Arsenicum Hydrogenisatum
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Arsenwasserstoff. AsH 3 .
Von dieser sehr wichtigen Verbindung hatten wir keine Arzneimittelprüfungen bis 1847, als C. Hg. sie zubereitete und prüfte. Was in Allens Encyclopædia gegeben wird, sind akzidentelle Vergiftungen, die meist tödlich verlaufen. Die einzigen klinischen Versuche wurden von Dr. Drysdale im Jahre 1849 bei der Behandlung der asiatischen Cholera gemacht. In dem Irrtum befangen, Arsenicum sei ein Spezifikum bei Cholera asiatica, und in der Annahme, im Arsenwasserstoff etwas Kräftigeres zu erhalten, übersah er gänzlich, daß dieses trotz seiner plötzlichen Wirkung wegen der sehr langsamen Entwicklung seiner Symptome subakuten Leiden nicht entsprechen würde. Fast alle Personen, die selbst durch kleine Dosen vergiftet wurden, starben in der zweiten Woche. Der einzige, der genas, litt sieben Wochen lang. Die einzige wirkliche Heilung, die aktenkundig ist, ist die von F. W. Payne in der New England Medical Gazette veröffentlichte.
Die Ähnlichkeit mancher Fälle von asiatischer Cholera mit den Symptomen des gewöhnlichen Arsens ist nach Hahnemanns Rat an Stapf im Jahre 1813 hinsichtlich Nux vom . und Ignat . zu groß. Sie sind keine Gegenmittel.
Die in Allens Encyclopædia angeführten Autoritäten sind: 1, Gehlen, Buchner, Tox., 1827; 2, R. Schindler, Græfe and Walther Journal, Bd. xxvi, Nr. 4, S. 626; 3, Eisenmenger, Zeit. für Hom. Kl., Nr. 1, S. 103; 4, O'Reilly, Dublin Journal, 1842; 5, Ollivier, Gaz. d. Hop., 1863; hinzu fügen wir den Fall von J. E. Bullock, gestorben am 12. Tag, bei Dr. Beard's (Gmelin, Chemie II. S. 690), sowie die Berichte von Dr. Richardson in Kalkutta und einige Bemerkungen von Berzelius, Bennecke und anderen.
Die Arzneiprüfer sind mit C. Hg., Hm., N. N., F. K., Rh., Ea. bezeichnet. In diesem Fall weichen wir von unserer üblichen Regel ab, die Namen der Prüfer in der Anordnung der Symptome wegzulassen, was das Buch auf einen zu großen Umfang anschwellen ließe, weil die Prüfungen von Arsenicum hydrogenisatum nicht veröffentlicht worden sind.
Das '--' bedeutet, daß das Symptom an einer anderen Stelle unserer Anordnung erwähnt ist.
GEMÜT [1]
Fast bewußtlos. --R. Sch.
Er verlor sein Gedächtnis am Abend des 6. Tages. --Br.
Später kann er sich an vorübergehende Schmerzen kaum erinnern; 1. Tag. --C. Hg.
Seine geistigen Kräfte sind von Anfang an unbeeinträchtigt. --Br.
Große Erhebung des Geistes; sie brachte ihn dazu, unaufhörlich zu sprechen. --R. Sch.
Erregt; will fortwährend sprechen. θ Gelbfieber.
Lautes Klagen über unerträgliche Schmerzen in der Wirbelsäule. Im Sprechen behindert, antwortet er sehr langsam. Abgeneigt zu arbeiten. --Eisenmenger.
Seine Beschäftigung ist ihm unerquicklich. --F. K.
Träge und drückt sich vor seiner Arbeit. --C. Hg.
Voller Sorge und Furcht um seine Beschwerden, wenn er nachts erwacht. --F. K.
Ängstlich, allein zu sein; er glaubt, er werde sterben. --F. K.
Die Todesfurcht ist am 3. Tage verschwunden, obwohl alle um ihn an seiner Genesung zweifeln. --R. Sch.
Angst; er glaubt, sein Tod sei nahe, und verzweifelt daran, besser zu werden, während des Erbrechens; danach mehr Mut bis zum nächsten Erbrechensanfall, sechs Stunden später. --R. Sch.
Angst mit Beklemmung der Brust. --Chemists.
Angst, Unruhe und große Erschöpfung der Kräfte. --Robeson.
Ängstliches Gefühl vor dem Frost. Gleichgültig beim Hören der wichtigsten Nachrichten; mutlos, wechselhaft, seine geistige Tätigkeit die ganze Woche über stark beeinträchtigt. --C. Hg.
Soporös und apathisch; Bindehaut injiziert; Harn rot und spärlich; 3. Tag. --O'Reilly.
Er ist verdrossen, ungeduldig, wegen seiner Beschwerden ängstlich und voller Furcht. --F. K.
Wenn er an seinen Kopfschmerz denkt, fühlt er ihn am wenigsten; 1. Tag. --C. Hg.
Der Gedanke an Wasser reizt ihn, als müsse er erbrechen; es ekelt ihn an. --
SENSORIUM [2]
Schwindel mit Beklemmung der Brust. --Gmelin.
Heftiger Schwindel beim Treppensteigen, so daß er gegen die Seiten der Treppe taumelte; beim Hinuntergehen oder auf ebenem Boden wurde er nicht bemerkt; drei Stunden. --R. Sch.
Schwindel und allgemeine Schwäche. --O'Reilly.
Unmittelbar nach der zweiten Inhalation Schwindel mit Ohnmachtsgefühl, gefolgt von Schauder und einer Darmentleerung sowie einem schmerzlosen Abgang von zwei Unzen Blut aus der Harnröhre. --Br.
Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen. Ein schwimmendes Gefühl im Kopf und im ganzen Körper. --F. K.
Schwindel mit Kopfschmerz. Ein schwindeliges Schwanken mit Druck in den Stirnhöhlen. Kopf dumpf und benommen, mit Druck in der Stirn. Schweregefühl des Kopfes. --F. K.
Während der Nacht ein drückendes, betäubendes Gefühl im Kopf, wie von einer Last, mit reißender Empfindung; die ganze Nacht schlaflos; kalte Umschläge ohne Wirkung aufgelegt; gegen Morgen ließ der Schmerz nach. --R. Sch.
Betäubendes Gefühl im Kopf, als läge eine Last darin. --F. W. Payne.
Über der Stirn nach rechts ein schwindeliges Gefühl mit innerem Zucken, wie schmerzhaftes Muskelzittern; bald darauf dasselbe Gefühl im Ober- und Unterkiefer, in gerader Linie nach unten ziehend; später dasselbe in der rechten Schulter. --C. Hg.
INNERER KOPF [3]
Druck in der rechten Stirnhöhle, als mit der Spitze eines kleinen Fingers; später dasselbe links.
Druck über den Augenbrauen mit Taubheitsgefühl, nachmittags. --F. K.
Heftiger drückender frontaler Kopfschmerz, < nachts, und mit so übermäßiger Schwäche, daß er mehrere Stunden nach dem Essen im Bett liegen mußte; 1. und 2. Tag. --Eisenmenger.
Heftiger Kopfschmerz in der Stirn. --Ollivier.
Druck in der rechten Schläfe mit Schlaffheitsgefühl im Magen; nach zwei oder drei Minuten dieselbe Empfindung in der linken Schläfe. Von Zeit zu Zeit ein Kopfschmerz in zwei Streifen von hinten nach vorn, der unerträglich wäre, wenn er anhielte; > beim Daran-Denken. --C. Hg.
Vorübergehende Schmerzen im Kopf. Kopf- und Zahnschmerz, < in Wärme. --C. Hg.
Schmerz in rechter Stirn und rechtem Kopf. --C. Hg.
Schmerz im Hinterhaupt, < rechts und beim Husten. Kopfschmerz im oberen und hinteren Teil des Kopfes beim Husten. Gegen Abend Kopfschmerz auf der rechten Seite, der sich in den Hals nahe dem Kehlkopf erstreckt. --F. K.
Schmerz in der Stirn mit Frost. Kopfschmerz nahm während des Frostes zu. --Eisenmenger.
Heftiger Schmerz in Stirn und Kreuzbein. --Ollivier.
Schmerz im Kopf und Epigastrium, gefolgt von Erbrechen von Nahrung. --Ollivier.
Nach 10 Uhr abends zunehmender Kopfschmerz, Gesicht röter; Bindehaut injiziert; Puls stark; Sprache behindert, Antworten langsam. --Ollivier.
Dura mater unverändert, Arachnoidea etwas injiziert und darunter Luftblasen; in der Gehirnsubstanz blutleere Flecken; kein Wasser in den Höhlen. --Br.
ÄUSSERER KOPF [4]
Alle Haare auf den gefühllosen Teilen werden schneeweiß, und weiße Brauen bilden einen seltsamen Gegensatz zu dem dunkelbraunen Gesicht. --R. Sch.
SEHEN UND AUGEN [5]
Beim Einschlafen und wiederum beim Erwachen in der Nacht ein blaues Licht vor dem rechten Auge. --F. K.
Wie ein Faden, der vor dem rechten Auge herabschwebt; später Schleiersehen. --F. K.
Augen gelb, tief eingesunken, mit breiten blauen Ringen. --Sch.
Augen eingesunken, glanzlos; Conjunctiva bulbi rot. --Eisenmenger.
Bindehaut gerötet: mit Frost; am Abend; am 3. Tage wieder. Schweregefühl der Lider, müssen mit den Fingern aufgehoben werden. --Rh.
Ein abgestorbenes Gefühl in der Gegend der Augenbrauen; die Brauen werden schneeweiß und bilden einen seltsamen Gegensatz zum dunkel gefärbten Gesicht. --R. Sch.
GERUCH UND NASE [7]
Kitzeln oben in der Nase, rechts, verursacht Niesen. Siehe 15.
Unbeschreibliche Empfindung oben in der Nase. --N. N.
Unangenehmes Kriebeln in der Nase verursacht Niesen. --R. Sch.
Heftiges Niesen und eine solche Kälte der Nase, daß sie in warme Tücher eingewickelt werden muß. --R. Sch.
Nase wie abgestorben. --R. Sch.
Die Nase fühlt sich an, als wäre sie ausgetrocknet. --F. K.
Blutiger Schleim kommt aus der Nase. --F. K.
Nase etwas wund, mit Frost. Nase und Lippen etwas wundgescheuert. --Eisenmenger.
OBERES GESICHT [8]
Gelbe Augen tief eingesunken, mit breiten blauen Ringen.
Schmerzhaft verzogene Gesichtszüge. --Sch.
Das Gesicht, das sich innerhalb weniger Stunden dunkelbraun verfärbte, war am 5. Tage noch dunkelgelb, und die Züge verzogen wie bei großem innerem Leiden. Das Gesicht kupferfarben oder dunkelrot, der Körper grünlichgelb. --Br.
Gelbliches Gesicht zu Beginn des Frostes. Gesicht bleich, Lippen verfärbt, kann kaum gehen; in drei Stunden. --Ollivier.
Gesicht erdfarben, dumpfe, stumpfe Gesichtszüge; Haut trocken; Puls 107; heftiger Durst bei trockener Zunge; 2. Tag. --Ollivier.
Verändertes, krankes Gesicht, eingefallen, Wangen gelblich; 5. bis 7. Tag. --F. K.
Sieht verstört und bleich aus. --C. Hg.
Das Gesicht sieht alt aus und trägt einen Ausdruck von Schmerz. --F. W. Payne.
Im Gesicht frösteliges Gefühl, gefolgt von Glut. Hitze im Gesicht. --Bennecke.
Gesicht abends rot. Schweiß in großen Tropfen auf Gesicht und ganzem Kopf. Gesicht ödematös; vom 5. bis 7. Tag; < abends. --Br.
Gesicht stark verändert. θ Gelbfieber.
Das Antlitz trägt einen Ausdruck äußerster Angst. θ Kollaps bei Cholera.
UNTERES GESICHT [9]
Im Ober- und Unterkiefer sehr schmerzhaftes Zucken; Schmerz geht von oben nach unten in gerader Linie. --C. Hg.
Schmerz in den Kiefergelenken beim ersten Öffnen des Mundes, beim Druck mit dem Finger, beim Herausstrecken der Zunge. --F. K.
Lippen farblos. --Ollivier.
Oberlippe wund, mit Frost.
Lippen und Zunge rußig, belegt; 5. Tag. --Ollivier.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Zahnschmerz < in Wärme. --
Wundes, blutendes Zahnfleisch um die zurückgebliebene Wurzel des rechten oberen Schneidezahns. --C. Hg.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack bitter. --Eisenmenger und O'Reilly.
Bitterer Geschmack im Mund nach vierstündigem Erbrechen, mit großer Erschöpfung. --Br.
Alles Süße schmeckt zu süß. --F. K.
Ein eigentümlicher unbeschreiblicher Geschmack im Mund. --C. Hg.
Sehr unangenehmer klebriger Nachgeschmack, der nach dem Essen stundenlang anhält, die ganze Woche hindurch. --C. Hg.
Ein zusammenziehendes Taubheitsgefühl, wie ein Kältegefühl, in der vorderen Hälfte der Zunge rechts, mit Zusammenlaufen von Speichel im Mund; Schwäche im Bauch und kneifende Stiche; 1. Tag. --C. Hg.
Stechen an der Zungenspitze und Kitzeln im oberen rechten Teil der Nase, das Niesen hervorruft; 1. Tag, abends. --C. Hg.
Zunge schleimig, abends. Zunge gelb. --Eisenmenger.
Gelblich, belegte Zunge, mit Frost. Zunge: bläulichweiß, dünn belegt; schleimiger Geschmack, kein Appetit; später grauweiß, < am hinteren Teil der Zunge; noch später Zunge weiß und weich. --F. K.
Zunge rußig, belegt. Siehe 9.
Zunge etwas vergrößert, rechts ein tiefes unregelmäßiges Geschwür; am nächsten Tag eine zweite knotige Schwellung dunklerer Farbe, die sich zuspitzt. --Br.
Zunge trocken, mit heftigem Durst.
MUNDHÖHLE [12]
Mund heiß und trocken, mit sehr wenig Durst; während der Hitze.
Zusammenlaufen von Speichel im Mund. Siehe 11.
GAUMEN UND HALS [13]
Brennen und Einschnürung im Hals, gefolgt von Reizung des Magens. --Robertson.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Weniger Appetit wegen des schleimigen Geschmacks im Mund; ißt ohne Genuß. --F. K.
Abends kein Appetit, Zunge schleimig. Während der ganzen zweiten Woche sehr wenig Appetit. Appetit sehr schlecht. --Eisenmenger.
Appetitverlust. --F. W. Payne.
Hunger am ersten Abend. --C. Hg.
Heftiger Durst in drei Stunden. --Ollivier.
Heftiger Durst und trockene Zunge. Viel Durst am 2. Tage; trank Haferschleim, Milch und schleimige Getränke in großen Mengen. --Sch.
Starker Durst am 5. Tage, in der folgenden Nacht geringer. --Br.
Durst mit Nachmittagsfieber.
Sehr wenig Durst bei Fieberhitze.
Empfindlicher gegen Tabak; 1. Tag. --C. Hg.
Rauchen ohne Genuß; 8. Tag. --F. K.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Nach dem Essen frontaler Kopfschmerz. Einige Stunden nach dem Mittagessen mußte er sich wegen Kopfschmerz und Schwäche im Bett niederlegen. --
Ständiges Würgen und Erbrechen nach der geringsten Speise oder dem geringsten Trank. θ Gelbfieber.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Aufstoßen mit Geschmack der gegessenen Speisen; eine schleimige Zunge und abends kein Appetit; Rauchen geschmacklos. --F. K.
Aufstoßen. --Eisenmenger.
Krampfartiges Aufstoßen ungeheurer Mengen geschmacklosen Gases aus dem Magen, ohne Linderung des Schmerzes im Bauch, der ihn sechs Stunden lang stöhnen läßt. --Sch.
Ununterbrochenes, krampfartiges Aufstoßen einer großen Menge geschmackloser Luft, mit großen Schmerzen im Bauch. θ Gelbfieber.
Während krampfartigen Aufstoßens ohne jede Unterbrechung wird eine unglaublich große Menge geschmackloser Luft aus dem Magen ausgestoßen, ohne den Schmerz im Bauch zu erleichtern. --R. Sch.
Schluckauf nach dem Aufstoßen; 3. Tag. --R. Sch.
Lästiger Schluckauf in der ersten Nacht, am 3. Tage wiederkehrend. --Br.
Quälender Schluckauf mit überempfindlichem Epigastrium. --Br.
Sehr beschwerlicher und lästiger Schluckauf. θ Gelbfieber.
Übelkeit. --Berzelius.
Übelkeit und Erbrechen mit Schwindel und Einschnürung der Brust. --
Übelkeit. θ Gelbfieber.
Beklagt Übelkeit und Fülle im Epigastrium; 6. Tag. --Br.
Unaufhörliches Würgen und Erbrechen. --Gehlen.
Würgen und Erbrechen schon nach einem einzigen Schluck; selbst wenig Wasser wird von einem Wiederkehren des höchst schmerzhaften Würgens und Erbrechens gefolgt. --Gehlen.
Erbricht alles, was in den Magen gelangt. --Gehlen.
Heftiges Erbrechen, konnte nicht das Geringste bei sich behalten. --O'Reilly. --Ollivier.
Erbrechen von grünem, bitterem Schleim mit Kolik. --Sch.
Erbrechen von schleimiger, gelber, grüner und bitterer Flüssigkeit. θ Gelbfieber.
Reichliches grünes Erbrechen, beginnend am Abend des 1. Tages und die ganze Nacht anhaltend; dazwischen stündlich ein soporöser Zustand; am 2. Tage grünliches Erbrechen alle zwei Stunden, am 3. und 4. Tage abnehmend. --Br.
Erbricht große Massen. --Br.
Vor Mitternacht zweimal Erbrechen, mit Bauchschmerz und größter Angst. --R. Sch.
Erbrechen mit Schmerz in den Lenden. --Br.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Reizung des Magens, Erbrechen von Flüssigkeit, zuerst gallig und später kaffeefarben, mit brennendem Schmerz. --Robertson.
Mit Druck im Magen: sehr wenig Appetit; bitterer Geschmack; Aufstoßen; Übelkeit und hartnäckige Verstopfung. --Eisenmenger.
Mit abgestorbenem Gefühl in den Gliedern fünf Stunden nach der Inhalation heftiger schneidender Schmerz in der Magengegend und darunter; er zwingt ihn, unaufhörlich zu stöhnen. --R. Sch.
Müdes Gefühl im Magen, mit Druck in den Schläfen. Magen leer, an der großen Kurvatur zwei entzündete Stellen, an denen die Schleimhaut sehr leicht abgezogen werden konnte. Post mortem. --Br.
Schmerz im Epigastrium und Erbrechen von Nahrung. Sehr empfindliches Epigastrium und quälender Schluckauf; 2. Tag. --Br.
Druck in der epigastrischen Gegend während des Frostes. --Eisenmenger.
Druck mit der Hand verursacht dumpfen Schmerz im Epigastrium. --O'Reilly.
Schmerzen im Epigastrium. --Ollivier.
HYPOCHONDRIEN [18]
Leber auf Druck schmerzhaft; nach drei oder vier Stunden. --Ollivier.
Leber war gestaut, ohne Veränderung der Zellen. --Ollivier.
Leber tief indigoblau, nicht vergrößert, Gallenblase zum Bersten gefüllt. --Br.
Milzerweichung. --Ollivier.
BAUCH UND LENDEN [19]
Leichter Druck im Bauch; 5. Tag. --R. Sch.
Drückender Schmerz unter dem Zwerchfell, auf der linken Seite des Bauches; 1. Tag. --C. Hg.
Heftiges Schneiden in der Nabelgegend, anfallsweise. --R. Sch.
Kolik mit Erbrechen vor Mitternacht.
Schmerzen in verschiedenen Teilen des Bauches, < linke Seite, gefolgt von großer Schwäche, am meisten in den unteren Extremitäten; 1. Tag. --C. Hg.
Gefühl von Schwäche im Bauch und kneifende Stiche.
Ein unbestimmtes, aber außerordentlich unangenehmes Gefühl, als liege ein Stein im Bauch, als hätte sich alles in einen Stein verwandelt; er bat um ein Abführmittel, aber weder Klistiere noch wiederholte Stühle nach Magn. sulph. brachten eine Veränderung, Aufstoßen erleichterte nicht. --Sch.
Glühende Hitze im Bauch mit kalten Gliedern. --Sch.
Brennender Schmerz durch den ganzen Verdauungskanal. --Robertson.
Bauch äußerlich brennend; kalte Füße. θ Gelbfieber.
Ein gurgelndes Geräusch auf der linken Seite des Bauches durch eingeklemmte Blähungen, welches kolikartige Schmerzen verursacht und schwer zu werden droht; er muß auf dem Bauch liegen oder sich zusammenkrümmen und will gut zugedeckt sein; sehr kälteempfindlich; morgens 3 Uhr; 2. Tag. --C. Hg.
Aufgetriebener Bauch während des Frostes. --Eisenmenger.
Gasige Aufblähung des Bauches. Post mortem. --Br.
Die Bauchdecken sehen grünlich aus, am meisten an den Seiten. --Br.
Heftiger Juckreiz unter der letzten Rippe ganz links; 3. Tag. --C. Hg.
STUHL UND REKTUM [20]
Schwaches Gefühl, wie erschlafft, und als würde eine Diarrhö folgen, als falle alles heraus, abends; 1. Tag. --C. Hg.
Drang wie zu Diarrhö; mittags, 2. Tag. --C. Hg.
Morgens weniger Windabgang nach dem Wasserlassen; 2. Tag. --C. Hg.
Reichlicher Windabgang und Lockerheit; nach Magn. sulph. keine Erleichterung. --Sch.
Mehrere Entleerungen am 4. Tage. --Sch.
Weicher Stuhl um 4 Uhr nachmittags; 2. Tag. --C. Hg.
Häufige gallige Stühle. --Br.
Der gewöhnliche Morgenstuhl bleibt aus und erscheint am Nachmittag; ebenso am 6., 7. und 8. Tage. --F. K.
Zwei reichliche, übelriechende Stühle, 5 Uhr nachmittags, gefolgt von einer schmerzlosen Entleerung eines halben Pfundes roten Harns, der wirkliche Blutkörperchen enthält; 1. Tag. --Ollivier.
Der erste Morgenstuhl am 10. Tage, voller Löcher wie Lava. --F. K.
Hartnäckige Verstopfung. --Eisenmenger. (Von der alten Schule 'hartnäckig' genannt, die dabei eine Eigenschaft ihres eigenen Geistes auf das Kolon überträgt.)
Verstopfung mit einem Gefühl von Schwere und Steifigkeit, wie von einem Gewicht im Bauch. --F. W. Payne.
Verstopfung mit Fieber. --Robertson.
Stuhl mit Schwindel, Schwäche und Kriebeln. --Br.
Klopfende, pochenartige Schmerzen in der Dammgegend nahe dem Anus; vormittags, 2. Tag. --C. Hg.
Häufige fliegende Schmerzen im Damm bis zum Anus oder nach oben in die vordere Wand des Rektums; erste Woche. --C. Hg.
HARNORGANE [21]
Unangenehmes Druckgefühl in der Nierengegend, rasch zunehmend, sich über den Rücken bis zwischen die Schultern erstreckend, bis zur Nacht nicht heftig; es dauerte ununterbrochen fort und nahm zu, mit Harndrang; der Harn dunkelrot, und es bildet sich ein dickes Gerinnsel aus reinem Blut; am nächsten Tag dieselbe Farbe, aber kein Gerinnsel, Schmerz in den Nieren ebenso heftig; am 3. Tage Schmerz weniger heftig, Farbe heller, noch blutig; ebenso am 4. Tage; am 6. Tage ohne blutige Farbe. --R. Sch.
Druck in den Nieren, bis zu den Schulterblättern ausstrahlend, mit Schmerz in der Nierengegend während des Harndrangs. θ Gelbfieber.
Nieren vergrößert, mit sehr ausgeprägter Injektion, am meisten in der Röhrensubstanz; Zellen beider Substanzen granuliert. --Ollivier.
Nieren durch die ganze Substanz tief indigoblau, die linke vergrößert ähnlich der Milz, die rechte kleiner. --Br.
Spärlicher, schäumender Harn am Morgen, mit Sediment; 2. Tag. --C. Hg.
Vom 1. bis 8. Tag weniger Harn; am 9. mehr, aber braun, braun, mit einer schwebenden Wolke. --F. K.
Kein Wasserlassen am 2. Tag. --Ollivier.
Der Harn ist unterdrückt; von 4 Uhr nachmittags kein Harn bis zum nächsten Morgen; 1. Tag. --C. Hg.
In der 1. Nacht kein Harn; in der nächsten Nacht sehr wenig; vom 3. bis 6. Tage. --Br.
Sehr kleine Harnmengen, setzen etwas Blut ab; 6. Tag.
Harnblase leer, keine Veränderung. --Br.
Harn sehr dunkel, orangefarben; 5. Tag. --F. K.
Tintenartiger Harn; beim Kochen und Zusatz von Salpetersäure setzt sich ein rötlichbraunes Gerinnsel ab, ähnlich dem, welches wir durch Kochen von Blut erhalten. --J. Vogel.
Harn nicht so häufig, aber am Abend reichlicher; 6. Tag. --F. K.
Während der Nacht kein Harn; am Morgen dunkel, rötlichbraun, mit rotem gallertigem und bläulichrotem Sediment; 8. Tag. --F. K.
Nachmittags dunkler Harn mit rosafarbenem Absatz an den Gefäßwänden; 9. Tag. --F. K.
Harn wie Porterbier, mit trübem Bodensatz; 10. Tag. --F. K.
Harn dunkler am 13. Tag. --F. K.
Harn rot, spärlich; 3. Tag.
Harn dunkel, rötlichschwarz; bildete im Gefäß ein dickes Blutgerinnsel. --Sch.
Bald schmerzloser Abgang von zwei Unzen Blut durch die Harnröhre; wiederholt mit Schauder. --Br.
Hämaturie; zwei Unzen Blut durch die Harnröhre gelassen. --O'Reilly.
Vier Eßlöffel Blut aus der Harnröhre; 2. Tag. --Br.
Vier Pinten blutigen Harns, arsenikhaltig. --Robertson.
Abgang von tintenartigem Harn. --Bennecke.
Harn dunkel, schwärzlichrot, mit reinem Blut. θ Gelbfieber.
Zeitweise Abgang großer Mengen blassen Harns. --F. W. Payne.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Sexuelle Reizung an der Eichel, bei morgendlicher Erektion fast unwiderstehlich; 2. Tag; sie dauert nach dem Aufstehen und Wasserlassen an; die ganze erste Woche. --C. Hg.
Tief im Becken beim Niederhocken ein unerträgliches Taubheitsgefühl, mit einem Wogen, als wolle etwas zerbrechen, dann ein schreckliches Gefühl, aber von kurzer Dauer; vormittags, 11. Tag. --C. Hg.
Ein Schmerz an der Symphyse; dort keine Röte, aber außerordentlich berührungsempfindlich, auch beim Husten oder Vorbeugen; 16. Tag. --F. K.
Heftiger stechender Schmerz auf einem kleinen Fleck über der rechten Leiste, oft wiederholt, wie ein Pochen; 1. Tag. --C. Hg.
Unerträglicher Schmerz in beiden Leisten, genau dort, wo die Samenstränge austreten, als würde dort alles herausfallen oder herausgleiten; außerordentlich empfindlich im Stehen; > im Sitzen; noch mehr beim Druck mit beiden Händen darauf; nachmittags, 10. Tag; dasselbe Gefühl kehrt am 12. Tag um 2 Uhr nachmittags wieder. --C. Hg.
Schmerz auf der linken Seite des Penis; 1. Tag. --C. Hg.
In der dritten Woche sind ganze Vorhaut und Eichel mit kleinen, Eiter enthaltenden Bläschen bedeckt; sie platzen und bilden sehr kleine runde flache Geschwüre; allein auf der Außenseite der Vorhaut zählte er fünfundsechzig; sie heilten nach zehn bis zwölf Tagen. --R. Sch. [Anm. War der junge Mann syphilitische Ars. met. bringt ruhende Syphilis zum Vorschein. --C. Hg.]
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Quietschende Stimme; unmittelbar nach der Inhalation. --Br.
Flüsternde Stimme. --O'Reilly.
Die Stimme bleibt flüsternd und wird am Abend sehr schwach. --Br.
Die Stimme hat ihren Klang verloren, klingt wie gebrochen, aber nicht heiser; 5. Tag. --F. K.
Schmerz nahe dem Kehlkopf beim Sprechen, rechts; 8. Tag. --F. K.
Ziehende Empfindung vom Kopf zum Kehlkopf, rechte Seite.
Bei leichtem Räuspern hebt er beim Erwachen um 3 Uhr morgens mit großer Leichtigkeit einen weichen, runden und glatten Schleimklumpen von der Größe einer Haselnuß hoch; 2. Tag. --C. Hg.
Sein gewöhnliches Räuspern von Schleim hört auf; 6. Tag. --F. K.
ATMUNG [26]
Ammoniakalischer Atemgeruch; 5. bis 7. Tag. --Br.
Rasche Atmung.
Einschnürung der Brust: mit Übelkeit; mit Frost.
Atemnot; schnappt nach Luft.
Atmung erleichtert nach Sinapismus und Amm. acet.; nach drei oder vier Stunden. --Ollivier.
Beklemmung der Brust während des Frostes. --Eisenmenger.
HUSTEN [27]
Vormittags häufiger Husten, mit Schmerz im Damm; 3. Tag. --F. K.
Wenn er abends hustet, Kopfschmerz im oberen und hinteren Teil des Kopfes; 6. Tag. --F. K.
Ein kleiner Husten sehr häufig, ohne innere Reizung, wie von einem Druck über der Brust; nach dem Essen von Speiseeis zuerst besser, auch die ganze Brust, später schlimmer; 6. Tag. --F. K.
Husten nimmt von 9 bis 10 Uhr vormittags zu, am meisten beim Unterhalten im Zimmer; 7. Tag. --F. K.
Abends kommt der Husten jetzt aus der Tiefe der Brust, ist lockerer; Auswurf erleichtert; 7. Tag. --F. K.
Husten kommt aus dem vorderen oberen Teil der Brust; 9. Tag. --F. K.
Schwitzt beim Husten; 11. Tag. --F. K.
Eine Empfindung, als wäre der ganze Thorax fest zugeschnürt, mit rascher Atmung, ohne Husten oder Schleimrasseln; nach drei Stunden. --Ollivier.
BRUSTINNERES UND LUNGE [28]
Druck in der Gegend über dem Brustbein, quer hinüber, am 4. Tage; schlimmer am 5. --F. K.
Ein schmerzhafter Druck im oberen Teil der Brust, wo sie auf Druck wund zu werden beginnt, verschwindet beim Schwitzen; 7. Tag. --F. K.
Druck über der ganzen Brust mit großer Angst; 7. Tag; der Druck wird durch Gähnen gelindert; 9. Tag. --F. K.
Schmerz in der Brust ist morgens verschwunden, kehrt gegen 11 Uhr vormittags zurück; 11. Tag. --F. K.
Druck über der Brust erzeugt einen leichten Husten. Schmerz quer über die Brust, wie ein Klopfen auf der rechten Seite nahe der Mitte, nach links ziehend. --R. H.
Ein glühendes Gefühl in der Brust nach frösteligem Gefühl. Hintere Teile der Lunge gestaut; 2. Tag. --Ollivier.
Lungen kollabiert, enthalten sehr wenig Luft, sonst normal. --Br.
In den Pleurahöhlen zwei Pinten rötlichbrauner, geruchloser Flüssigkeit. --Br.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Ein schneidender Schmerz nahe den letzten linken Rippen.
Ein klopfender, pochender Schmerz im Herzen, tief in der Brust, erstreckt sich nach rechts; vormittags, 2. Tag. --C. Hg.
Herzklopfen; 7. Tag. --Br.
Herz blaß, erschlafft, blutleer; nur wenig Flüssigkeit im Perikard. --Br.
Puls klein und rasch. --Eisenmenger.
Puls 90, schwach. --O'Reilly.
Fieber mit vollem, hartem, häufigem Puls. --Robertson.
Puls stark und häufig. Puls 107; 2. Tag. --
Puls häufig. θ Gelbfieber.
Puls morgens 90, um 10 Uhr 128, sehr klein und weich; 7. Tag. --F. K.
Nach den Mahlzeiten ist der Puls voller und häufiger; 7. Tag. --F. K.
Puls setzt beim Erwachen in der Nacht aus, mit Angst und Todesgedanken; 7. Tag. --F. K.
Puls 60 am Morgen und unregelmäßig; vormittags 52; 8. Tag. --F. K.
Abends Puls 56, ebenso nach dem Essen; später 60 und spannungsartig, als ob er gedreht oder verdreht wäre; einige Schläge mehr als eine Sekunde verzögert, gefolgt von einigen rascheren Schlägen; 8. Tag. --F. K.
Puls 64, jeder zweite Schlag stärker, wie das schräg gestellte Pendel einer Uhr; 8. Tag. --F. K.
Puls 64, am Morgen des 9. Tages hinkend; mittags 112, bis 1 Uhr nachmittags hinkend und weicher; 3 Uhr nachmittags wieder hinkend und aussetzend; wechselnd von schneller zu langsamer. --F. K.
Puls 76 am Morgen; um 11 Uhr vormittags 84 bis 88; 11. Tag. --F. K.
Puls nach der Mittagsmahlzeit häufiger; 14. Tag. --F. K.
Puls sehr häufig und klein mit Frost. Puls 110 nach Sinapismus und Ammon. acet. --Ollivier.
Puls 90, aber schwach, nach vier Stunden; klein, 92, verminderte Hauttemperatur am nächsten Tag; 80, stark, mit empfindlichem Epigastrium, 2. Tag; 76 und schmerzloses Epigastrium; später, am selben Tag; 76, 3. Tag; 80, 5. Tag; ebenso 6. Tag; 102 am Morgen, 7. Tag; 76 mittags; später 80; Tod am nächsten Morgen. --Br.
Die Atmung sehr häufig und der Puls vor dem Tod nicht wahrnehmbar. Puls nicht wahrnehmbar nach vermehrter Atmung; bewußtlos werdend; abends am 5. Tag Tod. --Ollivier.
Völliges Aufhören des Pulses. --R. Sch.
Puls gänzlich unfühlbar. θ Kollaps bei Cholera.
BRUSTWAND [30]
Rheumatische Schmerzen über dem Brustbein lassen beim Schwitzen nach; 2. Tag. --F. K.
Schmerz in der Mitte des Brustbeins; < beim Umhergehen; 10. Tag. --F. K.
Schmerz in der Brust, in den Knochen und Interkostalmuskeln; zugleich Schmerz im Arm.
Atemnot und Luftschnappen. --Ea.
In der linken Seite der Brust, nahe der Brustwarze, wie roh und wund, mit drückendem Schmerz; 4. Tag. --F. K.
Der Brustschmerz konzentriert sich auf die linke Seite oberhalb der Brustwarze; 9. Tag. --F. K.
Ein Druck über der Brust, einige Zoll unterhalb des oberen Endes des Brustbeins, mit einem Druck auf das Brustbein; 6. Tag. --F. K.
Wundes, rohes Gefühl über die ganze Brust; 8. Tag. --F. K.
Brust schmerzt beim Husten, Atmen und auf Druck; 8. Tag. --F. K.
Ein Kriebeln, als liefen warme Tropfen über die Brust, durch Druck mit dem Finger angehalten; 11. Tag. --F. K.
HALS UND RÜCKEN [31]
Reißender Schmerz im Hals während des Frostes. --Eisenmenger.
Fiebrig im Hals, vormittags; 13. Tag. --F. K.
Steifigkeit im Hals und zwischen den Schultern, beginnt morgens; > beim Hinausgehen oder Herumgehen; 7. und 8. Tag. --C. Hg.
Schmerz, als stecke etwas unter dem rechten Schulterblatt; nahm zunächst zu und verschwand nach drei Stunden Schlaf. --C. Hg.
Rückenschmerz wie an den ersten Tagen, kehrte gegen Abend des 7. Tages zurück, nicht so heftig, aber viel schwerer zu ertragen; nahm am nächsten Abend und in der Nacht zu und verursachte lautes Jammern; Sitzen erleichtert ein wenig, aber er ist zu schwach, um lange zu sitzen; gegen Abend des 9. Tages gelindert durch Auflegen von in warme Milch getauchten Tüchern. --R. Sch.
Kriebeln über Schultern und Rücken. Eine Glut im Rücken nach Frösteln. Schauder über einzelne Teile des Rückens. Schmerz in der Nierengegend wurde außerordentlich heftig, mit Harndrang. --Sch.
Ein unangenehmes, drückendes Gefühl in der Nierengegend, das rasch zunahm und sich den Rücken hinauf bis zwischen die Schultern ausbreitete; nach vier Stunden. --Sch.
Druck zwischen den Schultern. --R. Sch.
Sehr heftiger Schmerz in der Lumbalgegend. --Ollivier.
Leichter Schmerz in der Lumbalgegend. --O'Reilly.
Einige Schmerzen in den Lenden, als das Einschlafen der Glieder vorüberging. --Br.
Schmerz in den Lenden mit Erbrechen. --Br.
Hinter und oberhalb der rechten Hüfte, auf einem kleinen Fleck nahe der Wirbelsäule, sehr großer Schmerz; < beim Gehen; muß sich setzen. --C. Hg.
Rückenschmerz im Kreuz, wie nach Verkühlung; abends, 2. Tag. --F. K.
Heftige Schmerzen im Kreuzbein nach drei Stunden.
Ein dumpfer Schmerz am oberen Teil des Kreuzbeins, auf einer handgroßen Stelle, behindert ein bis zwei Minuten lang die Atmung; es schwillt an und fühlt sich an, als wäre etwas angefüllt; mit zunehmendem Schmerz; 8. Tag. --F. K.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Wunder, dumpf schmerzender Fleck auf dem rechten Akromion; 8. Tag. --F. K.
Schmerz von der Schulterspitze nach unten zur Ellbogenspitze; 9. Tag. --F. K.
Schmerzhaftes Zucken in den Schultern.
Ein warmer, beinahe brennender Schnitt, wie mit einem kleinen Messer, im rechten Oberarm, von der Nähe der Schulter zum Ellenbogen hinab; bald nach der Inhalation. --F. K.
Fliegende Stiche in den Armen. --R. Sch.
Reißender Schmerz und Stiche in den oberen Extremitäten während des Frostes. --Eisenmenger.
In den Ellenbogen und Oberarmen derselbe Schmerz wie im Knie. --R. Sch.
Lähmender Schmerz in beiden Ellenbogen, mehr rechts; 9. Tag. --F. K.
Schmerzen in Ellenbogen und Oberarmen; nach fünf Stunden. --Sch.
Gefühl des Abgestorbenseins in den Händen, bis zur Mitte der Unterarme hinaufreichend. --Sch.
Arme und Hände sehr müde, als ob sie brennten.
Fliegende Schmerzen in der rechten Hand und den Fingern; 2. Tag. --C. Hg.
Geschwollene Venen an den Händen; 7. Tag. --F. K.
Mittelfinger links, innere Seite und zweites Gelenk, rot und geschwollen; 14. Tag; am 15. Tage verschwunden. --F. K.
Juckreiz am ersten Gelenk des linken Mittelfingers, innere Seite, an einem kleinen Fleck, wo sich ein sehr kleines Bläschen befindet; nach der 1. Woche. --C. Hg.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Leichter klopfender Schmerz auf einem kleinen Fleck hinter dem rechten Hüftbein. --C. Hg.
Pickel auf der Gesäßbacke, behindert das Gehen; 15. Tag. --F. K.
Zittern im linken Oberschenkel, an der Innenseite, nach vorne hin, in einer kurzen Linie, abends bis in die Nacht; 9. Tag; wiederum am 10. Tag, nachmittags. --F. K.
Schmerz an der Innenseite beider Oberschenkel, am meisten rechts, von dort bis nahe an den Anus sich erstreckend; 12. Tag. --F. K.
Schmerz an der Innenseite beider Oberschenkel, meist gegen das Becken hin; 15. Tag. --F. K.
Heftiger Juckreiz am linken Oberschenkel, an der Innenseite, einige Zoll über dem Knie; 7. Tag. --C. Hg.
Nach dem Aufstehen, wenn er die Beine höher als den Körper lagert, heftiger Schmerz oberhalb des linken Knies; Wundheitsgefühl in Muskeln oder Sehnen unter der Haut; > beim Herumgehen; abends, 1. Tag; am nächsten Tag schmerzt es noch, aber mehr unterhalb des Knies, mit lahmem Gefühl beim Knien; seine Glieder versagen beim Treppensteigen; mittags, 2. Tag. --C. Hg.
Über der rechten Patella ein Schmerz auf Druck, auch in der Kniekehle; nimmt nach längerem Stillliegen zu; abends, 16. Tag. --F. K.
Beim Aufstehen und Beginn der Bewegung, nach dem Liegen besonders in etwas ermüdender Lage, ein Schmerz im linken Knie, als wäre es innerlich zerschlagen, aber nicht in den Knochen; er steigert sich zu einer Art Brennen und verschwindet erst bei fortgesetzter Bewegung; 8. bis 10. Tag. --C. Hg.
Rheumatischer, gichtischer, reißender Schmerz in den Kniegelenken. --R. Sch.
Schmerzen in den Knien während des Frostes. --R. Sch.
Schmerz in der linken Kniekehle beim Aufstehen vom Sitzen und zu Beginn des Gehens; 3. Tag. --F. K.
Empfindung in der Beuge des linken Knies wie zerschlagen; kalter und brennender Schmerz; < bei Beginn der Bewegung, besonders nach dem Liegen; die ganze 1. Woche. --C. Hg.
In den Beinknochen unterhalb des rechten Knies ein pochender Schmerz, nach unten ziehend. Schmerzen in den unteren Extremitäten, besonders rechts, zwei Stunden anhaltend. --Br.
Fliegende Stiche in den unteren Extremitäten. --R. Sch.
Schmerz in den unteren Extremitäten, mehr rechts. --O'Reilly.
Fliegende, schneidende Schmerzen im linken Bein, vom Schienbein bis zum Knöchel; gleichzeitig an den letzten linken Rippen; 2. Tag. --C. Hg.
Schmerz im linken Bein nach dem Sitzen; < beim Hinuntergehen von Treppen, mit Nachgeben der Knie; 2. Tag. --C. Hg.
Die unteren Extremitäten werden später starr als die Arme. --Br.
Füße werden taub, wie abgestorben, bis zu den Knien hinauf. --R. Sch.
Schwäche, am meisten in den unteren Extremitäten. --Z.
Linker Fuß schmerzt wieder beim Aufstehen, am meisten gegen den äußeren Rand hin; 12. Tag. --F. K.
Füße, gewöhnlich kälter als der übrige Körper, sind jetzt wärmer; 3. Tag. --F. K.
Schweiß überall, aber nicht am rechten Fuß. --F. K.
Schmerz in der rechten Ferse. Fliegende Schmerzen in den Füßen.
Schmerz im linken Fußgelenk beim Gehen; 3. Tag. --F. K.
Das linke Fußgelenk kann er selbst im Bett liegend nicht bewegen; 8. Tag. --F. K.
Kann den Fuß nicht bewegen und ist unfähig aufzustehen; 9. Tag. --F. K.
Großer Schmerz im linken Fuß, von einem Knöchel zum anderen, quer oberhalb des Gelenks verlaufend, < auf einem kleinen Fleck des Fußrückens; ein rotgelber Streifen auf dem Fußrücken nahe den Zehen, von der vierten bis zur zweiten Zehe; der Schmerz ist furchtbar, macht ihn bleich; am schmerzhaftesten bei Bewegung des Fußgelenks; 1. Tag. --F. K.
Ein roter Streifen am Sprunggelenk, wo am Vortag Schmerz gewesen war; 11. Tag. --F. K.
Im linken Fuß, am meisten an der Sohle, verhindern Schmerzen das Auftreten; < in Bewegung, > im Bett; Schmerzen in der Mitte, als längs zusammengezogen; beim Auftreten ein schmerzhaftes Strecken; 3. Tag; viel < am 4. --F. K.
Schmerz in der linken Sohle verhindert vormittags das Gehen; nachmittags geringer; < abends, besonders nach dem Aufstehen vom Sitz; alle Schmerzen in Sohle, Ferse und ganzem Fuß ziehen aufwärts; 6. Tag. --F. K.
Schmerzen in linker Sohle, Fuß und Knie, < abends; 6. Tag. --F. K.
Schmerz von der Sohle gegen die mittlere Zehe; sehr viel < wenn die ersten Zehengelenke gebeugt werden; 8. Tag. --F. K.
Kitzeln in der Höhlung des linken Fußes; 10. Tag. --F. K.
Schmerz auf Druck der Zehenballen, wund und vibrierend, am meisten im Ballen der mittleren Zehe; Schmerz erstreckt sich durch alle Zehen; 8. Tag. --F. K.
Bei jedem Versuch, auf die Füße zu treten, schmerzen alle Zehen, wie in den Sehnen bis zum Fußgelenk hinauf; 8. Tag. --F. K.
Der früher frostbeulige Ballen der rechten Großzehe wird schmerzhafter; 16. Tag. --F. K.
Klopfender Schmerz in der rechten Großzehe, in Wärme zunehmend. --C. Hg.
Linke mittlere Zehe außerordentlich schmerzhaft bei Berührung, am meisten an der Unterseite, am Ballen und im ersten Gelenk, und von dort zur Großzehe und zum inneren Knöchel; 8. Tag. --F. K.
Empfindung, als stecke ein Splitter unter dem Nagel der linken mittleren Zehe; 9. bis 10. Tag. --F. K.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Bald nach der Inhalation Schmerz in den unteren Extremitäten, am meisten rechts, mit Taubheitsgefühl, zuerst in den oberen, dann in den unteren, gefolgt von einer kriebelnden Empfindung, zwei Stunden lang. --Br.
Sehr empfindliche, gichtische, reißende Schmerzen in Oberarmen, Ellenbogen und Kniegelenken. --Br.
Pochende Schmerzen in den Knochen des linken Oberarms, nach unten ausstrahlend, drei- bis fünfmal stündlich; ebenso in den Knochen der rechten unteren Extremität unterhalb des Knies, ebenfalls nach unten ausstrahlend. --Br. --C. Hg.
Stiche in Armen und Füßen. --R. Sch.
Schwäche in den Gliedern. --Bennecke.
Arme werden zuerst kalt und steif, dann die unteren Extremitäten. --Br.
Kälte der Glieder. --R. Sch. --Ollivier.
Kälte der Glieder. --F. W. Payne.
Unangenehmes Kriebeln in Händen und Füßen und fliegende Stiche in oberen und unteren Extremitäten; 7. Tag. --R. Sch.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Müde in Händen und Armen; nach mäßiger Anstrengung, beim Tragen eines Kindes, brennen sie vor Schwäche; 1. Tag. --C. Hg.
Sehr wenig geneigt, irgendeine Arbeit zu verrichten. --Eisenmenger.
Gehen schwierig; linker Fuß schmerzhaft.
Treppensteigen, Schwindel.
Bewegung schwierig. --Ollivier; linker Fuß <; beim Gehen fröstelig.
Alle Schmerzen nehmen während der Bewegung zu; in Ruhe nehmen sie zunächst ebenfalls zu, werden aber später besser. --F. K.
Schwach selbst im Sitzen. --C. Hg.
Solche Schwäche, daß er nicht sitzen kann; am 3. Tage imstande, einige Schritte zu tun; am 7. Tage noch sehr schwach; am 10. Tage und danach etwas besser. --R. Sch.
Beim Aufstehen fühlt er sich so schwach und fröstelig, daß er sich wieder hinlegen muß; abends, 8. Tag. --F. K.
Solches Schwächegefühl mit Kopfschmerz und Schwindel, daß er sich hinlegen muß; 3. Tag. Kolik besser im Liegen auf dem Bauch oder beim Zusammenkrümmen. --
NERVEN [36]
Unruhe und Angst. --Robertson.
Größte körperliche Unruhe; 5. Tag. --Br.
Erschöpfung mit Angst; Schwindel, Übelkeit und lästige Verstopfung. --Berzelius.
Plötzlich nach der Inhalation fühlt er sich vergiftet; eine unbeschreibliche Erschöpfung und Übelkeit überwältigen ihn; kaum fähig, einige Schritte zu tun, um das nächste Zimmer zu erreichen; unaufhörliches Würgen und Erbrechen folgten; er konnte keine Medizin, keinen Brei oder keine Suppe, ja keinen Schluck Wasser nehmen, ohne schmerzhaftes Wiederkehren von Würgen und Erbrechen; schon der Gedanke an Wasser erregte Erbrechen; Tod am 9. Tage. --Gehlen.
Gefühl des Abgestorbenseins von den Händen aufwärts bis zur Mitte des Unterarms und von den Füßen bis zu den Knien, dann an Nase und Brauengegend, mit Aufhören des Pulses; in diesen Teilen erlosch jedes Lebenszeichen, die Fähigkeit, sie zu bewegen, blieb jedoch erhalten; nach fünf Stunden. --R. Sch.
Hitze im Gesicht; Schwäche in allen Gliedern; Neigung zu Ohnmacht und Zittern, bald vorübergehend, aber ein Gefühl von Schwäche und Erschöpfung hinterlassend; unmittelbar nach der Inhalation. --Vogel.
Das ganze Nervensystem wurde sofort angegriffen und schließlich seine Lungen; er starb in zehn Tagen. --Bullock; by Beard.
Zu Ohnmacht geneigt. --Bennecke.
Ohnmachtsgefühl mit Schwindel, gefolgt von Schauder. --Br.
Große Mattigkeit und Schwäche. --Eisenmenger.
Plötzliche unbeschreibliche Schwäche und Übelkeit. --Gehlen.
Sehr große Schwäche und bitterer Geschmack im Mund. --Br.
Beklagte seine große Schwäche und schrieb sie dem fortgesetzten Erbrechen zu. --Br.
Große Schwäche, am meisten in den unteren Extremitäten. Ungewöhnliche Schwäche am Abend, schwach wie ein Lumpen, bereit umzufallen; 1. Tag. --C. Hg.
Schwäche und Kriebeln. --Br.
Müdigkeit und Erschöpfung mit Frost. Arme werden zuerst torpid und steif, danach die unteren Extremitäten, mit kriebelnder Empfindung, zwei Stunden anhaltend, bald nach der Inhalation. --Br.
Von Zeit zu Zeit eine sehr eigentümliche Schwäche, und währenddessen verschwinden alle Schmerzen; 1. und folgende Tage. --C. Hg.
Schwäche ohne jeden Schmerz; 2. Tag. --Br.
Nach dem Mittagessen Schwäche und den ganzen Nachmittag und Abend keine Schmerzen; 2. Tag. --C. Hg.
Er fühlt sich, als erhole er sich von einer sehr langen Krankheit, ein angenehmes Gefühl; 11. Tag. --F. K.
Große Prostration und allgemeines Unwohlsein. --F. W. Payne.
SCHLAF [37]
Gähnen und unangenehmes Gefühl mit Frösteln. So schläfrig, daß er kaum die Augen öffnen kann. --Rh.
Schläfrigkeit vom 5. bis 7. Tag. Sopor zwischen den Erbrechensanfällen. --Br.
Sehr angenehme, poetische Träume. --C. Hg.
Träume, als bete er in einer öffentlichen Versammlung, mit großem Beifall; 7. Tag. --F. K.
Träume gegen Morgen von Menschen, die gehen und ankommen; 7. Tag. --F. K.
Stöhnen im Schlaf; 16. Tag. --F. K.
Schlaf durch Kopfschmerz unterbrochen. --R. Sch.
Das geringste Geräusch unterbricht seinen Schlaf. --R. Sch.
Gegen Morgen durch Windkolik gestört. Plötzlich geweckt durch zwei starke erschütternde Stöße nach Mitternacht; 7. Tag. --F. K.
Häufiges Auffahren beim Einschlafen. Sobald er einschläft, schwitzt er; 15. Tag. --F. K.
Unruhige Nacht, vom 5. zum 6. Tag. --Br.
Unruhiger Schlaf bis nach Mitternacht. Erwacht jede Stunde, immer bevor die Uhr schlägt; vom 9. zum 10. Tag. --F. K.
Lange Zeit kann er nicht einschlafen; er fühlt sich, als müsse er sich bewegen; 6. Tag. --F. K.
Schlaflosigkeit. --Sch. --R. Sch.
Völlige Schlaflosigkeit. θ Gelbfieber.
Schlaflosigkeit. --F. W. Payne. (Ein chronischer Fall. Siehe 47 .)
ZEIT [38]
Schlimmer nachts: frontaler Kopfschmerz; Schmerz in den unteren Extremitäten. Nach Mitternacht: Schlaf leicht. Beim Erwachen am Morgen schwach und niedergeschlagen. Beim Erwachen: schwach usw. Schwach und zerschlagen beim Erwachen. --Eisenmenger.
Müde und niedergeschlagen beim Erwachen am Morgen. Sehr erschöpft: morgens im Bett; 8. Tag. --F. K.
Mittags und um Mitternacht fühlt er sich immer am schlimmsten; 10. Tag. --F. K.
Mittags: als ob Diarrhö kommen würde.
Nachmittags, 3 Uhr: Kopfschmerzen nehmen zu; täglich Frost und Fieber; Frost; Schmerz im linken Fuß >. Sein Unwohlsein nimmt am Nachmittag stetig zu; 4. Tag. --F. K.
Sterben beginnt: 4 Uhr nachmittags, sechsmal 24 Stunden nach der Inhalation. --Br.
Abends, 5 Uhr: übelriechende Stühle. Abends: Kopfschmerz; Erbrechen; weniger Hautwärme; Schwäche des Rektums; Schmerz im linken Fuß <; aller Schmerz ist aus dem rechten Fuß verschwunden; 8. Tag. --F. K.
TEMPERATUR UND WITTERUNG [39]
Nach Trinken von kaltem Wasser; später konnte er nach warmen Getränken reichlichen Schweiß hervorrufen. --R. Sch.
Wärme mindert, Kälte verstärkt die Symptome. --F. K.
Wärme: Zahnschmerz <; Schmerz in der Großzehe <.
Wenn er abends nicht zugedeckt ist, fühlt er sich fröstelig; 8. Tag. --F. K.
Beim Entkleiden, 10 Uhr abends, heftiger Frost. Beim Eintritt in ein kühles Zimmer fühlt er sich sehr fröstelig; 3. Tag. --F. K.
Sehr empfindlich gegen Kälte.
Nach Bewegung im Freien immer <. Nach einem Gang im Freien sehr unwohl. --Eisenmenger.
Während eines Ganges im Freien fröstelig. --Eisenmenger.
Vor einem Gewitter erscheinen viele alte Schmerzen wieder. --F. K.
Empfindlich gegen kaltes Wetter. Feuchte Luft steigert sein Unwohlsein sehr. --Eisenmenger.
Feuchte Luft verschlimmert immer. --
Allgemeines Frösteln bei geringer Entblößung oder Temperaturwechsel. --Payne.
FIEBER [40]
Temperatur vermindert. --O'Reilly. Frost. --O'Reilly.
Nach Ohnmachtsgefühl, Schwindel und Schauder. --Br.
Frösteln über den ganzen Körper; nach vier Stunden. --Sch.
Frösteln wurde beim Entkleiden um 10 Uhr abends sehr heftig; nach fünf Stunden. --Sch.
Kalte Glieder mit Hitze im Bauch. --R. Sch.
Nase kalt, mußte in heiße Tücher gewickelt werden. --R. Sch.
Fröstelig beim Gehen. --Eisenmenger.
Beim Versuch aufzustehen fühlt er sich vor Schwäche fröstelig; 8. Tag. --F. K.
Anfälle von Schauder oder Kriebeln am Abend, kurz, heftig und nur an Teilen des Rückens; 1. Tag. --C. Hg.
Abends häufiges Frösteln, mit Kälte, die den Körper hinabläuft; glühende Hitze um Brust, Rücken und Gesicht; später allgemeiner Schweiß, nur nicht am rechten Fuß, dauert die ganze Nacht an, große Tropfen laufen über sein Gesicht und den Kopf hinab; dabei hinkender Puls; 8. Tag. --F. K.
Während des Frostes: Kopfschmerz; Druck in der epigastrischen Gegend; Aufgetriebenheit des Bauches; Beklemmung der Brust; Reißen im Hals; Reißen in den oberen Extremitäten. Mit drückendem Schmerz von der Nierengegend hinauf bis zwischen die Schultern ein Frost über den ganzen Körper, mit gichtisch reißenden Schmerzen in den Kniegelenken und kalten Gliedern; vier Stunden nach der Inhalation; eine halbe Stunde später, beim Entkleiden, Frost heftiger als je zuvor; Schmerzen in Knien, Oberarmen und Ellenbogen; nach dem Frost zu großer Heftigkeit zunehmend; fünf Stunden nach der Inhalation. --R. Sch.
Schwerer Frost am 3. Tag, 3 Uhr nachmittags, zu der Zeit, da der Kopfschmerz gewöhnlich < war, beginnend mit Gähnen, Unbehagen, Angst und Frösteln, begleitet von Beklemmung der Brust, Schmerz im Hals, Ziehen in den oberen Extremitäten, verstärktem Kopfschmerz in der Stirn; nach einem zweistündigen Frost mäßige Hitze bis 8 Uhr abends, mit heißem, trockenem Mund, aber wenig Durst; nach der Hitze sehr geringer Schweiß, währenddessen er einschläft; zunächst häufiges Auffahren, während unfrischer Schlaf; nach Mitternacht ruhig. --Eisenmenger.
Nachmittags, 3 Uhr, als der Kopfschmerz am 1. und 2. Tage am schlimmsten gewesen war, hat er am 3. Tage Gähnen, Unwohlsein, Angst und Frösteln, allmählich in starken Frost übergehend, mit Beklemmung der Brust, Schmerz im Hals, Ziehen in den oberen Extremitäten und Schmerz in der Stirn; nachdem der Frost zwei Stunden gedauert hatte, folgte mäßige Hitze bis 8 Uhr abends; Mund heiß und trocken; mäßiger Durst; nach der Hitze etwas Schweiß; er schläft ein, fährt aber oft auf; nach Mitternacht ruhiger Schlaf, doch beim Erwachen müde und wie zerschlagen; 3. Tag. --Eisenmenger.
Nach großem Frost und Fieber am 3. Tage, am 4. nur noch fröstelig, und am 5. wieder stark, von da an wie am 3. Tage jeden Nachmittag um 3 Uhr.
Mit Beginn des Frostes um 3 Uhr nachmittags fahles, gelbliches Gesicht; Augen eingesunken, glanzlos, Bindehaut gerötet; Nase und Oberlippe wundgescheuert; Zunge belegt, gelb; Puls häufig und klein, gleichzeitig verstärkter Kopfschmerz; Einschnürung der Brust; reißender Schmerz im Nacken und in den oberen Extremitäten; Druck in der Tonsillengegend; Aufgetriebenheit des Bauches; große Müdigkeit und Schwäche. Abends, 5 Uhr: Fieberhitze; halb 8 Uhr: Schweiß, gefolgt von Schlaf; 7. Tag. --Eisenmenger.
Ein leichter Fieberanfall am 2. Tage. --Eisenmenger.
Ein Fieberanfall am 5. Tage schwerer als am 3., danach kehrte er täglich wieder. Geheilt durch Nux vom .; bei späterer Gelegenheit durch Einatmen desselben Gases erneuert. --Eisenmenger.
Fieber begann um 12 Uhr mittags; Puls bis 90; betraf den Kopf nicht; Durst am Nachmittag; empfindlich gegen kaltes Wetter; nach dem Abendessen stieg der Puls von 90 auf 120; 6. Tag. --F. K.
Nach einigem Schreiben fliegende Hitze zum Kopf hinauf; Puls etwa 120; auf je 50 bis 60 Schläge fällt einer aus, allmählich häufiger, abends jeder 5. bis 6. Schlag, manchmal jeder 3.; 7. Tag. --F. K.
Am Morgen beim Versuch hinabzutreten Hitze; am Abend Kältegefühl; 10. Tag. --F. K.
Leichtes Fieber mit großer Schwäche; 5. Tag. --Br.
Glühende Hitze im Bauch und kalte Glieder die ganze Nacht, mit Schmerz in den Nieren und blutigem Harnlassen. --R. Sch.
Viel Hitze und Brennen in verschiedenen Körperteilen, besonders über der Nierengegend. --F. W. Payne.
Allgemeiner warmer Schweiß nach Mitternacht, mit weichem Puls, 80 in der Minute, 3- bis 4mal aussetzend; 7. Tag. --F. K.
Anfälle von Nachtschweiß; vom 7. zum 8. Tag; fortwährend in den Morgenstunden. --F. K.
Nachtschweiße; 13. Tag. --F. K.
Nachtschweiß in kurzem Anfall; 5. Tag. --F. K.
Allgemeiner warmer Schweiß in der Nacht, in großen Tropfen. Schweiß erleichtert das Abgestorbensein der Glieder. --
Körperoberfläche von Feuchtigkeit benetzt, mit unnatürlich warmem Gefühl solcher Fälle. θ Kollaps bei Cholera.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Anfallsweise, als wäre er am ganzen Körper zerschlagen; 7. Tag. --F. K.
Am 7. und 8. Tage erneutes Auftreten vieler früherer Symptome und neuer Symptome sowie eine höhere Entwicklung der krankhaften medizinischen Affektion. Schmerzen kehren zurück; typischer Kopfschmerz; nach leichter Besserung am 4. Tag < am 5., als das Wasserlassen vollständig aufhörte. --Ollivier.
Typhus tertianus postponens. Tod am 9. Tag. --Gehlen. Bullock.
LOKALISATION UND RICHTUNG [42]
Rechts: Schmerz in der Ferse; klopfender Schmerz in der Großzehe.
Links: fliegende, schneidende Schmerzen im Bein; Fuß schmerzt beim Aufstehen; Schmerz im Fußgelenk; kann den Fuß nicht bewegen; großer Schmerz im Fuß; als wäre der Fuß der Länge nach zusammengezogen; Kitzeln in der Höhlung des Fußes; als stecke ein Splitter unter dem Nagel der mittleren Zehe.
EMPFINDUNGEN [43]
Wie von einer Last im Kopf; Nase wie abgestorben; Nase wie ausgetrocknet; als liege ein Stein im Bauch; Rektum wie erschlafft, als folge Diarrhö und falle alles heraus; als fiele alles aus der Leiste; als wäre der Thorax fest zugeschnürt; als liefen Tropfen über die Brust; als wäre etwas im Kreuzbein angefüllt; Arme und Hände als ob sie brennten; Füße wie abgestorben; Schmerz in der Mitte des linken Fußes, als längs zusammengezogen; als erhole er sich von langer Krankheit; als hätte sich alles im Bauch in Stein verwandelt; als wolle im Becken etwas zerbrechen; als stecke etwas unter dem rechten Schulterblatt; wie zerschlagen in der Beuge des linken Knies; als stecke ein Splitter unter einem Zehennagel.
Schmerz: im Rücken, wie nach Verkühlung.
Unerträglicher Schmerz: in beiden Leisten.
Ein Schmerz im linken Knie, als wäre es innerlich zerschlagen.
Schneidend: in der Magengegend und darunter; in der Nabelgegend; nahe den letzten linken Rippen; brennend-schneidend im rechten Oberarm; im linken Bein.
Stiche: in Armen und Füßen.
Stiche: fliegend durch die Glieder.
Stechen: an der Zungenspitze; in der rechten Leiste.
Brennen: im Hals; im Magen; durch den ganzen Verdauungskanal; äußerlich am Bauch; im linken Knie; in der Beuge des linken Knies.
Kneifen: im Bauch.
Kolikartiger Schmerz: in der linken Seite des Bauches.
Reißen: im Kopf; im Hals; in den oberen Extremitäten; in den Kniegelenken; in den Oberarmen.
Ziehen: vom Kopf zum Kehlkopf, rechts.
Dumpf schmerzend: Fleck auf dem rechten Akromion.
Wundheit: in der linken Brust; über die ganze Brust.
Druck: in den Stirnhöhlen; in der Stirn; über den Augenbrauen; in den Schläfen; im Magen; in der epigastrischen Gegend; im Bauch; unter dem Zwerchfell; auf der linken Seite des Bauches; in der Nierengegend; zwischen den Schultern; über dem Brustbein; im oberen Teil der Brust; über der ganzen Brust; in der linken Brust.
Klopfen: in der rechten Brust; in der Tonsillengegend.
Pochen: im Damm; Schmerz im Herzen; auf einem kleinen Fleck hinter dem rechten Hüftbein; in der rechten Großzehe.
Pochender Schmerz: unter dem rechten Knie; in den Knochen des linken Oberarms.
Vibrierender wunder Schmerz in den Zehenballen auf Druck.
Fliegende Schmerzen: im Kopf; im Damm; aufwärts im Rektum; in Armen, Händen und Fingern; in den Füßen; im linken Bein.
Rheumatischer Schmerz: über dem Brustbein; in den Kniegelenken.
Lähmender Schmerz: in den Ellenbogen.
Kalter Schmerz: in der Beuge des linken Knies.
Unbestimmter Schmerz: im Kopf; in rechter Stirn und rechtem Kopf; im Hinterhaupt; im oberen und hinteren Teil des Kopfes beim Husten; in den Kiefergelenken; in den Lenden; im Epigastrium; in verschiedenen Teilen des Bauches; an der Symphyse; in den Leisten; auf der linken Seite des Penis; in der Nierengegend; nahe dem Kehlkopf beim Sprechen; im Damm beim Husten; in der Mitte des Brustbeins; in den Interkostalmuskeln und Knochen der Brust; in der Lumbalgegend; in den Lenden; hinter und oberhalb der rechten Hüfte; im Kreuzbein; von der Schulterspitze bis zur Ellbogenspitze; in Ellenbogen und Armen; an der Innenseite der Oberschenkel; in den Knien; in der linken Kniekehle; in den unteren Extremitäten; in der rechten Ferse; im linken Fußgelenk; in der linken Fußsohle.
Schweregefühl: des Kopfes; der Augenlider; im Bauch, wie von einem Gewicht.
Schlaffheit: im Magen.
Zittern: im linken Oberschenkel.
Zucken oder schmerzhaftes Zittern: an der rechten Seite des Kopfes über der Stirn; auch im Ober- und Unterkiefer und in der rechten Schulter; in den Schultern, schmerzhaft.
Zusammenziehende Empfindung: in der Zunge; in der Fußsohle, schmerzhaft.
Einschnürung: des Halses; der Brust.
Reizung: an der Eichel.
Kitzeln: in der Nase rechts; in der Höhlung des linken Fußes.
Kriebeln: in der Nase; als liefen warme Tropfen über die Brust; über Schultern und Rücken; in den Gliedern; in Händen und Füßen.
Juckreiz: unter der letzten Rippe ganz links; am ersten Gelenk des linken Mittelfingers um ein Bläschen; am linken Oberschenkel.
Schwimmendes Gefühl: im Kopf und Körper.
Unbeschreibliche Empfindung: hinauf in die Nase.
Abgestorbenes Gefühl: in den Gliedern; in den Händen; in der Nase und Brauengegend.
Hitze: im Gesicht; im Mund; im Bauch; in der Brust; im Rücken; über der Nierengegend.
Schauder: über Teilen des Rückens.
Glühendes Gefühl: in der Brust.
Frösteliges Gefühl: im Gesicht.
Kälte: in der Zunge; der Glieder.
Gefühl des Abgestorbenseins: in der Nase; in der Brauengegend; in den Gliedern; in den Füßen.
Müdigkeit: im Magen.
Schwäche: im Körper; im Bauch; im Rektum, wie erschlafft; in den Gliedern.
Steifigkeit: im Hals; zwischen den Schultern.
Taubheitsgefühl: im Kopf; über den Augenbrauen; in der vorderen rechten Hälfte der Zunge; tief im Becken; in den Gliedern.
GEWEBE [44]
Knacken der Gelenke bei Bewegung, selbst der Knie und Ellenbogen; 16. Tag. --F. K.
Der Habitus verändert sich innerhalb weniger Stunden auffallend. Ödem nimmt mittags zu; 7. Tag. --Br.
Allgemeine Anasarka. Post mortem. --Br.
Kollaps bei Cholera Asiatica.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Druck: < dumpfer Schmerz im Epigastrium. Äußerer Druck schmerzt in der Lebergegend; 32. Tag; Zehenballen wund. --
Haut trocken; Puls 107.
HAUT [46]
Gelbe Haut. --Br.
Haut bronzefarben; 5. Tag. --Ollivier.
Haut wurde dunkelbraun. --Sch.
Überall dunkelbraune Haut. θ Gelbfieber.
Dunkelbraunes, fahles Aussehen der Haut. --F. W. Payne.
Juckreiz: an den letzten Rippen links; am Mittelfinger; am linken Oberschenkel oberhalb des Knies. Ein auf die Magengrube gelegtes Blasenpflaster machte eine Blase, die mit dunkelrotem Blut gefüllt war; 5. Tag. --R. Sch.
Alle Haare über den gefühllosen Teilen wurden schneeweiß; die Brauen bildeten einen seltsamen Gegensatz zum dunkelbraunen Gesicht. --Sch.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Mrs. A., æt. 67, zuvor gesund und kräftig, litt den ganzen Herbst und Winter; in sieben Tagen wohl. --F. W. Payne.
BEZIEHUNGEN [48]
Sinapismus erleichtert die Atmung.
Amm. acet .: Atmung erleichtert.
Gegenmittel: Nux vom . (Fieber).
Vergleiche: Carb. veg . (Gelbfieber und Cholera).
Caustic . wurde F. K. gegeben.
Getränke, die Schwefelwasserstoff enthalten, scheinen am meisten zu erleichtern. --Berzelius.
Terpentin sollte versucht werden.