Lac Vaccinum Defloratum.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
Entrahmte Milch (Kuhmilch). Verdünnung.
Klinisches
Anämie / Appendizitis / Asthma / Bright-Krankheit / Verstopfung / Diabetes / Wassersucht / Ohnmachtsanfälle / Kopfschmerz / Herz, Affektionen des / Laktation, mangelhaft / Leukorrhö / Menstruation, unterdrückt / Adipositas / Ischias
Charakteristika
"Die Idee, entrahmte Milch zu potenzieren, entstand bei Swan, als er Donkins Skim Milk Treatment for Diabetes and Bright's disease las." Die erste Arzneimittelprüfung wurde von einer Dame in New York vorgenommen, in deren Fall Kopfschmerz und Übelkeit mit Verstopfung stark ausgeprägt waren. Eine spätere, umfassendere Arzneimittelprüfung wurde unter Swan von Dr. Laura Morgan durchgeführt." Ich zitiere nach Hering, der hinzufügt, dass die Symptome des Schemas mit nur wenigen Ausnahmen klinisch bestätigt worden sind. Die Symptome, die Milch bei manchen empfindlichen Personen hervorruft, besonders der heftige Kopfschmerz und die Verstopfung, sind allgemein bekannt, und gerade bei diesen Affektionen hat sich das Mittel besonders ausgezeichnet. Da Milch in sich einen Inbegriff aller Gewebe und Salze des Tieres enthält, das sie absondert, ist es natürlich, von ihr in den Verdünnungen ein weites Wirkungsspektrum zu erwarten. Da Natrum. mur. ein hervorstechender Bestandteil ist, überrascht es nicht, dass Symptome davon in der Pathogenese gefunden werden, z. B., "Durst auf große Mengen, oft", "Übelkeit und Erbrechen", "Depression mit Weinen und Herzklopfen". Die charakteristischen Kopfschmerzen von Lac def. sind: periodische kranke Kopfschmerzen bei Frauen; menstruelle kranke Kopfschmerzen. Intensiver Kopfschmerz, Vorderkopf, mit Übelkeit und Verstopfung. Pochende frontale Kopfschmerzen bei anämischen Frauen, Übelkeit, Erbrechen und hartnäckige Verstopfung. Die Symptome, die es bei Diabetes besonders anzeigen, sind: intensiver Durst; Abmagerung. Die Menstruation ist unregelmäßig; manchmal sehr dunkel, spärlich; manchmal farbloses Wasser. (Lac def. heilte diesen Fall: Menstruation plötzlich unterdrückt, nachdem die Hände in kaltes Wasser gebracht wurden. Großer Schmerz in der Uterusregion. Intensiver Kopfschmerz. Schmerzen fliegen überall umher. Gerötetes Gesicht. Patientin schlief nach der ersten Gabe; am nächsten Morgen erschien leichter Fluss. Die zweite Gabe brachte den Fluss reichlich zurück, und die Patientin fühlte sich wohl, und der Fluss hielt an.) Die Ernährung ist verkehrt. Es besteht Gewichtsverlust oder aber Adipositas. Wassersucht. Fettige Degeneration. Einige eigentümliche Empfindungen sind: Als ob ein Messer im Herzen auf und ab schneide. Als ob der Kopf bersten würde. Als ob die Augen voller kleiner Steine wären. Als ob der Scheitel abgehoben würde. Als ob eine Schmerzkugel in der Mitte der Stirn wäre. Als ob das Fleisch von den Knochen abgelöst wäre und die Ränder getrennt seien und hervorstünden. Als ob Gegenstände von unten her in alle Richtungen emporgeschleudert würden. Als ob eine große Kugel vom unteren Ende des Brustbeins zum oberen Ende der Speiseröhre aufstiege. Als ob ein Stein im Bauch wäre. Als ob die Laken feucht wären. Als ob kalte Luft auf sie bliese. In diesem letzten Zusammenhang mag daran erinnert werden, dass Milch zu den Dingen gehört, die hydrogenoiden oder frösteligen Patienten verboten sind. Burnett behauptet, dass ein Übermaß an Milch in der Ernährung von Kindern, nachdem sie ihre ersten Zähne bekommen haben, sie für Erkältungen empfänglich macht. Es besteht Periodizität der Symptome: alle acht Tage. Kopfschmerz hört bei Sonnenuntergang auf. Die meisten Symptome treten morgens auf. Fieber und Erschöpfung setzen nachmittags ein. Hände in kaltes Wasser bringen = Unterdrückung der Menstruation. Äußere Wärme bessert das Frösteln nicht, < Schmerz im Augapfel. Empfindung, als ob kaltes Wasser auf sie bliese, selbst wenn sie warm zugedeckt ist. Keine Lage >. Hinlegen < Schwindel; Kopfschmerz; Harnschmerz. Schwindel zwingt zum Aufsitzen. Arme über den Kopf ausstrecken = Ohnmachtsanfälle. Bewegung < alle Symptome. < Gehen; < sich Hinsetzen, wenn auch noch so sanft. Bauch ist berührungsempfindlich. Druck um die Taille = Ohnmachtsanfälle. Druck > Schmerz im Augapfel (drückt die Augen in die Kissen); leichtes Verbinden des Kopfes > Schmerz. Nach Verletzung Neigung zu Beschwerden im Kopf.
Beziehungen
Vergleiche: Lac can., Lac coag., Lact. ac., Sacch. lac., Vaccin. (eine Kuh-Nosode); Nat. m. (Diabetes, Kopfschmerz, Verstopfung, Herz); Coccul. (menstruelle kranke Kopfschmerzen); Cact. (Herz; aber Lac d. hat nicht das "Umklammern" von Cact.); Nux m. (Kopf schwer, neigt nach links zu fallen. Lac. d. nach rechts).
Verursachung
Verletzungen.
1. Gemüt
Gedächtnisverlust; Teilnahmslosigkeit, Abneigung gegen körperliche oder geistige Anstrengung. Depression; es liegt ihr nichts daran zu leben; Fragen nach der ruhigsten und sichersten Art, den eigenen Tod zu beschleunigen. Während der Unterhaltung sind Kopfschmerz und gedrückte Stimmung >. Depression mit Weinen und Herzklopfen (Ohnmachtsanfälle). Bildet sich ein, dass alle ihre Freunde sterben werden und dass sie in ein Kloster gehen müsse (Ohnmachtsanfälle). Will mit niemandem sprechen. Kann sich nur durch starke Willensanstrengung an Gelesenes erinnern. Unschlüssigkeit des Gemüts. Große Verzagtheit wegen der Krankheit, ist sicher, dass er in vierundzwanzig Stunden sterben wird; ohne Todesfurcht.
2. Kopf
Schwindel: beim Bewegen des Kopfes vom Kissen; < im Liegen und besonders beim Umdrehen im Liegen, was zum Aufsitzen nötigt. Intensiver Schwindel beim Öffnen der Augen im Liegen, < beim Aufrichten; Gegenstände schienen sich rasch von l. nach r. zu bewegen, zu anderen Zeiten bewegten sie sich, als würden sie von unten her in jede Richtung emporgeschleudert. Kopf fühlt sich schwer an, mit ausgeprägter Neigung, nach r. zu fallen. Schwächegefühl und Übelkeit beim Auftreten auf den Boden am Morgen. Schmerz zuerst in der Stirn, dann zum Hinterhaupt sich erstreckend, sehr intensiv, quälend und unerträglich; große Lichtscheu, sogar gegen Kerzenlicht; tödliches Krankheitsgefühl am ganzen Körper, mit Übelkeit und Erbrechen, < durch Bewegung oder Aufsitzen; sehr fröstelig, und äußere Wärme bessert nicht; häufiges und reichliches Wasserlassen von sehr hellem Harn. Nach Verletzung Neigung zu Beschwerden im Kopf; starker Schmerz in der Stirn unmittelbar oberhalb der Augen; Atem übelriechend; Appetit schlecht, Übelkeit; schläft zuweilen während des Anfalls stundenlang; große Beschwerden quer über den Rücken; Harn dunkel und dick. Übelkeit und manchmal Erbrechen, wodurch >; Schmerz in der Stirn, als ob der Kopf bersten würde, mit Blindheit; Schmerz ist > durch festes Verbinden des Kopfes; < durch Licht und Geräusch; Verstopfung, Stühle groß; Hände und Füße kalt (Hemikranie). Kopfschmerz: < während der Menstruation; < durch Sprechen, abwechselnd mit Tonsillitis. Pochender frontaler Kopfschmerz (über den Augen), Übelkeit, Erbrechen und hartnäckige Verstopfung; besonders bei anämischen Frauen. Kopfschmerz: mit Schmerzen in den Augen; als ob sie voller kleiner Steine wären; < beim Schließen der Augen; reichliches Wasserlassen. Getrübtes Sehen, wie von einer Wolke vor den Augen; reichliches Wasserlassen; Völlegefühl im Kopf; leichte Übelkeit in der Magengrube; Gesicht bleich; Füße kalt; Kältegefühl im Rücken. Intensiver Schmerz an der Austrittsstelle des N. supraorbitalis, von dort über die Stirn ausgebreitet; Anfall beginnt mit Frostschauer, beschleunigtem Puls, gerötetem Gesicht und Abgang von Winden aus dem Magen. Starker Kopfschmerz, mit einer Empfindung, als ob der Scheitel abgehoben wäre, etwa fünf Zoll emporgehoben, und das Gehirn herausträte; Kopf fühlt sich heiß an, Bewegung < Schmerz; Gesicht fühlte sich an, als ob das Fleisch von den Knochen abgelöst wäre und deren Ränder getrennt seien und hervorständen. Schmerz zuerst in der Stirn, durch das Hinterhaupt sich erstreckend, sie nahezu rasend machend. Morgens Übelkeit und Empfindung einer runden Kugel voller Schmerz in der Mitte der Stirn. Kopf fühlt sich groß an, als ob er nach außen wachse. Kopf schwer, fällt zur r. Seite. Allgemeiner wund schmerzhafter Kopfschmerz durch Husten hervorgerufen.
3. Augen
Getrübtes Sehen; kann nur Lichter sehen, keine Gegenstände; dem Kopfschmerz vorausgehend. Große Lichtscheu, sogar Kerzenlicht unerträglich. Großer Schmerz in den Augen beim ersten Hinausgehen ins Licht, verging bald; beim Schließen der Augen wegen des Lichts wurde Schmerz in den Augäpfeln empfunden, wie von Druck der Lider. Beim Schließen der Augenlider schmerzhafter Druck, als ob die Lider seitlich zu kurz wären, wodurch die Empfindung eines Bandes entstand, das auf die Augäpfel drückt. Oberlider fühlen sich sehr schwer an; den ganzen Tag schläfrig. Schmerz im Kopf, am ausgeprägtesten über dem l. Auge und in der Schläfe, sich in die Augen erstreckend und reichlichen Tränenfluss verursachend.
5. Nase
Schmerzhafter Druck oder Engegefühl an der Nasenwurzel (Katarrh).
6. Gesicht
Tödliche Blässe des Gesichts. Fahle Gesichtsfarbe mit ekzematösem Ausschlag. Hitzewallungen in der l. Gesichtshälfte. Gesicht, Hals, Arme und Körper im Allgemeinen rosarot gerötet, mit Schwellung, aber ohne Juckreiz oder Brennen. Empfindung, als ob alles Fleisch von den Gesichtsknochen abgelöst wäre und die Ränder getrennt seien und hervorständen. Pickel im Gesicht und auf der Stirn (unregelmäßige Menstruation).
7. Zähne
Zähneknirschen im Schlaf, mit Schmerz im Magen und Kopf mit Erbrechen.
8. Mund
Mund sehr trocken. Atem sehr übelriechend. Mund klebrig und schäumend, besonders während der Unterhaltung.
9. Hals
Globus hystericus; Empfindung einer großen Kugel, die von einem Punkt etwa am unteren Ende des Brustbeins bis zum oberen Ende der Speiseröhre aufsteigt und ein quälendes Erstickungsgefühl verursacht. Halsschmerzen < beim Schlucken; leichter Reizhusten.
10. Appetit
Völliger Appetitverlust. Starker Durst auf große Mengen und oft; intensiver Durst. Konnte keine Milch trinken, ohne dass sie kranken Kopfschmerz verursachte.
11. Magen
Saures Aufstoßen. Übelkeit: morgens; aus liegender Stellung zu jeder Zeit während des Tages oder Abends, oder beim Bewegen oder Aufstehen am Morgen; tödlich, kann nicht erbrechen, mit Stöhnen und Schreien und großer Qual, großer Unruhe mit Empfindung von Kälte; obwohl die Haut heiß war, war der Puls normal. Übelkeit und Erbrechen und eine Empfindung tödlichen Krankseins, < durch Bewegung oder Aufrichten im Bett. Erbrechen zuerst unverdauter Nahrung, sehr sauer, dann bitteren Wassers und zuletzt eines bräunlichen Gerinnsels, das sich im Wasser trennte und wie Kaffeesatz aussah; kein Geruch; bitterer Geschmack. Unaufhörliches Erbrechen, das in keiner Beziehung zu ihren Mahlzeiten stand. Heftiger Schmerz in der Magengrube, selten tiefer, durch Ermüdung hervorgerufen. Viel Wind und saurer Magen, keine Druckempfindlichkeit. Dyspepsie. Auftreibung in der epigastrischen Region, mit Asthmaanfällen; er konnte kaum atmen: harter drückender Schmerz etwa am vierten Halswirbel. Krämpfe in der epigastrischen Region.
12. Bauch
Bauch wund und berührungsempfindlich. Starker Schmerz quer über den Nabel mit Kopfschmerz. Große Ermüdung durch Gehen, wegen eines Schweregefühls wie von einem Stein im Bauch. Ziehender Schmerz quer über den unteren Bauch, mit Hitze und Drängen, Herabdrängen in der Beckenregion, beidseitig; < durch Druck. Flatulenz.
13. Stuhl und Anus
(Verstopfung.). Ist gewöhnlich verstopft, und wenn sie am hartnäckigsten ist, sehr fröstelig; kann nicht warm werden. Verstopfung: mit chronischem Kopfschmerz; die stärksten Abführmittel waren ohne Nutzen; Fäzes trocken und hart, unter starkem Pressen entleert, den Anus einreißend, Schreie herauspressend und beträchtlich Blut abgehend; chronisch. Andauernde hartnäckige Verstopfung, > nur durch Kathartika und Klistiere, mit heftigen Anfällen von krankem Kopfschmerz, Schmerz unerträglich; große Lichtscheu; tödliches Krankheitsgefühl am ganzen Körper, mit Übelkeit und Erbrechen < durch Bewegung oder Aufsitzen; fröstelig, nicht > durch äußere Wärme.
14. Harnorgane
Häufiges und reichliches Wasserlassen von sehr hellem Harn. Häufiges, aber spärliches Wasserlassen. Reichlicher, heller Harn. Albuminurie. Ständiger Schmerz in der Nierengegend, um jede Seite oberhalb der Hüften zur Harnblasenregion ziehend, auch abwärts von der Sakralregion zur Glutäalregion und von dort die Rückseite der Oberschenkel hinab; Schmerz brennend, in keiner Lage >, < im Liegen. Harn dunkel und dick. Harn sehr hell; kann ihn nicht halten. Harn geht tropfenweise ab, oder aber er schießt heraus mit einer Empfindung, als ob sehr heißes Wasser über die Teile laufe; nässt nachts das Bett.
16. Weibliche Sexualorgane
Drückendes Herabdrängen in der Ovarialregion. Ziehender Schmerz quer über die Uterusregion, mit Hitze und drückendem Herabdrängen in beiden Ovarialregionen; kann den Druck der Hand oder des Arms auf den Bauch nicht ertragen, intensive Qual im unteren Bauch während der Menstruation, durch keine Lage >; heftige Entzündung in der ileozökalen Region, mit intensivem Schmerz, Schwellung, Druckempfindlichkeit, fäkaler Ansammlung und heftigem Erbrechen. Menstruation um eine Woche verzögert mit Blutandrang zum Kopf; Kälte der Hände, Übelkeit und Schwindel; Fluss begann am nächsten Morgen nach Einnahme von Lac defl., spärlich mit Schmerz im Rücken; Empfindung von Gewicht und Ziehen in der l. Ovarialregion. Nach dem Eintauchen der Hände in kaltes Wasser plötzliche Unterdrückung der Menstruation; Schmerzen überall, besonders im Kopf. Unregelmäßige Menstruation, manchmal sehr dunkel und spärlich, manchmal farbloses Wasser. Leichte gelbliche Leukorrhö. Morgenübelkeit während der Schwangerschaft; tödliches Kranksein im Magen beim Erwachen; Schwindel und saures Aufstoßen beim Aufstehen; Verstopfung. Abnahme der Größe der Brüste. (Hat nie versagt, die Milch innerhalb von zwölf bis vierundzwanzig Stunden zurückzubringen.). Verminderte Milchsekretion.
17. Atmungsorgane
Asthma, so dass er kaum atmen konnte, begleitet von Auftreibung in der epigastrischen Region. Kurzer, trockener Husten, mit schwieriger Expektoration eines kleinen Schleimklumpens, wodurch der Husten >.
18. Brust
Wundheit der Brust mit großem Druck. Tuberkulöse Ablagerung in den Spitzen beider Lungen.
19. Herz und Puls
Druck um das Herz (nicht wie das Umklammern von Cactus), mit Dyspnoe und einem Gefühl der Gewissheit, dass er in vierundzwanzig Stunden sterben werde. Stechender Schmerz in der Herzspitze, als ob ein Messer auf und ab schneide; diesem ging ein Schweregefühl des Kopfes, Dumpfheit über den Augen, Pochen in den Schläfen und Herzklopfen voraus. Herzklopfen und Hitzewallungen, besonders in der l. Gesichtshälfte und am Hals.
20. Hals und Rücken
Ein symmetrischer Fleck herpetischen Ausschlags auf jeder Halsseite, Juckreiz und Brennen nach dem Kratzen. Harter, drückender Schmerz am vierten Halswirbel; Frostschauer kriechen den Rücken entlang zwischen den Schulterblättern. Intensiver brennender Schmerz im Kreuz und Kreuzbein, in der Nierenregion beginnend, auf beiden Seiten oberhalb der Hüften in die Leisten ziehend, auch abwärts von der Nierenregion durch die Glutäalregion, die Rückseite der Oberschenkel hinab; Schmerz, brennend, und durch keine Lage >; Liegen.
21. Extremitäten
Kalte Hände oder Füße während Kopfschmerz. Dumpfe Schmerzen in Handgelenken und Knöcheln.
22. Obere Extremitäten
Enden der Finger eisig kalt, Rest der Hand warm.
23. Untere Extremitäten
Taubheitsgefühl und Verlust der Empfindung über den äußeren und vorderen Flächen der Oberschenkel. Schmerzen ziehen die Unterseite der Oberschenkel hinab bis zu den Fersen, und Schmerzen quer über den Fußrücken, als ob die Knochen quer über den Spann gebrochen wären; die Schmerzen traten ein, sobald sie morgens auf den Boden trat, worauf sie schwach und übel wurde und sich hinlegen musste. Schwäche und dumpfer Schmerz in den Knöcheln, Aufgedunsenheit. Haut an den Fußrändern verdickt.
24. Allgemeines
Große Mattigkeit und Abneigung gegen Anstrengung. Große Unruhe und extremes, langwieriges Leiden durch Schlafverlust in der Nacht. Fühlt sich völlig müde und erschöpft, ob sie etwas tut oder nicht; große Ermüdung durch Gehen. Großer Kräfteverlust, beginnend mit einem stechenden schneidenden Schmerz in der Herzspitze; Stirn fühlt sich schwer an, mit einer dumpfen Empfindung über den Augen und Pochen, hauptsächlich in den Schläfen, der übrige Kopf fühlt sich leicht an.
25. Haut
Ein symmetrischer Fleck herpetischen Ausschlags auf jeder Halsseite, Juckreiz und Brennen nach dem Kratzen.
26. Schlaf
Den ganzen Tag schläfrig. Große Unruhe, extremes und langwieriges Leiden durch Schlafverlust in der Nacht.
27. Fieber
Heißes Fieber um 9 Uhr abends, dauert bis gegen Morgen an, erwacht in reichlichem Schweiß, der die Wäsche gelb färbt und schwer auszuwaschen ist. Hektisches Fieber; maligner Typhus. Empfindung, als ob die Laken feucht wären.