Ipecacuanha
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Ipecac. Rubiaceæ.
Eine in Brasilien heimische Pflanze. Die Tinktur wird aus der getrockneten und fein gepulverten Wurzel bereitet.
Arzneimittelprüfungen von Hahnemann und seinen Prüfern. Siehe Allen's Encyclopædia, Bd. 5, S. 137.
KLINISCHE AUTORITÄTEN.
- Hypochondrie, Hufeland, B. J. H., Bd. 27, S. 621; Apoplexie, Rummel, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 92; Choroiditis, Tamhayn, B. J. H., Bd. 18, S. 252; Ophthalmie, Jousset, B. J. H., Bd. 28, S. 19; Turrel, Hom. Clin., Bd. 3, S. 30; Nasaler Katarrh, Bigel, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 388; Influenza, Gerner, Rück. Kl. Erf., Bd. 3, S. 42; Rückert, B. J. H., Bd. 26, S. 569; Erbrechen, Lobeth, Genzk, Diez, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 557; Hughes, B. J. H., Bd. 18, S. 38; Nervöses Erbrechen, Jousset, B. J. H., Bd. 27, S. 622; Chronisches Erbrechen, Hughes, B. J. H., Bd. 23, S. 677; Smith, Allg. Hom. Ztg., Bd. 109, S. 32; Hämatemesis, (5 Fälle), Goullon, Nunez, Rück. Kl. Erf. Bd. 5, S. 265; Goullon, B. J. H., Bd. 26, S. 583; Meläna, Pomeroy, Raue's Rec., 1872, S. 151; Diarrhö, Kafka, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 418; Huber, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 418; Knorre, Goullon, B. J. H., Bd. 27, S. 632; Lobethal, Bœnninghausen, Müller, B. J. H., Bd. 27, S. 630; Jahr, Hom. Clin., Bd. 1, S. 195; Dysenterie, Henke, B. J. H., Bd. 27, S. 627; (2 Fälle), Drysdale, B. J. H., Bd. 33, S. 738; Thayer, Raue's Rec., 1872, S. 43; Cholera infantum, Miller, Raue's Rec., 1874, S. 196; Cholerine, Goullon, Kafka, B. J. H., Bd. 27, S. 632; Cholera, Drysdale, B. J. H., Bd. 8, S. 161; Widman, Rupprig, Roth, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 948; Hämaturie, Gaspary, B. J. H., Bd. 26, S. 583; Uterusblutung, Hawkes, Organon, Bd. 2, S. 132; Teller, B. J. H., Bd. 26, S. 580; Hartmann, Kallenbach, Gaspar, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 312; Menorrhagie, Patzak, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 235; Übelkeit und Erbrechen der Schwangerschaft, Müller, Schreter, Wolf, Knorre, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 382; Müller, Rummel, Schreter, Rau, Knorre, B. J. H., Bd. 27, S. 622; Blutung bei Fehlgeburt, Käsemann, Kallenbach, B. J. H., Bd. 26, S. 582; Eklampsie, Rummel, B. J. H., Bd. 28, S. 10; Postpartale Blutung, Raue's Rec., 1870, S. 271; Miller, Raue's Rec., 1873, S. 183; Bell, Hah. Mo., Bd. 4, S. 405; Laryngismus stridulus, B. J. H., Bd. 12, S. 457; Laryngitis, Krampf der Stimmbänder, Pemerl, Raue's Rec., 1870, S. 156; Emphysem, Meyer, Petroz, Müller, B. J. H., Bd. 26, S. 567; Asthma, Frank, N. A. J. H., Bd. 8, S. 96; Kreuss, Sonnenburg, Kämpfer, Bethmann, Rück. Kl. Erf., Bd. 3, S. 189; Müller, Meyer, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 799; Husten, Hughes, B. J. H., Bd. 18, S. 39; Knorre, Lobethal, Bernstein, Hering, Käsemann, Hirsch, B. J. H., Bd. 26, S. 568-9; Knorre, Lobethal, Bernstein, Käsemann, Hering, Bigel, Hirsch, Rück. Kl. Erf., Bd. 3, S. 16; Hartmann, Schrön, Käsemann, Schelling, Bethmann, Rück. Kl. Erf., Bd. 3, S. 79; Keuchhusten, Meyer, B. J. H., Bd. 15, S. 43; Müller, Kafka, B. J. H., Bd. 26, S. 570; Hämoptyse, Chalmers, Raue's Rec., 1870, S. 195; Eidherr, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 805; Hysterie, Rummel, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 286; Hysterische Krämpfe, Attomyr, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 574; Krämpfe, Jahr, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 574; Schreter, Nenning, Rück. Kl. Erf. Bd. 4, S. 574; Krampfartige Zustände, Rummel, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 573; Tetanus, Trismus, Schneider, Hahnemann, Ackerman, Bogel, B. J. H., Bd. 28, S. 11; Epilepsie, Tietzer, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 573; Wechselfieber, Hering, Loebthal, Nagel, Tripi, Escallier, Hencke, Hirsch, Bürkner, Vehseman, Müller, Horner, Thorer, Neumann, Szontagh, Käsemann, Baertl, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 928-40; Lobethal, Escallier, Wurmb, Caspar, Hencke, B. J. H., Bd. 28, S. 4 (34 Fälle), Muller, N. A. J. H., Bd. 4, S. 271-273; Hawkes, Organon, Bd. 2, S. 114; Allen, Organon, Bd. 2, S. 239; Hoffman, Organon, Bd. 3, S. 112; Morrison, Allen's Int. Fever, S. 152; Wechselfieber, Stow, Raue's Rec., 1871, S. 196; Edmundson, Raue's Rec., 1874, S. 279; Frost, Raue's Rec., 1875, S. 272; Carr Organon, Bd. 2, S. 204; Masern, Hartmann, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 97; Scharlach, Hahnemann, Trinks, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 53; Gelbfieber, Taft, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 665; Anämie, Haubold, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 604; Opiumvergiftung, Korndoerfer, Hom. Clin., Bd. 1, S. 266.
GEMÜT [1]
Ist ungeschickt und stößt gegen alles.
In Gedanken versunken; Schweigsamkeit.
Voll unaussprechlicher Wünsche.
Stöhnen und Seufzen mit dem Fieber. θ Wechselfieber.
Kind weint und schreit heftig und unaufhörlich; steckt die Faust in den Mund; Gesicht bleich, Körper kühl.
Alle 6 oder 8 Wochen Appetitlosigkeit und Hypochondrie, mit Druck und Spannung sowie Tympanitis des Epigastriums; Verstopfung, mit Widerwillen und Ungeduld bei der Arbeit; Anfälle, denen Übelkeit und Neigung zu Diarrhö vorausgehen. θ Hypochondrie.
Gedrückte Stimmung, mürrisch, erfreut sich an nichts.
Verdrossen; reizbar; ungeduldig; mürrische, verächtliche Stimmung.
Üble Laune, verachtet alles.
Quengeligkeit. θ Wechselfieber. θ Cholera infantum.
Äußerst ungeduldig.
Mürrische Stimmung, die alles verachtet, und wünscht außerdem, daß auch andere nichts schätzen oder wertschätzen sollen.
Beschwerden durch Ärger und zurückgehaltenen Unwillen.
SENSORIUM [2]
Apoplexia nervosa et serosa; Schwindel; Herabhängen der Lippen; beeinträchtigte Sprache; Abträufeln von Speichel aus dem Mund; Lähmung der Extremitäten.
Schwindel beim Gehen und beim Umdrehen.
INNERER KOPF [3]
Reißender Schmerz in der Stirn, hervorgerufen und verschlimmert durch das Fühlen des Herzschlages oder durch Bücken.
Dumpf schmerzendes Gefühl in der Stirn; feine stechende Schmerzen in der Stirn.
Kopfschmerz über dem linken Auge.
Stiche im Scheitel oder in der Stirn.
Einschießend im Kopf.
Kurze Anfälle feiner und heftig stechender Schmerzen im Kopf, die zu einem dumpf schmerzenden Gefühl zunehmen.
Stechender Kopfschmerz mit Schwere des Kopfes, auch mit Schläfrigkeit.
Kopfschmerz wie geprellt, durch alle Knochen des Kopfes und hinab bis zur Zungenwurzel; Übelkeit, Erbrechen; > im Freien.
Kopfschmerz wie von einer Prellung von Gehirn und Schädel, der durch alle Schädelknochen bis in die Zahnwurzeln dringt, mit Übelkeit.
Kopfschmerz, als wäre das Gehirn zerquetscht, mit Übelkeit und Erbrechen; milletartige Eruptionen auf Stirn und Wangen schubweise; bleiches Gesicht und blasse Schleimhäute; spärliche und kurze Menstruation; schwacher Puls, kalte Hände; mürrisch, erfreut sich an nichts. θ Chlorose.
Reißender Kopfschmerz von morgens bis Mittag.
Dumpfes Ziehen im Kopf hin und her.
Klopfender Schmerz im Kopf und in der Magengrube nach Husten.
Hitze und Pochen im Kopf, mit roten Wangen.
Einseitiger Kopfschmerz mit Übelkeit und Erbrechen.
Spannender Kopfschmerz im Hinterhaupt und Nacken, bis in die Schultern ausstrahlend.
Schmerz im Hinterhaupt und Nacken.
Gastrische Kopfschmerzen, bei nervösen, empfindlichen Personen auftretend, beginnend mit Übelkeit und Erbrechen.
Malariakopfschmerz; Appetitlosigkeit und Erbrechen.
Hydrocephaloid; Fontanellen offen; schmerzhafte Wundheit von Hinterhaupt und Hals; blaue Ringe unter den Augen; häufiges Nasenbluten; bleiches Gesicht; Übelkeit und Erbrechen; grüne, faulige Abgänge aus dem Darm.
ÄUSSERER KOPF [4]
Kalter Schweiß auf der Stirn. θ Diarrhö.
Offene Fontanellen; Hinterhaupt und Hals wund. θ Hydrocephaloid.
SEHEN UND AUGEN [5]
Schlimmer durch Licht, besonders Kerzenlicht.
Blauer und roter Hof um das Licht.
Optische Täuschungen in leuchtenden Farben.
Verdunkelung des Sehens; Augen entzündet.
Augen eingesunken; blaue Ränder darum. θ Cholera infantum.
Erweiterte Pupillen.
Starke einschießende Schmerzen durch die Augäpfel, reichlicher Tränenfluß beim festen Hinsehen; blauer und roter Hof um die Flamme, Pupille normal und beweglich, ohne äußere Entzündung oder Läsion, außer leichter palpebraler Konjunktivitis. θ Choroiditis.
Phlyktänen und Geschwüre der Hornhaut oder Bindehaut, besonders wenn viel Lichtscheu besteht; die Hornhaut kann vaskularisiert sein; Rötung der Bindehaut, Tränenfluß sowie Schmerz und Übelkeit.
Pustulöse Entzündung von Hornhaut und Bindehaut.
Kind nach Verkühlung: Lider rot und geschwollen; Lichtscheu, die Lider werden krampfhaft fest geschlossen gehalten; reichlicher, eitriger Ausfluß, < nachts; Konjunktiva injiziert und geschwollen, besonders rechts, wo die Anschwellung so stark war, daß die Pupille in einer kreisförmigen Vertiefung eingebettet erschien; Ausfluß aus den Augen so reichlich, daß Haare und Ohren beschmutzt wurden; fortwährend reichliche, grüne, diarrhoische Stühle mit Kolik; große Abmagerung; Tag und Nacht schlaflos; Lidränder rot, ohne Ödem; rechte eingebettete Hornhaut ulzeriert, auch links, aber in geringerem Grade.
Entzündung der Augen; beim Öffnen des rechten, geschwollenen Lides reichlicher Tränenstrom; die Konjunktiva des Bulbus injiziert und infiltriert, und bei genauer Untersuchung wurden zahlreiche kleine Vertiefungen bemerkt; heftige reißende oder spannende Schmerzen in den Augen; große Lichtscheu.
Skrofulöse Ophthalmie, wenn Keratitis mit Ulzeration oder Infiltration der Hornhaut vorliegt; Rötung des Auges, äußerste Lichtscheu, Schmerzen in Schläfen und Stirn.
Katarrhalische Konjunktivitis mit reichlichem gelbem Ausfluß und Chemosis.
Sklera gelb.
Verhärteter Schleim in den äußeren Augenwinkeln.
Zucken der Augenlider.
HÖREN UND OHREN [6]
Kann das geringste Geräusch nicht ertragen.
Ohren kalt während der fieberhaften Hitze.
GERUCH UND NASE [7]
Schnupfen: trocken; mit Verstopfung der Nase; Geruchsverlust; Übelkeit; Nasenbluten.
Verstopfung der Nase; Geruchsverlust; Schwere des Kopfes; trockener Husten, besonders nachts in lang andauernden Anfällen auftretend, mit schmerzhaften Erschütterungen in Kopf und Magen; Übelkeit, gefolgt von Erbrechen, allgemeinem Schweiß und großer Schwäche. θ Chronischer Katarrh.
Nasenbluten, Blut hellrot; Gesicht bleich.
Nase juckt; wenn die Übelkeit vorüber ist, heftiger Hunger.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Gesicht: bleich und aufgedunsen; bleich, und Körper kühl; eingefallen; totenbleich, Augen eingesunken mit blauen Rändern; livid, gelblich.
Konvulsivische Zuckungen in den Muskeln des Gesichts und der Lippen.
Ausschlag.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Haut um den Mund rot.
Brennend schmerzender Ausschlag und Aphthen am Lippenrand.
Lippen: blau während des Frostes; weiß während der Blutung.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Kind steckt seine Faust in den Mund; schreit heftig; Gesicht bleich; Körper kühl; Erbrechen und wässerige Stühle; Prostration; Krämpfe. θ Dentition.
Schmerz in einem hohlen Zahn beim Daraufbeißen.
Schmerz in den Molaren > während des Essens; < nachmittags und noch mehr nachts.
Zähneklappern mit Frost. θ Wechselfieber.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmacksverlust.
Geschmack: bitter; süßlich, blutig; wie ranziges Öl beim Schlucken; erdig; fade, bei weißer, dick belegter Zunge.
Zunge: sauber; gelb oder weiß; blaß.
Abgeneigt zu sprechen; Zunge trocken.
MUNDHÖHLE [12]
Reichliche Ansammlung von Speichel; muß ihn ständig herunterschlucken.
Brennend schmerzendes Gefühl im Mund und auf der Zunge.
GAUMEN UND HALS [13]
Fauces trocken, wund, rauh, stechend.
Krampfartig zusammenziehendes Gefühl in Hals und Brust; erschwertes Schlucken.
Druck im Hals, mit Schmerzen im Zwerchfell.
Tiefrote Färbung der Tonsillen und des Rachens.
Schnelle Kongestion der Schleimhaut des Rachens; Absonderung eines dicken, plastischen, weißlichen, ekelerregenden Humors, der zuerst in Form kleiner weißer oder gräulicher Punkte erscheint, entweder auf den Tonsillen oder am velum palati oder im Rachen.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Durst oder Durstlosigkeit.
Verlangen nach Leckerbissen und Süßigkeiten.
Abneigung gegen alle Nahrung, kein Appetit; erdiger Geschmack; der Magen fühlt sich schlaff an; Übelkeit.
Großer Widerwille und Ekel vor jeder Art von Nahrung.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Unpäßlichkeit durch unverdauliche Stoffe, Zitronenschale, Beeren, Rosinen, Süßigkeiten, Kuchen, Backwerk und unreifes Obst, Salate, Schweinefleisch, Fette, saures Bier usw.
Nach dem Essen: Übelkeit; Erbrechen; Stuhl.
Kolik, mit Übelkeit und Erbrechen, nach kalten Getränken oder Speiseeis.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Schluckauf: mit Übelkeit; bei Kindern.
Aufstoßen alle acht bis zehn Minuten; mit Rumoren im Bauch.
Wasserbrechen.
Übelkeit: quälend; ständig, bei fast allen Beschwerden; wie aus dem Magen; mit leerem Aufstoßen; Ansammlung von viel Speichel; Brechigkeit und Erbrechensversuchen.
Übelkeit und Würgen vom Rauchen; primäre Wirkungen des Tabaks.
Ohnmachtsgefühl, Übelkeit, Würgen. θ Postpartale Blutung.
Neigung zum Erbrechen ohne Übelkeit.
Übelkeit, reichlicher Speichel; Erbrechen von weißem, glasigem Schleim; < beim Bücken.
Übelkeit mit Aufblähung des Bauches und Trockenheit im Hals; nach dem Erbrechen Neigung zum Schlaf.
Ständiges, aber erfolgloses Verlangen zu erbrechen; oder unmittelbar nach dem Erbrechen Wunsch, es wieder zu tun.
Unaufhörliches Würgen mit Erbrechen wässeriger Flüssigkeiten und schneidendem Schmerz im Bauch.
Ständige Übelkeit und Erbrechen gelblichen Schleims.
Erbrechen: von Speisen; von Galle; von grasgrünem Schleim; gallig, faulig; reichlich von geleeartigem Schleim; von Blut oder einer pechartigen Substanz; von einer dunkel gefärbten Flüssigkeit, mit oder ohne Blut; von einer sauren Flüssigkeit; von großen Mengen Schleim; immer mit Übelkeit; während der Schwangerschaft; mit Durst, Schweiß, üblem Atem; mit Diarrhö, Kolik, aufgetriebenem Bauch; bei sauberer Zunge.
Erbrechen verursacht große Schmerzen in Lenden und Hüften.
Nervöses Erbrechen, häufig und mit ständiger Übelkeit.
Erbrechen infolge Reizbarkeit oder anderer krankhafter Zustände der Magennerven, besonders wenn die Zunge sauber ist und die Personen schwach, nervös und kräftig gebaut sind; ständige Übelkeit und Würgen hysterischer Frauen; morgendliches Erbrechen bei schwächlichen Personen, die an Würmern leiden; Übelkeit bei nervösen Fiebern und jene, die nach einem Anfall von Verdauungsstörung zurückbleibt.
Erbrechen von Speisen bald nach dem Essen, sehr sauer schmeckend und von viel Würgen begleitet; Zunge in der Mitte belegt, Ränder rot; Magengegend und Hypochondrien druckempfindlich; täglich drei oder vier Stühle; allgemeine Schwäche; Menses unregelmäßig; Harn dunkel, mit Uratabsatz.
Erbricht alles Aufgenommene; Speisen verursachen Schmerzen während der kurzen Zeit, die sie im Magen bleiben; Zunge braun und rissig; Darmtätigkeit regelmäßig; Harn dick. θ Chronisches Erbrechen.
Vor neun Monaten Appetitverlust ohne erkennbare Ursache; darauf folgte Erbrechen aller Nahrung mit großer Entkräftung; der Darm sehr gelockert; Brennen der Augen; Katamenien regelmäßig.
Fast ständig tagelang Erbrechen. θ Remittierendes Fieber.
Abgemagertes, skrofulöses Kind, das an Krankheit der Mesenterialdrüsen litt, erbrach alles Aufgenommene und schrie den ganzen Tag; das Erbrochene und die begleitenden gehackten Stühle rochen sehr sauer.
Ständige Übelkeit, oft mit Erbrechen großer Schleimmassen, meist grün. θ Diarrhö der Kinder.
Tormina und galliges Erbrechen, anfänglich jeden vierten Tag, zuletzt aber jeden Samstag auftretend; Übelkeit mit äußerster Schwäche und wiederholten Ohnmachten; häufige Anfälle heftigen galligen Erbrechens, die sie zwingen, den ganzen Tag im Bett zu bleiben; an den übrigen Tagen vollkommen wohl.
Erbrechen der Säuglinge an der Brust.
Bücken verursacht Erbrechen.
MAGENGEGENd UND MAGEN [17]
Unangenehmes Gefühl im Epigastrium.
Heftige Beklemmung in der Magengrube; Schmerzanfälle; Klopfen.
Unbeschreibliches Krankheitsgefühl im Magen.
Empfindung, als hinge der Magen schlaff herab.
Druck im Magen; krampfhaftes Zusammenkneifen; Klopfen.
Cardialgie; typische Form.
Schmerz am stärksten an der Vorderseite des Bauches, ausstrahlend in das linke Hypochondrium, zu den Seiten, zum Rücken und zur Basis der Brust, mit Anschwellung des Magens; große Aufregung; ständige, vom Magen ausgehende Übelkeit, mit leerem Aufstoßen und Ansammlung von viel Speichel; leichtes Erbrechen; Diarrhö.
Magenkatarrh, mit Abscheu vor aller Nahrung und vor Tabak; mit Übelkeit, Erbrechen, Kolik und Diarrhö; Zunge stets sauber.
Gastrischer Katarrh durch unverdauliche Speisen oder eiskalte Dinge; Schmerz und schleimiges Erbrechen.
Nach dem Essen von fettem Schweinefleisch Kopfschmerz, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen; Prostration und Debilität; Schmerz in der Stirn; bleiches, aufgedunsenes Gesicht; Lichtscheu ohne Rötung der Augen; fader Geschmack, schleimig belegte Zunge; starker Durst; häufiges Erbrechen, dem Druck und Schmerz im Magen vorausgehen; häufige, übelriechende, flockige Stühle; leichter trockener Husten; gelegentliche Zuckungen der Muskeln von Gesicht, Lippen und Augenlidern; unruhiger Schlaf mit häufigem Auffahren.
Verdauungsstörung durch Überladung des Magens.
Dyspepsie jeden Tag oder jeden zweiten Tag zur selben Stunde.
Nach leichter Verdauungsstörung plötzliches Bluterbrechen, dreimal innerhalb von sieben Tagen auftretend; das Blut zunächst dunkel und geronnen, bei den folgenden Anfällen flüssig und hellrot, gefolgt von blutigen Stühlen; große Prostration; häufige Ohnmachtsanfälle; Sehtrübung; die geringste Bewegung oder Husten verursacht Übelkeit; Zunge braun, trocken, wie Erde; unstillbarer Durst; hartnäckige Verstopfung.
Nach Verdruß ständiger drückender Schmerz in der Magengrube, Appetitverlust, häufige Übelkeit; acht Tage danach infolge von Ärger plötzliches Erbrechen, zuerst von geronnenem, dann von flüssigem Blut, etwa zwei Pfund an Menge; totenbleich; fast pulslos; Ohnmachtsgefühl.
Akute Beklemmung in der epigastrischen Gegend; gewaltsames Erbrechen ungeheurer Mengen schwarzer, teerartiger Masse, die sowohl aus den Nasenlöchern als auch aus dem Mund hervorschießt; Extremitäten kalt; hippokratisches Gesicht; Puls fast unmerklich; kalte, klebrige Schweiße; äußerste Prostration und Erschöpfung. θ Meläna.
Nach lange anhaltendem drückendem Schmerz im Magen, der mit Zahnschmerz wechselte, plötzliches Bluterbrechen mit großer Ohnmacht; das Blut dunkel, dünn, etwa ein Pfund an Menge; Puls voll; ein zweiter Anfall mit großer Ohnmacht, Angst, schwachem Puls, bleichem, kaltem Gesicht und kalten Händen.
Bleiches, anämisches Mädchen, zu Magenschmerzen und reizbaren Gemütszuständen neigend, wurde nach starkem Kaffeegenuß plötzlich von Bluterbrechen befallen; das Blut zunächst bräunlichschwarz, dann schwarz und halb geronnen, in großen Mengen entleert; zwischen den einzelnen, etwa jede halbe Stunde auftretenden Brechanfällen Angst, Druck im Magen, Ohnmacht; Puls klein und schwach; Gesicht und Hände bleich und kalt; Durst und innere Hitze.
Nach Einwirkung von Kälte und Nässe Frösteln und Dyspnoe, gefolgt von reichlichem Blutspeien; kann nicht sprechen; sitzt auf einem Stuhl, schnappt nach Luft, und bringt alle paar Sekunden einen großen Mundvoll hell gefärbten, schaumigen Blutes hervor; Puls klein und häufig; Atmung kurz und sehr häufig; Gesicht livid und angstvoll. θ Hämoptyse.
Plötzlicher Anfall; Blut dunkel, schwarz, sauer; Blässe; Kälte; Puls kaum wahrnehmbar; Ohnmacht; Angst; Druck im Magen; starker Durst; Beklemmung der Atmung. θ Hämatemesis.
Hämatemesis der Kinder.
HYPOCHONDRIEN [18]
Zwackender Schmerz in beiden Hypochondrien und in der Gegend der Magengrube.
Schmerz im linken Hypochondrium.
Zwerchfell, als werde es von vorn nach hinten zwischen zwei Mühlsteinen gepreßt.
BAUCH UND LENDEN [19]
Beklemmendes Gefühl im Bauch, als hänge der Magen schlaff herab.
Wundes Gefühl im Bauch.
Kneifende Schmerzen wie von einer Hand, deren jeder Finger sich scharf in den Darm eindrückt; > in Ruhe, viel < durch Bewegung.
Krampfhaftes Zusammenziehen und Zusammendrücken im Bauch.
Blähungskolik um den Nabel, als würden die Därme mit der Hand gepackt. θ Dysenterische Diarrhö.
Schneidende Kolik nahe dem Nabel; zuweilen Frösteln.
Druckempfindlichkeit und Schmerz um den Nabel, zur Gebärmutter hin.
Stiche vom Nabel zur Gebärmutter.
Schneidender Schmerz, fast ständig bei jeder Bewegung von links nach rechts laufend.
Anfälle einschießender Schmerzen quer durch den Bauch von links nach rechts, verursachen Übelkeit und Erbrechen; erbricht Schaum und Galle mühsam; beim Erbrechen hustet sie, um es heraufzubringen; schwitzt; übelriechende schwarze Stühle; Erbrechen verursacht große Schmerzen in den Lenden und Hüften, als würden alle Knochen des Körpers in Stücke gerissen.
Starke Bauchschmerzen, nach allen Seiten ausstrahlend.
Blähungskolik mit häufigen losen Stühlen.
Kolik der Kinder: mit Diarrhö, Unruhe, Schreien und Herumwerfen; durch Verdauungsstörung; nach saurem oder unreifem Obst, Bier usw.
Leistenbruch, leicht reponibel oder eingeklemmt.
STUHL UND REKTUM [20]
Stuhl: blutig; wie gegoren; in Konsistenz und Aussehen wie gegorene Hefe; schießt mit viel Blähungen heraus; sehr übelriechend; hellgelb; zitronenfarben; grün wie Gras; grünlicher Schleim; klumpig, grünlich-wässerig; weiß schleimig, blutig; gelb, flüssig, mit blutigem Schleim bedeckt; pechartig oder wie schaumige Melasse; schleimig, blutig, übelriechend, gefolgt von Tenesmus; faulig riechend; Blut und Materie enthaltend.
Diarrhö zahnender Kinder, gelbe, weiße oder grüne Abgänge, ohne Schmerz oder Abmagerung, aber wegen ihrer langen Dauer ernst; besonders angezeigt zur Zeit des Abstillens, wenn die Nahrung nicht vertragen wird.
Diarrhö: mit Schmerz, bei Kindern unaufhörliches Schreien und Herumwerfen verursachend; durch Erkältung; vom verdorbenen Magen nach späten Abendmahlzeiten; der Säuglinge mit Erbrechen grüner oder weißlicher Materie; durch Frost oder seelische Erregungen; nach Überladung des Magens mit Süßigkeiten oder fettem Backwerk; im Herbst.
Sommerbeschwerden der Kinder, mit Weinen, Herumwerfen, großem Bauch, häufigen, kleinen, gelben, gegorenen Stühlen.
Kolliquative Diarrhö dunkler Stühle oder grünlicher Materie mit Teilchen, die wie Gerinnsel aussehen.
Chronische Diarrhö myasmatischen Ursprungs; saubere Zunge und häufige Übelkeit, ständiger Schmerz am Nabel.
Akuter innerer Katarrh.
Epidemische Dysenterie, mit Übelkeit, Erbrechen, Schmerz im Epigastrium, drückendem frontalem Kopfschmerz, belegter Zunge, Tenesmus, schleimig-fötider Diarrhö, < nachts.
Dysenterie: Stühle häufig, leicht mit Blut tingiert und oft ganz aus Blut und Schleim bestehend; im Herbst, mit Erbrechen von Galle, Tenesmus nach dem Stuhl und gleichzeitiger Affektion des celiacus; Stühle fast schwarz und gegoren wie schaumige Melasse; bei Kindern; kalte Nächte nach heißen Tagen.
Cholera infantum: Übelkeit, Erbrechen, Kolik, Diarrhö; besonders bei fetten, bleichen Kindern; Übelkeit und Erbrechen gelblichen Schleims; klumpige, grünlich-wässerige Stühle; Blässe des Gesichts; blaue Ränder um die Augen; will liegen; üble Laune; reichliche, gegorene, blähende, zitronenfarbene Stühle mit Durst, Fieber und Quengeligkeit.
Stühle hellgrün oder arsenikgrün.
Erste Symptome der Cholera asiatica; Übelkeit und Erbrechen überwiegen, Kopfschmerz und Engegefühl der Brust.
Erbrechen nach allen Ingesta und so oft wie alle Viertelstunden, ohne Ursache; Erbrechen reichlich, von allgemeinem Frösteln vorausgegangen; keine Kälte oder Krämpfe; Puls langsam; Zunge belegt. θ Cholera.
Vor dem Stuhl: Kolik, Übelkeit, Erbrechen.
Während des Stuhls: Kolik, Übelkeit, Erbrechen; heftiger Tenesmus; Mattigkeit, Kälte, Blässe des Gesichts.
Nach dem Stuhl: Mattigkeit; Tenesmus; Zucken des Gesichts.
Hämorrhoiden, sehr reichlich blutend.
Juckreiz am Anus.
HARNORGANE [21]
Harn: spärlich, dunkelrot; trüb, mit rotem Sediment.
Gelblichrotes Sediment im Harn. θ Tägliches Wechselfieber.
Erfolglose Aufforderung zum Wasserlassen.
Ischurie mit Krämpfen.
Hämaturie: mit Schneiden im Bauch und in der Harnröhre; nach unterdrückter Krätze; mit Blasenkrampf.
Nach Verkühlung allgemeines Krankheitsgefühl; sehr schwach, konnte sich wegen Schwindels kaum bewegen; verwirrte Gedanken; starker Schmerz in den Nieren, mit Hitze im Unterbauch, als würde heißes Wasser hineingegossen; gegen Abend heftiger Schmerz in der Bauchgegend und der Harnblase, mit Harndrang, mit Abgang von brennendem Harn und Blut, flüssig und geronnen; am nächsten Tag zu schwach zum Stehen; Füße ganz kalt und wie gelähmt; Kopf benommen, konnte sich nicht aufsetzen; mehr Blut, gefolgt von Ohnmacht, mit totenbleicher Gesichtsfarbe, kaum wahrnehmbarem Puls und kalten Extremitäten; konnte kaum sprechen; Schwere des Kopfes, Unruhe und Neigung zum Erbrechen, Druck auf die Magengrube, Schmerzen im Unterbauch und in den Nieren, Schwere und Kälte der Füße; häufiges Wasserlassen. θ Hämaturie.
Während des Wasserlassens: Brennen in der Harnröhre; Schmerzen im Rücken und Epigastrium.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Prolaps und Blutung; reichliches, geronnenes Blut, mit schwerer, bedrückter Atmung; ständiger Abgang hellroten Blutes, mit Schneiden um den Nabel; ständige Übelkeit und Erbrechen; fühlt sich kalt und ist sehr bleich; Schwindel und Kopfschmerz; Frost und Kälte des Körpers, während innere Hitze in den Kopf steigt, mit nach unten drängendem Druck zur Gebärmutter und zum Anus; Ohnmacht; Blutspeien, Hämatemesis; Ohnmachtsgefühl mit Krämpfen.
Große Schwäche und Leukorrhö während der Intervalle der Menses.
Fortwährender Ausfluß von hellrotem Blut.
Reichliche Menstruation, mit ständiger Übelkeit, keinen Augenblick Erleichterung, selbst nicht nach dem Erbrechen; die Übelkeit geht vom Magen aus, und der Abgang hellroten Blutes nimmt mit jeder Brechanstrengung zu und fließt schwallartig; heftiger Druck über Gebärmutter und Rektum, mit Schauder und Frösteln; Hitze im Kopfbereich und Schwäche; ringt nach Atem, Ohnmachtsgefühl; nach der Geburt, nach Entfernung der Placenta oder nach Fehlgeburt; < beim Aufstehen aus dem Bett. θ Uterusblutung.
Menses traten viermal in sieben Wochen auf und zuletzt so schwer, daß Blut in großen Klumpen abging, sowie eine solche Menge schwarzer Flüssigkeit, daß Ohnmachten und Bewußtseinsverlust eintraten; Erbrechen von Schleim, bei kalter, wachsartig aussehender Haut, blauen Lippen, kleinem, kaum wahrnehmbarem Puls. θ Kongestive Menorrhagie.
Menses: zu früh und zu reichlich; Blut hellrot; Menstruation kehrt alle zwei Wochen zurück; große Schwäche nach den Menses; verdrießliche Stimmung; dumpf schmerzendes Gefühl im Kopf; Einschießen in der Stirn; bleiches Gesicht; blaue Ringe um die Augen; Erbrechen von Speisen; Beklemmung in der Nabelgegend.
Reichliche Menstruation mit ständiger Übelkeit; keinen Augenblick Erleichterung, selbst nicht nach dem Erbrechen.
Blutabgang vor der richtigen Zeit.
Spärliche oder kurze Menses.
Dysmenorrhö.
Starker Schmerz um den Nabel, gegen die Gebärmutter ausstrahlend, die meiste Beklemmung am Nabel, läuft jedoch in die Gebärmutter ab.
Bei jeder Bewegung ein schneidender Schmerz, fast ständig von links nach rechts laufend.
Uterusschmerzen, nach unten laufend.
Schmerz, der zur Gebärmutter hin ausstrahlt und in sie übergeht.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. LAKTATION [24]
Erbrechen der Schwangerschaft; in manchen Fällen mehr Übelkeit als Erbrechen.
Schwindel in der Schwangerschaft, mit bleichem, bläulichem, aufgedunsenem Gesicht, blauen Lippen und Nägeln; Undulation der Jugularvenen.
Drohende Fehlgeburt, oft mit scharfem oder zwackendem Schmerz um den Nabel, der nach unten zur Gebärmutter zieht, mit ständiger Übelkeit und Abgang hellroten Blutes; Krämpfe.
In der sechsten Schwangerschaftswoche plötzlich von Bauchschmerzen, Hitze im Epigastrium und Schwindel befallen; bald darauf starke Blutung, bald gefolgt von einschießenden Schmerzen in den Nieren, Schwäche und Schwere der Oberschenkel sowie allgemeiner Debilität; die Blutung nahm stündlich zu, drang bald durch die Matratze und floß reichlich unter das Bett; die Kolik nahm zu, das Gesicht war bleich und die Augen von Blau umringt; es folgte Fehlgeburt mit akutem Schmerz; die Blutung wurde ernster; Schmerzen im Herzen, gefolgt von Trockenheit des Mundes und starkem Durst; große Erschöpfung, konnte kaum sprechen.
Nach Fehlgeburt gelegentlicher geringer Blutverlust, vier Monate lang, als dann eine alarmierende Blutung mit den gewöhnlichen Symptomen eintrat, außerdem Erbrechen nach dem geringsten Getränk.
Unaufhörlicher Blutsturz; völlige Prostration; schwere Atmung; Beklemmung; farbloses Gesicht und farblose Lippen; Klingeln in den Ohren; Ohnmacht beim Heben des Kopfes vom Kissen; der Fluß hellrot; viel anhaltende Übelkeit; Schmerz in der Nabelgegend, zur Gebärmutter hinunterlaufend.
Während der Wehen starke Blutung, anscheinend von der Placenta.
Wehenschmerzen krampfartig; schneidend quer von links nach rechts; Übelkeit; Zusammenkneifen um den Nabel.
Uterusschmerzen, begleitet von heftigen schneidenden Schmerzen in der Nabelgegend, die die echten Wehen stören; Ohnmachtsgefühl und Übelkeit.
Uterusschmerzen, nach unten laufend.
Stiche, die vom Nabel zur Gebärmutter schießen.
Nach Entfernung der Placenta plötzliche und alarmierende Auftreibung des Bauches in der Gegend der atonischen Gebärmutter; Gesicht und Zunge blaß; seufzende Atmung; Ohnmachtsgefühl, Übelkeit, Würgen; schneidende Schmerzen um den Nabel. θ Postpartale Blutung.
Arterielle Blutung durch partielle Ablösung der Placenta.
Postpartale Blutung; Placenta haftend; Blutung furchtbar, sehr flüssig und schwallartig.
Metrorrhagie, oft nach Entbindung, angekündigt durch langsamen Puls, Übelkeit usw.; gleichmäßiger Fluß von hellem, rotem Blut.
Übelkeit und Erbrechen bei stillenden Frauen.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Stimme hohl.
Krampf der Stimmbänder; ständige abwechselnde Kontraktion und Erschlaffung der Stimmbänder, rasch aufeinanderfolgend.
Die Kontraktion ist begleitet von einem kitzelnden Gefühl am Eingang der Luftröhre.
Glottiskrampf; Blaufärbung des Gesichts und Kälte der Extremitäten.
Entzündung der Fossa; sehr wenig Ödem. θ Laryngitis.
Rasseln in den Bronchien beim tiefen Einatmen; große Ansammlung von Schleim in den Bronchien, schwer herauszubringen.
Rasselnde Geräusche in den Luftwegen während der Atmung.
Erstickungsanfälle durch Fremdkörper in der Luftröhre.
Bronchitis mit lautem Schleimrasseln; erschwerte Expektoration; Husten mit Übelkeit, selbst Erbrechen, oder Beklemmung, > durch reichliche Expektoration.
ATMUNG [26]
Beklemmung der Brust am Vormittag, mit Kurzatmigkeit, wie vom Einatmen von Staub.
Atmung: ängstlich und gehetzt; kurz und gehetzt; kurz und keuchend; schwer.
Rasselgeräusch in den Bronchien beim Atemholen.
Atem übelriechend, mit Erbrechen und Schweiß.
Atembeschwerden bei der geringsten Anstrengung.
Schmerz im Zwerchfell nimmt den Atem weg.
Heftige Dyspnoe mit Giemen und großer Schwere und Angst in der Präkordialgegend.
Erstickungsanfälle; > im Freien; < bei der geringsten Bewegung; Einschnürung in Hals und Brust.
Drohende Erstickung durch Schleimansammlung.
Husten behindert die Atmung bis zur Erstickung.
Verliert beim Husten den Atem, wird im Gesicht blaß und versteift sich. θ Keuchhusten.
Erstickender Husten mit Dyspnoe, Übelkeit, Würgereiz am Ende des Anfalles. θ Keuchhusten.
Dringende Dyspnoe mit dem Gefühl einer Einschnürung quer über die Brust, begleitet von heftigem und krampfartigem Husten.
Trockener, krampfartiger, erschütternder Husten; während des Anfalls Atemstillstand, der Kranke fällt besinnungslos zu Boden; jeder Anfall droht tödlich zu enden und kann nur durch kaltes Wasser überwunden werden.
Erschwerte Ausatmung.
Schwerer und krampfartiger Asthmaanfall.
Heftige Einschnürung von Hals und Brust, eigentümlicher keuchender Ton; ringt am offenen Fenster nach Luft; Gesicht bleich; Puls kaum wahrnehmbar; < bei der geringsten Bewegung; drohende Erstickung. θ Asthma.
Krampfartiges Asthma: mit großer Einschnürung in Hals und Brust; mit eigentümlichem pfeifendem Geräusch; mit Erstickungsgefahr; mit Bronchialkatarrh; bei Erwachsenen; bei hysterischen Personen; nach unterdrückten Miliareruptionen.
Asthma, mit während des Anfalles hinzutretender Zyanose, häufigem trockenem Husten, kaltem Schweiß an Gesicht und Extremitäten, konstitutionellem Würgereiz, Übelkeit oder sogar Erbrechen nach dem Husten.
Nächtliche Erstickungsanfälle. θ Asthma.
Asthma Millari, mit Kitzeln im Kehlkopf, Würgen und Erbrechen.
Asthma emphysematöser Personen, wenn die Auskultation beträchtliche Schleimansammlungen in den Bronchien nachweist, die der Kranke trotz aller Anstrengung nicht in genügender Menge auswerfen kann; Husten ruft Übelkeit hervor.
HUSTEN [27]
Trockener Husten, verursacht durch Kitzeln im oberen Teil des Kehlkopfes.
Husten, verursacht durch ein einschnürendes Kitzeln vom oberen Teil des Kehlkopfes bis zum untersten Ende der Bronchien.
Husten trocken, krampfartig, wechselhaft, hervorgerufen durch Kitzeln und Reizung des Kehlkopfes, nach Schnupfen, zuerst trocken, dann fließend.
Krampfartiger oder katarrhalischer kitzelnder Husten, oder erstickender Husten mit Dyspnoe, Übelkeit, Würgereiz, besonders am Ende des Anfalles, oder mit Auswurf spärlichen, albuminösen, ekelerregenden Schleims; Schleimrasseln und Erbrechen von Speisen.
Heftiger krampfartiger Husten; kann anfangs nicht schnell genug husten; hält die Hand vor den Mund, um nicht zu viel Luft einzuatmen.
Häufige Anfälle krampfartigen Hustens, erschütternd, quälend, hohl; schnell aufeinanderfolgende Hustenstöße von Kitzeln im oberen Teil des Kehlkopfes, wie von Schwefeldampf; morgens Auswurf von Blut und Schleim.
Krampfartiger Husten mit Neigung zum Erbrechen oder mit Erbrechen weißlichen Schleims; in der Brust bildet sich leicht Schleim, und der Husten erzeugt klingende und blubbernde Rasselgeräusche.
Trockener, krampfartiger Husten ohne vaskuläre Erregung.
Trockener, krampfartiger Husten alter Menschen, anfallsweise auftretend, besonders nachts nach dem Zubettgehen oder nach dem Abendessen; neigt zum Emphysem.
Husten mit Schmerz im Bauch, besonders um den Nabel, oder Druck auf die Blase, der den Harnabgang hindert; Klopfen im Kopf oder in der Magengrube; Gefühl des Wundseins in der Brust; nach dem Hustenanfall bleibt die Atmung kurz, und die Stirn strömt von Schweiß; < im Freien.
Husten nach einer Mahlzeit, besonders nachmittags auftretend; Husten durch jede Inspiration erregt; Kitzeln und Einschnürung im oberen Teil der Luftröhre, im Freien auftretend; plötzlicher jäher Hustenanfall; Atem stockt; Erstickungsgefahr durch Schleim; Qual durch Ersticken; Augen treten hervor; Gesicht bläulichrot; bukkale und nasale Blutung; Brechversuche; der Anfall endet mit Erbrechen von Speisen; Ohnmacht während des Anfalls. θ Influenza.
Erstickender, quälender, sehr erschöpfender Husten, gegen Abend eine Stunde anhaltend.
Erstickender Husten, wobei das Kind im Gesicht ganz steif und blau wird.
Verliert beim Husten den Atem, wird im Gesicht blaß und versteift sich.
Erstickender Abendhusten; fortgesetzter Husten, mit Schweiß auf der Stirn, Erschütterungen im Kopf, Würgen und Erbrechen.
Würgen beim Husten bis das Gesicht blau wird. θ Pertussis.
Unaufhörlicher und höchst heftiger Husten bei jedem Atemzug.
Husten verursacht Neigung zum Erbrechen ohne Übelkeit.
Husten mit Würgen, reichlichem Schleimauswurf und beträchtlicher Dyspnoe.
Husten verursacht Würgereiz; dem Erbrechen folgt Erleichterung.
Husten mit Auswurf von Blut.
Krampfartiger Abendhusten, der Auswurf hat einen widerwärtigen metallischen Geschmack.
Husten besonders nachts, mit Ekel und Erbrechen.
Kruppartige Husten nachts auftretend.
Husten: nervös, krampfartig; rauh, erschütternd; trocken, von Kitzeln im oberen Teil des Kehlkopfes; bei jedem Atemzug; nach Anstrengung wiederkehrend; < von kühler Luft; mit Neigung zum Erbrechen; mit Blutspeien bei der geringsten Anstrengung; ständig, kein Schleim löst sich, obwohl die Brust voll erscheint; würgend, als sei so viel Schleim in den Bronchien angesammelt; kruppartig, nachts; bei fetten Kindern; bei hysterischen Frauen; bei zahnenden Kindern.
Während des Hustens: Kopfschmerz; wundartiger Schmerz in der Brust; Erstickungsanfälle mit Starrheit des Körpers; schmerzhafte Erschütterungen im Magen und Kopf; Schmerzen im Epigastrium und in der Nabelgegend; Blutung aus Mund und Nase; Übelkeit, Würgen, Erbrechen; Schweiß der Stirn; Blaufärbung des Gesichts; Erschütterung des Körpers; Bewußtseinsverlust und Hinfallen.
Glottiskrampf vor dem Anfall; Blutung aus Nase und Mund während der Hustenanfälle; Erbrechen von Schleim oder Speisen; Krämpfe und Rückwärtssteifwerden des Körpers; Erbrechen von Speisen ohne Husten; Schleimrasseln in den Bronchialröhren; Ausschlag, Eruption. θ Keuchhusten.
Glottiskrampf, der so lange anhält, daß das Kind eine Zeitlang nicht atmet; Husten trocken, nach dem Anfall Erbrechen ohne viel Schleim auszustoßen; Dyspnoe; feine Rasselgeräusche hinten im unteren Teil des Thorax. θ Keuchhusten.
Heftige, erschütternde, hohle Hustenstöße, rasch aufeinanderfolgend, ohne Wiedererlangen des Atems; morgens Auswurf von etwas hellrotem Blut, mit Schleim gemischt, von faulig-süßlichem Geschmack. θ Tussis convulsiva.
Keuchhusten: mit Nasenbluten; Blutung aus dem Mund; Erbrechen; verliert den Atem, wird blaß oder blau und starr.
Fieberhusten (hauptsächlich nach Pulsat. und Nux vom.) bei Frauen und Kindern; unregelmäßige Hitzeperioden, während deren der trockene Husten schlimmer wird.
Tussis abdominalis, mit Erbrechen, das erleichtert.
Schleimrasseln auf der Brust, bei kleinen Kindern zuweilen erbrochen.
Auswurf von Schleim mit metallischem Geschmack.
Sputa spärlich, albuminös.
Auswurf: morgens von hellrotem Blut, mit Schleim gemischt, oder von zähem Schleim, oft erbrochen; von Blut bei der geringsten Anstrengung.
INNERES DER BRUST UND LUNGEN [28]
Krampfartige Enge der Brust, mit Zusammenziehung des Halses und keuchender Atmung.
Große Beklemmung der Brust, kann kaum atmen. θ Wechselfieber.
Akuter Katarrh der Kinder; erstickender Husten, mit kongestivem und bläulichem Gesicht und Atemverlust, oder wenn der Husten von Übelkeit und Erbrechen begleitet ist, oder durch Kitzeln im Kehlkopf hervorgerufen wird, mit Klopfen von Kopf und Herz und Verlangen zu Wasser zu lassen.
Rasseln großer Blasen; Fieber, aber das Gesicht eher blaß; Husten und Würgen.
Schleimansammlung, die schwer zu expektorieren ist; der Auswurf bringt nur vorübergehende Erleichterung.
Würgendes Gefühl, als sei Schleim in der Brust.
Bronchitis: bei Kindern; mit Ansammlung von Schleim, die zu ersticken droht; krampfartiger Husten; Ausschlag auf der Brust.
Feine rasselnde Geräusche in der Brust, krampfartiger Husten; Übelkeit; Lungenödem.
Lungenkongestion und einfache Pneumonie infolge Rückschlags des Scharlachausschlages.
Säuglingspneumonie; Atmung rasch, erschwert; Oberfläche blau; Gesicht bleich.
Reichliche Blutung von hellroter Farbe, hervorgerufen durch trockenen, kitzelnden, erschütternden Husten oder sogar durch geringes Räuspern, < bei der geringsten Anstrengung; vorausgegangen von einem Gefühl von Blubbern in der Brust und begleitet von Übelkeit, Frostschauern, schwerer Atmung, Beklemmung, lividem Gesicht, kleinem und häufigem Puls, Angst und Debilität; kann kein Wort hervorbringen; anhaltender Blutgeschmack im Mund.
Blutung aus der Lunge nach Venaesektion, besonders wenn die Blutung spärlich ist und einen Auswurf von blutgestreiftem Schleim bildet; oder ein Blutspeien bei der geringsten Anstrengung, ohne Husten.
Blut schaumig und hell gefärbt; schnappt nach Luft; Puls klein und häufig; Gesicht livid und ängstlich.
Blutung aus der Lunge: hellrot; kommt bei geringer Anstrengung hoch; < bei der geringsten Anstrengung; häufiger hackender Husten mit Auswurf von blutgestreiftem Schleim; mit oder ohne Husten; nach gestörter Menstruation; nach mechanischen Verletzungen; nachdem frühere Blutungen die Lungen geschwächt haben; mit trockenem Husten bei Phthise.
Hämoptyse; frische Fälle.
Erbrechen und Komplikation von Asthma bei emphysematösen Personen. θ Influenza.
Zyanotische Symptome mit Krämpfen der Brust und Dyspnoe.
Krampfartige Affektionen der Brust.
Einschießender Schmerz mit Nachlassen, nicht entzündlich; kann nicht atmen; setzt beide Hände auf, beugt sich vor, öffnet die Fenster, schnappt nach Luft; Anfälle < nachts.
Emphysem alter Leute.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Puls: groß und weich; beschleunigt, aber schwach; mitunter unmerklich.
HALS UND RÜCKEN [31]
Schwellung und Eiterung in der Drosselgrube.
Krampf zwischen den Schulterblättern während der Bewegung.
Viel Schmerz im Rücken, zugleich in den Extremitäten.
Einschießende Schmerzen von der rechten Niere den Oberschenkel hinab bis zum Knie, wie Krampf.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Kälte einer Hand, während die andere heiß ist.
Kalte Hände.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Gefühl im Femur wie ausgerenkt beim Niedersetzen.
Krämpfe in den Oberschenkeln nachts, mit Knoten in den Oberschenkeln.
Konvulsivische Zuckungen der Beine und Füße. θ Blutung.
Juckreiz der Waden.
Geschwür mit schwarzem Grund am Fuß.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Gefühl, als seien die Gelenke eingeschlafen.
Schmerz in den Gelenken, wie gewöhnlich, wenn eine Extremität einschläft.
Schmerz wie geprellt in allen Knochen.
Kalte Hände und Füße.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Ruhe: kneifende Schmerzen im Darm >.
Unruhig, wirft sich von einer Seite auf die andere.
Hände geballt und Arme heftig nach vorn geworfen.
Setzt beide Hände auf, beugt sich vor: wegen einschießenden Schmerzes in der Brust.
Niedersetzen: Gefühl im Femur wie ausgerenkt.
Sitzt auf einem Stuhl und schnappt nach Luft: nach Blutspeien.
Konnte sich nicht aufsetzen: nach Schmerzen im Bauch.
Hinfallen: während des Hustens, mit Bewußtlosigkeit.
Will liegen: Cholera infantum.
Liegt auf dem Rücken bewußtlos: während Krämpfen.
Kopf zurückgeworfen: während Krämpfen.
Körper rückwärts gebeugt: während hysterischem Krampf.
Körper starr, ausgestreckt, Zucken der Arme.
Körper heftig nach hinten gebogen und in derselben Richtung durch krampfartige Zuckungen gezogen.
Die geringste Bewegung verursacht: Übelkeit, schneidenden Schmerz im Bauch; Erstickungsanfälle; Einschnürung des Halses <; schneidenden Schmerz von links nach rechts durch die Gebärmutter.
Bewegung: kneifende Schmerzen im Darm <; Schweiß <; Krampf zwischen den Schulterblättern; Schweiß <.
Geringste Anstrengung: Atembeschwerden; Blutspeien; reichliche Blutung.
Anstrengung: Husten kehrt zurück.
Beim Heben des Kopfes vom Kissen: Ohnmachtsgefühl.
Beim Aufstehen aus dem Bett: Schwindel und Schwäche der Knie; Menstruation <.
Herumwerfen: von Diarrhö.
Körper hochwerfen: während des Krampfes.
NERVEN [36]
Überempfindlich gegen Hitze oder Kälte.
Unruhe mit dem Fieber. θ Wechselfieber.
Sehr schwach, Abneigung gegen alle Nahrung; Übelkeit; plötzliche Prostration.
Äußerste Prostration und Erschöpfung; es scheint, als seien die letzten Grenzen der Lebenskraft erreicht. θ Meläna.
Will liegen. θ Cholera infantum.
Ungeschickt, stößt gegen alles.
Ohnmacht; Krämpfe; apoplektischer Sopor.
Hysterische Krämpfe, mehrmals täglich auftretend und allmählich heftiger werdend; Körper nach hinten gebogen; Gesichtsmuskeln verzerrt; Stöhnen.
Hysterie; jede neue Entwicklung hysterischer Symptome ruft ein Gefühl fortwährender Übelkeit hervor.
Nervöse Anfälle mit Erstickungsgefühl.
Konvulsivisches Zucken in den Gliedern, schmerzhafter Tremor.
Krämpfe ohne Bewußtseinsverlust.
Tetanische Starrheit des Körpers mit bläulichroter Gesichtsfarbe.
Körper starr, ausgestreckt, krampfartige Zuckungen der Arme.
Körper heftig nach hinten gebogen und durch krampfartige Zuckungen in dieselbe Richtung gezogen. θ Tetanus.
Krämpfe nach Erkältung während Purpura; liegt auf dem Rücken bewußtlos; Gesicht bleich und geschwollen; Augen bald geschlossen, bald offen; schreckliches Zucken der Muskeln von Gesicht, Lippen und Augenlidern; Krämpfe der Arme und Beine, oft den Körper hochwerfend; Anfälle alle fünf Minuten, zehn bis fünfzehn Minuten dauernd, gefolgt von großer Prostration; gelegentliches Würgen.
Klonische oder tonische Krämpfe bei Kindern und hysterischen Frauen; Kopf zurückgeworfen; Bewußtseinsverlust; Aufschreie; bleiches, aufgedunsenes Gesicht; Verzerrung der Muskeln des Gesichts und der halbgeschlossenen Augen; konvulsivische Zuckungen der Muskeln von Gesicht, Lippen, Augenlidern und Extremitäten; Asthma; Übelkeit; Erbrechen.
Erwachte abends aus dem Schlaf mit weit geöffneten, starrenden Augen; Hände geballt und Arme heftig nach vorn geworfen; liegt mehrere Minuten still, dann schnappt und stöhnt er; ständiges Starren mit krampfartiger Kontraktion des rechten Armes; elf Anfälle in vierundzwanzig Stunden.
Furchtbare Krämpfe, die die ganze linke Seite betreffen, gefolgt von Lähmung; Augen starr und nach rechts gedreht; Pupillen erweitert und unempfindlich; häufiges Öffnen und Schließen der Lider; leichte Kontraktionen des rechten Mundwinkels; zeitweise regelmäßige Bewegungen des rechten Armes und der rechten Hand; Puls häufig und schwach; Trachealrasseln, wie bei Lähmung der Lungen; Abgang braunen Schleims aus dem Mund; Atmung unregelmäßig; Inspiration kurz, gefolgt von langsamer, seufzender Exspiration; Haut heiß, aber rechtes Ohr kalt. θ Eklampsie.
Eklampsie in Schwangerschaft oder Wochenbett; heftiges Schneiden um den Nabel; Erbrechen; bleiches Gesicht.
Ohnmacht bei Sommerhitze oder in heißen Zimmern, mit Übelkeit.
Krämpfe: bei Keuchhusten; durch unterdrücktes Exanthem; von unverdaulicher Nahrung usw.
Tetanische Krämpfe durch Verschlucken von Tabak.
Tetanische Krämpfe bei einer alten Dame, mit Auffahren, Zucken; hustet blutigen Schleim aus.
Tetanus; Trismus.
Opisthotonus und Emprosthotonus.
Katalepsie.
Epileptiforme Krämpfe mit Schreien; Opisthotonus; Gesicht bleich, aufgedunsen; gastrische Entgleisung.
Epilepsie der Kinder oder sekundäre Epilepsie, wenn ihr Ausgangspunkt der Nervus pneumogastricus ist.
SCHLAF [37]
Gähnen und Strecken.
Erschütterungen beim Einschlafen.
Schlaf mit halb offenen Augen; Stöhnen, Ächzen.
Fährt im Schlaf auf.
Schlaflos.
Wenn des Schlafes beraubt: Übelkeit und Mattigkeit.
ZEIT [38]
Morgen: Erbrechen; Auswurf von Blut und Schleim; hellrotes Blut mit Schleim ausgehustet; Frostanfälle eine halbe Stunde dauernd, Hitze zwei Stunden; bitterer Geschmack im Mund.
Von morgens bis Mittag: reißender Kopfschmerz.
Um 9 Uhr vormittags: Frost.
Um 11 Uhr vormittags: Frost.
Vormittag: Beklemmung der Brust.
Tag: schlaflos.
Den ganzen Tag: schrie fortwährend; mußte wegen galligen Erbrechens im Bett bleiben.
Nachmittag: Schmerz in den Molaren <; heftiger Frost; Gähnen mit Frösteln.
Bis 2 Uhr nachmittags: Übelkeit und Erbrechen.
Um 3 Uhr nachmittags: heftiger Frost, eine Stunde anhaltend.
Gegen Abend: eine Stunde anhaltender erstickender, quälender, sehr erschöpfender Husten; heftiger Schmerz in Bauchgegend und Blase.
Abend: erstickender Husten; ängstliche, trockene Hitze; Gefühl großer Schwäche; erwachte aus dem Schlaf mit weit geöffneten, starrenden Augen; allgemeine Hitze; trockene Hitze sehr lästig.
Dauert bis 7 Uhr abends: Fieber.
Nacht: Ausfluß aus den Augen <; schlaflos; trockener Husten <; Schmerz in den Molaren <; trockener, krampfartiger Husten; kruppartiger Husten; Anfälle einschießender Schmerzen in der Brust <; sehr reichlicher saurer Schweiß; unangenehme Hitze; epidemische Dysenterie <; Krampf in den Oberschenkeln; reizbar, jähzornig; Fieber <.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Überempfindlich gegen Hitze und Kälte.
Schlimmer im Winter und bei trockenem Wetter.
Schlimmer bei warmem, feuchtem Wind, Südwinden; Katarrhe; Asthma usw.
Warmes Zimmer: Frost <.
Sommerhitze oder heißes Zimmer: Ohnmacht.
Äußere Hitze: < Frost.
Überempfindlichkeit gegen Hitze oder Kälte.
Im Freien: Kopfschmerz >; Schweiß <.
Freie Luft: Erstickung >; Husten <; Husten kommt; Frost <; Frost >.
Bedeckt den Mund mit der Hand, um nicht zu viel Luft einzuatmen.
Schnappt am offenen Fenster nach Luft: Einschnürung des Halses.
Kühle Luft: nervöser Husten <.
Nach Einwirkung von Kälte und Regen: Blutungen <.
Nach Einwirkung von Kälte und Nässe: Frösteln und Dyspnoe, dann Blutspeien.
Nach Erkältung: Lider rot und geschwollen.
Trinken: Frost >.
Nach kaltem Getränk oder Speiseeis: Kolik.
Kaltes Wasser: > krampfartiger Husten.
FIEBER [40]
Der Anfall beginnt mit innerem Frösteln, durch äußere Hitze <.
Frösteln, kalte Hände und Füße, die feucht sind oder von kaltem Schweiß triefen.
Kälte des oberen Körperteils.
Frost, aber gering, bei vielen Magenleiden.
Frost: vorausgegangen von heftigem Würgen; meist mit Durst, aber auch ohne; mit großer Beklemmung der Brust; mit Übelkeit und Erbrechen; mit diarrhoischen Stühlen; < in warmem Zimmer oder durch äußere Hitze; > durch Trinken und in freier Luft; um 9 Uhr vormittags; jeden zweiten Tag um 11 Uhr vormittags; von kurzer Dauer, bald in Hitze übergehend; mit großer Mattigkeit und Müdigkeit.
Nach kurzem Frost trockene Hitze, mit pergamentartiger Haut.
Heftiger Frost am Nachmittag mit Übelkeit, gefolgt von Hitze mit mehrere Stunden dauerndem Schweiß, endend in saurem Schweiß; während der Apyrexie belegte Zunge; Druck im Magen. θ Viertägiges Wechselfieber.
Große Übelkeit vor dem Frost und während des ganzen Anfalles; kann die Augen nicht bewegen ohne Übelkeit, aber kein Erbrechen; großer Durst während des Frostes, keiner während Fieber oder Schweiß; sehr nervös, zitternd; während des Frostes schüttelte es innerlich; heftiger Kopfschmerz während des Anfalles und in geringerem Grade während der Apyrexie, bis zur Nasenwurzel und zum Hals hinabreichend; Schweiß wie Regen; die Anfälle unregelmäßig. θ Wechselfieber.
Frost unregelmäßig, leicht und kurz; Fieber lang, aber nicht sehr heftig; kein Durst während des Frostes, aber viel Durst während der ganzen Hitze; dicker, weißer, breiiger Belag auf der Zunge; vollständiger Appetitverlust; große Schwäche und Prostration während der Apyrexie; ständige Übelkeit und gelegentliches Erbrechen.
Frost von 9 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags, mit heftig dumpf schmerzenden Schmerzen in Rücken und Knochen; Übelkeit und Erbrechen nach dem Frost; heftiges Fieber mit Durst und klopfendem frontalem Kopfschmerz; wird während des Fiebers bewußtlos, das bis 8 Uhr abends anhält; dann tritt etwa eine Stunde lang Schweiß ein, zusammen mit großem Schütteln am ganzen Körper und großem Durst; fortgesetzter springender Kopfschmerz, die ganze Zeit sehr durstig, mit Appetitlosigkeit. θ Wechselfieber.
Nachmittags Gähnen mit Frösteln, vom Rücken ausgehend, bald gefolgt von Kälte der Extremitäten, innerem Schütteln, Zittern und Krämpfen in der Brust; abends allgemeine Hitze, begleitet von großer Ungeduld und Niedergeschlagenheit; große Hitze, besonders in Kopf und Gesicht, Wangen rot, Puls weich, klein, leicht vermehrt; Schmerz in den Gliedern, als wären sie zerbrochen; der Hitze folgt Schweiß; kein Durst während des Fiebers; Appetitverlust; Speichel läuft im Schlaf aus dem Mund; am nächsten Tag Mattigkeit, Kopfschmerz, fader Geschmack, mehrere diarrhoische Stühle mit schneidenden Bauchschmerzen. θ Wechselfieber.
Anfall um 10 Uhr vormittags.
Schmerz in den Knochen und Schmerz durch die Schläfen, mit Schwere in der Stirn; Frostschauer den Rücken auf und ab, mit starkem Durst, fünfzehn Minuten dauernd, kein ›regelmäßiges Schütteln‹, begleitet von großer Languor und Schwäche, so daß ›er wie ein Häufchen zusammensank‹; dann kamen Übelkeit und Erbrechen, gefolgt von brennendem Fieber, das bis 2 Uhr nachmittags dauerte; Durst und klopfender Kopfschmerz während des Fiebers, gefolgt von reichlichem saurem Schweiß; die Anfälle verspäten sich. θ Wechselfieber.
Frost um 9 Uhr vormittags; Zähne klappern; Nägel und Lippen blau; kein Durst; dann Fieber, leichter Durst, Stöhnen, Seufzen; leichte Hitze; Unruhe; Puls groß und weich; Zunge weiß und dick belegt; Stirnkopfschmerz; Diarrhö, Stühle gelb und schmerzlos; innere Hitze bei äußerer Kälte; trinkt wenig; viel Übelkeit und Erbrechen; Lederhaut gelb; Schweiß färbt die Wäsche gelb.
Äußere Kälte mit innerer Hitze.
Plötzliche Anfälle allgemeiner Hitze, mit kalten Händen und Füßen.
Eine Hand kalt, die andere heiß.
Hände und Füße eisig kalt und von kaltem Schweiß gebadet, mit Rötung einer Wange und Blässe der anderen.
Hitze am ganzen Körper, mit abwechselnder Kälte und Blässe des Gesichts; kalter Schweiß auf der Stirn.
Hitze mit Übelkeit und Erbrechen; ängstliche, bedrückte Atmung; trockener, hackender Husten, oft Übelkeit und Erbrechen erregend.
Ängstliche trockene Hitze am Abend.
Hitze mit oder ohne Durst.
Schweiß: heiß, plötzliche Anfälle im Zimmer; partiell, kalt; am oberen Teil des Körpers; < durch Bewegung; stechend, sauer riechend; färbt gelb; < im Freien; kalt, klamm.
Saurer Schweiß mit trübem Harn.
Sehr reichlicher saurer Schweiß, meist während der Nacht.
Reichlicher Schweiß nach Mißbrauch von Chinin.
Der Anfall beginnt mit Gähnen, Strecken und Speichelansammlung im Mund; der Frost ist im allgemeinen von kurzer Dauer und geht bald in Hitze über; innerer Frost, als wäre er unter der Haut, < durch heiße Anwendungen, > durch Trinken und in freier Luft; kein oder nur wenig Durst während des Frostes; heftiger Durst nach großen Mengen während der Hitze. θ Wechselfieber.
Abends Gefühl großer Schwäche; unruhig, wirft sich von einer Seite auf die andere; öffnet langsam die Augen und schließt sie wieder; spricht mit leiser Stimme von Dingen, die am vorherigen Tage vorgefallen sind; krampfartiges Strecken und Gähnen; kalte Füße; der Anfall dauert ein bis zwei Stunden und wird von Schlaf gefolgt, nach dem der Patient sich des Anfalls nicht bewußt ist. θ Tägliches Wechselfieber.
Die Anfälle treten morgens auf und bestehen aus mäßigem Frost von etwa einer halben Stunde Dauer, gefolgt von kaum wahrnehmbarer trockener Hitze von etwa zwei Stunden Dauer, während deren der Puls voll, weich und mäßig häufig ist; beim Frost heftiger wütender Kopfschmerz, der dem Patienten Tränen in die Augen treibt; Übelkeit, Schmerz im Magen und kurzer trockener Husten; der Kopfschmerz dauert bis zum Abend; während der Apyrexie Schwindel, Appetitlosigkeit, Schmerz im Kreuz und in den Gliedern. θ Tägliches Wechselfieber.
Frösteln mit Gänsehaut, gefolgt von fliegender Hitze, beide von kurzer Dauer; Appetitverlust; Zunge weiß; Stuhl spärlich und hart; Hitze im Magen und Hungergefühl; bitterer Geschmack im Mund am Morgen; Wasserbrechen und Würgen; roter, juckender Fleck auf der rechten Brust, nach dem Kratzen brennend. θ Tägliches Wechselfieber.
Heftiger Frost um 3 Uhr nachmittags ohne Durst, eine Stunde dauernd, gefolgt von Hitze mit betäubendem Kopfschmerz und starkem Durst; Schweiß lange und reichlich, mit Durst; während der Apyrexie große Schwäche und Mattigkeit; beim Aufstehen aus dem Bett Schwindel und Schwäche der Knie; unangenehme Hitze nachts; unruhiger, nicht erquickender Schlaf; Appetitlosigkeit; bitterer Geschmack; weiße Zunge; Durstlosigkeit. θ Tägliches Wechselfieber.
Drittägiges Wechselfieber, um eine halbe Stunde voreilend; Frost von eineinhalb Stunden Dauer; hohes Fieber mit Schweiß, den Rest des Tages anhaltend; während des ganzen Anfalls großer Durst, das getrunkene Wasser wird bald erbrochen; Kopfschmerz mit dem Fieber; während der Apyrexie erdiger Geschmack, Druck im Magen, Debilität.
Frösteln mit Gähnen und Erbrechen; nach einer Stunde Hitze im Kopf und Rötung des Gesichts, Hände und Füße kaum warm, gefolgt von Schweiß im Gesicht; während der Apyrexie niedergeschlagen, will nicht spielen, liegt viel herum, Appetitverlust, graugelbe Diarrhö, spärlicher roter Harn, unruhiger Schlaf. θ Drittägiges Wechselfieber.
Starker Frost jeden zweiten Tag, um 1 oder 2 Uhr nachmittags; fortwährende Übelkeit und Erbrechen bitterer, galliger Materie und alles in den Magen Aufgenommenen; der Frost sehr heftig, mit starkem Durst, wobei nur wenig auf einmal getrunken wird; gegen Ende Fröste und Hitzewallungen, dann große Hitze und reichlicher Schweiß.
Frost jeden zweiten Tag gegen 11 Uhr vormittags; schauert eine Weile, dann zwanzig Minuten Schütteln; Kopfschmerz; Hände zuerst kalt; die ganze Zeit Übelkeit; kein Durst beim Frost, aber bei der Hitze; auf den Frost folgt Fieber; nach dem Fieber Schweiß. θ Wechselfieber.
Rückenschmerz, kurzer Frost, langes Fieber; Hitze, gewöhnlich mit Durst, Kopfschmerz, Übelkeit und Husten.
Frische Fälle, bei jungen, zuvor gesunden Personen; Anfälle heftig und regelmäßig, gewöhnlich vom tertiären Typ. θ Wechselfieber.
Vorherrschen gastrischer Symptome während des Anfalles ebenso wie während der Apyrexie. θ Wechselfieber.
Rückfälle durch Diätfehler.
Anfälle durch Chinin unterdrückt.
Wechselfieber nach
Mißbrauch von Chinin; auch am Beginn unregelmäßiger Fälle, besonders wenn viel Übelkeit vorhanden ist.
Schlimmer während des Schweißes; besser nach ihm.
Typ: quotidian; tertian; quartan; neigt dazu, sich zu verspäten und unregelmäßig zu werden.
Prodroma: Übelkeit; heftiges Würgen; Gähnen, Strecken, Rückenschmerz, Kopfschmerz und reichlicher Speichelfluß.
Apyrexie: niemals klar; gestört durch Magenbeschwerden; bleiches Gesicht; Herpes labialis; Appetitlosigkeit; Geschmack von fadem Wasser, Speichelfluß; Gefühl von Leere und Schwäche des Magens, Übelkeit; lockere Stühle; geprelltes Gefühl in den Gliedern; unruhiger Schlaf; Schwierigkeit, die Gedanken zu sammeln; Traurigkeit.
Infantiles remittierendes Fieber.
Gelber Belag auf der Zunge, mit trockenem Mund; Widerwillen gegen Nahrung, mit Erbrechensverlangen; fötider Geruch aus dem Mund; bitterer Geschmack im Mund und der Speisen; Übelkeit, mit Regurgitation von Ingesta, und Erbrechen unverdauter Speisen; Druck und schmerzhafte Fülle in der Magengrube; Kolik; diarrhoische, gelbliche Stühle oder fötide, faulige Stühle; bleiche, gelbliche Hautfarbe; Kopfschmerz, besonders in der Stirn; fieberhafte Hitze, mit Durst oder Frösteln. θ Galliges Fieber.
Gelbfieber im ersten Stadium; Schwindel, Frösteln, Schmerz im Rücken und in den Gliedern, unangenehmes Gefühl im Epigastrium, mit Übelkeit, Erbrechen und großer Schwäche.
Trockene und äußerst lästige Hitze, besonders am Abend, mit Durst; große Unruhe, Brennen in den Handflächen und Nachtschweiße; pergamentartige Haut; Verlangen nur nach Leckerbissen; sehr teilnahmslos. θ Hektisches Fieber.
Wurmfieber, mit Würgen, blauen Ringen um die Augen, Erbrechen bei sauberer Zunge.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Krankheitsanfälle mit Widerwillen gegen Nahrung.
Anfälle: von Bauchschmerzen; von großer Schwäche, dauern ein bis zwei Stunden; von Erstickung; intermittierend.
Anfälle: trockenen, krampfartigen Hustens.
Rasch ruhig aufeinanderfolgend: heftiger erschütternder, hohler Husten.
Plötzliche Anfälle: allgemeiner Hitze.
Eine Zeitlang: Kind bleibt ohne Atmung; während Keuchhusten.
Alle paar Sekunden: bringt einen Mundvoll hell gefärbten schaumigen Blutes herauf.
Alle fünf Minuten: zehn bis fünfzehn Minuten dauernd; Krämpfe.
Alle acht bis zehn Minuten: Aufstoßen.
Abends, 10, 15 Minuten: Anfälle in der Magengrube.
Alle Viertelstunden: Erbrechen.
Fünfzehn Minuten: Frost dauert.
Zwanzig Minuten: Schütteln.
Halbe Stunde: drittägiges Wechselfieber um eine halbe Stunde voreilend; Anfälle von Bluterbrechen.
Eine Stunde: Frost dauert; Hitze im Kopf; Schweiß nach Frost.
Elf Anfälle in vierundzwanzig Stunden: von Krämpfen.
Nach einer Mahlzeit, besonders nachmittags: Husten.
Nach dem Abendessen: trockener, krampfartiger Husten.
Drei oder vier Stühle täglich.
Frost unregelmäßig.
Mehrmals täglich: hysterische Krämpfe.
Jeden Tag zur gleichen Stunde: Dyspepsie.
Jede Nacht: Erstickungsanfälle.
Jeden zweiten Tag zur gleichen Stunde: Dyspepsie.
Jeden vierten Tag: Tormina und galliges Erbrechen.
Tagelang: ständiges Erbrechen.
Jeden Samstag: Tormina und galliges Erbrechen.
Alle zwei Wochen: Menses.
Alle sechs oder acht Wochen: Appetitlosigkeit und Hypochondrie.
Sechste Schwangerschaftswoche: Bauchschmerzen, Hitze im Epigastrium und Schwindel.
Viermal in sieben Wochen: Menses.
Vier Monate lang: gelegentlicher geringer Blutverlust.
Im Herbst: Diarrhö; Dysenterie.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: Auge <; eingebettete Hornhaut, ulzeriert; beim Öffnen des Lides Tränenstrom; einschießender Schmerz von der Niere den Oberschenkel hinab bis zum Knie; krampfartige Kontraktion des Armes; leichte Kontraktion des Mundwinkels; regelmäßige Bewegungen von Arm und Hand; Ohr kalt.
Links: Kopfschmerz über dem Auge; Hornhaut ulzeriert; Schmerz im Hypochondrium; furchtbare Krämpfe betreffen die Seite.
Nach unten: Schmerz vom Nabel zur Gebärmutter.
Von links nach rechts: schneidender Schmerz im Bauch; quer schießend.
Nach rechts gedreht: Augen.
Von vorn nach hinten: Zwerchfell wie zwischen zwei Mühlsteinen gepreßt.
Rückwärts: Versteifung des Körpers.
Hinab: Uterusschmerzen laufend.
EMPFINDUNGEN [43]
Stechend-brennende Schmerzen.
Kopfschmerz wie geprellt, durch die Knochen des Kopfes und hinab bis zur Zungenwurzel; wie von einer Prellung von Gehirn und Schädel; als wäre das Gehirn zerquetscht; als hinge der Magen schlaff herab; Zwerchfell, als werde es zwischen zwei Mühlsteinen gepreßt; kneifend wie von einer Hand, deren jeder Finger sich scharf in den Darm drückt; als würden die Därme mit der Hand gepackt; als würden alle Knochen des Körpers in Stücke gerissen; Würgen, als sei Schleim in der Brust; Beklemmung der Brust wie vom Einatmen von Staub; Kitzeln im oberen Teil des Kehlkopfes wie von Schwefeldampf; als würde heißes Wasser in die Eingeweide gegossen; Füße wie gelähmt; als wäre Blut heraufgebrochen worden; Gefühl im Femur wie ausgerenkt; als seien die Gelenke eingeschlafen; Schmerz in den Knochen wie geprellt; als seien die Glieder zerbrochen; als sei der Frost unter der Haut; als würde die Stirn zerquetscht; als würden alle Knochen in Stücke gerissen.
Schmerz: über dem linken Auge; im Hinterhaupt und Nacken; in Schläfen und Stirn; in einem hohlen Zahn; in den Molaren; im Zwerchfell; in Lenden und Hüften; im Magen; am stärksten an der Vorderseite des Bauches, bis in das linke Hypochondrium, zu den Seiten, zum Rücken und zur Basis der Brust ausstrahlend; in den Zähnen; im linken Hypochondrium; um den Nabel zur Gebärmutter hin; im Bauch; im Herzen; in der Gebärmutter; im Kreuz; in den Gliedern; am Nabel; im Epigastrium; im Unterbauch und in den Nieren; in den Gelenken.
Heftiger Schmerz: in der Bauchgegend und der Blase.
Heftige reißende Schmerzen: in den Augen.
Heftiger Kopfschmerz: bis zur Nasenwurzel und zum Hals reichend.
Heftiger wütender Kopfschmerz.
Akuter Schmerz: nach Fehlgeburt.
Heftige Beklemmung: in der Magengrube.
Starke Schmerzen: strahlend im Bauch; in den Nieren; um den Nabel.
Schneidender Schmerz: im Bauch; nahe dem Nabel; durch den Bauch von links nach rechts; im Bauch und in der Harnröhre.
Angst: um die Präkordialgegend.
Durchbohrender Schmerz: durch alle Schädelknochen bis in die Zahnwurzeln.
Zwackender Schmerz: in beiden Hypochondrien und in der Gegend der Magengrube; um den Nabel nach unten zur Gebärmutter.
Einschießender Schmerz: durch die Augäpfel; von der rechten Niere den Oberschenkel hinab bis zum Knie; quer durch den Bauch; in den Nieren; in der Brust.
Stiche: im Scheitel oder in der Stirn; vom Nabel zur Gebärmutter.
Feine und heftig stechende Schmerzen: im Kopf.
Stechender Schmerz: im Kopf; in den Fauces.
Klopfender Schmerz: im Kopf; in der Magengrube; im Magen.
Pochen: im Kopf; des Herzens; Stirnkopfschmerz.
Springender Kopfschmerz.
Schmerzhafte Erschütterungen: im Magen und Kopf.
Krampfhaftes Zusammenkneifen: im Magen; im Bauch.
Krampf: zwischen den Schulterblättern; in den Oberschenkeln; in der Brust.
Kneifen: im Darm.
Zusammendrücken: im Bauch.
Betäubender Kopfschmerz.
Drückender Schmerz: im Magen.
Heftiges dumpfes Schmerzgefühl: im Rücken und in den Knochen.
Dumpf schmerzendes Gefühl: in der Stirn; im Kopf; in den Knochen.
Drückender Stirnkopfschmerz.
Ständiger drückender Schmerz: in der Magengrube.
Nach unten drängender Druck: zur Gebärmutter und zum Anus.
Spannender Schmerz: im Hinterhaupt und Nacken, bis in die Schultern reichend; in den Augen.
Gefühl des Wundseins: in der Brust.
Schmerzhafte Wundheit: von Hinterhaupt und Hals.
Brennen: in der Harnröhre; in den Handflächen.
Brennend schmerzendes Gefühl: Ausschlag am Lippenrand; im Mund und auf der Zunge; der Augen.
Wundartiger Schmerz: in der Brust.
Wundes Gefühl: im Bauch.
Wundheit: der Fauces.
Geprelltes Gefühl: der Glieder.
Druckempfindlichkeit: um den Nabel.
Schmerzhafte Fülle: in der Magengrube.
Heftiger Druck: über Gebärmutter und Rektum.
Unbeschreibliches Krankheitsgefühl: im Magen.
Hitze: im Kopf; im Epigastrium; im Magen; trocken und äußerst unerquicklich.
Dumpfes Ziehen: im Kopf hin und her.
Trockenheit: der Fauces; des Mundes.
Beklemmung: um den Nabel.
Gefühl der Leere: des Magens.
Druck: im Hals; im Magen; in der Blase; in der Magengrube.
Unangenehmes Gefühl: im Epigastrium.
Einschnürung: in Hals und Brust.
Beklemmung: der Brust.
Schwere: des Kopfes; der Oberschenkel; in der Stirn.
Würgen: mit Husten.
Krampfartige Enge: der Brust.
Zusammenziehendes Gefühl: in Hals und Brust.
Kitzeln: am Eingang der Luftröhre; vom oberen Teil des Kehlkopfes bis zum unteren Ende der Bronchien.
Blubbern: in der Brust.
Schwäche: der Oberschenkel.
Inneres Zittern.
Kälte: des oberen Körperteils; der Füße; der Extremitäten; einer Hand.
Innerer Frost.
Juckreiz: Fleck auf der rechten Brust; am Anus; der Waden.
GEWEBE [44]
Muskuläre Ungeschicklichkeit.
Blutungen: hellrot, aus allen Körperöffnungen; nach mechanischen Verletzungen.
Nach Einwirkung von Kälte und Regen.
Plethora, fette Kinder.
Haut und Schleimhäute blaß; Puls klein, weich; Frösteln; wenig Appetit; Verstopfung; ausgeprägte anämische Geräusche; große Debilität und Schwäche; schließlich konnte sie kaum noch etwas essen; Übelkeit und Erbrechen nach der geringsten Nahrungsmenge; große Abmagerung; Kopfschmerz, als würde die Stirn zerquetscht, mit Übelkeit; Ausschlag auf Stirn und Wange; spärliche Menses; weinerlich, mit nichts zufrieden; Hände kalt; hysterisch.
Cholerose, gastrische Symptome, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö.
Wassersucht in inneren Teilen.
Haut und Muskeln schlaff.
Schmerz wie geprellt in allen Knochen.
Schmerzen, als würden alle Knochen in Stücke gerissen; mit Erbrechen und Schmerzen im Darm.
Ikterus; Rachitis; Atrophie.
Hat eine unverkennbare Beziehung zu den willkürlichen Muskeln; bei jeder Art von Krämpfen der Kinder, bei tonischen und besonders bei klonischen Krämpfen, von der Verzerrung des Gesichts, dem Rollen der Augen und dem Ballen der Daumen bis zu den schwersten epileptischen Krämpfen, besonders wenn Übelkeit dabei ist.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Druck: Magen und Hypochondrien druckempfindlich.
Beim Daraufbeißen auf einen hohlen Zahn: Schmerz darin.
Nach mechanischen Verletzungen: Blutung aus der Lunge.
HAUT [46]
Juckreiz, durch Kratzen nicht verändert.
Juckreiz der Haut, mit Übelkeit; muß kratzen, bis er erbricht.
Miliaria rubra, mit Dyspnoe, Kolik und Übelkeit.
Miliarausschlag auf Stirn, Schläfen und Wange.
Ausschlag der Wöchnerinnen.
Unterdrückte Eruption bei kühler Haut.
Eruptionen unterdrückt oder verspätet erscheinend, mit Beklemmung der Brust; Erbrechen und kitzelndem Husten.
Herpetische Eruption am Handgelenk und Anus, mit roten Flecken nach dem Kratzen.
Erysipel, die Röte weicht zu früh, mit erneutem Erbrechen.
Reaktion so schwach, daß der Ausschlag verspätet entsteht oder gar nicht erscheint; ängstliche Beklemmung oder Einschnürung der Brust; jähzornig, reizbar, besonders nachts, verhindert Schlaf und verursacht große Angst; heftiger kitzelnder Husten, mit Blaufärbung des Gesichts und Dyspnoe. θ Masern.
Fieber, < gegen die Nacht; Schlaflosigkeit; vollständiger Appetitverlust; Übelkeit; niedergeschlagen und weinerlich; Stöhnen. θ Scharlach.
Gefäß-Erethismus mit verzögerter Entwicklung des Ausschlags; ängstliche Einschnürung der Brust; unruhiges Herumwerfen. θ Scharlach.
Verzögerter Ausschlag bei Scharlach, mit Erbrechen, Diarrhö, Beklemmung und Angst.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Frauen und Kinder; emphysematöse Personen.
Mädchen, 6 Wochen alt, acht Tage nach der Geburt erkältet; entzündete Augen.
Mädchen, 3 Monate alt, nach Erhalt von acht Tropfen Laudanum; Opiumvergiftung.
Kind, 17 Wochen alt, skrofulös; Erbrechen und Diarrhö.
Kind, 22 Wochen alt; Krämpfe.
Kind, 30 Wochen alt, blaß, fett; krampfartiger Husten.
Knabe, 3 Jahre alt, nach Überladung des Magens; Diarrhö.
Knabe, 4 Jahre alt; Wechselfieber.
Knabe, 4 Jahre alt; Eklampsie.
Knabe, 10 Jahre alt, sanguinisch, skrofulös, nach Schweinefleischessen; Diarrhö.
Mädchen, 11 Jahre alt, schwarzes Haar und Augen, zu Wechselfieberanfällen neigend, wofür Chinin genommen wurde; intermittierend.
Knabe, 14 Jahre alt; chronisches Erbrechen.
Mädchen, 15 Jahre alt; Wechselfieber.
Mädchen, 16 Jahre alt; Meläna.
Mann, 17 Jahre alt, sanguinisches Temperament, an Purpura leidend, nach Erkältung; Krämpfe.
Mädchen, 18 Jahre alt, anmutig, Menses reichlich; Wechselfieber.
Mann, 20 Jahre alt, schwach, brünett, melancholisch; Wechselfieber.
Frau, 21 Jahre alt; Wechselfieber.
Frau, 22 Jahre alt; Wechselfieber.
Frau, 23 Jahre alt, klein, blaß, reizbar, braunes Haar, Menses mit 17 eingetreten, aber sehr spärlich; Anämie.
Frau, 23 Jahre alt, blond; Hämatemesis.
Frau, 24 Jahre alt, kräftig, gute Konstitution, drei Monate verheiratet, sechs Wochen schwanger; Uterusblutung mit Fehlgeburt.
Erstgebärende, nach langwieriger Geburt, durch instrumentelle Entbindung beendet; Blutung aus der Gebärmutter.
Frau, seit vier Wochen leidend; Blutsturz.
Frau, 24 Jahre alt; hysterische Krämpfe.
Mädchen, 25 Jahre alt, kräftig; Hämatemesis.
Mann, 25 Jahre alt; chronischer Nasenkatarrh.
Frau, 26 Jahre alt, groß, robust, helle Gesichtsfarbe, leidet seit vier Jahren; Tormina und galliges Erbrechen.
Schwedisches Mädchen, 26 Jahre alt, seit drei Jahren krank, hat viel Chinin genommen; Wechselfieber.
Holzfäller, seit Jahren, jeden Frühling und Herbst leidend; Wechselfieber.
Mann, seit einigen Wochen leidend; Wechselfieber.
Mädchen, 28 Jahre alt, anämisch; Hämatemesis.
Mann, 28 Jahre alt; Cholera.
Frau, 30 Jahre alt, blond, schwach; Wechselfieber.
Soldat, 34 Jahre alt; Dysenterie.
Schwarzer, nach Durchbohren der Fußsohle durch Tritt auf eine Fischgräte; Tetanus.
Frau, 35 Jahre alt, seit zwei Wochen krank; Wechselfieber.
Frau, 35 Jahre alt; Wechselfieber.
Frau, 38 Jahre alt; Husten.
Frau, 38 Jahre alt, hat Chinin genommen; Wechselfieber.
Mann, 39 Jahre alt, tuberkulös, nach Einwirkung von Nässe und Kälte; Hämoptyse.
Frau, 39 Jahre alt, verheiratet; Erbrechen.
Frau, 40 Jahre alt, vier Monate nach Fehlgeburt; Blutung.
Frau, 42 Jahre alt, seit 2 1/2 Jahren leidend; Erbrechen.
Mann, 44 Jahre alt, Wechselfieber.
Mann, 45 Jahre alt, seit vier Wochen leidend; ständiges Erbrechen.
Frau, 47 Jahre alt, seit sechs Wochen leidend; Choroiditis.
Mann, 54 Jahre alt, seit drei Monaten leidend; chronisches Erbrechen.
Frau, 54 Jahre alt, gute Konstitution, Menstruation hörte vor sechs Monaten ohne Beschwerden auf, nach einer Reise, während der sie sich verkühlte; Hämaturie.
Witwe, 54 Jahre alt, seit einem Choleraanfall vor vier Jahren fortwährendes Leiden im Bauch; Dysenterie.
Mann, 62 Jahre alt; Wechselfieber.
Frau, 72 Jahre alt, melancholisches Temperament, brünett, mager, zu Hämorrhoiden und Bauchleiden neigend; krampfartiger Husten.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel von: Arnica, Arsen., Cinchona, Nux vom., Tabac.
Es antidotiert: Alum., Arnica, Arsen., Cinchona, Dämpfe von Kupfer, Dulcam., Ferrum, Lauroc., Opium, Sulph. ac., Tabac., Tart. em.
Verträglich: wird gut gefolgt von Arsen. (Cholera infantum, Debilität, Erkältungen, Krupp, Frösteln), Bellad., Bryon., Cadmium sulph. (Gelbfieber), Calc., Chamom., Cinchona, Cuprum, Ignat., Nux vom., Phosphor., Pulsat., Sepia, Sulphur, Tart. em., Tabac., Veratr.
Komplementär: Cuprum.