Borax. (Borax Veneta.)
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Natriumbiborat. 2BO 2 NaB 2 O 3 10H 2 O.
Die erste Arzneimittelprüfung wurde von unserem sehr fleißigen Shreter, einem Meister des Beobachtens, durchgeführt und 1832 in Hartlaubs Annalen, Bd. iii, S. 309, veröffentlicht; seine 87 Symptome sind durchweg bestätigt worden.
1835 fügte Hahnemann in seinen Chronischen Krankheiten, 2. Auflage, Bd. ii, S. 280, zu dem Obigen 342 weitere hinzu, 31 davon von ihm selbst.
1857 lenkte Bönninghausen die Aufmerksamkeit auf die Charakteristika, und eine weitere Arzneimittelprüfung wurde von Anton Fischer in der Österreichischen Zeitschrift veröffentlicht.
GEMÜT [1]
Wechsel von Lachen und Weinen.
Vertrödelt den Nachmittag, kommt nicht wirklich zur Arbeit; wechselt von einer Arbeit zur anderen, von einem Zimmer ins andere, ohne bei irgendeinem Gegenstand zu bleiben.
Das Kind wird beim Tanzen ängstlich; wenn man es auf den Armen wiegt, hat es bei der Abwärtsbewegung einen ängstlichen Gesichtsausdruck.
Sehr ängstlich beim raschen Bergabfahren; seiner Gewohnheit entgegen hat er das Gefühl, als raube es ihm den Atem.
Ängstliches Gefühl bei Abwärtsbewegung oder Wiegen. θ Diarrhö.
Furcht vor Abwärtsbewegung.
Große Angst und Schläfrigkeit; Angst zunehmend bis 11 Uhr abends.
Verdrießlich, missmutig, träge und unzufrieden vor leichtem Stuhl, am Nachmittag; danach lebhaft, zufrieden und mit heiterem Blick in die Zukunft.
Reizbarkeit und Weinen der Kinder.
Leicht erschreckt durch ungewöhnliche Geräusche; durch einen entfernten Schuss, einen angstvollen Schrei, Räuspern, Niesen usw.
Schreck; er fährt in allen Gliedern zusammen, wenn er einen angstvollen Schrei hört.
Lesen und Schreiben verschlimmern den Kopfschmerz.
Beim Schreiben am Morgen Flimmern vor den Augen.
Während er bei der Arbeit in Gedanken vertieft ist, starke Übelkeit, mit Zittern des ganzen Körpers und Schwäche in den Knien.
SENSORIUM [2]
Zuerst Schwere des Kopfes; später leichter, klarer Kopf.
Schwindel und Fülle im Kopf beim Hinabsteigen eines Berges oder einer Treppe.
Schwindel: mit Neigung, nach links zu fallen; Schwindel beim Bergabfahren.
Ständig schwindlig.
INNERER KOPF [3]
Drei Tage lang Schmerz quer über die Stirn, mit Schwindel; dann zog er auf den Scheitel.
Drückender Kopfschmerz in der Stirn.
Kopfschmerz in der Stirn mit Stechen im linken Ohr, zeitweise auf das rechte wechselnd.
Klopfender Kopfschmerz in beiden Schläfen oder im Hinterhaupt.
Zuckender Schmerz in der Stirn, mit Übelkeit und Reißen in den Augäpfeln.
Reißen; auch Stiche im Scheitel.
Dumpf schmerzendes Gefühl im ganzen Kopf, mit Übelkeit, Neigung zum Erbrechen und Zittern des ganzen Körpers, um 10 Uhr vorm.
Flüchtige Stiche in der linken Kopfseite, im Scheitel und später in den weiblichen Geschlechtsteilen, gefolgt von wollüstigen, widerwärtigen Träumen.
Kopfschmerz, mit Dumpfheit des ganzen Kopfes; Stechen im linken Ohr.
(Bei Kranken:) Tödliche basiläre Meningitis mit ständigem Sopor, aus dem das 11 Monate alte Kind nicht erweckt werden konnte.
ÄUSSERER KOPF [4]
Reißen vom Scheitelbein zur Stirn.
Kopfschmerz im Hinterhaupt, klopfend, als ob etwas eitern wolle; Schauder über den ganzen Körper, die ganze Nacht und den folgenden Tag anhaltend.
Heißer Kopf der Säuglinge, mit Hitze des Kopfes und der Handflächen.
Heißer Kopf und Frösteln.
Heißer Kopf. θ Diarrhö.
Empfindlichkeit des äußeren Kopfes gegen Kälte und Wetterwechsel.
Die Haare verfilzen an den Spitzen und kleben zusammen, lassen sich nicht trennen; wenn diese Büschel abgeschnitten werden, bilden sie sich wieder; das Haar kann sich spalten.
Das Haar ist rau und struppig, lässt sich nicht glatt kämmen; es gerät in alle Arten von Verwirrungen und Verfilzungen.
SEHEN UND AUGEN [5]
Schlimmer durch Licht, besonders Kerzenlicht.
Empfindlichkeit der Augen gegen Kerzenlicht, abends.
Flimmern vor den Augen am Morgen beim Schreiben, so dass er nicht deutlich sieht; es scheinen helle bewegte Wellen zu sein, bald von rechts nach links, bald von oben nach unten.
Verdunkelung des Sehens im linken Auge.
Schmerz über den Augen.
Reißen in den Augäpfeln, mit zuckendem Schmerz in der Stirn und Übelkeit.
Mehrere Stiche nacheinander im linken Auge.
Gefühl eines fremden Körpers im Auge.
Brennen der Augen und Zusammenziehen, sobald die Brille aufgesetzt wird.
Rheumatische Ophthalmie.
Schwellung der Meibomschen Drüsen.
Entzündung der Augen in den Augenwinkeln; mit unregelmäßigen Wimpern; nächtliches Verkleben.
Die Wimpern wenden sich nach innen zum Auge und entzünden es, besonders am äußeren Augenwinkel, wo die Lidränder sehr wund sind.
Lidrand befallen; die Wimpern sind mit einem trockenen, gummiartigen Exsudat beladen und kleben morgens zusammen.
Unterlider vollständig nach innen eingestülpt.
Granulierte Lider.
Entropium.
Schwieriges Öffnen der Lider.
GEHÖR UND OHREN [6]
Sehr empfindlich gegen das geringste Geräusch, wie Papiergeraschel, den Fall einer Türfalle usw. θ Diarrhö.
Dumpfes Trommeln im linken Ohr, als ob es über einem unterirdischen Gewölbe klänge.
Klingeln, Pfeifen, Knistern oder Brausen in den Ohren, mehr links.
Taubheit, mit Ohrensausen und Ausfluss aus dem Ohr.
Schwerhörigkeit im linken Ohr.
Schnalzen und das Gefühl, als ob sich das Ohr öffne und schließe, während es eine dicke teigige Masse enthalte.
Stechen im linken Ohr.
Entzündete und heiße Schwellung beider Ohren.
Eiterausfluss aus beiden Ohren.
Besonders das linke Ohr betroffen.
GERUCH UND NASE [7]
Nasenbluten, morgens.
Niesen und Fließschnupfen.
Niesen verursacht heftigen Stich in der rechten Brustseite.
Fließschnupfen mit starkem Kribbeln in der Nase.
Abgang von viel grünlichem, dickem Schleim aus der Nase.
Trockene Krusten in der Nase, bilden sich nach Entfernung wieder.
Nasenlöcher entzündet und borkig, Nasenspitze glänzend rot.
Rote und glänzende Schwellung der Nase, mit Klopfen und spannungsartigem Gefühl.
Rote Nasen junger Frauen.
Schmerzhaftes Drücken von oben nach unten durch das rechte Nasenloch, als ob das Gehirn herausgepresst würde; < im Liegen; schlaflose Nacht durch erstickende Trockenheit.
Verstopfung des rechten Nasenlochs, mit ständigem Bedürfnis, die Nase zu schnäuzen.
Im oberen vorderen Teil des linken Nasenlochs, zur Nasenspitze hin, ein kleines Furunkel, mit Wundschmerz und Schwellung der Nasenspitze.
Verstopfung der Nase, zuerst rechts dann links, mit Tränenfluss.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Ängstliches Gesicht bei Abwärtsbewegung.
Gefühl an der rechten Gesichtsseite, beim Mund, wie von Spinnweben.
Kränkliche, bleiche, erdfahle Gesichtsfarbe.
Das Gesicht des Säuglings sieht bleich, leidend, erdfahl aus.
Bleiches, lehmfarbenes Gesicht. θ Diarrhö.
Schwellung, Hitze und Röte des Gesichts, mit reißendem Schmerz im Jochbein.
Einseitige harte Schwellung des Gesichts.
Erysipel im Gesicht und an den unteren Extremitäten. θ Während der Schwangerschaft. θ Während des Stillens.
Erysipel im Gesicht, gewöhnlich links, unerträglich schmerzhaft bei Bewegung der Muskeln beim Lachen.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Brennen der Oberlippe unter dem linken Nasenloch, morgens.
Vorübergehendes Brennen der Unterlippe, abends.
Gefühl, als krieche um 4 Uhr morgens ein Insekt über die Unterlippe.
Rote entzündete Schwellung, von Erbsengröße, an der Unterlippe, mit brennender Wundheit bei Berührung.
Kribbeln wie von Insekten auf den Lippen.
Kinder haben kleine Bläschen um den Mund, auf der Stirn, an Fingern und Händen, die aufplatzen und sich ausbreiten.
Herpetischer Ausschlag um den Mund.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Neuralgischer Zahnschmerz.
Dumpfes Kneifen in einem hohlen Zahn bei nassem Wetter.
Feines Stechen in allen Zähnen, intermittierend, meist im linken unteren kariösen Mahlzahn, mit Stechen im linken Ohr und frontalem Kopfschmerz; abends.
Entzündete große Schwellung an der Außenseite des Zahnfleisches, die heftig schmerzt (Zahnfleischabszess), mit dumpfem Schmerz in einem hohlen Zahn; Schwellung der Wange und der ganzen linken Gesichtsseite bis unter das Auge, wo sich eine wässrige Blase bildet.
Dunkelrötung im unteren Teil des Zahnfleisches unter den Zahnwurzeln entlang des Unterkiefers; und Zahnschmerz, als ob die Zähne zu lang wären.
Rötung des Zahnfleisches über den Zahnwurzeln vorne am Oberkiefer.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: fade und schal; bitter; Speisen und selbst Speichel schmecken bitter.
Speisen haben keinen Geschmack.
Krampf, Taubheitsgefühl und Steifigkeit in der Zunge, die die Atmung behindern.
Aphthen im Mund und auf der Zunge.
Rote Bläschen auf der Zunge, als wäre die Oberfläche wund abgeschürft; sie schmerzen bei jeder Bewegung der Zunge oder wenn etwas Salziges oder Gewürztes sie berührt.
Aphthen auf der Zunge und an der Innenseite der Wange, bluten beim Essen. θ Diarrhö.
Aphthen sind so empfindlich, dass sie das Kind am Trinken an der Brust hindern.
MUNDHÖHLE [12]
Die Schleimhaut des vorderen Gaumens ist geschrumpft, wie verbrannt, schmerzt besonders beim Kauen.
Der Mund sehr heiß. θ Diarrhö.
Aphthen, mit trockener Hitze im Mund, starkem Durst und Erbrechen nach dem Trinken.
Speichelfluss bei schwerem Zahnen.
Sich rasch bildende Geschwüre im Mund; gangränös.
Bukkale Schleimhaut stark gerötet und mit käsigen Aphthen bedeckt.
Aphthen mit Speichelfluss.
Aphthen: im Mund; an der Innenseite der Wange, leicht blutend; mit großer Hitze und Trockenheit des Mundes; mit rissiger Zunge; mit Speichelfluss.
Aphthen alter Menschen nach Genuss saurer oder salziger Speisen.
GAUMEN UND HALS [13]
Schlimmer beim Schlucken.
Gaumen runzlig; das Kind weint häufig beim Stillen.
Rauheit und Brennen im Hals.
Zäher, weißlicher Schleim im Hals, der sich nur nach großer Anstrengung löst.
Die Schleimhaut des vorderen Gaumens scheint verbrannt und geschrumpft und ist besonders schmerzhaft beim Kauen.
Kratzen im Hals, mit Druck in der Brust und Husten.
Syphilitische Geschwüre in den Fauces.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Durst; Erbrechen nach dem Trinken. θ Kind mit Aphthen.
Verlangen nach Säuerlichem; nach sauren Getränken. θ Diarrhö.
Kein Verlangen nach seinem Rauchtabak.
Appetitlosigkeit. θ Diarrhö.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Nach dem Essen von Äpfeln mit Hammelfleisch Fülle im Magen, mit Verdrossenheit und Missmut, auch Fülle im Kopf.
Nach dem Essen von Birnen, besonders morgens oder vormittags, Druck in der Magengrube, der beim Gehen verschwindet. θ Diarrhö.
Schlimmer durch Wein, besonders Brustsymptome.
Wein verstärkte den Schmerz in der rechten Brust und in der Leistengegend.
Erneuerung der Symptome nach Einnahme von Essig, besonders des Stichs in der Brust.
Schluckauf: nach dem Essen; auch bei Säuglingen.
Nach jeder Mahlzeit blähende Auftreibung. θ Diarrhö.
Nach dem Essen, das ihm schmeckt, starke Auftreibung, Unbehagen, Krankheitsgefühl und Missmut.
Nach dem Essen: Stuhldrang; Diarrhö.
Nach dem Frühstück: Diarrhö.
Nach Rauchen von Tabak Gefühl, als ob Diarrhö eintreten wolle.
Rauchen von Tabak > Zahnschmerz.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Die Schmerzen werden von heftigem und häufigem Aufstoßen begleitet.
Übelkeit: morgens; unmittelbar nach dem Erwachen, mit Neigung zum Erbrechen; nach dem Trinken von Wasser schleimiges und bitteres Erbrechen.
Erbrechen von Speisen und Schleim.
Ständiges Erbrechen.
Erbrechen von saurem Schleim nach Schokolade. θ Diarrhö.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Vom Magen ausgehende Übelkeit mit Schmerz im Brustbein, von 3 Uhr nachm. bis zum Abend.
Einschnürender Schmerz in der Magengegend, täglich um 4 Uhr morgens beginnend und bis Mittag anhaltend.
Schmerz in der Magengegend nach Heben; der Schmerz strahlt ins Kreuz aus und wird dort stechend; so heftig, dass sie sich nachts nicht ohne Schmerz umdrehen kann; > morgens.
Magenhusten, mit Schmerz, der in die Milzgegend ausstrahlt; Appetitmangel mit Verdauungsstörung.
HYPOCHONDRIEN [18]
Schmerz in der Zwerchfellgegend nach Heben eines leichten Gewichts; der Schmerz strahlte zur Wirbelsäule aus, wo er stechend wurde; der Kranke konnte sich die ganze Nacht nicht ohne Schmerz umdrehen; > morgens.
Druck im rechten und linken Hypochondrium.
Schneiden im rechten Hypochondrium, sich nach unten durch den Darm ausdehnend, gefolgt von Diarrhö; Entleerung plötzlich.
(BEOB:) Skirrhus von Leber und Milz.
Schneiden im linken Hypochondrium beim raschen Gehen, als ob dort ein hartes, scharfes, bewegliches Stück wäre, mit Gefühl im Bauch, als ob harte Stücke darin wären und diese in Bewegung seien.
BAUCH UND LENDEN [19]
Blähungsauftreibung nach jeder Mahlzeit.
Schmerz im Bauch, als ob Diarrhö eintreten wolle.
Kneifen im Bauch. θ Diarrhö.
Stechen im Bauch, abends im Bett.
Stechender und drückender Schmerz in der Leiste.
(BEOB:) Mesenterialdrüsen verhärtet und geschwollen.
Bauch weich, schlaff und eingesunken.
STUHL UND REKTUM [20]
Viel Abgang von Blähungen.
Stuhldrang morgens: Entleerung zuerst geformt, dann locker, mit Brennen im Anus.
Schmerzlose Diarrhö, mit ständigem Erbrechen.
Sechsmal Diarrhö, von morgens bis 2 Uhr nachm., ohne Schmerz.
Täglich häufiger, sehr leichter Stuhl.
Stühle: häufig, weich, hellgelb, schleimig, mit Ohnmachtsgefühl und Müdigkeit; grün oder braun, diarrhoisch; schmerzlos, zuerst schaumig, dünn und braun, später leichenhaft riechend, gelbe Kotstückchen enthaltend; farblos oder schleimig; grün, von Weinen vorangegangen (Säugling).
Schmerzlose Stühle, die unverdautes Essen enthalten.
(Bei Kranken:) Hartnäckige grüne Verfärbung des Stuhls.
Grünliche Stühle, Tag und Nacht, mit jämmerlichem Weinen. θ Kind mit Aphthen.
Sommerdiarrhö der Kinder, meist unter einem Jahr alt, zwanzig oder dreißig Entleerungen täglich; gelegentlich Erbrechen; Bauch weich und welk; Stühle braun, wässrig; kleine gelbe Klümpchen enthaltend und leichenhaft riechend; apathisch, verweigert Nahrung; bis zum Skelett abgemagert; soporöser Schlaf.
(Bei Kranken:) Nach Cholera infantum Soor.
Verstopfung; Stuhl wie Schafskot.
Der Stuhl, von Federkieldicke, wurde leicht entleert und hatte einen Zoll Durchmesser. θ Striktur des Rektums.
Vor dem Stuhl: psychische Verstimmung; Trägheit; Drang.
Brennen im Rektum während des Stuhls.
Heitere, zufriedene Stimmung nach dem Stuhl.
Mehrere aufeinanderfolgende Stiche im Rektum, abends.
Juckreiz im Anus, abends.
Chronische Schleimhämorrhoiden.
Stuhlgang vor dem Wasserlassen.
HARNORGANE [21]
Heftiger, dringender Harndrang, kann den Harn kaum halten.
Nachts muss er mehrere Male aufstehen, um Wasser zu lassen.
Harndrang, ohne einen Tropfen entleeren zu können.
Der Säugling lässt beinahe alle zehn oder zwölf Minuten Wasser und schreit, bevor der Harn abgeht.
Vor dem Wasserlassen Brennen.
Schlimmer vor dem Wasserlassen.
Häufiges Wasserlassen, von Schreien vorangegangen. θ Diarrhö.
Harnverhaltung am Abend.
Heißer Harn beim Säugling.
Die Harnröhrenöffnung schmerzt nach dem Wasserlassen wie wund.
Stechender Geruch des Harns.
Wundbrennen in der Harnröhre nach dem Wasserlassen.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Gleichgültigkeit gegen den Koitus.
Impotenz.
Gonorrhö.
Schanker, den Präputialsack übersäend.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Geschlechtstrieb zu schwach.
(Bei Kranken:) Anschwellung der Gebärmutter, mit nach unten drängenden Schmerzen.
Menstruation zu früh, zu stark und mit Kolik und Übelkeit begleitet.
Zur Zeit der Menstruation Schmerz in den Leisten, wie Stechen und Drücken.
Vor der Menstruation: Beklemmung; Atemstocken; Brausen in den Ohren; stechender Schmerz in der rechten Brustgegend; Schmerz von der Magengrube ins Kreuz.
Menstruation vier Tage zu früh und sehr reichlich, mit Kneifen im Bauch; Übelkeit und Schmerz im Magen, bis ins Kreuz ausstrahlend.
Zu reichliche Menstruation, und sie ist sehr nervös, fährt beim geringsten Geräusch zusammen und fürchtet eine Abwärtsbewegung, wie beim Hinuntergehen einer Treppe oder bei der Abwärtsbewegung einer Schaukel oder eines Schaukelstuhls.
Während der Menstruation: Klopfen im Kopf und Brausen in den Ohren; Übelkeit; Kneifen und Grimmen im Bauch; Schmerz, der vom Magen in den Rücken ausstrahlt; Drängen nach unten und Stechen in der Leiste; einschießender Schmerz in der Leiste; müde; Schweiß nach Mitternacht.
Nach der Menstruation: Drücken in der Lebergegend, bis ins r. Schulterblatt ausstrahlend; krampfartiger Schmerz im Magen und Rücken und danach Erbrechen.
Leukorrhö wie Eiweiß, mit dem Gefühl, als flösse warmes Wasser hinab.
Leukorrhö fünf Tage lang dick wie Paste und weiß.
(Bei Kranken:) Reichliche, klare, klebrige, eiweißartige Leukorrhö, die alle übrigen Genitalsymptome erleichtert.
Weiße eiweißartige oder stärkeartige Leukorrhö.
Scharfe Leukorrhö, zwei Wochen lang zwischen den Katamenien auftretend, mit Schwellung der Schamlippen und entzündeten, sezernierenden Duverney-Drüsen.
Leukorrhö weiß wie Schleim, ohne irgendein anderes Leiden, vierzehn Tage nach der Menstruation.
Stechen und Spannungsgefühl in der Klitoris.
(Bei Kranken:) Prolaps durch vermehrte Hitze der Vagina.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Sterilität.
Während der Schwangerschaft Schwellung, Juckreiz und Brennen der Vagina, mit einem Ausfluss wie bei Gonorrhö.
Falsche oder krampfartige Wehen.
Wehen von heftigem und häufigem Aufstoßen begleitet.
Wehen krampfartig, mehr im Magen als in der Gebärmutter.
Wehen schießen aufwärts, der Kopf des Kindes geht zurück.
Grimmen und bisweilen Stiche in der linken Brustdrüse, und wenn das Kind getrunken hat, ist sie gezwungen, die Brust mit der Hand zusammenzudrücken, weil sie wegen ihrer Leere schmerzt.
Unangenehmes Gefühl der Leere in der Brustdrüse nach dem Stillen des Kindes.
Zusammenziehende Schmerzen in der linken Brust, wenn das Kind an der rechten trinkt.
Aphthöse Brustwarzen.
Galaktorrhö; Milch gerinnt.
Die Milch ist zu dick und schmeckt schlecht; gerinnt oft bald, nachdem sie abgezogen wurde.
Milch zu reichlich oder zu dick.
Der Gaumen des Säuglings war runzlig, und er weinte häufig beim Stillen. θ Diarrhö.
Das Kind an der Brust schläft mehr als gewöhnlich, wacht aber häufig auf.
Aphthen so empfindlich, dass sie das Kind am Stillen hindern.
Kolik bei Säuglingen; sie schreien auf, wenn sie hingelegt werden, oder zeigen Zeichen von Schwindel, wenn sie die Treppe hinabgetragen werden.
Widerwillen gegen die Brust bei Säuglingen. θ Diarrhö.
Grüner Stuhl beim Säugling, dem Weinen vorangeht.
Der Säugling wird bleich, fast erdfarben; das zuvor feste Fleisch wird weich und schlaff; er weint sehr viel; verweigert die Brust und schreit in seinem Schlaf häufig ängstlich auf.
Das Kind wirft die Hände hoch, wenn versucht wird, es niederzulegen.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Reißen im Kehlkopf, bis in die Brust ausstrahlend, erregt Husten.
ATMUNG [26]
Ängstliches Gefühl in der Brust, abends im Bett.
Kurzatmigkeit nach dem Treppensteigen, so dass er kein Wort sprechen kann; später bekommt er beim Sprechen einen Stich in der rechten Brustseite; ebenso beim Laufen oder jeder körperlichen Anstrengung, die ihm wehtut.
Spannung in der Brust, mit Neigung tief zu atmen; ähnlich wie Calcarea.
Druck in der unteren linken seitlichen Brustgegend, verstärkt durch Anstrengung oder einen langen Atemzug.
Alle drei oder fünf Minuten ist er gezwungen, einen raschen tiefen Atemzug zu nehmen, worauf jedesmal ein Stich in der rechten Brustseite folgt, mit einem gedämpften, schmerzhaften Seufzen und langsamer Ausatmung.
Atmung erschwert.
Stocken des Atems beim Liegen im Bett; er ist gezwungen aufzuspringen und nach Luft zu schnappen, jedesmal wenn er einen Stich in der r. Brustseite hat.
Beim tiefen Einatmen Gefühl im Hypochondrium, als ob etwas aus der Milzgegend in die Brust gezogen werde, das beim Ausatmen wieder zurücksinke; manchmal Druck und Brennen in dem Teil.
Beim tiefen Atemzug stechender Druck im Brustbein; ziehender Stich in der rechten Brust; Stechen in der Brust; Stiche in die linke Brustseite, wie mit einem Messer.
Beim Gähnen, Husten und tiefen Atmen Stiche in der Brust und Schmerz in der rechten Leistengegend.
Beim Husten oder Niesen: Rauheit in der Halsgrube und ziehend-stechender Schmerz.
HUSTEN [27]
Trockener kachektischer Husten, besonders morgens beim Aufstehen und abends beim Hinlegen; mit stechendem Schmerz in der rechten Brust und rechten Flanke, > durch Druck; Waschen der Brust mit kaltem Wasser verschafft die meiste Erleichterung; nach Trinken von Wein werden die Schmerzen verschlimmert.
Heftiger Husten, mit Schmerz durch die rechte Brust; muss die Brust mit beiden Händen drücken; der Husten ist trocken, bringt gelegentlich kleine weiße oder gelbe Klümpchen herauf. θ Phthise.
Bei jedem Hustenanfall Stechen in der rechten Brustseite, in der Gegend der Brustwarze, abends.
Beim Husten ist er gezwungen, die rechte Brustseite und Flanke mit der Hand zu drücken, wodurch die Schmerzen erträglich werden.
Husten mit schleimigem Auswurf am Tage; < morgens; Schmerz in der Lebergegend.
Reizhustenartiger heftiger Husten, mit geringem Auswurf aus der Brust, von schimmeligem Geschmack und gleichem Geruch, bei jedem Hustenanfall.
Modriger Auswurf, mit Schmerz durch die Brust bis in den Rücken.
Husten, mit Auswurf von weißem, blutgestreiftem Schleim.
Husten nach kaltem Baden.
Stechen in der rechten Brust nahe der Brustwarze bei jedem Husten.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Engegefühl in der Brust.
Drücken in der Brust, mit Kratzen im Hals und Husten.
Stiche in der Brust beim Gähnen, Husten oder tiefen Atmen.
Stiche in der rechten Brustseite in der Gegend der Brustwarze bei jedem Hustenanfall.
Messerartige Stiche in der linken Brust bei jedem Einatmen.
Pleuritis.
Stiche zwischen den Rippen der rechten Seite, so dass er wegen der Schmerzen nicht auf dieser Seite liegen kann, mit empfindlichem Ziehen und Behinderung der Atmung, so dass er nach Luft schnappen muss; liegt er auf der schmerzhaften Seite, wecken ihn die Schmerzen sofort aus dem Schlaf.
Pleuritischer Schmerz in der rechten Brustgegend; der Kranke kann sich nicht bewegen oder atmen, ohne einen Stich zu bekommen.
Während des Hustens: Stiche in Brust und Lendengegend, durch Druck gemildert; modriger Geschmack im Hals.
Plötzlicher Stich von innen nach außen in der rechten Brustseite beim Heben der Arme.
Stechende Schmerzen in der rechten Lunge, meist aber ziehende Stiche.
Stechender oder einschießender Schmerz von außen nach innen durch den oberen rechten Lungenabschnitt, hinter der zweiten Rippe.
Feines Prickeln, abends vom Rücken in die Brust ausstrahlend.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Zyanose der Säuglinge von Geburt an.
Kreislauf unregelmäßig; Gesicht bläulich, besonders um Mund, Nase und Augen, mit blauem Aussehen der Fingerspitzen und Füße; mit Anfällen, während deren das Kind niedergestreckt und wie erstickend wurde.
Gefühl, als befinde sich das Herz auf der rechten Seite und werde zusammengedrückt.
Puls etwas beschleunigt.
ÄUSSERE BRUST [30]
Stiche zwischen den Rippen der rechten Seite; kann wegen der Schmerzen nicht auf dieser Seite liegen, mit empfindlichem Ziehen und Behinderung der Atmung; muss nach Luft schnappen; wenn er im Schlaf auf der schmerzhaften Seite liegt, wecken ihn die Schmerzen sofort.
Dumpf schmerzendes Gefühl im großen Brustmuskel, wie vom Liegen auf einer harten Matratze; schmerzhaft bei Berührung.
Wundheit über der Vorderseite der Brust und in der Mitte des Brustbeins bis zu seinem Ende.
Kleine prickelnde Schmerzen über die ganze Brust, mit Atembeschwerden und Husten.
HALS UND RÜCKEN [31]
Rheumatisches Ziehen im Nacken, ausstrahlend in die linke Schulter und dann ins Schulterblatt; abends beim Gehen im Freien.
Wundheit beider Halsseiten.
Rückenschmerz: beim Gehen; wie von Druck, beim Sitzen oder Bücken.
Rückenschmerz bis in die Füße ausstrahlend.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Druck in den Schultern.
Ziehender und reißender Schmerz in und zwischen den Schultern, so dass er sich nicht bücken kann.
Brennender Schmerz am Oberarm, handbreit rings um den ganzen Arm.
Reißendes und brechendes Gefühl im rechten Handgelenk.
Stechen in der Handfläche; ganze Hand bis über das Handgelenk hinaus taub.
Kleienartiger Herpes an Händen und Armen.
Brennen, Hitze und Röte der Finger bei leichter Kälte, als ob sie erfroren wären.
Klopfender Schmerz in der Daumenspitze, Tag und Nacht, häufig nachts aus dem Schlaf weckend.
Heiße Handflächen. θ Diarrhö.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Brennender Schmerz am linken Oberschenkel, handbreit rings um die ganze Extremität.
Vorübergehender reißender Schmerz in der Mitte des rechten Oberschenkelknochens, auf- und abwärts ausstrahlend.
Schwaches Gefühl in den Füßen beim Treppensteigen.
Große Entkräftung und Mattigkeit, mit Schwäche in den unteren Extremitäten.
Schmerz in den Waden.
Erysipelatöse Entzündung und Schwellung des linken Beines und Fußes nach heftigem Tanzen, mit Reißen, Spannung und Brennen darin; verstärkter brennender Schmerz bei Berührung; auf Druck verschwindet die Rötung einen Augenblick lang.
Stiche in den Fußsohlen.
Brennen, Hitze und Röte der Zehen bei leichter Kälte, als ob sie erfroren wären.
Schmerz in der Ferse, wie wund vom Gehen.
Gefühl, als flösse warmes Wasser die Schenkel hinab. θ Leukorrhö.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Phagedänische Geschwüre an den Gelenken der Finger und Zehen. Vergleiche Sepia.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Liegen: Druck im Nasenloch <; Stocken des Atems; kann nicht auf der rechten Seite liegen. Siehe 28.
Abwärtsbewegung: Kind ängstlich; Frauen fürchten sie während der Menstruation.
Tanzen: ängstlich; entzündetes linkes Bein.
Bewegung: Stiche in der Brust schlimmer.
Anstrengung: Druck in der linken Brust.
Unruhig, kann nicht lange an einer Stelle sitzen oder liegen.
NERVEN [36]
Zucken.
Zittern des ganzen Körpers, besonders der Hände, mit Übelkeit und Schwäche der Knie.
Schwäche, besonders im Bauch und in den Gliedern.
Sie ist sehr nervös; sie schläft nicht gut.
Entkräftung. θ Diarrhö.
SCHLAF [37]
Beim Gähnen: Stiche in der Brust.
Schläft mehr als gewöhnlich.
Lüsterne Träume; sie träumt von Beischlaf.
Gestörter, unruhiger Schlaf, mit Wallungen.
Schweiß im Schlaf vermehrt.
Kind schreit im Schlaf auf, als ob es erschrocken wäre.
Ein Kind, 5 Jahre alt, wälzt sich herum, schreit die ganze Nacht bis 4 Uhr morgens und ist morgens in quengeliger Stimmung; der Säugling schreit im Schlaf häufig auf und greift ängstlich nach seiner Mutter, als wäre er von einem Traum erschreckt worden.
Sie erwacht ungewöhnlich früh, um 3 Uhr, und kann wegen Hitze des ganzen Körpers, besonders des Kopfes, mit Schweiß an den Schenkeln, zwei Stunden lang nicht einschlafen.
Kinder können ruhig schlafen und plötzlich aufwachen, schreien und sich ohne ersichtlichen Grund an den Seiten der Wiege festhalten.
Auffahren aus dem Schlaf mit ängstlichen Schreien, Umherschleudern der Hände, Greifen nach Dingen oder Anklammern an die Mutter. θ Diarrhö.
ZEIT [38]
Morgens: Magenschmerz >; Kind ist in quengeliger Stimmung.
Um 3 Uhr morgens: Erwachen mit Hitze des ganzen Körpers.
Um 10 Uhr vorm.: Zittern des ganzen Körpers.
Nachmittags: vertrödelt die Zeit; verdrießlich, unzufrieden; Stuhl; Frösteln <.
Um 4 Uhr nachm.: als ob ein Insekt über die Unterlippe krieche.
Abends: Stiche in der Brust; Stuhl; Frösteln <.
Bis 11 Uhr abends: Angst nimmt zu.
Nachts: Magenschmerz <; Kind schreit auf.
Tag und Nacht: grünliche Stühle.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Warmes Wetter: Symptome schlimmer.
Kälte: Kopf empfindlich.
Feuchtkaltes Wetter: im Allgemeinen schlimmer.
Wetterwechsel: Kopf empfindlich.
Nasses Wetter: Zahnschmerz.
Im Freien: Rheumatismus in Nacken und Schulter.
Waschen mit kaltem Wasser: Husten besser, wenn die Brust gewaschen wird.
Neigung, sich bei der Fieberhitze aufzudecken; manchmal scheut er es.
FIEBER [40]
Frost und Frösteln meist während des Schlafes.
Frösteln vorherrschend, besonders nachmittags und abends.
Frost und Hitze wechselnd.
Frost durch Aufdecken.
Frost, der abwärts zieht.
Durst nicht beständig; fehlt gewöhnlich während des Fröstelns.
Hitzewallungen morgens und abends.
Heißer Kopf, Mund und Handflächen beim Säugling.
Hitze oder Schweiß, mit Neigung, sich aufzudecken.
Schweiß während des Morgenschlafes.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: Stiche in der Brustseite beim Niesen; Druck durch das Nasenloch; Verstopfung des Nasenlochs; Stiche in der Brust; Schmerz in der Leistengegend beim Gähnen, Husten usw.
Von rechts nach links: Verstopfung des Nasenlochs.
Links: Ohr besonders betroffen; Erysipel der Gesichtsseite; zusammenziehender Schmerz in der Brust, wenn das Kind an der rechten saugt; Druck in der Brust.
Oben rechts, unten links.
Von oben nach unten: Drücken durch das rechte Nasenloch.
Von außen nach innen: Stiche in der Brust.
EMPFINDUNGEN [43]
Wie von einem fremden Körper im Auge; als ob sich das Ohr öffne und schließe; als ob das ganze Gehirn durch das rechte Nasenloch herausgepresst würde; wie von Spinnweben an der rechten Gesichtsseite, an den Händen; als ob harte Stücke im Bauch wären; als ob ein Insekt über die Unterlippe krieche; als ob die Zähne zu lang wären; als ob Diarrhö eintreten wolle; als ob etwas aus der Milz in die Brust gezogen würde; als ob das Herz auf der rechten Seite läge und zusammengedrückt würde; als ob warmes Wasser die Schenkel hinablaufe.
Schneiden: in den Hypochondrien.
Einschießend: in der Leiste.
Einschießender Schmerz: durch die Lunge.
Stiche: im Scheitel; flüchtig in der linken Kopfseite; in den weiblichen Geschlechtsteilen; im linken Auge; in der rechten Brustseite; im Kreuz; in der Leiste; im Rektum; in der linken Brustdrüse; in den Sohlen.
Ziehender Stich: in der rechten Brust.
Stechen: im linken Ohr; in den Zähnen; im Bauch; im Brustbein; in der Brust; in der rechten Brust nahe der Brustwarze; in der Handfläche; in der Leiste; in der Klitoris.
Prickeln: vom Rücken in die Brust; über die ganze Brust.
Reißen: in den Augäpfeln; im Scheitel; vom Scheitelbein zur Stirn; im Mahlzahn; im Kehlkopf; zwischen den Schultern; im r. Handgelenk; in der Mitte des rechten Oberschenkelknochens; im linken Bein und Fuß.
Zucken: in der Stirn.
Kneifen: im Bauch.
Grimmen: in einem hohlen Zahn; im Bauch; in der linken Brustdrüse.
Ziehen: zwischen den Schultern.
Rheumatisches Ziehen: im Nacken; zur linken Schulter, in die Schulterblätter.
Drücken: in der Stirn; abwärts durch das rechte Nasenloch; in der Brust; in den Hypochondrien; in der Leiste; in der linken Brust; im Brustbein; in der Lebergegend.
Brechendes Gefühl: im rechten Handgelenk; in den Schultern.
Brennen: der Augen; der Oberlippe; in der Unterlippe; der Schwellung an der Unterlippe; im Hals; im Anus; im Rektum; der Vagina; der Finger; am linken Oberschenkel; im linken Bein; der Zehen; der Harnröhrenöffnung; des Oberarms.
Wundbrennen: in der Harnröhre.
Wundheit: der Nasenspitze; über der Vorderseite der Brust; in der Mitte des Brustbeins; an beiden Halsseiten; in der Ferse.
Dumpf schmerzendes Gefühl: im ganzen Kopf; im großen Brustmuskel.
Zusammenziehende Schmerzen: in der linken Brust.
Einschnürender Schmerz: in der Magengegend.
Krampf: in der Zunge.
Krampfartiger Schmerz: im Magen und Rücken.
Dumpfer Schmerz: in einem hohlen Zahn.
Unbestimmter Schmerz: quer über die Stirn; über den Augen; in der Schwellung am Zahnfleisch; in der rechten Brust; in der Leistengegend; in der Magengegend; in der Milz; im Zwerchfell; in den Waden.
Rauheit: im Hals; in der Halsgrube.
Kratzen: im Hals.
Fülle: im Kopf; im Magen.
Leere: in der Brustdrüse.
Klopfen: Kopfschmerz in den Schläfen; im Hinterhaupt; in der Schwellung der Nase; in der Daumenspitze.
Spannung: in der Brust; im linken Bein.
Steifigkeit: in der Zunge.
Zusammenziehung: der Augen.
Taubheitsgefühl: in der Zunge; der Hand.
Kribbeln: über die Unterlippe; auf den Lippen; in der Nase.
Hitze: des Mundes; der Handflächen, der Finger; der Handflächen; der Zehen; der Vagina.
Schaudern: über den ganzen Körper.
Schwäche: in den Füßen; in den unteren Extremitäten.
Juckreiz: im Rektum; der Vagina; an der Rückseite der Fingergelenke.
Trockenheit: des Mundes.
GEWEBE [44]
Sensorium durch Abwärtsbewegung betroffen.
Aphthöse Affektion der bukkalen Schleimhaut.
Teile, die gewöhnlich rot sind, werden weiß.
Abmagerung; schlaffe Muskeln. θ Diarrhö.
Das Angstgefühl bei Abwärtsbewegung ist der Hauptunterschied zwischen Borax und Bellad.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Bergabfahren: ängstlich; Schwindel.
Wiegen: ängstlich.
Berührung: die Schwellung an der Lippe brennt und fühlt sich wund an; Brennen in den unteren Extremitäten schlimmer.
Druck: Brustschmerzen erleichtert.
Heben: Schmerz im Magen.
HAUT [46]
Gefühl, als läge eine Spinnwebe auf der Haut des Gesichts oder der Hände.
Heftiger Juckreiz an der Rückseite der Fingergelenke; muss heftig kratzen.
Roter papulöser Ausschlag auf den Wangen und um das Kinn.
Herpetischer Ausschlag auf dem Gesäß.
Kleienförmiges Abschuppen der Epidermis.
Haut wird schwielig.
Haut bleich oder livid. θ Diarrhö.
Welke, runzlige Haut. θ Kinder mit Aphthen.
Leberflecken.
Ungesunde Beschaffenheit der Haut; leichte Verletzungen eitern.
Alte Wunden und Geschwüre neigen dazu, wieder aufzubrechen und zu eitern.
Schmutzig-fahle, ungesunde Haut, die bei Verletzung leicht ulzeriert.
Geschwür in der linken Achselhöhle.
Phagedänische Geschwüre und Furunkel.
Ulzerierte Stellen an den Füßen durch Reiben von Schuh oder Stiefel.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Helles Haar; Haut und Muskeln schlaff.
Zeit des Zahnens und Säuglingsalter. θ Aphthen. θ Diarrhö.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel zu Borax: Chamom., Coffea.
Vergleiche: Calc. ostr., Nux vom., Bryon., Lycop., Mercur., Pulsat., Rhus tox., Sepia, Silicea, Sulphur, Arsen., Bellad., Graphit., Ignat., Kali bichr., und Phosphor.
Ähnlich wie: Amm. carb. und Magn. mur. (Verstopfung des rechten Nasenlochs); Calc. ostr. (Neigung, tief zu atmen).
Unverträglich: Acet. ac., Essig, Wein.