RANUNCULUS BULBOSUS.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Ranunculus bulbosus, L.
Natürliche Ordnung , Ranunculaceæ.
Gewöhnlicher Name , Knolliger Hahnenfuß.
Bereitung , Tinktur der ganzen Pflanze.
Quellen. (Nrn.
1 bis 6 , aus Franz, Archiv fur Hom., 7, Teil 3.)
1 , Dr. Franz nahm am ersten Tage 8 Tropfen Tinktur in Wasser; am zweiten, dritten und fünften Tage jeden Morgen 12 Tropfen; 2 , eine neunundzwanzigjährige Frau nahm 8 Tropfen in Wasser, eine Dosis; 3 , „Sd.“, ein Mann, nahm 5 Tropfen; 3 a , derselbe nahm vierzehn Tage später 15 Tropfen; 3 b , derselbe nahm neun Tage später 20 Tropfen; 3 c , derselbe nahm innerhalb von zwölf Stunden 60 Tropfen; 4 , Stapf, Symptome bei einer gesunden Frau beobachtet; 5 , Ephem. Nat. Cur., Dec. III, ann. 2, Obs. 87, Wirkungen der Wurzeln von R. palustris (e) (bulbosus), mit Hühnerbrühe gekocht; 6 , Krapf, experimenta de nounull, Ranunc. ven. qualitate, Viennae, 1766, Wirkungen des Auflegens der Blüten und Blätter auf Warzen.
GEMÜT
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Ängstlichkeit am Abend; sie will nicht allein bleiben; sie fürchtet, von Geistern heimgesucht zu werden, 1.
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Verdrossen und geneigt, zornig zu werden; streitet und schilt, sobald der geringste Anlaß gegeben ist (nach zwei Stunden), 1.
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Übellaunig und zum Streiten und Schimpfen geneigt am ersten Vormittag; am Abend ist er niedergeschlagen, besorgt, empfindlich, unzufrieden; am zweiten Tage wieder geneigt, sich durch die unschuldigen Scherze seiner Freunde reizen zu lassen usw.; dies dauert mehrere Tage an und kehrt während der Wirkung von Ranunc. häufig wieder, 1.
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Äußerst übel gelaunt; nichts konnte ihn aufheitern (zweiter und dritter Tag), 3c.
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Verdrossen beim Umgang mit einem Kranken, am Nachmittag (erster Tag), 7.
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(Abneigung gegen die Arbeit; er muß große Anstrengung machen, um sich dazu zu bringen, die Beobachtungen niederzuschreiben, die er gesammelt hat), 1.
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(Die Gegenstände seiner Empfindungen, z. B. Ärger, beschäftigen seinen Geist noch lange, nachdem das Ereignis stattgefunden hat; man sieht, daß er an diese Dinge denkt; er spricht mit sich selbst, gestikuliert in seinem Zorn, am Vormittag), (zweiter Tag), 1.
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Schwinden der Gedanken beim Nachdenken; er starrt lange auf einen Punkt (nach einer Stunde), 3a.
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Stumpfheit der Sinne, wochenlang, solange der Herpes dauerte; nichts machte einen starken Eindruck auf ihn; selbst sein schmerzhafter Herpes berührte ihn nicht so lebhaft, wie es hätte sein sollen, und es fällt ihm schwer, davon von Anfang bis Ende eine genaue Beschreibung zu geben, 1.
KOPF
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Schwindel. [10.]
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Schwindel, als würde er fallen, beim Verlassen des Zimmers und Hinausgehen in die Luft (nach acht Stunden), 1.
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Schwindel beim Gehen (nach zehn Stunden), 1.
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Plötzlicher Anfall von Schwindel im Hinterhaupt beim Gehen, als würde er fallen, gefolgt von heftigem Reißen in der rechten Schläfe (nach fünf Stunden), 1.
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Schwindel des Kopfes und Gefühl, als würde der Kopf vergrößert und aufgetrieben (sofort), 3a.
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Schwindel im Kopf, der das Denken erschwert (nach einer halben Stunde), 3.
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Kopf im Allgemeinen.
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Schwere des Kopfes (nach anderthalb Stunden), 2.
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Der ganze Kopf fühlt sich aufgetrieben an (nach einer Stunde), 3.
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Kopf und Körper fühlen sich den ganzen Vormittag sehr schwach an (zweiter Tag), 1.
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Blutandrang zum Kopf, besonders zum Scheitel, beim Gehen im Freien (nach drei Stunden), 2.
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Stirn.
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Vorübergehendes Schwindelgefühl in der Stirn, unmittelbar gefolgt von vorübergehendem Druck in diesem Teil (nach neun Stunden), 1. [20.]
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Kopfschmerz über dem rechten Auge, verschlimmert durch Liegen, gelindert durch Gehen und Stehen , mit Hitze im Gesicht und kalten Händen (nach acht Stunden), 1.*
AUGE
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Druck in den Augen , als sei ein Haar hineingekommen, verschwindet durch Reiben (nach einer Stunde), 1.
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Brennen in den Augen , der Nase und der Rachenenge; die Augen tränen und sind sehr schmerzhaft, so daß er sie eine halbe Stunde ruhen lassen muß, weil er nichts sehen kann; das Weiße ist leicht entzündet; der Schleim läuft strömenweise aus der Nase; die Rachenenge ist schmerzhaft, wie wund, beim Einatmen, weniger beim Schlucken, 1 . [Vom Bereiten des Saftes.]*
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Wundes Brennen im rechten Auge innen, 1 . [Dieses Symptom sowie 43, 67, 89, 276, 277 entstanden beim Bereiten des Saftes, indem der scharfe Dunst die Teile berührte.]*
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Brennen in den Augen wie von Rauch , am Abend (nach vierzehn Stunden), 1.*
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Jucken der Augen im Zimmer; sie mußte sie reiben, mit ständigem Strecken und Gähnen, nachher Aufstoßen, am Nachmittag (erster Tag), 1.
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Augenbraue. [50.]
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Schmerzhafter Druck in der Gegend der rechten Augenbraue bei mäßiger geistiger Anstrengung, am Abend (zweiter Tag), 1.
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Lid.
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Schwellung und Rötung des linken äußeren Augenwinkels, mit schmerzhafter Wundheit (vierzehnter Tag), 1.
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Gefühl brennender Wundheit im rechten unteren Augenlid (dritter und folgende Tage), 1.*
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Brennen und Gefühl von Wundheit im äußeren Augenwinkel des rechten Auges (dritter Tag), 1.*
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Augapfel.
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Dumpfer Schmerz in den Augäpfeln beim Bewegen derselben (achter Tag), .
OHR
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Krampfartiges Gefühl im inneren und äußeren linken Ohr, am Abend (vierter Tag), 3a.
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Stechen im rechten Ohr, in der Gegend des Trommelfells (nach zwei Stunden), 1.*
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Stiche durch das rechte Ohr, sich in das rechte Scheitelbein erstreckend, am Abend (zweiter Tag), 1.
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Stiche im linken Ohr, am Abend (zweiter Tag), 3a.
NASE
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Reichlicher Fluß zähen Schleims aus der Nase; vom Dunst beim Bereiten des Saftes, 1.
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Wunde Nase ; äußerlich rot und geschwollen, mit spannungsartigem Schmerz innen; eine Menge Borke bildet sich in der Nase, nur auf der rechten Seite; die Nase ist die ganze Zeit trocken, fünf Wochen lang anhaltend (nach dem vierten Tage), 1.
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Am Abend wird die Nase wieder verstopft, nachdem sie den ganzen Tag frei gewesen war, mit schmerzhafter Wundheit, die hoch in die Nase hinaufreicht (dritter Tag), 2. [70.]
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Druck in der Gegend der Nasenwurzel (beim Niedersetzen), (nach fünf Stunden), 1.
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Kribbeln, drückend aufwärts von der Nasenspitze zur Wurzel und von der rechten Augenbraue zur Schläfe, innerlich (nach sieben Stunden), 2.
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Schmerzhaftes Kriebeln in der Gegend der unteren Nasenmuschel, innen in der Nase; ein weiterer Anfall von schmerzhaftem Kriebeln in der Nase mit einer Art Druck; sie mußte häufig die Nase putzen, wobei etwas Blut abging; nach dem Naseputzen verschwand das Kriebelgefühl in der Nase mit Druck, und das rechte Nasenloch wurde verstopft; im Freien wurde es wieder offen und im Zimmer wieder verstopft (zweiter Tag), 2.
GESICHT
- Krampfartig-lähmiges Gefühl im Ober- und Unterkiefer nach dem Niederlegen, am Abend (zweiter Tag), 3b.
MUND
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Zähne.
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Gefühl in den gesunden unteren Backenzähnen der rechten Seite, als sei ein Fremdkörper, ein Messer, zwischen sie geraten und drücke sie auseinander (nach vier Stunden), 1.
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(Zahnschmerz früh am Morgen beim Erwachen), (fünfter Tag), 1.
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Mund im Allgemeinen.
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Schabend-brennendes Gefühl im weichen Gaumen (erster und dritter Tag), 1.
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Stiche nahe dem rechten Mundwinkel (nach fünfzehn Stunden), 1.
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Speichel.
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Ansammlung von weißem, nach Kupfer schmeckendem Speichel (zweiter Tag), 4.
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Häufige Ansammlung von Wasser im Mund (fünfter Tag), 1.
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Geschmack. [80.]
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Schaler Geschmack im Mund, früh am Morgen, und weiß belegte Zunge (zweiter Tag), 3.
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(Butter schmeckt zu süß), 1.
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Bitterlich-scharfer Geschmack im Mund während und nach dem Essen trockener Speisen, wobei die Speise ihren natürlichen Geschmack behält (dritter und folgende Tage), 1.
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Bitter-saurer Geschmack im Mund, eine halbe Stunde vor dem Mittagessen; nachher hat die Speise natürlichen Geschmack (fünfter Tag), 1.
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Süßlicher Geschmack an der Zungenspitze, mit Ansammlung von Wasser (dritter und folgende Tage), 1.
HALS
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Ansammlung zähen Schleims im Hals (zweiter Tag), 3a.
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Vermehrte Schleimabsonderung im Hals den ganzen Nachmittag; er mußte sich häufig räuspern (zweiter Tag), 1.
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Vermehrte Absonderung zähen Schleims im Hals am Abend, mehrere Abende hindurch (dritter, vierter und siebenter Tag), 1.
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Rauheit und zäher Schleim im Hals (erster Tag), 3b.
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Schabend-brennendes Gefühl im Hals, verstärkt beim Einatmen und durch Tabakrauch (nach einer halben Stunde), 1. [90.]
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Krampfartiges Gefühl im Rachen und Ösophagus, aufsteigend, bald, 3b.
MAGEN
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Appetit und Durst.
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Hungergefühl und Rumoren im Magen, früh am Morgen (zweiter Tag), 3c.
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Vermehrter Durst, am Nachmittag , mehrere Tage lang, 3.
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Aufstoßen.
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Mehrere Aufstöße (erster Tag), 3.
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Häufiges Aufstoßen vor dem Frühstück, nach Einnahme der Dosis (zweiter Tag), 1.
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Häufiges Aufstoßen und großer Hunger vor dem Mittagessen; dennoch ißt er weniger als gewöhnlich (dritter Tag), 1.
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Leeres Aufstoßen (zweiter Tag), 4.
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Häufiges Aufstoßen , am Abend (siebenter Tag), 1.
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Schluckauf.
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Schluckauf vier Stunden nach dem Mittagessen (erster Tag), 1.
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Schluckauf (dritter Tag), 1.
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Übelkeit. [100.]
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Übelkeit, Schläfrigkeit (nach drei Stunden), 1.
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Übelkeit am Nachmittag, zuweilen mit Kopfschmerz (zweiter Tag), 1.
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Übelkeit am Abend, Druck auf das Brustbein und erschwerte Atmung; er holt häufig und mitunter sehr tief Atem, als könne er nicht genug Luft einziehen (fünfter Tag), 1.
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Übelkeit am Abend, besonders beim gewohnten Tabakrauchen, durch Essen gelindert (sechster Tag), .
BAUCH
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Hypochondrien.
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Schmerz in beiden Hypochondrien, begleitet von Schmerzhaftigkeit dieser Gegenden bei Berührung (dritter Tag), 1.
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Am Abend fühlen sich beide Hypochondrien und die untersten Rippen der Brust schmerzhaft an, wie geprellt (achter Tag), 1.
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Periodische Pulsationen im linken Hypochondrium (zweiter bis sechster Tag), 1.
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Nabel und Seiten.
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Heftige Kolik; Ziehen und Kneifen unter und um den Nabel, am Abend beim Zubettgehen und Umherbewegen (zweiter Tag), 1.
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Kolik um den Nabel herum, von wo eine Kälte ihren Rücken und die Arme hinaufsteigt (nach zwei Stunden), 2.
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Heftiges Kneifen in der Nabelgegend beim Gehen, mittags (nach sieben Stunden und am dreizehnten Tage), 1.
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Nach dem Mittagessen Kneifen unterhalb des Nabels , mit dem Gefühl, als wollten die Därme herausfallen; das Kneifen breitete sich nach der rechten und linken Bauchseite aus in Form eines ziehend-dumpfen Schmerzes; dann stieg es zur Magengrube hinauf (nach acht Stunden), 1.
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Im Stehen fühlt er einen Druck in der rechten Bauchseite, tief in der Lebergegend, durch Druck vermehrt (nach zwei Stunden), 1.
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Stechen mit Druck in der rechten Bauchseite, in der Gegend der letzten echten Rippe (Lebere), den Atem hemmend, mit Stichen und Druck auf der Spitze der rechten Schulter, beim Gehen nach vorherigem Sitzen (dritter und folgende Tage), . [120.]
REKTUM UND ANUS
STUHL
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Täglich zwei Entleerungen statt wie gewöhnlich einer; viele Tage lang, 3.
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Die Stuhlentleerungen erfolgen häufiger und leichter (erster Tag), 3.
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Nach mehrmaligem Drängen hat er morgens einen harten Stuhl und nachmittags einen natürlichen, mehrere Tage lang, 3a.
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Die Stühle, die vorher weich gewesen waren, wurden hart und spärlicher, dunkelbraun (zweiter und folgende Tage), 1.
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Stühle sehr hart und schmerzlos, obgleich scheinbar größer als der Anus (dritter Tag), 1.
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Stuhl verzögert und hart (fünfter Tag), 1. [150.]
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Der Stuhl hat sich seit acht Tagen täglich verspätet und ist sehr hart (bei einem, der regelmäßige und weiche Entleerungen hatte), (elfter Tag), 1.
GESCHLECHTSORGANE
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Männliche.
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Häufige Erektionen gegen Morgen und Schwindel im Kopf (zweiter Tag), 3.
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Nächtliche Pollution und leichte Erektionen (erste Nacht), 3.
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Pollutionen gegen Morgen (zweiter Tag), 3c.
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Weibliche.
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Zunahme des Fluor albus; anfangs mild, wird er jetzt scharf und wundmachend (zweiter Tag), 4.
ATMUNGSORGANE
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Der Schmerz in der Brust ist von etwas Husten begleitet (siebenter Tag), 1.
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Schweres, kurzes Atmen am Abend; er muß häufig tief Atem holen, mit Brennen und feinen Stichen in der linken Brustseite (siebenter Tag), 1.*
BRUST
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Beklemmung der Brust (nach einer halben Stunde), 3.
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Beklemmung der Brust mit vielem Weinen, am Abend, und wundem Schmerz in den Augen, besonders im rechten (dritter Tag), 1.*
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Beklemmendes Gefühl in der Brust wie nach tiefem Ärger; er mußte häufig tief Atem holen ; den ganzen Abend anhaltend (fünfter Tag), 1. [160.]
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Beklemmung der Brust beim Gehen und Bergaufgehen, 1.
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Am Abend beim Gehen oder Stehen, im Freien und im Zimmer, empfindet er einen Druck und ein Engegefühl quer durch den unteren Teil der Brust, mit feinen Stichen, die zuerst in den äußeren Teilen der Brust gefühlt zu werden scheinen, dann aber tief in die Brust hineingehen, bald in der rechten, bald in der linken Brustseite; verstärkt durch Bewegen, Bücken oder Einatmen (achter Tag), 1.
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Schmerz und Beklemmung der Brust (bald), 3a.
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Drückend-ziehender Schmerz in der Brust viele Tage hindurch; er ist eher äußerlich und behindert das Atmen nur beim Gehen, 3b.
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Drückender Schmerz in den äußeren Teilen der Brust, 3.*
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Heftiger drückender Schmerz in der Brust mehrere Tage lang, 3c.*
-
Heftiger drückender Schmerz in der Brust, am Abend beginnend und die ganze Nacht dauernd, nicht durch tiefes Atmen verschlimmert (erster Tag), 3.
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Heftige Schmerzen in der Brust den ganzen Vormittag hindurch (erster und vierter Tag), 1.
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Druck in der Brust und Kurzatmigkeit beim Gehen auf ebenem Boden, aber keine Beklemmung des Atems beim Bergaufgehen (dritter Tag), .
PULS
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Der Puls ist gegen Abend beschleunigt, 85 bis 90 Schläge, und ziemlich hart (dritter Tag), 1. [210.]
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Puls voll und stark, 72 (nach einer halben Stunde), 1.
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Kleiner harter Puls (erster Tag), 3a.
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Dumpfer Schmerz im Nacken; ein leichter Schlag auf den Nacken verursacht Schmerz in der Stirn und im Scheitelbein (zweiter Tag), 2.
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Rheumatischer Schmerz im Nacken (abends), der früh am Morgen in der linken Schulter gefühlt werden konnte (zweiter Tag), 3.
-
Rücken.
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Schmerz wie geprellt im Rücken und in der Hypochondriengegend, besonders während der Bewegung wahrnehmbar, viele Tage lang, 1.
-
Schmerz im Rücken, Mattigkeit und Schmerz wie geprellt in der Gegend der kurzen Rippen, mit Übellaunigkeit (dritter bis vierter Tag), 3b.*
-
Schmerz im Rücken, früh am Morgen , beim Aufstehen (zweiter Tag), 3b.
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Dorsal.
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Rheumatischer Schmerz zwischen den Schulterblättern, früh am Morgen beim Erwachen (vierter Tag), 7b . [Von auf Warzen gelegten Blüten und Blättern, die abgeschnitten worden waren, bis sie bluteten, aber trotz alledem nicht entfernt wurden.]
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Stechen zwischen den Schulterblättern, früh am Morgen, in der Gegend des dritten und vierten Brustwirbels (fünfter Tag), 1.
-
Stiche im rechten Schulterblatt, früh am Morgen beim Gehen (zweiter Tag), 1.
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Lumbal. [220.]
-
Früh am Morgen fühlt er einen Schmerz im Kreuz und eine Trägheit durch den ganzen Körper nach einer unruhigen Nacht, durch Träume und Samenabgänge gestört, 3a.
EXTREMITÄTEN
- Zittern der Extremitäten, wenn er den geringsten Anlaß zum Ärger hat (vierter Tag), 1.
OBERE EXTREMITÄTEN
- Entzündung des Arms vom Finger bis zur Schulter, 6
[VON Blüten und Blättern, die auf Warzen gelegt wurden, welche abgeschnitten worden waren, bis sie bluteten, aber trotzdem nicht entfernt wurden.]
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Heftige Entzündung um den Arm herum, mit Fieber und Delir, gefolgt von Gangrän des Arms, 1.
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Zucken der Arme, 2.
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Schulter und Arm.
-
Stiche und Druck auf der Spitze der rechten Schulter (dritter Tag), 1.
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Zuckender Schmerz im rechten Oberarm (dritter Tag), 3a.
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Rheumatischer Schmerz in beiden Ellbogen- und Schultergelenken, früh am Morgen (fünfter Tag), 3a.
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Unterarm.
-
Sichtbare krampfartige Kontraktion von Haut und Muskeln in der Gegend des Griffelfortsatzes der linken Ulna (nach zwölf Stunden), 2. [230.]
-
Beim Schreiben fühlt er plötzlich Reißen (Stiche, Zuckungene)
im rechten Unterarm und zwischen Daumen und Zeigefinger (zehnter Tag), 1.
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Heftige Stiche schießen durch den Unterarm; einige Zeit später werden sie auch im linken Daumen gefühlt (zweiter Tag), 4.
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Handgelenk.
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Reißen im linken Handgelenk, sich über den Handrücken erstreckend, am Vormittag (zweiter Tag), 1.
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Hand und Finger.
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Die Hände zittern beim Einfädeln einer Nadel (erster Tag), 2.
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Zuckungen einiger Muskelteile der Hände (erster und zweiter Tag), 3.
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Zucken der linken Hand, während sie ruhig liegt (vierter Tag), 3a.
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Reißen im Daumenballen links; die Stelle wird nachher berührungsempfindlich; am Nachmittag (zweiter Tag), 1.
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Schmerz unter dem Nagel des rechten Zeigefingers, als wäre dort ein Splitter hineingestoßen worden und hätte Eiterung hervorgerufen, am Nachmittag (dritter Tag), 1.
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Häufiges Kribbeln in einzelnen Teilen der Finger (erster Tag), 3.
UNTERE EXTREMITÄTEN
-
Große Schwäche in den unteren Extremitäten, am Vormittag beim Gehen (fünfter Tag), 1.
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Hüfte und Oberschenkel. [240.]
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Ziehender Schmerz in der rechten Hüfte beim Gehen, am Abend (dritter Tag), 1.
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Schmerzhaftes Ziehen an den hinteren und inneren Seiten beider Oberschenkel bis in die Waden hinab, besonders wahrnehmbar in der Gegend der inneren Kniebeugesehne, am Nachmittag beim Sitzen (dritter Tag), 1.
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Reißend-bohrender Schmerz in der Mitte des linken Oberschenkels, früh am Morgen im Bett und nachher im Stehen (siebzehnter Tag), 1.
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Beim Gehen am Abend fühlt er an der Außenseite des rechten Oberschenkels von der Mitte abwärts ein krampfartiges Reißen, das die Kniebeugen überspringt und in den Waden wieder beginnt (fünfter Tag), 1.
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Knie und Bein.
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Reißen an den Innenseiten beider Knie beim Gehen (zweiter und folgende Tage), 1.
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Schwäche in den Kniekehlen; sie geben unwillkürlich nach (zweiter und folgende Tage), 1.
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Knacken in der Kniescheibe beim Bergaufgehen, als würde sie verstaucht (dritter und folgende Tage), 1.
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Spannung in der rechten Achillessehne beim Gehen (dritter Tag), 1.
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Fuß und Zehen.
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Steifigkeit im rechten Fußwurzelgelenk und im ganzen rechten Bein, mit Schwindel tief im Gehirn, beim Gehen im Freien (nach drei Stunden), 1.
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Heftiger und ständiger Schmerz im Fußwurzelgelenk, am Abend beim Aufstehen vom Sitz (siebenter Tag), 1. [250.]
ALLGEMEINES
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Körperliche Unruhe (erster Tag), 3.
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Häufige Anwandlungen plötzlicher Schwäche, am Nachmittag beim Niedersetzen; sie scheinen vom Kopf auszugehen; er fühlt sich, als würden seine Sinne schwinden (nach zehn Stunden), 1.
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Große Schwäche den ganzen Tag; sein Kopf fühlt sich an, als habe er nicht genug geschlafen, obgleich er seine Beschäftigung leicht verrichtet, wenn er will (zweiter Tag), 1.
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Schwach und angegriffen bei einem Nachmittagsgang; Zittern der Extremitäten (vierter Tag), 1.
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Den ganzen Tag müde und zerschlagen , er möchte die ganze Zeit schlafen (nach zehn Tagen), 1.*
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Am Morgen fühlt er sich beim Schreiben im Stehen plötzlich so schwach, daß er beinahe fällt, 1.
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Mattigkeit, Übellaunigkeit, mit Schmerz im Rücken und Schmerz wie geprellt in der Gegend der kurzen Rippen (dritter bis vierter Tag), 3b.*
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Großes Schweregefühl und Mattigkeit im ganzen Körper , am Vormittag (nach sieben Tagen), 1.* [270.]
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Zuckungen durch den ganzen Körper, am Abend, wenn er sich zum Schlafen niederlegt (zweiter Tag), 2.
-
Der ganze Körper fühlt sich geprellt an , besonders in der Hypochondriengegend (zweiter Tag), 3c.*
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Die Symptome von Ranunculus bulb. werden besonders am Morgen und Abend wahrgenommen, 1.
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Temperaturwechsel, z. B. beim Übergang aus einem warmen Zimmer in kalte Luft oder umgekehrt, verursachen viele Symptome, 1.
HAUT
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Ausschläge.
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Im ersten Viertel einer Stunde verursachen die pulverisierten Knollen, wenn sie auf die Finger gelegt werden, Jucken derselben, dem immer eine Blase folgt, selbst wenn die Haut nicht verändert sein sollte, 6.
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Beim Auflegen eines Stückes der Knolle zwischen die Finger wurde nach Verlauf von zwei Minuten ein Brennen empfunden, das bald nach Entfernung der Knolle aufhörte; nach Verlauf von zwei Stunden wurde die Stelle rot, und in zehn Stunden bildete sich eine Blase, die eine große Menge dünner, gelblicher, brennender Flüssigkeit absonderte, 6.
-
Bläschen an den Fingern , besonders an denen der rechten Hand, wie von Verbrennungen oder einer Blase verursacht (von der Größe einer Haselnuß und noch größer); nachdem sie mit einer Nadel eröffnet worden waren, wobei die Blasenhaut erhalten blieb, sonderten sie acht Tage lang eine gelbliche Lymphe mit brennenden Schmerzen ab, wobei die hellrote Haut durch die Blase hindurchschimmerte (dadurch, daß die Haut beim Auspressen mit dem Saft in Berührung gekommen war). Nachdem die Blasen vierzehn Tage lang verheilt gewesen waren und auch die neue, wund gewesene Haut wieder verheilt war, bilden sich kleine, tiefe, durchsichtige, dunkelblaue, wenig erhabene Bläschen von der Größe eines gewöhnlichen Stecknadelkopfes (als ob die Poren in Gestalt kleiner, blauer, durchsichtiger Bläschen erhoben wären); sie stehen dicht gedrängt in ovalen Gruppen von der Größe eines Schillings, mit unerträglichem brennendem Juckreiz (wie an den durch Nesselreiz verursachten Hautstellen, denen die Bläschen glichen); wenn die Bläschen geöffnet werden, sondern sie eine dunkelgelbe Lymphe ab und bedecken sich nachher mit einem herpetischen Hornschorf , der unerträglich juckt und beim Kratzen oder auch von selbst eine klare Flüssigkeit absondert. (Diese dunkelblauen Bläschen kehrten periodisch wieder, sogar sechs Monate lang; die früheren heilten ab und neue bildeten sich an ihrer Stelle). Nachdem der Hornschorf, der sich nach dem Aufkratzen der Bläschen gebildet hatte, binnen acht oder zehn Tagen von selbst abgebröckelt war, erschienen wieder neue blaue Bläschen mit unerträglichem brennendem Juckreiz, der häufiges Kratzen veranlaßte; durch das Kratzen entstand eine glänzend rote, lockere Schwellung der Finger (sie fühlten sich wie Schaffell an), , und unerträglichem brennend-stechendem Juckreiz. Beim Auftragen von Hirschtalg auf die geschwollenen Finger, um den Juckreiz zu unterdrücken, , . [Das im letzteren Teil des Symptoms beschriebene Leiden trat vierzehn Tage nach dem Abheilen der beim Auspressen durch den Saft verursachten Fingerbläschen auf; zuerst zeigte es sich an Zeige- und Mittelfinger, die durch Berührung mit dem Saft mit Bläschen bedeckt gewesen waren, später breitete es sich von Finger zu Finger und von Hand zu Hand aus, obgleich an diesen Teilen keine Bläschen bestanden hatten. Rhus und Bryonia waren die besten Gegenmittel; Sulphur und Staph. schadeten. Drs. Schweikert und Hanboldt haben, von diesen Tatsachen geleitet, Herpes an den Fingern und in der Hohlhand geheilt, indem sie Ranunculus bulb. innerlich gaben und zugleich den Herpes äußerlich mit einem Tropfen der Tinktur, in Wasser verdünnt, waschen ließen.]*
SCHLAF
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Große Schläfrigkeit am Abend; er schläft über seiner Arbeit ein; dennoch kann er mehrere Stunden nach dem Zubettgehen nicht schlafen (dritter Tag), 1.
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Große Schläfrigkeit am Nachmittag; er schläft drei Stunden nach dem Mittagessen und hat dies seit drei Tagen getan (achter Tag), 1.
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Unwiderstehliche Schlafneigung an zwei Nachmittagen (dritter und vierter Tag), 1. [290.]
-
Schlaf vor Mitternacht; danach bleibt er bis 5 Uhr morgens ganz wach, dann fiel er in einen träumereichen Schlaf (dritter Tag), 3b.
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Erwachte früh am Morgen mit Schweiß (dritter Tag), 1.
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Häufiges Erwachen in der Nacht; er bleibt lange wach wegen Schlaflosigkeit und Angst in der Brust (dritter Tag), 1.
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Erwacht früher als gewöhnlich und ist hellwacher (zweiter Tag), 1.
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Schläft am Abend spät ein und erwacht früh am Morgen mit Schweiß (zweiter Tag), 1.
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Schläft am Abend spät ein und wacht nachts mehrmals auf, nicht aus Schmerz, sondern weil er nicht schläfrig ist (vierter Tag), 1.
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Schläft am Abend spät ein, ist nicht schläfrig, kann nicht auf der rechten Seite liegen, erwacht früh am Morgen (siebenter Tag), 1.
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Schläft mehrere Nächte spät ein, 3a.
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Gestörter Schlaf in der Nacht, 3.*
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Sehr unruhiger Schlaf, mit Zunahme der Brustschmerzen und Hitze, 3a. [300.]
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Unruhiger Schlaf mit Pollution, mit Kreuzschmerz am Morgen und Trägheit den ganzen Tag, 3b.
FIEBER
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Frösteln.
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Eine Stunde nach dem Mittagessen , im warmen Zimmer, laufen ihm Schauer über den Körper, die Haare sträuben sich, Schaudern über die Schulterblätter, Hände und Oberschenkel, und kurz darauf Kneifen im Unterbauch mit Stichen wie Stöße, die gegen die Hypochondriengegend schießen (nach sieben Stunden), 1.
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Häufiges Frösteln nach dem Mittagessen zwei Stunden lang, mit Gänsehaut an Wade und Unterarmen (zweiter Tag), 1.
-
Frösteln nach dem Mittagessen , mit kalten Fingerspitzen und heißem Gesicht (vierter Tag), 1. [310.]
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Frösteln nach dem Mittagessen, mit kalten Händen und heißem Gesicht (erster Tag), 2.
-
Frösteln zwei Stunden lang, am Abend, mit allgemeiner äußerer Kälte des Körpers (fünfter Tag), 1.
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Sie fühlte sich am ganzen Körper fröstelig; die Zähne klapperten und sie zitterte; mit Hitze im Gesicht, Trockenheit und Schleim im Mund; dies dauert eine Stunde, im Freien bei nicht kalter Luft (im Zimmer war das Frösteln geringer), 4.
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Ungewöhnliches Frösteln an den äußeren Teilen der Brust beim Gehen im Freien, trotz wärmerer Kleidung als gewöhnlich, 1.
-
Ungewöhnliches Frösteln an den äußeren Teilen der Brust beim Gehen im Freien, obwohl er wärmer gekleidet ist als gewöhnlich (nach drei Stunden), 1.
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Nach dem Abendessen Frösteln über Schultern, Oberarme und Oberschenkel (nach zwölf Stunden), 1.
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Sie hat den ganzen Tag kalte Hände (erster Tag), 2.
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Kältegefühl in der großen Zehe, am Abend, als ströme ein Luftzug hindurch (dritter Tag), 1.
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Hitze.
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Früh, Schmerz in Stirn und Augäpfeln; beim Schreiben, Reißen im Scheitel; nach leichtem Ärger, Schmerz im Hinterhaupt; Zahnschmerz; schaler Geschmack im Mund und weiß belegte Zunge; Hunger und Rumoren im Magen; Schmerz in der linken Bauchseite; Schmerz in der Brust; beim Aufstehen, Stechen über der linken Brustwarze; Schmerz im Nacken; Schmerz im Rücken; Stechen zwischen den Schulterblättern; beim Gehen, Stiche im rechten Schulterblatt; Schmerz im Kreuz; Schmerz in Ellbogen- und Schultergelenken; plötzliche Schwäche; die Symptome.
-
( Vormittag ), Beim Gehen, Stiche in der linken Bauchseite; Schmerz in der Brust; beim Sprechen, Stiche in der linken Brust; Reißen im linken Handgelenk; beim Gehen, Schwäche in den unteren Extremitäten; Schweregefühl und Mattigkeit im ganzen Körper.
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( Gegen Mittag ), Schmerz an der Verbindungsstelle von Joch- und Schläfenbein.
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( Mittag ), Beim Gehen, Kneifen in der Nabelgegend.
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( Nachmittag ), Verdrossen; Wundheit am behaarten Teil der Stirn; drückender Schmerz in der Stirn; Schmerz im Vorderkopf; im Zimmer, Jucken der Augen; Durst; Übelkeit; Schmerz in der Brust; Reißen im linken Daumenballen; Schmerz unter dem Nagel des rechten Zeigefingers; beim Sitzen, Ziehen in den Oberschenkeln; im Stehen, Stiche in der linken Ferse; Schwäche; Schläfrigkeit.
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( Abend ), Ängstlichkeit; Kopfschmerz über dem rechten Auge; Schmerz in den Schläfen; Reißen im Hinterhaupt; im Bett, Kribbeln und Ameisenlaufen in der behaarten Kopfhaut; Brennen in den Augen; bei geistiger Anstrengung, Druck in der Gegend der rechten Augenbraue; krampfartiges Gefühl im inneren und äußeren Ohr; Stiche durch das rechte Ohr; Stiche im linken Ohr; Nase verstopft; nach dem Niederlegen, lähmiges Gefühl im Ober- und Unterkiefer; Absonderung zähen Schleims; Aufstoßen; Übelkeit; Schmerz in Hypochondrien und Brust; beim Zubettgehen, Kolik; beim Liegen, Kolik und Rumoren im Bauch; zwei Stunden nach dem Abendessen, Schmerz im Unterbauch; schweres, kurzes Atmen; Beklemmung der Brust; im Bett, Schmerz in der Brust; beim Gehen, Schmerz in der rechten Hüfte, Krampf im Oberschenkel; Schmerz im Fußwurzelgelenk; Reißen im Fußwurzelgelenk; Schmerz in den Fersen; Schmerz in den Zehenspitzen; beim Niederlegen, Zuckungen durch den ganzen Körper; die Symptome; Hitze im Gesicht; beim Schreiben, Wärme um die Stirn.