berührung; Stiche in der Nasenwurzel, die gespannt ist, besonders beim Niesen und Husten.
Ozäna: jeden Morgen grüne Borken; mit Geschwüren; syphilitisch, unter Beteiligung der Oberlippe, die geschwollen und von Geschwüren durchlöchert ist; übelriechender gelber Schleim und Eiter; häufiges Nasenbluten; trockener Schnupfen; Hals trocken; übelriechend.
Ulzeration: der Nasenlöcher, schorfig; der inneren Nase, häufig blutend; blutige Massen werden aus der Nase ausgeschnaubt.
Harte Pfropfen bilden sich in den Nasenlöchern, schwer zu lösen und hinterlassen eine rohe Wundfläche.
Condylom: auf der Nase; an und in den Nasenlöchern, bei leichter Berührung blutend; einem Lipom ähnlich.
Nasenspitze: rot; schuppig; Bläschen.
Nasenflügel: juckender Herpes; Gefühl von Wundheit; große weiche Hervorragungen, mit Krusten bedeckt (Syphilis).
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Gesicht: gelb; bleich, Augen eingesunken; dunkelgelb um die Augen, rote Wangen; aufgedunsen um die Augen beim Erwachen; schuppig; Ausschlag; Pickel; schwarze Poren; Sommersprossen oder braune Flecken; kleine erhabene pigmentierte warzige Flecken auf der Stirn, rau bei Berührung; Erysipel.
Rechte Parotis stark vergrößert. θ Geschwür an der Zunge.
Stechen; Reißen in den Jochbeinen; Knochen schmerzhaft.
Spannung in der Haut der Stirn.
Eiternde Pusteln mit breitem rotem Hof, die Krusten bilden. θ Syphilis.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Knacken im Kiefergelenk beim Kauen und Essen.
Lippen: geschwollen und juckend; ulzeriert und mit Bläschen; Unterlippe trocken und rissig, wund, schält sich ab; Stiche wie von Splittern in der Oberlippe bei Berührung.
Mundwinkel ulzeriert und schorfig.
Blutfurunkel am Kinn.
Schmerzhafte Schwellung der Submandibulardrüsen.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Reißen in den Zähnen; Bohren oder schießende Schmerzen bei Berührung durch etwas Kaltes oder Warmes; Schmerz in hohlen Zähnen.
Pochend, stechend abends im Bett und die ganze Nacht, nach Quecksilbermissbrauch.
Zähne fühlen sich verlängert an; Gefühl von Kälte in den Zähnen.
Karies der Zähne nach Quecksilbermissbrauch; Zähne schmerzhaft, locker; Gefühl, als würden die Zähne ausfallen.
Die früher sehr weißen Zähne wurden gelb.
Gefühl, als seien die Zähne weich und schwammig; wagte nicht, sie zusammenzubeißen aus Furcht, sie könnten ausfallen; schon beim geringsten Saugen an den Zähnen quoll Blut aus dem Zahnfleisch.
Zahnfleisch: rot und zwischen den Zähnen vergrößert; weiß, geschwollen; blutend; skorbutisch; juckend; Geschwulst von Walnussgröße.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: bitter nach dem Essen; sauer, mit Brennen im Hals; süß.
Zunge: empfindlich, selbst gegen weiche Speisen; beißt sie beim Kauen; wundschmerzend; rot wie eine Rübe; gelb; weiß, trocken, morgens; grün, mit Ptyalismus; trocken und rissig; weiß mit wunden Stellen; blasig, mit brennendem Schmerz; kleine schmerzhafte Pickel an den Seiten; Ulzeration mit zähem, fadenziehendem Schleim; tiefe, unregelmäßig geformte Geschwüre am Rand (Syphilis).
Glossitis, in mercuriellen Fällen.
MUNDHÖHLE [12]
Fauliger, leichenartiger Geruch aus dem Mund.
Trockener Mund, kein Durst, geschwollene, heiße Lippen.
Wunder Mund: heftiger stechender Schmerz und Brennen, Oberfläche geschwollen, hellrot; Blasen und Vesikel auf und um die Lippen.
Geschwüre: stechende Schmerzen wie von einem Splitter; an den Innenseiten der Wangen; an den Zungenrändern; tief fressend; zuerst speckig, später verfärbt, dunkel, schmutzig; faulig; zerstörend; syphilitisch.
Aphthen oder Stomatitis: Schleimhaut geschwollen, ulzeriert; reichlicher Speichelfluss, scharf, verursacht Ulzeration von Lippen, Kinn und Wangen; Mundgeruch wie bei Mercurialismus; Zahnfleisch druckempfindlich, konnte keine feste Nahrung kauen; syphilitische Dyskrasie.
Schleimhaut: gerät zwischen die Zähne, wird leicht gebissen; geschwollen, ulzeriert; mit stechenden Schmerzen, besonders nach Quecksilbermissbrauch; aphthös; bedeckt mit weißer oder dünner gelblich-grauer Membran.
Speichel: reichlich; übelriechend, scharf, macht die Lippen wund; blutig.
Ptyalismus: Schwellung des Zahnfleisches; Foetor oris; Zähne schwarz, kariös; mit Geschwüren; skorbutisch; mercuriell; syphilitisch.
Ranula.
Schwellung von Parotis und Submandibulardrüsen, mit lockeren Zähnen und Zahnfleischbluten, nach Quecksilbermissbrauch.
Tumor im Mund mit einem Streifen den Hals hinab.
GAUMEN UND HALS [13]
Beim Essen werden kleine Bissen in die Choanen gepresst und verursachen ein widerwärtiges Gefühl; später werden sie mit Schleim bedeckt wieder herausgezogen.
Ein Bissen bleibt beim Essen im Rachen stecken, als wäre der Rachen verengt.
Druck im Hals beim Schlucken von Nahrung, als wolle sie nicht hinuntergehen.
Schlucken: sehr schwierig; verzieht das Gesicht und zieht den Kopf nach unten; kann nicht einmal einen Teelöffel Flüssigkeit schlucken; verursacht heftigen Schmerz, der bis zum Ohr ausstrahlt.
Empfindungen: scharfes Brennen nach dem Essen; wundschmerzhaft im Rachen; Wundheitsgefühl wie abgeschabt; Druck wie geschwollen; Stechen; Stiche; Stiche in den Tonsillen und Brennen in den Fauces hinter der Uvula; Stechen wie von einem Splitter, < beim Schlucken.
Viel Schleim hinten im Hals; Räuspern.
Schleim wird nur durch die hinteren Nasenöffnungen entleert. θ Schnupfen.
Trockener Hals, Hitze; Zahnfleisch wund.
Gaumenbogen und Tonsillen geschwollen, schmerzhaft, mit injizierten Gefäßen.
Schmerzhafte Wundheit des weichen Gaumens, der Zunge und der inneren Zahnfleischflächen, mit stechendem Schmerz.
Uvula und Tonsillen ödematös.
Fauces und hinterer Pharynx rot, Schlucken erschwert.
Tonsillen: geschwollen, rot, uneben, mit kleinen Geschwüren; gelber Streifen; weiße Flecken.
Diphtherie: Frösteln im Wechsel mit Hitze; Stechen wie von einem Splitter oder Glassplitter; scharfe Flüssigkeit aus der Nase, mit Heiserkeit; erschwertes, schmerzhaftes Schlucken; Speichelfluss; Foetor oris; große Unruhe; heftiges Fieber; übermäßige Prostration; Tonsillen und Uvula mit Exsudat bedeckt, umgeben von einem roten Hof; Belag am Rand weiß, an dickeren Stellen gelblich und an einzelnen Punkten schwarz werdend; das Exsudat war verschwunden, es blieben Symptome einer ausgeprägten Adynamie zurück, die örtlichen Flächen, der spätere Sitz des Exsudats, waren dunkel gefärbt, gegen Mahagoni hin; Membran auf Tonsillen und Fauces bis in die Nase ausgedehnt; intermittierender Puls; geschwollene Parotis- und Submandibulardrüsen; Erbrechen von zähem grünlich-gelbem Schleim; große Prostration; reichlicher Ausfluss aus den Nasenlöchern; furchtbare Hustenanfälle.
Ulzerierte Halsentzündung; drei große tiefe Geschwüre mit bläulichen Rändern und roten Zentren nahe der Zungenwurzel; Tonsillen beinahe abgestoßen; große Schmerzen bei der geringsten Nahrungsaufnahme; Foetor oris; syphilitische Vorgeschichte.
Plötzlich auftretende oder langsam fortschleichende Geschwüre an den Fauces und am weichen Gaumen nach Quecksilbermissbrauch; sie zerstören rasch die knöcherne Wand des Gaumens oder den ganzen weichen Gaumen.
Oberflächliche Geschwüre am linken Gaumenbogen.
Flache, weiße oder gräuliche Geschwüre an den Tonsillen; syphilitische Geschwüre im Pharynx, flach, mit Eiter bedeckt; erschwertes Schlucken; Ptyalismus; metallischer Geschmack im Mund; Foetor oris.
Hypertrophie der Tonsillen nach Angina.
Ösophagitis (wenn Rhus tox. nicht ausreicht).
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Übermäßiger Hunger: mit Mattigkeit, süßlichem Geschmack im Mund; Lebensüberdruss.
Appetit: wechselnd oder fehlend.
Heftiger Durst am Morgen. θ Tuberkulose.
Verlangen nach: Fett; Hering; Kreide; Kalk; Erde.
Abneigung gegen Fleisch und Brot.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Verschluckt sich beim Essen.
Während des Essens und danach: Schweiß.
Nach dem Essen: bitterer Geschmack; Völlegefühl im Magen, Schwäche nach der geringsten Anstrengung, Hitze, Herzklopfen; schwere Last im Magen; Schweiß.
Nahrung verursacht Säure; fette Speisen verursachen Übelkeit und Säure.
Milch bekommt nicht.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Schluckauf, besonders im Winter.
Aufstoßen: vor und nach dem Essen; sauer, mit Übelkeit; leer.
Übelkeit: nach dem Essen; mit Hitze im Magen, bis zum Hals aufsteigend; > durch Umhergehen oder Fahren im Wagen; Erbrechen von Schleim und Nahrung, durch Husten verursacht.
Viel Übelkeit, kann keine Nahrung nehmen; erbricht gelegentlich.
Erbrechen: bitter und sauer, mit vielem Aufstoßen; gelber Schleim; beständig, zäh, eitrig und blutig-schleimig.
MAGENGRUBE UND MAGEN [17]
Stiche in der Magengrube.
Schmerz an der Kardia beim Schlucken von Nahrung.
Im Magen: drückend, nagend, pulsierend; Brennen; brennende Beklemmung; Druck.
Gefühl einer schweren Last im Magen nach dem Essen; stark riechender Harn; leichte Schweißbildung. θ Dyspepsie.
Dyspepsie durch Missbrauch von Salz.
Vaskuläre und organische Cardialgie; Erosionen und Magengeschwüre.
HYPOCHONDRIEN [18]
Stiche in der Lebergegend.
Gelbsucht; Schmerz in der Leberregion; spärlicher Harnabgang und stark riechender Harn; sehr unruhig nach Mitternacht.
Chronische Leberaffektion; Leberhusten; Ikterus.
Leber enorm vergrößert; lehmfarbener Stuhl.
Chronische Hepatitis und der „Leberkuchen“ des Wechselfiebers.
Milz groß nach Gelbfieber.
BAUCH UND LENDEN [19]
Im Bauch: Unruhe; Völle und Enge kurz nach dem Essen; Druck in der linken Seite; ziehender Schmerz mit Frösteln; Kneifen und Rumoren; heftige krampfartige Schmerzen, als müsse der Bauch platzen, mit ständigem Aufstoßen; Schmerz beim Gehen, muss sich krümmen; Schmerz setzt sich in der Ileocökalgegend fest, dumpf, wund, druckempfindlich.
Wird um Mitternacht mit krampfartigen Schmerzen im Dünndarm geweckt; fröstelig; Schmerz < wenn er sich bewegt.
Kolik: schneidend, < morgens im Bett; vor dem Stuhl; nachts kneifend; durch Kälte.
Borborygmus, als arbeite ein Kessel im Darm; schleimige oder wässrige Stühle, große Prostration.
Gurgeln in der linken Bauchseite, kalte Füße; Foetor oris.
Bauch durch Blähungen aufgetrieben, sehr druckempfindlich.
Eingeklemmte Blähungen im oberen Teil des Bauches, < morgens und abends.
Chronischer Darmkatarrh; akuter Schmerz im Bauch während des Stuhls; < morgens; Abgang braun und schleimig.
Intestinale Dyspepsie mit Verstopfung.
Brennen über den ganzen Bauch wie von einem heißen, trockenen Tuch; 2 bis 3 Uhr nachmittags, mehrere Nachmittage lang.
Stechende Wundheit des Bauches bei Berührung.
Eiternde Schwellung der Leistendrüsen. θ Syphilis.
Entzündete Bubonen nach Koitus, ohne andere Anzeichen venerischer Infektion; Bubonen nach häufigem und heftigem Beischlaf.
Leistenbruch; auch bei Kindern.
STUHL UND REKTUM [20]
Stühle: blutig, mit Tenesmus; aus Schleim; faulig, schleimig; unverdaut; locker, mit viel Flatulenz, Rumoren; aus gelblichweißer Flüssigkeit, locker, morgens; grün, schleimig, scharf; blass aus Mangel an Galle; breiig und sauer; grün, geronnen, mit Schleim gemischt; grüner oder blutiger Schleim; enthalten Kaseinklumpen oder Flocken falscher Membran; faulig; scharf; sauer riechend; blutig, braun und schleimig, mit großer Erschöpfung; aus schwarzem, übelriechendem Blut.
Diarrhö: großes Pressen, aber es geht nur wenig ab; als bleibe der Stuhl im Rektum zurück und könne nicht entleert werden; mit Wundheit und Rohheit des Anus; während Typhus abdominalis; bei Kindern syphilitischer Eltern; bei Kindern mit fauligem Geruch aus dem Mund; reichlicher Speichelfluss; Geschwüre im Mund und an der Zunge; chronisch, mit Wundheit des Darmes, Abgang seröser Flüssigkeit und Symptomen von Darmphthise.
Dysenterie: beständiges Drängen im Rektum ohne Stuhl, oder der Patient entleert bloßen Schleim, worauf der Tenesmus fortbesteht, gefolgt von Kopfschmerz, Trockenheit des Halses, heftigem Durst, intermittierendem Puls; diphtheritisch.
Darmstörungen: nach scharfen Nordwestwinden, plötzliches Auftreten der Symptome nach Mitternacht oder in den Morgenstunden; Darmentleerungen von Anfang an sehr übelriechend, dunkelgrün, wässrig, mit 1 bis 1 1/2 Zoll langen Stücken darin schwimmend, die Darmschabseln ähneln; unterer Teil des Bauches aufgetrieben, hart und bei Berührung schmerzhaft; Zunge rein; Appetit nicht beeinträchtigt; Kopf heiß, aber ohne Schmerz; Puls wechselnd; Wundheit der Extremitäten und allgemeine Schwäche; heitere Stimmung.
Brennen im Rektum gegen das Perineum hin, mit erfolglosem Stuhldrang; Pressen ohne Stuhl. θ Diphtheritische Dysenterie.
Serokruppöser Abgang, mit vielem Pressen. θ Dysenterie.
Blutung hellrot, nicht geronnen, oder schwarz und übelriechend; Ohnmachtsgefühl bei der geringsten Bewegung; Geschwüre in der Ileocökalgegend.
Erfolgloser Stuhldrang mit scharfen, splitterartigen schneidenden Schmerzen im Rektum während des Stuhls.
Drang zum Stuhl, aber es geht wenig ab; Gefühl, als bleibe es im Rektum zurück und könne nicht entleert werden.
Erfolgloser Stuhldrang; Kolik.
Verstopfung: schmerzhafter, harter, schwieriger, spärlicher, trockener, unregelmäßiger Stuhl; Stuhl in harten Massen; bei jedem Stuhl Vorfall hämorrhoidaler Geschwülste mit reichlicher Blutung, letztere auch zu anderen Zeiten; Stühle hart, vorausgegangen von großem Druck, gefolgt von Schleimabgängen; Stuhl wie Schafkot, begleitet von Schleimsekretion; Stühle abwechselnd fest und flüssig; bei Patienten galliger Konstitution, die an langwieriger Leberstörung, syphilitischen Affektionen oder den Folgen von Quecksilber leiden; während der Rekonvaleszenz nach langdauerndem und schwerem Krankheitsanfall; große Schmerzen während und nach dem Abgang, als ob Fissuren des Anus vorhanden wären, das Kind fürchtet den Stuhlgang; und Hämorrhoiden, mit Senkungsgefühl beim Stehen; Brot bekommt nicht.
Abgang von Prostataflüssigkeit nach schwierigem Stuhl.
Vor dem Stuhl: Kolik; ziehende Schmerzen; Schneiden; beständiges Drängen im Rektum; fortwährender, aber fruchtloser Drang.
Während des Stuhls: Übelkeit; Kolik; Tenesmus; krampfartige Kontraktion des Anus; Schneiden im Anus und Rektum; akuter Schmerz im Bauch; anhaltendes Pressen (selbst bei weichem Stuhl); Gefühl, als bliebe ein Teil des Kotes im Rektum zurück und könne nicht ausgestoßen werden; scharfe, splitterartige Schmerzen im Rektum (mit erfolglosem Drang); Brennen im Rektum gegen das Perineum; reißende, krampfartige Schmerzen (Fissuren im Anus); Druck auf das Rektum mit Stuhldrang, aber es geht nur wenig ab.
Nach dem Stuhl: fortgesetzter Drang; Erschöpfung ; Reizung, Angst und allgemeine Unruhe; Wundheit und Rohheit des Anus; heftige ziehende und schneidende Schmerzen im Rektum, stundenlang anhaltend; Brennen und einschießende Schmerzen im Rektum; schmerzhafter Prolapsus des Rektums und Gefühl von Zusammenziehung des Anus; Kolik und große Prostration; schmerzhafte Hämorrhoiden mit Blutung; Schmerz, als sei der Anus eingerissen; Nervosität und Schwäche; scharfe stechende Schmerzen; Kratzen und Stechen in Anus und Rektum; Succus prostaticus.
Verschlimmerung: an jedem zweiten Tag; während Typhus; nach dem Mittagessen; nach Milch; nach Quecksilbermissbrauch; morgens.
Besserung: durch Fahren (Allgemeinzustand).
Beständige Schwere und Druck im Rektum.
Brennen im Rektum: nach der Miktion; bis zum Perineum ausstrahlend; beim nächtlichen und morgendlichen Erwachen; wie glühende Kohlen beim Versuch, Klistiere einzuführen.
Juckreiz im Rektum und Anus; Feuchtigkeit.
Seit mehreren Jahren heftiger Kreuzschmerz und periodische Blutung aus dem Rektum; der Rückenschmerz so stark und anhaltend, dass er keine aufrechte Haltung einnehmen kann, sondern gebeugt umhergeht; Appetitlosigkeit; zwei oder drei breiige Stühle täglich; Brennen im Anus; Juckreiz um die Genitalien; viele rote Pickel und Flecken im Gesicht.
Sekundäre Blutungen aus dem Rektum nach Entfernung von Hämorrhoiden.
Fissuren im Rektum: reißende, krampfartige Schmerzen während des Stuhls; lanzinierend, selbst nach weichen Stühlen.
Schmerzhafter Prolaps des Darmes und Gefühl der Zusammenziehung des Anus.
Fistel; Fissuren; Polypen; Krebs des Rektums.
Hämorrhoiden: ständiges Herausdrängen; schmerzhaft oder schmerzlos, bei jedem Stuhl prolabierend, mit Blutverlust; Schwellung, Brennen, Stechen; scharfe stechende Schmerzen nach jeder Entleerung; beständige Schwere und Druck, < durch Bewegung; dunkle Gesichtsfarbe; bräunlichrot; bluten nachts im Bett; Schmerz und Übelkeit während des Stuhls, der sehr schwierig ist, obwohl nicht hart; große Empfindlichkeit des Anus; mit chronischem Katarrh des Rektums, Diarrhö und Erythem um den Anus; alte, hängende Hämorrhoiden bluten nicht mehr, werden aber bei Berührung schmerzhaft, besonders bei warmem Wetter; alte Geschwülste, die viel Schleim absondern und nach dem Stuhl reichlich bluten; verbunden mit Fissuren.
Zusammenziehung des Anus fast täglich.
Gefühl, als würden bei der geringsten Berührung scharfe Stäbe in den Anus gedrückt.
Beständige Schwere und Druck im Anus, < durch Bewegung. θ Hämorrhoiden.
Feuchte Wundheit am Anus und zwischen den Gesäßbacken beim Gehen.
Übelriechender Ausfluss aus dem Anus.
Eczema ani.
HARNORGANE [21]
Schrumpfniere.
Albuminurie: übermäßige Prostration; Übelkeit; saurer Geschmack; gallige Diarrhö oder Verstopfung; trockene Haut; Fieber; Kopfschmerz; dumpfer systolischer Herzton; Druck in den Nieren; trüber, übelriechender Harn; Ödem der Füße; < nachts; besonders bei solchen, die Syphilis gehabt und viel Quecksilber genommen haben.
Diabetes mellitus.
Hämaturie, Drang nach dem Wasserlassen und Schaudern längs der Wirbelsäule während des Wasserlassens; Blut fließt aktiv, hellrot, nicht geronnen; Ohnmacht bei der geringsten Bewegung.
Krampfartig zusammenziehender Schmerz von den Nieren zur Harnblase.
Schmerzlose Harnverhaltung.
Harninkontinenz.
Häufiger Harndrang mit spärlicher Entleerung, besonders nachts, mit Schneiden im Bauch.
Erschwertes Wasserlassen, muss lange stehen und pressen, ehe der Harn erscheint; ist der Fluss einmal hergestellt, geht er in ununterbrochenem Strahl ab.
Krämpfe der Harnröhre; Rektalfissur.
Brennen in der Harnröhre und Verlangen zu urinieren, in der Hoffnung, das Brennen zu lindern, das jedoch verstärkt wird.
Schneiden in der Harnröhre; nadelartige Stiche an der Mündung.
Heftiges Brennen in der Harnröhre nach dem Wasserlassen; erneuter Drang; Schleimabgang.
Geschwüre in der Harnröhre; blutig-schleimiger oder eitriger Ausfluss.
Sehr dünner Strahl, als ob die Harnröhre verengt wäre.
Harn: äußerst übelriechend; wie Pferdeharn; färbt die Wäsche braun; orangefarben, Galle enthaltend; grünlich; voll von Schleim, Eiter und Blut; kalt beim Abgang; trübe, sieht aus wie die Rückstände in einem Apfelfass.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Geschlechtstrieb zu stark; ständig erregt; schmerzhafte krampfartige Erektionen nachts; Erektionen mit Brennen oder Stichen in der Harnröhre; Chordee.
Geschlechtstrieb fehlend; Mangel an Erektionen.
Gonorrhö: Ausfluss gelblich oder blutig; blutiger Schleim; grünlich; heftiger Schmerz beim Wasserlassen; Schanker an der Eichel; Bubo; Fieber; entsetzlicher Schmerz, starke Schwellung und Druckempfindlichkeit der Hoden; chronisch oder unterdrückt; Condylome um die Genitalien und den Anus.
Abgang von Prostataflüssigkeit nach schwierigem Stuhl.
Prostatitis infolge unterdrückter Gonorrhö; Feuchtigkeit des Anus; stechende Schmerzen.
Schlimme Fälle von chronischem Harnröhrenausfluss.
Striktur infolge von Gonorrhö oder Syphilis.
Geschwüre in der Harnröhre, mit eitrigem oder blutig-schleimigem Ausfluss.
Chronischer Juckreiz der Harnröhre nach Gonorrhö.
Kleine juckende Bläschen an der Vorhaut, öffnen sich nach einigen Tagen und werden mit kleinen trockenen Schorfen oder braunen Schuppen bedeckt.
Kleine Bläschen an der Harnröhrenmündung und an der Innenseite der Vorhaut, die schankerartige Geschwüre bilden. θ Gonorrhö.
Pickel auf der Glans penis und am Perineum.
Entzündung und Schwellung der Vorhaut mit brennendem Schmerz; an der Innenseite Wundheit und kleine Geschwüre, die sehr übelriechende Jauche absondern und die Wäsche wie blutige Materie beflecken.
Geschwür nahe der rechten Seite der Eichel, das das Frenulum durchbohrt; ähnliches Geschwür an der linken Seite; nächtliche Erektionen mit starker Blutung aus der Gegend des Frenulums.
Große Schwellung der Vorhaut mit Phimose, ohne starke Röte; eiternde Geschwüre mit flachen Rändern, mit Entzündung der Innenseite der Vorhaut und ihrer Ränder sowie der Harnröhrenmündung, schankerartig aussehend, mit heftigem Stechen und Reißen, besonders < gegen Abend, die ganze Nacht anhaltend und den Schlaf verhindernd, noch schlimmer durch heftige Erektionen gegen Morgen.
Geschwüre: flach, mit erhobenen, zickzackförmigen Rändern; schmerzlos; sauber, wie rohes Fleisch aussehend; schwammig; dünner, reichlicher, mit Blut gemischter Ausfluss; erscheinen gewöhnlich an der Vorhaut, meist mehrere gleichzeitig; tief, fistulös, unregelmäßig, zerfressen; Ränder oft erhaben, bleifarben; oberflächlich an der Corona glandis, sauber aussehend, aber übelriechende Feuchtigkeit ausschwitzend; bluten bei Berührung leicht; üppige, aber blasse und schlaffe Granulationen; an der Corona glandis, um das Frenulum; an der Vorhaut oder am Skrotum, mit dem Gefühl bei der geringsten Berührung, als würden Stäbe hineingestoßen, außerordentlich schmerzhaft.
Abstoßung der ganzen Bedeckung des Penis, so dass das Organ völlig entblößt bleibt; einen Zoll hinter der Corona glandis, an der linken Seite des Corpus spongiosum, ein fistulöses Geschwür, das in die Harnröhre hineinreichte, so dass beim Wasserlassen ein Teil des Harns durch diese Öffnung entwich; die Haut der Schamgegend abgestoßen, so dass die Muskelschicht bloßlag, und die Ulzeration breitete sich unter dem Schambein nach oben aus; die ganze erkrankte Oberfläche in höchst ungesundem oder phagedänischem ulzeriertem Zustand; der Harn verbreitete beim Entleeren einen unerträglich starken Geruch und verursachte starkes Wundsein und Brennen; Schlaf nachts gestört; Appetit schlecht; beträchtliche Abmagerung; häufige schmerzhafte Erektionen in der letzten Nachthälfte; Schanker an der Eichel und Bubonen noch immer in ulzeriertem Zustand. θ Syphilis.
Schanker: nimmt sehr rasch zu und blutet leicht; erhöhte Ränder; geneigt, sich mehr in der Peripherie auszubreiten, mit Neigung zu fungösen Wucherungen; Schmerzen wie von Splittern; wundmachender Ausfluss; Bubonen drohen zu eitern; alte Fälle, in denen große Dosen Quecksilber gegeben wurden, oder wenn homöopathische Gaben von Quecksilber wirkungslos geblieben sind; weich, bei schwächlichen, skrofulösen Personen.
Braune Flecken auf der Glans penis, verschwinden nach Abschuppung der Haut; längs der Raphe des Skrotums, vom Penis bis zum Anus, braune harte Knoten, die zu schmerzlosen Geschwüren werden und viel Eiter absondern.
Braune und rote Flecken auf der Glans penis, die mit Schorfen bedeckt werden.
Phimose; Paraphimose; scharfe Stiche in der Vorhaut.
Juckreiz der Vorhaut und Feuchtigkeit um die Eichel.
Brennen der Hoden; entzündliche Schwellung mit schmerzhaftem Ziehen.
Entzündung und Schwellung der Hoden, Schmerz aufwärts entlang der Samenstränge.
Heftiger Juckreiz am Skrotum.
Harte braune Knoten am Skrotum, eiternd. θ Syphilis.
Condylome: übelriechend; bluten bei Berührung; feucht, einem Blumenkohl ähnlich; auf dünnen Stielen; nässend; nach Quecksilbermissbrauch.
Juckender mercurieller Herpes preputialis.
Haarausfall an den Genitalien.
Sekundäre Syphilis.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Wucherungen am Vaginalteil der Gebärmutter, linsengroß; große Wollust der Schleimhaut an den Genitalien nach Koitus.
Gebärmutterblutungen durch körperliche Überanstrengung.
Kaffeesatzartiger übelriechender Ausfluss aus der Gebärmutter im Klimakterium oder nach der Entbindung.
Vor der Menstruation: Klopfen im Nacken und Kreuz.
Menstruation: zu früh und zu stark, Blut sehr dunkel und dick; unregelmäßig, spärlich und wie schlammiges Wasser.
Drücken nach unten im Unterbauch und Kreuz, als ob alles hervortreten wolle; Schmerz in die Oberschenkel hinab; Bauch fühlt sich geschwollen an. θ Uterusverlagerung.
Während der Menstruation: Aufstoßen, krampfartiger Schmerz im Bauch, als müsse er platzen; sehr übelriechender Harn; Schmerz wie geprellt in den Gliedern; Schmerz die Schenkel hinab; wehenartige Schmerzen im Bauch und Rücken; Aufstoßen; Herzklopfen, Hitze, Angst und Zittern; Müdigkeit; Brennen in den Augen; Zahnschmerz und Schwellung des Zahnfleisches.
Nach der Menstruation: heftige Schmerzen durch den Bauch und plötzliches Hervorschießen von „schlammigem Wasser“; braune oder dicke Leukorrhö, schließlich ein dünner, wässriger, fleischfarbener, übelriechender Ausfluss, bisweilen scharf; grünlicher schleimiger Fluor.
Reichlicher, brauner, übelriechender Ausfluss zwischen unregelmäßigen Perioden. θ Uteruskrebs.
Leukorrhö: aus zähem Schleim; aus grünem Schleim; fleischfarben; scharf, braun, übelriechend; fließt wie Wasser, klar und scharf, die Beine hinab; chronisch, vaginal; bei kachektischen Personen; nach Mercurialisation, Gonorrhö oder Schanker; mit eiterndem Bubo.
Stiche die Vagina hinauf oder von außen nach innen beim Gehen im Freien.
Scheidenfistel; granuläre Wucherungen.
Vaginitis mit Schrunden und Geschwüren an den kleinen Schamlippen.
Juckreiz, Schwellung und Brennen von Vulva und Vagina.
Tumoren der Vulva; syphilitische Belastung; Jucken der Teile beim Gehen oder bei sonstiger Reizung.
Erektile Geschwülste; viel juckender stechender Schmerz.
Kälte verschlimmert Pruritus und Leukorrhö.
Harte Knoten in der Brust; Atrophie; Wundheit der Brustwarzen; Krebs.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Gebärmutterblutung in der ersten Hälfte der Schwangerschaft nach körperlicher Überanstrengung und seelischer Niedergeschlagenheit.
Metrorrhagie nach Fehlgeburt oder Niederkunft.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Heiserkeit: mit Schnupfen; durch langes Sprechen; bei Sängern oder Schauspielern; Kratzen und Stechen im Hals.
Undeutliche Sprache.
Krupp: mit heftigem Schnupfen, Heiserkeit und Husten; Stiche im Hals; schießende Schmerzen in der Kehlkopfgegend; scharfes, kratzendes raues Gefühl im Hals wie von einer Feile, nicht beim Schlucken, sondern beim Atmen empfunden, mit Beklemmung der Brust und Schnupfen; trockener, bellender Abendhusten; rauer, trockener Husten vor Mitternacht, lässt keine Ruhe, erschüttert den ganzen Körper; Stiche durch die Brust; Fieber; Kurzatmigkeit; Beklemmung; Husten < nachts und tagsüber lästig, wenn er sich hinlegt oder schlummert.
Geschwüre im Kehlkopf; tonlose Stimme; vorausgegangener Quecksilbermissbrauch.
Große breite Condylome im Kehlkopf, welche die Glottis fast verschlossen; große Dyspnoe und völlige Aphonie.
Syphilitische Laryngitis.
Kehlkopfphthise; Bronchitis.
ATMUNG [26]
Atemnot, Herzklopfen und Angst beim Treppensteigen.
Plötzlicher Verlust des Atems und Herzklopfen beim langsamen Gehen.
Verliert den Atem und die Sprache, so schwach ist sie. θ Uterusverlagerung.
Beklemmung der Atmung, durch Husten verursacht.
Wacht oft durch Schleim verstopft auf, muss erst auswerfen, ehe er leicht atmen kann.
Kurzatmigkeit, Keuchen und Japsen, selbst Asthma; Japsen während der Arbeit.
Stockende Atmung.
Intermittierende Atmung. θ Scarlatina.
HUSTEN [27]
Husten: trocken, bellend, durch Kitzeln im Kehlkopf und in der Magengrube; < nachts, auch tagsüber im Liegen; rau, trocken; vor Mitternacht; trocken, im Schlaf, vor Mitternacht; mit allgemeiner körperlicher Depression, Abmagerung, Schlaflosigkeit, Fieber, Durst, Nachtschweißen, trockenem anfallsweisem Würgen; überaus hart, trocken, erschütternd, mit vollständiger Ptosis beider Augen, infolge des heftigen Hustens; chronisch trockener Kehlkopfhusten mit Stechen und Brennen, als ob kleine Geschwüre im Kehlkopf wären, gewöhnlich auf einer Seite empfunden; trocken, Auswurf nur schwer hochzubringen; morgens, gefolgt von grünlichweißen Ausgüssen wie aus Lungenbläschen (sekundäre Syphilis); erschütternd, bellend, krampfartig, hervorgerufen durch Kitzeln im Kehlkopf und Epigastrium, mit tagsüber erfolgendem Auswurf von dunklem, mit Gerinnseln vermischtem Blut oder von gelbem, scharfem Eiter von üblem Geruch (Keuchhusten); morgens, mit Schmerz tief unten in den Lungen, als löse sich etwas los, gefolgt von Auswurf grünlich-schmutzigen Schleims, der Würgen verursacht; locker, < in Wärme, beim Zubettgehen und beim morgendlichen Aufstehen; mit Neigung zur Bildung kleiner Geschwüre im hinteren Teil des Halses; und mit Symptomen träger Leber mit Neigung zu Diarrhö; mit Durst am Morgen (Bronchitis); chronisch, im Winter, wacht durch Schleim verstopft auf, kurzatmig, japsend bei der Arbeit; chronisch, begleitet von Magenreizung und allgemeiner Kachexie; Leberhusten.
Auswurf: lässt sich kaum lösen, scheint wie angeklebt; schmutzig gelblichgrün; morgens nach dem Auswerfen großer Schleimklumpen grünlichweiße Ausgüsse wie aus Luftzellen, bisweilen zusammenhängend und sich im Gefäß ausbreitend; gelb, scharf, bitter; sauer; salzig; übelriechend; tagsüber Blut mit Gerinnseln vermischt; bräunlich, blutig, mit unregelmäßigem Puls (Typhus).
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
In der Brust: Unruhe; Beklemmung; Enge; Fülle; krampfartige Schmerzen; Stechen in der rechten Seite; heftiger Stich im oberen Teil und innerhalb der rechten Rippen, durch Bauch und Rücken; Stiche in der rechten Seite; Wundheit beim Husten oder Atmen; Blutandrang mit Angst, Hitze und Herzklopfen; Pfeifen und Rasseln beim Einatmen.
Wundheit am unteren Ende des Brustbeins.
Blutandrang zum oberen Teil der Brust.
Schmerz lässt plötzlich nach, doch wird der Puls kleiner und schwächer; Pneumonie und Pleuritis bei alten und kachektischen Menschen; langwierige Fälle.
Lungen befallen, rasselnde Atmung, lockerer Husten; drohende Lähmung; Auswurf braun, blutig; Puls unregelmäßig θ Typhus.
Tuberkulose mit kolliquativen Nachtschweißen.
Empyem mit beträchtlichem schleimig-eitrigem Auswurf.
Hämoptyse.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Nervöses Herzklopfen, hervorgerufen durch die geringste Gemütserregung.
Herzklopfen und Angst beim Treppensteigen.
Puls: unregelmäßig; ein normaler Schlag, gefolgt von zwei kleinen raschen Schlägen; jeder vierte Schlag setzt aus ; abwechselnd harte, schnelle und kleine Schläge.
HALS UND RÜCKEN [31]
Schwellung der Hals- und Achseldrüsen.
Hals steif und wund von der geringsten Erkältung.
Kleine Warzen am Hals und Brustbein.
Stiche in und zwischen den Schulterblättern; Hals steif.
Schmerz im Kreuz: ziehend; wie steif; durch Kälte; brennend, an einer kleinen Stelle.
Schmerz im Rücken nachts, erlaubt nur das Liegen auf dem Bauch; Pulsationen darin; verschlimmert durch Husten.
Neuralgische Schmerzen den Rücken hinauf, besonders links.
Blitzartige Schmerzen stechender Art. θ Tabes dorsalis.
Krampfartige Steifigkeit des Rückens und des ganzen Körpers.
Schmerz im Rücken und die Schenkel hinab.
Heftiger Juckreiz auf dem Rücken.
Stiche in der Sakralregion.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Dumpf schmerzender Schmerz in rechter Schulter und Arm; Arm fühlt sich wie geprellt, zeitweise kann sie ihn nicht heben.
Schmerzhafte Schwellung und Entzündung der Achsellymphknoten.
Ziehende Schmerzen in Armen und Händen.
Oberarm schmerzt wie zerschlagen.
Taubheitsgefühl, Zittern, Kribbeln des rechten Unterarmes.
Rheumatische Schmerzen besonders in Unterarmen und Fingern.
Syphilitischer Rheumatismus der Arme und Finger; Gelenke stark geschwollen.
Kupferfarbene Flecken an den Armen; Grützbeutel.
Dumpf schmerzendes kraftloses Gefühl in der linken Hand, wie Rheumatismus.
Einschlafen der Hände, besonders morgens.
Frostbeulen an Händen und Fingern.
Kalte, schweißige Hände.
Zahlreiche große Warzen auf den Handrücken.
Große blaue Höcker und Flecken an den Händen.
Ekzem an der Innenseite der linken Hand.
Taubheitsgefühl und Schwellung der Finger.
Schwellung der Fingergelenke, stechende Schmerzen.
Herpes zwischen den Fingern.
Eiternde, sich ausbreitende Bläschen an der Daumenspitze.
Panaritium: heftiger Schmerz < nachts, große Empfindlichkeit gegen Berührung und Druck; intensive Röte und Schwellung an einer oder beiden Seiten des Nagels; gelber Streifen am Nagelrand, Eiterung drohend, ausgedehnte und heftige Entzündung, Sehnen, Venen und Zellgewebe befallen, Reizung den Arm hinauf bis in die Axilla; Fieber; schneller, gespannter, kontrahierter Puls; Haut brennend heiß; völliger Appetitmangel; heftiger Durst.
Die Hand wird eingewickelt getragen, aber der Finger freigelassen, wegen des Gefühls, als stecke ein Splitter oder Glassplitter darin, welches durch die Reibung der Umhüllungen verschlimmert wird. θ Paronychie.
Paronychie (bei Beginn aufgelegt).
Weiße Flecken und Fehler an den Nägeln; missgestaltete, krümelige und verfärbte oder gelb gekrümmte Fingernägel.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Schmerz quer über die Gesäßbacken.
Hüfte wie verstaucht, mit Hinken.
Drückend-spannungsartiger Schmerz im rechten Hüftgelenk.
Rheumatische und arthritische Schmerzen im Hüftgelenk infolge mercurieller Missbräuche; Krankheiten des Periosts und Nekrose der Gelenkknochen; Karies, faulige Zersetzung.
Schmerz wie geprellt in den Beinen, wie nach übermäßiger Ermüdung.
Tiefsitzendes Gefühl, als nagten Hunde an Fleisch und Knochen und als würden die Sehnen hochgezogen.
Reißen in den Knochen der unteren Extremitäten, besonders nachts.
Stechende Schmerzen wie von Splittern, besonders bei Berührung.
Trockener Herpes an der Außenseite des Oberschenkels.
Lähmungsartiger Schmerz im Bein, mit übermäßiger Schwere und Mattigkeit.
Rheumatische Schmerzen in Beinen und Füßen.
Schmerzhafte Steifigkeit in den Knien, Gefühl, als seien die Kniekehlen geschwollen.
Schmerz in der Patella, behindert das Gehen; Steifigkeit und Stiche in den Knien.
Wundheit längs des Periosts der Tibia.
Juckreiz an den Schienbeinen, blutet beim Kratzen; kleine Schorfe bilden sich.
Syphilitische Knoten auf den Schienbeinen, mit starken nächtlichen Schmerzen.
Heftiger Krampf in der Wade, nachts und beim Gehen nach dem Sitzen.
Krämpfe in den Waden und Fußsohlen nachts.
Knacken im Sprunggelenk beim Gehen.
Sich ausbreitende Bläschen an den Füßen.
Frostbeulen mit Juckreiz, Schwellung und Schmerz, besonders bei sehr kaltem Wetter; sie entzünden sich schon bei geringem Kälteeinfluss; Haut rissig.
Frostbeulen bei reizbaren Personen mit zarter Haut; starke Rötung der von Kälte betroffenen Teile (örtlich, einige Tropfen in Wasser).
Rötung und Hitze der Großzehe und ihres Ballens, mit Stechen darin, als sei sie erfroren gewesen.
Eingewachsener Zehennagel; Nagel scheint ins Fleisch gewachsen, ist es aber in Wirklichkeit nicht; sehr wund, mit mehr oder weniger Ulzeration und dem Gefühl, als werde bei Berührung ein scharfer Splitter in die Stelle gestoßen.
Phagedänische Blasen an den Zehen.
Übelriechender, reichlicher Schweiß an den Füßen, verursacht Wundheit, mit stechenden Schmerzen, als ginge man auf Nadeln.
Übelriechender Fußschweiß bei beiden Geschlechtern, wenn ein verarmter Blutzustand mit schwachen Lebenskäften besteht.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Extremitäten abends unruhig.
Dumpfer Schmerz wie vor Schwäche in den Extremitäten.
Ziehen in allen Gliedern.
Rheumatische Schmerzen in den Gliedern durch Erkältung.
Abmagerung, besonders der Oberarme und Schenkel.
Füße und Hände schlafen ein.
Juckreiz, besonders in den Beugen der Extremitäten.
Kontraktion der Gelenke; Knacken in den Gelenken.
Hände und Füße geschwollen.
Schon durch nicht sehr starke Kälte erfrorene, entzündete, juckende Glieder; schmerzhafte Frostbeulen.
Verkrüppelte Nägel an Fingern und Zehen.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Niederlegen: Kopfschmerz >; Gefühl von warmem Wasser, das über und aus den Augen fließt; abends unangenehmer Geruch; Schauer.
Im Liegen: Husten > störend.
Auf den Teilen liegen: Nachtschweiße.
Sitzen: Schwindel, muss sich hinlegen.
Stehen: Hämorrhoiden, mit Senkungsgefühl.
Muss sich niederlegen: Stiche im Kopf.
Kann nur auf dem Bauch liegen: wegen Rückenschmerz.
Kann keine aufrechte Stellung annehmen: wegen Rückenschmerz.
Kopfheben nach dem Bücken: Schwindel.
Aufstehen: Kopfschmerz >.
Kann den Arm nicht heben: wegen Schmerz darin.
Kauen: verursacht Knacken in den Ohren.
Treppensteigen: Atemnot, Herzklopfen und Angst.
Geringste Anstrengung: Schwäche; Ohnmachtsgefühl.
Bewegung: Kopfschmerz <; Übelkeit >; Schmerz im Bauch <; Schauer.
Gehen: Schwindel, muss sich hinlegen; Schmerz im Bauch; feuchte Wundheit am Anus und zwischen den Gesäßbacken; Stiche in der Vagina; Jucken des Tumors der Vulva; langsam, plötzlicher Verlust des Atems; nach Sitzen heftiger Wadenkrampf.
Bewegung: Hämorrhoiden <; Druck im Anus <.
Während der Arbeit: Japsen.
NERVEN [36]
Übermäßige körperliche Reizbarkeit; Hysterie.
Zuckungen in verschiedenen Körperteilen; häufiges Auffahren im oberen Teil des Körpers.
Schmerzen, selbst geringe, greifen ihn heftig an.
Erkältet sich leicht.
Krankheitsgefühl am ganzen Körper; Ohnmacht bei der geringsten Bewegung.
So schwach, fast ständig genötigt zu liegen; verliert Atem und Sprache.
Große Schwäche; Zittern; Zuckungen beim Einschlafen; niedergeschlagene Stimmung.
Große Entkräftung, Schwere und Zittern der Glieder, besonders morgens.
Übermäßige Prostration mit Diarrhö, besonders bei alten Leuten und solchen, die schlecht schlafen.
Epilepsie; Anfälle gebessert durch Fahren im Wagen.
Syphilitische Epilepsie und Melancholie.
Linksseitige Lähmung.
SCHLAF [37]
Den ganzen Tag schläfrig, vor Schwäche, mit Schwindel.
Schwieriges Einschlafen; Zuckungen beim Einschlafen; fährt auf, wie aus Schreck.
Schmerzen werden im Schlaf empfunden.
Schlaf: ängstlich, mit Schluchzen; unruhig, nicht erquickend; schreckliche Träume; Alpdrücken; sehr unruhig nach 12 Uhr; kann nach 2 Uhr morgens nicht schlafen.
Beim Erwachen Gefühl, als habe er nicht genug geschlafen.
ZEIT [38]
Morgens: verdrießlich; Schwindel; gegen Morgen, Kopfschmerz geht gegen Frühstückszeit weg; beim Erwachen Kopfschmerz; Brennen in den Lidern; Schwierigkeit, die Lider zu heben; Nasenbluten; Zunge trocken, weiß; heftiger Durst; im Bett Kolik; eingeklemmte Blähungen im Bauch <; akuter Schmerz im Bauch während des Stuhls <; plötzliches Auftreten der Symptome; Stühle locker; Verschlimmerungen beim Typhus; Brennen im Rektum; Husten gefolgt von grünlichweißen Ausgüssen; Husten mit Schmerz tief unten in den Lungen; Husten < beim Aufstehen; Durst; Einschlafen der Hände; Schwere und Zittern der Glieder; Schauer; Schweiß.
Nach 2 Uhr morgens: kann nicht schlafen.
Nachmittags: Schauer.
Beim Zubettgehen: Husten <.
Tagsüber: Husten störend; Husten mit Auswurf von dunklem, mit Gerinnseln gemischtem Blut; blutiger Auswurf mit Gerinnseln; schläfrig.
Abends: niedergeschlagen und sehr ängstlich; Schwindel; Kopf <; unangenehmer Geruch; Pulsieren in den Zähnen; eingeklemmte Blähungen <; Reißen in Vorhautgeschwüren; bellender Husten; Extremitäten unruhig; Schauer; Schweiß.
Nachts: Iritis <; Nasenbluten; Husten; Pulsieren in den Zähnen; Kneifen; Brennen im Rektum; Hämorrhoiden bluten; Harndrang <; Erektionen mit starker Blutung aus der Gegend des Frenulums; Schlaf gestört; schmerzhafte Erektionen; Husten <; Rückenschmerz; Panaritium <; Reißen in den Knochen der unteren Extremitäten <; Krämpfe in Waden und Sohlen; trockene innere Hitze; Blut scheint heiß.
Vor Mitternacht: rauer, trockener Husten.
Mitternacht: wacht mit krampfartigem Schmerz im Dünndarm auf <; Schauer.
Nach Mitternacht: sehr unruhig; plötzliches Auftreten der Symptome.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Wärme: von Flanell bessert den Kopfschmerz nicht; Husten <.
Warmes Wetter: Hämorrhoiden bei Berührung schmerzhaft.
Beim Zudecken: Nachtschweiße.
Geringste Entblößung, im Zimmer oder am Feuer: Frösteln.
Im Freien: Wasser tropft aus der Nase; Stiche in der Vagina beim Gehen; juckende Nesselsucht.
Kalt oder warm: verursacht Reißen und schießende Schmerzen in den Zähnen.
Temperaturwechsel: Iritis <; Narben schmerzen.
Waschen: bringt Warzen zum Bluten.
Leichter Kältereiz: Frostbeulen schwellen an.
Nach scharfen Nordwestwinden: Darmstörungen.
Kaltes Wetter: Frostbeulen <.
Kaltes Wasser: > Gefühl von warmem Wasser, das aus den Augen fließt.
FIEBER [40]
Schauer: nachmittags und abends; nach dem Niederlegen; durch geringste Entblößung; im Zimmer oder am Feuer, wellenartig an beiden Seiten der Wirbelsäule und über die Brust hin; mit Abneigung gegen Hitze; anhaltend; weckt um Mitternacht; < durch Aufdecken oder Bewegen; gefolgt von Hitze und Stechen wie von Nadeln; morgens im Bett nach vorausgegangener Hitze: mit innerer Hitze.
Hände sehr kalt.
Eisige Kälte der Fußsohlen.
Hitze: an Händen und Gesicht; Wallungen einzelner Teile oder des ganzen Körpers; mit Feuchtigkeit der Hände; mit Trockenheit des Halses; trocken, nachts; trockene innere Hitze nachts, will sich aufdecken; Blut scheint nachts heiß, besonders in den Händen, konnte nicht schlafen; mit Schweiß und Schwäche nach dem Essen.
Kein Durst während des heißen oder kalten Stadiums.
Schweiß: mit kalten Händen und blauen Nägeln; in den Axillen, übelriechend, von starkem Geruch; sauer, übelriechend, wie Pferdeharn; überall nach dem Essen; am meisten am Oberkörper; an den Füßen; an den Fußsohlen, macht sie wund; morgens; mehrere Nächte lang übelriechend.
Nachtschweiß: jede Nacht oder reichlich jede zweite Nacht; beim Zudecken im Bett; nur an den Teilen, auf denen er gelegen hat; meist an den Füßen; reichlich (misshandelte Bubonen); kolliquativ, mit starker Abmagerung (Tuberkulose).
Langwierige chronische Fälle von intermittierendem Fieber, bei denen die Leber beteiligt und das Blut anämisch ist, mit allgemeiner Kachexie.
Typhus abdominalis: Blutungen; große Empfindlichkeit des Bauches; grüne, schleimige, scharfe Diarrhö; Tenesmus; weiß belegte Zunge mit wunden Stellen; entzündliche Affektion der Lungen, mit rasselndem Husten und Atmung; bräunlicher, blutiger Auswurf und unregelmäßiger Puls; nach Calomel.
Blutungen von hellrotem Blut, nicht geronnen; die Zunge zeigt ein tiefrotes Aussehen mit einer Art samtigem Überzug; Wundheit des Darmes mit anhaltender blutgestreifter Diarrhö; übelriechender Harn; brennende, stechende Haut; Geschwüre in der Ileocökalgegend mit Gurgeln im Bauch; delirierendes Phantasieren, steigt aus dem Bett; entzündliche Affektion der Lungen, mit rasselndem Husten und Atmung; bräunlicher, blutiger Auswurf und unregelmäßiger Puls, oder schneller, harter Puls mit suffokativer Atmung; Prostration, Teilnahmslosigkeit; Stumpfheit, mit erschrockenem, wildem Blick, Taubheit, großer Schwäche und Zittern; Ohnmacht bei der geringsten Bewegung; kalte Füße. θ Typhus.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Stundenlang nach dem Stuhl: Schmerzen im Rektum.
Täglich: zwei oder drei breiige Stühle; Zusammenziehung des Anus.
Nach dem Mittagessen: Verschlimmerung während Typhus.
Jeden Morgen: grüne Borken in der Nase.
Jede Nacht: Nachtschweiß.
Nächtlich: starker Schmerz in den Knoten.
Jeden zweiten Tag: Verschlimmerung während Typhus.
Jede zweite Nacht: Nachtschweiß.
Mehrere Nächte: übelriechender Schweiß.
Mehrere Nachmittage: Brennen über dem Bauch.
Seit mehreren Jahren: heftiger Kreuzschmerz und Blutung aus dem Rektum.
Winter: Schluckauf <; chronischer Husten; Frostbeulen.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: ziehender Schmerz in der Schläfe; Kopfseite schmerzhaft; am Unterlid ein großes Condylom; Wimpern zeigen steif gegen die Nase; Geschwür nahe der Eichelseite; Stechen in der Seite und innerhalb der Rippen; Stiche in der Seite; dumpf schmerzender Schmerz in Schulter und Arm; Taubheitsgefühl, Zittern, Kribbeln des Unterarmes; drückend-spannungsartiger Schmerz im Hüftgelenk.
Links: Stiche in der Schläfe; Klopfen auf der Kopfseite; Schmerz wie von einer Eitersammlung an der Schläfe; Schwellung der Drüsen hinter und unter dem Ohr; Geschwüre am Gaumenbogen; Druck in der Seite; Gurgeln in der Seite; Geschwür an der Seite der Eichel; an der Seite des Corpus spongiosum ein fistulöses Geschwür; neuralgische Schmerzen < auf der Seite des Rückens; dumpf schmerzendes kraftloses Gefühl in der Hand; Ekzem an der Innenseite der Hand; Lähmung.
Zuerst rechts dann links: Gefühl von warmem Wasser, das über die Augen fließt.
Vom Scheitel zum linken Ohr, dann über den Scheitel zur rechten Kopfseite: Kopfschmerz.
EMPFINDUNGEN [43]
Als ob der Kopf von Ohr zu Ohr über den Scheitel in einem Schraubstock wäre; als ob jemand den Kopf gewaltsam zusammendrückte; als ob der Kopf fest eingebunden wäre; als wäre der Schädel durch ein Band eingeschnürt; Kopf wie zerschlagen; Schmerz wie von einer Eitersammlung an der linken Schläfe; Schmerz wie von Splittern im Ausschlag; als flösse Wasser über und aus den Augen; als würde ein Geschwür in den Augen gedrückt; wie Sand in den Augen; wie von einem Splitter in der Nase; Zähne wie verlängert; als würden die Zähne ausfallen; als seien die Zähne weich und schwammig; wie von einem Splitter in Geschwüren im Mund; als sei der Rachen verengt; als gehe die Nahrung nicht den Hals hinab; Hals wie geschwollen; als müsse der Bauch platzen; als arbeite ein Kessel im Darm; wie von einem heißen trockenen Tuch auf dem Bauch; als bleibe der Stuhl im Rektum zurück; wie von Splittern im Rektum; wie von Fissuren des Anus; als würden scharfe Stäbe in den Anus gedrückt; als sei die Harnröhre verengt; als würden Stäbe in Geschwüre am Skrotum gestoßen; als seien kleine Geschwüre im Kehlkopf; als löse sich etwas in den Lungen los; Kreuz wie steif; Oberarm wie zerschlagen; als stecke ein Splitter oder Glassplitter im Finger; Hüfte wie verstaucht; Schmerz in den Beinen wie nach übermäßiger Ermüdung; als nagten Hunde an Fleisch und Knochen und als würden die Sehnen hochgezogen; als seien die Kniekehlen geschwollen; als seien Großzehe und Ballen erfroren; als würde ein scharfer Splitter in die Großzehe gestoßen; als ginge man auf Nadeln; Stechen wie von Nadeln; als liefen Splitter durch Karbunkel.
Schmerz: im Schädel; in hohlen Zähnen; an der Kardia; in der Leberregion; in der Ileocökalgegend; die Schenkel hinab; tief unten in den Lungen; im Rücken; quer über die Gesäßbacken; in der Patella; in Frostbeulen; in den Knochen.
Entsetzlicher Schmerz: in den Hoden.
Heftiger Schmerz: beim Panaritium.
Starker Schmerz: im Kreuz; in den Knoten auf den Schienbeinen.
Akuter Schmerz: im Bauch.
Schneidender Schmerz: im Bauch; im Rektum; im Anus; in der Harnröhre.
Lanzinierend: im Rektum.
Reißen: in den Jochbeinen; in den Zähnen; im Anus; in der Vorhaut; in den Knochen der unteren Extremitäten.
Durchdringend: in den Schläfen.
Schießend: in den Zähnen; im Rektum; in der Kehlkopfgegend.
Bohrend: in den Zähnen.
Splitterartiger Schmerz: in Geschwüren im Mund; im Rektum; im Schanker; im Finger; in der Großzehe; im Ausschlag.
Stiche: im Kopf; in der linken Schläfe; im Hals; in der Nase; in der Nasenwurzel; in der Oberlippe; in den Tonsillen; in der Magengrube; in der Lebergegend; in der Harnröhrenmündung; in der Vorhaut; die Vagina hinauf; in der Brust; in der rechten Seite; in und zwischen den Schulterblättern; in der Sakralregion; in den Knien.
Stechender Schmerz: im Hinterkopf; in den Augen; in Geschwüren; im Hals; in der Vorhaut; in erektilen Tumoren; in der rechten Seite; im oberen Teil der Brust und innerhalb der Rippen; durch Bauch und Rücken; in Großzehe und Ballen; in den Füßen; in Warzen.
Stechen: in den Gesichtsknochen; im Mund; in Hämorrhoiden; in der Vulva; durch Karbunkel; in Warzen.
Kneifen: im Bauch.
Nagen: im Magen.
Greifender Schmerz: im Bauch.
Krampf: heftig in Waden und Sohlen.
Krampfartiger Schmerz: im Bauch; im Dünndarm; von der Niere zur Blase; in der Brust; Steifigkeit im Rücken und ganzen Körper.
Hämmern: auf der linken Kopfseite.
Klopfen: auf der linken Kopfseite; in den Ohren; im Nacken; im Kreuz.
Beißen: in den Augen.
Stechende Wundheit: des Bauches.
Stechen: Ausschlag am Kopf; in den Augen; in den Zähnen; im Mund; in den Mundwinkeln; im Anus; im Hals; in den Fingergelenken; durch Karbunkel.
Wundschmerz: in der Zunge; im Rachen.
Wundheit: in der Nase; des Mundes; des Anus; des Darmes; der Extremitäten; feucht, am Anus und zwischen den Gesäßbacken; an der Innenseite der Vorhaut; der Brustwarzen; der Brust; am unteren Ende des Brustbeins; längs des Periosts der Tibia; der Füße; der Tonsillen.
Brennende Beklemmung: im Magen.
Brennen: der Wunden auf der Kopfhaut; in den Augen; in den Lidern; der Nasenflügel; in der Nase; im Hals; der Zunge; in den Fauces; im Magen; über dem ganzen Bauch; im Rektum; in Hämorrhoiden; in der Harnröhre; der Vulva und Vagina; Schmerz im Kreuz.
Wundbrennen: in der Warze an der Oberlippe.
Rohheit: des Anus.
Schmerz wie geprellt: in den Beinen.
Ziehender Schmerz: in der rechten Schläfe; im Bauch; im Rektum; im Kreuz; in Armen und Händen; in allen Gliedern.
Neuralgischer Schmerz: den Rücken hinauf.
Lähmungsartiger Schmerz: im Bein.
Drückend-spannungsartiger Schmerz: im rechten Hüftgelenk.
Rheumatische Schmerzen: in Unterarmen und Fingern; im Hüftgelenk; in Beinen und Füßen; in allen Gliedern.
Dumpfe Schmerzen: in den Extremitäten.
Gefühl wie geprellt: im Arm.
Wundschmerzhaftigkeit: der rechten Schädelseite; der Gesichtsknochen; des weichen Gaumens, der Zunge und der inneren Zahnfleischflächen.
Druck: in der Mitte des Gehirns; im Vorderkopf und auf den Augen; im Hals; im Magen; in der linken Seite; im Rektum; im Anus; in den Nieren; nach unten, im Unterbauch und Kreuz.
Schwere: in den Beinen.
Schwere Last: im Magen; im Anus.
Steifigkeit: schmerzhaft, in den Knien.
Beklemmung: auf der Brust.
Zusammenziehung: des Anus.
Spannung: schmerzhaft im Kopf bis zu den Augen; in der Haut der Stirn.
Fülle: schmerzhaft im Kopf; im Bauch; in der Brust.
Enge: im Bauch; in der Brust.
Pulsation: im Kopf; in den Zähnen; im Magen; im Rücken.
Kitzeln: im Kehlkopf; in der Magengrube; im Epigastrium.
Kribbeln: des rechten Unterarmes.
Hitze: im Magen bis zum Hals; an Händen und Füßen.
Mattigkeit: in den Beinen.
Taubheitsgefühl: des rechten Unterarmes; der Finger.
Unruhe: im Bauch; in der Brust.
Trockenheit: des Halses; der Zunge; des Mundes; der Haut.
Eisige Kälte: der Fußsohlen.
Kältegefühl: in den Zähnen.
Juckender Ausschlag: hinter den Ohren; in der Nase; an den Lippen; des Zahnfleisches; im Rektum; um die Genitalien; am Anus; der Harnröhre; der Bläschen an der Vorhaut; der Vorhaut; der Vulva und Vagina; in erektilen Tumoren; heftig, am Rücken; an den Schienbeinen; der Frostbeulen; in den Beugen der Extremitäten; der Haut; der Erfrierungen.
GEWEBE [44]
Abmagerung: allmählich; bis zu großer Magerkeit; besonders der Oberarme und Schenkel.
Erkältet sich leicht.
Blutungen: hell; reichlich; dunkel; aus dem Darm, bei Typhus; nach Fehlgeburt oder post partum; durch körperliche Überanstrengung; uterin; Epistaxis; Hämoptyse; aus Rhagaden.
Knacken in den Gelenken.
Entzündung des Periosts und der Knochen; Gefühl, als würde das Fleisch von den Knochen gerissen.
Karies der Knochen, Gangrän, Phagedäna und brandige Zerstörung.
Knochentumoren nach Quecksilber oder Syphilis.
Syphilitische Knochenschmerzen.
Wirkt sehr kräftig auf die Schleimhäute und hat eine besondere Affinität zu den Ausgängen von Schleimhautflächen, wo Haut und Schleimhaut zusammentreffen.
Schmerz in alten Narben bei Wetterwechsel.
Nach Scharlach auftretende Wassersucht mit üblem Atem.
Entzündliche Schwellung, Vergrößerung oder Eiterung der Leisten- oder Achseldrüsen, besonders nach Quecksilbermissbrauch oder bei syphilitischen Personen.
Absonderungen dünn, übelriechend und wundmachend, und wenn eitrig, von schmutzig gelblich-grüner Farbe und durchaus nicht gutartig.
Langwierige Eiterungen.
Leicht blutende Geschwüre, wie rohes Fleisch aussehend, mit zickzackförmigen Rändern und üppigen Granulationen am Grund.
Krankheiten, die auf das Vorhandensein syphilitischen, skrofulösen oder mercuriellen Giftes zurückgehen; zerrüttete, kachektische Konstitutionen.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Ausschlag am Kopf schmerzhaft; Iritis <; Augengegend wund; Condylome bluten; Stiche in der Oberlippe; Reißen, schießende Schmerzen in den Zähnen; Bauch wund; Bauch schmerzhaft; Hämorrhoiden schmerzhaft; als würden Stäbe in den Anus gedrückt; Geschwüre bluten leicht; Schmerz, als würden Stäbe in Geschwüre gestoßen; Panaritium sehr empfindlich; Schmerzen wie von Splittern <; Warzen schmerzhaft.
Druck: des Hutes, Kopf empfindlich; auf Schwellung am Kopf <; Panaritium sehr empfindlich.
Daraufliegen: Kopf <; Ausschlag am Kopf sehr wund; Schwellungen der Kopfhaut <.
Reibung der Umhüllungen um die Hand: < Gefühl von Splitter in dem Teil.
Kratzen: Ausschlag am Kopf blutet leicht.
Fahren im Wagen: Kopfschmerz >; Taubheit; Übelkeit >; Besserung des Allgemeinzustandes; epileptische Anfälle >.
Wagenrasseln auf gepflasterten Straßen oder heftiges Auftreten: Kopf empfindlich.
Verletzung des Auges: Fluss reizender Tränen.
HAUT [46]
Haut: fahl, gelb; schmutzig; braunrote, kupferfarbene und violette Flecken; Schwärze der Poren; dunkle Sommersprossen; gespannt; trocken; schuppig; juckend; trocken und brennend heiß.
Scarlatina miliaria mit sehr heißer Haut; intermittierender Atmung; Tonsillen geschwollen und wund, mit großer Schluckbeschwerde; Angina reicht bis zu den Nasenlöchern, mit dünnem eitrigem Ausfluss; Zunge trocken und rissig; kachektische Kinder.
Scarlatina; jauchiger Ausfluss aus der Nase; vernachlässigte Fälle.
Juckende Nesselsucht im Freien.
Große Furunkel auf den Schulterblättern, im Nacken, an Schenkeln und Beinen.
Karbunkel; prickelndes Stechen, als liefen Splitter hindurch.
Ekzem um den Rand des Schädeldaches, im äußeren Gehörgang und an den Genitalien.
Herpes im Bart, zwischen den Fingern und an den Nasenflügeln,
Pityriasis versicolor.
Erfrierungen; jucken, entzünden sich schon bei geringem Kältereiz; Haut rissig.
Schmerzhafte Frostbeulen und Hühneraugen.
Narben schmerzen bei Wetterwechsel.
Rhagaden, tief, blutend.
Geschwüre: bluten bei Berührung; stechende Schmerzen; Gefühl wie von einem Splitter; Ränder hart, auswärts gekehrt, unregelmäßig; üppige Granulationen; neigen mehr zur Ausbreitung in der Peripherie als in die Tiefe, mit Tendenz zu fungösen Wucherungen; kariös, mercuriell oder syphilitisch.
Warzen: Stechen und Prickeln; Warze an der Oberlippe brennt wund und blutet beim Waschen, bei Berührung schmerzhaft; weich, mit dünner Epidermis und feucht; groß, zerklüftet, oft gestielt, Feuchtigkeit ausschwitzend und leicht blutend; syphilitische Condylome, erhaben, üppig, blumenkohlartig.
Syphilitische Hautausschläge im fortgeschrittenen Stadium, mit oberflächlichen Geschwüren und Knochenschmerzen.
Herpes, Condylome, Tuberkel, Geschwüre und syphilitische Ausschläge, mit wundmachenden, prickelnd-juckenden Schmerzen; besonders weiche Schanker.
Fungöse oder Schleimhauttuberkel. θ Syphilis.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Besonders geeignet für magere Personen von straffer Faser, dunklem, schwärzlichem Teint, schwarzem Haar und schwarzen Augen; eher für Brunette als Blonde, nervöses Temperament.
Für Personen, die an chronischen Krankheiten leiden, sich leicht erkälten und zu Diarrhö neigen; sehr selten für solche, die an Verstopfung leiden.
Alte Leute, Diarrhö mit großer Schwäche.
Hydrogenoide Konstitutionen.
Kind, æt. 1; Pneumonie.
Mädchen, æt. 4, während der Erkrankung des an Diphtherie leidenden Bruders; Diphtherie.
Knabe, æt. 4; Schwellung der Halsdrüsen.
Knabe, æt. 5; seit dem zweiten Lebensjahr leidend; Ptyalismus.
Mädchen, æt. 6, nach Gebrauch mercurieller Salbe gegen Eczema capitis; ulzerierter Mund und Zunge.
Knabe, æt. 7; skrofulöse Ophthalmie.
Knabe, æt. 7, taubstumm; Otorrhö.
Knabe, æt. 7, schwach, an Amblyopie leidend; Diphtherie.
Knabe, æt. 8; Dysenterie.
Knabe, æt. 8; Diphtherie und Scarlatina.
Knabe, æt. 7-8, mager, brünett, dunkle Haut, hatte mit zwei Jahren einen Anfall von Keuchhusten, der fünf bis sechs Monate dauerte, leidet seitdem; Husten.
Mädchen, æt. 9; Diphtherie.
Knabe, æt. 10, häufiges Nasenbluten; Diphtherie.
Mädchen, æt. 10, nach Scarlatina; Wassersucht.
Mädchen, æt. 12, skrofulös, chlorotisch; Diphtherie.
Knabe, æt. 15; Hämaturie.
Mädchen, æt. 17; Diphtherie.
Junger Mann, 18, phthisisch, seit einem Jahr leidend; Sykosis.
Junger Mann, æt. 19, seit drei Tagen leidend; gonorrhoische Ophthalmie.
Junger Mann, æt. 19; Diphtherie.
Dame, æt. 20, krank in einer Familie, in der vier unter allopathischer Behandlung an Diphtherie gestorben waren; Diphtherie.
Mädchen, æt. 20, früher anämisch; Typhus abdominalis.
G., æt. 20, gute Konstitution, seit vier Jahren leidend; Warzen und Rhagaden an den Händen.
Mann, æt. 21, Gehilfe in einer Buchhandlung, klein, schwache Konstitution; Diphtherie.
Mädchen, æt. 22; Gonorrhö.
Mann, æt. 23; nach häufigem und heftigem Koitus; Bubonen.
Landmann, æt. 24; Syphilis.
Frau, æt. 28, lebhafte Gemütsart, klein; Condylom am Augenlid.
Frau, æt. 30, nach Rückkehr aus Indien, hatte einen Anginaanfall; chronische Halsaffektion.
Mann, æt. 30, mildes Wesen, blond, kräftig; Pleuritis.
Mann, æt. 30, blond, phlegmatisch, kräftig, hatte seit mehreren Jahren eine misshandelte Gonorrhö; erschwertes Wasserlassen.
Mann, æt. 30, Schreiner, kräftig, robust, hatte drei Monate zuvor Schanker, hatte Calomel genommen; Syphilis.
Frau, æt. 30, verheiratet, dunkler Teint, pechschwarzes Haar und Augen, nervöses Temperament; vor zwei Monaten Abscess im rechten Ligamentum latum mit schwerer Peritonitis, die sie auf Injektionen zur Heilung von Leukorrhö zurückführt; Wechselfieber.
Baronesse W., æt. 30; Panaritium.
Mann, æt. 31, litt vor zehn Jahren an Krätze, hatte vor drei Jahren einen Schanker, hat viel Quecksilber und Copaiva genommen; Gonorrhö.
Frau, æt. 33; Diphtherie.
Mann, æt. 33, Offizier, hatte kauterisierten Schanker; Syphilis.
Offizier, æt. 34, hatte in den letzten acht Jahren mehrere Anfälle von Gonorrhö und Schanker; Syphilis.
Mann, æt. 34, kräftig, syphilitische Vorgeschichte; Syphilis.
Mann, æt. 35, hatte vor vier Jahren Syphilis; Halsaffektion.
Mann, æt. 35, hatte in der Kindheit Krätze, syphilitische Vorgeschichte; Syphilis.
Mrs. S---, æt. 36, galliges Temperament; verheiratet; Mutter eines dreijährigen Kindes; seit fünf Jahren leidend; chronische Ulzeration des Darmes.
Mann, æt. 38; Hämorrhoiden.
Mann, æt. 38, syphilitische Vorgeschichte; Geschwür am Penis.
Mann, æt. 40, frühere Kraft stark vermindert; Syphilis.
Mann, æt. 44, starke Konstitution, leidet an chronischen Hämorrhoiden, seit neun Jahren Syphilis; Rhypia.
Mann, æt. 44, robust, unmäßig; Schanker.
Weber, æt. 50; Hämorrhoiden.
Mrs. S., æt. 52, groß; Furunkel.
Ältere unverheiratete Dame, æt. 55, seit einem Jahr oder länger leidend; Tumor im Mund.
Frau, æt. 65, unverheiratet; Verrucæ planæ.
Frau, æt. 80; chronische Diarrhö.
Junger Bauer; Panaritium.
Junge Frau, brünett, schlecht gebildeter Hals und Brustkorb, Menstruation reichlich, zu Katarrh und Angina geneigt; Angina.
Frau, mager, schwach, nach der vierten Niederkunft; Pleuropneumonie.
Frau, arm, in feuchtem Haus lebend; Pleuritis.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel von: Calc. ost., Hepar, Mercur., Mezer., Sulphur.
Es antidotiert: Calc. ost., Digit., Mercur.
Verträglich: wird in vielen Fällen gefolgt von Calc. ost., Pulsat., Sulphur; von Arnic. beim Kollaps der Dysenterie, von Kreos. bei diphtheritischer Dysenterie, von Secale bei Gangrän der Schleimhäute, von Sulphur bei skrofulöser Ophthalmie.
Es folgt gut auf: Calc. ost., Natr. carb., Pulsat., Sulphur; Carbo an . bei Bubo; Kali carb . bei Phthisis pulmonalis und anderen Krankheiten; Aurum bei Quecksilbermissbrauch; Thuja bei Rupia; Mercur. bei vielen Erscheinungen sekundärer Syphilis; Hepar bei Hals- und anderen Affektionen.
Ähnelt Arsen. in krankhafter Furcht vor Cholera.
Unverträglich: Laches.
Komplementär: Calad., Arsen.
Vergleiche: Mur. ac.