Pepsinum.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Ein proteolytisches Ferment, das im Magensaft vorkommt. Das allgemein gebräuchliche Pepsin wird aus dem Magen des Schweines gewonnen. [Alkohol, Tannin und die alkalischen Carbonate zerstören seine Wirksamkeit. Es wird für den allgemeinen Gebrauch in körniger Form oder als glycerinierter Extrakt zubereitet. Homöopathische Verdünnungen können hergestellt werden, indem man die sekretorische Schicht eines frischen Schweinemagens verreibt; indem man das körnige Pepsin mit Milchzucker verreibt; oder indem man die niedrigeren Verdünnungen der flüssigen Extrakte mit destilliertem Wasser herstellt.]
Klinisch
Dyspepsie
Charakteristika
Pepsin. wurde als ein rein verdauungsförderndes Mittel angesehen, doch neuere Entdeckungen hinsichtlich der Wirkung der Sarkoden machen dies jetzt kaum noch haltbar. Pepsin. mag den Inhalt des Magens verdauen; doch, wie die Sekrete anderer Drüsen, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach durch seine spezifische Affinität auch auf die sekretorischen Gewebe des Magens selbst wirken.