Niccolum
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Nickel. Das Element.
Man findet es in den Gebirgen Deutschlands, Ungarns und Schwedens. Von den alten deutschen Bergleuten, die es entdeckten, wurde es, wie Kobalt, Nickel genannt, da sie es für eine Art nutzloses oder falsches Erz hielten.
Es ist ein weißes, schmiedbares Metall von großer Dichte und hohem Schmelzpunkt, weniger oxidierbar als Eisen und stark magnetisch.
Arzneilich geprüft von Nenning (Hartlaub und Trinks, Annalen, Bd. 3, S. 353).
KLINISCHE QUELLEN.
- Schluckauf, Landesmann, Raue's Rec., 1873, S. 118; Dysmenorrhö, Berridge, Organon, Bd. 1, S. 419; Heiserkeit, C. Hg., MSS.
GEMÜT [1]
Niedergeschlagen, weinerlich; fürchtet, es werde etwas Böses geschehen.
Verdrießlich und sehr zornig über den geringsten Widerspruch.
Keine Neigung zu sprechen; reizbar.
Angst bei Bewegung, als ob Schweiß ausbrechen würde.
SENSORIUM [2]
Verwirrt wie nach einer Intoxikation, morgens.
Schweregefühl in der Stirn, Gefühl wie von Schwanken.
Benommenheit, versteht das Gespräch nicht und ist unfähig, richtig zu berichten.
Schwindel: beim Aufstehen am Morgen, wie aus Schwäche; mit Übelkeit und Neigung zum Erbrechen; beim Aufrichten nach dem Bücken, abends.
INNERER KOPF [3]
Schwere und Fülle im Kopf, zwingen dazu, die Stirn mit der Hand zu reiben; beim Bücken Gefühl, als werde das Gehirn in Stücke geschnitten; betäubtes Gefühl.
Schweregefühl in der Stirn morgens, als hätte sie nicht genügend geschlafen.
Hitze und Schweregefühl in der Stirn (nachmittags).
Der Kopf fühlt sich morgens dick und dumpf an, wie nach Schlafmangel.
Stiche hier und da, < beim Bücken.
Unerträgliches Klopfen, Stechen oder Stiche im Kopf, < im Haus, > an frischer Luft.
Schmerz am Oberkopf, als ob ein Nagel darin stecke.
Kopfschmerz: morgens nach dem Aufstehen, < bis Mittag, Druck auf den Scheitel und Benommenheit; den ganzen Tag, am Vormittag mit Erbrechen von Galle; < im Zimmer, nach Gehen im Freien; kehrt alle zwei Wochen wieder, > im Freien.
Reißen im Kopf und im linken Auge, anfallsweise.
SEHEN UND AUGEN [5]
Sehen trübe, Augen gerötet und empfindlich; nach Anstrengung, besonders abends; die Augen versagen und brennen.
Gegenstände erscheinen zu groß; das Licht erscheint doppelt; es ist von Regenbogenfarben umgeben.
Gegenstände erscheinen blau (vor dem rechten Auge).
Nebel vor den Augen (morgens).
Stiche am Lidrand wie elektrische Funken, < bei Berührung.
Heftiges Zucken im Auge, mit Tränenfluss und erschwertem Sehen.
Trockenheit und Hitze der Augen abends.
Brennen in den Augen, < morgens beim Erwachen und gegen Abend; > nach Waschen.
Hitze und Rötung der Augen mit Druck.
Lider gerötet und geschwollen, mit Tränenfluss und Schwellung der Meibom-Drüsen; morgens verklebt.
Kaltes Wasser verursacht Rötung der Augen mit Spannungsgefühl.
HÖREN UND OHREN [6]
Plötzliche Taubheit mit Brausen und Summen.
Stechen in den Ohren.
GERUCH UND NASE [7]
Heftiges Niesen ohne Schnupfen.
Trockenheit der Nase.
Verstopfung der Nase, kann nicht durch sie atmen; < nachts.
Schnupfen, tagsüber fließend, nachts trocken.
Stechendes Reißen und Wundheit an der Nasenwurzel.
Rötung und Schwellung an der Nasenspitze mit Brennen.
Nasenkatarrh.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Gefühl im Gesicht wie geschwollen; es erscheint schwer.
Rechte Seite gerötet und geschwollen, mit Halsschmerzen.
Rötung des Gesichts mit Brennen und Juckreiz wie bei Erysipel.
Schwellung der rechten Gesichtshälfte, mit Halsschmerzen.
Schmerz im geschwollenen Gesicht weckt ihn nachts, < durch Kälte.
Die Haut des Gesichts ist rissig.
Zeitweises Zucken der Oberlippe.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Herpes an Lippen und Wangen.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Die Zähne fühlen sich locker und verlängert an.
Zahnschmerz mit Reißen im rechten Ohr.
Nagender Schmerz im rechten unteren Backenzahn.
Ulzeriertes Zahnfleisch.
Säuerliches, übelriechendes Wasser sickert aus den Backenzähnen aus, wenn man daran saugt.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Bitterer Geschmack, morgens.
Zunge steif, wodurch Sprechen erschwert wird.
MUNDHÖHLE [12]
Atem übelriechend, ohne daß er es bemerkt.
Pickel an der Innenseite der Unterlippe.
GAUMEN UND HALS [13]
Rechte Tonsille geschwollen; Stechen beim Schlucken, wie im Zäpfchen.
Krampfartiges Würgen und Zuschnürung.
Ansammlung von dickem Schleim im Hals, mit Stechen.
Der ganze Hals fühlt sich wund an, wie ulzeriert, beim Schlucken, < morgens; die rechte Halsseite ist sehr empfindlich, auf Druck schmerzhaft.
Halsschmerzen < abends, beim Sprechen und Gähnen.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Hunger ohne Appetit oder jeglichen Geschmack an Speisen; fühlt sich > nach dem Essen.
Durst: abends; Tag und Nacht.
Abneigung gegen Fleisch.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Im allgemeinen > nach dem Essen.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Heftiger Schluckauf, besonders abends.
Schluckauf, seit zwei Jahren fast ununterbrochen achtzehn bis zwanzigmal in der Minute, mit Wundheit der Magengrube und der Hypochondrien, belegter Zunge und Appetitlosigkeit, großer Schwäche, Abmagerung.
Aufstoßen bitter, sauer oder leer.
Übelkeit morgens.
Übelkeit, dumpfer Kopf; saures Aufstoßen auch morgens nach dem Aufstehen.
MAGENGEGENd UND MAGEN [17]
Leeres, nüchternes Gefühl, aber kein Hunger.
Druck > durch Suppe oder durch Aufstoßen.
Gefühl großer Fülle im Magen nach dem Essen.
Schmerzhaftes Gefühl von Zusammenziehung des Magens.
Stiche: im Magen; in der Magengrube, nach dem Rücken ausstrahlend.
Brennen im Magen.
Heftiger Schmerz wie Messerstiche in der Magengrube.
BAUCH UND LENDEN [19]
Bauch aufgedunsen, aufgetrieben.
Spannung im Bauch und Abgang von Blähungen während der Menstruation.
Schmerzloses Rumoren im Bauch.
Kneifender Schmerz am Nabel und Spannungsgefühl im Rücken vor dem Mittagessen.
Heftiges Schneiden im Bauch, gefolgt von weichem Stuhl.
Heftige Stiche wie mit Messern in den Hypochondrien.
STUHL UND REKTUM [20]
Viel Blähungen, übelriechend oder geruchlos.
Stuhl: dünn, fäkal; gelb, schleimig, entleert sich mit Heftigkeit und reichlichem Blähungsabgang.
Diarrhö und Tenesmus nach Milch, < morgens.
Stuhl wird, selbst wenn weich, nur unter starkem Pressen entleert.
Verstopfung; wirkungsloser Stuhldrang; Stuhl hart.
Vor dem Stuhl: Drang; Kneifen; Schneiden.
Während des Stuhls: Brennen, Stechen, Stiche im Rektum; heftiger Drang; Tenesmus.
Nach dem Stuhl: Kolik; erneuter erfolgloser Drang und Tenesmus; Juckreiz, Brennen und Stiche am Anus.
HARNORGANE [21]
Harn vermehrt, mit Brennen während der Miktion.
Nach der Miktion Abgang von dünnem Weißfluß.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Erektionen: nach dem Mittagessen; am Vormittag; nachts.
Juckreiz an einer kleinen Stelle des Skrotums, durch Kratzen nicht >.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Menstruation: früh, mit Schmerzen im Bauch und Kreuz; verspätet und spärlich; zu früh, zu kurz, spärlich.
Einschießender Schmerz vom Scheitel zur Stirn, seit Mitternacht; Schwäche; Übelkeit vor der Menstruation; nach unten drängende Bauchschmerzen, zuerst links dann rechts; Appetitlosigkeit. θ Dysmenorrhö.
Während der Menstruation aufgedunsener Bauch, Kolik, Kreuzschmerz, Brennen der Augen, große Schwäche.
Erbrechen und Kolik nach unterdrückter Menstruation; große Unruhe.
Weißfluß reichlich, wässrig, nach dem Wasserlassen und nach der Menstruation.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Heiserkeit; kann kaum sprechen.
Heiserkeit kehrt jährlich wieder (in einem Fall mit Übelkeit, Unverträglichkeit von Milch, schwachen Augen); auch nach Einwirkung von Wind.
Rauheit im Hals, > durch Husten.
HUSTEN [27]
Husten: durch Kitzeln im Hals, < abends nach dem Niederlegen; trocken, kratzend, von Kitzeln in der Luftröhre, mit Schlaflosigkeit von Mitternacht bis 4 Uhr morgens; heftig, nachts, muß sich aufsetzen und den Kopf halten; trocken, erschütternd, oft stundenlang anhaltend; mit großer Dyspnoe, aber wenig oder keinem Auswurf; trocken, hackend, anfallsweise.
Trockener, hackender Husten, in seiner Regelmäßigkeit wie das Ticken einer Uhr, lange anhaltend; das Kind muß während der Dauer des Hustens hochgehalten werden, sonst wird es von Krämpfen befallen; denkbar höchster Grad von Dyspnoe, kein Auswurf. θ Keuchhusten.
Auswurf von weißem Schleim.
Beim Husten Dyspnoe und Druck auf der Brust.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Stich in der linken Brust, auch in weite Teile der Brust einschießend und den Atem hemmend oder zum Aufschrecken veranlassend, oder beim Gehen, < beim Atemholen.
Stiche in der Brust, linke Seite, beim Atmen.
Druck und Schwere auf der Brust.
HALS UND RÜCKEN [31]
Knacken in den Halswirbeln bei Bewegung des Kopfes.
Schmerz im Nacken wie nach einer Verstauchung.
Feine Stiche und Spannungsgefühl im Nacken bei Bewegung.
Stiche im Kreuz.
Schmerzhaft nagender Schmerz im Kreuz.
Schmerz im Kreuz während weichem Stuhlgang.
Juckreiz und Pickel am Kreuz.
Stich, der vom Rücken zur Magengrube schießt, nachmittags beim Sitzen.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Linke Schulter wie verstaucht oder ausgerenkt, < durch heftige Bewegung.
Juckreiz an den Schultern; Kratzen lindert nicht.
Rheumatische Schmerzen in den Ellbogen, bis in die Hände ausstrahlend.
Die Hände fühlen sich schwer an, zittern und wie zerschlagen.
Rheumatische Schmerzen in den Fingern.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Juckender Herpes an den Hüften.
Schmerz wie von Müdigkeit in den Beinen, gegen die Leisten drückend; Diarrhö während der Menstruation.
Stiche in der rechten Kniescheibe.
Rheumatische Schmerzen von den Knien abwärts.
Die Füße fühlen sich schwer an, zittern und sind schwach.
Juckreiz und Stiche in der linken Ferse.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Reißen in den Schulterblättern, die Arme hinab, in den Hüften und die Beine hinab.
Linker Arm und linkes Bein fühlen sich an, als würden sie einschlafen; nachmittags, im Sitzen.
Hände und Füße schwer, < durch Bewegung.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Sitzen: Stich vom Rücken zur Magengrube.
Muß sich aufsetzen und den Kopf halten: Husten.
Bücken: als werde das Gehirn in Stücke geschnitten; Stiche <.
Aufrichten: nach dem Bücken Schwindel.
Nach dem Aufstehen: Husten <.
Genötigt, die Lage fortwährend zu wechseln.
Bewegung: Angst; des Kopfes, Knacken der Halswirbel; feine Stiche und Spannungsgefühl im Nacken; heftiger Schmerz in der linken Schulter >; Schwere von Händen und Füßen.
Sprechen und Gähnen: Halsschmerzen <.
Gehen: Stich in der linken Brust.
Muß aufstehen und gehen, um Erleichterung von der Unruhe zu erhalten.
NERVEN [36]
Große Unruhe; < nachts; genötigt, die Lage fortwährend zu wechseln; Erbrechen und Kolik nach unterdrückter Menstruation.
Fühlt sich krank und fiebrig, als stünde eine schwere Krankheit bevor.
Große Schwäche, besonders abends.
Schwere in Händen und Füßen, > durch Bewegung.
Für Gelehrte und andere, die an periodischen nervösen Kopfschmerzen leiden; schwach, asthenopisch, mit schwacher Verdauung, Verstopfung; < morgens beim Erwachen.
SCHLAF [37]
Gähnen, Schläfrigkeit.
Unruhiger Schlaf; Schlaflosigkeit; um 3 Uhr morgens Unruhe und Hitze; fühlt sich überall wund; muß aufstehen und umhergehen, um Erleichterung zu erhalten.
Erwacht nach Mitternacht mit Kolik.
ZEIT [38]
Um 3 Uhr morgens: unruhiger Schlaf.
Morgens: verwirrt; beim Aufstehen Schwindel; als hätte sie nicht genügend geschlafen; Kopf fühlt sich dick und dumpf an; nach dem Aufstehen Kopfschmerz; Nebel vor den Augen; Brennen der Augen <; Verklebung; bitterer Geschmack; Halsschmerzen <; Übelkeit; saures Aufstoßen nach dem Aufstehen; Diarrhö und Tenesmus <; Schweiß.
Vormittags: Kopfschmerz mit Erbrechen; Erektionen.
Vor dem Mittagessen: Kneifen am Nabel und Spannung im Rücken.
Bis Mittag: Kopfschmerz <.
Tagsüber: Durst.
Nach dem Mittagessen: Erektionen.
Nachmittags: Hitze und Schweregefühl in der Stirn.
Abends: Schwindel; Sehen trübe und Augen empfindlich; Trockenheit und Hitze der Augen; gegen Abend Brennen der Augen; Halsschmerzen <; Durst; heftiger Schluckauf; Husten <; große Schwäche; im Bett Frösteln, gefolgt von Schweiß; Hitze, gefolgt von Frösteln.
Nachts: Verstopfung der Nase <; trockener Schnupfen; erwacht mit Schmerz im geschwollenen Gesicht; Durst; Erektionen; heftiger Husten; große Unruhe <; Hitze, Unruhe und Erbrechen.
Von Mitternacht bis 4 Uhr morgens: Schlaflosigkeit und Kitzeln in der Luftröhre.
Nach Mitternacht: erwacht mit Kolik; Schweiß.
Seit Mitternacht: einschießender Schmerz vom Scheitel zur Stirn.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Frische Luft: Stiche im Kopf >; Kopfschmerz >.
Im Haus: Stiche im Kopf <; Kopfschmerz <.
Wärme des Ofens: Frösteln im Rücken >.
Einwirkung von Wind: Heiserkeit.
Kälte: Schmerz im Gesicht >.
Waschen: Brennen der Augen >.
Kaltes Wasser: verursacht Rötung der Augen.
FIEBER [40]
Frösteln überwiegt.
Der Frost wird von Gähnen und Schläfrigkeit vorangegangen oder beginnt damit.
Frösteln im Rücken, > durch Ofenwärme.
Frösteln und Hitze wechselnd.
Frost mit Zähneklappern und Zittern, gefolgt von reichlichem allgemeinem Schweiß, abends im Bett.
Hitze: gefolgt von Frösteln, abends; anhaltendes Frösteln, mit feuchten Handflächen.
Hitzegefühl am ganzen Körper, mit Angst und Prostration.
Ängstliche Hitze mit heftigem Durst.
Trockene Hitze mit Durst jeden Nachmittag um 3 Uhr.
Hitze, Unruhe und Erbrechen nachts; muß aufstehen.
Hitze mit Schweiß und Durst, gefolgt von Frost.
Schweiß morgens im Bett oder nach Mitternacht.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Wechselnd: Frösteln und Hitze.
Periodischer nervöser Kopfschmerz.
Achtzehn bis zwanzigmal in der Minute: Schluckauf.
Jeden Nachmittag um 3 Uhr: trockene Hitze mit Durst.
Alle zwei Wochen: Kopfschmerz kehrt wieder.
Jährlich: Heiserkeit kehrt wieder.
Seit zwei Jahren: Schluckauf.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: Gegenstände erscheinen vor dem Auge blau; Schwellung der Gesichtsseite; Reißen im Ohr; nagender Schmerz im unteren Backenzahn; Tonsille geschwollen; Halsseite empfindlich; Stich in der Kniescheibe.
Links: Reißen im Auge; Stich in der Brust; Schulter wie verstaucht oder ausgerenkt; Juckreiz und Stiche in der Ferse; Arm und Bein fühlen sich an, als würden sie einschlafen.
Zuerst links, dann rechts: Bauchschmerzen.
EMPFINDUNGEN [43]
Als ob Schweiß ausbrechen würde; als werde das Gehirn in Stücke geschnitten; als hätte sie nicht genügend geschlafen; als ob ein Nagel im Kopf stecke; Gesicht wie geschwollen; Zähne wie locker; Stechen wie im Zäpfchen; Hals wie ulzeriert; Schmerz im Nacken wie nach einer Verstauchung; linke Schulter wie verstaucht; als ob linker Arm und linkes Bein einschlafen würden; als stünde eine schwere Krankheit bevor; Juckreiz wie von Flöhen.
Schmerz: am Oberkopf; im geschwollenen Gesicht; in den Zähnen; im Bauch und Kreuz; im Nacken; gegen die Leisten drückend.
Unerträgliches Klopfen, Stechen oder Stiche: im Kopf; in der rechten Kniescheibe.
Heftiger Schmerz wie Messerstiche: in der Magengrube.
Heftiges Schneiden: im Bauch.
Heftige Stiche: in den Hypochondrien.
Reißen: im Kopf; im linken Auge; im rechten Ohr; in den Schulterblättern, die Arme hinab, in den Hüften, die Beine hinab.
Einschießender Schmerz: vom Scheitel zur Stirn.
Schmerzhaftes Nagen: im Kreuz.
Nagender Schmerz: im rechten Backenzahn.
Kneifen: am Nabel.
Stiche: hier und da; am Lidrand; im Magen; in der Magengrube, nach dem Rücken ausstrahlend; am Anus; in der linken Brust; im Kreuz; vom Rücken zur Magengrube schießend; in der linken Ferse.
Brennen, Stechen, Stiche: im Rektum.
Stechen, Reißen und Wundheit: an der Nasenwurzel.
Stechen: in den Ohren.
Stechen: in der Tonsille.
Rheumatische Schmerzen: in den Ellbogen bis in die Hände; in den Fingern; von den Knien abwärts.
Wundheit: des Halses; der Magengrube; am ganzen Körper.
Schmerzhaftes Gefühl von Zusammenziehung: des Magens.
Spannung: im Rücken.
Brennen: in den Augen; an der Nasenspitze; im Gesicht; im Magen; am Anus.
Hitze: der Augen; am ganzen Körper.
Heftiges Zucken: im Auge.
Zucken: der Oberlippe.
Druck: auf dem Scheitel; in den Augen; auf der Brust.
Schweregefühl: in der Stirn; im Kopf; auf der Brust; der Hände und Füße.
Fülle: im Kopf; im Magen.
Dickes Gefühl: im Kopf.
Kitzeln: im Hals; in der Luftröhre.
Rauheit: im Hals.
Trockenheit: der Augen; der Nase.
Juckreiz: des Gesichts; am Anus; an einer kleinen Stelle des Skrotums; am Kreuz; an den Schultern; Herpes an den Hüften; in der linken Ferse; am ganzen Körper.
GEWEBE [44]
Katarrhe.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Stich am Lidrand.
Druck: Hals schmerzhaft.
Muß die Stirn mit der Hand reiben: Schwere im Kopf.
Kratzen: bessert den Juckreiz an einer kleinen Stelle des Skrotums nicht >; bessert den Juckreiz an der Schulter nicht >; gefolgt von kleinen Knötchen.
HAUT [46]
Juckreiz am ganzen Körper, besonders aber am Hals, wie von Flöhen; durch Kratzen nicht >, sondern gefolgt von kleinen Bläschen.
Feines Brennen, Stechen, Beißen.
Brennendes Stechen wie von Bienen.
Kleine Knötchen nach dem Kratzen.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Mädchen, æt. 19; Menstruation trat mit 14 Jahren ein; Dysmenorrhö.
BEZIEHUNGEN [48]
Beziehungen: Hyosc., Natr. mur., Phosphor. bei Gegenständen, die groß erscheinen; Hyosc., Platin., Stramon. bei Gegenständen, die klein erscheinen; Lycop., Stramon., Zincum bei Gegenständen, die blau erscheinen; Phosphor., Gelsem. bei Diplopie; bei Regenbogenfarben um das Licht; Nux vom. und Sulphur bei Schnupfen; Sulphur bei Rötung der Nasenspitze; Ferrum bei rotem Gesicht; Mangan. bei Zahnschmerz mit Reißen ins Ohr; Gelsem., Silic. und Sulphur bei periodischem Kopfschmerz; Carbo an., Ignat. und Sepia bei Leere im Magen; Petrol. bei Knacken im Nacken und Steifigkeit des Kiefers; Pulsat. bei Kopfschmerz, Menstruation, Frösteln; Fluor. ac. und Kobalt. bei dem Gefühl, morgens besser zu sein, ohne geschlafen zu haben; Arsen. bei jährlicher Heiserkeit; Nux vom. bei Gelehrten.