Arundo Mauritanica
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Ein italienisches Gras. Tinktur aus den Wurzelsprossen.
Arzneilich geprüft und eingeführt von Doktor F. Patti, Chagon a Duc de Sorentino; veröffentlicht in J. de la S. Gall., Bd. vii, S. 345, im Jahre 1856. Klinische Beobachtungen von B. Dadea, Compendio Materia Medica Pura, Bd. i, S. 282, 1874.
GEMÜT [1]
Lüsterne Vorstellungen.
Lacht leicht, mit törichter Heiterkeit.
Angst im Freien vermindert.
Angst durch Ansammlung von Schleim in den Bronchien.
Geistige Dumpfheit und Gleichgültigkeit gegen schmerzhafte Empfindungen.
Fehlen von Vorstellungen.
SENSORIUM [2]
Schwindel beim Aufstehen aus dem Bett.
INNERER KOPF [3]
Tiefsitzender Schmerz gegen die Stirnlappen und die Seiten des Kopfes.
Schmerzhaftes Wogen in der Stirngegend.
Brennender Schmerz im Inneren des Kopfes; Schmerz und Hitze in der Stirn.
Schmerz in der rechten Schläfe bis zum Scheitel, macht schläfrig.
Plötzlich ameisenlaufartige Schmerzen durch die Schläfen.
Ameisenlaufen und betäubender Schmerz auf dem Scheitel, zum Hals hinabgehend.
Tiefsitzende Schmerzen in den Seiten des Kopfes.
Schmerz gegen und im Hinterhaupt.
Cephalalgie; hysterisch.
ÄUSSERER KOPF [4]
Ameisenlaufen und Stechen in der Stirn; Juckreiz an verschiedenen Stellen.
Pusteln mit rotem Hof, eitern und bilden Krusten, bei Kindern.
Stechen in der linken Schläfe und auf dem Scheitel.
Haarwurzeln schmerzhaft.
Bei Kindern fallen die Haare vollständig aus.
Kopfschuppen.
SEHEN UND AUGEN [5]
Entzündung der Augen, bei Kindern.
Blepharitis.
Licht zu Mittag und abends unerträglich.
Leuchtende Gegenstände flattern.
Wogende, leuchtende Öffnungen erscheinen, wohin er auch blickt.
Sehen getrübt, als wären die Dinge verschleiert.
Kann nicht nach oben blicken.
Beim fixen Hinsehen Stechen in der Augenhöhle.
Pupillen erweitert.
Stechender Schmerz im Dach der Augenhöhle; Schweregefühl und Schläfrigkeit.
Stechen, Juckreiz und Brennen in den Augen, links schlimmer.
Juckreiz der Bindehaut; brennender Schmerz in der Sklera.
Wucherung auf der Sklera.
Die Augenlider zucken, sind schwer, rot, brennend, juckend, geschwollen.
Tränenfluss.
Unerträglicher Juckreiz in der Braue und im linken Auge.
Plötzliches Brennen in der Augenhöhle.
Brennen, Stechen (l.), Ameisenlaufen.
Katarrhalische, rheumatische oder skrofulöse Ophthalmie.
GEHÖR UND OHREN [6]
Geräusch in den Ohren, Klang wie von kleinen Glöckchen.
Schmerz an der Basis des äußeren Ohrs (l.).
Ameisenlaufen im linken äußeren Ohr.
Während Kinder klagen, halten sie die Finger in die Ohren.
Brennender Schmerz und unerträglicher Juckreiz in den Gehörgängen.
Brennen und Juckreiz in den Gehörgängen fallen mit Schmerz in den Unterzungendrüsen zusammen.
Die Entzündung der Ohren beginnt mit einschießenden Schmerzen, fängt in der Concha an, erstreckt sich auf den äußeren Gehörgang; schließlich, mit Juckreiz, Abgang von Blut.
Blutung von hellrotem Blut (l.).
Eitriger Ausfluss aus den Ohren.
GERUCH UND NASE [7]
Verlust des Geruchssinns.
Schmerz an der Nasenwurzel.
Juckreiz, Brennen, Trockenheit der Schneiderschen Membran.
Brennen an den inneren Wänden der Nase.
Juckreiz in der Nase; Niesen.
Beim Niesen Stiche in den Lenden.
Schnupfen, mit Schniefen.
Anfangs läuft Wasser aus der Nase, später grüner Schleim und dicke, weiße, schleimige Massen; beim Niesen Stücke von verhärtetem grünlichem Schleim.
Fauliger Nasenschleim.
Geschwür unter der geröteten Nase.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Gesicht: Blässe.
Schweregefühl auf der linken Gesichtshälfte.
Schmerz in den Massetermuskeln.
Juckreiz, Stechen überall; Ameisenlaufen; Schmerz in der linken Gesichtshälfte.
Schmerz und Brennen in der rechten Wange.
Erysipel auf der rechten Wange.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Stechen an der Kinnspitze.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Zahnfleisch rot, empfindlich, geschwollen, blutend.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Speisen schmecken fade.
Süßlicher Geschmack im Mund.
Wasser schmeckt schlecht.
Bitterer Mund beim Erwachen am Morgen.
Schmerz in den Unterzungendrüsen. Siehe 6.
MUNDHÖHLE [12]
Mundhöhle wund bei Kindern.
Stomacace.
Speichelfluss.
GAUMEN UND HALS [13]
Brennen, Juckreiz und Reizung des Gaumens.
Ausschlag aus roten Punkten am Gaumen bei Kindern.
Brennen und Rötung in der Speiseröhre.
Globus hystericus.
Steckenbleiben von Luft (aus dem Magene) in der Speiseröhre.
Verschluß verhindert das Schlucken.
Brennen und Schmerz beim Schlucken.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Verlangen nach Säuerlichem und sauren Speisen.
Appetitlosigkeit.
Ständiger Durst bei Kindern; nach dem Erwachen am Morgen.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Verlangen aufzustoßen, kann aber nicht.
Leeres Aufstoßen.
Schluckauf.
Anfälle von sehr schmerzhafter Übelkeit.
Übelkeit beim morgendlichen Aufstehen.
Erbrechen von schäumender, zäher Materie nach Husten. Siehe 27.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Kälte im Magen.
Akuter Schmerz in der Magengrube; Schmerz bei Druck.
Schmerz rings um das Epigastrium, mit hindurchgehendem Stechen.
Gastralgie.
HYPOCHONDRIEN [18]
Schmerz in der Leber.
Stechen in der Milz.
BAUCH UND LENDEN [19]
Akuter Schmerz am Nabel.
Schmerz im Kolon, rechts und links; Stechen darin.
Wandernde Schmerzen durch den Darm.
Bewegungen im Darm, als würden sie von einem lebenden Wesen verursacht; wie von einem Wurm, der auf der rechten Seite kriecht.
Geräusch im Darm; Borborygmus.
Reichliche Blähungen.
Bauch schmerzhaft bei Druck mit der Hand.
Schmerz im ganzen Unterbauch; Brennen und Stechen nach Husten.
Schmerz in der Schamgegend.
Stiche in der Leiste.
Stechen und brennende Hitze.
Schmerz, Brennen und Ameisenlaufen in den Lenden.
Stiche in den Lenden; Stiche beim Niesen.
Stechende Schmerzen in den Lenden, entsprechend ähnlichen Schmerzen in der Magengrube.
STUHL UND REKTUM [20]
Darmkatarrh.
Der Stuhl ist zunächst hart, wird bald locker.
Beständige Diarrhöe der Säuglinge.
Schwere Diarrhöe bei zahnenden Kindern.
Flüssige Diarrhöe bei Kindern, mit rotem Blut.
Lockere Stühle mit Blutstreifen.
Diarrhöe mit Drängen nach unten.
Grünliche Diarrhöe.
Harte, grünliche Stühle.
Verstopfung.
Vortreten der Hämorrhoiden vor dem Stuhl.
Dem Stuhl folgt Brennen am Anus.
Brennende Hämorrhoiden.
Stechen im Anus.
Hämorrhoiden mit Prolapsus recti.
HARNORGANE [21]
Nephritische Schmerzen.
Stechen in der Harnblase.
Roter Harn mit sandigem Sediment.
Der Harn setzt sehr viel roten Sand ab. Vergl.: Lycop.
Nach dem Wasserlassen Schweregefühl; Brennen, Juckreiz in der Harnröhre.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Geschlechtliches Verlangen; lüsterne Vorstellungen; häufige Erektionen.
Schmerz in den Samensträngen nach dem Koitus.
Erschwerte Atmung während des Koitus.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Gebärmutterkatarrh.
Heftiges Verlangen nach Koitus oder Abneigung dagegen.
Stechender Schmerz in der Gebärmutter.
Schmerz in der Gebärmutter mit Meteorismus vor der Menstruation.
Menstruation zu früh und sehr reichlich.
Anhaltende Menstruation.
Blutung von schwarzem, geronnenem Blut.
Leukorrhö.
Stechende Schmerzen in der Vulva.
Hitze, mit Ameisenlaufen, beginnend in den Lenden, aufsteigend zu den Schultern und sich bis zu den Händen erstreckend.
Schmerz, der von der linken Seite des Kiefers ausgeht, an der linken Augenbraue entlangläuft, sich von da zu den Schultern und Lenden erstreckt und sich schließlich am Schambein festsetzt, dort wie Feuer brennend.
Schmerz in den Lenden: mit Husten; vor der ersten Menstruation.
Schmerzhafte Einschnürung von Schambein und Lenden, verhindert das Gehen.
Schmerz, der in den Nieren beginnt, in die Lendengegend übergeht und sich bis zum Schambein erstreckt.
Brennender Schmerz, der von den Nieren durch die linke Darmbeinregion bis zum Schambein geht.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Übermäßige Milchsekretion verursacht Schmerz in der linken Brust.
Brennen und Schmerz in den Brustwarzen.
Stechen unter der linken Brust.
Zahnende Kinder. Siehe 20 .
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Kehlkopf nach dem Husten verlegt. Siehe 27.
Heiserkeit am Morgen.
Verlust der Stimme in einem Augenblick.
Bronchialkatarrh.
ATMUNG [26]
Pfeifen usw. in den Bronchien beim Atmen.
Kurze, erschwerte Atmung; auch während des Koitus oder beim Gehen, Treppensteigen.
Erstickungsanfall.
Anfälle von Dyspnoe mit diffusem Schweiß.
HUSTEN [27]
Katarrhalischer Husten.
Auswurf anfangs bläulich, dann weiß, und so abwechselnd.
Nach dem Auswurf geprelltes Gefühl in der Drosselgrube.
Rasseln während des Hustens.
Nach dem Husten Brennen im Unterbauch.
Nach dem Husten ist der Kehlkopf verlegt, verhindert das Heraufkommen von Luft und Auswurf und verursacht nachher Erbrechen von schäumender, zäher Materie.
Husten zu Mittag, um die Mittagszeit und abends.
Trockener Husten abends, mit Schmerzen in der Magengrube, mit zähem Erbrechen; gefolgt von Brennen in der Drosselgrube.
Auswurf morgens früh erschwert.
Auswurf weißlich; runde, aschgraue Klümpchen.
INNERES DER BRUST UND LUNGEN [28]
Ansammlung von Schleim in den Bronchien verursacht Angst.
Schmerz in der Brust; Stechen in der Brust; unter den Schlüsselbeinen.
Ameisenlaufen in der Brust.
Schmerz in der rechten Brust, gegen Mitternacht.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Der Puls steigt auf 90, später abnehmend.
Abnorme Bewegungen des Herzens; Beklemmung desselben.
Stechen in den Arterien.
HALS UND RÜCKEN [31]
Zuckungen im Hals; ameisenlaufartiger Schmerz auf dessen linker Seite.
Gefühl, als krieche ein Wurm am Hals.
Akuter Schmerz unter dem linken Schulterblatt.
Lumbago.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Schmerz in den Schulterblättern.
Stechen in der Axilla.
Schwäche der Arme, akuter Schmerz; Ameisenlaufen.
Kälte in den Schultern, in beiden Armen; Hitze und Schweregefühl im linken Arm.
Brennender Schmerz, der vom Arm zum Handgelenk, von dort zum Zeigefinger und dann zum Daumen geht.
Brennender Schmerz in den Ellenbogen.
Schmerz, der im Ellenbogen beginnt und im Ringfinger endet.
Schmerz im rechten Handgelenk und brennende Hitze bald im einen, bald im anderen.
Brennender, ruckartiger Schmerz im rechten Handgelenk.
Ameisenlaufartiger Schmerz mit Schweregefühl im linken Handgelenk.
Steifigkeit der Hände.
Ödem der Hände, besonders bei Kindern.
Brennender Schmerz in beiden Händen, als wären sie in kochendes Wasser getaucht.
Ameisenlaufen in den Händen.
Schmerz in den Fingern; in den Mittelhandgelenken und ersten Fingergliedern.
Brennender Schmerz im rechten Daumen.
Stechen in den Fingerspitzen.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Gegen Mittag erstreckt sich ein Schmerzanfall zu den Lenden, zum Knie und zum Fuß.
Ödem der unteren Extremitäten.
Allgemeine Rötung der Beine infolge eines Ausschlags von sehr kleinen Punkten, mit heftigem Juckreiz.
Brennender Schmerz von der Hüfte bis zur Ferse, wie Ischias.
Schwäche der Oberschenkel und Beine.
Brennende Stiche im Oberschenkel.
Schwellung der Knie.
Schwäche der Knie.
Schmerz in den Knien nachmittags.
Brennender Schmerz in den Knien.
Krämpfe in den Knien, oft mit Hitzegefühl.
Stiche in den Knien.
Schmerz in der linken Wade, am meisten beim Stehen oder beim Gehen.
Krämpfe in den Beinen.
Brennender Schmerz in den Fersen; Stechen in den Fersen.
Ödem der Füße bei Kindern.
Ödem der Füße und Knöchel, < bei Bewegung.
Reichlicher und übelriechender Schweiß der Füße.
Brennen und Schwellung der Fußsohlen, wie nach einer langen Reise.
Klopfende und brennende Hitze in den Fußsohlen.
Brennende Stiche in den Zehen.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Ödem der Extremitäten.
Schmerz in den Extremitäten, als wären sie fest eingebunden.
Ameisenlaufartige Schmerzen, die von den Lenden zu den Schultern aufsteigen und sich am linken Schlüsselbein festsetzen.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Beim Gehen und Treppensteigen erschwerte Atmung.
Beim Stehen Schmerz in der linken Wade.
NERVEN [36]
Zuckungen und Neigung zum Gähnen.
Hysterie.
SCHLAF [37]
Schläfrigkeit tagsüber.
Schläft am Tage; nachts schlaflos.
Schläfrigkeit mit Brennen in den Augen.
Schlaflosigkeit und nächtliches Weinen bei Kindern; übermäßige Hitze.
Beim Erwachen bitterer Mund; nach dem Erwachen Durst.
Beim Aufstehen am Morgen Schwindel.
Beim Erwachen Übelkeit, Heiserkeit.
ZEIT [38]
Gegen Mittag: Schmerzanfall.
Zu Mittag: Lichtscheu; Husten.
Die meisten Beschwerden von Mittag bis zum Abend.
Nachmittag: Schmerz in den Knien.
Abend: Lichtscheu; Husten; trockener Husten usw.
Morgen: Auswurf leicht.
Vor Mitternacht: tägliches Fieber; gegen Mitternacht: Schmerz in der r. Brustseite.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Verlangen nach Aufenthalt im Freien bei Husten.
FIEBER [40]
Tägliches Fieber vor Mitternacht.
Dem Fieber geht Kälte mit Durst voraus.
Fieberanfall mit brennendem Schmerz und Ameisenlaufen am ganzen Körper.
Fieberhafter Anfall mit Übelkeit, Kälte, Durst, Schmerzen im Darm und Speichelfluss.
Übermäßige Hitze in der Nacht; nächtliches Fieber.
Ein Gefühl brennender Hitze steigt zusammen mit zahlreichen Stichen aus den Lenden auf, geht über die Schultern und befällt dann die Mitte des Kopfes und das Gesicht, bei Frauen; ihm geht Schweiß voraus.
Ständiges Hitzegefühl; in der Sonne verbrannt und im Schatten erfroren.
Wechsel von Hitze und Kälte an verschiedenen Körperteilen.
Fieber immer mit Durst.
Neigung zum Schwitzen; Bewegung verursacht reichlichen Schweiß.
Das Fieber endet mit Schweiß, am meisten auf Schultern und Brust, manchmal mit Schwindel.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Wirkt am meisten auf die linke Seite.
EMPFINDUNGEN [43]
Als krieche ein Insekt über den Körper.
Als krieche ein Wurm: im Bauch; am Hals.
Schmerz in den Extremitäten, als wären sie fest eingebunden.
Hände, als wären sie in kochendes Wasser getaucht.
Akuter Schmerz: in der Magengrube; am Nabel; im Anus.
Stiche: in den Lenden; im Oberschenkel; in den Knien; in den Zehen.
Einschießende Schmerzen: in den Ohren.
Brennen: im Kopf; in den Augen; in der Sklera; der Lider; in der Augenhöhle; in den Gehörgängen; in der Nase; in der rechten Wange; im Gaumen; in der Speiseröhre; im Unterbauch; Hämorrhoiden; in der Harnröhre; von den Nieren bis zum Schambein; in den Brustwarzen; in Armen und Händen; in den Ellenbogen; im rechten Handgelenk; im rechten Daumen; von der Hüfte bis zur Ferse; im Oberschenkel; in den Knien; in den Fersen; der Fußsohlen; in den Zehen.
Stechen: in der linken Schläfe; im Scheitel; in der Stirn; in der Augenhöhle; in den Augen; im Gesicht; an der Kinnspitze; durch das Epigastrium; in der Milz; im Kolon; im Unterbauch; in den Lenden; im Anus; in der Harnblase; in der Gebärmutter; in der Vulva; unter der linken Brust; in der Brust; in den Arterien; in den Fingerspitzen; in der Axilla; in der Ferse.
Wandernder Schmerz: durch den Darm.
Schmerzhaftes Wogen: in der Stirngegend.
Einschnürung: von Schambein und Lenden.
Krampf: in den Knien; in den Beinen.
Ameisenlaufen: durch die Schläfen; auf dem Scheitel; in der Stirn; im linken Auge; im linken Ohr; von den Lenden zu den Schultern; in der Brust; in den Armen; in den Händen; am linken Schlüsselbein; im linken Handgelenk.
Schweregefühl: des linken Handgelenks.
Unbestimmter Schmerz: in den Stirnlappen und Seiten des Gehirns; in der Stirn; von der rechten Schläfe bis zum Scheitel; im Hinterhaupt; an der Ohrbasis; an der Nasenwurzel; in den Massetermuskeln; in den Unterzungendrüsen; in der linken Gesichtshälfte; rings um das Epigastrium; in der Leber; im Kolon; im Unterbauch; in der Schamgegend; in den Nieren; in den Samensträngen; in den Lenden; in den Brustwarzen; in der Brust; in Armen und Händen; in den Knien; in der linken Wade; in der Gebärmutter; vom linken Kiefer entlang der Augenbraue, von da zur Schulter und zu den Lenden, sich im Schambein festsetzend; im rechten Handgelenk; in den Fingern.
Kälte: im Magen.
Juckreiz: am Kopf; in den Augen; der Lider; in der Braue; in den Gehörgängen; in der Nase; im Gesicht; des Gaumens; in der Harnröhre; an Ausschlägen.
GEWEBE [44]
Schleimhäute von Augen, Ohren, Nase, Gaumen usw.
Akute und chronische Katarrhe.
Schmerzen und Stechen in den Drüsen.
HAUT [46]
Gefühl, als krieche ein Insekt über Lenden, Schultern und manchmal die ganze Körperoberfläche.
Rötung der Haut, wie ein Muttermal.
Die Haut bei Kindern wird auf der Höhe des Fiebers blau.
Krätzeähnliche Ausschläge an der Brust bei Kindern und auch hinter den Ohren.
Juckender papulöser Ausschlag bei Kindern.
Erysipel an verschiedenen Körperteilen.
Juckender Miliarausschlag an den Lenden.
Krätzeähnliche Pusteln mit unerträglichem Juckreiz; werden sie durch Reiben geöffnet, entleeren sie eine wässrige Flüssigkeit.
Eiternde Pickel auf Brust und Armen.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Krankheiten der Frauen und Kinder.
BEZIEHUNGEN [48]
Keine Gramineen sind durch ihren krankmachenden Einfluß bekannt, außer einigen Vergiftungssymptomen von Lolium.
Ananth. ist von Houat geprüft worden. Sacch. off. ist durch Prüfungen und Heilungen wohlbekannt, hat aber keinerlei Ähnlichkeit mit irgendeiner Tinktur aus Wurzeln.
Die disjunktiven Similaria sind hauptsächlich Sulphur, Calc. ost. und Lycop., wobei Lycop. eines der wichtigsten Familienmittel unseres Armamentariums ist.