TELLURIUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Ein Element.
Zubereitung, Verreibungen des gefällten Metalls.
Quellen.
1 , J. W. Metcalf, North Am. Journ. of Hom., Bd. 2, 1852, S. 405, 1 Gran 3. Trit. um 5 und 9 Uhr abends (erster Tag), dasselbe um 6.30 und 10.30 Uhr vormittags (zweiter Tag); ( 2 bis 13 , C. Hering, Am. Hom. Rev., Bd. 5); 2 , C. Hering nahm in Wasser den nach dem Verreiben mit Alkohol aus Mörser und Pistill ausgewaschenen Teil ein; 3 , Oscar Tietze nahm 3. Trit.; 4 , eine Frau nahm die 3. am ersten Tag beim Zubettgehen, am achten Tag abends, am neunten Tag morgens und um 10 Uhr abends; sie hatte viele der Symptome schon vor der Arzneiprüfung gehabt, jedoch in letzter Zeit nicht mehr und nicht in solcher Stärke; einige Symptome mochten durch ihren Beruf als Lehrerin bedingt sein, andere vielleicht von ihrem Alter, vierzig Jahre, abhängen; 5 , Dr. Kitchen nahm 3. Trit.; 6 , Dr. Gardner nahm 3. Trit. abends und morgens; 7 , Dr. Whitey nahm 2. Trit., mehrere Gran abends und morgens; 8 , Dr. Gosewich nahm die 12. um 4 Uhr nachmittags; 9 , durch Dr. Gosewich 1 Tropfen der 6. Potenz um 5 Uhr nachmittags; 10 , durch Dr. Gosewich nahm F., eine Frau, die 6. in Tropfengaben; 11 , Dr. Carroll Dunham nahm etwa fünf Tage lang jeden Abend beim Zubettgehen 1 Gran 4. Zent.-Trit.; zwei spätere Arzneiprüfungen mit derselben Zubereitung, innerhalb von zwei Jahren vorgenommen, brachten im Wesentlichen dieselben Symptome wieder hervor; 12 , Dr. Charles G. Raue nahm einige Gran der 3. Zent. um 10.30 Uhr abends (erster Tag), um 10 Uhr vormittags und 10 Uhr abends (zweiter Tag), 1 Gran um 12.30 Uhr nachmittags (dritter Tag), 1 Gran nüchtern (vierter Morgen); 13 , Prof. Wœhler, Wirkungen an sich selbst bei der Untersuchung von Telluräthyl; 14 , J. Y. Simpson, Month. Journ. of Med. Sci. (Pharm. Journ., Bd. 14, 1855, S. 376), einem Theologiestudenten wurde eine Dosis gegeben; 15 , Dr. Bunsen, Pacific Med. and Surg. Journ., 1869, Versuche mit den Salzen; 16 , E. W. Berridge, Am. Journ. of Mat. Med., Bd. 9, 1876, S. 247, Dr. J. R. Croker nahm morgens 3 Globuli der 31. Potenz.
GEMÜT
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Während und nach der Arzneiprüfung war seine Gemütsart viel ruhiger; gewöhnlich ist er nämlich sehr geneigt, in Zorn aufzufliegen, 3.
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Ihre Gemütsart ist besonders ruhig, während sie sonst sehr lebhaft, ängstlich und voller Sorgen ist, 10.
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Er vergisst und vernachlässigt vieles; auch das Aufschreiben, ja sogar das Beobachten der Symptome; alles ist ihm zu mühsam; wenn er an das eine oder an irgendein Geschäft denkt, vergisst er alles andere, und deshalb versäumt er vieles Notwendige, 2.
KOPF
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Schwindel.
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Am nächsten Morgen beim Ankleiden ein sehr heftiger Schwindelanfall, der nach dem Hinausgehen beim Gehen viel schlimmer wurde; er konnte kaum stehen; war genötigt, sich hinzulegen und mehrere Tage zu Hause zu bleiben; der Schwindel verursachte Übelkeit; nach dem Essen von Reis musste er erbrechen; bei jeder Bewegung im Liegen, selbst wenn er den Kopf drehte, noch mehr aber beim Aufsitzen, kehrte der Schwindel zurück; zugleich war der Puls häufiger; er hatte früher schon ähnliche Anfälle gehabt, auch einen schweren nach Glonoin; bei anderen Gelegenheiten hatte ihm Aconit immer geholfen; diesmal aber nicht, ebenso wenig Glonoin oder Belladonna; allmählich verging es nach drei oder vier Tagen, 6.
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Eine eigentümliche Art von Schwindel jeden Abend beim Einschlafen, etwa eine halbe Stunde nach dem Zubettgehen, ein Gefühl, als würde er sehr schnell in Richtung seiner Beine hingetragen und herausgezogen; er wurde dadurch immer geweckt; später in der Nacht kehrte es nie wieder; im Gegenteil trat die Empfindung eines Nachts, als er früher als gewöhnlich, gegen 8.30 Uhr abends, zu Bett gegangen war, in gleicher Weise etwa eine halbe Stunde nach dem Niederlegen und beim ersten Einschlafen auf; dieser Schwindel kam acht oder neun Tage lang immer wieder; wurde einmal durch zwei Tage ruhigen Schlafs unterbrochen, kehrte zurück und hörte dann ganz auf, 3.
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Kopf im Allgemeinen.
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Beim ruhigen Arbeiten (sitzend mit nach vorn gebeugtem Kopf), ganz ohne irgendeine Veranlassung, ein plötzlicher Blutandrang zum Kopf mit wahrnehmbarer Rötung des Gesichts, unregelmäßig wiederkehrend, aber fast täglich zweimal, bald morgens, bald nachmittags; dieser Blutandrang kehrte etwa vierzehn Tage lang wieder, 3.
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Benommenheit im Kopf (nach drei Viertelstunden), 2.
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Gegen Abend dumpfer Kopfschmerz über den ganzen Kopf (zweiter Tag), 12.
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Dumpfer Kopfschmerz und Benommenheit des Kopfes (erster Tag), 3. [10.]
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Kopf schwer, voll und schläfrig (zweiter Tag), 10.
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Bei jeder Bewegung fühlte sich das Gehirn an, als sei es geprellt, .
AUGE
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Rechtes Auge schmerzhaft heiß, mit übermäßigem Tränen desselben, etwa fünfzehn Minuten anhaltend, gegen 5 Uhr nachmittags (elfter Tag), 16.
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Tränen der Augen mit dem Schnupfen (siebenter Tag), 12. [30.]
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Er erwachte früh mit einer blassroten, ödematösen, beißenden, juckenden Schwellung des linken Oberlids, mehr gegen den inneren Winkel hin; diese Schwellung sondert etwas Flüssigkeit ab (achtzehnter Tag); nach einigen Tagen bildet sich eine Kruste, das Auge wird schlimmer, auch der Augapfel ist gerötet (zwanzigster Tag), 12.
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Gegen Abend im linken Oberlid gegen den inneren Augenwinkel Juckreiz und Druck, als ob ein Haar in falscher Richtung wachse (dreizehnter Tag), 12.
OHR
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Bisweilen Juckreiz im Ohr, mit Absonderung von dünnerem Ohrenschmalz als gewöhnlich (sechster Tag), 12.
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Am Vormittag ist es ihm, als seien seine Ohren plötzlich verstopft; gegen 10 Uhr abends Gefühl von Verlegung in den Ohren; schlimmer auf der linken Seite (sechster Tag), 12.
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Bisweilen für einen Augenblick eine Empfindung, als stauche sich Luft in der Eustachischen Röhre; beim Nehmen einer Prise Schnupftabak und beim Aufstoßen von Wind staut sich die Luft in der linken Eustachischen Röhre wie in einem Sack (neunter Tag); mehrere Male wiederholt (zehnter Tag), 12.
NASE
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Gegen 10 Uhr vormittags Niesanfall, mehrere Minuten anhaltend; hatte dies häufig nach Blutandrang zum Kopf (vierzehnter Tag), 4.
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Nachmittags hat sich Schnupfen eingestellt, er ist trocken (zweiter Tag); nach einigen Tagen nahm er einen natürlichen Verlauf; nur ist zu bemerken, dass er zu unregelmäßigen Zeiten schlimmer erschien, 3.
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Den ganzen Vormittag ist der linke Nasengang im Gegensatz zum rechten verstopft; Schleim läuft durch die hintere Öffnung ab (fünfter Tag), 12.
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Verstopfung des rechten Nasenlochs (siebenter Tag), 12.
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Beim Gehen in der klaren, frischen Luft (11 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags) entwickelt sich ein Fließschnupfen mit Heiserkeit und Tränen der Augen, mit kurzem Husten und Druck in der Mitte der Brust, unter dem Brustbein; nach einiger Zeit im Freien geht es wieder vorüber (siebenter Tag); wiederholt (achter Tag), 12.* [40.]
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Beim Erwachen viel dicker Schleim in der Nase; während der Nacht hatte er durch den Mund geatmet; die Nase bald verstopft, bald frei (achter Tag), 12.
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Schnupfen mit dickem Schleim (zwanzigster Tag), 12.
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Plötzliches Gefühl schmerzhafter Trockenheit (wie man es empfindet, wenn ein Fließschnupfen plötzlich unterdrückt wird oder bei einem vergeblichen Niesversuch) in der rechten Seite der Nase und der Rachenenge, zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags; es dauerte drei Viertelstunden, worauf das rechte Auge schmerzhaft heiß wurde mit übermäßigem Tränen desselben (elfter Tag), 16.
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Schmerzhafte Trockenheit (wie man sie empfindet, wenn ein Fließschnupfen plötzlich unterdrückt wird oder bei einem vergeblichen Niesversuch) hinten im Hals zehn Minuten lang, morgens (dreizehnter Tag), 16.
GESICHT
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Während der ersten Woche und dann und wann in der folgenden eigentümliches Zucken und Verziehen der linken Gesichtsmuskeln, oft beim Sprechen; der linke Mundwinkel wird nach links und nach oben gezogen, 2.
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Nachdem er am Vormittag in scharfer, kalter Luft gewesen war, nachmittags leichtes Brennen in den Lippen (zweiter Tag), 12.
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Nachmittags Brennen in der Mitte der Oberlippe (dritter Tag), 12.
MUND
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Leichter dumpfer Zahnschmerz auf der linken Seite in Zähnen, die mit Blei gefüllt worden waren, 9.
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Das Zahnfleisch blutet so, dass der Mund voll Blut ist (elfter Tag), 4.
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Sein Atem hatte mehrere Wochen lang den Geruch von Knoblauch, 13.* [50.]
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Gefühl von Kühle im Mund und Rachen, als ob Pfefferminzpastillen im Mund wären, sehr deutlich beim Einziehen der Luft (erster Tag), 12.
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Ein metallisch-erdiger Geschmack im Mund, 9.
HALS
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Morgens viel Schleimabsonderung aus den hinteren Nasengängen, von salzigem Geschmack, wie geräucherte Heringe (dritter Tag), 12.
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Der Schleim in den hinteren Nasengängen hat sich als gelblich-rötliches Harz abgesetzt, das morgens herausgeräuspert wird (siebenter Tag), 12.
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Gefühl von Trockenheit im Hals, um 5 Uhr nachmittags (fünfter Tag), 12.
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Abends Halsschmerzen, schlimmer auf der linken Seite beim Leerschlucken (zehnter Tag), 12.
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Halsschmerzen beim Leerschlucken, abends (elfter Tag), 12.
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Ein wenig raues, kratziges Gefühl im Hals, das durch Schlucken nicht vergeht (erster Tag), 12.
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Kratziges Gefühl im Hals, gegen Abend schlimmer (neunzehnter Tag), 12.
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Mandeln.
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Druck an den Mandeln (erster Tag), 3.
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Rachenenge. [60.]
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Morgens stechendes Trockenheitsgefühl in der Rachenenge, schlimmer auf der linken Seite; besser nach dem Frühstück (fünfter Tag), 12.
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Gefühl von Trockenheit, das die ganze Rachenenge betrifft, aber schlimmer auf der rechten Seite (siebenter Tag), 12.
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Gegen Abend Trockenheit der Rachenenge (achter Tag), 12.
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Das Gefühl der Trockenheit in der Rachenenge, schlimmer auf der linken Seite, kommt morgens wieder, ist aber milder; beim Gehen im Freien und danach (11 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags) hört es auf; stattdessen wird die rechte Seite schmerzhaft, schlimmer beim Leerschlucken; der Schmerz erstreckt sich zugleich in das rechte Ohr, das sich innerlich wie verstopft anfühlt; das Trockenheitsgefühl ist morgens und abends stets wahrnehmbar (sechster Tag), .
MAGEN
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Appetit und Durst.
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Während der ganzen Zeit guter Appetit und Neigung, öfter als gewöhnlich ein Glas Bier zu trinken, das stets gut schmeckte; beides hörte später wieder auf, 3.
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11.30 Uhr abends, beim Einschlafen plötzliches Verlangen nach Äpfeln, wodurch er wieder ganz wach wird (dreizehnter Tag), 12. [70.]
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Kein Verlangen zu rauchen (erster Abend), 2.
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Aufstoßen.
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Aufstoßen mit Geschmack der Speisen, 9.
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Sodbrennen.
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Sodbrennen, ein Wärmegefühl wie nach geistigen Getränken im Epigastrium und auf beiden Seiten desselben, 9.
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Übelkeit.
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Übelkeit vor der Abendmahlzeit, beim Essen vergehend, zusammen mit dem Kopfschmerz (vierter Tag), 12.
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Übelkeit durch den Schwindel; nach dem Essen von Reis musste er erbrechen, 6.
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Unangenehme Empfindung im Magen; etwas steigt bis in den Rachen hinauf, als ob ein feuchtes Aufstoßen kommen wolle, aber es kommt nichts herauf; schließlich schwieriges Würgen, dann Ansammlung von Wasser im Mund; nach einer halben Stunde wiederum Wasseransammlung im Mund, Würgen, dann Gähnen, 2.
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Magen.
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Fühlt den Magen leer und schwach, jedoch ohne Appetit, 9.
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Ein Gefühl im Magen wie Schwäche oder Ohnmachtsgefühl (zehnter Tag), 4.
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Die Neigung zu leichtem Ohnmachtsgefühl in der Magengegend kehrte häufig wieder, .
BAUCH
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Am Vormittag beim Sitzen Brennen in der rechten Seite der Lebergegend und später ein schwerer schmerzhafter Druck, 6.
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Sie wurde in der rechten Seite des Bauches befallen, am schlimmsten aber tief im Rücken; dies hielt mehrere Tage an, mit nagenden, reibenden Schmerzen im Bauch, 10.
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Schmerz in der linken Flanke innerhalb des Darmbeinkammes, 5.
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Sehr eigentümlich stinkende Blähungen, wie eine Wasserstoffverbindung, wie er es noch nie zuvor gerochen hatte (zweiter Tag); nach einer Woche dasselbe noch einmal, nicht durch die Lebensweise veranlasst, 2.
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Druck durch eingeklemmte Blähungen unter den letzten Rippen, zuerst auf der linken Seite, dann auf der rechten, anderthalb Stunden nach dem Frühstück (dritter Tag), 12.
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Fülle in der Gegend des oberen Teils des Bauches und der Leber, 5.
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Nach dem Abendessen sehr voll im Bauch, aber nicht aufgetrieben, 8.
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Allgemeines Wärmegefühl im Bauch wie nach geistigen Getränken, 9.
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Taubheitsgefühl in den Bauchdecken, als säße es im Fleisch; begann unterhalb des Nabels auf beiden Seiten desselben und breitete sich ringsum und nach oben zu den Rippen hin aus, während er nach dem Abendessen auf dem Sofa lag, 9. [90.]
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Häufige krampfartige Schmerzen im Darm wie durch eingeklemmte Blähungen, vor allem nachmittags (vom fünften bis neunten Tag); heute gegen 6 Uhr abends während des Essens waren die krampfartigen Schmerzen übermäßig, mit Stuhldrang; es folgte reichlicher Stuhl; danach kein Krampf mehr, sondern nur noch Gefühl von Blähungen im Darm (neunter Tag); die Schmerzen kehrten zwischen 3 und 4 Uhr nachmittags zurück, gefolgt von reichlichen Stühlen, worauf die Schmerzen wieder vergingen (dreizehnter Tag), 16.
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Gegen 10 Uhr abends Kneifen im Bauch; besser nach Abgang von Wind (siebenter Tag), .
REKTUM UND ANUS
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Blinde Hämorrhoiden (zweiter Tag), 10. [100.]
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Nach dem Stuhl Juckreiz im Rektum (sechster Tag), 12.
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Einige Minuten lang Juckreiz am Anus, 9.
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Neigung zum Stuhl, ohne Pressen und ohne Drängen (nach einer halben Stunde), 2.
STUHL
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Hatte seit Wochen jeden Morgen Stuhl, bald weich, bald härter, oft mit etwas Blut. Seit Einnahme des Telluriums auch täglich einen zweiten Stuhl wie den ersten, und so an jedem folgenden Tag eine Woche lang; später wieder, wie es schon einige Zeit zuvor der Fall gewesen war, jeden Morgen dünnen Stuhl, 2.
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Stuhl, zuerst dick, dann diarrhöisch (achter Tag); diarrhöischer Stuhl um 10 Uhr vormittags; nach dem Stuhl eine Zeitlang Drängen im Rektum mit etwas Brennen; darauf stärkere Zusammenziehung des Rektums (neunter Tag), 12.
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Zwei Tage kein Stuhl; heute um 11 Uhr vormittags ein Stuhl, nicht hart, aus Krümeln bestehend, von etwas braunrötlichem Schleim umhüllt (fünfter Tag); Stuhl am Abend, der erste Teil wie der von gestern; der letzte Teil weicher (sechster Tag), 12.
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Von Anfang an Neigung zu Verstopfung (neunter Tag); noch immer Neigung zur Verstopfung; Darmtätigkeit nur jeden zweiten Tag und mit einiger Schwierigkeit (dreizehnter Tag), 16.
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Am nächsten Morgen fehlte der gewohnte Stuhl, 9.
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Verstopfung mit viel Wind (zweiter Tag), 10.
HARNORGANE
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Schmerz und Wundheitsgefühl begannen nach einiger Zeit in der Nierengegend; dies erstreckte sich nach unten und hinüber gegen den Bauch, mit einem nach unten drängenden Gefühl wie von einer Last, das während der ganzen Nacht zunahm; am Morgen war der Nierenschmerz noch schlimmer, besonders das Wundheitsgefühl, 10. [110.]
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Am Ende des Wasserlassens Brennen an der Öffnung der Harnröhre, 9.
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Sehr häufiger Drang, Wasser zu lassen, und ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn sie dem Drang nicht nachgeben kann (zweiter Tag); plötzliches kaltes Wetter hatte früher eine ähnliche Wirkung auf sie, aber in viel geringerem Maße, 4.
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Harn klar, dunkel, leicht entleert, ohne Schmerz, 9.
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Harn sauer, eher gering an Menge (17.5 Flüssigunzen in vierundzwanzig Stunden), tiefrot, spez. Gew. 1030 (achtzehnter Tag). Der Harn wurde während der Arzneiprüfung mehrere Male analysiert, doch wurde keine bemerkenswerte Besonderheit beobachtet, außer der großen Fülle des Farbstoffes; Salzsäure entwickelte eine sehr auffallende Farbveränderung. Die heutige Untersuchung ergab: Harn sauer; hochfarbig; spez. Gew. 1030; 22.5 Flüssigunzen in vierundzwanzig Stunden.
Wasser, 930.10 Harnstoff, Harnsäure, fixe Salze, organische Stoffe usw., 30.06 .80 19.40 19.64
Feste Bestandteile, 69.90 1000.00 (zwanzigster Tag), 1.
GESCHLECHTSORGANE
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Männlich.
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Er hatte die ganze Nacht Erektionen, was ihm nie zuvor geschehen war, 5.
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Eine Woche lang ein viel erregterer und stärkerer Geschlechtstrieb, danach aber schien dieser völlig erloschen; ohne dass irgendein Mangel an Fähigkeit dazu bestünde, verzichtet er wochenlang darauf, ohne es zu vermissen, 2.
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Geschlechtliches Verlangen und Potenz gesteigert, seit letzter Woche (dreizehnter Tag), 16.
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Weiblich.
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Menstruation erschien nachmittags einen Tag zu früh (dritter Tag); die nächste Menstruation kam drei Tage zu früh; am ersten Tag die gewöhnliche Menge, später weniger als gewöhnlich, 4.
ATMUNGSORGANE
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Ein Gefühl zwischen Rauheit und Druck in der Kehlkopfgegend, das gewöhnlich Husten hervorruft, geht allmählich in reines Kitzeln über (erster Tag), 3.
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Stimme.
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Heiserkeit mit dem Schnupfen (siebenter Tag), 12. [120.]
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Heiserkeit frühmorgens nach dem Aufstehen (zwanzigster Tag), 12.
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Husten und Auswurf.
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Ein Husten, der oft Tag und Nacht in leichten Anfällen mit einem Pfeifen im Kehlkopf auftrat, ohne locker zu werden, besonders nach Rauchen, Trinken und vielem Gehen oder nach Treppensteigen, stellte sich wieder ein, stets gegen Morgen und mit großer Heftigkeit; nach einigen Tagen wurde er locker und hörte dann auf; nach einer Erkältung kam er wieder und hörte dann dauerhaft auf, so dass selbst neue Erkältungen ihn nicht wieder hervorriefen, 2.
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Husten und Druck in der Mitte der Brust, unter dem Brustbein (siebenter Tag), 12.
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Er hustet weißen Schleim aus, der leicht abgeht, 9.
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Atmung.
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Leichtes Erstickungsgefühl im oberen Teil des Halses, 9.
BRUST
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Gefühl, als wolle sich irgendeine Flüssigkeit entleeren (nach unten drängend) im Mittellappen der rechten Lunge, vier oder fünf Stunden lang, nachmittags (zweiter Tag), 16.
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Blubbern im Mittellappen der rechten Lunge für einige Minuten, bei drei oder vier Gelegenheiten, hauptsächlich nachmittags (vom neunten bis dreizehnten Tag), 16.
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Schmerz im Schlüsselbein, 9.
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Leichte Stiche in der Brust, vorübergehend, mehr auf der linken Seite (erster Tag), 3.
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Etwas Schmerz in der Mitte des Brustbeins, 9. [130.]
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Den ganzen Tag hindurch beständiger Schmerz in der Brust, vorne in der Mitte, zuweilen nach hinten zwischen die Schultern ausstrahlend, und ein dumpfes unangenehmes Gefühl im Kopf, besonders über den Augen (zehnter Tag), 4.
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Die Schmerzen wechseln heute Morgen häufiger ihren Sitz als gestern; meist auf der linken Brustseite, nur dann und wann in der rechten Brust und über dem rechten Auge; ein- oder zweimal im rechten Schienbein (elfter Tag), 4.
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Stechende Schmerzen von drei bis zehn Minuten Dauer über der fünften Rippe auf der linken Seite (erster Tag), 3.
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Etwas Druck in der linken Brust über der ersten Rippe, 9.
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Ziehender, schneidender Schmerz um und in der linken Brustwarze, gegen das Schulterblatt ausstrahlend (erster Tag), 3.
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Beim Liegen auf der linken Seite ein pulsierendes Gefühl auf der rechten Seite unter den Rippen, etwas gegen das Epigastrium hin, wie von Windkugeln, wellenförmig; am Morgen ist es, als hätte sich beim Liegen auf der rechten Seite an der entsprechenden Stelle links Wind angesammelt; Blähungen gehen morgens nicht so frei ab, wie es gewöhnlich der Fall ist, und der bisher eher diarrhöische Stuhl setzt aus; später wurden die Blähungen stinkend, 8.
HERZ UND PULS
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Präkordialgegend.
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Sie schlief auf der linken Seite liegend ein und erwachte einmal in der Nacht mit dumpfem Schmerz in der Herzgegend, der verging, als sie sich auf den Rücken legte (erste Nacht), 4.
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Beständiger Schmerz in der Herzgegend (achtzehnter Tag), 4.
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Schmerz an der Herzspitze; etwas Ähnliches hatte sie vor fünf oder sechs Jahren gehabt, damals aber war sie viel schwerer betroffen gewesen, 4.
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Während des späteren Teils der Arzneiprüfung, wenn sie die Herzschmerzen hatte, bestand große Neigung, sich nach vorn zu beugen, sogar so weit, auf dem Gesicht zu liegen, ohne in dieser Lage schlafen zu können oder dadurch irgendeine Erleichterung zu erfahren, 4.
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Herztätigkeit. [140.]
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Herzklopfen und allgemeines Pulsieren durch den ganzen Körper mit Fülle des Pulses; nachdem es eine Stunde gedauert hatte, reichlicher Schweiß anderthalb Stunden lang, 9.
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Puls.
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Puls häufiger, mit der Übelkeit, 6.
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Mit dem Schmerz über dem Auge eine schwer zu beschreibende Empfindung entlang der linken Halsseite, als ob das Blut dort plötzlich in einer der großen Venen zurückgehalten worden wäre oder rückwärts geströmt wäre (zehnter Tag), 4.
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Taubheitsgefühl im Nacken und Hinterkopf, 9.
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Beim Liegen auf dem linken Ohr eine Art stechend-drückender Schmerz vom Hals in das linke Ohr, 8.
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Rücken.
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Wann immer sie keinen Schmerz hat, besteht den ganzen Tag ein Gefühl von Schwäche im Rücken (neunter Tag), 4.
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Die Schmerzen im Rücken und in der Brust sind ganz ungewöhnlich; sie waren so anhaltend und so heftig, dass die Arzneiprüferin ihretwegen am Nachmittag zu Hause bleiben musste (elfter Tag), 4.
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Dorsal.
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Während des zweiten Monats der Arzneiprüfung wurde die Wirbelsäule vom letzten Hals- bis etwa zum fünften Brustwirbel sehr empfindlich und zum Sitz eines eigentümlichen Reizgefühls, das die Arzneiprüferin fürchten ließ, dass die Stelle berührt oder ihr auch nur genähert würde; diese Furcht stand in keinem Verhältnis zur wirklichen Empfindlichkeit der Stelle bei Druck oder roher Berührung, denn diese Empfindlichkeit war in Wahrheit nicht sehr groß; von den genannten Wirbeln aus schien ein eigentümlicher Reiz nach oben in den Hals, nach außen in die Schultern und nach vorn durch den Thorax zum Brustbein auszustrahlen; das durch diese Empfindung verursachte Leiden wurde durch Ermüdung verschlimmert, durch Ruhe aber nur teilweise gelindert; es war groß und sehr lästig und dauerte, soweit ich mich erinnere, fast zwei Monate, 11.*
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Ziehender und dumpf drückender Schmerz am rechten Schulterblatt; bald danach auch am linken (erster Tag), 3.
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Dumpfer Schmerz in der Mitte des Rückens zwischen den Schultern, .
EXTREMITÄTEN
- Nach dem Abendessen machte er einen Spaziergang; bei der Rückkehr ins Haus waren seine Knie, Hüften, Ellbogen und Schultergelenke wie verstaucht und zerschlagen, 9.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Am vorderen Rand der linken Achselhöhle ein Gefühl, als sei es dort dicker, als sei innerlich ein runder Tumor vorhanden, schmerzhaft bei Druck und Bewegung; es verging, ohne dass sich ein Furunkel bildete (fünfter und sechster Tag), 2.
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Bisweilen reißende Schmerzen gegen den Ellbogen hin und in der Handfläche gegen das Daumengelenk (erster Tag), 3.
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Ziehender, krampfartiger Schmerz, anscheinend im supinator longus des linken Arms, dicht unter der Ellenbeuge, eine halbe Stunde anhaltend (nach fünfzehn Minuten), 15. [160.]
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Im linken Unterarm und in der Hand Schwere und Taubheitsgefühl, gegen 10 Uhr abends (fünfter Tag), 12.
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Empfindung, als sei die Haut der Hände, besonders der rechten Hand, von den Fingerspitzen abwärts zusammengezogen, so dass es scheint, als müsse man beim Ausstrecken der Finger die Haut gewaltsam dehnen; zugleich an den Fingerenden eine Art Empfindung, als seien sie abgestorben (erster Tag), 3.
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Unangenehmes Ziehen in der rechten Hand, später den ganzen Unterarm einnehmend (erster Tag), 3.
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Bald heftiger drückender Schmerz durch den Mittelhandknochen des rechten vierten Fingers, kaum eine Minute später beginnend und zunehmend, 2.
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Rheumatische Schmerzen im rechten kleinen Finger (mit Ausnahme des letzten Gelenks), verstärkt durch starken Druck oder Bewegung des Fingers (fünfzehnter und sechzehnter Tag), 16.
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Schmerz in der ersten Phalanx des kleinen Fingers der linken Hand, als ob er darauf gefallen wäre; bei Berührung und Druck ist keine empfindliche Stelle zu entdecken; bei Bewegung ist er schmerzhaft (elfter Tag), 12.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Dumpfer Schmerz tief innen über die ganze Länge des rechten Oberschenkels; durch Lageveränderung nicht beeinflusst (nach einer Stunde), 4.
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Der linke Oberschenkel, auf dem sie lag, wurde taub, und ihre Füße kalt (nach vier Wochen), 4.
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Sehr müde in den Knien und Unterschenkeln; schlimmer auf der rechten Seite; den ganzen Abend Ziehen im rechten Bein hinten vom rechten hinteren oberen Darmbeinstachel bis zur Wade; schlimmer in der Kniekehle; das Ziehen im rechten Bein und die Müdigkeit sind nach dem Niederlegen (11.30 Uhr abends) so stark, dass sie ihn eine Zeitlang am Einschlafen hindern und ihn zwingen, sich häufig hin- und herzuwenden; der Schlaf ist gut, mit Besserung aller Schmerzen (fünfter Tag), 12.
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An der Außenseite des rechten Knies vorn ein brennender dumpfer Schmerz (nach achtzehn Minuten), 2. [170.]
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Schmerz im rechten Schienbein (elfter Tag), 4.
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Schmerz im rechten Mittelfußknochen, als ob der Knochen gedrückt würde (nach einer halben Stunde und am zweiten Tag), 2.
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Ein stechender Schmerz flog rasch über die Zehen des rechten Fußes, dann in die Ferse hinein (nach einer Stunde), 4.
ALLGEMEINES
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Entwicklung eines so anhaltenden Geruchs, dass der Patient für den Rest der Sitzung abgesondert von seinen Mitstudenten sitzen musste, 14.
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Unruhe, 5.*
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Morgens nach tiefem Schlaf mit bösen Träumen fühlte er sich schwer und benommen, 9.
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Mattigkeit und Schwäche, dann Schmerzen in den Ellbogen, Knöcheln und verschiedenen Körperteilen, stechend und schnell, 10.*
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Fühlt sich im ganzen Körper seltsam und eigentümlich, kann die Empfindung aber nicht beschreiben (nach drei Viertelstunden), 2.
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Das „zuerst rechts, dann links“ zeigte sich bei mehreren Schmerzen, die jedoch so flüchtig und undeutlich waren, zum Beispiel in der rechten Seite und Schulter, dass er nichts darüber aufzeichnete, 2.
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Dumpfe Schmerzen am ganzen Körper, besonders in den Extremitäten und Schulterblättern; schlimmer auf der rechten Seite; schlimmer beim Erwachen (fünfzehnter und sechzehnter Tag), 16. [180.]
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Ging heute acht oder neun Meilen und spürte die Folgen so deutlich, dass sie die Einnahme des Telluriums aussetzte, bis die Ermüdung vorübergegangen wäre (zweiter Tag); sie spürte die Folgen des Gehens besonders in Form eines stechenden Schmerzes durch beide Schläfen, eines Schmerzes von Hüfte zu Hüfte und in beiden Hüftgelenkspfannen, einen ganzen Tag lang (dritter Tag), 4.
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Um 9 Uhr vormittags Schmerzen über dem rechten Auge nach dem Hinausgehen; der Schmerz zieht gegen die Schläfe; dann in die Flanken unter den Rippen, dann in die rechte Seite des Beckens, das rechte Schienbein, dann über das linke Auge, das linke Ohr, dann in das rechte Auge; zugleich ist ihr fröstelig (zwölfter Tag), 4.
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Die Teile, die von Schmerzen befallen gewesen waren, schmerzen nun wie zerschlagen oder wund (dreizehnter Tag), 4.
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Die Symptome, besonders die Anfälle, die sie zwangen, sich hinzulegen, waren am ersten Dienstag nach Einnahme des Mittels am heftigsten, kamen an den beiden folgenden Dienstagen wieder, aber mit geringerer Heftigkeit. Am vierten Dienstag war sie ganz frei, doch kamen sie am Donnerstag wieder, etwas verändert, .
HAUT
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Etwa fünfzehn oder zwanzig Tage nach der ersten Dosis begann das linke Ohr zu jucken, zu brennen und anzuschwellen; es bestanden dumpf schmerzende und klopfende Schmerzen im äußeren Gehörgang, und im Verlauf von drei oder vier Tagen kam es zu reichlichem wässrigem Ausfluss aus dem Ohr, der wie Fischlake roch; dieser Ausfluss war scharf und verursachte einen bläschenförmigen Ausschlag am unteren Ohrläppchen und am Hals, wo immer er die Haut berührte; die Entzündung des Ohres im Allgemeinen war nicht bläschenförmig; die Farbe war bläulichrot, und das Ohr sah aus, als sei es mit Wasser infiltriert; dieser Ausschlag, der durch Jucken und Brennen sowie durch den reichlichen, übelriechenden und scharfen Ausfluss sehr lästig war, dauerte lange Zeit; wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, fast drei Monate, 11.*
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Pickel im Gesicht (zweiter Tag), 10.
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Kleine stechende Prickelgefühle an verschiedenen Stellen der Haut des ganzen Körpers, den ganzen Nachmittag und Abend anhaltend und mich zwingend, sofort die Stelle zu reiben (erster Tag); traten am zweiten Tag hier und da wieder wie Flohstiche auf und dauerten den ganzen Tag an; dieses Stechen blieb zeitweise mehrere Wochen lang sehr lästig, hauptsächlich in Ruhe, ließ aber allmählich nach. Seit einigen Tagen zeigte sich auf der Stirn, senkrecht über dem äußeren Augenwinkel des rechten Auges und etwa einen halben Zoll über der Augenbraue, eine kleine Stelle von Herpes circinnatus; ich kann mich nicht erinnern, je zuvor einen Ausschlag dieser Art gehabt zu haben; anfangs war es ein kleines Häufchen kugeliger Bläschen auf entzündeter Grundlage, das zu dünnen Schuppen eintrocknete und sich am Umfang ausbreitete; es juckt und sticht leicht (elfter Tag).*
Die herpetische Stelle ist jetzt kreisförmig, etwa einen halben Zoll im Durchmesser, und besteht aus einem erhabenen Ring von Bläschen, einige größer als andere, auf entzündeter Grundlage, der einen eingesunkenen Bezirk roter Haut umschließt, welcher abschuppt, aber keine Bläschen enthält; sie juckt weiterhin leicht und liefert nacheinander neue Schübe dünner weißer Schuppen (achtzehnter Tag).
Das lästige Stechen wurde den ganzen Abend dieses Tages sehr unerquicklich, im Stillsitzen über den ganzen Körper wandernd. Eine herpetische Stelle, der an der Stirn ähnlich, ist an der linken Seite zwischen den Rippen und dem Darmbeinkamm in halber Höhe erschienen, begleitet von sehr lästigem Juckreiz, der sich beim Reiben in Brennen verwandelt; sie bildet etwa drei Viertel eines Kreises und ist ziemlich unregelmäßig; Anzeichen einer weiteren Stelle befinden sich unmittelbar darüber (neunzehnter Tag).
Während der letzten Woche ist das Stechen in der Haut viel geringer gewesen, dafür ist ihm ein beständiger Juckreiz der Kopfhaut gefolgt, der fortwährendes Kratzen erfordert; der Juckreiz scheint von einem Ausschlag kleiner feiner Bläschen auf leicht entzündeter Grundlage herzurühren, die nach einigen Tagen eintrocknen und in kleinen weißen Schuppen abfallen; am zahlreichsten sind sie an der Hinterhauptskopfhaut, im Nacken am Haaransatz und an der hinteren Fläche der Ohrmuscheln; dieser Juckreiz besteht seit einer Woche beständig und sehr unerquicklich und scheint anhalten zu wollen; die Stelle an der Stirn bricht auf, indem mehrere Lücken im Ring entstanden sind, der jetzt drei Viertel Zoll im Durchmesser misst; gerade darüber ist eine weitere, ganz ähnliche, aber kleinere Stelle erschienen (dreiundvierzigster Tag).
Der Ausschlag ist vom Kopf beinahe verschwunden, und der Juckreiz hat fast ganz aufgehört; die Stelle an der Stirn ist nicht mehr zu erkennen, die Haut ist dort, wo sie bestand, kaum noch gerötet; die neue nimmt noch etwas zu und bildet etwa zwei Drittel eines Kreises, ist aber nicht so kräftig wie ihre Vorgängerin; die Stellen an der Seite sind verschwunden; ich habe noch gelegentliche Stechgefühle in der Haut, aber selten (neunundvierzigster Tag).
Die Stellen sind alle verschwunden, und ich habe keine weiteren Symptome (sechsundfünfzigster Tag), 1.
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Nach einigen Tagen ein Ausschlag; kleine rote Papeln, die sehr jucken, am Bauch, an der Innenseite der Oberschenkel und am Perineum; der Juckreiz ist bei kaltem Wetter schlimmer, 8.
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Nachmittags prickelnder Juckreiz am Skrotum; schlimmer auf der rechten Seite; dann an der Innenseite des linken Oberschenkels hoch oben; dann tief rechts am Bauch; dann links; später zwischen den Gesäßbacken (zweiter Tag), 12.
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Nach zwei oder drei Tagen erscheint ein Ausschlag, wie er ihn noch nie gehabt hatte; kleine rote Pickel, sehr leuchtend rot und scharf begrenzt, mit winzigen Bläschen darauf, zuerst an den unteren Extremitäten, dann auch an den oberen, am meisten auf der linken Seite; sie begannen zuerst an der Außenseite der Waden, dann an der Innenseite der Unterarme oberhalb des Handgelenks und breiteten sich von dort aus; sie verursachten sehr heftigen Juckreiz Tag und Nacht, aber am schlimmsten nachts nach dem Zubettgehen, 7.* [190.]
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Nach etwa fünf Tagen erschienen an der linken Hand kleine rote Punkte, durch die Haut hindurchscheinend, die bisweilen jucken; auch die Füße jucken, besonders der linke, als ob dort Hitzebläschen wären; nach Verlauf mehrerer Tage erschienen zuerst an den Waden und dann bis zu den Oberschenkeln hinauf ähnliche kleine rote vereinzelte Punkte, die wie jene an der Hand jucken; der Juckreiz ist besonders an jenen Stellen, wo die Haut am meisten schwitzt; der Bauch scheint nicht betroffen zu sein; aber nach einigen Tagen erscheinen im Epigastrium mehrere ähnliche, wie die anderen juckende Pickel; beim Reiben der juckenden Teile werden diese Punkte sichtbarer; der Juckreiz ist nicht unähnlich dem durch Bettwanzen verursachten; vom Epigastrium breitet sich der Ausschlag gegen die linke Brustwarze hin aus und verweilt dort sowie am Epigastrium länger als an den zuvor genannten Stellen, und schließlich wendet er sich gegen die linke Achselhöhle; zugleich juckt es auch an verschiedenen Stellen des Rückens; inzwischen wird an der rechten Seite der Stirn eine Stelle bemerkt, die bei Druck wund ist, als ob dort einmal ein Schlag empfangen worden wäre, woran er sich jedoch nicht erinnert; auch ist dort weder ein roter noch ein blauer Fleck zu sehen; nun beginnt der Juckreiz am Kopf, aber nur an den hinteren und oberen Teilen, nicht nach vorn zu; der Juckreiz am Kopf dauert etwa vierzehn Tage, 3.*
SCHLAF
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Gähnen nach dem Würgen, 2.
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Früh am Abend schläfrig; schlief im Sitzen ein (nach einer Stunde), 2.
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Der schläfrig-schwere Zustand, in dem er mehrere Tage gewesen war, bevor er die Arzneiprüfung begann, ist verschwunden; stattdessen Unruhezustand beim Zubettgehen, 9.
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Erwachte gegen 4 Uhr morgens mit Schweiß (siebenter Tag), 12.
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Er träumte nachts vom Zigarrenrauchen, was er nie tut, 6.
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Alptraum, 10.
FIEBER
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Frösteln.
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Fröstelig (zwölfter Tag), 4.
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Inneres Frösteln mit einzelnen Schauderanfällen (erster Tag), 3.
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Hitze.
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Haut heiß und trocken; Gefühl wie überanstrengt, wie zerschlagen, als ob er sich nach schwerer Anstrengung erkältet hätte, 9. [200.]
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Vorderkopf heiß (elfter Tag), 4.
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Anderthalb Stunden nach dem Mittagessen Hitze im Gesicht (elfter Tag), 4.
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Schweiß.
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Allgemeiner warmer Schweiß über den ganzen Körper beim sitzenden Schreiben, obwohl der Nachmittag kühl war und ein feiner Luftzug in das Zimmer wehte (erster Tag), 15.
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Reichlicher Schweiß anderthalb Stunden lang nach dem Herzklopfen, 9.
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Infolge einer Erkältung geriet er während der Nacht in sehr starken Schweiß, und der Schweiß verbreitete den widrigen Telluriumgeruch in so hohem Maße, dass er kaum erträglich war; dieses Phänomen konnte er im Verlauf dieser Arbeit ein zweites Mal beobachten, 13.
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Verleiht dem Schweiß einen höchst widerlichen Geruch; er war deshalb gezwungen, vier Wochen lang der Gesellschaft fernzubleiben, 15.
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Sechs Wochen lang anhaltender Fußschweiß, besonders vorne an den Zehen, etwas übelriechend, 2.
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Beim Liegen auf der rechten Seite Kopfschmerz über der linken Kopfhälfte; Trockenheit der Rachenenge.
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( Vormittag ), Fülle und Beklemmung im Epigastrium.
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( Nachmittag ), Schmerzen im Darm; Blubbern im Mittellappen der rechten Lunge.
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( Abend ), Beim Einschlafen Schwindel; Halsschmerzen; Trockenheit der Rachenenge.
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( Gegen Morgen ), Husten.
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( Freie Luft ), Schnupfen.
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( Husten ), Schmerz im Kreuzbein.
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( Trinken ), Husten.
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( Ermüdung ), Reizung in der Wirbelsäule.
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( Lachen ), Schmerz im Kreuzbein.
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( Liegen auf dem Rücken ), Schmerz im Kreuzbein.
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( Bewegung ), Schmerz in der linken Achselhöhle.
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( Druck ), Schmerz in der linken Achselhöhle; Schmerz im kleinen Finger.
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( Pressen zum Stuhl ), Schmerz im Kreuzbein.
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( Aufstehen aus dem Sitzen ), Schmerz im Kreuzbein.
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( Aufsitzen ), Schwindel.