Solanum Tuberosum Ægrotans.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Kranke Kartoffel. Tinktur der befallenen Knollen.
Klinisches
Anus, Prolaps von; klaffend / Brüste, schmerzhaft / Atem, übelriechend / Verstopfung / Epistaxis / Kopfschmerz / Ileus / Reizbarkeit / Menstruation, unterbrochen / Noma / Körpergeruch, übelriechend / Pruritus vulvæ / Rektum, Prolaps von / Kopfhaut, schmerzhaft / Ischias / Skorbut / Haut, Dunkelfärbung der / Tenesmus / Zunge, rissig / Wirbel, Schmerz in / Pulsation in
Charakteristika
Die „Kartoffelfäule“ ist gekennzeichnet durch „die rasche Fäulnis der Blätter und des Krautes, die zuerst durch das Vorhandensein eines kleinen Schimmelbelags, Peronospora infestans, angezeigt wird, der sich von den Geweben nährt und sich rasch in jede Richtung ausbreitet. Auch die Knollen zeigen braune Flecken auf ihrer Oberfläche und in ihren Geweben, und je nach den Umständen verfallen sie mit größerer oder geringerer Geschwindigkeit“ (Treas. of Bot.). Im Jahr 1846 führte der plötzliche Einbruch dieser Krankheit zu der furchtbaren Hungersnot in Irland, die den Tod Tausender zur Folge hatte. Mure führte die erste Arzneimittelprüfung von S. t. æ. durch, wobei er eine Kartoffel verwendete, die sich „in einem vollständigen Zustand der Zersetzung befand, ohne jedoch völlig verfault zu sein“. Wirkungen nach dem Verzehr kranker Kartoffeln, einige davon tödlich, sind beobachtet worden, und diese wurden denjenigen Mures hinzugefügt. Die Symptome der Prüfung waren ziemlich schwer, und eines der wichtigsten - Prolaps des Rektums - ist durch die Vergiftungsfälle bestätigt worden. Ein Mann und drei Kinder aßen gekochte kranke Kartoffeln, und unter ihren Symptomen waren diese: „Schmerz von akutem Charakter wurde auf die Region des Anus bezogen, der bei der Untersuchung vollkommen klaffend und gegen Berührung äußerst empfindlich befunden wurde. Zwei der vier Patienten hatten Prolapsus ani, der wahrscheinlich durch die heftigen und wirkungslosen Anstrengungen verursacht wurde, den Inhalt des Rektums zu entleeren. Es hatte seit sechs Tagen keine Darmentleerung gegeben, noch hatten sie Wasser gelassen, außer tropfenweise und unter äußerstem Leiden. Beim Einführen des Fingers in das Rektum, was akuten Schmerz verursachte, fand man, dass der Darm bis auf einen Zoll vor der Öffnung vollständig mit einer festen Substanz gefüllt war.“ Der üble Geruch der kranken Kartoffel wird im Atem und im Körpergeruch der Patienten wiedergegeben. Lippen rissig und wund; Zahnfleisch blutend; Zunge belegt, dick, rissig; Hals entzündet und ulzeriert, mit Empfindung, als stecke etwas darin oder als sei dort eine fleischige Wucherung. In einem Vergiftungsfall wurde ein Zustand von Noma der linken Wange hervorgerufen. Besondere Empfindungen sind: Als spritze Wasser auf den Kopf; als spränge das Gehirn im Schädel umher (beim Bücken). Als stecke etwas im Hals. Als sei eine fleischige Wucherung im Hals. Als rolle sich eine Feder im linken Hypochondrium auf. Als drehe sich ein hohler Körper rasch in der Brust. Von Verstopfung in der Luftröhre. Als löse sich etwas vom Kreuzbein ab. Der Harn hat ein öliges Häutchen. Unerträgliche muskuläre Schmerzen. Die Symptome sind < durch Berührung und Druck. Kopfschmerz ist < beim Erwachen; durch den Geruch von Alkohol; Gehen um 5 Uhr nachmittags; Schlafen; Arbeiten (Kopfschmerz). Kaltes Wasser Schock.
Beziehungen
Mure gibt die folgenden als die nächsten Analoga von S. t. æ. an; die Reihenfolge bezeichnet ihre relative Bedeutung: Bry., Ars., Pb., Nux, Sep., Stron., V. tric., Scil., Puls., Graph., Alm., Merc., Na. m., Ign., Calc. Vergleiche: Empfindung von Maschinerie im Innern, Nit. ac. Verstopfung, schwarze Kugeln, Op. Prolapsus ani, Pod., Ruta. Klaffender Anus, Ap., Pho.
1. Gemüt
Streitsüchtige, reizbare Stimmung. Schlechte Laune. Ein unverständlicher Ausdruck reizt sie so, dass sie alles zerbrechen und sich in die Hände beißen möchte. Scheu vor Arbeit. Hypochondrische Stimmung. Sie möchte einen Tapetenwechsel genießen usw. Sie bildet sich ein, elend zu sein, und verweilt viel bei der Zukunft. Steht nachts auf in der Vorstellung, es seien Diebe hinter dem Vorhang, wagt aber nicht hinzusehen, bittet andere, es zu tun. Gedränge von Ideen. Seine Aufmerksamkeit wird leicht durch andere Dinge gestört.
2. Kopf
Verwirrung. Hitze im Kopf, abends. Schweregefühl des Kopfes; im Scheitel; beim Bücken und dann Wiederaufrichten des Kopfes. Katarrhalische Benommenheit des Kopfes; besonders der Stirn. Empfindung beim Bücken, als spränge das Gehirn im Schädel umher. Einschießende Schmerzen, als würde das Gehirn aufplatzen. Empfindung von Wasser, das im Kopf plätschert. Kopfschmerz mittags, < durch den Geruch von Spirituosen. Kopf fühlt sich zu schwer an, sie muss sich anstrengen, ihn zu stützen. Druck über den Augen, beim Erwachen. In der Stirn: heftiger Schmerz, den ganzen Tag; stechender Schmerz; mit Benommenheit des Kopfes und Neigung, nach vorn zu fallen. Leichtes Klopfen in den Schläfen. Empfindung, als würden die Haare am Scheitel ausgerissen. Schmerzhafte Empfindlichkeit der Kopfhaut und Haarwurzeln; kann Kämmen nicht ertragen; > nach Umhergehen und Sprechen.
3. Augen
Prickeln um die Lider, deren Oberfläche rot ist. Krampfartige Kontraktion und Zucken des l. oberen Lides. Brennen in den Lidern. Prickeln und Brennen in den Augen. Stauung der Bindehaut. Reichliche Tränensekretion; beim Erwachen.
4. Ohren
Klingeln im l. Ohr.
5. Nase
Wiederholtes Niesen, gefolgt von schwachem Husten. Nasenbluten. Druck an der Nasenwurzel. Geruch nach Blut.
6. Gesicht
Gesicht heiß und rot. Aufsteigen von Hitze zum Gesicht, dann und wann. Rote Pickel auf den Wangen. Abschuppung des Gesichts. Gesicht bleich, blutleer, stark geschwollen, besonders um die Augenlider, diese fast schließend. Bläulich-schwarzes, übelriechendes Geschwür der l. Wange. Oberlippe blutend, rissig.
7. Zähne
Schwellung der Schleimhaut des inneren Randes der zwei Schneidezähne. Zähne locker und sehr schmerzhaft. Zahnfleisch, besonders das untere, schwammig, Blut aussickernd. Zähne mit weißem Schleim bedeckt.
8. Mund
Trockener Mund. Die Schleimhaut des Velum palati scheint sich hier und da abzulösen. Zunge bleich. Dicke Zunge, 2 Uhr morgens. Zunge geschwollen, rissig, früh am Morgen; weiß oder gelblich-weiß belegt; oder weiß belegt, mit roter Spitze, oder gelblich entlang der Mittellinie. Prickeln in der r. Hälfte der Zunge. Atem entsetzlich übelriechend.
9. Hals
Schleim sammelt sich im Hals an und scheint den ganzen vorderen Teil zu bedecken. Gefühl wie von einer fleischigen Wucherung im Hals. Gefühl, als stecke etwas im Hals, das sie nicht heraufbringen kann, gefolgt von Auswurf eines kleinen, harten, gelblich-grauen Klumpens. Rachenenge und Mund entzündet; fleckenweise ulzeriert. Entzündete Rachenenge, unfähig, Speichel zu schlucken.
10. Appetit
Hundehunger. Salziger Geschmack. Geschmack nach rohen Kartoffeln. Speisen schmecken so bitter wie Galle. Großes Verlangen nach Spirituosen und Orangen. Brennender Durst.
11. Magen
Aufstoßen, gefolgt von Rumoren im Magen. Saures Aufstoßen, das Husten verursacht. Säure, Bitterkeit und Heraufwürgen, nach dem Essen. Kardialgie nach Frühstück, Mittag- und Abendessen. Schmerz im Magen, mit rotem Gesicht, nach dem Frühstück. Krampfartige Schmerzen, kneifend-reißend, nachts.
12. Bauch
Empfindung, als rolle sich eine Feder im l. Hypochondrium auf. Schmerzen und Arbeiten im Darm, früh am Morgen. Schmerzhaftigkeit des Bauches bei Berührung entlang der Mittellinie. Bauch hart, geschwollen, wassersüchtig. Im Bauch: Schmerz nach dem Essen; krampfartige Schmerzen, als würden die Därme zusammengedreht; dumpfe Schmerzen in der hypogastrischen Region, nachts; Schmerz mit Frösteln; Rumoren; die Kleidung verursacht ein Gefühl von Enge. Abgang von Winden, auch mit Kolik. Schmerz wie verstaucht in der r. Leiste. Stich in der r. Leiste nahe dem Leistenring.
13. Stuhl und Anus
Häufiger Drang zum Stuhl. Stuhl spärlich, mit Pressen, abgehend in kleinen, schwarzen Klumpen (Kugeln). Muss pressen, bis Tränen kommen. Harter, großer, klumpiger Stuhl; mit heftigem Brennen in Anus und Rektum. Stuhl hart und groß, gefolgt von zwei flüssigen Stühlen. Reichlicher grünlich-gelber diarrhöischer Stuhl. Verstopfung seit fünf Tagen. Heftige Kolik vor dem Stuhl. Abwechselndes Hervortreten und Zurückziehen des Rektums während des Stuhls, mit Frösteln des Körpers. Prolapsus recti. Nach dem Stuhl fällt das Rektum abwechselnd vor und geht wieder zurück. Kontraktion des Sphincter ani. Starke Pulsationen im Perinäum und r. Ringfinger. Akuter Schmerz im Anus, der vollkommen klaffend und äußerst empfindlich befunden wurde. Große Hitze im Anus.
14. Harnorgane
Region der Harnblase aufgetrieben. Schwierige Miktion. Hitze (und Schmerz) in der Harnröhre nach dem Urinieren. Ständige Miktion während des Stuhls. Harn rötlich, mit Schleim vermischt. Harn: sehr dick, nach dem Stehen mit weißem Schleim bedeckt; seifig; trüb, schmutzig gelb, mit reichlichem weißem Sediment; trüb, schmutzig gelb, bedeckt mit einem öligen Häutchen. Schmerz in der Harnröhre nach dem Urinieren.
15. Männliche Geschlechtsorgane
Gewicht im r. Hoden den ganzen Tag.
16. Weibliche Geschlechtsorgane
Drehende Schmerzen durch den Uterus. Gefühl von Verrenkung im Hüftgelenk mit Schmerz in der Gebärmutter nach einer geringen Anstrengung. Blähungen drücken auf den Uterus. Menstruationsblut rosafarben. Unterdrückung der Menstruation. Menstruation riecht nach fauligem Fisch, vermischt mit schwarzen Koageln. Kleine Pickel und unerträglicher Juckreiz der Labien. Krampfartige Schmerzen, durch den Uterus einschlagend. Brennen und Juckreiz in der Vagina.
17. Atmungsorgane
Zusammenschnürung und Atembeschwerden, verursacht durch Trockenheit des Mundes. Heiserkeit beim Erwachen. In der Luftröhre: Reißen, Prickeln, mit Husten; Reißen, mit Schleim; Empfindung wie von einem Hindernis, gefolgt von Husten und Auswurf eines Klumpens harten, gelblich-grauen Schleims. Husten mit Auswurf von gelbem Schleim, nachts. Trockener Husten, Tag und Nacht. Husten wie von Verstopfung im Pharynx. Auswurf von Klumpen schwarzen Blutes, früh am Morgen. Ständiges unwillkürliches Seufzen. Nach dem Essen Würgen und Atembeschwerden, verursacht durch Trockenheit des Mundes. Erstickung, weil das Abendessen des Vortags nicht gut verdaut; muss um 3 Uhr morgens aufstehen.
18. Brust
Beklemmung in der Brust nach dem Abendessen. Reißen in der Brust, auch mit Trockenheit des Mundes. Empfindung bei der geringsten Bewegung, als drehe sich ein hohler Körper rasch in der Brust, schnell und mit einem Geräusch, wonach sie sich einbildet, ohnmächtig zu werden, früh am Morgen. Prickeln wie von tausend Nadeln an der inneren Oberfläche des Sternums. Heftiger stechender Schmerz oberhalb der r. Brust. Stauungen zur Brust. Akuter Schmerz in der l. Seite, wie ein Stich. Schmerzhafte Stiche in der r. Seite. Mammae schmerzhaft, besonders beim Heben des Armes.
19. Herz
Gewicht und Schmerz in der Herzgegend. Einschießende Schmerzen im Herzen. Herzklopfen: für Augenblicke; nachts; beim Liegen; beim Sichaufrichten; als würde sich das Herz umdrehen; mit Ohnmachtsgefühl; mit Beklemmung der Brust (geringer beim Liegen); unregelmäßig (nach dem Essen). Puls: unregelmäßig; manchmal schwach; hart und gespannt.
20. Hals und Rücken
Schwellung der Muskeln von Hals, Schultern und Armen mit so akutem Schmerz, dass er bei dem geringsten Druck zusammenzuckt. Gefühl von Gewicht im hinteren Teil des Halses. Heftiges Klopfen in der Wirbelsäule, früh, beim Liegen. Prickelnde Empfindung in der Wirbelsäule, während des Schlafs, die sie weckt. Stechende Schmerzen im großen dorsalen Muskel, r. Seite, beim Atemholen. Brennende und schmerzhafte Empfindung am fünften Brustwirbel, verursacht durch Reibung der Kleidung. Gefühl von Müdigkeit im ganzen Rücken. Steifigkeit der Rückenmuskeln. Empfindung, als löse sich etwas am Os sacrum ab. Schmerz im Kreuzbein, beim Gehen oder Berühren der Stelle. Kribbeln im Kreuzbein. Klopfen in der r. Schulter. Prickeln in den Psoasmuskeln. Heftiges Klopfen in den Lenden. Schmerz in den Lendenwirbeln, das Gehen behindernd. Unerträglicher Schmerz in der Lumbalregion, der sie zwingt, gebeugt zu gehen.
21. Extremitäten
Gelenke geschwollen und sehr schmerzhaft. Gefühl von Müdigkeit in allen Extremitäten beim Erwachen. Neigung, die Extremitäten zu strecken.
22. Obere Extremitäten
Gefühl von Müdigkeit in den Muskeln hinten. Schmerz wie verstaucht im r. Oberarm, nach Aufstützen auf den Ellbogen. Klopfen im mittleren Abschnitt des Triceps brachialis. (Kann die Hände nicht zur Faust schließen.). Hitze in den Händen. Stechen im l. kleinen Finger. Klopfen im r. Ringfinger.
23. Untere Extremitäten
Akute Schmerzen im Hüftgelenk, verursacht durch die geringste Bewegung. Schmerzhafter Druck auf das Hüftgelenk, wie mit einer Eisenstange, der sie zwingt, sich hinzulegen. Im l. Gluteusmuskel: Klopfen; Schmerz, begleitet von Widerwillen. Einschießende Schmerzen im hinteren Teil des r. Oberschenkels. Müdes Gefühl in den Muskeln der r. Seite, nach dem Gehen. Gefühl von Verrenkung im Hüftgelenk, mit Schmerz in der Gebärmutter, nach einer geringen Anstrengung. Einschießender Schmerz in den hinteren und unteren Oberschenkelmuskeln, beim Beugen des Knies. Klopfen in den inneren Oberschenkelmuskeln. Abwechselndes Klopfen und Pochen oberhalb der Patella in beiden Extremitäten. Schmerz wie verstaucht in der ganzen Wirbelsäule, durch die hinteren Teile des Oberschenkels einschlagend und bis zu den Fersen hinabziehend. Ziehender Schmerz im hinteren Teil der r. unteren Extremität, vom Gluteusmuskel bis hinab zur Ferse. Beine ödematös. Schaudern des r. Beins.
24. Allgemeines
Ein eigentümlicher und äußerst übelriechender Geruch wird sofort wahrgenommen, wenn man sich dem Bett nähert. Kann nicht aufrecht gehen. Allgemeine und partielle Schwäche. Schwäche, sie ist im Begriff, ohnmächtig zu werden. Müdigkeit in allen Extremitäten beim Erwachen. Schmerz wie geprellt, im Bett, der sie am Sichbewegen hindert. Muskuläre Schmerzen quälend. Kaltes Wasser (ob beim Trinken oder Waschen damit) verursacht ein Gefühl von Beklemmung und Schock.
25. Haut
Haut über dem ganzen Körper empfindlich, geschwollen und übernatürlich dunkel. Rosafarbene Flecken erscheinen und verschwinden ebenso plötzlich. Kleine Pickel auf dem Rücken; verursachen heftigen Juckreiz. Kleine rote Pickel auf den Wangen. Die Haut im Gesicht schält sich ein wenig ab. Kleine Pickel auf dem Rücken = heftiger Juckreiz.
26. Schlaf
Unwiderstehliche Schläfrigkeit. Sehr schläfrig am Abend. Unruhiger Schlaf. Aufschrecken aus dem Schlaf, wie in Schrecken. Schlaflos. Verwirrte Träume, von Bränden, Revolution, Leichen, Dieben usw. Erotischer Traum. Er träumt, dass er den Körper eines Ertrunkenen ankleiden oder zeichnen soll, aber daran gehindert wird, weil der Körper die ganze Zeit auf die Kleidung oder das Papier fällt. Träume von Männern, die sich in sprechende Tiere verwandeln; dass seine Hände in Stücke geschnitten sind; dass er von einem Kirchturm fällt. Sie träumt, dass sie Menschenfleisch isst; dass sie in einem Fluss schwimmt und nicht aus ihm herauskommt.
27. Fieber
Puls gereizt; unregelmäßig; hart und gespannt. Frösteln und Empfindung innerer Kälte. Wiederholte fröstelige Schauder durch den ganzen Körper, abends. Kältegefühl überall, unfähig, warm zu werden, wobei ihre Wangen sehr rot sind, nachmittags. Hitze überall, mit Schweiß. Pyrexie, und danach wassersüchtiges Aussehen. Heftige Hitzeparoxysmen, plötzlich durch den ganzen Körper ziehend und vom Scheitel ausgehend. Abwechselnd brennende Hitze und Frösteln, nachts, im Bett. Ausdünstungen von der Haut bei der geringsten Arbeit. Schweiß überall, früh am Morgen, im Bett, kalter Nachtschweiß. Der Schweiß riecht im Bett nach Kartoffeln.