GEMÜT [1]
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Bewußtseinsverlust.
Gedächtnisschwäche; macht Fehler beim Schreiben; Verwirrung hinsichtlich der Zeit.
Große Geistesschwerfälligkeit mit körperlicher Schwäche. θ Typhus.
Geist verwirrt und abschweifend. θ Diphtherie.
Schnelles Erfassen; geistige Aktivität mit beinahe prophetischer Wahrnehmung; Ekstase; eine Art Trance.
Kaum kommt ihm ein Gedanke, so folgt ihm beim Schreiben rasch eine ganze Reihe anderer nach.
Visionen und delirierendes Reden, sobald er die Augen schließt; < Mittag bis Mitternacht.
Denkt: sie sei jemand anders und in den Händen einer stärkeren Macht; sie sei tot, und Vorbereitungen würden zur Beerdigung getroffen, oder sie sei beinahe tot und wünsche, jemand möge ihr hinüberhelfen; sie werde von Feinden verfolgt, oder fürchtet, die Medizin sei Gift; es seien Räuber im Haus, und sie wolle aus dem Fenster springen; sie stehe unter übermenschlicher Kontrolle; Visionen seien echt; er werde sterben.
Bildet sich ein, er werde von Feinden verfolgt, die ihm schaden wollten; versucht das Zimmer zu verlassen, als ob er durch Visionen hinter ihm erschreckt würde. θ Fistel.
Delirium nachts, mit Murmeln, Schläfrigkeit, rotem Gesicht; langsame, erschwerte Sprache und herabhängendem Unterkiefer.
Heftiges Delir nach dem Schlafen besonders. θ Typhoid.
Delir; fürchtet, sie werde verdammt werden.
Ständiges Delir, das rasch von einem Gegenstand zum anderen wechselt. θ Diphtherie.
Delir durch Nachtwachen, Übermüdung; Flüssigkeitsverlust; übermäßiges Studium.
Delirium tremens, die Anfälle kommen vor allem am Nachmittag oder nach dem Schlaf; redselig, springt von einem Gegenstand zum anderen, kann die Berührung des Halses durch Hemd oder Halsbinde nicht ertragen.
Höchst außergewöhnliche Redseligkeit, hält Reden in sehr gewählten Wendungen, schweift aber zu den unerquicklichsten Gegenständen ab; dabei stolz, voll von Mißtrauen. θ Manie.
Religiöse Monomanie, Furcht, verdammt zu werden.
Ein Wort führt oft mitten in eine andere Geschichte hinein.
Wahnsinnige Eifersucht.
Sein Geist ist vor dem Anfall gestört. θ Epilepsie.
Nach Operation einer Fistula in ano klagte er über seinen Kopf, besonders über Schmerz in linker Schläfe und Hinterhaupt; dumpfer Schmerz in der Lumbalregion; kam von der Arbeit schwindelig, matt und übel nach Hause; sprach zusammenhanglos, gleichsam in einer seltsamen Sprache; seitdem ganz ohne Verstand; weint und jammert häufig, dann lacht er auf die albernste Weise; schläft nachts nicht; schläft tagsüber jeweils nur eine oder zwei Minuten; ist oft heftig und nur mit Mühe im Bett zu halten; versucht am Bettpfosten hinaufzuklettern; hat einen idiotischen Ausdruck; Artikulation unvollkommen; Zunge hängt im Mund schlaff heraus; Augen rollen leer umher; erhebt sich häufig mit großer Anstrengung und Ungeschicklichkeit; der Körper beugt sich im Stehen nach links, muß gestützt werden; schleift beim Gehen die Füße nach, die Schritte richten sich nach links; vollständig unfähig, sich selbst zu füttern; scheint dem Essen gegenüber gleichgültig; bildet sich ein, er werde von Feinden verfolgt, die ihm schaden wollten; versucht das Zimmer zu verlassen, als ob er durch Visionen hinter ihm erschreckt würde. θ Geistesstörung.
Sie fühlt sich versucht, Selbstmord zu begehen. θ Manie.
Redseligkeit; viel rasches Sprechen; will die ganze Zeit reden. θ Fieber.
Neigung, mitteilsam zu sein; lebhafte Phantasie; äußerst ungeduldig bei langwierigen und trockenen Dingen.
Ist krankhaft redselig und gibt einen weitschweifigen Bericht über ihre Leiden.
Eifersucht mit furchtbaren Bildern, großer Neigung zu Spott, Satire und lächerlichen Ideen.
Außergewöhnliche Redseligkeit mit raschem Wechsel des Gegenstandes; springt abrupt von einer Idee zur anderen.
Spricht, singt oder pfeift ständig; macht sonderbare Bewegungen mit dem Arm. θ Diphtherie.
Heftiges Lachen eine Stunde lang; Dyspnoe.
Beginnt viele Dinge und führt keines fort.
Widerwillen gegen seine eigentliche Arbeit; beklagt sich über Kleinigkeiten.
Abneigung der Frau zu heiraten.
(Bei Kranken:) Vollkommene Glückseligkeit und Heiterkeit, gefolgt von allmählichem Verblassen der Geistigkeit; Mangel an Selbstbeherrschung; wollüstig; fühlte sich, als sei sie ganz und gar Tier, während alle geistige Kraft schlummerte; Empfindung, als sei sie in den Händen einer stärkeren Macht, als sei sie bezaubert und als könne sie den Bann nicht brechen.
Ruhig, kummervoll, gedrückte Stimmung, > durch Seufzen; Widerwillen gegen Gesellschaft und Abneigung zu sprechen; Sorge um die Zukunft mit Lebensüberdruß; Neigung, alles zu bezweifeln; mißtraut und deutet alles falsch; Trägheit; Abneigung gegen jede Art von Arbeit und Bewegung. θ Melancholie.
Fühlt sich beim Erwachen am Morgen äußerst traurig, unglücklich und seelisch bedrückt.
Traurig; Lebensüberdruß; mißtrauisch und verdrießlich; Stöhnen und Klagen; Haut verschrumpft und livide; Nase, Ohren und Stirn kalt; sobald er die Augen schließt, ist er delirierend. θ Traumatisches Delir.
Ohnmachtsanfälle mit großer und fast unüberwindlicher Traurigkeit und Schwermut; scheut Gesellschaft; hartnäckige Verstopfung mit dem Gefühl, als sei der Anus verschlossen.
Große Traurigkeit und Angst, < morgens beim Erwachen.
Schwach und unglücklich, besonders am Morgen, wenn sie sich beim Erwachen freundlos und verlassen fühlt; dieselben Symptome, wenn sie nachts erwacht; Appetit gering; verstopft; Gefühl von Einschnürung des Anus; Harn spärlich und dunkel gefärbt; hatte häusliche Sorgen. θ Melancholie.
Hoffnungslosigkeit.
Todesfurcht, fürchtet sich, zu Bett zu gehen; Furcht, vergiftet zu werden.
Mutlos, des Lebens überdrüssig. θ Melancholie nach Entbindung.
Des Lebens müde, sieht alles von der dunklen Seite; < morgens, > im Laufe des Tages; das geringste Geräusch stört den Schlaf.
Lebenssattheit mit Sehnsucht nach dem Tod.
Sie wird von der Vorstellung gequält, ihre besseren Grundsätze könnten von einem unwiderstehlichen Verlangen nach Selbstmord überwunden werden. θ Manie.
Wollüstiger, gereizter Zustand, dagegen kämpfend. θ Epilepsie.
Verliebtheit; Geschlechtstrieb.
Große Empfindlichkeit und Angst. θ Leberleiden.
Reizbarkeit; üble Laune; empfindsames Wesen.
Verdrießlich, geneigt zu Mürrischkeit oder Streitsucht.
Stolz; eifersüchtig, mißtrauisch; in Manie übergehend.
Bosheit; denkt nur an Unfug.
Empfindlichkeit oder allgemeine Verschlimmerung nach geistiger Anstrengung.
Ein Mädchen gebraucht nach übermäßigem Studium exaltierte Sprache; ist äußerst pedantisch hinsichtlich der Sprache, die sie gebraucht, verbessert sich oft selbst nach dem Gebrauch eines Wortes und ersetzt es durch ein anderes von sehr ähnlicher Bedeutung; spricht davon, unter dem Einfluß einer überlegenen Macht zu stehen. θ Manie.
Nächtliche Anfälle von Angst; fürchtet Cholera, bekommt vor Furcht Krämpfe in den Waden; Übelkeit, schweres Gefühl im Bauch, Kollern in der Nabelgegend.
Chronische Beschwerden nach lang anhaltendem Kummer oder Trauer.
Nach häuslichem Unglück; schlaflos, oder, wenn von Erschöpfung überwältigt, kurze Schlummer, gestört durch furchtbare Träume; im Bett mit Entsetzen und Erstickungsgefühl in der Brust und Herzklopfen hochfahrend; Reizbarkeit abwechselnd mit redseligem Delir; nächtliche Halluzinationen, psychisches Leiden verursachend; sich ihres Zustandes bewußt. θ Geistesstörung.
Geisteszerrüttung
nach Ärger.
Beschwerden nach Schreck, enttäuschter Liebe oder Eifersucht.
Nach einem eifersüchtigen Streit legte sie beide Hände an die Brust und rief: "Oh! mein Herz!" dann stürzte sie nieder und befand sich fast vierundzwanzig Stunden lang in einem asphyktischen Zustande; kein Puls war zu fühlen, die Atmung kaum wahrnehmbar; lag auf dem Rücken.
Sensorium [2]
Linksseitige Apoplexie, besonders nach Gemütsbewegungen oder Alkoholmissbrauch ; blasendes Exspirieren, Berührung des Halses wird nicht ertragen.
Betäubung oder Verlust des Bewusstseins, blaues Gesicht und krampfhafte Bewegungen, Zittern der Extremitäten. θ Apoplexie.
Stuporöser Zustand ; in der Schule klagt er über Schmerz und Schweregefühl im Kopf, nach Hause gebracht liegt er gewöhnlich drei oder vier Stunden dösend oder wach da ; häufiges Erwachen in der Nacht ; Erbrechen in jeder zweiten Nacht ; Gesicht schwer, Pupillen leicht erweitert, Stirn heiß, Puls 90 ; Zunge rein ; Kopfschmerzen während des Tages. θ Reizung des Gehirns.
Schwinden der Gedanken, mit Schwarzwerden vor den Augen, anfallsweise.
So schwindlig, daß er nicht stehen konnte ; konnte die Buchstaben nicht sehen, fiel gegen die Wand ; starke Schmerzen im ganzen Kopf.
Blutandrang zum Kopf ; mit Hitze im Kopf ; nach Alkohol ; bei unterdrückter oder unregelmäßiger Menstruation ; im Klimakterium.
Schwindel mit Schweregefühl des Kopfes, bleierner Dumpfheit im Hinterhaupt. θ Typhoidfieber.
Dämpfung der zerebralen Funktion. θ Diphtherie. θ Scarlatina.
Schwindel : früh am Morgen ; beim Erwachen ; abends ; beim Aufblicken ; beim genauen Betrachten eines Gegenstandes ; vom Gehen im Freien (im Klimakterium) ; nach unterdrücktem Erysipel ; mit bleichem Gesicht ; Migräne ; momentweise beim Schließen der Augen ; mit Neigung, nach links zu fallen ; vor der Menstruation ; beim Bücken ; nach dem Hinlegen ; beim Hinaufreichen ; mit Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz ; betäubend ; wie vor einer Apoplexie.
Innerer Kopf [3]
Frontaler Kopfschmerz; Ohnmachtsneigung beim Aufstehen.
In der Stirn: dumpf schmerzend; mit Stichen; dumpfer Schmerz (angina faucium); drückend von außen nach innen; heftiger Kopfschmerz, wenn der Nasenausfluss plötzlich versiegt.
Heftige einschießende, stechende Schmerzen vom oberen Teil der Stirn hinab bis zur Mitte des Kopfes, als würden Messer in die Stirn gestoßen; < bei der geringsten Bewegung; heftiger Druck von oben nach unten. θ Kopfschmerz.
Schwerer Schmerz in der Stirn, der sich bis zum Hinterkopf und manchmal über den ganzen Kopf erstreckt und zu jeder Tageszeit auftritt; Schmerz im hinteren Teil der Hüfte und in der linken Seite, in der Milzgegend, gelegentlich auf der rechten Seite; Bauch wie wund, verträgt nicht die geringste Berührung; Verstopfung; dumpfer Schmerz in den Beinen.
Kopfschmerz über den Augen und im Hinterkopf, morgens beim Aufstehen.
Dumpfer Schmerz über und in den Augen; Übelkeit; Schmerz am Scheitel; Schwindel beim Aufstehen.
Schmerz über den Augen, meist links, mit Übelkeit. θ Migräne.
Kopfschmerz, der sich in die Nase erstreckt.
Hitze in der Stirn zwischen den Anfällen. θ Epilepsie.
Klopfender Schmerz in der Schläfe mit Hitze im Kopf. θ Migräne.
Heftiger klopfender Schmerz in der linken Schläfe, besonders vor der Menstruation.
Schläfennerven auf einer Seite schmerzhaft, mit Klopfen in den Schläfen; Hitze im Kopf; Schwindel mit Blässe des Gesichts; Schmerz in der linken Ovarialgegend; Aufgetriebenheit des Magens.
Der Kopfschmerz ist furchtbar heftig, das Gehirn fühlt sich an, als würde es den Schädel sprengen, besonders an den Schläfen; beginnt gewöhnlich morgens beim Aufstehen, selten am Nachmittag; Liegen > Schmerz, aber sobald sie den Kopf erhebt, ist der Schmerz gleich heftig, ob sie sitzt oder geht.
Drückende oder berstende Schmerzen in den Schläfen, < durch Bewegung, Druck, Bücken oder Liegen.
Starker, bedrückender Schmerz in der einen oder anderen Schläfe, < auf der r. Seite; Übelkeit; Mund klebrig; kann den Speichel nicht schlucken; der Schmerz kommt nachts und dauert bis zum Ende des nächsten Tages; gewöhnlich > nach Erbrechen; nach dem Essen steigt die Nahrung mundvoll wieder hoch; häufiges Heraufkommen von schäumendem Schleim.
Ziehender Schmerz in der linken Schläfe mit Rötung; Wundheit bei der geringsten Berührung; Fieber; Puls voll und schnell.
Kopfschmerz: Schmerz vom Brauenbogen bis zum Hinterhauptshöcker, unerträglich; konnte nicht schlafen; leicht delirierend; Pupillen erweitert; Schmerz heftig; kaltes Wasser äußerlich > etwas; um Mitternacht teilweise besinnungslos; Zunge steif und vorgestreckt; Sprache zusammenhanglos oder sagt immer wieder dasselbe; redet wie ein Irrsinniger; idiotischer Gesichtsausdruck; versteht nicht, was man zu ihm sagt; sobald er aufsteht, taumelt er rückwärts; geht rückwärts, bis er mit Wand, Bett oder Tisch in Berührung kommt; hält sich an einem Möbelstück fest und zieht sich mit größter Schwierigkeit vorwärts; ängstlich vor jedem, meint, alle verschwören sich, ihn zu töten; hat Angst vor Arznei, nimmt nichts ein; partielle Lähmung der rechten Seite.
Kopfschmerz in der linken Stirnhöckergegend, tief im Innern.
Linksseitige Orbitalneuralgie; Tränenfluss; vor dem Anfall Aufsteigen von Hitze zum Kopf; in den Zwischenzeiten ein schwaches, übelkeitsartiges Gefühl im Bauch.
Halbseitiger Kopfschmerz auf der rechten Seite, der allmählich nach links kriecht, bis er um den Kopf herumgeht; Zucken in den Augen, wenn sie auf einen Gegenstand fixiert sind; Menstruation unregelmäßig, um eine Woche zu früh; träge Verdauung; Verstopfung; häufige Übelkeit; Schmerz tief in der Orbita und über den Augen, die rot und injiziert sind. θ Cephalalgie.
Alle drei oder vier Tage heftiger Kopfschmerz; der Schmerz ist klopfend und drückend, vorwiegend in der rechten Kopfhälfte, und zieht auf derselben Seite den Hals hinab, der sich gewöhnlich steif und wie wund anfühlt; Schmerz < während der Katamenialzeit, die mit starken dumpfen Schmerzen quer über die Lenden einhergeht; Menstruation dunkel und reichlich, acht bis neun Tage dauernd.
Einseitiger spannungsartiger Kopfschmerz, ziehend vom Hals über den Kopf zu den Augen; Erbrechen; Steifigkeit des Halses; Druckempfindlichkeit der Kopfhaut.
Kopfschmerz auf der rechten Seite, sich bis Hals und Schultern erstreckend, mit Spannung in den Muskeln.
Reißender Schmerz in der ganzen linken Kopfseite, von der Schläfe bis zum Schlüsselbein; die Tränen fließen unaufhörlich; Schmerz ohne Unterbrechung; einige nächtliche Verschlimmerungen; > durch warme Anwendungen; lähmungsartiger Zustand der Zunge; sie neigte sich zur betroffenen Seite; konnte kaum sprechen; schmerzhafte Müdigkeit von Gesicht, Kopf und Hals; die Zunge fühlt sich an, als sei sie wie eingeschnürt oder festgebunden. θ Neuralgie.
Schneidender Kopfschmerz, als sei ein Teil der rechten Kopfseite abgeschnitten, < nach dem Aufstehen oder Hinaufsteigen; > durch Wärme und nach Aufstoßen.
Hemikranie mit Schwindel, Blässe des Gesichts, allgemeinem Gefühl von Steifigkeit und Schmerz in der linken Bauchseite.
Reißender Schmerz am Scheitel von innen nach außen; schwindelig, Gesicht bleich; Ohnmachtsgefühl, Taubheitsgefühl; Gesicht eingefallen oder aufgedunsen und rot.
Druck auf dem Scheitel mit heißem Klopfen der Schläfen; Verstopfung; jede Erregung verursacht Kopfschmerz; seit zwei Monaten keine Katamenien. θ Klimakterium.
Bohrender Schmerz am Scheitel, Übelkeit und Erbrechen. θ Krätze.
Klopfender Kopfschmerz mit Hitze, < am Scheitel und auf der rechten Seite oder über den Augen; geht einem Schnupfen voraus, mit steifem Hals.
Kopfschmerz, der sechs Wochen gedauert hatte; der Schmerz begann zunächst am Scheitel, erstreckte sich dann über die rechte Seite des Kopfes und über das Gesicht, mit Prickeln wie von Nadeln in den Extremitäten derselben Seite; < am Nachmittag.
Heftiger drückender, brennender Schmerz am Scheitel, von innen nach außen.
Brennender Scheitelkopfschmerz während der Menopause.
Bohren und Stechen am Scheitel.
Dumpf schmerzendes Gefühl im Vorderkopf.
Klopfendes Pulsieren am Scheitel; bei jeder Bewegung.
Schwere und Druck auf dem Scheitel.
Blutandrang zum Kopf bei anderen Beschwerden.
Klopfen im Kopf bei der geringsten Bewegung; rotes Gesicht.
Kopfschmerz mit Blutandrang zum Kopf.
Drückender Kopfschmerz mit Übelkeit.
Schwindel mit drückendem Kopfschmerz; < beim Bücken.
Heftiger Kopfschmerz mit Flimmern vor den Augen.
Kopfschmerz in der Sonne, flimmerndes Sehen.
Kopfschmerz vor dem Schnupfen.
Kopfschmerz: katarrhalisch; kongestiv; durch Sonnenstich; hysterisch; rheumatisch; menstruell; epileptisch.
Schrecklicher Kopfschmerz; nächtliche Schmerzen in den Extremitäten. θ Syphilis.
Schmerz wie von Schwellung an dem Winkel vor dem Griffelfortsatz, < durch Druck.
Bleiernes Schweregefühl im Hinterkopf; kann ihn morgens nach dem Erwachen kaum vom Kissen heben, mit Schwindel.
Bohrender Schmerz hinter dem linken Ohr, mit Übelkeit und Erbrechen.
Gefühl im Hinterkopf, als werde er auseinandergedrückt.
Taubheitsgefühl im Hinterkopf mit Schmerz in der Stirn; beim Berühren des Halses schießt es vom Hals zum Hinterkopf; die Brust fühlt sich trocken an.
Kopfschmerz vom Hinterkopf bis zu den Augen.
Kopfschmerz alle acht oder zehn Tage; gegen Abend Schmerz im Hinterkopf, zunächst dumpf und sich allmählich konzentrierend, akutes Bohren hinter dem linken Ohr, anscheinend an der Verbindungsstelle von Schläfen-, Scheitel- und Hinterhauptbein; wenn der bohrende Schmerz seinen Höhepunkt erreicht, gewöhnlich gegen Morgen, Erbrechen von Speisen und Schleim; Stiche in der Brust.
Wundheit am Scheitel, die sich allmählich über die rechte Seite des Kopfes und das Gesicht ausbreitete; dieselbe Empfindung, mit prickelnden Schmerzen wie von Stecknadeln und Nadeln, in den oberen und unteren Extremitäten derselben Seite; Mund sehr wund; kann Speisen nicht ohne große Schmerzen kauen; nach Harndrang kann sie den Harn nicht halten; Husten verursacht Harnabgang; < am Nachmittag, wenn die Wundheit häufig in einen plötzlichen, einschießenden Schmerz im Arm übergeht; lässt Dinge fallen; leichter Schwindel.
Entzündliche Zustände des Gehirns; großer vaskulärer und nervöser Erethismus.
Kopfhaut [4]
Taubheitsgefühl und Ameisenkriechen an der linken Kopfseite, wie an der ganzen linken Seite.
Schmerzhafte Empfindlichkeit in der linken Schläfe vom Scheitel abwärts und in der linken Gesichtshälfte bei Berührung oder beim Bewegen der Muskeln; Empfindung, als ob die Haut von der Sonnenhitze verbrannt worden wäre.
Will den Kopf fest eingehüllt haben.
Geschwülste, die den Schädel perforieren.
Plötzliches Zurückwerfen des Kopfes. θ Epilepsie.
Gebessert durch Schütteln des Kopfes.
Purpurfarbene Schwellung; delirierendes Reden beim Schließen der Augen. θ Erysipel der Kopfhaut.
Die Haare fallen aus, < während der Schwangerschaft; Abneigung gegen Sonne.
Berührung der Haare unangenehm; Juckreiz der Kopfhaut.
SEHEN UND AUGEN [5]
Überempfindlich gegen Licht.
Flimmern vor den Augen, wie von Fäden oder Sonnenstrahlen.
Flimmern und Zucken im rechten Auge, mit Kongestion zum Kopf.
Flimmern in eigentümlichen eckigen Zickzackfiguren, mit Kopfschmerz.
Leuchtend blauer Ring um das Licht, erfüllt von feurigen Strahlen.
Nebel vor den Augen; abends ein bläulichgrauer Ring von etwa sechs Zoll Durchmesser um das Licht.
Sehschwäche: viel schwarzes Flimmern vor den Augen, das ganz nahe zu sein scheint; beim Erwachen.
Schwache Sehkraft nach Diphtherie.
Kurzsichtigkeit.
Unsteter Blick, die Augen rollen leer vor sich hin.
Augen schwach und matt oder verzerrt. θ Typhus.
Verschiedene Schmerzen und Empfindungen in und um die Augen, besonders l.; sehr nervös; < beim Denken an die Augen, beim Gebrauch derselben und beim Erwachen am Morgen. θ Asthenopie.
Amblyopie bei Lungen- oder Herzaffektionen.
Blutungen in die vordere Augenkammer, den Glaskörper, die Retina und die Chorioidea.
Pupillen zunächst verengt, dann erweitert. θ Fieber.
Retinitis apoplectica; resorbiert Blutungen, beherrscht entzündliche Symptome und vermindert die Neigung zu retinaler Extravasation.
Phlyktänuläre Keratitis, besonders chronisch rezidivierend; mäßige Rötung des Auges; Lichtscheu.
Skrofulöse Keratitis mit Ausschlag im Gesicht, beträchtlicher Lichtscheu und Schmerzen im Auge und Kopf, < morgens und nach dem Schlaf.
Geschwüre auf der Hornhaut; Trübung.
Scharfe, einschießende Schmerzen von den Augen zu den Schläfen, zum Scheitel und Hinterkopf.
Stiche wie von Messern in die Augen, aus dem Kopf kommend.
Stechend-ziehender Schmerz im rechten Auge, bis zum Scheitel sich erstreckend.
Als ob ein Faden von hinter dem Auge zum Auge gezogen würde.
Die Augen fühlen sich an, als seien sie herausgenommen und zusammengedrückt und dann wieder eingesetzt worden; Schmerzen < nach dem Schlaf; weckt den Kranken aus dem Schlaf. θ Supraorbitalneuralgie.
Druck in den Orbitae, mit dem Gefühl eines Ziehens von den Augen zum Hinterkopf.
Wenn auf den Hals gedrückt wird, hat man das Gefühl, als würden die Augen herausgedrängt.
Stechende, brennende und drückende Schmerzen in den Augen.
Juckreiz und Brennen der Augen.
Starke Schmerzen in und über den Augen.
Heftiger und ständiger Schmerz im linken Auge, der Schmerz scharf und stechend und sich mitunter bis zur Augenbraue erstreckend; unbestimmtes, taubes Gefühl auf der linken Kopfseite; ausgeprägte Sehtrübung; furchtbarer Kopfschmerz über den Augen; abends hellwach und sehr gesprächig; konnte erst spät einschlafen, und wenn sie dann schlief, träumte sie die ganze Zeit; abwechselnd träumend und erwachend; < nach dem Schlaf, fragt ängstlich, warum es so sei; große Prostration; scheint geistig und körperlich erschöpft; legt ständig die Bettdecken ab, um Erleichterung zu bekommen, sie schienen sie zu bedrücken; scheint morgens, als würde sie an Erschöpfung sterben; > abends; heftiger Schmerz im Oberschenkel, nach dem Schlaf auftretend und, wenn er verschwunden ist, ein gelähmtes Gefühl hinterlassend; verwirrtes Gefühl im Kopf mit Schwindel.
Das Weiße der Augen gelb. θ Ikterus.
Orbitalphlegmone nach Operation wegen Strabismus; Auge hervorgetreten; Bindehaut chemotisch; eitriger Ausfluss; Retina trübe und gestaut; Stelle der Tenotomie brandig zerfallend und ein schwarzer Fleck im Zentrum; < nachts.
Pterygium.
Rötung der Augen. θ Manie. θ Angina faucium. θ Fieber.
Entzündung der Augen und Augenlider mit Schmerzen darin.
Schmerzhafte Entzündung des linken Auges, häufig wiederkehrend, gekennzeichnet durch ein Bündel gestauter Gefäße, das sich vom inneren Augenwinkel gegen die Hornhaut erstreckt.
Augen tränen. θ Katarrhalischer Kopfschmerz. θ Neuralgie.
Fistula lachrymalis, begleitet von lang bestehendem Ausschlag im Gesicht.
GEHÖR UND OHREN [6]
Empfindlich gegen Geräusche; Rauschen und Donnern in den Ohren.
Schmerzhaftes Klopfen, Knacken, Schwirren, Trommeln, mit Widerhall.
Surren wie von Insekten in den Ohren.
Die Ohren fühlen sich an, als wären sie von innen verschlossen. θ Angina syphilitica.
Ohren wie verstopft.
Schwerhörigkeit, mit Trockenheit in den Ohren, Mangel an Ohrenschmalz; Taubheitsgefühl um das Ohr und die Wange.
Nach Otorrhö blieb das Ohr trocken und verlegt, mit nahezu vollständiger Taubheit.
Vermindertes Gehör.
Teilweise Schwerhörigkeit, mit trockenem Ohrenschmalz im linken Ohr; Geräusch im Ohr wie von einem Teekessel; Taubheitsgefühl um das Ohr und entlang der linken Wange nach unten; täglich um elf Uhr Hunger.
Verlegung oder Verengung der Eustachischen Röhre.
Abends Schmerz tief im linken Ohr; < durch Bewegung der Schläfen- oder Massetermuskeln; verschwand nach wenigen Minuten und erschien unmittelbar oberhalb des linken äußeren Knöchels, < beim Auftreten.
Nachts Ohrenschmerz im rechten Ohr, > durch äußere Wärme und Liegen auf der rechten Seite.
Lästige Pulsationen im Ohr. θ Karotisaneurysma.
Reißender Schmerz, der sich vom Jochbein ins Ohr erstreckt.
Schmerzen in den Ohren mit Halsschmerzen.
Ohrenschmalz zu hart, bleich und spärlich; weißlich, wie gekautes Papier.
Ohrenpolyp.
Wundheit und Krusten um die Ohren.
Drohender Abszess der Ohrspeicheldrüse. θ Typhus abdominalis.
Ohren übermäßig empfindlich gegen Wind.
GERUCH UND NASE [7]
Nasenbluten: dunkel; bei Amenorrhö; vor der Menstruation; bei Fleckfieber; Ausblasen von Blut, meist morgens; tropfenweise beim Schnäuzen; aus beiden Nasenlöchern; beim Schlucken das Gefühl, als seien die Mandeln wund, wie eine Wunde, mit Stechen bis in die Ohren.
Näselnde, undeutliche Sprache. θ Typhus abdominalis.
Schnupfen nach vorausgegangenem Kopfschmerz; Ausfluss wässrig, mit geröteten Nasenlöchern, Herpes an den Lippen.
Schnupfen, dem ein bis zwei Tage vorher ein Gefühl von Wundheit, Rauheit und Kratzen im Hals vorausgeht.
Borken in der Nase; Rötung der Nasenspitze.
Katarrh mit stechendem Kopfschmerz; Steifigkeit des Nackens.
Geschwollene Nasenschleimhaut; Ausfluss von Blut und Eiter. θ Schnupfen.
Gefühl eines Kloßes im Hals; beim Schlucken sinkt der Kloß, kehrt aber sofort zurück. θ Schnupfen.
Schleimhaut der Nase verdickt, viel Niesen; trockenes, verstopftes Gefühl im Vorderkopf; geht allmählich auf die Rachenenge und die Brust über; ständiger kurzer, trockener Husten, mit Giemen, Gesicht rot und aufgedunsen, während die Augen fast hervorgedrückt schienen. θ Heuasthma.
Viele Symptome enden mit Nasenkatarrh.
Verstopfung der Nase, mit Summen in den Ohren; Kopfschmerz; Verstimmung und Unfähigkeit zu trinken.
Beschwerden nach unterdrücktem Schnupfen.
Unentwickelter Schnupfen mit Kopfschmerz und psychischer Sorge.
Dicker, gelber Ausfluss am Morgen, zuweilen mit Blutstreifen, übelriechend; Räuspern; Herabfallen von Schleim aus den hinteren Nasenöffnungen; nur links; Abgang eines harten Schleimpfropfs. θ Chronischer Nasenkatarrh.
Eiter und Blut aus der Nase.
Ausflüsse übelriechend, jauchig, die Nasenlöcher und Lippen wundmachend.
Plötzlicher Ausfluss von Eiter und Blut aus der Nase, wie aus einem aufbrechenden Abszess, scheint aus den Stirnhöhlen zu kommen. θ Ozæna syphilitica.
Wundheit der Nasenlöcher und Lippen.
Innere Wundheit der Nase, und die Nase voller Borken. θ Mercurio-syphilitische Fälle. θ Trinker.
Entzündung der Nase mit Pickeln und Bläschen.
Nase spitz, rötlich, wie wund, und stets etwas fließender Schnupfen. θ Angina syphilitica.
Rote Nase der Trinker.
Bläschenausschlag um die Nase.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Ausdruck : schmerzvoll, mit Sopor ; idiotisch ; epileptisch ; verzerrt ; verfallen.
Gesichtszüge verzerrt, Gesicht dunkel und stark geschwollen, sah beinahe wie in einem apoplektischen Anfall aus ; hatte sich alles vom Hals entfernt und sagte, er könne nichts ertragen, was ihn dort berühre ; konnte kaum atmen. θ Bienenstich.
Verfallen, Gesicht von unnatürlicher Farbe, Wangen gelb, mit sichtbaren Spuren roter Gefäße und umschriebenen roten Flecken ; Nase spitz und rot, als wäre sie von einer wunden Stelle wundgerieben ; Nase immer verstopft.
Gesicht bleich : bei Ohnmacht ; Kopfschmerz ; vor epileptischem Anfall.
Blaue Ringe um die Augen.
Gesicht stark gelblich-fahl. θ Scarlatina.
Gelblicher Teint, zinnoberrote Röte der Wangen oder kleine rote Blutgefäße, die durch die Haut schimmern. θ Syphilis.
Erdiges, livides, kachektisches Aussehen. θ Abdominalbeschwerden.
Bläuliches, purpurfarbenes Aussehen des Gesichts, Unfähigkeit, etwas um den Hals zu ertragen ; zerebrale Symptome. θ Scarlatina.
Gesicht nicht rot, sondern sehr livid und bläulich. θ Kindbettfieber.
Blaues Gesicht und blaue Lippen. θ Emphysem.
Livides Gesicht. θ Metritis.
Gesicht aufgedunsen. Manie.
Rotes Gesicht wie bei Apoplexie ; aufgedunsen, rot, mit Kopfschmerz, Schmerzen in den Extremitäten, im Magen usw.
Hitzewallungen. θ Trunksüchtige. θ Klimakterium. θ Verstopfung. θ Unterdrückte Menstruation.
Eine Wange gerötet, die andere bleich.
Starker Schmerz, beginnend im rechten inneren Augenwinkel und sich in einem Halbkreis nach oben und außen erstreckend, unmittelbar über dem Augenbrauenbogen ; dumpf-schwer und hindert ihn am Arbeiten ; beginnt 9 Uhr vormittags und vergeht am Nachmittag ; Haut äußerst berührungsempfindlich. θ Neuralgie.
Neuralgie, links, orbital ; vor dem Anfall Hitzeaufsteigen ins Gesicht und nach dem Anfall schwaches Gefühl im Bauch.
Trigeminusneuralgie ; entsetzlich ; vor dem Anfall Hitzeaufsteigen in den Kopf ; schwaches, nervöses Gefühl im Bauch während der Intervalle.
Reißender Schmerz in der ganzen linken Kopfseite, von der Schläfe bis hinab zum Schlüsselbein, so stark, dass unaufhörlich Tränen fließen ; < nachts ; Artikulation fast unmöglich ; beim Herausstrecken neigt sich die Zunge zur betroffenen Seite ; schmerzhafte Müdigkeit von Kopf, Hals und Gesicht ; die Zunge fühlt sich an, als wäre sie wie eingeschnürt oder festgebunden. θ Neuralgie.
Gefühl von Wärme, die in den Kopf aufsteigt, gefolgt von reißendem Schmerz, der in der Stirn beginnt, aber besonders das l. Jochbein und die Teile unter dem linken Auge befällt und sich gelegentlich bis ins Auge erstreckt, unter Tränenfluss ; der Anfall dauert mehrere Stunden, verschwindet dann für einen oder zwei Tage und kehrt dann ohne jede Ursache zurück ; schwaches Gefühl im Bauch an den anfallsfreien Tagen.
Gefühl von Steifigkeit im Jochbein von den Halsdrüsen her.
Linke Gesichtshälfte und Unterkiefer geschwollen, berührungsempfindlich.
Wangen geschwollen, Haut gespannt, heiß und spröde, als wollte sie aufspringen. θ Peritonitis.
Oberlippe und Nase ungeheuer geschwollen ; Oberfläche von natürlicher Farbe unverändert ; Erscheinung wie aufgedunsen, aber hart anzufühlen, ganz ähnlich einer Schwellung von einem Bienenstich oder einem Schlag ; der rote Lippenrand eine Kleinigkeit bläulicher als gewöhnlich ; kein Schmerz und keine Wärme ; während der Menstruation.
Erysipelatöser Ausschlag unter dem linken Auge, der zunächst nachts juckt ; sie erwachte erschrocken über Kleinigkeiten ; am Morgen begann die Haut sich zu röten und zu schwellen und wurde < nach dem Mittagsschlaf ; am nächsten Morgen sehr dick und rot, mit unaufhörlichem, kaum erträglichem Juckreiz ; das ganze Unterlid geschwollen, rot und juckend.
Erysipelatöse Schwellung des Gesichts ; rechtes Auge fast geschlossen.
Das Erysipel begann dicht an der linken Seite der Nase an einer roten, wunden Stelle, dann wurde es röter und breitete sich nach oben und unten über die l. Gesichtshälfte aus ; reicht bis zum linken Auge hinauf und ist dunkel livid ; sie fühlt sich matt.
Gesichts-Erysipel bei einem einjährigen Kind ; Entzündung teilweise die Kopfhaut erfassend ; am zweiten oder dritten Tag drohende Metastasierung auf die Meningen ; krampfhafte Versteifung des Penis des Kindes.
Gesicht geschwollen, bläulichrot oder bleifarben ; Zunge trocken, glänzend, zitternd ; < von Mittag bis Mitternacht. θ Erysipel von einer Sektionswunde.
Erysipel des Gesichts, mit Brennen und Juckreiz, < nach der Siesta ; hämmernder Kopfschmerz.
Ausschlag im Gesicht, gefolgt von bläulichen Flecken.
Brennen, Schwellung, Rötung und heftiger Juckreiz im Gesicht nachts ; später flechtenartige Schrunden mit Nässen.
Herpes im Gesicht.
Juckreiz im Gesicht.
UNTERES GESICHT [9]
Ziehende, reißende, klopfende, bohrende Schmerzen in den Kieferknochen.
Beim Öffnen des Mundes Knacken in den Kiefergelenken und empfindlich wie geschwollen.
Schwere Schwierigkeit, die Kiefer zu öffnen. θ Angina faucium.
Der Unterkiefer hängt herab. θ Koma. θ Typhus.
Schaum vor dem Mund. θ Epilepsie.
Lippen trocken, schwarz, rissig, blutend. θ Diphtherie. θ Fieber.
Enorme Schwellung der Lippen.
Furunkelartige Bildung an den Lippen, Schmerz und erysipelatöser Hof; rascher und übermäßiger Verlust der Kräfte, wobei der Patient innerhalb von vierundzwanzig bis sechsunddreißig Stunden von voller Kraft zu völliger Entkräftung herabsinkt. θ Bösartige Pustel.
Mumps, besonders auf der linken Seite; enorm geschwollen, bei der geringsten Berührung empfindlich; der geringstmögliche Druck verursacht starke Schmerzen; fährt immer zurück, wenn man sich nähert; kann kaum schlucken; übermäßig verdrießlich; Hals innerlich wund; Gesicht rot geschwollen; Augen glasig und wild.
Bedrohter Abszess der Unterkieferdrüse. θ Typhoidfieber.
Unterkiefer- und Halsdrüsen geschwollen. θ Diphtherie.
Rote eiternde Flecken unter dem Kiefer.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Die Zähne fühlen sich beim Aufbeißen zu lang an.
Jagende, zuckende, reißende, dumpf stechende Schmerzen in den Wurzeln der unteren Zähne, durch den Oberkiefer bis ins Ohr; periodisch, nach dem Erwachen aus dem Schlaf; bald nach dem Essen; durch warme und kalte Getränke.
Bohrende, ruckartige, zuckende, ziehende, reißende, schneidende, durchstechende, klopfende, pochende Schmerzen in den Zähnen.
Zahnschmerz: vom Essen; vom Beißen; von etwas Warmem; vom Trinken warmer oder kalter Getränke; während der Menstruation; beim Erwachen; vom Nasswerden; im Frühling; im Sommer; > durch äußere Wärme; vom Reinigen der Zähne; mit Frösteln, Hitze, Durst; bei Personen, die zu viel Quecksilber eingenommen haben; mit Kopfschmerz; mit Schwellung der Wange; Zähne zu lang, stumpf.
Ausgehöhlte Zähne fühlen sich zu lang an.
Schmerzen in allen kariösen Zähnen bei Blutandrang zum Kopf.
Zerbröckeln der Zähne.
Zahnfleisch geschwollen und schwammig; blutet leicht.
Hervortretendes Zahnfleisch, dunkelpurpurn. θ Zahnung.
Zahnfleisch bläulich, geschwollen, blutend; dumpf schmerzend < durch warme Getränke. θ Gelbfieber.
Blutung aus dem Zahnfleisch.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Saurer Geschmack ; alles wird sauer.
Langsame, erschwerte Sprache, schwere Zunge, kann den Mund nicht weit öffnen ; kann einige Wörter nicht aussprechen.
Schlimmer vom Sprechen.
Stottern : bei den Buchstaben s, b, t und w.
Stottern bei einem Kind, æt. 4 ; beim Sprechen verzieht es das Gesicht ; schließt das rechte oder beide Augen, öffnet den Mund weit oder schließt ihn.
Das Stottern tritt erst beim zweiten oder dritten Wort auf oder fehlt auch eine ganze Satzperiode hindurch ; es scheint, dass p, v und a den größten Einfluß hatten.
Streckt die Zunge nur mit Mühe heraus ; die Zunge zittert.
Schwierigkeit, die Zunge zu bewegen, mit Unmöglichkeit, den Mund weit zu öffnen.
Zunge : schlaff im Mund umherhängend ; geschwollen, weiß belegt ; Papillen vergrößert ; trocken, rot, an der Spitze rissig ; rote Spitze und braune Mitte ; landkartenartig ; Gefühl, als ob sie sich abschälen würde ; trocken, schwarz und steif ; Spitze rissig und blutend ; tiefrote Farbe ; ein trockener Streifen in der Mitte ; vordere Hälfte rot, glatt und glänzend ; schwarz und blutig ; auf der linken Seite wund, mit hier und da Stechen ; Kitzeln an der Wurzel, Husten erregend ; um die Spitze herum mit Bläschen besetzt.
Bläschen auf der entzündeten Zunge, gehen in Geschwüre über, die Erstickung drohen ; Gangrän der Zunge an beiden Rändern.
Aphthöse Geschwüre an der Zungenspitze ; Aphthen.
Glossitis mit Kitzelreiz, der Husten hervorruft.
Krebs der Zunge.
MUNDHÖHLE [12]
Übler Geruch, Gestank aus dem Mund. θ Stomatitis.
Gefühl am Gaumen, als ob sich die Schleimhaut ablöse.
Eine sackartige Vorwölbung unmittelbar vor dem Zäpfchen, sehr weich, als ob sie Eiter enthielte. θ Nach Diphtherie.
Brennender Schmerz im Mund mit Schwellung der Lippen und des Zahnfleisches.
Trockenheit im Mund mit Durst.
Trockenheit von Mund und Hals, begleitet von anhaltendem Gefühl im Gaumensegel, als ob eine Abschilferung bevorstünde. θ Hysterie.
Viel Schleim im Mund, mit Blutflocken von ekelhaftem Geschmack und Geruch.
Reichlicher, zäher Speichel. θ Scharlach.
Ständiger Speichelfluss, der oft das Sprechen behindert; Husten; Auswurf; wenn letzterer nach dem Mittagessen auftritt, erbricht sie häufig ihre Nahrung.
Speichelfluss mit Räuspern und Husten. θ Syphilitische Geschwüre im Hals.
Viel schleimiger Speichel, besonders im hinteren Teil des Mundes.
Aphthöse und entblößte Stellen an Haut und Fleisch des Mundes, vorangegangen von brennendem Schmerz und Wundheitsgefühl.
Der Mund sehr wund, ausgedörrt und trocken, und die Zunge etwas geschwollen und auf jeder Seite mit Bläschen bedeckt.
Kann die Speise nach dem Kauen nicht schlucken, weil sie auf dem hinteren Teil der Zunge liegenbleibt und dort einen durchzuckenden Schmerz hervorruft. θ Cancrum oris.
Wundheit des Mundes bei Stillenden; Schwellung der Zunge und Lippen, besonders der Unterlippe; Rötung und Brennen von Zunge und Lippen; Rötung und Schwellung des Zahnfleisches; zeitweise trockenes, glänzendes Aussehen der entzündeten Oberfläche, zu anderen Zeiten waren die Teile durch vermehrte Speichelabsonderung feucht; an der Unterlippe kleine weiße Flecken, die bald zusammenflossen und einen zusammenhängenden weißen Belag bildeten; Geschwüre an den Seiten der Zunge; schließlich Übelkeit und Erbrechen, gefolgt von lockerem Stuhl; Appetitlosigkeit; Unvermögen, wegen äußerster Empfindlichkeit von Mund und Zunge Nahrung zu sich zu nehmen, und Beschwerden im Magen, nachdem Nahrung zu sich genommen worden war; Abmagerung; Schwäche; zeitweise reichlicher Schweiß; bleiches, eingefallenes Gesicht.
Wundheit des Mundes im letzten Stadium der Phthise.
Syphilitische Ulzeration des Mundes und Halses.
GAUMEN UND HALS [13]
Hals und Nacken empfindlich gegen die geringste Berührung oder äußeren Druck ; alles am Hals belästigt, selbst das Gewicht der Bettdecken.
Wenn abends im Liegen irgend etwas den Hals oder den Kehlkopf berührt, scheint es, als müsse er ersticken, und der Schmerz ist viel <.
Kann nichts Enges am Hals ertragen ; dadurch wird zeitweise Übelkeit verursacht.
Schmerz im Hals beim Anfassen, bis in den Nacken ausstrahlend, mit stets auftretendem Stechen beim Schlucken und Kratzen beim Schlucken von Brot, als sei alles wund ; Trockenheit des Halses, ohne wirkliche Trockenheit der Zunge.
Zäpfchen verlängert ; Rachenenge purpurfarben, geschwollen, ulzeriert.
Zäpfchen verlängert, ständiger Drang zu räuspern und zu kratzen ; hackender Husten ; purpurfarbener Ton der Rachenenge ; Tonsillen nur leicht vergrößert ; Abmagerung ; Gesicht bleich und eingefallen ; Schlaf unterbrochen ; Appetit und Kräfte beeinträchtigt ; Gefühl, als seien die Teile geschwollen ; etwas Wundheit beim Schlucken und häufig das Gefühl, als stecke ein kleiner Krümel im Hals. θ Chronische Reizbarkeit der Rachenenge.
Weicher Gaumen, Gaumendach und Tonsillen stark geschwollen und leuchtend rot. θ Angina faucium.
Ständiges Gefühl, als sei etwas im Hals, das geschluckt werden müsse.
Gefühl eines Kloßes im Hals ; Erstickungsgefühl ; beim Schlucken sinkt der Kloß hinab, kehrt aber sofort zurück.
Empfindung wie von einem Kloß im Hals ; erwacht aus dem Schlaf bekümmert und unglücklich, als infolge von Atemmangel ; θ Hysterie.
Gefühl einer Kugel im Hals oder als stecke ein Knopf fest in der Halsgrube ; beim Hinunterschlucken von Speisen nicht bemerkbar, wohl aber beim Schluckversuch, und dabei scheint sie auf- und niederzusteigen, als würde sie gedreht ; es fühlt sich stets an, als könne sie sie heraufbringen, doch sie kommt nicht ; muss den ganzen Hals frei haben.
Schmerz, als stecke etwas in der rechten Seite, stechend ; der Kloß bewegt sich zum Magen hin.
Krampfartige Kontraktion der Speiseröhre.
Ständiges Kitzeln im Hals.
Etwas steckt im Hals, verursacht Räuspern, löst sich aber nicht.
Sehr viel Schleim in der Rachenenge ; beim Öffnen des Mundes bildet er große Blasen.
Viel Heraufräuspern von Schleim, was übermäßig schmerzhaft ist.
Füllegefühl und Wundheit im Hals. θ Tonsillitis.
Empfindung einer schmerzhaften Zusammenziehung, wie zugeschnürt, beim Versuch zu essen. θ Angina faucium.
Gefühl, als sei ein Brotkrümel im Hals stecken geblieben, der sie zum Schlucken nötigt, durch Räuspern etwas >.
Empfindung im Hals, als sei beim Schlucken ein Bissen stecken geblieben.
Gefühl einer Leiste an beiden Seiten des Halses ; ständiger Drang, Speichel zu schlucken ; die Halsseiten äußerlich druckempfindlich.
Gefühl wie eine Schlange im Hals, Wundheit auf der linken Halsseite, mit Würgen wie von einer Kugel ; Trockenheit < nach dem Essen ; Kitzeln und Hochkommen von Speisen ; Aufstoßen von Luft ; Stechen in der rechten Seite beim Gehen ; Hals < durch Zugluft.
Krampfartige Verengung beim Schlucken fester Speisen, verursacht ein mühsames Ringen, als käme es "in die falsche Kehle", darauf folgt Würgen.
Beim Schlucken fühlt sich der Hals wie ulzeriert an.
Ständiger Schmerz beim Leerschlucken, nicht beim Schlucken von Speisen.
Schwierigkeit, Speichel zu schlucken, nicht Speisen.
Flüssigkeiten verursachen mehr Schwierigkeit beim Schlucken als Festes ; sie entweichen durch die Nase.
Kann Süßes oder Scharfes nicht schlucken. θ Syphilis.
Gefühl von Trockenheit im Hals, mit Neigung zu schlucken.
Ständiger Drang zu schlucken. θ Tonsillitis.
Starke Neigung zu schlucken, obwohl es sehr schmerzhaft ist, mit krampfhafter Kontraktion des Halses ; < auf der linken Seite und nach dem Schlaf ; verträgt keinen Druck um den Hals.
Schmerz im Hals, bis zu den Ohren ausstrahlend ; Verlangen zu schlucken ; < beim Schlucken ; Rachen geschwollen, dunkelrot.
Trockenheit im Hals : ohne Durst, nachts beim Erwachen ; Stechen wie von tausend Nadeln, das sie zu ersticken droht ; erschwert das Schlucken.
Schmerz an einer kleinen Stelle im Hals, an einer Seite des Kehlkopfs, etwas weiter hinten.
Hals und Kehlkopf schmerzhaft beim Rückwärtsbeugen des Kopfes.
Im Liegen Schmerz im oberen Teil des Halses.
Schmerz in der linken Halsseite, bis zur Zunge, zum Kiefer und ins Ohr ausstrahlend.
Schmerzen im Hals im Zusammenhang mit solchen in den Ohren.
Empfindlichkeit des Halses wie wund, wie nach einer Verkühlung, mit Schmerz auf der linken Seite, < abends.
Räuspern von Schleim, mit Wundheit im Hals, nach einem Tagschlaf.
Viel Schleim in der Rachenenge, mit schmerzhaftem Räuspern.
Alles im Hals scheint wund.
Brennendes Schwellungsgefühl ; Trockenheit im Hals.
Zusammenziehung, Trockenheit, Stechen und große Wundheit des Halses, besonders des Rachens und Kehlkopfs, mit Frösteln und Schüttelfrösten. θ Pharyngitis.
Mund und Hals werden so trocken, dass der Versuch, sie nach dem Schlaf zu befeuchten, den Kranken das Gesicht verziehen lässt und ihm die Tränen in die Augen treibt. θ Abdominaltyphus.
Plötzliche Empfindung, als habe sich eine Fischgräte im Hals festgesetzt, und einige Tage später mit zunehmendem Unbehagen das Gefühl, als hänge ein Schwamm im Hals ; schien die Atmung zu behindern ; Gefühl, als könne er es herauf räuspern, doch der Versuch verursachte Schmerz und nützte nichts ; Gefühl, als sei da eine kleine trockene Stelle, von der der Schmerz bis ins Ohr ausstrahlte ; fortwährende Neigung zu schlucken, kein Schmerz beim Schlucken von Speisen, wohl aber beim Leerschlucken und bei äußerem Druck ; wenn er auf den Hals drückt, ist es, als wollten die Augen aus dem Kopf springen, und äußerlich, als habe er einen Schlag an den Hals bekommen ; zwischen Brustbein und Glottis ein klopfendes, würgendes Gefühl ; Hals > morgens, beginnt zwei oder drei Stunden nach dem Aufstehen und dauert bis zum Abend.
Gefühl einer Behinderung im Hals beim Schlucken, jeden zweiten Tag, zuerst auf der rechten Seite ; Hitze und Brennen im linken Hals, mit heiserer Stimme, täglich gegen 11 Uhr abends ; < beim Erwachen am Morgen, vergeht gegen 11 Uhr vormittags.
Halsschmerzen, mit Heiserkeit, Gefühl wie von einem Kloß im Hals, Entzündung tiefdunkelrot ; leichter Husten.
Zuerst rechte Tonsille befallen, dann linke.
Schmerz, besonders in der rechten Halsseite, < durch Druck, als befinde sich dort eine dicke Substanz ; es fühlt sich sehr trocken an ; keine Schwierigkeit beim Schlucken fester Speisen, Flüssigkeiten kann sie aber nicht leicht schlucken, da sie beim Schlucken in die Nase gedrängt werden ; Schmerzen < beim Waschen am Morgen und nach Tagschlaf ; Schmerz > am Nachmittag, zu dieser Zeit tritt das Halsleiden, ohne schmerzhaft zu sein, so stark hervor, dass es das Sprechen verhindert.
Wundheit und Schluckbeschwerden, mit dem Gefühl einer krampfartigen Einschnürung um den Hals. θ Epidemische Pharyngitis und Laryngitis.
Schlucken verstärkt die Ohrenschmerzen oder strahlt Schmerz in die Ohren aus. θ Tonsillitis.
Beim Versuch zu schlucken gehen Flüssigkeiten durch die Nase ab. θ Angina faucium. θ Tonsillitis. θ Syphilis.
Frösteln und Übelkeit, gefolgt von Hitzewallungen und furchtbarem Würgen, als drücke jemand seine Luftröhre zwischen Daumen und Finger. θ Pharyngitis.
Kopfschmerz, < durch Licht, Geräusch und Hitze ; Augen rot und schmerzhaft ; große Schmerzen in Rücken und Extremitäten, ließen sie weder ruhig liegen, stehen noch sitzen, sie muss häufig die Lage wechseln ; Fieber, mit trockenem Mund ; Halsschmerzen auf der rechten Seite, mit Rötung und Schwellung der rechten Tonsille, schließlich auf die l. Seite übergehend ; Schmerzen in den Extremitäten.
Wundheit des Halses, beginnend auf der rechten Seite und nach l. übergehend, wo sie sich festsetzt.
Knabe, æt. 8 ; sehr wunder Hals, grässliche Schmerzen im ganzen Kopf, hinten und vorne, so schwindlig, dass er nicht stehen konnte, musste aus der Schule getragen werden, konnte die Buchstaben in seinem Buch nicht sehen, stieß gegen die Wand.
Der Schmerz im Hals strahlt in die Ohren aus, die sich verstopft anfühlen.
Entzündliche Schwellung der linken Halsseite, bis über das Ohr reichend, mit drohendem Brand.
Phlegmonöse Entzündung des Halses.
Croupöse oder nervöse Angina bei Kindern oder klimakterischen Frauen.
Chronische Angina mit periodischen Exazerbationen.
Kinder spucken bei Halsschmerzen viel Speichel aus.
Leerschlucken ist qualvoll. θ Angina.
Hals- und Mundaffektion nach Scharlach ; beinahe völlige Unfähigkeit zu schlucken ; Flüssigkeiten werden leichter geschluckt als feste Speisen.
Gefühl eines großen Kloßes hinten im Hals ; zuweilen, als packe ihn jemand an der Kehle, wodurch ein Erstickungsgefühl entsteht ; Übelkeit, Würgen, als wolle er den Kloß erbrechen ; leichte Wundheit hinten im Hals beim Schlucken von Speichel ; r. Halsseite berührungsempfindlich ; schluckt häufig Speichel, wodurch der Kloß zuzunehmen und höher zu steigen scheint ; Druckgefühl in der Mitte des Halses ; muss sich räuspern, ehe er sprechen kann ; alle Symptome < beim Erwachen am Morgen. θ Angina.
Unfähigkeit zu schlucken, Flüssigkeiten kommen durch die Nase zurück ; Rachenenge leuchtend rot, Tonsillen stark geschwollen ; Gesicht bleich ; kleiner, harter und sehr häufiger Puls ; vollständige Aphonie, das unaufhörliche Bemühen zu weinen nur als schnappendes Geräusch hörbar ; große Erschöpfung, der Kopf hängt locker nach hinten, konnte kaum eine Extremität bewegen ; Schleimhaut des Halses äußerst bleich und mit weißen Fetzen von Exsudat bedeckt ; Dysphagie, offenbar paralytisch.
Nach Verkühlung Entzündung und Schwellung der Tonsillen ; Gaumensegel und Zungenwurzel entzündet ; Speichelfluss und übler Mundgeruch ; Schlucken fast unmöglich, alles geht durch die Nase ab ; kann kaum sprechen ; Gefühl, als sei der Hals mit einem Kloß gefüllt, der Erstickung droht ; Rückenlage unmöglich ; kein Schlaf.
Angina, plötzlich beginnend, alljährlich auftretend, große Schmerzen verursachend und mit Vereiterung der Tonsillen endend ; Gaumensegel, Zäpfchen und Hinterwand des Rachens rot, geschwollen und entzündet, beidseits vorspringend ; ständiger Drang zu schlucken, was schwierig ist.
Gefühl von Fülle und Wundheit im Hals ; häufiger Drang zu schlucken, was Schmerz verursacht, der tief ins Ohr ausstrahlt ; Flüssigkeiten werden durch die Nase ausgestoßen, mit großer Furcht vor Erstickung ; Zahnfleisch, Tonsillen und Zäpfchen dunkelrot und geschwollen, letzteres aussehend, als sei es zusammengedrückt und nach hinten gedrängt ; große Ansammlung von Schleim im Mund, der beim Öffnen des Mundes große Blasen bildet. θ Tonsillitis.
Rachenenge entzündet ; rechte Tonsille geschwollen ; linke Tonsille zuerst befallen. θ Tonsillitis.
Tonsillen geschwollen, links < mit Neigung nach rechts ; Unfähigkeit zu schlucken, mit drohender Erstickung ; oder beim Schlucken schießt der Schmerz ins linke Ohr ; kann nichts ertragen, was den Hals berührt.
Geschwollene, gestaut gefüllte Tonsillen, auf jeder mit kleinen gelben Flecken ; große Schluckbeschwerden, mit Schmerz auf der linken Seite, der nach rechts und aufwärts zum Ohr wechselt ; Hitze und Frösteln im Wechsel ; beginnt gegen 4 Uhr nachmittags < zu werden. θ Tonsillitis.
Linke Seite ; Verschlucken beim Trinken, Flüssigkeiten werden durch die Nase herausgetrieben ; < nachmittags, nach dem Schlaf, bei der geringsten Berührung ; kann Bettdecken in Halsnähe nicht ertragen. θ Peritonsillarabszess. (Beob. Beim Peritonsillarabszess gibt es kein Mittel, das so oft wirksam den Anfall schon im Beginn kupiert oder in späteren Stadien die Rückbildung fördert. --C. Hering.)
Chronische Vergrößerung der Tonsillen.
Brandiges Geschwür in der Rachenenge, ausgehend von einem Abszess in der linken Tonsille.
Zahlreiche weiße Flecken auf blassroter Oberfläche im linken Hals ; Geschwüre auf den Schleimhäuten ; beide Parotiden stark geschwollen, ohne große Schmerzen ; Puls häufig und hart.
Rechte Tonsille geschwollen ; Zäpfchen verlängert und an der rechten Tonsille anliegend ; dazwischen ein gelblichweißes, teils flüssiges Exsudat, ohne besondere Neigung zur Membranbildung ; Rachenenge rot ; Kopfschmerz ; Fieber ; Durst ; schmerzhaftes Schlucken ; vergrößerte Submandibulardrüsen ; quälender Durst. θ Diphtheritis.
Bleiches, leidendes Gesicht, blaue Ringe um die Augen ; äußerste Entkräftung ; Sprache und Schlucken erschwert ; Rachenenge blassrot ; weiße Fetzen von Exsudat auf der Rachenenge und am Gaumendach ; außerdem Geschwüre mit weißen Rändern, deutlich von den Exsudatflecken abgesetzt. θ Diphtheritis.
Gaumendach, Tonsillen und Mundhöhle blassrot ; zähe, gelblichweiße Membran auf der linken Tonsille.
Schmerz und Wundheit beginnen auf der linken Halsseite. θ Tonsillitis. θ Diphtherie.
Übermäßige Empfindlichkeit des Halses gegen äußeren Druck. θ Tonsillitis. θ Diphtherie.
Verschlimmerung durch heiße Getränke ; Flüssigkeiten schmerzen beim Schlucken mehr als Festes. θ Tonsillitis. θ Diphtherie.
Gesicht kränklich, bleich ; dunkle Ringe um die Augen ; Schlucken äußerst schmerzhaft ; Sprechen erschwert ; Schwäche außerordentlich ; Rachenenge blassrot ; weißes Exsudat auf Tonsillen und Gaumensegel, sieht aus wie Schleimhautgeschwüre mit weißen Rändern ; Gemüt niedergedrückt. θ Diphtherie.
Schwere Schmerzen in der Stirn, die beim Aufrichten in klopfenden Schmerz am Scheitel übergehen ; Schwindel beim Fixieren irgendeines Punktes an der Wand ; starke Schmerzen in den Extremitäten, < um Knie und Ellenbogen ; der Körper wie wund, < beim Bewegen der Extremitäten ; Mattigkeit ; fällt beim Aufstehen fast in Ohnmacht ; Druckempfindlichkeit und Schmerz im Epigastrium ; Übelkeit, Appetitlosigkeit, Zunge mit gelbem, schmutzigem Belag ; unangenehmer Geschmack ; Tonsillen geschwollen ; Flecken diphtherischer Membran von einem halben Zoll Breite auf den Tonsillen und nach unten außer Sicht weiterreichend, schmutziggrau ; begann auf der linken Seite, die am schmerzhaftesten ist, < nach Schlaf oder Sprechen ; Haut zeitweise heiß und trocken, zu anderen Zeiten feucht ; Puls 90. θ Diphtherie.
Ständiges Delir, wechselt rasch von einem Gegenstand zum anderen ; spricht, singt oder pfeift ständig ; macht sonderbare Bewegungen mit dem rechten Arm, als greife er nach etwas ; der Hals mit dunkelfarbiger Membran ausgefüllt, die sich von links nach rechts entwickelt hat ; seit zweiundsiebzig Stunden kein Schlaf, doch während der letzten zwölf Stunden gelegentlich in leichten Schlaf gefallen, worauf Verschlimmerung aller Symptome folgte ; übelriechender Stuhl ; Harn dunkel gefärbt und von starkem Geruch ; der Körper mit einem bläulichroten, runden und erhabenen Ausschlag bedeckt. θ Diphtherie.
Entzündung und Membran beginnen auf der linken Seite ; äußere Schwellung des Halses ; unerträglicher Gestank ; benommener Gesichtsausdruck ; Temperatur 104 bis 105 Grad ; Puls 140 ; Epistaxis mehrmals täglich von venösem Blut ; Diarrhö von schwärzlichen Fäzes ; konnte nichts Heißes trinken ; ständiges murmelndes Delir ; Abgang gelblichen Schleims aus der Nase, zuerst aus dem linken Nasenloch. θ Diphtherie.
Halsschmerzen, Schlucken schmerzt, mit Schluckbeschwerden ; bei Flüssigkeiten ; Flüssigkeit läuft durch die Nase ab ; Abneigung dagegen, den Hals berühren oder untersuchen zu lassen ; gerötetes Gesicht ; schneller Puls ; Atmung behindert ; die Membran beginnt auf der linken Tonsille und im Rachen und breitet sich auf Zäpfchen und rechte Seite aus. θ Diphtherie.
Heftiger Schmerz im Hals, geschwollene Tonsillen, Fieber, Hitze ; beträchtliches Exsudat in den Choanen ; beim Niesen wird eine zähe, hautartige Substanz aus der Nase herausgeblasen. θ Diphtherie.
Diphtherische Beläge zeigen sich zuerst auf der linken Tonsille, dehnen sich von dort auf die rechte Seite aus und breiten sich dann weiter aus ; der Hals ist steif, oder der äußere Hals wund und gegen Berührung sehr empfindlich ; der Kranke hustet und fühlt sich < beim Erwachen aus dem Schlaf ; Auswurf sehr schwierig und spärlich ; große Redseligkeit, nur durch Heiserkeit im Zaum gehalten. θ Diphtherie.
Hals innen und außen stark geschwollen ; Absonderung einer außerordentlich übelriechenden und wundmachenden Flüssigkeit aus Nase und Mund ; Rachenenge mit diphtherischer Membran bedeckt ; Puls 110, klein ; Extremitäten gefleckt und livid ; Schlucken fast unmöglich. θ Diphtherie.
Purpurfarbenes Aussehen der Schleimhaut von Lippen, Mundhöhle und Hals ; diphtherischer Fleck von Stecknadelkopfgröße auf der linken Tonsille ; Zunge spitz und purpurfarben ; Puls schwach, 132 ; Haut heiß ; Harn spärlich, schmutzig gefärbt und Albumin enthaltend ; Darm verstopft ; vier Tage später Submandibulardrüsen auf beiden Seiten stark geschwollen ; Abfluss scharfer Sekretion aus Nase und Mund ; diphtherischer Gestank ; Hals und selbst Lippen mit dicken, grauen Membranen bedeckt. θ Diphtherie.
Diphtherie ; Membran bedeckt Tonsillen und hinteren Teil des Halses ; beträchtlicher Schmerz beim Schlucken ; Schmerz < beim Drehen des Kopfes, beim Berühren des Halses und beim Erwachen aus dem Schlaf ; Schlaf gestört durch Trockenheit des Mundes und das Gefühl, als müsse er ersticken.
Schwellung des Halses gering und die Rötung der Schleimhaut kaum bemerkbar ; diphtherische Ablagerungen in zwei oder drei kleinen Flecken, kaum größer als ein Stecknadelkopf ; Kräfteverfall recht alarmierend ; Puls langsam, schwach und komprimiert ; kalter, klebriger Schweiß bedeckte häufig Stirn und Extremitäten ; Atem übelriechend ; Appetit erloschen ; der Kranke ging mit alarmierender Raschheit in einen völlig asthenischen Zustand über, zuweilen war die Prostration schon beträchtlich, ehe örtliche Krankheitszeichen erkennbar wurden. θ Epidemische Diphtherie.
Diphtherische Flecken im Hals, von links nach rechts fortschreitend ; übelriechender Atem ; < nach Schlaf ; große Entkräftung, schwacher Puls ; klebriger Schweiß ; Kopfschmerz und Ohnmachtsneigung.
Purpur-livide Farbe der befallenen Teile, mit stumpfem, trockenem Aussehen und geringer Schwellung, außerdem Schmerz in ganz unverhältnismäßigem Maß zum Ausmaß der Entzündung. θ Diphtherie.
Der Hals wurde rasch brandig und zeigte einen bläulichen Farbton.
Mädchen, æt. 8, Hals innen und außen stark geschwollen ; Absonderung einer außerordentlich übelriechenden und wundmachenden Flüssigkeit aus Nase und Mund ; Rachenenge mit diphtherischer Membran bedeckt ; Puls 110, sehr schnell und klein ; Extremitäten gefleckt und livid ; Schlucken nahezu unmöglich ; der Gestank beinahe überwältigend. θ Diphtherie.
Auf der linken Halsseite mehrere weiße Exsudatflecken ; Schleimhaut blassrot ; Parotiden geschwollen ; Puls häufig, hart ; große Apathie ; Somnolenz, hängende Lider.
Sehr erschwertes Schlucken ; vollständige Aphonie ; pfeifendes, zischendes Geräusch anstelle des natürlichen Weinens ; übermäßige Schwäche ; lässt den Kopf hängen ; hebt die Extremitäten kaum ; Rachenenge blass, mit weißem Exsudat bedeckt. θ Diphtherie.
Gaumensegel, Tonsillen und Hinterwand der Rachenenge blassrot ; auf der l. Tonsille zähes, gelblichweißes Exsudat. θ Diphtherie.
Eigenartiger harter Schmerz überall, im Kopf, Rücken und in den Beinen ; konnte nicht still liegen, sondern wechselte ständig die Lage. θ Diphtherie.
Membranöser Belag in den Choanen ; beim Niesen geht eine hautartige Substanz aus der Nase ab. θ Diphtherie.
Eine gräuliche ulzerative Kruste erschien zuerst auf den Tonsillen, breitete sich über den Mandelbogen in die hinteren Nasenöffnungen aus, zuweilen nach unten in den Kehlkopf, und verursachte Erstickung. θ Diphtherie.
Tonsillen so geschwollen, dass sie sich fast berühren, und mit einer zähen, käsig aussehenden Substanz bedeckt ; fieberhaft und sehr hinfällig. θ Diphtherie.
Linke Tonsille ein vollständiger schwarzer Brandbelag ; die Krankheit geht auf die r. Seite über. θ Diphtherie.
Puls 130 ; Haut heiß und trocken ; Gesicht sehr rot ; schläfrig ; murmelndes Delir ; gräuliche Membran entwickelte sich von l. nach rechts. θ Diphtherie.
Subjektive Symptome viel ausgeprägter als objektive ; Beschwerden, besonders beim Schlucken, weit heftiger, als man nach dem Ausmaß der Krankheit vermuten würde ; Gefühl eines Fremdkörpers im Hals, mit bis ins Ohr ausstrahlendem Stechen ; Drang zu schlucken und Verlangen, etwas heraufzuräuspern, mit Würgeanfällen ; Stimme schwach und heiser ; Husten, der Schmerz im Hals verursachte, wurde unterdrückt und klang deshalb kurz und gedämpft. θ Diphtherie.
Allgemeinsymptome in keinem Verhältnis zu den lokalen Erscheinungen, Prostration beträchtlich, noch ehe örtliche Krankheitszeichen festgestellt werden konnten. θ Diphtherie.
Diphtherische Entzündung des Halses ; Geschwüre auf der Zunge ; Vereiterung der Halsdrüsen ; pleuritische, perikarditische und allgemeine Wassersucht bei verzögerter Desquamation, mit großer Beklemmung ; Harn fast schwarz ; Stuhl übelriechend ; Fieber < am Nachmittag. θ Scarlatina.
Empfindlichkeit der befallenen Teile gesteigert und ihre Beweglichkeit wesentlich vermindert. θ Diphtherie.
Nach Diphtherie Sprache gestört, einige Worte konnte sie nicht artikulieren, weil nach einigen Minuten des Sprechens ein Vorhang vor ihren Rachen herabzufallen schien ; Zähne fühlen sich an, als seien sie eingekeilt ; Zunge fühlt sich wie verbrüht an ; kann wegen stechenden Schmerzes an der Zungenwurzel nicht gähnen ; wenn sie rasch isst, bleibt die Nahrung im Hals stehen ; Schmerz über den Augen und wundes Gefühl in den Augäpfeln.
Geschwüre im Hals : < bei feuchtem Wetter ; nach Quecksilber ; von Syphilis ; erstrecken sich in die hinteren Nasenöffnungen ; Hals trocken, erwacht würgend ; weicher Gaumen voller Narben, dazwischen grünlichgelbe Geschwüre ; einschießende Schmerzen ; übelriechender Atem.
Mercurialsyphilis, mit ulzerierten Halsschmerzen, die einen ständigen Hustenreiz mit Würgen verursachen ; schmerzhaftes Schlucken ; Zurücklaufen von Getränken durch die Nase ; erdiges, gelbliches Aussehen des Gesichts, mit kleinen roten Blutgefäßen, die durch die Haut schimmern ; Schnupfen, Nase wund ; furchtbarer Kopfschmerz ; nächtliche Schmerzen in den Extremitäten. θ Syphilis.
Syphilitische Phagedäna des weichen Gaumens und der Rachenenge.
Gangränöse Halsaffektion.
Sekundäre Ulzeration des Halses, bis in die hinteren Nasenöffnungen reichend ; Verstopfung der Nase ; übler Geruch aus dem Mund ; stechende und einschießende Schmerzen in den Geschwüren ; übermäßige Trockenheit des Halses, stellenweise ; der Hals fühlt sich beim Erwachen ganz "ausgedörrt" an ; Berührung des Halses erzeugt Erstickungsgefühl ; empfindlich gegen die geringste Bewegung des Halses ; Symptome nach dem Essen etwas >. θ Syphilis.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Hunger, kann auf Essen nicht warten.
Bald guter Appetit, bald gar keiner.
Ständiger Durst, mit trockener Zunge und trockener Haut.
Großes Verlangen nach Getränken, aber fürchtet zu trinken, da es eine Entleerung hervorruft. θ Diarrhö.
Unstillbarer Durst, mit Widerwillen gegen Getränke.
Jede Nacht um 10 Uhr, mit drängendem und unstillbarem Durst, Trockenheit in Hals und Mund, kann vor Durst kaum atmen, muss den Mund fortwährend befeuchten; Trinken hilft nichts und sie fürchtet es; das Fieber beginnt mit Schüttelfrost beim Zubettgehen, und die Hitze dauert bis gegen 4 Uhr morgens an, mit zeitweiligem Frösteln; Schweiß gegen Morgen; reißender Schmerz in den Schläfen während des Hitzestadiums, mit brennender Hitze im Epigastrium; tags und nachts sehr schläfrig, kann aber nicht schlafen, außer ein wenig gegen Morgen.
Verlangen: nach Austern; nach Wein und Spirituosen; nach Kaffee, der gut bekommt (Dysmenorrhö).
ESSEN UND TRINKEN [15]
Im Allgemeinen durch Essen gebessert.
Nach dem Essen: nagendes Gefühl im Magen >, kehrt aber in einigen Stunden zurück. θ Magenkrebs.
Nach dem Essen: Schwindel, Mattigkeit, Schläfrigkeit; Würgen und Erstickungsgefühl; Dyspnoe; Druck, wie von einer Last im Magen; Magen aufgetrieben; Aufstoßen; Diarrhö; Hitzewallungen.
Heißhunger; > nach dem Essen; < nach sauren Getränken; Verstopfung; Bauch empfindlich gegen das Gewicht der Kleidung; Hitzewallungen; Hitzewallungen nach dem Essen, nach geistiger oder körperlicher Anstrengung.
Gebessert durch Obst.
Flüssigkeiten gehen hinunter, aber feste Speisen, selbst gut gekaut, verursachen ein Erstickungsgefühl.
Beschwerden durch Wein oder Tabak.
Schlimmer durch alkoholische Getränke (außer beim Schlangenbiss).
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Aufstoßen: Erleichterung verschaffend; bis zum Erbrechen gehend; vor epileptischen Anfällen; bei jedem Menstruationsbestreben.
Alles wird sauer; Sodbrennen.
Stets durstig, aber Übelkeit nach dem Trinken. θ Juckreiz.
Übelkeit nach dem Trinken.
Übelkeit: Appetitlosigkeit am Vormittag; anfallsweise, mit Schwäche bis zur Synkope; Atemnot, Herzklopfen, kalter Schweiß; Nasenbluten (Typhus); mit starkem Speichelfluss (Cholera).
(Bei Kranken:) Brechreiz im Magen, mit fürchterlichem Würgen, aber ohne Erbrechen; große Fülle im Kopf, mit einem verwirrten, halbbewussten Gefühl; Blitzen vor den Augen; taubes Gefühl um den Kopf; glaubt, sie müsse sterben.
Erbrechen: von Galle oder Schleim; von Speisen; bei organischen Leiden, mit Verhärtung der Bauchorgane; von grünlicher Materie; durch die geringste Bewegung erneut hervorgerufen (Cholera); von Blut und Eiter.
Magengegend und Magen [17]
Die Magengrube schmerzt bei Berührung.
Druck auf die Magengrube verursacht dumpfen, stechenden Schmerz.
Kitzeln in der Magengrube verursacht quälenden Husten.
Aufgetriebenheit des Magens, mit Aufstoßen großer Mengen Luft.
Magen aufgetrieben; kein Appetit; Verstopfung.
Heftiger Druck im Magen nach dem Essen, mit einem Gefühl von Schwäche in den Knien.
Stechen, das sich vom Magen bis in die Brust erstreckt.
Gefühl, als nage etwas im Magen, jedoch ohne Schmerz; darauf nagendes Gefühl in beiden Seiten, tief im Abdomen quer unter den Rippen hinziehend.
Nagender Druck > nach dem Essen, kehrt jedoch zurück, sobald der Magen leer ist. θ Magenkrebs.
Kardialgie; der Körper wurde vor Schmerz steif, kam langsam und verging langsam; hervorgerufen durch Überarbeitung.
Bei jedem Menstruationsansatz Kardialgie.
Appetit zuweilen gut, zuweilen schlecht, manchmal ein so nagendes Gefühl, dass er kaum auf seine Mahlzeit warten kann; nach dem Essen Schwindel, Schweregefühl, Mattigkeit, Atemnot und Schweregefühl im Magen; Erstickungsgefühl in der Brust, der Magen voller Wind, muss viel aufstoßen, mit Erleichterung; Hochwürgen von Speisen; wenn er nicht aufstoßen kann, wird ihm sterbensübel; starker und lästiger Druck auf einer kleinen Stelle zwischen Epigastrium und Nabel, der ihm den Atem raubt, > durch Aufstoßen; tagsüber mehrere Anfälle von Übelkeit mit Atemnot, Schwäche bis fast zum Verlust des Bewusstseins, Herzklopfen und kaltem Schweiß; nachts im Bett, wenn das Geringste Mund oder Nase berührt, scheint die Atmung behindert und Erstickung droht; Schlaf durch Träume gestört, häufiges Erwachen; morgens Schweregefühl und Niedergeschlagenheit; Verstopfung; bleich und abgemagert; Gesicht grau, bleichgelb; nach dem Sitzen Schmerzen in den Oberschenkeln und Steifigkeit der Knie. θ Dyspepsie.
Dyspepsie, < sobald er isst; Verstopfung; nach Quecksilber.
Magenkrebs: nagender Druck > nach dem Essen, kehrt nach einigen Stunden zurück; Berührungsempfindlichkeit, besonders gegen die Berührung der Kleidung, bei Trinkern.
HYPOCHONDRIEN [18]
Akuter Schmerz in der Leber, der sich gegen den Magen hin erstreckt.
Entzündung und chronische Obstruktion der Leber, gegen Druck oder Berührung empfindlich.
Katarrhalische Affektion der Leber.
Abszesse in der Leber; Schmerz beim Husten, wie bei Ulzeration; übermäßig übelriechende Stühle, ob geformt oder ungeformt.
Leberbeschwerden: im Klimakterium; nach Wechselfieber; Schmerz, als ob sich etwas in der rechten Seite festgesetzt hätte, mit Stechen.
Gallensteine. (Nach Calcarea.)
Muskatnussleber; kann enge Kleidung nicht ertragen, lockert die Jacke, die Arme sind lästig; zusammenziehendes Engegefühl in der Leberregion.
Verträgt keinerlei Druck im Bereich der Hypochondrien.
Zusammenziehendes Gefühl in der Leberregion.
Ulzerativer Schmerz im Bereich der Leber.
Schmerz, als käme er von Eiterung unter den Rippen.
Fülle und Schweregefühl in der Leberregion und zugleich Schmerz im linken Hypochondrium; kupferiger Geschmack im Mund; harter Morgenhusten.
Die Leber ist im vorderen und oberen Abschnitt geschwollen und schmerzhaft.
Kältegefühl über den ganzen Körper; Ohnmachtsanfälle; bleiche, schmutziggelbe Gesichtsfarbe; leidender Ausdruck; dicker, gelber Belag auf der Zunge; Trockenheit des Mundes; starker Durst; bitterer Geschmack; Übelkeit; Diarrhö; große Schwäche; nervös und mutlos; große Abneigung gegen Sprechen; Klimakterium. θ Gallige Anfälle.
Einschießende Schmerzen in der Milzregion, besonders beim Gehen; die Haut in der Nähe der Magengegend braun; braune Flecken an der Hand; Verstopfung.
BAUCH UND LENDEN [19]
Schmerzhafte Auftreibung, Blähungen; erträgt keinen Druck, die oberflächlichen Nerven sind empfindlich.
Bauch aufgetrieben und hart.
Ist gezwungen, die Kleidung, besonders über dem Magen, sehr locker zu tragen, sie verursacht Unruhe; selbst im Bett gezwungen, das Nachtkleid zu lockern und hochzuziehen, um Druck zu vermeiden; wagt nicht, den Arm wegen des Drucks über den Bauch zu legen.
Große Empfindlichkeit gegen Berührung, besonders gegen die der Kleidung. θ Magenkrebs. θ Typhlitis. θ Metritis.
Empfindlich über dem Unterbauch, sie kann es kaum zulassen, dass ihre Kleidung ihn berührt. θ Melancholie nach der Entbindung.
Auftreibung des Bauches mit Gurgeln und Rumoren im Darm vor Diarrhö. θ Typhus abdominalis.
Bauch aufgetrieben, viel Belästigung durch Blähungen.
Aufgedunsener Bauch. θ Manie. θ Migräne. θ Epilepsie. θ Fieber.
Gefühl von eingeklemmten Blähungen.
Gefühl von Leere im Bauch.
Schmerz, als ob etwas in der rechten Seite feststecke; stechende Empfindung; Gefühl, als rolle eine Kugel von dort gegen den Magen.
Flauheit im Bauch, wechselnd mit Gesichtsneuralgie.
An einer kleinen Stelle zwischen Nabel und Epigastrium ein Gefühl von unangenehmem Druck, den Atem benehmend, > durch Aufstoßen, eine Stunde nach einer Mahlzeit.
Drei Monate nach dem Abstillen eines sechs Monate alten Kindes war die Menstruation nicht zurückgekehrt; starker dumpfer Schmerz im Kreuz; alle zwei oder drei Tage akute kolikartige Schmerzen tief im Unterbauch, den Wehenschmerzen ähnlich, zu verschiedenen Tageszeiten auftretend; harter dumpfer Schmerz in der Gebärmutter; sinkendes, flatterndes Gefühl im Epigastrium; Stuhl locker; große Schläfrigkeit, ständiges Verlangen, sich hinzulegen, Schlaf am Tage < Bauchschmerzen; Milch vor dem Abstillen sehr dünn.
Reißender Schmerz im Bauch. θ Dysmenorrhö.
Schneidender Schmerz in der rechten Seite des Bauches, der sie in Ohnmachtsanfälle versetzt; schmerzhafte Auftreibung des Bauches; Harndrang, aber Unfähigkeit, Wasser zu lassen, außer in langen Zwischenräumen.
Krampfartige Schmerzen im Bauch, der sich heiß anfühlt. θ Dysenterie.
Krampfartige Kolik, > durch Vorbeugen.
Zeitweise Schmerzen, als werde ein Messer durch den Bauch gestoßen.
Kolik: Magen aufgetrieben; Einklemmung von Wind, Aufstoßen erleichtert; Schmerzen wechseln den Ort; empfindlich gegen leichten Druck; mit Unruhe und Fieber.
Übermäßiges Kneifen, als ob Diarrhö bevorstände.
Brennen wie Feuer in der hypogastrischen und lumbalen Region.
Kälte; Durst; Bauch sehr heiß. θ Dysenterie.
Bauch heiß und berührungsempfindlich; schmerzhafte Steifigkeit von den Lenden hinab bis in die Oberschenkel; spärlicher, trüber Harn mit rötlichem Sediment; Strangurie; Verstopfung; muss auf dem Rücken liegen mit angezogenen Knien; besonders bei Komplikationen mit Typhlitis. θ Peritonitis.
Akute schneidende, stechende Schmerzen, vom Nabel über den oberen Teil des Bauches ausstrahlend, schon bei der geringsten Berührung ebenso wie durch Bewegung qualvoll, mit tympanitischer Auftreibung. θ Peritonitis.
Liegt auf dem Rücken mit angezogenen Knien; Druckempfindlichkeit, Schmerz und Schwellung in der Blinddarmgegend; Schmerz, der sich von der rechten Lendengegend durch das Kreuzbein, durch die Leistengegend und die Vorderseite des Oberschenkels erstreckt, besonders wenn die Schwellung untersucht wird; Harn spärlich, dunkel; Strangurie; Darm träge. θ Typhlitis.
Eingeklemmter Nabelbruch; brandiger Zerfall.
Druckempfindlichkeit in der linken Iliakalregion, Druckunverträglichkeit.
Ileozökalregion sehr berührungsempfindlich; nach starkem Pressen geht eine Masse von kruppösem Exsudat ab. θ Chronischer Darmkatarrh.
Drohende Gangrän bei eingeklemmtem Bruch; die Haut über dem Bruchtumor fleckig und dunkel; Schmerz quer durch den Bauch; zusammenziehendes Gefühl im Bauch; schneidende, zerreißende, brennende Schmerzen; der Bruch außerordentlich empfindlich, lässt keinerlei Berührung zu.
Seit Jahren heftige Schmerzen über der rechten Leiste, ziehend vom Eierstock zur Gebärmutter; Eiter geht mit dem Stuhl ab.
Heftiger, seit langem bestehender Schmerz in der rechten Leiste, entweder gegen die Genitalorgane oder aufwärts gegen die Leber oder Brust ausstrahlend.
Äußerste nervöse Schwäche; große Furcht vor dem Tod; ohne Hoffnung auf Genesung; Verzweiflung wegen des Speichelflusses; Verlangen, sich die Finger oder Arme oder das Gesicht wund zu zupfen oder Fäden aus Schal, Kleidung usw. herauszuzupfen; Menstruation verzögert, mit allgemeiner Verschlimmerung der Symptome; stets < alle vier Wochen für vier oder fünf Tage; fibröse Tumoren von der Größe einer Orange in der linken Leiste.
Kontraktion des Psoasmuskels, das Knie gegen den Bauch ziehend; hektisches Fieber. θ Bubo.
Große harte Schwellung mit fistulösen Öffnungen in der Leistengegend, sich gegen den Bauch erstreckend; hektisches Fieber. θ Bubo.
Lang anhaltende, eiternde Bubonen mercurio-syphilitischen Ursprungs.
STUHL UND REKTUM [20]
Quälender Stuhldrang, aber ohne daß Stuhl abgeht.
Will Stuhl entleeren, aber der Schmerz nimmt dadurch so sehr zu, daß er davon ablassen muß.
Übelriechende Blähungen.
Sehr übelriechende Stühle, ob geformt oder ungeformt.
Gefühl, als stiegen die Fäzes bis zur Brust auf. θ Puerperalfieber.
Stühle : übelriechend ; leichenartig riechend ; häufig ; ätzend ; eitrig ; dünn ; pastös ; blutig, wässrig ; wässrig, hellgelb, fäkulent ; dunkel, schokoladenfarben ; aus zersetztem Blut, aussehend wie verkohltes Stroh ; mit Blut und Schleim vermischt ; < nachts, nach Säuren ; bei warmem Wetter ; dünn, übelriechend ; dünne, schlüpfrige Klumpen ; unwillkürlich.
Plötzliche Diarrhö, mit heftigem Drang, um Mitternacht, dünn, pastös, übermäßig übelriechend, ammoniakalisch.
Eine Woche lang jeden Abend Diarrhö, vorangegangen von vorübergehendem Schmerz im Rektum, gefolgt von Klopfen wie mit kleinen Hämmern im Anus.
Wässrige Stühle, mit Brennen im Anus, am Abend.
Schmerzlose, bräunlichgelbe Diarrhö, nach Aas riechend ; flüssig, mit kleinen Fäzesstückchen vermischt, wie Hirsesamen ; Diarrhö schon durch die geringste Nahrungsmenge hervorgerufen ; in der Nacht achtzehn bis zwanzig Stühle ; Zunge rot und trocken ; verlangt nach Getränken, hat aber Angst vor der Verschlimmerung der Diarrhö, die sie verursachen ; Schlaf unruhig und voller Träume ; Hände zusammengeschrumpft und kalt ; leichtes Zucken der Hände ; mutlos ; Sprache beeinträchtigt (sermo abdominalis) ; starke Abmagerung und Prostration, kann ohne Hilfe im Bett nicht aufrecht sitzen.
Großes Verlangen nach Saurem ; Abgänge schwarz und schäumend ; morgens bisweilen Erbrechen von Galle.
Chronische Diarrhö, mit nagendem Schmerz und Druck in der Magengrube. θ Syphilis.
Diarrhö : mit Blut und Schleim vermischt bei warmem Wetter, < durch saure Früchte ; < nachts und nach dem Schlaf ; mit schäumendem Harn ; einige Tage vor oder nach der Menstruation, mit Kolik ; während des Klimakteriums ; bei Trinkern, mit Mattigkeit und Erschöpfung, bei heißem Wetter sehr heftig und mit großen hämorrhoidalen Geschwülsten, die nach jedem breiigen, übelriechenden Stuhl mit Verengung des Sphinkters und anhaltendem Drang zur Entleerung hervortreten.
Stuhl und Harn unwillkürlich. θ Fieber.
Blutung aus dem Darm ; zersetztes Blut. θ Typhus.
Flocken von zersetztem Blut, von Gestalt und Aussehen vollkommen verkohlter Weizenhalme, in längeren oder kürzeren flachen Stücken, Teile mehr oder weniger zerrieben.
Abgänge haben einen durchdringenden, übelriechenden Geruch und nehmen einen eitrigen Charakter an ; große Hitze im Bauch. θ Sommerdiarrhö.
Abgänge schokoladenfarben, von leichenartigem Geruch ; während der Entleerung Brennen im Anus ; krampfartige Schmerzen im Bauch ; Kältegefühl ; Durst ; Bauch sehr heiß ; Zunge an der Spitze rot und rissig oder schwarz und blutig. θ Ruhr.
Konnte die Zunge nicht herausstrecken, sie blieb an den Zähnen hängen ; während eines Nickerchens Unruhe, Dyspnoe, Beklemmung und dann stinkender Stuhl. θ Ruhr.
Ruhr ; Frösteln ohne Kältegefühl.
Erbrechen durch die geringste Bewegung erneut hervorgerufen, und Übelkeit begleitet von starkem Speichelfluß. θ Cholera.
Schmerzhaftes Pressen, mit Abgang eines kruppösen Exsudats.
Drückende Schmerzen in der Nabelgegend ; heftige Leibschneiden, mit eingezogenem Bauch, oder der Bauch hart und tympanitisch ; übelriechende Stühle. θ Enteritis.
Chronischer Darmkatarrh.
Weiche Stühle von leuchtend gelber Farbe.
Wechsel von Diarrhö und Verstopfung.
Verstopfung mit erfolglosem Drang ; der Anus fühlt sich geschlossen an ; Stühle übelriechend.
Anhaltende Verstopfung mit Druck im Magen und unbefriedigendem Aufstoßen.
Stühle : spärlich, grau wie Töpferton ; hart wie Schafkot ; hart und schwierig ; häufig und hart ; hart, spärlich und unzureichend.
Verstopfung mit schwarzer Zunge und Lippen. θ Scarlatina.
Verstopfung ohne andere Symptome.
Gefühl von Unglücklichsein beim Erwachen ; Gefühl von Verengung des Anus. θ Verstopfung.
Fehlen von Stuhl bei an Hydrothorax Leidenden.
Schwere, Fülle und Druck im Darm, mit viel Flatulenz. θ Chronische Verstopfung.
Verstopfung, mit erfolglosem Versuch der Entleerung.
Verstopfung mit sehr hartem Stuhl zwischen den Menstruationen ; zwanzig Tage lang kein Stuhl. θ Angina syphilitica.
Stühle stückweise, häufig, gelb, orange, bisweilen mit Blut tingiert. θ Gastrisches Nervenfieber.
Anhaltende Verstopfung mit Druck im Magen und erfolglosem Aufstoßen.
Chronische Verstopfung bei einer jungen Dame, seit zehn Jahren bestehend, gezwungen, täglich warme Klistiere anzuwenden ; Schwere, Fülle und Druck im Darm, begleitet von ziemlich viel Flatulenz.
Kotstauung ; Invagination mit drohendem Absterben.
Weder Stuhl noch Harn. θ Metritis. θ Puerperalfieber.
Vor dem Stuhl : Rumoren ; erfolgloser Drang ; beständiger und sehr schmerzhafter Druck im Rektum, ohne daß Stuhl abgeht ; Verengung im Rektum oder Gefühl eines Pfropfes im Anus.
Während des Stuhls : krampfartige Schmerzen im Bauch ; Brennen im Anus ; Tenesmus ; Schmerz, als werde der Sphinkter beim Pressen zerrissen ; reißende Schmerzen im Rektum von unten nach oben und nach hinten, bis zum Hervorrufen von Aufstoßen ; Fäzes bleiben am Anus zurück ; Verschlimmerung der Schmerzen, so daß alle Anstrengungen aufgegeben werden müssen.
Nach dem Stuhl : Brennen am Anus ; Tenesmus ; Hervortreten großer hämorrhoidaler Geschwülste, mit Verengung des Anus und fortgesetztem Stuhldrang.
Das Kind erwacht stets in Beklemmung. θ Diarrhö.
Der Stuhl liegt im Rektum, ohne Drang.
Völlegefühl im Rektum und das Gefühl, als schlügen kleine Hämmer darin. θ Fistula in ano. θ Klimakterium.
Rektum vorgefallen und geschwollen.
Brennende, schneidende Schmerzen im Rektum, < beim Stehen vom Morgen bis zum Nachmittag.
Beständiger und schmerzhafter Druck im Rektum, ohne daß Stuhl abgeht.
Klopfendes Gefühl im Rektum ; Pochen. θ Striktur des Rektums.
Stechen im Rektum oder in den Hämorrhoiden beim Husten oder Niesen.
Unebene oder höckerige und verhärtete Masse, den Anus umgebend und aus ihm hervortretend, durch deren Mitte eine unregelmäßige, zerfetzte und ulzerierte Fissur (die Ausgangsöffnung des Rektums) verlief, aus der ein jauchig-schleimiger Ausfluß kam ; Stuhl wegen der Verlegung und der Schmerzen fast unmöglich ; weiche und nachgiebige Geschwülste (hämorrhoidale), die das Rektum nahezu ausfüllten, soweit die Berührung reichte ; ständiges Pochen mit Juckreiz, einschießenden Schmerzen und Brennen in der betroffenen Gegend ; alle Symptome < nach dem Schlaf ; war als Skirrhus des Anus und Rektums diagnostiziert worden. θ Leiden von Anus und Rektum.
Hämorrhoiden seit vier Jahren, traten im ersten Monat der Schwangerschaft auf ; Schleimabgang, der den Durchgang wund macht ; wunder, brennender Schmerz nach jeder Entleerung ; sehr reizbares Nervensystem ; Verlangen nach Eingelegtem ; scharfes Wasserbrechen.
Hämorrhoiden hervortretend oder abgeschnürt, oder mit aufwärtsziehenden Stichen bei jedem Husten oder Niesen. θ Klimakterium. θ Trinker.
Heiße, blutende hämorrhoidale Geschwülste.
Hämorrhoiden : bei spärlicher Menstruation ; in den klimakterischen Jahren.
Ziehende Schmerzen vom Anus zum Nabel.
Krampfartige Schmerzen im Inneren des Anus, kurze Zeit vor und nach dem Stuhl.
Sichtbarer krampfartiger Tenesmus in Anfällen von zwei bis fünf Minuten, der Schreie auspreßt ; es gehen Blut und Schleim ab.
Juckreiz am Anus, < nach dem Schlaf.
Der Anus fühlt sich geschlossen an ; Gefühl eines Pfropfes.
Schmerzhafte Verengung des Anus nach Rektumprolaps.
Fisteliger Abszess brach nahe dem Anus auf. θ Scarlatina.
Harnorgane [21]
Stiche in den Nieren, sich nach unten erstreckend und anscheinend durch die Harnleiter hindurch. θ Cystitis.
Druck auf die Harnblase; dumpfer Schmerz.
Gefühl, als rolle sich beim Umdrehen eine Kugel in der Harnblase oder im Bauch umher. θ Gebärmutterverlagerung. θ Cystitis.
Abgang von übelriechendem Schleim während der Miktion. θ Blasenkatarrh.
Vergeblicher Harndrang; Brennen, wenn doch Harn abgeht.
Dringender Harndrang, mit Abgang von viel Harn.
Häufige Miktion; Harn spärlich, dunkelbraun, trüb.
Heftiges Brennen beim Wasserlassen. θ Angina syphilitica.
Schmerzhaftes Drücken und Brennen beim Wasserlassen.
Nachträufeln nach dem Wasserlassen.
Beständiges Stechen und Schneiden im vorderen Teil der Harnröhre.
Harn von stark ammoniakalischem Geruch, unwillkürlich; beim Liegen auf dem Rücken. θ Gastrisches Nervenfieber.
Dunkel gefärbter Harn von starkem Geruch. θ Diphtherie. θ Scarlatina.
Harn dunkel, mit braunem, griesigem Sediment, abgehend unter stechendem, schneidendem Schmerz.
Harn: fast schwarz; häufig entleert, schaumig, dunkel.
Harn wie Kaffeesatz. θ Scarlatina.
Harn dunkel oder spärlich, wie bei Typhus. θ Diphtherie.
Schwarzer, spärlicher Harn, mit Ödem, nach Scarlatina.
Harn rot und heiß. θ Angina faucium.
Spärlicher Harn mit rotem Sediment. θ Typhlitis.
Harn stark eiweißhaltig.
Albuminurie mit Hydrothorax und wassersüchtiger Anschwellung der linken Seite und des linken Beines.
Strangurie. θ Typhlitis.
Kein Harn, kein Stuhl.
Harn fast völlig unterdrückt. θ Scarlatina.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Starke Erregung des Geschlechtstriebs.
Epilepsie nach Ausschweifungen oder krankhafter Erregung der Geschlechtsorgane, Onanie, häufigen Samenabgängen oder Eifersucht.
Impotenz.
Nächtliche Samenabgänge, mit Wonneschauer.
Übermäßiges sexuelles Verlangen, nachts beständige Erektionen; Samenabgänge mit reichlichen Nachtschweißen; heitere Gemütsverfassung und Gefühl von Behagen beim Erwachen, gefolgt von vermehrter geistiger Konzentration; der Samen hat einen stechenden Geruch.
Wundschmerz in der Harnröhre, im vorderen Teil des Penis.
Verhärtete Vorhaut nach Schankern.
Mercurielle syphilitische Geschwüre am Penis.
Skrotum zu enormer Größe geschwollen. θ Skarlatinöse Wassersucht.
Sykotische Geschwüre, mit bläulichem Hof.
Paraphimose, wenn die Einschnürung Gangrän verursacht oder Gangrän droht; Ausschlag auf der Eichel und am Venushügel.
Gangrän der Eichel.
Phagedänische Schanker.
Bubonen: mit Halsschmerzen und Kopfschmerz; verhärtet oder mit fistulösen Öffnungen und hektischem Fieber; nach Quecksilber; lange Zeit eiternd.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Geschlechtstrieb bis zum höchsten Grade erregt ; vollkommen unersättlich ; wollüstige krampfhafte Schauer durchlaufen sie am ganzen Körper.
Kitzeln und Zucken, von den Schenkeln zu den Genitalien hin ausstrahlend. θ Nymphomanie.
Ovarialneuralgie, besonders links ; spannungsartige, drückende, brennende oder stechende Schmerzen.
Häufiger, lästiger, ziehender Schmerz in der rechten Ovarialgegend, von nahe dem Hüftbein bis zum Schambein hinab, zuweilen brennend. θ Schwellung des rechten Eierstocks.
Schmerz in der rechten Ovarialgegend, der mehr und mehr zunimmt, bis er durch einen Blutabgang gelindert wird. θ Klimakterium.
Schrecklicher Schmerz in der rechten Ovarialgegend, mit Schwellung.
Verhärtung und Eiterung der Eierstöcke.
Rechter Eierstock von Faustgröße ; 1 1/2 Zoll dick, schmerzhaft auf Druck, durch einen fingerdicken Strang an der Gebärmutter befestigt.
Stechender, einschießender Schmerz im linken Eierstock ; Verstopfung ; morgens und nach dem Schlaf <. θ Ovaritis.
Spannungsartige, drückende Schmerzen und Stiche ; Unfähigkeit, auf der r. Seite zu liegen, wegen der Empfindung, als rolle etwas auf diese Seite hinüber ; Schwellung des Eierstocks ; Eiterung ; l. Seite. θ Ovaritis.
Schmerzhafte, längliche Schwellung und Verhärtung in der rechten Ovarialgegend, < durch Gemütsbewegungen, rasche Bewegungen, anhaltende Spaziergänge und Überanstrengung. θ Verlagerung der Gebärmutter.
Ovarialtumoren ; der linke Eierstock zuerst betroffen, nach rechts übergehend.
Schwellung, Verhärtung, Tumoren, Neuralgie, Eiterung usw. des linken Eierstocks.
Menstruation unregelmäßig, dunkel, schmutzig aussehend und übelriechend ; sieht aus wie eine Schwangere im neunten Monat ; Bauch hart, einige Teile härter als andere ; in der linken Ovarialgegend und direkt unter dem Nabel, bis zum Magen hinaufreichend, sehr hart, wie faserig, alle übrigen Abschnitte gespannt und mehr oder weniger schmerzhaft ; zeitweise Dyspnoe und Giemen, fast bis an Erstickung heranreichend ; Zunge rot und glatt ; Appetit unbeständig ; starker Durst ; spärlicher, stark gefärbter Harn, mit Hämatin und zehn Prozent Albumin ; Verstopfung, mit gelegentlichem Abgang von Stuhl in der Größe von Pferdeäpfeln, Schmerzen und Schwäche verursachend, von denen sie sich einen halben Tag oder länger nicht erholte ; ständiges Unwohlsein. θ Sackförmige Ovarialerkrankung.
Gebärmutter- und Ovarialtumoren, mit reichlicher und anhaltender Menstruation ; große Empfindlichkeit des Unterbauchs ; starker, dumpf schmerzender Schmerz vorne in den Schenkeln, in den Ästen des vorderen Cruralnerven.
Die Gebärmuttergegend fühlt sich geschwollen an, duldet keinerlei Berührung, nicht einmal die der Kleidung ; nach unten drängende Schmerzen.
Schmerzen, als werde ein Messer in den Bauch gestoßen.
Die Gebärmutter fühlt sich an, als sei der Muttermund offen.
(Bei Kranken :) Geschlechtsteile stark ausgedehnt, geschwollen und rot, alles schien herausgestülpt und der Muttermund offen zu sein ; Nymphomanie.
Wehenartige Schmerzen, als würde alles aus der Vulva herauskommen, gefolgt von einer leichten Blutabgabe.
Menstruationskolik, beginnend im linken Eierstock.
Empfindung, als stiegen Schmerzen aus Gebärmutter und Bauch zur Brust hinauf.
Schmerz in der Gebärmuttergegend wie geschwollen ; Verlagerung.
Heftiges, wehenartiges Drängen von den Lenden abwärts während der Menstruation, die spärlich ist. θ Verlagerung.
Schmerzen in der Gebärmuttergegend, nehmen zuweilen mehr und mehr zu, bis sie durch einen Blutfluss aus der Vagina gelindert werden ; nach einigen Stunden oder Tagen dasselbe wieder, und so fort.
Die Gebärmutter verträgt keine Berührung und muss von jedem Druck entlastet werden ; hebt häufig die Kleider hoch, sie verursachen Unruhe im Bauch, keine Druckschmerzhaftigkeit.
Gebärmutter vergrößert, retrovertiert, heiß und berührungsempfindlich ; Muttermund offen und empfindlich ; Menstruation unregelmäßig ; Fundus hinten größer befunden.
Chronische Metritis : mit Hypertrophie ; Menstruation zu spärlich und erschwert : Wundheit in der Beckenregion. (Ergänzt durch Nitr. ac.)
Kongestion der Gebärmutter mit Prolapsus.
Verlagerung im Zusammenhang mit oder infolge der Wechseljahre.
Prolapsus während des Klimakteriums, mit Hitzewallungen, heißem Scheitel ; Metrorrhagie und Ohnmacht ; Schmerz in der linken hypogastrischen und Ovarialgegend.
Chronischer Uterinkatarrh, die Wäsche fleckend und steif machend, begleitet von starkem Schmerz in der Lumbalgegend. θ Sterilität.
Gebärmutterkrebs, sich im Klimakterium entwickelnd oder als Folge der Wechseljahre ; die Schmerzen nehmen rasch zu, bis sie durch reichlichen Blutabgang gelindert werden ; heftige Schmerzen, als würde ein Messer durch den Bauch gestoßen, der von jedem Druck entlastet werden muss.
Gebärmutterblutungen der Menopause.
Menstruation : zum regulären Zeitpunkt unterdrückt, aber zu kurz und zu schwach ; spärlich, mit wehenartigem Drängen von den Lenden abwärts ; unregelmäßig ; spärlich, Blut schwarz ; spät, spärlich und erschwert ; alle zwei oder drei Monate, dann reichlich ; während des Klimakteriums wiederkehrend ; Blut klumpig, schwarz oder scharf.
Zäher und scharfer Menstrualfluss, mit wehenartigen Schmerzen. θ Gebärmutterkrebs.
Menorrhagie mit Frostschauern nachts, Hitzewallungen tagsüber.
Amenorrhöe : je geringer der Abgang, desto größer der Schmerz ; mit Schwindel, Kopfschmerz und Nasenbluten ; mit Schmerzen im Magen, in der Brust und Aufstoßen zu jeder Menstrualzeit ; Schwellung in der Gegend des linken Eierstocks.
Anhaltende Kongestionen in der Menopause.
Nasenbluten und Cardialgie statt Menstruation.
Strangulation der prolabierten Vagina, Teile tief purpurrot.
Erektile Tumoren ; vikarierende Blutung ; Schmerz < bis > durch Blutfluss ; kehrt die Blutung zurück ; kehrt auch der Schmerz zurück.
Vaginalfistel ; Gangrän.
Vor der Menstruation : Verlangen, ins Freie zu gehen ; Schwindel ; Nasenbluten ; wehenartige Schmerzen, < in der linken Ovarialgegend ; wie zerschlagenes Gefühl in den Hüften ; > wenn der Fluss beginnt ; plötzliche Anfälle von Cardialgie ; Beklemmung oder Krämpfe der Brust ; Aufstoßen ; Diarrhöe, mit heftigem Pressen ; Kolik, mit Gefühl von Unwohlsein ; nervöse Beklommenheit ; schleimiges Sediment im Harn ; Leukorrhöe drei Tage vorher, Ausfluss reichlich, brennend und schleimig, die Wäsche steif machend und einen grünlichen Fleck hinterlassend ; Schmerz im Rücken, mit abdominalen Krämpfen und klopfendem Kopfschmerz.
Am Tage vor den Katamenien unwiderstehliches Verlangen, ins Freie zu gehen und umherzulaufen. θ Dysmenorrhöe.
Menstruationskolik am ersten Tag der Katamenien.
Wehenartige Schmerzen mit den Katamenien.
Während der Menstruation Pochen im Kopf und Brennen im Scheitel ; wehenartige Schmerzen, als würde alles herausgepresst, gefolgt von einer leichten Blutspur ; die Gebärmutter fühlt sich an, als sei der Muttermund offen ; heftige Schmerzen am ersten Tag im Kreuz und Bauch ; reißender Schmerz im Bauch ; wie zerschlagenes Gefühl in den Hüften ; > wenn der Fluss frei wird ; heftige Darmkrämpfe, als würde mit Messern geschnitten ; drückende Schmerzen von den Lenden zu den Genitalien ; aufsteigende Gebärmutterschmerzen ; Kolik, beginnend im linken Eierstock ; Zahnschmerz < im Verhältnis zur Abnahme des Flusses ; Ohnmacht bei nervösen Frauen ; Cardialgie, Beklemmung der Brust und Aufstoßen ; Ovarialschmerz ; Abgang von Blut oder Schleim aus dem Anus ; Epilepsie <.
Eifersüchtige Gemütsart ; verlangt nach Kaffee und fühlt sich > nach dem Trinken ; Geschwüre an den Beinen mit purpurnem Rand. θ Dysmenorrhöe.
Mit der Menstruation ein Klopfen im Rektum und heftige Schmerzen ; sehr von Blähungen geplagt ; Schleim geht ab, zuweilen Blut wie aus einem Geschwür ; Druck ; Gefühl, als bestehe dort eine Striktur.
Die Katamenien fließen täglich nur eine Stunde ; beim Aufhören folgen heftige Schmerzen in der Gegend des linken Eierstocks, abwechselnd mit Würgen und Vomituritio. θ Dysmenorrhöe.
Dysmenorrhöe seit achtzehn Jahren.
Nach der Menstruation : Diarrhöe ; gewöhnliche, scharfe Leukorrhöe ; Herzklopfen, mit Schmerz, als hinge das Herz an einem Faden und jeder Schlag werde es abreißen.
Leukorrhöe : drei bis acht Tage vor der Menstruation ; grün oder dick gelb ; reichlich, brennend, die Wäsche steif machend, sie grünlich färbend, milchig.
Rötung und Schwellung der Teile, mit schleimigem Ausfluss.
Fungus hematodes an der rechten Brust, so groß wie eine Pfingstrose ; Blut ergoss sich überall darüber wie aus einem Schwamm.
Seit vier Jahren stechende und schneidende Schmerzen in der linken Brust, mehr oder weniger stark, aber stets < vor, während und nach der Menstruation ; anfangs auf den befallenen Teil beschränkt, schließlich aber bis in die linke Axilla und von dort den Arm hinab bis zur Hand ausgedehnt ; eigentümlich schmerzhafte Empfindung von Schwäche und Lahmheit in der linken Schulter und im linken Arm, < beim Gebrauch des Arms ; gelegentlich werden l. Brust und Arm so schmerzhaft, daß der Gebrauch des letzteren unmöglich wird und sie gezwungen ist, sich hinzulegen ; bei der Untersuchung keine sichtbare Schwellung, aber bei Druck mit dem Finger läßt sich ein dreilappiger Tumor tasten, jeder Lappen etwa so groß wie ein Taubenei, gelegen etwa zwei Zoll oberhalb und etwas links von der Brustwarze ; Tumor beweglich und druckschmerzhaft ; die Untersuchung verursacht Schmerz, der sich bis zur Schulter und den Arm hinab ausdehnt und 5-6 Stunden anhält ; Schulter und Arm druckempfindlich, der Schmerz strahlt zurück in die Brust ; bleich und abgemagert ; Menstruation regelmäßig, 3-4 Tage anhaltend, mit viel Schmerz am ersten Tag und am Tage vor ihrem Erscheinen ; chronischer Fluor albus.
Die Brust hat ein bläuliches oder purpurnes Aussehen ; Frostschauer nachts und Hitzewallungen tagsüber.
Krebs mit bläulicher oder dunkler Basis, durchsetzt von schwarzen Streifen geronnenen oder zersetzten Blutes.
Brustkrebs mit einschießenden Schmerzen.
Scharlachroter, glänzender, herpetischer Ausschlag unter der Brust, < durch Kratzen ; Geruch übel.
In der Menopause ; Wallungen, heißer Scheitel ; Metrorrhagie ; Ohnmacht ; Verlagerung der Gebärmutter ; Krebs ; kapilläre Zirkulation beeinträchtigt.
Geeignet zu Beginn und am Ende der Menstruation.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. LAKTATION [24]
Anhaltendes Erbrechen in der Schwangerschaft, spät am Nachmittag und abends auftretend.
Die Krämpfe begannen auf der linken Seite, im Gesicht, setzten sich länger fort und waren an Hals und Kehle schwerer als anderswo; fünfundsechzig deutliche Krampfanfälle. θ Wochenbettkrämpfe.
Heftige Krämpfe in den unteren Extremitäten, mit Kälte der Füße, Rückwärtsstreckung des Körpers und Schreien; puerperal.
Seit einem Sonnenstich zwei Jahre vor der Entbindung ununterbrochen bettlägerig; zwei Stunden nach der Entbindung Krämpfe; nach zwölf Stunden komatös, große Hitze in der Hinterhaupts- und Halsregion; Mund trocken; pulslos.
Gesicht aufgetrieben; Mund mit Schaum und Blut gefüllt; Kiefer krampfhaft zusammengepresst, Zunge erschreckend zerfetzt; Puls voll und hart; Atmung unregelmäßig; vollständiges Koma, unterbrochen von furchtbaren Krämpfen; plötzliches und heftiges Hervorschnellen der Zunge. θ Wochenbettkrämpfe.
Gesicht livide, bläulich; Bauch geschwollen; Harn- und Stuhlentleerungen unterdrückt; Lochialfluss dünn und übelriechend; Bewusstlosigkeit mit heftigen Frostschauern täglich. θ Puerperale Peritonitis.
Lochialfluss dünn, jauchig; Tympanitis. θ Metritis.
Phlegmasia alba dolens.
Schmerzen in den Eierstöcken nach der Entbindung.
Wunder Mund bei stillenden Frauen, die Zungenränder rot und rissig, mit Brennen und dumpf schmerzenden Schmerzen.
Einschießende Schmerzen in der Mamma; Schmerzen den Arm hinab; Brust bläulich, mit schwärzlichen Streifen. θ Mastitis.
Die Brust zeigt ein bläuliches oder purpurfarbenes Aussehen; Frostschauer nachts und Hitzewallungen tagsüber.
Dünne, blaue Milch entleert sich unwillkürlich; das Kind will nicht trinken; nachdem das Kind eine Weile gesaugt hat, wird die Milch farblich wieder natürlich.
Milch dünn, blau; sie erwacht traurig, verzweifelt.
Mamma geschwollen; Brustwarzen geschwollen, aufgerichtet; bei Berührung schmerzhaft.
Äußerste Empfindlichkeit der Brustwarzen.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Stimmverlust, verursacht durch Lähmung oder Ödem der Stimmbänder.
Lähmung der Stimmbänder, besonders des linken Stimmbandes.
Eine Woche lang unfähig, ein lautes Wort hervorzubringen; eine druckempfindliche Stelle am vorderen Teil des Halses. θ Menstruationsunregelmäßigkeiten.
Aphonie bei Phthise; Auswurf zäh und grün.
Etwas behindert das Sprechen; heiser; räuspert sich fortwährend.
Heiserkeit und Husten; Herzschlag durch rasche Bewegung oder nach dem Trinken von Bier beschleunigt.
Heiserkeit; rauer, trockener Husten, verursacht durch Kratzen im Kehlkopf und in der Luftröhre. θ Herzkrankheit.
Heiserkeit nimmt beim Sprechen zu; die Stimme kommt nicht heraus, weil etwas im Kehlkopf sie verhindert, das sich nicht losräuspern lässt, obwohl Schleim heraufgebracht wird.
Heiserkeit, Wundheit, Trockenheit; Kehlkopf berührungsempfindlich.
Gefühl wie von einer Haut im Kehlkopf.
Gefühl, als bohrten sich Krallen in den Kehlkopf, < durch Husten.
Kehlkopf gegen die geringste Berührung empfindlich, die Erstickung verursacht; Gefühl eines Klumpens im Hals.
Kehlkopf und der ganze Hals bei Berührung schmerzhaft.
Große Empfindlichkeit des Kehlkopfs; Heiserkeit; ein dicker Klumpen wird im Hals empfunden, als von angesammeltem Schleim. θ Chronische Bronchitis.
Gefühl eines kleinen Klumpens in der Halsgrube, wie ein Knopf; fühlt sich an, als könnte er sich lösen, tut es aber nicht.
Kehlkopf und Hals schmerzhaft beim Rückwärtsbeugen des Kopfes.
Schmerz in der Halsgrube, sich erstreckend bis zur Zungenwurzel und zum Zungenbein sowie bis zum linken Tragus, hinter welchem er herausschießt; bei Berührung schmerzhaft.
Gefühl, als sei etwas in der Halsgrube geschwollen und würde ihn ersticken; es kann nicht hinuntergeschluckt werden; Wundheit im Hals.
Zusammenziehung, Trockenheit, Stechen und große Wundheit des Halses, besonders des Rachens und des Kehlkopfs, mit Frostschauern und Schüttelfrösten. θ Epidemische Pharyngitis.
Kehlkopf geschwollen, schmerzhaft, wund, mit schabendem Gefühl, auch etwas bei Druck auf ihn; zugleich muss geschluckt werden.
Katarrh, mit wenig Sekretion und großer Empfindlichkeit; trockener Husten, ausgehend von einem Kitzelgefühl im Kehlkopf, hervorgerufen durch tiefe Einatmung, Sprechen und Druck; Gefühl von Fülle in der Luftröhre und schmerzhafter dumpfer Schmerz im Zungenbein. θ Laryngitis.
Chronische Affektionen des Kehlkopfs, bei denen die Teile, ohne tatsächlich entzündet zu sein, sehr empfindlich sind; Heiserkeit; Gefühl, als habe sich eine große Masse Schleim im Hals angesammelt.
Drohender Krupp während der Diphtherie; erwacht mit Erstickungsgefühl, greift an den Hals; Furcht, zu sterben.
Krupp < nach dem Schlaf; scheint sich in einen Kruppanfall hineinzuschlafen.
Das Kind scheint im Schlaf zu ersticken; atmet > nach dem Erwachen. θ Krupp.
Aus dem Schlaf erweckt, anscheinend im Sterben. θ Membranöser Krupp.
Krupp bei Kindern, die zu entzündlichem Rheumatismus neigen.
Das Kind fährt mit einem Erstickungsanfall auf, kommt beinahe außer Atem und bekommt zuweilen Konvulsionen. θ Krupp.
Membranöser Krupp, letztes Stadium; die Membran wird stückweise wie ein Handschuhfinger ausgehustet; sehr starke Halsschmerzen.
Membranöser Krupp mit diphtherischer Halsentzündung oder bösartigem Scharlachfieber; Atem sehr übelriechend; Halsdrüsen geschwollen; Hals bei Berührung schmerzhaft.
Plötzlich fährt etwas vom Hals zum Kehlkopf, setzt die Atmung still und weckt ihn nachts. θ Spasmus glottidis.
Zusammenziehung des Kehlkopfs, begleitet von Trockenheit des ganzen Halses und Mundes, stets nach dem Schlaf.
Nächtliche Anfälle von Glottiskrampf nach dem ersten Schlaf; Erstickung und livides Gesicht; tagsüber Gefühl eines fremden Körpers im Hals, mit Schluckbeschwerden.
Die Anfälle kehren jedes Mal wieder, sobald das Kind in tiefen Schlaf fällt. θ Laryngismus stridulus.
(Bei Kranken:) Furchtbares Luftringen oder Greifen nach dem Kehlkopf, nachts in einem Anfall beinahe erstickt; sie glaubte, an Atemnot zu sterben; wälzt sich im Bett von einer Seite auf die andere.
Gefühl, als sei etwas in der Luftröhre, das heraufgebracht werden könnte; es kommt teilweise herauf und geht dann wieder zurück.
Nach einem Influenzaanfall trockener, quälender, erschütternder Husten; < nach dem Schlaf. θ Bronchialkatarrh.
Nasenschleimhaut verdickt; viel Niesen; trockenes, verstopftes Gefühl durch den ganzen vorderen Teil des Kopfes; allmählich auf die Rachenenge und die Brust übergehend; ständiger trockener, kurzer Husten, Tag und Nacht, im Sitzen, Liegen oder Gehen; pfeifende Atmung; Gesicht rot und aufgedunsen; die Augen scheinen fast herausgedrückt. θ Bronchialkatarrh.
Husten, schon durch leichten Druck auf den Kehlkopf oder sobald er einschläft ausgelöst, oft mit Erstickungsgefühl, als sei Erstickung unvermeidlich; nach einem langen, trockenen und pfeifenden Hustenanfall tritt plötzlich reichlicher Auswurf von schäumendem, zähem Schleim auf, der große Erleichterung bringt. θ Chronische Bronchitis.
Fortgesetztes Fieber, < nachts; Puls 150; Atemzüge 70 in der Minute; roter Fleck auf einer Wange, häufig die Seiten wechselnd; linke Lunge für Luft undurchgängig; ständiger Husten, < nachts; später rechte Lunge befallen; unruhig und ruhelos; wirft sich in allen Lagen umher, um Atem zu bekommen; Gesicht dunkel; ständiger krampfartiger Husten mit mühsamer Atmung; beim Einschlafen für einige Augenblicke wurde der Hals so trocken, dass ein kruppartiger Zustand eintrat und alle Beschwerden zunahmen. θ Bronchialkatarrh.
Kann nur in aufrechter Stellung atmen, und auch dann nur mit großer Mühe; die Verdickung der Schleimhaut scheint die Lunge vollständig auszufüllen; ständiger Husten durch Kitzeln hinter dem Brustbein, scheinbar an der Bifurkation der Luftröhre; kein Auswurf, und doch scheint die Brust beim Husten voll Flüssigkeit zu sein. θ Bronchialkatarrh.
Trockener Husten, quietschendes Rasselgeräusch und Aphonie; äußerer Hals berührungsempfindlich; Wundheit, Druckempfindlichkeit, Gefühl von Schwere in der linken Ovarialgegend; < nach dem Schlaf; bleiche, spärliche Regelblutung, mit Verlust des Geschlechtstriebes. θ Bronchitis.
Bronchialanfälle bei Personen mit Zyanose und Herzkrankheit.
ATMUNG [26]
Ständig gezwungen, tief einzuatmen.
Verzweifelte Erstickungsanfälle, muss sich im Bett aufsetzen; schneidender Schmerz im Unterleib.
Gezwungen, sich aufzusetzen und die rechte Seite gegen einen mit Kissen versehenen Schaukelstuhl zu lehnen, damit der Schmerz in der linken Brust mit Dyspnoe nachts > werde; häufiger kleiner Puls; verminderte Herzkraft; konnte geschlossene Hals- und Taillenbänder nicht ertragen.
Atembeschwerden > beim Sitzen, nach vorn gebeugt; < beim Sprechen und nach dem Essen.
Beklemmung und Atemnot: < beim Gehen und nach alkoholischen Getränken; Herzerkrankung; bei jeder menstruellen Anstrengung.
Kurzatmigkeit und Erstickungsanfälle, verursacht durch Berühren des Kehlkopfs, und < beim Bewegen der Arme.
Das Geringste, was in die Nähe von Mund oder Nase kommt, behindert die Atmung; im nächtlichen Liegen im Bett erzeugt schon die geringste Bedeckung über Mund oder Nase erstickende Dyspnoe.
Morgens beim schnellen Aufsitzen ist die Atmung langsam, erschwert, pfeifend. θ Asthma.
Beklemmung der Brust im Schlaf.
Legt die Hand auf das obere Drittel des Brustbeins und erklärt, sie könne den Atem nicht tiefer als bis dorthin bekommen.
Brust wie verstopft; kann wegen eines Erstickungsgefühls nicht liegen und muss Türen und Fenster öffnen, um Luft zu bekommen; ein erstickender kurzer Husten, mit spärlichem und schwierigem Auswurf; der Kopf muss immer hoch liegen, und sie stützt ihn gewöhnlich auf die Hand.
Große Dyspnoe, < am Nachmittag und nach dem Schlaf; linke Seite; übelriechender Stuhl, selbst wenn er geformt ist. θ Pneumonie.
Die Brust fühlt sich eingeschnürt an.
Plötzlich fährt etwas vom Hals zum Kehlkopf und unterbricht die Atmung völlig; es weckt nachts auf. θ Spasmus glottidis.
Kann nicht schlafen; sobald er einschläft, wird die Atmung sofort unterbrochen. θ Akuter Rheumatismus.
Erstickungsanfälle, aus dem Schlaf aufschreckend, mit Umherwerfen der Arme; zyanotische Symptome; Schwellung der Leber; schwarzer Urin. θ Hydrothorax.
Erwacht mitten in der Nacht mit Furcht vor Erstickung.
Während einer Hitze wie bei Blutwallung ist er gezwungen, die Kleidung um den Hals zu lockern; Gefühl, als ob sie den Blutkreislauf behindere, mit einer Art Erstickungsgefühl.
Asthma: < durch Bedecken von Mund oder Nase, Berühren des Halses, Bewegen der Arme, beim Erwachen, nach dem Essen oder Sprechen; > beim Sitzen, nach vorn gebeugt.
Stechender Schmerz durch die Lungen, große Dyspnoe; < beim aufrechten Sitzen oder Liegen, > beim Vornüberbeugen und Zurückwerfen des Kopfes; Gefühl intensiver Einschnürung in allen Teilen der Brust, als würden die Lungen in den Hals hinaufgedrückt, verursachend äußerste Qual, so dass sie an ihrem Leben verzweifelte; Gefühl, als ob eine Schnur fest um den Hals gebunden wäre; muss die Kleidung an Hals und Epigastrium lockern; mitunter das Gefühl, als ob sich das Herz umdrehte und einen Augenblick mit dem Schlagen aufhörte, dann wieder mit vermehrter Kraft zu schlagen begänne; die Lunge scheint voll Schleim zu sein, doch lässt sich keiner heraufbringen; das Gesicht während der Anfälle beinahe purpurfarben.
Lungenödem; Emphysem.
Drohende Lähmung der Lungen, größte Atemnot mit lang anhaltenden Erstickungsanfällen.
Heuasthma.
Der Juckreiz verschwindet; sie ist sehr kurzatmig und voller Angst. θ Krätze.
HUSTEN [27]
Ständiger trockener, hackender Husten. θ Ovaritis.
Trockener, hackender Husten, verursacht durch Berührung des Halses oder morgens nach dem Schlaf.
Jeder Aufenthalt im Freien verursacht einen heftigen kitzelnden Husten, begleitet von Schleimauswurf.
Flatternder, nervöser, leichter Husten, anscheinend durch ein Kitzeln im Kehlkopf erregt.
Husten verursacht durch Druck auf den Kehlkopf oder durch jede Bedeckung am Hals; durch Kitzeln in der Halsgrube und am Brustbein; beim Einschlafen; von Geschwüren im Hals aus.
Husten mit Wundheit der Brust, erschwertem Auswurf und Schmerzen im Hals, Kopf und Kehlkopf.
Ständiges Kitzeln im Hals, das Husten hervorruft; ständiges Räuspern bis zum erfolglosen Würgen, ohne Übelkeit; selten irgendein Auswurf, doch wenn welcher vorhanden ist, wird er nur mit äußerster Mühe und unter Erstickungsgefahr heraufgebracht.
Kriebeln in den Geschwüren, Hustenreiz. θ Angina syphilitica.
Kurzer, würgender, sehr ermüdender Husten durch Kitzeln in der Halsgrube; kann nichts lösen.
Häufige Anfälle kurzen Hustens durch Kitzeln in der Magengrube, nachts trocken; erschwerter, bisweilen wässriger, salziger Schleim, der wieder hinuntergeschluckt werden muss.
Husten: < tagsüber; nach dem Schlafen; bei Temperaturwechsel; durch alkoholische Getränke; durch Säuren und saure Getränke.
Kurzer, oberflächlicher, kitzelnder Husten, sehr erschöpfend, bisweilen Erbrechen verursachend; erschwerter Auswurf von dünnem, zähem Schleim oder dicken, rundlichen Klümpchen; hustet, räuspert sich, spuckt häufig, ohne etwas heraufzubringen; hustet nur tagsüber; Husten im Freien und nach dem Sprechen, wobei alles auszutrocknen scheint; bei feuchtem Wetter und nach dem Essen von Fisch; der Husten scheint aus dem Epigastrium zu kommen, wo er ein Kitzelgefühl und heftige Schmerzen hervorruft.
(Bei Kranken:) Oberflächlicher, nervöser Husten durch Kitzeln im Kehlkopf, gegen 9 Uhr abends bis zum Zubettgehen.
Husten nach dem Aufrichten aus dem Liegen.
Husten im Schlaf, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Bronchialhusten, < nach dem Schlafen.
Husten nach dem Schlaf; Atem übelriechend; völliger Verlust des Appetits.
Trockener Husten, pfeifendes Rasseln und Aphonie; Hals berührungsempfindlich; Wundheit, Druckempfindlichkeit, Gefühl von Schwere in der linken Ovarialgegend; < nach dem Schlaf; bleiche, spärliche Menstruationsblutung, mit Verlust des Geschlechtstriebes. θ Bronchitis.
Nach Influenza trockener, quälender, erschütternder Husten; < nach dem Schlafen, den ganzen Winter und den folgenden Frühling anhaltend.
Nach gelegentlichen Anfällen von Hämoptyse trockener, wunder Husten, < nachts und früh am Morgen, auch im Liegen. θ Phthisis pulmonalis.
Husten, als ob etwas Flüssigkeit in den falschen Weg geraten wäre.
Bei jedem Husten das Gefühl wie von einem Geschwür im Magen.
Würgender, anhaltender Husten durch Kitzeln im Hals, unter dem Brustbein oder im Magen; < beim Einschlafen oder tagsüber, durch Temperaturwechsel und alkoholische Getränke.
Harter, quälender Husten und reichlicher Auswurf. θ Hepatitis.
Das Kind hustet abends beim Niederlegen, danach im Schlaf, wird dadurch bisweilen geweckt; matt und schwach.
Husten am meisten tagsüber.
Husten, erregt durch vermehrte Flüssigkeitssekretion im Kehlkopf.
Fühlt sich ganz wohl, wenn sie aufsteht; glaubt, einen guten Arbeitstag leisten zu können, bis 11 Uhr vorm., dann wird sie schwach und matt; Zunge in der Mitte quer von Seite zu Seite wund und pocht; der Hals scheint anzuschwellen und zu pochen; Hustenanfälle, Auswurf von zähem Schleim; > nach zwei Uhr; schwitzt nachts, fährt plötzlich mit Erstickungsgefühl auf; kann eng gebundene Haubenbänder nicht ertragen; kein Appetit; Flatulenz; Neigung zu Verstopfung; > im Freien und bei Bewegung.
Husten oder Niesen verursacht stechende Schmerzen in den betroffenen Teilen. θ Krebs der Gebärmutter.
Sympathischer Husten bei Herzleiden.
Während des Hustens: Spannung im Kopf; Schmerzen im Epigastrium, Bauch und Anus; Brennen in der Brust; geschwürartiger Schmerz oberhalb und entlang der Rippen; Stiche in der Brust; Wasserlaufen aus dem Mund; Erbrechen; Harnabgang; Schmerz in hämorrhoidalen Geschwülsten.
Ständiger Reiz zum Husten, mit Brechbewegungen und Würgen.
Bei jedem einzelnen Husten ein Stich in der Hämorrhoidalgeschwulst.
Schmerz im Anus beim Husten oder Niesen.
Husten mit Heiserkeit.
Anfälle von erstickendem, krampfartigem Husten, mit Kitzeln im Kehlkopf.
Atemnot und Husten, mit schleimigem, blutgestreiftem, sehr reichlichem Auswurf. θ Gastrisches nervöses Fieber.
Stechender Schmerz durch die Lungen mit großer Atemnot; < beim aufrechten Sitzen oder Liegen; > beim Vorbeugen des Körpers und Zurückwerfen des Kopfes; Gefühl heftiger Einschnürung in allen Teilen der Brust, als würden die Lungen in den Hals hinaufgedrückt; Einschnürung im Hals, als wäre eine Schnur darum gebunden, was das Lockern der Bedeckung notwendig macht; Empfindung, als habe sich das Herz umgedreht und für eine Weile aufgehört zu schlagen, worauf die Pulsationen an Stärke zunehmen. θ Krampfartiges Asthma.
Muss hart und lange husten, bevor er etwas heraufbekommt.
Nach langem, pfeifendem Husten spuckt er plötzlich reichlich schäumenden, zähen Schleim aus.
Ausspucken großer Mengen fadenziehenden Schleims. θ Diphtherie.
Auswurf: spärlich, erschwert, wässrig, salzig; muss wieder hinuntergeschluckt werden; mit Anstrengung und Erbrechen.
Brustinneres und Lungen [28]
Beklemmender Schmerz in der Brust, als ob sie voller Blähungen wäre, > durch Aufstoßen.
Völlegefühl in der Brust und ein schiebendes, drückendes Gefühl von innen nach außen. θ Herzkrankheit.
Zusammenziehung der Brust, die ihn nach Mitternacht weckt, mit langsamem, schwerem, pfeifendem Atmen, das ihn zwingt, aufrecht zu sitzen, nach vorn gebeugt.
Schmerz in der Brust wie von Wundheit; Brennen in der Brust.
Stiche in der linken Brustseite, mit erschwerter Atmung.
Stechender Schmerz durch die rechte Brustseite. θ Hepatitis.
Die Brust fühlt sich wie ausgestopft an; kann wegen Erstickungsgefühls nicht liegen; muß Türen und Fenster öffnen, um Luft zu bekommen; erstickender, kurzer Husten, spärlicher und erschwerter Auswurf; Fieber um 10 Uhr abends, unstillbarer Durst, Trockenheit in Hals und Mund, kann vor Durst kaum atmen, muß den Mund fortwährend befeuchten, Trinken nützt nichts, und sie fürchtet sich davor; das Fieber beginnt beim Zubettgehen mit Frost, die Hitze dauert bis 4 Uhr morgens, mit Zwischenräumen von Frösteln; Schweiß gegen Morgen; reißender Schmerz in den Schläfen während des Hitzestadiums, brennende Hitze im Epigastrium; tag und nacht schläfrig, kann aber nicht schlafen, außer ein wenig gegen Morgen; häufige Miktion, spärlicher Harnabgang, dunkelbrauner und trüber Harn; Bauch aufgetrieben, Flatulenz; kann nichts auf dem Bauch ertragen; wenig Appetit; häufiger Schnupfen; Gefühl einer Kugel im Hals, als ob ein Knopf fest in der Halsgrube steckte; beim Schlucken von Speisen nicht wahrnehmbar, wohl aber beim Versuch zu schlucken, und dabei scheint sie auf- und niederzusteigen, als ob sie herumgedreht würde, es ist, als könne sie sie heraufbringen, aber sie kommt nicht; muß den ganzen Hals frei haben, kann Bettdecken nicht ertragen, nicht einmal gebundene Haubenbänder. θ Brustaffektion.
Brennend, stechend, wie Feuerkohlen von der Brust bis durch zu den Schultern.
Hepatisation, besonders der linken Lunge; große Dyspnoe beim Erwachen. θ Pneumonie.
Puls sehr schnell, drahtig, erregt und kräftig; häufige Frostschauer und Fieber; kein Appetit; Verstopfung; Sputa, als wären sie mit Ziegelstaub vermischt; mutlos, heimwehkrank und verzweifelnd; bedeckt den Kopf mit der Bettdecke und seufzt und lacht abwechselnd und meint immer, es sei etwas nicht in Ordnung. θ Pneumonie.
Drohende Lähmung der Lungen mit großer Dyspnoe und lang anhaltenden suffokativen Anfällen. θ Pneumonie.
Brustwassersucht; erwacht mit Erstickungsgefühl; Leber geschwollen; spärlicher, dunkler Harn; Herzklopfen. θ Nach Scharlach.
Sibilantes Rasseln.
Chronische Pleuropneumonie; Hepatisation; erschwerte Atmung; Dyspnoe, besonders auf der rechten Seite.
Masern, gefolgt von Keuchhusten, Entzündung der Lungen, blutigem Auswurf, hohem Fieber und furchtbaren Hustenanfällen; heftige Kapillarbronchitis; Puls 135; trockenes Knistern über beiden Lungen, etwas verschleiert durch gleichzeitig bestehende grobe bronchiale Rasselgeräusche; schließlich trat Eiterung beider Lungen hinzu, mit folgenden Symptomen: große Abmagerung, leichenhaftes Aussehen, Augen eingesunken und gläsern, Rasseln in den Bronchien, Auswurf von rahmfarbenigem Eiter, hektische Hitzewallung, Puls schnell, nicht richtig zählbar, bohrt und nestelt im linken Nasenloch, bis es wund und blutig ist; Lippen spröde und trocken, Zunge trocken, dunkelbrauner Belag an der Wurzel, Spitze rot; Zittern der Zunge beim Versuch, sie herauszustrecken; kann die Zunge nicht herausstrecken, sie klebt an den Vorderzähnen; Sordes auf den Zähnen; große Prostration; kann nichts um den Hals ertragen; klagendes Stöhnen; nach jedem Hustenanfall solche Erschöpfung, als würde sie sterben.
Nützlich, wenn Tuberkel auf eine Pneumonie folgen.
Frau, 26 Jahre alt, großgewachsen und schlank, tuberkulöse Familienanlage; Husten seit mehr als zwei Monaten; häufig trocken, kurz und stechend oder mit rauhem Klang; Verlust von Appetit und Kraft; Abmagerung; hervortretende Schlüsselbeine; kein Atemgeräusch in der hinteren oberen Hälfte der linken Lunge.
Nachmittagsfieber, Frostschauer und Hitzewallungen wechselnd; Puls 112; reichlicher Nachtschweiß weckt ihn aus dem ersten Schlaf, heftiger kitzelnder Husten, Empfindlichkeit des Kehlkopfs; erschwerter Auswurf in harten Klumpen, von widerwärtigem Geschmack, manchmal salzig; tief in der Brust Brennen, pleuritische Schmerzen, < durch Husten; Morgenhusten, Erbrechen; Dämpfung in der linken Infraklavikularregion, Berührungsempfindlichkeit; Kurzatmigkeit, ein Gefühl von Einschnürung der Brust. θ Tuberkulose.
Erschwerter Auswurf von übelriechenden, eitrigen Sputa, mit Pressen bis zum Erbrechen. θ Tuberkulose.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Gefühl, als sei das Herz zu groß für den Raum, der es enthält.
Gefühl von Einschnürung um das Herz.
Krampfartiger Schmerz in der Herzgegend, Herzklopfen verursachend, mit Angst.
Heftiger Schmerz im Herzen.
Herzklopfen : mit Taubheitsgefühl des Armes ; Erstickungsgefühl bei der geringsten Anstrengung ; > durch Sitzen oder Liegen auf der rechten Seite ; mit Ohnmacht und Angst ; chronisch bei jungen Mädchen.
Unregelmäßigkeit der Herzschläge.
Sie fühlt das Schlagen des Herzens, mit Schwäche bis zum Sinken.
Herzklopfen nach Anstrengung oder plötzlicher Erregung > durch Liegen ; fühlt sich krank und ohnmächtig ; sein Gesicht wird weiß, doch im Liegen vergehen die Symptome in zwei Minuten ; seit einiger Zeit unfähig, auf der linken Seite zu liegen, weil dies Schmerz am Herzen oder dumpfe Beklemmung verursacht ; beim Liegen auf der rechten Seite ist das Gewicht des linken Armes schmerzhaft ; Fülle am Herzen, als drücke es gegen die Seite oder habe kein freies Spiel. θ Herzkrankheit.
Erwacht aus einem unruhigen Schlaf von wenigen Augenblicken mit einem heftigen Stoß in der Herzgrube und einem Gefühl von erstickender Einschnürung der Brust ; äußerste Atemnot ; Gesicht livide und mit warmem Schweiß bedeckt ; sichtbares Herzklopfen ; das Herz scheint stillzustehen und setzt dann mit einem gewaltigen Ruck wieder ein, gefolgt von raschem Zittern ; Puls unregelmäßig, die Aussetzer werden immer länger. θ Funktionelle Störung des Herzens.
Unruhig, zitternd ; Angst um das Herz ; hastige Sprache ; Erstickungsgefühl im Liegen ; Gewicht auf der Brust ; Herz fühlt sich eingeschnürt an. θ Herzrheumatismus.
Unruhig und zitternd ; hastiges Sprechen ; große Beklemmung ; Qual um das Herz bei Rheumatismus ; Unregelmäßigkeit der Herzschläge. θ Perikarditis.
Zittrige Reizbarkeit des Herzens nach Scharlach oder Fiebern.
Ständige Dyspnoe ; Erstickungsgefühl in Brust und Herzgegend, unbeeinflußt von Lage, Bewegung usw. ; Puls 160, schwach, klein und gelegentlich aussetzend ; Herzaktion ebenso ; ein Mundvoll Speise oder Trank verursacht Beklemmung, Brennen und Schmerz, bis er erbrochen wird ; glaubt, sie werde nicht genesen, jedoch ohne Angst. θ Herzaffektion.
Gezwungen, sich aufzusetzen und die rechte Seite gegen einen mit Kissen gestützten Stuhl zu lehnen, damit der Schmerz in der linken Brust mit Dyspnoe > werde ; häufiger kleiner Puls ; konnte festgeschlossene Hals- und Taillenbänder nicht ertragen. θ Herzkrankheit.
Hypertrophie des linken Ventrikels, mit dem Gefühl, als sei das Herz zu groß für den Raum, den es einnimmt.
Erstickungsanfälle beim Berühren des Kehlkopfes oder Bewegen der Brust ; Ohnmacht und Angst bei der geringsten Bewegung des Kindes ; purpurne Hautfarbe ; Kälte der Extremitäten. θ Zyanose.
Perikarditis oder Endokarditis nach Scharlach oder Diphtherie.
Begünstigt die Resorption des Exsudats bei Perikarditis.
Gewicht in der Brust mit Angst ; krampfartiger Schmerz im Herzen, Herzklopfen, Gefühl von Einschnürung ; Empfindung, als setze das Herz einen einzelnen Schlag aus, was einen leichten Husten hervorruft, der den Kreislauf wiederherzustellen scheint ; Kurzatmigkeit nach jeder Bewegung, besonders der Hände ; große Müdigkeit ; Unfähigkeit, sich hinzulegen wegen eines erstickenden Füllegefühls in der Brust, der Notwendigkeit, allen Druck von Hals und Brust zu entfernen, und Luftschnappen, wobei > hiervon, wenn er auf der linken Seite mit hochgelagertem Kopf liegt ; am besten geeignet für Fälle, in denen Fibrin auf der Oberfläche des Herzens, den Klappen oder der umhüllenden Membran abgelagert ist. θ Herzrheumatismus.
Dilatation des rechten Ventrikels.
Frau, æt. 50, korpulent ; Dilatation des linken Ventrikels, der Aorta und der Karotis ; in Ruhe konnte sie sich hinlegen und ein oder zwei Stunden schlafen ; bei Erregung mußte sie am offenen Fenster sitzen ; die Bronchien werden durch Kälte leicht angegriffen ; die Lungen füllen sich ; konnte nur in aufrechter Stellung unter großer Mühe atmen ; ständiger Husten durch Kitzeln hinter dem Brustbein, an der Bifurkation ; kein Auswurf, und doch scheint die Brust voll Flüssigkeit zu sein.
Wallungen in der Brust.
Zyanosis neonatorum.
Oberfläche des Körpers marmoriert ; jede Anstrengung, das Kind zu heben oder zu bewegen, ließ es vor Schmerz aufschreien ; die Atmung des Kindes nach einem Weinanfall so mühsam, daß sie fast einer Asphyxie gleichkam ; Extremitäten und Füße kalt ; Gesicht und Glieder aufgedunsen. θ Zyanose.
Puls : klein, schwach und beschleunigt ; ungleich ; aussetzend ; abwechselnd voll und klein ; schwach, langsam, klein.
Puls schwach und leer. θ Infiltration am Rücken.
Verhärtung der Venen und des umgebenden Zellgewebes.
Atheromatöser Zustand der Arterien bei alten Leuten.
Kapillaren füllen sich nach Druck auf die Haut nur ganz langsam wieder. θ Scharlach.
BRUSTWAND [30]
Bläuliche Verfärbung der Haut.
Hitzegefühl an der Brustwand, wie von einem heißen Ofen.
Brennender Schmerz, als säße er im Fleisch der Brust, zwei bis drei Zoll unterhalb der linken Brustwarze.
Schwellung von oberhalb der Klavikula bis unterhalb des Musculus pectoralis major herabreichend, glatt und elastisch, nicht schmerzhaft, nicht gerötet.
HALS UND RÜCKEN [31]
Bläuliche Färbung des äußeren Halses durch Erweiterung der Venen.
Unverträglichkeit enger Halsbinden.
Schmerz im Nacken bis zur Verzweiflung. θ Werlhoffsche Krankheit.
Steifer Nacken, bewegt den Kiefer mit Mühe; Reißen vom Nacken beiderseits hinauf bis zum Scheitel.
Nacken bei Berührung schmerzhaft und steif.
Steifigkeit des Halses auf der rechten Seite, berührungsschmerzhaft, Schwindel mit Erstickungsgefühl im Hals.
Nacken empfindlich gegen äußeren Druck.
Steifigkeit des Nackens, mit Katarrh.
Schwellung vollständig auf der linken Seite; glattes, livides Aussehen; Berührung des Halses oder der Schwellung erzeugt Erstickungsgefühle. θ Kropf.
Drüsen an Hals und Nacken stark geschwollen. θ Scharlach.
Schwellung an der linken Halsseite vom Kieferwinkel nach unten bis nahe zum Schlüsselbein, vereiterte, und der Abszess wurde mit der Lanzette entleert; danach verfiel der Patient und wurde sehr krafterschöpft; Gesicht bleich, von schmutzig-fahlem Farbton, mit aufgedunsenem Aussehen; kein Appetit; Unruhe Tag und Nacht; ständig heiße, trockene Haut; äußerst mürrisch und jammernd; der Abszess bildete eine große Höhle, aus der sich Zellgewebe ablöste; kein Zeichen gesunder Granulationen; Ausfluss übelriechend und reichlich; Puls 140 und klein; konnte wegen der Wundheit des Halses keine feste Nahrung essen; äußerst empfindlich gegen alle Bewegungen des Kopfes; starke Blutung aus dem Abszess, wenigstens ein Pint Blut; große Entkräftung, verweigerte Nahrung, Absonderungen noch übelriechender, Puls schnell und schwach; ständiges Sickern dunkel gefärbten Blutes aus der Wunde. θ Nach Scharlach.
Abszess nahe dem linken Schlüsselbein, ein weiterer an der linken Halsseite. θ Nach Scharlach.
Stechen im oberen Teil des Rückens oder entlang der Wirbelsäule von unten nach oben oder im ganzen Rücken und im Nacken, mit Stechen im rechten Arm und dem Gefühl, als wäre er eingeschlafen, mit Juckreiz an Armen, Hüften und unteren Gliedmaßen.
Von den Halswirbeln bis zur Lumbalregion die ganze rechte Rückenseite, drei oder vier Zoll breit, stark geschwollen, elastisch, auf Druck schmerzlos; dumpfe Schmerzen nach Anstrengung unerträglich, muss sich in einer Art tetanischem Zustand niederlegen. θ Infiltration des Zellgewebes.
Myelitis.
Schmerz im Rücken, mit großer Unruhe, mit Gähnen und Strecken der Arme und Beine; Müdigkeit wie nach zu großer Anstrengung, mit unbeholfenem, taumelndem Gang, mit Zuckungen, die den Atem rauben oder in den Bauch fahren; kleine schmerzhafte Stelle tief unten im Rücken.
Unerträgliches Ziehen im Kreuz und hinab in die Beine, besonders an den Sitzbeinen bemerkt, häufig abends; Ziehen, das sich vom Kreuz den Rücken hinauf erstreckt; Ziehen, das sich vom Rücken zu den Hüften erstreckt, mit Harndrang.
Schmerz im Kreuz: wie lahm und schwach; Wechselfieber; Herzklopfen; Dyspnoe; Verstopfung; Dysmenorrhöe.
Dumpfer Schmerz in der Lumbalregion. θ Fistel.
Steifigkeit im Kreuzbein beim Bücken oder zu Beginn der Bewegung, sich bis ins Hüftgelenk und in den Oberschenkel erstreckend, als ob die Sehnen zu kurz wären.
Ständiger Schmerz im Kreuzbein und Steißbein.
Schmerz im Steißbein beim Niedersetzen, Gefühl, als säße man auf etwas Spitzem.
Ständiger Schmerz im Kreuzbein und Steißbein; ziehender Schmerz, wie verstaucht, im Kreuz, die Bewegung verhindernd; qualvoller Schmerz beim Aufstehen von einem Sitzplatz. θ Coccygodynie.
Druckempfindlichkeit der ganzen Wirbelsäule, am meisten im Nacken unterhalb des Hinterhauptes; Kopfschmerz im Hinterkopf und in der Stirn; beim Drehen oder Bewegen des Kopfes Schmerz in der Halswirbelsäule bis ins Gehirn; Druck des Fingers auf die Halswirbelsäule schickt den Schmerz ins Gehirn; Druck auf die Brustwirbelsäule schickt den Schmerz in den Magen; kann es nicht ertragen, aufgerichtet zu werden, und kann sich wegen starker Schmerzen im Bett nicht selbst aufrichten; wenig Schlaf. θ Erkrankung der Wirbelsäule.
Mädchen, æt. 5 Jahre, seit dem zweiten Lebensjahr von Karies der Brustwirbel befallen, was zu einem deformierten Brustkorb führte und das Kind schwach machte; verlor die Kontrolle über beide Beine; die Zehen bewegten sich bisweilen unwillkürlich; sie hustet tagsüber etwas, besonders aber nachts beim Zubettgehen; viel Durst; Schmerz in der Wirbelsäule, liegt nur auf dem Rücken; viel Giemen und Schleimrasseln; nachts Fieber und Durst; Atmung schwach und erschwert, mit Blaufärbung des Gesichts; jeder Hustenanfall erzeugte Schweiß; Auswurf unmöglich; Schlaf stark unterbrochen.
Furunkel von einem halben Zoll Durchmesser nahe der Wirbelsäule, mit heftigem brennendem, pochendem Schmerz.
Karbunkel im Nacken, violett oder gangränös.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Schmerz im rechten Schultergelenk mit Kopfschmerz.
Lahmheit in der linken Schulter.
Wundheit der rechten Schulter, < beim Daraufliegen. θ Hepatitis.
Linke Schulter und linker Arm schwach und lahm, < beim Liegen auf dem Arm.
Schmerzhaftes Gefühl von Schwäche und Lahmheit in linker Schulter und linkem Arm, < beim Gebrauch des Arms; Schulter und Arm berührungsempfindlich. θ Tumor der linken Mamma.
Achsellymphknoten geschwollen, schmerzlos, purpurfarben.
Knoblauchartiger Geruch des Schweißes in den Achseln.
Linker Arm beinahe doppelt so groß infolge elastischer Infiltration des Zellgewebes.
Die Arme so schwach, dass sie sie nicht heben kann.
Macht sonderbare Bewegungen mit dem rechten Arm, als ob nach irgendeinem Gegenstand gegriffen würde. θ Diphtherie.
Flechten an Armen und Händen.
Braune Flecken am Ellenbogengelenk.
Die Handgelenke sehr schmerzhaft und geschwollen; konnte tagsüber nicht studieren und nachts vor brennenden Schmerzen nicht schlafen. θ Nach Bienenstichen an beiden Handgelenken.
Linke Hand und linker Arm taub, während Schmerz und Rötung im Fuß verschwanden; Schmerz und Rötung kehrten in den Fuß zurück, und Hand und Arm waren wieder gesund. θ Rheumatismus, mit Epilepsie kompliziert.
Schmerz in den Handgelenken wie verstaucht.
Zucken der Hände. θ Diarrhö.
Kribbeln und Stechen in der linken Hand; die Hände schlafen ein.
Zittern der Hände. θ Trinker.
Die Hände sind kalt wie tot.
Schwellung der Hände.
Phlegmonöse Entzündung der Hand mit starker Schwellung und Neigung, sich den Arm hinauf auszubreiten.
Dunkelblaue, schwärzliche, harte Schwellung des Handrückens und der Finger, eisig kalt, mit brennendem Gefühl, in täglich auftretenden Anfällen berührungsempfindlich; kommt plötzlich, verschwindet langsam; Reiben nach oben beschleunigt das Verschwinden; nach Berührung von Eis.
Livide Schwellung des Handrückens und der Finger der rechten Hand; begann mit heftigem Juckreiz und "Kriebeln"; die Hand wird blau und allmählich dunkler, marmoriert, sehr hart; kalt, erscheint ihm aber brennend heiß; druckempfindlich; Brennen und Stechen in den Fingerkuppen; Ofenwärme > Schmerz, aber < Kriebelgefühl; klopfender Schmerz an der Außenseite des Handgelenks; stechender, bis zum Ellenbogen ausstrahlender Schmerz; krampfartiger Schmerz im Ellenbogen beim Tragen des Arms in einer Schlinge; Schmerz an einer kleinen Stelle unter der Schulter, Stechen und Brennen in der Hand, während es langsam vergeht.
Ein Arbeiter hatte drei Tage zuvor zwischen Bauholz gearbeitet und meinte, er müsse sich vergiftet haben; die Hand begann vor zwei Tagen anzuschwellen, bis sie dreimal so groß war; sehr rot, auf Druck eindrückbar; zwischen dem ersten und zweiten Fingerknöchel eine Öffnung, so groß wie ein Dreicentstück, aussehend wie schmutzige weiche Seife; rings darum und entlang der ersten drei Knöchel die Haut bläulichschwarz und durch Gas aufgetrieben; die Haut unter der schwarzen Haut sah faulig aus, löste sich beim Auseinanderziehen des ersten und zweiten Fingers und zeigte dasselbe seifige Aussehen; die Hand brannte (in der Tiefe) fürchterlich; Schmerz in roten Streifen, die vom Handgelenk aufwärts liefen; ständiger Durst; Puls nicht schnell, aber weich.
Daumen biegen sich nach innen. θ Epilepsie.
Rheumatische Schwellung des Zeigefingers und des Handgelenks.
Panaritium, bläuliche Schwellung; heftige stechende, prickelnde Schmerzen; Erysipel; Nekrose mit fistulösen Öffnungen; nimmt einen purpurnen Farbton an, wird gangränös.
Finger stark geschwollen, sieht bläulich aus, hat fistulöse Öffnungen, aus denen Knochensplitter abgegangen sind; seit drei Monaten in diesem Zustand, während welcher Zeit die Frau zweimal an Schluckbeschwerden litt. θ Wundfinger nach dem Biss eines betrunkenen Mannes, kauterisiert.
Stechen in den Fingerspitzen. θ Panaritium.
Panaritium mit Nekrose der Sehne und starker Verfärbung.
Rechter Zeigefinger atrophisch; übelriechender, jauchiger Ausfluss unter dem Nagel; die Haut um die Nagelwurzel gelbbraun, stellenweise ins Purpurne übergehend. θ Onychie.
Warzen und Auswüchse an Händen und Fingern.
Taubheitsgefühl an den Fingerspitzen (morgens).
Kalte, schweißige Hände.
Bläulich marmoriertes Aussehen der Hände.
Panaritium, Prickeln, Kribbeln mehr als Stechen; weit ringsum blau.
Panaritien mit wildem Fleisch.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Schmerzhafte Steifigkeit von den Lenden abwärts bis zum Kreuzbein und in die Oberschenkel.
Kontraktion des Psoasmuskels nach Abszess.
Koxalgie, < 3 P. M. und nach Schlaf.
Gefühl wie geprellt in den Hüften. θ Dysmenorrhö.
Ischias seit fünf Tagen, mit unerträglichen einschießenden Schmerzen, die sich von der linken Hüfte bis zum Fuß hinabziehen, gefolgt von dem Gefühl intensiver Hitze wie von einem heißen Eisen in den befallenen Teilen und danach von Schweiß und allgemeiner Prostration; die Schmerzen pressten Schreie aus, < nach Schlaf.
Füße und Beine ödematös, rechtes Bein <; bleiches Gesicht; Zunge gelb; Skleren gelb; rechtsseitige Ischias nachts, weckt ihn; die Schmerzen kommen plötzlich und verschwinden allmählich.
Schmerz, der ständig den Ort wechselt, jetzt im Kopf, jetzt in den Zähnen, jetzt im Ischiasnerv, begleitet von Nervosität, Herzklopfen; Brennen wie Feuer im Unterbauch, in der Lumbalregion und hinter dem Sternum. θ Ischias.
Schmerz in den Oberschenkeln, rückseitig, als ob sie geschwollen wären.
Gressus gallinaceus.
Schwäche, besonders der Beine.
Unruhe in den unteren Extremitäten.
Schwächegefühl in den Knien nach dem Essen, mit Druck im Magen.
Gefühl, als wäre das rechte Knie verstaucht.
Stechend-reißende Schmerzen in den Knien, mit Schwellung.
Dumpfer Schmerz in den Knien beim Erwachen am Morgen.
Gefühl, als fahre heiße Luft durch die Kniegelenke, die dabei zittrig waren.
Das linke Knie fühlt sich wie verstaucht an.
Schwellung der Knie, Spannung in der Kniekehle, Schwierigkeit beim Strecken.
Schmerz in den Beinen und Steifigkeit in den Knien nach dem Sitzen.
Nahe dem linken Kniegelenk ein Bündel Krampfadern von der Größe einer Faust; die Venen daumendick und hart wie ein Strick.
Kontraktion der Kniebeugemuskeln nach Kniekehlenabszess.
Synovialflüssigkeit ausgetrocknet; Schmerz im Knie Tag und Nacht.
An der Außenseite des Knies bläuliche Röte. θ Erysipel des Beins.
Viel dumpfer Schmerz ausschließlich in den Schienbeinen.
Eine halb schmerzhafte Empfindung einer wunden Stelle unmittelbar unter dem unteren Rand der Patella des linken Beins, diese Kleinigkeit trieb ihn fast in den Wahnsinn; große seelische Beklemmung, als ob ein schreckliches Unheil drohe, das gefürchtete Unheil irgendwie mit dem Schmerz verbunden, doch wie, konnte er nicht sagen.
An verschiedenen Stellen der Tibia Schmerzen wie verbrannt, anfangs mit Juckreiz, doch nach dem Reiben traten ziemlich empfindliche Flecken von der Größe eines Vierteldollars auf, mit dunkel blauroten Rändern und trockenen Schuppen.
Karies der Tibia.
Erysipel mit Pusteln; Bein geschwollen, bläulichrot, aus mehreren Öffnungen entleerte sich Eiter, das Bild eines großen Karbunkels darbietend, mit Juckreiz.
Erysipel des Beins; unruhig, konnte nicht schlafen, die geringste Bewegung oder Berührung des Beins brachte das Kind fast in Krämpfe; sehr zorniges Aussehen, dunkelblaue Flecken am oberen Teil direkt unterhalb des Knies, der Rest der Extremität von dunkler, glänzender Röte.
Geschwür am rechten Bein, mit variköser Schwellung, nach einem Sturz.
Bein unterhalb des Knies furchtbar geschwollen, schwarz und fleckig. θ Klapperschlangenbiss in den Zeh.
Phlegmasia alba dolens.
Harter roter Fleck mit Krusten an der Wade des linken Beins; druckempfindlich; dünner, gelber Flüssigkeitsabgang unter den Krusten hervor; Juckreiz, besonders bei kaltem Wetter.
Beine, von den Knien bis zu den Spitzen der großen Zehen, mit Schuppen bedeckt, kreisförmig oder elliptisch, am Umfang erhaben und frei, im Zentrum angeheftet und von horniger Konsistenz, auf einer purpur-bläulichen Grundfläche ruhend; < jedes Frühjahr; Juckreiz und Brennen, besonders bei warmem Wetter und wenn erhitzt, oder warm im Bett. θ Ekzem.
Flache Geschwüre: mit dünnem, übelriechendem Ausfluss und bläulichem Hof; werden durch Bewegung erysipelatös.
Geschwüre an den Beinen; Grund der Geschwüre uneben und schmutzig; Ausfluss dünn, Geruch übelriechend.
Nach nächtlichem Aufkratzen der Beine bis aufs Rohe rasche Eiterung, gefolgt von einem großen, schmutzig aussehenden, schmerzhaften Geschwür.
Nachdem ein Nagel in den Fuß eingedrungen war und dafür eine Salbe gegeben worden war, entstand an der Stelle, wo der Nagel eingedrungen war, ein kleines Geschwür, dem bald weitere folgten, bis die ganze Plantarfläche bedeckt war; aus den Geschwüren nur sehr wenig Feuchtigkeit, die bald einzutrocknen begannen und eine dicke, trockene Schuppe bildeten, welche die Fußsohle bedeckte und an manchen Stellen einen halben Zoll dick war.
Hatte ein Jahr lang Waschungen mit Kupfersulfat, Zinksulfat, Bleizucker usw. angewandt; das Geschwür trocknete schließlich ein und die Patientin wurde als geheilt entlassen; nach einer Verkühlung brachen einige Wochen später an ihrem ganzen Fuß und Knöchel kleine Geschwüre hervor, dem ursprünglichen Leiden ähnlich; starke Schmerzen in den Geschwüren, Juckreiz an Füßen und Knöcheln, fast unerträglich; Bein < nach Schlaf und > durch Wärme.
Chronische torpide Geschwüre der Beine, flach, mit purpurfarbener Haut; viele kleine Wunden um das Hauptgeschwür, das einen unebenen Grund hat, brennt und selbst bei leichter Berührung blutet; jauchiger, übelriechender Ausfluss.
Virulente phagedänische Geschwüre.
Schwarze, gangränöse Geschwüre und Wunden an den Beinen.
Chronische Geschwüre der unteren Extremitäten (wahrscheinlich syphilitischen Ursprungs), bei denen der Ausfluss aufgehört hat; Extremität ödematös und hart, leicht gerötet, Schwellung, die sich entlang des Verlaufs der Hauptvenen nach oben erstreckt; große und plötzliche Prostration der Kräfte; leises, murmelndes Delir und allgemeine typhoide Symptome. θ Phlebitis.
Reißende, zuckende rheumatische Schmerzen in den Beinen, sobald er einschläft; unregelmäßige Herztätigkeit und Klappengeräusch infolge rheumatischer Metastasierung; totenbleiches Gesicht. θ Rheumatismus.
Unruhe in den unteren Extremitäten.
Zittern der Beine.
Krämpfe besonders heftig in den unteren Extremitäten, Kälte der Füße, Rückwärtsstrecken des Körpers und Aufschreien.
Schwellung des linken Beins und Fußes.
Rosenrote Schwellung der Knöchel. θ Erysipel.
Verletzte Knöchel; schwere Prellungen und Risswunden; Gangrän; bläulichpurpurne Bläschen, die einen schmutzig aussehenden aschgrauen Grund bedecken.
Frau, æt. 40, die seit einem Jahr nicht menstruiert hatte, verstauchte ihren Fuß; nach Anstrengung Knöchel stark geschwollen, bis zum Knie erysipelatös; stechender Schmerz im Knöchel beim Gehen; oberer Teil des Fußes bedeckt mit dunklen linsenförmigen Pickeln.
Schmerz im zweiten Zeh des rechten Fußes; bis zum Abend livide Schwellung bis zum Knie, schmerzhafter beim Gehen; Schmerz in beiden Knien; kann den Fuß nicht ausstrecken; Zeh druckschmerzhaft.
Fuß wie Marmor durch variköse Schwellungen.
Schwellung der Füße, < nach dem Gehen. θ Während der Schwangerschaft.
Eisige Kälte der Füße; Kälte vor epileptischem Anfall.
Kribbeln in den Zehen.
Gangränöse Geschwüre an Beinen und Zehen; Rhagaden der Zehen.
Wildes Fleisch um eingewachsene Zehennägel oder in alten Wunden, stechend; purpurnes Aussehen.
Entzündung und Eiterung alter Frostbeulen.
Rheumatische Schwellung des Zeigefingers und des Handgelenks; rheumatische Schmerzen in den Knien, stechend, reißend und Gefühl von Schwellung; Schwellung der Knie mit Spannung in den Kniekehlen, Schwierigkeit, die Extremität zu strecken, und Schmerz im Oberschenkel (rückseitig wie geschwollen; bläulichrote Schwellungen; Schmerzen < nach Schlaf; nach reichlichen Schweißen linke Seite am stärksten betroffen; oder das Leiden beginnt rechts und geht nach links über; arthritische Kontraktionen der Extremitäten nach Missbrauch von Quecksilber und Chinin. θ Rheumatismus.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Erysipel der Beine oder Arme; Oberfläche bläulich, die Schwellung glänzend, drohende Gangrän.
Rheumatismus mit Schwellung der Handgelenke und Knöchel.
Vor drei Jahren, nach großer psychischer Erregung, plötzliches Ausbleiben der Menstruation; seitdem Kopfschmerz, Zahnschmerzen, Schmerzen in den Gelenken, Ischias; im letzten Jahr umherwandernde Gelenkschmerzen, besonders morgens beim Erwachen; nervöse Reizbarkeit, Herzklopfen, Brennen wie von Feuer im Unterbauch, in den Lenden und hinter dem Brustbein; vorübergehende Hitzewallungen im Gesicht, ohne Schweiß; Appetitlosigkeit; weiß belegte Zunge; Druck im Magen; Verstopfung; mehrere trockene, schmerzlose Varizen am After.
Akuter oder chronischer Rheumatismus, alljährlich wiederkehrend.
Bläuliche Schwellung der Gelenke nach Verstauchungen.
Dunkelbläuliche Schwellung des Zellgewebes an Händen, Armen, Beinen, sehr empfindlich; drohende Gangrän.
Furunkel an den Oberschenkeln und Fingern.
Nächtliches Brennen in den Handflächen und Fußsohlen.
Extremitäten steif, gerade oder gekrümmt, nach Missbrauch von Quecksilber.
Arm und Bein paretisch; Kriebeln wie eingeschlafen. θ Infiltration am Rücken.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Im Liegen : Schwindel ; Schmerz im Kopf > ; drückende oder berstende Schmerzen in den Schläfen ; sobald etwas den Hals berührt, scheint es, als müsse er ersticken, Schmerz viel < ; Schmerz oben im Hals ; beständiger Husten ; die geringste Bedeckung über Nase und Mund verursacht erstickende Dyspnoe ; Schmerz in den Lungen < ; Steifigkeit im Kreuzbein.
Liegen auf der rechten Seite : > Ohrenschmerz im rechten Ohr ; Herzklopfen > ; das Gewicht des linken Arms auf der linken Seite verursacht Schmerz ; als rolle etwas zu dieser Seite des Bauches hin.
Kann nicht auf der linken Seite liegen : verursacht Schmerz am Herzen.
Beim Liegen auf der rechten Schulter : Schmerz <.
Liegen auf der linken Seite, mit hochgelagertem Kopf : Erstickungsgefühl >.
Liegen auf dem linken Arm : Schulter und Arm schwach und lahm.
Auf dem Rücken liegend : unwillkürlicher Harnabgang ; Schmerz in der Wirbelsäule ; Mund offen ; muss bei Peritonitis, Typhlitis mit angezogenen Knien auf dem Rücken liegen.
Ständiges Verlangen, sich hinzulegen : akuter Schmerz im Bauch.
Muss sich hinlegen : Schmerz im Rücken unerträglich.
Kann nicht stehen, muss sich hinlegen : das Kind verliert das Bewusstsein.
Liegen mit zusammengekrümmtem Körper und Gliedmaßen : während des Frostes.
Liegen unmöglich : wegen Erstickungsgefühl ; Entzündung und Schwellung der Tonsillen.
Kann weder ruhig liegen noch stehen noch sitzen : Schmerz im Rücken und in den Extremitäten.
Aufrichten aus dem Liegen : Husten.
Muss wegen der Schmerzen im Rücken und in den Extremitäten häufig die Lage wechseln.
Der Kopf muss immer hoch liegen : gewöhnlich auf die Hand gestützt.
Sitzen : verursacht Schmerz in den Oberschenkeln und Steifigkeit der Knie ; beständiger Husten ; erschwerte Atmung ; Schmerz in den Lungen und Dyspnoe < ; Herzklopfen > ; Schmerz im Steißbein ; Schmerz in den Beinen ; Steifigkeit der Knie.
Aufrichten : die Schmerzen im Kopf gehen in Pochen im Scheitel über.
Kann nur in aufrechter Stellung atmen.
Konnte sich nicht ohne Hilfe aufsetzen.
Beim Sitzen, nach vorn gebeugt : Atembeschwerden > ; Zusammenziehung der Brust >.
Vorbeugen : krampfartige Kolik > ; Steifigkeit im Kreuzbein.
Rückwärtsbeugen des Kopfes : Hals und Kehlkopf schmerzhaft.
Beugen und Zurückwerfen des Kopfes : Schmerz in den Lungen >.
Beim Hinaufreichen : Schwindel.
Bücken : Schwindel ; drückende, berstende Schmerzen in den Schläfen ; schwindelig ; drückender Kopfschmerz <.
Stehen : der Körper beugt sich nach links ; schneidende Schmerzen im Rektum <.
Konnte nicht stehen : Schwindel.
Rückwärtsstrecken des Körpers : während der Krämpfe.
Kann den Fuß nicht ausstrecken : Schmerz im Knie.
Aufrichten : Ohnmachtsneigung ; Schmerz im Scheitel und Schwindel ; taumelt rückwärts ; zieht sich mit größter Mühe vorwärts ; schneidender Kopfschmerz <.
Aufstehen vom Sitzen : qualvoller Schmerz im Kreuz.
Kann sich im Bett wegen heftiger Schmerzen nicht aufrichten.
Konnte den Kopf kaum vom Kissen heben.
Unfähig, die Arme zu heben : vor Schwäche.
Kann den Arm nicht gebrauchen : wegen Schmerz in der linken Mamma ; gezwungen, sich hinzulegen.
Gebrauch des Arms : Schmerz < ; Kurzatmigkeit und Erstickungsanfälle < ; Schwäche und Lahmheit in linker Schulter und Arm.
Heben des Kopfes : Schmerz im Kopf <.
Drehen des Kopfes : Schmerz im Hals < ; Schmerz von der Halswirbelsäule bis in die Leiste.
Gebessert durch Schütteln des Kopfes.
Umdrehen : Gefühl, als rolle eine Kugel in der Harnblase oder im Bauch umher.
Hin- und Herwälzen im Bett : Erstickungsanfälle ; von Stunde zu Stunde.
Macht sonderbare Bewegungen mit dem rechten Arm.
Wirft die Arme umher : bei Erstickungsanfällen.
Wirft sich in alle Lagen : um Luft zu bekommen.
Plötzliches Rückwärtswerfen des Kopfes.
Bewegung : Abneigung gegen jede Art ; Schmerz im Kopf < ; drückende oder berstende Schmerzen in den Schläfen ; Klopfen im Kopf ; Bewegung der Schläfen- und Massetermuskeln < Schmerz im Ohr ; Bewegung der Extremitäten ; Wundheit des Fleisches ; die geringste Bewegung erneuert das Erbrechen ; verursacht entsetzlichen Schmerz im Bauch ; rasche Bewegung, Schmerz im rechten Eierstock < ; verursacht Herzklopfen ; Beschwerden der Brust > ; verursacht Erstickungsanfälle ; Steifigkeit im Kreuzbein.
Jede Bewegung : Pochen im Kopf ; verursacht Ohnmachtsneigung und Angst ; der Hände verursacht Kurzatmigkeit ; des Beines bringt das Mädchen beinahe in Krämpfe ; flache Geschwüre werden erysipelatös.
Kann sich nicht bewegen : nervöse Schmerzen am ganzen Körper.
Kann weder stehen noch die Beine bewegen : außer einem unwillkürlichen Anziehen der Zehen.
Erschwerte Bewegung der Zunge : bei Unmöglichkeit, den Mund weit zu öffnen.
Auftreten : Schmerz im Ohr <.
Gehen : schleift die Füße ; Schwindel ; rückwärts ; Stechen in der rechten Seite ; einschießender Schmerz in der Milzgegend ; beständiger Husten ; Beklemmung und Atemnot < ; stechender Schmerz im Knöchel ; Schwellung des Knies schmerzhaft ; Gefühl, als falle er nach vorn ; vor dem Frost wurde er blind und schwindelig.
Überanstrengung : Schmerz im rechten Eierstock <.
Nerven [36]
Nervöse Reizbarkeit; Unruhe; Zucken.
Unruhiges Herumwerfen, Stöhnen; Kinder mit Halsschmerzen.
Nervöse Erregung; Hysterie.
Zittern am ganzen Körper; sie glaubt, ohnmächtig zu werden oder vor Schwäche zusammenzusinken.
Zittern der Extremitäten und inneres Zittern, mit Fieber und Ohnmachtsgefühl, abends. θ Typhus.
Nervöse Schmerzen am ganzen Körper; hysterische Anfälle von Zittern; kann sich nicht bewegen, nicht arbeiten und nicht schlafen; dunkle Ahnungen für die Zukunft; jede Nachricht, Aufregung oder ein hartes Wort macht <; < nach dem Schlaf. θ Nervenaffektion.
Krämpfe in Brust und Bauch; mit Weinen und lautem Klagen; Trockenheit in Mund und Hals; Gefühl, als löse sich das Epithel vom Zahnfleisch ab. θ Hysterie.
Das Kind verliert dann und wann für eine Sekunde Bewusstsein und Sehvermögen, verdreht und wendet die Augen wie einer, der mit dem Schlaf kämpft; Schließen der Lider, Einsinken des Kopfes ganz plötzlich; kann nicht stehen, muss sich hinlegen.
Kriecht auf dem Boden umher, lacht und ist abwechselnd sehr böse; die Anfälle dauern von einer halben bis zu einer Stunde; das Kind benimmt sich sonderbar, will nicht mit anderen Kindern spielen; zeigt keine Liebe zur Mutter; scheint Mutter und Freunde zu hassen, versteckt sich; läuft vor Fremden davon, sieht sie durch die Finger an; beißt und spuckt nach anderen Kindern; wurde vor sechs Jahren durch eine Schlange erschreckt.
Krämpfe der Beine.
Konvulsionen, besonders heftig in den unteren Extremitäten; Kälte der Füße; Rückwärtsstrecken des Körpers und Aufschreien.
Konvulsionen und andere Krämpfe, mit heftigen Schreien.
Starke Schmerzen im Hinterkopf; heftige Konvulsionen, die mehrere kräftige Personen erfordern, um sie vor Selbstverletzung zu bewahren; versucht, sich die Haare aus dem Hinterhaupt auszureißen.
Bewusstlos; Hände geballt; linke Hand, linker Fuß und rechte Augenlider in ständiger Bewegung; schmerzloser Abszeß an der Innenseite des rechten Handgelenks, einen Zoll im Durchmesser.
Delir und Konvulsionen infolge Nachtwachens, Übermüdung und Sorgen.
Plötzliches und gewaltsames Hervorstrecken und Zurückziehen der Zunge.
Nach dem Durchstechen der Ohren Chorea; < linke Seite; linke Körperhälfte in fortwährender Bewegung; verdrießlich, reizbar; wirft alles weg, was sie gerade in den Händen hat; Ohren wund und geschwürig an den durchstochenen Stellen; schließlich sehr heftige Bewegungen, partielle Lähmung der linken Seite; konnte nichts in der Hand halten; beim Gehen häufiges Stolpern und Nachschleifen des linken Fußes; unnatürlich geschwätzig; < nach dem Schlaf.
Große Niedergeschlagenheit der Stimmung und Todesangst; Hals steif und berührungsempfindlich; blaue Flecken oder Blasen auf der Haut; Nasenbluten; Blutung aus dem Darm, von zersetztem Blut; große Prostration. θ Chorea.
Epilepsie; durch Onanie oder sonst mit der Sexualfunktion verbunden nach großer Geilheit, Eiterfluß, Leukorrhöe oder Samenabgängen; während der Menstruation; während des Klimakteriums; im Schlaf.
Epileptische Konvulsionen; Augäpfel nach oben verdreht; schreit, fällt bewusstlos nieder, Schaum vor dem Mund, plötzliches und gewaltsames Hervorstrecken der Zunge; Hände geballt; Zucken der Extremitäten; tiefer Schlaf.
Kribbelndes Gefühl, das im Nacken beginnt und sich langsam die Wirbelsäule hinabbewegt. θ Epilepsie.
Vor dem Anfall: kalte Füße; Herzklopfen; Auftreibung des Bauches; Aufstoßen; Schweregefühl im Kopf; Schwindel; Kopfschmerz; Blässe des Gesichts. θ Epilepsie.
Kopfschmerz und Blutandrang zum Kopf; vor dem Anfall geistesabwesend, verwirrt; wirft den Kopf zurück, Schaum vor dem Mund, ballt die Hände, schleudert Arme und Beine umher; zwischen den Anfällen heftiger Schwindel; ständiger Kopfschmerz; Hitzegefühl in der Stirn; Zittern der Extremitäten, < linke Seite; sonderbare Träume nachts. θ Epilepsie.
Umsichschlagen mit Händen und Füßen. θ Epilepsie.
Eine Woche nach einem erfrorenen Zeh, der ulzeriert war, Frösteln mit Schütteln; einschießende Schmerzen im Rücken; Opisthotonus, innerhalb von vierundzwanzig Stunden Trismus; Remission von Mitternacht bis Mittag; nach Mitternacht reichlicher Schweiß und unruhiger Schlaf; Hals gegen Berührung empfindlich, Schlucken schmerzhaft. θ Tetanus.
Eigentümlicher tetanischer Gesichtsausdruck, halbgeschlossene Augen und Steifigkeit des Halses; partieller Kieferkrampf; Starrheit und Schmerz in den Rückenmuskeln; nach Abtrennung der zwei äußeren Phalangen der dritten rechten Zehe durch Überrollen mit einem Wagenrad; die Weichteile der Zehe sehen neun Tage nach dem Unfall gangränös aus.
Stiche in der Herzgegend, anfallsweise, drei- oder viermal täglich; hackender Husten mit Blutspeien; die Schmerzen nehmen ihm, solange sie dauern, den Atem, hören aber plötzlich auf; Husten tagsüber und nach dem Hinlegen, nachts keiner; wirft morgens Blut aus; Opisthotonus mit Verlust des Bewusstseins nur für einen Augenblick; Trismus mit Zuschnürung des Halses, zerrt und reißt am Hals; mehrere Anfälle in rascher Folge.
Hydrophobie.
Klimakterium; Menstruation unregelmäßig; Blut spärlich, dunkel, flüssig und bisweilen klumpig; seit einem Jahr häufige kataleptische Anfälle, vorangegangen von kaltem, steifem Gefühl der Oberlippe, als habe sie einen Schnurrbart aus Eis. θ Katalepsie.
Gefühl von Müdigkeit; Mattigkeit; Erschöpfung wie bei warmem Wetter; Neigung, sich hinzulegen, besonders nach dem Essen.
Große Schwäche im Rücken, die sich in die Extremitäten erstreckt.
Große körperliche und geistige Erschöpfung, sinkt ständig vor Schwäche zusammen; < morgens.
Schwäche des ganzen Körpers, morgens beim Aufstehen, besonders in Armen und Füßen.
Morgendliche Schwäche noch im Schlaf; beim Erwachen allgemeines Krankheitsgefühl, Schwindel, Bleigefühl im Hinterhaupt, kann den Kopf kaum vom Kissen heben; alle Gelenke scheinen verstaucht.
Gefühl, als sei der Körper von einer auflösenden Tendenz überwältigt, mit Nachlassen aller Kräfte.
Zittern am ganzen Körper; erschöpft, ohnmächtig.
Ohnmacht, mit Schmerz im Herzen, Übelkeit, bleichem Gesicht, Schwindel.
Muskuläre Prostration. θ Diphtherie. θ Scharlach.
Schweregefühl und Benommenheit im Kopf, besonders im Hinterhaupt; Hitzegefühl im Kopf; Hände taub; Schweregefühl < durch Bewegung, > beim ruhigen Sitzen; wenn der Kopf auch nur ein wenig hoch gelagert wird, meint sie, er liege zu tief; Schläfrigkeit nachmittags jeden zweiten Tag; Auffahren beim Einschlafen; Hitze im Kopf und in den Armen nachts, mit Schwäche im Epigastrium; schläft wenig, und Fülle und Schweregefühl im Kopf sind morgens <; Unruhe, die sie von Ort zu Ort treibt; die Symptome wechseln den Ort; jetzt mehr im linken Arm, jetzt im Fuß, der eiskalt ist; jede Erkältung gibt ihr Halsschmerzen; Schwellung und Steifigkeit, schmerzhaft beim Schlucken und bei Berührung; dann und wann ein plötzlicher Stich in der Herzgegend, der sie schwach macht; Hämorrhoidalknoten, beim Stuhlgang sehr schmerzhaft; häufiger Drang; Menstruation zu spät und reichlich, mit klopfendem Kopfschmerz.
Kein Schlaf bis nach Mitternacht; große Verzagtheit und Traurigkeit, Gedächtnisschwäche; Kopfschmerz in der Sonne, mit Flimmern vor den Augen; geschwollenes und leicht blutendes Zahnfleisch; Halsschmerzen mit Gefühl von Fülle oder wie von einem Pfropf im Hals; Tonsillen vergrößert; ständige Trockenheit des Halses; häufiger völliger Stimmverlust; brennender Schmerz in der Gegend des linken Eierstocks, Menstruation unregelmäßig; ätzende Leukorrhöe zehn Tage nach der Menstruation; alles wird im Magen sauer, Sodbrennen unaufhörlich; drückender, brennender Schmerz am Scheitel, von innen nach außen; trockener, hackender Husten; Herzklopfen; Verstopfung; kalte Extremitäten unterhalb der Ellbogen und Knie. θ Allgemeiner Zusammenbruch nach wiederholten Lungenentzündungsanfällen.
Menstruation unregelmäßig; seit acht Monaten unterdrückt; geschwollener Bauch; unruhig, nervös, krankhaft geschwätzig, klagend, gibt jedoch eine sehr weitschweifige Darstellung; seit drei Nächten kein Schlaf, teils infolge nervöser Unruhe, teils wegen dessen, was sie Fröstel- und Schüttelanfälle nennt, die sie überkommen; seit einiger Zeit Schlaf unterbrochen, gefolgt von Kopfschmerz und Niedergeschlagenheit; die geringste Sorge und Aufregung versetzt sie in Hitze und Fieber; spärlicher Harnabgang, hochfarbig, übelriechend, unter großen Schmerzen gelassen; der Darm ist zu lockerem Stuhl geneigt; nach dem Essen nervös und mutlos; Übelkeit und Last im Magen; das Kleid oben an der Brust geöffnet und ganz lose, sie sagt, sie ertrage es nicht eng, und ebenso wenig erträgt sie
enge Dinge um die Taille; Ohnmachtsgefühl und Hunger gegen 11 Uhr vormittags. θ Allgemeine Prostration nach dem Wochenbett.
Plötzlich das Sehvermögen fast verschwunden; Sprache gestört, nach einigen Minuten Gespräch schien ein Vorhang vor den Rachen herabzufallen; die Zähne fühlen sich an, als seien sie verkeilt; die Zunge fühlt sich verbrüht an; kann wegen stechenden Schmerzes an der Zungenwurzel nicht gähnen; beim schnellen Essen bleibt die Speise im Hals stecken; Schmerz über den Augen und wunder Gefühl in den Augäpfeln; muss mit den Brillen einer Achtzigjährigen lesen und nähen; sackartige Vorwölbung unmittelbar vor der Uvula, die sehr weich ist und sich wie Eiter anfühlt; an der Spitze des Sackes eine weißliche Hervorragung, als ob ein Abszeß im Begriff wäre, sich zu entleeren. θ Postdiphtherische Affektion.
Liegt mit zusammengezogenen Körper und Extremitäten; Nase, Ohren und Stirn sehr kalt; Schwindel und Blindheit; Haut geschrumpft, kalt, livide; Puls fadenförmig, verlöschend; rasches Gähnen, unaufhörliches Seufzen; blaue Ringe um die Augen; zunehmender Stupor. θ Schock nach Verletzungen.
Ungeschickter Gang; linke Seite schwach.
Gressus gallinaceus.
Linke Körperhälfte taub, kalt; Bauch und Füße ebenfalls kalt; Funken vor den Augen; beim Gehen Gefühl, nach vorn zu fallen, Schmerz vom Scheitel abwärts. θ Beginnende Lähmung.
Progressive Lokomotorische Ataxie.
Lähmungen infolge apoplektischen Zustands des Gehirns, von Erschöpfung oder Temperaturextremen abhängig.
Der Körper beugt sich im Stehen nach links, muss gestützt werden; zieht die Füße beim Gehen nach, Richtung der Schritte nach links.
Lähmung: linksseitig; nach Apoplexie oder zerebraler Erschöpfung; schmerzhaft.
Kind, murmelndes Delir; gelblichrote, trockene, zitternde Zunge; mäßiger Durst; Puls 70; für kurze Zeit bei Bewusstsein, wenn wach, dann wieder ins Delir versinkend; Lähmung der motorischen Nerven der linken Extremitäten.
Nach Exposition vollständige Lähmung beider Beine, kann weder stehen noch die Beine bewegen, mit Ausnahme eines gelegentlichen unwillkürlichen Anziehens der Zehen; Husten < während der Nacht und beim Zubettgehen; Durst während der Mahlzeiten, trinkt viel auf einmal; Schmerz in der Wirbelsäule, liegt nachts nur auf dem Rücken; schließlich Husten heftiger und begleitet von Fieber und Durst; Atmung schwach, erschwert, mit Blaufärbung des Gesichts; jeder Hustenanfall erzeugte Schweiß; Auswurf unmöglich; Schlaf unterbrochen.
Schlaf [37]
Ausgeprägte Schläfrigkeit.
Schläfrigkeit, ohne schlafen zu können.
Sobald er einschläft, setzt die Atmung aus.
Beim Einschlafen wird er durch kitzelnden Husten aufgeweckt.
Konnte wegen Erstickungsgefühls nicht schlafen. θ Scharlach.
Nach dem Mittagessen schläfrig und schwach.
Anhaltende Schlaflosigkeit.
Abends sehr hellwach und gesprächig; lebhaft, sobald das Gaslicht angezündet wird.
Schlaflos: aus Angst; besonders vor Mitternacht, mit Redseligkeit; wegen innerer Unruhe; Bauch und Brust scheinen geschwollen; unruhig und nervös, Brennen in den Fußsohlen, Stechen am ganzen Körper.
Fürchtet sich einzuschlafen aus Furcht, vor dem Erwachen zu sterben.
Wirft sich im Schlaf hin und her und stöhnt; bei Kindern.
Unruhiger Schlaf, mit Träumen und häufigem Erwachen.
Wacht nachts auf und kann nicht wieder einschlafen.
Beschwerden treten im Schlaf auf, und der Kranke erwacht in Beklemmung oder Schmerzen; Husten, Asthma oder Krampf.
Erwachte mit einem Schreck über eine Kleinigkeit.
Beim Erwachen: Schwindel; trockener, hackender Husten; alle Symptome schlimmer.
Nach gutem Schlaf nicht erfrischt. θ Herzkrankheit.
Unruhiger Schlaf, mit vielen Träumen und häufigem Erwachen.
Ständiges Träumen, häufiges Erwachen und dann wieder Hindämmern und Träumen; morgens benommen und verstimmt.
Erotische Träume.
Zeit [38]
Morgens: unglücklich und seelisch bedrängt; große Traurigkeit; Schweregefühl und Niedergeschlagenheit; Schwindel; beim Aufstehen Kopfschmerz über den Augen; Schweregefühl im Hinterhaupt; Erbrechen von Speisen und Schleim; Nasenbluten; dicker, gelber Ausfluss aus der Nase; beim Erwachen Augen <; Schmerzen im Auge und Kopf <; als ob sie vor Erschöpfung sterben würde; Ausschnäuzen von Blut; die Haut begann sich zu röten und anzuschwellen; Hals >; harter Husten; Erbrechen von Galle; Schmerz im Rektum < bis zum Nachmittag; Ovaritis <; erschwerte Atmung; Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen; dumpf schmerzende Knie; fühlt sich wie zerschlagen.
Um 9 Uhr vormittags: Neuralgie im Gesicht beginnt.
Vormittags: Appetitlosigkeit.
Von Mittag bis Mitternacht: Visionen und delirierendes Reden <; geschwollenes Gesicht; Erysipel <.
Tagsüber: schläft jeweils nur ein oder zwei Minuten; Symptome >; Kopfschmerzen; kurzer, trockener Husten; nach einem Nickerchen Räuspern von Schleim und Wundheit im Hals; nach dem Schlafen Schmerzen im Hals <; sehr schläfrig, kann aber nicht schlafen; mehrere Anfälle von Übelkeit mit Kurzatmigkeit; Schlaf < Schmerzen im Bauch; Hitzewallungen; Gefühl eines Fremdkörpers im Hals; ständiger Husten; Husten <; Unruhe; Schmerz im Knie; spricht zu viel; anfallsweiser Juckreiz.
Nachmittags: Anfälle von Delirium tremens; Kopfschmerz <; das Wundheitsgefühl am Scheitel geht in einschießenden Schmerz über; Gesichtsneuralgie verschwindet; Tonsillitis <; Fieber <; Dyspnoe <; heftiger Schüttelfrost; Wechselfieber, < um 2 Uhr nachmittags.
Um 3 Uhr nachmittags: Koxalgie >.
Abends: Schwindel; Schmerz im Hinterkopf; bläulich grauer Ring vor den Augen; hellwach und gesprächig; fühlt sich beinahe wohl; tiefsitzender Schmerz im linken Ohr; wenn irgendetwas den Hals berührt, scheint es, als würde er ersticken; Schmerz viel <; Empfindlichkeit des Halses <; wässriger Stuhl mit Brennen; Husten beim Liegen; Ziehen im Rücken und in den Beinen; Zittern der Extremitäten; heftiger Schüttelfrost; Hitze in Händen und Füßen; Brennen in Handflächen und Fußsohlen.
Von 9 Uhr abends bis zum Zubettgehen: nervöser Husten.
Nachts: Redseligkeit; Delir; schläft nicht; der Schmerz setzt ein und dauert bis zum Ende des nächsten Tages; kurzer, trockener Husten; reißender Schmerz in der Seite des Kopfes <; Orbitazellulitis <; Ohrenschmerz im rechten Ohr; Ausschlag unter dem Auge juckt; Juckreiz im Gesicht; Trockenheit im Hals; komatös; sehr schläfrig, kann aber bis gegen Morgen nicht schlafen; die geringste Berührung an Mund und Nase verursacht drohende Erstickung; Stuhl blutig und schleimig; achtzehn oder zwanzig Stuhlgänge; ständige Erektionen; Menorrhagie mit Frostschauern; etwas läuft vom Hals zum Kehlkopf, hemmt die Atmung und weckt ihn; beinahe erstickt; ständiger Husten; Fieber <; erwacht mit Furcht vor Erstickung; trockener Husten; schwitzt sehr stark; Unruhe; Fieber und Durst; Schmerz in den Handgelenken; Ischias im rechten Bein; Schmerz im Knie; ständiges Träumen; Frostschauer; Brennen in Handflächen und Fußsohlen; Hitze wie von einem Blutandrang; Juckreiz heftig; Brennen in den Geschwüren.
Vor Mitternacht: schlaflos.
Mitternacht: wurde bewusstlos; plötzliche Diarrhö; durch Zusammenziehung der Brust aufgeweckt.
Nach Mitternacht: kein Schlaf.
TEMPERATUR UND WITTERUNG [39]
Schlimmer im Frühling und Sommer oder durch Temperaturextreme; < durch die Sonnenstrahlen.
Im Freien: Schwindel vom Gehen; Verlangen danach vor der Menstruation; verursacht heftigen, kitzelnden Husten; Symptome >; nach Scharlach Schwellung des ganzen Körpers; muss Türen und Fenster öffnen; während Erstickungsanfällen.
Zugluft: Halsbeschwerden <.
Muss am offenen Fenster sitzen: bei Herzleiden.
In der Sonne: Kopfschmerz.
Hitze: Kopfschmerz; Geschwüre >.
Warmes Wetter: Diarrhö <; Beine brennen und jucken.
Warmes Zimmer: Frösteln lässt nach.
Bettwärme: Juckreiz der Beine <; kann die Extremitäten nicht ruhig halten.
Äußere Wärme: Verlangen danach; Zahnschmerz >; Schmerzen im Kopf >; Ohrenschmerz >; möchte den Kopf eng eingehüllt haben.
Heiße Getränke: Halsbeschwerden <; verursachen Zahnschmerz; Zahnfleischbluten <.
Ofenwärme: Schmerz in den Händen >; kriechende Empfindung <.
Temperaturwechsel: Husten <.
Feuchtes Wetter: Husten <.
Nasses Wetter: Rachengeschwüre <.
Nasswerden: verursacht Zahnschmerz.
Den ganzen Tag kaltem, nassem Wetter ausgesetzt, nachts komatös.
Waschen: Schmerzen im Hals <.
Kaltes Wasser: Kopfschmerz >; Brennen im Geschwür >.
Kalte oder warme Getränke: verursachen Zahnschmerz.
Kaltes Wetter: Juckreiz der Schorfen an den Waden.
Beschwerden bei feuchtem, warmem Frühlingswetter.
Fieber [40]
Frösteln ohne Kältegefühl. θ Dysenterie.
Aufsteigende kalte Schauder.
Einzelne Fröstelanfälle.
Eisige Kälte der Füße.
Kalte Füße, mit Beklemmung der Brust.
Taub machende Kälte.
Heftiger Frost am Abend, Zähneklappern und Gefühl wie bei Trismus.
Frostschauer am Nachmittag, Schmerzen in den Extremitäten, pleuritische Stiche, Beklemmung der Brust und krampfhafte Bewegungen.
Der Frost steigt vom Kreuz nach oben über die Schultern, den Nacken, den Hinterkopf bis zum Scheitel, mit dem Gefühl, als werde an der Basis gezogen, Gänsehaut an den betroffenen Teilen.
Frost: beginnt im Kreuz; läuft den Rücken hinauf bis zum Kopf; beginnt quer über Rücken und Schultern; > im warmen Zimmer; verlangt äußere Wärme.
Schüttelfrost in mehreren Anfällen täglich, die nahezu bewusstlose Frau wird im Bett umhergeworfen. θ Puerperalfieber.
Schüttelfrost zwei Stunden lang. θ Erysipel des Beines.
Bewusstlos; livides Gesicht; Schüttelfrost; Haut heiß oder kühl. θ Metritis.
Schüttelfröste, Übelkeit, nachfolgendes Fieber. θ Epidemische Laryngitis.
Will nahe am Feuer sein und sich hinlegen; Wärme bessert, aber der Frost hält an.
Das Kind muss festgehalten werden, um den Schmerz in Kopf und Brust zu lindern und das Schütteln zu verhindern; fühlt sich besser, wenn es festgehalten oder niedergedrückt wird.
Nach eisig kalten Waden Schüttelfrost mit warmem Schweiß; dann ein Vibrieren durch die Glieder, mit Hitzewallungen untermischt.
Frost und Hitze wechseln ab und vertauschen ihren Platz.
Frostschauer nachts, Hitzewallungen tagsüber. θ Menorrhagie.
Frösteln während der Hitze.
Hitze, besonders an Händen und Füßen, am Abend.
Brennen in den Handflächen und Fußsohlen, abends und nachts.
Hitze nachts, wie von Blutandrang; Hals empfindlich.
Inneres Hitzegefühl, mit kalten Füßen.
Trockene, brennende Haut.
Hitze: mit heftigem Kopfschmerz; livider Gesichtsfarbe; Beklemmung der Brust; tiefem Atmen und Schlaf; großer Redseligkeit.
Große Neigung zum Schwitzen.
Schweiß: reichlich, bei den meisten Beschwerden; kalt, färbt gelb; bräunlichgelb; blutig, rot färbend; zwischen den Fieberanfällen; nachts; verschafft Erleichterung.
Schweiß um den Hals nach dem ersten Schlaf. θ Phthise.
Stark riechender Schweiß in der Axilla, nach Knoblauch.
Wechselfieber; starker Schmerz und Druckwundheit in der Milzgegend, einschießend in die Brust oder die linke Halsseite.
Wechselfieber kehrt jeden Frühling wieder oder nach Unterdrückung im vorherigen Herbst durch Chinin; < am Nachmittag, 2 Uhr; Gesicht rot, Kopfschmerz, Füße kalt; Reden während des Hitzestadiums; übermäßiger brennender und reißender Schmerz beim Rückfall in galliges Wechselfieber nach Chinin.
Wechselfieber im Frühling oder zu Beginn des Sommers.
Wechselfieber seit acht Jahren, im Sommer durch große Gaben Chinin unterdrückt, um jeden Frühling wiederzukehren; Gesichtsfarbe während des Fiebers grau, aschfarben.
Fröste sechs Monate lang im Sommer und Herbst, mit blauer Pillenmasse und Chinin unterdrückt, kehrten im folgenden Mai zurück; Krämpfe während des Frostes.
Kollapsartige Fröste alljährlich im August seit neun Jahren; wurde immer schwer mit Morphium, Branntwein und Chinin behandelt, um den „tödlichen dritten Frost“ zu verhindern; nach jedem Anfall viele Tage lang von Schweiß durchnässt, braucht Monate, um sich zu erholen; das Fieber stets tertiär.
Unruhe; Schmerz in der Lendengegend; Verstopfung; Zunge dick belegt, braun, gefurcht und zur Trockenheit neigend; Wundheit quer durch den Bauch; der Frost setzt um 2.30 Uhr nachm. ein; Körper zu einem Haufen zusammengezogen; Nasenspitze und Ohren kalt und eisig; Stirn kalt; Haut eingeschrumpft und livid; fadenförmiger, versagender Puls; rasches Gähnen, unaufhörliches Seufzen; dunkle Höfe um die Augen, rasch noch dunkler werdend, während sie in Stupor versinkt. θ Tertiäres Wechselfieber.
Wechselfieber am fünften Tag nach der Entbindung; täglich Fröste, eine Woche lang mit großer Heftigkeit (Kanalgas im Haus); Entzündung des linken Eierstocks; Schaudern; Prostration; am Ende der vierten Woche Ausfluss von Eiter und Blut durch die Bauchwand.
Typhus: Delir; Zunge rot oder schwarz, trocken oder mit Fissuren, besonders an der Spitze; zittert beim Herausstrecken, oder die Spitze bleibt unter den unteren Zähnen oder der Unterlippe.
Stuhl mit einem Sediment von Flocken zersetzten Blutes, von Aussehen und Form vollkommen verkohlter Weizenhalme, in längeren oder kürzeren flachen Stücken, zusammen mit mehr oder weniger zerriebenen Anteilen; heftige Epistaxis am Morgen. θ Typhoidfieber.
Nach anhaltender Ruhe; redselige Stimmung; spricht Tag und Nacht, wenn nicht zu denen im Zimmer, dann zu eingebildeten Personen; springt von einem Gegenstand zum anderen; Verlangen, im Bett zu liegen, mit vom Hals weggezogener Kleidung. θ Typhoidfieber.
Große, täglich zunehmende Prostration, bis dreiundzwanzig Tage ohne irgendeine Krise vergangen waren; vollständiges Delir mit Murmeln und vollständige Prostration; die einzige Lage war auf dem Rücken; wenn auf die Seite gelegt, rollte er sich sofort wieder auf den Rücken; Zunge trocken, schwarz und rissig; der Patient sank offenkundig dahin. θ Typhoidfieber.
Am neunten Tage reichlicher, saurer Schweiß ohne Erleichterung; Delir; Kopfschmerz; Augen stark injiziert, Blick unsicher; Bewusstseinsverlust; ständiges unverständliches Gemurmel; Puls hart, klein, 120-140; Zunge trocken, schwarz, rissig und blutend, kann nur mit großer Mühe herausgestreckt werden, dann zittert sie; Lippen rissig, schwarz, blutig; unstillbarer Durst; Schwerhörigkeit; Bauch weich, aber überall schmerzhaft; Stühle (klumpig) bröckelig, häufig, gelb, orangefarben oder mit Blut tingiert; Harn unterdrückt; reichliche Schweiße; zuletzt unwillkürlicher Abgang von Stuhl und stark riechendem ammoniakalischem Harn; liegt nur auf dem Rücken; Dyspnoe und Husten mit reichlicher Expektoration von blutgestreiftem Schleim. θ Typhoidfieber.
Der Fall war in die fünfte Woche übergegangen, wurde völlig dyskrasisch, der Tod schien durch Asthma unmittelbar bevorzustehen. θ Typhoidfieber.
Typhoidfieber, dritte Woche, mit Delir; Zunge trocken, schwarz, rissig; Hals trocken und rissig; unfähig, die Zunge herauszustrecken.
Murmelndes Delir; gelblichrote, trockene, zitternde Zunge; mäßiger Durst; Puls 70; im Wachzustand für kurze Zeit vernünftig, dann sinkt er wieder in Delir; Lähmung der motorischen Nerven der Extremitäten. θ Typhoidfieber.
Den ganzen Tag kaltem, nassem Wetter ausgesetzt; nachts komatös; hohes Fieber; Zunge trocken, an der Spitze rot, bald in der Mitte braun werdend; Pupillen verengt, dann erweitert; Erbrechen von grünlichem Wasser; unruhig vor Kolik, so dass drei Personen nötig sind, ihn im Bett zu halten; wirft fortwährend die Bettdecken ab; ohne Bewusstsein für äußere Eindrücke; Puls etwa 120, vier Schläge auf eine Atembewegung; unwillkürliche Stühle und unwillkürlicher Harnabgang.
Fieber < am Nachmittag, Schweiß ohne Linderung; Symptome < nach dem Schlaf; Bewusstseinsverlust; Murmeln; Stupor; eingefallenes Gesicht; Herabhängen des Unterkiefers; trockene, rote oder schwarze Zunge, an der Spitze rissig und blutend; beim Versuch, sie herauszustrecken, zittert sie, oder die Spitze bleibt unter den unteren Zähnen und kommt nicht heraus; trockene Lippen, rissig und blutend; Stühle sehr übelriechend, ob geformt oder dünn; Dyspnoe und Husten mit schleimigem, blutigem Auswurf. θ Typhus.
Gelbfieber: Delir nachts; redselig, streitsüchtig; langsame, erschwerte Sprache; schläfrig; Blutandrang zum Kopf; rotes Gesicht; gelbe Konjunktiven; gelber oder purpurfarbener Hautton; Blut dunkel, nicht gerinnbar; kleine Wunden bluten stark; der Schweiß färbt gelb; Lippen trocken, rissig und blutend; Zunge schwer, zitternd, trocken und rot, an der Spitze rissig; Spitze rot, Mitte braun; erschwerte Sprache; saures Aufstoßen; Sodbrennen; Übelkeit nach dem Trinken; Erbrechen mit Herzklopfen; Dyspnoe; Angst um das Herz; kann nicht auf der linken Seite liegen; unregelmäßiger schwacher Puls; Harn fast schwarz; anhaltende Schlaflosigkeit; Ohnmacht; Zittern am ganzen Körper; plötzliche Hitzewallungen; Empfindlichkeit an Hals und Magengrube gegen jeden Druck; < beim Erwachen; > nach Nahrung.
Blut dunkel und gerinnt nicht. θ Gelbfieber.
Cellulitis, besonders von Rektum und Anus, mit Brennen und blauer Hautfarbe. θ Gelbfieber.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Periodisch: heftig vom Oberkiefer bis ins Ohr ziehend; Exazerbationen bei chronischer Angina.
Anfälle: von Schwäche, selbst bis zur Synkope; von Berührungsempfindlichkeit in den Händen; von Juckreiz.
Nach jeder Entleerung: wunder, brennender Schmerz.
Wechselnd: Hitze und Frostschauer; Übelkeit und Gesichtsneuralgie; Diarrhö und Verstopfung.
Nach wenigen Minuten Gespräch: es scheint sich ein Vorhang vor den Rachen zu senken.
In langen Zwischenräumen: Harnlassen.
Eine Stunde lang: heftiges Lachen.
Täglich eine Stunde lang: Menstruationsfluss.
Zwei Stunden lang: Schüttelfrost.
Einige Stunden nach dem Essen: Nagen im Magen.
Alle paar Stunden oder Tage: Blutfluss aus der Vagina.
Mehrere Stunden lang: reißender Schmerz im Kopf, verschwindet dann für ein oder zwei Tage.
Fünf oder sechs Stunden lang: Schmerz in Arm und Schulter.
Mehrmals täglich: Nasenbluten mit venösem Blut; äußerst heftiger Schüttelfrost.
Um 4 Uhr morgens: die Hitze dauert seit dem Zubettgehen an.
Um 10 Uhr vormittags: Fieber.
Bis 11 Uhr vormittags: fühlt sich wohl, dann ohnmachtsnah und schwach.
Nachmittags: Delirium tremens; Erbrechen; Fieber.
Abends: anhaltendes Erbrechen.
Um 2.30 Uhr nachmittags: Frostschauer.
Nächtliche Anfälle: von Angst; Halluzinationen; Schmerzen in den Extremitäten; um 10 Uhr Trockenheit des Halses und Durst; von Glottiskrampf; Brennen in Handflächen und Fußsohlen; Brennen in Geschwüren.
Gegen Morgen: Schweiß.
Am ersten Tag der Menstruation und am Tag vor ihrem Einsetzen: Schmerz.
Jeden Tag um 11 Uhr vormittags: Hunger; Hals >; heftige Frostschauer.
Jeden Tag um 11 Uhr vormittags: Hitze und Brennen im linken Hals.
In jeder zweiten Nacht: Erbrechen.
Jeden zweiten Tag: Gefühl einer Verlegung im Hals beim Schlucken; den Rücken hinaufsteigender Frostschauer.
Am zweiten oder dritten Tag: drohende Metastasierung auf die Meningen.
Alle zwei oder drei Tage: akute kolikartige Schmerzen.
Drei Nächte lang: kein Schlaf.
Drei Tage vor der Menstruation: Leukorrhö.
Alle drei oder vier Tage: heftiger Kopfschmerz.
Von drei bis acht Tagen vor der Menstruation: grüne, dicke gelbe Leukorrhö.
Fünf Tage lang: Ischias.
Am neunten Tag: reichlicher saurer Schweiß ohne Erleichterung.
Alle acht oder zehn Tage: Kopfschmerz.
Zehn Tage nach der Menstruation: Leukorrhö.
Zwanzig Tage lang: kein Stuhl.
Dreiundzwanzig Tage vergingen ohne Krise: Typhus abdominalis.
Viele Tage lang, nach jedem Frostanfall: Schweiß.
Dritte Woche: Typhus abdominalis mit Delir.
Am Tag vor der Menstruation: großes Verlangen, ins Freie zu gehen.
Alle vier Wochen, vier oder fünf Tage lang, nervöse Schwäche <.
Mehrere Wochen lang: partielle Schwerhörigkeit.
Alle zwei oder drei Monate: verspätete Menstruation.
Drei Monate lang: fistulöse Öffnung an den Fingern; während dieser Zeit litt sie zweimal an Schluckbeschwerden.
Bei jedem menstruellen Drang: Aufstoßen bis zum Erbrechen; Kardialgie; Beklemmung der Brust.
Acht Monate lang: keine Menstruation.
Den ganzen Winter und Frühling anhaltend: Husten.
Im Frühjahr: Zahnschmerz; Diarrhö.
Im Sommer: Zahnschmerz.
Jedes Frühjahr: untere Extremitäten mit Schuppen bedeckt <; Wechselfieber, oder nach Unterdrückung desselben im vorherigen Herbst durch Chinin; Ausschlag.
Jeden Herbst: Ausschlag.
Jedes Jahr: Angina; akuter oder chronischer Rheumatismus; im August, neun Jahre lang, kollapsartige Frostschauer.
Ein Jahr lang: keine Menstruation.
Sonnenstich zwei Jahre vor der Entbindung, seither bettlägerig; zwei Stunden nach der Entbindung Konvulsionen.
Nach zwölf Stunden komatös.
Vor drei Jahren: nach großer Gemütsbewegung plötzliches Aufhören der Menstruation; umherwandernde Schmerzen in den Gelenken.
Vier Jahre lang: Hämorrhoiden; stechende, schneidende Schmerzen in der linken Brust.
Acht Jahre lang: Wechselfieber.
Zehn Jahre lang: Verstopfung.
Seit achtzehn Jahren: Dysmenorrhö.
Seit zwanzig Jahren: Ausschlag am linken Unterarm und am linken Unterbauch.
Seit Jahren: heftige Schmerzen über der linken Leiste; eine Folge von Karbunkeln.
Lokalisation und Richtung [42]
Rechts : Schmerz in der Seite ; beklemmender Schmerz < beim Liegen auf der Seite ; partielle Lähmung ; halbseitiger Kopfschmerz ; als ob ein Teil der Kopfseite abgeschnitten wäre ; Wundheit vom Scheitel bis zur Kopfseite ; prickender Schmerz in den Extremitäten ; starker Schmerz, beginnend im inneren Augenwinkel und sich bis zum Augenbrauenbogen erstreckend ; Zucken im Auge ; stechender, ziehender Schmerz im Auge ; Schmerz im Ohr > Liegen auf der Seite ; Schmerz, als ob etwas auf einer Halsseite steckte ; Stechen in der Seite ; Gefühl einer Verlegung im Hals ; Schmerz auf einer Halsseite ; Tonsille geschwollen ; Zäpfchen an der Tonsille haftend ; macht sonderbare Bewegungen mit dem Arm ; als ob etwas in der Seite steckte ; als rolle eine Kugel von der Seite in den Magen ; Reißen im Bauch ; Schneiden in der Seite des Bauches ; Schmerz von der Lumbalregion bis ins Kreuzbein ; heftiger Schmerz über der Leiste ; Schwellung des Eierstocks ; Schmerz in der Ovarialregion ; Eierstock von Faustgröße ; Verhärtung in der Ovarialregion ; Fungus hematodes an der Mamma ; Lunge betroffen ; muss sich zur Seite neigen, um den Schmerz in der Brust > ; stechender Schmerz durch die Seite der Brust ; Dyspnoe < ; beim Liegen auf der rechten Seite ist das Gewicht des linken Arms schmerzhaft ; Erweiterung des Ventrikels ; Steifigkeit des Halses auf einer Seite ; Stechen im Arm ; eine Seite des Rückens geschwollen ; Schmerz im Schultergelenk ; Wundheit der Schulter ; macht sonderbare Bewegungen mit dem Arm ; livide Schwellung des Handrückens und der Finger ; Zeigefinger atrophiert ; Bein ödematös ; Ischias im Bein ; Knie, als wäre es verstaucht ; Geschwür am Bein ; Schmerz in der zweiten Zehe des Fußes ; stechender Schmerz in der Seite der Brust ; dicke Exanthemflecken an der Seite von der Wirbelsäule bis zum Brustbein ; gewaltiger Karbunkel an der Seite der Wirbelsäule ; Rheumatismus beginnt.
Links : Schmerz in der Schläfe ; der Körper beugt sich in Schreitrichtung ; halbseitige Apoplexie ; Fallen zur Seite vor Schwindel ; Schmerz in der Seite ; Schmerz über dem Auge ; ziehender Schmerz in der Schläfe ; Kopfschmerz in der Stirnhöckergegend ; Neuralgie der Seite ; reißender Schmerz in der ganzen Kopfseite ; Schmerz hinter dem Ohr ; Taubheitsgefühl und Kriebeln an der Seite des Kopfes ; schmerzhafte Empfindlichkeit in der Schläfe und in der halben Gesichtshälfte ; Ausfluss aus der Nase ; Schmerz im Auge ; Orbitalneuralgie ; reißender Schmerz im Kopf ; Zunge zur Seite geneigt ; reißender Schmerz im Jochbein und in den Teilen unter dem Auge ; Gesichtsseite und Unterkiefer geschwollen ; unbestimmtes Taubheitsgefühl im Kopf ; schmerzhafte Entzündung des Auges ; trockenes Ohrenschmalz im Ohr ; Taubheitsgefühl die Wange hinab ; Schmerz tief im Ohr ; erysipelatöser Ausschlag unter dem Auge ; Erysipel begann dicht an der Seite der Nase und breitete sich auf- und abwärts über die Gesichtsseite bis zum Auge aus ; Zunge an der Seite wund ; Wundheit auf einer Halsseite ; Hitze und Brennen auf einer Halsseite ; entzündliche Schwellung auf einer Halsseite ; Tonsille geschwollen ; Schmerz schießt von der Tonsille zum Ohr ; Abszess in der Tonsille ; zahlreiche weiße Flecken auf bleichroter Oberfläche im Hals ; gelbweiße Membran auf der Tonsille ; Schmerz und Wundheit beginnen auf einer Halsseite ; Entzündung und Membran beginnen auf einer Seite ; diphtherischer Fleck, so groß wie ein Stecknadelkopf, auf der Tonsille ; auf einer Halsseite mehrere weiße Exsudatflecken ; Tonsille mit vollständig schwarzem Schorf bedeckt ; Schmerz im Hypochondrium ; Schmerz in der Seite des Bauches ; Druckempfindlichkeit in der Iliakalregion ; fibröser Tumor in der Leiste ; wassersüchtige Vergrößerung der Seite und des Beines ; Schmerz in der Ovarialregion ; Ovarialneuralgie ; Schwellung, Verhärtung und andere Anomalien des Eierstocks ; stechender, einschießender Schmerz im Eierstock ; Eiterung im Eierstock ; Vergrößerung des Eierstocks ; Ovarialregion hart ; menstruelle Kolik, im Eierstock beginnend ; Schmerzen in der Brust ; Schmerz in der Axilla ; schmerzhafte Schwäche und Lahmheit in Schulter und Arm ; Konvulsionen einer Gesichtshälfte ; Schmerz im Tragus ; Lunge luftundurchgängig ; Wundheit, Druckempfindlichkeit und Schweregefühl in der Ovarialregion ; Stechen in der Seite der Brust ; Dyspnoe ; Hepatisation der Lunge ; ständiges Bohren und Pulen in den Nasenlöchern ; kein Atemgeräusch in der hinteren oberen Hälfte der Lunge ; Dämpfung in der infraklavikulären Region ; Liegen auf der Seite verursacht Schmerz am Herzen ; das Gewicht des Arms auf der Seite ist schmerzhaft ; Hypertrophie des Ventrikels ; Liegen auf der Seite mit hochgelagertem Kopf > Erstickungsgefühl ; brennender Schmerz unterhalb der Brustwarze ; Schwellung am Hals ; Abszess nahe dem Schlüsselbein ; Abszess an einer Halsseite ; Lahmheit in der Schulter ; Schwäche von Arm und Schulter ; Arm beinahe doppelt so groß ; Kribbeln und Prickeln in der Hand ; einschießender Schmerz von der Hüfte bis zum Fuß ; Knie, als wäre es verstaucht ; nahe dem Kniegelenk ein Bündel Krampfadern ; wunde Stelle unter dem unteren Rand der Patella ; harter roter Fleck mit Schorfen an der Wade ; flache Geschwüre am Bein ; Schwellung von Bein und Fuß ; Rheumatismus < auf der Seite ; eine Seite schwach ; eine Körperseite taub und kalt ; Lähmung der motorischen Nerven der Extremität ; starker Schmerz, der an einer Halsseite hinaufschießt ; Venen an der ganzen Thoraxseite bis zum Hals stark erweitert ; Ausschlag am Unterarm und an der Seite des Bauches ; Zeigefinger vierfach vergrößert ; Hand und Unterarm stark geschwollen ; eine Seite teilweise gelähmt ; körnige Schwellung auf einer Halsseite ; Parotis enorm geschwollen ; flache offene Geschwüre am Bein ; Lähmung des Beines ; Empfindung im Arm aufgehoben ; eine Seite des Rachens wund.
Zuerst rechts, dann links : halbseitiger Kopfschmerz ; Tonsillen betroffen.
Von oben nach unten : heftiger Druck im Kopf ; Stechen in den Nieren ; Druck von den Lenden ; Schmerz vom Scheitel.
Von unten nach oben : Stechen in der Wirbelsäule.
Von unten nach oben und rückwärts : reißender Schmerz im Rektum.
Von außen nach innen : Drücken im Kopf.
Von innen nach außen : Reißen am Scheitel ; heftiger drückender, brennender Schmerz am Scheitel ; aufblähender Druck in der Brust ; Herzdruck.
Von links nach rechts : Schmerz im Hals ; Diphtherie entwickelte sich ; Ausfluss aus der Nase ; Beine ödematös ; Erysipel breitet sich aus ; Ulzeration im Hals ; Ovarialtumoren ; rheumatischer Schmerz.
Wechselt die Lokalität : rheumatische Schmerzen ; Ischias.
EMPFINDUNGEN [43]
Empfindung, als ob sie jemand anders wäre; als ob er durch Visionen hinter sich erschreckt würde; als ob Messer in die Stirn gestoßen würden; als ob das Gehirn den Schädel sprengen würde; Zunge wie gebunden oder festgebunden; als ob ein Teil der rechten Kopfseite abgeschnitten wäre; als ob der Winkel vor dem Griffelfortsatz geschwollen wäre; Hinterkopf, als ob er auseinandergedrückt würde; als ob die Haut von der Hitze der Sonne verbrannt worden wäre; Flimmern vor den Augen wie von Fäden; Stiche wie von Messern in den Augen; als ob ein Faden von hinten zum Auge gezogen würde; Augen, als ob sie herausgenommen, zusammengedrückt und dann wieder eingesetzt worden wären; als ob die Augen herausgepresst würden, wenn der Hals gedrückt wird; Sausen wie von Insekten in den Ohren; Ohren, als ob sie von innen verschlossen wären; als ob er einen Schnurrbart aus Eis hätte; Ohren, als ob sie verstopft wären; als ob die Mandeln wie eine Wunde wund wären; als ob wund; Haut, als ob sie aufspringen würde; Unterkiefergelenke wie geschwollen; Zähne, als ob sie zu lang wären; als ob sich die Zunge abschälen würde; als ob sich die Schleimhaut abschälte; als ob am weichen Gaumen eine Abschuppung bevorstände; als ob er ersticken würde; als ob im Hals alles wund wäre; als ob Teile des Halses geschwollen wären; als ob ein kleiner Krümel im Hals stecken geblieben wäre; als ob etwas im Hals zu schlucken wäre; als ob ein Knoten, eine Kugel oder ein Knopf im Hals wäre; Beklemmung, als ob ihm der Atem fehlte; als ob etwas auf der rechten Seite des Halses stecken geblieben wäre; Hals, als ob er zugeschnürt wäre; Gefühl wie von einer Schlange im Hals; Würgen wie von einer Kugel; Hals, als ob er ulzeriert wäre; Stechen wie von tausend Nadeln im Hals; als ob im Hals zwei faustgroße Knoten zusammenkämen; Hals, als ob er wund wäre; Hals, als ob er roh wäre; als ob eine Fischgräte im Hals stecken geblieben wäre; als ob ein Schwamm im Hals hinge; als ob er ihn heraufhusten könnte; als ob dort eine kleine trockene Stelle wäre, von der sich der Schmerz zum Ohr erstreckte; als ob er einen Schlag auf den Hals bekommen hätte; als ob eine dicke Substanz im Hals wäre; Gefühl eines großen Knotens hinten im Hals; als ob ihn jemand an der Kehle packte; Würgen, als ob er den Knoten erbrechen müsste; das Zäpfchen sah aus, als ob es zusammengedrückt und nach hinten gedrängt wäre; als ob jemand die Luftröhre zwischen Daumen und Fingern zusammendrückte; seltsame Bewegungen mit dem rechten Arm, als ob er nach etwas griff; die Zähne fühlen sich an, als ob sie eingekeilt wären; die Zunge fühlt sich an, als ob sie verbrüht wäre; Schmerz in der Leber, als ob sie ulzeriert wäre; als ob etwas in der rechten Seite stecken geblieben wäre; als ob eine Kugel von der rechten Seite zum Magen rollte; als ob ein Messer durch den Bauch gestoßen würde; Kneifen, als ob Diarrhö bevorstände; als ob Kot zur Brust aufstiege; Pochen wie mit kleinen Hämmern im Anus; als ob unter den Rippen eine Eiterung wäre; die Arme fühlen sich an, als ob sie verschlossen wären; wie ein Pfropf im Anus; als ob der Sphinkter bei Anstrengung zerrissen würde; wie eine Kugel, die in Harnblase oder Bauch umherrollt; Gebärmuttergegend wie geschwollen; als ob ein Messer in den Bauch gestoßen würde; die Gebärmutter fühlt sich an, als ob der Muttermund offen wäre; als ob alles aus der Vulva hervortreten würde; als ob Schmerzen aus Gebärmutter und Bauch zur Brust aufstiegen; als ob alles herausgedrückt würde; als ob der Darm mit Messern zerschnitten würde; als ob eine Striktur im Rektum wäre; als ob das Herz an einem Faden hinge und jeder Schlag es abreißen würde; wie eine Haut im Kehlkopf; als ob Krallen in den Kehlkopf steckten; wie ein kleiner Knoten in der Halsgrube, wie ein Knopf; als ob sich eine große Schleimmenge im Hals angesammelt hätte; Würgen, als ob Erstickung unvermeidlich wäre; als ob etwas in der Luftröhre wäre, das hochgebracht werden könnte; Brust, als ob sie verstopft wäre; als ob die Kleidung die Zirkulation behindere; als ob die Lungen in den Hals gedrückt würden; als ob eine Schnur fest um den Hals gebunden wäre; als ob sich das Herz umdrehte und einen Augenblick lang aufhörte zu schlagen; als ob etwas Flüssigkeit in den falschen Weg geraten wäre; als ob ein Geschwür im Magen wäre; als ob die Lungen in den Hals hinaufgedrückt würden; als ob die Brust voll Wind wäre; Brust, als ob sie wund wäre; wie Feuerkohlen von der Brust bis zu den Schultern; als ob das Herz für seine Höhle zu groß wäre; als ob das Herz gegen die Seite drückte oder keinen freien Spielraum hätte; als ob das Herz einen einzelnen Schlag aussetzte; Hitze wie von einem heißen Ofen an der Brustwand; Brennen, als ob es im Fleisch der Brust wäre; als ob der rechte Arm eingeschlafen wäre; Rücken wie lahm und schwach; als ob die Sehnen im Kreuzbein zu kurz wären; als ob man auf etwas Spitzem säße; Kreuz, als ob es verstaucht wäre; Handgelenke, als ob sie verstaucht wären; Hände kalt wie tot; wie von einem heißen Eisen von der Hüfte bis zum Fuß; Oberschenkel wie geschwollen; wie von einer Verstauchung im rechten Knie; als ob heiße Luft durch die Kniegelenke ginge; linkes Knie, als ob es verstaucht wäre; als ob es an verschiedenen Stellen am Schienbein verbrannt wäre; Brennen wie von Feuer im Unterbauch, in den Lenden und hinter dem Brustbein; Kribbeln wie eingeschlafen in Arm und Bein; als ob sich das Epithel vom Zahnfleisch abschälte; wie ein Pfropf im Hals; die Zähne fühlen sich an, als ob sie eingekeilt wären; die Zunge fühlt sich an, als ob sie verbrüht wäre; Kopf, als ob er an der Basis gezogen würde; Haut um den Karbunkel, als ob sie zu kurz wäre; als ob das Fleisch von den Knochen gerissen würde.
Schmerz: in der linken Schläfe und im Hinterhaupt; in der Stirn; im hinteren Teil der Hüfte und auf der linken Seite; in der Milzgegend; über den Augen; am Scheitel; in der linken Ovarialgegend; vom Augenbrauenbogen bis zum Hinterhauptshöcker; tief in der Augenhöhle; in der linken Bauchseite; im Hinterkopf; im Auge; tief im linken Ohr; in den Ohren; in den Extremitäten; im Magen; im Hals bis zum Nacken; beim Schlucken; an einer kleinen Stelle im Hals an einer Seite des Kehlkopfes; im oberen Teil des Halses; in der linken Halsseite, zur Zunge, zum Kiefer und zum Ohr ausstrahlend; im Epigastrium; als ob etwas im Magen nagte; in der Leber; im linken Hypochondrium; im Bauch; in der Blinddarmgegend; von der rechten lumbalen Region durch das Kreuzbein und die Leistengegend und die Vorderseite des Oberschenkels; im Rektum; in der rechten Ovarialgegend; in der Gebärmuttergegend; in der Unterbauchgegend; im Magen; von der linken Brust zur Axilla den Arm hinab bis zur Hand; die Arme hinab; in der Halsgrube bis zur Zungenwurzel und zum Zungenbein und zum linken Tragus, hinter dem er herausschießt; in der linken Brustseite; Schmerz in Hämorrhoidalknoten; in der Brust; im Herzen; im Nacken bis zum Verrücktwerden; im Kreuz; im Steißbein; im Kreuzbein; in der Wirbelsäule; im r. Schultergelenk; in den Handgelenken; in den Handgelenksgelenken; an einer kleinen Stelle unter der Schulter; in dem roten Streifen, der vom Handgelenk nach oben lief; den Ort wechselnd, jetzt im Kopf, jetzt in den Zähnen, jetzt im Ischiasnerv; in den Oberschenkeln; in den Beinen; im Knie; an einer wunden Stelle unter dem unteren Rand der Patella; im zweiten Zeh des rechten Fußes; in den Gelenken.
Empfindlichkeit der inneren und äußeren Teile.
Unerträgliche Kolik.
Spannung: vom Hals zu den Augenlidern; und wie ein Faden längs der Arme und Beine; in äußeren Teilen.
Ulzerativer Schmerz: in inneren Teilen.
Brennen wie von Feuer: in der Unterbauchgegend; in den Lenden; hinter dem Brustbein.
Qualvoller Schmerz: im Rücken beim Aufstehen vom Sitz.
Intensiver Schmerz: im Kopf; den Hals hinab; im linken Auge; im Oberschenkel; im Arm und in der Hand.
Heftiger Schmerz: im Kopf; im Hals; über der rechten Leiste, sich entweder zu den Genitalorganen oder zur Leber und Brust erstreckend.
Starker Schmerz: im ganzen Kopf; in und über den Augen; vom inneren Augenwinkel aufwärts und auswärts in einem Halbkreis knapp über dem Augenbrauenbogen in der Stirn; in den Extremitäten; in der lumbalen Region; im Epigastrium.
Furchtbarer Schmerz: im Kopf; über den Augen; in der rechten Ovarialgegend.
Akuter Schmerz: in der Leber und gegen den Magen hin.
Große Schmerzen: im Rücken und in den Extremitäten; im Herzen; in Geschwüren am Fuß.
Qual: um das Herz.
Grässliche Schmerzen: im ganzen Kopf.
Stechender Schmerz: an der Zungenwurzel; durch die Lungen; vom Handgelenk bis zum Ellbogen ausstrahlend.
Rasender Schmerz: in den Wurzeln der unteren Zähne.
Heftige, einschießende, stechende Schmerzen: vom oberen Teil der Stirn hinab bis zur Mitte des Kopfes.
Einschießende Schmerzen: in den Brüsten.
Zerreißender Schmerz: in den Beinen.
Schneidende, zerreißende, brennende Schmerzen: im Bauch.
Akute schneidende, stechende Schmerzen: vom Nabel über den oberen Teil des Bauches ausstrahlend.
Schneiden: im Kopf; in den Zähnen; in der rechten Bauchseite; im Rektum; im Bauch; in der linken Brust.
Stechende, schneidende Schmerzen: beim Wasserlassen.
Reißender Schmerz: in den Schläfen; in der ganzen linken Kopfseite von der Schläfe bis zum Schlüsselbein; am Scheitel; vom Jochbein ins Ohr; in Stirn und linkem Jochbein und unter dem linken Auge; in den Kieferknochen; in den Wurzeln der unteren Zähne; in den Schläfen; im Bauch; im Rektum; vom Nacken beiderseits hinauf bis zum Scheitel; in den Knien.
Stechende, einschießende Schmerzen: von den Augen zur Schläfe; im linken Eierstock.
Einschießender Schmerz: ins linke Ohr; im Hals; in der Milzgegend; im Rektum; von der linken Hüfte bis zum Fuß hinab.
Durchbohrende Schmerzen: in den Zähnen.
Stechend-schneidend: im vorderen Teil der Harnröhre.
Stechen: am Scheitel; im Kopf; im Knöchel.
Stechender Schmerz: in den Augen; vom Magen zur Brust; durch die r. Brustseite; im Rücken.
Stiche: in der Stirn; in der Brust; in den Augen; in der rechten Seite; im Rektum; in den Nieren, nach unten und anscheinend durch die Harnleiter; im Eierstock; in Hämorrhoidalknoten, mit Husten; in der linken Brustseite; im oberen Teil des Rückens; im ganzen Rücken.
Schmerzhaftes Klopfen: in den Ohren; im Rektum.
Berstender Schmerz: in den Schläfen.
Klopfender Schmerz: im Kopf; am Scheitel; in den Zähnen.
Ulzerativer Schmerz: um die Leber herum; oberhalb und längs der Rippen.
Bohrend: am Scheitel; hinter dem linken Ohr; in den Kieferknochen; in den Zähnen.
Pleuritische Schmerzen: in der Brust.
Pochender Schmerz: in der Schläfe; am Scheitel; im Kopf; in den Kieferknochen; an der Außenseite der Handgelenke.
Einschießen: vom Hals zum Hinterkopf; im Arm.
Hämmern: im Kopf.
Pochende Schmerzen: in den Zähnen.
Vibrierender Schmerz: an der Zungenwurzel.
Neuralgie: links orbital; grässliche des Trigeminus; im Gesicht; ovarial.
Rheumatische Schmerzen: im Kopf; in den Beinen; in den Knien.
Dumpfer Schmerz: in der lumbalen Region; in der Stirn; in der linken Stirnvorwölbung; von der rechten Kopfseite allmählich zur linken übergehend; quer über die Lenden; vom Hinterhaupt zu den Augen; im rechten Ohr; im Kreuz; an den Vorderseiten der Oberschenkel; in den Ästen des Nervus cruralis anterior; im Zungenbein; in den Knien; in den Schienbeinen.
Stark dumpf schmerzend: überall; im Kopf; in Rücken und Beinen; in der Gebärmutter.
Dumpf schmerzend: im Vorderkopf.
Heftiges wehenartiges Drücken von den Leisten abwärts.
Akute kolikartige Schmerzen: tief im Bauch.
Übermäßiges Kneifen: im Bauch.
Wehenartige Schmerzen: in der Gebärmutter.
Nach unten drängende Schmerzen: in der Gebärmuttergegend.
Nagen: im Magen; in den Seiten und tief in den Bauch hinein.
Krämpfe: im Bauch; in der Brust.
Krampfartige Schmerzen: im Bauch; in der Präkordialregion.
Menstruelle Kolik: beginnend im linken Eierstock.
Krampfartige Kolik.
Gefühl eingeschlossener Blähungen.
Stechend-ziehender Schmerz: im rechten Auge; im linken Auge; im Hals.
Dumpfes Stechen: in den Wurzeln der unteren Zähne.
Stechende, brennende Schmerzen: im Panaritium.
Brennend-stechend: der Haut.
Brennender, pochender Schmerz: in Furunkeln an der Wirbelsäule.
Brennender Schmerz: am Scheitel; in den Augen; im Mund; im Rektum; im linken Eierstock; in den Handgelenken.
Brennende Hitze: im Epigastrium; in den Unterbauch- und Lumbalregionen; von der Hüfte bis zum Fuß; hinter dem Brustbein.
Stechen: durch die Ohren; im Hals; in der rechten Seite; im rechten Arm; in den Fingerspitzen; in den Knien; überall.
Wundschmerz: in der Harnröhre; im vorderen Teil des Penis.
Wundbrennen: links im Hals.
Brennen: am Scheitel; der Augen; des Erysipels im Gesicht; des Gesichts; der Zunge und Lippen; der Schwellung des Halses; im Anus; im Rektum; beim Wasserlassen; in der Brust; in eisig kalten Händen; in den Fingerenden; in den Händen; schrecklich tief in der Hand; des Ekzems an den Beinen; in den Handflächen und Fußsohlen.
Prickender Schmerz: in den oberen und unteren Extremitäten.
Dumpfer, stechender Schmerz: im Magen.
Hitze: in der Stirn; links im Hals; in der Hinterhaupts- und Halsregion.
Schwerer Schmerz: in der Stirn bis nach hinten und über den ganzen Kopf.
Dumpfer Schmerz: in der Stirn; in den Beinen; über und in den Augen; in der Harnblase.
Drückende Schmerzen: in den Augen; in der Nabelgegend; im linken Eierstock; von den Lenden zu den Geschlechtsteilen.
Spannungsartiger Schmerz: vom Hals über den Kopf zu den Augen; im linken Eierstock.
Ziehender Schmerz: in der linken Schläfe; von den Augen zum Hinterhaupt; in den Kieferknochen; in den Zähnen; vom Anus zum Nabel; in der Ovarialgegend; unerträglich im Kreuz und in die Beine hinab; den Rücken hinauf; vom Rücken zu den Hüften.
Krampfartige Schmerzen: im Anus innerlich; im Herzen; im Ellbogen.
Pochen: im Anus; im Rektum.
Wundheit: des Halses; am Scheitel; des Mundes; im Hals; der Nasenlöcher und Lippen; der inneren Nase; des inneren Halses; in der linken Halsseite; des äußeren Halses; um die Beckenregion herum; des Kehlkopfes; der rechten Schulter.
Wundheit: in der Milzgegend; quer über den Darm.
Wundes Gefühl: in den Augäpfeln.
Kratzen: im Hals.
Wundheit: des Halses.
Gefühl wie geprellt: in den Hüften.
Schmerzhafter Druck: im Rektum; beim Wasserlassen.
Nagender Druck: im Magen.
Wehenartiger Druck: von den Lenden abwärts.
Heftiger Druck: am Scheitel; im Magen.
Druck: in den Augenhöhlen; im Magen; stark an einer kleinen Stelle zwischen Epigastrium und Nabel; im Darm; auf die Harnblase.
Beklemmender Schmerz: in der einen oder anderen Schläfe; in der Brust.
Schmerzhafte Kontraktion: im Hals.
Schmerzhafte Empfindlichkeit: in der linken Schläfe, vom Scheitel abwärts und in der linken Gesichtsseite.
Große Empfindlichkeit: des Unterbauches.
Druckempfindlichkeit: der Kopfhaut; in der linken Iliakalregion; im Epigastrium; in der ganzen Wirbelsäule; des Körpers.
Eigentümliches schmerzhaftes Gefühl von Schwäche und Lahmheit: in der linken Schulter und im linken Arm.
Beklemmung: in der Magengegend.
Schmerzhafte Müdigkeit: in Gesicht, Hals und Kopf.
Außergewöhnliche Schwäche: Diphtherie.
Schwächegefühl: im Bauch; in den Knien; in der linken Schulter und im linken Arm; in den Beinen.
Gefühl von Sinken und Flattern: im Epigastrium.
Unruhe: in den unteren Extremitäten.
Zusammenziehendes Engegefühl: in der Lebergegend; im Bauch.
Pochendes Würgegefühl: im Hals.
Würgegefühl: im Hals.
Erstickungsgefühl: im Hals.
Trockenes, verstopftes Gefühl: durch die ganze Vorderseite des Kopfes.
Verstopftes Gefühl: in den Ohren.
Gefühl einer Verlegung: im Hals.
Ersticktes Gefühl: in der Brust.
Surren: durch die Extremitäten.
Zucken: in den Augen; der Hände.
Ruckartige Zuckungen: im rechten Auge; in den unteren Zähnen; in den Zähnen; von den Oberschenkeln zu den Genitalien; in den Beinen.
Zittern: im ganzen Körper; der Extremitäten und innerlich; der Zunge.
Prickeln: in der linken Hand; in den Fingerenden; in den Enden der Finger. Kribbeln: auf der linken Seite.
Kitzelgefühl: hinter dem Brustbein.
Kitzeln: nach dem Schnäuzen; an der Zungenwurzel; im Hals; in der Magengrube; von den Oberschenkeln zu den Genitalorganen; im Kehlkopf; in der Halsgrube und hinter dem Brustbein.
Kribbeln: in der linken Hand; in den Zehen.
Trockenheit: des Mundes; des Halses.
Gewicht: im Kopf; am Scheitel; im Darm; in der linken Ovarialgegend; auf der Brust.
Schweregefühl: des Kopfes; im Hinterhaupt; im Magen; in der Lebergegend.
Verwirrtes Gefühl: im Kopf.
Gefühl von Fülle: in der Brust.
Fülle: im Hals; im Kopf; in der Leberregion; im Darm; in der Luftröhre; am Herzen.
Dumpfe Beklemmung: beim Atmen.
Beklemmung: der Brust.
Einschnürung: des Anus; im Rektum; des Halses; der Brust; um das Herz.
Dumpfheit: im Hinterkopf; in der linken infraklavikulären Region.
Gelähmtes Gefühl: im Oberschenkel, nachdem der Schmerz aufgehört hat.
Lahmheit: in der linken Schulter.
Taubheitsgefühl: im Hinterkopf; der linken Seite; um Ohr und Wange; des Arms.
Taubes Gefühl: auf der linken Kopfseite; um den Kopf herum.
Steifigkeit: des Halses; im Jochbein; der Knie; schmerzhaft von den Lenden in die Oberschenkel hinab; im Kreuzbein; in den Knien.
Leere: des Magens.
Kälte: über den ganzen Körper; der Extremitäten; der Oberlippe.
Juckender Schmerz: im linken Eierstock.
Juckreiz: der Kopfhaut; der Augen; des Ausschlags unter den Augen; des unteren Augenlids; des Erysipels im Gesicht; des Gesichts; des Rektums; des Anus; an Armen, Hüften und unteren Extremitäten; in den Händen; an verschiedenen Stellen am Schienbein; des Ekzems an den Beinen; der Füße und Knöchel; der Pusteln in den Handflächen; in inneren Teilen.
GEWEBE [44]
Abmagerung, mit muskulärer Erschlaffung; Haut und Muskeln schlaff.
Große Druckempfindlichkeit des ganzen Körpers; es ist außerordentlich schwierig, das Kind überhaupt anzufassen; die geringste Berührung scheint ihm weh zu tun und eine tiefere bläuliche Verfärbung zu hinterlassen, wie nach einer Quetschung.
Blutungen, Blut dunkel, ungerinnbar; typhoid.
Beschwerden infolge Blutvergiftung; Pyämie.
Venöse Stase mit einem direkt lähmungsartigen Befall der Medulla spinalis, verbunden mit allgemeiner Anämie.
Bläuliche Farbe der befallenen Teile; Zyanose.
Kleine Wunden bluten stark.
Purpura. θ Skorbutische Purpura.
Entzündung innerer Organe mit Eiterung.
Venen an der gesamten linken Thoraxseite bis zum Hals stark erweitert.
Beschwerden der Menopause, besonders wenn die Kapillarzirkulation betroffen ist.
Wassersucht; infolge von Leber-, Milz- und Herzerkrankung; nach Scharlach; Harn schwarz, Beine ödematös, zuerst links, dann rechts
Cellulitis, mit brennendem Schmerz und blauer Färbung der Haut.
Geschwüre berührungsempfindlich; jauchiger, übelriechender Ausfluss; viele kleine Pickel umgeben sie; Hof purpurfarben; > durch Wärme.
Gangrän oder Karbunkel infolge Blutvergiftung.
Bösartige örtliche Entzündungen, mit sekundärer Blutinfektion und nervöser Erschöpfung.
Umschriebene Gangrän; idiopathisch und traumatisch; der Zunge; des Fußes.
Eiterung, besonders in inneren Teilen.
Traumatische Gangrän; stellt die Vitalität anscheinend abgestorbener Teile wieder her und bewirkt erneute Zirkulation ohne Abstoßung brandiger Gewebe.
Bösartige Pustel.
Sphacelus.
Altersgangrän.
Melanose, kolloider und encephaloider Krebs; heftiges Brennen, gangränöse Flecken.
Geschwüre und Wunden bluten leicht und reichlich.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung : verträgt Hemd oder Halsband am Hals nicht; kann es kaum ertragen, daß die Kleidung die untere Bauchgegend berührt; Schläfe wund; am Hals verursacht sie einschießende Schmerzen; Gesicht empfindlich; Unterkiefer empfindlich; Hals geschwollen und empfindlich; Magengrube wund; Leber empfindlich; Magen empfindlich; die geringste verursacht qualvollen Schmerz im Bauch; Ileozökalgegend empfindlich; Gebärmuttergegend empfindlich; Gebärmutter empfindlich; Brustwarze wund; eine Stelle am vorderen Hals empfindlich; Kehlkopf empfindlich; Halsgrube schmerzhaft; Hals wund; am Kehlkopf verursacht sie Erstickungsanfälle; am Hals verursacht sie Husten; infraklavikuläre Region empfindlich; Nacken schmerzhaft; Schulter und Arm empfindlich; Hände empfindlich; Geschwüre an den Beinen bluten und brennen; Geschwüre empfindlich; erzeugt schwarze und bläuliche Flecken.
Ergreifen des Halses verursacht Übelkeit.
Kann fest gebundene Haubenbänder nicht ertragen.
Mag es nicht, wenn die Haare berührt werden.
Eine Hernie läßt keine Berührung zu.
Druck : berstende Schmerzen in den Schläfen; Schmerz vor dem Griffelfortsatz <; am Hals verursacht er das Gefühl, als würden die Augen herausgezwungen; am Hals verursacht er starken Schmerz; Schmerz im r. Eierstock; Tumor in der Brust schmerzhaft; Kehlkopf wund; Husten <; am Kehlkopf verursacht er Husten; die Kapillaren füllen sich ziemlich langsam; Nacken empfindlich; Druck des Fingers auf die Halswirbelsäule schickt Schmerz ins Gehirn; auf die dorsale Wirbelsäule schickt er Schmerz in den Magen; Schwellung an der Hand empfindlich; Zeh schmerzhaft.
Verträgt keinen Druck: um den Hals, in den Hypochondrien, im Bauch, am Magen und in der linken Iliakalgegend.
Bauch empfindlich gegen das Gewicht der Kleidung.
Gebärmutter verträgt keine Berührung und muß von jedem Druck entlastet werden; hebt häufig die Kleider hoch, sie verursachen Unbehagen.
Fühlt sich >, wenn fest gehalten oder niedergedrückt.
Nach Kratzen nachts an der Wade: ein Geschwür.
Wenn man versucht, den Säugling hochzuheben oder zu bewegen, schreit er auf.
Schock nach Verletzungen.
Nach einem Sturz: Geschwür am rechten Bein, mit variköser Schwellung.
Nach Eintreten eines Nagels in den Fuß: kleines Geschwür.
Gangrän der Hand, zehn Tage nach einer Schußwunde der Hand.
Wunde an der Hand durch Explosion einer Pistole; am fünften Tag Gangrän.
Hydrophobie.
Nach einer Sektionswunde am Finger war dieser Teil sehr stark geschwollen, Hand und Unterarm stark geschwollen und ödematös; eine harte rote Linie zog sich vom Handgelenk bis zur Axilla; Achsellymphknoten geschwollen; Arm und Hand äußerst schmerzhaft; die ganze linke Seite teilweise gelähmt; äußerste Entkräftung; nachts leises murmelndes Delir; ausgeprägte Verschlimmerung beim Erwachen; unter den tiefen fibrösen Geweben von Finger und Hand bildeten sich Abszesse.
Hundebiß (sieben Fälle); bei zwei erwachsenen Männern, die alkoholische Getränke zu sich nahmen, traten in Abständen von einigen Wochen über zwei Jahre hinweg Schaudern und Hitzewallungen auf.
Nach offener Fraktur des Beins sechs oder acht gangränöse Flecken, so groß wie ein Zehncentstück, und jede Stelle durch eine schwarze Blase gekennzeichnet, die aufplatzte und kreisrunde Gangränflecken freilegte; livides Aussehen der Haut; Delir beim Schließen der Augen; < nach Schlaf. θ Gangrän.
Offene Trümmerfraktur des Beins, mit Ausgang in Gangrän und drohender rascher Zerstörung der Extremität.
Gangrän eines Fingers, der gequetscht worden war; am vierten Tag nach der Verletzung einschießende Schmerzen vom Finger zum Handgelenk und den Arm hinauf; am fünften Tag zeigten übelriechender Geruch und einige graue Blasen Gangrän an; am nächsten Tag bildete sich vollständig rings um den Finger eine Demarkationslinie; Patient unruhig, über alle Vernunft hinaus heiter; bis zum zwölften Tag waren alle Spuren der Gangrän verschwunden; kein Gewebe ging durch Abstoßung verloren.
Ein Mann wurde vor einer Woche von der Ecke einer schweren Kiste an der Innenseite des Beins getroffen, wobei die Wunde bis in die Wade einschnitt; das Bein stark entzündet; Blutegel wurden angesetzt; heftiger Schüttelfrost; seit dem Schüttelfrost bleibt ihm nichts im Magen; starke Schmerzen setzten ein, die ganze Wunde und zwei Blutegelbisse gangränös; sehr heftiger Kopfschmerz; Atem sehr übelriechend; schlaflos, seine glänzenden Augen ständig in Bewegung; Zunge zitternd; Puls 110, klein und unregelmäßig.
Eine ältere Dame wurde von einer zahmen Katze durch den Daumenballen gebissen; ganze Hand und Arm geschwollen und schmerzhaft; der Daumen eiterte und widersetzte sich monatelang allen Heilungsversuchen. θ Karbunkel.
Dekubitalgeschwüre bei Abdominaltyphus; Geschwüre rot und entzündet, mit schwarzen Rändern.
Kleine Wunden bluten stark.
Alte chronische flache Geschwüre an den unteren Extremitäten, mit verfärbtem Hof.
HAUT [46]
Juckreiz über den ganzen Körper, Brennen; gelbe oder purpurfarbene Blasen; Krätze.
Der Juckreiz ist heftig, fast bis zur Verzweiflung treibend, meist nachts, aber auch anfallsweise am Tage; geht oft in ein heftiges, brennend-stechendes Gefühl über. θ Pustulöser Ausschlag.
Haut trocken und brennend. θ Diphtherie. θ Scharlach.
Gelbsucht. θ Hepatitis. θ Typhoidfieber.
Rote Knoten und Tuberkel.
Ausschlag am ganzen Körper; kleine glatte Flecken von der Größe einer Nadelspitze.
Gelbe, rote und kupferfarbene Flecken.
Ecchymosen; purpurfarbene oder schwarze Flecken.
Purpura hemorrhagica.
Bläulichschwarze Schwellungen; dunkelblaue Blasen.
Körper bedeckt mit bläulichrotem Ausschlag, rund und erhaben. θ Diphtherie.
Kind, æt. 1, Zahnfleisch eingeschnitten, blutete fünf Tage lang; schließlich kam die Blutung zum Stillstand, aber das Kind wurde kachektisch und wassersüchtig; schwarze und blaue Flecken erschienen am ganzen Körper; die geringste Berührung oder der geringste Druck brachte sie hervor; viel < nach dem Schlaf; äußerste totenbleiche Blässe.
Kleine rötliche Flecken im Gesicht, am Hals und an den Armen.
Miliarer Ausschlag; Ausschlag erscheint langsam oder wird livid oder schwarz; komatös.
Hohes Fieber; stechender Schmerz in der rechten Brustseite und im Rücken; dichte Exanthemflecken an der rechten Seite, von der Wirbelsäule bis zum Brustbein und von der fünften bis zur neunten Rippe; anfangs war der Ausschlag vesikulär, dann pustulös; die ganze Hautoberfläche von Ausschlag eingenommen, sehr rot und geschwollen, besonders stark am Rand jedes Fleckes; hohes Fieber, adynamischen Charakters, leichte morgendliche Remission; am fünften Tage Schmerzen im Rücken unerträglich; mehrere Gruppen von Pusteln nahe der Wirbelsäule zeigen hämorrhagisches Aussehen, breiten sich allmählich von einer Gruppe zur anderen aus, bis die Axillarlinie erreicht ist; die Leiden des Kranken fast unerträglich; nimmt keine Nahrung außer einer kleinen Menge Suppe und Wein; große Prostration durch Schlafverlust, durch Schmerzen. θ Herpes zoster nach äußerlicher Anwendung von Rhus tox.
Seit zwanzig Jahren Ausschlag am linken Unterarm und am linken Unterbauch; der Ausschlag beginnt als kleines Furunkel, das verschwindet und einen trockenen, schuppigen, juckenden Ausschlag hinterlässt; dann erscheinen nacheinander weitere Furunkel, die alle denselben Vorgang durchmachen; dies geht so weiter, bis der größte Teil des Raumes zwischen Ellenbogen und Handgelenk sowie eine handtellergroße Fläche am Unterbauch von trockenem juckendem Ausschlag bedeckt ist; > für einige Wochen, dann erscheint das kleine Furunkel wieder und derselbe Vorgang wiederholt sich.
Alter rötlicher Herpes mit dicker Borke in der Backenbartregion; Wiedererscheinen von unterdrücktem Herpes im Gesicht.
Bleich, chlorotisch, abgemagert; schwärzliche oder bläuliche Blasen mit jauchigem, übelriechendem Inhalt. θ Herpetische Geschwüre.
Bläschen groß, gewöhnlich zuerst gelb und dann dunkel werdend, mit viel Schmerz; die Bläschen brechen auf und hinterlassen eine exkorierte Oberfläche, die bei Berührung brennt; Ausschläge jeden Frühling und Herbst; < durch Säuren. θ Herpes.
Vesikulöser Ausschlag mit rotem Hof.
Rote Flecken mit Bläschen an Fingern und Schenkeln.
Ausschlag aus gelben oder purpurfarbenen Blasen.
Bulla dunkel durch blutiges Serum im Innern. θ Pemphigus.
Gangränöse Blasen.
Neue Pusteln und gleichzeitig viele der älteren Geschwüre und Schorfen von blauem Hof umgeben; die Venen der Beine infolge Schwangerschaft erweitert, ungewöhnlich blau und knotig, fast wie bei beginnender Gangrän; Juckreiz, brennende und stechende Schmerzen.
Pusteln von Erbsen- bis Fünfcentstückgröße, am Rücken, an den Beinen und besonders um die Knöchel; isolierte Pusteln, die sich rasch mit sero-eitrigem Inhalt füllten und von einem entzündeten Hof umgeben waren, traten in kleinen Schüben auf; diese Pusteln trockneten bald zu harten, trockenen Schorfen ein, die leicht abgestoßen wurden und eine rote, feuchte Oberfläche hinterließen, empfindlich bei Berührung mit der Luft oder der Bettkleidung.
Konfluierende glatte, runde, weiße Pusteln von Senfkorngröße in den Handflächen; sie enthielten eine weiße Flüssigkeit und juckten unerträglich.
Zeigefinger der linken Hand auf das Vierfache vergrößert; Hand und Unterarm stark geschwollen und ödematös, ein harter roter Strang, der sich vom Handgelenk bis zur Axilla erstreckt; Achsellymphknoten geschwollen; Arm und Hand äußerst schmerzhaft; ganze linke Seite teilweise gelähmt; äußerste Prostration, so dass die Krankheit zunächst für Typhus gehalten wurde, nachts leises murmelndes Delir; deutliche Verschlimmerung der Leiden und der Prostration beim Erwachen aus dem Schlaf; Abszesse bilden sich unter den tiefen fibrösen Geweben von Finger und Hand. θ Septikämie, Folge einer Sektionswunde.
Die Schwellung nimmt eine purpurfarbene Färbung an, und der Kranke beginnt zu delirieren, sobald er die Augen schließt; aufgedunsenes rotes Gesicht, begleitet von Hitze; Kälte der Extremitäten; Neigung zur Ohnmacht mit Taubheitsgefühl; die Schwellung des Teiles ist nicht groß, aber derb; Eiterung tritt stellenweise auf, entleert sich nicht, sondern trocknet zu käsiger Masse ein, die sichtbar wird, indem die sie bedeckende Haut eintrocknet und sich abschält; bisweilen Bullae mit dunkel gefärbtem Serum. θ Erysipel.
Beim Sezieren zugezogenes Erysipel; seit einer Woche krank; Gesicht geschwollen, bläulichrot oder bleifarben; Zunge trocken, glänzend, zitternd; < vom Gewicht der Kleidung, von Mittag bis Mitternacht.
Dunkelrote, sehr große und dicke Schwellung, bei Berührung weich wie Teig.
Krampfadern ulzerieren.
Dekubitalgeschwüre bei Typhoidfieber; Geschwüre rot und entzündet, mit schwarzen Rändern.
Furunkelbildung, gewöhnlich an der Unterlippe, mit starkem Schmerz und häufig von erysipelatösem Hof umgeben; rascher und übermäßiger Kräfteverlust, innerhalb von vierundzwanzig Stunden von voller Kraft zur absoluten Prostration herabgesunken. θ Epidemische maligne Pustel.
Bläuliche Farbe der Pustel und rote Streifen längs der Lymphgefäße. θ Maligne Pustel.
Ein gewaltiger Karbunkel von sechs Zoll Durchmesser erschien in der Rückenregion rechts von der Wirbelsäule, begleitet von Schüttelfrösten, nächtlichem Schweiß, Fieber und Prostration. θ Nach dem Biss einer Katze.
Dunkle Rötung um die Wunde, die dunklen, blutigen Eiter entleert; Spannung der Haut um den Karbunkel, als wäre sie zu kurz; nächtliches Brennen im Geschwür, das zum Aufstehen und Waschen mit kaltem Wasser zwingt. θ Anthrax.
Schwarze und blaue Flecken; Ecchymosen am ganzen Körper; die geringste Berührung oder der geringste Druck erzeugt sie; Druckempfindlichkeit des Körpers; totenbleiche Blässe des Gesichts; < nach Schlaf. θ Anasarka.
Nach Scharlach, beim Hinausgehen an die Luft, bevor die Desquamation eingetreten war, Anschwellen des ganzen Körpers, Skrotum so groß wie der Kopf eines Kindes, Harn vermindert, Atmung erschwert; auf der linken Halsseite Drüsenschwellung, die sich hinter dem Ohr nach oben erstreckt.
Entzündung langsam; Haut über abgestorbenem Zellgewebe wenig geneigt zu ulzerieren, und wenn sie schließlich an drei oder vier Stellen perforiert ist, Ausfluss spärlich, dünn, bisweilen blutig; große Prostration. θ Karbunkel.
Mann, hatte mehrere Jahre lang an einer Folge von Karbunkeln und trägen Furunkeln gelitten; zuletzt vier aufeinanderfolgende Karbunkel, von denen keiner einen vollständigen Verlauf nahm; nach jedem dieser Karbunkel verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Kranken, bis er nach dem letzten das Bett hüten musste, mit hektischem Fieber; ein tief in den Adduktoren des Oberschenkels gelegener Abszess entleerte nach Eröffnung etwa ein Quart Eiter; Bildung und Entleerung von Eiter dauerten reichlich fort; der Kranke wurde rasch schwach, mit starkem hektischem Fieber; Appetitlosigkeit; starke lokale Beschwerden. θ Karbunkel (sieben Wochen später entzündeten sich die Reste von vier Karbunkeln, es bildeten sich Abszesse und abgestorbenes Gewebe wurde ausgestoßen; die Abszesse traten in umgekehrter Reihenfolge des ursprünglichen Erscheinens der Karbunkel auf).
Purpurfarbene Verfärbung des befallenen Teils; Erysipel breitet sich von l. nach rechts aus θ Erysipelas
neonatorum.
Ausgeprägte Schwellung und Rötung des Halses mit Schluckbeschwerden, erhobenen Papillen auf der Zunge, starkem Kopfschmerz, gerötetem und aufgedunsenem Gesichtsausdruck, großer Unruhe, Ausschlag miliaren Charakters, oder wenn er nicht an die Oberfläche kommt. θ Scharlach.
Halsschmerzen und große Schluckbeschwerden; Fieber; Puls 120, schnell und klein; Hals äußerlich druckschmerzhaft; bisher noch kein Ausschlag. θ Scharlach.
Pleuritische, perikarditische und allgemeine Wassersucht bei verzögerter Desquamation, mit großer Prostration. θ Scharlach.
Scharlach und scharlachartige Ausschläge mit Schwellung der Halsdrüsen, schwarzen Lippen und rötlicher Zunge.
Die Halssymptome nehmen einen virulenten Charakter an; Zeichen von Blutvergiftung und Prostration. θ Scharlach.
Liegt auf dem Rücken mit offenem Mund; linke Parotis ungeheuer geschwollen; Zunge trocken und belegt mit eintrocknendem, übelriechendem Schleim, der sich nach hinten auf den Rachen erstreckt und den Rachendurchgang verlegt; Nase verstopft durch blutigen Schleim, der eingetrocknet beide Nasengänge hoch oben völlig ausfüllt; Augen verdreht; aus tiefstem Stupor auch nicht im geringsten zu erwecken; Puls leicht unterdrückbar und klein. θ Maligner Scharlach.
Brandige Geschwüre breiten sich vom Mund bis nahe an das Kinn aus, mit jauchigem Ausfluss aus Nasenlöchern und Hals; ständig wiederkehrende Krämpfe fast des ganzen Muskelsystems; vibrierende Bewegungen in den Krämpfen, kurz und zitternd. θ Scharlach.
Maligner Scharlach, fortgeschrittene Stadien, typhoide Zustände, drohende Gangrän; zerstörende Zersetzung sowohl der Flüssigkeiten als auch der festen Teile.
Knabe, æt. 9, hatte Scharlach unter allopathischer Behandlung, überlebte; es folgte eine Schwellung an der linken Halsseite, die vereiterte, der Abszess wurde mit der Lanzette eröffnet; danach nahm der Knabe an Fleisch, Kraft und Appetit ab; sehr erschöpft; Gesicht bleich, schmutzig, fahl; aufgedunsen, kein Appetit; unruhig, heiße, trockene Haut; mürrisch und weinerlich; der Abszess entleerte fauligen und reichlichen Eiter; sehr empfindlich gegen alle Bewegungen des Kopfes; eine große Höhle, ohne Anzeichen gesunder Granulationen; Puls 140 und klein; Bewegungen des Kiefers beim Kauen fester Nahrung waren nicht zu ertragen.
Wechsel von Delir und Stupor; vernunftloses, langsames murmelndes Delir; Puls weich, wellenförmig, schnell; calor mordax; Atmung von Stöhnen begleitet; rasch, pfeifend; gelegentlich einzelner Husten; greift nach dem Hals, als wolle er die Kleidung davon wegreißen; Pupillen weit erweitert; Harn spärlich, Verstopfung; Gesichtsausdruck leichenhaft; Atem faulig. θ Unterdrückung der Masern.
Mädchen, æt. 9, hatte im vorausgegangenen Winter sehr schweren Scharlach; sie blieb davon zart und schwerhörig; wurde den Masern ausgesetzt; sechs Tage später erschien der Ausschlag mit reichlichem Ausfluss aus den Ohren; zwei Tage später hörte der Ausfluss plötzlich auf und der Ausschlag verschwand; sofort wurde sie schwach und prostriert; wildes, murmelndes Delir; starker Durst, trinkt aber jedesmal nur wenig; eigentümlich beißende Hitze der Haut am nächsten Tag; Puls weich, wellenförmig; kaum zu zählen; calor mordax; stöhnende Atmung, rasch, pfeifend; gelegentlich ein einzelner Husten mit einem Stöhnen nach jedem Husten und Greifen nach dem Hals, als wolle sie die Kleidung davon wegreißen; Pupillen weit erweitert; seit zwei Tagen kein Stuhl; Harn spärlich und selten gelassen; Gesichtsausdruck leichenhaft; Atem faulig.
Livider Ausschlag; Gesicht fast schwarz; Zunge dunkelbraun belegt, Sordes an den Zähnen, Unfähigkeit, die Zunge hervorzustrecken. θ Masern.
Schwarze Masern.
Juckreiz am ganzen Körper, an Händen und Füßen; nach brennenden Schmerzen erschienen Bläschen; mit heftigem Juckreiz, Klopfen und Hitze bildete sich eine diffuse rote Schwellung, einige Bläschen so groß wie eine Nuss, anfangs mit Wasser gefüllt, später aber Eiter enthaltend; beträchtliche Entzündung um die Stellen; einige Pusteln dunkelblau, mit brennendem, klopfendem Schmerz in der Schwellung, als würde das Fleisch von den Knochen gerissen; Schmerzen befallen Kopf, Zähne, Brust, Rücken; heftiger brennender Schmerz im Kopf, verursachend Gefühl von Kranksein und Übelkeit; Klopfen im Kopf bei jeder Bewegung; betäubter Schlaf nach den Anfällen; Schmerzen < nachts; ständiger Durst, aber Trinken macht sie krank; bisweilen verschwindet der Juckreiz, dann ist sie kurzatmig und voll Angst. θ Krätze.
Nach Kratzen in der Nacht an der Wade ein verfärbtes, sehr schmerzhaftes Geschwür von der Größe eines Dollars.
Eigentümlich bläulichrote oder livide Erscheinung der Geschwüre.
Maligne Geschwüre; bluten leicht; entleeren übelriechende Jauche; tiefe, schmutzige Eiterung; gangränös; träge, mit bläulicher Farbe.
Flache offene Geschwüre am linken Bein, mit Erysipel.
Geschwüre, umgeben von Pickeln, Bläschen und kleineren Geschwüren.
Der Hof des Geschwürs nimmt eine bläuliche Farbe an. θ Sykosis.
Geschwür durch Waschungen eingetrocknet; nach einer Verkühlung brachen einige Wochen später am ganzen Fuß und Knöchel kleine Geschwüre hervor, die dem ursprünglichen Geschwür ähnelten; große Schmerzen in den Geschwüren; Juckreiz der Füße und Knöchel, fast unerträglich; Bein < nach Schlaf und > durch Wärme. θ Träges Geschwür.
Chronische träge Geschwüre der Beine, flach, mit purpurner Haut; viele kleine Wunden um das Hauptgeschwür, das einen unebenen Grund hat, brennt und blutet, selbst bei leichter Berührung; jauchiger, übelriechender Ausfluss.
Geschwüre klein und über Hals und Gesicht verstreut.
Die Haut um Geschwüre und Wunden ist gelb, grün, bleifarben, bläulichrot oder schwarz.
Oberflächliche Geschwüre, am Grund schmutzig, mit roten Höfen.
Der bräunlichrote Hof um das Geschwür wurde schwärzlichblau.
Flache Geschwüre mit bläulichweißem Grund.
Sich ausbreitendes, oberflächliches, flaches Geschwür; Lähmung des linken Beins.
Brennen in den Geschwüren nachts.
Chronische träge Geschwüre mit unebenem bläulichem Grund und übelriechendem Geruch.
Schmerzhafte Geschwüre, bisweilen mit wildem Fleisch.
Schmerz in alten Geschwürsnarben; alte rote Narben brechen wieder auf.
Schwammige Ulzerationen syphilitischen Ursprungs.
Krebsige Ulzeration, Fäulnis, Fleisch fällt stückweise ab.
Knabe, æt. 10, große Wunde in der Mitte der Stirn, mit hartem schwarzem Schorf bedeckt, das Gewebe ringsum hart und entzündet; eine aufgedunsene Schwellung erstreckte sich beiderseits den Hals hinab, der stark geschwollen war, ebenso die Lippen; beim Nehmen eines Schlucks Wasser griff er an den Hals und zeigte heftigsten Schmerz; Gesicht sehr rot, aber weiß gefleckt; Ohren bei Berührung brennend heiß, und doch Puls nur 85; unregelmäßig und etwas weich; nestelte fortwährend an den Haaren; alle paar Minuten Zucken der Arme; Hals geschwollen und rot; am nächsten Morgen Tonsillen mit schmutzigweißer Membran bedeckt; am Abend reichlicher scharlachroter Ausschlag; Blutung von dunklem Blut aus Nase und Mund.
Chronische Geschwüre der Beine (wahrscheinlich syphilitischen Ursprungs); Ausfluss hörte auf, Extremität ödematös; eine harte, leicht gerötete Schwellung, die sich im Verlauf der Hauptvenen nach oben erstreckt; große und plötzliche Prostration; leises murmelndes Delir, allgemeine typhoide Symptome. θ Sekundäre Phlebitis.
Karbunkel mit purpurfarbener Umgebung und vielen kleinen Furunkeln um sie herum; muss nachts aufstehen und baden, um das Brennen zu lindern; auch wenn die Eiterung träge ist und allgemeine Schwäche besteht; kann Verbände nicht ertragen.
Maligne Furunkel, sehr schmerzhaft, werden blau und breiten sich aus.
Wunde Stellen werden fungös, dunkelrot bis bräunlich, mit weißlichen Flecken; Brennen beim Abwischen.
Fungus hematodes.
Flecken gelb, grün, rot, blei- und kupferfarben, bleich, livid; harte und bleiche Schwellung; Geschwüre von Knötchen und Bläschen umgeben; Muskeln fallen in Fetzen von den Knochen ab; Verlust der Empfindung; Zehen fallen ab. θ Lepra.
Empfindung im linken Arm aufgehoben; Zehen fallen ab; linke Seite des Rachens wund, mit eiternden Geschwüren; Menstruation abwechselnd reichlich und ausbleibend. θ Lepra.
Dekubitalgeschwüre mit schwarzen Rändern.
Narben röten sich, schmerzen, brechen auf und bluten.
Warzen.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Beschwerden magerer, schwacher, melancholischer Personen oder solcher, die chlorotisch sind, mit kränklicher Gesichtsfarbe; Frauen im Klimakterium, mit häufiger Metrorrhagie und Hitzewallungen, brennendem Scheitel, Kopfschmerzen, Schmerz im Rücken, oder tagsüber Hitzewallungen und nachts Kälteschauer, Schlaflosigkeit, < am Nachmittag, Abend und nach dem Schlaf; Halskrankheiten beginnen linksseitig, Rheumatismus rechts.
Besser geeignet für dünne und abgemagerte als für fette Personen; oder passend für solche, die durch ihre Krankheit sowohl psychisch als auch körperlich verändert worden sind.
Geeignet für Menschen mit lebhafter Phantasie.
Melancholisches oder cholerisches Temperament, bei phlegmatischer Konstitution; mit dunklen Augen und Neigung zu gedrückter Stimmung und Trägheit.
Galliges Temperament.
Frauen von cholerischem Temperament, mit Sommersprossen und rotem Haar.
Dunkle Augen, zu Schwerfälligkeit und Trägheit geneigt.
Klimakterische Beschwerden; Hämorrhoiden, Blutungen, Hitzewallungen, brennende Scheitelkopfschmerzen; besonders nach Aufhören des Flusses.
Frauen, die sich von der Zeit des Wechsels nicht erholt haben, "sich seit jener Zeit nie mehr wohl gefühlt haben".
Trinker; Kopfschmerzen, Hämorrhoiden; Neigung zu erysipelatösen Entzündungen.
Erysipel alter Leute.
Nach Onanie. θ Epilepsie.
Personen, die durch Quecksilberbehandlung geschädigt worden sind.
Bei allen syphilitischen Quecksilberkrankheiten. θ Tertiärsyphilis.
Säugling, æt. 2 Monate; Zyanose.
Mädchen, Säugling, æt. 6 Monate; malignes Erysipel.
Mädchen, æt. 9 Monate; Diphtherie.
Kind, æt. 9 Monate, skrofulös; Diphtherie.
Knabe, æt. 1, skrofulös, scheinbar gesund, bei dem die Schneidezähne eingeschnitten worden waren; es folgte eine hartnäckige Blutung, die schließlich durch Eisenperchlorid gestillt wurde; Anasarka.
Kind, æt. 21 Monate, helle Gesichtsfarbe, blaue Augen; Bronchialkatarrh.
Knabe, æt. 2; membranöser Krupp.
Mädchen, æt. 3, blond, schmächtig gebaut.
Kind, æt. 3; Abdominaltyphus.
Mädchen, æt. 4, helles Haar, blaue Augen, zarter Körperbau; Vereiterung der Lungen.
Knabe, æt. 4; Diphtherie.
Knabe, æt. 5, besucht die Schule, vorher gute Gesundheit, seit sechs Wochen leidend; Gehirnreizung.
Mädchen, æt. 5, dunkles glattes Haar und blaue Augen, hatte im Alter von zwei Jahren Karies der Dorsalwirbel; Lähmung der Beine und Brustaffektion.
Knabe, æt. 5, bei guter Gesundheit und guter Stimmung, hat einen Abszess am Handgelenk; Konvulsionen.
Mädchen, æt. 6; Diphtherie.
Knabe, æt. 6, epileptisch, mit dickem Kopf, bleichem, aufgedunsenem Aussehen, zarter Konstitution, seit vierzehn Tagen leidend; Diphtherie.
Kind, nach Erfrierung; Tetanus.
Knabe; Augenerkrankung nach Diphtherie.
Knabe, seit fünf Tagen krank; Diphtherie.
Mädchen, nach übermäßigem Studium; psychische Störung.
Mädchen, æt. 6; Wechselfieber.
Mädchen, æt. 6; Diphtherie.
Knabe, æt. 8, seit fünf Tagen leidend; Diphtherie.
Knabe, æt. 8, Erkältung bei nassem Wetter zugezogen; Bronchialkatarrh.
Mädchen, æt. 8; Diphtherie.
Knabe, æt. 8; Diphtherie.
Knabe, æt. 8; Halsaffektion.
Knabe, æt. 8, skrofulös; Scharlach.
Mädchen, æt. 8, hellrotes Haar, nervös und empfindlich, hell und heiter, wenn gesund, nach dem Ohrlochstechen; Chorea.
Mädchen, æt. 9, hatte vor einigen Monaten Scharlach, der sie zart und schwerhörig zurückließ, war vor neun Tagen den Masern ausgesetzt, vor zwei Tagen erschien der Ausschlag zusammen mit reichlichem Ausfluss aus den Ohren, jetzt verschwinden Ausschlag und Ausfluss beide; Zurückschlagung der Masern.
Mädchen, æt. 9, im Alter von drei Jahren durch eine Schlange erschrocken; Gemütsaffektion.
Knabe, æt. 9, helle Haut, dunkle Augen, klein von Wuchs, gut entwickelt, gesund; nach Scharlach Abszeß an der linken Halsseite.
Knabe, æt. 9, bleich, schwächlich, zu epileptiformen Krämpfen neigend; Diphtherie.
Mädchen, æt. 9; Diphtherie.
Mädchen, æt. 10; Pharyngitis.
Knabe, æt. 10, an Scharlach leidend, nach Hinausgehen vor der Abschuppung; Wassersucht.
Knabe, æt. 10; Scharlach.
Knabe, æt. 10, sehr nervöses Temperament, psorische Belastung; Scharlachfieber.
Mädchen, æt. 10; Diphtherie.
Knabe, æt. 12; Knieaffektion.
Mädchen, æt. 12, gesund aussehend, seit acht Tagen leidend; Halsaffektion.
Mädchen, æt. 13; Abdominaltyphus.
Knabe, æt. 14; Tonsillitis.
Knabe, æt. 16, kräftig und aktiv, rotes Haar, dunkle Augen, sommersprossige Gesichtsfarbe; Peritonitis.
Mädchen, æt. 16, helle Gesichtsfarbe; Typhus abdominalis.
Mädchen, æt. 16; Tonsillitis.
Knabe, æt. 17, zu Halsentzündungen neigend; Angina.
Mädchen, æt. 18, Gouvernante, robuste Konstitution, seit einer Woche ohne erkennbare Ursache leidend; Neuralgie.
Mädchen, æt. 18; Diphtherie.
Mädchen, æt. 20, blond, schlank, mildes Wesen; Erysipel.
Schwächliches Mädchen, æt. 20; Diarrhö.
Mädchen, æt. 20, galliges Temperament, vollsaftig, vom Sitzen auf einem Schemel und vom Klavierüben, seit vier Jahren leidend; Wirbelsäulenaffektion.
Frau, æt. 20, nach Geburt eines Kindes, das am vierten Tage an Erysipel starb; Peritonitis.
Mädchen, æt. 20, blond, dünn, mildes Temperament; Erysipel an Bein und Fuß.
Frau, æt. 20, kräftig; Angina.
Junger Mann, großgewachsen, aktiv, dunkles Haar und dunkle Augen; Diphtherie.
Junger Mann, skrofulös, schwach, hat seit mehreren Jahren Ekzem an den Armen und Geschwüre an den Beinen; Tonsillitis.
Junge Dame, gallig-lymphatisches Temperament, seit zehn Jahren leidend; Verstopfung.
Junge Frau, zarte, nervöse Konstitution; Diphtherie.
Junge Frau, verheiratet, verfeinerte Empfindsamkeit; psychische Störung.
Junger Mann, phthisische Konstitution, hatte seit zwei Monaten Husten; Lungentuberkulose.
Junger Mann, geschwächt durch Krankheit und Arznei und weiter durch Bruch des Schlüsselbeins; Affektion der rechten Hand.
Kräftiger junger Mann; Affektion der zweiten Zehe des rechten Fußes.
Junger Mann, nach übermäßigem Studium; Glossomanie.
Junger Mann, phthisische Konstitution, abgemagert, hatte vor sechs Monaten Pneumonie; Lungenaffektion.
Junger, kräftiger Seekapitän, hatte früher an Halsabszeß gelitten; Halsaffektion.
Mädchen, æt. 20, nach Einnahme eines abführenden Mittels wegen einiger Verdauungsbeschwerden; Diarrhö.
Mann, æt. 21, skrofulös; Angina.
Mann, æt. 22; Pharyngitis.
Mann, æt. 22, Arzt, infolge einer Wunde, die er sich bei der Sektion eines Falles von puerperaler Peritonitis zugezogen hatte; Septikämie.
Mann, æt. 23; Pneumonie.
Mädchen, æt. 23; Epilepsie.
Frau, æt. 23, schlanker Körperbau, vorzeitige Wehen; puerperale Konvulsionen.
Frau, æt. 24, Mehrgebärende, klein, blond, nervös, sanguinisches Temperament; puerperale Konvulsionen.
Mann, æt. 24, trägt eine Brille; Asthenopie.
Frau, æt. 24, brünett; Gesichtsneuralgie.
Mann, æt. 25, mittelgroß, helle Gesichtsfarbe, muskulär und an Bewegung im Freien gewöhnt; chronische Reizbarkeit des Fauces.
Mädchen, æt. 26; Diphtherie.
Mann, æt. 28, klein, braunes Haar, in der Kindheit häufige Konvulsionen, nach Heilung von Karies; Epilepsie.
Frau, æt. 28, Sonnenstich zwei Jahre vor der Entbindung, seitdem ans Bett gefesselt; puerperale Konvulsionen.
Frau, æt. 28, seit mehreren Wochen leidend; partielle Schwerhörigkeit.
Mann, æt. 29, seit dem vierzehnten Lebensjahr leidend; Epilepsie.
Frau, æt. 30, mittelgroß, dunkle Gesichtsfarbe, schwarzes Haar, zu Drüsenschwellungen und krankhaften Absonderungen aus den Schleimhäuten neigend, hatte drei Fehlgeburten, jetzt im achten Schwangerschaftsmonat; pustulöser Ausschlag.
Frau, æt. 30; chronische Kehlkopfaffektion.
Frau, æt. 30, brünett, stillt seit 5 Monaten; dünne Milch.
Frau, æt. 30, verheiratet, schwache Konstitution, tuberkulöse Anlage; Tumor in der Brust.
Mann, æt. 30, ein anderer æt. 23; Fieber.
Mann, æt. 30, Arbeiter, nach Verletzung; Gangrän des Beines.
Frau, æt. 30, ledig; Pharyngitis.
Verheiratete Frau, æt. 30, tuberkulös, schwächliche Konstitution, etwas abgemagert und bleich, Haut trocken; seit zehn Jahren kein Kind; Tumor in der linken Mamma.
Frau, æt. 31, unverheiratet, seit vielen Jahren leidend; Kopfschmerz.
Frau, æt. 32, verheiratet, nach Nachtwachen; Konvulsionen.
Frau, æt. 32, brünett, cholerisches Temperament; Manie.
Mann, æt. 32, sanguinisch-nervöses Temperament; Wechselfieber.
Gräfin V., æt. 33, nach Einreiben einer Mischung von Rhus tox. und Alkohol auf den Bauch wegen Zerrung eines Uterusbandes; Herpes zoster.
Mann, Redakteur; Abdominaltyphus.
Mann, plethorisch, Neigung zu Hydrothorax; periodisches Asthma.
Mann, nach Quecksilberbehandlung; Syphilis.
Dame, erschöpft durch Sorge und Pflege einer kranken Freundin, bekam Delir, gefolgt von Konvulsionen.
Frau, æt. 40, seit einem Jahr ohne Catamenien; Erysipel am Fußgelenk.
Frau, schlanke Gestalt, menstruelle Unregelmäßigkeiten; Aphonie.
Frau, verheiratet; Folgen häuslicher Sorgen; Melancholie.
Frau, schwächlich, empfindsames Gemüt, während des Klimakteriums, nach Kummer über den Tod des Ehemannes und Verlust des Vermögens; Halsaffektion.
Frau, nach Übernahme der Pflege eines Kindes mit Krätze; Krätze.
Frau, viele Jahre verheiratet, aber nie schwanger; chronischer Uteruskatarrh. (Bekam später ein Kind).
Frau, Affektion nach Diphtherie.
Frau, im Frühjahr und Herbst zu akuter Pneumonie neigend; war viele Jahre allopathisch behandelt worden; Ovaritis.
Frau, ausgezehrt, schlank, bleich; Geschwüre an den
Beinen.
Frau, æt. 35, kränklich und schwach, schlank, kräftige Knochen, gallige Konstitution, mildes Temperament; Infiltration am Rücken.
Mann, æt. 35; Pharyngitis.
Mann, æt. 35; Diphtherie.
Mann, æt. 39, dunkle Gesichtsfarbe, abgemagert, vor acht Wochen Operation wegen Fistel am Anus, seit vier Wochen leidend; psychische Störung.
Frau, æt. 40, ledig, groß und fleischig, seit fünfzehn Jahren zu Katarrhanfällen neigend; Bronchialkatarrh.
Frau, æt. 40, seit 20 Jahren leidend; Hysterie.
Mann, æt. 40; Gangrän der Hand.
Mann, æt. 40, nach einer Kopfverletzung durch Sturz vom Pferd; Wundbrand der Wunde.
Frau, æt. 40, hat seit einem Jahr nicht menstruiert; Erysipel.
Frau, æt. 40, groß, schlank, bleich; Geschwüre an den Beinen.
Frau, æt. 40; träges Geschwür.
Mann, æt. 40, phthisisch; Geschwüre an den Beinen.
Mann, æt. 40; Bienenstich.
Frau, æt. 42, Mutter von zwei Kindern, sanguinisch-galliges Temperament; Asthma.
Frau, æt. 42, sanguinisch-galliges Temperament; Asthma.
Frau, æt. 43, verheiratet; Reizung der Hirnhäute des Gehirns und Rückenmarks.
Frau, æt. 43; Geschwür am Bein.
Dame, æt. 43, schlank, groß, kachektisch, skrofulös; Darmkrupp.
Frau, Witwe, æt. 43; Katalepsie während des Klimakteriums.
Frau, æt. 45, vollsaftig, nervös, helles Haar, blaue Augen, lebhaftes Wesen, seit Jahren leidend; Kopfschmerz.
Verheiratete Frau, æt. 45; chronischer Nasenkatarrh.
Frau, æt. 48, 18 Monate nach dem Klimakterium, die Catamenien waren reichlich, sehr dunkel gewesen, sie war zu Stauung nach Kopf und Brust geneigt; Schwellung des rechten Ovars.
Frau, æt. 48, galliges, nervöses Temperament, hatte seit vielen Jahren jedes Frühjahr und jeden Herbst akute Pneumonie, wofür sie zum Speichelfluss gebracht, zur Ader gelassen, mit Blasenpflastern behandelt und abgeführt worden war; allgemeiner Zusammenbruch.
Frau, æt. 49, Näherin, seit drei Jahren; Cephalalgie.
Frau im Klimakterium; Analfistel.
Mann, æt. 45, seit drei Wochen leidend; Glottiskrampf.
Mann, æt. 45, vollsaftig und von galligem Temperament; funktionelle Störung des Herzens.
Mann, æt. 48, zu follikulärer Pharyngitis neigend; Pharyngitis.
Mann, æt. 49, helle Gesichtsfarbe, seit fünf Tagen leidend; Ischias.
Frau, æt. 50, eben durch die kritische Zeit gegangen, seit sechs Monaten leidend; Affektion von Anus und Rektum.
Frau, æt. 50; Krätze.
Frau, æt. 50; chronische Kehlkopfaffektion.
Frau, æt. 50; Fremdkörper im Ösophagus.
Frau, æt. 50, phlegmatisch-sanguinisches Temperament, klein von Wuchs, Vater und Bruder starben an Herzerkrankung; Anfälle von Dyspnoe und Herzklopfen.
Frau, æt. 50, groß und fleischig, in der kritischen Zeit, hatte mehrere Jahre an Erweiterung des linken Ventrikels, der Aorta und der Karotis gelitten; Bronchialkatarrh.
Frau, æt. 51, nach plötzlicher Unterdrückung der Menstruation durch eine Gemütsbewegung; Rheumatismus des Vagus.
Frau, æt. 52, verheiratet, leukophlegmatisch, sehr fett, seit zwanzig Jahren leidend; Ausschlag an Arm und Bauch.
Frau, æt. 52; sacculäre Ovarialkrankheit.
Frau, æt. 53, plethorisch, robust, cholerisch; Geschwür am Bein.
Frau, æt. 56, im Klimakterium; Leberaffektion.
Mann, æt. 57, nervös-galliges Temperament, dunkles Haar und dunkle Haut, seit fünfunddreißig Jahren leidend; Ekzem.
Mann, æt. 60, verheiratet, seit fünf Jahren zu gelegentlichen Anfällen starker Schmerzen im Hinterkopf geneigt; Konvulsionen.
Mann, æt. 60, kräftig, gut gebaut, breite Brust, blaue Augen, leidet seit dem sechsten Lebensjahr; Kopfschmerz.
Ältere Frau, dünn und kachektisch; Phthisis pulmonalis.
Dame, æt. 60, groß, dunkel, lederartige Haut, schwach, mager, nervös-gallig, dem guten Leben zugetan; tertiäres Wechselfieber.
Mann, æt. 60, kräftig, gut gebaut, blaue Augen; Kopfschmerz.
Frau, æt. 65, korpulent, fleischig, seit vielen Jahren periodische Anfälle durch Leberabszeß.
Frau, æt. 69; Geschwüre an den Beinen.
Frau, æt. 70, seit sechs Monaten leidend; Bronchialkatarrh.
Frau, æt. 76, leidet seit langer Zeit an erstickendem Husten; Brustaffektion.
Mann, æt. 80; Schwindel.
Mann, æt. 86; Ischias.
BEZIEHUNGEN [48]
Antidotiert durch: strahlende Wärme äußerlich, Alkohol innerlich; Salz. Die Verdünnungen werden antidotiert durch: Alum., Arsen., Bellad., Coccul., Coffea, Hepar, Mercur., Nitr. ac., Nux vom., Phos ac., je nach den Wirkungen.
Es antidotiert: Wirkungen von Bufo, Crotal., Rhus tox.
Verträglich: Acon ., Arsen., Bellad., Bromium, Carbo v., Cinchona, Hepar, Hyosc., Kali bich., Lac c., Lycop., Mercur., Nitr. ac., Nux vom., Olnd., Phosphor., Pulsat., Silica, Sulphur, Tarent.
Unverträglich: Acet. ac.
Komplementär: Hepar, Lycop., Nitr. ac.
Vergleiche: Crotal., Naja trip., Elaps. cor . und Bothrops can., in ihren allgemeinen Wirkungen auf Blut und nervöses System; Sulphur und Lycop . bei Aphasie; Theridion und Moschus, Schwindel < beim Schließen der Augen, Sonnenkopfschmerzen; Arsen., Hydr. ac., Lauroc., Digit . und Veratr., Ohnmacht infolge kardialer Schwäche; Kali carb., das Herz hängt an einem Faden; Glon, Bellad., Camphor, Natr. carb . und Therid., Wirkungen durch Sonnenhitze; Stramon., Agaric., Mephitis, Act. rac . und Paris quad., Redseligkeit; Opium, Hyosc., Arnica, Alum., Lycop., Rhus tox., typhöses Fieber; Mercur., Cinchona, Pulsat., Bryon., Gelsem., katarrhalischer und rheumatischer Kopfschmerz; Silica, Verlangen, den Kopf eingehüllt zu haben; Crotal., Phosphor und Arnica bei Netzhautapoplexie; Crotal . und Elaps, Otorrhö; Apis, Arsen . und Kali carb., Ödem des Gesichts; Cicut., Dyspnoe durch Krämpfe; Apis, Rhus tox . und Euphorb., Erysipel, Herpes usw.; Phytol., Halsschmerzen, Schwäche usw.; Lac can., Crotal . und Naja, Diphtherie; Cinchona, Carbo veg., Hepar, Kreos., Kali bich., Nux vom . und Lycop., Dyspepsien und abdominale Krankheiten; Colchic . und Elaps, Kältegefühl im Magen; Bellad., Caustic., Natr. mur., Nitr. ac., Ignat., Kali bich., Opium, Plumbum, Mez . und Coccul., Einschnürung des Anus, analer Tenesmus und Dysenterie; Anacard., Gefühl eines Pfropfes im Rektum; . und ., Ulzerationen; . und ., ovariale und uterine Krankheiten; und ., vesikale und renale Affektionen mit Hämaturie; ., Gallensteine; . und , Fungus hæmatodes; . und , Wirkungen des Bienenstichs; ., Fülle im Hals und Einschnürung; ., schmerzhafte Karbunkel.