Senna.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Die Fiederblättchen mehrerer Cassia-Arten: C. obovata, Alexandriner-Senna, ist die wichtigste. N. O. Leguminosæ. Verreibung oder Tinktur der getrockneten Blätter.
Klinisches
Kolik; flatulent, bei Säuglingen / Erschöpfung / Stickstoffhaltige Stoffwechselschlacken / Schlaflosigkeit / Niesen, mit Hitze
Charakteristik
In der gewöhnlichen Praxis als Laxans verwendet, hat sich Senna als ausgezeichnetes Mittel bei der Kolik von Säuglingen erwiesen, mit eingeklemmten Blähungen und Schlaflosigkeit. Säuglingskolik, wenn der Patient voller Wind zu sein scheint. Die Symptome des Schemas stammen größtenteils von Überdosierungen. Ein eigentümliches Symptom ist: "Wiederholtes Niesen, das Hitze verursachte (besonders der Hände), Erschöpfung und keuchende Atmung," Erschöpfung ist typisch für Senna. Farrington sagt, es sei eines der besten Mittel in der Materia medica für "einfache Erschöpfung mit Überschuss an stickstoffhaltigen Stoffwechselschlacken." Die Erschöpfung zeigt sich beispielhaft in dem Schwäche- und Sinkgefühl sofort nach den Mahlzeiten. Die Schoten verursachten bei einer Frau, die sie gegen Verstopfung einnahm, einen widerlichen unreinen Geruch vom Körper (R. T. C.).
Beziehungen
Vergleiche: Säuglingskolik und Schlaflosigkeit, jal. Erschöpfung, K. ca. Sinkgefühl nach den Mahlzeiten, Ars., Cin., Lyc., Sil., Stp., Ur. nit., Calc., Iod., Sep., Tab.
2. Kopf
Schweregefühl des Kopfes beim Bücken, als ob er nach unten gedrückt würde.
5. Nase
Wiederholtes Niesen, das Hitze verursachte (bes. der Hände), Erschöpfung und keuchende Atmung.
6. Gesicht
Livide Lippen. Lippenkommissuren mit kleinen brennenden Bläschen bedeckt.
11. Magen
Anorexie. Durst. Leere, oder wässrige und übelriechende Aufstöße. Widerwille und Übelkeit, mit Neigung zum Erbrechen. Sinkgefühl sofort nach den Mahlzeiten.
12. Bauch
Kolik, bes. bei kleinen Kindern. Schmerzhafte Kolik durch eingeklemmte Blähungen (besonders bei kleinen Kindern). Empfindung von Kälte im Bauch, mit Leere und Unruhe im Magen. Ansammlung von Blähungen, mit Kollern und Gärung im Bauch, und Abgang übelriechender Winde.
13. Stuhl und Anus
Zwei flüssige Stühle mit kneifenden Schmerzen. Lose Stuhlentleerung, mit Tenesmus, und gefolgt von Brennen im Anus. Diarrhö mit Pressen und vorgefallenem Rektum und wundem Anus (bei Kindern geheilt. R. T. C.).
24. Allgemeines
Allgemeine Schwellung. Erschöpfung. Unreiner Körpergeruch.
26. Schlaf
Aufwallen des Blutes, bes. nachts, den Schlaf störend. Schlaflosigkeit, mit Schreien und Hin- und Herwerfen, bes. bei Säuglingen.
27. Fieber
Hitze (bes. der Hände).