MACROTINUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
"Resinoid" aus Cimicifuga racemosa.
Praeparat , Verreibungen.
Autoritaet.
Dr. C. P. Seip, Trans. of Penn. Hom. Med. Soc. (eighth and ninth annual sessions), Arzneimittelpruefungen mit der 3. Verreibung, Gaben von 3 oder 4 Gran, dreimal taeglich, wobei die Menge allmaehlich gesteigert wurde, bis taeglich 24 Gran eingenommen wurden.
GEMUET
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Emotional.
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Melancholisch; zeitweise sehr reizbar; gelindert, wenn die Menstruation einsetzt.
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Sie fuehlt sich elend; Worte koennen nicht ausdruecken, wie schlecht sie sich fuehlt.
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Er quaelt sich staendig mit irgend etwas.
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Furcht vor drohender Gefahr.
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Mehr oder weniger Furcht; besorgt; meint, sie habe irgendeine unheilbare Krankheit.
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Misstrauisch gegen jedermann; meint, sie habe hinsichtlich ihrer selbst nicht die Wahrheit gesagt.
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Intellektuell.
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Der Geist ist dumpf, schwer; sie kann ihre Gedanken nicht lange genug sammeln, um ein paar Zeilen zu schreiben.
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Sie sitzt lange Zeit gedankenlos da; bewegt Haende und Fuesse; haeufiges Seufzen.
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Grosse Vergesslichkeit mit Unfaehigkeit, ihre Gedanken zu konzentrieren, was sie sehr zornig macht.
KOPF. [10.]
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Kopfschmerz am Abend, gelindert, sobald Aufstossen und Uebelkeit einsetzen.
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Kopfschmerz nach vorausgehendem Traenenfluss.
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Dumpfer Kopfschmerz, im Hinterkopf beginnend, sich allmaehlich auf Scheitel und Stirn ausdehnend; voruebergehend durch Druck gelindert; durch Schlaf; am naechsten Tag Wundheit der Augaepfel, durch Druck verschlimmert.
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Schwerer stechender Schmerz ueber dem linken Auge, durch den Kopf bis zum Hinterhauptshoecker ziehend.
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Pochender Kopfschmerz am Nachmittag, gegen Abend zunehmend, schlimmer bei Bewegung; muss vollkommen ruhig liegen.
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Schmerz im Hinterkopf am Morgen.
AUGE
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Dunkle Ringe um die Augen eine Woche vor der Menstruation, die verschwinden, nachdem die Menstruation eingesetzt hat.
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Kongestion der Augen, besonders gegen den inneren Augenwinkel hin, schlimmer im Freien.
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Zucken der oberen Augenlider.
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Vermehrter Traenenfluss beim Lesen. [20.]
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Die Augaepfel fuehlen sich vergroessert an und sind druckempfindlich.
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Muscae volitantes vor dem rechten Auge, am Morgen.
GESICHT
- Das Gesicht wird ploetzlich geroetet und heiss.
MUND
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Die Zunge ist bleich und fuehlt sich schwer an.
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Zunge leicht gelblich belegt; Geschmackssinn beeintraechtigt.
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Trockenes, klebriges Gefuehl im Mund.
HALS
- Trockenheit im Hals, die haeufiges Raeuspern und Husten verursacht.
MAGEN
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Uebelkeit und Aufstossen am Abend.
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Flauheitsgefuehl im Epigastrium, das sich ueber die ganze Brust und den Kopf ausbreitet, unmittelbar gefolgt von einem pochenden Gefuehl im ganzen Koerper.
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Ohnmachtsanwandlung im Epigastrium, hervorgerufen durch die Begegnung mit irgendeiner ihm bekannten Person. (Dieses Symptom laesst sich nicht besser beschreiben, als dass es dem aehnlich ist, welches durch einen ploetzlichen Schreck hervorgerufen wird).
ABDOMEN. [30.]
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Scharfer schneidender Schmerz in der Nabelgegend, frueh am Morgen, nach Stuhl gelindert; grosser breiiger Stuhl.
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Waehrend der Menstruation nach unten draengender Schmerz mit Engegefuehl um die Hueften.
STUHL
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Grosser breiiger Stuhl.
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Wechsel von Verstopfung und Diarrhoe.
HARNORGANE
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Haeufiger Harndrang, aber in normaler Menge.
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Haeufiger Harndrang mit reichlichem Abgang von bleichem Urin.
GESCHLECHTSORGANE
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Menstruation spaerlich und dunkel; geronnen; danach an Menge vermehrt.
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Ausbleiben der Menstruation fuer sechs Wochen.
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Dysmenorrhoe; der Schmerz wird erst mehrere Stunden nach Beginn des Flusses gelindert.
BRUST
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Einschiessende Schmerzen in der Brust (beiderseits) mit Herzklopfen. [40.]
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Schmerz in der linken Brustseite, nach hinten durch bis in den Ruecken ziehend.
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Ploetzliche stechende Schmerzen etwas unterhalb der linken Brustwarze.
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Die Mammae fuehlen sich wund an; Schweregefuehl in den Extremitaeten vor der Menstruation.
HERZ
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Schmerz, als saeße er im Herzen, bis in den linken Arm zu den Fingern hinabziehend, mit Herzklopfen.
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Erwacht nachts mit Herzklopfen.
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Herzklopfen bei der geringsten Erregung oder Anstrengung.
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Haeufiges Herzklopfen nachts im Bett.
NACKEN UND RUECKEN
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Gefuehl im Nacken, als waeren die Muskeln zu kurz.
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Schmerz im ganzen Ruecken, als waeren alle Muskeln zerschlagen.
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Pochender Schmerz in der Lumbalregion, gelindert durch Stuetzen des Rueckens (im Stuhl oder durch Druck der Haende). [50.]
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Pochender Schmerz im Kreuz, gelindert durch Druck und nach der Menstruation.
OBERE EXTREMITAETEN
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Schwaeche in beiden Armen und Unfaehigkeit, sie zu bewegen.
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Schmerz in der linken Schulter, bis in die Finger einschiessend.
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Dumpfer Schmerz im rechten Arm vom Ellbogen bis zur Schulter.
UNTERE EXTREMITAETEN
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Schweregefuehl in den Beinen, als waeren sie sehr muede.
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Schmerz in den Muskeln des Oberschenkels.
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Schmerz im linken Knie, an der Innenseite der Patella, und im rechten Knoechel.
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Die Muskeln in den Waden fuehlen sich an, als waeren sie zu kurz.
ALLGEMEINES
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Das ganze Muskelsystem scheint nach der geringsten Anstrengung erschoepft.
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Grosse Unruhe; muss sich bewegen, dabei fuehlt sich der Geist leichter. [60.]
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Staendiger Drang, sich zu bewegen, fuehlt sich aber so schwach und muede, dass er kaum auf die Fuesse kommen kann; nach einigem Gehen fuehlt er sich jedoch besser, faellt aber bald wieder in sein vorheriges Schwachegefuehl zurueck.
SCHLAF UND TRAEUME
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Schlaflosigkeit bis 2 Uhr morgens.
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Gestoerter Schlaf; traeumt viel von Sorgen und Gefahr.
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Traeume davon, an hohen Orten zu sein und in Gefahr zu schweben, zu fallen.
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Beim Einschlafen faehrt er ploetzlich auf aus Furcht, er werde fallen, oder um einer Gefahr zu entgehen.
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Schmerz im Hinterkopf; Muscae volitantes; frueh, nach Stuhl gelindert, Schmerz in der Nabelgegend.
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( Abend ), Kopfschmerz; Uebelkeit usw.
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( Nacht ), Im Bett, Herzklopfen.
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( Im Freien ), Kongestion der Augen.
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( Bewegung ), Die akuten Schmerzen; pochender Kopfschmerz.
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( Druck ), Dumpfer Kopfschmerz; Schmerz im Kreuz.
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( Lesen ), Traenenfluss.
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( Schlaf ), Dumpfer Kopfschmerz.
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Besserung.
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( Gehen ), Schwachegefuehl.