Æsculus Hippocastanum
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Rosskastanie. Sapindaceæ.
Aus dem Osten eingeführt und weithin als Zierbaum kultiviert. Sowohl Frucht als auch Kapsel sollen verwendet werden.
Geprüft von Helbig im Jahre 1844; von Buchman im Jahre 1859 und später von C. W. Boyce, Cooley, Duncan, Warren, H. M. Paine, W. H. Burt, C. H. Lee und J. C. Raymond; hinzu kommt eine sehr gute Arzneimittelprüfung von Neville aus einer Thesis von 1864 bis 1865.
GEMÜT [1]
Geist klar; die Vorderlappen fühlen sich leicht an; die hinteren stumpf, schwer.
Beim Erwachen weiß sie nicht, wo sie ist noch woher die Gegenstände um sie her gekommen sind.
Unfähig, seine Aufmerksamkeit festzuhalten.
Abneigung, irgendeine Arbeit zu verrichten.
Innere Heiterkeit und Gelassenheit des Gemüts.
Gefühl von Traurigkeit, den ganzen Tag anhaltend.
Niedergedrückt, mutlos.
Fühlt sich stumpf, düster und verzagt.
Den ganzen Tag sehr reizbar und während des ersten Teils der Nacht unruhig.
Äußerst reizbar; verliert leicht die Beherrschung und gewinnt sie nur langsam wieder.
Fühlt sich unerquicklich mürrisch.
SENSORIUM [2]
Verwirrtes Gefühl im Kopf mit Schwindel; leicht beim Sitzen, schlimmer beim Aufstehen von einem Sitz, nachmittags.
Schwindel mit dem Gefühl, als müsse er den Kopf im Gleichgewicht halten; den ganzen Nachmittag sehr lästig.
INNERER KOPF [3]
Stumpfer Schmerz in rechter Schläfe und Hinterhaupt, gefolgt von dumpfen Stichen in Stirn und linker Schläfe.
Gefühl, als liege ein Brett auf dem Kopf; < beim Aufstehen von einem Sitz.
Neuralgische Schmerzen in verschiedenen Teilen des Kopfes, in Schläfen, Hinterhaupt und Stirngegend, kommend und gehend.
Heftiger einschießender Kopfschmerz an der Gehirnbasis, als wäre sie zu voll; Trommelfelle; Zunge weiß.
Dumpf-schwerer Schmerz tief im Gehirn.
Kopfschmerz im ganzen Kopf, als würde er bersten. θ Fieber.
Ein Gefühl von Fülle und Druck, eher als akuter Schmerz.
Gefühl von Fülle im Kopf, Klopfen der Schläfenarterien und Schmerz, der sich von einer Schläfengegend zur anderen durch den Kopf ausbreitet; < durch Bücken, Lachen und Studium.
Kongestion zum Kopf mit Klopfen der Schläfenarterien, eine halbe Stunde anhaltend und begleitet von einem dumpfen Schmerz am Scheitel.
Schwere mit dumpf benommen machendem Schmerz im Kopf.
Schwere in der Stirn mit dumpf schmerzendem Schmerz im Hinterkopf.
Fülle in der Stirn mit dumpf-schwerem Schmerz.
Dumpf schmerzender Schmerz in der Stirn; bisweilen über dem linken, bisweilen über dem rechten Auge; auch in der rechten Schläfe.
Dumpfer Schmerz über dem rechten Auge; Augen schwer; nach dem Schlaf.
Dumpfer Druck in der Stirn mit leichter Übelkeit im Magen, sofort gefolgt von Stichen im rechten Hypochondrium.
Dumpfer Stirnkopfschmerz von rechts nach links mit einschnürendem Gefühl der Stirnhaut, gefolgt von flüchtigen Schmerzen im Epigastrium.
Einschießender Schmerz in der Stirn.
Neuralgische Schmerzen in der rechten Supraorbitalgegend.
Heftiger Stirnkopfschmerz; der Rücken schmerzt und ist schwach.
Drücken in der linken Schläfe, gefolgt von demselben Gefühl in der rechten.
Klopfen in der rechten Schläfe.
Häufige flüchtige Schmerzen durch Schläfen und Stirn; Hals eingeschnürt.
Dumpf-schwerer Schmerz, der sich durch den Scheitel ausbreitet.
Neuralgische Schmerzen in der linken Kopfhälfte.
Sehr heftiger Schmerz in der rechten Kopfseite oberhalb der Schläfe.
Dumpf schmerzender Schmerz in der linken Kopfseite.
Dumpfer Schmerz in der rechten Kopfseite, gefolgt von demselben Gefühl in der linken Seite, etwa eine Stunde anhaltend.
Dumpfer Schmerz im Hinterhaupt mit Hitzewallungen über Hinterhaupt, Hals und Schultern und Gefühl von Mattigkeit im Kreuz. θ Uterusprolaps.
Schweregefühl im Hinterkopf.
Dumpf schmerzendes Gefühl im Hinterkopf, später auf die Stirn übergehend, durch Bücken sehr <.
Dumpfer Schmerz im Hinterhaupt; wie geprelltes Gefühl mit Hitze, bis in die Ohren ausstrahlend.
Brennender Schmerz im Hinterkopf.
Kopfschmerz mit dumpfem Schmerz und Stichen, hauptsächlich in Stirn, Schläfe und Hinterhaupt; begleitet von Verwirrung und Schwindel, mit dem Gefühl von Fülle und Druck eher als irgendeinem anderen Schmerz.
Empfindungen im Kopf, begleitet von Pulsieren der Arterien im ganzen Körper und beschleunigtem Puls.
Migräne; Gefühl von Fülle in der Stirn mit Magenübelkeit am Abend.
Neuralgisches Einschießen von rechts nach links über die Stirn; gefolgt von flüchtigen Schmerzen im Epigastrium.
Stiche gleichzeitig in der rechten Kopfseite, der rechten Brust und im vorderen Teil des rechten Oberschenkels.
Gefühl von Fülle im oberen Teil des Kopfes mit Steifigkeit von Hals und Wirbelsäule.
Dumpf schmerzendes Gefühl in der Stirn mit Klopfen in den Schläfen, Hitzewallungen und beschleunigtem Puls.
Dumpf-schwere Schmerzen in der Stirn und Schmerzen im Rücken, in den Lenden, in der linken Schulter und im linken Ellbogen, wie nach Anstrengung.
Kopfschmerz mit Schläfrigkeit; zu schwach zum Gehen.
ÄUSSERER KOPF [4]
Einschießen im linken Scheitelbein, später im rechten.
Schmerzen am Scheitel mit einer sehr lästigen Empfindung, als würden zahlreiche Nadelspitzen in die Haut gestochen.
Hyperästhesie der Kopfhaut.
Wundheit an der Seite der Kopfhaut, auf der man gelegen hat (r.).
Ameisenlaufen vor der Schläfe.
SEHEN UND AUGEN [5]
Flimmern vor den Augen.
Pupillen erweitert; ziehen sich langsam zusammen.
Kann in die Ferne gut lesen, kann jetzt ohne Brille lesen.
Die Augen fühlen sich schwer und heiß an.
Brennen und Stechen tief in der linken Augenhöhle, als umgäbe der Schmerz den Augapfel.
Schmerzhafter dumpf schmerzender Schmerz über dem linken Auge.
Schwere in den Augen, sie fühlen sich schwer und stumpf an.
Zucken: der Lider; der Muskeln unter dem linken Auge.
Augen mit Tränen gefüllt.
Die Augäpfel fühlen sich wund an, dumpf schmerzender Schmerz darin.
Scharfes Einschießen im linken Augapfel, zuweilen durch das linke Ohr.
Dumpfer Schmerz über den Augen; einschießend über dem linken.
HÖREN UND OHREN [6]
Klingeln im rechten Ohr.
Einschießender Schmerz im linken Ohr und Auge, später im rechten Ohr.
Brennen in den Ohren: Druck.
Fülle: in den Ohren.
GERUCH UND NASE [7]
Trockenheit der hinteren Nasengänge und des Halses mit Niesen, gefolgt von heftigem Schnupfen.
Fließschnupfen, dumpfer Stirnkopfschmerz, dünner wässriger Ausfluss; Brennen, Wundheit; empfindlich gegen eingeatmete Luft.
Schmerz im rechten Nasenbein; Wundheit im linken.
Niesen.
Stechen und Brennen in den hinteren Nasengängen und im weichen Gaumen.
Ameisenlaufen auf der Nase.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Stiche im linken Jochbein.
Bleiches, elendes Aussehen.
Kränkliches Gesicht.
Flüchtige Hitze und Rötung der linken Gesichtshälfte.
Nach Reiben des Gesichts rötet es sich.
Reiben nach dem Waschen verursacht rote Flecken.
Das Gesicht schwillt nach Waschen mit Wasser gewaltig an.
UNTERES GESICHT [9]
Heftige neuralgische Schmerzen von der Oberlippe aus, bis zur rechten Kopfseite ausstrahlend; den ganzen Vormittag.
Heftige Schmerzen in der rechten Mastoidgegend.
Lippen heiß.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Einschießen in die unteren Mahlzähne, später nur rechts.
Schmerz im mittleren unteren Mahlzahn, < durch warme Getränke und Zudrücken der Zähne, > durch Halten von kaltem Wasser im Mund.
Die Zähne fühlen sich an, als seien sie mit Öl überzogen.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Geschmack: bitter, später süßlich; süß mit zähem Schleim; ölig oder kupfrig mit Speichelfluss; metallisch.
Kann die Zunge nicht so beherrschen, daß er die Worte richtig bildet.
Zunge belegt. θ Hämorrhoiden.
Zunge weiß oder gelb belegt; fühlt sich wie verbrüht an.
Zungenspitze wund, als wäre sie ulzeriert.
MUNDHÖHLE [12]
Dicker gelber Schleim im Mund und auf der Zunge.
Mund trocken, wie wund und eingeschnürt.
Vermehrter Speichelfluss mit öligem Geschmack.
GAUMEN UND HALS [13]
Stechen und Brennen im weichen Gaumen.
Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen und Stechen in der Rachenenge; Einschießen in der linken Seite.
Gefühl, als sei etwas in der Rachenenge stecken geblieben, was ständigen Schluckreiz verursacht.
Hals fühlt sich beim Schlucken trocken und steif an.
Trockenes Gefühl oder Einschnürungsgefühl mit Verlangen zu schlucken.
Mandeln geschwollen, feuerrot; Hals geschwollen und steif.
Mandeln dunkel, gestaut, mit dumpf schmerzender Beklemmung.
Heftiges Brennen im Hals mit wundem Gefühl.
Häufige neuralgische Schmerzen in der Rachenenge.
Eingeschnürtes Gefühl in der Rachenenge, Zunge fühlt sich wie verbrüht an.
Räuspert zähen Schleim von süßlichem Geschmack hoch.
Mandeln dunkel und gestaut, geschwollen; links schlimmer; Schluckneigung mit dumpf schmerzenden Schmerzen, Brennen wie Feuer.
Gefühl von Trockenheit und Rauheit im Hals wie nach Verkühlung.
Häufiger Schluckreiz mit trockener, eingeschnürter Rachenenge, Brennen.
Hals und Speiseröhre eingeschnürt, wundgeschabt, verursachen Räuspern.
Dunkel gestauter Zustand der Rachenenge mit Völlegefühl und Reizung. θ Chronische Angina.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Appetitverlust. θ Hämorrhoiden.
Beträchtlicher Durst.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Brennen in der Magengrube und das Gefühl, als müsse er erbrechen, verschwinden nach dem Mittagessen.
Der Magen fühlt sich dumpf an, als wären seine Wände verdickt, nach dem Essen; ein aufgetriebenes Gefühl ist das einzige Zeichen, das ihm sagt aufzuhören.
Schmerz im Magen, anhaltend bis er wieder ißt.
Regurgitation von Nahrung eine Stunde nach dem Essen.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Aufstoßen: sauer; fettig; bitter; häufig; leer; Geschmack der Speisen mit Übelkeit.
Übelkeit. θ Hämorrhoiden.
Übelkeit mit vermehrtem Speichelfluss und leichtem Brennen im Magen.
Übelkeit am meisten nach dem Essen oder am Nachmittag.
Übelkeit mit schwerem Druck in der epigastrischen Gegend.
Übelsein mit Schwere an der Gehirnbasis von der Stirn zum Hinterhaupt.
Verlangen zu erbrechen.
Heftiges Würgen und Erbrechen mit Brennen im Magen.
Sodbrennen und Hochwürgen aller Speisen nach dem Essen; kann kaum etwas essen.
MAGENGEGENd UND MAGEN [17]
Druck wie von einem Stein in der Magengrube.
Periodisches Engegefühl in der Magengegend mit erschwerter Atmung.
Im Epigastrium: Fülle; brennende Beklemmung, dumpf schmerzender Schmerz; Druck wie von einem Stein; flüchtige Schmerzen nach Kopfschmerz.
Sinken in der Magengrube, Leere mit nagendem Gefühl.
Nagendes Gefühl und Leere im Magen frühmorgens.
Flattern mit Ohnmachtsgefühl im Magen.
Ständige Beklemmung und Brennen im Magen, Neigung zum Erbrechen.
Dumpf schmerzende, schneidende, brennende Beklemmung im Magen.
Stechender Schmerz in der Magengegend und an der Herzspitze.
Schmerz im Magen und Rumoren im Bauch.
Heftiges Brennen in Magen, Darm und Leber mit Beklemmung, Übelkeit und heftigem Erbrechen.
HYPOCHONDRIEN [18]
Dumpf schmerzender Schmerz in der rechten Hypochondrialgegend.
Ständiger, heftiger dumpf schmerzender Schmerz von der Magengrube bis zum unteren Lappen der Leber.
Druckempfindlichkeit im rechten Hypochondrium.
Kneifender Schmerz im rechten Hypochondrium mit Kolik; Schmerz beim Einatmen bis in den Rücken.
Stiche in den Hypochondrien nach Kopfschmerz.
Stiche, Kneifen und dumpf schmerzender Schmerz in der Leber, zwischen die Schulterblätter ausstrahlend.
Druckempfindlichkeit in der rechten Hypochondrialgegend; Völlegefühl.
Ständige dumpf schmerzende Beklemmung im rechten unteren Leberlappen und in der Gallenblasengegend ; große Beklemmung in Leber und Epigastrium.
Ständiger dumpf schmerzender Schmerz von der Magengrube bis zum rechten Leberlappen.
Kongestion der Leber und des Pfortadersystems.
Feiner Stich im linken Hypochondrium, < beim Bewegen und Lachen.
Schmerz in der Milzgegend.
BAUCH UND LENDEN [19]
Brennende Beklemmung, Wundheit und dumpf schmerzender Schmerz am Nabel.
Bauch berührungsempfindlich.
Rumoren im Darm mit Schneiden um den Nabel, mit Auftreibung und Drängen nach unten.
Blähungsschmerzen im Darm. θ Hämorrhoiden.
Rumorendes Geräusch und Bauchschmerz, abends nach unten ausstrahlend.
Am Nabel: Schmerz, Wundheit und dumpf schmerzender Schmerz; Prickeln; große Beklemmung mit Stuhldrang; kolikartige Schmerzen nach hartem Stuhl.
Gefühl von Fülle im Bauch. θ Hämorrhoiden.
Stiche in der linken Seite unterhalb der Rippen.
Gefühl von Wundheit in der Lumbalregion.
Tief sitzendes Einschießen in der rechten Seite unmittelbar oberhalb der Hüfte; reißender Schmerz oberhalb der rechten Hüfte.
Flüchtige Schmerzen im Darm.
Krampfartiger Schmerz, Schneiden im Darm vor dem Stuhl.
Krampfartige Kontraktion des Darms.
Kolikartige Schmerzen im Darm mit heftigem Schneiden im Rektum.
Pochen im Bauch. θ Pfortaderkongestion.
Hämorrhoidalkolik.
Pochen in der Beckenhöhle und im Unterbauch. θ Uterusprolaps.
Schmerz in der hypogastrischen Gegend. θ Uterusprolaps.
Schneiden in der rechten Leistengegend.
Heftiger neuralgischer Schmerz in der rechten Leistengegend.
Leistenbruch.
STUHL UND REKTUM [20]
Rektum: fühlt sich voll an; Trockenheit und Juckreiz. θ Hämorrhoiden.
Rektum fühlt sich an, als sei es voll kleiner Stäbchen.
Trockenheit, Hitze und Verengung des Rektums.
Die Schleimhaut fühlt sich verdickt an und behindert die Defäkation.
Trockenheit und Juckreiz im Rektum mit dem Gefühl von Steifigkeit der Haut und des benachbarten Zellgewebes.
Empfindung im Rektum, als krieche ein Käfer heraus.
Gefühl im Rektum, als behinderten Schleimhautfalten den Durchgang, und als würde bei weiterem Pressen das Rektum hervortreten.
Prolaps des Rektums.
Wundheit des Rektums: mit dem Gefühl, als würde fortwährend etwas abgehen; dumpf schmerzender Schmerz und Fülle; mit vermehrter Schleimabsonderung.
Rektum wund, mit Brennen und Juckreiz.
Beträchtlicher Schmerz, dumpf schmerzender Schmerz, Schwellung und starre Härte des Rektums, beginnend eine Stunde nach dem Stuhl, zwei bis sechs Stunden anhaltend. θ Hämorrhoiden.
Druck im Rektum mit ständigem Verlangen, aber erfolglosen Bemühungen nach Stuhl.
Stuhldrang, oft erfolglos; Rektum scheint geschwollen.
Läßt übelriechende Blähungen ab.
Abends gehen viele Blähungen ab.
Stuhl weicher als gewöhnlich.
Stühle locker, von Kneifen vorangegangen.
Häufige lockere Stühle mit ständigem Drang; aus unverdauten Speisen bestehend.
Hellfarbiger weicher Stuhl. θ Uterusprolaps.
Stühle breiig, hellbraun.
Reichlicher weicher Stuhl, gefolgt von Brennen und dem Gefühl von Schwellung und Einschnürung des Rektums.
Diarrhö; der Drang zur Darmentleerung kommt plötzlich, ihm gehen Blähungsabgang voraus und ihm folgen Bauchschmerz und Aufstoßen mit Geschmack der Speisen.
Diarrhö, Entleerungen gelb, dünn, vorangegangen von Bauchschmerz, der mit dem Stuhl nachließ.
Nachmittags wässrige Entleerungen aus dem Darm ohne irgendwelche Schmerzen.
Chronische Diarrhö.
Eine Entleerung, anfangs schwarz und hart, dann weiß und weich.
Erster Teil hart, schwarz, der letzte von etwa natürlicher Konsistenz, aber weiß wie Milch, gefolgt von Reißen im Anus. θ Leberleiden.
Sehr dunkle Stühle. θ Hämorrhoiden.
Stuhl groß, trocken, hart, schwierig, dunkel.
Stuhl sehr hart und trocken mit kolikartigen Schmerzen in der Nabelgegend, gefolgt von heftigen schneidenden Schmerzen im Rektum.
Stuhl groß, hart, trocken, knotig, schwer entleert und gefolgt von heftigen schneidenden, brennenden oder einschnürenden Schmerzen im Anus, wobei ein Teil hervorzutreten scheint; mit dumpfen Schmerzen im Unterbauch und heftigem lumbosakralem Kreuzschmerz.
Gefühl von Fülle und Drängen nach unten bei Verstopfung. θ Hämorrhoiden.
Der Darm wollte immer entleert werden. θ Hämorrhoiden.
Verstopfung. θ Hämorrhoiden.
Harter trockener Stuhl wird mit Mühe entleert, mit Trockenheit des Rektums und Hitze; keine Blutung.
Nach dem Stuhl heftiger Schmerz im Anus, anhaltend bis zum Abend; jeden zweiten Tag Stuhl, zu Blutung geneigt. θ Hämorrhoiden.
Dem Stuhl folgt Rektumfülle. θ Hämorrhoiden.
Viel Schmerz nach dem Stuhl am Morgen, erst gegen Abend nachlassend.
Unerträglicher brennender, juckender, stechender Schmerz am Anus mit Füllegefühl, das nur durch Reiben oder Druck gelindert werden konnte; nur beim Gehen empfunden.
Anus fühlt sich wund an.
Schmerz wie von einem Messer, das rückwärts und vorwärts durch den Anus sägt. θ Hämorrhoiden.
Trockenheit des Ganges mehrere Tage hindurch, gefolgt von einer Absonderung von Feuchtigkeit.
(OBS :) Striktur des Sphincter ani.
Anus wund, er tritt während oder nach dem Stuhl hervor.
Prolapsus ani nach dem Stuhl mit dumpfem Kreuzschmerz.
Fülle und Juckreiz im Anus nach einem Spaziergang.
Reiben bewirkt einen Blutzufluß zum Anus.
Lästiger Juckreiz des Anus.
(OBS :) Fissur des Anus.
Schmerz im Anus beginnt etwa eine Stunde nach der Entleerung und dauert zwei bis sechs Stunden an. θ Hämorrhoiden.
Gelegentliche Hämorrhoidenanfälle, begleitet von sehr wenig Blutung, obwohl beträchtlicher Schmerz, dumpf schmerzender Schmerz, Schwellung und starre Härte des Rektums bestehen; die Anfälle begleiten gewöhnlich Verstopfung.
Hämorrhoiden, blind und schmerzhaft, selten blutend.
Blinde Hämorrhoiden von zehnjährigem Bestehen; Blutung seit zwanzig Jahren.
Mehrere große Hämorrhoidalknoten, die das Rektum zu verlegen scheinen, wenig oder keine Blutung, großes Leiden, Verstopfung.
Scharfe, einschießende Schmerzen durch die Hämorrhoidaltumoren, hinauf zum Kreuzbein und längs des Rückens.
Große hervortretende schmerzhafte Hämorrhoiden. θ Uterusprolaps.
Erscheinung der Hämorrhoiden wie Erdnüsse, von purpurner Farbe, sehr schmerzhaft und mit brennender Empfindung.
Hämorrhoiden schmerzhaft, brennend, purpurn; im allgemeinen "blind"; dumpf schmerzender Schmerz und Mattigkeit oder scharfe, einschießende Schmerzen den Rücken hinauf.
Hämorrhoiden schwer und von langem Bestehen, der Kranke hatte das Gefühl, als sei der Darm nach außen umgestülpt.
Schmerz in den Knoten schlimmer beim Stehen auf den Füßen oder Gehen.
Bei Hämorrhoiden konnte er weder bequem sitzen noch liegen.
Schmerz in den Hämorrhoiden wie von einem Messer, das auf und ab sägt; konnte nicht sitzen, stehen oder liegen, die einzig mögliche Stellung war Knien; geringes Hervortreten.
Manche tragen Kastanien in den Hosentaschen als Vorbeugungsmittel.
HARNORGANE [21]
Entsetzlicher Schmerz in der Nierengegend, etwa eine Stunde anhaltend und durch Bewegung verschlimmert.
Einschießender Schmerz in der linken Niere.
Einschießender Schmerz im linken Ureter von unten nach oben.
Muß oft Wasser lassen, läßt aber jedesmal nur wenig, spärlich und dunkelgelb, mit Brennen beim Durchgang durch die Harnröhre.
Häufiger Harndrang mit spärlichem, stark gefärbtem Harn.
Harn: dunkel, trübe, unter starken Schmerzen gelassen; brennend; mit dunkelbraunem Sediment; gelb, mit dickem weißem Schleimsediment; heiß.
Verminderte Harnmenge während des Tages.
Der tagsüber gelassene Harn war tiefrot und von starkem Geruch.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Liebeslüsterne Träume und Samenergüsse.
Samenergüsse. θ Krankheit der Prostata.
Vorübergehende Schmerzen in den Genitalien.
Hoden: fühlen sich wund an, jucken; Ziehen im linken.
Ziehen vom rechten Hoden in Richtung des Samenstranges.
Dumpf-schwerer einschießender Schmerz durch den Penis.
Einschießender Schmerz im rechten Hoden.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Entzündeter Gebärmutterhals, begleitet von Retroversion, Prolaps, Ulzeration, Vergrößerung und Verhärtung, wenn gekennzeichnet durch große Druckempfindlichkeit, Hitze und Pochen.
Wundheit der Gebärmutter mit Pochen im Unterbauch. θ Hämorrhoiden.
Alte Fälle von Fluor albus; Ausfluß von dunkler, gelber Farbe, dick und klebrig; < nach einer Menstruationsperiode, vermehrt durch Gehen, wundmachend an den Schamlippen, dumpf schmerzender Schmerz im Kreuzbein und in den Knien.
Fluor albus mit Mattigkeit im Rücken quer über die Sakroiliakalgelenke und großer Ermüdung vom Gehen, weil dieser Teil des Rückens schon beim kurzen Gehen nachgibt.
Dicker, dunkler und wundmachender Fluor albus mit ständigem Kreuzschmerz. θ Uterusprolaps.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. LAKTATION [24]
Während der Schwangerschaft gibt die Sakroiliakalsymphyse beim Gehen nach; sie muß sich setzen; fühlt sich im Liegen am besten.
Hämorrhoiden während der Schwangerschaft lästig.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Heisere Stimme.
Kehlkopf fühlt sich trocken und steif an; später wird Schleim abgesondert.
Glottis fühlt sich trocken und steif an; ebenso die pharyngo-laryngeale Schleimhaut.
Kitzeln im Kehlkopf, Husten verursachend, mit schleimigem Auswurf.
Pochender, schießender Schmerz in der Luftröhre, erzeugt Kitzel.
Katarrhalische Laryngitis, Kehlkopfhusten und vielleicht Husten, die von Leberstörungen abhängen.
Druck in der Halsgrube, als stecke dort etwas fest, das hinausbefördert werden müsse.
ATMUNG [26]
Rasche, erschwerte Atmung.
Nach tiefem Atemzug fühlen sich die Lungen wund an, mit großem Blutzudrang.
Schmerz beim Einatmen im Schulterblatt und in der Brust.
HUSTEN [27]
Husten, verursacht durch Kitzeln im Kehlkopf.
Trockener kurzer Husten, vermehrt durch Schlucken und tiefes Atmen.
Trockener hackender Husten, verursacht durch Einschnürung der Rachenenge, mit Reizung der Epiglottis.
Spuckt beim Aufstehen am Morgen Blut.
Chronischer Husten mit Abmagerung.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Hitze im Thorax und Magen.
Heißes Gefühl in der Brust mit aufsteigender Kälte, wie nach Pfefferminze.
Wundes Gefühl in Brust und Hals.
Stiche in der linken Seite, 10 Uhr abends.
Plötzliche Stiche durch die Brust; von links nach rechts gehend. Krampfartige Schmerzen in der Brust, 10 bis 11 Uhr vormittags.
Engegefühl der Brust.
Ständige brennende Beklemmung mit einschnürendem Gefühl im unteren Teil der Brust.
Schmerzen wechseln mit denen im Bauch.
Lungen fühlen sich überfüllt, schwer an.
Wundheit über den Lungen beim tiefen Einatmen. θ Blutandrang.
Empfindung, als bewege sich die Lunge auf der rechten Seite bei jedem Atemzug schmerzhaft auf und ab.
Stechender Schmerz in den unteren und seitlichen Teilen der rechten Brust, durch Atmung vermehrt.
Schmerz im rechten Schulterblatt und in der linken Brustseite, < beim Einatmen.
Schleimschwindsucht.
Brustleiden der Pferde.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Einschießender Schmerz in der Herzgegend mit Fülle und Herzklopfen.
Dumpf schmerzendes Brennen in der Herzgegend.
Häufige Stiche und Einschießen, < beim Atmen, 4 Uhr nachmittags.
Zucken über der Herzgegend, Einschießen, mit Fülle und Herzklopfen.
Neuralgischer Schmerz so heftig, daß er den Atem anhält, auch Schmerz an der Spitze und in der Magengrube.
Stechende Schmerzen um die Spitze, in der Stirn und zwischen den Schultern.
Eine eigentümliche Empfindung von der Spitze bis zur linken Axilla und zeitweise die Arme hinab.
Herzschlag voll und rasch; erschüttert den Arzneiprüfer im Liegen.
Herzklopfen, Herzaktion voll, schwer; kann die Pulsation im ganzen Körper fühlen.
Heftiges periodisches Herzklopfen mit großer Angst.
Puls: beschleunigt und hart oder weich und schwach.
Puls 66, weich und regelmäßig, mit brennendem Schmerz im Herzen.
Herzstörungen mit hämorrhoidalen Beschwerden.
ÄUSSERE BRUST [30]
Schmerzen im Brustbein, als sei ein Stück aus der Brust herausgerissen.
HALS UND RÜCKEN [31]
Hals: dumpf-schwerer Schmerz; steif und geschwollen (bei Tonsillitis); Drüsen empfindlich, leicht geschwollen.
Schwäche, Mattigkeit und Müdigkeit im Nacken.
Dumpf schmerzender Schmerz zwischen den Schulterblättern.
Ständiger Schmerz in Rücken, Hals und Schultern, zeitweise mit prickelnder Empfindung und mit Fülle in beiden Ohren.
Ziehen in den Muskeln der rechten Halsseite.
Steifigkeit in den Halsmuskeln.
Hitze im Nacken und in den Schultern.
Die Wirbelsäule fühlt sich schwach an.
Große Mattigkeit des Rückens, < beim Gehen. θ Uterusprolaps.
Frösteln, den Rücken hinaufziehend.
Steifigkeit des Rückens bei Bewegung.
Kreuzschmerz ist begleitet von dumpf schmerzendem Schmerz in Beinen und Knien.
Verursachte spinale Krankheiten bei Schafen.
Schmerzen bei Verkrümmung der Wirbelsäule.
Ständiger dumpfer Rückenschmerz; Gehen fast unmöglich ; kaum imstande aufzustehen oder sich zu bücken oder nach dem Sitzen aufzustehen.
Dumpf schmerzendes Gefühl in der Lumbalregion.
Schwaches und wie geprelltes Gefühl in der Lumbalregion.
Schmerzhafte Schwäche der Lenden mit dumpf schmerzendem Schmerz, begleitet von mehreren Knoten um den Anus.
Fröstelndes Gefühl, gefolgt von Schmerz in der Lumbalregion, durch Druck viel <.
Heftiger dumpf schmerzender Schmerz in der lumbalen und sakralen Region, durch Gehen verschlimmert.
Schwäche, Müdigkeit und Mattigkeit im Kreuz.
Schmerz erstreckt sich vom Darm bis ins Kreuz.
Gefühl von Mattigkeit und Wundheit im Kreuz.
Ständiger Rückenschmerz, Kreuzbein und Hüften betreffend, durch Gehen oder Vorwärtsbücken sehr <.
Reißen im Kreuz und in den Hüften beim Gehen.
Heftiger Schmerz quer über Rücken und Hüften, als wollten sie in zwei Stücke brechen. θ Hämorrhoiden.
Schmerz, besonders in Hüfte und Kreuzbein. θ Uterusprolaps.
Rückenschmerz in der zervikalen, lumbalen und sakralen Region oder in der Sakroiliakalsymphyse, < durch Bewegung.
Ständiger dumpfer Schmerz quer über Hüften und Kreuzbein.
Dumpf schmerzender Schmerz im Kreuz, < durch Bewegung.
Schmerz und Mattigkeit in jeder Sakroiliakalsymphyse, < beim Gehen; der Kranke kann wegen dieser Mattigkeit im Rücken kaum gehen, die rheumatischen Charakter zu haben scheint. θ Fluor albus. θ Verstopfung. θ Hämorrhoiden. θ Rheumatismus.
Schmerz quer über die Sakroiliakalsymphyse, mehr oder weniger ständig, mit dem Gefühl, als würde der Rücken an dieser Stelle nachgeben, was beim Gehen große Ermüdung verursacht. θ Uterinbeschwerden.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Rheumatische Schmerzen im rechten Schulterblatt und in der rechten Brustseite; < beim Einatmen.
Schmerzen in Schulterblatt und Brust; < während der Einatmung.
Seltsames Zittern der Muskeln der linken Schulter, zwei Stunden anhaltend und gefolgt von einem Gefühl von Wundheit.
Dumpf schmerzender Schmerz im linken Akromionfortsatz mit Einschießen den Arm hinab.
Linker Oberarm und Schulter fühlen sich an, als hätte man heftig exerziert.
Einschießender Schmerz, der die Arme hinabgeht.
Neuralgische Schmerzen in den Armen.
Zuckungen im linken Arm.
Arm und Hand der linken Seite werden taub, wie gelähmt.
Rechter Arm fühlt sich gelähmt an, kann ihn nicht heben.
Hände schwach, können die Muskeln beim Schreiben nicht gut beherrschen.
Einschießender Schmerz im linken Arm bis zum Handgelenk.
Neuralgischer Schmerz im linken Arm bis zum Ende des Zeigefingers ausstrahlend, gefolgt von einem Kribbelgefühl.
Reißender Schmerz im rechten Arm bis in den Zeigefinger ausstrahlend.
Schmerz, der sich zur Ulnarseite des Unterarms vom Ellenbogen bis zum kleinen Finger erstreckt, als wäre ein Nerv komprimiert worden.
Ziehend-reißender Schmerz im linken Arm bis in die Fingerspitzen.
Stechende Empfindung im rechten Arm bis in die Finger ausstrahlend.
Ziehen in den Mittelhandknochen der linken Hand.
Linker Arm und linke Hand viel wärmer, fühlen sich schwer und geschwollen an.
Prickelndes, geschwollenes Gefühl der Hände nach dem Waschen.
Aufspringen der Haut an den Händen.
Nägel blau.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Ständiges dumpf schmerzendes, wie geprelltes Gefühl im rechten Hüftgelenk, Schmerz nach unten ausstrahlend.
Einschießen den rechten Oberschenkel hinab; Wundheit und Mattigkeit im rechten Hüftgelenk.
Stechen an der Vorderseite des rechten Oberschenkels, unmittelbar oberhalb des Knies.
Gefühl von Wundheit im linken Hüft- und Kniegelenk.
Am Morgen Schmerz im rechten Knie und Bein, wie nach heftiger Anstrengung.
Steifigkeit der Kniegelenke, besonders beim Aufstehen von einem Sitz.
Linkes Knie geschwollen, schmerzhaft und steif; unfähig, den geringsten Druck zu ertragen.
Dumpf schmerzender Schmerz in Beinen und Knien.
Beine so schwach, daß sie kaum gehen kann; Wirbelsäule schwach. Siehe 31 .
Rücken und Beine schwach: kann kaum gehen, muß sich hinlegen.
Waden fühlen sich wund an.
Neuralgische Schmerzen im rechten Bein nach unten ausstrahlend.
Wandernde Schmerzen in den unteren Extremitäten.
Wundheit der unteren Extremitäten am meisten beim Gehen empfunden.
Beine sehr betroffen, kann nicht gehen; Darm locker.
Füße schwellen nach dem Gehen an.
Achillessehne wund.
Spannung und Wundheit im linken Knöchel.
Spannung im rechten Knöchel, auch im linken Knie.
Bohrender Schmerz auf dem Fußrücken links.
Brennender Schmerz in der linken Großzehe.
GLIEDER IM ALLGEMEINEN [34]
Einschießende und schießende Schmerzen in den oberen und unteren Extremitäten; meist auf der linken Seite.
Einschießende Schmerzen, die den linken Arm und das linke Bein hinabgehen.
Gefühl von Mattigkeit in der linken Schulter und im rechten Sprunggelenk.
Gelenke steif, dumpf schmerzend und schmerzhaft.
Glieder fühlen sich schwer an.
Krämpfe der Gliedermuskeln.
Muskeln wund, < beim Erwachen und bei Bewegung.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Konnte weder sitzen noch bequem liegen; Blutung aus den Hämorrhoiden verschafft etwas Erleichterung. θ Hämorrhoiden.
Entsetzlicher Schmerz, konnte nicht sitzen, stehen oder liegen; die einzig mögliche Stellung war Knien. θ Hämorrhoiden.
Liegen: Rücken fühlt sich in der Schwangerschaft am besten; verstärkt Herzbeschwerden.
Muß sich setzen: während der Schwangerschaft, wenn der Rücken nachgibt.
Bücken: Rücken schmerzt mehr.
Aufstehen nach dem Sitzen: Kreuzschmerz <; kann kaum hochkommen.
Bewegung: Muskeln fühlen sich wund an; Kreuzschmerz <; Wundheit >.
Gehen: vermehrt Fluor albus; verursacht Brennen im Epigastrium; Fülle und Juckreiz im Anus; Rücken gibt nach; dumpf schmerzendes Reißen in Rücken und Hüften; fast unmöglich bei Rückenschmerz; läßt die Füße anschwellen; taumelt.
Schreiben: Hände werden schwach.
NERVEN [36]
Flüchtige, neuralgische Schmerzen.
Mattigkeit und lähmungsartige Gefühle.
Fühlt sich ohnmächtig, schwach; Müdigkeit, Ohnmachtsgefühl im Magen.
Kann die Muskeln zum Sprechen oder Schreiben nicht beherrschen.
Kann nicht gehen, fühlt sich so schwach. θ Kopfschmerz mit Schläfrigkeit.
Sehr stark geschwächt. θ Hämorrhoiden.
Fühlt sich ohnmächtig und schwach; taumelt beim Gehen.
Müdigkeit und Ohnmachtsgefühl im Magen.
Gefühl von Unwohlsein.
Lähmungsartiges Gefühl in Armen, Beinen und Wirbelsäule.
Zu wund und matt, um Geschäften nachzugehen.
Gefühl äußersten Krankseins, großer Schwäche, Ohnmacht und taumelnden Ganges.
Eine Art Tetanus nach einer schrecklichen Einschnürung in der Magengrube; sie wurde vor Schmerz steif, die Hände blau mit Prickeln und Stechen, zwei Stunden anhaltend; zweiter Anfall derselben Art.
SCHLAF [37]
Träume und unruhige Nächte mit hartnäckigen Erektionen, aber ohne Emission.
Neigung sich zu strecken und zu gähnen.
Gähnen und betäubende Schläfrigkeit.
Schläfrig; schläft ein; beim Erwachen weiß sie nicht, wo sie ist.
Die ganze Nacht unruhig; sich fortwährend im Geist drängende Gedanken verhindern den Schlaf.
Wird durch brennenden Schmerz im Magen geweckt.
Morgens beim Erwachen wund und müde.
Erwachen: will nicht aufstehen; möchte wieder schlafen; Augen schwer, dumpfer Kopfschmerz über dem rechten Auge; fühlt sich wund an und ist morgens überall rot; Muskeln wund; Drücken im Magen.
ZEIT [38]
Morgen: nagende Leere im Magen; fühlt sich überall wund an; Blutspucken.
Tag: schläfrig.
Nachmittag: Hals besser; Schwindel.
Um 4 Uhr nachmittags: Frostschauer.
Von 7 bis 12 Uhr abends: Fieber.
Erster Teil der Nacht: unruhig.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Fröstelig durch kalte Luft.
Kalte Luft: Zähne klappern und die Haut fühlt sich fröstelig an; Reiten darin macht ihn fröstelig; Nase und Hals empfindlich beim Einatmen.
Nach Waschen mit Wasser: Hände prickeln; Haut, Gesicht und Hände schwellen an und röten sich.
Ofenhitze: lindert Frösteln.
Im Winter schlimmer und im Sommer besser. θ Hämorrhoiden.
FIEBER [40]
Frösteln: kriecht den Rücken auf und ab; mit Brennen im Anus; besser durch Feuerwärme.
Frostschauer: längs der Wirbelsäule; den Rücken hinauf; kann nicht warm werden.
Frostschauer 4 Uhr nachmittags mit Gänsehaut, > durch Feuerwärme; Fieber von 7 bis 12 Uhr abends.
Frösteln mit Schüttelfrost.
Fieberhafte Pulsationen mit heißen und trockenen Händen.
Hitzewallungen über Hinterhaupt, Gesicht, Hals, Schultern und Körper.
Haut heiß und trocken; Abendfieber; Handflächen und Fußsohlen brennen; Neigung zu gähnen und sich zu strecken; Kopf schmerzt, als würde er bersten.
Fieber: von 7 bis 12 Uhr abends, kein Durst, berstender Kopfschmerz, Lichtscheu; mit reichlichem heißem Schweiß; Lungen fühlen sich überfüllt an, Herz schlägt heftig.
Schweiß reichlich, heiß, mit Fieber.
Schweiß: Bauchsymptome nehmen ab; auf Kopf und Gesicht.
Wechselfieber.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Periodisch: Engegefühl in der Magengegend; Herzklopfen und Angst.
Wechselnd: Schmerzen in Brust und Bauch.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: dumpfer Schmerz über dem Auge; Stiche im Hypochondrium; Wundheit der Kopfhaut; Schmerz und dumpf schmerzender Schmerz im unteren Leberlappen; kneifender Schmerz im Hypochondrium; Druckempfindlichkeit im Hypochondrium; Einschießen in der Seite oberhalb der Hüfte; Neuralgie in der Leistengegend; Lunge schmerzhaft; rheumatischer Schmerz im Schulterblatt; rheumatischer Schmerz in der Brustseite; Arm fühlt sich gelähmt an.
Links: Stechen und Brennen tief in der Augenhöhle; Hitze und Rötung der Gesichtshälfte; Milz schmerzhaft; Ziehen im Hoden; Arm und Hand fühlen sich warm, schwer und geschwollen an.
Von rechts nach links: dumpfer Stirnkopfschmerz; Stiche in der Brust.
Von links nach rechts: Stiche in der Brust; Mattigkeit der Arme.
Von vorn nach hinten: kneifender Schmerz im rechten Hypochondrium.
Von unten nach oben: Einschießen im Rücken; Frostschauer längs der Wirbelsäule.
Wandernde Schmerzen: in den Beinen.
EMPFINDUNGEN [43]
Gefühl von Fülle, wie von zu viel Blut in verschiedenen Körperteilen.
Empfindung wie heiße Blitze.
Der ganze Körper fühlt sich an wie geprellt oder zerschlagen.
Wundheit: an der Seite der Kopfhaut, auf der man gelegen hat; der Augäpfel; der Nase; des Magens; des Hypochondriums; des hervortretenden Anus; der Hoden; der Waden; der Achillessehne; der Muskeln; überall.
Als müsse er den Kopf im Gleichgewicht halten, Schwindel; als liege ein Brett auf dem Kopf; als wäre es an der Gehirnbasis zu voll; als würde der Kopf bersten; Klopfen der Arterien im ganzen Körper mit Kopfschmerz; Schmerzen wie nach Überanstrengung; als würden Nadelspitzen in die Haut des Scheitels gestochen; als umgäbe der Schmerz den Augapfel; als wären die Zähne mit Öl überzogen; als wäre etwas in der Rachenenge stecken geblieben; dumpf schmerzende Beklemmung in den Mandeln; Zunge wie verbrüht; Magen fühlt sich voll an, als seien die Wände verdickt; Sinken in der Magengrube; Nagen und Leere in der Magengrube; Flattern mit Ohnmachtsgefühl im Magen; dumpf schmerzende Beklemmung im rechten unteren Leberlappen und in der Gallenblase; Rektum, als sei es voll kleiner Stäbchen; Gefühl von Steifigkeit der Haut und des Gewebes um den Anus; als krieche ein Käfer aus dem Rektum; als behinderten Schleimhautfalten das Rektum, als würde es hervortreten, als würde fortwährend etwas abgehen; wie ein Messer, das rückwärts und vorwärts durch den Anus sägt; als sei etwas in der Halsgrube stecken geblieben; als bewege sich die rechte Lunge schmerzhaft auf und ab; Kälte steigt in der Brust auf wie nach Pfefferminze; in der Brust, als seien die Lungen überfüllt; in der Herzgegend; in der linken Großzehe; eine eigentümliche Empfindung von der Herzspitze bis zur Achselhöhle; kann die Pulsation im ganzen Körper fühlen; als wäre ein Stück aus dem Brustbein herausgerissen; als würden Rücken und Hüften in zwei Stücke brechen; als würde der Rücken an der Sakroiliakalsymphyse nachgeben; wie nach heftiger Anstrengung im linken Oberarm, in der Schulter, im rechten Knie und Bein; als wäre der Ulnarnerv komprimiert worden.
Entsetzlicher Schmerz: in der Gegend der linken Niere.
Reißender Schmerz: oberhalb der rechten Hüfte; im Kreuz und in den Hüften; die Arme und Finger hinab.
Neuralgische Schmerzen: im Kopf; in der rechten Supraorbitalgegend; in der linken Kopfseite; von der Oberlippe bis zur rechten Kopfseite; in der Rachenenge; in der rechten Leistengegend; um das Herz; in den Armen; im rechten Bein nach unten.
Einschießend: im Kopf, an der Gehirnbasis.
Schneidend: im Magen; um den Nabel; im Rektum; in der rechten Leistengegend; im Rektum.
Stiche: im rechten Hypochondrium; in Stirn, Schläfen und Hinterhaupt; in der rechten Kopfseite; in der rechten Brust; im rechten Oberschenkel; im l. Jochbein; in den Hypochondrien; in der Leber; in der linken Seite unterhalb der Rippen; plötzlich durch die Brust von links nach rechts; in der unteren r. Brust; in der Herzgegend.
Stechen: tief in der linken Augenhöhle; in den hinteren Nasengängen; im weichen Gaumen; am Anus; im rechten Arm; an der Vorderseite des rechten Oberschenkels oberhalb des Knies; in den Händen.
Brennen: im Hinterkopf; tief in der linken Augenhöhle; in den Ohren; in der Nase; bei Schnupfen; in den hinteren Nasengängen und im weichen Gaumen; in der Rachenenge; im Hals; in den Mandeln; in der Magengrube; in Magen, Darm und Leber; am Nabel; im Rektum; im Anus; in den Hämorrhoiden.
Brennen wie verbrüht: in der Harnröhre.
Prickeln: in der Rachenenge; in Rücken, Hals und Schultern; in den Händen.
Einschießender Schmerz: in der Stirn; in den Scheitelbeinen; im linken Augapfel; über dem linken Auge; in den Ohren; in den unteren Mahlzähnen; oberhalb der rechten Hüfte; durch Hämorrhoidaltumoren; hinauf zum Kreuzbein; längs des Rückens; in der linken Niere und dem Ureter; durch den Penis; im rechten Hoden; in der Herzgegend; die Arme hinab; den rechten Oberschenkel hinab; den linken Arm und das linke Bein hinab.
Einschießend: im Kehlkopf; in der Herzgegend.
Bohrend: auf dem Fußrücken links.
Flüchtige Schmerzen: durch Schläfen und Stirn; im Epigastrium; im Darm.
Wie geprelltes Gefühl: im Hinterhaupt; in der Lumbalregion; im rechten Hüftgelenk.
Dumpf schmerzender Schmerz: im Hinterhaupt; in der Stirn; über den Augen; in der rechten Schläfe; in den Augäpfeln; in den unteren Mahlzähnen; in den Mandeln; von der Magengrube bis zum unteren Leberlappen; in der Leber; am Nabel; des Rektums; in den Hämorrhoiden; im Kreuzbein; in Beinen und Knien; in der Herzgegend; zwischen den Schulterblättern; in der Lumbalregion; im linken Akromionfortsatz; im rechten Hüftgelenk; in Beinen und Knien; der Gelenke.
Wundheit: im linken Nasenbein; an der Zungenspitze; am Nabel; in der Lumbalregion; des Rektums; am Anus; in den Hoden; über den Lungen; in der linken Schulter nach dem Zittern; im rechten Hüftgelenk; im linken Knie- und Hüftgelenk; der Achillessehne; im linken Knöchel; der Muskeln; überall.
Wundheit: in der Nase, bei Schnupfen; im Hals; des Anus; in Brust und Hals.
Dumpfer Druck: in der Stirn.
Kneifen: im rechten Hypochondrium; in der Leber.
Dumpfe Stiche: in der Stirn und linken Schläfe.
Schmerz: im rechten Nasenbein; in der rechten Mastoidgegend; in der Milzgegend; in der hypogastrischen Gegend; im rechten Schulterblatt und in der linken Brustseite; an der Herzspitze; in der Magengrube; im Brustbein; in Rücken, Hals und Schultern; bei Wirbelsäulenverkrümmung; in Hüfte und Kreuzbein.
Dumpfer Schmerz: in rechter Schläfe und Hinterhaupt; tief im Gehirn; am Scheitel; in der Stirn über den Augenhöhlen; über dem rechten Auge; in der linken Kopfseite; in der rechten Hypochondrialgegend.
Fülle: im Kopf; in der Stirn; am Scheitel; in den Ohren; in der Rachenenge; in der rechten Hypochondrialgegend; im Bauch; im Rektum; am Anus.
Geschwollenes Gefühl: im Rektum; im linken Arm; der Hände.
Schwere: in der Stirn; der Augen; im Hinterhaupt; von der Stirn zum Hinterhaupt; im linken Arm; in den Gliedern.
Rheumatischer Schmerz: in den Lungen; im rechten Schulterblatt und in der rechten Brustseite.
Zucken: über der Herzgegend.
Ziehen: im linken Hoden; in den Muskeln der rechten Halsseite; in den Mittelhandknochen der linken Hand.
Dull heavy pain: im Hals.
Druck: in den Schläfen; Ohren; Gesichtsknochen; epigastrische Gegend; im Magen; im Rektum; in der Halsgrube.
Engegefühl: der Brust.
Spannung: in den Knöcheln.
Eingeschnürtes Gefühl: der Stirnhaut; im Hals; des Mundes; in der Rachenenge; in der Speiseröhre; in der Magengegend; des Rektums; im Anus; in der unteren Brust.
Krampfartiger Schmerz: im Darm; in der Brust.
Klopfen: in den Schläfen.
Pochen: im Bauch; in der Beckenhöhle und im Unterbauch; in der Luftröhre.
Gefühl von Mattigkeit: im Nacken; in der Sakroiliakalsymphyse; im rechten Hüftgelenk; in der linken Schulter und im rechten Sprunggelenk.
Lähmungsartiges Gefühl: in Armen, Beinen und Wirbelsäule.
Müdigkeit: im Hals; im Rücken; im Magen.
Steifigkeit: im Kehlkopf und in der Glottis; des Halses; des Rückens; der Kniegelenke; der Gelenke.
Ameisenlaufen: vor der Schläfe; auf der Nase; in der Rachenenge.
Kribbeln: im linken Arm und Zeigefinger.
Kitzeln: im Kehlkopf.
Hitze: der Augen; der linken Gesichtshälfte; der Lippen; im Magen; im Rektum; im Thorax; im Nacken und in den Schultern.
Frösteln: den Rücken hinauf; in der Lumbalregion; mit Gänsehaut.
Trockenheit: der hinteren Nasengänge und des Halses; des Mundes; im Rektum; des Kehlkopfs.
Juckreiz: im Rektum; am Anus; der Hoden.
GEWEBE [44]
Fülle in verschiedenen Teilen, als enthielten sie eine ungebührliche Menge Blut.
Venöse Stauung, besonders portal und hämorrhoidal.
Wunde Muskeln, morgens beim Erwachen und bei Bewegung.
Schleimhäute trocken, geschwollen; brennen und fühlen sich wund an.
Drüsige Anschwellungen der Knochen.
Gelenke schwach; die lumbosakrale Gegend schmerzt.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Bauch druckempfindlich; Drüsen empfindlich; die Seite des Kopfes, auf der er gelegen hat, fühlt sich wund an.
Reiben: läßt das Gesicht erröten; erzeugt nach dem Waschen rote Flecken auf den Händen; bewirkt einen Blutzufluß zum Anus.
HAUT [46]
Ameisenlaufen: Kopfhaut, Nase, Rachenenge.
Juckreiz des Körpers, besonders um die Taille.
Nach dem Waschen: rote Flecken im Gesicht.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Galliges Temperament. θ Analbeschwerden.
Klimakterische Jahre. θ Hämorrhoiden.
Geeignet für Personen mit hämorrhoidaler Veranlagung, die an Magen-, gallenbedingten oder katarrhalischen Beschwerden leiden.
BEZIEHUNGEN [48]
Verwandte Beziehung: Æsc. glab .
Ähnlich: Aloes, Collinsonia, Mercur., Nux vom., Podoph., Sulphur (schwache Wirbelsäule).
Nux vom . antidotiert Hämorrhoidensymptome.
Als nützlich befunden nach Collinsonia, nachdem dieses die Hämorrhoiden gebessert hatte.
Nützlich nach Nux vom . und Sulphur, wenn diese bei Hämorrhoiden versagt hatten.