GEMÜT [1]
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Bewusstseinsverlust. θ Schwindel. θ Typhus. θ Herzkrankheit. θ Gelbfieber.
Bewusstseinsverlust und Hinfallen vor dem epileptischen Anfall.
Sie lag auf dem Bett in einem Zustand der Bewusstlosigkeit, murmelnd, mit starr gerichteten Augen, kaltem Schweiß auf der Stirn, am ganzen Körper zitternd; der Puls klein, hart und sehr schnell.
Stupor, unterbrochen von ängstlichem Stöhnen. θ Kind mit Gastritis mucosa.
Gedächtnisverlust. θ Gelbfieber.
Die Gedanken drängen sich ihm auf; er ist zu schwach, sie abzuwehren oder an einem Gedanken festzuhalten.
Wenn er allein ist, gerät er ins Nachdenken über Krankheit und andere Dinge, die er kaum aus seinem Geist fernhalten kann.
Düstere Vorahnungen beim Liegen im Bett, abends; fürchtet, seinen Angehörigen könnte etwas zugestoßen sein.
Gedanken an den Tod und an die Unheilbarkeit seines Leidens. θ Krebsinokulation.
Feste Vorstellung, dass er und seine Familie verhungern werden.
Benommenheit und Schwäche im Kopf, kann nicht denken und ist reizbar; als ob er stark erkältet wäre oder Schlaf verloren hätte.
Psychische Störungen mit Lebensüberdruss bei Trinkern.
Imbezillität.
Stumpfsinnigkeit, mit Verlust des Gehörs und fast völliger Blindheit.
Glaubt, er müsse sterben. θ Migräne.
Quälende Halluzination, als ob jemand neben ihm wäre, der alles täte, was er selbst tut, isst, sich wäscht usw. θ Diabetes mellitus.
Er sieht alle Arten von Ungeziefer auf seinem Bett, wirft Handvoll davon weg und versucht, ihnen zu entkommen.
Er bildet sich ein, Einbrecher in seinem Zimmer zu sehen, und horcht unter das Bett; er ist in kalten Schweiß gebadet.
Periodisch wiederkehrende Phantasien.
Redet wild mit offenen Augen und ist sich seines verwirrten Redens nicht bewusst.
Delir. θ Gelbfieber. θ Typhus.
In ihrem Delir glaubt sie, sie sei gesund; Mädchen, æt. 7.
Delir, mit großer Entkräftung.
Delir während der Hitze, Bewusstlosigkeit, Manie, will festgehalten werden; mit reißendem Kopfschmerz. θ Wechselfieber.
Manie; Kopfschmerz; schreckliche Angst, Geräusch in seinen Ohren wie von vielen Glocken; sieht einen Mann, der sich aufgehängt hat und ihm zuwinkt, ihn loszuschneiden; gelingt ihm dies nicht, so versucht er, sich selbst aufzuhängen; daran gehindert, verfällt er in Verzweiflung und wird so unruhig, dass er kaum im Bett gehalten werden kann, verliert die Sprache, bei vollem Bewusstsein, versucht zu schreiben, kann aber nur unverständliche Zeichen machen; er zittert, weint, seine Stirn ist mit Angstschweiß bedeckt, kniet schließlich nieder und hebt flehend die Hände empor.
Raserei; musste angekettet werden.
Ihre Bedürfnisse sind geringer als ihre Begierden; sie isst und trinkt mehr, als ihr gut ist, und geht weiter, als sie sollte.
Selbstmörderische Manie.
Ein Barbier verspürte die Neigung, seinen Kunden die Kehlen durchzuschneiden.
Sprechen und Streiten im Schlaf.
Große Geschwätzigkeit im Wachen und im Schlaf.
(Bei Kranken:) Wenn Leute kamen, um ihn zu sehen, führte er das ganze Gespräch. θ Krebsinokulation.
Er weinte und jammerte, sprach aber wenig.
Hysterisches Weinen statt Furcht.
Wimmern und Zähneknirschen.
Lautes Stöhnen, Ächzen und Weinen. θ Während der Katamenien.
Klägliches Jammern, große Angst und Unruhe, mit unangenehmem Gefühl im Bauch und Dyspnoe.
Durchdringendes, klägliches Stöhnen, unterbrochen von Ohnmachtsanfällen.
Wehklagen, Verzweiflung am Leben. θ Kolik.
Schreien vor Schmerzen. θ Kopfschmerz.
Lautes Schreien; sagt, es sei etwas in ihm, das schreie.
Nesteln an der Bettwäsche. θ Typhus.
Furcht treibt ihn aus dem Bett; er versteckt sich in einem Schrank.
Läuft nachts im Haus umher und sucht nach Dieben.
Hastig in allen Bewegungen; greift begierig nach dem Trinkglas oder nach allem, was es haben will. θ Eklampsie.
Sagt wenig, klagt aber über Furcht.
Abneigung gegen jede Beschäftigung.
Gelassene Stimmung; blieb dieselbe, was auch geschah.
Meidet es, Bekannten zu begegnen, weil er sich einbildet, er habe sie früher beleidigt, wisse aber nicht, wie.
Seelenruhe. θ Bei einem an Melancholie leidenden Mann.
Anfangs große Ruhe und Heiterkeit, nach einer halben Stunde gefolgt von schrecklicher Unruhe und Angst; t.
Zu Heiterkeit und Tätigkeit geneigt.
Fühlt sich unbehaglich und findet an nichts Freude.
Überempfindliche, zarte Stimmung; traurig und dem Weinen geneigt; die kleinste Sache bekümmert sie.
Ihr Gemüt ist niedergedrückt, traurig. θ Rückfall eines Wechselfiebers.
Traurig und düster, mit unruhigem Hin- und Herwerfen.
Melancholie, Traurigkeit nach dem Essen. θ Kopfschmerz.
Melancholie nach geistiger Überanstrengung.
Melancholie; nach finanziellen Verlusten; kann nicht getröstet werden; glaubt, er werde mit seiner Familie vor Hunger sterben müssen; schlaflose Nächte; geht ringend mit den Händen umher, mit Stöhnen und Ächzen.
Tiefsitzende melancholische Affektion; hörte auf, nachdem an den unteren Extremitäten flechtenartige Geschwüre aufgetreten waren.
Periodische Anfälle von Melancholie nur in der Dämmerung; manchmal nachts; Frau, æt. 65.
Religiöse Melancholie; Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung.
Furcht, allein gelassen zu werden. θ Nach Ärger. θ Dysmenorrhö.
Grauen vor dem Tod, wenn allein oder beim Zubettgehen.
Todesfurcht. θ Nach Ärger. θ Cholera Asiatica.
Angst und Unruhe, < nach Mitternacht.
Hypochondrische Angst, die aus dem oberen Teil der Brust zu kommen scheint; Unruhe, kein Herzklopfen.
Angst und Ungeduld.
Übermäßige Angst. θ Kopfschmerz. θ Hämatemesis. θ Kolik.*
θ Invagination. θ Lungenödem. θ Hydrothorax.*
θ Masern usw.
Nächtliche Angstanfälle, die aus dem Bett treiben. θ Manie.
Große Angst, muss aus dem Bett aufspringen. θ Ascites.
Häufige Angstanfälle, < nachts; fürchtet den Tod. θ Influenza. θ Diarrhöe.
Angst und Unruhe. θ Froststadium des Wechselfiebers. θ Hepatitis.
Angst und Unruhe mit Schmerzen; Ohnmacht vor Schmerz. θ Gastralgie.
Große Qual, wirft sich umher. θ Kolik. θ Pneumonie. θ Emphysem.
θ Wechselfieber.
Präkordiale Angst, Gefühl von Beklemmung.
Angst wie bei einem, der einen Mord begangen hat; von Ort zu Ort getrieben; vermeidet es, Menschen zu begegnen, weil er meint, er habe sie beleidigt. θ Manie.
Schreckliche Angst, mit Hitzeaufwallung; ruheloser Blick, keine Ruhe bei Tag und Nacht; Neigung zum Selbstmord. θ Manie.
Große Furcht, Unruhe, Zittern, kalter Schweiß, große Entkräftung.
Große Angst, mit Beklemmung der Brust und Dyspnoe.
Große Qual und Unruhe. θ Ösophagusstriktur. θ Gastralgie. θ Hämatemesis.*
θ Colicodynia.
Unbeschreibliche Qual, Unruhe. θ Metritis. θ Perikarditis.
θ Cholera Asiatica.
Angst, mit Übelkeit und Nagen in der Magengrube. θ Frösteln.
Große Niedergeschlagenheit. θ Skorbut.
Die Schmerzen scheinen unerträglich, treiben einen zur Verzweiflung und Raserei. θ Kopfschmerz.
Große Gleichgültigkeit. θ Gelbfieber. θ Typhus.
Apathie; wenn man sie durch lautes Rufen aufweckt, öffnen sie die Augen nur mühsam und starren einen an. θ Typhus.
Heiterkeit, wechselnd mit Verstimmung.
Unentschlossenheit; die geringste Kleinigkeit ändert seinen Entschluss.
Reizbar, niedergeschlagen und ängstlich; Herzangst, mit unerträglichem Schmerz. θ Wechselfieber.
Reizbare Stimmung, wechselnd mit Niedergeschlagenheit. θ Ikterus.
Empfindlichkeit.
Geneigt, die Fehler anderer zu besprechen.
Zum Streiten geneigt. θ Hämorrhoiden.
Sehr verdrießlich und niedergeschlagen. θ Chronischer Darmkatarrh.
Den ganzen Tag unzufrieden und zornig auf sich selbst; glaubt, nicht genug geleistet zu haben, und macht sich bittere Vorwürfe.
Das Kind ist reizbar, quengelig und unruhig; will getragen werden.
Reizbarkeit, mit dumpfem, verwirrtem Gefühl im Kopf.
Reizbarkeit, mit Hitzewallungen und Frösteln beim Sprechen oder bei Bewegung.
Reizbar, mutlos, unruhig; ärgert sich über Kleinigkeiten.
Verdrießlich und mit allem unzufrieden; das geringste Geräusch oder Licht belästigt sie, so empfindlich ist sie gegen äußere Eindrücke.
Die kleinste Sache kränkt ihn und bringt ihn in Zorn.
Ärger, mit Angst, Unruhe und Frösteln.
Sie wurde wütend, als man ihr etwas zu essen anbot, während sie über Appetitlosigkeit klagte.
Eigensinn, Geiz, zu Bosheit und Satire geneigt.
Unruhe, kann nirgends Ruhe finden, geht von einem Ort zum andern; will von einem Bett in ein anderes.
Innere Unruhe, mit Benommenheit im Kopf und Stupor; mit Aphasie; mit Rückenschmerz.
Unruhe und Stöhnen, mit Schlaflosigkeit; ängstliche Unruhe, mit schwachem, unregelmäßigem Puls, an der Oberfläche kalten Extremitäten; innere Hitze.
Große Unruhe, wechselnd mit Schläfrigkeit.
Ängstliche Unruhe und Übelkeit.
Nach heftiger Gemütsbewegung. θ Nasenbluten, Asthma, Husten.
Nach großer Sorge und Kummer. θ Kolik in der Schwangerschaft.
Die Schmerzen werden durch das Reden anderer verschlimmert.
Infolge von Schreck, Neigung zum Selbstmord.
SENSORIUM [2]
Starkes Schweregefühl im Kopf, am meisten in der Stirn.
Schweregefühl im Kopf, mit Summen in den Ohren; verschwindet im Freien, kehrt aber beim Betreten des Zimmers zurück.
Drehschwindel, Schweregefühl des Kopfes. θ Wassersucht.
Schwindel und Sausen vor den Ohren. θ Brightsche Krankheit.
Schwindel: beim Schließen der Augen, als ob er fallen würde; beim Gehen über einen freien Platz; einem epileptischen Anfall vorausgehend; vor dem Frost beim Wechselfieber.
Schwindel, taumelt beim Gehen. θ Kopfschmerz.
Empfindung, als ob sich das Gehirn bewege und während der Bewegung gegen den Schädel schlage.
Brausen im Kopf. θ Bluterbrechen.
Der Kopf fühlt sich jedesmal verwirrt an, wenn er bewegt wird. θ Paraplegie.
Verwirrt und benommen nach einem epileptischen Anfall.
Große Verwirrung im Kopf.
Schwäche des Kopfes, auch von Schmerzen her, mit Übelkeit und schwachem Gefühl in der Magengrube.
Gefühl ungewöhnlicher Leichtigkeit.
Innerer Kopf [3]
Schweregefühl in der Stirn.
Heftiger erschöpfender Schmerz über dem linken Auge; > durch warme Anwendungen oder warmes Umhüllen des Kopfes.
Heftiger frontaler Kopfschmerz mit Schwindel.
Ziehender drückender Schmerz in der rechten Stirnseite.
Klopfender frontaler Kopfschmerz über der Nasenwurzel. θ Ozäna.
Wie geprellter oder wunder Schmerz über der Nase und in der Stirn; Reiben lindert vorübergehend.
Klopfen in der Stirn mit Übelkeit.
Intermittierender, reißender, brennender, bohrender Schmerz in der rechten Supraorbitalgegend, der sich über das Auge und in die oberen Zähne erstreckt und keinen Augenblick Ruhe lässt; > durch Umhergehen.
Periodischer Kopfschmerz über der linken Augenbraue und Schläfe, zwölf Stunden anhaltend, gefolgt von Erbrechen einer gelben, bitteren oder zähen Masse.
Spannungsartiger, drückender Schmerz, der sich von Stirn und Schläfen zum Hinterkopf und in den Nacken ausbreitet; kommt in heftigen Anfällen, als ob der Kopf bersten würde.
Heftiger periodischer Kopfschmerz, bohrend an einer kleinen Stelle in der Schläfe.
Hemikranie: fährt wie ein heißer Draht durch die Verzweigungen des fünften Nervenpaares; muss Kopf und Füße bewegen; wechselnd mit Kolik oder Leberbeschwerden.
Periodisches halbseitiges Klopfen mit Übelkeit, Sausen in den Ohren und Erbrechen; < nach dem Essen, morgens, abends oder nachts im Bett, mit Weinen und Stöhnen; zuweilen wird es zum Wahnsinn treibend.
Klopfen oder Drücken, als laste eine Last auf dem Gehirn; < beim Aufrichten im Bett, durch Bewegung; > vorübergehend durch kaltes Waschen; gebessert durch Gehen an der frischen Luft.
Kopfschmerz mit Schwindel am Scheitel.
Der Schmerz in Kopf und Gesicht ist besonders heftig auf der linken Seite; kann sich nicht auf diese Seite legen oder auf ihr ruhen; erbricht Galle; der Magen bleibt gereizt.
Kopfschmerz im Hinterkopf.
Drückender Schmerz im Hinterkopf zwischen epileptischen Anfällen.
Heftiger drückender Kopfschmerz; Dehnungsgefühl; Kältegefühl im Rücken; große Müdigkeit, nach einer Stunde Hitze, mit Unruhe und Angst. θ Wechselfieber.
Druck in der Stirn während des Frostes. θ Wechselfieber.
Hinterkopfschmerz von stechendem Charakter. θ Retinitis albuminurica.
Dumpfer, schwerer oder klopfender Schmerz im Kopf. θ Gelbfieber.
Reißen im Gehirn, als würde es in Stücke zerrissen.
Neuralgie im Gehirn, als ob Katzen es in Stücke zerrissen. θ Krebsinokulation.
Gefühl eines Schwankens oder Schwappens im Gehirn.
Innerer Kopfschmerz; < durch Licht und Geräusch.
Neuralgischer Kopfschmerz mit Unruhe; muss den Kopf, selbst die Füße auf und ab bewegen, um Erleichterung zu finden.
Periodischer Kopfschmerz; kann sich nicht bewegen oder seine Aufmerksamkeit festhalten.
Betäubender periodischer Kopfschmerz, wobei jede Bewegung oder jede Aufmerksamkeit auf irgendeinen Gegenstand unmöglich ist; konnte den Kopf nur auf einen Tisch stützen und es so gut wie möglich ertragen.
Ständiger heftiger Kopfschmerz mit Erbrechen beim Heben des Kopfes.
Beim Bewegen des Kopfes während des Gehens scheint das Gehirn gegen den Schädel zu schlagen.
Hitze oder Stiche im Kopf beim Husten.
Das Schweregefühl des Kopfes wird durch Hinausgehen an die frische Luft gelindert.
Migräne, mit tiefsitzenden Gallenstörungen; Schwindel, Übelkeit, Würgen und Erbrechen von Galle.
Kopfschmerz mit Reizung der Eierstöcke und der Gebärmutter.
Anfall einer überaus schmerzhaften Hemikranie mit großer Schwäche und eiskaltem Gefühl auf der Kopfhaut, gefolgt von Jucken.
Periodischer Kopfschmerz, beginnt um 7 Uhr morgens, erreicht um 11 Uhr seinen Höhepunkt und beginnt um 2 Uhr nachmittags abzunehmen, gefolgt von äußerster Prostration.
Kopfschmerz vor dem Frost. θ Wechselfieber.
Gegen Ende des Frostes Stechen, Drücken und Ziehen in der Stirn, bis zu den Augen sich erstreckend; < durch Öffnen der Augen und Bewegung. θ Wechselfieber.
Kopfschmerz während der Hitze, mit Brennen, nach außen drückendem Reißen, Klopfen und Stechen in der Stirn. θ Wechselfieber.
Kopfschmerz nach dem Fieber, während desselben Schmerz im Kreuzbein.
Selten Apoplexie; bisweilen Apoplexia serosa.
Chronischer Hydrozephalus mit großer Abmagerung und verschrumpfter Haut; nächtliche Unruhe und Dyspepsie.
Äußerer Kopf [4]
Er ging mit in den Nacken geworfenem Kopf. θ Unterdrückter Katarrh.
Große Empfindlichkeit des Kopfes gegen die freie Luft; wickelt den Kopf warm ein.
Kann es kaum ertragen, dass die Haare berührt werden, die Kopfhaut ist so empfindlich.
Heißer Kopf, empfindliche Haare, kann nicht ertragen, dass man sie berührt. θ Kopfschmerz. θ Unterdrückter
Katarrh. θ Horizontale Halbsichtigkeit.
Kopf und Gesicht geschwollen wie der ganze Körper. θ Anasarka.
Ödem von Kopf, Gesicht, Augen, Hals und Brust, bei natürlicher Farbe.
Harte Schwellung auf der Stirnbeule, einer Nuss ähnlich; schlimmer am Abend.
Erysipelatöses Brennen und Schwellung des Kopfes, mit großer Schwäche und Kälte; < nachts.
Kopf empfindlich gegen Luft. θ Hemicranie.
Schlimmer vom Entblößen des Kopfes; > vom warmen Einwickeln.
Brennender Juckreiz am Kopf, am Abend, beim Entkleiden und Kaltwerden.
Chronisches Ekzem des Gesichts und der Kopfhaut, sich vom Ohr ausbreitend, mit feinen Bläschen, die zu kleienartigen Schuppen eintrocknen.
Kopfhaut bedeckt mit trockenen Schuppen, Schorfen oder Krusten; manchmal bis zur Stirn, zu den Ohren oder zum Hals hinabreichend.
Kopf wund, mit einem juckenden, feuchten Ausschlag, der einen trockenen Schorf bildet. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Schorfe auf der behaarten Kopfhaut.
Chronische Ausschläge mit Pusteln und mit Eiter gefüllten Bläschen. θ Tinea.
Brennende, stechende Furunkel oder Pusteln auf der Kopfhaut, empfindlich gegen Berührung und Kälte.
Verliert Haare am Vorderteil des Kopfes.
Ausfallen der Haare; auch in kreisförmigen Stellen, die rau und schmutzig werden.
Ausschläge zerstören die Haarwurzeln. θ Tinea.
SEHEN UND AUGEN [5]
Lichtempfindlich; besonders gegen Sonnenlicht.
Schnee blendet die Augen und lässt sie tränen.
Lichtscheu. θ Ophthalmie oder skrofulöse katarrhalische Ophthalmie.
Sie schließt die Augen, als ob sie sie nicht offen halten könnte.
Flimmern vor den Augen.
Alles erscheint grün. Vergleiche Phosphor.
Horizontales Halbsehen; nur Gegenstände im untersten Teil des Gesichtsfeldes konnten gesehen werden. θ Unterdrückter Katarrh.
Beim Schließen der Augen öfter < als >.
Schlimmer beim Aufblicken oder bei Anstrengung der Augen.
Schwäche des Sehens; trübes Sehen.
Sehvermögen des linken Auges auf Fingerzählen in zwei Fuß Entfernung vermindert, rechtes Sehvermögen 20/70. θ Retinitis albuminurica.
Sieht wie durch einen weißen Schleier.
Sie muss den Kopf etwas heben, wenn sie irgend etwas ansehen will, weil sie nur Dinge unterhalb der Achse des Auges sehen kann, und auch das nicht sehr deutlich; alles oberhalb der Achse kann sie überhaupt nicht sehen; es ist wie ein graues Brett. θ Scotodia.
Trübes Sehen, mit Kopfschmerz. θ Unterdrückter Katarrh.
Das Sehen ist getrübt. θ Albuminurie.
Ständige seitliche Bewegung der Bulbi. θ Amaurose nach unterdrücktem Ausschlag.
Pupillen verengt oder erweitert.
Wild starrender Blick.
Augen starr, glänzend. θ Typhus.
Augen eingesunken oder hervortretend.
Zucken in den Augen, als ob sie in den Kopf hineingezogen würden, mit brennender Hitze, heißen Tränen und Lichtscheu. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Ein bläulicher Ring um die Hornhaut.
Gelbfärbung der Sklera. θ Gelbfieber.
Die Augen fühlen sich an, als hätten sie in der Orbita keinen Raum. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Pochendes Klopfen in den Augen, bei jeder Pulsation ein Stich; nach Mitternacht.
Drücken und Klopfen wie ein kleiner Puls wird in und um den Augapfel herum gefühlt, so häufig wie hundertmal in der Minute; eine quälende Empfindung. θ Ophthalmie.
Schmerzhaftes Klopfen und Schlagen in der Mitte der linken Supraorbitalregion an einer kleinen Stelle.
Klopfen, Pulsieren im Augapfel und um die Orbita, mit allgemeiner Unruhe und Prostration. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Infraorbitaler Schmerz auf der linken Seite, mit Prickeln wie von Nadeln, zuweilen recht heftig.
Stechender Schmerz beim Versuch, die Augenlider zu öffnen. θ Ophthalmia scrofulosa.
Heftiger Schmerz in den Augen; erreicht seinen Höhepunkt in der Nacht. θ Ophthalmie.
Anfälle äußerst heftiger Schmerzen in den Augen. θ Horizontales Halbsehen.
Verschiedene neuralgische Schmerzen in den Augen. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Hitze in den Augen und Brennen in der Brust, mit Dyspnoe. θ Chorioiditis, abwechselnd mit Bronchialkatarrh.
Brennende Schmerzen über der Orbita, < nachts, mit reichlichem scharfem Tränenfluss. θ Keratoiritis.
Heftiges Brennen in den Augen. θ Ophthalmia scrofulosa. θ Konjunktivitis.
Brennen und Schwellung der Augen.
Brennender Schmerz im Auge, < nachts, nach Mitternacht. θ Iritis rheumatica.
Brennen, Tränenfluss und nächtliches Verkleben der Augenlider; Verschwommensehen. θ Wassersucht.
Brennende Schmerzen im Auge und im oberen Teil der Orbita, < nachts, begleitet von reichlicher Tränensekretion. θ Keratitis punctata.
Starkes Brennen in den Augen; brennende Tränen, die beim Fließen wundmachend wirken. θ Ophthalmia scrofulosa.
Schmerz im rechten Augapfel, besonders bei Bewegung.
Schmerz tief im Auge, mit heftigem Schmerz bei Bewegung; reichlicher Fließschnupfen, mit Verstopfung der Nase; Ulzeration hoch oben in der Nase, mit Ausfluss von übelriechender, bitter schmeckender Jauche; Geschwüre über das ganze Gesicht, mit blauen und grünen Flecken und Streifen; bläulich-kränkliche Farbe des
Gesichts und unzufriedener Ausdruck.
Öffnet das Auge gut in kühler Luft im Freien, kann es aber im Haus, selbst in einem dunklen Zimmer, nicht öffnen. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Arsenikfälle werden im Allgemeinen durch warme Anwendungen gelindert; sie sind sehr häufig periodisch in ihrem Auftreten, beginnen jeden Herbst und wechseln oft von einem Auge zum anderen.
Iris verfärbt, träge reagierend. θ Keratitis punctata.
Fortschreitende Chorioiditis disseminata, die mit Bronchialkatarrh abwechselte; wenn die Augen > waren, war die Brust <, und umgekehrt.
Syphilitische Iritis.
Parenchymatöse Keratitis, mit übermäßiger Lichtscheu; liegt im Bett, das Gesicht in die Kissen vergraben, heißer, wundmachender Tränenfluss verursacht einen ekzematösen Ausschlag; anfallsweise Schmerzen; Kind unerquicklich und hartnäckig (vergleiche Rhus).
Keratoiritis, mit brennenden Schmerzen in und über den Augen, reichlichem, scharfem Tränenfluss.
Sklera tiefrot, mit großer Lichtscheu. θ Ophthalmie.
Gefäßige Erhebungen auf der Hornhaut, infolge von Ulzeration, verschlimmert durch Öffnen und Schließen der Augen, mit heftigen brennenden Schmerzen jeden Nachmittag.
Ulzeration der Hornhaut, zuerst an einem Auge, dann am anderen wiederkehrend. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Ophthalmie mit Geschwüren auf der Hornhaut vor und während der Katamenien.
Geschwür an der äußeren Seite der Hornhaut, mit erhabenen Rändern, Schmerz wie Nadelstiche, Exkoriation des äußeren Augenwinkels, Brennen und stechenden Schmerzen.
Heftige Entzündung der Augen und Geschwüre auf den Hornhäuten. θ Influenza.
Hornhautgeschwüre mit chronischem Trachom und Blepharitis nach Unterdrückung des Juckreizes auf der Kopfhaut.
Die Hornhaut war trübe geworden und mit kleinen weißen Narben von alten Geschwüren gesprenkelt. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Hornhaut degeneriert. θ Ophthalmia scrofulosa.
Entzündung der Augen und Augenlider.
Ophthalmie der Kinder, wenn die Haut rau, trocken und schmutzig aussehend ist; heftiger Schmerz durch den geringsten Lichtstrahl, mit reichlichem Tränenfluss.
Wenn die Augen > sind, sind die Füße geschwollen. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Ophthalmie, beginnend um 5 Uhr morgens, zunehmend bis Mittag, abnehmend bis 10 Uhr abends.
Die Bindehaut sieht aus wie ein Stück rohes Rindfleisch.
Bläulich-rote entzündete Bindehaut und geschwollene Augenlider. θ Ophthalmie.
Bindehaut injiziert, Kapillaren gestaut und eine Erhebung um die Hornhaut bildend; rot, granuliert, an einigen Stellen bläulich-rot. θ Ophthalmia scrofulosa.
Konjunktivitis, die periodisch jeden Nachmittag gegen 4 Uhr auftritt.
Bindehaut nicht hyperämisch, aber mit ödematöser Schwellung ihres äußeren Abschnitts. θ Keratitis punctata.
Tränenfluss.
Scharfe Tränen schießen aus den Augen. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Pterygium, mit Trockenheit der Augenlider.
Hintere Synechien, etwas Exsudation in die Pupille, weiße punktförmige Flecken auf der Descemetschen Membran. θ Keratitis punctata.
Zittern des oberen Augenlides, mit Tränenfluss. θ Konjunktivitis.
Augenlider krampfhaft geschlossen. θ Ophthalmia scrofulosa.
Augenlider ödematös und krampfhaft geschlossen.
Wundheit der inneren Fläche der Augenlider, die äußerlich geschwollen und krampfhaft geschlossen sind, sodass das Öffnen der Augen einen heftigen brennend-stechenden Schmerz verursacht.
Ränder der Augenlider bei Bewegung schmerzhaft, als ob sie trocken wären und am Augapfel rieben.
Schmerz am Rand der Augenlider beim Bewegen derselben, als ob sie trocken wären und an den Bulbi rieben, sowohl im Freien als auch im Zimmer.
Brennen an den Lidrändern; abends ein Gefühl wie von Sand in den Augen, das ihn nötigt, sie zu reiben.
Die Augenlider waren an den inneren Rändern sehr wund. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Glänzend roter innerer Lidrand, Trockenheit ihrer inneren Fläche. θ Trachom.
Augenlider nur an der inneren Fläche entzündet; sie sind schmerzhaft, trocken und reiben am Augapfel; sie brennen und können kaum geöffnet werden. θ Chronisch granulierte Augenlider.
Äußerste Rötung der inneren Fläche der Augenlider, mit einem unerquicklich Gefühl eher als Schmerz, das oft nötigt, die Augen zu reiben.
Ulzerationen an der inneren Fläche der Augenlider. θ Ophthalmia scrofulosa.
Ödem der Augenlider. θ Bright'sche Krankheit.
Augenlider geschwollen und ödematös, zuerst die oberen, dann die unteren (diese Schwellung ist meist nicht entzündlich und schmerzlos); die ödematösen Augenlider sind fest und krampfhaft geschlossen und sehen aus, als wären sie mit Luft aufgetrieben. [Obs. "Das Ödem der Augenlider, besonders des unteren, ist ganz und gar nicht wie die Aufgedunsenheit von Apis oder Rhus , noch ist es abhängig von einer Infiltration des Bindegewebes, wie es bei Rhus sein kann, sondern es ist mit den allgemeinen kachektischen Arsenik -Zuständen verbunden."]
Verklebung der Augenlider. θ Typhus.
Augen tief in ihre Höhlen eingesunken, geschlossene Augenlider verklebt. θ Febris nervosa putrida.
Sie hatte keine Wimpern mehr. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Augenlider herabhängend. θ Typhoid.
Die Beschwerden überwiegen an den unteren Augenlidern.
Reißende Schmerzen um die Augen beim Blick ins Licht. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Ausschlag um die Augen.
Rote Ringe um die Augen und an der Nasenwurzel. θ Paraplegie.
Bläulich um die Augen und den Mund. θ Sommerdiarrhöe.
Aufgedunsen um die Augen. θ Trigeminusneuralgie.
Ödem um die Augen, mit Hitze und Blässe. θ Bright'sche Krankheit.
Schwellung unter den Augen.
Augen eingesunken. θ Asiatische Cholera. θ Gelbfieber.
Augen tief in ihre Höhlen eingesunken; im Schlummer halb geschlossen; starr, matt und blaue Ringe darum. Gastritis mucosa bei einem Kind.
Augen matt, eingesunken, blaue Ringe darum; Gesicht erdig blass.
Augen matt und eingesunken, mit dunklen Ringen darum θ Gelbfieber.
Augen matt, eingesunken und tränenfeucht. θ Typhus.
GEHÖR UND OHREN [6]
Beschwerden des inneren Ohres überwiegen.
Ungewöhnliche Geräuschempfindlichkeit.
Klingeln in den Ohren.
Brausen in den Ohren bei jedem Schmerzparoxysmus.
Während der Anfälle und während der Apyrexie Summen und Singen in den Ohren. θ Intermittens.
Summen in den Ohren > im Freien, < im warmen Zimmer.
Summen in den Ohren, mit Schwerhörigkeit, als wären die Ohren verstopft.
Schwerhörigkeit, kann die Menschenstimme nicht hören. (Vgl. Phosph.)
Schwerhörigkeit. θ Typhus.
Stechend-reißender Schmerz aus dem linken meatus auditorius nach außen, mehr gegen Abend.
Aus ihrem linken Ohr fließt Eiter.
Reichlicher, jauchiger, aasartig riechender Ausfluss aus dem Ohr. θ Otorrhö.
Gelber Ausfluss aus dem rechten Ohr, mit Trockenheit der Nase; das Gehör nicht geschwächt.
Ausschlag und Hitze um die Ohren.
Bösartige Schwellung der Ohrspeicheldrüsen bei Scharlach, wenn Remissionen eintreten, in denen es dem Kranken besser geht, bald aber wieder eine Phase großer Entkräftung zurückkehrt.
Parotitis, mit heftigem Kopfschmerz oder remittierenden Schmerzen; eiternd. θ Scharlach.
Mumps, besonders mit Metastasierung auf die Hoden.
GERUCH UND NASE [7]
Kann Geruch oder Anblick von Speisen nicht ertragen.
Verstopfter Schnupfen mit Verlust des Geruchssinns. θ Wassersucht.
Übler Geruch vor der Nase.
Vor der Nase abwechselnd Geruch nach Pech und Schwefel.
Trockenheit der Nasenhöhle.
Nasenbluten nach einem Anfall heftiger Gemütsaufregung.
Nasenbluten mit Schnupfen nach Erbrechen.
Quälende Verstopfung an der Nasenwurzel.
Verstopfung der Nase, wechselnd mit Fließschnupfen.
Die Nase scheint verstopft zu sein, und doch läuft sie. θ Schnupfen.
Schnupfen, Katarrh im Kopf; infolge von Verkühlung bei Überhitzung und Schwitzen.
Fließschnupfen mit häufigem Niesen; mit Heiserkeit und Schlaflosigkeit; mit geschwollener Nase.
Wässriger Ausfluss verursacht Brennen und Wundsein an den Nasenlöchern, wie wund.
Abgang von brennendem Schleim aus dem rechten Nasenloch.
Dicker, gelber Nasenausfluss mit Brennen und Klopfen.
Brennen in der Nase. θ Schnupfen.
Brennender, wundmachender, wässriger Ausfluss, mit dem Gefühl, als sei die Nase verstopft. θ Schnupfen.
Reichlicher, brennender, wunderzeugender Ausfluss mit großer Mattigkeit. θ Influenza.
Scharfer Fluss aus der Nase, der die Oberlippe wundätzt und Grind verursacht. θ Schnupfen.
Schorfe in den Nasenlöchern, die, wenn sie abgerissen werden, die Nasenlöcher roh und blutig hinterlassen, bis sich andere Schorfe gebildet haben; < bei Kälte, > bei mildem Wetter; kann im Schlaf nicht durch die Nasenlöcher atmen.
Brandige Zerstörung der Schleimhaut der Nasenhöhlen. θ Nach Masern.
Nase spitz. θ Cholera asiatica. θ Gelbfieber.
Nase kalt und spitz; Nasenlöcher rot und geöffnet. θ Gastritis mucosa beim Kind.
Von jedem Nasenwinkel zieht sich eine tiefe Falte an der Seite des Mundes nach unten zum Kinn. θ Kind mit Gastritis mucosa. θ Typhus
abdominalis.
Nasenlöcher trocken. θ Pyämie.
Nase geschwollen, Brennen; kupferrot, Verlangen nach alkoholischen Getränken.
Knotige Schwellung der Nase.
Krebs der Nase.
Nasenlöcher, Mundwinkel und Anus rot und wund. θ Skrofulose.
Geschwür am rechten Nasenflügel, brennend, stechend, schmerzhaft, eine dicke, harte Kruste bildend, die sich ablöste und eine blutende, eiternde Oberfläche hinterließ, bald gefolgt von einer weiteren Kruste. θ Krebs.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Gesicht lebhaft und kongestioniert. θ Paraplegie.
Ziehen und Stechen hier und da im Gesicht.
Veränderter Gesichtsausdruck.
Ängstlicher Gesichtsausdruck. θ Eklampsie.
Im Gesicht ausgeprägte Angst und großes Leiden. θ Typhus.
Im Gesicht Ausdruck großer Niedergeschlagenheit. θ Brightsche Krankheit.
Ausdruck ängstlich, aber nicht wild ; bekümmert ; leidend ; von seelischer Qual ; mürrisch ; wild ; hippokratisch ; eingefallen.
Aussehen : sehr bleich ; gelb ; wächsern ; grau ; erdfarben ; livide ; bläulich ; gerötet ; rot und geschwollen ; verzerrte Gesichtszüge.
Das Gesicht drückt tiefes inneres Leiden aus.
Augen tief eingesunken, blaue Ringe um sie. θ Skrofulose, bei einem Kinde æt. 1 1/2.
Gesicht verzerrt, bleich, livide, gealtert. θ Gastritis mucosa.
Stumpfer Gesichtsausdruck. θ Gelbfieber.
Gesicht verzerrt, eingefallen, ängstlich, hippokratisch. θ Typhus.
Eigentümlich verzerrtes Gesicht. θ Typhus.
Gesicht bleich und verzerrt. θ Trigeminusneuralgie.
Gesicht bleich, kalt, verzerrt. θ Asiatische Cholera.
Gesicht bleich, fahl, verzerrt, ängstlich. θ Kolik in der Schwangerschaft.
Sie liegt nach Bluterbrechen im Bett, das Gesicht verzerrt, bleich, die Extremitäten kalt, der Puls fadenförmig. θ Hämatemesis.
Vor Schmerz verzerrte Gesichtszüge, bläuliche Lippen. θ Schmerzhafte Diarrhö.
Gesicht leichenhaft und verzerrt. θ Kolik. θ Invagination.
Eingefallenes, bleiches, leichenhaftes Gesicht, mit verzerrten Gesichtszügen. θ Akuter Gelenkrheumatismus.
Bleiches, eingefallenes, erdfarbenes, aschfahles, aufgedunsenes Gesicht. θ Wechselfieber.
Todbleiches, verfallenes Gesicht. θ Hämatemesis.
Kachektisches Aussehen. θ Wechselfieber.
Gesicht während der Apyrexie bleich, erdfarben, fahl, eingefallen, aufgedunsen. θ Wechselfieber.
Hippokratisches Gesicht. θ Herzkrankheit. θ Typhus.
Eingefallenes, gealtertes Gesicht, blaue Ringe um die Augen. θ Skrofulose.
Gesicht eingefallen, große Qual ausdrückend. θ Ruhr.
Gealterter Ausdruck des Gesichts. θ Chronischer Darmkatarrh.
Kleine Kinder haben Gesichter wie alte Männer. θ Nach Missbrauch von Opium.
Gesicht kalt. θ Zystitis.
Gesicht und Körper mit kaltem, zähem Schweiß bedeckt. θ Herzkrankheit.
Kälte, mit bleichem, jämmerlichem, erdfarbenem Gesicht, blauen Lippen. θ Wechselfieber.
Bleiches, kaltes Gesicht, mit kaltem Schweiß bedeckt. θ Asthma.
Kalter Schweiß auf der Stirn. θ Hämatemesis.
Gesicht mit kaltem Schweiß bedeckt. θ Emphysem.
Gesicht nachmittags ödematös. θ Brightsche Krankheit.
Aufgedunsenes Gesicht. θ Masern.
Aufgedunsenes Gesicht, mit kaltem Schweiß bedeckt, nach Nesselsucht.
Ödematöse Schwellung des Gesichts. θ Wechselfieber.
Bleiches Gesicht. θ Pneumonie. θ Sommerdiarrhöe.
Bleiches, wächsernes Gesicht, heftiger Durst während und nach dem Frost, befriedigt durch einen Schluck kalten Wassers, das, sobald es geschluckt war, wieder erbrochen wurde. θ Wechselfieber.
Kaltes, leidendes, gelbliches Gesicht. θ Hämatemesis.
Bleiches, gelbliches Gesicht. θ Ovaritis.
Gesicht gelblich und livide. θ Gelbfieber.
Grünlich-gelbe Gesichtsfarbe.
Graugelbliche Gesichtsfarbe. θ Magengeschwür.
Gesichtsfarbe grünlich. θ Aszites.
Gesicht zyanotisch. θ Emphysem.
Gesicht bleich, erdfarben. θ Gastralgie. θ Masern.
Gesichtsfarbe bleich, erdfarben. θ Aszites.
Gesicht graugelb, etwas aufgedunsen.
Elendes Aussehen, Gesicht aufgedunsen, graugelb. θ Rückfall des Wechselfiebers nach Chinin.
Graugelbliches Gesicht, Müdigkeit, Schwäche, erschlaffte Muskeln, Puls weich, klein, häufig, kein Appetit, gelblich belegte Zunge, bitterer Mund, häufiges Trinken, zuweilen Kolik ; diarrhoische Stühle. θ Wechselfieber.
Ungewöhnliche Rötung des Gesichts.
Gerötetes Gesicht. θ Perikarditis.
Wangen brennend heiß, mit umschriebener Rötung. θ Typhus.
Wangen rot, umschrieben. θ Brightsche Krankheit.
Feiner Ausschlag im Gesicht. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Auf der Stirn eine dicke schwarze Kruste, darunter ein Geschwür mit bläulich schmutzigem Grund und aufgeworfenen Rändern, das schmutzige, übelriechende, wundfressende Jauche absondert.
Warzenartiges Geschwür an der Wange.
Juckreiz im Gesicht so heftig, dass er die Stellen wund kratzen möchte ; phagedänisches Geschwür an der Lippe ; Schwellung der Oberlippe, der bisweilen ein Brennen und Stechen, ein Juckreiz wie von glühenden Nadeln, vorangegangen ist.
Krebsige Geschwüre im Gesicht ; Schorfbildung ; brennender Schmerz.
Zucken der Gesichtsmuskeln.
Reißende Schmerzen in der linken Gesichtshälfte.
Brennende, stechende Schmerzen, wie von glühenden Nadeln.
Pusteln und Bläschen, mit scharfem Ausfluss, Juckreiz, Brennen ; < nachts, in kalter Luft, > durch Wärme.
Schwarze Punkte (acne punctata) im Gesicht oder auf der Stirn, die Haut trocken und schmutzig anzusehen.
Schwellung des Gesichts, besonders unter den Augenlidern.
Crusta lactea, trocken und schuppig, mit Diarrhö von hellfarbigen Stühlen.
Nasenlöcher und Mundwinkel rot und exkoriiert.
Unteres Gesicht [9]
Starke Schmerzen entlang des rechten Unterkiefernerven.
Mund nach unten verzogen, bläuliche Oberlippe hochgezogen. θ Kind, gastritis mucosa.
Ausschlag um den Mund. θ Herpes labialis.
Leichter Ausschlag um den Mund; Fieberbläschen (Hydroa); Mundwinkel mit zähem Schleim angefüllt. θ Wechselfieber.
Schwellung der Drüsen des Unterkiefers, mit Schmerz wie nach einer Prellung.
Submandibulardrüsen geschwollen und empfindlich. θ Noma. θ Diphtherie.
Die Beschwerden überwiegen an der Oberlippe.
Zusammenziehendes Zittern oder Zucken an einer Seite der Oberlippe, besonders beim Einschlafen; Mund nach unten gezogen, Oberlippe hochgezogen.
Brauner Streifen durch das Lippenrot der Unterlippe, wie verbrannt.
Bläuliche, schwärzliche oder trockene Lippen.
Lippen zyanotisch. θ Skrofulose.
Lippen mit braunem Schleim bedeckt. θ Typhus.
Lippen braun oder schwarz. θ Gelbfieber.
Lippen trocken. θ Pyämie.
Lippen ausgedörrt und trocken.
Ständiges Lecken trockener, rissiger Lippen, mit großer brennender Hitze des ganzen Körpers.
Lippen trocken und rissig. θ Typhus.
Ständiges Lecken trockener, rissiger Lippen. θ Eklampsie.
Die Lippen sind während der Apyrexie bleich, rissig, geschwollen und verkrustet. θ Wechselfieber.
Wunde Lippen und Geschwüre im Mund.
Ausschläge an den Lippen.
Krebs der Lippen.
Links unter der Lippe eine Stelle von Bohnengröße, die geschwollen, entzündet, dunkelrot ist, mit erhabenen Papillen, bei der geringsten Veranlassung blutend, mit brennendem, stechendem und ziehendem Schmerz. θ Krebs.
Schmerzhafte Knötchen äußerlich an der Oberlippe; auf der Innenseite ein verfärbtes Geschwür von Bohnengröße, mit erhabenen Rändern.
Krebsgeschwür an der linken Oberlippe, Zerstörung des Gewebes bis hinauf zum Jochbein.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Schmerzloses Klopfen in den Zahnwurzeln.
Taubes Gefühl in den Zähnen.
Die Zähne erscheinen länger, werden locker und sind empfindlich gegen Druck und gegen kaltes Wasser.
Schmerz in einigen Zähnen, als ob sie locker wären und ausfallen würden; der Schmerz wird durch Kauen nicht verstärkt.
Beißt beim Trinken auf das Glas.
Knirschen der Zähne im Schlaf.
Zähneknirschen. θ Typhus.
Zahnschmerz. θ Dysmenorrhö.
Die Zähne sind locker und verlängert.
Zahnschmerz so schwer, daß er bis zum Wahnsinn treibt; er wird wütend.
Dumpf schmerzender Schmerz im ersten unteren Prämolaren, hervorgerufen durch kaltes Wetter, > durch Zusammenpressen der Zähne; der Schmerz verursacht Reizbarkeit des Gemüts und Abneigung gegen das Sprechen anderer, wodurch er < wird; der Zahnnerv liegt frei.
Ruckweise zuckender Zahnschmerz, bis zur Schläfe ausstrahlend, gelindert oder beseitigt durch Aufsitzen im Bett; > durch Schlagen gegen den Kopf.
Zahnschmerz, gelindert durch die Wärme des Ofens.
Die Zähne werden rasch kariös, mit unerträglichem Schmerz.
Beim Ziehen der Zähne spritzt dunkles, schwärzliches Blut hervor.
Ruckweises Zucken und brennend-reißender Schmerz im Zahnfleisch.
Zahnfleisch und Zähne sind mit brauner oder schwarzer Schmiere bedeckt. θ Typhus.
Geschwollenes, blutendes Zahnfleisch, bei Berührung schmerzhaft. θ Skorbut.
Nächtliche Unruhe, Diarrhö mit unverdauten Speisen und Abmagerung. θ Dentition.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: holzig, trocken ; unangenehm ; süßlich im Hals ; sauer ; metallisch ;
bitter ; früh morgens faulig.
Süßer Geschmack am Morgen. θ Intervall zwischen epileptischen Anfällen.
Bitterer Geschmack im Mund. θ Brightsche Krankheit.
Übler Geschmack, übelriechender Atem. θ Wechselfieber.
Die Speisen schmecken zu salzig ; nicht salzig genug ; fade, sauer ; Bier schmeckt schal ; die Speisen hinterlassen einen bitteren Geschmack.
Wasser schmeckt schlecht ; bitter. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Verlust des Geschmacks. θ Apyrexie des Wechselfiebers.
Trockene Zunge und Abneigung zu sprechen.
Zitternde Zunge ; erschwerte Artikulation, die Zunge schwer, wie gelähmt. θ Typhus.
Zitternde, trockene, hellrote Zunge. θ Wassersucht.
Sprache unverständlich ; Lispeln, Stottern, als wäre die Zunge zu schwer. θ Typhus.
Zunge steif wie ein Stück Holz. θ Typhus.
Verlust des Sprechvermögens.
Zunge bleich, Mund kühl, viel Durst. θ Anasarka.
Zunge eiskalt ; Mund und Zunge trocken, häufig mit heftigem Durst.
Zunge gefühllos, wie verbrannt.
Zunge groß, trocken, gelblich. θ Retinitis albuminurica.
Heftiges Brennen auf der Zunge.
Schwellung um die Zungenwurzel, äußerlich und innerlich.
Zunge und Lippen ausgedörrt und rissig, mit schwarzem und klebrigem Belag. θ Typhus.
Trockene Zunge, Lippen und Nasenlöcher. θ Diabetes.
Lippen, Zunge und Nasenlöcher trocken, mit Erbrechen. θ Pyämie.
Zunge trocken. θ Aszites.
Zunge trocken und krankhaft rot, mit an der Spitze beträchtlich erhabenen Papillen.
Zunge rot, trocken und rissig. θ Typhus.
Zunge wie ein Stück rotes Leder, so dick, dass sie sich beim Herausstrecken biegt ; großer Durst.
Zungenrand rot und zeigt Zahnabdrücke.
Zunge weiß wie Kreide ; wie weiß angestrichen.
Zunge weiß und trocken ; Zunge belegt, weißlich ; etwas feucht. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Zunge weiß oder braun und bläulich. θ Dysenterie.
Zunge gelblich belegt, Geschmack bitter. θ Wechselfieber.
Bleifarbene Zunge.
Belegte Zunge, bitterer Geschmack. θ Wassersucht.
Zunge etwas trocken, dick weiß belegt. θ Brightsche Krankheit.
Belag: an den Seiten belegt, mit rotem Streifen in der Mitte und Rötung der Spitze ; dick belegt, Ränder rot ; weißlich ; gelblich-weiß ; braun.
Zunge weiß und trocken oder während der Apyrexie gelblich belegt. θ Wechselfieber.
Zunge braun oder schwarz. θ Gelbfieber.
Zunge trocken, braun oder schwarz. θ Cholera asiatica.
Zunge schwarz, glatt wie lackiert ; trocken, hart, mit Blasen besetzt, schwärzlich braun. θ Typhus.
Bläuliche Geschwüre auf der Zunge.
Gangrän der Zunge ; Flecken auf der Zunge, brennend wie Feuer.
MUNDHÖHLE [12]
Übler Geruch aus dem Mund. θ Skorbut. θ Typhus.
Brennen in Mund, Rachen und Speiseröhre
Trockenheit des Mundes, mit heftigem Durst.
Verlangen nach kaltem Wasser, aber Furcht, es zu trinken. θ Colicodynia.
Trockenheit von Mund und Zunge. θ Bei Kopfschmerz.
Viel Speichel; muss oft ausspucken.
Speichel reichlich, zäh, übelriechend, blutig.
Speichel vermindert.
Aphthen im Mund; sie werden livid oder bläulich; mit hochgradiger Schwäche.
Soor in Mund und Rachen. θ Masern. θ Tuberkulose.
Schmerzhafte Bläschen im Mund und auf der Zunge.
Bösartige Ulzeration des Mundes.
Soor bei Erwachsenen mit Brennen, schwerer Entkräftung und sehr großer Ruhelosigkeit. θ Diphtherie.
Seine Mundhöhle war ebenso trocken wie die äußere Haut, und zwar in solchem Grade, dass er trotz aller Anstrengungen nicht das kleinste Stück Brot befeuchten konnte. θ Diabetes mellitus.
Geschwür an der Innenseite der Wange, unregelmäßig, mit gezackten Rändern und schwammiger Basis.
Geschwüre, die sich vom Rachen bis zum Gaumen erstrecken; Zunge weiß; die Nase läuft; Halsdrüsen geschwollen. θ Diphtherie.
Mundfäule.
Gangränöse Mundfäule bei Kindern, die Schleimhaut verfärbt, an manchen Stellen blau, an anderen bleich, mit zähem Schleim bedeckt, der in braunen Krusten auf den Lippen liegt; es bilden sich zusammenfließende, verfärbte, sehr schmerzhafte Geschwüre. θ Mundfäule.
GAUMEN UND HALS [13]
Stellen von der Größe eines Pfennigs, beinahe länglich, in der Rachenenge, rot, als ob die Schleimhaut entblößt worden wäre; Bläschen von Stecknadelkopfgröße, mit klarer Flüssigkeit gefüllt, die am nächsten Tag verschwanden und schmutzig rote Flecken hinterließen; neben den befallenen Stellen erscheint ein neuer Ausschlag.
θ Herpetische Angina.
Trockenheit, Wundheit, Kratzen und Brennen in Rachenenge und Hals.
Mandeln entzündet, geschwollen und wie Feuer brennend. θ Angina.
Empfindung, als habe sich ein Haar im Hals festgesetzt. θ Diphtherie.
Empfindung, als habe sich ein Schleimklumpen im Hals festgesetzt, mit Blutgeschmack.
Ansammlung von gräulichem oder grünlichem Schleim.
Übelkeit im Hals.
Stechen in der Speiseröhre, wie von einem Splitter, bald heftiges Reißen (schronden), in Hitze und Brennen übergehend. θ Herpetische Angina.
Hals sehr wund und schmerzhaft.
Ösophagitis.
Rachenenge und Zunge stark geschwollen.
Schmerzen beim Schlucken, starker Durst, Angst und Unruhe. θ Herpetische Angina.
Halsschmerzen beim Schlucken, als von einer inneren Schwellung; brennender Schmerz.
Empfindung von Zusammenschnürung des Halses.
Brennen beim Schlucken; die Speise geht bis in die Gegend des Kehlkopfes hinab, wenn sie wieder ausgeworfen wird. θ Ösophagitis.
Alles Geschluckte scheint in der Speiseröhre stecken zu bleiben.
Schlucken sehr schwierig und schmerzhaft.
Verschlimmerung am Abend, heftige Zusammenschnürung der Speiseröhre. θ Herpetische Angina.
Krampfartige Zusammenschnürung der Speiseröhre, als steige ein Ball im Hals auf. θ Hämatemesis.
Brennender Schmerz im Hals, erschwertes Schlucken. θ Bright'sche Krankheit.
Paralytischer Zustand von Rachen und Speiseröhre; Getränke rollen hörbar in den Magen. θ Typhus.
Bösartige Halsaffektion. θ Scharlach.
Die diphtheritische Membran sieht trocken und runzlig aus; adynamisches Fieber, Unruhe, Prostration, brennender Durst; übelriechender Atem; selbst Gangrän; Somnolenz; fährt gelegentlich aus dem Bett auf. θ Diphtherie.
Gangränöse Halsaffektion.
APPETIT, DURST. VERLANGEN UND ABNEIGUNGEN [14]
Gefühl von Hunger und Leere; sie muss einige Stücke Brot essen, während sie fröstelt. θ Wechselfieber.
Appetit vermehrt, am häufigsten jedoch Appetitlosigkeit.
Sehr wenig Appetit. θ Wechselfieber.
Durst, aber Angst zu trinken. θ Kolik.
Unwiderstehliches Verlangen nach Wasser, nachts häufig den Schlaf störend, am nächsten Morgen unvermindert.
Kein Durst und kein Appetit; oder Appetitlosigkeit bei vermehrtem Durst.
Kein Durst während des Fröstelns, während der Hitze häufiger Durst, trinkt aber nicht viel. θ Wechselfieber.
Brennender Durst, ohne besonderes Verlangen zu trinken.
Durst ohne Neigung zum Trinken. θ Kolik in der Schwangerschaft.
Trockenheit und Durst. θ Striktur des Ösophagus.
Starker Durst. θ Chronischer Darmkatarrh. θ Hämatemesis. θ Hepatitis.
θ Darmkatarrh. θ Pocken.
Durst und Trockenheit des Mundes mit eigentümlich dickem weißen Speichel.
Er klagt mit heiserer Stimme über Durst. θ Herzkrankheit.
Durst, durch Trinken nicht zu stillen.
Übermäßiger Durst auf kaltes Wasser; selbst kleine Mengen werden sofort wieder erbrochen. θ Asiatische Cholera.
Der stärkste Durst während des Schweißes. θ Wechselfieber.
Ungewöhnlicher Durst; die Hitze im Mund stieg zu einem solchen Grade, dass er den ganzen Abend ununterbrochen Wasser trinken musste, ohne den Durst auch nur im geringsten stillen zu können.
Von furchtbarem Durst gequält, bei hochgradiger Abmagerung und Kräfteverlust. θ Diabetes mellitus.
Häufiger unstillbarer Durst. θ Cholera. θ Marasmus. θ Typhus.
θ Diabetes usw.
Übermäßiger Durst, Trinken erfrischt nicht.
Starker Durst, aber Wasser beschwert den Magen. θ Wassersucht usw.
Trinkt oft, aber jeweils nur wenig. θ Kopfschmerz. θ Skorbut. θ Retinitis albuminurica. θ Diphtherie. θ Gastritis. θ Peritonitis.
θ Aszites. θ Dysenterie. θ Ovaritis.
θ Ovarialwassersucht. θ Metritis. θ Pneumonie.
θ Hydrothorax. θ Coxalgie. θ Typhus.
θ Eklampsie. θ Masern. θ Karbunkel.*
Verlangt sehr kaltes Wasser, das sie in kleinen Mengen trinkt; alle anderen Getränke schluckt sie in großen Mengen. θ Sommerdiarrhöe.
Appetit auf Brot, besonders Roggenbrot.
Durst auf saure Getränke; Verlangen nach Saurem. θ Wechselfieber.
Verlangen nach etwas Erfrischendem, Kräftigendem, Anregendem nach dem Anfall, wie Wein, Kaffee usw. θ Wechselfieber.
Verlangen: nach warmer Nahrung; nach Bier; nach Branntwein; nach Kaffee; nach Milch; nach Schmalz; nach Obst und Gemüse.
Abneigung: gegen Süßigkeiten; Mehlspeisen; Brei; Fleisch; Fettiges; Butter; Fleischspeisen; gegen Nahrung, verabscheut schon den bloßen Gedanken daran.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Im nüchternen Zustand besser; < nach dem Frühstück.
Essen ohne Appetit verursacht ein unangenehmes Unbehagen. θ Während der fieberfreien Zeit des Wechselfiebers.
Appetit wechselnd. θ Retinitis albuminurica.
Essen bis zur Sättigung verursacht Hitze und Übelkeit. θ Während der fieberfreien Zeit des Wechselfiebers.
Schlimmer vom Essen. θ Gastralgie.
Nach dem Essen bitterer Geschmack. θ Fieberfreie Zeit des Wechselfiebers.
Völlegefühl unmittelbar nach einer angemessenen Menge Nahrung.
Schmerz im Magen oder Bauch während des Essens oder unmittelbar danach; kann dann keine weitere Nahrung mehr zu sich nehmen.
Nach jeder Mahlzeit Druck im Magen, Würgen und Erbrechen. θ Uterusscirrhus.
Nach schwerer Kost Brennen im Magen und in den Därmen. θ In den Intervallen epileptischer Anfälle.
Übelkeit, Würgen, Erbrechen, meist zwei Stunden nach der Mahlzeit, selbst nach der leichtesten Nahrung.
Nach Nahrungsaufnahme Rumoren im Bauch, bald gefolgt von schmerzlosen Stühlen, die nach Aas riechen. θ Skrofulose.
Nach dem Essen ein Stuhl.
Bitterer Geschmack im Mund nach dem Essen und Trinken.
Schlimmer nach dem Essen. θ Kolik. θ Magengeschwür.
Besser durch warme Kost.
Kältegefühl im Magen nach Genuss von Obst.
Schon wenig Essen verstärkt das Frösteln. θ Wechselfieber.
Heftiger Schüttelfrost, nachdem er etwas gegessen hat, wenn ihm kalt ist. θ Wechselfieber.
Hastiges Trinken.
Besser durch Schlucken von etwas heißem Wasser. θ Diphtherie. θ Asiatische Cholera.
Heftiges Würgen und Erbrechen kleiner Mengen Schleim. θ Gastromalazie.
Auf jedes Getränk, sei es auch noch so wenig, folgt eine Stuhlentleerung.
Nach dem Trinken, wenn ohne Durst getrunken wird, Husten.
Frösteln und Zittern nach dem Trinken. (Siehe Veratr.)
Verlangen nach kaltem Wasser, aber Angst zu trinken, weil dadurch der Schmerz < wird. θ Colicodynia.
Kann kein kaltes Wasser trinken, obwohl er danach verlangt; es verursacht Schmerz oder liegt lange wie eine kalte Masse oder ein fremder Körper im Magen und ist sehr quälend.
Schlimmer von kalten Getränken; von kalter Kost überhaupt; > durch Warmes.
Nach Eiswasser oder Speiseeis. θ Gastralgie. θ Gastritis.
Nach Abkühlung des Magens durch Genuss kalter Substanzen. θ Darmkatarrh.
Gastrointestinale Symptome <: nach Eis; Speiseeis; Eiswasser; Essig; saurem Bier; Kauen von Tabak; alkoholischen Getränken; verdorbenen Würsten; Käse; Obst.
Schmerz im Magen > durch süße Milch.
Schlimmer von Milch.
Fette Speisen werden nicht vertragen, ebenso Wein; die kleinste Menge verstärkt den Schmerz im Magen.
Nach alkoholischen Getränken. θ Gastritis.
Schlimme Folgen durch übermäßigen Gebrauch von Spirituosen. θ Delirium tremens. θ Erbrechen.
θ Diarrhö. θ Blutungen.*
Besser nach dem Trinken von Kaffee.
Nach fauligem Käse oder verschimmeltem englischem Käse. θ Kolik.
Nach verdorbenen Würsten. θ Kolik.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Schluckauf zu der Stunde, da das Fieber hätte kommen sollen.
Erfolglose Aufstoßversuche.
Wasserbrechen.
Aufstoßen. θ Intermittierendes Fieber.
Aufstoßen übelriechender Gase.
Ständige Übelkeit. θ Hämatemesis.
Häufige Übelkeit, mit süßlichem Geschmack im Mund.
Übelkeit und vollständiger Appetitverlust.
Übermäßige Übelkeit und Erbrechen beim Aufrichten im Bett. θ Gastritis.
Übelkeit, mit Hitze und Wallungen. θ Hämatemesis.
Übelkeit, muss sich niederlegen.
Anhaltende Übelkeit, mit Ohnmachtsgefühl, Zittern; Hitze am ganzen Körper und Schauder.
Übelkeit und Erbrechen. θ Dysenterie. θ In der Schwangerschaft usw.
Übelkeit und manchmal Erbrechen, um 11 Uhr vormittags und 3 Uhr nachmittags.
Übelkeit, Würgen und Erbrechen von Galle, mit Kopfschmerz.
Erfolgloses Würgen.
Würgen. θ Hämatemesis.
Erbrechen und Würgen. θ Typhus.
Erbrechen. θ Kolik. θ Masern. θ Peritonitis.
Ebenso oft durch Erbrechen gebessert wie verschlimmert; ebenso nach dem Harnlassen.
Erbrechen sofort nach dem Essen. θ Gastralgie.
Erbrechen sofort nach dem Essen oder Trinken.
Mitunter < nach dem Trinken. θ Gelbfieber.
Erbrechen nach jedem Schluck Wasser. θ Wassersucht nach Scharlach.
Erbrechen von allem, was er zu sich nimmt. θ Magenkrebs.
Erbrochenes: bittere, grüngelbe Flüssigkeit; Ingesta; braune, trübe Materie; mit Blut gestreift; Blut; schwarze, seröse Flüssigkeit.
Heftiges Erbrechen von Speisen und Magenflüssigkeiten.
Saures, scharfes Erbrechen. θ Gastralgie.
Erbrechen von klarem Wasser zu allen Tageszeiten. θ Kolik.
Erbrechen von Schleim und Galle. θ Kolik.
Erbrechen von Blut, mit Ohnmacht davor und danach. θ Hämatemesis.
Erbrechen bräunlicher Materie, mit heftiger Kolik.
Erbricht eine teerartige Substanz, dann Blutgerinnsel. θ Hämatemesis.
Schwarzes Erbrechen. θ Gelbfieber. θ Scirrhus oder Ulcus ventriculi. θ Hepatitis.
Kann Speisen nicht bei sich behalten, Erbrechen schwärzlicher Massen, mit plötzlichem Kräfteverfall.
Erbricht jede Nacht das, was tagsüber gegessen worden ist.
Häufiges Erbrechen, mit Todesfurcht.
Nach dem Erbrechen Nasenbluten.
Heftiges Brennen in Magen und Darm; < nach dem Erbrechen. θ Cholera asiatica.
Erbrechen von Schleim oder Galle, mit heftigem Würgen; Brennen im Hals beim Schlucken, wie Feuer. θ Kolik.
Erbrechen und Stuhl zugleich.
Schleimiges, wässriges Erbrechen, mit Diarrhö; Kind. θ Gastritis mucosa.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Angstgefühl in der Präkordialgegend.
Besser durch Lockern der Kleidung.
Schmerz im Epigastrium und Magen, vorwiegend brennend, heftig, wie rotglühende Kohlen, auch heftig und stark drückend; krampfartige Zusammenziehung und Einschnürung; Stiche oder feines Stechen im Magen und Epigastrium. θ Gastralgie.
θ Gastritis.
Das Epigastrium ist gegen die geringste Berührung empfindlich. θ Gastralgie. θ Gastritis.
Epigastrische und umbilikale Regionen sind berührungsempfindlich.
Epigastrium aufgetrieben und hart.
Große Angst in der epigastrischen Gegend.
Kribbelndes Gefühl im Magen. θ Hämatemesis.
Magenkrampf um 2 Uhr morgens.
Schwere im Magen wie von einem Stein.
Heftige Zusammenziehung des Magens.
Auftreibung der Magengrube. θ Frostanfall des intermittierenden Fiebers.
Druck im Magen.
Druck wie von einer Last und Zittern in der Magengrube. θ Wassersucht.
Starker Druck in der Magengrube. θ Gelbfieber.
Fülle in der Magengrube mit Hitze. θ Intermittierendes Fieber.
Schmerz in der Magengrube, der den Atem anhält.
Fülle in der Magengrube. θ Rückfall des intermittierenden Fiebers.
Schmerz in der Magengrube. θ Frostanfall des intermittierenden Fiebers.
Der Magen ist druckempfindlich.
Die Magengrube ist gegen die geringste Berührung empfindlich. θ Gastralgie.
Abends im Sitzen ziehender Schmerz von der Magengrube um den unteren Rand der linken Rippen herum, als ob etwas losgerissen würde.
Jedesmal wenn er gähnt, drückt er die Hand auf die Magengrube, weil es sich dann anfühlt, als werde sie herausgerissen. θ Paraplegie.
Furchtbares Gefühl von Übelkeit, Schwäche und Angst in der Magengegend. θ Hämatemesis.
Nagendes Gefühl in der Magengrube.
Heftiger reißender, bohrender Schmerz und Krampf im Magen und in den Därmen.
Einschießender Schmerz im Magen, bisweilen in die Brust hinein, oder nur nachts.
Sodbrennen; stark dumpf schmerzendes Gefühl im Magen und Epigastrium, bis zur Mitte der Brust reichend; Brennen, als würden Magen und Speiseröhre durch eine scharfe ätzende Substanz wund gemacht; mehrmals täglich Anfälle, mit unbeschreiblicher Übelkeit und Schwäche bis zur Ohnmacht. θ Magenbeschwerden.
Ständiges schmerzhaftes Brennen in der Magengegend. θ Intermittierendes Fieber.
Brennen im Magen wie von glühenden Kohlen. θ Gastralgie.
Brennender Schmerz im Magen. θ Magenkrebs. θ Magengeschwüre. θ Hämatemesis.
θ Intermittierendes Fieber.
Brennen im Magen; druckempfindlich. θ Typhus.
Brennen im Magen mit Einschnürung im Bauch. θ Melancholie.
Brennen in der Pylorusgegend. θ Skirrhus.
Heftige Hitze und Brennen im Magen und in der Magengrube.
Ein kaltes und schweres Gefühl im Magen, zugleich Frösteln und heißes Fieber.
Subakute Gastritis; die geringste Nahrung verursacht Beschwerden oder wird sofort erbrochen.
Akute Gastritis, schmerzhaftes Erbrechen grasgrüner fester oder flüssiger Massen, oder nach dem Trinken.
Hämatemesis; oft mit schwarzen Stühlen; Stiche in der Milz, kalter Schweiß auf der Stirn; Brennen im Magen, fadenförmiger Puls, Stöhnen usw.
Verhärtung des Magens. θ Skirrhus.
HYPOCHONDRIEN [18]
Der Schmerz beginnt mit Stichen in der rechten Seite unter den Rippen oder breitet sich von der linken Hypochondrialregion über den ganzen Bauch, hinauf in den Ösophagus und bis zum Rücken und zum Schulterblatt aus. θ Gastralgie.
θ Gastritis.
Empfindlichkeit des aufgetriebenen Epigastriums und des Unterbauchs, der gespannt, eingezogen, schmerzhaft ist und bei Druck über der Zökalregion zuckt; Meteorismus. θ Typhus.
Spannung in der rechten Hypochondrialregion mit drückendem Schmerz in der Leber, die merklich vergrößert ist. θ Hepatitis.
Druck und Spannung im rechten Hypochondrium. θ Rückfall eines Wechselfiebers.
Brennender oder stechender Schmerz im Epigastrium und in der Leberregion. θ Gelbfieber.
Schmerzhafte Auftreibung im rechten Hypochondrium, mit brennendem Schmerz. θ Hepatitis.
Schmerz in der Leberregion, durch Druck vermehrt.
Stiche im rechten Hypochondrium, die sich bis in die Magenregion erstrecken; sie enden als heftiger Druck über den ganzen Bauch.
Schmerzhafte Auftreibung im rechten Hypochondrium mit heftigem brennendem Schmerz. θ Hepatitis.
Verhärtung der Leber.
Die Leber war tastbar und schmerzte bei Berührung. θ Rückfall eines Wechselfiebers.
Gallensteine mit choleraartigen Symptomen. (Cinchona.)
Gelbsucht: nach Wechselfiebern, besonders nach Missbrauch von Chinin; nach Quecksilber.
Spannung und Druck im linken Hypochondrium. θ Hitzestadium des Wechselfiebers.
Hypochondrialregion geschwollen; < links. θ Apyrexie des Wechselfiebers.
Beide Hypochondrien schmerzhaft bei Berührung. θ Brightsche Krankheit.
Spannungsartiger, drückender Schmerz in der Milz.
Ziehender, stechender Schmerz unter dem linken Hypochondrium; Brennen im Magen, gefolgt von Bluterbrechen.
Stiche in der Milz gehen dem Bluterbrechen voraus, das teilweise geronnen, teilweise flüssig und dunkel ist. θ Hämatemesis.
Verhärtung und Vergrößerung der Milz.
Leber und Milz geschwollen. θ Wassersucht. θ Wechselfieber.
Wundheit bei Berührung in der Milzregion. θ Quotidianfieber.
Spannung und drückende Schmerzen in der Milz mit Hitze. θ Wechselfieber.
Dumpfer Schmerz im linken Hypochondrium. θ Wechselfieber.
Die Milz ausgedehnt, aufgetrieben. θ Wechselfieber.
BAUCH UND LENDEN [19]
Kältegefühl und Frösteln im Bauch.
Spannung im Bauch.
Krampfartige Schmerzen im Darm. θ Gelbfieber.
Windende oder drehende Empfindung im Bauch.
Schmerzen um den Nabel, verschlimmert durch Liegen auf dem Rücken.
Heftige Leibschmerzen Tag und Nacht mit nur kurzen Nachlässen; Verstopfung. θ Kolik.
Schneidende Schmerzen im Bauch. θ Vor dem Wechselfieber.
Fürchterliche schneidende Leibschmerzen mit häufigen dünnen Entleerungen, Ohnmacht und kaltem Schweiß. θ Diarrhö.
Heftige Schmerzen im Bauch, mit großer Qual; findet nirgends Ruhe, wälzt sich auf dem Boden und verzweifelt am Leben.
Periodische Kolik.
Nach einem halbstündigen Frösteln heftiger pressender und zusammenschnürender Schmerz in der Nabelgegend; windet und krümmt sich im Bett. θ Kolik.
Blähungskolik, > beim Liegen und beim Warmwerden im Bett.
Wurmkolik; die Oberlippe ist hochgezogen. θ Pferde.
Reißen im Bauch mit eisiger Kälte der Hände und Füße und kaltem Schweiß im Gesicht.
Heftiges Reißen und Schneiden im oberen Teil des Bauches; der untere Teil aufgetrieben, weich, aber schmerzhaft bei Berührung. θ Diarrhö.
Tiefer dumpf-schwerer Schmerz im Bauch, als wären seine Därme zusammengeschnürt, mit Brennen. θ Kolikodynie.
Brennen im Darm.
Brennender Schmerz im Bauch. θ Chronischer Darmkatarrh. θ Peritonitis.
Brennende einschießende Schmerzen im Bauch, mit großer Unruhe, unaufhörlichem Hin- und Herwerfen. θ Peritonitis.
Heftiger, brennender, kneifender, zusammenschnürender Schmerz im Magen und in beiden Seiten des Bauches, zum Nabel ziehend, mit Beklemmung der Brust, in wiederholten Anfällen, alle halbe Stunde. θ Kolik in der Schwangerschaft.
Heftiges Brennen im Bauch und in der Magengrube. θ Dysenterie.
Brennen im Darm; druckempfindlich. θ Typhus.
Peritonitis, bei plötzlichem Kräfteverfall, Angst und kaltem Schweiß.
Intussuszeption mit Schmerzen im Bauch, durch Bewegung vermehrt; druckempfindlich.
Bauch eingezogen. θ Kolik.
Rumoren im Darm.
Aufgetriebener Bauch. θ Hämatemesis. θ Dysenterie. θ Während der Apyrexie bei Wechselfieber.
Bauch aufgetrieben und schmerzhaft. θ Gastritis mucosa.
Der Bauch stark aufgetrieben; bei Berührung wund und dumpf schmerzend. θ Albuminurie.
Bauch empfindlich und tympanitisch. θ Dysenterie.
Bauch aufgetrieben, besonders das linke Hypochondrium, das hart und schmerzhaft bei Berührung ist. θ Wechselfieber.
Bauch hart und aufgetrieben; bei der Palpation zeigen sich verhärtete Mesenterialdrüsen. θ Skrofulose.
Gefühl, als wolle der Bauch vor dem Stuhlgang bersten.
Meteorismus des Bauches ohne Schmerzen, überall tympanitischer Klang. θ Magenbeschwerden. θ Gastromalazie.
Meteoristische Aufblähung des Bauches. θ Typhus.
Aszites: bei Herz-, Leber- oder Milzkrankheiten, auch nach Scharlach; bei Morbus Brightii; Ohnmachtsneigung schon bei der geringsten Bewegung; nächtliche Erstickungsanfälle; Qual, Durst usw.
Schmerz in der rechten Bauchseite nahe der Lumbalregion, sich durch den Bauch bis in die rechte Leiste und die entsprechende Seite des Skrotums ausbreitend.
Geschwür oberhalb des Nabels.
Schmerzhafte Schwellung der Leistenlymphdrüsen.
Leisten: zusammenziehender Schmerz links; rechts beim Bücken, als wäre es verstaucht; wühlender, wie von einem Furunkel brennender Schmerz; Stiche.
Wundsein in der Leistengegend, sich auf die Genitalien erstreckend.
Stiche vom Bauch abwärts in die Vagina.
STUHL UND REKTUM [20]
Schmerzhafter krampfartiger Vorfall des Rektums.
Das Rektum bleibt nach Blutungen aus dem Rektum vorgefallen.
Rauhes, prickelnd-stechendes Gefühl im Rektum, als ob sie Sand entleere.
Entleerung eines talgartigen Klumpens mit sehnenartigen Bestandteilen.
Übelriechende Blähungen.
Verstopfung mit Schmerzen im Darm.
Verstopfung des Darms. θ Kolik. θ Typhus.
Diarrhö im Wechsel mit schafkotartigen Stühlen von weißlich-toniger Farbe. θ Brightsche Krankheit.
Gallige Dysenterie mit großer Erschöpfung nach jeder Anstrengung; große Bedrängnis und Unruhe, schlimmer nach Mitternacht.
Schwarzer Stuhl. θ Hämatemesis. θ Hepatitis.
Stuhl weich, unzureichend. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Flüssiger, mit Blut vermischter Stuhl, schokoladenfarben, besonders um Mitternacht herum. θ Dysenterie.
Entleerung von dunklem Blut, vorangegangen von heftigem Schreien. θ Dysenterie.
Wässrige, stinkende Stühle, mit blutigem Schleim oder unverdauter Nahrung vermischt.
Stühle mit mehr oder weniger Eiter, zuweilen flüssige Fäkalmaterie, beinahe immer flüssiges oder geronnenes Blut; durchdringender, fauliger, süßlicher Geruch.
Übelriechende Diarrhö. θ Skorbut.
Reichliche Diarrhö, Geruch nach faulen Eiern. θ Gastritis mucosa des Kindes.
Bräunliche, schleimige, leichenartig riechende Stühle. θ Gastromalazie.
Darmausleerungen von übelriechendem, fauligem Geruch. θ Darmkatarrh. θ Dysenterie.
Die Entleerungen riechen faulig, sind unwillkürlich, bei großer Entkräftung. θ Dysenterie.
Häufige wässrige, schwärzlichbraune Stühle; jauchig; tonartig, mit Blut tingiert; übelriechend; eiterartiger Schleim; durchdringender Geruch. θ Typhus.
Dünne, faulig riechende oder blutige Stühle und unwillkürliche Abgänge. θ Typhus.
Kleine, diarrhoische, übelriechende Stühle. θ Wechselfieber.
Diarrhö. θ Kolik. θ Typhus. θ Masern.
Diarrhö schmerzhaft oder schmerzlos. θ Darmkatarrh.
Diarrhö schmerzlos, unwillkürlich. θ Gelbfieber. θ Typhus.
Diarrhö sehr entkräftend, oft unwillkürlich. θ Influenza.
Diarrhö < mitten in der Nacht. θ Coxalgie.
Diarrhö < nach Mitternacht und nach dem Essen, mit großer Entkräftung.
Stühle schleimig, breiig, bräunlich. < nachts und gegen Morgen. θ Diarrhö.
Diarrhö mit schneidendem Schmerz, heftigem Durst, Kälte des Körpers und kaltem Schweiß im Gesicht; die Anfälle sind durch Bewegung <.
Heftiges Brennen in der Nabelgegend, vor und während lockerer Stühle, die aus Schleim bestehen; großer Durst auf kaltes Wasser, reichlicher Schweiß, Angst, Hin- und Herwerfen. θ Herbstdiarrhö.
Abmagerung, altes Gesicht, reichliche grünliche, schlammige Entleerungen, mit geschwollenen Füßen. θ Diarrhö der Kinder.
Stühle braun und wässrig; Haut gelb; bis zum Skelett abgemagert; Bauch tympanitisch, altes Gesicht. θ Diarrhö während des Zahnens.
Schleimige, unverdaute Abgänge. θ Skrofulose.
Diarrhö: schleimiger, grüner Schleim; aus Schleimstückchen, mit Tenesmus und schneidendem Schmerz im Anus; Stühle klein, mit Tenesmus; zuerst dunkelgrüne Fäzes, danach dunkelgrüner Schleim; schwarzer Schleim, mit anhaltendem Erbrechen; schwarz, scharf und faulig; gelb, mit Tenesmus und brennendem Schmerz; wie schmutziges Wasser; aus Blut und Wasser; mit Abmagerung und Kräfteverlust; fast ständig, mit viel Darmrumoren; < nach Mitternacht, auch morgens nach dem Aufstehen; nach dem Essen; heftig, mit häufigen Entleerungen; mit Pressen; mit Kolik; mit Erbrechen oder mit großer Schwäche; häufiger als Verstopfung; meist schmerzlos.
Unwillkürlicher Abgang von Stuhl und Urin.
Diarrhö nach Abkühlung des Magens durch Genuss kalter Dinge, besonders Eiscreme.
Cholera infantum: gleichzeitiges Erbrechen und Durchfall, große Erschöpfung; Erbrechen und Durchfall durch Nahrung und Wasser verschlimmert.
Durchfall, mit äußerster Kälte der Extremitäten.
Brennende Darmentleerungen mit heftiger Kolik.
Gefühl vor dem Stuhlgang, als würde der Bauch bersten.
Verdrehungsgefühl im Bauch vor jedem Stuhlgang.
Diarrhö nach Verbrennungen. Vergl. 45.
Vor dem Stuhl quälendes Gefühl, als werde der Bauch zusammengeschnürt. θ Dysenterie.
Vor dem Stuhl: Frösteln, Angst, Ohnmachtsgefühl, Schneiden im Bauch; Erbrechen; Durst; Kälte im Rücken vor jeder Entleerung.
Während des Stuhls: Frösteln, Übelkeit, Erbrechen, Rückenschmerz, Pressen und Brennen in Anus und Rektum.
Diarrhö mit Tenesmus. θ Gelbfieber.
Tenesmus mit Brennen in Anus und Rektum. θ Dysenterie.
Stuhl unregelmäßig, meist diarrhoisch, mit Brennen im Anus. θ Zwischen den epileptischen Anfällen.
Gefühl einer Zusammenziehung im Rektum während des Stuhls. θ Dysenterie.
Tenesmus und Brennen von Anus und Rektum während des Stuhls; auch danach Brennen, mit Zittern.
Die Abgänge sind brennend. θ Darmkatarrh.
Brennen im Anus mit kleinen Schleimentleerungen und beständigem Aufstoßen. θ Diarrhö.
Nach dem Stuhl: Aufhören akuter Bauchschmerzen; Aufblähung, Drängen um den Nabel; Brennen im Rektum; Beklemmung, Aufstoßen, Schwäche mit Zittern und Ohnmachtsgefühl, mit Verlangen sich hinzulegen; Herzklopfen, Schweiß.
Unerträglicher Tenesmus mit brennenden Schmerzen. θ Blasenhämorrhoiden.
Dünne, klumpige Stühle, von allen Farben, den Anus wund machend. θ Chronischer Darmkatarrh.
Fissuren des Anus. θ Hämorrhoiden.
Brennende und stechende Geschwülste im Anus, von der Größe einer Walnuss, die das Sitzen verhindern.
Anus rot und wund; die Entleerungen machen wund.
Brennen im Anus wie Feuer.
Hämorrhoiden: mit stechendem Schmerz beim Gehen oder Sitzen, nicht beim Stuhlgang; mit brennendem Schmerz, durch Wärme gelindert; mit Blutung und Vorfall; schmerzhaft, geschwollen, mit Tenesmus, Brennen, besonders nachts, den Schlaf verhindernd.
Dunkle, übelriechende Blutungen aus dem Darm. θ Typhus abdominalis.
Harnorgane [21]
Stechen in der Nierengegend beim Atmen oder Niesen. θ Morbus Brightii.
Abszesse in den Nieren.
Scharlach beginnt mit urämischen Symptomen.
Urämie, Qual, mit Gedanken an Mord, besonders bei Trunkenbolden.
Urämie, mit Erbrechen, Kolik, Anfällen von Erstickung. θ Emphysem. θ Herzleiden.
Akute Zystitis, mit hohem Fieber und Unruhe; Gesicht und Extremitäten werden kalt; heftiges Brennen in der Harnblase; großer Durst.
Chronische Zystitis, mit Harnverhaltung; was abgeht, ist trüb und eitrig.
Lähmung der Harnblase.
Symptome von Lähmung der Harnblase. θ Hämaturie.
Harnblase stark ausgedehnt und gelähmt. θ Chronische Zystitis.
Atonie der Harnblase bei alten Leuten.
Reißender Schmerz tief in der Harnröhre.
Atonie der Harnblase, kein Verlangen zu wasserzulassen und keine Kraft dazu; scheint jede Kontrolle über die Fähigkeit, Harn zu entleeren, verloren zu haben; besonders nach der Entbindung.
Unterdrückung der Harnausscheidung. θ Asiatische Cholera.
Erschwertes Wasserlassen.
Harnverhaltung. θ Typhus. θ Nach der Entbindung.
Unfähigkeit, Harn zu entleeren. θ Chronische Zystitis.
Starker Harndrang, aber es geht kein Harn ab.
Unwillkürliches Wasserlassen. θ Typhus.
Spärlicher Harn, der nur mit Mühe abgeht, mit Brennen während des Abgangs. θ Strangurie.
Bettnässen.
Unwillkürliches Harnträufeln, Tag und Nacht.
Harn spärlich, bei Diarrhö oder im heißen Stadium des Fiebers, oder häufig und reichlich während des Froststadiums.
Spärliche Harnabsonderung. θ Hämaturie.
Harn spärlich, trüb. θ Apyrexie des Wechselfiebers.
Harn dick und spärlich. θ Albuminurie.
Spärlicher Harn, mit ziegelmehligem Sediment. θ Hydrothorax acutus.
Harn nach dem Schweiß braun, bald trüb, aber ohne Sediment. θ Wechselfieber.
Harn sehr spärlich; sehr viel Sediment. θ Anasarka.
Übelriechender Harn. θ Dysenterie.
Harn wie dickes Bier; fauliger Geruch. θ Typhus.
Harn dunkel, wie Mistwasser; Salpetersäure fällt Albumin aus. θ Wassersucht nach Scharlach.
Harn trüb, mit Eiter und Blut vermischt. θ Zystitis.
Blutiger Harn. θ Hämaturie. θ Hämorrhoiden der Harnblase.
Harn wolkig, hoch gefärbt, spärlich, bleich, albuminös. θ Pneumonie.
Albumin im Harn. θ Bright'sche Krankheit. θ Scharlach.
Deutlich ausgeprägte Albuminurie; Epithel, fettige Degeneration oder Atrophie der Bellinischen Röhrchen, der Gefäßknäuel und der Müller'schen Kapsel. θ Morbus Brightii.
Zucker im Harn.
Harn reichlich, bleich und klar wie Wasser. θ Wechselfieber. θ Rheumatismus.
Häufiges Wasserlassen während des Kältestadiums. θ Wechselfieber.
Häufiger Drang, mit reichlichem Abgang.
Harn: dunkelbraun; dunkelgelb; trüb; Sediment von rotem Sand; mit Eiter und Blut vermischt; grünlich.
Brennender Schmerz in den Harnorganen. θ Hämaturie.
Brennender Schmerz, besonders zu Beginn des Wasserlassens. θ Zystitis.
Während des Wasserlassens Brennen in der Harnröhre; Einschnürung in der linken Leiste.
Nach dem Wasserlassen Gefühl von Schwäche im Oberbauch.
Männliche Geschlechtsorgane [22]
Männliche Geschlechtsorgane
Geschlechtstrieb gesteigert.
Unwillkürliche Samenabgänge.
Geschlechtliche Potenz verloren.
Samenabgang während diarrhöischem Stuhlgang.
Prickeln an der Seite der Eichel.
Brennen in der Eichel des Penis beim Harnlassen. θ In den Intervallen epileptischer Anfälle.
Eichel blaurot, geschwollen und rissig.
Äußerst schmerzhafte Entzündung und Schwellung der Genitalien, beinahe bis zur Gangrän zunehmend.
Erysipelatöse Entzündung des Skrotums.
Skrotum ödematös.
Wundheit des Skrotums, mit bläulichem Aussehen. θ Kleine Kinder.
Hydrozele (bei skrofulösen Säuglingen).
Entzündung und Schwellung der Genitalorgane, Gangrän drohend.
Serpiginöse Geschwüre an den Genitalien.
Schanker (nach Quecksilber), mit allzu üppigen Granulationen, die Geschwürsränder hart und bei der leisesten Berührung blutend, mit dünnem, übelriechendem Ausfluss.
Phagedänische Schanker, livide Färbung, mit heftigem Brennen ; selbst brandig zerfallend.
Konstitutionelle Syphilis, mit unbeschreiblichem Schwächegefühl, oder mit Wassersucht und bösartigen Geschwürsbildungen.
Bubo, wenn er ein gangränöses Aussehen annimmt.
Krampfartige schneidende Kolik, durch den Leistenring und den Damm schießend ; Hoden geschwollen ; Nebenhodenentzündung.
Leistendrüsen schmerzhaft, geschwollen und verhärtet.
Intertrigo bei Kindern, besonders in den Leisten und sich auf das Skrotum erstreckend.
Weibliche Geschlechtsorgane [23]
Vermehrtes sexuelles Verlangen, mit unwillkürlichem Abgang von Schleim.
Brennender oder spannungsartiger Schmerz im Eierstock.
Drückende, stechende Schmerzen in der Gegend des rechten Eierstocks.
Ziehender, stechender Schmerz aus der Gegend des Eierstocks in den Oberschenkel, der sich taub und lahm anfühlt; < durch Bewegung, Bücken oder vornübergebeugtes Sitzen.
Brennen in der Gegend des rechten Eierstocks, umschriebene Schwellung, Fieberhaftigkeit, fahle Gesichtsfarbe, Abmagerung; statt der Menstruation ein dünner, weißlicher, übelriechender Ausfluss. θ Ovaritis,
verursacht durch einen Tritt.
Brennender Schmerz in der Gegend der Eierstöcke. θ Ovarialwassersucht.
Heftiger brennender oder spannungsartiger Schmerz im Eierstock, mit großer Unruhe; etwas Erleichterung dadurch, daß die Füße ständig bewegt werden.
Geschwülste schmerzhaft (brennend, einschießend) oder schmerzlos.
Eierstockstumor, mit Schmerz im Bein; kann den Fuß nicht stillhalten.
Eierstockstumor der rechten Seite, der die ganze Bauchhöhle ausfüllte; sie konnte sich nicht bücken, um sich die Schuhe anzuziehen.
Brennender, pochender, einschießender Schmerz in der Gebärmuttergegend. θ Skirrhus. θ Brennender
Schmerz in der Gebärmuttergegend. θ Metritis. θ Gebärmutterkrebs.
Heftiger brennender Schmerz in den Genitalien, mit harter, knotiger Schwellung der Gebärmutter, Muttermund polsterartig geschwollen, hart, äußerst empfindlich; einschießende, stechende Schmerzen nach dem oberen Teil des Bauches hin; brennender Durst und Trockenheit von Mund und Hals; < bei
jeder Bewegung. θ Skirrhus uteri.
Polyp am Gebärmutterhals.
Menstruation zu stark und von langer Dauer.
Menstruation zu früh und zu stark.
Menstruation zu häufig, das Blut venös. θ Retinitis albuminurica.
Erschöpfende Menorrhagie.
Menorrhagie bei schwächlichen, kachektischen Frauen, die an Rheumatismus, Desorganisation der Gebärmutter oder der Eierstöcke leiden, bei Exanthemenfiebern und wenn Aphthen ausbrechen, was auf einen tief herabgesetzten Zustand des Organismus hinweist.
Blutung mit einschießenden, brennenden Schmerzen.
Plötzlicher reichlicher Abgang von dunklem Blut.
Schmerzhafte Menstruation; äußere Wärme lindert.
Während der Menstruation: stechende Schmerzen im Rektum, die sich in Anus und Vulva erstrecken; stechender, schneidender Schmerz, der vom Epigastrium in den Unterbauch, die Seiten des Bauches und den Rücken ausstrahlt; Zahnschmerz.
Nach der Menstruation: Abgang von blutigem Schleim oder von übelriechendem wässrigem Ausfluss aus Vagina und Anus.
Unterdrückte Menstruation. θ Hämoptysis. θ Wechselfieber.
Langes Ausbleiben der Menstruation bei Frauen von bleicher, wachsartiger Gesichtsfarbe, die sehr entkräftet sind; die geringste Anstrengung verursacht große Müdigkeit; unruhiger Schlaf mit ermüdenden Träumen.
Dünner, weißlicher, übelriechender Ausfluss statt der Menstruation. θ Ovaritis.
Leukorrhöe, scharf, wundmachend, dick und gelb, fällt im Stehen heraus und geht mit Flatusabgang einher.
Scharfe, wundmachende, brennende Ausflüsse; wässrig; hell oder dunkel gefärbt, oft sehr übelriechend. θ Gebärmutterkrebs.
Stechende Schmerzen vom Bauch abwärts in die Vagina.
Trockenheit der Vagina. θ Skirrhus uteri.
Einschießende Schmerzen vom Rektum zum Anus und zu den Schamteilen. θ Dysmenorrhöe.
Entzündung und Schwellung der Genitalien.
Juckreiz der Genitalorgane.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. LAKTATION [24]
Morgenübelkeit während der Schwangerschaft, mit Anfällen von Ohnmachtsgefühl; Würgen bei leerem Magen, vorausgegangen von Brennen im Magen und in der Speiseröhre.
Heftige Bewegungen des Kindes und Kolik. θ Schwangerschaft.
Metritis im Wochenbett, mit Zeichen der Auflösung des Blutes.
Aszites infolge puerperaler Peritonitis.
Fördert die Ausstoßung von Molen.
Nach der Entbindung Atonie der Harnblase.
Brennende Schmerzen in der Mamma; Besserung durch Bewegung.
Krebs der Brust, brennender Schmerz; äußere Wärme lindert.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Stimme heiser. θ Asiatische Cholera. θ Typhus. θ Herzkrankheit.
Stimme schwach, kaum hörbar. θ Kolik in der Schwangerschaft.
Aphonie.
Stimme tief, zitternd, rau, heiser, grob, krähend oder quietschend. θ Typhus.
Stimme : zitternd ; schwach ; ungleich, bald stark und wieder schwach ; heiser ; rau ; hohl ; Verlust der Stimme.
Stimmritzenkrampf.
Kehlkopf beim Husten eingeschnürt.
Gefühl von Trockenheit mit Brennen in Kehlkopf und Luftröhre. θ Kehlkopfschwindsucht.
Gefühl, als ob man Staub einatmete.
Bronchitis mit erschwerter Schleimabsonderung.
Kehlkopf druckempfindlich ; tagsüber heiser ; nachts Erstickungsanfälle. θ Krupp.
Influenza bei Kindern ; plötzlicher Beginn, große Hinfälligkeit, das Kind sieht aus, als sei es schon eine Woche krank ; heftiges Niesen mit blutig tingiertem Ausfluss.
Plötzlicher Katarrh, nachts mit drohender Erstickung.
Kruppöse Entzündung des Kehlkopfes, der druckempfindlich ist ; tagsüber Heiserkeit, nachts Dyspnoe und Erstickungsanfälle. θ Krupp.
Krupp mit Schnupfen ; Nasenverstopfung, kann nicht durch die Nase atmen ; nachts schlimmer, mit Unruhe.
Dem membranösen Krupp ähnlich ; verursacht durch unterdrückten oder ausbleibenden Ausschlag, besonders Nesselausschlag oder Urtikaria.
Gangränöser Krupp.
ATMUNG [26]
Häufige Neigung zum Seufzen bei kindlich-weinerlicher Stimmung.
Faulige Ausdünstungen.
Geräuschlose, kaum hörbare Atmung. θ Herzkrankheit.
Pfeifende Exspiration.
Giemende Atmung, mit Husten und schäumendem Auswurf.
Rasselnde Atmung. θ Typhus.
Tiefe, schnelle Inspiration, schwierige, unterbrochene Exspiration.
Atmung schnell, kurz, laut rasselnd. θ Brightsche Krankheit.
Atmung kurz und ängstlich. θ Typhus.
Beklemmung und kurze Atmung. θ Während der Hitze nach Wechselfieber.
Hechelnde Atmung.
Stöhnen und Ächzen beim Atmen. θ Hämatemesis.
Die Atmung wird mehr und mehr schwach, bis sie schließlich nur noch atmen und ganz leise sprechen kann, wenn sie die Brust nach vorn neigt.
Gefühl, als würde er Staub einatmen.
Sprechen verschlimmert die Symptome. θ Wechselfieber.
Lachen verursacht Atembeschwerden.
Jede kleine Erregung verursacht ihr hysterisches Asthma.
Atemnot; er klagt mit heiserer Stimme. θ Herzkrankheit.
Sobald er sich am Abend hinlegt, bleibt ihm sofort der Atem weg, mit Pfeifen und Einschnürung in der Trachea.
Nach dem Zubettgehen Engegefühl in der Brust, pfeifende Exspiration. θ Asthma.
Beim Umdrehen im Bett bleibt ihm der Atem weg. θ Hydrothorax.
Atmung beklemmt und Puls unregelmäßig. θ Retinitis albuminurica.
Beim Gehen im Freien Erstickungsgefühl, das ihn zum Husten zwingt.
Atemstockung mit Husten.
Erschwerte Inspiration mit ständiger Ängstlichkeit und kurzem krähendem Husten. θ Anasarka.
Atmung ängstlich, hastig, mühsam, schnarchend, rasselnd. θ Typhus. θ Gelbfieber.
Atmung beklemmt, ängstlich, kurz.
Brennen oder Gefühl, als sei die Brust wundgeschürft und roh.
Einschnürung der Brust, mit Qual; schlimmer bei Bewegung.
Die Luftwege erscheinen verengt, er kann nicht vollständig atmen.
In kalter Luft Atemnot.
Windiges Wetter verstärkt die Dyspnoe selbst bei gutem Schutz und während des Aufenthalts in einem warmen Zimmer.
Beklemmung nimmt zu: durch stürmisches Wetter und schwere Luft; schnelles Gehen; beim Steigen; warme und enge Kleidung; besonders durch Wechsel von Wärme zu Kälte.
Nach unterdrücktem Schnupfen: hechelnde Atmung, Luftschnappen; Gefühl, als wäre Staub in der Luft, schlimmer gegen Mitternacht und durch Bewegung, mit Stöhnen und unruhigem Herumwerfen. θ Asthma.
Nach Luft schnappend, hat sie das Gefühl, als müsse sie ersticken.
Beim Niederlegen nachts fühlt sie eine Beklemmung der Brust, die Atmung wird kurz, sie ist gezwungen, sich im Bett aufzusetzen; < nach Mitternacht; das Trinken von Kaffee oder von Zuckerwasser erleichtert etwas; Symptome schlimmer beim Treppensteigen, sie kommt außer Atem. θ Asthma.
Atmung asthmatisch; muss die Brust nach vorn neigen; muss nachts aus dem Bett aufspringen, besonders gegen 12 Uhr nachts.
Krampf in der Brust (Asthma), sobald er sich zum Schlafen hinlegt, als sei sie zu eng, die Exspiration pfeifend; Hals und Brust wie zusammengeschnürt, so dass er sich aufsetzen musste, nach vorn gebeugt, wodurch er etwas Erleichterung bekam; allmählich wurde die Atmung immer schwieriger und die Exspiration schwierig und im Ton fein wie höchstes Falsett; fühlt sich ängstlich bis zur Verzweiflung und hat Angstschweiß am ganzen Körper; dieser Grad von Heftigkeit dauerte drei oder vier Stunden und ließ erst nach Mitternacht nach.
Patientin unfähig, sich hinzulegen; beim Versuch, dies zu tun, solche Atemnot, dass sie beinahe an Erstickung starb. θ Wassersucht.
Asthma bei Ermüdung, wie infolge von Qual.
Heftiger Asthmaanfall infolge einer Verkühlung mitten im Sommer.
Asthma nach unterdrückter Krätze.
Bei Asthma alter Menschen, die gelegentliche Anfälle morgendlicher Diarrhö, Rheumatismus, spärliche Harnabsonderung und einen allzu heftigen Herzstoß haben.
Asthma gegen 2 Uhr morgens.
Große Dyspnoe und Schmerzen im unteren Brustabschnitt bei voller Inspiration.
Dyspnoe bei Ärger.
Dyspnoe nach dem Husten verstärkt, mit dem Gefühl einer Zusammenziehung der Brust oder des Magens. θ Asthma.
Beträchtliche Dyspnoe. θ Bronchitis. θ Tuberkulose. θ Hydrothorax.
θ Scharlach. θ Wassersucht nach Scharlach. θ Paraplegie.
Dyspnoe < durch Bewegung, kann nicht auf dem Rücken oder auf den Seiten liegen, muss vornübergebeugt sitzen, die unteren Extremitäten sind kalt und ödematös. θ Wassersucht nach Scharlach.
Große Dyspnoe; Gesicht zyanotisch und mit kaltem Schweiß bedeckt; große Angst. θ Emphysem.
Atemstockung und Erstickungsangst, zuweilen mit Schwäche und übermäßiger Entkräftung, oder nachts.
Erstickungsanfälle abends nach dem Hinlegen. θ Asthma.
Beim Niederlegen nachts, wie vorsichtig auch immer, Erstickungsgefühl. θ Hydrothorax.
Erstickungsanfälle, am meisten nachts. θ Aszites.
Erstickende Beklemmung nachts im Bett; mit Schwäche.
Muss sich aufsetzen; auf dem Rücken liegend Erstickungsanfälle. θ Asthma.
Beim Husten oder sofort danach fühlt er sich eingeschnürt und als müsse er ersticken, müht sich mit großer Schwierigkeit ab, die freie Atmung wiederherzustellen.
Anfälle von Erstickung. θ Keuchhusten.
Erstickungsanfälle mit Herzklopfen in der Nacht.
HUSTEN [27]
Beklemmung und Krämpfe in der Brust, mit hackendem Husten. θ Frösteln bei intermittierendem Fieber.
Tiefer, trockener, anhaltender Husten.
Schwerer, krampfartiger Husten. θ Wassersucht nach Scharlach.
Trockener Husten. θ Typhus.
Trockener Husten, kurz und hackend, mit dem Gefühl von Wundsein in der Brust oder von Wundheit von der Magengrube aufwärts, mit kurzer, erschwerter Atmung.
Husten nach jeder psychischen Erregung; den Hustenanfällen gehen große Angst und Unruhe voraus; Erbrechen von Speisen und Getränken, sobald sie genommen werden; das Erbrechen bringt Husten hervor. θ Keuchhusten.
Husten, ausgelöst durch eine rauchige Empfindung oder wie von Schwefeldämpfen im Kehlkopf oder durch ständiges Kitzeln im Kehlkopf.
Husten ohne Auswurf, besonders nach dem Trinken oder Essen; beim Niederlegen; während eines Ganges in kalter Luft.
Husten nach dem Trinken, von anhaltender Reizung oder Kitzeln in den Bronchien.
Husten bei Bewegung, mit Atemmangel.
Husten beim Hinausgehen in kalte, freie Luft.
Nächtlicher Husten; muss sich aufsetzen, sobald der Husten beginnt.
Kruppartiger Husten mit Erstickungsanfällen, < nach Mitternacht. θ Nach unterdrückter Nesselsucht.
Husten am Morgen.
Hell klingender, krähender oder pfeifender Keuchhusten, hervorgerufen durch ein brennendes Kitzeln in der Luftröhre und in der Halsgrube, als ob von Schwefeldampf, nachts ohne Auswurf, tagsüber mit Auswurf von Schleim, spärlich und im Allgemeinen schäumend oder in Klumpen, von verschiedenem Geschmack und verschiedener Farbe (bitter, faulig, eitrig, salzig, übelriechend, graugelb), bisweilen mit hellrotem Blut vermischt; periodisch zurückkehrend mit zunehmender Heftigkeit.
Keuchhusten, mit Cholera infantum.
Keuchhusten, mit Stillstand der Atmung, zähem Schleim in der Brust; Auswurf von schäumendem Schleim in Klumpen; asthmatischen Beschwerden; Schwäche; kalter Körperoberfläche.
Während des Keuchhustens Herzklopfen; der Husten kehrt periodisch mit zunehmender Heftigkeit zurück; das Kind jammert und weint.
Dem Husten gehen Zuckungen in den Hüften voraus, die den Husten hervorzurufen schienen.
Der Husten weckt ihn; als ob er ersticken würde; Hals geschwollen.
Beim Husten Wundheit in der Brust und Schmerz, als ob etwas sich von vorn nach hinten in den Hals bohrte.
Während des Hustens: Atemanhalten; Wundheit in der Brust, Stiche in den Seiten oder im Epigastrium; Hitze im Kopf; Ansammlung von Wasser im Mund.
Husten: mit Stillstand der Atmung; mit zähem Schleim in der Brust; mit Auswurf von schäumendem Schleim in Klumpen oder tagsüber salzig schmeckend; nachts ohne Auswurf.
Ein schweres Gefühl und dumpf schmerzende Brust nach dem Husten. θ Bright'sche Krankheit.
Husten meist mit Auswurf, der im Allgemeinen nur tagsüber erscheint.
Husten < nachts, und sooft er auf dem Rücken liegt, ist der Auswurf reichlich, weiß, schäumend, bisweilen dick und gelb; der Hustenanfall wird von Schweiß und großer Schwäche gefolgt. θ Bronchitis.
Auswurf: schwierig; spärlich und schäumend; aus zähem Schleim bestehend, der in der Brust festsitzt; schäumender Speichel ; dick gelb; grau, grün, bitter, salzig; Schleim,
mit Blutstreifen.
Zäher Schleim, schwer heraufzubringen, Rasseln in der Brust, bei alten Leuten. θ Lungenkatarrh.
Häufig wiederkehrender Husten, mit Auswurf von blutgestreiftem Schleim; Würgen und Erbrechen von Speisen und Getränken; dieser Husten unterbricht häufig die wenigen Augenblicke Schlaf, die sie dadurch bekommen kann, dass sie ihren Kopf vor sich auf einen Tisch legt. θ Wassersucht.
Husten, mit blutigem Auswurf.
Hackender Husten jeden Morgen, mit Auswurf von hellrotem, flüssigem Blut, mit Brennen in der linken Brust. θ Hämoptyse.
Hämoptyse nachts, mit brennender Hitze über den ganzen Körper.
Schaumiges hellrotes Blut bricht in einem Strom hervor, mit leichtem Räuspern; Aufwallung sowie Brennen und Fülle in der Brust. θ Hämoptyse.
Hämoptyse nach Blutverlust; brennende Hitze am ganzen Körper, besonders mit Schmerz zwischen den Schulterblättern; bei Trinkern oder nach unterdrückter Menses.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Gefühl, als läge eine Last im oberen Teil beider Lungen.
Enge der Brust, als wäre sie mit einem Reif eingeschnürt.
Zuschnürung der Brust, mit großer Angst und Unruhe, abends; Brennen oder dem Gefühl, als sei sie wund und roh.
Zuschnürung der Brust, mit Qual und drückender Angst in der Magengrube.
Zuschnürung der Brust beim Bergaufgehen.
Große Beklemmung und Zuschnürung der Brust. θ Cholera Asiatica.
Zuschnürung der Brust. θ Fröstelstadium des Wechselfiebers.
Brennen und Hitze in der Brust. θ Pneumonie.
Brennen in der Brust und im Magen. θ Hämoptyse.
Schmerz in der Brust, mit Husten und unruhigem Schlaf. θ Bright'sche Krankheit.
Frösteln in der Brust, abends.
Große Hitze in der Brust, bis unter das Zwerchfell hinabreichend.
Brustkatarrh, große Erstickungsnot; Kind wirft sich in Qual umher.
Pfeifen in der Brust, mit Schmerz wie geprellt zwischen den Schulterblättern.
Laute pfeifende Rasselgeräusche über allen Teilen der Brust. θ Bronchitis.
Stechen: im oberen rechten Brustbereich; in der linken Brust nur während der Einatmung; im Brustbein, von unten nach oben, beim Husten.
Akuter, stechender, festsitzender oder einschießender Schmerz an der Lungenspitze und durch das obere Drittel der rechten Lunge hindurch.
Pleuritischer Erguss, große Dyspnoe schon bei der geringsten Bewegung; kann nur auf der betroffenen Seite liegen; Zunge dick schmutziggelb belegt; Füße geschwollen. θ Aszites.
Chronische Pleuritis; dunkler und übelriechender Auswurf; große Schwäche beim Versuch, sich zu bewegen oder sich aufzusetzen.
Pneumonie nach Verkühlung während einer ermüdenden Reise.
Pneumonie, mit dunklem, übelriechendem Sputum; große Schwäche, die erst bei dem Versuch, sich zu bewegen oder sich aufzusetzen, bemerkbar wird.
Brennen und Hitze in der Brust; bleiches Gesicht; kalte Extremitäten; ängstliches Hin- und Herwerfen. θ Pneumonie.
Die hinteren Lappen beider Lungen sind betroffen. θ Pneumonie.
Chronische Pneumonie, mit eitrigem Sputum; Asthma.
Asthmatische Anfälle bei Emphysem.
Hydrothorax.
Gangrän der Lungen, mit grünem, jauchigem Sputum.
Drohende Lähmung der Lungen; Rasseln in der Luftröhre.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Krampf im Herzen.
Die Herzschläge sind reizbar.
Herztöne, besonders der "choc", ziemlich heftig; stehen nicht im Einklang mit dem Puls.
Herzklopfen wie aus der Ferne. θ Anasarka.
Zittrige, unregelmäßige Bewegung des Herzens. θ Herzerkrankung.
Aussetzende Herzschläge; etwas unregelmäßiger, aussetzender Puls, begleitet von einem pfeifenden Geräusch. θ Herzerkrankung.
Heftiges, übermäßiges Herzklopfen mit großer Angst und Qual, besonders nachts.
Herzklopfen mit qualvoller Angst; kann nicht auf dem Rücken liegen; < beim Treppensteigen.
Heftiges Herzklopfen, vor allem nachts, sichtbar und hörbar.
Herzklopfen und zitternde Schwäche nach dem Stuhlgang; muss sich hinlegen.
Schwere Anfälle von Herzklopfen oder Ohnmachtsanfälle während einer Endokarditis.
Stürmische Herzaktion, wechselnd mit schwachem, unregelmäßigem Schlagen. θ Hydroperikard.
Herzklopfen. θ Paraplegie. θ Dysenterie. θ Hydrothorax.
θ Hitze des intermittierenden Fiebers. θ Masern.
Herzerkrankung mit Abmagerung.
Herzklopfen nach unterdrücktem Herpes oder Fußschweiß.
Angina pectoris; plötzliches Engegefühl über dem Herzen; qualvoller präcordialer Schmerz; Schmerzen in Hals und Hinterhaupt; Angst, Beklemmung; Atmung erschwert, Ohnmachtsanfälle; die geringste Bewegung verschlägt ihm den Atem; sitzt vornübergebeugt oder mit zurückgeworfenem Kopf; < nachts, besonders von 1 bis 5 Uhr morgens.
Rheumatismus, der das Herz befällt, mit großer Entkräftung, kaltem, klebrigem Schweiß; großer Angst und Beklemmung; Brennen in der Herzgegend; Puls klein, schnell und schwach.
Klappenfehler mit aussetzendem Puls, Dyspnoe, Anasarka; die Beschwerden nehmen gegen Abend oder nachts, beim Treppensteigen, nach tiefem Einatmen oder beim Ärger stärker zu.
Rechter Ventrikel hypertrophiert. θ Albuminurische Retinitis.
Fettige Degeneration des Herzens.
Hydroperikard mit großer Reizbarkeit, Angst und Unruhe; besonders bei Urämie etc.
Idiopathische Herzerkrankung.
Puls morgens sehr häufig, nachts aber langsamer. θ Intermittierendes Fieber.
120-130 Pulsschläge in der Minute. θ Hämatemesis.
Pulsation durch den ganzen Körper. θ Hitze des intermittierenden Fiebers.
Ganz kleiner Puls. θ Scharlach.
Sehr schneller Puls. θ Hepatitis.
Häufiger, schneller, kleiner Puls. θ Masern.
Häufiger, schwacher Puls. θ Dysenterie.
Puls: beschleunigt; schnell und klein; schnell und schwach; klein und schwach; unregelmäßig; zitternd; nicht fühlbar.
Kleiner, rascher Puls. θ Wassersucht.
Puls sehr beschleunigt, klein und schwach; bisweilen aussetzend.
Puls klein, weich, häufig. θ Rückfall des intermittierenden Fiebers.
Puls häufig, klein, zitternd. θ Typhus.
Puls zu klein und häufig, mit ödematösen Gliedern. θ Dysenterie.
Schneller, zitternder, fadenförmiger Puls. θ Hämatemesis.
Puls klein und undulierend. θ Anasarka.
Puls kaum zu fühlen, so häufig. θ Dysenterie.
Puls kaum wahrnehmbar und schnell, zitternd. θ Gastritis mucosa.
Puls bisweilen nicht fühlbar; fadenförmig.
Puls kaum zu fühlen, bei kalten Gliedern. θ Kolik.
Nichts zu fühlen als eine zitternde Bewegung des Pulses. θ Wassersucht.
Puls unregelmäßig, häufig, klein, zitternd. θ Gelbfieber.
Puls bisweilen unterdrückt, bei starkem Herzschlag.
BRUSTWAND [30]
Stechen und Druck im Brustbein.
Auftreibung der Brust. θ Keuchhusten.
Brennen und Juckreiz in der Brust.
Wundes, wie aufgeriebenes Gefühl in der Brust, vom Magen aufwärts.
Frösteln oder Kälte in der Brust.
Hitze, Brennen, Juckreiz in der Brust.
Gelbe Flecken auf der Brust.
HALS UND RÜCKEN [31]
Steifigkeit des Halses.
Nacken steif, wie geprellt oder verstaucht.
Neuralgische Schmerzen auf der linken Seite des Halses.
Blaufärbung des äußeren Halses durch Erweiterung der Venen.
Farblose, wundbrennende Ausschläge an Hals, Schultern und Seiten.
Zervikaldrüsen vergrößert, fühlten sich unter der Haut wie eine Reihe harter Knötchen an.
Der drückende Schmerz wird brennend und einschießend; Schmerz im Kreuzbein wie gebrochen, Angst, Unruhe, Blutandrang, am meisten zum Kopf. θ Metritis.
Ziehende Schmerzen: zwischen den Schulterblättern, machen das Liegen notwendig; vom Kreuz bis zu den Schultern.
Rückenschmerz nach schwerer Arbeit. θ Rheumatismus.
Unerträglicher Rückenschmerz gegen Abend und beim Aufstehen von einem Sitz. θ Rheumatismus.
Kälte kriecht über den Rücken, abends und nachts.
Ein Gefühl, als ströme warme Luft die Wirbelsäule hinauf in den Kopf. θ Geht epileptischen Anfällen voraus.
Brennen in der Wirbelsäule. θ Bei epileptischen Anfällen.
Brennen im Rücken.
Brennender Schmerz im Rücken beim ruhigen Daraufliegen. θ Ovaritis.
Sehr erschöpft durch sexuelle Exzesse; ziehendes und reißendes Gefühl im Rücken und in den Beinen; Ameisenlaufen längs der Wirbelsäule; Fleisch bleich, weich, aufgedunsen.
Lähmung des unteren Drittels des Rückenmarks.
Spinales Leiden mit gressus gallinaceus. θ Lähmung.
Kreuz, als wäre es gebrochen. θ Hämorrhoiden.
Schmerz wie geprellt im Kreuz, mit Gefühl von Schwäche.
Verlust der Kraft im Kreuz.
Steifigkeit in der Wirbelsäule, beginnend in der Gegend des Os coccygis.
Ulzeration des Kreuzbeins nach Typhus.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Heftige reißende und zuckende Schmerzen im rechten Schultergelenk und in der Schulter, sich bis in Arm, Ellenbogengelenk und Unterarm erstreckend. θ Rheumatismus.
Wundheit in der Achselhöhle.
Rheumatische Schmerzen vom Ellenbogen aufwärts bis zur Schulter, > nachts.
Schmerzen nachts im Arm der Seite, auf der man ruht.
Ziehen und Reißen in den Armen, besonders nachts.
Beschwerden vorwiegend am Oberarm.
Plötzlich nach den Mahlzeiten eigentümliche Neuralgie im linken Arm.
Heftige Neuralgie des linken Arms, gefolgt von Lahmheitsgefühl.
Obere Extremitäten schwach; Fingerbeuger kontrahiert.
Lähmungsgefühl in den oberen Extremitäten. θ Perikarditis.
Schmerzhafte Knötchen am Arm.
Schwellung des Arms mit faulig riechenden schwarzen Blasen.
Ziehen und Reißen vom Ellenbogen aufwärts in die Achselhöhle, nachts.
Heftige rheumatische Schmerzen im rechten Ellenbogen.
Kleiner rötlicher Fleck am linken Ellenbogengelenk, der bald eine Blase bildet, innerhalb weniger Stunden so groß wie eine Haselnuss wird und schwarz wird; ähnliche Blasen erscheinen am rechten Ellenbogen und am nächsten Tag am linken Bein.
Hände und untere Hälfte des Unterarms dunkel und livide, wie bei maligner Cholera.
Schwellung am Unterarm, von der Größe eines Gänseeies; nachdem sie ringsum entzündet war, fiel sie ab. θ Krebsinokulation.
Zittern der Hände.
Gefühl von Schwellung und Fülle in den Handflächen nachts.
Fistelöffnung in der Hohlhand mit Abgang von jauchigem Eiter, Schmerz und Empfindlichkeit sehr groß. θ Nach einem Panaritium.
Kribbeln in den Fingern. θ Perikarditis.
Die Hände können gestreckt werden, aber nicht die Finger.
Brennen und einschießender Schmerz in einem Finger, verbunden mit einem Fall, der durch das Herausreißen einer Warze hervorgerufen worden war.
Wundheit zwischen den Fingern.
Ziehen, Zucken und Reißen von den Fingerspitzen bis in die Schulter.
Mit Blut gefüllte Bläschen an den Fingerspitzen; Geschwüre und Schorfen unter den Nägeln.
Brennende Geschwüre an den Fingerspitzen.
Verhärtungen in den weichen Teilen zwischen den Mittelhandknochen von Daumen und Zeigefinger sowie einige längs des Unterarms zwischen Radialis und Supinator longus, von der Größe einer gewöhnlichen Bohne. θ Krebsinokulation.
Schwammige Exkreszenz am Daumen, von der Größe einer Himbeere, sehr schmerzhaft; die geringste Berührung steigert den Schmerz sehr. θ Krebsinokulation.
Unter dem Daumennagel ein sehr empfindlicher, ausstrahlender Schmerz, einige Tage nach einer Operation an einer krebsigen Mamma, wobei der Daumennagel zu kurz geschnitten worden war.
Nägel verfärbt; zuerst rot, dann schwarz; später durch neue Nägel ersetzt, dünn und durchsichtig.
Blaue Nägel. θ Froststadium des Wechselfiebers.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Ziehender, stechender Schmerz aus der Eierstockgegend in den Oberschenkel, der sich taub und lahm anfühlt; < durch Bewegung. θ Ovaritis.
Pferde, hüftlahm infolge von Nierenentzündung, stehen schief, die Beine aneinandergezogen.
Schmerz hinter dem Trochanter major, sich hinten den Oberschenkel hinab erstreckend, dann gegen das Knie zu; vorn die Patella umfassend, die Tibia hinab bis zum Knöchel; der Schmerz wird durch Beugung des Knies etwas gelindert.
Tiefes ziehendes, siedendes Gefühl; hoffnungslos, bleich, abgemagert; Dyspnoe oder Ohnmachtsanfälle bei der geringsten Anstrengung. θ Ischias.
Neuralgie in der Hüfte mit schweren brennenden, reißenden und ziehenden Schmerzen, die dem betroffenen Teil keinen Augenblick Ruhe lassen. θ Ischias.
Ischias, hervorgerufen durch Aufenthalt in einem feuchten, kalten Keller.
Reißen und Einschießen in Hüfte, Oberschenkel und Leiste.
Zucken in den Hüften. θ Keuchhusten.
Heftiger ziehender, reißender Schmerz in den Hüften und im linken Fuß.
Krampf in Oberschenkeln, Waden und Zehen am Abend im Bett; gefolgt von Mattigkeit.
Die Beschwerden überwiegen an der Innenseite des Oberschenkels.
Unerträglicher Juckreiz an den Oberschenkeln.
Gesäßbacken berührungsempfindlich.
Anfälle heftiger Schmerzen an der Hinterfläche des Oberschenkels, der Waden und der Fersen; < bei jedem Versuch zu gehen, Erleichterung durch Beugen der Knie- und Hüftgelenke (Beugen usw. an den Bauch). θ Rheumatismus.
Gressus gallinaceus.
Schmerz im Kniegelenk wie zerschlagen.
Schwellung und Schmerz der Knie.
Knacken der Knie beim Gehen.
Steifigkeit und Unbeweglichkeit der Knie und Füße. θ Skirrhus.
Die Knie fühlen sich an, als wären sie bandagiert.
Periodische elastische Schwellung des Knies; mäßiger Druck kann ertragen werden, ohne den Schmerz zu verstärken; der Schmerz im Knie ist sehr heftig, erstreckt sich bis zum Hüft- und Sprunggelenk, wie ein Schaben über den langen Knochen. θ Rheumatismus.
Steifigkeit der Knie und Füße, abwechselnd mit reißenden Schmerzen.
Juckender Herpes in den Kniebeugen. θ Krätze.
Juckende Flechten in der Kniekehle.
Kältegefühl, besonders an Knien und Füßen.
Knie kalt, Kopf und Ohren heiß.
Reißen in der Tibia.
Krampf in den Waden.
Krampf und Ziehen in den Wadenmuskeln. θ Kolik.
Häufiger Krampf in den Waden. θ In den Intervallen epileptischer Anfälle.
Unruhe in den unteren Extremitäten; kann nachts nicht still liegen, muss die Stellung der Füße ständig verändern oder umhergehen, um Erleichterung zu finden.
Gefühl, als würden die unteren Extremitäten beim Treppensteigen versagen.
Müdigkeit in den Füßen.
Schwäche der Füße, Taubheitsgefühl.
Taubheitsgefühl, Steifigkeit und Gefühllosigkeit der Füße, mit gelegentlicher Schwellung und großen Schmerzen.
Ziehender Schmerz in den Beinen, wenn beim Sitzen die Füße auf dem Boden ruhen.
Dumpfer Schmerz im rechten Bein unterhalb des Knies, durch Gehen etwas verstärkt, besonders aber < nachts nach dem Warmwerden im Bett; ovale Vorwölbung an der Tibia, etwa vier Zoll unterhalb des Knies, hart und unbeweglich und bei Berührung sehr empfindlich, mit leichter Rötung; später ähnlicher Schmerz
und Druckempfindlichkeit an der Außenseite der rechten Ulna.
Schmerz in den unteren Extremitäten. θ Wechselfieber.
Weiße Schwellung der Extremität, mit Wechselfieber und schwächender Diarrhö. θ Phlegmasia alba dolens.
Schwellung der unteren Extremitäten mit heftigen Schmerzen.
Ödematöse Schwellung des linken Beins.
Ödem der Beine. θ Gonarthrokake.
Schwellung der Füße. θ Bright'sche Krankheit.
Füße ödematös, geschwollen, eiskalt und taub. θ Herzkrankheit.
Füße ödematös. θ Apyrexie des Wechselfiebers.
Extremitäten ödematös. θ Albuminurie.
Fußrücken ödematös, Bein und Oberschenkel sehr stark geschwollen, die Haut erysipelatös. θ Pyämie.
Schwellung der Füße, ödematös; große Erschöpfung.
Harte blaurote Schwellung der Füße.
Schwellung der Füße, hart, brennend, glänzend, mit roten Flecken oder blauschwarzen Blasen.
Heiße und glänzende Schwellung der Füße.
Pferde: Schwellung der Vorderfüße; Leiden des Hufs oder der Hufspalte.
Auftreibung der Venen der Füße. θ Varizen.
Rechte Extremität geschwollen und voll eiternder Pusteln, mit unerträglichem Juckreiz.
Nach unterdrücktem Fußschweiß. θ Herzklopfen.
Unerträglicher Juckreiz an den Füßen.
Juckende Schwellung der Füße.
Alte Geschwüre an den unteren Extremitäten, mit brennenden und einschießenden Schmerzen.
Alte Geschwüre an den Beinen, mit Brennen und Stechen.
Der Schmerz in einem ulzerierten Bein war so heftig, dass er sie um 4 Uhr morgens aufweckte und sie am Schlafen hinderte.
Geschwür am Fuß, umgeben von einer gangränösen Kruste.
Nach Eröffnung eines Abszesses an der linken Ferse wurden die Wundränder brandig. θ Peritonitis des os calcis.
Reißen in den Fersen.
Verlust der Kraft in den Zehen; das Gehen erfolgt auf den Fußsohlen.
Stiche, die sie schaudern machen, von der kleinen linken Zehe bis zur großen Zehe.
Heftiger reißender, ziehender Schmerz von den Knöcheln abwärts über die Ferse bis zur Fußsohle, nur gebessert, wenn das Bein an den Bauch angebeugt wird. θ Rheumatismus.
Kaltes Gefühl in den Fußsohlen.
Fußsohlen wie aus Holz und fühlen den Boden nicht.
Eiternde Wunden oder Geschwüre an den Fußsohlen und Zehen.
Blasen an den Fußsohlen, die nachts ein hellgelbes übelriechendes Wasser entleeren.
Reißender Schmerz in den Sohlen.
Sich ausbreitende Blasen bilden Geschwüre an Sohlen und Zehen.
Wunder Schmerz an den Fußballen beim Gehen, als ob sie wundgescheuert wären.
Zehen nach unten gezogen.
Krümelige, missgestaltete Zehennägel.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Schweregefühl der Extremitäten. θ Wechselfieber.
Neuralgie der Extremitäten.
Schmerzhaftes Ermüdungsgefühl, in die Knochen der Extremitäten bis ins Mark eindringend. θ Rheumatismus.
Gichtische und rheumatische Schmerzen, ziehend und reißend, besonders in den Extremitäten, mit Unfähigkeit, auf dem betroffenen Teil zu liegen, und Verminderung der Schmerzen bei Bewegung der betroffenen Stelle.
Dumpfe Schmerzen in allen Extremitäten. θ Brightsche Krankheit.
Neuralgische Schmerzen in Unterarmen und Beinen, nehmen allmählich zu und ab; < durch kalte Luft oder kaltes Wasser.
Schmerzen in den Extremitäten, die von Stelle zu Stelle springen.
Unruhe der Extremitäten bei Keuchhusten.
Allgemeiner Mangel an willkürlicher Kraft in den oberen und unteren Extremitäten; Taubheitsgefühl oder Schweregefühl.
Zittern der Extremitäten. θ Bei Trunksüchtigen.
Zucken; Zittern; heftiges Auffahren beim Einschlafen.
Übermäßige Schwäche und Erschöpfung der Extremitäten nötigen ihn, sich hinzulegen.
Kontraktion der Extremitäten infolge Lähmung der Streckmuskeln.
Hände und Füße wie mumifiziert; die Haut hängt in Falten.
Steife, lahme Extremitäten. θ Gelbfieber.
Hände und Füße geschwollen, mit brennendem Schmerz, fühlen sich aber bei Berührung kalt an.
Kalte Extremitäten. θ Zystitis. θ Pneumonie.
Kalte Hände und Füße, mit gelegentlichem Kältegefühl am ganzen Körper. θ Colicodynie.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Vom Bergsteigen oder anderen muskulären Anstrengungen: Atemnot, Entkräftung, Schlaflosigkeit und andere Beschwerden.
Kann nicht in derselben Stellung verbleiben.
Im Bett liegend: düstere Vorahnungen; Asthma.
Auf dem Rücken liegend: Schmerzen um den Nabel <; brennender Schmerz im Rücken.
Liegen: muss es wegen Schwäche; Schmerzen schlimmer.
Aufrecht im Bett sitzend: Zahnschmerz besser.
Muss sich im Bett aufsetzen: Asthma.
Sitzen: Stechen in den Hämorrhoiden.
Gebeugt sitzen: ovariale Schmerzen schlimmer.
Halbsitzende Haltung: schläft so.
Bewegung: Hitzewallungen und Frösteln mit Reizbarkeit; Empfindung, als schlage das Gehirn gegen den Schädel; Kopf verwirrt bei Paraplegie; Kopfschmerz <; Augen schmerzhafter; ovariale Schmerzen <; Beklemmung der Brust <; > gichtische und rheumatische Schmerzen in den Extremitäten;
verursacht Ohnmacht; < Hitze.
Gehen: taumelt mit Kopfschmerz; lindert den Schmerz in der Supraorbitalgegend und in den Zähnen; Kopfschmerz <; Stechen in den Hämorrhoiden; Husten im Freien; verursacht Ohnmacht; im Freien Schaudern.
Aufsteigend: Asthma <; Beklemmung der Brust; verschlimmert Klappenleiden.
Muss sich bewegen: Kopf und Füße bei Hemikranie; kann nicht still liegen.
Sich bücken: ovariale Schmerzen schlimmer.
Sich im Bett aufrichten: Klopfen im Kopf <; übermäßige Übelkeit und Erbrechen.
Sich im Bett umdrehen: atemlos.
NERVEN [36]
Kann an keinem Ort Ruhe finden; verändert ständig seine Lage; will von einem Platz zum anderen und liegt bald hier, bald dort.
Unruhig, bewegt ständig Kopf und Extremitäten.
Es war ihr unmöglich, in derselben Lage zu bleiben, und bei der geringsten Lageveränderung der betroffenen Extremität musste sie schreien. θ Akuter Rheumatismus.
Während der Anfälle unruhig; bewegt Kopf und Extremitäten hin und her und bildet sich ein, dadurch etwas Linderung zu erhalten. θ Migräne.
Wirft sich von einer Seite auf die andere. θ Sommerdiarrhöe.
Große Unruhe, kann nicht sitzen bleiben, läuft umher, kriecht auf Händen und Füßen. θ Zystitis.
Große Unruhe mit Furcht und Angst.
Unruhig, verdrießlich, Todesfurcht. θ Kopfschmerz.
Große Unruhe und Angst, ständige Bewegung von Kopf und Extremitäten, während der Rumpf wegen allzu großer Schwäche stillliegt. θ Typhus.
Ängstliche Unruhe. θ Gastritis. θ Peritonitis. θ Ovarialwassersucht. θ Uteruskarzinom. θ Panaritium. θ Scharlach.
Große Unruhe mit starkem Durst. θ Rheumatische Iritis.
Große Unruhe und Erschöpfung. θ Prosopalgie.
Große Unruhe nach unterdrückter Nesselsucht.
Große Unruhe. θ Trigeminusneuralgie. θ Skorbut. θ Magenkrebs. θ Dysenterie. θ Zystitis. θ Ovaritis.
θ Dysmenorrhöe. θ Lungenödem. θ Asthma.
θ Chronischer Darmkatarrh. θ Koxalgie. θ Eklampsie.
θ Masern. θ Pocken. θ Karbunkel.
θ Herpes.
Unruhe und Angst. θ Während der Hitze des Wechselfiebers.
Allgemeines Unbehagen. θ Vor dem Wechselfieber.
Zittern. θ Hämatemesis. θ Chlorose.
Zittern der Extremitäten. θ Dysenterie. θ Typhus. θ Bei Trinkern. θ Beim Husten.
Subsultus tendinum.
Zuckungen im Körper beim Einschlafen, wie elektrische Schläge.
Nach Kummer klonische Krämpfe; Gesicht und Extremitäten waren krampfhaft bewegt, er stieß bei Bewusstsein unwillkürlich ein Brüllen aus; ein Mann, æt. 65.
Klonische oder tonische Krämpfe an verschiedenen Stellen. θ Asiatische Cholera.
Krämpfe, denen brennende Hitze des ganzen Körpers vorangeht. θ Eklampsie.
Hysterische Krämpfe, gefolgt von Erschöpfung.
Vor dem Krampf Ziehen in den Extremitäten, Verlangen, sich niederzulegen; wenn er eintritt, plötzliches Zucken durch den Körper oder eisige Kälte vom Kopf den Rücken hinab; Verlust des Bewusstseins, streckt und windet sich und zieht dann die Extremitäten zusammen; der Bauch hebt und senkt sich rasch unter Rumoren; zuweilen Verziehung der Gesichtsmuskeln. θ Tetanus.
Epileptische Krämpfe, denen das Gefühl vorangeht, als ströme warme Luft die Wirbelsäule hinauf in den Kopf, mit Schwindel, Verlust des Bewusstseins und Hinstürzen.
Krampf mit Opisthotonus; Schaum vor dem Mund.
Krämpfe. θ Bei Keuchhusten.
Epileptische Anfälle (öfter Calcarea arsenica).
Tetanus.
Steifigkeit und Unbeweglichkeit aller Gelenke.
Unfähigkeit, irgendeine Bewegung auszuführen. θ Typhus.
Fühlt sich am ganzen Körper äußerst müde.
Hält sich für stark, bis er aufzustehen versucht. θ Typhoidfieber.
Müde, jeder körperlichen Anstrengung abgeneigt; die Müdigkeit nimmt so zu, dass er nicht schlafen kann.
Erschöpfung von der geringsten Anstrengung, muss sich niederlegen.
Große Erschöpfung. θ Dysenterie. θ Uteruskarzinom. θ Tuberkulose.
θ Gonarthrokake. θ Aszites. θ Skirrhus der Mamma. θ Hämatemesis.
Das Kind ist sehr schwach; die geringste Anstrengung scheint es zu erschöpfen, wie Erbrechen usw.
Schwäche, die ihn nötigt, sich niederzulegen; dabei fühlt er sich stärker.
Große Schwäche und Unruhe. θ Hämorrhoiden. θ Hämoptyse.
Große Müdigkeit und Schwäche. θ Wechselfieber.
Schmerzen, sehr entkräftend. θ Zahnschmerz.
Übermäßige Entkräftung. θ Skorbut. θ Karbunkel. θ Chlorose.
Große Entkräftung und Ohnmacht. θ Rheumatismus. θ Karbunkel.
Entkräftung durch Überarbeitung.
Rasche und vollständige Prostration.
Prostration, Schwindel, Sausen in den Ohren, Schwerhörigkeit. θ Typhus.
Äußerste Prostration. θ Migräne. θ Magenkrebs. θ Chronischer Darmkatarrh. θ Asthma. θ Pneumonie. θ Tuberkulose.
θ Lähmung. θ Typhus. θ Scharlach.
Äußerste Prostration und rasche Abmagerung. θ Typhus. θ Wechselfieber.
Aphasie; linker Arm und linker Fuß gelähmt. θ Nach apoplektischem Zustand mit großer Prostration.
Große Prostration mit wächserner Blässe und Kälte der Haut.
Erschlaffung der Muskeln.
Kraftlosigkeit in den Füßen.
Durch Krankheit bald entkräftet. θ Gastritis.
Plötzliche Prostration. θ Darmkatarrh. θ Asiatische Cholera.
Übermäßige Prostration; allgemeines rasches Sinken der Kräfte.
Großes Sinken der Kräfte. θ Apyrexie des Wechselfiebers. θ Masern. θ Pocken.
Plötzliches Sinken der Kräfte. θ Im späteren Stadium der Peritonitis. θ Metritis.
Sehr rasches Sinken der Kräfte. θ Wechselfieber. θ Gelbfieber.
Plötzliches Sinken der Kräfte; kalter Schweiß, Todesfurcht.
Rutscht im Bett hinab. θ Typhus.
Häufige Ohnmachten.
Heftige tiefe Ohnmachtsanfälle.
Ohnmächtig, ängstlich und schwach, früh am Morgen.
Ohnmacht mit Schwindel und Schwellung des Gesichts.
Ohnmacht. θ Hämatemesis. θ Gastralgie. θ Wechselfieber.
θ Dysenterie. θ Chlorose.
Mitunter kurz nach dem Anfall Ohnmachtsanfälle, besonders wenn Stuhldrang besteht. θ Rezidivierendes Wechselfieber.
Ohnmacht durch Bewegung, durch Umhergehen, durch Husten oder Sprechen. θ Hämatemesis.
Leichte Anfälle ohnmachtsähnlicher Schwäche mit Beklemmung der Brust. θ Akuter Gelenkrheumatismus.
Ohnmachtsanfälle mit Erschöpfung. θ Typhus.
Ohnmacht aus Schwäche, mit kaum fühlbarem Puls.
Elektromuskuläre Kontraktilität vermindert.
Mangel an körperlicher Reizbarkeit.
Paraplegie.
Vollständige Paraplegie, Haut der Beine kalt, weich, schlaff; die geringste spontane Bewegung ist unmöglich.
Kann nicht sprechen, linker Arm und linker Fuß lahm nach einem apoplektischen Zustand mit großer Prostration.
Paraplegie; Haut der Beine kalt, schlaff; große Prostration.
Lähmung: mit gressus gallinaceus, auch nach Bleivergiftung; nach Neuralgie; der Extremitäten, die zuvor ödematös waren; besonders der Strecker; mit Muskelatrophie; im Allgemeinen beider Seiten; besonders der unteren Extremitäten; häufiger als Apoplexie.
SCHLAF [37]
Gähnen und Strecken.
Häufiges krampfartiges Gähnen. θ Paraplegie.
Alle zwei oder drei Sekunden muss sie den Mund aufsperren; Mädchen, 7 Jahre alt. θ Sommerdiarrhöe.
Unvermögen, ins Bett zu gehen.
Zucken der Extremitäten beim Einschlafen; manchmal ausgelöst durch Schmerzen, die in entfernten Teilen empfunden werden.
Häufige Anfälle von Schläfrigkeit tagsüber beim Sitzen.
Halbschlummer, unterbrochen von Stöhnen und Zähneknirschen. θ Typhus.
Schläfrigkeit, unterbrochen von unruhigen Träumen und großer Angst.
Schlummer und leichtes Delirium.
Von Mitternacht bis zum Morgen leichter Schlummer, gestört durch häufiges Erwachen mit brennendem Schmerz oder Wundschmerz in der Brust. θ Asthma.
Wenn der Schüttelfrost nachlässt, fällt sie in tiefen Schlaf; erwacht, nachdem die Hitze eine Weile angedauert hat. θ Wechselfieber.
Sopor, aus dem sie häufig erwacht, aber nur für kurze Zeit. θ Typhus.
Sopor am Abend.
Schlaf voll lästiger Träume; nicht erquicklich.
Träume: voller Sorge, Kummer und Furcht; von Gewittern; von Feuer; von schwarzem Wasser und Dunkelheit; von Tod und toten Personen; von Unglücksfällen; von peinlichen Lagen und Ärgernissen.
Spricht im Schlaf; verriet ein Geheimnis, das ihm sonst nicht über die Lippen gekommen wäre. θ Krebsinokulation.
Zittern im Schlaf; greift nach dem Kopf. θ Typhus.
Flockenlesen.
Nachts Schlaf, abwechselnd mit Delirieren und verschiedenen Visionen.
Nur halb schlafend, ständig gestört durch Stöhnen und Zähneknirschen.
Häufiges Auffahren im Schlaf und aus dem Schlaf.
Springt aus dem Bett.
Schlimmer während des Schlafes.
Schmerzen werden am meisten nachts, im Schlaf oder nach dem Liegen empfunden.
Müdigkeit scheinbar durch den Schlaf vermehrt.
Unruhig, ängstlich, < nachts. θ Rheumatismus.
Schlaf unruhig, gestört durch furchtbare Träume. θ Wechselfieber.
Unruhige Nächte, schwach, ermattet, graugelbe Gesichtsfarbe; kein Appetit. θ Wechselfieber.
Schlimmer nachts. θ Kolik. θ Perikarditis. θ Karbunkel,
usw.
Schmerzen < nachts. θ Scirrhus uteri.
Klagt nachts über Schmerzen und Unruhe. θ Skrofulöse Ophthalmie.
Juckreiz und Brennen < nachts. θ Crusta lactea.
Nächtlicher brennender Schmerz wie Feuer mit großer Unruhe. θ Scirrhus mamma.
Nächtliches Brennen oder furchtbarer Juckreiz. θ Ekzem.
Starker brennender Schmerz < nachts. θ Herpes.
Brennen, als flösse heißes Wasser durch die Blutgefäße, mit ängstlicher Hitze und Unruhe sowie mit dem Verlangen, sich aufzudecken.
Schlaf ängstlich, unruhig.
Schlaf in halbsitzender Haltung.
Wenn nachts erwacht, Schwierigkeit, wieder einzuschlafen.
Manchmal erwacht mit entsetzlicher Angst, Herzklopfen und Unruhe, Todesfurcht.
Erwacht aus unruhigem Schlaf mit Angst und Herzklopfen, nachdem die Besserung begonnen hat. θ Wechselfieber.
Erwacht nach der Hitze aus dem Schlaf mit Klingen und Summen in den Ohren und nur sehr wenig Schweiß. θ Wechselfieber.
Durch Schmerzen geweckt; besonders um Mitternacht.
Schlimmer um Mitternacht. θ Diphtherie. θ Peritonitis. θ Darmkatarrh. θ Chronischer Darmkatarrh. θ Metritis. θ Dysmenorrhö.
θ Gebärmutterkrebs. θ Panaritium. θ Ischias.
θ Masern. θ Œdema pulmonalis. θ Typhus.
θ Gastralgie.
Schlaf nach 3 Uhr morgens gestört; sie steht erschrocken auf.
Die abendliche Verschlimmerung dauert bis nach Mitternacht an. θ Akuter Rheumatismus.
Erwachte gegen 3 Uhr morgens; fühlte sich innerlich brennend heiß, obgleich äußerlich bei Berührung kühl; dann kam ein schwerer lumbaler Kopfschmerz mit Schweregefühl und Beklemmung im Magen. θ Ophthalmie.
Schlaflos bis 3 Uhr morgens.
Große Unruhe während des Schlafes; ständiges Hin- und Herwerfen ; alles macht Sorgen.
Schlaflosigkeit mit Unruhe und Stöhnen.
Nächtliche Unruhe mit großer Qual ums Herz.
Schlaflos vor Qual, unruhig, wirft sich umher, < nach Mitternacht.
Schlaflos, Puls 100, nachts delirierend, unstillbarer Durst und Appetitverlust. θ Pyämie.
Schlaflose Nächte mit Schnupfen.
Schlaflosigkeit. θ Gonarthrocace.
Schlaflos, und gegen Morgen ein Schlummer mit furchtbaren Träumen. θ Bright'sche Krankheit.
Schlaflosigkeit < in der Nacht vor einem Anfall. θ Apyrexie beim Wechselfieber.
Schlaflosigkeit. θ Geschwür an der Ferse; Periostitis des Fersenbeins.
Vom Bergsteigen oder anderen muskulären Anstrengungen: Atemnot, völlige Erschöpfung, kann nicht schlafen und andere Beschwerden.
Nachtschweiße.
Nach Schlaf und Ende der Hitze großes Verlangen nach etwas Erfrischendem; sie möchte Wein mit Wasser, Kaffee usw. θ Rezidivierendes Wechselfieber.
Nach dem Schlaf große Mattigkeit. θ Wechselfieber.
Nach dem Schlaf fühlt er sich, als habe er nicht genug geschlafen; die Augen sind müde; kann nicht aus dem Bett kommen.
ZEIT [38]
Abends : periodisches Pochen im Kopf ; geschwollene Stirnhöcker < ; Ohrenschmerz < ; Verlust des Atems ; Beklemmung der Brust und Angst ; Frösteln in der Brust ; Krampf in den Beinen ; Sopor ; Kriebeln.
Um 2 Uhr nachm. : der Kopfschmerz beginnt nachzulassen.
Um 3 Uhr nachm. : Frösteln.
Um 10 Uhr nachm. : Ophthalmie vermindert.
Um 12 Uhr nachts : fährt mit Asthma aus dem Bett auf.
Nach Mitternacht : Unruhe und Angst < ; Ophthalmie < ; Diarrhö < ; Asthma > ; Kälte der Extremitäten < ; Hitze mit Angst.
Nachts : periodisches Pochen im Kopf ; Schmerzen des Erysipels < ; pochende Stiche in den Augen ; Schmerzen in und über den Augen erreichen ihren Höhepunkt ; Diarrhö < ; Hämorrhoiden schmerzhafter ; Krupp < ; Husten < ; kein Auswurf ; Hämoptyse ; Herzklopfen
< ; Klappenbeschwerden sind verschlimmert ; rheumatische Schmerzen im Arm < ; kann nicht still liegen ; Schmerzen < ; Unruhe < ; Juckreiz und Brennen < ; Frösteln ; Hitze.
Tag und Nacht : Kolik.
Von Mitternacht bis zum Morgen : unruhiger Schlummer.
Um 2 Uhr morgens : Magenkrampf ; Asthma ; Fieber und Schweiß.
Von 1 bis 5 Uhr morgens : Angina pectoris.
Bis 3 Uhr morgens : schlaflos.
Gegen 3 Uhr morgens : durch Fieber und Kreuzschmerzen aufgeweckt.
Nach 3 Uhr morgens : Schlaf gestört.
Nach 4 Uhr morgens : kein Schlaf wegen Schmerzen im ulzerierten Bein.
Morgens : periodisches Pochen im Kopf ; faulig-süßer Geschmack ; Diarrhö ; hackender Husten ; matt, ängstlich, schwach, Schweiß ; Schüttelfrost mit Krampf in der Brust.
Um 5 Uhr morgens : Ophthalmie beginnt.
Um 7 Uhr morgens : Kopfschmerz beginnt.
Von 10 bis 11 Uhr morgens : Frösteln.
Um 11 Uhr morgens : Kopfschmerz erreicht den Höhepunkt.
Vormittags : Kälte ; Fieberanfälle beginnen meist.
Mittag : Ophthalmie auf dem Höhepunkt ; Fieberanfall.
Nachmittagsfrösteln gegen 4 Uhr : Konjunktivitis periodisch.
Tagsüber : Auswurf ; Frösteln, nachts Schweiß.
TEMPERATUR UND WITTERUNG [39]
Wechsel von Wärme und Kälte: beklemmte Atmung.
Kalte Waschungen: Klopfen im Kopf >.
Kalte feuchte Keller: rufen Anfälle von Ischias und Asthma hervor.
Kaltes Wetter: Wundsein der Nase <; erregt Zahnschmerz.
Stürmisches Wetter: beklemmte Atmung.
Kaltes Wasser: macht die Zähne empfindlich.
Seebäder: rufen viele Beschwerden hervor.
Im Freien: Kopfschmerz <; Schweregefühl des Kopfes >; Kopf dafür empfindlich; Ophthalmie >; Sausen in den Ohren >; erstickender Husten beim Gehen.
Entblößen: Kopf <.
Warme Umschläge: Kopf >.
Warme Anwendungen: im allgemeinen >, auch bei Ophthalmie.
Warme Kleidung: beklemmte Atmung <.
Warmes Zimmer: Sausen in den Ohren <.
Hitze: Hämorrhoiden >.
Heißer Ofen: Zahnschmerz >.
FIEBER [40]
Der Anfall beginnt mit Recken, Gähnen, unangenehmem Gefühl, größerer Müdigkeit und leichtem Kriebeln über den Rücken nach dem Trinken. θ Wechselfieber.
Gähnen, Recken, unbehagliches Gefühl und große Müdigkeit; muss sich vor dem Anfall hinlegen. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Jeden Morgen Recken der Glieder, Gähnen, Leere im Kopf, Durst, und nach dem Trinken sofort Frösteln und Kriebeln. θ Tägliches Wechselfieber.
Vor dem Frost Ohnmacht, schneidende Schmerzen im Bauch wie von Messern, leeres Aufstoßen mit Schmerz im Magen, es beginnt mit Angst; häufiges Erbrechen von gelblich-bitterem Wasser; Erbrechen von Speisen bei beständiger Übelkeit; Erbrechen von Galle und Schleim mit heftigem Würgen; wenn der Frost nachlässt, fallen sie in tiefen Schlaf. θ Wechselfieber.
Kälte, Gähnen, Kopfschmerz und stärkere Schwäche; bald darauf Schüttelfrost mit Kopfschmerz. θ Wechselfieber.
Die Anfälle beginnen mit Schwindel, großer Entkräftung, allmählich zunehmender Hitze und enden in lang anhaltendem Schweiß. θ Wechselfieber.
Säuglinge haben keinen deutlichen Frost; müssen zugedeckt werden; sehr durstig.
Inneres Kältegefühl, die Haut fühlt sich nicht kalt an.
Haut kühl. θ Aszites.
Kalte, trockene Haut. θ Dysenterie.
Kälte über den ganzen Körper. θ Hämatemesis.
Kälte des Körpers mit viel Durst. θ Typhus.
Kälte des Körpers. θ Gelbfieber.
Im Sitzen oder im Bett sind die Füße kalt. θ Wechselfieber.
Kälte der Extremitäten; < nach Mitternacht.
Kältegefühl in Geschwüren.
Kälte des ganzen Körpers, bleiches, eingefallenes Gesicht, sehr krankes Aussehen, Lippen bleich, Schüttelfrost, Schmerzen in den Extremitäten, Zusammenziehung der Brust, Atmung erschwert, unruhig, zitternd. θ Tägliches Fieber.
Nächtliche Kälte, Recken, Kopfschmerz und Schmerz im rechten Augapfel, lästig beim Bewegen des Auges. θ Wechselfieber.
Begleiterscheinungen des Kältestadiums: Kolik und lockerer Stuhl, Übelkeit, der Kopf benommen, Bewusstlosigkeit, Reißen in den unteren Extremitäten, Ziehen in allen Gliedern, wie zerschlagen in den Oberschenkeln, Krämpfe in der Brust, erschwerte Atmung, Recken der Glieder, Harndrang und häufiges Wasserlassen, Hunger. θ Wechselfieber.
Mit Frösteln und Kälte treten Schmerzen oder andere Beschwerden auf. θ Wechselfieber.
Kriebeln am Abend mit Recken der Glieder und ängstlicher Unruhe.
Schaudern: besonders nach dem Trinken, mit Frösteln; nach dem Mittagessen; beim Gehen im Freien; zu Beginn des Fiebers vor dem Frost.
Fröstelt und hält sich nahe am Ofen auf. θ Migräne.
Kongestive Frostschauer.
Frost, allmählich zunehmend bis zum schüttelnden Schüttelfrost.
Heftiger Frost mit Zittern; jeden Nachmittag um 3 Uhr oder am Abend.
Frost ohne Durst um 10 oder 11 Uhr vormittags, schüttelnder Frost, als liefe er den Rücken hinab, bläuliche Hautoberfläche, zusammengeschrumpfte Haut. θ Wechselfieber.
Nächtliches Frösteln, nur im Gesicht und an den Füßen.
Frost, als rinne kaltes Wasser den Rücken hinab.
Frost an der unteren Körperhälfte.
Kälte und Frost erneuern sich nach dem Trinken und nach dem Essen. θ Wechselfieber.
Trinken verstärkt den Frost und verursacht Erbrechen. θ Wechselfieber.
Frost: > nach dem Essen; mehr Hunger als Durst; > nach dem Aufstehen aus dem Bett; < im Freien.
Klonische Krämpfe während des Frostes.
Blaue Nägel und Lippen während des Frostes.
Besserung der Schmerzen nach dem Frost. θ Wechselfieber.
Während Frost und Hitze verschlimmern sich viele der Begleitsymptome.
Frost und kein Durst, 10 Uhr vormittags; Haut zusammengeschrumpft; Lippen und Nägel blau.
Während der Frostanfälle im Allgemeinen kein Durst. θ Wechselfieber.
Bald nach vorausgehender Körperkälte blaue Nägel, Frost im Rücken, Schüttelfrost, inneres Zittern, mit heftigen Schmerzen im Rücken und Kreuzbein, Zusammenziehung der Brust, erschwerter Atmung und Leere im Kopf. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Kälte am Vormittag, krankhaftes Aussehen, blaue Lippen, heftiger Kopfschmerz, Schüttelfrost, Zähneklappern, Zusammenziehung der Brust. θ Wechselfieber.
Sobald der Schüttelfrost nachlässt, bekommt sie einen unwiderstehlichen Hunger; sie muss etwas essen, obwohl sie weiß, dass dies den Frost erneut hervorruft. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Häufig Schüttelfrost mit Gänsehaut. θ Wassersucht.
Eiskalt.
Unbestimmte Entwicklung von Frost und Hitze; entweder gleichzeitig oder im Wechsel.
Fröstelnd und fieberhaft, meist gegen Sonnenuntergang.
Hitze mit Frost vermischt. θ Wechselfieber.
Häufiges Frösteln wechselt mit Hitze. θ Rheumatismus.
Innerer Frost bei äußerer Hitze und roten Wangen.
Innerlich brennende Hitze bei äußerlich kalter Oberfläche. θ Scharlach.
Innen kalt und außen brennend heiß. θ Wechselfieber.
Frost ohne Durst, gefolgt von Hitze mit viel Durst und ohne Schweiß; oder der Schweiß kommt erst Stunden später, woraufhin alle Beschwerden zunehmen; Leber und Milz sind geschwollen. θ Wassersucht.
Eine Stunde nach dem Frost Hitze am ganzen Körper, brennend, trocken, sehr häufiges Trinken. θ Wechselfieber.
Das Wechselfieber beginnt mit Frost oder Durst, gefolgt von Hitze früher oder später, mit viel Durst und ohne Schweiß, oder mit Schweiß zu späterer Stunde, woraufhin alle früheren Beschwerden zunehmen.
Nach nächtlicher Kälte während zweier Stunden trockene Hitze, trockener Mund, Durst; unruhig, ängstlich, Pochern und Klopfen durch den ganzen Körper; schlaflos. θ Wechselfieber.
Frost ohne Durst, gefolgt von Hitze mit viel Durst und ohne Schweiß, oder mit Schweiß zu späterer Stunde, woraufhin alle früheren Beschwerden zunehmen; Leber und Milz sind geschwollen, selbst wassersüchtige Symptome treten auf. θ Wechselfieber.
Anfallsweise auftretender Frost, Fieber und Schweiß. θ Tuberkulose.
Die auf den Frost folgende Hitze ist trocken, unerträglich, dauert drei oder vier Stunden, mit schmerzhafter Spannung und Druck in beiden Hypochondrien; Fülle im Epigastrium; drückender Schmerz in der Stirn; Unruhe, Angst und Durst. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Nach der Kälte Hitze mit Brennen am ganzen Körper; es fährt heiß durch alle Venen; Angst, Unruhe, große Müdigkeit; Durst und Verlangen nach Säuren; Schmerz im linken Hypochondrium. θ Tägliches Wechselfieber.
Mit Frost heiße Stirn, Hitze im Gesicht und kalte Hände. θ Wechselfieber.
Kalte Füße und heiße Hände.
Kälte der Knie bei Hitze des Kopfes und der Ohren.
Äußere Kälte mit kaltem, klammem Schweiß. θ Keuchhusten.
Allgemeine Kälte mit pergamentartiger Trockenheit der Haut oder mit reichlichem, kaltem, klammem Schweiß.
Tagsüber Frost, nachts Schweiß.
Kälte oder Schweiß an erkrankten Teilen.
Kalte, trockene Haut, wechselnd mit kaltem Schweiß. θ Dysenterie.
Trockene, brennende Hitze.
Anhaltende brennende Hitze der Haut. θ Masern. θ Hepatitis.
Starkes Brennen. θ Karbunkel.
Die Hitze überwiegt, dauert zwei bis vier Stunden, heftiges Brennen, fast unerträglich, glühende Hitze am ganzen Körper. θ Wechselfieber.
Innerlich brennende Hitze.
Klagt während des Erbrechens über heftige innere Hitze und Durst.
Hitze nachts, als würde heißes Wasser über einen gegossen.
Gefühl, als sei das Blut in den Arterien kochend heiß.
Inneres Brennen, trockene Hitze; Neigung, sich aufzudecken.
Bei Fiebern will der Kranke zugedeckt bleiben; trinkt wenig und oft; kaltes Wasser bekommt ihm nicht, erzeugt Frösteln, Schmerzen, sofortiges Erbrechen.
(Bei Kranken:) Brennende Hitze mit unstillbarem Durst.
Brennendes Fieber, starker Durst, trinkt wenig, aber oft; ausgeprägte Entkräftung; trockene, ausgedörrte Zunge. θ Wechselfieber.
Durst nur während des Hitzestadiums, trinkt oft nur wenig.
Trockene Hitze am Abend und in der Nacht, mit Durst und häufigem Trinken, aber immer nur kleiner Mengen.
Hitze mit Verlangen zu trinken, aber ohne Durst.
Hitze heftig, brennend, Delir und Bewusstlosigkeit.
Hitzegefühl mit Angst nach 12 Uhr mittags.
Innerliche Hitze, trocken brennend, mit Ängstlichkeit nachts.
Hitze und unruhige Angst. θ Ikterus.
Die Hitze nimmt allmählich zu, mit Unruhe, Angst und Spannung, mit Druck in der Milz. θ Wechselfieber.
Große Hitze und Unruhe mit Nasenbluten.
Hitze nachts ohne Durst und ohne Schweiß.
Hitze verstärkt durch Bewegung, Sprechen, Husten, beim Gehen; gemindert durch Kaffee.
Innerliche Hitze mit Brennen in den Venen. θ Keuchhusten.
Allmählich zunehmende Hitze mit Unruhe, Angst, Schmerz in der Milz; Fülle in der Magengrube; Durst auf saure Getränke. θ Wechselfieber.
Hitze mit Nachlassen des Kopfschmerzes; unruhig; durstig; große Müdigkeit und Schlaf. θ Wechselfieber.
Nach Beginn der Hitze lassen Schmerzen und andere mit dem Kältestadium begonnenen Beschwerden nach oder werden durch neue Symptome ersetzt. θ Wechselfieber.
Während der Hitze: Angst, Unruhe; unerträgliches Brennen; Durst, besonders auf warme Getränke; Spannung in der Milzgegend; Nasenbluten.
Begleiterscheinungen der Hitze: Unruhe, Ängstlichkeit, von der Magengegend ausgehend; Pochern und Pulsieren im ganzen Körper; delirierend; schmerzhafte Spannung in den Hypochondrien, am meisten links; Nagen und Brennen in der Magengegend; Schmerzen in den Knochen, im Kreuz, in der Stirn; Übelkeit, erschwerte Atmung; Haut trocken und brennend; Durst, trockener Mund, bei häufigem, aber geringem Trinken, manchmal großes Verlangen nach Säuren und angesäuerten Getränken. θ Wechselfieber.
Am Ende der Hitze oft Übelkeit, Erbrechen, besonders nach dem Trinken; Müdigkeit und Schlaf. θ Wechselfieber.
Nachdem die Hitze nachgelassen hat, große Schläfrigkeit und Schweiß im Schlaf. θ Tägliches Wechselfieber.
Sie fühlt sich nach der Hitze sehr erschöpft und schläft schließlich ein. θ Rückfall des Wechselfiebers.
Nach dem Fieber Anfall von Kopfschmerz.
Fieber und Schweiß jeden Nachmittag.
Hitze nachts mit Schweiß im Gesicht und an den Füßen.
Fieber um 2 Uhr morgens; Schweiß im Gesicht und an den Füßen, und Spannung in den Hypochondrien und im Epigastrium, die Angst und kolikartige Schmerzen verursacht.
Zuerst Hitze, dann Schweiß.
Schweiß am Ende des Fiebers unter Aufhören aller vorherigen Symptome.
Schweiß kommt einige Zeit nach der Hitze oder gar nicht. θ Wechselfieber.
Schweiß färbt bräunlichgelb.
Schweiß kalt, klamm, sauer riechend oder übelriechend; mit Erschöpfung.
Kalter, klammer Schweiß. θ Peritonitis. θ Typhus. θ Gelbfieber. θ Asiatische Cholera.
Kalter Schweiß. θ Zystitis. θ Sommerdiarrhö. θ Dysenterie.
θ Perikarditis. θ Fieberfreie Phase des Wechselfiebers. θ Scharlach.
Schweiß mit Abneigung, sich aufzudecken.
Schweiß beim Einschlafen ; verschwindet nach kurzem Schlaf.
Nachtschweiße.
Schweiß am Morgen nach nächtlicher Hitze.
Reichlicher Morgenschweiß, der nicht erleichtert. θ Rheumatismus des Knies.
Schweiß lässt nach dem Schlaf nach.
Schweiß periodisch.
Schwitzt zu leicht oder im Sitzen, beim Essen und nach dem Essen oder Trinken.
Schweiß durch Bewegung vermindert.
Schweiß tritt überhaupt nicht auf. θ Wechselfieber.
Schweiß nicht vor der Nacht und spärlich, oft nur im Gesicht und auf der Brust, von kurzer Dauer. θ Rückfälliges Wechselfieber.
Schweiß an rückwärtigen Teilen, am Hinterhaupt, am Nacken usw.
Reichlicher Schweiß um die Knie, nachts.
Schweiß an der unteren Körperhälfte.
Alle Symptome der ersten Stadien > während des Schweißes. θ Wechselfieber.
Nur während des Schweißes schmerzfrei. θ Rheumatismus.
Der Schweiß erscheint nicht während der Hitze, sondern später, verbunden mit Durst, oft Ohrensausen, Schweregefühl im Kopf; Schwindel und Zittern. θ Wechselfieber.
Begleiterscheinungen des Schweißes: Angst; Geschwätzigkeit; Gesicht bleich oder rot; Übelkeit, bitteres Erbrechen; unstillbarer Durst; Fließschnupfen; Finger wie abgestorben; Schwellung der Füße.
Schlaf nach dem Schweiß.
Kalter Schweiß mit großer Entkräftung.
Husten endet mit Schweiß. θ Keuchhusten.
Kalter und klammer Schweiß mit großer Erschöpfung schon bei der geringsten Anstrengung.
Der Schweiß schwächt bis zur Ohnmacht.
Die Anfälle sind unregelmäßig, meist täglich, morgens, manchmal einen oder zwei Tage aussetzend.
Die Anfälle beginnen meist am Vormittag. θ Wechselfieber.
Am Morgen Schüttelfrost mit Krampf in der Brust; später trockene, brennend heiße Haut; Puls klein, schwach, häufig; klagt über Kopfschmerz; trockener Mund und Lippen; unaufhörliches Trinken, aber jeweils nur wenig; großes Verlangen nach sauren Dingen; unruhig und stöhnend; die Hitze dauerte drei Stunden; am Abend nach dem Fieber große Schwäche und Wundheit in den Gliedern; kein Schweiß, aber häufiges Trinken. θ Wechselfieber.
Am dritten Tage, am Vormittag, Kälte, bleiches Gesicht, Schüttelfrost, Zittern, Unruhe und Weinen, gefolgt von Hitze mit Schlaf und Stöhnen; schließlich etwas Schweiß und häufiges Trinken. θ Ein Knabe mit Wechselfieber.
Anfall gegen 12 Uhr mittags oder 1 Uhr nachmittags. θ Wechselfieber.
Mit den verschiedenen Stadien des Fiebers treten immer auch andere Symptome auf. θ Wechselfieber.
Nach dem Anfall: Schwäche, Fülle im Oberbauch; weniger Appetit; Verlangen nach etwas Erfrischendem oder nach Wein oder Kaffee; träger, unzureichender Stuhlgang. θ Wechselfieber.
Abends nach dem Anfall unpässlich, verdrießlich; mehrere diarrhoische Stühle. θ Ein Knabe mit Wechselfieber.
Nach dem Anfall große Müdigkeit und Schwäche, kein Appetit; beständiges Verlangen nach Säuren oder etwas Erfrischendem. θ Tägliches Fieber.
Ikterus nach Wechselfieber.
Während der fieberfreien Zeit nie symptomfrei. θ Wechselfieber.
Tägliche und andere Wechselfieber.
Frost am Nachmittag, gefolgt von trockener Abendhitze und später Schweiß.
Tägliche, tertiäre und quartäre Fieber mit undeutlichem Frösteln und Hitze, mit großer Unruhe und Durst, oder auch ohne Durst während Frösteln und Hitze.
Intermittens incompleta; Frost mit Hitze vermischt, oder Hitze und Frösteln folgen rasch aufeinander.
Fehlen von Frost oder Hitze oder Schweiß. θ Wechselfieber.
Nach Chinin rückfälliges Wechselfieber.
Fieber, die intermittierend sind und zu einem typhoiden Zustand neigen.
Typhoides Fieber: langsame, protrahierte Fälle mit leichtem Delir; Bewusstseinsverlust; großer Angst; Erethismus selbst bei größter Prostration; hippokratischem Gesicht; Wangen brennend heiß, umschrieben rot; Gesicht verzogen; Augen glänzend, starr oder eingesunken oder durch klebrige Absonderung verklebt; Lippen trocken, rissig, selbst schwarz; der Mund mit braunem oder schwarzem Schleim belegt; großer Durst, doch wird jeweils nur wenig getrunken; Flüssigkeiten rollen hörbar in den Magen hinab; Stühle wässrig, übelriechend, oft unwillkürlich; Beklemmung; trockener Husten, übelriechender Atem; weißer, miliärer Ausschlag; Petechien; Blut sickert aus den trockenen Lippen und aus dem Anus; Haut heiß, trocken, pergamentartig; oder mit kaltem, klammem Schweiß bedeckt; leichenhafter Geruch vom Körper; Schwäche so groß, dass er im Bett hinabrutscht; der Unterkiefer hängt herab.
Faulfieber.
Gelbfieber; schwarzes Erbrechen; Gleichgültigkeit, stumpfer Gesichtsausdruck; Delir usw.
Reizfieber; hektisches Fieber; ausgeprägte Abmagerung; tagsüber heiße, trockene Haut, nachts Schwitzen; außerordentlich reizbar, geistig wie körperlich.
Hektisches Fieber. θ Gonarthrokake.
Typhoide Symptome. θ Scharlach.
Asthenische Fälle von Pocken.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Typhus tertianus anteponens.
Periodische Beschwerden; Wiederkehr der Beschwerden mit der Wiederkehr des Jahres.
Jeden Morgen: Strecken der Extremitäten, Gähnen; Leere im Kopf.
Jeden Nachmittag: brennende Schmerzen in den Augen; heftiger Schüttelfrost mit Zittern; Fieber und Schweiß.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: Schmerz im Augapfel; Otorrhö; brennender Schleim aus dem Nasenloch; Schmerz im Hypochondrium; Schmerz im Bauch und in der Leiste; Schmerzen im Eierstock; Stiche in der oberen Brust; Ventrikel hypertrophiert; Reißen und Zucken in der Schulter;
rheumatische Schmerzen im Ellbogen; Bein geschwollen und mit eiternden Pickeln bedeckt.
Links: Schmerz im Kopf und Gesicht; Schmerzen in den Supra- und Infraorbitalgegenden; Otorrhö; krebsiges Geschwür an der Oberlippe; Ziehen um den unteren Rand der Rippen; Ziehen, Stechen unter dem Hypochondrium; zusammenziehender Schmerz in der Leiste; Brennen in der Brust;
Stiche in der Brust beim Einatmen; Neuralgie im linken Arm; rötlicher Fleck am Ellbogengelenk; Blasen am Bein; Lähmung von Arm und Fuß; Gelenke der Hand deformiert; Abszess an der Ferse.
Von unten nach oben: Stiche im Brustbein; warme Luft strömt die Wirbelsäule hinauf.
EMPFINDUNGEN [43]
Als ob jemand an seiner Seite wäre, der alles täte, was er tat; als ob sich das Gehirn bewegte und gegen den Schädel schlüge; wie ein heißer Draht, der durch die Verzweigungen des fünften Nervenpaares gestoßen würde; wie Sand in den Augen; wie geprellt über der Nase und in der Stirn, als ob der Kopf bersten würde; das Gehirn, als ob es in Stücke zerrissen würde; als ob Katzen das Gehirn in Stücke rissen; als ob die Augen in den Kopf hineingezogen würden; als ob die Augen in der Augenhöhle keinen Raum hätten; als ob die Lider trocken wären und auf dem Augapfel rieben; die Unterlippe wie verbrannt; wie von glühenden Nadeln in der geschwollenen Oberlippe; als ob die Zähne verlängert und locker wären; die Zunge wie gelähmt; als ob die Zunge zu schwer wäre; die Zunge wie verbrannt; als ob Magen und Ösophagus von einer sauren, ätzenden Substanz wund gemacht würden; rechte Leiste wie verstaucht; als ob sie Sand durch das Rektum ausscheide; Brust wie wundgescheuert; als ob die Brust mit einem Reifen umspannt wäre; Nacken wie geprellt; als ob heißes Wasser durch die Blutgefäße flösse; als ob er nicht genug geschlafen hätte; als ob kaltes Wasser den Rücken hinabrieselte; als ob sich etwas im linken Hypochondrium, auch in der Magengrube, beim Gähnen losgerissen hätte; als ob der Darm zusammengebunden wäre (Kolik); als ob der Bauch vor dem Stuhlgang bersten würde; als ob Staub eingeatmet würde; als ob etwas von vorn nach hinten in den Hals hineingrübe; als ob sie eine Last im oberen Teil beider Lungen hätte; als ob die unteren Extremitäten beim Treppensteigen zusammenbrechen würden; Gefühl warmer Luft, die an der Wirbelsäule emporströmt; Kreuz, wie zerschlagen; Knie wie bandagiert; wie ein Schaben über den langen Knochen des Beines; Fußsohlen wie aus Holz.
Schmerzhaftes Müdigkeitsgefühl, das in den Extremitäten bis ins Mark dringt.
Wie kaltes Wasser, das den Rücken hinabläuft.
Es läuft heiß durch alle Venen. θ Hitze des Wechselfiebers.
Unbestimmter Schmerz: in den Augen; in den Augenlidern; im Epigastrium, Magen und Bauch; um den Nabel; in der rechten Bauchseite, sich bis in die rechte Leiste und das Skrotum ausbreitend; zwischen den Schulterblättern; im Arm, auf dem man gelegen hat; im Kreuzbein; in der Leber; in den Knien; in den unteren Extremitäten; in der Milz; in gangränösen Geschwüren.
Qualvoller Schmerz: aus der Präkordialgegend in Hals und Hinterhaupt.
Einschießend: im Magen; in der Brust; und brennend im Bauch; in der Uterusgegend, vom Rektum zum Anus und zu den Pudenden; in alten Geschwüren an den Beinen; in entzündlichen Schwellungen; im Skirrhus.
Schneidend: wie von Messern im Bauch, durch den Leistenring schießend.
Zerreißend: in den Armen; in den unteren Extremitäten.
Durchschießend: durch den oberen rechten Lungenabschnitt.
Durchbohrender Schmerz: in den Muskeln.
Bohrend: in der rechten Supraorbitalgegend, über dem Auge bis in die Zähne; an einer kleinen Stelle in der Schläfe; in Magen und Darm.
Stiche: im Kopf; vom linken Gehörgang nach außen; im Epigastrium und Magen; in der Milz; im rechten Hypochondrium; in der Leberregion; im linken Hypochondrium; vom Bauch in die Vagina; in den Leisten; in den Hämorrhoiden; in der Nierengegend; im Rektum; in den Seiten; in der oberen rechten Brust; in der linken Brust; im Brustbein; Stiche vom Eierstock in den Oberschenkel.
Stechend: im Geschwür der Hornhaut; in den Augenlidern.
Stechend-brennend: von der Stirn zu den Augen; in den Augenlidern; im Geschwür des rechten Nasenflügels; im Gesicht; in der Oberlippe; im Ösophagus; im Magen und Epigastrium; im Bauch; in den Hämorrhoiden; in alten Geschwüren an den Beinen.
Nadelstichartig: okzipitaler Kopfschmerz; linke Infraorbitalgegend; im Geschwür der Hornhaut; im Rektum; in der Eichel; in der Augenhöhle.
Einschießend: im Finger nach Entfernung einer Warze; in der Hüfte.
Reißender Schmerz: in der rechten Supraorbitalgegend; über dem Auge bis in die Zähne; im Gehirn; um die Augen; vom linken Gehörgang nach außen; in der linken Gesichtshälfte; in Magen und Darm; im Bauch; in der Harnröhre; im Rücken und in den Beinen; in der rechten Schulter und im Gelenk und den Arm hinab; vom Ellenbogen in die Axilla; von den Fingerspitzen in die Schulter; in der Hüfte; im linken Fuß; in den Knien und Füßen; in der Tibia; in den Fersen; in den Gelenken.
Zerreißend: in den Fußsohlen; in den Muskeln.
Ziehend: im Gesicht; von der Magengrube um den unteren Rand der linken Rippen herum; unter dem linken Hypochondrium; in den Beinen; zwischen den Schulterblättern; vom Kreuz zu den Schultern; in den Armen; vom Ellenbogen in die Axilla; von den Fingerspitzen in die Schulter; vom Eierstock in den Oberschenkel; Ischias; in der Hüfte; in den Beinen; im linken Fuß; in den Extremitäten; in den Gelenken.
Ziehend-stechend: von der Region des rechten Eierstocks in den Oberschenkel.
Ziehend-drückend: in der rechten Stirnseite; von der Stirn zu den Augen.
Brennend: in der rechten Supraorbitalgegend; über dem Auge bis in die Zähne; in der Stirn; erysipelatös im Kopf; am Kopf; in den Augen; über der Augenhöhle; im Geschwür der Hornhaut; an den Augenlidern; an den Nasenlöchern; in der Nase; im Geschwür des rechten Nasenflügels; in den Wangen; in der Oberlippe; in krebsigen Geschwüren im Gesicht; in Pickeln und Bläschen im Gesicht; im Zahnfleisch; auf der Zunge; im Mund; im Hals; im Epigastrium; im Magen; im Darm; in der Pylorusgegend; in der Leberregion; im rechten Hypochondrium; in der Nabelgegend, im Anus und Rektum; im Darm; in den Hämorrhoiden; in der Harnblase; in der Harnröhre; in der Eichel; in den Eierstöcken; in der Uterusgegend; in den Genitalien; in der Brustdrüse; bei Brustkrebs; im Kehlkopf und in der Luftröhre; in der Brust; in der linken Brust; um das Herz; in der Wirbelsäule; im Rücken; im Finger; in Geschwüren an den Fingerspitzen; in der Hüfte; in alten Geschwüren an den Beinen; in den Venen; in der Haut; in den Gelenken; in entzündlichen Schwellungen; in Geschwüren; im Skirrhus; Anthrax.
Wundbrennend: an den Nasenlöchern; an Ausschlägen am Hals, an den Schultern und Seiten.
Wundheit: der Augenlider; in der Brust; in der Axilla; zwischen den Fingern; in den Zehenballen.
Wundheitsgefühl: in der Brust.
Pochen: in den Augen.
Drückend: wie von einer Last auf dem Gehirn; in der Stirn; im Hinterhaupt; von der Stirn zu den Augen; im Epigastrium und Magen; in beiden Hypochondrien; im Brustbein.
Spannungsartig drückender Schmerz: von Stirn und Schläfen nach Hinterhaupt und Nacken; in der Milz.
Drückendes Stechen in der rechten Ovarialgegend.
Ruckartig: Zahnschmerz; im Zahnfleisch; von den Fingerspitzen in die Schulter; durch den ganzen Körper; in den Extremitäten beim Einschlafen.
Kneifend: im Magen und Bauch.
Wühlend: in den Leisten.
Nagend: in der Magengrube.
Ätzend: in Magen und Darm.
Kochend: im Bein (Ischias).
Windend oder verdrehend: im Bauch.
Krampf: im Magen; im Darm; in der Darmtätigkeit; in der Brust; im Herz; in den Oberschenkeln, Waden und Zehen.
Einschnürung: des Halses; des Ösophagus; des Magens; im Bauch; in der Nabelgegend; in der linken Leiste; der Brust.
Neuralgische Schmerzen: im Gehirn; in den Augen; an der linken Halsseite; im linken Arm; in der Hüfte; in den Unterarmen und Beinen.
Rheumatische Schmerzen: vom Ellenbogen hinauf bis zur Schulter; im rechten Ellenbogen; in den Extremitäten.
Gichtische Schmerzen: in den Extremitäten.
Verstauchungsgefühl: im Nacken.
Wie geprellt: über der Nase und in der Stirn; in den geschwollenen Submandibulardrüsen; im Kreuz; zwischen den Schultern; im Nacken; im Kniegelenk und in den Oberschenkeln wie geschlagen.
Dumpf schmerzend: im ersten unteren Prämolaren; im Magen und Epigastrium, sich bis in die Brust erstreckend; in der Brust nach Husten; dumpf im rechten Bein unterhalb des Knies; in allen Extremitäten.
Dumpfer Schmerz: im linken Hypochondrium.
Spannung: in beiden Hypochondrien; im Bauch; im Eierstock; um die Milz; im Epigastrium.
Engegefühl: der Brust; über dem Herzen.
Fülle: in der Magengrube; nach dem Essen; in der Brust; in den Handflächen; im Oberbauch.
Schweregefühl: im Kopf; im Magen; in der Brust; der Extremitäten.
Gewichtsempfindung: im Kopf, in der Stirn; wie von einem Stein im Magen.
Pulsieren: in den Augen über der Nasenwurzel; in der Stirn; Schmerz im Kopf; im Augapfel und um die Augenhöhle; in den Zahnwurzeln; in der Uterusgegend; im ganzen Körper (Hitze des Wechselfiebers).
Zucken: in den Augen; der Gesichtsmuskeln; in den Hüften.
Zittern: in der Magengrube.
Hin- und Herschwappen oder Schwanken im Gehirn.
Kriechendes Gefühl: im Magen; in den Extremitäten.
Kribbeln: in den Fingern.
Ameisenlaufen: entlang der Wirbelsäule.
Steifigkeit: des Halses; der Knie und Füße.
Taubheitsgefühl: der Zähne; der Füße; des Oberschenkels.
Schwäche: im Kopf; in der Magengrube; im Rücken; in den Füßen.
Müdigkeit: in den Füßen.
Erschöpfender Schmerz: über dem linken Auge.
Unruhe: in den unteren Extremitäten.
Lähmungsgefühl: in den oberen Extremitäten.
Betäubungsgefühl: Kopfschmerz.
Hitze: im Kopf; in den Augen; im Ösophagus; im Magen und Epigastrium; über den ganzen Körper; in der Brust.
Kälte: eiskaltes Gefühl in der Kopfhaut; im Magen; im Bauch; in der Brust; in den Fußsohlen; innerlich; in Geschwüren; im Rücken; des Körpers; der Extremitäten.
Juckreiz: in der Kopfhaut; am Kopf; im Gesicht; in der Oberlippe; in Pickeln und Bläschen im Gesicht; an den Genitalien; in der Brust; an den Oberschenkeln; an den Füßen; an der Haut.
GEWEBE [44]
Blutungen hellrot oder schwarz, flüssig; das Blut gerinnt langsam oder gar nicht.
Nach großen Blutverlusten aus der Gebärmutter. θ Metritis.
Nach Aderlass oder sonstigem Blutverlust. θ Hämoptysis.
Anämie.
Chlorose mit Zittern, häufigen Ohnmachten, äußerster Entkräftung.
Pyämie.
Septische Veränderungen des Blutes, Exantheme, Ekchymosen, Petechien, Decubitus. θ Typhus.
Entzündung rings um Verhärtungen an den Unterarmen und schwammige Wucherung an der Spitze des Daumens. θ Krebsinokulation.
Brennen in Haut und Venen. θ Hämorrhoiden.
Brennen in den Venen. θ Metritis.
Phlebitis mit typhösen Symptomen.
Entzündliche Schwellungen mit brennenden Schmerzen.
Erweiterte Venen der Füße.
Varizen brennen wie Feuer, besonders nachts.
Thrombose.
Heftige Schmerzen in der Leistengegend, Thrombose der großen Venen dieser Gegend. θ Pyämie.
Chronische Entzündung seröser Häute mit reichlichem serösem Erguss.
Kalte Schwellung der Drüsen.
Skrofulöse Affektionen; verhärtete Drüsen usw.
Skrofulöse Entzündung.
Krankheiten der Schleimhäute.
Scharfe Sekrete.
Entzündung des Periosts; Reißen in den Knochen; Knochenkrankheiten.
Reißender, brennender Schmerz in den Extremitäten, besonders in den Gelenken, mit bleicher Schwellung der betroffenen Teile, den Schlaf verhindernd. θ Rheumatismus.
Reißende, ziehende Schmerzen in allen Gelenken der linken Seite, mit Schwellung; die Fingergelenke und die linke Hand deformiert, kontrahiert, unbeweglich. θ Rheumatismus.
Zerreißender, durchbohrender Schmerz in den Muskeln.
Muskeln und Haut starr.
Muskeln erschlafft. θ Rückfall von Wechselfieber.
Elastische Schwellungen.
Entzündliche Schwellungen mit brennenden, einschießenden Schmerzen.
Gesicht, Bauch und alle Extremitäten, besonders die Beine, sind wassersüchtig geschwollen.
Aszites.
Wassersucht an verschiedenen Körperteilen, Eiweiß im Urin. θ Bright'sche Krankheit.
Wassersucht mit unlöschbarem Durst.
Wassersucht nach Scharlach. θ Aszites.
Wassersucht mit trübem Urin.
Überall wassersüchtige Schwellung. θ Ovarialwassersucht.
Wassersüchtige Affektionen. θ Scarlatina.
Allgemeine Anasarka, Aszites und Hydrothorax, mit Albuminurie.
Allgemeine Anasarka mit wachsartiger Haut und großer Entkräftung.
Allgemeine Anasarka; Haut bleich, wachsartig oder erdfarben; großer Durst. θ Albuminurie.
Anasarka, gefolgt von öligem, süßlich riechendem Schweiß.
Rasche Abmagerung, großer Fleischverlust, mit kaltem Schweiß; Entkräftung.
Abmagerung und Schwund der betroffenen Teile.
Große Abmagerung, lehmfarbenes Gesicht, blaue Ränder um die Augen, große Schwäche aller Extremitäten, keine Neigung, irgendetwas zu tun, und ständige Neigung zur Ruhe; Diarrhö; zuweilen trockener, hackender Husten und Nachtschweiße. θ Atrophie der Kinder.
Rasche Abmagerung; Atrophie der Füße und Fingerspitzen.
Abmagerung bei Kindern, mit Verdauungsstörung und Diarrhö, < am Vormittag und nach Mitternacht; kleiner, gelber, wässriger, übelriechender Stuhl, mit Durst auf kleine Wassermengen; danach treten trockener, hackender Husten und Nachtschweiße ein.
Abmagerung. θ Magenkrebs. θ Chronischer Darmkatarrh. θ Ovaritis.
θ Scirrhus mamma. θ Coxalgia. θ Gonarthrocace.
θ Typhus.
Abmagerung, mit Appetitmangel oder vielmehr Abneigung gegen Nahrung. θ Pferde.
Atrophie der Kinder; Marasmus; Schwindsucht.
Eine schwammige Wucherung am Daumen wird immer größer und der Schmerz immer heftiger, so dass er schließlich bis in den Kopf ausstrahlt. θ Krebsinokulation.
Sich ständig in die Breite ausdehnende Ulzeration.
Oberflächliches Geschwür, täglich tiefer eindringend, an Umfang zunehmend, die Ränder mehr und mehr umgestülpt.
Scharfe, brennende, wundmachende Absonderungen, oft äußerst übelriechend.
Geschwüre brennen wie Feuer; Schmerz selbst im Schlaf; reichlicher blutiger Eiter oder Jauche; Grund blau, schwarz oder speckig; wildes Fleisch; > durch Wärme.
Geschwüre breiten sich eher in der Fläche als in die Tiefe aus.
Geschwüre mit spärlichem Eiter; mit dünnem Schorf und leichter Blutung beim Verbinden.
Mildert die einschießenden, brennenden Schmerzen; oder, bei Ulzeration, die übelriechenden wundmachenden Absonderungen. θ Scirrhus.
Verzögert die Zersetzung (bei tödlich Vergifteten).
Anthrax, brennend wie Feuer; kalte, blaue Haut, trocken wie Pergament, sich in großen Schuppen abschälend.
Sphacelus: die Teile sehen schwarz aus und brennen wie Feuer; übelriechender Geruch.
Gangraena senilis sicca, mit Kältegefühl, Verlangen nach mehr Bedeckung; > durch Wärme.
Gangrän: > durch Wärme; (< durch Wärme, Secale).
Gangränöse Geschwüre von einem halben Zoll Breite, verursachend unerträgliche Schmerzen, umgeben und teilweise bedeckt von einem gangränösen Schorf. θ Periostitis des Fersenbeins.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Kopfhaut empfindlich; Zahnfleisch empfindlich; Magen empfindlich; Milzgegend wund; Bauch schmerzhaft.
Kann nicht auf dem betroffenen Teil liegen: bei Gicht und Rheumatismus.
Reiben: > Wundschmerz in der Stirn.
Anschlagen des Kopfes: > Zahnschmerz.
Verlangt, bedeckt zu sein: während des Fiebers.
Verlangt, aufgedeckt zu sein: während des Schweißes.
Kind > wenn es schnell herumgetragen wird.
Vergiftung durch faulige krankhafte oder tierische Stoffe, durch Inokulation, Einatmung oder Verschlucken.
Sektionswunden.
Nach Eröffnung eines Abszesses an der Ferse brandig abgestorbene Wundränder. θ Periostitis des Fersenbeins.
Nach einem Biß eines wütenden Katers in den Arm zog der Schmerz bis zur Schulter hinauf; Delir; trockene brennende Fieberhitze; Neigung zum Erbrechen.
Nach einem heftigen Tritt einer Kuh gegen den rechten Eierstock dumpf schmerzende, in den Oberschenkel einschießende Schmerzen; die Extremität fühlt sich taub und lahm an; > in Ruhe und nachts; < durch Bewegung; < beim Sitzen, gebeugt oder beim Bücken; brennender Schmerz, Fieber, wächsernes Gesicht; Abmagerung; an Stelle der
Katamenien dünne, übelriechende Jauche.
HAUT [46]
Überempfindlichkeit der Haut.
Brennen und Juckreiz. θ Krätze.
Brennender Juckreiz; die Teile sind nach dem Kratzen schmerzhaft.
Juckreiz, durch Kratzen verschlimmert.
Juckreiz der Haut; wenn gekratzt wird, bleibt ein wunder, brennender Schmerz zurück. θ Ekzem.
Juckreiz der Haut nach unterdrücktem Ausschlag. θ Amaurose.
Haut stechend heiß und trocken. θ Typhus.
Bei Krankheit ohne Fieber Trockenheit der Haut.
Pergamentartige Trockenheit der Haut.
Haut trocken, verschrumpft, runzlig.
Haut rau, trocken und schmutzig aussehend.
Kälte und Blaufärbung der Haut.
Kind bis zum Skelett abgemagert; Haut weiß, trocken und wie Pergament. θ Skrofulose.
Haut trocken und schuppig.
Die Krankheit begann als roter Fleck, breitete sich etwas wie eine Flechte aus: mit silbernen Schuppen bedeckt; die Kopfhaut mit einer dicken Kruste bedeckt. θ Eine Art Lepra.
Kleienartige, trockene, schuppige Ausschläge mit Juckreiz und Brennen; letzteres durch Kratzen vermehrt, worauf Blutung folgt.
Ausschlag wie Fischschuppen.
Die Haut schält sich in großen Schuppen ab.
Schuppen fallen ständig ab und zerstören das Haar.
Trockener, schuppiger Ausschlag, zuweilen mit einer übelriechenden, eitrigen Absonderung. θ Ekzem.
Haut bleich. θ Apyrexie des Wechselfiebers.
Wachsartige, schmutzig-weiße Haut. θ Wechselfieber.
Haut sehr weiß und teigig aussehend, später gelb, schuppig.
Gelbe Haut. θ Typhus.
Dunkelbraune Farbe des ganzen Körpers.
Bräunlichweiße Flecken auf der Haut.
Es passt zu Patienten mit Leberflecken, deren Haut an von Kleidung bedeckten Teilen braun, schlammig und ungewaschen aussieht.
Blaue Flecken, besonders am Bauch, an den Genitalien und am Weißen der Augen.
Haut runzlig, trocken, kalt, blau. θ Asiatische Cholera.
Dunkle Blasen an Fingern oder Zehen, wie Feuer brennend: sich ausbreitend, mit dunklen Rändern.
Sehr schmerzhafter schwarzer Ausschlag.
Schwarze Bläschen, die brennenden Schmerz verursachen.
Roter, skorbutisch aussehender Ausschlag.
Ausschlag, roten Petechien ähnlich, von der Größe eines Flohstichs bis zu der einer Linse.
An vielen Stellen blutgefüllte Blasen. θ Hämorrhoiden.
Petechien, miliärer Ausschlag oder Nesselausschlag. θ Dysenterie.
Petechien, mit Scharlach vermischt.
Schwarze Ekchymosen unter der Haut an verschiedenen Stellen; Zahnfleisch geschwollen. θ Morbus maculosus.
Petechien. θ Typhus.
Weißer, miliärer Ausschlag. θ Typhus.
Weißer Ausschlag. θ Febris puerperalis.
Ekzem; wund und brennend. θ Nach Scharlach.
Roseolaflecken auf Brust und Bauch. θ Typhus.
Akne simplex.
Furunkel.
Ausschläge meist trocken.
Feiner juckender Ausschlag wie Sand.
Ausschlag, verursacht durch ungeeignete Nahrung, gesalzenen Fisch, gesalzenes Fleisch.
Masern; anhaltend brennende Haut; der Ausschlag kommt zu früh oder verschwindet plötzlich; Gesicht bleich, erdfarben oder aufgedunsen; Soor im Mund; schwarze Masern, mit plötzlichem Sinken der Kräfte und nervöser Unruhe.
Anfälle wie Krupp, die anstelle des gewöhnlichen Ausschlags bei Nesselsucht oder Nesselausschlag auftreten.
Urtikaria mit viel Brennen und Unruhe; auch nach ihrem Zurücktreten. Siehe Krupp.
Erysipel; auch um die Gelenke.
Scharlach, der Ausschlag verzögert sich oder erbleicht plötzlich, wird livide oder mit Petechien vermischt; bösartige Halsaffektion; Wassersucht; oder der Ausschlag ist gut herausgekommen, aber mit unverhältnismäßiger Schwäche, mildem Delir, Erbrechen usw.
Wassersucht nach Scharlach; wachsartige Haut; Morbus Brightii.
Bläschenausschläge; juckreizartige Pickel.
Hartnäckige Fälle von Krätze.
Mit Blut gefüllte Bläschen an den Fingerspitzen; Geschwüre mit Krusten unter den Nägeln.
Am Rumpf und an den Extremitäten mit extravasiertem Blut gefüllte Blasen. θ Hämorrhoiden.
Pickel und Bläschen. θ Crusta lactea.
Große blassrote Pusteln, nachts am schmerzhaftesten.
Pickel brennen heftig und verursachen fast unerträgliche Angst.
Spitze, weißliche Pickel, mit wässriger Flüssigkeit gefüllt, beginnend mit Juckreiz und Brennen, besonders am Bauch und an den Händen sowie zwischen den Fingern.
Pustulöse Ausschläge. θ Krätze.
Kleine Pusteln, juckreizartige Erhebungen, brechen auf und sondern eine ätzende Flüssigkeit ab, die zerfressende Geschwüre bildet.
Rote Pusteln, die in jauchige, verkrustete, brennende und sich ausbreitende Geschwüre übergehen.
Variola, asthenische Fälle; die Pusteln sinken ein, die Höfe werden livide, auch in hämorrhagischen und septischen Formen.
Psoriasis guttata.
Flechtenartiger, krustiger Ausschlag.
Herpetischer Ausschlag, Juckreiz und Brennen.
Herpes mit Bläschen und heftigem Brennen, besonders nachts; Bedeckungen wie Fischschuppen. θ Ichthyosis.
Eiternder Herpes mit brennenden Schmerzen.
Verzögerter Ausschlag. θ Scharlach.
Wenn der Scharlachausschlag von der Oberfläche weicht und auf Lunge und Herz geht, unheilverkündendes Herzklopfen mit Stichen im Epigastrium.
Ausschlag, plötzlich bleich und livide werdend. θ Scharlach.
Zu frühes und plötzliches Verschwinden des Ausschlags. θ Masern.
Pusteln sinken ein und ihre Höfe werden livide. θ Blattern.
Akute Ausschläge verschwinden plötzlich mit rascher Prostration.
Nach unterdrückten Masern oder Scharlach. θ Perikarditis.
Nach unterdrücktem Herpes circinatus. θ Herzklopfen.
Ausschlag an allen Teilen des Körpers außer Gesicht und Händen; begann als kleiner rosafarbener Fleck, breitete sich rasch aus, etwas nach Art einer Flechte, und war bald mit silbernen Schuppen bedeckt, die sich bisweilen abreiben ließen und ersetzt wurden; die Kopfhaut mit einer dicken
Kruste bedeckt; keine Empfindung, außer wenn eine ölige Substanz aufgetragen wurde, dann bestand leichter Juckreiz; es gab hundert oder mehr dieser Flecken, in der Größe von einer Erbse bis zu einem Silberdollar. θ Lepra; Kind
æt. 7.
Brennende Geschwüre.
Brennen im Geschwür zwingt zum Kratzen und Reiben, was es schlimmer macht.
Die Oberfläche des ganzen Geschwürs brennt und ist sehr empfindlich. θ Krebsgeschwür.
Schmerzhafte Empfindlichkeit alter Geschwüre.
Geschwüre: krebsartig, besonders morgens schmerzhaft, mit Brennen im Geschwür und am Rand; mit erhabenen Rändern; mit dünnem, blutigem Eiter; mit übelriechender Jauche und wildem Fleisch; flach, mit bläulichweißer Basis; eben mit der Oberfläche, mit reichlicher Absonderung von
aasartigem Geruch; flach, mit reichlicher Absonderung; an den Beinen; alt, mit Brennen und Stechen; mit erhobenen schwieligen Rändern; mit rotem, glänzendem Hof; mit übelriechender, wässriger Absonderung oder wildem Fleisch; an den Rändern hart, stechend, brennend, schwammig; mit wildem
Fleisch: schwarz werdend; Eiter dünn, jauchig (Krebse); Absonderung von schwarzem, geronnenem Blut; mit dünnem Schorf auf der Oberfläche und beim Verbinden leicht blutend; mit übelriechender Jauche und wildem Fleisch, die bald faulig, blau und grün werden; klein, am ganzen Körper jauchig,
schmerzhaft empfindlich; dicke, grünliche, anstößige Jauche absondernd, heftiger Juckreiz und Brennen, < nachts, > durch Wärme, < durch kalte Luft; phagedänisch, sich ständig in die Breite ausdehnend.
Geschwür am Bein, mit grauer Kruste bedeckt und von einem entzündeten Rand umgeben.
Oberfläche der Geschwüre unrein, schwärzlich, stinkend, scharfe Jauche ausschwitzend; dicke Ränder mit Pusteln bedeckt, hart, Rand entzündet. θ Geschwüre an den Beinen.
Absonderung von übelriechendem Eiter. θ Gonarthrokake.
Leichengeruch erfüllt das Zimmer. θ Typhus.
Gangrän; Sphacelus; Krebsgeschwüre; Karbunkel.
Anthrax, wie Feuer brennend.
Rötlich-bläuliche Flecken, gangränös werdend. θ Karbunkel.
Gangränöse Bläschen auf seröser Schwellung.
Gangränöses Aussehen von Wunden.
Panaritium mit gangränösem Charakter.
Serpiginöse Geschwüre.
Gangränöser Zustand der Schleimhaut der Nasenhöhlen. θ Folgezustand der Masern.
Gangränöse Wunden; der betroffene Teil heiß, heftiger Schmerz, Entzündung um die Wunde; um die Bläschen herum ist der Teil schmerzhaft, stechend, reißend; ein Bläschen von der Größe einer Haselnuss wurde schwarz.
Schmerzhafte gangränöse Wunden, nachdem ein Abszess an der linken Ferse geöffnet worden war.
Alte Narben brennen.
Warzen.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Hydrogenoide Konstitution.
Junge, anämische Menschen. θ Skrofulöse Konstitution.
Tuberkulös-syphilitische Hauterkrankung.
Frau, æt. 35; seit einigen Jahren, nach Unterdrückung eines Ausschlags auf der Kopfhaut; schuppig und sehr juckend. θ Trachom mit Blepharitis.
Malariaverseuchte Luft. θ Wechselfieber.
Ein Knabe, æt. 3, nachdem er mehrere Tage missmutig gewesen war, zum Schlaf geneigt, mit Appetitlosigkeit und weichen Stühlen. θ Wechselfieber.
Mädchen, æt. 15, von Anfang an außerordentlich schwach und erschöpft, muss die ganze Zeit liegen. θ Wechselfieber.
Mädchen, æt. 18, kräftig gebaut. θ Tertianes Wechselfieber.
Eine junge Frau sanguinischen Temperaments litt an einem tertianen Wechselfieber, musste Chinin einnehmen, und dennoch kehrte das Fieber zurück.
Eine Multipara; nervöse Konstitution, melancholisches Temperament, nach Fehlbehandlung mit Chin. sulph.; Rückfälle vom Herbst 1851 bis zum 17. März 1852.
Mann, æt. 40, mager, kachektisch; trinkt spirituöse Getränke. θ Tägliches Wechselfieber seit einer Woche.
Mann, æt. 40, kräftig, groß gebaut. θ Nach Katarrh, Wechselfieber.
Beziehungen [48]
Gegenmittel bei giftigen Dosen : Milch, Eiweiß usw. sollen zunächst gegeben werden, um das Gift einzuhüllen, bis ein Gegenmittel oder Brechmittel beschafft werden kann. Erbrechen durch Brechmittel aus Senf, Zinksulfat oder Kupfersulfat usw. hervorrufen, aber Brechweinstein und andere Stoffe vermeiden,
die die Schleimhaut des Magens stark reizen. Kalkwasser ist nützlich, indem es die Löslichkeit der arsenigen Säure vermindert. Schleimige Getränke in großen Mengen sind nützlich. Um den Teil des Arseniks unschädlich zu machen, der nicht aus dem Magen entfernt worden ist, soll frisch zubereitetes Eisenoxydhydrat oder
Magnesia in großen Mengen gegeben werden. Rizinusöl ist das beste Abführmittel, um die arsenige Säure aus den Därmen auszutreiben.
Chemische Gegenmittel, wie : Tierkohle, hydratisiertes Eisenperoxyd, Magnesia und Kalkwasser können sich als nützlich erweisen.
Opium leistet als dynamisches Gegenmittel Dienste. Wenn der Magen es zurückweist, in Form von Klystieren verabreichen. Hepar ist ein nützliches Gegenmittel.
Branntwein und Stimulantien anwenden, wenn starke Prostration und Kollaps vorhanden sind.
Wenn der Harn unterdrückt ist, große Mengen Wasser geben, das süßen Salpetergeist enthält.
Gegenmittel gegen Arsenikpotenzen : Camphor., Cinchon., Chin., Sulph., Ferrum., Graphit., Hepar., Iodine., Ipec., Nux vom., Sambuc., Tabac., Veratr .
Arsenik antidotiert : Carb. veg., Cinchon., Ferrum., Graphit., Hepar., Iodum., Ipec., Laches., Mercur., Nux vom., Sambuc., Tabac., Veratr .
Arsenik hat sich nützlich erwiesen bei Beschwerden durch : Kautabak, Alkoholismus, Seebaden, Wurstvergiftung, Sektionswunden, Milzbrandgift, Strychnia., Phosphor., Digit., Plumbum ; Iodine., Cinchon., Ipec., Carb.
veg., Graphit., Laches ., und Veratr .
Arsenik hat nach Versagen von : Agar . (Oszillation der Augäpfel) ; nach Bellad., Chamom., Cicut . und Calomel geheilt (bei Inokulation
während einer Operation wegen Skirrhus der Mamma).
Arsenik hat sich als nützlich erwiesen nach : Morphia bei Skirrhus des Uterus.
Arsenik ist angezeigt nach : Acon., Arnic., Bellad., Cinchon., China., Ipec., Laches., Veratr .
Nach Arsenik nützliche Mittel : Aran. diad., Nux vom., Iodium , Sulphur (Retinitis albuminurica, skrofulöse Ophthalmie, Amaurose usw.).
Komplemente : All. sat., Carb. veg., Phosphor .
Arsen. alb . ist Arsen. met . am ähnlichsten.
Vergleiche mit : Acon . (arterielle Erregung, Angina pectoris usw.) ; Apoc . (Wassersucht bei Herzerkrankung) ; Arg. nitr . (Diarrhö, Dysenterie) ; Bellad.,
Bismuth . (hastiges Trinken, Erbrechen) ; Calc. carb . (Delirium tremens) ; Cann. ind . (Delir) ; Carb. veg . (Asthma, Kollaps) ; Cinchon .,
(Schwäche, fahles Gesicht usw.) ; Ferrum (Wassersucht nach Missbrauch von Chinin, doch ist die Schleimhaut bleich) ; Hyosc . (Unterdrückung des Harns) ; Ipec . (Magenübelkeit, Erbrechen,
Asthma usw.) ; Kreosot . (Erbrechen) ; Laches . (Gangrän, Erysipel usw.) ; Lycop . (Husten usw.) ; Nux vom . (Alkoholismus) ;
Phosphor . (Fettdegeneration, Schwäche usw.) ; Pulsat . (Gastralgie usw. von Speiseeis, Kuchen usw.) ; Rhus tox . (Unterleibstyphus) ; Silic .
(unterdrückter Fußschweiß) ; Tabac . (todesähnliche Übelkeit, kalter Schweiß) ; Veratr . (Ösophagitis).