Alnus.
By John Henry Clarke — Der Neue Clarke – Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker
rubra, Tag-Erle; und Alnus glutinosa, die gemeine Erle Europas. N. O. Cupuliferæ. (Nicht zu verwechseln mit bestimmten Rhamnaceæ, die volkstümlich ebenfalls „Erlen“ genannt werden.) Tinkturen der Rinde und der jungen Triebe.
Klinisches
Amenorrhö / Drüsen, vergrößert / chronischer Harnröhrenausfluss / Hämorrhagie / Herpes / Impetigo / Leukorrhö / Prurigo / Psora / Rheumatismus / Skrofulose / Syphilis
Charakteristika
Alnus ist ein nicht geprüftes Mittel. Die Rindentinktur von Alnus rubra wird von Eklektikern als „Alterans“ bei skrofulösen Zuständen, bei chronischen Hautaffektionen, Rheumatismus, Syphilis, Harngrieß und chronischem Harnröhrenausfluss verwendet. Die Pflanze wächst in Sümpfen und Marschen. Zu ihren Indikationen gehören: Leukorrhö mit Erosionen, die leicht bluten; Amenorrhö mit brennenden Schmerzen vom Rücken bis zum Schambein. Hämaturie. Cooper, der eine Tinktur aus der frischen Pflanze von A. glutinosa verwendet hat, gibt an: „Schmerz im Rektum nach dem Stuhl“; und „Schweregefühl im Kopf wie nach Trunkenheit am Abend zuvor“ als durch sie hervorgerufen. Hale gibt als besonders auf sie hinweisend an: „Hautausschläge, wechselnd mit krankhaften Zuständen der Schleimhaut.“
Beziehungen
Vergleiche: Hamam., Stilling., Phytol., Kali i., Merc., Nux v., Bapt. Wechselnde Zustände, Alo., Pod., Kali bi.